{"id":6234,"date":"2015-02-21T17:56:03","date_gmt":"2015-02-21T16:56:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=6234"},"modified":"2015-02-21T17:56:03","modified_gmt":"2015-02-21T16:56:03","slug":"umani-springs-januar-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umani-springs-januar-2015\/","title":{"rendered":"Umani Springs Januar 2015"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 1. Januar 2015<\/strong><br \/>\nQuanza war die erste, die die Waisen im neuen Jahr hinausf\u00fchrte und sie war sehr gl\u00fccklich und stellte ihre Ohren auf, um die Schmetterlinge zu vertreiben, die um sie herumflatterten. Quanza gab dann die F\u00fchrung an Lima Lima ab, die die Waisen zu einem nahegelegenen Wasserloch brachte, das die wilden Elefanten im Busch benutzen. Ihnen war sehr hei\u00df und sie badeten eine halbe Stunde darin.<br \/>\nAls sie herauskamen, wurden Lima Lima und Zongoloni von Tsetse-Fliegen gepiesakt und sie eilten zum Staubbad, um die Fliegen zu vertreiben. Als die anderen sahen, wie Lima Lima und Zongoloni rannten, folgten sie ihnen und staubbadeten auch.<br \/>\nAlle waren hocherfreut, dass Mama Daphne heute zu Besuch kam. Es war das erste Mal, seitdem die Waisen hier sind. Lima Lima versuchte mehrfach, Daphne zu umarmen und die Keeper mussten gut aufpassen, dass Lima Lima sie nicht erdr\u00fcckte. Es war ein wunderbarer Start in das Jahr.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/29201563820-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mama Daphne bei den Keepern<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 2. Januar 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen grasten heute im hohen Grasland und versuchten, weiches und gr\u00fcnes Gras zum fressen zu finden. Murera und Sonje scheinen alles zu fressen, ihre M\u00fcnder sind immer voller weichem Gras. Als Sonje ges\u00e4ttigt war, \u00fcbernahm sie die F\u00fchrung von Lima Lima und ging zur Milchf\u00fctterung auf der Lichtung. Als sie ankamen, waren Zongoloni und die gierige Lima Lima sehr durstig. Zongoloni wusste, wo ihre Flaschen stehen, ging dorthin und hob sie eine nach der anderen ohne die Hilfe der Keeper auf und leerte sie. Lima Lima leerte ihre Flaschen auch sehr schnell und inspizierte dann Zongolonis Flaschen, ob wom\u00f6glich noch Reste darin waren. Sie fand aber nichts und kickte die leeren Flaschen zu den Keepern, damit diese sie aufheben.<br \/>\nBeim Staubbad gab es viel Spa\u00df. Quanza kam angerannt und lie\u00df sich in den Sand fallen; sie rieb ihren dicken Bauch daran und staubte sich ein. Sonje legte sich hin, damit die j\u00fcngeren Waisen Quanza und Zongoloni mit ihr spielen konnten. Sie kletterten auf ihren R\u00fccken und Quanza kletterte sogar auf ihren Kopf, doch gl\u00fccklicherweise war sie nicht zu schwer f\u00fcr Sonje. Sie hatten viel Spa\u00df. Danach folgten sie ihren Keepern in den Wald und grasten den Rest des Tages.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/2920156537-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni trinkt ohne Hilfe der Keeper<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 3. Januar 2015<\/strong><br \/>\nSobald die Waisen aus ihren Gehegen gekommen waren, schnupperte Murera am Dung der wilden Elefanten, die \u00fcber Nacht das Wasserloch an den Stallungen besucht hatten. Die wilden Elefanten sind sehr neugierig und m\u00f6chten mehr \u00fcber die Waisen wissen. Murera legte ihren R\u00fcssel auf den Dung, um den Geruch aufzunehmen und mehr \u00fcber die Vegetation zu lernen und was davon alles essbar ist. Zongoloni fl\u00fcsterte mit Sonje, als ob sie sagen wollte &#8222;Was macht Murera denn da mit dem Dung?&#8220;. Lima Lima war sehr besch\u00e4ftigt, ging zu den B\u00fcschen und versuchte, den Spuren der Bullen zu folgen. Doch eigentlich war sie gar nicht so sehr interssiert an den wilden Elefanten, sondern suchte nach ihrem Lieblingskeeper, der seit Anfang des Jahres im Urlaub ist. Sie gab bald auf und folgte dem Rest der Waisen, die zur Milchf\u00fctterung und dann zum Wasserloch gingen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/2920156568-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera kratzt sich an einem Baum<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 4. Januar 2015<\/strong><br \/>\nUmani Springs ist das Zuhause von wilden Elefanten, die wegen des frischen Wassers und der \u00fcppigen Vegetation vom Chyulu-Hills-Nationalpark hierhin migrieren. Es ist sehr gr\u00fcn hier und es gibt viel Futter f\u00fcr sie und die Waisen. Die Elefanten kommen nachts dicht an die Gehege heran, um mehr \u00fcber Murera und die anderen Waisen herauszufinden. Einige haben sogar eigene Babys, die laut schreien und zu ihren Altersgenossen Quanza und Zongoloni m\u00f6chten. Doch immer wenn die Keeper herauskommen, um Fotos zu machen, verschwinden sie wieder im Geb\u00fcsch, da sie immer noch Angst vor Menschen haben. Wenn wilde Elefanten vorbeikommen, sind Murera und Sonje sehr interessiert und versuchten, sie kennenzulernen. Sonje tritt gegen das Tor und verbiegt beinahe die Stangen, wenn sie versucht, zu den Bullen zu gelangen. Doch die wilden Bullen des Kibwezi-Walds sind riesig und die Babys h\u00e4tten in Wirklichkeit gro\u00dfe Angst vor ihnen, denn sie sehen im Vergleich dazu winzig aus.