{"id":6027,"date":"2015-01-28T08:52:15","date_gmt":"2015-01-28T07:52:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=6027"},"modified":"2015-01-28T08:52:15","modified_gmt":"2015-01-28T07:52:15","slug":"umani-springs-dezember-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umani-springs-dezember-2014\/","title":{"rendered":"Umani Springs Dezember 2014"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 1. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nEs war ein anstrengender Tag f\u00fcr die Elefanten, als sie am Morgen aus ihren Gehegen kamen. Es begann zu regnen und es war sehr windig. Lima Lima rannte herum und suchte die Keeper, um herauszufinden, was los war und wo diese vor dem Gewitter Schutz suchten. Zongoloni kam mit Quanza zu Lima Lima hin\u00fcbergelaufen, fl\u00fcsterte ihr etwas zu und alle Babys antworteten mit lautem Kollern und legten ihre R\u00fcssel aufeinander, um sich gegenseitig zu tr\u00f6sten.<br \/>\nMurera und ihre beste Freundin Sonje hatten keine Angst vor dem windigen und st\u00fcrmischen Wetter, das den ganzen Tag anhielt. Da sie \u00e4lter sind, wissen sie, dass so etwas in der Wildnis vorkommt, doch die Babys haben noch nicht verstanden, dass man vor Gewittern keine Angst haben muss. Es regnete lange und die Babys hatten es im Busch schwer. Wann immer sie versuchten wegzurennen, rutschten sie aus und fielen auf die nasse Erde, doch sie genossen das dann und w\u00e4lzten sich im Schlamm. Pl\u00f6tzlich fiel eine Akazie direkt neben ihnen und den Keepern zu Boden und alle rannten um ihr Leben. Murera und Sonje verhielten sich wie richtige M\u00fctter und besch\u00fctzten die Kleinen. Sie flohen nicht, denn sie wussten, dass umfallende B\u00e4ume zum Leben im Wald geh\u00f6ren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201514327-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lima Lima sucht die Keeper<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 2. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nMurera war heute morgen m\u00fcrrisch. Sie war sehr grob zu den anderen Babys und schubste die Kleinen, Lima Lima, Zongoloni und Quanza zu Boden, bis die Keeper eingriffen, damit niemand verletzt wurde. Quanza hielt dann lieber Abstand von Murera und wandte sich an Sonje, die sehr nett zu den Kleinen war, nachdem Murera sie verjagt hatte. Die Keeper mussten Murera wegen ihres schlechten Verhaltens ermahnen.<br \/>\nZongoloni wurde der Star der Milchf\u00fctterung. Inzwischen braucht sie nicht mehr die Hilfe der Keeper beim Trinken, sondern schafft das ganz alleine. Sie hebt ihre Flasche von alleine auf und h\u00e4lt sie mit dem R\u00fcssel fest, und wenn sie fertig ist, l\u00e4sst sie die leere Flasche einfach fallen. Sie hat das Quanza nachgemacht, die es &#8211; bis auf das Aufheben &#8211; genauso macht. Die Keeper fragen sich, ob sie bald arbeitslos sind!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201514826-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni hebt ihre Flasche auf<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 3. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nAls Sonje am Morgen aus dem Gehege kam, dachte sie \u00fcber das weiche Gr\u00fcnfutter nach, das sie gestern gefressen hatte. Als das Tor ge\u00f6ffnet wurde, kam sie sofort herausgerannt und lief zu einem Platz, an dem es viel weiches Gr\u00fcn gibt. Lima Lima folgte ihr und spritzte mit Wasser, w\u00e4hrend sie ihre Freunde zu den Weidegr\u00fcnden mit vielem s\u00fc\u00dfen Gras f\u00fchrte. Zongoloni hielt immer wieder an, um mit dem am Weg entlang flie\u00dfenden Regenwasser zu spielen.<br \/>\nLima Lima machte sich Sorgen, nachdem sie die Keeper aus den Augen verloren hatte und lief einmal im Kreis, um sie zu finden. Zongoloni ging zur nassen Erde, rollte und w\u00e4lzte sich darin herum und versuchte, die Aufmerksamkeit der anderen Babys auf sich zu ziehen, damit die mit ihr spielten.<br \/>\nSonje f\u00fchrte die Waisen an. Als sie an einer umgest\u00fcrzten Akazie vorbei kamen, kratzte sie ihren juckenden K\u00f6rper daran, so dass Murera die F\u00fchrung \u00fcbernahm, bis sie wieder zu Hause waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201515234-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje im dichten Geb\u00fcsch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 4. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nDie Babys kamen am Morgen fr\u00f6hlich aus den Stallungen, obwohl die Meerkatzen auf dem Weg von den Umani-H\u00fcgeln zur Lodge sehr viel Krach machten. Die Waisen eilten zum leckeren, weichen Gras, wo Zongoloni und Quanza ihre M\u00fcnder so vollstopften, dass sie kaum noch atmen konnten. Sie schlangen, als ob es ein Wettbewerb w\u00e4re. Murera machte sich auf die Suche nach Lima Lima, doch Lima Lima hatte kein Interesse an ihr, denn Murera hatte sie zuvor weggeschubst, weil sie einige von Mureras B\u00fcscheln gestohlen hatte. Also blieb Lima Lima bei Quanza und Zongoloni, die direkt in den dichten Wald gingen. Quanza rannte und trat versehentlich eine langsame Schildkr\u00f6te um, die dabei auf dem R\u00fccken landete. Die Keeper retteten die Schildkr\u00f6te und setzten sie zur\u00fcck auf ihren Weg in den Wald.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1132015213-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera mampft<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 5. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nInzwischen besuchen die wilden Elefanten beinahe t\u00e4glich unsere Waisen. Sie wissen, dass Murera und die anderen Babys nachts in den verschlossenen Gehegen sind und finden es schade, dass sie wegen der Elektroz\u00e4une nicht hineinkommen k\u00f6nnen. Meistens kommen wilde Bullen zu den Stallungen und wenn Murera und Sonje sie riechen, klettert Sonje auf ihre Gehegeabsperrung, w\u00e4hrend Murera viel trompetet und mit ihnen kommuniziert.<br \/>\nAls die Waisen am Morgen aus den Gehegen kamen, versuchten Quanza und Lima Lima erfolglos, der Spur der wilden Elefanten zu folgen. Zongoloni ging mit ihrer Freundin Sonje zu den gr\u00fcnen Weidegr\u00fcnden im Wald. Sie kamen an einem umgest\u00fcrzten Baum vorbei, an dem sie ihre B\u00e4uche kratzen konnten. Bei der Milchf\u00fctterung nahm heute auch Quanza ihre Flasche alleine auf und wollte keine Hilfe von den Keepern. Zongoloni macht es genauso und wenn die Flasche leer ist, l\u00e4sst sie sie einfach fallen, damit die Keeper sie aufr\u00e4umen.<br \/>\nW\u00e4hrend die anderen Babys im Busch grasten, \u00fcbernahm Quanza die F\u00fchrung und brachte sie zu ihrem Spielplatz. Zongoloni kratzte ihren Hintern seitlich an einem Felsen. Lima Lima schuffelte sich an der anderen Seite und schloss sich schlie\u00dflich Zongoloni am Felsen an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11320152440-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Quanza s\u00e4uft Regenwasser<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 6. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nMurera begann ihren Tag damit, zu den Kratzfelsen zu gehen und sich am ganzen K\u00f6rper zu kratzen, insbesondere am Bauch. Das Kratzen entfernte einige der Zecken und stechenden Insekten von ihrer Haut. Zongoloni nahm etwas Erde und warf sie auf ihren Kopf, um die Fliegen zu vertreiben. Lima Lima ging zu einem umgest\u00fcrzten Baum, um sich an diesem zu kratzen. Doch als ihr Kratzen den Baum durchsch\u00fcttelte, fielen einige Bienen auf ihren R\u00fccken und stachen sie. Lima Lima floh und trompetete um Hilfe. Sie war clever genug, direkt ins Wasserloch zu rennen, da sie wusste, dass sie so die Bienen loswerden w\u00fcrde. Selbst Sonje und Murera waren sehr erschrocken und rannten zu den Keepern, die sich zwischen Felsen versteckten, um den Bienen aus dem Weg zu gehen. Sonje kletterte auf die Felsen und suchte nach den Keepern. Die Anderen folgten ihr, Murera kletterte allerdings nur sehr langsam hinterher.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11320152627-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 7. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nMurera f\u00fchrte die Babys hinaus und sah sehr vergn\u00fcgt und energiegeladen aus. Als sie im Wald angekommen waren, versammelte Sonje die j\u00fcngeren Babys und gemeinsam mit Murera begannen sie, eine gro\u00dfe Akazie umzusto\u00dfen, die schon kurz vor dem Umfallen war. Die Waisen mussten zusammen nur wenig Kraft aufwenden und der Baum fiel um. Danach konnten sie sich an ihm kratzen. Quanza fand etwas feuchte Erde, an der sie sich schuffeln konnte und genoss das ausgesprochen. Murera, die das in einigem Abstand beobachtete, machte es ihr nach, als sie sah, wie begeistert Quanza dabei war. Danach machte sie ein Nickerchen und schnarchte dabei wie ein Menschenkind.<br \/>\nZur Milchf\u00fctterung bekam Murera ihre Flaschen und die gierige Lima Lima versuchte, ihr eine zu stehlen. Murera musste nur kollern und Lima Lima machte sich wieder davon. Sie war nun auch gewarnt, es nicht bei einem der anderen Babys zu versuchen. Als sie fertig getrunken hatten, gingen alle Babys direkt zum Erdh\u00fcgel und nahmen ein Staubbad, bevor sie wieder in den Busch zur\u00fcckkehrten. Sonje kletterte zwischen ein paar Felsen hindurch und Zongoloni versuchte, auf der Suche nach dem Versteck der Keeper ganz nach oben zu klettern. Murera konnte nicht mitklettern und begann einfach, das weiche Gras unten zu fressen. Ein paar Paviane kamen hinzu, was Murera gar nicht mochte, da sie sehr viel Krach machten, und so stellte ihre gro\u00dfen Ohren auf, um sie zu verjagen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1132015298-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje klettert auf den Felsen herum<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 8. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nDie Keeper und ihre geliebten Elefanten blieben heute bis 7 Uhr an den Stallungen, bevor die Elefanten zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen und selbst entschieden, wohin es heute gehen sollte. Murera entdeckte einen Kratzfelsen und machte sich gleich daran zu schaffen und Quanza nutzte die Gelegenheit, sich an einem Baum zu kratzen. Als sie fertig war, f\u00fchrte sie die anderen Babys in einer Reihe zu den Weidegr\u00fcnden. Als die gierige Lima Lima sie losgehen sah, ging sie zum weichen Gras und pfl\u00fcckte mehr davon als sie mitnehmen konnte. Quanza fra\u00df ganz in Ruhe, denn sie wusste, dass es genug zu fressen gibt und man nicht zu gierig sein musste.<br \/>\nEs begann zu regnen und die Waisen schauten zu den Keepern, als ob sie nach Regenm\u00e4nteln verlangten. Sie bekamen aber keine und mussten unter einem gro\u00dfen Baum Schutz suchen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201521411-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Quanza in Kratzlaune<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 9. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nQuanza und Sonje gingen am Morgen sofort zum Wasserloch. Dort angekommen, suchte Quanza nach einem Kratzfelsen, den sie auch gleich fand. Murera kam sie auf dem Weg zu gr\u00fcneren Gefilden abholen. Noch mit Gras im Mund stellte sie ihre gro\u00dfen Ohren auf und blies den Staub aus ihrem R\u00fcssel. Murera lie\u00df Quanza stehen, wedelte mit den Ohren und versuchte, die Anderen einzuholen, die bereits zum Wasserloch gegangen waren. Sonje spielte unterwegs mit den Schmetterlingen, die um ihren Kopf herumflogen. Am Ende trompetete sie laut, weil sie m\u00fcde wurde und ihr die Kraft ausging. Die Babys w\u00e4lzten sich heute in nat\u00fcrlichen Wasserl\u00f6chern. Murera musste warten, weil sich Lima Lima bereits breit gemacht hatte. Sonje spritzte wild herum und f\u00e4rbte sich selbst matschbraun ein. Quanza schloss sich ihr an, rollte im Matsch herum und versuchte sich umzudrehen, um wieder auf die Beine zu kommen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201522717-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Quanza versucht sich im Wasserloch umzudrehen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 10. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nDer Tag begann mit einer lustig schreienden Meerkatze, als die Babys aus ihren Gehegen kamen. Als wieder Ruhe einkehrte, waren Lima Lima und Zongoloni nicht vom Frieden \u00fcberzeugt und rannten schutzsuchend zu den Keepern. Murera f\u00fchlte sich nicht bel\u00e4stigt und graste zufrieden im dichten Wald. Lima Lima wollte Murera folgen, doch als sie an den Keepern vorbei kam, entschied sie, doch lieber bei ihnen zu bleiben und Murera verschwand im Geb\u00fcsch. Nach ein paar Minuten tauchte sie wieder auf der Lichtung auf, wo die anderen Waisen sehen konnten, wie sie die \u00fcppige Vegetation genoss. W\u00e4hrend die Babys grasten, flogen zwei Kronenkraniche \u00fcber ihren K\u00f6pfen hinweg und machten ihre unverkennbaren Laute. Zongoloni, Quanza und Lima Lima erschraken und flohen zu den Keepern. Zur Milchf\u00fctterung kam Zongoloni geradewegs heran, hob ihre Flaschen nacheinander auf und hielt sie fest. Als sie geleert waren, lie\u00df sie die Flaschen wieder auf den Boden fallen. Die Keeper lachten \u00fcber ihr gro\u00dfes Geschick.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11320152302-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje auf Patrouille im gr\u00fcnen Gras<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 11. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nDer Tag brach an und die Babys begannen ihre Morgenwanderung mit der Suche nach leckerem Gr\u00fcnfutter. Mehrere wilde Bullen wurden bereits in Umani gesehen. Sie kommen den ganzen Weg von den Chyulu Hills bis zur Auswilderungsstation gelaufen, um die Waisen zu besuchen. Wenn sie in der N\u00e4he sind, trompeten Sonje und Murera, um mit ihnen zu kommunizieren. Wir hoffen, dass die Bullen eine dauerhafte Freundschaft mit Murera und Sonje im Sinn haben, denn sie sind die Anf\u00fchrerinnen und alt genug, um gute Freunde zu sein. Lima Lima und die anderen Babys k\u00fcmmern sich nicht besonders um die Besucher.<br \/>\nMurera versuchte am Morgen, der Spur der wilden Bullen zu folgen, musste aber schlie\u00dflich aufgeben und mit ihren Babys zu den Weidegr\u00fcnden gehen, wo sie das gr\u00fcne Gras genossen. Sie verjagten einige Perlh\u00fchner, die in die B\u00e4ume flogen. Sonje lief dicht neben Murera, bis sie an einem umgefallenen Baum vorbei kamen, an dem sie sich genussvoll kratzte. Sie hielt an, um ihre Hinterbeine zu kratzen.<br \/>\nAuf dem Weg zur Milchf\u00fctterung begannen Quanza und Sonje zu spielen, indem sie ihre Schw\u00e4nze festhielten. Manchmal mochte Sonje es nicht, von Quanza am Schwanz gegriffen zu werden und versuchte spielerisch, sie zu verjagen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201523324-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje versucht, sich die Tsetse-Fliegen mit dem R\u00fcssel vom Hals zu halten<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 12. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nMurera stand fr\u00fch auf und war hungrig. Sobald sie aus dem Tor gekommen war, ging sie in den Wald und stopfte ihren Mund mit Gr\u00fcnzeug voll. Als die Babys mit ihren Keepern ankamen, \u00fcbernahm Quanza die F\u00fchrung von Lima Lima und Zongoloni eilte hinzu, um ihr dabei zu helfen, die gro\u00dfen M\u00e4dchen Sonje und Murera anzuf\u00fchren. Murera wanderte durch die Gegend, auf der Suche nach frischem, weichen Gras und leckeren Seerosen, die dank der Regenf\u00e4lle frisch herausgekommen sind. Sie kam an etwas Dung von wilden Elefanten vorbei und hob ihn auf, um mit ihrem R\u00fcssel daran zu schnuppern. Lima Lima suchte die Weidegr\u00fcnde nach ihren besten Freunden ab und fand sie m\u00fcde und sich ausruhend unter einem Baum. Den Rest des Tages wanderten sie herum.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201523657-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni zeigt Quanza den Weg<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 13. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nDie Elefanten erwachten in verspielter Stimmung. Nach ein paar Spielen fra\u00dfen sie etwas frisches Gras, das nach dem Regen gewachsen war. Die von wilden Elefanten gegrabenen Wasserl\u00f6cher sind gut gef\u00fcllt und die Babys sind froh, dass sie sich jederzeit w\u00e4lzen k\u00f6nnen, wenn ihnen nach Matsch zumute ist. Normalerweise beginnen Sonje und Murera das Schlammbad. W\u00e4hrend Sonje ihre Beine und danach ihren R\u00fccken bespritzte, legte Murera ihre Ohren an und machte es ihr nach. Auf diese Weise \u00e4nderte sie ihre Hautfarbe zu Schwarz. Sonje zeigte noch weitere Spritztechniken, und danach gingen sie zu einem Stamm, den wilde Elefanten zum Kratzen nutzen und bearbeiteten ihre Beine und juckenden B\u00e4uche daran. Nach dem ausgiebigen Schlammbad schlossen sich Quanza und Lima Lima zusammen und gingen in den Wald zur\u00fcck. Sie hofften, dass die Anderen ihnen auf der Suche nach mehr Futter folgen w\u00fcrden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201524013-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje schwimmt<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 14. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nGegen 7 Uhr ging Lima Lima sehr schnell in den Busch los, was sie h\u00e4ufig tut, und Murera folgte nur langsam. Sie ging weiter, mit Quanza und Zongoloni im Schlepptau und lie\u00df Murera weit zur\u00fcck, sodass diese mit Sonje in eine andere Richtung ging. Nach einiger Zeit verlie\u00dfen Zongoloni und Quanza Lima Lima wieder und folgten den Keepern auf der Suche nach Murera und Sonje. Sp\u00e4ter wurde Zongoloni von Murera auf eine Auszeit geschickt, weil sie sich schlecht benommen hatte. Zongoloni schrie auf und Sonje sah nach, was los war. Als sie merkte, dass es sich um eine von Murera verh\u00e4ngte Strafe handelte, lie\u00df sie es aber dabei bewenden.<br \/>\nDie Elefanten nahmen heute noch ein zweites Schlammbad, weil es sehr hei\u00df war. Beim W\u00e4lzen entdeckte Quanza ein paar weiche Grasb\u00fcschel, die sie mit Zongoloni futterte. Murera folgte ihnen nicht, sondern blieb mit Sonje im Geb\u00fcsch bei den weichen Zweigen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201524341-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje (links) und Zongoloni kratzen sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 15. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nMurera eilte am Morgen aus den Gehegen und suchte nach einem Kratzfelsen. Sie fand einen trockenen Stamm auf dem Weg und kratzte ihren Bauch gr\u00fcndlich daran. Sie schwang ihren K\u00f6rper, als w\u00fcrde sie zu Country-Musik tanzen.<br \/>\nAls sie in den Wald wanderten, und leckeres weiches Gr\u00fcn fra\u00dfen, streckte Quanza ihren langen R\u00fcssel weit aus, um eine st\u00f6rende Tsetse-Fliege zu vertreiben. Sonje \u00fcbernahm die F\u00fchrung von der durch Tsetse-Fliegen abgelenkten Quanza und nahm die Babys mit zu den Keepern, die gerade ihr Mittag unter einem Baum einnahmen. Quanza ging zum Grasland im sumpfigen Gebiet, wo auch Murera gerade umherwanderte und ihren gro\u00dfen Magen mit weichem Gras f\u00fcllte. Ein Baby-Bushbock versteckte sich in der N\u00e4he von Mureras Wanderwegen und als er heraussprang und zu seiner Mutter rannte, flohen die Waisen, weil sie nicht wussten, was los war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201524625-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera frisst weiches Gras<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 16. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nLima Lima eilte sehr schnell hinaus in den Wald, um ihren hungrigen Magen zu f\u00fcllen. Auf einer Wiese trat und rupfte sie Gras mit ihren Beinen ab, damit sie es gut herunterschlucken konnte. Sonje graste neben ihr an ein paar weichen Zweigen. Murera ging ihren eigenen Weg zu dem hohen Gras, wo Lima Lima sich ihr anschloss, und sie gingen gemeinsam zum Staubbad. Dort angekommen, hatten sie eine tolle Zeit beim Einstauben. Sie versuchten, alls Tsetse-Fliegen und die Zecken von ihren K\u00f6rpern zu l\u00f6sen. Als sie fertig war, blieb Murera eine Weile auf dem Erdh\u00fcgel stehen und \u00fcberlegte, wo sie als n\u00e4chstes hingehen sollte, und wo es das leckerste Gr\u00fcnfutter gibt. Sie ging los und folgte den anderen sehr langsam zu den Weidegr\u00fcnden, wo sie den Rest des Tages grasten. Noch w\u00e4hrend sie fra\u00dfen, ging Sonje zu dem Sumpfgebiet, begann zu schwimmen und rollte sich auf einer Palme im Wasser umher.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201524932-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Staubbad nach dem Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 17. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nAls Quanza am Morgen herauskam, verlief sie sich im Busch. Sie suchte verzweifelt nach einem Weg zur\u00fcck zu Zongoloni und Sonje. Schlie\u00dflich fand sie Sonje am Wasserloch trinken und rannte zu ihr. Sonje t\u00e4tschelte ihr den Bauch, um ihr zu versichern, dass die Anderen nicht weit entfernt waren. Sie gingen zusammen mit Lima Lima in den Wald zu den Anderen, um dort mit ihnen friedlich zu fressen und weiche Zweige zu pfl\u00fccken.