{"id":6450,"date":"2015-03-29T14:38:26","date_gmt":"2015-03-29T13:38:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=6450"},"modified":"2015-03-29T14:38:26","modified_gmt":"2015-03-29T13:38:26","slug":"nairobi-nursery-februar-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-februar-2015\/","title":{"rendered":"Nairobi Nursery Februar 2015"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 1. Februar 2015<\/strong><br \/>\nDer Februar ist ein sehr hei\u00dfer und sonniger Monat. W\u00e4hrend der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde schlangen alle Waisen ihre Milch hinunter und eilten ins Schlammbad. Heute hatten sie viel Spa\u00df dabei, im Matsch herumzuw\u00e4lzen. Die Waisen schuffelten sich, kratzten sich und stie\u00dfen sich gegenseitig an. Die Jungs Sirimon, Olsekki und Enkikwe kletterten im Pool aufeinander herum. Die tolle Oltaiyoni rollte sich aufsehenerregend umher und spielte gl\u00fccklich, bis sie mit aufgestellten Ohren auf dem Pool gejagt kam. Sie rannte mit rotem Schlamm bedeckt an der Absperrung entlang und bemalte alle G\u00e4ste mit ihrem R\u00fcssel mit sch\u00f6ner roter Farbe. Dann ging sie zu den Wassertonnen und stie\u00df mit dem Kopf dagegen, ehe sie ihn tief ins Wasser steckte und mit dem R\u00fcssel darin herumr\u00fchrte. Ihre Dummheiten begeisterten die Besucher. Sie war heute der Star des Schlammbads.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/310201542957-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Oltaiyoni, Sirimon und Enkikwe vor dem Schlammbad<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 2. Februar 2015<\/strong><br \/>\nBei Balguda hatten wir Bluttests vorgenommen, die eine Bakterieninfektion bei ihm anzeigte. Heute haben wir ihn erneut getestet und die Infektion scheint noch immer nicht besiegt zu sein. Er wird also auch die n\u00e4chsten f\u00fcnf Tage weiter Antibiotika bekommen. Der kleine Hamsini k\u00e4mpft immer noch um sein Leben. Seine Bluttests ergaben einen sehr niedrigen Blutzuckerwert, der nun behandelt wird. Die Prellungen an seinem K\u00f6rper, die aus seiner dramatischen Zeit in dem Brunnen stammen, verursachen ihm gro\u00dfe Schmerzen und unter der Haut bildet sich Eiter. Seine gr\u00f6\u00dfe Verletzung ist an seiner Wirbels\u00e4ule. Obwohl es ihm so schlecht geht, ist er sehr aktiv und liebt sein Futter. Sein Stuhl sieht auch gut aus. Alles in Allem sind wir hoffnungsvoll, was ihn betrifft.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/310201543920-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Balguda f\u00fchlt sich immer noch nicht so recht wohl<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 3. Februar 2015<\/strong><br \/>\nNachdem die Waisen sich am fr\u00fchen Morgen in den Weidegr\u00fcnden niedergelassen hatten, begannen Tundani und Barsilinga, sich gegenseitig herauszufordern. Sie schubsten sich kr\u00e4ftig und dr\u00e4ngelten durch das Geb\u00fcsch. Keiner von beiden wollte aufgeben. Nachdem sie eine Stunde gespielt hatten, mischte sich auch Nelion ein. Dadurch wurde das Gerangel der beiden Jungs beendet, denn mit Nelion und seinen langen Sto\u00dfz\u00e4hnen wollte sich keiner anlegen &#8211; diese f\u00fcrchten sie zu sehr. Nelion versuchte, sie zum weitermachen zu \u00fcberreden, doch es n\u00fctzte nichts. Er blieb ihm also nichts anderes \u00fcbrig als weiterzugrasen und die anderen beiden gingen davon.<br \/>\nDie kleinen Ndotto und Lasayen h\u00e4ngen noch immer sehr an ihren Keepern, doch Ndotto wird tagt\u00e4glich frecher. Er schubst sogar die Keeper bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Obwohl er noch so winzig ist, wirft er schon sein ganzes Gewicht in den Kampf. Das erfreut uns sehr, denn das verspielte Verhalten und seine zunehmende Kraft sind ein Zeichen guter Gesundheit.