<br \/>\nLima Lima fand heute einen Baumstamm, der ihr im Weg lag, und versuchte ihn wegzuschieben, doch er war zu schwer. Sie gab sich viel M\u00fche, aber als sie die anderen Babys zum Wasserloch rennen sah und dachte, sie w\u00fcrden zu ihrer Milch rennen, eilte sie ihnen nach. Sie holte sie ein, als sie immer noch auf dem Weg zur Milch waren. Die Waisen warteten, bis alle da waren, damit sie zusammen das Schlammbad beginnen konnten. Quanza wollte nicht baden und Sonje bespritzte sie, um sie hineinzulocken, denn es war sehr hei\u00df. Nach dem Bad im schwarzen Schlamm hatten die Waisen ihre Farbe ge\u00e4ndert und wenn man ihre Gesichter nicht sah, konnte man sie glatt f\u00fcr B\u00fcffel halten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/2920157242-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lima Lima grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 5. Januar 2015<\/strong><br \/>\nQuanza hatten ein gro\u00dfes Grasb\u00fcschel im Mund und graste abseits von den anderen Babys, die dicht beieinander standen. Sie gingen in den Wald und teilten sich in drei Gruppen auf. Sonje mit ihrer Freundin Zongoloni, Quanza mit Lima Lima und Murera lief allein hinterher. Lima Lima verlie\u00df Quanza, als sie sah, dass die zwei Keeper in Richtung zweier n\u00e4herkommender Bullen gingen. Sie wollten jede Gefahr, die von den Bullen beim Schlammbad ausgehen k\u00f6nnte, vermeiden.<br \/>\nZongoloni f\u00fchrte ihren gewohnten Trick bei der Milchf\u00fctterung vor und hob ihre Flaschen ohne die Hilfe der Keeper auf. Es war sehr hei\u00df und die Waisen hatten ein gr\u00fcndliches Schlammbad, das eine halbe Stunde dauerte. Danach staubbadeten sie und bliesen gro\u00dfe Staubwolken in die Luft und auf ihre R\u00fccken.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/29201571251-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje f\u00fchrt die Babys im Wald an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 6. Januar 2015<\/strong><br \/>\nSonje und Murera waren sehr gutgelaunt, als sie heute aus ihren Gehegen kamen und die anderen Babys anf\u00fchrten. Sie waren sehr aufgeregt, als sie am Dung ihrer wilden Freunde vorbeikamen. Ein wilder Bulle scheint Murera besonders zu faszinieren, doch Sonje schreckt immer zur\u00fcck, wenn sie am Dung wilder Elefanten vorbeikommt. Lima Lima brachte die kleineren Waisen, die unter ihrer F\u00fchrung standen, zur\u00fcck zu den Keepern, die daraufhin bemerkten, dass Sonje und Murera fehlten. Die Keeper riefen ihre Namen und das \u00fcbliche &#8218;Kwata Kwata&#8216;. Bevor Sonje wieder auftauchte, schob Lima Lima die anderen Waisen aus dem Weg, damit die Keeper sehen konnten, wo die beiden aus dem Wald heraus kamen.<br \/>\nDie Waisen rannten zum Wasserloch, um ihren Durst zu l\u00f6schen, denn als sie sich gegenseitig im Busch gesucht hatten, war ihnen ganz sch\u00f6n warm geworden. Alle Waisen w\u00e4lzten sich im Matsch und staubbadeten anschlie\u00dfend, um die fliegenden Insekten zu vertreiben. Danach rollten sie sich im Gras umher und trockneten so ihre feuchten K\u00f6rper ab.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/29201571731-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 7. Januar 2015<\/strong><br \/>\nDie wilden Elefanten besuchten heute nacht erneut die Stallungen. Es war 1 Uhr und Murera und Zongoloni schliefen fest und bemerkten sie zuerst nicht, bis sie vom Kollern der anderen Babys geweckt wurden. Sie standen auf, um zu sehen, was los war. Die Keeper versuchten, ein paar Fotos zu machen, doch die wilden Bullen mochten das gar nicht und gingen in Angriffshaltung. Sie verschwanden im Busch, als die Keeper weiter fotografierten. Offenbar dachten sie, die Blitzlichter w\u00e4ren die Taschenlampen von Wilderern, vor denen sie sich sehr f\u00fcrchten. Lima Lima und die anderen Waisen blieben schreiend zur\u00fcck und versuchten beinahe, die W\u00e4nde hochzuklettern, um herauszukommen.<br \/>\nAls Sonje die Waisen am Morgen hinausf\u00fchrte, um das Grasen zu beginnen, waren die Bullen noch immer in der N\u00e4he. Murera entfernte sich ein kleines St\u00fcck von der Gruppe und versuchte, ihren wilden Freunden zu folgen. Quanza fand einen Baum, um sich daran zu kratzen, w\u00e4hrend die Anderen an einem nat\u00fcrlichen Wasserloch spielten und sich entspannten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/29201572135-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wilde Bullen besuchen in der Nacht die Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 8. Januar 2015<\/strong><br \/>\nSeit Anfang des Jahres kommen viele wilde Elefanten vorbei und besuchen die Babys in der Nacht. Der gleiche Bulle, der schon einmal versuchte hineinzugelangen, um Murera und Sonje zu besuchen, kam heute morgen mit ein paar Freunden erneut vorbei. Es scheint, als wollten sie Mureras und Sonjes Aufmerksamkeit erregen, denn irgendwann werden die beiden anfangen, sich nach Paarungspartnern umzusehen. Die wilden Bullen laufen weite Wege, sogar vom Amboseli-Nationalpark kommen sie, um die Umani-M\u00e4dchen im Kibwezi-Wald zu treffen. Amboseli trocknet langsam aus und so kommen sie auch her, um Wasser und gr\u00fcnes, frisches Futter in sicherer Umgebung zu finden.<br \/>\nQuanza und Zongoloni, die noch sehr jung sind, waren die Bullen egal, und sie spielten nur am Wasserloch der Stallungen. Zongoloni stand auf einer Seite des Wasserlochs und soff, w\u00e4hrend Quanza bereits drin sa\u00df, spielte und wartete, dass Zongoloni auch endlich soweit war. Murera brachte die jungen M\u00e4dchen zu Sonje.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/29201572547-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die schwere Murera versucht aufzustehen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 9. Januar 2015<\/strong><br \/>\nHeute morgen war viel Trompeten zu h\u00f6ren. Die Elefantenbabys jagten herum und zeigten, wie kr\u00e4ftig sie treten k\u00f6nnen. Murera rannte tats\u00e4chlich mit aller Kraft gegen alles, was ihr im Weg stand. Die anderen Waisen lie\u00dfen sich von Murera, die gegen B\u00e4ume trat und die Erde mit ihrem R\u00fcssel wegblies, inspirieren. Sie trompeteten laut und die Luft vibrierte. Sonje war irgendwann ersch\u00f6pft, lie\u00df aber die anderen weitermachen, da es nicht so aussah, als w\u00fcrden sie sich bald beruhigen. Sie machte sich auf die Suche nach Futter und irgendwann folgten ihr die anderen.