{"id":6225,"date":"2015-02-19T15:46:54","date_gmt":"2015-02-19T14:46:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=6225"},"modified":"2015-02-23T16:44:44","modified_gmt":"2015-02-23T15:44:44","slug":"ithumba-januar-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-januar-2015\/","title":{"rendered":"Ithumba Januar 2015"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 1. Januar 2015<\/strong><br \/>\nOrwa verlie\u00df das Gehege mit einem Zweig im Mund, w\u00e4hrend Vuria und Bongo das neue Jahr passend begannen, indem sie sich gegenseitig in einen Ringkampf verwickelten &#8211; eine der Lieblingsbesch\u00e4ftigungen von jungen Bullen. Kainuk unterbrach ihr Spiel, indem sie sie auseinanderschob und danach versuchte, Bongo selbst herauszufordern. Bongo hatte aber kein Interesse. Kainuk verlie\u00df dann die Gehege und kratzte sich lange an den Felsen und rollte in der Erde herum. Shukuru begann den Tag mit einem Staubbad. Sie schien die k\u00fchle Erde sehr zu genie\u00dfen.<br \/>\nDie Ex-Waisen Galana, Loijuk, Challa und ein wilder Bulle tauchten auf und schlossen sich kurz den Waisen an. Drau\u00dfen im Busch spielte Sities mit Kainuk, w\u00e4hrend Bomani Bongo herausforderte, der nun wieder mehr Lust auf Spiele hatte.<br \/>\nBeim Schlammbad kamen alle Ex-Waisen zu den Waisen an ihrem Lieblingswasserloch und sie verbrachten Stunden damit, herumzurollen, zu tauchen und zu schwimmen. Schlie\u00dflich kamen die Waisen aus dem Wasser heraus und gingen zur\u00fcck zum Grasen. Januar ist ein hei\u00dfer Monat und die hei\u00dfeste Zeit des Tages ist zwischen 14 Uhr und 16 Uhr.<br \/>\nHeute flitzten zwei Kleine Kudus an den grasenden Waisen vorbei. Das erschreckte die Waisen, die mit aufgestellten Ohren zu ihren Keepern liefen. Die beruhigten sie und die Waisen grasten weiter, aber daran sieht man, dass sie immer noch Babys sind und noch immer von ihren Keepern abh\u00e4ngig. Sie sind noch nicht selbstbewusst genug, um allein zurecht zu kommen. Das dauert seine Zeit, wie bei unseren eigenen Kindern.<br \/>\nAm Abend f\u00fchrte Vuria die erste Gruppe zu den Stallungen zur\u00fcck und er war sehr stolz darauf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/26201544917-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bongo und Vuria beim Kr\u00e4ftemessen<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 2. Januar 2015<\/strong><br \/>\nBongo und Vuria begannen den Tag mit einem Ringkampf. Danach ging Vuria zu einem nahegelegenen Felsen und kratzte sich, w\u00e4hrend Bomani aus dem Gehege kam und in der N\u00e4he graste. Sein friedliches Grasen wurde vom frechen Vuria unterbrochen, der versuchte, auf ihn zu klettern. Die Waisen grasten heute in aller Ruhe im Kone-Gebiet.<br \/>\nGegen 10 Uhr kam Ex-Waise Lualeni mit ihrem Lieblingskalb Ololoo vorbei. Wann immer Lualeni bei den Waisen ist, f\u00fchrt sie etwas im Schilde und die Keeper sind sehr wachsam, damit sie nicht einzelne Waisen oder gar die ganze Gruppe entf\u00fchrt, wenn sie die Gelegenheit dazu hat. Sie liebt es, Ablenkungsman\u00f6ver zu erfinden, damit sie schnell ein Waisenbaby f\u00fcr die Nacht mitnehmen kann. Orwa verbrachte einige Zeit damit, ein paar fortgeschrittenere Ringkampftechniken vom \u00e4lteren Bullen Ololoo zu lernen. Lualeni brachte die Waisen zum Schlammloch und machte sich dann auf den Weg &#8211; ohne ein entf\u00fchrtes Baby!<br \/>\nHeute Nachmittag war es sehr hei\u00df und die Waisen versammelten sich unter einem Baum und wedelten andauernd mit ihren Ohren, um sich abzuk\u00fchlen. Als es etwas k\u00fchler wurde, grasten sie wieder weiter.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/26201545649-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bomani besteigt Vuria<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 3. Januar 2015<\/strong><br \/>\nSities erwachte heute mit schlechter Laune und schubste Laragai von hinten, als sie aus dem Gehege kamen. Laragai gefiel das gar nicht und sie beschwerte sich laut schreiend. Laragai rannte fort und Sities h\u00f6rte erst mit dem \u00c4rgern auf, als die Keeper mit ihr schimpften.<br \/>\nDie Ex-Waisen Lualeni, Tomboi und Ololoo kamen zu den Stallungen, kurz nachdem die Waisen im Busch verschwunden waren und folgten ihnen sp\u00e4ter. Kanjoro forderte Ololoo zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus, doch Ololoo war heute nicht interessiert. Ololoo kletterte stattdessen auf Orwa und versuchte es sp\u00e4ter bei Mutara, doch sie wehrte sich und lief weg. Auch Orwa drehte sich, um sich zu verteidigen, als er sah, dass Ololoo zu ihm zur\u00fcckkam und sie hatten einen tollen Ringkampf. Ololoo beendete diesen dann, um Lualeni und Tomboi zu folgen, die seine gro\u00dfen Vorbilder sind.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden kratzten sich Bomani und Garzi an Felsen, w\u00e4hrend die anderen grasten. Die beiden nahmen das Grasen heute nicht so ernst, sie waren wohl schon ges\u00e4ttigt.<br \/>\nAm Schlammbad nahmen nur Orwa und Bomani nicht teil, die anderen hatten ein tolles Bad, das \u00fcber eine Stunde dauerte. Danach staubbadeten die Waisen und der rote Staub klebte an ihren nassen K\u00f6rpern. Shukuru und Narok gingen zu einem nahegelegenen Baum und kratzten ihre Hintern, ehe sie ein Mittagsschl\u00e4fchen hielten. Am Nachmittag war es so hei\u00df, dass die Waisen den Schatten zum Entspannen aufsuchen mussten. Mutara ging dazu \u00fcber, auf dem Boden herumzurollen, in der frischen, k\u00fchlen Erde, w\u00e4hrend sie darauf wartete, dass die Temperaturen soweit sanken, dass sie weitergrasen konnte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/262015500-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sities<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 4. Januar 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen kamen heute wie \u00fcblich fr\u00fch morgens aus den Stallungen. Bomani, Shukuru und Orwa kratzten sich an den Felsen, wie immer zu Tagesbeginn. Nur selten gehen die Waisen in den Busch, ohne sich vorher ausgiebig gekratzt zu haben. Das ist angenehm und n\u00fctzlich, da sie dadurch Parasiten, wie Zecken, von ihrer Haut entfernen.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden rollte Narok auf dem Boden herum und genoss die Erde. Das lockte sie anderen an, es ihr nachzumachen. Sities unterbrach das Grasen und kam zu Narok her\u00fcber, um sich an ihr zu schuffeln. Kainuk war auch interessiert und kletterte auf Narok. Sp\u00e4ter teilten sich Shukuru und Sities den gleichen Baum, um ihre R\u00fcssel zu kratzen und sich auszuruhen.<br \/>\nDer Nachmittag war ruhig und hei\u00df und die Waisen unterbrachen das Grasen, um sich unter den B\u00e4umen auszuruhen. Sogar die Keeper schmolzen geradezu und machten es sich unter einem Baum bequem, w\u00e4hrend sie auf ihre Sch\u00fctzlinge aufpassten. Sp\u00e4ter grasten die Waisen ohne besondere Vorkommnisse weiter.