{"id":6022,"date":"2015-01-27T10:02:34","date_gmt":"2015-01-27T09:02:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=6022"},"modified":"2015-01-27T10:02:34","modified_gmt":"2015-01-27T09:02:34","slug":"voi-dezember-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-dezember-2014\/","title":{"rendered":"Voi Dezember 2014"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 1. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen hatten einen friedlichen Tag. Laikipia kam am Abend zu den Stallungen, als die Waisen bereits in ihren Gehegen waren und ihre Grewia-Zweige genossen. Er trank etwas Wasser und kurz darauf kam Emily mit ihrer ganzen Herde vorbei. Emily schnupperte in der Luft und kollerte den Waisen tief zu, insbesondere Lesanju und erkundigte sich, ob es allen gut geht. Emilys Herde blieb ungef\u00e4hr eine halbe Stunde. Sie bekamen etwas Kopra, bevor sie wieder in den Park zur\u00fcckgingen.<br \/>\nDer Tierarzt brachte ein Waisenzebra aus Amboseli vorbei. Sie sah sehr matt und schwach aus und war \u00fcberhaupt nicht aktiv. Sie bekam nur schnell etwas Medizin und eine Milchflasche und wurde in einen sch\u00f6nen neuen Stallbereich gebracht, wo sie die Nacht verbrachte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/110201514021-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Laikipia an den Stallungen<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 2. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nNgulia, das schon l\u00e4nger bei uns lebende Waisenzebra, war sehr froh \u00fcber die Ankunft des neuen Zebras und feierte das, indem er um sie herumgallopierte, bevor er sich beruhigte und sie dabei beobachtete, wie sie ihre Medizin bekam. Die Keeper bemerkten gleich, dass die Atmung des neuen Baby-Zebras gar nicht gut war. Auch Ngulia fiel das auf und er kam noch n\u00e4her an die Matratze des kranken Babys heran, um es zu tr\u00f6sten. Trotz der intensiven Versorgung verschlechterte sich ihr Zustand und sie starb sp\u00e4ter am Nachmittag. Sie war zu sp\u00e4t gerettet worden.<br \/>\nWasessa erlaubte sich heute einen Spa\u00df. Als sie aus dem Gehege kam, schob sie die T\u00fcr wieder zu und schloss damit die anderen ein. So konnte sie sich ganz Bada widmen, der hoch gekommen war, um sich mir ihr zu treffen. Bada w\u00fcrde gerne die N\u00e4chte bei Wasessa verbringen, aber die spielerischen Jungs wie Taveta und Rombo w\u00fcrden ihn die ganze Nacht \u00e4rgern, auf ihn steigen und mit ihm spielen wollen. Wasessa und Bada begannen ein Staubbad, w\u00e4hrend Lesanju und alle anderen Gro\u00dfen nur von innen zuschauen konnten. Wasessa wusste, dass alle ihnen zuschauten und sie hatte eine wunderbare Zeit mit ihrem Liebling Bada, bis die Keeper die Anderen herauslie\u00dfen. Die anderen Waisen waren nicht erfreut \u00fcber Wasessas unh\u00f6fliche Aktion und alle gingen schnell in den Busch. Nachdem sie das Wasserloch besucht hatten, liefen sie sehr weit und kamen am Abend etwas sp\u00e4t zur\u00fcck. Dort trafen sie Emilys Ex-Waisen-Herde, die auch gerade ankam. Eve und Seraa rannten in Lesanjus Gehege, um dort Grewia-Zweige zu stehlen. Dann kamen sie wie zwei \u00dcbelt\u00e4ter mit den Zweigen im Mund wieder heraus. Lesanju war sehr traurig, wollte sich aber nicht von Seraa und Icholta tr\u00f6sten lassen. Sie ging stattdessen mit ihrer Herde in die Gehege. Emilys Herde machte sich um 19 Uhr wieder auf den Weg.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/110201521517-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngulia grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 3. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nVoi war heute die ganze Nacht \u00fcber, bis in den Tag hinein, mit ausgiebigen Regenf\u00e4llen gesegnet. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck brachte Lesanju, die ihre Rolle und die Verantwortung, die sie tr\u00e4gt, sehr ernst nimmt, die Waisen in den Park hinaus. Sie grasten von dem \u00fcppigen, nassen Gras und kamen gegen Mittag beim Wasserloch an, ungef\u00e4hr eine Stunde sp\u00e4ter als \u00fcblich. Sie liefen nur um das Wasserloch herum und niemand wollte so richtig baden, bis Ishaq-B einfach hineinsprang und mit ihrem R\u00fcssel Wasser \u00fcberall hin spritzte. Ihr Spiel lockte Rombo hinein und die beiden hatten ein tolles Schlammbad.<br \/>\nW\u00e4hrend die Keeper drau\u00dfen waren, um die Ex-Waisen zu beobachten, fanden sie Morani auf der S\u00fcdseite des Parks alleine grasend, ohne die anderen Mitglieder von Emilys Herde. Die Ex-Waisen-Bullen in Emilys Herde werden nun immer h\u00e4ufiger allein gesehen. Sie versuchen langsam, sich wilden Bullengruppen anzuschlie\u00dfen.