{"id":626,"date":"2002-11-14T11:03:24","date_gmt":"2002-11-14T10:03:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=626"},"modified":"2017-05-01T08:41:46","modified_gmt":"2017-05-01T07:41:46","slug":"vorentscheidung-auf-der-cites-konferenz-afrikas-elefanten-weiterhin-in-gefahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/vorentscheidung-auf-der-cites-konferenz-afrikas-elefanten-weiterhin-in-gefahr\/","title":{"rendered":"Vorentscheidung auf der CITES-Konferenz: Afrikas Elefanten weiterhin in Gefahr!"},"content":{"rendered":"<p align=\"justify\">Nach der Abstimmung in einer Fachgruppe der CITES-Konferenz in Santiago de Chile soll S\u00fcdafrika, Botswana und Nambia ab Mai 2004 der einmalige Verkauf ihrer Elfenbein-Vorr\u00e4te erlaubt werden. Die drei L\u00e4nder d\u00fcrften damit insgesamt 60 000 Kilogramm Elfenbein exportieren. Der Hauptabnehmer wird wiederum Japan sein. Diese Vorentscheidung muss Ende der Woche im Plenum der CITES-Konferenz best\u00e4tigt werden.<br \/>Abgelehnt wurden dagegen der Antrag Zimbabwes, einen einmaligen Verkauf seiner Elfenbein-Vorr\u00e4te zu genehmigen, und der Antrag Sambias, seine Elefantenpopulation auf Anhang II herunterzustufen (was einen erneuten Elfenbein-Handel m\u00f6glich gemacht h\u00e4tte). Zur Erinnerung: Kenia und Indien hatten beantragt, alle afrikanischen Elefanten auf Appendix I zu listen und somit auch jeden Handel von Elfenbein zu verbieten. Dieser Antrag wurde vom Verein &#8222;Rettet die Elefanten Afrikas e.V.&#8220; sowie von vielen Artenschutzorganisationen ausdr\u00fccklich unterst\u00fctzt. Mit einer Entscheidung, f\u00fcr drei L\u00e4nder einen begrenzten Handel freizugeben, wird dieser Antrag jedoch abgelehnt.<\/p>\n<p><!--more--> <\/p>\n<p align=\"justify\">Hans-Helmut R\u00f6hring, 1. Vorsitzender des Vereins &#8222;Rettet die Elefanten Afrikas e.V.&#8220;: &#8222;Ein solches Ergebnis wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit f\u00fcr viele afrikansiche Elefanten den Tod bedeuten. Die Erfahrung der Vergangenheit hat gelehrt, dass selbst partielle Handelsgenehmigungen f\u00fcr Elfenbein stets zum Wiederaufleben der Wilderei f\u00fchrten.&#8220; Auch Michael Wamithi, Leiter des Ostafrikas-B\u00fcros des IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) in Kenia zieht resigniert Bilanz: &#8222;Nicht der Schutz der Elefanten, sondern Handelsfragen standen im Mittelpunkt der Debatten auf dieser CITES-Konferenz.&#8220; Wenn sich dieVorentscheidung best\u00e4tigt, w\u00e4re dies eine schwere Niederlage f\u00fcr alle, die f\u00fcr das \u00dcberleben der Afrikanischen Elefanten k\u00e4mpfen. Was bleibt: Jeder von uns muss auch weiterhin alles daran setzen, dem ElfenbeinHandel jegliche Grundlage zu entziehen. Niemand darf Elfenbein kaufen, tragen oder als Geschenk annehmen. Weder in Deutschland noch in den afrikanischen Urlaubsl\u00e4ndern. Denn jedes St\u00fcck Elfenbein bedeutet den Tod f\u00fcr den n\u00e4chsten Elefanten.<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/vorentscheidung-auf-der-cites-konferenz-afrikas-elefanten-weiterhin-in-gefahr\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach der Abstimmung in einer Fachgruppe der CITES-Konferenz in Santiago de Chile soll S\u00fcdafrika, Botswana und Nambia ab Mai 2004 der einmalige Verkauf ihrer Elfenbein-Vorr\u00e4te erlaubt werden. Die drei L\u00e4nder d\u00fcrften damit insgesamt 60 000 Kilogramm Elfenbein exportieren. Der Hauptabnehmer wird wiederum Japan sein. 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