<br \/>\nUm 17 Uhr am Abend gab es eine wunderbare \u00dcberraschung: Kibo, Kalama, Chemi Chemi, Melia, Kandecha, Suguta und Tumaren meldeten sich an den Stallungen. Diese halbunabh\u00e4ngige, oder inzwischen ganz unabh\u00e4ngige Gruppe wurde zuletzt Mitte November 2014 gesehen. Das war die bisher l\u00e4ngste Zeit, in der sie nicht vorbeigekommen waren oder sich unter die Waisen gemischt hatten. Die Begr\u00fc\u00dfungen zwischen den Waisen und Sugutas Gruppe waren enthusiastisch. Auch die Keeper waren hocherfreut, sie gesund und munter zu Hause zu sehen. In der Gruppe fehlten noch Kilaguni, Kitirua, Murka, Chaimu und Olare.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/26201555928-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 5. Januar 2015<\/strong><br \/>\nDer Himmel war heute morgen klar und es schien ein hei\u00dfer Tag zu werden. Die Bl\u00e4tter an den B\u00e4umen f\u00e4rben sich langsam gelb und alles deutet darauf hin, dass die Regenzeit vorbei ist und nun die kurze Trockenzeit beginnt. Die n\u00e4chsten gro\u00dfen Regenf\u00e4lle erwarten wir nun erst im April. Shukuru, Bomani und Narok begannen den Tag damit, sich an den Felsen zu kratzen, w\u00e4hrend Vuria mit etwas Heu spielte, das er auf seinen Kopf warf. Im Busch staubbadete Shukuru ein wenig, ehe sie graste.<br \/>\nUm 11 Uhr f\u00fchrte Shukuru die Waisen zum Schlammbad, wo sich ihre alten Freunde Makireti, Kasigau und Kilabasi anschlossen. Es scheint, als ob sie ihre eigene Dreiergruppe abseits von Sugutas Gruppe gegr\u00fcndet haben, denn sie waren zur\u00fcckgeblieben, als die Anderen im November auf ihre langen Wanderungen gegangen waren. Die drei schlammbadeten heute mit den Waisen. Shukuru, Bomani und Kainuk wollten nicht mit ins Wasser, sondern staubbadeten nur, w\u00e4hrend sie auf ihre Freunde warteten.<br \/>\nNach dem Bad wollte Orwa ein Kr\u00e4ftemessen mit dem gr\u00f6\u00dferen Kasigau veranstalten und ein paar neue Techniken lernen, doch dieser hatte kein Interesse. Narok legte sich zum Spielen hin und Vuria nutzte das aus und kletterte auf sie. Vuria ist ein sehr gutgelaunter Elefant und steckt voller lustiger Dummheiten. Kasigau, Makireti und Kilabasi grasten zwei Stunden zusammen mit den Waisen und verschwanden dann wieder.<br \/>\nAm Abend war es ruhig und es gab keine Besucher. Die Waisen kehrten ohne St\u00f6rungen zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/2620156617-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Narok<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 6. Januar 2015<\/strong><br \/>\nMakiretis Dreiergruppe meldete sich noch vor Sonnenaufgang an den Stallungen. Als die Waisen herauskamen, forderte Orwa Kilabasi zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus, das fast eine halbe Stunde dauerte. Dann ging Orwa zu Kasigau und Kilabasi spielte mit Vuria. Sp\u00e4ter versuchte Kasigau, auf Mutara zu klettern, die gar nicht erfreut war. Bongo begann den Tag mit einem Staubbad, dem sich Teleki anschloss. Die zwei genossen es, lange Zeit in der k\u00fchlen Erde herumzurollen.<br \/>\nUm 11 Uhr eskortierten die drei Ex-Waisen die Waisen zum Matschloch, nachdem sie den ganzen Vormittag bei ihnen verbracht hatten. Nach dem Schlammbad grasten die Waisen sofort weiter und verzichteten heute auf ein Staubbad. Der Nachmittag verlief ruhig und die Waisen grasten. Ihnen schlossen sich noch Tomboi, Loijuk, Kora, Ololoo, Lualeni und Meibai an. Kanjoro hatte einen Ringkampf mit Ololoo und sp\u00e4ter brachten die Ex-Waisen die Kleinen zur Milchf\u00fctterung und zum Schlafengehen nach Hause zu den Stallungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/26201561042-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa spielt mit Kilabasi<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 7. Januar 2015<\/strong><br \/>\nLualeni und Ololoo schlossen sich heute morgen den Waisen an, kurz nachdem sie aus den Gehegen gekommen waren. Ololoo forderte Vuria heraus, doch Vuria ergab sich schnell, als er merkte, dass er keine Chance hatte, und ging davon. Ololoo musste sich also Teleki vornehmen, der auch in der N\u00e4he stand. Nachdem sie sich eine Weile gegenseitig herumgeschubst hatten, zeigte Ololoo, wer der St\u00e4rkere ist, indem er auf Teleki kletterte. Danach ging er zu Orwa hin\u00fcber, der sich fest vorgenommen hatte, heute nicht bestiegen zu werden. Orwa verteidigte sich gut, und das Kr\u00e4ftemessen dauerte lange, bis Ololoo genug hatte und zu Lualeni zur\u00fcck ging, die schon ein St\u00fcck weg gegangen war. Diese physischen Auseinandersetzungen sind sehr wichtig f\u00fcr die kleinen Bullen und es macht ihnen Spa\u00df, von den \u00e4lteren Bullen zu lernen, die ihnen viel Aufmerksamkeit schenken.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch umschlangen Kanjoro und Orwa ihre R\u00fcssel und blieben eine Weile so stehen. Shukuru nuckelte an ihrem R\u00fcssel, wie sie es immer tut, nachdem sie ihre Milch getrunken hat, und stand dabei sehr entspannt da. Mutara, Bongo, Sities, Vuria, Kanjoro, Teleki, Garzi und Turkwel gingen ins Wasser und w\u00e4lzten sich. Kainuk, Narok, Laragai, Shukuru, Orwa und Bomani gingen zum Staubbad. Im Schlamm genoss es Vuria, auf Bongo zu reiten und sp\u00e4ter hatten sie noch einen Ringkampf im Wasser, der einige Zeit dauerte. Bongo ist eine Wasserratte und es vergeht kaum einem Tag, an dem er nicht das Wasser genie\u00dft.<br \/>\nNach dem Schlammbad ging Garzi zu einem Baum, um sich daran zu kratzen und Sities nutzte einen anderen Baum, um ihr juckendes Ohr zu bearbeiten. Am Abend war es noch immer sehr hei\u00df und die Waisen w\u00e4lzten sich auf dem Heimweg noch einmal.<br \/>\nUm 18 Uhr kam Yattas und Mulikas Ex-Waisenherde mit einem wilden Bullen zu den Stallungen. Napasha, Madiba, Kamboyo und Buchuma fehlten. Auch die Dreiergruppe aus Makireti, Kilabasi und Kasigau kam hinzu. Die Jungs verwandelten das Gel\u00e4nde in einen Spielplatz. Kasigau spielte mit Ithumbah, Zurura wollte mit Ololoo spielen, schubste aber stattdessen Meibai. Meibai zeigte, dass er der st\u00e4rkere ist, indem er sich umdrehte und auf Kasigau kletterte. An einer anderen Stelle spielte Taita mit Tomboi und Rapsu, Kora mit Challa und Galana mit Taita. Rapsu kletterte auf Lenana, doch sie wurde von dem wilden Bullen ger\u00e4cht, der ihn daraufhin bestieg. Der junge Bulle zeigte Rapsu, wer hier der Chef ist. So war der Abend voller Spiel und Spa\u00df. Kurz bevor es dunkel wurde, verschwanden die Ex-Waisen in der D\u00e4mmerung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/26201562653-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Vuria und Ololoo beim Kr\u00e4ftemessen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 8. Januar 2015<\/strong><br \/>\nMakireti, Kasigau und Kilabasi tauchten wieder fr\u00fch am Morgen an den Stallungen auf. Die Waisen kamen heraus und Orwa ging direkt zu Kasigau und forderte ihn heraus. Bomani und Narok gingen zum Kratzfelsen. Sp\u00e4ter versuchte Kasigau, Mutara zu besteigen, doch sie wehrte sich und lief davon.