{"id":5872,"date":"2014-12-11T17:27:27","date_gmt":"2014-12-11T16:27:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=5872"},"modified":"2014-12-11T17:30:40","modified_gmt":"2014-12-11T16:30:40","slug":"china-pluendert-simbabwes-elefantenbabys","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/china-pluendert-simbabwes-elefantenbabys\/","title":{"rendered":"China pl\u00fcndert Simbabwes Elefantenbabys"},"content":{"rendered":"<p><strong>China pl\u00fcndert Simbabwes Elefantenbabys<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>SIMBABWE: &#8211;\u00a0Natursch\u00fctzer haben eine Kampagne gestartet, um die Ausfuhr von Elefantenbabys nach China, die anscheinend im Hwange Nationalpark gefangen wurden, zu stoppen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Petition der Natursch\u00fctzer, unter Leitung von Johnny Rodrigues, dem Direktor der \u201eZimbabwe Conservations Taskforce\u201c, hatten seit gestern mehr als 10.000 Menschen unterzeichnet, sie wollen jedoch mehr als eine Million Unterschriften erreichen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Internationalen Medienberichten zufolge befinden sich mehr als 30 wilde Elefantenbabys in Bomas im Hwange Nationalpark bis die Genehmigung f\u00fcr den Transport \u00fcber Land nach Maputo und die Verschiffung nach China vorliegt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Das vermutliche Transitziel ist der \u201eShanghai Wild Animal Park\u201c in China, obwohl das Endziel m\u00f6glicherweise reiche Privatsammler sind. Rodrigues sagte, dass seine Organisation einige \u201esehr beunruhigende\u201c Berichte \u00fcber Tiere bekommen hat, die im Hwange Nationalpark gefangen wurden, um sie nach China zu exportieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eChina hat scheinbar eine bestimmte Anzahl von Tieren bestellt, darunter 30 L\u00f6wen. Bis jetzt wurden 34 Elefantenbabys, 7 L\u00f6wen und \u00fcber 10 Rappenantilopen eingefangen und werden nun in der \u201eMtshibi Capture Unit\u201c 7 km vom Haupt-Camp gefangen gehalten\u201c, sagte Rodrigues.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDie Elefanten sind zwischen 2 -\u00bd und 5 Jahren alt. Unsere Rechercheure haben die Tiere gesehen und versucht, Fotos zu machen, aber das wurde ihnen nicht gestattet. Die Sicherheitsma\u00dfnahmen sind sehr streng. Ihnen wurde gesagt, dass die Tiere mit Container-Trucks nach Maputo in Mosambik gebracht werden, wo sie in ein Tier-Frachtschiff umgeladen und dann nach China geschickt werden.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Rodrigues \u00e4u\u00dferte, dass die Elefantenbabys die lange Reise ins weit entfernte China wahrscheinlich nicht \u00fcberleben werden. \u201eSie sind jetzt zu einem Leben voller unmenschlicher Behandlung verurteilt. Das ist nicht nur f\u00fcr die Elefantenbabys traumatisch, sondern auch f\u00fcr ihre Familien. Elefanten vergessen nie und das ist f\u00fcr k\u00fcnftige Besucher im Hwange Nationalpark sehr gef\u00e4hrlich. Wir m\u00fcssen verhindern, dass dieser Export erfolgt\u201c, sagte er.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Staatssekret\u00e4r im Umwelt-, Wasser- und Klimaministeriums, Prince Mupazviriho, wies gestern die Behauptungen zur\u00fcck und merkte an, dass die \u00c4u\u00dferungen der Natursch\u00fctzer auf \u201eUnwissenheit\u201c beruhen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mupazviriho sagte: \u201eBisher wurde nichts exportiert. Dies ist ein laufender und legaler Prozess, der viele Vorg\u00e4nge umfasst. Unsere Aufgabe ist die Erhaltung und um etwas zu erhalten k\u00f6nnten wir die Notwendigkeit sehen, Tiere in bestimmte Gebiete umzusiedeln, um sie vor Wilderer zu sch\u00fctzen, sie aus einem trockenen Gebiet umzusiedeln, in dem die Nahrung knapp wird oder sie aus einem Gebiet mit einer sehr hohen Tierdichte in ein Gebiet mit niedrigerer Tierdichte umzusiedeln.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs spielt keine Rolle, ob es von Firma xyz oder Land xyz gemacht wird, solange es innerhalb unserer rechtlichen Vorgaben ist und ordnungsgem\u00e4\u00df eingehalten wird. Was wir tun m\u00fcssen, ist, die Zahlen, die nachhaltig sind, auszugleichen und zu halten.\u201c<\/p>\n<p>Mupazviriho merkte an, dass das Importverbot von erjagten Elefantentroph\u00e4en die Safari-Industrie beeintr\u00e4chtigt hat und dass sie kein Elfenbein exportieren konnten, da 65% des Marktes aus Nord- und S\u00fcdamerika kamen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWir t\u00f6ten die Tiere nicht, aber wenn die Anzahl das Fassungsverm\u00f6gen einiger Schutzgebiete \u00fcbersteigt und jemand kommt und einen sichereren Ort f\u00fcr die Tiere hat, was von uns beurteilt wird, dann ist das zum Schutz dieser Tiere. Die Menschen sollten verstehen, woher wir kommen &#8211; aus der Perspektive des Wildtierschutzes,\u201c so Mupazviriho.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Laut einer s\u00fcdafrikanischen Publikation der \u201eThe Star\u201c Zeitung, berichtete ein Undercover-Wildtier-Ermittler, der Informationen zur Verf\u00fcgung stellt, dass die Elefantenk\u00e4lber im \u201eZimbabwe Parks and Wildlife Management Authority (ZPWMA) Mtshibi Animal Capture Unit\u2019s holding centre\u201c, wenige Kilometer vom Hwange Haupt-Camp entfernt, gehalten werden, wo sie vor der Ausfuhr auf Krankheiten untersucht werden.