{"id":6030,"date":"2015-01-29T11:08:21","date_gmt":"2015-01-29T10:08:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=6030"},"modified":"2015-01-29T16:24:29","modified_gmt":"2015-01-29T15:24:29","slug":"ithumba-dezember-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-dezember-2014\/","title":{"rendered":"Ithumba Dezember 2014"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 1. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nEs war ein ruhiger und kalter Morgen, als die Waisen aus ihren Gehegen kamen. Nach der Milchf\u00fctterung waren sie nicht sehr aktiv, sondern waren offenbar von der K\u00e4lte etwas erstarrt. Orwa und Narok gingen ihrer Lieblingsbesch\u00e4ftigung, dem Kratzen an den gro\u00dfen Felsen an den Stallungen nach. Sp\u00e4ter gingen die Waisen in den Busch, wo sie grasten und dank der k\u00fcrzlichen Regenf\u00e4lle gab es genug Futter f\u00fcr sie. Tats\u00e4chlich fressen sich die Waisen jetzt schnell den Bauch voll. Sie grasten dicht beieinander und leisteten sich gegenseitig Gesellschaft. Shukuru graste bei Sities und Bomani bei Teleki. Chyulu kam auch vorbei, um ihnen Gesellschaft zu leisten und sie genossen das gr\u00fcne Futter.<br \/>\nBeim Schlammbad wollten sie wegen des kalten Wetters nicht baden, sondern tranken nur ihre Milch und gingen dann zum Grasen und Spielen zur\u00fcck.<br \/>\nShukuru f\u00fchrte die Waisen am Abend zu den Stallungen zur\u00fcck, wo sie auf die halbunabh\u00e4ngigen Suguta, Melia, Tumaren, Kibo, Kandecha, Kalama und Chemi Chemi trafen, denen es in der Wildnis gut geht. Sie soffen Wasser, ehe sie wieder in den Busch gingen. Es regnete nicht, aber es gab recht k\u00fchlen Wind.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/112201565754-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Stallungen in Ithumba<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 2. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nNach 13mm Regen in der Nacht war es am Morgen sehr nass. Angef\u00fchrt von Mutara grasten die Waisen wenige Meter von den Stallungen entfernt. Bongo begann die Aktivit\u00e4ten des Tages damit, dass er die nasse Erde auf seinen R\u00fccken warf. Turkwel und Mutara grasten den gr\u00f6\u00dften Teil des Tages gemeinsam. Bomani gelang es, gleichzeitig Gras zum Fressen zu pfl\u00fccken und seinen Hintern an einem Baum zu kratzen.<br \/>\nEine Stunde, nachdem die Waisen die Stallungen verlassen hatten, begann es erneut zu regnen und die Waisen wurden sehr verspielt. Sie genossen es, im Schlamm und in den Pf\u00fctzen herumzuschlittern. Shukuru legte sich auf den Boden und spielte mit der feuchten Erde. Als es weiter regnete, schlossen sich auch noch Sities und Narok Shukurus Spielen an. Sie rollten auf der feuchten Erde umher, w\u00e4hrend der Regen niederprasselte und bald machten alle Waisen mit. Inzwischen hatte sich auch die nasse Erde in Matsch verwandelt. Shukuru stand schlie\u00dflich auf und entschied, ihren Hintern an Narok zu kratzen, die noch immer herumrollte. Nach einer Weile sahen die Waisen aus wie Termitenh\u00fcgel, so sehr waren sie mit Matsch beschmiert.<br \/>\nNach dem Schlammbad h\u00f6rte es f\u00fcr eine halbe Stunde auf zu regnen. Shukuru nuckelte an ihrem R\u00fcssel, nachdem sie ihre zwei Milchflaschen geleerte hatte &#8211; eine ihrer Lieblingsbesch\u00e4ftigungen. Garzi und Vuria spielten mit dem flie\u00dfenden Wasser. Narok lief mit erhobenem R\u00fcssel ein paar Meter und begann zu grasen. Sie nahm offensichtlich Ger\u00fcche war, m\u00f6glicherweise waren ein paar Ex-Waisen in der N\u00e4he. Shukuru und Mutara gingen zur Stra\u00dfe, und Shukuru steckte ihren R\u00fcssel in Mutaras Mund, als wollte sie ihr etwas sagen. Orwa rollte auf den Boden herum und kratzte sich sp\u00e4ter an einem Termitenh\u00fcgel. Turkwel kam an einem heruntergefallenen Ast vorbei und versuchte, diesen aus dem Weg zu r\u00e4umen. Als es ihr nicht gelang, kletterte sie hin\u00fcber. Bomani kratzte sich an einer Akazie, bevor er sich auf den Weg zum Grasen machte.<br \/>\nSp\u00e4ter ging der Regen weiter und die Waisen konzentrierten sich aufs Grasen. Es regnete so stark, dass der ganze Matsch von den Waisen gewaschen wurde und sie wieder grau wurden. Inzwischen waren 60mm Regen gefallen und es h\u00f6rte erst um 16 Uhr auf. Auch f\u00fcr die Keeper war es ein nasser und durchweichter Tag, doch es war sch\u00f6n zu sehen, wie sehr die Elefanten es liebten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/112201571115-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mutara<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 3. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nEs war bew\u00f6lkt, als die Waisen l\u00e4ssig aus ihren Gehegen schlenderten. Regenpf\u00fctzen waren \u00fcberall. Mutara hatte einen Stock im Mund, auf dem sie herumkaute, warf ihn aber bald weg, weil es nun leckereres gr\u00fcnes Gras f\u00fcr sie gab &#8211; eines der Lieblingsessen der Ithumba-Elefanten, das es die meiste Zeit des Jahres wegen der harschen Bedingungen nicht gibt. Orwa versuchte, mit seinem R\u00fcssel sein Ohr zu krazten, doch als das nicht zufriedenstellend funktionierte, suchte er sich einen geeigneten Felsen daf\u00fcr.<br \/>\nIm Busch teilten sich Shukuru und Mutara den selben Baum. Turkwel unterbrach das Grasen, um ihren Bauch an einem Baum zu kratzen. Bomani juckte es am Kinn und er kratzte es sich an dem Baum, von dem er gerade fra\u00df. Gegen 10 Uhr nahmen Teleki und Vuria ein Bad in der feuchten Erde und legten sich anschlie\u00dfend hin und entspannten sich. Bongo ging zu einem etwas abseits gelegenen Platz und bewarf sich auch mit nasser Erde. Er lockerte die Erde mit seinem langen Sto\u00dfzahn auf und warf sie mit seinem R\u00fcssel in die H\u00f6he. Auch Kanjoro machte mit. Als Bongo sah, dass Narok sich zum Spielen hingelegt hatte, ging er hin\u00fcber und wollte auf sie klettern. Narok wehrte sich, machte Krach, stand auf und ging davon. Kainuk war die letzte, die staubbadete.<br \/>\nZum Schlammbad nuckelten Bomani und Shukuru an ihren R\u00fcsseln, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, w\u00e4hrend Vuria seinen R\u00fcssel auf Garzis R\u00fccken ausruhte. Mutara, die schon v\u00f6llig von der Milch entw\u00f6hnt ist, ging an den leeren Flaschen vorbei und schnappte sich eine, in der Hoffnung, dass sie noch Milch enth\u00e4lt. Die Keeper schimpften und sie lie\u00df sie fallen. An der Tr\u00e4nke rutschte Kanjoro aus und fiel hin, stand aber sofort wieder auf. Zum Gl\u00fcck war er unverletzt und ging direkt danach zum Grasen. Mutara f\u00fchrte die Waisen mit erhobenem R\u00fcssel zum Grasen zur\u00fcck, w\u00e4hrend Garzi hinterher hing, weil er sich an jedem verf\u00fcgbaren Baum kratzen musste.<br \/>\nGegen 16 Uhr verzogen sich die Wolken und die Sonne kam heraus. Die Waisen kamen an einem Wasserloch vorbei und wateten hindurch, um sich abzuk\u00fchlen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/112201572144-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 4. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen konnten den Tagesbeginn kaum erwarten und gingen ohne lange an den Stallungen herumzulungern in den Busch. Sie konzentrierten sich aufs Fressen des vielen neuen Futters, des besonderen Grases und der leckeren Blumen, die den Boden bedeckten.<br \/>\nEs wurde ein warmer Tag und sie hatten mittags ein Schlammbad, zu dem nat\u00fcrlich Bongo anf\u00fchrte, sp\u00e4ter gefolgt von Wasserratte Mutara. Auch die Anderen schlossen sich an, mit Ausnahme von Shukuru, die sich nur die F\u00fc\u00dfe nass machte und an ihrem R\u00fcssel nuckelte &#8211; ihre Lieblingsbesch\u00e4ftigung.<br \/>\nAm Nachmittag ruhten sich die Waisen im Schatten einer Akazie aus.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/112201572627-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mittagsschlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 5. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nGezwischer von den Weberv\u00f6geln lag in der Luft, als die Waisen aus den Gehegen kamen. Mit Beginn der Regenzeit ist Feierstimmung in Ithumba eingekehrt. V\u00f6gel, Eichh\u00f6rnchen und jedes andere lebende Wesen scheint die Regenzeit sehr zu genie\u00dfen. Unsere Waisen sind da keine Ausnahme!<br \/>\nMutara f\u00fchrte sie zu den Weidegr\u00fcnden, wo Kanjoro, Teleki und Narok eine Dreiergruppe bildeten und einen anderen Weg durchs dichte Geb\u00fcsch gingen. Sie wurden zwei Stunden lang nicht gesehen. Die Waisen waren ganz damit besch\u00e4ftigt, das leckere Gras zu fressen. Gegen mittag rannten zwei Dikdiks an den Waisen vorbei und erschraken sie, sodass sie zu ihren Keepern flohen. Die Keeper beruhigten sie und Vuria, Kanjoro und Teleki fassten den Mut, in die Richtung der Dikdiks vorzusto\u00dfen, doch die waren schon l\u00e4ngst weg.<br \/>\nBeim Schlammbad nuckelte Shukuru wie \u00fcblich an ihrem R\u00fcssel und dachte zufrieden nach, w\u00e4hrend Teleki seine Brust mit dem R\u00fcssel kratzte. Narok legte ihren R\u00fcssel auf Vurias R\u00fccken und sie waren beide ersch\u00f6pft und ruhten sich aus. Etwas sp\u00e4ter schlossen sich die Ex-Waisen Madiba, Ololoo, Lualeni, Orok, Kora, Challa, Kenze, Kinna, Meibai, Sidai, Yatta, Yetu, Sunyei, Nasalot, Naserian, Chyulu, Ithumba, Galana, Wendi, Mulika, Mwende, Makena, Loijuk, Lenana, Zurura, Taita, Napasha, Rapsu, Tomboi, Buchuma und sechs wilde Elefanten den Waisen an. Sie sahen alle gut aus, waren gutgelaunt und genossen die vielen Wasserl\u00f6cher und die Freiheit, die ihnen das viele Wasser bietet.<br \/>\nLualeni schloss sich mit Narok, Teleki, Vuria und Bongo zusammen und sie w\u00e4lzten sich in der Mittagshitze im Schlammloch, das nun ein See ist. Der Rest der Herde soff Wasser an der Tr\u00e4nke. Teleki, Bongo, Narok und Vuria beendeten das Schlammbad, als die wilden Elefanten und die Ex-Waisen dazu kamen. Sie wollten dem wilden Geschubse der jungen Bullen aus dem Weg gehen.<br \/>\nAm Nachmittag fra\u00dfen Teleki und Vuria zusammen und auch Kainuk und Shukuru teilten sich einen Baum. Orwa stand nur lange Zeit unter einem Baum, entspannte sich und schlief sogar im Stehen. Sp\u00e4ter tricksten Kanjoro und Bongo die Keeper aus und gingen zum Kalovoto-Fluss. Die Keeper merkten schnell, dass sie fehlten, folgten ihnen und fanden sie tief im Fluss, wo sie furchtlos grasten. Als sie die Keeper sahen, rannten sie ganz schuldbewusst sofort zu ihren Freunden zur\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 6. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nEs nieselte wieder in der Nacht und am Morgen war das Gras von Tau bedeckt. Kainuk kam mit einem Grewia-Zweig vom Vortag im Mund aus ihrem Gehege, auf dem sie weiter herumkaute, w\u00e4hrend einige andere Waisen bereits vom frischen Gras naschten. Narok, Sities, Orwa, Bomani und Turkwel kratzten sich an den Felsen. Sp\u00e4ter forderte Turkwel Teleki zu einem Ringkampf heraus. Beim Grasen rutschte Narok aus, als sie auf dem h\u00fcgeligen Gel\u00e4nde ihren R\u00fcssel ausstreckte, um an ein paar hohe \u00c4sten zu kommen. Es sah dramatisch aus, wie sie den H\u00fcgel hinunterrutschte, doch sie kam sofort wieder auf die Beine und versuchte er erneut, hatte sich also gl\u00fccklicherweise nichts getan und war keineswegs entmutigt.<br \/>\nBeim Schlammbad w\u00e4lzten sich unsere gro\u00dfen Ex-Waisen-Bullen Napasha und Rapsu bereits, als die Waisen um 11 Uhr f\u00fcr ihre Milchf\u00fctterung ankamen. Nach der Milch gingen Vuria und Garzi zum Schlammloch, standen am Ufer und beobachteten die Ex-Waisen. Die Beiden bestaunten die gro\u00dfen Bullen. Sie hoben ihre R\u00fcssel in die Luft und schnupperten, als sie die Ex-Waisen beim Spielen beobachteten. Mutara, Teleki, Vuria, Narok, Laragai, Kanjoro und Bomani nahmen schlie\u00dflich ihren Mut zusammen und gingen mit hinein. Bongo schloss sich ihnen auch noch an, nachdem er ein Mini-Schlammbad in einem anderen kleinen Wasserloch gehabt hatte. Nach ungef\u00e4hr zehn Minuten h\u00f6rten die Waisen, angef\u00fchrt von Mutara, mit dem W\u00e4lzen auf und gingen in den Busch, da Rapsu anfing, Teleki zu \u00e4rgern, auf ihm herumkletterte und etwas grob war. Sobald die Waisen aus dem Wasser kamen, tr\u00f6stete Shukuru Teleki, indem sie ihren R\u00fcssel auf seinen R\u00fccken legte. Napasha und Rapsu w\u00e4lzten sich noch lange weiter, nachdem die Babys fort waren.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch war es sehr hei\u00df. Vuria wedelte immerzu mit seinen Ohren, um sich abzuk\u00fchlen. Garzi fra\u00df dicht bei Orwa, w\u00e4hrend Kanjoro und Kainuk ihre R\u00fcssel immer wieder hoben, um zu pr\u00fcfen, ob noch alles in Ordnung war.<br \/>\nSp\u00e4ter kamen Vuria und Bongo an etwas trockener Erde vorbei und nahmen ein Staubbad. Irgendwann sp\u00e4ter fanden Bongo, Narok, Bomani und Kanjoro eine Pf\u00fctze und spielten darin. Vuria f\u00fchrte die Babygruppe am Abend zur\u00fcck nach Hause.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/112201575454-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Napasha<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 7. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nKurz nachdem die Waisen aus den Stallungen gekommen waren, f\u00fchrte Kanjoro die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden, wo er sich mit Mutara und Shukuru verb\u00fcndete und auf einen H\u00fcgel kletterte, auf dem die Vegetation noch \u00fcppiger war. Sp\u00e4ter schlossen sich ihnen noch die halbunabh\u00e4ngigen Makireti, Kilabasi und Kasigau an. Teleki kam zu Kasigau her\u00fcber und sie gingen ein paar Meter weiter, damit er etwas Zeit mit seinem alten Freund verbringen konnte. Vuria kommunizierte mit Makireti, indem er seinen R\u00fcssel in ihren Mund steckte. Garzi und Narok kamen auch zu Makireti und streckten ihre R\u00fcssel aus, um an ihr zu schnuppern. Sp\u00e4ter ging Orwa zu Garzi und ruhte seinen R\u00fcssel auf dessen R\u00fccken aus. Kasigau unterbrach das Grasen und nahm ein kurzes Staubbad.<br \/>\nKurz vor Mittag verwickelten sich Teleki und Bongo in ein Kr\u00e4ftemessen. Als die Waisen langsam im dichten Geb\u00fcsch verschwanden, folgten ihnen die Halbunabh\u00e4ngigen.<br \/>\nZur Schlammbadzeit war es sehr hei\u00df und Makireti kam mit wedelnden Ohren an und ging direkt ins Wasser, um sich abzuk\u00fchlen. Laragai nahm ein Mini-Schlammbad in einem matschigen Wasserloch, bevor sie im gro\u00dfen See badete. Alle Waisen hatten viel Spa\u00df im Wasser, au\u00dfer Garzi und Bomani, die nur bis zu den Knien im Wasser standen und die anderen beobachteten. Nach dem Schlammbad teilten sich Narok, Orwa und Shukuru den selben Kratzbaum und ruhten sich ansonsten nur in der Hitze des Tages aus.<br \/>\nAls die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcckkehrten, grasten Vuria und Garzi dicht bei den Keepern, w\u00e4hrend Kilabasi, Makireti und Kainuk ausheckten, wie sie einige der abh\u00e4ngigen Waisen entf\u00fchren k\u00f6nnten. Sie taten so, als w\u00fcrden sie fressen, w\u00e4hrend sie langsam auf den Ithumba-H\u00fcgel schlenderten. Als sie au\u00dfer Sichtweite der Keeper waren, eilten sie mit den anderen davon und lie\u00dfen nur Garzi und Vuria zur\u00fcck. Eine Stunde sp\u00e4ter pfiffen die Keeper, um zu sehen, ob die Waisen noch in der N\u00e4he waren. Zu ihrer \u00dcberraschung reagierten nur Vuria und Garzi. Die Keeper verstanden sofort, dass es die drei Ex-Waisen waren, die ihre Gruppe auf dumme Gedanken gebracht hatte. Zwei Stunden sp\u00e4ter fanden sie ihre Waisen einen Kilometer entfernt und die drei Ex-Waisen wussten, dass ihre Mission fehlgeschlagen war. Sie trollten sich davon, als die Keeper Mutaras Gruppe zur\u00fcckriefen. Die Keeper brachten sie zu Vuria und Garzi zur\u00fcck, da die meisten von ihnen noch Milch brauchen.