<br \/>\nBeim Schlammbad schlossen sich die Ex-Waisen und sechs wilde Elefanten den Waisen an. Sie gingen zusammen ins Wasserloch und spielten und schwammen viel. Orwa forderte Makena zu einem Ringkampf heraus. Als Makena sich ergab, blieb Orwa einfach am Ufer stehen und war bereit, jeden herauszufordern, der aus dem Wasser kam. Bongo und Teleki genossen das Kr\u00e4ftemessen noch im Wasser. Die Ex-Waisen w\u00e4lzten sich lange. Die Waisen kehrten irgendwann zum Grasen zur\u00fcck, nur Orwa blieb bei den Ex-Waisen. Er forderte Ololoo heraus und sp\u00e4ter Meibai, ehe die Keeper ihn zu seinen Freunden brachten. Orwa zeigt erste Anzeichen, bald in eine der halbunabh\u00e4ngigen Gruppen wechseln zu wollen. M\u00f6glicherweise schlie\u00dft er sich Makireti, Kilabasi und Kasigau an.<br \/>\nEs war heute hei\u00df und die Waisen hatten einen ruhigen Nachmittag. Am Abend kamen sie noch einmal am Schlammloch vorbei und w\u00e4lzten sich ein zweites Mal, um sich abzuk\u00fchlen. Nach dem Staubbad f\u00fchrte Laragai die Waisen zu einer geruhsamen Nacht nach Hause zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/26201563516-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kasigau und Orwa messen ihre Kr\u00e4fte<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 9. Januar 2015<\/strong><br \/>\nVuria begann den Tag mit einem Staubbad nahe der Stallungen, w\u00e4hrend Shukuru sich an den Felsen kratzte. Kurz darauf tauchten die Ex-Waisen auf und schlossen sich den Waisen an. Sie wurden von Orwa herzlich willkommen gehei\u00dfen, der sich in ihrer Gegenwart sehr wohl f\u00fchlt. Orwa spielte mit Mulikas Baby Mwende, die sich schlie\u00dflich ergab und dann nahm er sich Makena vor. Orwa hatte einen tollen Vormittag. Rapsu und Kora hatten auch ein kurzes Kr\u00e4ftemessen, bevor sie wieder voneinander ablie\u00dfen. Nach einer Stunde machten sich die Ex-Waisen wieder auf den Weg.<br \/>\nDer Vormittag war k\u00fchl und zum Mittagsschlammbad entschloss sich nur Bongo, hineinzugehen. Danach f\u00fchrte Shukuru, die etwas abgenommen zu haben scheint, die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden. Sie war sehr aktiv und fra\u00df normal wie immer. Am Nachmittag machten die Wolken der Sonne Platz. Die Temperaturen schossen in die H\u00f6he und Orwa ruhte sich im Schatten aus. W\u00e4hrenddessen begann sein Ohr zu jucken und er benutzte dem Baum, der ihm Schatten spendete, gleich auch zum Kratzen.<br \/>\nAm Abend f\u00fchrte Shukuru die erste Gruppe zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/26201565231-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Vuria staubbadet<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 10. Januar 2015<\/strong><br \/>\nKurz nachdem Kainuk aus dem Gehege gekommen war, legte sie sich hin und rollte herum. Teleki wollte mit ihr spielen, doch Kainuk schubste ihn weg. Vuria bekam \u00c4rger, als er versuchte, Heu aus Bongos Mund zu stehlen. Dieser wehrte sich und verwies dann Vuria in seine Schranken, indem er ihn sehr hart schubste. Vuria verteidigte sich, ergab sich aber schlie\u00dflich und rannte davon.<br \/>\nIm Busch entstand pl\u00f6tzlich ein Kampf zwischen Vuria und Teleki. Vuria wurde w\u00fctend und begann B\u00fcsche plattzumachen und wollte damit Teleki Angst einjagen, indem er ihm zeigte, was er mit ihm alles anstellen w\u00fcrde. Teleki tat dasselbe, lief r\u00fcckw\u00e4rts und griff Geb\u00fcsch an und zeigte Vuria damit, wie stark er ist. Schlie\u00dflich besiegte Teleki Vuria und bestieg ihn, um sich als Sieger darzustellen. Sp\u00e4ter hatte Bomani ein freundschaftliches Kr\u00e4ftemessen mit Laragai, w\u00e4hrend Narok und Shukuru sich hingelegt hatten und herumrollten.<br \/>\nMittags war es sehr hei\u00df und die Waisen hatten ein spektakul\u00e4res Schlammbad. Heute blieben nur Kainuk und Garzi drau\u00dfen. Kainuk stand am Ufer und kollerte den Waisen zu, die dann aus dem Wasser kamen. Die Waisen staubbadeten und gingen dann zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcck. Am Nachmittag war es noch immer hei\u00df und die Waisen taten nicht viel au\u00dfer im Schatten herumzustehen und zu grasen. Auf dem Heimweg trafen sie den gro\u00dfen Bullen Rapsu, der sie dann nach Hause brachte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/262015764-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kainuk und Teleki<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 11. Januar 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein ruhiger Tag und es war k\u00fchl, als die Waisen zum Grasen gingen. Shukuru, Garzi und Bomani begannen den Tag mit dem \u00fcblichen Kratzen an den Felsen. Mutara und Orwa fra\u00dfen nah beieinander, w\u00e4hrend Sities sich zum Grasen zu Shukuru gesellte. Als Vuria und Bongo nebeneinander grasten, ging Orwa unbemerkt hinter sie und trat dort auf einen trockenen Zweig, was ein seltsames Ger\u00e4usch machte. Das erschreckte Vuria und Bongo so sehr, dass sie kurz die Fassung verloren und davon rannten, bevor sie sich umdrehten und nachsahen, was los war. Sie beruhigten sich, als sie gemerkt hatten, dass es nur Orwa war.<br \/>\nUm 11 Uhr war es immer noch k\u00fchl und nur Bongo und Mutara w\u00e4lzten sich. Teleki und Vuria hatten ein kurzes Kr\u00e4ftemessen bevor sie weitergrasten. Am Nachmittag machten die Wolken der Sonne Platz. Am Abend kamen die Waisen am Schlammloch vorbei und da es nun recht warm war, holten sie das W\u00e4lzen nach. Danach trugen sie im Staubbad noch eine sch\u00f6ne rote Hautschicht auf. Schlie\u00dflich gingen sie nach Hause zur\u00fcck und machten es sich f\u00fcr die Nacht bequem.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/26201572228-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bomani kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 12. Januar 2015<\/strong><br \/>\nMakiretis Gruppe, bestehend aus Makireti, Kasigau und Kilabasi, kam zu den Waisen kurz nachdem diese aus den Gehegen gekommen waren. Orwa und Kasigau hatten einen Ringkampf, der einige Zeit andauerte. Makireti spielte mit Teleki, w\u00e4hrend Vuria sich an einem Baum kratzte und die anderen beobachtete.<br \/>\nUm 8 Uhr waren die Waisen am Kone-See, wo sie etwas Wasser soffen und dann grasten. Um 11 Uhr brachte Makireti die Waisen zum Schlammloch und obwohl es kalt war, konnten Vuria, Bongo, Mutara, Turkwel, Garzi, Kanjoro, Teleki, Laragai und Narok \u00fcberzeugt werden, sich zu w\u00e4lzen. Kasigau nutzte das aus und kletterte auf Kanjoro und Teleki, w\u00e4hrend diese im Wasser waren. Als die Waisen herauskamen, gab es einige Aufregung. Sities begann damit, zu trompeten und wild herumzurennen, was Laragai anlockte, die es ihr nachmachte. Alle anderen folgten den beiden zu den B\u00fcschen und sie zeigten verschiendene Angriffstechniken. Bald beruhigten sie sich wieder und grasten weiter.