{"id":6221,"date":"2015-02-18T12:36:35","date_gmt":"2015-02-18T11:36:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=6221"},"modified":"2015-02-18T12:58:43","modified_gmt":"2015-02-18T11:58:43","slug":"nairobi-nursery-januar-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-januar-2015\/","title":{"rendered":"Nairobi Nursery Januar 2015"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 1. Januar 2015<\/strong><br \/>\nKauro f\u00fchrte die mittlere Gruppe am Morgen sehr verspielt hinaus in den Park. Murit und Kamok bestiegen sich gegenseitig und Murit zeigte, wie kr\u00e4ftig und aktiv er ist, indem er auf Kamok kletterte.<br \/>\nWir erhielten einen Anruf wegen eines Babyelefanten in Laikipia, der in einen Gully gefallen war. Ein Rettungsteam wurde losgeschickt. Das 10 Monate alte Kalb wartete bereits am Flugfeld auf sie. Er war in schlechtem Zustand, sehr d\u00fcnn und abgemagert. Er trank ohne Probleme seine Milch und wurde w\u00e4hrend des R\u00fcckflugs an eine Infusion zur Rehydrierung gelegt. Als er in Nairobi ankam, versuchte er, die Keeper zu bek\u00e4mpfen, doch er war viel zu schwach. Er bekam viel frisches Gr\u00fcn, \u00fcber das er sich sehr freute, und noch mehr Milch. Seine Gehegenachbarinnen Lentili und Embu mit Enkikwe beachteten ihn kaum.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/25201533348-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen machen sich auf den Weg<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 2. Januar 2015<\/strong><br \/>\nDer neue Junge hatte eine ruhige Nacht und am Morgen kam Oltaiyoni, um ihn zu begr\u00fc\u00dfen. Sie streckte ihren R\u00fcssel durch die Absperrung, tr\u00f6stete ihn und versicherte ihm, dass alles in Ordnung ist. Mashariki und Arruba schlossen sich ihr an und die drei verbrachten etwas Zeit bei dem Neuling, bevor sie mit den Anderen hinaus in den Busch gingen. Lasayen und Ndotto kamen gegen 9 Uhr zu den Gehegen zur\u00fcck, um dem einsamen Jungen Gesellschaft zu leisten. Lasayen k\u00fcmmerte sich sehr gut um ihn, doch Ndotto war nicht wirklich interessiert. Lasayen teilte sich das leckere Gr\u00fcn mit dem Neuling und nahm sogar etwas aus seinem Mund.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/25201534418-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Oltaiyoni grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 3. Januar 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein sehr heller Morgen als die Babys aus ihren Gehegen kamen. Rorogoi f\u00fchrte Faraja, Jasiri und Nelion an. Der neue Junge kam w\u00e4hrend des Tages aus seinem Stall in ein Gehege, doch er sah sehr matt aus und hatte seinen Appetit verloren.<br \/>\nUm 10:45 Uhr erhielten wir einen Anruf vom Sera Schutzgebiet in Samburu, dass ein weiterer Junge in einen Brunnen gefallen war. Innerhalb einer halben Stunde war ein Team auf dem Weg und kam um 17:30 Uhr mit dem zwei Monate alten Baby zur\u00fcck. Er hatte \u00fcberall Prellungen, war sehr verwirrt und wollte am Flugfeld keine Milch trinken. Er war sehr m\u00fcde, also lie\u00dfen wir ihn schlafen und legten ihn an eine Infusion. Das half ihm sehr und er erwachte wieder, stand auf, lie\u00df sich zu etwas Milch \u00fcberreden und lief in seinem Stall umher. Er schrie in der Nacht nach seiner verlorenen Mutter.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/25201535252-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Rorogoi f\u00fchrt die Anderen hinaus<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 4. Januar 2015<\/strong><br \/>\nDer neue Babybulle wurde Hamsini genannt, nach dem Brunnen, in den er gefallen und aus dem er gerettet worden war. Am Morgen ging er mit Ndotto und Lasayen hinaus. Sie waren nicht sehr nett zu ihm und \u00e4rgerten ihn, wann immer er versuchte, ihre Aufmerksamkeit zu erlangen. Sie schubsten ihn immer fort.<br \/>\nLeider hat es das \u00e4ltere Bullkalb nicht geschafft. Er starb um 10:30 Uhr, nachdem er am Abend zuvor zusammengebrochen war und die ganze Nacht an einer Infusion lag.