{"id":61,"date":"2006-04-30T10:00:53","date_gmt":"2006-04-30T08:00:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=61"},"modified":"2008-04-13T22:22:17","modified_gmt":"2008-04-13T20:22:17","slug":"maerz-2006","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/maerz-2006\/","title":{"rendered":"Newsletter aus Kenia \/ die Eli-Waisen im M\u00e4rz 2006"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><strong>Die Nursery-Waisen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Am Abend des 28. M\u00e4rz begr\u00fc\u00dften wir das zehnte R\u00fcsselkind in der Nairobi-Nursery. Der junge Bulle, etwa acht Monate alt, \u00fcberquerte eine Stra\u00dfe im Tsavo-Dreieck, als er vom De-Snaring-Team <em>(entfernt von Wilddieben gelegte Drahtfallen)<\/em> aufgefunden wurde. Das Kalb war allein und sehr abgemagert. Er wurde <strong>Kamboyo<\/strong> getauft, der Name des nahen Tsavo West Hauptquartiers, von dem aus er in die Nursery nach Nairobi geflogen wurde.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\u00dcber Nacht in <strong>Challas<\/strong> Stallung untergebracht, versuchte er, mit <strong>Kora<\/strong> nebenan Kontakt aufzunehmen, und am anderen Morgen, nachdem er soweit geb\u00e4ndigt werden konnte, nahm er die von einem Keeper gehaltene Flasche Milch an. Die anderen Waisen trafen ihn am Morgen, und <strong>Makena, Zurura<\/strong> und <strong>Loijuk<\/strong> zollten ihm h\u00f6chste Aufmerksamkeit, wie auch die Nursery-Matriarchin <strong>Lualeni,<\/strong> die ihn liebevoll begr\u00fc\u00dfte. Schon am Nachmittag f\u00fcgte er sich ausreichend, um mit den anderen Elefanten hinausgehen zu d\u00fcrfen, und er verbrachte den Nachmittag ruhig zwischen ihnen, ohne einen Fluchtversuch zu unternehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nur <strong>Sidai<\/strong> begann ihn zu schubsen und wollte ihn nicht in ihrer N\u00e4he haben, aber <strong>Lualeni<\/strong> und <strong>Loijuk<\/strong> verhielten sich sehr liebevoll und mitf\u00fchlend, versuchten ihn zur\u00fcck in die sch\u00fctzenden Stallungen zu bringen, jeder begleitend an einer Seite, indem sie die R\u00fcssel beruhigend in seinen Mund und \u00fcber seinen R\u00fccken legten. Nun belegt er eine Stallbox direkt neben <strong>Loijuk<\/strong> und erweist sich als sehr unkomplizierter Elefantenjunge, obwohl er noch zweifelsohne seiner verlorenen Familie nachtrauert. Wie gew\u00f6hnlich hat er noch starken Wurmbefall, um den sich gek\u00fcmmert werden wird, sobald er etwas zu Kr\u00e4ften gekommen ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der Wettstreit zwischen <strong>Zurura<\/strong> und <strong>Makena<\/strong> um \u201edie Decke\u201c h\u00e4lt an. Seit beide den Komfort einer h\u00e4ngenden Decke zur Entspannung des R\u00fcssels bei der Nahrungsaufnahme zu sch\u00e4tzen wissen, k\u00e4mpfen sie stets darum, wer zuerst in den Genuss kommt, den R\u00fcssel darin abzulegen, sobald die Decke h\u00e4ngt. Jeder der beiden scheint der Meinung zu sein, dass nur er &#8211; oder sie &#8211; eine haben sollte, was f\u00fcr anhaltenden Z\u00fcndstoff zwischen den beiden sorgt und die Mini-Matriarchin <strong>Lualeni <\/strong>ebenso wie die Keeper sehr besch\u00e4ftigt h\u00e4lt! <strong>Lualeni <\/strong>verehrt <strong>Makena,<\/strong> aber als Nursery-Matriarchin kommt sie allen kleineren Elefanten zu Hilfe, wenn dies n\u00f6tig ist, tendiert aber auch immer dazu, <strong>Makena <\/strong>Priorit\u00e4t zu gew\u00e4hren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Kora<\/strong> und <strong>Zurura<\/strong> sind beste Freunde, aber <strong>Zurura<\/strong> steckt voller Unsinn, so dass sogar <strong>Kora<\/strong> manchmal sauer reagiert und ihn bei einer Gelegenheit mit einem Biss in den Schwanz bestrafte! Sein Aufschrei lie\u00df <strong>Lualeni<\/strong> zu Hilfe eilen, sehr zum Zorn von <strong>Makena!