{"id":5905,"date":"2014-12-23T00:16:04","date_gmt":"2014-12-22T23:16:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=5905"},"modified":"2014-12-23T00:16:04","modified_gmt":"2014-12-22T23:16:04","slug":"voi-november-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-november-2014\/","title":{"rendered":"Voi November 2014"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 1. November 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen begannen ihren Tag in heiterer Stimmung und spielten verschiedene Spiele auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen. Lesanju und Lempaute gingen zuerst zur Tr\u00e4nke, gefolgt von den Anderen. Ishaq-B kratzte sich an dem betonierten oberen Ende der Tr\u00e4nke, doch das war ihr bald zu glatt und sie wechselte zu einem Felsen, der zufriedenstellender war.<br \/>\nEs schien, als wollten die Waisen heute Usain Bolt Konkurrenz machen, als sie zum Pickup rannten, der ihre Mittagsmilch vorbeibrachte. Kivuko war zuerst da, gefolgt von Kihari und Mbirikani, die bald Kihari \u00fcberholte, als ob sie nie eine Verletzung von einer Schlinge an ihrem Fu\u00df gehabt h\u00e4tte. Danach spielten sie im Schlammloch.<br \/>\nAm sp\u00e4ten Nachmittag versuchte Lempaute die Anderen zu \u00fcberreden, ein zweites Schlammbad zu nehmen, doch alle waren nur darauf konzentriert, zur\u00fcck zu den Stallungen zu laufen. Panda wurde schneller je n\u00e4her sie den Stallungen kamen, sprintete die letzten 100 Meter vorneweg und kam daher als erste an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/127201413314-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kivuko<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 2. November 2014<\/strong><br \/>\nDie milchabh\u00e4ngigen Waisen erwachten wie \u00fcblich mit Hei\u00dfhunger auf ihre Milch. Dann ist es mit dem r\u00fccksichtsvollen Miteinander nicht weit her; Panda war recht gemein zum kleinen Bada und stand ihm im Weg, als er zu seiner Milchflasche wollte, die in der N\u00e4he ihrer Flaschen gehalten wurden. Bada umschiffte aber mutig Panda und ihre Flaschen und gelangte so zu seinen eigenen. Danach gingen sie zu den Anderen zur Luzernenheuf\u00fctterung, bevor sie sich wieder freundschaftlichen Spielen widmeten. Mzima und Tassia beendeten die Spielereien, indem sie in den Busch aufbrachen und die anderen Waisen zur Abwechslung einmal ihnen folgen mussten.<br \/>\nBei den Weidegr\u00fcnden jagten Dabassa und Rombo mit gro\u00dfem Spa\u00df zwei Warzenschweine, die sie tief in den Busch hinein, weit von den anderen Waisen weg f\u00fchrten. Sie kamen erst zur Mittagsf\u00fctterung zu den Anderen zur\u00fcck, wo die Waisen auch das Schlammbad genossen. Kenia hatte eine tolle Zeit im Wasser; sie warf ihren R\u00fcssel nach oben und verteilte immer mehr Schlamm auf ihrem R\u00fccken. Ndiis Versuche, auf ihren R\u00fccken zu klettern waren zwecklos, da sie immer wieder herunterrutschte.<br \/>\nDie Waisen machten sich sp\u00e4ter wieder auf den Weg und grasten langsam den Weg nach Hause zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1272014133525-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bada rennt zu seiner Milch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 3. November 2014<\/strong><br \/>\nEs war ein wundersch\u00f6ner Morgen, ein paar Wolken bildeten sich und leichte Regenf\u00e4lle brachten der Vegetation langersehntes Wasser. Wasessa und Lesanju kamen beide gleichzeitig an der Wassertr\u00e4nke an, in der Hoffnung, als allererste Bada umsorgen zu k\u00f6nnen. Lesanju hatte Gl\u00fcck und legte ihren R\u00fcssel liebevoll auf Badas R\u00fccken und streichelte ihn z\u00e4rtlich. Bada genoss das sehr und schloss gen\u00fcsslich seine Augen. Wasessa verbarg ihre Verlegenheit dar\u00fcber, das verpasst zu haben, indem sie zu Panda hin\u00fcberschlich.<br \/>\nAm Nachmittag hatte Naipoki einen Zusammensto\u00df mit einem dichten Busch, als sie zu ihrer Milch rannte. Sie trompetete laut auf, als ob ihr jemand die Milch stehlen wollte und Lesanju eilte herbei, um zu sehen, was denn los war. Als Lesanju ankam, hatte sie sich aber schon wieder befreit.