<\/p>\n<p>Die Zeitung schreibt, dass Touristen berichteten, Hubschrauber und Bodenteams vom ZPWMA gesehen zu haben, die die Babys, von ihren M\u00fcttern trennten, indem sie Sch\u00fcsse \u00fcber den K\u00f6pfen der Herde abfeuerten und die Elefantenbabys dann mit Seilen fingen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die K\u00e4lber w\u00e4ren unter f\u00fcnf Jahren und noch nicht entw\u00f6hnt, was ihre \u00dcberlebenschance verringert. Der ber\u00fchmte Wildtier-Fotograf Karl Amman, der den illegalen Tierhandel mit Asien untersucht hat, ist \u00fcberzeugt, dass die jungen Elefanten, die \u00fcberleben, auf eine Art und Weise genutzt werden, die gegen chinesische Bestimmungen verst\u00f6\u00dft, die entwickelt wurden, um sie zu besch\u00fctzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er sagte \u201ebasierend auf einer vorhergegangenen Abmachung werden die Elefanten wahrscheinlich f\u00fcr ungef\u00e4hr 70.000 US Dollar verkauft. Ich bezweifle, dass ein Importeur dieses Geld ausgeben w\u00fcrde ohne zu erwarten, seine Kosten wieder reinzuholen. Das bedeutet, sie werden verkauft und es wird erwartet, dass sie ihre Unterhaltungskosten in Shows verdienen. Und das ist illegal\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein chinesisches Regierungsdokument, betitelt mit \u201e Leitlinie zur weiteren St\u00e4rkung der Zooverordnung Nr. 2010]172\u201c, legt fest, dass \u201eTier-Vorf\u00fchrungen\u201c in keinem Zoo und keinem anderen \u00f6ffentlichen Park gestattet sind und dass Tiere nicht gereizt oder gest\u00f6rt werden d\u00fcrfen. Das Vermieten wilder Tiere an Organisationen oder Personen aus Profitgr\u00fcnden ist verboten. Jeder Versto\u00df wird mit dem Entzug der Erlaubnis, einen Zoo zu betreiben, geahndet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Laut Ammam ist es Cites untersagt, Import- oder Export-Genehmigungen auszustellen, wenn nationale Gesetze missachtet werden, aber das wird von allen Hauptakteuren ignoriert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Zusammenhang mit dem Export afrikanischer Wildtiere gibt es krumme Gesch\u00e4fte und Verst\u00f6\u00dfe im \u00dcberfluss und Simbabwe steht ganz oben auf der T\u00e4terliste, mit ranghohen Zanu PF Funktion\u00e4ren, die angeblich darin verwickelt sind. Die letzte L\u00f6wenz\u00e4hlung in Hwange ergab nur 83 L\u00f6wen, zwei Jahre vorher waren es noch 200 L\u00f6wen. Mit dem drohenden Aussterben von Tigern und L\u00f6wen geht eine hohe Nachfrage in Asien einher.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>2012 lie\u00df Simbabwe vier minderj\u00e4hrige Elefanten mit Emirates Airlines nach China fliegen, allerdings starben zwei von ihnen kurz nach der Ankunft. Simbabwes Elefanten werden wegen ihrer Elfenbein-Sto\u00dfz\u00e4hne gejagt. 2013 wurden laut einer Regierungsstatistik \u00fcber 100 Elefanten mit Zyanid im Hwange Nationalpark vergiftet, obwohl Natursch\u00fctzer sagen, dass tats\u00e4chlich 300 Elefanten starben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Originalartikel erschienen am 8. Dezember 2014 im Zimbabwe Independent, \u00fcbersetzt aus dem Englischen.<\/em><\/p>\n<p><em>&#8211;\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>&#8211;\u00a0<\/em><\/p>\n<p><strong>Update:<\/strong><\/p>\n<p>Nach letzten Informationen seitens der \u201eZimbabwe Conservation Task Force (ZCTF)\u201c wurden 36 Elefantenbabys f\u00fcr den Export nach China eingefangen. Eins der Babys ist bereits gestorben und das Fleisch wurde zwischen den Menschen in der Boma aufgeteilt. 27 Elefanten wurden nach der medizinischen Untersuchung f\u00fcr fit und transportf\u00e4hig f\u00fcr die Reise befunden. Unklar ist, was mit den anderen passieren wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/china-pluendert-simbabwes-elefantenbabys\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>China pl\u00fcndert Simbabwes Elefantenbabys &nbsp; SIMBABWE: &#8211;\u00a0Natursch\u00fctzer haben eine Kampagne gestartet, um die Ausfuhr von Elefantenbabys nach China, die anscheinend im Hwange Nationalpark gefangen wurden, zu stoppen. &nbsp; Die Petition der Natursch\u00fctzer, unter Leitung von Johnny Rodrigues, dem Direktor der \u201eZimbabwe Conservations Taskforce\u201c, hatten seit gestern mehr als 10.000 Menschen unterzeichnet, sie wollen jedoch mehr &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/china-pluendert-simbabwes-elefantenbabys\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eChina pl\u00fcndert Simbabwes Elefantenbabys\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[33],"tags":[],"class_list":["post-5872","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-artenschutz"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5872","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5872"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5872\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5874,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5872\/revisions\/5874"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5872"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5872"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5872"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}