<br \/>\nQuanza ging hinter Lima Lima her und versuchte, ihren Schwanz festzuhalten. Lima Lima mochte das gar nicht und sie versuchte Quanza wegzuschubsen. Das war aber nicht sehr erfolgreich, da sie viel leichter als Quanza ist.<br \/>\nDie gierige Lima Lima veranstaltete dann mit Zongoloni ein Wettrennen zu den Milchflaschen und zum W\u00e4lzen am Wasserloch. Das Wetter war sehr hei\u00df und ein paar B\u00fcffel kamen zum Schlammloch, um sich abzuk\u00fchlen. Lima Lima und Zongoloni sahen sie kommen, als sie gerade badeten, trompeteten laut und fl\u00fcchteten sich zu den Keepern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/29201573035-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Elefanten genie\u00dfen ihren Tag<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 10. Januar 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen versammelten sich zu einer gl\u00fccklichen Familie unter Sonjes F\u00fchrung, als sie grasten. Sie wanderten herum und erkundeten verschiedene Gegenden, um mehr Futter zu finden. Ein Nashornvogel flog \u00fcber ihre K\u00f6pfe hinweg und Zongoloni versuchte zu sehen, was es war, doch Elefanten sind nicht gut darin, nach oben zu schauen. Die Babys wanderten weiter um die Umani-H\u00fcgel herum und kletterten den ganzen Weg zum Aussichtspunkt hinauf, von dem aus es einen tollen Sonnenuntergang zu sehen gibt.<br \/>\nAn den H\u00e4ngen des Bergs standen Buschb\u00f6cke, B\u00fcffel und verschiedenste Antilopen herum, die das Gras genossen, als die Waisen zum Wasserloch gingen, wo sie ihre Milch bekommen sollten. Die Babys schienen sehr m\u00fcde zu sein und wollten sich im Schatten ausruhen, doch die Keeper \u00fcberzeugten sie weiterzugehen, da es Milchf\u00fctterungszeit war. Sie tranken ihre Milch und hatten dann ein tolles Schlammbad mit viel Spa\u00df.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/29201573418-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Babys grasen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 11. Januar 2015<\/strong><br \/>\nIn den fr\u00fchen Morgenstunden kam Lima Lima zuerst heraus und trompetete laut. Sie suchte alle Ecken der Stallungen nach den wilden Elefanten ab, die in der Nacht in der N\u00e4he gebr\u00fcllt und trompetet hatten. Die Wilden hatten einige Zeit am Tor herumgestanden, als ob sie darauf gewartet h\u00e4tten, dass sie hinein d\u00fcrfen und Murera begr\u00fc\u00dfen k\u00f6nnen. Lima Lima verbrachte die ganze Zeit bis zur 11-Uhr-F\u00fctterung damit, den Spuren der wilden Elefanten zu folgen, obwohl diese sich bei Sonnenaufgang auf den Weg gemacht hatten. Sie kam sogar zu F\u00fctterung zu sp\u00e4t, was noch nie dagewesen ist, denn sie liebt ihre Milch sehr. Zongoloni wartete ungeduldig auf Lima Lima und als sie endlich auftauchte, rannte sie so schnell sie konnte zu ihren Flaschen.<br \/>\nAlle Babys badeten danach im Schlammloch. Zongoloni kam aus dem Wasser auf der Suche nach Sonje, die schon etwas fr\u00fcher herausgekommen war und sie mit der dr\u00e4ngelnden Murera zur\u00fcckgelassen hatte. Dann tauchte Sonje wieder auf und auch Murera wollte sich auf die Suche nach Gr\u00fcnfutter machen, doch sie \u00fcberlegte es sich anders und planschte noch ein paar Minuten, ehe alle zum Grasen in den Busch zur\u00fcck gingen. Murera fand einen geeigneten Kratzfelsen und nutzte ihn f\u00fcr ihren juckenden Hintern. Sonje setzte sich hin und l\u00e4chelte den Himmel an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/29201573835-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lima Lima \u00fcbernimmt mal wieder die F\u00fchrung<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 12. Januar 2015<\/strong><br \/>\nSonje alberte heute mit Lima Lima herum. Als Lima Lima n\u00e4her kam, steckten sie sich ihre R\u00fcssel gegenseitig in den Mund und fl\u00fcsterten sich etwas zu. Quanza und Zongoloni langen auf dem weichen Gras an den H\u00e4ngen der Umani-H\u00fcgel, ruhten sich aus und warteten auf die Mittagsf\u00fctterung und das Schlammbad. Danach gingen sie zum Wasserloch und bespritzten ihre \u00fcberhitzten K\u00f6rper. Die Babys hatten auch viel Spa\u00df beim Staubbad und warfen gro\u00dfe Erdhaufen auf ihre R\u00fccken. Sie kletterten aufeinander, als sie sich zum Einstauben hinlegten. Murera ging zum weichen Gras, um sich abzutrocknen, ohne dass die kleinen Rabauken dabei waren.<br \/>\nEinige der Waisen badeten sp\u00e4ter am Tag noch einmal, da es sehr hei\u00df war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/29201574426-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lima Lima kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 13. Januar 2015<\/strong><br \/>\nLima Lima suchte heute den Weidegrund f\u00fcr die Babys aus und die Keeper waren gespannt, wohin sie gehen w\u00fcrde. Irgendwann h\u00f6rte sie die Keeper ihren Namen rufen und blieb stehen, um zu sehen, was los war. Zuerst dachte sie, es w\u00e4re bereits F\u00fctterzeit, doch dann bemerkte sie, dass die Anderen zum Baden an einem Schlammloch Halt gemacht hatten.