<\/strong> In einem anderen Fall jedoch, als <strong>Lualeni Zurura<\/strong> wegen einer Rangelei mit <strong>Makena<\/strong> zurechtwies, war es <strong>Kora<\/strong>, der zu seiner Rettung eilte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Sidai<\/strong> hat ihre Kraft zur\u00fcckerlangt und kann sich nun ohne Hilfe aus liegender Position heraus erheben. Versp\u00e4tet ist sie nun stark genug, das durch Menschen verursachte Ungl\u00fcck, das sie ihrer Familie beraubte, zu vergelten, indem sie ihr unbekannte Menschen anschubst und unverarbeiteten Groll an <strong>Loijuk<\/strong> zur Schau stellt, deren Mutter vermutlich verhungerte. Wie auch immer, mit Zeit und sanftem Training wird <strong>Sidais<\/strong> Misstrauen gegen\u00fcber Menschen in dem Ma\u00dfe schwinden, wie ihre Liebe und das Vertrauen zu den Keepern w\u00e4chst. Mit <strong>Orok<\/strong> verbindet sie eine unzertrennliche Freundschaft, und die beiden verweilen stets nahe beieinander. <strong>Orok<\/strong> ist kr\u00e4ftig und immer noch sehr misstrauisch gegen\u00fcber Menschen. Er verweigert es entschieden, mit einer Decke bedeckt zu werden, was er eindeutig mit dem traumatischen Ereignis der Gefangennahme in Amboseli verbindet, als er durch KWS-Ranger gerettet wurde. Er ist ein unabh\u00e4ngiger kleiner Elefant, der selbstbewusst auf das Ritual der Einreibung mit Kokosnuss\u00f6l verzichtet, das regelm\u00e4\u00dfig an jedem Freitag stattfindet. W\u00e4hrend er zun\u00e4chst mit Genuss seine Ration Milch entgegennimmt, trottet er dann davon und h\u00e4lt Abstand zwischen sich und den Menschen, einschlie\u00dflich der Keeper.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Challa,<\/strong> der Einzelg\u00e4nger, nimmt stetig an Gewicht zu. Dem Hungertod entronnen, erweist er sich verst\u00e4ndlicherweise als selbsts\u00fcchtig und habgierig zu den Zeiten der F\u00fctterung. Aber er beginnt auch, die sanfte Seite seines Charakters zu zeigen, bemitleidet und tr\u00f6stet die kleine <strong>Makena,<\/strong> wenn es sich <strong>Lualeni<\/strong> erlaubt, ihre Aufmerksamkeit auf <strong>Zurua<\/strong> zu lenken!<\/p>\n<p><strong>Loijuk<\/strong> ist der liebenswerteste kleine Elefant, der seine menschliche Familie \u00fcber alle anderen Mitglieder der Nursery verehrt, und sich gegen\u00fcber allen Besuchern \u00fcberaus freundlich benimmt. Sie und <strong>Sian<\/strong> sind beste Freundinnen, und sie hat den Newcomer <strong>Kamboyo<\/strong> ganz klar unter ihre Fittiche genommen. Beide sind in guter k\u00f6rperlicher Verfassung und erscheinen mollig und gesund. <strong>Sian<\/strong> ist noch immer sehr still und verschlossen, aber vorbildlich in gutem Benehmen. Sie und <strong>Loijuk<\/strong> fallen nur selten mit den \u00fcblichen Zankereien im Elefanten-Kindergarten auf. Der Neuank\u00f6mmling <strong>Komboyo<\/strong> scheint die Integration von Anfang an gut gemeistert zu haben, das genaue Gegenteil zu seinem Vorg\u00e4nger <strong>Orok,<\/strong> der den engen Kontakt zu Menschen noch immer mit Misstrauen meidet.<\/p>\n<p><a class=\"imagelink\" title=\"Kamboyo.jpg\" href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2006\/05\/Kamboyo.