<br \/>\nDanach gingen die Babys zum W\u00e4lzen zu einem nat\u00fcrlichen Wasserloch. Lima Lima wollte nicht neben Zongoloni laufen, also kehrte sie um und wartete auf Murera. Die Keeper brachten die Waisen heute in einen anderen Teil des Waldes, wo sie spielen und sich an den Felsen kratzen konnten. Murera sah froh aus und war auch damit einverstanden, \u00fcber die Felsen zu steigen, zwischen denen sich Zongoloni einen Weg gebahnt hatte. Als Murera auf die gro\u00dfen Felsen geklettert war, schaute sie von oben auf die Keeper herab, die sehr erstaunt dar\u00fcber waren, wie stark sie heute war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11320153319-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Quanza hat sich verlaufen und sucht die Anderen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 18. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nZongoloni ging heute morgen los und suchte nach weichen Zweigen zum Fressen. Sie war damit besch\u00e4ftigt, einen leckeren Ast auszusuchen, als ein Bienenschwarm nur wenige Meter \u00fcber ihrem Kopf hinwegflog. Sie konnte mit diesem summenden Ger\u00e4usch nichts anfangen, aber machte auf dem Absatz kehrt und rannte an der grasenden Sonje vorbei zu den Keepern, um Hilfe zu suchen. Lima Lima hatte das nicht mitbekommen, doch als sie das Problem bemerkte, informierte sie Quanza und sie liefen allesamt zu den Keepern zur\u00fcck. Auch die Keeper waren besorgt, dass die Bienen sie angreifen w\u00fcrden. Zongoloni ging dann direkt zum Schlammbad, da sie wusste, dass die Bienen ihr nicht dort hinein folgen w\u00fcrden.<br \/>\nAls Lima Lima sich wieder beruhigt hatte, suchte sie nach dem Versteck der Keeper. Sie hob ihren R\u00fcssel hoch in die Luft und versuchte, die Ger\u00fcche der Keeper aufzunehmen. Sie fand sie schnell. Sie hatten sich vor den Bienen in den B\u00fcschen versteckt. Sonje folgte Lima Lima und sie schlossen sich mit Quanza und Zongoloni zusammen, die gerade ein paar leckere Blumen fra\u00dfen. Die Keeper scherzten, dass sie Blumenm\u00e4dchen seien, die Weihnachtsblumen f\u00fcr ihre Leitkuh Murera sammeln und dabei Weihnachtslieder singen.<br \/>\nEs war Zeit f\u00fcr die Milchf\u00fctterung und Zongoloni war der Star. Sie hob wieder ihre Flaschen selber auf und lie\u00df sie geleert wieder fallen, damit die Keeper sie aufsammeln und in den Abwascheimer legen konnten. Noch w\u00e4hrend die Waisen am Wasserloch waren, flog eines der DSWT-Aufkl\u00e4rungsflugzeuge eine Patrouille \u00fcber den Wald, um sicherzustellen, dass alles in Ordnung ist und die Babys in Kibwezi sicher sind.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201533457-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Babys fressen frische, weiche Zweige<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 19. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nMurera fand am fr\u00fchen Morgen einen guten Weidegrund mit leckerem, weichen Gras. Sonje bekam die Aufgabe, Lima Lima und Zongoloni um den Umani-H\u00fcgel zu f\u00fchren, w\u00e4hrend Quanza auf Murera wartete, die sie nicht zur\u00fccklassen wollte. Als sie ankamen, wollten einige Babys von den Seerosen fressen, die sehr frisch und lecker aussahen. Danach kletterte Lima Lima auf die Felsen, um dort zu spielen. Sonje fand, das sei eine gute Idee, folgte ihr und fand einige geeignete Stellen zum Kratzen. Die anderen Babys kamen auch hinterher, denn sie hatten keine Lust mehr, von Murera herumgeschubst zu werden. Als sie dort waren, kratzten sie mit Inbrunst ihre B\u00e4uche und massierten ihre Haut auf dem rauhen Felsen.<br \/>\nEs begann zu regnen, was sie st\u00f6rte und den Boden so rutschig machte, dass sie nicht sehr schnell zu den Keepern zur\u00fcckgehen konnten, die sich vor dem Regen untergestellt hatten. Schlie\u00dflich kam Murera mit den Babys an, die zur\u00fcckgeblieben waren, um ihr w\u00e4hrend des langen Weges durch den Matsch Gesellschaft zu leisten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11320153396-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje f\u00fchrt Lima Lima und Zongoloni hinaus<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 20. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nSonje und Lima Lima f\u00fchrten zu Tagesbeginn den Weg zum Umani-H\u00fcgel an, wo sie feststellten, dass wilde Elefanten \u00fcber Nacht hier gegrast hatten. Sie fanden einige leckere Akazienfr\u00fcchte, die sie seit der letzten Trockenzeit nicht mehr gefunden hatten und die sie ausgesprochen genossen.<br \/>\nDie Waisen liefen zusammen den Weg entlang und kamen an dem Wegweiser zur Umani-Lodge vorbei. Die clevere Lima Lima und Quanza blieben stehen, als ob sie das Schild lesen w\u00fcrden, das die Besucher den Weg zur Lodge weist. Murera kollerte ihnen zu und wunderte sich, was sie vorhatten. Danach gingen sie weiter zum Schlammbad und zur Milchf\u00fctterung. Lima Lima kam zum Wasser, um zu sehen, ob es warm genug war. Sie bespritzte ihre Beine, fand es aber zu kalt zum Baden. Sie ging fort und kollerte Murera zu, dass die anderen Waisen es versuchen sollten. Auch Murera testete die Wassertemperatur und war unzufrieden, als sie feststellte, dass es sehr kalt war. Auch sie badete nicht und machte sich mit den Babys im Schlepptau wieder auf den Weg in den Busch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11320153436-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje und Quanza grasen am Umani-H\u00fcgel<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 21. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nMurera wachte in guter Stimmung auf und streckte sich, als ob sie Dehn\u00fcbungen machen wollte. Sie versuchte, die Laderampe hochzuklettern, nachdem sie Sonje dort oben gesehen hatte. Sonje war sehr verspielt. Sie kletterte hoch und schob alles beiseite, was ihr im Weg war. Sie witterte einen Buschbock und drehte sich sofort um, um ihn zu sehen. Sie stellte ihre Ohren auf und war bereit, die jungen Babys Zongoloni und Quanza zu verteidigen. Murera graste nur entspannt weiter und wollte gar nicht wissen, was Sonje da verscheuchen wollte.<br \/>\nDie Waisen kreuzten den Fahrweg und folgten den Keepern auf der Wanderung zur Wasser-Pipeline. Die wilden Elefanten hatten in der Nacht ein paar L\u00f6cher in die Pipeline gemacht, um an sauberes Wasser zu kommen. Von dort aus suchten alle Babys etwas zum Kratzen. Murera ging zu einem Baumstamm, um ihre Gelenke und ihren Bauch zu kratzen, bis sie sicher war, dass alle Zecken abgefallen waren. Als sie fertig waren, kamen ein paar wilde Bullen vorbei, um sich mit den Waisen anzufreunden. Das ist das zweite Mal diese Woche. Murera war nicht sicher, was sie wollten und rannte zu den Keepern zur\u00fcck. Die wilden Elefanten verschwanden, als sie sie mit den Keepern zusammen sahen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201534748-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wilde Elefantenbullen kommen zu Besuch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 22. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nAm fr\u00fchen Morgen folgten die Waisen der Spur der wilden Elefanten, die in der Nacht zu Besuch gekommen waren. Sie kommen regelm\u00e4\u00dfig und schauen nach den Babys, doch heute morgen konnten die Waisen sie nicht finden. Lima Lima eilte zu den Keepern und lie\u00df Zongoloni und Quanza bei Sonje zur\u00fcck, die ihren R\u00fcssel hob und noch immer versuchte, die wilden Elefanten zu finden. Murera war viel mehr daran interessiert, frische Zweige zu pfl\u00fccken und ihren Magen zu f\u00fcllen. Als Sonje, Quanza und Zongoloni einsahen, dass sie ihre Artgenossen verpasst hatten, gaben sie auf und begannen auch das Grasen. Sie fra\u00dfen Akazien-Wurzeln, die auch f\u00fcr ihre medizinischen Qualit\u00e4ten bekannt sind. Dann gingen sie zum Baden zu einem nat\u00fcrlichen Wasserloch. Murera ging zum hohen Gras, um abseits von den anderen Babys zu grasen, nachdem sie sie ge\u00e4rgert hatte. Sie rannten vor ihr weg und Sonje brachte sie zum Baden. Die verspielte Lima Lima ging nach dem Bad direkt ins Gras, rollte und rieb ihren Bauch und versuchte, sich abzutrocknen. Sie kam dann nicht wieder auf die Beine und ein Keeper musste ihr hoch helfen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201535038-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lima Lima braucht Hilfe beim Aufstehen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 23. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nHeute kam Sonje heraus und es schien, als ob von langer Hand geplant gewesen w\u00e4re, dass sie heute die F\u00fchrung \u00fcbernehmen w\u00fcrde. Sie ging herum, behielt die Babys gut im Auge und stellte sicher, dass alles in Ordnung war. Sonje ging voraus und hob ihren R\u00fcssel, um weit in die Ferne nach wilden Elefanten zu schnuppern. Sie wollte nicht, dass ihre Gruppe getrennt wird und Mureras Vertrauen in Sonjes F\u00fchrungsqualit\u00e4ten ersch\u00fcttert wird. Die Babys kamen zusammen und hielten ihre R\u00fcssel ganz konzentriert, wie Kinder vor einem wichtigen Fu\u00dfballspiel.<br \/>\nSonje brachte sie zu den Kenze-H\u00fcgeln und vermied die Umani-H\u00fcgel, wo manchmal wilde Elefanten grasen. Lima Lima suchte nach ihrem Lieblingskeeper, der au\u00dfer Sichtweite war. Sie versuchte, nach ihm zu schnuppern und hob den R\u00fcssel h\u00f6her, fand ihn aber nicht. Die Babys entschieden dann, schwimmen zu gehen, da es hei\u00dfer wurde. Als sie am Wasserloch waren, signalisierte ihnen Lima Lima, aus dem Wasser zu kommen, da auch ein paar wilde Elefanten unterwegs dorthin waren. Die Keeper waren sehr dankbar f\u00fcr die Warnung und f\u00fchrten alle weg, damit niemand von einem wilden Bullen angegriffen wird. Doch die Bullen flohen selbst, nachdem sie die Keeper gesehen hatten und die Babys konnten ihr Schlammbad fortsetzen. Zongoloni hatte viel Spa\u00df dabei, auf dem Schlamm zu sitzen und ihren Hintern im Schlamm zu massieren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201535727-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Babys probieren das Wasser<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 24. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nSonje erwachte in verspielter Stimmung und ging zur Laderampe. Sie erinnerte sich offenbar an den Tag, als sie aus dem Waisenhaus kam und kletterte auf die Rampe. Als Quanza mit einem Stock im Mund auftauchte, schnupperte Sonje daran, um festzustellen, ob sie etwas Leckeres verpasst haben k\u00f6nnte. Quanza fra\u00df neben Sonje weiter und Lima Lima war bei Murera und Zongoloni. Ein paar Perlh\u00fchner flogen \u00fcber die Waisen und sie flohen in alle Richtungen auf der Suche nach den Keepern.<br \/>\nSonje wurde durstig und ging zum Saufen, ehe sie weitergraste. \u00dcberraschenderweise kam ein wilder Bulle, von dem die Keeper dachten, er w\u00e4re l\u00e4ngst \u00fcber alle Berge, zu den Waisen zur\u00fcck und wurde von Zongoloni und Lima Lima gesehen. Der wilde Bulle war durstig und soff etwas Wasser und k\u00fchlte sich ab. Er k\u00f6nnte bei den Waisen gewesen sein, als sie in der N\u00e4he von dort grasten, wo er aufgetaucht war. Die Keeper sahen noch ein paar mehr wilde Bullen im Wald.