<br \/>\nDer Nachmittag war sehr hei\u00df und die Waisen gingen von einem Schattenplatz zum n\u00e4chsten, w\u00e4hrend sie grasten. Turkwel fra\u00df in der N\u00e4he von Orwa. Am Abend brachten Makireti, Kasigau und Kilabasi die Waisen zu den Stallungen zur\u00fcck. Sie hatten den ganzen Tag mit ihren kleinen Freunden verbracht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/26201573626-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Makireti spielt mit Teleki<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 13. Januar 2015<\/strong><br \/>\nMakireti, Kasigau und Kilabasi schlossen sich am Morgen erneut den Waisen an. Wie \u00fcblich forderte Orwa Kasigau zu einem Ringkampf heraus, w\u00e4hrend Makireti mit Turkwel, Sities und sp\u00e4ter Teleki spielte. Nachdem Kasigau mit Orwa fertig war, ging er zu Teleki und rangelte mit ihm. Bongo dagegen kratzte sich woanders an B\u00e4umen, w\u00e4hrend Kilabasi auf dem Boden herumrollte. Sp\u00e4ter griff Bongo Vuria an und sie hatten ein Kr\u00e4ftemessen, bis sie genug davon hatten und gemeinsam zu grasen begannen.<br \/>\nBeim Mittagsschlammbad w\u00e4lzten sich die Waisen wieder spektakul\u00e4r. Nur Shukuru, Bomani, Kainuk, Laragai und Garzi machten nicht mit, sondern staubbadeten stattdessen. Am Nachmittag war es hei\u00df und Shukuru, Orwa, Bongo, Teleki und Mutara ruhten sich ersch\u00f6pft unter einem Baum aus, bevor sie weitergrasten, nachdem es sich etwas abgek\u00fchlt hatte. Am Abend brannte die Sonne noch immer und die Waisen kamen noch einmal am Wasserloch vorbei, wo sie ein zweites Mal badeten. Danach nahmen sie der Vollst\u00e4ndigkeit halber noch ein Staubbad. Teleki legte sich auf Vuria, w\u00e4hrend dieser auf dem Boden herumrollte. Kainuk kratzte sich an ihrer Freundin Turkwel und kurz darauf f\u00fchrte Shukuru, die sich schon auf ihre abendliche Milch freute, die Waisen zu den Gehegen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/26201574244-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Turkwel spielt mit Makireti<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 14. Januar 2015<\/strong><br \/>\nDer Morgen war sehr lebhaft, da die Ex-Waisen Ololoo, Loijuk und Galana an den Stallungen waren, als die Waisen herauskamen. Orwa, der es liebt, die \u00e4lteren Ex-Waisen herauszufordern, ging direkt auf Ololoo los. Kurz darauf ging Ololoo zum Spielen zu Teleki und Orwa folgte ihm. Teleki hatte schnell genug und stieg aus, als Ololoo versuchte, auf ihn zu klettern und so bekam Orwa noch einmal die Gelegenheit, Ololoo herauszufordern.<br \/>\nIm Busch wurde Vuria kurz von Bongo herausgefordert, bevor dieser zum Grasen ging. Danach wollte noch Ololoo mit ihm ringk\u00e4mpfen. Vuria verteidigte sich gut und Ololoo gab auf. Mutara und Orwa umschlangen ihre R\u00fcssel f\u00fcr eine Weile, bevor sie weitergrasten.<br \/>\nBeim Schlammbad schlossen sich Mulikas, Yattas und Makiretis Gruppen den Waisen an, sodass insgesamt 40 Elefanten im Schlammloch waren. Orwa und Kainuk nahmen heute nicht teil. Als die Waisen sich genug gew\u00e4lzt hatten, zogen sie sich zur\u00fcck und gingen zum Staubbad, bevor sie von Kanjoro zu den Weidegr\u00fcnden gef\u00fchrt wurden.<br \/>\nAm Nachmittag suchte Orwa Schutz unter einem Baum, der viel Schatten spendete. Der Rest graste weiter. Sp\u00e4ter am Abend versammelten sie sich kurz unter einem Baum, ehe sie den Heimweg antraten und auf dem Weg weitergrasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/26201574511-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Loijuk<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 15. Januar 2015<\/strong><br \/>\nDie umliegenden Berge waren in dichten Nebel geh\u00fcllt, als die Waisen heute morgen aus den Gehegen kamen. Bongo und Vuria begannen den Tag mit einem Ringkampf, der damit endete, dass Bongo Vuria bestieg. Vuria war versehentlich hingefallen und bevor er sich aufgerappelt hatte, sa\u00df Bongo schon auf ihm. Die Keeper mussten eingreifen, um sicherzugehen, dass Vuria nicht verletzt wird. Orwa und Garzi kratzten sich an den Felsen und danach spielte Kanjoro mit Orwa.<br \/>\nUm 10 Uhr grasten die Waisen am Kone-See, wo Bongo und Vuria erneut in eine Rangelei gerieten. Das Spiel dauerte an, bis Vuria sich ergab. Orwa und Turkwel wedelten ununterbrochen mit ihren Ohren, da es wieder sehr hei\u00df wurde.<br \/>\nBeim Schlammloch hatten die Waisen die Ehre, in Anwesenheit eines ungef\u00e4hr 16-j\u00e4hrigen Bullen zu Baden. Teleki trank seine Milch und ging dann zu dem Bullen. Er blieb in seiner N\u00e4he stehen, als ob er seine Gr\u00f6\u00dfe absch\u00e4tzen wollte. Kurz darauf kam Kanjoro, schnupperte an dem Bullen und ging danach direkt ins Wasser. Der Bulle folgte ihm ins Matschloch, wo sich ihnen noch Bongo, Vuria und Narok anschlossen. Sie hatten eine tolle Zeit im Wasser zusammen mit ihrem gro\u00dfen wilden Freund. Der Rest der Waisen nahm nur ein Staubbad, nach dem sich Mutara an einem der B\u00e4ume kratzte und der junge wilde Elefant sich wieder auf den Weg machte.<br \/>\nAm Nachmittag graste Teleki in der N\u00e4he von Mutara und Turkwel schloss sich ihnen auch noch an. Die Temperaturen stiegen weiter und die Waisen versammelten sich unter einem Baum, um der Hitze aus dem Weg zu gehen. Als es wieder k\u00fchler wurde, grasten sie weiter. Der Abend war ruhig und auf dem Heimweg gingen sie noch einmal am Schlammloch vorbei, wo sie noch ein abendliches Staubbad nahmen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/26201575352-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bongo besteigt Vuria<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 16. Januar 2015<\/strong><br \/>\nAls die Waisen am Morgen aus den Stallungen heraus waren, fingen sie nur wenige Meter entfernt schon mit grasen an. Sities, Garzi und Bomani kratzten sich an den umliegenden Felsen und Shukuru nahm ein Staubbad, ehe sie zum Grasen \u00fcberging. Kurz darauf kam Makiretis Gruppe zu den Waisen. Kasigau ging direkt zu Orwa und sie vertieften sich in ein Kr\u00e4ftemessen. Kilabasi suchte sich Garzi aus und brachte ihm ein paar neue Ringkampftaktiken bei, bevor er mit Kasigau und Makireti wieder verschwand.<br \/>\nNach der 11-Uhr-F\u00fctterung gingen die Waisen direkt zur Wasserloch. Shukuru, Bomani, Kainuk und Orwa nahmen nicht teil und staubten sich nur mit der roten Erde ein. Sp\u00e4ter schloss sich ihnen der Rest der Gruppe dabei an. Mutara benutzte Laragai, die sich gerade auf dem Boden herumrollte, als Kratzbaum. Vuria dagegen kratzte sich an einem richtigen Baum und Bongo schloss sich ihm an. Die beiden Jungs, die immer miteinander rangeln, wenn sie nahe beieinander sind, fingen bald darauf wieder zu k\u00e4mpfen an. Bongo ergab sich diesmal, wahrscheinlich wollte er auf Zeit spielen.