<br \/>\nUm 17 Uhr wurden die Keeper zu einer Rettung zwischen dem Mwatate Sisal Gel\u00e4nde und der Mgeno-Farm gerufen. Ein Waisenkalb befand sich in der Farm und wir hofften, dass es das ist, das wir vor einem Monat aus den Augen verloren hatten. Das Kalb wurde Ndoria genannt, nach einem Wasserloch, in deren N\u00e4he sie gefunden worden war. Um 3 Uhr morgens kamen wir mit dem Neuling zur\u00fcck und das Rettungsteam traf auf Seraa und Thoma, die alleine an den Stallungen warteten. Sie bemerkten den Neuling sofort und versuchten, sich durch den Elektrozaun zu dr\u00e4ngeln, um das Baby zu sehen. Die Keeper konnten sie davon abhalten und sie machten sich eine halbe Stunde sp\u00e4ter wieder auf den Weg.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/110201532145-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lesanju auf dem Weg zum Wasserloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 4. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nHeute morgen waren Bada, Panda, Naipoki und Kihari die ersten, die Neuank\u00f6mmling Ndoria begr\u00fc\u00dfen wollten. Wasessa ging zu ihren geliebten Bada und war \u00fcberrascht, dort Ndoria zu sehen. Bada lud sie nichtsahnend in sein Gehege ein, damit sie Ndoria begr\u00fc\u00dfen konnte. Ihm ist nicht bewusst, dass seine Position als Wasessas Liebling in Gefahr ist, sobald Ndoria sich der Gruppe anschlie\u00dft, ebenso wie es damals Mudanda ging. Als n\u00e4chstes bemerkte Lesanju die Anwesenheit des Neulings und begr\u00fc\u00dfte sie ebenfalls. Die anderen bemerkten sie nicht und gingen in den Busch.<br \/>\nDie Waisen gingen unter der sorgsamen Aufsicht von Layoni und Mzima weit den Mazinga-Berg hinauf. Wasessa, Sinya, Lesanju und Lempaute liefen am Ende der Gruppe und k\u00fcmmerten sich darum, dass die beiden Kleinen, Bada und Mudanda, sicher \u00fcber die glitschigen Felsen kamen. Sie hatten einen k\u00fchlen, entspannten Tag auf dem Berg und gingen dort tief ins Geb\u00fcsch hinein. Die \u00e4lteren Waisen begleiteten die j\u00fcngeren Waisen zur Milchf\u00fctterung hinunter, wo sie erst um 14 Uhr ankamen &#8211; drei Stunden sp\u00e4ter als \u00fcblich. Die Waisen gingen heute nicht ins Hauptwasserloch, doch Layoni und Tassia standen am Rand und bespritzten sich mit ihren R\u00fcsseln. Lempaute, Rombo und Dabassa badeten in der N\u00e4he in einem kleinen Wasserloch, in dem das Wasser etwas w\u00e4rmer war. Taveta ging nach ihnen hinein um den Pool f\u00fcr sich zu haben. Danach kratzten sich alle an den B\u00e4umen und Rombo und Taveta waren die Kratz-Stars des Tages.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111201532638-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bada begr\u00fc\u00dft Ndoria<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 5. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nEs war toll zu sehen, wie Bada, zusammen mit seiner Adoptivmama Wasessa und Lesanju, Ndoria begr\u00fc\u00dfte. Kihari und Ishaq-B waren pl\u00f6tzlich in einen Kampf verwickelt und es war nicht klar, worum es ging, denn kurz zuvor hatten sie sich noch friedlich das Kopra geteilt. Die anderen Waisen waren mit einer ausgiebigen Kratz-Sitzung besch\u00e4ftigt. Ndii und Lesanju teilten sich einen gro\u00dfen Kratzfelsen. Taveta schloss sich ihnen an und danach gingen sie alle zum Grasen.<br \/>\nDunkle Wolken zogen auf und verdeckten den Mazinga-Berg, und gegen Mittag w\u00e4sserten leichte Regenf\u00e4lle den durstigen Boden. Die Milch wurde heute direkt zu den Waisen gebracht. Ihr Bad nahmen sie in kleinen Pf\u00fctzen, an denen sie vorbeikamen. F\u00fcr Wasessa war es ein toller Tag, als sich Klein-Bada gegen sie lehnte und ihr so seine Zuneigung demonstrierte, bevor sie, angef\u00fchrt von Mbirikani, den Anderen zur\u00fcck zu den Stallungen folgten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/110201535834-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kihari und Ishaq-B tragen eine Meinungsverschiedenheit aus<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 6. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nNdoria nimmt die Milchflasche schneller an als erwartet, nachdem sie erst drei Tage bei uns ist. Es ist erstaunlich zu sehen, wie sie schon danach verlangt: sie streckt ihre Hinterbeine und hebt die Vorderbeine an. Sie liebt die leckere Milch, als ob sie noch nie etwas s\u00fc\u00dferes in ihrem Leben bekommen h\u00e4tte. Das erleichtert uns sehr, denn wir haben uns gro\u00dfe Sorgen gemacht, weil sie schon lange nicht mehr die Milch ihrer Mutter bekommen hat und diese wichtig f\u00fcr ihr \u00dcberleben ist. Es ist eine gef\u00e4hrliche Zeit, wenn sie wieder Milch bekommt, nachdem sie so lange keine bekommen hat. Oft f\u00fchrt das zu anderen Komplikationen. Ndoria kann gar nicht genug Milch bekommen, doch wir sind vorsichtig, weil wir ihren Magen nicht \u00fcberforden m\u00f6chten.