{"id":59,"date":"2006-03-30T09:56:30","date_gmt":"2006-03-30T07:56:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=59"},"modified":"2008-04-13T22:25:17","modified_gmt":"2008-04-13T20:25:17","slug":"februar-2006","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/februar-2006\/","title":{"rendered":"Newsletter aus Kenia \/ die Eli-Waisen im Februar 2006"},"content":{"rendered":"<p style=\"margin-right: 59.15pt\"><strong>Die Nursery-Waisen<\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-right: 59.15pt; text-align: justify\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Arial;\">Die Nursery begr\u00fc\u00dfte in diesem Monat zwei Neulinge: ein weibliches Kalb von ungef\u00e4hr 18 Monaten von der Ol Pejeta Ranch in Laikipia, erb\u00e4rmlich schwach, weil es offenbar schon lange ohne Milch und andere Nahrung war. Sie wurde <strong>Sidai<\/strong> genannt,  in der Samburu-Sprache das Wort f\u00fcr \u201esch\u00f6n\u201c. Au\u00dferordentlich traumatisiert war sie zuerst sehr wild und verweigerte die Milch, aber sobald die anderen Elefanten zu ihr hereingebracht wurden, begann sie die Milch zu akzeptieren und konnte nicht mehr genug davon bekommen! Aber ihr Zustand verschlimmerte sich, bis ihr die Tier\u00e4rzte einen Tropf anlegten, um sie mit den lebenswichtigen Elektrolyten zu versorgen.  Nach weiteren drei Tagen in den Stockades war sie stark genug, mit den anderen nach drau\u00dfen zu gehen &#8211; nun schon sehr freundlich und liebensw\u00fcrdig.<!--more--><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-right: 59.15pt; text-align: justify\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Arial;\">Der zweite Neuling war ein Eli-Baby, das Forscher im Amboseli Nationalpark allein gesichtet hatten, seine Mutter war aus unerkl\u00e4rlichen Gr\u00fcnden seit etwa drrei Wochen tot (eine Kuh aus einer von Cynthia Moss beobachteten Elefanten-Familie). Dennoch war der Kleine kr\u00e4ftig genug, starken Widerstand zu leisten. Bis er in der Nursery ankam, war er sehr aggressiv und erpicht darauf, jeden auf zwei Beinen anzugreifen. Er wurde von Cynthia Moss <strong>Orok<\/strong> genannt, das Massai-Wort f\u00fcr \u201eschwarz\u201c, da seine Familie l\u00e4ngere Zeit zwischen den dunklen Schatten der &#8222;Doum&#8220; Palmen in Ol Tukai verbracht hat. Wie <strong>Sidai<\/strong> ist er 18 Monate jung. Die n\u00e4chsten f\u00fcnf Tage k\u00e4mpften die Keeper, ihn zu beruhigen. Gl\u00fccklicherweise hat er beobachtet, wie <strong>Kora <\/strong>genussvoll seine Milch schlabberte, und da entschloss sich dann auch <strong>Orok<\/strong>, dem Beispiel zu folgen.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-right: 59.15pt; text-align: justify\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Arial;\">Als wir ihn dann zu den anderen Eli-Waisen lie\u00dfen, schloss er mit <strong>Sidai<\/strong> sofort Freundschaft- Beide fanden Trost in ihrem neuen, merkw\u00fcrdigen Leben. Heute bleiben sie noch immer nah beieinander und fressen abseits von der Hauptgruppe. Wenn <strong>Sidai<\/strong> stolpert und Schwierigkeiten hat, aufzustehen, ist <strong>Orok<\/strong> sofort zur Stelle und hilft den Keepern, sie wieder auf die F\u00fc\u00dfe zu bekommen.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-right: 59.15pt; text-align: justify\"><strong><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Arial;\">Makena<\/span><\/strong><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Arial;\"> ist noch immer die kleinste, obwohl \u00e4lter als <strong>Zurura<\/strong>, und bleibt der gro\u00dfe Liebling von <strong>Lualeni<\/strong>, die in <strong>Naserians<\/strong> Fu\u00dfstapfen als &#8222;Mutter&#8220; getreten ist- total besch\u00e4ftigt mit <strong>Makena<\/strong>, die sie extrem sch\u00fctzt. <strong>Zurura<\/strong> mag es gern, wenn sein Kopf komplett unter der Decke ist, w\u00e4hrend er seine Flasche ausnuckelt. Das gibt <strong>Makena<\/strong> die Gelegenheit, sich an ihn heranzuschleichen, weil sie eifers\u00fcchtig ist! Unvermeidlich f\u00fchrt dies zu einer Rangelei, bei der die Keeper oder <strong>Lualeni<\/strong> eingreifen m\u00fcssen.  <strong>Zurura<\/strong> hat inzwischen Freundschaft mit <strong>Kora<\/strong> geschlossen, weil  <strong>Lualeni<\/strong> zu sehr mit <strong>Makena<\/strong> besch\u00e4ftigt ist. Alle jungen Bullen genie\u00dfen es, ihre Kraft in Rangeleien zu pr\u00fcfen, was auch die Hierachie zwischen ihnen herstellt. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-right: 59.15pt; text-align: justify\"><strong><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Arial;\">Loijuk<\/span><\/strong><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Arial;\">, wie <strong>Sidai<\/strong> zun\u00e4chst extrem abgemagert, nimmt immer mehr Gewicht zu und hat enge Freundschaft mit einem anderen Neuling geschlossen &#8211; dem neun Monate jungen <strong>Sian <\/strong>aus Amboseli, dessen Mutter es nicht geschafft hat zur\u00fcckzukehren, nachdem sie \u00fcber die Grenze nach Tansania hinausgewandert war.  Beide sind sehr sanfte, kleine Elefanten, und speziell <strong>Loijuk<\/strong> mag gerne den Kontakt der Besucher, die jeden Tag zwischen 11 und 12 Uhr in die Nursery kommen.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-right: 59.15pt; text-align: justify\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Arial;\">Au\u00dfenseiter ist im Moment <strong>Challa<\/strong>, der nun st\u00e4rker als <strong>Kora<\/strong> ist. Er genie\u00dft es, nun Rache zu nehmen f\u00fcr die vielen Male, als <strong>Kora<\/strong> die Rangelei-Wettk\u00e4mpfe gewonnen hat. Angekommen als schwacher Verhungerter, denkt er jetzt offenbar, dass es an der Zeit ist abzurechnen. Zu jedem ist er aggressiv, von dem er meint, da wolle jemand seine Milchflasche ergattern &#8230; Was aber auch verst\u00e4ndllich ist, da er die Zeit, als er nahe am Verhungern war, mit Sicherheit noch nicht vergessen hat.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-right: 59.15pt; text-align: justify\"><a class=\"imagelink\" title=\"Lualeni.jpg\" href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2006\/05\/Lualeni.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image71\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2006\/05\/LualeniVorschaubild.jpg\" alt=\"Lualeni.jpg\" \/><\/a> <a class=\"imagelink\" title=\"Kora and Zurura.jpg\" href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2006\/05\/Kora%20and%20Zurura.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image70\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2006\/05\/Kora%20and%20ZururaVorschaubild.jpg\" alt=\"Kora and Zurura.jpg\" \/><\/a><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-right: 59.15pt; text-align: justify\">\n<p><strong>Die Waisen in Voi<\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-right: 59.15pt; text-align: justify\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Arial;\">Jeder fr\u00fche Morgen wird von den 23 Voi-Waisen freudig begr\u00fcsst. Sie spielen rund um die Stockades, w\u00e4hrend die Keeper Ihren Morgen-Tee trinken. Wie \u00fcblich ist es ein wichtiges Ereignis des Tages, wer der Anf\u00fchrer der Gruppe wird, um sie zu den F\u00fctterpl\u00e4tzen zu bringen. In diesem Monat waren viele der \u201eYoungsters\u201c einmal dran, w\u00e4hrend <strong>Natumi<\/strong> den Keepern signalisiert, sie m\u00f6gen sich doch mit ihrem Tee etwas mehr beeilen!