<br \/>\nAm Nachmittag brannte die Sonne noch immer sehr hei\u00df und die Waisen warteten im Schatten eines Baumes fast zweieinhalb Stunden darauf, dass es sich wieder abk\u00fchlte. Mutara f\u00fchrte sie dann zu einem Wasserloch, wo sie sich abk\u00fchlen konnten und erst danach grasten sie weiter.<br \/>\nAm Abend schauten Mulikas, Yattas und Lualenis Gruppen mit zwei wilden Bullen kurz an den Stallungen vorbei. Napasha, Tomboi, Madiba und Buchuma fehlten allerdings.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/2620158823-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Shukuru staubbadet<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 17. Januar 2015<\/strong><br \/>\nMakireti, Kilabasi und Kasigau meldeten sich heute fr\u00fch an den Stallungen und schlossen sich den Waisen dort an. Kasigau und Orwa begannen wie \u00fcblich ein Kr\u00e4ftemessen und Mutara und ihre langj\u00e4hrige Freundin Makireti begr\u00fc\u00dften sich, indem sie ihre R\u00fcssel umschlangen. Narok, Bongo und Kainuk begannen den Tag mit einem Staubbad, dem sich sp\u00e4ter auch Kilabasi abschloss. Da das Loch, aus dem sie die Erde zum einstauben nahmen, zu klein f\u00fcr alle war, machten die Kleinen Platz f\u00fcr Kilabasi und Makireti. Garzi und sein Freund Vuria kratzten sich an den nahegelegenen Felsen. Danach hatten Kilabasi und Garzi ein freundschaftliches Kr\u00e4ftemessen. Bongo graste in der N\u00e4he von Bomani und Shukuru graste ein paar Meter abseits von den anderen.<br \/>\nBei der 11-Uhr-F\u00fctterung hatte unser Schnelltrinker Orwa das Gl\u00fcck, drei Flaschen abzubekommen, denn Laragai trank nur eine ihrer Flaschen und rannte dann davon, um Wasser zu saufen. Ein einzelner wilder Bulle schloss sich den Waisen am Schlammloch an. Zuerst teilte er sich das Wasser mit Shukuru und Turkwel an der Tr\u00e4nke und dann ging er ins Schlammloch zum baden. Garzi und Laragai n\u00e4herten sich dem Bullen und sahen zu, wie er Wasser unter seine Ohren spritzte. Nur Makena, Kilabasi, Kasigau und Bongo badeten heute, w\u00e4hrend die anderen direkt zum Staubbad gingen. Nach dem Schlammbad ging der wilde Bulle in Richtung Westen davon, w\u00e4hrend die Waisen zu den H\u00e4ngen des Ithumba-Bergs gingen und dort grasten. Am Abend kamen sie noch einmal an einem Schlammloch vorbei und k\u00fchlten sich dort ab. Danach staubten sie sich wieder mit roter Erde ein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/26201581530-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 18. Januar 2015<\/strong><br \/>\nLualeni, Ololoo, Makena, Kenze, Kilabasi, Makireti, Kora, Orok und Kasigau meldeten sich am Morgen an den Stallungen. Die Gruppe schloss sich den Waisen an, nachdem diese aus den Gehegen gekommen waren. Sie verbrachten den Vormittag fressend und mit den Waisen spielend. Kora und Orok hatten einen Ringkampf und Orwa sah ihnen dabei interessiert zu. Sp\u00e4ter wollte Orwa bei Makena ausprobieren, was er gelernt hatte, doch sie zeigte ihm, dass er doch noch ein kleiner Junge ist und es noch nicht mit ihr aufnehmen kann, indem sie ihn aus dem Weg schob. Kasigau spielte mit Kenze, w\u00e4hrend Teleki Turkwel herausforderte.<br \/>\nEine Stunde sp\u00e4ter machten sich die Ex-Waisen wieder auf den Weg. Um 11 Uhr war es sehr hei\u00df, doch trotzdem gingen nur Bongo, Kanjoro, Mutara, Narok und Teleki ins Wasser. Danach schlossen sie sich wieder den anderen an, die es sich beim Staubbad bequem gemacht hatten. Vuria und Bongo beendeten das Staubbad als letzte, nachdem sie noch eine kurze Rangelei hatten.<br \/>\nAm Nachmittag wurde es so unertr\u00e4glich warm, dass die Waisen fast zwei Stunden lang unter einem Baum Schutz suchten. Sie haben sich angew\u00f6hnt, abends noch einmal beim Wasserloch vorbeizugehen, um sich abzuk\u00fchlen, wenn es so warm ist. Ein paar Paviane soffen dort Wasser, zeigten sich aber von der Ankunft der Elefanten unbeeindruckt. Erst als Teleki und Vuria sie angriffen, kam Bewegung in die Gruppe. Wenn es Paviane zu verjagen gibt, k\u00f6nnen Baby-Elefanten nicht widerstehen! Nach dem abendlichen Schlammbad f\u00fchrte Shukuru die Waisen zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/26201582056-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Makena spielt mit Orwa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 19. Januar 2015<\/strong><br \/>\nAm Morgen ging Vuria direkt zur Tr\u00e4nke, doch statt Wasser zu saufen, drehte er sich um und kratzte seinen Hintern. Makiretis Gruppe kam aus dem Geb\u00fcsch und schloss sich den Waisen an. Kasigau suchte sich Teleki f\u00fcr ein Kr\u00e4ftemessen aus. Mutara und Shukuru gingen zu einem H\u00fcgel und grasten eine Weile in Ruhe, ohne von den raufenden Jungs gest\u00f6rt zu werden. Es dauerte eine Weile, bevor sie wieder herunterkamen und ein Staubbad nahmen. Bongo juckte das Ohr und er kratzte sich eine ganze Weile an einem Baum.<br \/>\nUm 11 Uhr begleiteten Makireti, Kasigau und Kilabasi die Waisen zum Schlammbad. Laragai trank wieder nur eine ihrer Milchflaschen und lie\u00df die zweite f\u00fcr die anderen Waisen \u00fcbrig. Da es sehr hei\u00df war, w\u00e4lzten sich heute alle Waisen im Wasser. Zwei wilde Bullen kamen zum Saufen vorbei, gingen aber nicht mit ins Wasser. Nach dem Schlammbad staubbadeten die Waisen, und Bongo und Vuria hatten ihr \u00fcbliches, nicht enden wollendes Kr\u00e4ftemessen. Als die Waisen aus dem Schlammloch herauskamen, tauchten Mulikas und Lualenis Gruppen aus dem Geb\u00fcsch auf. Mulika, Lualeni, Mwende, Nasalot, Lenana, Sidai, Naserian, Ololoo, Kora, Zurura und drei wilde Bullen erschienen und gingen direkt ins Wasser. So herrschte einige Aufregung im Wasser, w\u00e4hrend die Keeper sich im Schatten eines Baumes ihrem Mittagessen widmeten und den Ex-Waisen zuschauten.<br \/>\nDer Nachmittag war ruhig und die Waisen grasten friedlich. Am Abend kamen Mulikas und Lualenis Gruppen und eine wilde siebenk\u00f6pfige Herde mit einem Baby zu den Stallungen. Sie soffen, sagten den Waisen hallo und gingen dann zum Kalovoto weiter.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/2620158254-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Vuria kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 20. Januar 2015<\/strong><br \/>\nMakireti, Kasigau und Kilabasi schlossen sich am Morgen den Waisen an, was sich diesen Monat so eingeb\u00fcrgert hat. Kilabasi forderte Orwa heraus, wurde aber von Makireti unterbrochen, die sich zwischen sie stellte. Sp\u00e4ter spielte Orwa mit Kasigau. Bongo und Teleki unterbrachen das Fressen und rangelten miteinander und Shukuru staubbadete.