<br \/>\nNachdem die Waisen zu den Stallungen zur\u00fcckgekehrt waren, regnete es erneut 5mm und der Boden wurde erneut ordentlich eingeweicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11220158520-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Makireti<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 8. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nMit dem vielen Regen ist die Landschaft nun noch gr\u00fcner geworden und alle B\u00e4ume und B\u00fcsche sind voller Bl\u00e4tter. Auch wilde Blumen sieht man \u00fcberall &#8211; Ithumba hat sich in einen dichten Dschungel verwandelt.<br \/>\nMakireti, Kasigau und Kilabasi meldeten sich erneut an den Stallungen und warteten geduldig darauf, dass die Waisen herauskamen. Sie hatten offensichtlich einen Plan. Kanjoro war der erste, der herauskam und stellte die Ohren auf. Shukuru kam zuletzt und nuckelte unterdessen an ihrem R\u00fcssel, w\u00e4hrend Vuria seinen R\u00fcssel auf Garzis R\u00fccken gelegt hatte. Die Waisen gingen zu den drei Ex-Waisen und dann gemeinsam zur Tr\u00e4nke. Nachdem sie ihren Durst gel\u00f6scht hatten, f\u00fchrte Kanjoro die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden.<br \/>\nDie Waisen machten an einem felsigen Gel\u00e4nde halt, wo sie eine Weile grasten, ehe sie weitergingen. Teleki und Turkwel grasten zusammen, doch dann irritierte Teleki Turkwel indem er immerzu seinen R\u00fcssel in ihren Mund steckte. Turkwel hatte die Nase voll davon und schubste ihn weg, bis er schlie\u00dflich verstand. Der recht unabh\u00e4ngige Bongo grast \u00fcblicherweise in einigem Abstand zu den Anderen. Pl\u00f6tzlich juckte ihm das Ohr und er kratzte sich mit dem R\u00fcssel. Er nutzte geschickt den Finger seiner R\u00fcsselspitze dazu. Sities brach einen gro\u00dfen Ast von einem Baum ab und fra\u00df l\u00e4ngere Zeit davon. Sp\u00e4ter trug sie ihn sogar weg, als sie Mutara n\u00e4herkommen sah. Sie wollte das leckere Mahl offenbar nicht teilen.<br \/>\nAuf dem Weg zum Schlammbad kam Vuria an etwas roter Erde vorbei und versuchte, sie locker zu treten, doch es gelang ihm nicht. Also gab er auf und verwickelte stattdessen Teleki in ein Kr\u00e4ftemessen. Auch Orwa und Shukuru versuchten vergeblich, die Erde aufzulockern, doch der Regen hatte die Erde sehr gefestigt. Auch sie mussten schlie\u00dflich aufgeben.<br \/>\nBeim Schlammbad warnte Kainuk Orwa, indem sie mit ihrem R\u00fcssel auf ihn zeigte, doch wir wissen nicht genau, womit er sich das verdient hatte. Kasigau f\u00fchrte alle au\u00dfer Kainuk, Shukuru und Bomani ins Schlammbad, wo sie ein tolles Bad nahmen. Kurz darauf f\u00fchrte Kanjoro sie alle zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcck, wo Teleki und Orwa dicht beieinander grasten, w\u00e4hrend Kanjoro sich mit Laragai zusammenschloss. Die Keeper hatten ein wachsames Auge auf die drei Frechdachse Makireti, Kasigau und Kilabasi, damit sie nicht wieder milchabh\u00e4ngige Waisen entf\u00fchrten. Bongo ging zum fressenden Vuria hin\u00fcber und schubste ihn von hinten, doch Vuria trat nur zur Seite, damit er vorbei konnte. Mutara und Shukuru einigten sich darauf, Bl\u00e4tter vom gleichen Busch zu fressen, w\u00e4hrend Bomani und Garzi das leckere, weiche Gras fra\u00dfen, das nun \u00fcberall w\u00e4chst.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11220158209-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ithumba sieht jetzt wunderbar gr\u00fcn aus<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 9. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen verlie\u00dfen die Stallungen so fr\u00fch wie \u00fcblich, nachdem sie ihre Milch bekommen hatten. Kanjoro f\u00fchrte die Waisen zum Grasen hinaus und Garzi hob den R\u00fcssel, um sicherzugehen, dass die Luft rein war. Auf dem Weg stie\u00df Narok gegen Bomani, als sie versuchte, ihn zu \u00fcberholen. Shukuru hielt an, um ihren Hintern an einem gro\u00dfen Felsen zu kratzen. Bei den Weidegr\u00fcnden angekommen, versuchte Bomani auf Vuria zu klettern, doch dieser rannte davon. Sp\u00e4ter hatten die beiden noch ein Staubbad zusammen, ehe sie weitergrasten, wo sich noch Narok und Kainuk ihnen anschlossen.<br \/>\nHeute trafen die Waisen kurz auf Mulikas und Yattas Gruppe aus Ex-Waisen, die in Begleitung eines sehr gro\u00dfen Bullen waren. Vuria unterhielt sich kurz mit Ex-Waise Makena, als sie ihre R\u00fcssel umschlangen. Als die Ex-Waisen sich wieder auf den Weg machten, hob Sities den R\u00fcssel, als ob sie zu den \u00c4lteren &#8218;Auf Wiedersehen&#8216; sagen wollte. Sie \u00fcberlegte, ob sie ihnen folgen sollte. Bongo pausierte das Grasen, legte sich zur Entspannung hin und warf Erde mit seinem R\u00fcssel auf seinen K\u00f6rper. So lag er da, in einem Moment der Gl\u00fcckseligkeit.<br \/>\nBeim Schlammloch hatten die Waisen ein tolles Bad, an dem nur Shukuru, Garzi und Kainuk nicht teilnahmen. Mutara war der Star des Tages, denn au\u00dfer dem \u00fcblichen W\u00e4lzen machte sie im Wasser auch noch mehrere R\u00fcckw\u00e4rtsrollen. Manchmal schauten nur noch ihre F\u00fc\u00dfe heraus.<br \/>\nDanach gingen sie zum Grasen, wo Kainuk pl\u00f6tzlich anfing zu spielen und die B\u00fcsche mit eingerolltem R\u00fcssel angriff. Das ganze Trompeten zog die Aufmerksamkeit der Anderen auf sich und einige schlossen sich dem Busch-Spiel an.<br \/>\nAm Abend kam Mulikas Gruppe an den Stallungen vorbei, bestehend aus Mulika, Mwende, Rapsu, Loijuk, Makena, Lenana, Kenze, Challa, Taita und zwei wilden Bullen. Rapsu forderte Challa zu einem Ringkampf heraus und Lenana versuchte, auf einen Felsen zu klettern, w\u00e4hrend Kenze an dem gleichen Felsen seinen Hals kratzte. Rapsu pfl\u00fcckte etwas Gras und legte es auf seinen Kopf, w\u00e4hrend die zwei wilden Bullen ein Kr\u00e4ftemessen hatten.<br \/>\nSp\u00e4ter f\u00fchrte Mulika die Gruppe davon und Kenze versuchte, auf Lenanas R\u00fccken zu reiten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/112201583027-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mutara macht R\u00fcckw\u00e4rtsrollen im Wasser<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 10. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nKilabasi, Makireti und Kasigau scheinen sich von Sugutas Gruppe gel\u00f6st und eine Dreiergruppe gebildet zu haben. Sie meldeten sich erneut vor 6 Uhr an den Stallungen. Sie sind sehr daran interessiert, ihre Gruppe durch ein paar neue Waisenmitglieder zu vergr\u00f6\u00dfern, doch die Keeper kennen ihren Plan. Die Waisen wurden von ihnen begr\u00fc\u00dft, als sie aus den Gehegen kamen. Kilabasi versuchte, Bomanis R\u00fcssel festzuhalten, doch dieser wehrte sich. Kasigau legte sich zum Spielen hin und das lockte die kleinsten Waisen an, die es sehr lieben, auf liegenden Artgenossen herumzuklettern. Teleki tat genau das. Kasigau stand auf und forderte Teleki heraus, doch Teleki ergab sich, weil er merkte, dass das Spiel nun zu hart f\u00fcr ihn werden w\u00fcrde. Orwa forderte Garzi heraus, doch er war zu stark f\u00fcr Garzi, sodass dieser aufgab und sich lieber Bomani beim Grasen anschloss. Sp\u00e4ter hatte Turkwel zusammen mit Teleki ein Staubbad, w\u00e4hrend Bongo, der in der N\u00e4he von Vuria graste, auch etwas Erde auf sich warf und sp\u00e4ter seinen R\u00fcssel in Vurias Mund steckte.<br \/>\nZur Mittagszeit war es recht angenehm und Shukuru, Garzi und Orwa nahmen nicht am Schlammbad teil. Sie standen nur im Wasser und Orwa legte seinen R\u00fcssel auf Garzis R\u00fccken. Kanjoro und Teleki hatten ein Kr\u00e4ftemessen, noch w\u00e4hrend sie im Wasser waren. Als Kainuk sich genug gew\u00e4lzt hatte, kam sie kollernd heraus und lehnte sich gegen eine gro\u00dfe Akazie. Sie genoss das Schuffeln und den Schatten. Bald beendete auch der Rest der Herde das Schlammbad und sie folgten Kainuk. Turkwel war die letzte.