<br \/>\nKihari schlich sich am Abend fr\u00fcher davon, um als Erste zur Milchf\u00fctterung an den Stallungen anzukommen. Ishaq-B war sehr entt\u00e4uscht, denn sie rannte so schnell und versuchte die Erste zu sein, nur um dann Kihari schon ihren Milchbart in der Tr\u00e4nke abwaschen zu sehen. Kihari musste von den Keepern weggeschickt werden, da sie herumschlich und versuchte, die Milch der Anderen zu stehlen, bevor sie ankamen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1272014133913-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lesanju bringt Panda zum Grasen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 4. November 2014<\/strong><br \/>\nNach der morgendlichen Milchf\u00fctterung spielten alle nett miteinander. Dann brach ein Kampf zwischen Tassia und Mzima aus, nachdem Tassia sich an Mzimas Luzernenheu bedient hatte. Sinya ging dazwischen und trennte die beiden. Sie ber\u00fchrte beide mit ihrem R\u00fcssel und versicherte ihnen, dass noch genug Luzernenheu f\u00fcr alle da ist. Kihari sah, wie Ishaq-B sich an einem Felsen kratzte und fand, dass das so gem\u00fctlich aussah, dass sie sich an der anderen Seite des Felsens anschloss.<br \/>\nSp\u00e4ter im Busch verjagten Tassia und Taveta Kenia, da sie genug von ihren Scheinbesteigungen hatten. Lempaute, Ndii und Lesanju dachten, sie w\u00fcrden mit Kenia k\u00e4mpfen und griffen sie ihrerseits an. Zur Belustigung aller mussten die beiden gro\u00dfen Jungs dann fliehen. Sie kamen eine halbe Stunde sp\u00e4ter vorsichtig zur\u00fcck und schlossen sich wieder der Gruppe an.<br \/>\nBeim Schlammbad hatten alle viel Spa\u00df und sogar Sinya ging mit hinein. Danach brachte sie Panda zu einem tollen Staubbad in der roten Erde und bedeckte sich dabei auch selbst vollst\u00e4ndig damit.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1272014125335-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mzima grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 5. November 2014<\/strong><br \/>\nHeute war ein schwerer Tag f\u00fcr Mudanda, die von Wasessa geradewegs zur\u00fcckgewiesen wurden, weil diese den kleinen Bada bevorzugte. Mudandas Versuche, Bada wegzuschubsen waren zwecklos und schlie\u00dflich gab sie auf und ging zu Kenia, an die sie sich lehnen konnte und die ihr den n\u00f6tigen Trost spendete und ihr Gesellschaft leistete. Das gleiche passierte dann im Busch noch einmal; Wasessa ignorierte ihre vormals so geliebte Mudanda v\u00f6llig und konzentrierte sich auf Bada. Das machte Mudanda sehr traurig. Es ist nicht das erste Mal, dass sich Wasessa so verh\u00e4lt. Sie hat das gleiche schon mit Kivuko gemacht, die sie f\u00fcr Mudanda verlassen hat.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1272014125928-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mudanda wird von Kenia und Naipoki getr\u00f6stet<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 6. November 2014<\/strong><br \/>\nFr\u00fch am Morgen begannen die Spiele, doch es gab schnell \u00c4rger. Taveta jagte Ndii in einem Scheinbesteigungs-Spiel. Ndii rannte davon so schnell sie konnte, doch irgendwann holte Taveta sie ein und versuchte, auf ihren R\u00fccken zu klettern. Gleichzeitig griff Sinya nach seinem Schwanz und biss hinein. Taveta kam sofort von Ndii herunter und schrie laut auf. Gl\u00fccklicherweise fand die Revanche nicht statt, da inzwischen alle zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen.<br \/>\nMbirikani und Kihari f\u00fchrten die milchabh\u00e4ngigen Waisen zum Wasserloch, wo sie ihre Milch genossen und anschlie\u00dfend in das matschige Wasserloch sprangen. Es gab viel Begeisterung, als die Waisen zeigten, wie toll sie schlammbaden k\u00f6nnen. Sinya blieb drau\u00dfen und war mit den Spritzern der Anderen, die sie abbekam, zufrieden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1272014134656-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndii geht bergab<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 7. November 2014<\/strong><br \/>\nDie kleinen Waisen begannen ihre \u00fcblichen Kinderspielchen, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten. Panda f\u00fchrte den kleinen Bada, Ishaq-B und Mudanda zur Tr\u00e4nke, wo sie Wasser in den R\u00fcssel saugten, den R\u00fcssel anhoben und das Wasser zur\u00fcck in die Tr\u00e4nke spritzten. Sie waren schlau genug, das Wasser nicht zu verschwenden, indem sie es daneben spritzten, da sie wussten, dass Wasser zu dieser Jahreszeit wertvoll ist. Mbirikani und Naipoki sa\u00dfen wie zwei Dorf\u00e4lteste auf dem Rand der Tr\u00e4nke und kratzten ihre Hintern. Kihari perfektionierte ihre Kratztechnik, als sie ihren R\u00fcssel mit Hilfe ihrer Vorderzehen an einem Felsen kratzte.<br \/>\nDie Waisen grasten den Rest des Tages. Es war sch\u00f6n und warm und sie genossen ein Bad im mittleren Wasserloch. Kivuko und Rombo zeigten ihre beste Bade-Performance.