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image65\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2006\/05\/KamboyoVorschaubild.jpg\" alt=\"Kamboyo.jpg\" \/><\/a> <a class=\"imagelink\" title=\"April Nursery orphans.jpg\" href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2006\/05\/April%20Nursery%20orphans.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image64\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2006\/05\/April%20Nursery%20orphansVorschaubild.jpg\" alt=\"April Nursery orphans.jpg\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Die Waisen in Voi<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Es war ein sehr gesch\u00e4ftiger Monat f\u00fcr alle, weil die BBC f\u00fcr die Fortsetzung der erfolgreichen \u201eElephant Diaries\u201c anr\u00fcckte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die kr\u00e4nkelnde <strong>Mweiga,<\/strong> die vermutlich durch ein Herzleiden geschw\u00e4cht wird, ist nun acht Jahre alt und k\u00f6nnte bald in den Zyklus kommen. Wir sind \u00fcberzeugt, dass das offensichtliche physische Handicap es ihr weder erm\u00f6glicht, ein Kalb auszutragen, noch w\u00fcrde sie \u00fcberhaupt die Besteigung durch einen gro\u00dfen Bullen verkraften k\u00f6nnen. Dr. Henk Bertschinger, Experte f\u00fcr Empf\u00e4ngnisverh\u00fctung bei Elefanten aus S\u00fcdafrika, nahm sich <strong>Mweiga<\/strong> an und verordnete ihr drei kontrazeptive Injektionen. Die erste erfolgte am 20. M\u00e4rz, die Verabreichung der weiteren \u00fcbernimmt unser Mobile Vet Unit. In der Folgezeit wird sie nur noch eine Auffrischimpfung pro Jahr ben\u00f6tigen. Nebenbei entnahm Dr. Bertschinger Dungproben von <strong>Emily<\/strong> und <strong>Aitong<\/strong> zur Feststellung, ob sie, wie wir vermuten, tats\u00e4chlich tr\u00e4chtig sind, und falls, wie weit fortgeschritten jede Schwangerschaft ist.<\/p>\n<p>Ein erstaunliches Ereignis war, als die Waisen auf eine wilde Herde stie\u00dfen, die sich aus drei gro\u00dfen K\u00fchen, zwei mittelgro\u00dfen K\u00e4lbern und einem winzigen Elefantenbaby zusammensetzte. W\u00e4hrend sich <strong>Loisaba<\/strong> und <strong>Mvita<\/strong> kleine Rangeleien mit den wilden Altersgenossen lieferten, war <strong>Ilingwezi<\/strong> ganz vernarrt in das Baby. Als <strong>Natumi<\/strong> das Signal zum Aufbruch gab, weigerte sich <strong>Ilingwezi<\/strong> entschieden und trottete mit der wilden Gruppe davon. Trotzdem versuchten die Keeper und <strong>Natumi<\/strong> immer wieder, <strong>Ilingwezi<\/strong> zur R\u00fcckkehr in die Stockades zu bewegen. \u00dcberraschenderweise wurde sie sp\u00e4ter zusammen mit <strong>Emily, Aitong, Sweet Sally<\/strong> und <strong>Tsavo<\/strong> bei der wilden Herde gesehen. Nun scheint auch <strong>Ilingwezi<\/strong> Teil von <strong>Emilys <\/strong>Gruppe in der weiten Welt des Tsavo Nationalparks zu sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Morgend\u00e4mmerung eines jeden Tages wird von der R\u00fcsselbande mit \u00fcberschw\u00e4nglicher, bewegender Zeremonie der Freude und Erregung begr\u00fc\u00dft. Die Bullen tragen kleine K\u00e4mpfe miteinander aus, bis Matriarchin <strong>Natumi<\/strong> das Signal zum Aufbruch in den Park gibt. <strong>Mukwaju<\/strong> liebt es, auf den Mazinga Hill zu klettern, um Leckerbissen aufzusp\u00fcren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Sehr r\u00fchrend ist die F\u00fcrsorge aller Elefanten um die kr\u00e4nkliche <strong>Mweiga,<\/strong> speziell aber durch ihre besten Freunde <strong>Mweya<\/strong> und <strong>Sosian,<\/strong> die selbstlos \u00fcber sie wachen und sogar den Aufstieg auf den H\u00fcgel f\u00fcr schmackhafte Leckerbissen unterlassen, um ihr unten Gesellschaft leisten zu k\u00f6nnen. Auch <strong>Natumi<\/strong> zeigt besonderes Mitleid, begleitet sie oft und sch\u00fctzt sie vor den Attacken \u00fcberm\u00fctiger Jungbullen. Ger\u00e4t <strong>Mweiga<\/strong> inmitten eines \u00fcberm\u00fctigen Haufens rangelnder Elefanten, sch\u00fctzen sie andere vor unbedachten Rempeleien.