<br \/>\nGegen 14 Uhr regnete es erneut und es gab 9mm Niederschlag. Es wurde extrem rutschig und Sities rutschte aus und st\u00fcrzte, als sie auf einen H\u00fcgel kletterte. Shukuru half ihr zur\u00fcck auf die Beine. Danach legte sie sich selbst hin und schmierte sich mit der nasse Erde ein, auf die Sities gefallen war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11220158371-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kasigau legt sich hin<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 11. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nHeute war ein Tag ohne viel Aktivit\u00e4t. Garzi kratzte sich an einem Felsen, als die Waisen zum Grasen gingen. Teleki hatte ein kurzes Staubbad und seine \u00dcbungen \u00fcberzeugten Vuria mitzumachen. Orwa schloss sich Bongo beim Grasen an und Teleki graste zusammen mit Bomani. Sp\u00e4ter hatten Vuria und Bongo zusammen ein Staubbad, das sich in ein Kr\u00e4ftemessen verwandelte. Kurz darauf legte sich Vuria hin und Bongo kletterte auf ihn, w\u00e4hrend Laragai in der N\u00e4he zusah.<br \/>\nKurz nachdem sie ihre 11-Uhr-Milch getrunken hatten, gingen die Waisen zum Schlammbad, doch Orwa, Garzi, Kainuk, Narok und Shukuru nahmen nicht teil. Teleki und Vuria spielten Ringen im Wasser.<br \/>\nDer Nachmittag war hei\u00df und Orwa ruhte sich unter einem Baum aus und wartete darauf, dass es sich abk\u00fchlte. Shukuru versuchte, feuchte Erde auszugraben und hinter ihre Ohren zu werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/112201584052-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bomani genehmigt sich frisches Gras<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 12. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nMit einem Zweig im Mund bewaffnet lehnte sich Garzi gegen einen Felsen und \u00fcberkreuzte seine Vorderbeine. Danach kratzte er sich an dem Felsen, w\u00e4hrend er weiter auf dem Zweig herumkaute, und folgte dann seinen Freunden, die schon vorgelaufen waren. Nach 6mm Regen in der Nacht war es ein sehr nasser Morgen. Garzi verb\u00fcndete sich mit Sities und sie grasten, wobei er ihren Mund ber\u00fchrte. Sities kollerte, als sie weitergrasten. Bomani unterbrach das Fressen und vergn\u00fcgte sich mit der nassen Erde, indem er die Erde auf seinen R\u00fccken warf. Dieses Spiel dauerte lange und er genoss die N\u00e4sse sehr. Sities ging zu Turkwel hin\u00fcber, die gerade die Rinde von einem Baum entfernte. Kanjoro und Teleki schlangen kurz ihre R\u00fcssel umeinander. Beim Grasen \u00fcberquerten Mutara, Garzi und Turkwel eine tiefe Rinne, deren Abhang sehr rutschig war und es war schwierig, auf der anderen Seite wieder hochzuklettern. Sie knieten sich hin, st\u00fctzten sich mit ihren Sto\u00dfz\u00e4hnen ab und schafften es so, das Tal zu durchqueren.<br \/>\nKurz vorm Schlammbad kamen Bongo und Narok an etwas stehendem Wasser vorbei und nahmen ein Mini-Schlammbad.<br \/>\nBomani, der seine Flasche alleine halten kann und nicht mehr die Hilfe der Keeper braucht, lief heute mit seiner zweiten Flasche davon, obwohl die Keeper versuchten, ihn zur\u00fcckzurufen. Er lie\u00df sie fallen, als sie leer war. Obwohl es recht k\u00fchl war, genossen die Waisen das Schlammbad und das Schwimmen. Narok und Teleki ritten auf den R\u00fccken ihrer Freunde durch das Wasser. Shukuru, Bomani und Orwa blieben lieber drau\u00dfen.<br \/>\nAm Nachmittag grasten die Waisen an den H\u00e4ngen des Ithumba-Bergs. Kainuk hatte viel Spa\u00df dabei, auf dem Boden herumzurollen und sich selbst mit der roten Erde einzuschmieren. Bomani kratzte sich unterdessen an einem Baum eine gef\u00fchlte Stunde lang.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/112201584710-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bomani beim Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 13. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen gingen, angef\u00fchrt von Kanjoro, direkt zu den Weidegr\u00fcnden, nachdem sie aus den Gehegen gekommen waren. Dort lehnte sich Bomani gegen einen Baum und pfl\u00fcckte sich Gras zum Fressen. Mutara unterbrach das Fressen und legte sich zum Spielen hin. Garzi kratzte sich an einem Felsen, legte sich dann ebenfalls hin und rollte auf dem Boden herum. Shukuru entspannte ihren R\u00fcssel auf Orwas R\u00fccken. Vuria forderte Bongo zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus, das unentschieden endete. Sp\u00e4ter pfl\u00fcckte Sities einen Zweig ab, von dem sie l\u00e4ngere Zeit fra\u00df, ehe sie ihn wieder fallen lie\u00df und Gras fra\u00df. Die Waisen verbringen jetzt viel Zeit mit Spielen, denn ihre M\u00e4gen f\u00fcllen sich bei dem aktuellen Futterangebot sehr schnell. Sie haben alle ordentlich an Gewicht zugelegt, au\u00dfer Shukuru, die sich in der Regenzeit nicht ganz so viel angefressen hat, wie man vielleicht erwarten w\u00fcrde.<br \/>\nEx-Waise Lualeni kam kurz mit Ololoo, Kenze, Orok, Kora, Rapsu und zwei wilden Elefantenbullen zu den Stallungen, bevor sie zum Kalovoto-Fluss weitergingen. Eine Stunde sp\u00e4ter kamen Mulikas und Yattas Gruppen vorbei und hatten einen Bullen dabei, der eine Pfeilwunde an der Seite hatte. Auch sie gingen weiter zum Kalovoto.<br \/>\nZur Schlammbadzeit hatten Laragai und Bongo ein Mini-Matschbad im einer Pf\u00fctze. Mutara, Kanjoro, Narok, Bongo, Teleki und Vuria gingen in den tiefen Teil des Wasserlochs und die Anderen sahen ihnen nur zu. Teleki kletterte wie \u00fcblich auf jeden verf\u00fcgbaren Waisen. Nach dem W\u00e4lzen kratzte sich Mutara an einer Akazie in der N\u00e4he und als sie fertig war, kratzte sich Shukuru ihr Ohr am selben Baum.<br \/>\nDer Fall des verwundeten Bullen wurde an Angela gemeldet, die die vom DSWT finanzierte mobile Tierarzt-Einheit informierte. Die kam mit dem Hubschrauber des Trust, um den Bullen zu lokalisieren und ihn von den anderen zu trennen, damit er behandelt werden konnte. Der Tierarzt kam gegen Mittag an und der Bulle wurde bei den Ex-Waisen, ungef\u00e4hr 3km von den Stallungen entfernt am Kalovoto gesehen. Der Hubschrauber trennte ihn von den anderen und scheuchte ihn innerhalb von 20 Minuten zum offenen Gel\u00e4nde an den Stallungen, wo die Bodenteams leicht an ihn herankommen konnten. Er wurde aus der Luft bet\u00e4ubt, als er an einer guten Stelle war. Seine Wunde wurde behandelt und er war bald wieder auf den Beinen und wird wieder ganz gesund werden.<br \/>\nAm Nachmittag grasten die Waisen in einem h\u00fcgeligen Gebiet. Orwa hatte viel Spa\u00df dabei, auf dem Boden herumzurollen, was Vuria anlockte, es ihm nachzumachen. Zu dieser Zeit war Sities damit besch\u00e4ftigt, ihren Sto\u00dfzahn dazu zu benutzen, einen Baum zu entrinden und die Rinde zu fressen. Die Temperaturen waren noch immer sehr hoch und Teleki, Bomani, Bongo und Kanjoro wedelten ununterbrochen mit den Ohren, w\u00e4hrend sie grasten. Auf dem Weg nach Hause kam Bongo an etwas stehendem Wasser vorbei und begann sofort damit, sich Wasser unter die Ohren zu spritzen, um sich abzuk\u00fchlen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/112201585221-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Garzi kratzt sich und rollt umher<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 14. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nNarok verlie\u00df die Stallungen mit einem Zweig in ihrem Mund, als Laragai den Weg zu den Weidegr\u00fcnden vorgab. Mit aufgestellten Ohren griff Sities die B\u00fcsche an und trompetete. Einige andere folgten ihrem Beispiel. Garzi schien es unter seinem Ohr zu jucken und er kratzte sich gr\u00fcndlich an einem Baum.<br \/>\nGegen Mittag wurde es sehr hei\u00df und Orwa fra\u00df unter einem Baum, der viel Schatten spendete. Nach der Milchf\u00fctterung spielten Bomani, Teleki, Orwa und Vuria im Schlamm eines trocknenden Wasserlochs und dann gingen alle Waisen au\u00dfer Shukuru zum gro\u00dfen Wasserloch. Orwa kam als letzter heraus und folgte langsam seinen Artgenossen. Bomani kam an einem Baum vorbei und entspannte sich darunter, w\u00e4hrend er seinen Hintern kratzte. Orwa warf sich beim Gehen Staub auf den R\u00fccken.