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1272014135059-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wasessa bespr\u00fcht Bada mit Wasser<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 8. November 2014<\/strong><br \/>\nEmilys Herde besuchte die Stallungen heute Nacht. Sie sahen alle sehr durstig aus und gingen direkt zur Tr\u00e4nke. Es war das erste Mal in sechs Monaten, dass wir sie gesehen haben und der Ger\u00e4usch ihres Saufens weckte die Waisen. Bada, der fest geschlafen hatte, war sehr verst\u00f6rt von dem ganzen Krach, doch die Keeper konnten ihn beruhigen. Emily bemerkte, dass ihre Gruppe die Kleinen st\u00f6rte und f\u00fchrte sie weg, sobald sie fertig gesoffen hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1272014135512-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Emily kratzt sich an einem Felsen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 9. November 2014<\/strong><br \/>\nAlle feierten heute die R\u00fcckkehr von Emilys Herde. Es gab sehr aufgeregte Begr\u00fc\u00dfungszeremonien, denn beide Herden hatten sich vermisst. Die Waisen und die Ex-Waisen hatten sich viel zu erz\u00e4hlen, als sie alle gemeinsam zum Saufen gingen. Die Keeper waren erfreut, dass alle Ex-Waisen in bester Gesundheit und ohne Verletzungen zur\u00fcckgekehrt waren, da es in letzter Zeit viele Wildereif\u00e4lle gegeben hatte. Emily, Edie, Icholta, Sally und Mweya waren etwas ruhiger und sahen sehr m\u00fcde aus und es k\u00f6nnte sein, dass sie schwanger sind. Die anderen waren sehr aktiv. Eve und Ella hatten ein Versteckspiel mit Tassia und Taveta. Mweya konnte sich nicht ganz aus den Spielen heraushalten und wickelte in einem Ringkampf ihren R\u00fcssel um Mzima. Lesanju war gar nicht gl\u00fccklich, denn sie verlor die Kontrolle \u00fcber all die kleinen, neugierigen Waisen, die die Ex-Waisen kennenlernen und mit ihnen spielen wollten. Sie ging davon und soff mit Lolokwe Wasser. Sweet Sally und Mweya, die die Kinderm\u00e4dchen von Eve und Ella gewesen sind, konzentrierten sich darauf, Kihari, Naipoki und Ishaq-B zu bemuttern. Sie strichen \u00fcber ihre R\u00fccken, w\u00e4hrend Ella und Eve die Gelegenheit zu Spielen mit Tassia und Taveta nutzten.<br \/>\nIcholta hatte sich in Bada verguckt und verjagte Wasessa, Lempaute und Sinya, die ihn von ihr zur\u00fcckholen wollten. Lesanju hatte schlie\u00dflich die Nase voll und f\u00fchrte ihre Herde zu den Weidegr\u00fcnden, doch die gro\u00dfen Elefanten folgten ihnen einfach. Sie war etwas deprimiert. Gl\u00fccklicherweise blieben die Ex-Waisen nur noch eine halbe Stunde, bevor sie mit Dabassa im Schlepptau wieder davongingen. Er kehrte aber kurz darauf wieder zur\u00fcck.<br \/>\nDie Keeper konnten heute ein winziges Kalb retten, das in einem tiefen Wasserloch an der Mzima-Mombasa-Pipeline gefangen gewesen war. Es war ein gef\u00e4hrliches Unterfangen, da die Mutter und ihr Teenager-Kalb noch bei dem Kalb waren und erfolglos versuchten, es zu retten. Die Mutter war verst\u00f6rt von den vielen Menschen, die zuvor schon in der Gegend gewesen waren, denn Pirschfahrten gehen h\u00e4ufig dort vorbei. Sie griff den Pickup des Rettungsteams und das Fahrzeug der mobilen Tierarzteinheit an, als sie versuchten, sie vom Baby wegzuscheuchen, um es zu retten. Sie richtete etwas Schaden an, doch schlie\u00dflich zog sie sich etwas zur\u00fcck. Die Keeper holten das Kalb schnell aus dem Wasser, das ihnen danach folgte und hinterherrannte. Das mochte Mama Elefant wieder gar nicht und griff die Keeper erneut an, die sofort in die Fahrzeuge sprangen und davonrasten. So konnte sich die Familie gl\u00fccklich wiedervereinen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/127201413521-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Icholta schlendert davon<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 10. November 2014<\/strong><br \/>\nEs war ein toller Morgen und Lesanju brachte ihre Herde zu den Weidegr\u00fcnden, ohne ihnen die Gelegenheit f\u00fcr Spiele zu geben. Es war als ob sie besorgt gewesen w\u00e4re, dass Emilys Herde erneut vorbeikommt und sie so schnell wie m\u00f6glich mit ihrer kleinen Herde davonschleichen musste. Sie blieb am Ende der Gruppe, um sicherzugehen, dass niemand verlorenging. Layoni bekam \u00c4rger, als er etwas bummelte und sie schubste ihn kr\u00e4ftig gegen den Hintern, damit er den Anschluss nicht verlor. Lesanju war gl\u00fccklich, dass es keine weiteren Begegnungen mit Emilys Herde gab.