<\/p>\n<p>Alle jungen Bullen sind \u00fcberm\u00fctig und lieben das gegenseitige Kr\u00e4ftemessen. So entwickelt sich <strong>Lolokwe<\/strong> zu einem geschickten K\u00e4mpfer, aber auch <strong>Salama<\/strong> hat seine Gr\u00f6\u00dfe und h\u00e4lt seine Kr\u00e4fte, bis <strong>Lolokwe<\/strong> erm\u00fcdet, um dann seine \u00fcberlegene St\u00e4rke auszuspielen und den Sieg zu sichern! Der Gewinner einer jeden Rangelei verh\u00e4lt sich siegesfroh und genie\u00dft es sichtlich, den Umstand allen anderen laut trompetend mitzuteilen, was dann einen verlegenen Verlierer zur\u00fcckl\u00e4sst! Im Unterschied zu spa\u00dfigen Rangeleien werden ernste K\u00e4mpfe innerhalb einer Elefantenfamilie nicht toleriert. <strong>Nyiro<\/strong> und <strong>Lolokwe<\/strong> hatten eine solche Pr\u00fcgelei, die durch <strong>Laikipia<\/strong> mit einer eindringlichen Warnung unterbrochen wurde. Sie beherzigten zwar die Warnung, verzogen sich dann aber unbeobachtbar hinter einen anderen Busch, um den Kampf wieder aufzunehmen, aus dem der Champion <strong>Lolokwe<\/strong> als Sieger hervorging. <strong>Solango, Mpala<\/strong> und <strong>Burra<\/strong> sind gute Freunde, sind t\u00e4glich zu kleinen K\u00e4mpchen aufgelegt und lieben es, die Warzenschweine zu jagen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Trotz der m\u00fchevollen t\u00e4glichen Nahrungssuche sind die Voi-Waisen allgemein bei guter Gesundheit und bilden eine gl\u00fcckliche Einheit, besonders weil auch <strong>Natumi<\/strong> selbstbewusster geworden ist in ihrer Rolle als <strong>Matriarchin,<\/strong> und <strong>Emily<\/strong> scheint zufrieden, dass ihre erweiterte Familie unter kompetenter F\u00fchrung steht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a class=\"imagelink\" title=\"Adrink for every one.jpg\" href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2006\/05\/Adrink%20for%20every%20one.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image67\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2006\/05\/Adrink%20for%20every%20oneVorschaubild.jpg\" alt=\"Adrink for every one.jpg\" \/><\/a> <a class=\"imagelink\" title=\"A break, before they continue with their journey.jpg\" href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2006\/05\/A%20break,%20before%20they%20continue%20with%20their%20journey.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image66\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2006\/05\/A%20break,%20before%20they%20continue%20with%20their%20journeyVorschaubild.jpg\" alt=\"A break, before they continue with their journey.jpg\" \/><\/a><br \/>\n<strong>Die Ithumba-Waisen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Offenbar beginnen die wilden Elefanten, mehr   Kontakt zu den Waisen zu suchen. Einmal verbrachte ein einzelner Bulle die   ganze Nacht in der N\u00e4he der Stockades und kommunizierte mit den Waisen darin,   bevor er sich um sechs Uhr morgens auf und davon machte. Die Nacht darauf   kehrte er mit vier anderen wilden Elefanten zur\u00fcck, die aus dem Wasserloch   nahe der Stockades tranken. Ende des Monats erschien erneut eine Herde wilder   Elefanten, um dort zu trinken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der M\u00e4rz ist immer