{"id":619,"date":"2002-06-16T10:57:41","date_gmt":"2002-06-16T09:57:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=619"},"modified":"2017-05-01T08:41:53","modified_gmt":"2017-05-01T07:41:53","slug":"cites-konferenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/cites-konferenz\/","title":{"rendered":"CITES &#8211; Konferenz"},"content":{"rendered":"<p>Auf der n\u00e4chsten &#8211; der 12. &#8211; <b> CITES &#8211; Konferenz im November 2002 in Santiago \/ Chile <\/b>steht u.a. die Frage der Verl\u00e4ngerung oder Lockerung des seit 199o bestehenden internationalen Handelsverbots f\u00fcr Elfenbein auf der Tagesordung. Seit die Konferenz des &#8222;Washingtoner Artenschutz\u00fcbereinkommens&#8220; 1989 den Afrikanischen Elefanten &#8211; wie zuvor den Asiatischen Elefanten &#8211; auf Anhang I des Internationalen Artenschutz\u00fcbereinkommens gesetzt hat, ist die Wilderei massiv zur\u00fcckgegangen. Die fehlenden Absatzm\u00e4rkte f\u00fchrten zu einem Preisverfall und machten das Gesch\u00e4ft mit dem &#8222;weissen Gold&#8220; f\u00fcr die professionellen Wilderer und ihre Hinterm\u00e4nner zunehmend uninteressant.<\/p>\n<p><!--more--> <\/p>\n<p>Jetzt haben die afrikanischen Staaten <b>Botswana, Namibia, Sambia, Simbabwe und S\u00fcdafrika<\/b> die Lockerung dieses Handelsverbots beantragt. Sollte dieser Antrag angenommen werden, h\u00e4tte das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit <b>fatale Folgen f\u00fcr die Elefantenbest\u00e4nde in allen afrikanischen L\u00e4ndern<\/b>. 1997 hatte die 10. CITES-Konferenz den vier s\u00fcdafrikanischen Staaten eine begrenzte Ausnahmegenehmigung zum kontrollierten Verkauf ihrer Elfenbein-Lagerbest\u00e4nde erteilt. <\/p>\n<p>Die Bef\u00fcrchtung der Gegner dieser Entscheidung, dass dies das &#8222;falsche Signal&#8220; sei, erwies sich sehr schnell als Realit\u00e4t :&nbsp; In vielen &#8222;Elefantenl\u00e4ndern&#8220; Afrikas flammte die Elfenbeinwilderei wieder auf. Hinzu kommt, dass sich die <b>wirksame Kontrolle <\/b>des legalen Elfenbeinhandels und die effektive Verfolgung des illegalen Elfenbeinhandels bis heute faktisch als unm\u00f6glich erwiesen hat. <b>Nur die konsequente und ausnahmslose Aufrechterhaltung des internationen Handelsverbots kann die Elfenbeinwilderei in Grenzen halten. <\/b> <\/p>\n<p>REAeV ist aus Kostengr\u00fcnden nicht pers\u00f6nlich auf den CITES-Konferenzen vertreten. REAeV ist Mitglied der <b>SSN (Species Survival Network). <\/b>Diese internationale Vereinigung von mehr als sechzig Artenschutzorganisationen zur Einhaltung und konsequenten Durchsetzung des Artenschutz\u00fcbereinkommens unterh\u00e4lt u.a. eine eigene <b>&#8222;Arbeitsgruppe Elefanten&#8220; <\/b>und versorgt die Mitglieder mit vertraulichen Informationen zu allen relevanten Fragen der CITES-Konferenz. SSN ist mit einem sehr kompetenten und effektiven Team in Santiago vertreten und h\u00e4lt mit seinen Mitgliedern Kontakt. <\/p>\n<p>Wir werden Sie auf dem Laufenden halten ! <\/p>\n<p><b>Kurzinformation zu CITES<\/b> <\/p>\n<p><b>CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora)<\/b> ist ein Abkommen aus dem Jahre 1973, das den internationalen Handel mit vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten verbietet oder beschr\u00e4nkt. Derzeit geh\u00f6ren 158 Unterzeichner-Staaten der CITES an. <\/p>\n<p><b>Die als Anhang I und II bekannten CITES-Listen<\/b> werden alle zweieinhalb Jahre \u00fcberarbeitet. Anhang I untersagt jeglichen kommerziellen Handel mit etwa 900 Arten, die vom Aussterben bedroht sind, w\u00e4hrend Anhang II den Handel mit 4000 Tier- und mehr als 22000 Pflanzenarten \u00fcber ein System von Genehmigungen reguliert.  <\/p>\n<p><b>Das Species Survival Network (SSN) &#8211;<\/b> gegr\u00fcndet 1992 &#8211; ist eine internationale Koalition von mehr als 60 privaten (non-governmental) Organisationen (NGOs), deren Ziel die F\u00f6rderung, Erweiterung und strikte Durchsetzung von CITES ist. Durch wissenschaftliche und juristische Untersuchungen, Aufkl\u00e4rungsarbeit und F\u00fcrsprache versucht SSN, die exzessive Ausbeutung von Tieren und Pflanzen durch den kommerziellen Handel zu verhindern.  <\/p>\n<p>Rettet die Elefanten Afrikas e.V. <\/p>\n<p>Hans-Helmut R\u00f6hring <\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp; (1.Vorsitzender ) <\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/cites-konferenz\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf der n\u00e4chsten &#8211; der 12. &#8211; CITES &#8211; Konferenz im November 2002 in Santiago \/ Chile steht u.a. die Frage der Verl\u00e4ngerung oder Lockerung des seit 199o bestehenden internationalen Handelsverbots f\u00fcr Elfenbein auf der Tagesordung. 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