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1272014135741-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Layoni grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 11. November 2014<\/strong><br \/>\nMit der Unterst\u00fctzung von Sinya \u00fcbernahm heute Lesanju die Aufgabe, die Waisen hoch auf die Nordseite des Mazinga-Bergs zu bringen. Sie versucht offenbar immer noch, ihre Herde vor den Ex-Waisen zu verstecken, die jeden Moment wieder auftauchen k\u00f6nnten. Dort oben gab es nicht viel Aktivit\u00e4t, nur viel Futter.<br \/>\nDie Mittagsmilch bekamen die Waisen heute am Fu\u00df des Bergs. Die milchabh\u00e4ngigen Waisen kamen herunter, w\u00e4hrend die \u00e4lteren direkt weiter oben warteten. Kenia und Ndii grasten danach mit den Kleineren am Fu\u00df des Bergs weiter und eine Stunde sp\u00e4ter schlossen sich ihnen auch die gro\u00dfen Waisen an.<br \/>\nPanda genoss es sehr, die Waisen am Abend zu den Stallungen zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/127201414112-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sinya grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 12. November 2014<\/strong><br \/>\nDer heutige Morgen war k\u00fchl, als die Waisen zur Ostseite des Mazinga-Bergs gingen. Layoni schubste Rombo gegen einen Felsen, gegen den sich Rombo dann lehnen konnte und dadurch viel mehr Kraft im Ringkampf hatte. Layoni musste sich zur\u00fcckziehen, als er merkte, dass Rombo pl\u00f6tzlich nicht mehr zu bewegen war und ging zu den anderen Waisen zum grasen. Kurz darauf begann es zu regnen und so verzichteten die Waisen auf ein Schlammbad. Sie tranken aber ihre Milch und genossen das feuchte Gras. Lesanju brachte die kleineren Waisen zur Milchf\u00fctterung und versuchte erstaunlicherweise selbst, welche zu bekommen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/127201414641-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Layoni hinter Kenia<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 13. November 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen verlie\u00dfen die Stallungen bei Anbruch des Tages und Ndii und Kenia f\u00fchrten sie sehr fr\u00fch in den Busch. Nach f\u00fcnf Stunden des Grasens begann es zu regnen. Naipoki, Kihari und Ishaq-B trennten sich vom Rest der Gruppe und spielten. Naipoki legte sich hin und rollte wunderbar im Schlamm herum. Sie wurde trompetend von ihren Freundinnen Kihari und Ishaq-B angefeuert. Mbirikani fand das auch lustig, ging zu ihnen und schloss sich Naipoki an. Die Anderen, wie Dabassa, gruben mit ihren Zehen Erde aus und warfen sie auf ihre R\u00fccken, um sich etwas zu w\u00e4rmen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/127201413933-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kihari (links), Naipoki und Ishaq-B gehen spielen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 14. November 2014<\/strong><br \/>\nEs war ein k\u00fchler Morgen und die Waisen machten eine Pause vom Fressen, um sich unter einem kleinen Baum auszuruhen. Naipoki verhielt sich seltsam und versuchte, sich von hinten an Mbirikanis Ohr zu kuscheln. Wir wissen nicht genau wieso, vielleicht suchte sie nach W\u00e4rme. Sie lief hinter Mbirikani her, als diese sich entfernte, doch sie beendete die Verfolgung, als ihr klar wurde, dass Mbirikani das nicht gefiel.<br \/>\nKihari \u00fcberraschte die Keeper, als sie einen trockenen Zweig aufhob und ihn als Werkzeug benutzte, um sich damit eine st\u00f6rende Zecke vom Knie zu kratzen. Die Keeper halfen ihr dabei, die Zecke herauszuziehen, damit sie in Ruhe grasen konnte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/127201414105-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Naipoki versteckt ihr Gesicht hinter Mbirikanis Ohr<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 15. November 2014<\/strong><br \/>\nDer Tag begann gut und die Waisen leerten ihre Milchflaschen und hatten die \u00fcblichen &#8222;Gesellschaftsspiele&#8220;, bevor sie in den Busch gingen.<br \/>\nEin paar Minuten vor der Ankunft der Waisen am Wasserloch kam eine wilde Herde und soff die Wassertonnen fast leer. Kivuko, Layoni und Mzima sprangen nur schnell ins Wasser und kamen sofort wieder heraus, da es sehr kalt war. Auch Rombo probierte das Wasser aus, doch es war zu kalt f\u00fcr ihn. Lesanju und Panda nahmen ein kurzes Bad in einer kleinen Pf\u00fctze abseits des Hauptwasserlochs. Rombo spritzte etwas Wasser herum und erwischte die darauf nicht vorbereitete Sinya. Sie rannte wie von der Tarantel gestochen davon. Bada genoss das k\u00fchle Wasser und hatte am meisten Spa\u00df.