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11320154213-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje klettert auf die Rampe<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 25. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nAlle Waisen nutzten den k\u00fchlen Morgen zum grasen und alle versuchten, die s\u00fc\u00dfesten Zweige abzubekommen, bevor sie jemand anderes bekam. Quanza und ihre Freundin Zongoloni teilten die Gruppe und trennten die Kleinen von den \u00e4lteren K\u00fchen Murera und Sonje. Die Babys gingen in einigem Abstand zu den \u00e4lteren, weil Murera immer etwas streng mit den Kleinen ist, selbst wenn sie nichts falsch machen. Lima Lima versuchte, sich Murera zu n\u00e4hern, wurde aber verjagt. Sie beschwerte sich bei den Keepern \u00fcber diese Behandlung. Zongoloni folgte Lima Lima und tr\u00f6stete sie.<br \/>\nQuanza fra\u00df von ein paar bl\u00fchenden B\u00e4umen, die lecker schmeckten, aber sie floh, nachdem sie von Bienen gestochen worden war, die auf den Bl\u00fcten sa\u00dfen. Als Zongoloni das bemerkte, machte auch sie sich aus dem Staub und verzichtete auf die Bl\u00fcten. Sie schlossen sich dem Rest der Herde mit Murera an und grasten auf der Wiese weiter.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11320154518-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Umani-Blumen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 26. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nDie Elefanten waren nach ihrer Milch heute morgen noch immer hungrig, obwohl sie am Abend zuvor pappsatt heimgekehrt waren. Sie eilten in den Wald, um ihre leeren M\u00e4gen zu f\u00fcllen. Lima Lima konnte sich im Wald nicht beruhigen ohne ihre geliebten Keeper in der N\u00e4he, und sie nahm Zongoloni und Quanza mit sich, um die Keeper aufzusp\u00fcren, die sie aus der Ferne riechen konnte.<br \/>\nMurera wartete am Wasserloch auf sie und war bereit hineinzuspringen, als die Baby ankamen. Lima Lima brachte die anderen direkt ins Wasser, w\u00e4hrend Murera am Rand stehen blieb und auf Sonje wartete. Sonje und Murera lie\u00dfen die Babys baden, w\u00e4hrend sie sich selbst kratzten und durch das Gras wanderten. Murera legte sich hin, um ihren Bauch von den Zecken zu befreien, doch sie war zu schwer, um wieder aufzustehen. Sonje half ihr mit ihrem R\u00fcssel und schlie\u00dflich kam sie hoch und sie folgten Lima Lima, die die Anderen zu den Keepern f\u00fchrte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11320154817-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni spielt nach dem Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 27. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nSonje spielte heute mit den Kleinen: Sie legte sich hin, damit sie auf ihr herumklettern konnten. Quanza war die erste, die auf sie kletterte und ihren Bauch an Sonjes rieb. Danach kletterten alle auf ihr herum und sie lie\u00df sie gew\u00e4hren, bis jemand auf ihren R\u00fcssel trat und sie genug hatte. Danach machte sich Quanza mit Sonje auf den Weg zu den Umani-H\u00fcgeln auf der Suche nach mehr Gr\u00fcnfutter. Sonje war nicht zufrieden und hob immer wieder ihren R\u00fcssel, um die Luft zu schnuppern, doch sie witterte nur B\u00fcffel. Zongoloni und Lima Lima lie\u00dfen die Zweige fallen, die sie gerade fra\u00dfen, und flohen vor den B\u00fcffeln. Sie rannten den ganzen Weg bis zum Wasserloch, wo sie erst einmal badeten, weil ihnen vom vielen Laufen sehr hei\u00df geworden war. Sie probierten das Wasser mit ihren F\u00fc\u00dfen, bevor sie sich damit bespritzten. Als das Badespiele endeten, suchte Murera eine Salzlecke beim Wasserloch. Sie konnte nichts finden, nuckelte aber trotzdem an ihrem R\u00fcssel, als w\u00e4re Salz daran. Sie ging dann zum hohen Gras, das sie sehr genoss.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201541117-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen klettern auf Sonje herum<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 28. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nLima Lima und Sonje entschieden heute, einen anderen Weg als sonst gehen. Sie kreuzten den Fahrweg zum Kenze-Gebiet auf den Umani-H\u00fcgeln und dann gingen sie zum Aussichtspunkt f\u00fcr die Lodge-Besucher. Es hat einen tollen Ausblick, besonders zu Sonnenunterg\u00e4ngen. Lima Lima war vollauf zufrieden mit den weichen Zweigen und s\u00fc\u00dfen Gr\u00e4sern, doch Murera war eifers\u00fcchtig und blockierte Lima Lima den Weg, damit sie nicht alles alleine fressen konnte. Lima Lima fra\u00df so schnell, dass Murera f\u00fcrchtete, sie w\u00fcrde alles abfressen. Weil Murera ihr weiter den Weg zum Gras versperrte, ging sie fort und f\u00fchrte die Gruppe zu anderen Weidegr\u00fcnden. Quanzas K\u00f6rper juckte so sehr, dass sie sich nicht entspannen konnte und sie mit ihrem R\u00fcssel am Kopf kratzen musste. Sonje wanderte davon, um noch ein paar Akazienfr\u00fcchte auf dem Weg zum Wasserloch zu finden. Sie schloss sich sp\u00e4ter den anderen Waisen an, die bereits badeten. Nach dem W\u00e4lzen staubbadeten alle und die Kronenkraniche schauten ihnen zu. Als Zongoloni, Lima Lima und Quanza die V\u00f6gel auf dem Staubh\u00fcgel stehen sahen, rannten sie davon. Sonje dagegen verjagte die V\u00f6gel einfach.