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/25201535554-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Hamsini mit Chef-Keeper Edwin<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 5. Januar 2015<\/strong><br \/>\nKamoks Team war sehr aufgeregt dar\u00fcber, Hamsini zu treffen, denn sie hatten ihn gestern verpasst, weil sie schon sehr fr\u00fch losgegangen waren. Kamok, Ashaka und Mbegu stritten sich beinahe um ihn und jede versuchte, ihn zu ihrem Lieblingsbaby zu machen. Das dauerte aber nicht so lange, denn sie mussten sich auf den Weg machen, um mit den \u00e4lteren Waisen eine lange Wanderung durch den Park zu unternehmen.<br \/>\nBeim Schlammbad w\u00e4hrend der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde hatten Kithaka, Lentili und Lemoyian ein paar freche Tricks auf Lager. Kithaka und Lemoyian stie\u00dfen eine Wassertonne in der N\u00e4he der Besucher um. Danach kletterte Kithaka auf Lentili herum, die in dem entstanden Matsch spielte. Die Besucher machten viele Fotos mit ihnen und wurden dabei selbst mit Matsch vollgespritzt. Lemoyian fand das sehr lustig und begann, eine zweite Wassertonne in Richtung der Besucher umzusto\u00dfen. Als sie ihm zujubelten, wurde er immer weiter angestachelt.<br \/>\nGegen Mittag machte sich ein Team aus Keepern auf zu einer Rettung am Mara-Dreieck in der Masaai Mara, wo ein Waise ein paar Tage zuvor allein ohne seine Mutter gesehen wurde. Nach ihrer Ankunft konnten sie das Bullkalb ohne gro\u00dfe Probleme aufsp\u00fcren und einfangen. Er war sehr dehydriert und war schon einige Tage ohne Milch ausgekommen. Er bekam etwas Milch und wurde nach Nairobi geflogen. Er scheint ungef\u00e4hr 16 Monate alt zu sein und wurde Boromoko genannt, nach dem Gebiet, aus dem er gekommen war. Seine Mutter ist vermutlich von Wilderern get\u00f6tet worden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/25201541021-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kamok und Mbegu nach dem Treffen mit Hamsini<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 6. Januar 2015<\/strong><br \/>\nIn letzter Zeit beginnen Roi und Kauro immer spielerische K\u00e4mpfe, wenn sie sich \u00fcber den Weg laufen. Keiner von ihnen m\u00f6chte aufgeben und heute war es noch schlimmer als sonst. Es liegt daran, dass Kauro auf Rois enge Freundschaft zu Ziwa eifers\u00fcchtig ist und Roi Ziwas Freundschaft nicht teilen m\u00f6chte. Kauro mag Ziwa sehr, denn Ziwa ist sehr nett und kommt mit allen gut aus. Solange Roi nicht nachgibt und Ziwa mit ihm teilt, werden die K\u00e4mpfe weitergehen, denn Kauro ist ein kleiner Dickkopf.<br \/>\nBoromoko lebt sich gut ein und ist gar nicht aggressiv gegen\u00fcber den Keepern. Er trinkt seine Milch und frisst sein Gr\u00fcnzeug gut. Er hat mit Ziwa einen sehr netten Nachbarn, der sich in der Nacht gut um ihn gek\u00fcmmert und ihm Mut zugesprochen hat.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/2520154146-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Roi nach dem Kampf mit Kauro<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 7. Januar 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen waren heute morgen sehr ruhig. Sie waren alle mit sich selbst besch\u00e4ftigt und bei der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde stand die mittlere Gruppe nur zusammengedr\u00e4ngelt in einer Ecke herum. Auch die n\u00e4chste Gruppe war sehr ruhig, aber sie verteilte sich immerhin auf dem Gel\u00e4nde.