<br \/>\nZur Schlammbadzeit ging Mutara, die schon von der Milch entw\u00f6hnt ist, an dem Eimer mit den leeren Flaschen vorbei und versuchte, eine mitzunehmen. Die Keeper sahen sie und riefen ihr zu, sodass sie die Flasche fallen lie\u00df und zum Matschloch rannte. Es war k\u00fchl und nur Makireti, Kasigau, Kilabasi und Bongo w\u00e4lzten sich, w\u00e4hrend die anderen direkt weitergrasten. Teleki und Turkwel hatten ein freundschaftliches Kr\u00e4ftemessen, w\u00e4hrend Vuria versuchte, Bongo zu besiegen. Mulikas und Yattas Ex-Waisen-Herden kamen in Begleitung von f\u00fcnf wilden Bullen zum Schlammloch, als die Waisen bereits wieder weg waren. Die Herde genoss das k\u00fchlende Schlammbad, soff Wasser und verschwand dann in Richtung Osten. Am Abend kam die gleiche Herde kurz an den Stallungen vorbei, bevor sie zum Kalovoto ging.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/2620158312-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mulika f\u00fchrt die Ex-Waisen an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 21. Januar 2015<\/strong><br \/>\nDer Morgen war sehr lebhaft und die Waisen waren sehr aktiv, nachdem sie aus den Gehegen gekommen waren. Turkwel und Kanjoro hatten ein Kr\u00e4ftemessen, w\u00e4hrend Narok auf dem Boden herumrollte. Sities ging zu ihr hin\u00fcber und forderte sie zu einem freundschaftlichen Gerangel heraus. Teleki, Bomani und Laragai kratzten sich an den Felsen, w\u00e4hrend Kainuk Gras mit ihrem R\u00fcssel pfl\u00fcckte und auf ihren Kopf legte. Gegen 8 Uhr tauchten Yattas, Mulikas und Lualenis Gruppen auf. Kurz vorm Schlammbad trafen die Waisen auf Kasigau, Kilabasi und Makireti, die sie dann zum Schlammloch eskortierten.<br \/>\nDas Wasser war recht k\u00fchl, so dass sich wieder nur Makireti, Kilabasi, Kasigau und Bongo hinein trauten. Die anderen soffen und staubbadeten nur. Vuria kratzte seine Seite an einem Baum und forderte danach seinen Spielgef\u00e4hrten Bongo zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus. Am Nachmittag rannten zwei Kleine Kudus an den grasenden Waisen vorbei und erschreckten sie. Alle rannten, Vuria vorneweg, zu den Keepern zur\u00fcck, die sie aber beruhigen konnten, sodass die Waisen dann weitergrasten.<br \/>\nAm Abend kamen sie noch einmal am Schlammloch vorbei und k\u00fchlten sich ab, bevor sie zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/26201583658-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kanjoro frisst Leckereien<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 22. Januar 2015<\/strong><br \/>\nNachdem die Waisen heute vormittag in den Weidegr\u00fcnden angekommen waren, begannen Shukuru und Kanjoro ihr Tagewerk damit, sich an den B\u00e4umen zu kratzen. Vuria und Teleki hatten eine kleine Meinungsverschiedenheit und l\u00f6sten diese mit einem energischen Ringkampf. Heute war ein besonderer Tag, denn gegen 8 Uhr kamen Chaimu und Kilaguni, die \u00fcber einen Monat lang weg gewesen waren, zu den Stallungen. Bald kamen auch Makireti, Kasigau und Kilabasi hinzu und gesellten sich zu ihnen. Die Keeper waren erfreut, ihre guten Freunde wiederzusehen. Nachdem sie gesoffen hatten, f\u00fchrte Makireti die Gruppe fort.<br \/>\nUm 11 Uhr war es etwas k\u00fchl und keiner der Waisen wollte sich w\u00e4lzen. Vuria f\u00fchrte die Gruppe zum Staubbad. Am Nachmittag kl\u00e4rten die Wolken auf und die Sonne kam heraus. Orwa und Sities entspannten sich unter einen Baum, bevor sie weitergrasten. Am Abend kamen die Waisen an einem Schlammloch vorbei, an dem ein einzelner wilde Bulle soff. Teleki und Bongo eilten gleich zu ihm.<br \/>\nSp\u00e4ter am Abend kam Makireti mit ihren Anh\u00e4ngern zu den Stallungen. Ihre Gruppe scheint sich vergr\u00f6\u00dfert zu haben, denn mit ihr kamen Kasigau, Kilabasi, Chaimu und Kilaguni; es wird spannend zu sehen, ob Chaimu und Kilaguni in der Gruppe bleiben. Chaimu scheuchte ein paar V\u00f6gel auf, was sie sehr genoss. Makireti kollerte, als sie losging, und die anderen folgten ihr und bald waren sie au\u00dfer Sichtweite.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/26201584026-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Shukuru kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 23. Januar 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein Morgen mit sehr viel Aktivit\u00e4t. Kurz nachdem die Waisen heraus gekommen waren, schlossen sich ihnen Makireti und ihre Gruppe an. Vuria begr\u00fc\u00dfte Chaimu, indem er seinen R\u00fcssel um ihren schlang, bis Kanjoro, der mit Chaimu spielen wollte, ihn wegschubste. Kurz darauf kam Mutara hinzu und Kanjoro machte ihr Platz, damit sie gegen Chaimu antreten konnte. Kilabasi spielte mit Bongo, w\u00e4hrend Kainuk auf dem Boden herumrollte. Nachdem Mutara mit Chaimu fertig war, legte auch sie sich zum spielen hin. Das lockte Turkwel an, die sich an ihr schuffelte. Laragai versuchte, mit Chaimu zu spielen, doch sie wurde heftig geschubst, bis sie anfing zu schreien. Orwa und Kilabasi hatten ein sch\u00f6nes Match und sp\u00e4ter spielte auch Orwa mit Chaimu. Garzi forderte Kilaguni heraus, doch die Art wie Kilaguni ihn ansah und den R\u00fcssel auf ihn richtete, lie\u00df Garzi den Schwanz einziehen und davonlaufen. Chaimu beendete die morgendlichen Spiele mit einem Ringkampf mit Vuria.<br \/>\nMakiretis Gruppe begleitete die Waisen auch zum Schlammloch. Es war k\u00fchl und die Herde soff nur Wasser und wurde von Makireti wieder in den Busch gef\u00fchrt. Auf dem Weg zu den Weidegr\u00fcnden versuchte Vuria Garzis Hinterbein festzuhalten, doch Garzi konnte sich befreien.<br \/>\nAm Nachmittag war es hei\u00df, sodass Turkwel, Sities und Bomani unter einem Schatten entspannten. Am Abend kamen die Gruppen von Yatta und Mulika an den Stallungen vorbei, als sie Richtung Kalovoto gingen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/26201584547-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Chaimu spritzt mit Wasser<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 24. Januar 2015<\/strong><br \/>\nBongo und Vuria begannen die Aktivit\u00e4ten des Tages damit, sich gegenseitig herauszufordern. Narok legte sich zum spielen hin und Kanjoro machte mit. Narok versuchte, Kanjoro zu einen kleinen Kr\u00e4ftemessen herauszufordern, w\u00e4hrend sie auf dem Boden waren, doch Teleki hatte andere Pl\u00e4ne und legte sich selbst mit Kanjoro an. Sp\u00e4ter unterbrachen Laragai und Shukuru ihr Fr\u00fchst\u00fcck und staubbadeten. Kanjoro und Bomani fra\u00dfen vom selben Baum und Bongo pfl\u00fcckte ein paar Bl\u00e4tter, auf die Kanjoro ein Auge geworfen hatte. Das ver\u00e4rgerte Kanjoro und er drohte Bomani mit seinem R\u00fcssel. Um keinen \u00c4rger zu bekommen, zog sich Bomani zu einem anderen Baum zur\u00fcck. Orwas R\u00fcsselspitze begann zu jucken, also steckte er ihn in den Mund und biss darauf herum.