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/127201414152-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Rombo testet die Wassertemperatur<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 16. November 2014<\/strong><br \/>\nDie Babys kamen erneut gl\u00fccklich aus ihren Gehegen und leerten ihre Milchflaschen. Danach versammelten sie sich beim Kraftfutter und dem Luzernenheu. Lempaute f\u00fchrte die Waisen hinaus, doch sp\u00e4ter wurde sie von Tassia und Mzima \u00fcberholt, die die Waisen zur Ostseite des Mazinga-Bergs brachten. Nach zwei Stunden geleitete Kenia die Kleineren zur Milchf\u00fctterung den Berg hinunter, w\u00e4hrend die Gro\u00dfen auf dem Berg blieben. Kenias Bem\u00fchungen, die milchabh\u00e4ngigen Waisen zu f\u00fchren wurden von Kihari vereitelt, die vorneweg eilte, als sie den Pickup mit der Milch h\u00f6rte. Kenia raste ihr hinterher, konnte sie aber nicht wieder einholen. Als die gro\u00dfen Waisen h\u00f6rten, wie die Babys zum Wasserloch rannten, machten auch sie sich auf den Weg dorthin. Sie soffen nur Wasser und niemand versuchte, ins Schlammloch zu gehen, da es sehr kalt war. Die Waisen grasten den Rest des Tages in der N\u00e4he des Wasserlochs und Panda f\u00fchrte die Gruppe am Abend wieder begeistert nach Hause zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/127201413149-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen gehen den Berg hinauf<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 17. November 2014<\/strong><br \/>\nLempaute und Ndii f\u00fchrten die Waisen heute in den Busch hinaus. Am Nachmittag brachte Lesanju Mudanda zu einer Pf\u00fctze in der N\u00e4he des Wasserlochs zum Baden. Diese Pf\u00fctze ist das Lieblingsbad der Waisen geworden, da sie nicht so gro\u00df ist wie das Wasserloch und dementsprechend schneller aufheizt. Taveta, Ndii und Kivuko schlossen sich bald an und es wurde sehr voll darin, so dass sie sich abwechseln mussten. Wasessa wurde ungeduldig und gab Taveta einen kr\u00e4ftigen Schubs auf den Hintern, um selbst Platz zum Baden zu haben. Mudanda fand das etwas hart und kuschelte sich zum Trost an Taveta an. Sogar Sinya war heute im Wasser und alle waren gespannt zu sehen, was sie so macht, denn sie geht sonst nur sehr selten ins Wasser. Rombo war sehr eifers\u00fcchtig auf die ganze Aufmerksamkeit, die Sinya zuteil wurde und schubste sie kurzerhand aus dem Wasser. Lempaute bekam eine kurze Gelegenheit, sich um Bada zu k\u00fcmmern, bevor Wasessa wieder aus dem Wasserloch kam.<br \/>\nIshaq-B f\u00fchrte am Abend alle zu den Stallungen zur\u00fcck. Bada hat dort jetzt sein eigenes Gehege, in dem er, abseits von Mudanda, sein Grewia bekommt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/127201414201-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lesanju und Mudanda in einer Pf\u00fctze<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 18. November 2014<\/strong><br \/>\nEs war ein dramatischer Morgen, an dem Wasessa Bada wegen Mudanda stehenlie\u00df. Es ist nun klar, dass sie beide Babys liebt, aber nicht beide haben kann, weil sie eifers\u00fcchtig aufeinander werden. Kivuko kam schnell zu Badas Rettung und die beiden grasten zusammen, auch mit der Unterst\u00fctzung von Naipoki. Wasessa war gegen Mittag zur\u00fcck und Bada war wieder gl\u00fccklich.<br \/>\nAm Nachmittag grasten die Waisen und Tassia und Mzima blieben etwas zur\u00fcck, als der Rest zu den Stallungen zur\u00fcckkehrte. Die zwei kamen eine halbe Stunde sp\u00e4ter zur\u00fcck und prahlten, was sie doch f\u00fcr unabh\u00e4ngige Jungs sind.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1272014142455-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wasessa staubbadet Bada<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 19. November 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen grasten am Morgen weit n\u00f6rdlich des Wasserlochs und gingen erst langsam gegen Mittag dorthin zur\u00fcck. Naipoki, Panda und Mudanda trauten ihren Augen nicht, als Mbirikani an ihnen vorbei und auf ihre Milchflasche zuraste. Ihr zuvor schwer verletztes Bein behindert sie \u00fcberhaupt nicht mehr. Panda untersuchte ein Loch in einem gro\u00dfen Baumstamm, doch erstarrte, als ihr klar wurde, dass das Loch gro\u00df genug