<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-right: 59.15pt; text-align: justify\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Arial;\">Nach dem Ausfall der Hauptregen im November\/Dezember hat die Suche nach gr\u00fcnem Futter die meiste Zeit beansprucht. Die Waisen haben erneut viele Gelegenheiten bekommen, auf den Mazinga H\u00fcgel hinter den Nacht-Stockades zu klettern. Auch die schwache <strong>Mweiga<\/strong> hat die H\u00e4lfte des Weges geschafft, jedesmal dicht begleitet von ihren besten Freunden <strong>Sosian<\/strong>, <strong>Mweya<\/strong> und manchmal <strong>Morani<\/strong>. Manchmal blieben viele Mitglieder der Gruppe mit ihr zusammen unten am H\u00fcgel, aber eines ist sicher &#8211; <strong>Mweiga<\/strong> bleibt niemals alleine zur\u00fcck. Meister des Bergsteiger, selbst stolz auf sich, ist <strong>Mukwaju<\/strong>, jedesmal sehr eifrig dabei, um sicherzustellen, dass er der erste am Gipfel ist &#8211; und es ist in der Tat ein steiler Aufstieg.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-right: 59.15pt; text-align: justify\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Arial;\">Einmal kam <strong>Emily<\/strong> morgens allein zu den Stockades und begleitete die Waisen in den Busch, wo sie versuchte, <strong>Salama<\/strong> von seinen Freunden wegzulocken und ihn zu \u00fcberzeugen, mit ihr zu gehen. Wir waren \u00fcberrascht, dass es <strong>Salama<\/strong> war, den <strong>Emily<\/strong> anvisierte, weil ihre beiden Favoriten, abgesehen von <strong>Tsavo<\/strong>, immer <strong>Loisaba<\/strong> und <strong>Ndara<\/strong> waren. <strong>Salama<\/strong> war versucht, hat es sich nach einer aber nochmal \u00fcberlegt und ist zu seinen Waisen-Freunden zur\u00fcckgekehrt. Gegen Ende des Monats war <strong>Emily<\/strong> eine t\u00e4gliche Besucherin bei den Stockades, jedesmal kam sie allein, so dass die Keeper sich entschlossen, sie zur\u00fcck zu <strong>Aitong<\/strong> und den anderen zu begleiten, die sie fressend auf der R\u00fcckseite des Mazinga H\u00fcgels gesichtet hatten. Dort gab es das \u00fcbliche, fr\u00f6hliche Willkommenhei\u00dfen, als sie und die Keeper <strong>Aitong<\/strong> erreichten &#8211; viel Trompeten, umschlingende R\u00fcssel und Urinieren, was immer stattfindet, wenn Liebende wieder vereint sind. Wir k\u00f6nnen nur spekulieren, warum <strong>Emily<\/strong> soviel Zeit damit verbringt, alleine hin und her zu gehen &#8211; ein Grund k\u00f6nnte vielleicht sein, dass sie eine noch immer abh\u00e4ngige Waise \u00fcberreden will, mit ihr zu kommen.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-right: 59.15pt; text-align: justify\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Arial;\">Unter den wachsenden und sehr sensiblen \u201cYoungstern\u201c gibt es immer wieder Meinungsverschiedenheiten, die geschlichtet werden m\u00fcssen. <strong>Salama<\/strong> und <strong>Lolokwe<\/strong> hatten eine Auseinandersetzung, wie auch <strong>Loisaba<\/strong> und <strong>Salama<\/strong> eines Nachts bei den Stockades, die ernst war, und die Keeper musste eine Nachtwache halten, um den  auf begrenztem Raum f\u00fcr Frieden zu sorgen. Diese Auseinandersetzung ging bis in den n\u00e4chsten Tag hinein und war erheblich, weil <strong>Salama<\/strong> es an dem Abend verweigerte, in der Nacht Nacht ein Gatter mit <strong>Loisaba<\/strong> zu teilen und es stattdessen vorzog, in einen anderen Stall zu gehen. Auch das bedurfte den Einsatz der Kepper. Dann hatten <strong>Thoma<\/strong> und <strong>Seraa<\/strong>, die normalerweise gute Freunde sind, eine Streiterei, die genau von <strong>Natumi<\/strong> beobachtet wurden, die die beiden mit einem einem lauten Poltern warnte. Ein anderes Mal schlug <strong>Mweya<\/strong> aus Versehen <strong>Mvita<\/strong> zu Boden, als sie aus dem Schlammbad rannte. <strong>Mvita<\/strong> wollte Revanche und verfolgte <strong>Mweya<\/strong>, aber die war schlau genug, Abstand zu halten, bis <strong>Thoma<\/strong> sich beruhigt hatte.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-right: 59.15pt; text-align: justify\"><a class=\"imagelink\" title=\"Bura 3.jpg\" href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2006\/05\/Bura%203.