<br \/>\nHeute gab es ein Wettrennen zwischen Quanza und Zongoloni darum, wer zuerst bei den Milchflaschen ist. Quanza gewann und Zongoloni folgte wenige Meter dahinter. Nach dem Schlammbad wollte Sonje sich auf den Weg machen, wartete aber auf Zongoloni, weil sie sie nicht allein zur\u00fccklassen wollte. Also Zongoloni kam, brachte Sonje alle Babys zum frischen Wasser, wo sie saufen konnten, bevor sie weitergingen &#8211; immer im Schatten, da es sehr hei\u00df war. Als es sich abk\u00fchlte, gingen die Waisen zum weichen Grasland zur\u00fcck und fra\u00dfen Gras und Wurzeln, bevor sie zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/29201574839-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera verl\u00e4sst das Wasserloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 14. Januar 2015<\/strong><br \/>\nSchon fr\u00fch am Morgen zeichnete sich ein hei\u00dfer Tag ab im Kibwezi-Wald. Die Babys grasten unter den gro\u00dfen B\u00e4umen, als sie an den H\u00e4ngen der H\u00fcgel in Richtung Kenze gingen. Sie fra\u00dfen von den Akazien und ruhten sich immer wieder aus, wenn ihnen die F\u00fc\u00dfe zu hei\u00df wurden.<br \/>\nAls sie das Wasserloch erreichten, hie\u00df es nur noch: Baden. Die Keeper schoben sie ins Wasser, damit sie auch alle hineingingen und sie hatten sehr viel Spa\u00df, bis Zongoloni ein Krokodil-Baby entdeckte. Sie informierte Lima Lima, die sofort handelte und die Keeper holte. Die f\u00fchrten sie vom Wasserloch weg, um kein Risiko einzugehen. Danach brachten sie das Krokodil zu seinen Freunden an die Quelle zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/29201575245-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera verscheucht ein Dikdik<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 15. Januar 2015<\/strong><br \/>\nQuanza kam aus dem Gehege und sah sehr hungrig aus. Sie ging sich schnell etwas Leckeres zu fressen suchen. Murera und Sonje folgten ihr langsam, doch sie hielten an der Tr\u00e4nke an, um etwas zu saufen, bevor sie in den Busch aufbrachen. Lima Lima hilft den Keepern sehr: Sie unterh\u00e4lt sie nicht nur mit ihren fr\u00f6hlichen Dummheiten, sondern sie informiert sie auch, wenn sie etwas Au\u00dfergew\u00f6hnliches entdeckt, so wie sich n\u00e4hernde wilde Elefanten. Es kommen immer h\u00e4ufiger welche zu den Stallungen. Das Wasserloch hier ist eine n\u00e4chtliche Attraktion, insbesondere da jetzt der Chyulu-Hills-Nationalpark immer weiter austrocknet. Der Kibwezi-Wald ist nun das Zuhause vieler wilder Tiere aus dem Nationalpark.<br \/>\nLima Lima entwickelt sich zu einer f\u00e4higen jungen Leitkuh, die gute F\u00fchrungsqualit\u00e4ten besitzt. Sie h\u00e4lt die Babys auf dem Laufenden, wenn sich die F\u00fctterzeiten n\u00e4hern und die Keeper m\u00fcssen sie nur kurz rufen, und sie eilt herbei. Sie rennt so schnell, dass die langsameren beiden, Sonje und Murera, die wegen ihrer Beinverletzungen nicht so schnell laufen k\u00f6nnen, zur\u00fcckfallen, auch wenn sie versuchen, mitzuhalten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/29201575630-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Babys saufen Wasser an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 16. Januar 2015<\/strong><br \/>\nHeute war ein gro\u00dfer Tag f\u00fcr alle in Umani Springs, denn eine neue Gruppe von drei Jungs aus dem Waisenhaus kam an. Jasiri, Faraja und ihr frecher Freund Ngasha wurden fr\u00fch am Morgen in den Umzugs-LKW geladen und sicher nach Umani-Springs gefahren. Als sie ankamen, kam Jasiri zuerst heraus, aber er war sehr z\u00f6gerlich und musste ein wenig von den Keepern geschoben werden. Faraja folgte ihm, schien aber sehr verwirrt von der neuen Umgebung zu sein. Er wollte nicht einmal seine Milchflasche annehmen. Als letztes folgte Ngasha. Lima Lima wartete in der N\u00e4he und war froh, Ngasha zu begr\u00fc\u00dfen. Sie umarmte ihn, w\u00e4hrend er seine Milch trank. Lima Lima und Quanza gingen beide zu den Jungs. Sie wussten, dass sie aus ihrem ehemaligen Zuhause gekommen waren und begr\u00fc\u00dften sie in Umani. Auch Sonje begr\u00fc\u00dfte sie, wie es eine gute Mutter tun w\u00fcrde, beruhigte sie mit viel Geduld und erz\u00e4hlte ihnen, wie froh sie sein konnten, an diesem tollen Platz mit jeder Menge leckerem Futter zu sein.<br \/>\nLima Lima f\u00fchrte die Jungs auf dem Gel\u00e4nde herum und zeigte ihnen, wie sch\u00f6n es hier ist. Nach einer halben Stunde beruhigten sich die Neulinge langsam und folgten Lima Lima und den Keepern in den Busch und zum Wasserloch.<br \/>\nBei der Milchf\u00fctterung wussten Jasiri, Faraja und Ngasha nicht so recht, wo es lang ging, denn Lima Lima war gerade hinter ihnen. Sie wollten nur den Nairobi-Keepern, die mitgekommen waren, folgen und haben sich an die Umani-Keeper noch nicht gew\u00f6hnt. Nach der Milchf\u00fctterung wurde es den Waisen sehr warm und sie gingen erst schlammbaden und dann staubbaden. Sie sahen Murera warten, sie war sehr eifers\u00fcchtig, als sie sah, wie toll Lima Lima, Quanza und Sonje die neuen Jungs unterhielten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/2920158234-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die gro\u00dfe Familie zusammen beim Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 17. Januar 2015<\/strong><br \/>\nNgasha, Faraja und Jasiri waren die ersten, die am Morgen aus ihren Gehegen kamen. Quanza und Lima Lima f\u00fchrte die M\u00e4dchen zu den Jungs hinaus, die bereits begonnen hatten zu grasen. Die Babys freuten sich \u00fcber den tollen Morgen und begr\u00fc\u00dften sich gegenseitig. Die Jungs waren gerne bei Lima Lima, denn sie wollten nicht herumgeschubst werden. Sonje kletterte auf die Laderampe und versuchte, die Jungs zu \u00fcberzeugen, ihr zu folgen und mit ihr zu spielen. Sie konnte sie aber nicht locken, da Lima Lima um Weg stand und sie zum Grasen in den Busch f\u00fchrte. Murera und Sonje blieben bei ihrem Adoptivkind Zongoloni.