<br \/>\nSp\u00e4ter am Nachmittag \u00e4nderte sich das. Als die Waisen zur privaten Besuchsstunde um 15 Uhr kamen, war es siedend hei\u00df und nachdem sie ihre Flaschen geleert hatten, sprangen sie alle in das Schlammloch und w\u00e4lzten sich. Faraja und Jasiri kamen heraus, rannten auf und ab und verwandelten eine Wassertonne in einen Fu\u00dfball. Sie spielten lange damit und traten dagegen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/2520154186-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Faraja, Murit, Kamok und Ashaka in verhaltener Stimmung<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 8. Januar 2015<\/strong><br \/>\nNgasha und Barsilinga legten sich mit Kithaka an, nachdem er Sokotei bei der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde beim Trinken geschubst hatte. Er drangsaliert immer wieder Sokotei, der gar nichts falsch gemacht hat. Vorher hatte Olsekki alle in seiner F\u00fcttergruppe genervt. Er kam als erstes an, schlang seine Milch hinunter und schubste dann alle anderen herum, sogar die Keeper. So ging das eine ganze Weile. Er versuchte, Ziwas Flasche zu stibitzen und als er dort weggeschubst wurde, ging er zu Oltaiyoni. Die blieb ruhig und beobachtete ihn mit einem Auge. Nachdem sie ihre Milch geleert hatte, ging sie direkt dazu \u00fcber, Olsekki in das Matschloch zu schieben. Sie beobachtete ihn die restliche Zeit \u00fcber und lie\u00df ihn nicht aus dem Pool heraus, bis es Zeit zum Aufbrechen war. Oltaiyoni passt immer gut auf, dass Olsekki keine Dummheiten macht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/25201542915-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Barsilinga und Ngasha besch\u00fctzen Sokotei<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 9. Januar 2015<\/strong><br \/>\nDupotto geht immer gleich fr\u00fch am Morgen mit den \u00e4lteren Waisen hinaus. Sofort beginnt Lasayen zu kollern und sich zu beschweren, weil er ihr folgen m\u00f6chte. Da es aber in den fr\u00fchen Morgenstunden drau\u00dfen zu kalt f\u00fcr ihn ist, wird er zu Ndotto oder Hamsini gebracht, bis die Sonne etwas h\u00f6her steht. Heute aber ging er zu Boromoko und sie spielten zusammen, bis die drei Kleinen hinausgehen mussten. Boromoko war nicht gl\u00fccklich dar\u00fcber, dass er zur\u00fcckgelassen wurde, wurde aber wieder fr\u00f6hlicher, als die Anderen zur 9-Uhr-F\u00fctterung zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten und er hinausgelassen wurde, um sich ihnen anzuschlie\u00dfen. Er war sehr aufgeregt dar\u00fcber, mit den anderen drau\u00dfen zu sein. Arruba und Mashariki nahmen ihn unter ihre Fittiche. Jede stand auf einer Seite und vermieden so, dass die frechen Jungs wie Lemoyian oder Sokotei ihn schubsten. Er war gl\u00fccklich und benahm sich hervorragend &#8211; sogar bei der Besuchsstunde, bei der man gar nicht gemerkt h\u00e4tte, dass er das erste Mal dabei ist. Am Abend folgte er den anderen zu den Stallungen zur\u00fcck und ging ohne zu meckern in einen Stall neben Lasayen und war sehr zufrieden, ihn als Nachbar zu haben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/25201543538-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Hamsini, Lasayen und Ndotto sind zusammen drau\u00dfen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 10. Januar 2015<\/strong><br \/>\nUm Boromoko nicht zu \u00fcberfordern, haben wir die Waisen in drei Gruppen aufgeteilt und ihn in die mittlere Gruppe, zusammen mit Kamok, Ashaka, Kauro, Mbegu und Murit gesteckt. Nach der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde vereinigte sich Kamoks Team mit der Babygruppe, bestehend aus Ndotto, Lasayen und Hamsini. Mashariki bemerkte sie und stahl sich von der \u00e4lteren Gruppe davon. Die Keeper versuchten, sie wieder zur\u00fcck zu schicken, doch sie entwich ihnen immer wieder. Schlie\u00dflich gaben die Keeper auf und lie\u00dfen sie die Kleinen babysitten, was sie sehr liebt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/25201543851-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ashaka und Murit in der mittleren Gruppe<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 11. Januar 2015<\/strong><br \/>\nBalguda ist ein sehr ruhiger, h\u00f6flicher und disziplinierter Elefant und hatte heute viel Spa\u00df dabei, mit Barsilinga und Lemoyian zu spielen. Sie verbrachten fr\u00f6hlich den ganzen Tag zusammen. Ab und zu unterbrachen die Spiele, um zu grasen, doch dann rangelten sie sofort weiter. Es hat lange gedauert, bis Balguda soweit war, mit seinen Artgenossen so sch\u00f6n spielen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nSolio haben wir schon lange nicht mehr gesehen, weder an den Stallungen noch drau\u00dfen im Park. Doch heute gegen 11 Uhr entdeckten die Keeper sie, als sie gerade etwas Gr\u00fcnfutter sammelten. Sie freute sich, sie aus der Ferne zu sehen und als sie sie riefen, kam sie sogar etwas n\u00e4her. Sie beobachtete die Keeper eine Weile, bevor sie wieder ihrer Besch\u00e4ftigung im Park nachging.