<br \/>\nDie anderen Waisen machten sich auf den Weg in den Busch, um ihren Tag zu beginnen. Sie schwangen ihre R\u00fcssel hin und her und waren fr\u00f6hlich. Sie grasten in einer gro\u00dfen Gruppe und liefen weite Strecken, bis sie gegen Mittag am Wasserloch ankamen. Hier kam es zum Show-Down als sowohl Mudanda als auch Bada versuchten, sich an Wasessas Bein zu schuffeln. Wasessa hatte genug Platz f\u00fcr beide und erlaubte ihnen, weiterzumachen, doch Mudanda wurde trotzdem eifers\u00fcchtig auf Badas Platz an Wasessas Vorderbein und schubste ihn weg von ihr.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11020154640-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndoria genie\u00dft ihre Milch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 7. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Start in den Tag, als die milchabh\u00e4ngigen Waisen ihre Flaschen leerten und sich dann den \u00e4lteren Artgenossen zum Fr\u00fchst\u00fcck anschlossen. Es gab einige Spielchen an den Stallungen, bevor die Waisen unter der sorgsamen F\u00fchrung von Sinya in den Busch gingen. Sie legten eine geruhsame Runde Grasen ein und besuchten mittags das Wasserloch.<br \/>\nPanda und Mbirikani hatten ein tolles Schlammbad und lagen aufeinander herum. Panda fand, dass Mbirikani zuviel Aufmerksamkeit bekam und schob mit ihren Sto\u00dfz\u00e4hnen auf Mbirikanis R\u00fccken herum. Mbirikani ging hinaus, kam aber sp\u00e4ter mit Rombo zur\u00fcck, der von ihrer vorherigen Schlammbad-Performance begeistert war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/110201541733-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sinya kratzt sich im Wasserloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 8. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen kamen heute aus ihren Gehegen und trafen auf unerwartete Ex-Waisen-G\u00e4ste, Thoma und Laikipia. Die zwei warteten auf die Kleinen, um mit ihnen das s\u00fc\u00dfe Kopra zu teilen. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck \u00fcbernahm Thoma die F\u00fchrung und war der Chef der Spiele und der kleinen Elefanten. Sie spielte ziemlich ruppig, stie\u00df mit ihrem Kopf gegen Lesanjus Hintern und jagte Rombo und Dabassa in einem Besteigungs-Spiel, das Mudanda und Bada Angst machte. Wasessa schritt schnell ein, schnappte sich die beiden Kleinen und ging mit ihnen in den Busch. Thoma lie\u00df Laikipia zur\u00fcck und folgte ihnen quer \u00fcber die Regenwasser-Gr\u00e4ben. Sie kam aber zur\u00fcck, als sie merkte, dass die Kleinen gerade nichts mit ihr zu tun haben wollten. Die zwei Ex-Waisen machten sich dann auf den Weg zur\u00fcck in den Park und lie\u00dfen die Waisen in Ruhe.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/110201542334-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Thoma schubst Lesanju<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 9. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Morgen, die Wolken machten der Sonne Platz und es herrschten beste Bade-Bedingungen. Die Waisen benutzten das kleine Wasserloch, das ist der N\u00e4he, aber nicht gro\u00df genug f\u00fcr sie alle auf einmal ist. Lesanju ging zuerst hinein, war aber schnell fertig, um den anderen Platz zu machen. Mzima war als n\u00e4chstes dran und ihn interessierte die lange Schlange am Schlammloch wenig, er badete ausgiebig und zeigte, was er kann. Layoni wurde ungedudig und schubste Mzima mit seinen kleinen, scharfen Sto\u00dfz\u00e4hnen weg. Die Waisen gingen nacheinander hinein, zuerst Layoni, da er es ja war, der Mzima herausgeschubst hatte. Sie kamen alle mit Schlamm bedeckt heraus und gingen dann zum gr\u00f6\u00dferen Wasserloch, wo sie etwas Wasser und Milch tranken.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/110201543125-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mzima will nicht herauskommen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 10. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nSinya kratzte sich an einem gro\u00dfen Felsen und Dabassa sah ihr zu. Er hatte jedoch keine Zeit mehr mitzumachen, da die Waisen sich auf den Weg in den Busch machten. Der Tag wurde immer w\u00e4rmer und die Waisen gingen zum gro\u00dfen Wasserloch, um dort zu grasen, das erste Mal seit dem Beginn der Regenzeit. Bada blieb in der N\u00e4he seiner Adoptivmama, um zu vermeiden, dass die frechen Jungs im Wasser auf ihr herumkletterten. Rombo, Dabassa und Kivuko lieferten sich einen harten Wettbewerb mit viel Herumrollen und Vorw\u00e4rts- und R\u00fcckw\u00e4rtsrollen.<br \/>\nIshaq-B nahm Bada zum Kratzen an einer Akazie mit, als Wasessa noch im Wasser war. Mbirikani und Lesanju genehmigten sich nach dem Bad ein Staubbad und lagen dabei aufeinander.