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image69\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2006\/05\/Bura%203Vorschaubild.jpg\" alt=\"Bura 3.jpg\" \/><\/a> <a class=\"imagelink\" title=\"After cooling the body the orphans go back to feed.jpg\" href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2006\/05\/After%20cooling%20the%20body%20the%20orphans%20go%20back%20to%20feed.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image68\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2006\/05\/After%20cooling%20the%20body%20the%20orphans%20go%20back%20to%20feedVorschaubild.jpg\" alt=\"After cooling the body the orphans go back to feed.jpg\" \/><\/a><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-right: 59.15pt; text-align: justify\">\n<p><strong>Die Waisen in Ithumba<\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-right: 59.15pt; text-align: justify\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Arial;\">Obwohl viele wilde Elefaten in der Gegend waren, blieb ihr Kontakt zu unseren Waisen weiterhin nur fl\u00fcchtig. Da die wilden Herden sich aber immer mehr den Stockades n\u00e4hern, sind wir sehr zuversichtlich, dass ein aufregendes Zusammentreffen nicht mehr weit entfernt ist.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-right: 59.15pt; text-align: justify\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Arial;\">Als sich einige wilde afrikanische Jagdhunde bei der Jagd auf zwei Dik-Diks n\u00e4herten, gruppierten sich <strong>Yatta<\/strong>, <strong>Mulika<\/strong> und <strong>Kinna<\/strong>, darauf vorbereitet, die Waisen zu verteidigen. Sie hatten aber erst gen\u00fcgend Mut, die Jagd wirklich zu beginnen, als die Keeper ihnen R\u00fcckendeckung gaben. Und da waren die Hunde bereits lange wieder verschwunden. Ein streunender Haushund hat ebenfalls f\u00fcr Durcheinander und Furcht gesorgt. Doch die \u00e4lteren K\u00fche <strong>Yatta<\/strong>, <strong>Mulika<\/strong>, <strong>Nasalot<\/strong> und <strong>Kinna<\/strong> fassten zusammen mit den Keepern gen\u00fcgend Mut, um den Eindringling zu vertreiben. Als er wieder erschien, erschraken <strong>Naserian<\/strong> und <strong>Rapsu<\/strong>, die ihn zuerst sichteten und zu den Keepern fl\u00fcchteten . <strong>Kinna<\/strong> und <strong>Mulika<\/strong> blieben schweigsam und still zwischen den Babys, die die Zwischenf\u00e4lle genau beobachteten.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-right: 59.15pt; text-align: justify\"><strong><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Arial;\">Napasha<\/span><\/strong><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Arial;\">, der in diesem Jahr vier Jahre alt wird, zeigt Anzeichen, viel unabh\u00e4ngiger zu werden. Er beschliesst h\u00e4ufig, entfernt von den anderen zu grasen. Eines Morgens verlor er die Gruppe, da er sich an einem Felsen gekratzt hatte und dann den falschen Weg nahm. Als er die anderen nicht finden konnte, begann er panisch zu werden, br\u00fcllte, um die anderen aufmerksam zu machen &#8211; <strong>Mulika<\/strong> hat leise geantwortet, was ihn wieder zu der Gruppe f\u00fchrte. Als er ankam, begr\u00fc\u00dften ihn alle anderen Waisen, trompeteten und legten ihre R\u00fcssel in seinen Mund &#8211; ein herzlicher \u201eElefanten-Kuss\u201c. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-right: 59.15pt; text-align: justify\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Arial;\">Wie \u00fcblich gibt es immer Konkurrenz, wer die Gruppe am Morgen von den Stockades in den Busch zum  Schlammbad am Mittag und abends zur\u00fcck f\u00fchren darf. Oft ist es <strong>Sunyei<\/strong>, die gegen <strong>Madiba<\/strong> f\u00fcr das Privileg antritt. <strong>Wendi<\/strong> und <strong>Sunyei<\/strong> teilen sich die Aufgaben als Mini-Matriarchinnen, w\u00e4hrend sich die \u00e4lteren Elefanten &#8211; <strong>Yatta<\/strong>, die die Haupt-Matriarchin ist, unterst\u00fctzt