war, dass sich etwas darin verstecken k\u00f6nnte, was sie gar nicht mag. Kihari hatte die Gelegenheit, Bada eine Weile zu umsorgen, bevor Wasessa das bemerkte und zu ihrem Baby rannte. Lempaute und Rombo legten sich unter einem Baum schlafen, unter dem sich alle ausruhten, doch Kivuko kam, setzte sich auf Rombos Bauch und st\u00f6rte ihn, lie\u00df aber Lempaute in Ruhe weiterschlafen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1272014142813-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Panda untersucht ein Loch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 20. November 2014<\/strong><br \/>\nNdii versuchte heute morgen, Ishaq-Bs Milch zu stehlen, und die Keeper mussten eingreifen und die Gem\u00fcter beruhigen. Kihari und Naipoki waren genervt von Ndiis Verhalten und gingen zum Grasen, ohne erst auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen zu spielen. Alle anderen folgten ihnen und das Grasen begann dadurch heute fr\u00fcher als \u00fcblich.<br \/>\nBeim Schlammbad machten Layoni und Kivuko einige beeindruckende Vorw\u00e4rts- und R\u00fcckw\u00e4rtsrollen und versuchten Bada zu \u00fcberreden, sich ihnen anzuschlie\u00dfen. Wasessa holte ihr Baby schnell zur\u00fcck und ging mit ihm zum Staubbad. Layoni wurde es ohne Bada schnell langweilig und er verlie\u00df das Wasserloch, doch Rombo sprang hinein und nahm seinen Platz ein. Die Waisen grasten den Rest des Tages in der N\u00e4he des Wasserlochs und sp\u00e4ter brachte Lesanju sie noch einmal f\u00fcr ein zweites Schlammbad dorthin. Wasessa beauftrage Tassia, auf Bada aufzupassen, w\u00e4hrend sie Mudanda etwas Liebe spendete und Gesellschaft leistete.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1272014143610-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Layoni kommt heraus und l\u00e4sst Kivuko im Wasser<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 21. November 2014<\/strong><br \/>\nEs war ein netter und wieder sehr aktiver Morgen an den Stallungen. Bada rannte, um seine geliebte Wasessa zu begr\u00fc\u00dfen, die von den oberen Gehegen kam. Ndii stapelte mit ihrem R\u00fcssel k\u00fchle Erde auf ihrem R\u00fccken. Kenia und Ndii spielten Verstecken und Dabassa schloss sich ihnen an.<br \/>\nTassia und Layoni entschieden heute, wo es lang ging. Sie gingen los und brachten die Anderen hoch auf den Mazinga-Berg, oberhalb des wundersch\u00f6nen Malaika-Hauses. Bada war sehr ersch\u00f6pft, denn er ist es noch nicht gew\u00f6hnt, so hoch zu klettern; aber er gab sich M\u00fche und schaffte es zusammen mit den Anderen bis zur Spitze. Die Waisen grasten ausf\u00fchrlich dort oben, und die milchabh\u00e4ngigen Waisen kamen zur Milchf\u00fctterung mittags herunter, gingen danach aber direkt wieder hinauf. Die \u00e4lteren Waisen in Lesanjus Gruppe kamen nicht einmal zum Wassersaufen herunter und soffen einiges, als sie abends zur\u00fcckkamen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1272014132055-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen im Wasserloch bei den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 22. November 2014<\/strong><br \/>\nTaveta versuchte heute, den K\u00fchen zu zeigen, wie kr\u00e4ftig er ist, indem er einen sehr gro\u00dfen Baum umzusto\u00dfen versuchte. Es war zu gro\u00df, doch wenigstens hatte er eine Weile die Aufmerksamkeit von Ishaq-B, Sinya und Lempaute; allerdings nicht sehr lang, da es Zeit f\u00fcr die Mittagsf\u00fctterung war und sie alle in Eile waren, dorthin zu gelangen. Die Waisen badeten heute nicht, da es recht kalt war.<br \/>\nAm Nachmittag grasten sie in kleineren Gruppen. Wir sahen wilde Elefanten aus der Ferne sich dem Mazinga-Berg n\u00e4hern, doch sie kamen nicht bis zu den Waisen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1272014131917-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Taveta versucht, einen gro\u00dfen Baum umzusto\u00dfen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 23. November 2014<\/strong><br \/>\nDer Morgen war warm genug, dass sich die Waisen an der Wassertr\u00e4nke versammelten und Wasser auf ihre K\u00f6rper spritzten, um sich abzuk\u00fchlen. Es gab heute keine ausf\u00fchrlichen Spiele und Naipoki f\u00fchrte die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden. Der Tag wurde w\u00e4rmer und w\u00e4rmer, und die Waisen suchten Schutz unter drei verschiedenen B\u00e4umen, w\u00e4hrend sie das leckere, lange Gras unter diesen fra\u00dfen. Mudanda und Bada fanden sich pl\u00f6tzlich unter dem selben Baum wieder, doch sie vertrugen sich, da die gro\u00dfen K\u00fche auf sie aufpassten.