<br \/>\nSp\u00e4ter am Tag kontaktierte der KWS die Keeper, weil ein weibliches Elefantenkalb zu retten war. Es war drei Jahre alt und es wurde vermutet, dass seine Mutter von Wilderern get\u00f6tet worden war. Das Kalb wurde in den letzten Wochen h\u00e4ufiger gesehen, doch der KWS konnte es nie finden. Der Schwanz des Kalbs war abgebissen worden und es hatte ein paar Kratzer, die wohl von K\u00e4mpfen mit Raubtieren waren. Das Waisenkalb war in keiner guten Verfassung und war wohl schon l\u00e4ngere Zeit ohne seine Mutter gewesen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11020155336-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bada im gro\u00dfen Wasserloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 11. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nNach der morgendlichen Milch gingen die Waisen in den Busch. Naipoki, die die Gruppe anf\u00fchrte, traf auf ein paar grasende Impalas und \u00e4rgerte und verjagte sie. Der Vormittag ging schnell vorbei und die Waisen gingen zum Wasserloch, um ihre Milchflaschen zu bekommen. Dort gab es kleine Rangeleien zwischen Ishaq-B und Mudanda, die einen Wettlauf um die Milch veranstalteten.<br \/>\nNdoria, die neben dem Neuank\u00f6mmling von gestern wohnt, wurde traurig, als sie merkte, dass es ihm immer schlechter ging. Die Keeper versuchten ihr Bestes, um das zusammengebrochene dreij\u00e4hrige Kalb wiederzubeleben, doch gegen Mittag starb das kleine M\u00e4dchen, obwohl sie l\u00e4ngere Zeit Infusionen bekommen hatte. Ihr schlechter Gesundheitszustand und der Stress w\u00e4hrend der Rettung waren zu viel f\u00fcr sie gewesen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/110201571140-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 12. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisenbabys wurden von Thoma, Seraa und Lolokwe begr\u00fc\u00dft, die gekommen waren, um das Kopra mit ihnen zu teilen. Seraa ging direkt zu Bada, ber\u00fchrte ihn und kollerte ihm zu, was Wasessa gar nicht leiden konnte. Lesanju vermutete auch, dass Seraa eigentlich nur die kleinen Mudanda und Bada mitnehmen wollte und f\u00fchrte sie schnell weg. Thoma und Seraa bemerkten erst zu sp\u00e4t, dass die Stallungen pl\u00f6tzlich leer waren und suchten erfolglos nach den Kleinen. Lolokwe ging in die gleiche Richtung zur\u00fcck, aus der er gekommen war, wo sich, wie wir vermuten, Emilys Gruppe aufhielt. Der Rest des Tages verlief ohne besondere Vorkommnisse.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/110201572857-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lolokwe an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 13. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nEmilys Herde kam heute zu den Stallungen. Sie sind definitiv seit kurzer Zeit dauerhaft in der Gegend, was erstaunlich ist, nachdem sie monatelang weg gewesen waren. Heute fanden sie die Kleinen, die gerade ihre Milch tranken und Lolokwe, der seine Milch immer sehr gern mochte, verlangte auch nach einer Flasche, indem er seinen gro\u00dfen Kopf den trinkenden Babys auf den R\u00fccken legte. Emily schob ihn dort weg und stellte sich in den Weg, damit die Kleinen in Ruhe trinken konnten.<br \/>\nDie gro\u00dfen Elefanten folgten Lesanju Herde, als diese ihre Gruppe in den Busch f\u00fchrte, doch sie wurden abgeh\u00e4ngt, als sie ihre Hintern an ein paar Felsen kratzten. Danach rannten sie, um die Waisen wieder einzuholen, doch verloren sie, als sie am Voi-Fluss in die falsche Richtung abbogen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 14. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nEs war ein netter Tag und Emilys Herde war wieder fr\u00fch am Morgen an den Stallungen, um mit den Waisen bei Kopra und Kraftfutter zu plaudern. Heute brachten sie einen freundlichen wilden Teenager-Bullen mit. Seraa ging zu Mudanda und begann dann einen Ringkampf mit dem wilden Jungen. Mudanda sah ihnen genau zu, doch der wilde Junge wurde etwas sch\u00fcchtern und rannte davon, als er die Keeper sah.<br \/>\nElla, das Kind von Ex-Waise Edie, hatte ein tolles Kr\u00e4ftemessen mit Taveta. Die Kleinen sammelten sich dann und machten sich auf den Weg, w\u00e4hrend Emily und ihre Herde zur\u00fcckblieben. Seraa und Thoma folgten den Waisen eine Weile, bevor sie umkehrten und zu ihrer Herde zur\u00fcckkehrten.<br \/>\nDer Rest des Tages verlief wie \u00fcblich und die zwei Gruppen trafen sich nicht noch einmal.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11020158234-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Emilys Herde frisst Kopra<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 15. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nDie j\u00fcngeren Waisen waren gl\u00fccklich, wieder die Ex-Waisen begr\u00fc\u00dfen zu k\u00f6nnen, die am Morgen zum Gel\u00e4nde kamen. Mweya nahm sich schnell den kleinen Bada und ging mit ihm an Wasessas Gehege vorbei. Das \u00e4rgerte Wasessa sehr und sie zerst\u00f6rte beinahe den Elektrozaun, bis die Keeper kamen und die Tore \u00f6ffneten. Wasessa nutzte die Gelegenheit, als die Ex-Waisen sich gerade auf das Kopra konzentrierten und f\u00fchrte ihren geliebten Bada von Mweya weg. Die Kleinen blieben noch eine kurze Zeit, ehe sie in den Park gingen, um dort zu grasen und die Ex-Waisen zur\u00fccklie\u00dfen. Mweya ging ihnen nach, konnte sie aber nicht mehr einholen, weil sie schon zu weit weg waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11020158714-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mweya frisst Kopra<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 16. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nEs war ein weiterer sch\u00f6ner Morgen und erneut waren die Ex-Waisen fr\u00fch anwesend. Sie schlangen Wasser von der Tr\u00e4nke hinunter und bereiteten sich auf das Fr\u00fchst\u00fcck vor. Seraa ging zu Wasessa, Rombo und Dabassa, um mit ihnen zu saufen, ehe sie sich den Anderen beim Zusatzfutter anschloss. Die Elefanten begannen dann mit den Spielen und Ndara forderte Lolokwe zu einem tollen Kr\u00e4ftemessen heraus, w\u00e4hrend Mzima mit Seraa balgte. Die Waisen gingen in den Busch und die Ex-Waisen folgten ihnen, bogen dann aber zum Voi-Fluss ab. Panda f\u00fchrte die milchabh\u00e4ngigen Waisen am Abend zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11020158142-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Seraa s\u00e4uft mit Wasessa, Rombo und Dabassa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 17. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nZur Zeit kein Bericht verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 18. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nDie Ex-Waisen verpassten die Waisen nun den zweiten Morgen in Folge und mussten ihre eigenen Spiele spielen. Icholta tat sich mit Lolokwe zum Kr\u00e4ftemessen zusammen. Sp\u00e4ter folgten sie den Fu\u00dfspuren der Waisen, gaben aber auf, als sie bemerkten, dass die Kleinen auf den Mazinga-Berg gegangen waren.<br \/>\nLaikipia scheint sich von den K\u00fchen aus Emilys Herade gel\u00f6st zu haben, der er in letzter Zeit nicht mehr mit ihnen gesehen wurde.<br \/>\nKenia und Ndii f\u00fchrten die Waisen zur Milchf\u00fctterung herunter. Sie hatten ein wunderbares Bad, da der Tag sehr hei\u00df war. Danach suchten sie unter einer gro\u00dfen Akazie Schutz vor der brennenden Sonne und fra\u00dfen von dem dort befindlichen Gras.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111201532251-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lolokwe und Icholta rangeln<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 19. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen schlossen sich heute einer wilden Elefantenherde an, nachdem sie am Vormittag drei Stunden lang gegrast hatten. Rombo fand zwei wilde Freunde und trug ein paar Ringk\u00e4mpfe mit ihnen aus. Die wilde Herde war sehr freundlich und die Waisen genossen die Spiele sehr, bis sich die wilden Elefanten auf den Weg zur Wasser-Pipeline machten. Rombo folgte ihnen ein paar Kilometer, kam dann aber zur\u00fcck, w\u00e4hrend die Anderen bereits ihr Mittagsschlammbad genossen. Rombo trank seine Milch, bevor er zu den anderen in das Wasserloch ging.<br \/>\nSp\u00e4ter bekamen die Keeper vom Management des DSWT den Auftrag, eine ungef\u00e4hr eine Woche alte Eland-Antilope abzuholen, die verzweifelt einer Herde Zebras gefolgt war. Touristen hatten bemerkt, dass sie von den Zebras verletzt worden war, als sie nach Milch suchte. Das Baby-Eland hatte einige b\u00f6se Verletzungen am Kopf und blutete aus der Nase. Sie wurde behandelt und bekam Milch, um ihre Chancen aufs \u00dcberleben zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/110201582440-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Rombo bei seinen wilden Freunden<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 20. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nEs war ein netter Morgen und die Ex-Waisen kamen heute fr\u00fch genug, um die Waisen zu treffen, ehe sie in den Busch gingen. Icholta hatte viel Spa\u00df dabei, das Zusatzfutter mit Panda, Mudanda und Kihari zu teilen. Lolokwe kam dann hinzu, um Panda zu begr\u00fc\u00dfen und an ihren Genitalien zu schnuppern. Das beunruhigte Panda, und sie versuchte, wegzulaufen. Lolokwe folgte ihr, bis die Keeper ihn ermahnten, weil es so aussah, als w\u00fcrde er sie besteigen wollen.<br \/>\nSeraa ging Bada von seiner Geheget\u00fcr abholen, wo er auf seine Adoptivmama Wasessa wartete. Als Wasessa und Lesanju aus ihren Gehegen kamen, legten sie sich nicht mit den Ex-Waisen an, sondern staubbadeten nur. Sp\u00e4ter schlossen sie sich dann zusammen, machten sich auf den Weg in den Park hinaus und lie\u00dfen die Ex-Waisen an den Stallungen zur\u00fcck.