<br \/>\nDer Nachmittag verlief ruhig, als sich die Waisen aufs Grasen konzentrierten. Orwa graste bei Teleki. Kurz vor dem Heimweg am Abend kamen Bongo und Vuria an etwas Wasser vorbei und nahmen noch ein Abend-Schlammbad, was sehr un\u00fcblich ist. Weder die Ex-Waisen, noch der gestern behandelte Bulle wurden heute gesehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201512446-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Laragai<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 15. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nLaragai fand unter einem umgest\u00fcrzten Baum etwas Gras, das sie unbedingt haben wollte und versuchte, sich unter den Baum zu quetschen, um heranzukommen. Sie konnte sich in eine kleine L\u00fccke schieben, aus der sie r\u00fcckw\u00e4rts wieder heraus musste, als es nicht mehr weiterging. Orwa kratzte sich gegen eine Baum in der N\u00e4he von dort, wo er gerade fra\u00df, was Garzi dazu verleitete, sich ebenfalls zu kratzen. Bomani war verspielt, legte sich hin und rollte auf dem Boden herum, staubbadete danach und graste weiter. Shukuru juckte es am Hintern, doch gl\u00fccklicherweise fra\u00df sie gerade neben einen gro\u00dfen Felsen, an dem sie sich gleich kratzen konnte. Ihr kurzes Kratzen ging in eine Ganzk\u00f6rpermassage \u00fcber. Die Waisen k\u00f6nnen so Parasiten wie Zecken loswerden. Kainuk und Garzi nahmen sich auch die Zeit f\u00fcr ein Erdbad.<br \/>\nZur Schlammbadzeit nuckelte Laragai an ihrem R\u00fcssel, nachdem sie ihre Milch getrunken hatte. Nach dem Bad ging Kainuk zu Shukuru hin\u00fcber und versuchte, den R\u00fcssel an ihr zu kratzen. Shukuru stand wie \u00fcblich nur im Wasser, soff und beobachtete ihre Freunde. Nach dem Schlammbad ging Vuria direkt zu einem Baum, an dem er sich kratzte.<br \/>\nAm Nachmittag graste Teleki neben Garzi. Sp\u00e4ter am Tag kamen Turkwel, Bomani und Bongo an etwas Wasser vorbei und badeten erneut darin. Kurz vor 17 Uhr begann es zu nieseln und Mutara lehnte sich gegen einen Felsen, neben dem sie graste, um sich von diesem etwas w\u00e4rmen zu lassen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201513054-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 16. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nDie Ex-Waisen Challa, Lenana, Zurura, Chyulu, Sunyei, Yatta, Ithumba, Nasalot, Yetu, Mwende, Kinna, Galana, Makena, Taita, Sidai, Loijuk, Naserian, Wendi und zwei wilde Bullen waren am Morgen an den Stallungen, als die Waisen aus ihren Gehegen kam. Der freche Kanjoro schn\u00fcffelte an Nasalot, Kinna und Wendi, als er aus dem Gehege kam. Orwa hatte ein aufregendes Kr\u00e4ftemessen mit Makena, bei dem er ein paar neue Sachen lernte. Teleki nuckelte an seinem R\u00fcssel, als er herauskam und bewarf sich mit nasser Erde, ehe er anfing zu grasen. Sities kratzte sich an einem Baum, als Yetu, Yattas wildgeborenes Baby ohne ersichtlichen Grund auf Narok losging. Narok r\u00e4chte sich nicht, weil sie bef\u00fcrchtete, von Yetus Kinderm\u00e4dchen Sidai und Lenana bestraft zu werden. Kurz darauf f\u00fchrte Yatta die Ex-Waisen davon. Bongo gesellte sich zum Grasen zu Kanjoro.<br \/>\nGegen 10 Uhr kamen die Waisen an etwas stehendem Wasser vorbei und Bongo, Teleki, Vuria, Bomani und Mutara nahmen ein Mini-Schlammbad, bevor sie zum &#8222;offiziellen&#8220; Wasserloch gingen. Dort badeten nur Bomani und Shukuru nicht, sondern standen nur im Wasser.<br \/>\nSp\u00e4ter grasten Teleki und Kainuk dicht beieinander und von Zeit zu Zeit steckte Teleki seinen R\u00fcssel in Kainuks Mund. Sities und Bongo lockerten Erde und benutzten sie f\u00fcr ein Erdbad. Sp\u00e4t am Abend f\u00fchrte Vuria die Gruppe zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201513517-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Yatta<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 17. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nBongo liebt Wasser so sehr, dass er gleich ein morgendliches Schlammbad nahm, nachdem er ein paar Pf\u00fctzen gefunden hatte. Kurz darauf schlossen sich ihm Narok und Turkwel an. Nachdem Narok Wasser hinter ihre Ohren gespritzt hatte, legte sie sich noch f\u00fcr ein ausf\u00fchrliches W\u00e4lzen hin.<br \/>\nBeim Mittagsschlammbad nuckelten Shukuru, Sities und Bomani an ihren R\u00fcsseln, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten. Es war sehr hei\u00df und sogar Shukuru ging mit zum Schlammbaden und nur Kainuk, Orwa und Bomani nahmen nicht teil. Shukuru beim W\u00e4lzen zu sehen ist ein seltener Anblick. Im Wasser kletterte Narok auf Vuria und Kanjoro auf Teleki. Mutara setzte sich aufrecht hin. Die Waisen spritzten herum, und die Schwalben tauchten nach den Insekten, die die Waisen aufgescheucht hatten. Bevor sie fertig waren mit Planschen, hatten Teleki und Bongo noch ein Kr\u00e4ftemessen, das unentschieden endete. Sities jagte aus dem Wasser, trompetete, trat mit ihren Vorderbeinen nach dem Wasser und stellte ihre Ohren auf.<br \/>\nSp\u00e4ter kam Vuria an einem umgefallenen Baum vorbei und versuchte, ihn aus dem Weg zu schieben. Er war gro\u00df und schwer und wollte sich nicht von der Stelle r\u00fchren, sodass er dar\u00fcber klettern musste. Danach graste er weiter.<br \/>\nAuch am Abend war es noch sehr hei\u00df und Turkwel versteckte einmal ihren Kopf hinter Sities Ohr. Sities gefiel das nicht so richtig und sie ging etwas vorw\u00e4rts. Turkwel blieb stehen, unentschlossen, was sie nun tun sollte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201514332-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bongo hat nie genug im Schlamm gebadet<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 18. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nEs war ein Morgen voller Aktivit\u00e4ten, als die Ex-Waisen Lualeni, Kenze, Ololoo, Kora, Kilabasi, Makireti und Kasigau zu den Waisen kamen. Ololoo hatte ein kurzes Kr\u00e4ftemessen mit Kenze. Dann nahm er sich Kasigau vor, um mit ihm einem Ringkampf zu veranstalten, doch Kasigau gab auf, weil Ololoo viel st\u00e4rker war. Die Babys bewunderten die ganze Action. Ololoo versuchte, Garzi zu besteigen, doch Lualeni ermahnte ihn. Dann sprang er auf Kasigau und bekam die Gelegenheit zu einem kurzen Ausritt, w\u00e4hrend Kasigau versuchte, sich zu l\u00f6sen. Teleki forderte mutig Kasigau zu einem Kr\u00e4ftemessen heruas, doch Kasigau schubste ihn hart und er musste aufgeben. Auch Kenze und Kora hatten einen ausgiebigen Ringkampf, wie es junge Bullen h\u00e4ufig tun. Solche ruppigen Spiele sind normal f\u00fcr sie.<br \/>\nBeim Grasen erfand Kainuk ihr eigenes Spiel: Sie entwurzelte Gras und warf es auf ihren R\u00fccken. Orwa lernte ein paar Ringkampftaktiken von Makireti. Sp\u00e4ter ging Kasigau zu Kora und \u00fcberzeugte ihn davon, noch ein paar mehr Techniken zu zeigen. Als der Tag voranschreitete, kamen auch noch Loijuk und Lenana aus den B\u00fcschen zu den Waisen. Kanjoro ging zu Lenana und schnupperte an ihr und ging dann zu Loijuk, die er begr\u00fc\u00dfte, indem er seinen R\u00fcssel in ihren Mund steckte. Vuria kam an etwas feuchtem Schlamm vorbei und w\u00e4lzte sich darin. Auch Bongo sah eine Pf\u00fctze und genoss ein fr\u00fches Schlammbad. Als er rot wieder herauskam, kratzte er sich an einem Baum. Heute waren unsere Waisen von vielen \u00e4lteren Ex-Waisen umgeben und der ganze Tag war voller Aktivit\u00e4ten.<br \/>\nZum Schlammbad nuckelten Shukuru, Sities und Orwa wieder an ihren R\u00fcsseln, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten. Bomani, Orwa und Shukuru kamen zuerst zum Schlammloch, standen aber nur unter einer Akazie und warteten auf ihre Artgenossen. Teleki genoss einige Ritte auf seinen Freunden, denn er kletterte immer auf sie, wenn sie ins Wasser sprangen. Viele Babys nahmen am Schlammbad teilen, denn die Ex-Waisen waren nicht zur Milchf\u00fctterung mitgekommen.