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/310201545131-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Nelion wollte mitspielen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 4. Februar 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen kamen heute morgen weniger aktiv als gew\u00f6hnlich aus den Gehegen. Sie wollten alle schnell zum grasen und jeder Elefant schien zu denken, dass derjenige neben ihm das bessere Futter gefunden hatte. Sie suchten alle das frischeste Gr\u00fcn. Mashariki war vom jungen Sokotei genervt, als er versuchte, ein paar besonders leckere Bl\u00e4tter zu fressen, an denen sie gerade graste. Sie piekste ihn mit ihren langen Sto\u00dfz\u00e4hnen. Sokotei schrie laut auf und hielt Abstand von ihr. Er graste dann in der N\u00e4he von Suswa weiter, die auch sehr streng zu den jungen Bullen sein kann.<br \/>\nW\u00e4hrend der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde war es hei\u00df und sonnig und alle hatten viel Spa\u00df bei einem ausgiebigen Schlammbad und einem Bad im roten Staub. Die Besucher waren begeistert.<br \/>\nSolio hat uns in diesem Jahr noch gar nicht besucht, doch es gibt keinen Grund zu Beunruhigung. Es geht ihr gut inmitten der wilden Nashorngemeinschaft des Nairobi-Nationalparks. Sie hat schon mehrfach nachts mit viel Gesprutze und Geschnaube im Schlammloch gebadet und ist \u00f6fter in Begleitung einer anderen Nashornkuh und ihrem Kalb gesehen worden. Das Nashorn-Beobachter-Team meldet uns auch, wann immer es Solio entdeckt und das war erfreulicherweise schon mehrfach der Fall im letzten Monat. Wir hoffen noch immer, dass vielleicht ein Baby auf dem Weg sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31020155220-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mashariki m\u00f6chte die leckersten Bl\u00e4tter nicht teilen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 5. Februar 2015<\/strong><br \/>\nNach der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde grasten und staubbadeten die Waisen im Schatten der B\u00e4ume. Sirimon und Enkikwe hatten ein Kr\u00e4ftemessen und es war sehr spa\u00dfig, denn sie waren ziemlich genau gleich stark. Sirimon hielt schlie\u00dflich Enkikwe am Vorderbein fest, damit er nicht fliehen konnte. Lustigerweise tat Enkikwe genau das gleiche mit Sirimons Ohr. Als Sirimon bemerkte, dass keiner von beiden weg konnte, \u00e4nderte er seine Taktik und versuchte, auf Enkikwes Kopf zu klettern. Er rutschte aber aus und fand sich im Staub wieder, sodass Enkikwe mit Leichtigkeit auf ihn klettern konnte und schlie\u00dflich auf seinem Kopf sa\u00df. Sirimon schrie auf und die Keeper ermahnten die Jungs, die sich daraufhin wieder beruhigten. Sie gingen zu ihren Artgenossen, die unter den B\u00e4umen Schutz vor der sehr hei\u00dfen Sonne gesucht hatten. Arruba, Mashariki, Rorogoi und Suswa betrachteten das ruppige Verhalten der Jungs mit Missbilligung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/310201551331-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sirimon beruhigt sich nach dem Kampf wieder<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 6. Februar 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen kamen aus ihren Gehegen und besch\u00e4ftigten sich eine Weile damit, sich gegenseitig guten Morgen zu w\u00fcnschen. Ziwa und Balguda begannen den Tag mit einem Kr\u00e4ftemessen, was zeigt, dass Ziwa nach seiner langen Krankheit endlich wieder im Besitz seiner alten Kr\u00e4fte ist. Auch Balguda erholt sich von seiner Infektion. Die Medikation hat gut angeschlagen und es geht ihm schon viel besser, was uns sehr froh macht.<br \/>\nBei der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde gab es sehr viel Spiel und Spa\u00df, denn die steigenden Temperaturen sorgten daf\u00fcr, dass alle Waisen in das Schlammloch wollten. Nelion liebt es, sich im Matsch hinzulegen, hatte aber heute Probleme, wieder auf die Beine zu kommen, weil sich Tundani und Barsilinga auf ihm stapelten, um sich dort zu kratzen und herumzurutschen. Die Keeper mussten sie ermahnen, als die Situation etwas eskalierte. Die Beiden gingen aus dem Schlammloch und nahmen ein Staubbad, sodass Nelion auch wieder auf die Beine kam und den Pool verlie\u00df. Es war so hei\u00df, dass sie wenige Minuten sp\u00e4ter schon wieder im Matsch lagen und sich zufrieden w\u00e4lzten. Wasserratte Mbegu war mit ihren Freundinnen Kamok und Ashaka ebenfalls im Matsch. Kauro nutzte die Gelegenheit und kletterte mit Murit auf ihnen herum. Murits Gesundheit verbessert sich deutlich und er wird von Woche zu Woche st\u00e4rker.