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201541415-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Staubbadzeit<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 29. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nQuanza war heute sehr gl\u00fccklich und wollte am Morgen mit allen spielen, was un\u00fcblich f\u00fcr sie ist. Sie versuchte, Zongoloni zu jagen, indem sie sie anpustete und ihr ins Gesicht trompetete. Sie dachte, die Keeper w\u00fcrden es nicht sehen, aber diese behielten sie genau im Auge und beobachteten ihr Verhalten. Auch im Busch trompetete sie weiter, rannte herum und brach B\u00e4ume um, wie es Elefanten tun, wenn sie ihre Toten begraben. Die Keeper wunderten sich, warum Quanza pl\u00f6tzlich so verspielt war.<br \/>\nBeim Staubbad nahm Sonje einen gro\u00dfen Haufen Erde mit ihrem R\u00fcssel auf und blies ihn wie den Dampf eines Dampfschiffs heraus. Die Keeper bekamen den ganzen Staub in die Augen und konnten nichts mehr sehen. Die anderen Babys kamen auch her\u00fcber, nachdem sie gesehen hatten, wie sch\u00f6n Murera und Sonje spielten. Sonje war einverstanden, die gl\u00fcckliche Zongoloni auf ihr herumklettern zu lassen, ebenso wie die anderen Babys. Sie versteht, dass sie nur kleine Babys sind und dass sie sich um sie k\u00fcmmern muss, weil Murera sie h\u00e4ufig verjagt. Zongoloni liebte es sehr, ihren Bauch auf Sonjes R\u00fccken zu reiben.<br \/>\nVom Staubbad aus gingen alle Waisen zu einem nat\u00fcrlichen Wasserloch im Wald, wo sie erneut spielten und sich w\u00e4lzten, da es selbst unter den hohen B\u00e4umen recht hei\u00df war. Murera stellte ihre gro\u00dfen Ohren auf und sah aus wie ein Sonnenschirm.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201541742-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Quanza staubbadet<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 30. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nHeute nahmen die Keeper die Waisen mit auf Erkundungstour, eine neue Route um die Umani-H\u00fcgel entlang. Murera und Sonje m\u00fcssen das Gel\u00e4nde, in dem die wilden Bullen umherstreifen, besser kennenlernen, damit sie ihnen sp\u00e4ter folgen k\u00f6nnen. Murera und Sonje mochten das nicht so recht, weil sie sich nicht auskannten. Noch dazu war der Weg voller Lava-Gestein, das Murera nicht leiden kann, da es an ihren F\u00fc\u00dfen schmerzt. Sonje kam gut damit zurecht, doch sie machte sich Sorgen, weil Murera so langsam lief, dass sie von den Anderen zur\u00fcckgelassen werden k\u00f6nnte. Das Futter um die Umani-H\u00fcgel herum ist sehr \u00fcppig und es ist gut, wenn sie die Gegend dort besser kennenlernen. Es war eine lange Wanderung, die vier Stunden dauerte, bis sie zur Milchf\u00fctterung kamen.<br \/>\nEs war sehr hei\u00df und die Babys waren m\u00fcde und wollten baden. Zongoloni war der Star der Waisen, da sie keinen Keeper mehr braucht, der ihr die Flasche h\u00e4lt. Sie ging z\u00fcgig zu der Ecke, wo ihre Flaschen standen, und trank eine nach der anderen, ohne auch nur einen Tropfen zu verschwenden.<br \/>\nDie Waisen gingen erneut zum Aussichtspunkt auf dem H\u00fcgel, doch Sonje und Murera blieben unten, weil der Weg sehr steil ist. Die wilden Elefanten rochen die Waisen im dichten Geb\u00fcsch und riefen nach ihnen, womit sie verrieten, wo sie sind. Lima Lima erh\u00f6hte die Geschwindigkeit, denn sie wollte zur Futterstelle kommen, ehe ihnen der Weg von den wilden Bullen blockiert w\u00fcrde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11320154219-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">M\u00fcde Keeper und die Babys<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 31. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nAls die Elefanten heute fr\u00fch am Morgen aus ihren Gehegen gelassen wurden, dachten sie noch daran, wo sie am Tag zuvor gewesen waren und wollten alles noch einmal erkunden. Die wilden Elefanten standen aber im Weg und Murera hatte Angst vor ihnen, sodass sie anhielt und auf die Keeper wartete. Sonje kam Murera abholen und zeigte ihr den Weg zu den Keepern. Die wilden Herden rannten zur\u00fcck ins Geb\u00fcsch, als sie bemerkten, dass die Waisen mit Menschen unterwegs waren, denn sie bringen Menschen mit Wilderei in Verbindung.<br \/>\nDie Babys grasten, als Lima Lima und Zongoloni ein paar leckere Zweige fanden. Sonje brachte Zongoloni zum Wegweiser nach Umani Springs und Zongoloni schaute das Schild an, als k\u00f6nnte sie es lesen. Sie machten eine Pause und unterbrachen das Fressen, denn ihre B\u00e4uche waren fast voll und es gab nur noch wenig Platz f\u00fcr die Milch. Der Plan war, nach der Milchf\u00fctterung zu baden und sich danach einzustauben. Zongoloni unterhielt die Lodge-G\u00e4ste, indem sie ihre Flasche festhielt, bis sie am Staubbad war und sie dann erst fallen lie\u00df. Als Sonje sich im Staub hinlegte, sprang Zongoloni sofort auf sie. Die Anderen genossen die warme Erde und legten sich wie schlafende Babys auf den Boden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201542332-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen erkunden den Kibwezi-Wald<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umani-springs-dezember-2014\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Montag, 1. Dezember 2014 Es war ein anstrengender Tag f\u00fcr die Elefanten, als sie am Morgen aus ihren Gehegen kamen. Es begann zu regnen und es war sehr windig. 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