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/2520154471-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ein lustiger Tag voller Spielereien f\u00fcr Balguda<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 12. Januar 2015<\/strong><br \/>\nOltaiyoni bevorzugt manche der j\u00fcngeren Waisen und behandelt diejenigen, die sie nicht mag, schlecht. Olsekki allerdings hat diese schlechte Behandlung wohl auch verdient. Er benimmt sich bei den F\u00fctterungen noch immer daneben und heute machte er keine Ausnahme. Er versuchte, Milchflaschen von den anderen Waisen zu stehlen und schubste sogar die Keeper, als sie versuchten, ihn daran zu hindern, ein Chaos zu verursachen. Oltaiyoni rettete die Situation, indem sie ihn vom F\u00fctterungsplatz wegscheuchte. Danach war Oltaiyoni allerdings schlecht gelaunt und ging auf Kauro und Roi los, die gerade Wasser aus einer Tonne soffen. Sie stie\u00df Roi zu Boden, schubste sie und rollte sie auf dem Boden umher, so dass Roi nach Hilfe schrie.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/2520154537-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Olsekki benimmt sich bei der F\u00fctterung immer noch nicht<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 13. Januar 2015<\/strong><br \/>\nDie \u00e4lteren Waisen setzten heute das Training mit dem Umzugs-LKW fort. Faraja, Jasiri und Ngasha werden als n\u00e4chstes umgezogen und sie tranken ihre Milch ohne Probleme im LKW. Das ist gut, denn es bedeutet, dass der Umzug reibungslos \u00fcber die B\u00fchne gehen w\u00fcrde, wenn er sofort stattf\u00e4nde. Das Training wird aber weitergehen, damit sie sich an den Vorgang gew\u00f6hnen und ihnen das keinen Stress bereitet. Die ganze Gruppe \u00e4lterer Waisen und Sokotei, der dabei ist, weil er so frech und gierig ist, tranken heute im LKW und alles lief glatt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/25201545434-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sokotei mit Faraja<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 14. Januar 2015<\/strong><br \/>\nBoromokos Selbstbewusstsein w\u00e4chst und er steht nun f\u00fcr sich selbst ein. Er forderte Kauro, Murit und Enkikwe heraus, die es ihm zuvor schwer gemacht hatten. Murit ergab sich und akzeptierte Boromoko als \u00e4lteren Bruoder, doch Kauro und Enkikwe verb\u00fcndeten sich gegen ihn. Er muss noch etwas Kraft und Gewicht zulegen, um sich gegen beide gemeinsam verteidigen zu k\u00f6nnen. Auch Hamsini hat noch einige Herausforderungen in der Babygruppe vor sich, denn Lasayen und der kleine Ndotto haben ihn noch nicht wirklich akzeptiert und versuchen noch, ihn herumzuschubsen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/25201545854-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Boromoko wird selbstbewusster<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 15. Januar 2015<\/strong><br \/>\nHeute ist der letzte Tag f\u00fcr Faraja, Jasiri und Ngasha im Waisenhaus, ehe sie nach Umani Springs gebracht werden. Alle Waisen waren heute in gedr\u00fcckter Stimmung als sie hinausgingen. Sp\u00e4ter schienen die \u00e4lteren Jungs eine Tagung zu haben, denn sie versammelten sich alle. Barsilinga schien eine Rede zu halten, der er streckte seinen R\u00fcssel von einem zum anderen. Die Gruppe bestand nur aus den \u00e4lteren Jungs Nelion, Tundani, Balguda, Kithaka, Lemoyian und den drei Bald-Waisenhausabg\u00e4ngern Faraja, Jasiri und Ngasha. Die K\u00fche und die j\u00fcngeren Bullen waren nicht eingeladen. Vielleicht ahnten sie, dass eine Abreise bevorsteht und verabschiedeten sich voneinander.