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/310201553533-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ziwa ist wieder bei Kr\u00e4ften<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 7. Februar 2015<\/strong><br \/>\nWieder wurde es sehr hei\u00df und die Waisen grasten gem\u00e4chlich, bis es endlich Zeit war, sich ins k\u00fchlende Schlammbad zu st\u00fcrzen.<br \/>\nRorogoi, Ziwa, Lentili, Kithaka, Barsilinga, Tundani und Nelion haben sich angew\u00f6hnt, nach der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde die Anderen zur\u00fcckzulassen und tief in den Wald zu wandern. Manchmal wollen sie nicht einmal zur Milchf\u00fctterung zur\u00fcckkommen und m\u00fcssen erst von den Keepern \u00fcberzeugt werden. Diese gr\u00f6\u00dferen Waisen sind langsam zu alt f\u00fcr das Waisenhaus und es wird nicht mehr lange dauern, bis sie nach Tsavo gebracht werden. Wir warten ab, bis die Regenf\u00e4lle dort vorbei sind.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/310201555141-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tundani geht nach der F\u00fctterung in den Wald<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 8. Februar 2015<\/strong><br \/>\nAls sie am Morgen aus den Gehegen kamen, gingen Lemoyian, Olsekki und Kauro zu Maxwells Gehege hin\u00fcber und versuchten, sein Luzernenheu zu stehlen, das er gerade fra\u00df. Maxwell stie\u00df heftig gegen sein Gehegetor, um sie zu verjagen. Lemoyian und Olsekki rannten laut trompetend davon und Maxwell jagte mit aufgestelltem Schwanz durch sein Gehege. Er beruhigte sich erst wieder, als die Keeper seinen Namen riefen &#8211; das funktioniert immer gut. Noch immer tr\u00f6tend rannten die Jungs in das Geb\u00fcsch und st\u00f6rten die anderen Waisen, die dort schon grasten. Die Keeper mussten auch dort alle beruhigen.<br \/>\nDupotto und Embu sind noch immer unzertrennlich. Roi verh\u00e4lt sich weiterhin sehr vorsichtig gegen\u00fcber den Keepern und bleibt lieber bei den \u00e4lteren Elefanten als in menschlicher Gesellschaft.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31020156152-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Olsekki nach dem Versuch, Maxwells Luzernenheu zu stehlen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 9. Februar 2015<\/strong><br \/>\nNach der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde jagten die Winzlinge Ndotto und Lasayen die Strau\u00dfenkinder Pea und Pod herum. Die Strau\u00dfen wachsen schnell heran und bleiben den Tag \u00fcber bei den Elefanten. Sie folgen ihnen und den Keepern und kommen sogar mit zum Schlammbad, bei dem die \u00c3\u2013ffentlichkeit zusehen darf. Sie staubbaden aber nur und waren bisher noch nicht mutig genug, zu den Elefanten in den Schlamm zu klettern, auch wenn sie es bei diesem hei\u00dfen Wetter ganz offensichtlich gern tun w\u00fcrden. Heute forderten sie die beiden Babyelefanten heraus, indem sie immerzu mit aufgestellten Fl\u00fcgeln durch das Geb\u00fcsch rannten und sich herumdrehten. Ndotto war \u00e4ngstlich und suchte Schutz bei den Keepern, doch Lasayen war mutig genug, sich nicht verjagen zu lassen. Die Strau\u00dfen genossen das Spiel und waren besch\u00e4ftigt, bis die Waisen zu ihren Keepern zur\u00fcckgingen. Daraufhin gingen sie tief in den Wald hinein und pickten Futter. Sie fressen ohne Pause.<br \/>\nDen drei kleinsten Elefanten Ndotto, Lasayen und Hamsini geht es gut; Hamsini erholt sich aber immer noch von seinen Verletzungen und ist etwas schw\u00e4cher geworden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/3102015716-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Pea und Pod bei der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 10. Februar 2015<\/strong><br \/>\nLentili und Rorogoi \u00e4rgern noch immer die kleine Siangiki, unsere neueste Waise. Immer wenn sie versucht, sich den \u00e4lteren Waisen zu n\u00e4hern, versuchen sie, sie wegzuschubsen. Darum haben wir sie der mittleren Gruppe zugeordnet. Heute erhielt Siangiki Hilfe von Arruba, die herbei eilte, als Lentili und Rorogoi versuchten, sie gegen einen Baum zu