<br \/>\nAls die Waisen nach der Mittagsmilchf\u00fctterung Wasser soffen, machten zwei \u00e4gyptische G\u00e4nse soviel Krach, dass die Waisen sich erschreckten. Mit aufgestellten Ohren rannten sie zu den Keepern, die sie beruhigen konnten. Sities und Shukuru nuckelten vor Aufregung an ihren R\u00fcsseln. Teleki und Kanjoro rangelten kurz miteinander und Teleki ergab sich schnell. Nur Bongo schlammbadete, denn es war k\u00fchl; die anderen staubbadeten nur.<br \/>\nAm Nachmittag fanden Bongo und Vuria einen geeigneten Kratzbaum. Als es hei\u00dfer wurde, entspannten Kainuk und Garzi unter einem Baum, w\u00e4hrend Bongo und Kanjoro ein paar Meter weiter unter einem anderen Baum Schutz suchten. Am Abend kamen Yattas, Mulikas und Lualenis Gruppen an die Stallungen und machten sich wieder auf den Weg, nachdem sie Wasser gesoffen und bei den Kleinen nach dem Rechten gesehen hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/26201584925-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bongo und Vuria grasen zusammen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 25. Januar 2015<\/strong><br \/>\nNach dem Fr\u00fchst\u00fcck eilten die Waisen zur Tr\u00e4nke, bevor sie in den Busch aufbrachen. Sie trafen Lualeni und Ololoo an der Tr\u00e4nke und schlossen sich ihnen f\u00fcr den Vormittag an. Ololoo spielte mit Orwa und bestieg ihn. Bongo machte auch mit und so spielten sie noch, w\u00e4hrend sie in den Busch gingen. Unterdessen kamen an den Stallungen Kilaguni und Chaimu zum Saufen vorbei. W\u00e4hrend Kilaguni soff, warf Chaimu ein paar Erdh\u00e4ufchen \u00fcber ihren K\u00f6rper und in die Luft. Sie machten sich dann wieder auf den Weg zum Grasen.<br \/>\nEtwas sp\u00e4ter kam Yattas Gruppe mit Yattas wildgeborenem Baby Yetu, Wendi, Kinna, Tomboi und einem wilden Bullen. Sie soffen Wasser und Yetu spielte im Schlammloch und warf Matsch auf sich, bis auch sie wieder in den Busch zur\u00fcckgingen. Inzwischen grasten die Waisen fr\u00f6hlich. Shukuru kratzte sich an einem Felsen, w\u00e4hrend Kainuk mit ihren Ohren spielte und mit ihnen herumwedelte. Shukuru und Vuria streckten ihre R\u00fcssel zur Kamera der Keeper aus und wollten danach greifen. Die Keeper zeigten mit den Fingern auf sie, um sie auf Abstand zu halten. Kanjoro graste bei Garzi und Narok.<br \/>\nSp\u00e4ter am Nachmittag f\u00fchrte Teleki die Waisen zu einem neuen Weidegrund und Bongo warf rote Erdbrocken auf sich. Sie trafen auf Kilaguni, Chaimu, Kilabasi, Makireti und Kasigau, w\u00e4hrend sie grasten und spielten eine Weile mit ihnen. Am Abend f\u00fchrte Orwa die Gruppe stolz nach Hause.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/26201585317-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lualeni<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 26. Januar 2015<\/strong><br \/>\nDer Himmel war klar, als die Waisen aus den Gehegen kamen. Es wird langsam trockener und die B\u00e4ume beginnen, die Bl\u00e4tter abzuwerfen. Die verspielten Jungs Vuria und Bongo hatten eine Aufw\u00e4rm\u00fcbung, bei der sie zuerst sich und dann ein paar B\u00fcsche schubsten.<br \/>\nBald schlossen sich Makireti, Kilabasi und Kasigau den Waisen an. Es scheint, dass Kilaguni und Chaimu die Gruppe wieder verlassen haben. Kasigau forderte Orwa heraus, w\u00e4hrend Kilabasi Bongos und Vuria Spiel st\u00f6rte. Kasigau zeigte sp\u00e4ter auch Vuria ein paar Ringkampftechniken, bevor er weitergraste. Kainuk und Bongo fra\u00dfen vom selben Baum und sie standen im Wettbewerb, wer h\u00f6her greifen konnte. Kainuk gewann, denn sie ist einfach gr\u00f6\u00dfer als Bongo. Teleki und Orwa grasten zusammen, w\u00e4hrend Narok mit Turkwel graste. Makireti, Kilabasi und Kasigau machten sich kurz vorm Schlammbad wieder auf den Weg.<br \/>\nDie gro\u00dfen Ex-Waisen-Bullen Kora und Challa sowie drei wilde Bullen tauchten beim Schlammbad auf, direkt nachdem die Waisen ihre Milch getrunken hatten. Challa schloss sich den Waisen am Ufer des Wasserlochs an, wo diese sich gerade Schlamm hinter ihre Ohren spritzten. Obwohl es hei\u00df war, wollte nur Bongo baden und die Anderen gingen zum Staubbad und bildeten dort einen Kreis um Challa.<br \/>\nDer Nachmittag war hei\u00df und die Waisen grasten und wedelten dabei ununterbrochen mit den Ohren. Sp\u00e4ter suchten Sities und Garzi Schutz unter einem Baum, bis es sich wieder auf ertr\u00e4gliches Niveau abgek\u00fchlt hatte. Am Abend kamen die gro\u00dfen Jungs Kora und Rapsu mit Makireti, Kilabasi, Kasigau und einem wilden Bullen zu den Stallungen. Sie soffen Wasser und Rapsu und Kora hatten ein kurzes Kr\u00e4ftemessen, ehe sie wieder verschwanden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/26201585826-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Makireti und Kilabasi grasen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 27. Januar 2015<\/strong><br \/>\nBomani, Sities und Laragai begannen den Tag damit, sich an den Felsen zu kratzen, wie sie es morgens meistens tun. Shukuru staubbadete, w\u00e4hrend die Anderen begannen zu fressen. Um 7 Uhr kamen die halbunabh\u00e4ngigen Waisen aus Sugutas Gruppe zu den Stallungen, doch Ishanga und Olare fehlten. Am Schlammbad nahmen heute nur Kanjoro, Bongo, Sities, Narok und Laragai teil.<br \/>\nAls Laragai aus dem Schlammloch kam, entdeckte sie ein paar M\u00f6wen, die sie mit aufgestellten Ohren verjagte. Das motivierte Narok mitzumachen, doch die V\u00f6gel waren zu schnell und die Waisen hatten keine Chance hinterher zu kommen. Am Nachmittag wurde es sehr hei\u00df und die Waisen kehrten zum Schlammloch zur\u00fcck und blieben fast eine Stunde im Wasser. Nachdem sie genug gebadet hatten, grasten sie in der N\u00e4he des Schlammlochs.<br \/>\nAm Abend kamen Yattas, Mulikas und Lualenis Herden mit sechs wilden Elefanten zu den Stallungen. Eine Stunde nachdem sie sich wieder auf den Weg gemacht hatten, kam noch Sugutas Gruppe gemeinsam mit Nasalot an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/2620159128-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bomani unterwegs<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 28. Januar 2015<\/strong><br \/>\nMutara kam mit einem Zweig im Mund aus dem Gehege und kaute auf diesem herum, als sie zur Tr\u00e4nke lief. Nachdem sie gesoffen hatten, machten sich die Waisen auf den Weg zu den Weidegr\u00fcnden. Beim Grasen juckte Bomani das Ohr und er kratzte sich mit seinem R\u00fcssel. Es schien ihn sehr zu nerven und er brauchte lange, bis er zufrieden war. Laragai hatte einen Streit mit Vuria, sie schubste ihn und nahm ihm Gras aus dem Mund. Er konnte sich aber wehren und ging davon. Die friedfertigere Shukuru fand einen umgest\u00fcrzten Baum und versuchte, ihn aus dem Weg zu schieben. Sie konnte nicht den ganzen Baum bewegen, aber immerhin einige \u00c4ste abbrechen. Turkwel graste in der N\u00e4he von Sities und Narok kratzte sich an einem Felsen.