<br \/>\nKithaka hatte seinen alten Lieblingstrick auf Lager, schlich auf dem Parkplatz herum und jagte die dort wartenden Fahrer durch die Gegend, nachdem er um 11 Uhr seine Milch im Umzugs-LKW bekommen hatte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/2520155615-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Faraja an seinem letzten Tag im Waisenhaus<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 16. Januar 2015<\/strong><br \/>\nDas Waisenhaus verabschiedete sich heute fr\u00fch am Morgen von Faraja, Jasiri und Ngasha. Wir w\u00fcnschen ihnen alles Gute und sind traurig, dass sie uns verlassen, aber gleichzeitig froh, dass sie nun die n\u00e4chste Stufe ihres Lebens erreicht haben. Sie gehen zu dem Ort, der ihr dauerhaftes Zuhause werden wird und mit etwas Gl\u00fcck werden sie dort bald wilde Elefanten treffen, denn Amboseli ist in der N\u00e4he. Die Vorbereitungen begannen um 2:30 Uhr damit, dass die Milch gemischt wurde. Um 3:30 Uhr war alles bereit und die drei waren fr\u00f6hlich auf dem Weg zum LKW. Sie gingen ohne mit der Wimper zu zucken ihrer Flasche hinterher in den LKW, wie sie es schon viele Male getan haben. Die Tore wurden geschlossen und die zwei Albinos und ihr Freund waren bereits um 4:15 Uhr auf dem Weg.<br \/>\nIm Waisenhaus gingen alle dem normalen Tagesablauf nach, als ob nichts passiert w\u00e4re. Vielleicht waren sie wegen der Verabschiedungen am Vortag darauf vorbereitet gewesen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/25201551924-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Der LKW mit Faraja, Jasiri und Ngasha unterwegs<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 17. Januar 2015<\/strong><br \/>\nAshaka hatte heute keinen Appetit und etwas weichen Stuhl, sodass wir einen Bluttest genommen haben. Sie hatte eine Infektion und bekam Antibiotika.<br \/>\nDie winzigen Ndotto und Lasayen gehen jetzt auch mit zur \u00f6ffentlichen Besuchsstunde um 11 Uhr, denn sie sind nun gesund genug und haben die gef\u00e4hrliche Zeit des Zahnens \u00fcberstanden. Der kleine neue Hamsini ist noch nicht dabei, da er noch schwach ist, aber auch er ist auf einem guten Weg.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/2520156114-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ashaka f\u00fchlt sich nicht besonders<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 18. Januar 2015<\/strong><br \/>\nKurz vor der 9-Uhr-Milchf\u00fctterung hatten Olsekki und Sirimon ein Kr\u00e4ftemessen und schubsten sich gegenseitig mit aller Kraft. Das ist eine \u00fcbliche Besch\u00e4ftigung von jungen Bullen und zog die Aufmerksamkeit des kleinen Bullen Kauro auf sich. Obwohl er noch sehr jung ist, m\u00f6chte er immer gern etwas Neues probieren und machte sich auch daran, Sirimon zu schubsen. Er kam aber nicht sehr weit, so dass er aufgab und lieber mit Oltaiyoni spielte, die gerade staubbadete. Als es Zeit f\u00fcr die Milchf\u00fctterung war, beendeten alle vier die Spiele und gingen zu ihren Flaschen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/252015656-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sirimon und Olsekki<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 19. Januar 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen waren heute recht ruhig drau\u00dfen. Selbst die \u00e4lteren Bullen Kithaka, Barsilinga, Tundani und Nelion, die sonst immer Ringk\u00e4mpfe veranstalten, sahen gelangweilt aus und konzentrierten sich aufs Grasen.