quetschen. Arruba h\u00f6rte sie schreien und schubste Rorogoi fort, die gleich das Weite suchte, um sich dann Lentili vorzunehmen. Lentili merkte, dass es gleich \u00c4rger geben w\u00fcrde und trat schon den R\u00fcckzug an, doch Arruba lie\u00df sie nicht entkommen, ohne sie zu bestrafen und auch sie fortzujagen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31020157417-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Siangiki, die neueste Waise<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 11. Februar 2015<\/strong><br \/>\nIn letzter Zeit war es immer sehr hei\u00df, und das von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, sodass die Waisen mit der Hitze zu k\u00e4mpfen haben. Sie bleiben im Schatten der B\u00e4ume, w\u00e4hrend sie im Park sind und nutzen jede Gelegenheit, sich mit Matsch oder Wasser zu bespritzen. Kauro ist der einzige, der Wasser nicht besonders mag. Auch bei der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde, w\u00e4hrend sich alle im Schlamm w\u00e4lzen, schlendert er nur an der Reihe der Besucher entlang und wedelt mit dem R\u00fcssel, um sie zu begr\u00fc\u00dfen. Die Hitze scheint ihn nicht zu st\u00f6ren. Klein-Ndotto dagegen findet die Hitze unertr\u00e4glich, m\u00f6chte sich am liebsten gar nicht bewegen und wedelt nur mit seinen kleinen Ohren.<br \/>\nEs war sch\u00f6n, heute fast die gesamte mittlere Gruppe im Pool zu sehen. Ashaka, Mbegu, Kamok, Dupotto, Enkikwe, Sirimon und Oltaiyoni spritzten mit voller Kraft und waren vollauf zufrieden, w\u00e4hrend Murit in der extra angelegten Baby-Plansch-Ecke Lasayen und Boromoko unterhielt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/310201571814-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kauro mag Wasser nicht besonders<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 12. Februar 2015<\/strong><br \/>\nBoromoko ist ein lieber kleiner Elefant, der sich komplett in seine neue Umgebung eingelebt hat und sich in der N\u00e4he von Menschen unglaublich wohl f\u00fchlt. Er liebt die Keeper und kommt immer wieder zu ihnen.<br \/>\nBarsilinga ist normalerweise auch ein sehr netter und fairer Elefant, doch heute haben wir eine andere Seite von ihm gesehen. Es schien keinen Grund daf\u00fcr zu geben, doch er hatte sich in den Kopf gesetzt, das Schlammbad mit niemandem zu teilen. Er dr\u00e4ngelte und schubste alle, bis sie schlie\u00dflich hinaus gingen. Er begann mit Roi, die gerade Fu\u00dfball spielte und ging dann zu Kamok, die sich w\u00e4lzte. Danach waren Ashaka, Enkikwe und Sirimon an der Reihe, die gerade sch\u00f6n herumrollten. Schlie\u00dflich hatte Barsilinga alle verjagt und hatte den ganzen Schlamm f\u00fcr sich. Das war ein sehr ungew\u00f6hnliches Verhalten f\u00fcr ihn.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/310201572059-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Boromoko wird ein lieber kleiner Elefant<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 13. Februar 2015<\/strong><br \/>\nBoromoko wird innerhalb der Waisenherde immer selbstbewusster. Sein bester Freund ist der kleine Lasayen, da sie in benachbarten St\u00e4llen sind. Da Lasayen in der Babygruppe ist, treffen sie sich nur manchmal. Er muss sich mit dem Geschubse von Kauro, Olsekki und Roi herum\u00e4rgern und wehrt sich meistens nicht. Heute jedoch blieb er standhaft und forderte Kauro heraus. Eine richtig ernste Begegnung hatten die beiden am Schlammloch, doch Kauro war st\u00e4rker und besiegte ihn. Zum Gl\u00fcck freundet sich Boromoko aber mit Murit an, der genauso ruhig und nett ist wie er selbst.