<br \/>\nDie Waisen gingen eine halbe Stunde fr\u00fcher als \u00fcblich in ihr Wasserloch und tranken die Milch erst hinterher, als sie fertig geplanscht hatten.<br \/>\nMbirikani freute sich, die Waisen am Abend zu den Stallungen zur\u00fcckf\u00fchren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/127201414384-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Naipoki grast mit den Anderen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 24. November 2014<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Start in den Tag und die jungen Waisen rannten zu ihren Milchflaschen, die sie leerten, ehe sie sich den \u00fcblichen Spielchen widmeten.<br \/>\nLesanju \u00fcbernahm es heute selbst, die Waisen zur Ostseite des Bergs zu f\u00fchren. Das ist die dem Wind zugekehrte Seite, die deutlich mehr Regen abbekommt als die andere Seite. Das gr\u00fcne Gras ist dort hoch und daher ist es ein toller Platz zum Grasen f\u00fcr die Waisen. Von dort aus sind die Stallungen sind die n\u00e4chstgelegene Wasserstelle und daher kamen die Waisen zum Mittag dorthin zur\u00fcck, bevor sie wieder auf den Berg gingen.<br \/>\nAls sie am Abend auf dem Weg nach Hause waren, zeigte Lempaute ihre Tricks, indem sie mutig ein paar gr\u00fcne Zweige von einem Baum auf der anderen Seite des Elektrozauns pfl\u00fcckte, ohne diesen zu ber\u00fchren. Sie genoss das frische Gr\u00fcn so sehr, dass sie zur\u00fcckgelassen wurde, und erst zehn Minuten sp\u00e4ter als die anderen im Gehege ankam.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1272014144415-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lempaute pfl\u00fcckt Gr\u00fcnes \u00fcber den Zaun hinweg<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 25. November 2014<\/strong><br \/>\nEs war erneut ein wunderbarer Tag und Lesanju nahm die kleine Mudanda am fr\u00fchen Morgen mit zum Grasen. Mudandas Trauer dar\u00fcber, die Gunst von Wasessa verloren zu haben, vergeht mit der Zeit und der Liebe und Zuneigung, mit der die anderen K\u00fche sie \u00fcbersch\u00fctten.<br \/>\nAuf dem Mazinga-Berg sah Lempaute zu, wie Kenia ihren Hintern an einem gro\u00dfen Felsen kratzte. Kenia sperrte vor Vergn\u00fcgen ihren Mund weit auf und Lempaute war neugierig zu sehen, was da soviel Genuss bereitete. Doch die anderen gingen weiter und so hatte sie keine Zeit mehr, das herauszufinden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1272014144757-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lempaute bewundert Kenia beim Kratzen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 26. November 2014<\/strong><br \/>\nWasessa gesellte sich heute zur Mittagsf\u00fctterung zu den Kleinen. Die Keeper erlaubten ihr zu bleiben, da sie die F\u00fctterung der Babys nicht st\u00f6rte. Wasessa benahm sich gut und beobachtete die Babys. Sie schaute sie an, als ob sie sagten wollte, dass eines Tages auch sie Milch f\u00fcr einen kleinen Elefanten geben w\u00fcrde. Kenia und Ndii begleiteten die zweite Gruppe milchabh\u00e4ngiger Waisen, mit Kivuko, Layoni und Panda im Schlepptau. Ndii und Kenia hatten ein tolles Staubbad, das Kivuko einlud, mitzumachen. Die drei beendeten schlie\u00dflich das Spiel, um den Rest des Tages zu grasen. Panda und Ishaq-B brachten die Waisen am Abend in die Sicherheit der Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/127201414557-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kivuko rennt zu ihrer mitt\u00e4glichen Milchflasche<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 27. November 2014<\/strong><br \/>\nZwei Wasserb\u00f6cke begr\u00fc\u00dften heute die Waisen, als sie in den Weidegr\u00fcnden ankamen. Die Waisen akzeptierten sie und verjagten sie nicht.<br \/>\nWasessa und Lesanju konzentrierten sich heute ganz auf Bada und die arme Mudanda musste sich mit der unerfahrenen Kihari zufriedengeben, die aber ihr Bestes gab, um Mudanda bei Laune zu halten. Sie machte sich gut und die beiden prahlten sp\u00e4ter gegen\u00fcber Bada \u00fcber ihre tolle neugefundene Freundschaft.<br \/>\nZwei wilde Bullen kamen kurz vorbei und grasten in der N\u00e4he der Waisen. Mzima versuchte ihnen zu folgen, als sie in Richtung Voi-Fluss verschwanden, doch er kam bald zur\u00fcck, nachdem er festgestellt hatte, dass sie schneller als erwartet gingen.