<br \/>\nWieder in den Weidegr\u00fcnden angekommen, kratzte Turkwel ihren Bauch an einem umgefallenen Baum. Sp\u00e4ter genossen Vuria, Teleki und Bomani ein Spiel in einem austrocknenden Schlammloch. Kurz bevor sie wieder zu Hause waren, kamen die Waisen am Kone-Stausee vorbei und genossen noch ein abendliches Schlammbad.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201515113-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ololoo k\u00e4mpft mit Kenze<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 19. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nSobald sie in den Weidegr\u00fcnden waren, begannen Shukuru, Bomani, Sities und Garzi damit, sich an den Felsen in der N\u00e4he ihrer Futterstellen zu kratzen. Orwa und Bongo grasten zusammen, und Bongo sprach mit Orwa, indem er von Zeit zu Zeit seinen R\u00fcssel in Orwas Mund steckte. Bomani graste bei Vuria und ruhte gelegentlich seinen R\u00fcssel auf Vurias R\u00fccken aus. Um 10 Uhr lie\u00dfen sich die Waisen am Kone nieder und grasten. Bongo, unser Wasserelefant, sprang hinein und schwamm eine Runde. Sp\u00e4ter schloss sich Mutara ihm an. Die anderen kamen an einem Wasserloch mit etwas w\u00e4rmerem Wasser vorbei und rollten sich eine ganze Weile darin.<br \/>\nAm Mittagsschlammbad nahmen dann nur Bongo, Mutara, Sities, Narok und Vuria teil. Die anderen lie\u00dfen es aus, da sie zuvor schon im kleinen Matschloch gewesen waren. Der Nachmittag war ruhig und die Waisen konzentrierten sich darauf, zu grasen und in Pf\u00fctzen zu baden. Auf dem Heimweg schubste Shukuru Garzi von hinten, damit er einen Schritt zulegte, weil es Zeit f\u00fcr die abendliche Milchf\u00fctterung war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201515552-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bongo w\u00e4lzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 20. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nEs war wieder ein Morgen voller Spiel und Spa\u00df. Nachdem die Waisen aus den Gehegen gekommen waren, ging Sities unter der gro\u00dfen Akazie an den Stallungen vorbei, sammelte die Weberv\u00f6gel-Nester auf, die heruntergefallen waren und warf sie in die Luft. Kainuk kratzte ihr Ohr an Orwa und forderte sp\u00e4ter Teleki zu einem Ringkampf heraus. Auch Bongo und Vuria begannen den Tag mit einem Kr\u00e4ftemessen, das wie \u00fcblich mit einem Unentschieden endete. Kurz darauf kamen die Ex-Waisen Loijuk und Kenze von der Ostseite der Stallungen angelaufen. Loijuk wurde von Orwa, Sities, Laragai und Narok ber\u00fc\u00dft, die sie umstellten und jeder versuchte, an ihr zu schnuppern. Orwa legte sich sp\u00e4ter zum Spielen hin und Kainuk kletterte auf ihn. Turkwel kratzte sich an einem Felsen und ging dann zu Orwa hin\u00fcber und schubste Kainuk fort. Orwa stand auf und hatte einen freundlichen Ringkampf mit ihr. Sp\u00e4ter gingen Teleki, Bongo und Vuria zu Kenze hin\u00fcber und schnupperten vorsichtig an ihm, weil sie Angst hatten, von ihm diszipliniert zu werden. Kenze und Loijuk grasten ungef\u00e4hr zwei Stunden lang mit den Waisen, bevor sie wieder verschwanden. Die Waisen gingen dann zum Grasen zum Kone-See, wo Bongo wie \u00fcblich schwimmen ging. Bongos Liebe f\u00fcr Wasser ist legend\u00e4r &#8211; er kann an keinem Wasserloch vorbeigehen, ohne hineinzuspringen und das bei jedem Wetter.<br \/>\nZum Mittagsschlammbad waren die Temperaturen moderat und nur Bongo, Sities, Mutara, Teleki und Narok w\u00e4lzten sich. Teleki hatte seine \u00fcblichen &#8222;Ausritte&#8220; auf Vurias R\u00fccken. Am Nachmittag dagegen war es sehr hei\u00df und die Waisen mussten unter einem Baum ausruhen, w\u00e4hrend Vuria, Kanjoro, Bomani und Shukuru staubbadeten. Sp\u00e4ter grasten die Waisen weiter.<br \/>\nAm Abend brachen Vuria und Bomani gro\u00dfe \u00c4ste ab, von denen sie sich bedienten, ehe sie weiter das Gras fra\u00dfen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11320152058-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Vuria und Bongo beim Kr\u00e4ftemessen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 21. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nEs war einer der weniger aktiven Tage. Nachdem die Waisen aus den Gehegen gekommen waren, kratzten sich Shukuru, Vuria und Garzi kurz an einem Felsen. Die Waisen grasten heute im Kone-Gebiet. Kainuk, Teleki, Bomani und Orwa verbrachten einige Zeit damit, auf dem Boden herumzurollen. Ein paar Meter entfernt staubbadete Vuria mit unter Zuhilfenahme seines R\u00fcssels.<br \/>\nNach der 11-Uhr-F\u00fctterung stand Shukuru mit ihrem R\u00fcssel im Mund neben den Keepern, w\u00e4hrend der Rest zum Wasserloch lief. Pl\u00f6tzlich schwirrte ein bei\u00dfenden Insekt \u00fcber ihrem Kopf herum und Shukuru rannte direkt ins Wasser, um das Tier abzusch\u00fctteln.<br \/>\nAm Nachmittag war es ruhig und die Waisen grasten ohne St\u00f6rung. Eine Stunde nachdem sie zu den Stallungen zur\u00fcckgekommen waren, verwickelten sich Orwa und Teleki in ein Kr\u00e4ftemessen, w\u00e4hrend auch Kanjoro und Bongo einen Ringkampf hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11320152456-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Vuria staubbadet<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 22. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nTurkwel kam in heiterer Laune aus dem Gehege und wedelte mit ihrem R\u00fcssel, als sie in den Busch ging. Kainuk sammelte etwas trockenes Gras ein und folgte damit Turkwel. Shukuru und Narok begannen den Tag damit, sich an den Felsen am Weg zu den Weidegr\u00fcnden zu kratzen.<br \/>\nIm Busch schlossen sich die Ex-Waisen Naserian, Kora und Lenana den Waisen an. Narok schnupperte an Lenana, indem sie ihren R\u00fcssel in ihre Richtung streckte, doch Lenana lief immer weiter und Narok folgte ihr solange, bis ihre Neugierde befriedigt war. Danach graste sie weiter. Lenana ging an Bomani vorbei, der auch gerade graste und schnupperte an ihm, bevor sie ihren Spaziergang fortsetzte. Die Waisen gingen weiter zum Kone-See. Bongo ging wie \u00fcblich ins Wasser und w\u00e4lzte sich, gefolgt von Mutara. Narok legte sich ans Ufer und entspannte sich eine Weile, bevor sie weiter graste.<br \/>\nZur Schlammbadzeit war es sehr hei\u00df und alle Waisen w\u00e4lzten sich lange. Das Wasserloch ist so voll, dass die Waisen richtig schwimmen k\u00f6nnen. Shukuru hatte noch im Wasser einen Ringkampf mit Teleki. Als sie aus dem Wasserloch kam, versuchte Sities Bongo den Weg abzuschneiden, doch er fand einfach einen anderen Ausgang. Mutara f\u00fchrte die Waisen zum Staubbad und sp\u00e4ter teilten sich Shukuru und Turkwel einen Kratzbaum.<br \/>\nZur\u00fcck beim Grasen unterbrach Shukuru f\u00fcr einen Moment und ruhte ihren R\u00fcssel auf einem Ast aus. Bongo und Kanjoro standen unter einem Baum, als es besonders hei\u00df wurde.<br \/>\nAuf dem Heimweg nahmen sie noch ein abendliches Schlammbad und genossen den klebrigen Matsch. Die Schicht besch\u00fctzt sie vor den st\u00f6renden, bei\u00dfenden Insekten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11320152144-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Shukuru kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 23. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nNoch vor 6 Uhr kamen die Ex-Waisen Kora, Orok, Ololoo, Kenze und Lualeni zu den Stallungen. Kora und Orok vertrieben sich die Zeit mit einem Kr\u00e4ftemessen, w\u00e4hrend sie darauf warteten, dass die Waisen herauskamen. Ololoo \u00fcberredete Kenze zu einem Ringkampf-Training, doch nach ein paar Minuten lie\u00df er von Kenze ab und wartete auf die Waisen, damit er sein neues K\u00f6nnen gleich anwenden konnte. Er suchte sich Orwa aus und sie rangelten eine ganze Weile, bis Lualeni eingriff und Orwa wegschubste. Orwa fand das gar nicht gut und griff seinerseits sie an, doch Lualeni war zu gro\u00df und stark und er unterlag. Ololoo ging zu Mutara und versuchte, auf sie zu klettern, doch sie wehrte sich und floh. Dann versuchte er es bei dem rauflustigeren Kanjoro und sie hatten ein Kr\u00e4ftemessen. Kanjoro wich keinen Schritt zur\u00fcck, bis sich Orok einmischte und die beiden auseinanderschob. Die f\u00fcnf Ex-Waisen machten sich nach einer Stunde wieder auf den Weg. Vuria und Bongo hatten einen Streit, den sie in einem Kampf l\u00f6sen wollten, doch der endete unentschieden. Vuria ging darauf hin zum Staubbaden, w\u00e4hrend Bongo weitergraste.