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31020157258-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Boromoko wird selbstbewusster<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 14. Februar 2015<\/strong><br \/>\nMbegu und Kauro spielten heute fr\u00fch fr\u00f6hlich miteinander. Kauros \u00fcbliche Spielgef\u00e4hrtin Roi besch\u00e4ftigte sich heute mit Ziwa, sodass sich Kauro und Mbegu zusammenschlossen. Kauro ist bekannt daf\u00fcr, dass er gern auf andere hinaufklettert und tat so, als k\u00f6nnte Mbegu ihn besiegen. Er lie\u00df sich von ihr zur\u00fcckschieben, trat gegen B\u00fcsche und stie\u00df mit dem Kopf gegen den Boden. Dann stellte er seine Ohren auf, ging vorw\u00e4rts und stie\u00df gegen die kleine Mbegu. Sie wehrte sich aber mit aller Kraft und schob ihn davon. Dann schlich sich Kauro hinter das Geb\u00fcsch, wo Tundani gerade auf den Boden herumrollte. Er sprang auf Tundani, der den Schock seines Lebens bekam und zu den Keepern fl\u00fcchtete. Tundani ist ein ausgesprochen netter Junge. Obwohl er einer der gr\u00f6\u00dften Elefanten des Waisenhauses ist, nutzt er nie sein Gewicht, um andere zu \u00e4rgern, ist immer nett zu den Keepern und geht den anderen nur sehr selten auf die Nerven. Ganz im Gegensatz zu Kithaka, der einer der frechesten Jungs ist, die wir jemals hatten. Kithaka wird in den kommenden Monaten nach Tsavo umziehen und wird dort viel von den \u00e4lteren Waisen lernen. Er wird jetzt langsam deutlich zu gro\u00df f\u00fcr das Waisenhaus, ist aber immer noch der absolute Liebling der Besucher, da er sich immer wieder neue Dummheiten ausdenkt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/310201573330-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbegu und Kauro spielen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 15. Februar 2015<\/strong><br \/>\nDer arme kleine Hamsini hat sich noch immer nicht v\u00f6llig von den Strapazen des Zahnens erholt. Er sieht abgemagert aus, aber er frisst gut. Zum Gl\u00fcck ist er kr\u00e4ftig genug, um mit Ndotto und Lasayen in den Busch zu gehen. Er braucht viel Aufmerksamkeit; um die ganz Kleinen machen wir uns immer gro\u00dfe Sorgen, da wir schon soviele tragische F\u00e4lle hatten. Hamsini aber k\u00e4mpft tapfer um sein Leben, frisst gut und ist noch recht kr\u00e4ftig, obwohl er so d\u00fcnn aussieht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/310201573824-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Hamsini hat noch immer mit dem Zahnen zu k\u00e4mpfen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 16. Februar 2015<\/strong><br \/>\nDer s\u00fc\u00dfe Murit ist nun v\u00f6llig gesund und kr\u00e4ftig. Er ist selbstbewusst genug, um Ringk\u00e4mpfe und Kr\u00e4ftemessen mit seinen Artgenossen zu beginnen. Vorher hatte er das wegen seines Gesundheitszustands vermieden. Heute morgen hatte er einen tollen Ringkampf mit Dupotto und Mbegu. Er hatte viel Spa\u00df dabei, auf Mbegu zu klettern &#8211; ein \u00fcbliches Verhalten junger Bullen. Als Dupotto der Ansicht war, dass es nun zu weit ging, schubste sie Murit von Mbegu hinunter. Daraufhin versuchte er, stattdessen Dupotto zu besteigen! Spiel und Spa\u00df gingen weiter, bis Dupotto Murit recht heftig biss, sodass er davon ging &#8211; aber nicht ehe er sich an Dupotto ger\u00e4cht und sie mit dem Kopf angesto\u00dfen hatte. Um die Streitereien der Babys m\u00fcssen die Keeper t\u00e4glich k\u00fcmmern. Die Aufsicht \u00fcber 30 Elefanten zu haben, kann ganz sch\u00f6n herausfordernd sein.<br \/>\nPea und Pod bleiben noch immer in der N\u00e4he der Herde und ihrer Keeper und geh\u00f6ren praktisch schon zur Familie. Sie wachsen schnell und verbringen ihre N\u00e4chte in Kilis Stall, den sie kennen und lieben gelernt haben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/310201575059-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murit scheint wieder bei vollen Kr\u00e4ften zu sein<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 17. Februar 2015<\/strong><br \/>\nAls die Waisen aus ihren Gehegen gekommen waren, lungerten Kamok, Ashaka, Mbegu und Murit zwischen den B\u00fcschen an den Stallungen herum und warteten auf die drei Winzlinge Hamsini, Ndotto und Lasayen. Sie lieben es, Zeit mit den drei kleinen Jungs zu verbringen, bevor sie mit den \u00e4lteren Waisen in den Busch gehen. Ashakas Liebling ist Hamsini, obwohl er nur sehr z\u00f6gerlich mit anderen spielt, denn seine Verletzungen heilen noch und er m\u00f6chte sich nicht wehtun. Mbegu mag den kleinen Ndotto am liebsten und Lasayen bleibt lieber bei den \u00e4lteren Waisen. Er ist Kauro sehr \u00e4hnlich, der auch immer bei den Gro\u00dfen sein wollte, als er noch einer der Kleinsten