<br \/>\nOlsekki, Sokotei und Enkikwe waren kurz vor der 9-Uhr-F\u00fctterung damit besch\u00e4ftigt, in einer kleinen Pf\u00fctze zu spielen, beendeten das aber abrupt, als die Keeper sie mit ihren Flaschen riefen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/2520156829-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Nelion grast ganz gem\u00e4chlich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 20. Januar 2015<\/strong><br \/>\nAls Ndotto zur Zeit der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde zum Schlammloch kam, ging er direkt zur lockeren Erde und rollte sich darin herum, weil er das sehr mag. Die Keeper halfen ihm, indem sie Erde auf ihn warfen, weil sein winziger R\u00fcssel die Erde noch nicht gut greifen kann. Die Besucher bewunderten seine dramatischen W\u00e4lzungen und genossen es sehr, sein Spiel zu beobachten.<br \/>\nBoromoko ist sehr ruhig und hat einen \u00e4hnlichen Charakter wie Tundani. Er verbringt die meiste Zeit bei Murit, der auch sehr h\u00f6flich und nett ist und die beiden kommen gut miteinander aus.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/2520156126-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndotto versucht, Erde mit seinem R\u00fcssel aufzuheben<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 21. Januar 2015<\/strong><br \/>\nHeute nacht gab es einige heftige Regenf\u00e4lle und die Waisen waren sehr verspielt, als sie am Morgen in die frisch-feuchte Luft des Parks gingen. Lentili, Rorogoi, Arruba, Lemoyian, Kithaka und Sokotei hatten eine tolle Zeit dabei, herumzuspringen und die B\u00fcsche anzugreifen und verliehen damit ihrer Freude \u00fcber den sch\u00f6nen Tag Ausdruck. Balguda, Ziwa, Nelion, Barsilinga, Embu, Dupotto und Enkikwe nutzten die Gelegenheit zum Schlammbad.<br \/>\nDa es sehr nass war, mussten die Winzlinge Ndotto, Lasayen und Hamsini in ihren St\u00e4llen unter ihren Decken bleiben, bis es w\u00e4rmer wurde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/25201562511-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Arruba, Tundani und Sirimon spielen in einer Pf\u00fctze<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 22. Januar 2015<\/strong><br \/>\nHamsini litt an Durchfall und wir haben einen Bluttest genommen, der eine bakterielle Infektion aufzeigte. Es war sehr matt und schwach und bekam daher Antibiotika und wurde an eine Infusion gelegt, was ihn wieder zu Kr\u00e4ften brachte. Sein Appetit kehrte zur\u00fcck und er sah gleich wieder st\u00e4rker aus.<br \/>\nDen anderen beiden Kleinen, Lasayen und Ndotto, geht es gut und verbringen jetzt die meiste Zeit des Tages im Busch. Nach der 9-Uhr-F\u00fctterung spielten sie Fangen mit den Strau\u00dfen Pea und Pod. Sie jagten um die B\u00fcsche herum und Ndotto stolperte \u00fcber seine eigenen Beine, als er versuchte, ihnen zu folgen. Die kleinen Elefanten stellten ihre Ohren auf und forderten die Strau\u00dfen heraus, die schnell in alle Richtungen davon liefen und die kleinen Bullen verwirrt zur\u00fccklie\u00dfen. Schlie\u00dflich sahen sie ein, dass sie keine Chance hatten, nah genug an Pea und Pod heranzukommen und gaben auf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/25201563219-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Hamsini leidet noch immer<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 23. Januar 2015<\/strong><br \/>\nRoi, Dupotto, Ashaka und Mbegu hatten heute eine tolle Zeit bei einem morgendlichen Staubbad, bei dem sie sich immer wieder gegenseitig anstie\u00dfen. Ihr Spa\u00df lockte Kauro an, der hin\u00fcberging und mitmachte. Er war aber sehr frech und nutzte die Gelegenheit, um auf Roi zu klettern, die bis dahin gl\u00fccklich staubgebadet hatte. Roi sprang auf die Beine und stie\u00df Kauro mit dem Kopf weg, bevor sie ihn noch ins Geb\u00fcsch scheuchte. Die Jagd dauerte eine Weile und Kauro forderte sogar gelegentlich Roi heraus, bis sie schlie\u00dflich genug hatte und zu den anderen zur\u00fcckkehrte, in der Hoffnung, weiterspielen zu k\u00f6nnen. Leider hatten sie schon aufgeh\u00f6rt und waren zum Grasen gegangen. Also schloss sie sich ihnen an und graste friedlich mit ihnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/25201565421-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbegu, Roi, Ashaka