<br \/>\nBei einem wunderbaren Mittagsschlammbad hatte Dabassa viel Spa\u00df und Sinya sprang zu ihm ins Wasser, um ihn zu stoppen, weil er nach ihrem Geschmack zu viel Aufmerksamkeit auf sich zog. Danach setzte sie sich ans Ufer und kratzte sich. Sinyas Abneigung gegen Wasser ist weitbekannt und das war eine ungew\u00f6hnliche Aktion von ihr. Mzima schubste Bada langsam ins Wasser, doch Bada schlich sich bald davon, da er Angst hatte, von den Beinen der gro\u00dfen Elefanten verletzt zu werden, die dazu gekommen waren, um das Schauspiel mitanzusehen. Dabassa und Kivuko kamen auch hinzu, um die Ex-Waisen herauszufordern. Sie badeten, rangelten und nutzten den gleichen Baum zum Kratzen. Panda genoss ein einsames Staubbad.<br \/>\nDie Waisen grasten dann f\u00fcr den Rest des Tages in der N\u00e4he des Wasserlochs.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/110201584313-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lolokwe begr\u00fc\u00dft Panda<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 21. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nHeute besuchten Sweet Sally, Mweya, Seraa, Thoma und Ndara ohne die anderen Mitglieder aus Emilys Herde die Stallungen. Diese hohe Anwesenheitsrate der Ex-Waisen ist ungew\u00f6hnlich, denn zuvor waren sie beinahe ein halbes Jahr gar nicht dagewesen. Sweet Sally, Mweya, Edie, Icholta und Emily sind schwanger und wir erwarten einige Ver\u00e4nderungen. Die f\u00fcnf verpassten die Waisen heute knapp, da diese wenige Minuten vorher im Park verschwunden waren. Sie blieben nur kurz da und machten sich dann auf die Suche nach Lesanjus Herde. Sie gingen bis zum mittleren Wasserloch, doch dort waren sie etwas zu fr\u00fch und die Waisen waren noch nicht da. Dann gingen sie zur Pipeline, wo sich die anderen Mitglieder aus Emilys Herde aufhielten.<br \/>\nDie Waisen kamen sp\u00e4ter zum Wasserloch, leerten ihre Milchflaschen eilig und soffen dann das saubere Wasser aus den Tonnen. Es war recht k\u00fchl und Mbirikani spritzte sich nur Wasser auf den R\u00fccken. Einzig Bada nahm ein vollst\u00e4ndiges Bad, w\u00e4hrend die anderen nur um den Pool herumliefen und sich nicht heran trauten.<br \/>\nSie grasten f\u00fcr den Rest des Tages in der N\u00e4he des Wasserlochs.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11020158474-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sweet Sally, Mweya, Seraa, Thoma und Ndara<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 22. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nEs war ein heller Morgen und Emilys Herde besuchte die Stallungen in Begleitung eines wilden Bullen. Sie hatten Lesanjus Herde wieder knapp verpasst. Wir vermuten, dass die wilden Jungen, die sich von Zeit zu Zeit Emilys Herde anschlie\u00dfen, die Ex-Waisen-Bullen verscheuchen, denn es war nur noch Lolokwe als Bodyguard bei den M\u00e4dchen. Alle anderen Jungs, auch Laikipia, haben sich von den K\u00fchen gel\u00f6st und genie\u00dfen ihre Zeit bei den wilden Bullengruppen. Es ist sch\u00f6n, die wilden Bullen bei Emilys K\u00fchen zu sehen. Als sie sich zum Saufen begaben, kratzte sich Eve an einem Felsen in der N\u00e4he der Tr\u00e4nke.<br \/>\nAls die Waisen am Abend zur\u00fcckkamen, begr\u00fc\u00dften Naipoki und Panda Ndoria in ihrem Gehege, die auf ein paar Grewia-Zweigen herumnagte. Ndoria macht hervorragende Fortschritte und beruhigt sich langsam, frisst gut und ist bald bereit, mit den anderen Babys in den Busch zu gehen. Wir sind extra vorsichtig, da wir nicht riskieren wollen, dass die Ex-Waisen dieses milchabh\u00e4ngige Kalb entf\u00fchren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/110201585214-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ein wilder Bulle begleitet Emilys Herde<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 23. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Morgen, als Emily gegen 9:30 Uhr mit ihrer Herde vorbeikam. Sie soffen kurz Wasser an der Tr\u00e4nke und gingen dann ein St\u00fcck. Emily zeigte keine Anzeichen von Wehen und so war es eine gro\u00dfe \u00dcberraschung, als sie sich von den anderen l\u00f6ste, einen sicheren Platz suchte und ein wunderbares kleines Elefantenm\u00e4dchen zur Welt brachte. Wir meldeten die frohe Kunde sofort an Angela und Daphne. Robert, Taru und Roan nahmen sofort ein Flugzeug und kamen nach Ithumba, um mit zu feiern.<br \/>\nNdara und Mweya waren die ersten, die bemerkten, was passiert war. Sie gaben Emily genug Platz und informierten alle anderen, die dazukamen, um die Neugeborene zu begr\u00fc\u00dfen. Sie kollerten und machten einige sehr lustige feierliche Bewegungen. Emily gab den anderen die Gelegenheit, das neue Baby zu begr\u00fc\u00dfen und zu ber\u00fchren. Emilys Erstgeborene Eve und Edies Erstgeborene Ella hatten Probleme, das Kleine zu sehen und mussten sich an den gro\u00dfen F\u00fc\u00dfen der anderen vorbeidr\u00e4ngeln, um Eves kleine Schwester zu sehen. Mweya war die erste, die half, das Kleine zu bemuttern und paarte sich sp\u00e4ter vor lauter Aufregung gleich noch mit Lolokwe. Es war ein gro\u00dfer Tag f\u00fcr die Waisen, die Ex-Waisen und die Keeper, die dieses wunderbare Geschenk bekamen.