<br \/>\nZwei Schildkr\u00f6ten kamen am Abend zu den Stallungen und paarten sich in der N\u00e4he von Waisenzebra Ngulias Stall. Ngulia sah ihnen eine Weile zu, wurde dann unruhig und rannte los &#8211; mit den Hinterbeinen austretend, wie Zebras das eben tun. Er traf sie nicht, aber rannte fr\u00f6hlich zwei Kreise um die Schildkr\u00f6ten herum, ehe er in seinen Stall zur\u00fcckging und dort seine Milch trank.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1272014132824-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngulia<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 28. November 2014<\/strong><br \/>\nBada versuchte heute, sich unter Wasessas Bauch zu quetschen. Er passte nicht ganz darunter, da er ein wenig zu gro\u00df war, doch Wasessa stand still da und lie\u00df ihn probieren, bis er selber merkte, dass es nicht klappen w\u00fcrde.<br \/>\nDie Waisen grasten s\u00fcdlich des Mazinga-Bergs und kamen zur Mittagsmilch zu den Stallungen zur\u00fcck. Mzima dachte sich ein tolles Spiel aus: er steckte seinen R\u00fcssel tief in die Tr\u00e4nke, saugte ihn voll und spritzte dann das Wasser gen Himmel. Taveta, Rombo und Kivuko fanden Mzimas Spiel interessant und wollten das auch lernen. Wasessa \u00e4nderte das Spiel, indem sie das Wasser auf ihren K\u00f6rper spritzte, so dass die Spritzer auch Bada trafen. Bada genoss seine Dusche, da es sehr hei\u00df war. Kivuko kratzte ihren R\u00fcssel an einem Felsen in der N\u00e4he der Tr\u00e4nke und versuchte, den kleinen Bada zu beeindrucken. Naipoki, Ndii und Taveta kratzten sich auch eine Weile, jeder an seinem eigenen Felsen. Die Waisen kehrten am Nachmittag zum grasen zur selben Gegend zur\u00fcck wie am Vormittag und Mbirikani brachte sie am Abend wieder nach Hause.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1272014145729-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bada quetscht sich unter Wasessa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 29. November 2014<\/strong><br \/>\nDie fr\u00fchen Wolken verzogen sich und machten Platz f\u00fcr die Sonne. Die Waisen sprangen mittags in das Schlammloch und hatten viel Spa\u00df bei ihrem Bad. Mudanda, die nun auch ohne Wasessa gl\u00fccklich ist, genoss Lesanjus und Lempautes Aufmerksamkeit. Kivuko wartete auf eine Gelegenheit, an Mudanda heranzukommen, doch Lesanju passte gut auf, dass das nicht passierte. Mzima hatte viel Spa\u00df dabei, seinen Hintern an den Ufern des Wasserlochs zu kratzen.<br \/>\nDie Waisen grasten den Rest des Tages in der N\u00e4he des Wasserlochs und am Abend wetteiferten Kihari und Ishaq-B darum, die Waisen zu den Stallungen zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/127201415059-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mzima sitzt am Ufer<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 30. November 2014<\/strong><br \/>\nBada nuckelte heute morgen an Wasessas Br\u00fcsten und hoffte auf etwas Extramilch, nachdem er seine Flasche geleert hatte. Wasessa genoss das sehr, schloss ihre Augen und lie\u00df den Kleinen machen.<br \/>\nSp\u00e4ter tauchte Laikipia majest\u00e4tisch aus den B\u00fcschen auf und spazierte zu den Stallungen. Die Kleinen begr\u00fc\u00dften ihn und ber\u00fchrten sein gro\u00dfes Geschlechtsteil, als er gerade das Kopra fra\u00df, das er sehr vermisst hatte. Lesanju war unwohl dabei, Laikipia zu sehen. Sie dachte vermutlich, dass Emily und die Anderen auch ganz in der N\u00e4he w\u00e4ren und ihre Herde entf\u00fchren wollten. Sie h\u00f6rte auf zu fressen und brachte ihre Sch\u00fctzlinge davon.<br \/>\nLaikipia ging in entgegengesetzter Richtung davon und von Emily war keine Spur zu sehen.<br \/>\nNach drei Stunden des Grasens schloss sich eine wilde Elefantenherde f\u00fcr zehn Minuten den Waisen beim Grasen an, machte sich dann aber gleich wieder auf den Weg. Ein freundlicher wilder Elefantenjunge, der sich mit Mzima angefreundet hatte, stupste ihn von hinten an, um ihn zum mitkommen zu \u00fcberreden. Mzima ging eine Weile mit, doch kehrte dann wieder zu seiner eigenen Familie zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1272014132342-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bada kratzt sich<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-november-2014\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Samstag, 1. November 2014 Die Waisen begannen ihren Tag in heiterer Stimmung und spielten verschiedene Spiele auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen. 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