und Dupotto spielen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 24. Januar 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen waren heute bei der Besuchsstunde recht ruhig und fra\u00dfen haupts\u00e4chlich das f\u00fcr sie gesammelte Gr\u00fcnfutter. Der winzige Ndotto, Lasayen, Murit und Mbegu hatten einigen Spa\u00df im Staub, als die Keeper Erde auf sie schaufelten. Als die letzte Waisengruppe gerade losging, kamen ein paar Warzenschweine zum Schlammloch. Sie wurden unfreundlich von Kithaka, Lemoyian, Suswa und Lentili empfangen, die sie angriffen und bis weit in die B\u00fcsche hinein jagten, wo die Warzenschweine ihnen dann entkamen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/2520157427-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndotto genie\u00dft ein Staubbad im Schatten<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 25. Januar 2015<\/strong><br \/>\nJasiris, Farajas und Ngashas Gehege waren seit ihrem Umzug nach Umani Springs leer, doch am vorigen Abend wurden Suswa, Lentili, Oltaiyoni und Olsekki umhergetauscht, um sie wieder zu f\u00fcllen. Embu zog in Suswas altes Gehege und Enkikwe, der bisher ein Gehege mit Embu geteilt hatte, zog in das Gehege, in dem bisher Lentili untergebracht war. Alle waren mit ihren neuen Unterk\u00fcnften zufrieden. Dupotto, die sich anfangs immer dar\u00fcber beschwert hatte, wenn sie abends von ihrer geliebten Embu getrennt wurde, ist nun damit einverstanden und geht ohne zu meckern in ihren Stall.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/2520157114-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Suswa ist in ein neues Gehege gezogen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 26. Januar 2015<\/strong><br \/>\nEmbu hielt die Keeper heute bei der 9-Uhr-F\u00fctterung auf Trab. Wenn sie ihre zweite Milchflasche bekommt, dann h\u00e4lt sie diese immer allein und geht ein paar Schritte vom Keeper weg. Wenn die Flasche dann alle ist, h\u00e4lt sie sie trotzdem mit ihrem R\u00fcssel umschlungen im Mund und rennt damit weg, um ihre beiden Adoptivkinder Enkikwe und Dupotto einzusammeln. Sie laufen an ihrer Seite und versuchen, nach der Flasche zu greifen, doch sie h\u00e4lt sie extra hoch, damit sie lernen, dass sie nicht alles haben k\u00f6nnen. Der arme Keeper muss ihr dann hinterher laufen, um die leere Flasche aufzusammeln, wenn sie sie endlich fallen l\u00e4sst.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/25201571414-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Embu h\u00e4lt ihre Flasche gerne alleine<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 27. Januar 2015<\/strong><br \/>\nEin weibliches, ungef\u00e4hr 15 Monate altes Kalb wurde heute aus Narok gerettet. Das Kalb war verzweifelt auf der Suche nach ihrer Mutter und wurde gestern abend von Save-the-Elephants-Wildh\u00fctern alleine gesehen. Es gab keine Elefanten in der N\u00e4he und so koordinierten sie sich mit KWS-Wildh\u00fctern, um sie zu retten und besch\u00fctzten es in der Nacht. Das Rettungsteam des DSWT machte sich am n\u00e4chsten Morgen auf den Weg, um das Kalb abzuholen. Gegen Mittag war es in Nairobi. Sie war sehr schwach, war aber dank der Infusion im Flugzeug wieder etwas zu Kr\u00e4ften gekommen. Nach der Ankunft nahm sie etwas Milch zu sich und fra\u00df das Gr\u00fcnfutter gut, was ein gutes Zeichen ist. Sie wurde Siangiki genannt, ein Masaai-Name f\u00fcr &#8222;M\u00e4dchen&#8220;. Als die anderen Waisen zu den Gehegen zur\u00fcckkamen, war Siangiki froh, von ihrer Nachbarin Embu begr\u00fc\u00dft zu werden. Beide M\u00e4dchen umschlangen ihre R\u00fcssel, schlossen Freundschaft und steckten sich die R\u00fcssel gegenseitig in den Mund.