<br \/>\nBeim Schlammbad schlossen sich die Ex-Waisen Yatta, Kinna, Nasalot, Mulika, Wendi, Sunyei, Galana, Naserian, Rapsu, Challa, Sidai, Orok, Kora, Lualeni, Kenze, Loijuk, Zurura, Lenana, Makena, Chyulu, Meibai, Ololoo, Mwende und Yetu den Waisen an. Die Waisen blieben nicht lange, da sie vor den beim Schlammbad dr\u00e4ngelnden \u00c4lteren Angst hatten. Sie verteilten sich auf die umliegenden B\u00fcsche und grasten. Die Ex-Waisen hatten ein tolles Schlammbad. Sie schwammen und spielten \u00fcber eine Stunde lang. Ololoo kletterte auf Lualeni, Orok und Rapsu hatten einen Ringkampf und Kenze und Kora hatten ein Kr\u00e4ftemessen &#8211; alles noch im Wasser. Mulika, Mwende, Nasalot und Loijuk gingen dann zum Staubbad, kehrten aber bald wieder ins Wasser zur\u00fcck. Loijuk versuchte, einige Schwalben anzugreifen, die herumflogen. Als die Ex-Waisen ihr Bad beendet hatten, gingen sie in den Busch und lie\u00dfen die Waisen bei ihren Keepern.<br \/>\nAm Nachmittag staubbadete Kainuk, und Vuria und Garzi schlossen sich ihr an. Am Abend nahm Shukuru noch ein Staubbad, w\u00e4hrend Turkwel ihren R\u00fcssel zu Teleki streckte, um ihn vor irgendetwas zu warnen.<br \/>\nHeute war ein besonderer Tag, da wir den Bericht erhalten haben, dass Ex-Waise Emily in Voi ein M\u00e4dchen geboren hatte. Auch unsere Ex-Waisen Kinna, Wendi und Sunyei stehen kurz vor der Geburt und bei Kinna d\u00fcrfte es sehr bald soweit sein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201522242-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ololoo k\u00e4mpft mit Orwa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 24. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nYattas und Mulikas Gruppen kamen heute fr\u00fch am Morgen an den Stallungen an. Der wilde Bulle, dessen Pfeilwunde behandelt worden war, sah gut aus und die Wunde heilt schnell. Galana hatte einen Zweig im Mund, als sie sich den Gehegen n\u00e4herte. Als die Waisen herauskamen, freundete sich Teleki mit Sunyei an, indem er seinen R\u00fcssel in ihren Mund steckte. Yatta und Wendi spielten mit dem Heu an den Stallungen, das sie auf ihren Kopf warfen. Orwa traf sich mit Mwende und sie hatten ein Kr\u00e4ftemessen, das von Loijuk und Lenana unterbrochen wurde. Kenze und Orok hatten ein Kr\u00e4ftemessen, das einige Minuten andauerte, ehe Orok sich Challa vornahm. Eine Stunde sp\u00e4ter machten sich die Ex-Waisen wieder auf den Weg.<br \/>\nSities kratzte sich eine Weile an einem Baum und jagte sp\u00e4ter aus Spa\u00df herum. Kurz vor dem Schlammbad hatten auch noch Teleki und Turkwel ein Kr\u00e4ftemessen, das aber sehr schnell vorbei war. Das Wetter war nicht warm genug und nur Bongo ging zum Planschen. Die Waisen soffen nur etwas und gingen dann zum Staubbad \u00fcber.<br \/>\nAm Nachmittag ruhte sich Bongo vom Fressen aus und staubbadete. Kanjoro entwurzelte Gras und lief mit dem Gras im R\u00fcssel im Kreis um die anderen herum. Vuria f\u00fchrte am Abend die erste Gruppe zu den Stallungen an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11320152286-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Yatta spielt mit dem Heu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 25. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nAm Weihnachtstag wurden die Keeper mit einem gro\u00dfen Festessen von Angela und Daphne beschenkt, das mittags am Schlammloch stattfand.<br \/>\nAngef\u00fchrt von Mutara brachen die Waisen am Morgen auf und gingen zur Tr\u00e4nke, um ihren Durst zu l\u00f6schen. Teleki sah ein Dikdik und ging mit aufgestellten Ohren darauf los. Kainuk schloss sich ihm an und das arme Dikdik rannte, gefolgt von Teleki und Kainuk, um sein Leben. Es war nat\u00fcrlich zu flink f\u00fcr die beiden und sie waren v\u00f6llig verwirrt und griffen stattdessen das leere Geb\u00fcsch an. Als sie m\u00fcde wurden, kehrten sie zum Grasen zur\u00fcck. Bongo und Vuria hatten ein kurzes Kr\u00e4ftemessen, das von Mutara unterbrochen wurde. Laragai kam an einer Rinne im Boden vorbei und lief hinein, um Erde mit ihren Sto\u00dfz\u00e4hnen auszugraben und sich selbst zu bestauben. Bongo, Vuria und Teleki schlossen sich ihr dabei an. Bongo nutzte es aus, als Vuria auf dem Boden lag und kletterte auf ihn.<br \/>\nBeim Schlammbad waren die Temperaturen angenehm und alle au\u00dfer Shukuru, Kainuk und Bomani w\u00e4lzten sich. Danach gingen sie zum Staubbad. Orwa legte sich hin, um sich in der Erde zu w\u00e4lzen, w\u00e4hrend die anderen sich stehend mit dem R\u00fcssel einstaubten. Auf dem Weg zur\u00fcck zu den Weidegr\u00fcnden kratzten sich Garzi und Mutara ihre Hintern an einem Baum. Am Nachmittag wurde es sehr hei\u00df und die Waisen versammelten sich unter einem Baum und warteten darauf, dass es sich wieder abk\u00fchlte, ehe sie f\u00fcr den Rest des Tages weitergrasten. Die Ex-Waisen tauchten heute nicht auf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201523346-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Laragai spielt in einer Bodenspalte<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 26. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nMakireti, Kilabasi und Kasigau meldeten sich sehr fr\u00fch an den Stallungen und warteten auf die Waisen. Die schlossen sich ihnen an und soffen an der Wassertr\u00e4nke. Makireti kratzte ihren Hintern an der Tr\u00e4nke, doch Garzi ging zum Kratzen zu einem der Felsen. Bomani schubste ihn aber weg. Kasigau hatte ein kurzes Kr\u00e4ftemessen mit Teleki, der sich danach Mutara vornahm und versuchte, auf sie zu klettern. Sp\u00e4ter legte sich Kasigau hin, um zu spielen, doch es war nur ein Trick, um die Waisen anzulocken. Sobald sie anfingen, auf ihn zu klettern, drehte er den Spie\u00df um und kletterte auf sie. Vuria, Orwa, Turkwel und Garzi fielen darauf herein und als sie sich hinlegten, um mit Kasigau zu spielen, stand er schnell auf und kletterte auf Turkwel. Turkwel versuchte sich zu befreien, w\u00e4hrend Vuria, Orwa und Garzi machten, dass sie wegkamen.<br \/>\nBeim Schlammbad war es so k\u00fchl, dass nur Bongo ins Wasser ging. Danach hatte er ein kurzes Kr\u00e4ftemessen mit Vuria. Am Nachmittag wurde es hei\u00df und die Waisen kamen gl\u00fccklicherweise an einem Wasserloch vorbei, w\u00e4hrend sie im Busch grasten. Sie gingen alle hinein, um sich abzuk\u00fchlen. Danach grasten die Waisen und gingen zum Kanziku. Sie fra\u00dfen haupts\u00e4chlich Gras &#8211; ein Leckerbissen in der Regenzeit.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201523715-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kasigau besteigt Mutara<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 27. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nBomani und Vuria stritten sich um den besten Kratz-Platz &#8211; ein Kampf, den Vuria schlie\u00dflich aufgeben musste. Er ging dann zu Bongo, um neben ihm zu grasen. Der Vormittag verlief ansonsten friedlich und die Waisen grasten bis zur Schlammbadzeit.<br \/>\nKurz vor der Mittagsf\u00fctterung w\u00e4lzten sich die Waisen schon und noch bevor sie ins Wasser gegangen waren, tauchten die Ex-Waisen in voller Besetzung auf. Sie str\u00f6mten in gro\u00dfer Zahl aus dem Geb\u00fcsch und hatten einen wilden Bullen im Schlepptau. Die Waisen verlie\u00dfen das Wasser recht schnell wieder, denn die Spiele wurden mit 37 gro\u00dfen, schwimmenden und planschenden Elefanten zu wild f\u00fcr sie. Das Bad dauerte \u00fcber eine Stunde und nur Bongo und Teleki waren mutig genug, zur\u00fcckzubleiben und mit den Ex-Waisen zu baden. Teleki lernte ein paar tolle Kampftaktiken von Kora, die er gleich an Makena ausprobierte. Makena war aber zu stark und erfahren, sodass Teleki aufgab und seinen Freunden folgte.