<br \/>\nAls die Waisen am Abend zur\u00fcckkamen, bemerkte Wasessa, wo Emily das Baby geboren hatten und zeigte es Lesanju, Sinya und Lempaute, die die Gegend umkreisten und feierliche Laute von sich gaben. Emily und ihr Kalb gingen sp\u00e4ter, umgeben von der Sicherheit der Herde, davon.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1102015939-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Emily sucht sich ein ruhiges Pl\u00e4tzchen, um zu geb\u00e4ren<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 24. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen verlie\u00dfen die Stallungen fr\u00fch am Morgen, um die Morgensonne im Park zu genie\u00dfen. Sie grasten drei wunderbare Stunden lang. Kenia schlich immer um Wasessa herum und versuchte, Klein-Bada zu entf\u00fchren. Wasessa bemerkte das und hielt ein wachsames Auge auf ihr Adoptivkind. Es ist interessant, wie Wasessa nun allen erlaubt mit Mudanda zu spielen, aber pl\u00f6tzlich m\u00f6chten sich alle nur um Bada k\u00fcmmern.<br \/>\nDie Waisen gingen dann zum mittleren Wasserloch, vorbei am gro\u00dfen Wasserloch, wo sie nicht baden wollten, weil das Wasser tief und zu kalt war.<br \/>\nSp\u00e4ter gingen sie f\u00fcr den Rest des Tages zur Ostseite des Mazinga-Bergs und Ishaq-B und Kihari stritten sich darum, wer die Gruppe am Abend nach Hause f\u00fchren durfte.<br \/>\nHeute kam Emilys Herde nicht zu den Stallungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111201523255-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kenia versucht, Bada zu entf\u00fchren<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 25. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Weihnachtstag, und Lesanju, Sinya und Lempaute stoppten noch einmal dort, wo Emily vor zwei Tagen ihr Kind bekommen hatte. Sie folgten dann den Anderen zu den Weidegr\u00fcnden. Heute gingen sie zur Nordseite der Stallungen und machten ausgiebige Streifz\u00fcge auf der Suche nach Emilys Herde.<br \/>\nDie milchabh\u00e4ngigen Waisen bekamen ihre Milch beim Grasen und genossen ein Bad in den kleinen Pf\u00fctzen der Gegend. Die Keeper hielten auch nach Emily und ihrer Herde Ausschau, sahen sie aber heute nicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111201524150-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lempaute grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 26. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nAuf den Weg in den Park fanden die Waisen heute die Ex-Waisen, als diese gerade zu den Stallungen unterwegs waren. Thoma, Seraa, Mweya und Ndara, die Emilys Besch\u00fctzer sind, blockierten den Waisen den Weg zu dem neuen Baby, was viel Geschrei verursachte. Lesanjus Herde gab schlie\u00dflich auf und lie\u00df das gutbewachte Kalb zur\u00fcck. Die Keeper waren froh zu sehen, dass das Kalb an Emilys Zitzen heranreicht und gut trinkt. Auch Eve konnte sich nun ohne Probleme ihrer Schwester n\u00e4hern und es gab nicht mehr soviel Geschubse und Geschiebe wie am Tag der Geburt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111201524534-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen kommen nicht an Emilys Kalb heran<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 27. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nEs war wieder ein sch\u00f6ner Tag und die Waisen tranken ihre Milchflaschen und fra\u00dfen das Kopra, ehe sie sich gegenseitig in ein paar Versteckspiele verwickelten.<br \/>\nSie gingen in den Park und verteilten sich in der Ebene, wo sie von hohem Gras und Kletterpflanzen mit leckeren Bl\u00fcten fra\u00dfen, die jetzt die Landschaft Tsavos versch\u00f6nern.<br \/>\nSie gingen langsam zur\u00fcck und kamen mittags am Wasserloch an. Nach einem kurzen Bad grasten sie den Rest des Tages weiter.<br \/>\nEmilys Herde tauchte heute nicht an den Stallungen auf, doch der unabh\u00e4ngige Laikipia kam um 15 Uhr allein zum Saufen vorbei und ging danach in den Park zur\u00fcck. Es war sch\u00f6n, unseren majest\u00e4tischen, wilden Ex-Waisen Laikipia zu sehen, der riesig geworden ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111201525832-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen fressen Kopra<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 28. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nNoch ein wunderbarer Tag, an dem die Waisen viel an den Stallungen spielten, ehe sie zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Kihari fand sich in einer unangenehmen Situation wieder, als sowohl Dabassa als auch Taveta auf ihrem Kopf sa\u00dfen, w\u00e4hrend sie sich zum Spielen hingelegt hatte. Kihari schrie laut auf und rief nach der Hilfe der Keeper. Lempaute f\u00fchrte die Waisen dann in den Busch und sie grasten die meiste Zeit des Vormittags in einer Gruppe, bis es Zeit f\u00fcr das Schlammbad war.