<br \/>\nAls es Zeit f\u00fcr das Schlammbad war, kam Lima Lima mit Ngasha, Faraja und Jasiri zu den Milchflaschen angerannt. Sp\u00e4ter brachte sie sie zum Schlammloch, da es sehr hei\u00df geworden war, was vor allem f\u00fcr die Haut der Albinos nicht gut ist. Ngasha und Faraja hatten viel Spa\u00df beim Baden, w\u00e4hrend Jasiri sich nur die Beine bespritzte. Nach dem Abk\u00fchlen gingen die Babys zum Staubbad und Jasiri, Faraja und Ngasha verf\u00e4rbten sich von Grau zu einem sch\u00f6nen Umani-Braun. Murera war noch immer eifers\u00fcchtig auf die Jungs und \u00fcberlie\u00df das Bemuttern komplett Sonje, Lima Lima und Quanza.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/2920158659-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Babys staubbaden und f\u00e4rben sich um<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 18. Januar 2015<\/strong><br \/>\nZongoloni bekam pl\u00f6tzlich \u00c4rger, als sie sich mit Faraja um einen leckeren gr\u00fcnen Zweig stritt, den er im Mund hatte. Sie dachte, mit Faraja k\u00f6nnte sie es locker aufnehmen, doch der Streit dauerte eine Weile an, bis Faraja genug hatte, sich umdrehte und Zongoloni kr\u00e4ftig zu Boden stie\u00df. Zongoloni schrie auf und Sonje eilte herbei, um zu sehen, was mit ihrer geliebten Zongoloni los war. Sonje beruhigte sie und drehte sich dann zu Faraja um, um ihn zu bestrafen, doch er war l\u00e4ngst weggerannt. Als sie sah, dass Faraja verjagt worden war, machte sich Quanza auf den Weg, um nach ihm zu sehen. Sie nahm ihn und die anderen Jungs unter ihre Fittiche, damit sie keinen \u00c4rger mehr mit Sonje und Murera bekamen. Quanza bemutterte Ngasha und seine Freunde den ganzen Tag und sie stellte sicher, dass sie gl\u00fccklich waren und genug weiches Futter fanden.<br \/>\nEs wurde sehr hei\u00df und Lima Lima f\u00fchrte wie \u00fcblich alle zum Schlammloch. Auf dem Weg kamen sie an Murera vorbei und wichen ihr lieber aus, damit sie sie nicht \u00e4rgern konnte. Die Babys gingen zu einem Wasserloch mit einem Babykrokodil und ein paar Schildkr\u00f6ten darin. Eine Schildkr\u00f6te sonnte sich neben dem Wasserloch und als Ngasha sie ins Wasser springen sah, erschreckte er sich und rannte davon. Dann sprang auch das Krokodil hinein und alle au\u00dfer Quanza, Sonje und Zongoloni flohen. Nachdem sie sich wieder gefangen hatten, f\u00fchrte Jasiri erst Faraja und dann Ngasha zum Wasser zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/29201581243-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni streitet sich mit Faraja<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 19. Januar 2015<\/strong><br \/>\nNgasha hat noch nicht so recht verstanden, dass er nun, da er das Waisenhaus verlassen hat, langsam erwachsen werden muss. Er bleibt noch immer durchgehend in Sichtweite der Keeper. Wenn er sie nicht mehr sehen kann, schreit er, und sofort eilt Lima Lima herbei und eskortiert ihn zu den Keepern zur\u00fcck. Lima Lima ist eine tolle kleine Ersatzmutter und stellt immer sicher, dass sich die Jungs wohlf\u00fchlen. Murera folgte den Jungs zum Grasland, wo die Keeper ein Schw\u00e4tzchen hielten und Jasiri und Faraja grasten. Ngasha eilte hinter der gierigen Lima Lima zu den Milchflaschen, w\u00e4hrend Jasiri und Faraja hinterher schlenderten und wussten, dass die Keeper ihre Flaschen f\u00fcr die aufbewahren w\u00fcrden. Lima Lima griff ihre Flasche und versuchte angestrengt, sie so zu halten wie Zongoloni das tut, doch sie fiel ihr herunter und die Keeper mussten ihr helfen.<br \/>\nEs war dann Zeit f\u00fcr Spiel und Spa\u00df und die Waisen gingen zum Staubbad. Ngasha und die Jungs zeigten neue Techniken, die Sonje und die anderen M\u00e4dchen noch nicht gesehen hatten. Ngasha begann die Show damit, Zongoloni zu besteigen. Die anderen zwei, Faraja und Jasiri, machten mit, indem sie auf Sonje kletterten. Sonje dachte zuerst, ihre geliebte Zongoloni spielte auf ihr, doch als sie sah, dass es die zwei Jungs waren, stand sie auf und schubste sie weg; sie jagte sie sogar vom Staubbad weg. Zongoloni und Quanza bliesen gro\u00dfen Staubhaufen auf ihren R\u00fccken und Ngasha rieb seinen Hintern an den anderen Staubbadern. Alle hatten viel Spa\u00df.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21020151251-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha rubbelt seinen Hintern<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 20. Januar 2015<\/strong><br \/>\nSeit Ngasha nach Umani kam, hat er sich gut eingelebt und scheint sich wohl zu f\u00fchlen. Er hat sich an die Wege gew\u00f6hnt und heute entschied er, die M\u00e4dchen zum Grasen hinauszuf\u00fchren. Zongoloni und Jasiri folgten ihm und marschierten ihm durch einen Graben hindurch hinterher. Zongoloni bef\u00fcrchtete schon, Ngasha w\u00fcrde sich verlaufen, doch er bewies, dass er kein Baby mehr ist, sondern schon ein gro\u00dfer Junge, der wei\u00df, zu welcher Zeit er wo sein muss. Jasiri, der auch schon durch den Graben hindurch war, kehrte noch einmal zur\u00fcck zu seinem Freund Faraja, um ihm zu zeigen, wie man den Graben \u00fcberquert, damit er sich den Anderen beim Schlammbaden anschlie\u00dfen konnte.<br \/>\nNgasha zeigte sich heute von seiner gierigen Seite, denn als er seine Flaschen geleert hatte, blieb er stehen und wartete ab, ob Zongoloni ihm eine Flasche \u00fcbrig lassen w\u00fcrde. Die schlaue Zongoloni hielt aber ihre Flasche selber und hob dann die andere auf und trank sie. Sie rannte mit ihrer zweiten Flasche davon, und lie\u00df sie erst fallen, als sie leer war. So bekamen Ngasha und Lima Lima nichts davon ab.