<br \/>\nIm Schlamm hatte Wendi ein Kr\u00e4ftemessen mit einem wilden Bullen, w\u00e4hrend Kenze und Kora am Ufer einen Ringkampf veranstalteten. Rapsu genoss &#8222;Ausritte&#8220; auf Lualeni. Nach dem spektakul\u00e4ren Schlammbad nahmen einige Ex-Waisen noch ein Staubbad. Dann wurden sie alle sehr aufgeregt, trompeteten und griffen die B\u00fcsche an, w\u00e4hrend sie wieder in der Wildnis verschwanden. Kinna sieht aus, als wenn wir jeden Tag mit einer Geburt rechnen m\u00fcssen und wir hoffen das Beste!<br \/>\nAm Nachmittag kam Bongo noch einmal an einem Wasserloch vorbei und setzte das Bad fort. Er hat nie genug vom Wasser! Es war ein sch\u00f6ner, hei\u00dfer Tag und die Waisen waren vollgefressen, hatten viele Schlammb\u00e4der gehabt und viel Spiel und Spa\u00df!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201524216-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Teleki und Kora<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 28. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nSobald die Waisen aus den Gehegen heraus waren, kratzten sich Orwa, Shukuru und Garzi an den Felsen. Vuria und Garzi hatten ein Kr\u00e4ftemessen. Danach nahm sich Vuria Bongo vor, bis Kainuk eingriff. Sp\u00e4ter kamen Lualeni, Ololoo und Kenze zu den Waisen. Ololoo hatte ein kurzes Kr\u00e4ftemessen mit Orwa, das Orwa aber verlor.<br \/>\nDie drei Ex-Waisen begleiteten die Babys zu ihrer 11-Uhr-F\u00fctterung. Danach f\u00fchrte Lualeni sie ins Schlammbad. Shukuru, Bomani, Laragai, Kainuk und Orwa nahmen nicht teil und staubbadeten lieber. Im Wasser ritt Ololoo auf den Waisenjungs, doch Kenze warnte ihn, das zu unterlassen und schob ihn hinaus. Als die Waisen genug gew\u00e4lzt hatten, f\u00fchrte Mutara sie zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcck. Kenze, Lualeni und Ololoo blieben im Wasser zur\u00fcck. Lualenis Ziel, ein Baby zu entf\u00fchren, war fehlgeschlagen und sie beschlossen, den Waisen nicht weiter zu folgen.<br \/>\nAm Abend kamen die Waisen am Kone-See vorbei, wo sie noch ein abendliches Schlammbad nahmen. Vuria f\u00fchrte danach den Weg nach Hause an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201524840-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Vuria und Bongo spielen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 29. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nKurz nachdem die Waisen das Gel\u00e4nde der Stallungen verlassen hatten, gingen Vuria und Bomani zu einem Kr\u00e4ftemessen \u00fcber. Bomanis Ziel war, auf Vuria zu klettern, sobald er ihn besiegt hatte &#8211; und Vuria machte es ihm leicht, denn er setzte sich einfach hin. Kainuk, die in der N\u00e4he spielte, gefiel es gar nicht, dass Bomani auf Vuria herumritt und kam hinzu und schob in weg. Danach hatte Vuria einen netten Ringkampf mit Kainuk und nahm sich sp\u00e4ter noch Laragai vor. Laragai stellte sich als hartn\u00e4ckig heraus und Vuria musste aufgeben. Er ging dann zu einem umgest\u00fcrzten Baum, um seine Schubs-F\u00e4higkeiten und seine Kraft zu trainieren.<br \/>\nW\u00e4hrend des Mittagsschlammbads war es k\u00fchl und nur Bongo w\u00e4lzte sich. Die anderen Waisen nahmen nur ein Staubbad. Am Nachmittag kamen Bongo und Sities an einem austrocknenden Wasserloch vorbei und gingen hinein, um sie ordentlich dick mit Schlamm zu beschmieren. Vuria unterbrach das Grasen und machte unter einem Baum ein Nickerchen. Auch Shukuru entspannte sich unter einem Baum, da es ihr zu hei\u00df wurde. Am Abend kamen die Waisen am Kone vorbei und Mutara und Bongo nahmen noch ein letztes Bad, ehe es zu den Stallungen zur\u00fcck ging.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201525212-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bomani auf Vuria<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 30. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nUm 6 Uhr nahm Kanjoro, der schon von der Milch entw\u00f6hnt ist, einen Stock und stie\u00df damit gegen das Tor, um dagegen zu protestieren, dass er immer warten muss, bis die Anderen fertig getrunken haben, ehe er hinaus kann. Die Keeper sahen das ein und sobald die Tore offen waren, kam Vuria mit einem Stock im Mund heraus, w\u00e4hrend Bomani und Teleki ein kurzes Kr\u00e4ftemessen hatten. Sities nahm ein heruntergefallenes Weberv\u00f6gelnest, warf es ihn die H\u00f6he, hob es wieder auf, steckte es in den Mund und schluckte es herunter. Gl\u00fccklicherweise wohnte niemand darin.<br \/>\nZum Schlammbad war es k\u00fchl und nur Bongo, Kanjoro, Narok, Mutara, Vuria, Teleki und Garzi wollten sich w\u00e4lzen. Orwa entspannte seinen R\u00fcssel auf Bomanis R\u00fccken und die Anderen staubbadeten. Am Nachmittag wurde es wieder sehr hei\u00df und die Waisen sammelten sich unter einem Baum, bis es wieder k\u00fchl genug war, dass sie weitergrasen konnten. Am Abend hatten Orwa, Shukuru, Vuria, Bomani und Garzi ein kurzes Staubbad. Auf dem Weg zu den Stallungen kamen sie am Kone vorbei, wo Kanjoro, Bongo und Mutara ein abendliches Schlammbad nahmen, um sich noch etwas abzuk\u00fchlen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11320152569-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bomani misst seine Kr\u00e4fte mit Teleki<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 31. Dezember 2014<\/strong><br \/>\nKainuk kam in heiterer Stimmung aus dem Gehege und zeigte diese, indem sie ihren R\u00fcssel hin und her schwang. Orwa legte sich hin und rollte herum, w\u00e4hrend Laragai versuchte, mit ihrem R\u00fcssel etwas von ihrer Fu\u00dfsohle zu l\u00f6sen. Bomani und Sities kratzten sich an den Felsen.<br \/>\nEine halbe Stunde nachdem sie das Gel\u00e4nde verlassen hatten, wurden die Waisen erst von Tomboi und sp\u00e4ter von Rest der Ex-Waisen besucht. Die wildgeborene Yetu forderte Orwa heraus, doch der war zu stark und Yetu musste aufgeben.<br \/>\nIm Busch unterbrach Vuria das Fressen und testete seine Kr\u00e4fte an einem Baum. Beim Schlammbad w\u00e4lzten sich alle Waisen au\u00dfer Orwa und Shukuru. Am Nachmittag entspannten sie sich unter einem Baum, als es sehr hei\u00df wurde, und Kainuk legte sich sogar hin. Sp\u00e4ter ging die Gruppe wieder grasen. Die Waisen grasten in aller Ruhe und ohne besondere Vorkommnisse bis 16:30 Uhr. Dann kamen Sities, Bongo, Mutara und Kanjoro am Kone-See vorbei und nahmen noch ein Bad, ehe sie zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11320153155-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa rollt sich herum<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-6033\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2015\/01\/Babies-browsing-on-the-grassland-6.jpg\" alt=\"Babies browsing on the grassland (6)\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2015\/01\/Babies-browsing-on-the-grassland-6.jpg 640w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2015\/01\/Babies-browsing-on-the-grassland-6-300x199.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2015\/01\/Babies-browsing-on-the-grassland-6-200x133.jpg 200w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2015\/01\/Babies-browsing-on-the-grassland-6-500x332.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-dezember-2014\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Montag, 1. Dezember 2014 Es war ein ruhiger und kalter Morgen, als die Waisen aus ihren Gehegen kamen. Nach der Milchf\u00fctterung waren sie nicht sehr aktiv, sondern waren offenbar von der K\u00e4lte etwas erstarrt. Orwa und Narok gingen ihrer Lieblingsbesch\u00e4ftigung, dem Kratzen an den gro\u00dfen Felsen an den Stallungen nach. 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