war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/310201575638-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ashaka ist gern bei Hamsini<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 18. Februar 2015<\/strong><br \/>\nHeute gab es zur Abwechslung mal ein paar leichte Regenschauer. Die Waisen waren hocherfreut dar\u00fcber und die \u00c4lteren, Arruba, Mashariki, Barsilinga, Tundani, Nelion, Suswa und Rorogoi begannen sofort, sich im Schlamm herumzuw\u00e4lzen. Die j\u00fcngeren Bullen Sokotei, Olsekki, Sirimon, Enkikwe und Kauro hatten viel Spa\u00df dabei, aufeinander herumzuklettern, sich gegenseitig anzusto\u00dfen und auf den Gro\u00dfen herumzurutschen. Nach einer Stunde Spielerei schubste Barsilinga den auf ihm herumkletternden Sokotei mit so viel Kraft zur Seite, dass dieser laut aufschrie und damit das Spiel f\u00fcr alle beendet war. Arruba und Mashariki liefen zu Sokotei, um ihn zu tr\u00f6sten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31020158920-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen spielen im Matsch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 19. Februar 2015<\/strong><br \/>\nBei der heutigen \u00f6ffentlichen Besuchsstunde war Ndotto der Star. Er war gut gelaunt und verspielt und alle lachten, als er im Staub herumrollte und an der Absperrung auf und ab rannte. Er ist noch immer winzig und hat ein flauschiges Kinn, sodass er sehr s\u00fc\u00df anzuschauen ist. Er ist zwar klein, aber er hat einen starken Charakter und wir f\u00fcrchten, er wird einmal der n\u00e4chste Kithaka werden und in Zukunft sehr frech und ungezogen sein. Mbegu war sein st\u00e4ndiger Begleiter und stellte sicher, dass er vor den Rauhbeinen wie Kauro und Enkikwe in Sicherheit war, mit denen er rangeln wollte.<br \/>\nNach der Besuchsstunde um 15 Uhr gingen die Waisen zur\u00fcck in den Busch und wurden von einem Film-Team begleitet. Siangiki blieb versehentlich zur\u00fcck. Als wir merkten, dass sie nicht mehr dabei war, begannen wir eine gro\u00dfangelegte Suche. Nach einer Stunde fanden wir sie ein paar Kilometer entfernt. Sie graste friedlich, bis sie den Keeper sah, doch dann versuchte sie, ihn anzugreifen. Als sie bemerkte, dass der Keeper nicht floh, sondern immer nur ihren Namen rief, machte sie auf dem Absatz kehrt und rannte ins Geb\u00fcsch. Sie wollte offenbar nicht mit ihm mitgehen. Wir mussten die anderen Waisen hinzuholen, um sie zu \u00fcberzeugen, sich wieder ihnen anzuschlie\u00dfen und am Abend zu den Gehegen zur\u00fcckzukehren. Siangiki ist noch immer etwas verunsichert, doch k\u00f6rperlich wird sie von Tag zu Tag st\u00e4rker.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/310201581723-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndotto verzaubert die Besucher<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 20. Februar 2015<\/strong><br \/>\nDie Babys erwachten heute im Beisein der Kameraleute, die einen Film drehen, um auf die Wilderei aufmerksam zu machen. Die Filmer bekamen ein paar tolle Aufnahmen, da die Waisen gutgelaunt und aktiv waren. Sie hatten paarweise Spa\u00df: Oltaiyoni und Olsekki jagten sich hin und her und Mbegu versuchte, Kauro zu beweisen, dass sie stark genug ist, es mit Jungs wie ihm aufzunehmen. Barsilinga forderte Tundani heraus, w\u00e4hrend sich Nelion Lemoyian vornahm, der der einzige ist, der nicht vor seinen langen Sto\u00dfz\u00e4hnen Angst hat. Kithaka versuchte seine alten Tricks und suchte nach einer Gelegenheit, der Filmcrew einen Streich zu spielen. Aber die Keeper behielten ihn im Auge und konnten den Mann retten, den er gerade umsto\u00dfen wollte. W\u00e4hrenddessen war Kamok damit besch\u00e4ftigt, Warzenschweine zu jagen, die \u00fcberall herumwanderten. Sie jagte sie fast einen Kilometer weit in den Busch und trompetete mit erhobenem R\u00fcssel. Der kleine Ndotto und Lasayen versuchten es ihr nachzumachen, doch sie sind noch zu klein, um richtig zu trompeten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/310201582940-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Oltaiyoni spielte heute mit Olsekki<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 21. Februar 2015<\/strong><br \/>\nRorogoi und Lentili