der hei\u00dfeste Monat in Tsavo,   und in mehreren F\u00e4llen benutzten die j\u00fcngeren Waisen aus dem Magen hoch   gepumptes Wasser, um sich damit zu bespr\u00fchen und abzuk\u00fchlen. Insbesondere <strong>Madiba, Sunyei, Naserian, Ndomot<\/strong> und <strong>Galana<\/strong> nutzten diese Technik an   mehreren extrem hei\u00dfen Tagen. <strong>Yatta<\/strong> und <strong>Mulika<\/strong> waren so achtsam, dass   sie die J\u00fcngsten eine Stunde fr\u00fcher als \u00fcblich zum Schlammbad f\u00fchrten, was   wieder einmal die F\u00e4higkeit der Vorausplanung bei den Elefanten best\u00e4tigt.   Trotz allem gab es zwischendurch einzelne Regenst\u00fcrme und -schauer im Verlauf   des Monats.  Die frischen Regenpf\u00fctzen   animierten zum Baden und Trinken. Als ein heftiger Regenguss ein k\u00fcnstlich   errichtetes Staubecken f\u00fcllte, st\u00fcrmten alle Waisen hinein, tauchten vollst\u00e4ndig   unter und lie\u00dfen nur die R\u00fcsselspitzen wie Periskope aus dem Wasser schauen.   Die \u201eWasser-Babys\u201c <strong>Napasha, Kinna, Ol Malo,   Rapsu<\/strong> und <strong>Buchuma<\/strong> verbrachten   wie fast immer noch mehr Zeit in Wasser und Schlamm als die anderen.<\/p>\n<p>Die jungen Bullen testeten wie gew\u00f6hnlich untereinander ihre Kr\u00e4fte. <strong>Taita<\/strong> und <strong>Tomboi<\/strong> verbrachten viel Zeit mit solchen Wettk\u00e4mpfen, und auch <strong>Rapsu<\/strong> ist immer \u00f6fter mit von der   Partie. Diese Rangeleien werden von den \u00e4lteren Weibchen \u00fcberwacht, die ein   faires Spiel garantieren. Als zum Beispiel <strong>Wendi<\/strong> zusammen mit <strong>Tomboi<\/strong> gegen <strong>Taita<\/strong> antrat, ging <strong>Yatta<\/strong> dazwischen und beendete den   unfairen Kampf, und als <strong>Tomboi<\/strong> versuchte, auf die viel j\u00fcngere <strong>Naserian<\/strong> zu steigen, brachte ihn <strong>Nasalot<\/strong> umgehend zur Raison.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Schwindlerin der Gruppe ist <strong>Sunyei,<\/strong> die gern falschen Alarm   schl\u00e4gt, um den anderen Waisen Angst einzujagen. Scheinbar erschrocken st\u00fcrmt   sie aus einem Strauch heraus und erfreut sich an dem entstandenen Aufruhr! <span lang=\"EN-GB\">Wie \u00fcblich sorgten Paviane f\u00fcr   Ablenkung im Tagesablauf. Einmal<\/span> jagten sie ein Dikdik, und mit   vereinten Kr\u00e4ften unterbrachen <strong>Yatta,   Nasalot, Kinna<\/strong> und <strong>Napasha<\/strong> das   Treiben der Paviane, unter dem elefant\u00f6sen Applaus der j\u00fcngeren Zuschauer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a class=\"imagelink\" title=\"heading for browsing.jpg\" href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2006\/05\/heading%20for%20browsing.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image63\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2006\/05\/heading%20for%20browsingVorschaubild.jpg\" alt=\"heading for browsing.jpg\" \/><\/a> <a class=\"imagelink\" title=\"buchuma &amp; naserian crossing road.jpg\" href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2006\/05\/buchuma%20&amp;%20naserian%20crossing%20road.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image62\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2006\/05\/buchuma%20&amp;%20naserian%20crossing%20roadVorschaubild.jpg\" alt=\"buchuma &amp; naserian crossing road.jpg\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/maerz-2006\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Nursery-Waisen Am Abend des 28. 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