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201513027-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jasiri zeigt Faraja den Weg durch den Graben<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 21. Januar 2015<\/strong><br \/>\nLima Lima leistet gern den Jungs Gesellschaft. Ihr Liebling ist Ngasha und sie bleibt meistens bei ihm und manchmal bei Jasiri. Murera hat sich weitestgehend um sich selbst gek\u00fcmmert seit die Jungs angekommen sind, denn sie ist noch immer eifers\u00fcchtig, dass Sonje, Lima Lima und Quanza sich zuerst mit ihnen angefreundet haben. Murera ist etwas schwierig geworden und die Anderen halten von ihr Abstand, weil sie Angst haben, geschubst und von ihren langen Sto\u00dfz\u00e4hnen verletzt zu werden.<br \/>\nDie Babys folgten ihren Keepern in den Busch und Ngasha blieb sehr dicht bei ihnen und versuchte sogar, in ihren Taschen zu schnuppern. In Bezug auf die Keeper ist er immer noch wie ein Baby und m\u00f6chte sie immerzu um sich haben.<br \/>\nAls die Waisen zu ihren Milchflaschen und zum Wasserloch gingen, war es Quanza sehr warm. Sie sprang schnell ins Wasserloch und bespritzte ihre Beine und F\u00fc\u00dfe und dann ihre Brust, die sehr hei\u00df war. Nach dem W\u00e4lzen gingen alle zum Staubbad. Ngasha stand auf und wollte davon gehen, und er versuchte herauszufinden, in welche Richtung die Keeper heute gehen w\u00fcrden. Als Jasiri sah, dass sich alle auf den Weg machten, suchte er seine Freunde Ngasha und Faraja zusammen und ging mit ihnen zusammen in den Wald.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201513838-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lima Lima links und Ngasha rechts<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 22. Januar 2015<\/strong><br \/>\nMurera kam aus ihrem Gehege und ging direkt zum Kratzpfosten auf dem Gel\u00e4nde, wo sie versuchte, ein paar Zecken loszuwerden. Danach entspannte sie sich und spielte in der staubigen Erde, die mit einem Traktor aus dem Wald herangeholt worden war. Auch die wilden Elefanten spielen gern dort, wenn sie die Babys besuchen und lassen ihre gro\u00dfen Fu\u00dfabdr\u00fccke darin zur\u00fcck, um zu zeigen, dass sie da waren.<br \/>\nIm Geb\u00fcsch schrie Ngasha, als er mal wieder die Keeper nicht finden konnte, und Lima Lima eilte herbei und brachte ihn zu der Stelle, an der die Keeper sa\u00dfen. Er ist noch immer unsicher, wenn er sie nicht sieht, was im Kibwezi-Wald ein Problem ist, da die Vegetation sehr dicht ist. Normalerweise k\u00f6nnen die Waisen die Keeper am Geruch erkennen und wissen genau, wo sie sind, auch wenn sie sie nicht sehen k\u00f6nnen.<br \/>\nAls die Babys zur Milchf\u00fctterung gingen, hatten sie alle zusammen ein tolles Familien-Staubbad. Jasiri versuchte, mit Faraja zu spielen, indem er dessen Schwanz festhielt, doch Faraja mochte nicht und rannte fort. Jasiri hat einen Ruf als &#8222;Schwanzbei\u00dfer&#8220; und musste wegen dieser unsch\u00f6nen Angewohnheit auch nachts von Faraja getrennt werden. Faraja teilt nun das Gehege mit Ngasha und Jasiri hat ein Gehege f\u00fcr sich. So kann er in seinen eigenen Schwanz bei\u00dfen und verursacht keine Probleme mehr.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21020151442-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera spielt im Staub<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 23. Januar 2015<\/strong><br \/>\nAm fr\u00fchen Morgen \u00fcbernahm Ngasha die F\u00fchrung im Busch und versuchte, den Weg ohne Lima Limas und Quanzas Hilfe zu finden. Er war allerdings nicht sehr erfolgreich, denn er ist erst seit einer Woche hier. So verlief er sich und rief nach Lima Lima und den Keepern um Hilfe. Lima Lima war bei den Keepern zur\u00fcckgeblieben, doch sie antwortete schnell und ging ihn suchen. Auch die Keeper riefen ihn, damit er verstand, dass sie in der N\u00e4he waren und er in ihre Richtung gehen w\u00fcrde. Bald waren alle wieder vereint und Ngasha streckte seinen R\u00fcssel in die H\u00f6he, schnupperte nach Jasiri und den Anderen und stellte fest, dass er nie wirklich allein gewesen war.<br \/>\nEr ging mit Lima Lima in den Wald zur\u00fcck und traf auf dem Weg Zongoloni. Jasiri begann, alle zu Murera hin\u00fcber zu f\u00fchren, die ein paar Wurzeln fra\u00df, die wilde Elefanten in der Nacht ausgegraben hatten. Schlie\u00dflich liefen sie weiter, doch Sonje ging zu Murera zur\u00fcck, die bei den leckeren s\u00fc\u00dfen Wurzeln bleiben wollte. Auch Sonje probierte die Wurzeln und w\u00e4re bei Murera geblieben, doch sie wurde weggescheucht. Sonje versteht Mureras Schw\u00e4chen und entschied, sie nicht zu weit zur\u00fcckzulassen.<br \/>\nNgasha merkte, dass es bald Milchzeit war und dass die Jungs zuerst dran waren. Er f\u00fchrte sie zur F\u00fctterstelle und Lima Lima bildete das Schlusslicht. Trotzdem hatte sie ihre Milchflaschen deutlich vor den Jungs geleert und h\u00e4tte sie noch beim Trinken gest\u00f6rt, wenn die Keeper sich ihr nicht in den Weg gestellt h\u00e4tten. Nach der F\u00fctterung soffen alle Waisen Wasser am Wasserloch und staubbadeten. Das Staubbad genossen sie sehr, denn so konnten sie die Tsetse-Fliegen verscheuchen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201514829-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha, immer in der N\u00e4he der Keeper<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 24. Januar 2015<\/strong><br \/>\nAm Morgen stand Grasen auf dem Plan und Jasiri, Faraja und Ngasha streckten ihre langen R\u00fcssel aus und schnupperten an den s\u00fc\u00dfen Zweigen, die sie abbrachen und fra\u00dfen. Die B\u00fcsche sind gro\u00df und dicht und es ist schwer, sie im Busch fressen zu sehen. Die Keeper sahen nur, wie ihre ausgestreckten R\u00fcssel die B\u00fcsche durchsch\u00fcttelten.