verhalten sich den anderen Waisen gegen\u00fcber immer sehr unvorhersehbar und die Keeper m\u00fcssen sie gut im Auge behalten, wenn sie bei den Babys sind. Heute nachmittag vergn\u00fcgte sich Mbegu damit, ihren Kopf in den Matsch zu stecken, hinein zu blasen und lustige Ger\u00e4usche zu machen. Rorogoi rannte von hinten in sie hinein und schob sie ins Wasser, so dass Mbegu laut aufschrie. Rorogoi wusste, dass sie sich daneben benommen hatte und verschwand sofort im Geb\u00fcsch. Wenig sp\u00e4ter begann auch Lentili mit den Gemeinheiten: Siangiki stand in der Herde und Lentili kam und schubste sie kr\u00e4ftig aus der Gruppe hinaus in die B\u00fcsche. Die Keeper versuchten, Siangiki zu beruhigen, doch sie kam nur widerwillig zur Herde zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/310201583641-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Rorogoi schubste die arme Mbegu ins Wasser<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 22. Februar 2015<\/strong><br \/>\nSogar in ihrem zarten Alter k\u00f6nnen die kleinen Elefanten schon Gefahren erkennen und helfen sich gegenseitig, wenn es n\u00f6tig ist. Das Schlammloch war heute bis oben gef\u00fcllt, so dass sie sich bei diesem hei\u00dfen Wetter gut w\u00e4lzen konnten. Nach dem Schlammbad war es Zeit aufzubrechen, doch Nelion war steckengeblieben, wie es h\u00e4ufiger mal passiert. Er zappelte und rollte herum, doch es gelang ihm nicht aufzustehen. Schlie\u00dflich schrie er um Hilfe. Meistens m\u00fcssen dann die Keeper eingreifen, doch heute kamen Tundani, Arruba, Suswa, und Mashariki zu seiner Rettung geeilt, bevor die Keeper reagieren konnten. Tundani stand an seiner Seite, Arruba unterst\u00fctzte ihn und schob seinen Kopf hoch und Mashariki und Suswa schoben ihn von hinten. In Nullkommanichts hatten sie ihn hinausgeschoben und die Keeper waren froh, dass sie nicht in den Schlamm klettern mussten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31020158416-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Nelion war im Schlamm steckengeblieben<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 23. Februar 2015<\/strong><br \/>\nMurit ist in letzter Zeit sehr aktiv. Er spielt mit seinen Artgenossen und rangelt mit dem kr\u00e4ftigen Kauro. Heute spielte er mit Roi und Mbegu. Alle drei genossen es, die Warzenschweine und ihre Ferkel zu jagen. Das Spiel wurde noch unterhaltsamer, als sich die Strau\u00dfen Pea und Pod einmischten. Sie stellten ihre Fl\u00fcgel weit auf und rannten in Kreisen, bevor sie hinfielen. Das zeigt, wie gut sich Murit erholt hat.<br \/>\nBei der Besuchsstunde war Dupotto der Star; sie war die einzige, die ein ausgiebiges Schlammbad nahm und noch dazu die ganze Zeit Fu\u00dfball spielte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/310201584926-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murit ist in letzter Zeit sehr aktiv<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 24. Februar 2015<\/strong><br \/>\nOltaiyoni wird langsam zur Mini-Leitkuh. Heute morgen k\u00e4mpften Sirimon und Enkikwe miteinander und Enkikwe wurde besiegt und umgeschubst. Dabei fiel er beinahe auf den kleinen Lasayen, der mit Ndotto staubbadete. Oltaiyoni und Suswa kamen sofort herbei und trennten die beiden Streith\u00e4hne. Enkikwe gehorchte, doch Sirimon drehte sich um und forderte sie heraus. Oltaiyoni und Suswa wehrten sich und zwangen ihn zeitweise aus der Herde. Sie behielten ihn genau im Auge und stellten sicher, dass er nicht mit anderen Elefanten spielen konnte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/310201585515-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Enkikwe wurde von Sirimon umgesto\u00dfen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 25. Februar 2015<\/strong><br \/>\nAls die Waisen am Abend zu den Gehegen zur\u00fcckkehrten, unterhielten Balguda und Lemoyian die besuchenden Pateneltern mit ihren Dummheiten, bis die Besucher wieder aufbrechen mussten. Balguda stellte sich mit den Vorderbeinen auf seine Gehegeabsperrung und Lemoyian machte es ihm nach. Die zwei umschlangen dann ihre R\u00fcssel und gingen in einem sehr seltsamen Tanz gemeinsam auf die