<br \/>\nZum ersten Mal in diesem Jahr waren zehn wilde Bullen am Schlammloch &#8211; ein atemberaubender Anblick! Shukuru, Sities, Bongo, Teleki, Kanjoro, Laragai und Mutara gingen ins Wasser, w\u00e4hrend die wilden Bullen sie neugierig beobachteten. Drei der Bullen fassten sich schlie\u00dflich ein Herz und gingen zu den Waisen ins Wasser. Das machte den Waisen etwas Angst, denn sie f\u00fcrchteten sich etwas vor den gro\u00dfen Bullen und kamen aus dem Wasser heraus.<br \/>\nAm Nachmittag war es sehr hei\u00df und Turkwel, Orwa und Garzi entspannten sich unter einem Baum, ehe sie weitergrasten. Am Abend kamen die Ex-Waisen zu den Stallungen. Kibo forderte Chyulu heraus und Tumaren spielte mit Yetu. Sp\u00e4ter spielte Meibai mit Chyulu, w\u00e4hrend Kibo mit Lenana rangelte. Kilaguni, Chaimu, Ishanga, Olare, Madiba, Kamboyo, Napasha und Buchuma fehlten in der Gruppe.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/2620159447-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mutara im Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 29. Januar 2015<\/strong><br \/>\nHeute kam Narok mit einem Zweig im Mund heraus, doch sie lie\u00df ihn ein paar Meter weiter fallen. Vuria sammelten ihn wieder auf, um daran zu kauen, lie\u00df ihn aber auch wieder fallen, als er merkte, dass er nicht mehr besonders lecker war.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden schlossen sich Makireti, Kilabasi, Kasigau, Naisula, Murka, Kitirua und eine wilde, ungef\u00e4hr siebenj\u00e4hrige Kuh den Waisen an. Es scheint, dass Makireti Chaimu und Kilaguni wieder aus ihrer Gruppe geworfen hat, oder diese beiden sich nicht von der j\u00fcngeren Kuh anf\u00fchren lassen wollten. Orwa hatte ein kurzes Kr\u00e4ftemessen mit Naisula, bevor diese begann, einen Baum umzusto\u00dfen, um zu zeigen, wie stark sie ist und was sie tolles in der Wildnis gelernt hat. Die Ex-Waisen begleiteten die Waisen zum Schlammloch, doch es war zu kalt zum Baden. Mutara und das wilde M\u00e4dchen, das sich bei den Waisen und den Keepern wohlf\u00fchlte, soffen zusammen an der Tr\u00e4nke Wasser.<br \/>\nAm Nachmittag machten sich Makireti und ihre Gruppe wieder auf den Weg. Gegen Abend wurde es sehr hei\u00df und die Waisen gingen, angef\u00fchrt von Mutara, erneut zum Schlammloch, um sich abzuk\u00fchlen, ehe Shukuru die erste Gruppe zu den Stallungen zur\u00fcck f\u00fchrte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/262015989-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Narok<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 30. Januar 2015<\/strong><br \/>\nGleich nachdem er aus dem Gehege gekommen war, ging Orwa zu den Felsen, um seinen Hintern zu kratzen. Vuria und Kainuk gingen zum Erdloch mit der roten Erde und nahmen ein Staubbad. W\u00e4hrend Vuria in der Erde spielte, kam sein Raufkamerad Bongo f\u00fcr einen Ringkampf vorbei. Orwa pfl\u00fcckte ein paar leckere Bl\u00e4tter und Turkwel, die in der N\u00e4he graste, war neidisch darauf und versuchte, sie aus Orwas Mund zu stehlen. Orwa wehrte sich und ging davon, w\u00e4hrend er seine leckeren Bl\u00e4tter genoss.<br \/>\nSp\u00e4ter stand Bomani bei Vuria und nuckelte an dessen Ohren. Vuria hob einen Zweig auf, um darauf zu kauen, doch Bomani stibitzte ihn und lie\u00df ihn dann fallen. Teleki forderte Vuria heraus und gewann.<br \/>\nBeim Schlammbad war es sehr hei\u00df, trotzdem badete nur Bongo. Die anderen standen nur unter einer Akazie und ruhten sich aus. Orwa legte seinen R\u00fcssel auf Telekis R\u00fccken ab. Am Nachmittag grasten die Jungs Orwa, Bongo, Vuria und Kanjoro zusammen, w\u00e4hrend Narok und Shukuru sich unter einem Baum entspannten. Turkwel graste mit aufgestellten Ohren, um sich abzuk\u00fchlen. Am Abend kamen die Waisen wieder beim Schlammloch vorbei und dieses Mal badeten sie alle. Nach dem darauffolgenden Staubbad gingen sie zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/26201591015-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kainuk staubbadet<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 31. Januar 2015<\/strong><br \/>\nTeleki und Vuria begannen den Tag mit einem Kr\u00e4ftemessen. Orwa wurde von Sities geschubst, als er an ihr vorbeilief und auf dem Gras herumtrampelte, das sie gerade versuchte, zu &#8222;ernten&#8220;. Orwa nahm es ihr nicht \u00fcbel, da er seinen Fehler bemerkt hatte.<br \/>\nEtwas sp\u00e4ter schlossen sich Lualeni und Ololoo den Waisen an. Vuria begr\u00fc\u00dfte Ololoo, indem er an ihm schnupperte, doch Ololoo schubste ihn weg. Vuria versuchte, sich zu verteidigen, musste aber schlie\u00dflich aufgeben. Ololoo ging weiter und traf auf Orwa, den er auch herausforderte, w\u00e4hrend Teleki sich an Bomani kratzte. Auch Vuria und Bongo hatten einen l\u00e4ngeren Ringkampf.<br \/>\nUm 11 Uhr brachten Lualeni und Ololoo die Waisen zum Schlammloch. Nur Kainuk, die sonst selten badet, Ololoo und Lualeni nahmen am Schlammbad teil. Die anderen staubbadeten nur. Danach kratzte sich Teleki an einem Baum, bevor er seinen Artgenossen zur\u00fcck zu den Weidegr\u00fcnden folgte. Kainuk hob einen Stock auf, mit dem sie sich unterwegs kratzen konnte. Am Nachmittag wurde es wieder sehr hei\u00df und Shukuru und Laragai mussten den Schatten eines Baumes aufsuchen, bevor sie weitergrasen konnten.<br \/>\nAm Abend f\u00fchrte Lualeni die Waisen zum Schlammloch, wo sie sich nun alle w\u00e4lzten. Sp\u00e4ter f\u00fchrte Lualeni sie auch zur\u00fcck nach Hause. Lualenis Verhalten, die Waisen den ganzen Tag zu begleiten, ist sehr verd\u00e4chtig. Sie hat sicher etwas vor und will vermutlich einen unserer Waisen entf\u00fchren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/26201591245-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Teleki und Vuria rangeln<\/p>\n<p align=\"center\">\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-6243\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2015\/02\/bongo_5.jpg\" alt=\"Bongo\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2015\/02\/bongo_5.jpg 640w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2015\/02\/bongo_5-300x225.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2015\/02\/bongo_5-200x150.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bongo<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-januar-2015\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Donnerstag, 1. Januar 2015 Orwa verlie\u00df das Gehege mit einem Zweig im Mund, w\u00e4hrend Vuria und Bongo das neue Jahr passend begannen, indem sie sich gegenseitig in einen Ringkampf verwickelten &#8211; eine der Lieblingsbesch\u00e4ftigungen von jungen Bullen. Kainuk unterbrach ihr Spiel, indem sie sie auseinanderschob und danach versuchte, Bongo selbst herauszufordern. 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