<br \/>\nSonje h\u00f6rte Zongoloni schreien und trompeten und dachte, sie h\u00e4tte Probleme, doch als Sonje sie erreichte, sah sie, dass Zongoloni nur mit Schmetterlingen spielte. Sie versuchte, die Schmetterlinge zu jagen, was recht schwierig war, da sie immer wegflogen. Sie stolperte und fiel \u00fcber ihre eigenen Beine. Murera schloss sich ihr an, doch auch gemeinsam konnten sie keine Schmetterlinge erwischen. Dann kamen auch Ngasha und Jasiri angerannt, um zu sehen, was los war. Ngasha lie\u00df Jasiri bei den Anderen und ging zu den Keepern, die er auf der anderen Seite der B\u00e4ume gesehen hatte.<br \/>\nBald war es Zeit f\u00fcr das Schlammbad und die Waisen gingen auf direktem Wege zur Milchf\u00fctterung und zum Wasserloch. Die Jungs bildeten eine Gruppe und Lima Lima wollte mit ihnen mitgehen, doch da sie sie bei der F\u00fctterung immer st\u00f6rt, hielten die Keeper sie zur\u00fcck. Sie schickten stattdessen Zongoloni mit ihnen mit, da sie nicht st\u00f6rt und sich einfach selbst f\u00fcttert. Noch bevor die Jungs zum Schlammbad gegangen waren, schlich sich Lima Lima aber doch hin und trat die Flaschen um, die nicht ihre eigenen waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21020152033-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje im Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 25. Januar 2015<\/strong><br \/>\nAm Morgen machte sich Murera auf die Suche nach den wilden Elefanten, die in der Nacht vorbeigekommen waren und an der Tr\u00e4nke Wasser gesoffen hatten. Sie hatten viel Krach an den Stallungen gemacht und um die besten Pl\u00e4tze an der Tr\u00e4nke gek\u00e4mpft. Murera dachte, sie k\u00f6nnte sie vielleicht am Morgen noch finden und ging sehr langsam, um die Spur aufzunehmen. Doch sie fand nichts au\u00dfer gro\u00dfen Dunghaufen. Die Bullen hatten sich schon sehr fr\u00fch auf den Weg gemacht, lange bevor die Babys nach ihrer F\u00fctterung herauskamen.<br \/>\nSp\u00e4ter schloss Sonje sich Murera eine Weile zum Spielen an, bevor sie den Babys und den Keepern folgten und gemeinsam in den Busch gingen. Jasiri ging zum kratzen zu einem Felsen &#8211; etwas, das er von Zongoloni gelernt hat. Dann wanderten die Babys weiter umher, bis es Zeit f\u00fcr die Mittagsf\u00fctterung war. Ngasha ging zusammen mit Zongoloni zur F\u00fctterung und machte ihr nach, die Flasche aufzuheben und zu trinken, ohne sie fallenzulassen. Als sie fertig waren, gingen sie zum Schlammloch und dann zum Staubbad. Es sah sehr komisch aus, wie sie ihre K\u00f6rper abtrockneten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21020152526-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jasiri kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 26. Januar 2015<\/strong><br \/>\nMurera kam sehr schnell aus dem Gehege und nuckelte an ihrem R\u00fcssel, als ob sie an einem Salzstein lecken w\u00fcrde. Sie wollte, dass Sonje mitkommt, doch die ging lieber zu den anderen Elefanten, die dabei waren, auf die Laderampe zu klettern. Als Murera bemerkte, dass Sonje nicht mitkam, ging sie auch zur\u00fcck und spielte an der Laderampe. Jasiri kam auf die Idee, die Steinw\u00e4nde zum kratzen zu benutzen, um die Zecken loszuwerden, die ihn piesacken, seit er hier ist. Die Keeper bespr\u00fchen die Waisen mit einem Zeckenmittel, doch Ngasha, Faraja und Jasiri haben sich daran noch nicht gew\u00f6hnt und rennen immer weg, wenn die Keeper versuchen, sie einzuspr\u00fchen. Die Jungs lernen aber langsam, dass das Kratzen an den Felsen und das Suhlen im Matsch die Zecken auf ganz nat\u00fcrliche Weise fernh\u00e4lt.<br \/>\nFaraja, Jasiri und Ngasha h\u00f6rten die Kraniche schreien und mit den Fl\u00fcgeln schlagen. Das Ger\u00e4usch war ihnen unbekannt und die drei \u00e4ngstlichen Jungs flohen zu den Keepern, Lima Lima und Quanza. Die beiden Elefanten hatten alle H\u00e4nde voll zu tun, den Jungs zu erkl\u00e4ren, dass das nur ein paar V\u00f6gel in der Luft waren. Zongoloni brachte Ngasha in den Busch zur\u00fcck, damit er sich wieder beruhigen und weitergrasen konnte. Nachdem alles wieder in Ordnung war, erlaubten die Jungs Lima Lima und Zongoloni, sie zum Schlammloch zu f\u00fchren. Ngasha schlammte sich so ein, dass man ihn kaum noch erkennen konnte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21020152958-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje versucht, auf die Rampe zu klettern<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 27. Januar 2015<\/strong><br \/>\nMurera nuckelte wieder an ihrem R\u00fcssel, als sie heute morgen aus dem Gehege kam. Sonje kam hinterher, doch sie wollte Murera nicht so richtig folgen. Ein kleines Versteckspiel entstand, als Murera Sonje verfolgte und Sonje versuchte, ihr aus dem Weg zu gehen. Am Ende waren beide Elefanten an der Laderampe und kratzten sich an den W\u00e4nden. Auch Jasiri hielt das f\u00fcr eine gute Idee, als er sah, wie seine Artgenossen ihre gro\u00dfen B\u00e4uche an der Wand schuffelten und die Zecken von ihnen herunterfielen. Ngasha und Faraja m\u00fcssen erst noch lernen, sich an Felsen und gro\u00dfen B\u00e4umen zu kratzen, wie es Lima Lima, Quanza und Zongoloni tun. Zongoloni und Sonje zeigen ihnen immer wieder, wie sie die juckenden Zecken loswerden. Manchmal bespr\u00fchen die Keeper die Elefanten mit einem Zeckenmittel, und Lima Lima macht dabei sehr gut mit. Sie geht dicht an den spr\u00fchenden Keeper heran, damit er gut an alles herankommt, doch die Jungs sind noch nicht daran gew\u00f6hnt.<br \/>\nJasiri, Faraja und Ngasha h\u00f6rten wieder die Kraniche im Gras nach ihrem Nachwuchs rufen und erschraken und rannten zu den Keepern. Lima Lima legte ihren R\u00fcssel auf Ngashas Schulter, um ihn zu beruhigen und ihm zu erkl\u00e4ren, dass das nur normale V\u00f6gel waren, normale Ger\u00e4usche des Waldes. Nach dem ganzen Gerenne war den Waisen warm genug f\u00fcr ein weiteres Schlammbad.