<br \/>\nMbirikani sprang hinein und nahm ein gr\u00fcndliches Bad. Sie ebnete schonmal den Weg f\u00fcr die gr\u00f6\u00dferen Waisen, die kurz darauf kamen.<br \/>\nDer Rest des Grasens verlief ungest\u00f6rt und Lempaute f\u00fchrte sie am Abend zu Stellen mit weichem Boden, wo sie ein tolles Staubbad nehmen konnten.<br \/>\nKihari und Panda f\u00fchrten die Kleinen zu den Stallungen zur\u00fcck, w\u00e4hrend Ndii die \u00c4lteren zur\u00fcckbrachte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11120153349-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lempaute und die Waisen grasen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 29. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen konzentrierten sich heute aufs Grasen. Emilys Herde trafen sie drei Stunden nachdem sie die Stallungen verlassen hatten. Es war ein aufgeregtes Treffen. Es war das zweite Mal seit der Geburt von Emilys zweitem Baby Emma, dass sie die Ex-Waisen trafen. Lesanju versuchte, ihre Herde woanders hin zu f\u00fchren, doch Wasessa freundete sich mit Sweet Sally an, in der Hoffnung, auf diese Weise an Emma heranzukommen. Es gelang ihr tats\u00e4chlich, das Baby zu ber\u00fchren, danach wurde sie aber weggeschubst und rannte schreiend zu ihrer Herde zur\u00fcck.<br \/>\nDie zwei Gruppen trennten sich und sie gingen zu ihren jeweiligen Lieblingsweidegr\u00fcnden.<br \/>\nLesanjus Herde ging sp\u00e4ter zum mittleren Wasserloch, wo sie das Schlammbad sehr genossen. W\u00e4hrend der zweiten H\u00e4lte des Tages grasten sie dann in der N\u00e4he.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11120153746-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wasessa und Sweet Sally<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 30. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nDer Morgen war sonnig und die Waisen freuten sich auf einen warmen Tag. Wasessa f\u00fchrte sie weit in den Norden und wanderte noch am n\u00f6rdlichsten Baobab-Wasserloch vorbei. Vermutlich versuchten sie, Emilys Herde zu finden, die wir heute morgen nicht gesehen hatten. Die Waisen kehrten schlie\u00dflich um und kamen mittags am \u00fcblichen mittleren Wasserloch an, wo sie Wasser soffen und die Kleinen ihre Milch bekamen.<br \/>\nEin wilder Teenager-Bulle schloss sich ihnen beim Baden an und genoss ein paar Ber\u00fchrungen der Waisen, was er gut fand. Mzima, Taveta und Layoni gaben im Schlamm alles, was sie konnten, um ihn zu beeindrucken. Als er sich wieder auf den Weg machte, folgte Tassia dem wilden Jungen eine Weile, ehe er zur\u00fcck zu seinen Freunden kam, die bereits auf dem Weg zum Fu\u00df des Bergs waren, wo sie den Rest des Tages grasten.<br \/>\nIshaq-B und Mbirikani f\u00fchrten die milchabh\u00e4ngigen Waisen am Abend zur Sicherheit der Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111201531228-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ein wilder Teenager-Bulle<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 31. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nNdoria durfte heute zum ersten Mal aus ihrem Gehege kommen und schloss sich den Waisen bei den Spielen an. Die Ex-Waise Mweya kam alleine zu den Stallungen und soff an der Tr\u00e4nke. Wir machten uns einige Sorgen, als sie mit Dummheiten anfing. Sie kletterte in die Wassertr\u00e4nke und kratzte sich an den Z\u00e4unen der Stallungen. Mweya folgte sp\u00e4ter den gro\u00dfen Waisen in Lesanjus Herde, sodass die Keeper Panda und Ndoria in einer separaten Gruppe in der N\u00e4he lie\u00dfen, bevor sie weiter hinausgingen. Ndoria vertraut Bada sehr, denn er war als Gehegenachbar w\u00e4hrend des letzten Monats ihre st\u00e4ndige Gesellschaft und ihr Trost gewesen, und sie suchte im Park seine N\u00e4he. Auch Ishaq-B hatte ein Auge auf Ndoria geworfen, doch es ist noch zu fr\u00fch, um zu sehen, wer Ndorias Liebling werden wird und wen sie als Adoptivmama ausw\u00e4hlt.<br \/>\nMweya verlie\u00df Lesanjus Herde kurz vor Mittag und die Waisen grasten f\u00fcr den Rest des Tages ohne die Kleineren aus Pandas Gruppe.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111201531749-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndoria ist drau\u00dfen<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-dezember-2014\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Montag, 1. Dezember 2014 Die Waisen hatten einen friedlichen Tag. Laikipia kam am Abend zu den Stallungen, als die Waisen bereits in ihren Gehegen waren und ihre Grewia-Zweige genossen. Er trank etwas Wasser und kurz darauf kam Emily mit ihrer ganzen Herde vorbei. 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