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/25201572246-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Embu war die erste, die Siangiki im Gehege begr\u00fc\u00dfen kam<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 28. Januar 2015<\/strong><br \/>\nSiangiki hat gut in ihrem Gehege geschlafen. Als die anderen Waisen herausgelassen wurden, ging Arruba direkt zu ihr, um sie zu begr\u00fc\u00dfen und sie durch das Tor hindurch zu ber\u00fchren. Arruba wollte auch gar nicht mit den Anderen aufbrechen und blieb bei Siangiki, die in ihrer Gegenwart deutlich fr\u00f6hlicher und entspannter schien. Siangiki trinkt ihre Milch gut, was wichtig f\u00fcr sie ist, um zu \u00fcberleben. Sie frisst auch das Gr\u00fcnfutter. Erstaunlicherweise ist sie gar nicht so aggressiv, wie Neulinge es sonst sind und wird mit der Zeit immer ruhiger. Hoffentlich wird sie bald mit den anderen in den Park k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/25201572535-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Arruba blieb heute eine Weile bei Siangiki<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 29. Januar 2015<\/strong><br \/>\nEs war zur \u00f6ffentlichen Besuchsstunde sehr hei\u00df und die Waisen schlangen schnell ihre Milch hinunter und sprangen ins Schlammloch, um sich abzuk\u00fchlen. Mbegu war der Star des Tages, sie war die erste am Schlammloch und rutschte mit dem Kopf voran hinein. Alle sahen ihr zu und sie rollte sich spektakul\u00e4r umher, was Dupotto, Roi, Ashaka, Kauro, Olsekki, Enkikwe und Oltaiyoni \u00fcberzeugte, mitzumachen. Sie rutschten das Ufer des Schlammlochs hinunter und begeisterten die Besucher, denen es so vorgekommen sein muss, als ob sie hier fast noch gl\u00fccklicher seien als bei ihrer eigentlichen Familie in der Wildnis.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/25201573918-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen genie\u00dfen das Schlammbad an einem hei\u00dfen Tag<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 30. Januar 2015<\/strong><br \/>\nFreitags ist Ein\u00f6l-Tag und gleich nachdem die Waisen ihre Milch getrunken hatten, gingen sie zum Ein\u00f6len mit anschlie\u00dfendem Staubbad. Rorogoi, Sirimon, Roi und Enkikwe veranstalteten mit den Keepern eine Jagd, da sie das \u00c3\u2013l nicht m\u00f6gen, doch Ndotto, Lasayen und Hamsini liebten es, besonders das Staubbad, bei dem die Keeper ihnen halfen.<br \/>\nDie Waisen hatten bei der Besuchsstunde ein l\u00e4ngeres Schlammbad, da es wieder sehr hei\u00df war. Im Schlamm wurde Nelion hart von Barsilinga und Tundani geschubst, sodass er aufschrie und die Keeper eingreifen mussten. Als er wieder auf die Beine kam, schubste Nelion Barsilinga und schob ihn so aus dem Schlammloch. Barsilinga suchte Trost bei seinem Spielgef\u00e4hrten Kithaka und die zwei hatten ein ausgeglichenes Kr\u00e4ftemessen, das auch nach der Besuchsstunde noch anhielt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/25201575750-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Keeper haben es geschafft, Roi einzu\u00f6len<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 31. Januar 2015<\/strong><br \/>\nGegen 9:30 Uhr, nachdem die Waisen ihre Milch bekommen hatten, durfte Siangiki hinaus und sich ihnen anschlie\u00dfen. Die Waisen warteten schon auf sie und versammelten sich vor ihrem Gehege und als sie herauskam, wurde sie von allen begr\u00fc\u00dft. Umgeben von Arruba, Suswa, Mashariki, Oltaiyoni und Lentili, wurde sie von allen ber\u00fchrt und untersucht. Die Jungs Kithaka, Barsilinga, Lemoyian und Tundani wollten ihr gleich zeigen, wer das Sagen hat und anfangen zu schubsen, doch die Keeper ermahnten sie. Drau\u00dfen im Busch sah Siangiki entspannt und friedlich aus und Oltaiyoni und Suswa blieben immer in ihrer N\u00e4he, um f\u00fcr sie zu sorgen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/2520158528-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Siangiki darf hinaus<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-januar-2015\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Donnerstag, 1. Januar 2015 Kauro f\u00fchrte die mittlere Gruppe am Morgen sehr verspielt hinaus in den Park. 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