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201521455-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 28. Januar 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein toller Morgen und die Babys suchten im Busch nach Futter und f\u00fcllten ihre M\u00e4gen mit weichem Gr\u00fcn. Nach einem langen Spaziergang ging Faraja zu einem anderen Weidegrund und die anderen folgten ihm. Sie kamen durch eine trockenere Gegend und gingen dann zum Wasserloch, um sich abzuk\u00fchlen. Die jungen Waisen rannten wie verr\u00fcckt zu ihren Milchflaschen, denn jeder dachte, die anderen wollten ihre Flaschen stehlen. Nur Murera schlenderte hinterher. Einmal stand sie nur auf drei Beinen und nutzte das vierte, um sich zu kratzen.<br \/>\nAls sie sich alle einstaubten, legte sich Murera in den Staub, rollte sich umher und warf die Erde \u00fcber sich. Als sie dann aufstehen wollte, war es gar nicht so einfach, wieder hoch zu kommen. Es dauerte etwas, bis sie wieder auf den Beinen war und inzwischen waren die anderen schon in den Schatten gegangen. Dort machten sich die Jungs Sorgen, dass sie die Keeper nicht mehr sehen konnten, doch Lima Lima wusste, wo sie waren und f\u00fchrte die Gruppe majest\u00e4tisch zum Wasserloch in der N\u00e4he der Lodge, wo die Keeper sa\u00dfen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201521958-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Faraja f\u00fchrt die Babys durch ausgetrocknetes Gebiet<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 29. Januar 2015<\/strong><br \/>\nNgasha genie\u00dft das Umani-Wasserloch mit seinem flie\u00dfenden Wasser sehr. Quanza ging zu ihm hinein und warf etwas Matsch auf ihren K\u00f6rper. Lima Lima und Faraja folgten dicht dahinter.<br \/>\nZongoloni f\u00fchrte die Waisen heute zum trockenen Grasland und fand dort einen guten Platz f\u00fcr den Mittagsschlaf, wo man auf weichem Gras entspannen konnte. Als die Babys ein zweites Mal zum Wasserloch zur\u00fcckkehrten, streckte ein Babykrokodil seinen Kopf in die H\u00f6he, und schaute die Keeper an, die gerade Fotos von den Waisen machten. Zongoloni und Ngasha entdeckten es, wie es auf dem Wasser schwamm, und rannten davon. Als die Keeper herausfanden, wovor die Waisen geflohen waren, verkr\u00fcmelten sie sich auch und machten einen gro\u00dfen Bogen um das Krokodil, um kein Risiko einzugehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201522441-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Krokodil im Wasserloch an der Lodge<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 30. Januar 2015<\/strong><br \/>\nJasiri ging gl\u00fccklich im Kibwezi-Wald umher und sah sehr selbstsicher aus, gerade so als ob er noch immer im Nairobi-Nationalpark w\u00e4re. Murera war klar, dass Jasiri nicht wusste, dass der Wald auch gro\u00dfe Gefahren birgt, zum Beispiel sich versteckende B\u00fcffel. Sie ging zu ihm hin\u00fcber, um ihn zu warnen. Jasiri aber dachte, sie wollte ihn nur schubsen und aus Angst vor ihren langen Sto\u00dfz\u00e4hnen suchte er Zuflucht bei Lima Lima und Sonje, die in der N\u00e4he waren.<br \/>\nDie Waisen kamen an ein paar sehr leckeren gr\u00fcnen Lilien vorbei, die so gut waren, dass sie sogar ihre Milch verga\u00dfen, die bereits auf sie wartete. Die Keeper mussten sie rufen und pfeifen, bevor sie merkten, dass es Zeit f\u00fcr die F\u00fctterung war. Lima Lima flitzte sofort los und rannte wie von der Tarantel gestochen, aus Angst, ihre Milch k\u00f6nnte schon von jemandem anderen getrunken worden sein. Sie ist sehr gierig und denkt, alle anderen sind auch so verr\u00fcckt nach der Milch. Tats\u00e4chlich ist aber sonst niemand so besessen wie sie.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201522832-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die gierige Lima Lima rennt zu ihren Milchflaschen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 31. Januar 2015<\/strong><br \/>\nBisher kein Bericht verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\n<p style=\"text-align: left;\">\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umani-springs-januar-2015\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Donnerstag, 1. Januar 2015 Quanza war die erste, die die Waisen im neuen Jahr hinausf\u00fchrte und sie war sehr gl\u00fccklich und stellte ihre Ohren auf, um die Schmetterlinge zu vertreiben, die um sie herumflatterten. Quanza gab dann die F\u00fchrung an Lima Lima ab, die die Waisen zu einem nahegelegenen Wasserloch brachte, das die wilden Elefanten &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umani-springs-januar-2015\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eUmani Springs Januar 2015\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":6235,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[40,61,1],"tags":[],"class_list":["post-6234","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-tagebuch-der-keeper","category-umani","category-news"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6234","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6234"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6234\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6237,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6234\/revisions\/6237"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6235"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6234"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6234"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6234"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}