von <strong>Mulika<\/strong>, <strong>Nasalot<\/strong> und <strong>Kinna &#8211;<\/strong> die Verantwortung f\u00fcr Sicherheit und gutes Verhalten der 17 Ithumba-Waisen teilen. <strong>Yatta<\/strong> hatte um Verst\u00e4rkung der ganzen Herde gerufen, um einen alten B\u00fcffelbullen zu vertreiben. Und eines Tages als <strong>Ol Malo<\/strong> selbstvergessen hinter einem dicken Busch graste, ging <strong>Yatta<\/strong> sofort los, um sie zu holen und zu den Stockades zu begleiten. Dann wieder waren es <strong>Naserian<\/strong>, <strong>Rapsu <\/strong>und <strong>Buchuma<\/strong>, die ihren eigenen Weg  gehen wollten &#8211; leider aber den falschen. <strong>Yatta<\/strong> kam eilig daher, um ihren Weg zu blockieren, zwang sie umzudrehen und brachte sie auf den richtigen Weg. All diese Zwischenf\u00e4lle demonstrieren wiederholt die Gewissenhaftigkeit der weiblichen Elefanten.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-right: 59.15pt; text-align: justify\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Arial;\">Die fr\u00fcheren Nursery-Mitbewohner <strong>Rapsu<\/strong>, <strong>Buchuma<\/strong>, <strong>Naserian<\/strong> und <strong>Madiba<\/strong>, oftmals begleitet von <strong>Ndomot<\/strong>, bilden noch immer eine sehr enge &#8222;Famile&#8220;, die von den selbst ernannten Mini-Matriarchinnen <strong>Sunyei<\/strong> und <strong>Wendi<\/strong> beaufsichtigt werden. <strong>Taita<\/strong> und <strong>Tomboi<\/strong> bleiben weiterhin enge (und konkurrenzbereite) Freunde, die es genie\u00dfen, sich zu raufen, um ihre St\u00e4rke zu testen. Auch <strong>Rapsu<\/strong> macht das, manchmal mit den gr\u00f6\u00dferen Jungs wie <strong>Ndomot<\/strong>, <strong>Tomboi<\/strong> oder <strong>Buchuma<\/strong>.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-right: 59.15pt; text-align: justify\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Arial;\">Die Waisen treffen viele andere Tiere w\u00e4hrend ihrer t\u00e4glichen Exkursionen, und die J\u00fcngeren sind oft sehr \u00e4ngstlich, selbst von den winzigen Dik-Diks lassen sie sich erschrecken. <strong>Sunyei<\/strong>, <strong>Madiba<\/strong>, <strong>Buchuma<\/strong>, <strong>Naserian<\/strong> und <strong>Wendi<\/strong> waren sehr eingesch\u00fcchtert durch eine m\u00e4nnliche, kleine Kudu-Antilope, der aus dem Busch trat. Sie alle flohen br\u00fcllend, was <strong>Mulika<\/strong> und <strong>Yatta<\/strong> dazu veranlasste, zu Hilfe zu eilen.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-right: 59.15pt; text-align: justify\"><a class=\"imagelink\" title=\"kinna &amp; galana leads in crossing a huge rock.jpg\" href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2006\/05\/kinna%20&amp;%20galana%20leads%20in%20crossing%20a%20huge%20rock.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image72\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2006\/05\/kinna%20&amp;%20galana%20leads%20in%20crossing%20a%20huge%20rockVorschaubild.jpg\" alt=\"kinna &amp; galana leads in crossing a huge rock.jpg\" \/><\/a> <a class=\"imagelink\" title=\"mud bath time.jpg\" href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2006\/05\/mud%20bath%20time.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image73\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2006\/05\/mud%20bath%20timeVorschaubild.jpg\" alt=\"mud bath time.jpg\" \/><\/a><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/februar-2006\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Nursery-Waisen Die Nursery begr\u00fc\u00dfte in diesem Monat zwei Neulinge: ein weibliches Kalb von ungef\u00e4hr 18 Monaten von der Ol Pejeta Ranch in Laikipia, erb\u00e4rmlich schwach, weil es offenbar schon lange ohne Milch und andere Nahrung war. Sie wurde Sidai genannt, in der Samburu-Sprache das Wort f\u00fcr \u201esch\u00f6n\u201c. 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