Knie. Sirimon und Sokotei rangelten miteinander durch die Absperrung hindurch, weil Sokotei versucht hatte, Sirimons Gr\u00fcnfutter zu stehlen. Auf der anderen Seite der Gehege wandte Embu eine \u00e4hnliche Taktik an und stibitzte Gr\u00fcnfutter von Siangiki. Embus ruhige und freundliche Natur hilft sehr, Siangikis emotionale Wunden zu heilen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/310201585928-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Balguda unterhielt heute die Abendbesucher<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 26. Februar 2015<\/strong><br \/>\nUm 6 Uhr gingen alle Waisen au\u00dfer den ganz kleinen Babys in den Park. F\u00fcr die Winzlinge ist es um diese Zeit noch etwas zu kalt, sodass sie drin bleiben m\u00fcssen, bis es etwas w\u00e4rmer geworden ist.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch kamen Ashaka und Kamok immer wieder zu den Keepern zur\u00fcck und rannten dann wieder ins Geb\u00fcsch. Das passierte ein paar Mal und dann kehrten sie pl\u00f6tzlich nicht zur\u00fcck. Einer der Keeper wollte nachsehen, wo sie waren, und was so interessantes im Geb\u00fcsch versteckt sein k\u00f6nnte, musste aber feststellen, dass sie verschwunden waren. Ein paar Minuten sp\u00e4ter meldeten die Keeper an den Stallungen, dass Kamok und Ashaka aufgetaucht waren und vor Hamsinis und Ndottos St\u00e4llen darauf warteten, dass die zwei herauskamen. Sie begleiteten sie dann in den Park, bis es Zeit f\u00fcr die 9-Uhr-F\u00fctterung war. Kamok und Ashaka sind so vernarrt in die Kleinen, dass sie soviel Zeit wie m\u00f6glich mit ihnen verbringen wollen. Obwohl sie noch so jung sind, \u00fcben sie schon f\u00fcr die Mutterrolle.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31020159224-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ashaka und Kamok warteten heute darauf, dass die Babys herauskamen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 27. Februar 2015<\/strong><br \/>\nMurit, Tundani und Kauro hatten heute morgen viel Spa\u00df. Normalerweise spielen die Kleinen in Paaren, doch heute schloss sich ihnen Tundani zu einem besonderen Spiel an. Murit ging ein paar Schritte r\u00fcckw\u00e4rts und griff dann Tundani mit aufgestellten Ohren an und stie\u00df ihn im H\u00f6chsttempo mit dem Kopf an. Tundani tat so, als w\u00e4re er von einem riesigen Elefanten angegriffen worden und fiel um, worauf Murit auf seinen R\u00fccken sprang und umherrollte. Da das eines von Kauros Lieblingsspielen ist, machte er mit, schob Murit hinunter und kletterte und rutschte selbst auf Tundani herum. Sie spielten lange Zeit zusammen und hatten viel Spa\u00df. Tundani ist unglaublich geduldig und nett zu den Babybullen und schenkt ihnen viel Zeit und Aufmerksamkeit.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31020159450-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murit hatte Spa\u00df beim Rangeln mit Tundani<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 28. Februar 2015<\/strong><br \/>\nAls die Babys drau\u00dfen spielten, stie\u00df Roi Kauro in die Seite und er ging kreischend zu Boden. Oltaiyoni war sofort zur Stelle und wollte Roi bestrafen. Roi wusste aber sofort, dass sie falsch gehandelt hatte und blieb nicht stehen, um ihre Bestrafung abzuholen, sondern rannte zu ihrem Freund Ziwa, der in einiger Entfernung stand. Als Ziwa Roi auf ihn zu eilen sah, schaute er, was los war und sah, dass Oltaiyoni seine kleine Freundin verfolgte. Er kam Roi zu Hilfe und hielt Oltaiyoni auf Distanz, sodass sie Roi nicht bestrafen konnte. Ziwa macht sich sehr gut, nachdem er dem Tod von der Schippe gesprungen war. Obwohl er ein \u00e4lterer Bulle ist, zeigt er eine unglaublich s\u00fc\u00dfe und andauernde Zuneigung und F\u00fcrsorge f\u00fcr Roi, die junge Kuh, die nachts in dem Gehege neben ihm schl\u00e4ft.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31020159821-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kauro wurde von Roi zu Boden gesto\u00dfen<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-februar-2015\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sonntag, 1. 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