{"id":6460,"date":"2015-04-01T12:36:56","date_gmt":"2015-04-01T11:36:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=6460"},"modified":"2015-04-01T12:36:56","modified_gmt":"2015-04-01T11:36:56","slug":"voi-februar-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-februar-2015\/","title":{"rendered":"Voi Februar 2015"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 1. Februar 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen begannen ihren Tag damit, fr\u00f6hlich zusammen zu spielen und voller Tatendrang in den Busch und zu den Weidegr\u00fcnden zu gehen. Als sie am Fu\u00df des Mazinga-Berga ankamen, hielten Mzima und Tassia an, um ihre Hintern an einem der riesigen Granitfelsen zu kratzen, die \u00fcberall an den H\u00e4ngen zu finden sind. Danach schlossen sie sich ihren Freunden beim Grasen an, das sie langsam in n\u00f6rdliche Richtung f\u00fchrte. Mittags kamen sie beim roten Schlammloch an. Nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, soffen alle Waisen aus Pandas Gruppe frisches Wasser aus den Tonnen und sprangen dann in den dicken Matsch. Sie genossen das Schlammbad sehr. Ishaq-B sprang spektakul\u00e4r in das Wasser, bevor die \u00e4lteren Waisen aus Lesanjus Herde das Matschloch mit ihren Aktivit\u00e4ten belagerten. Alle hatten viel Spa\u00df. Lesanju schubste allerdings Bada von Wasessa weg, die sich zum Spielen hingelegt hatte. Wasessa bemerkte, was passiert war und stand auf, doch Lesanju blockierte ihr den Weg zu Bada. Also ging sie zu Mudanda und spielte stattdessen mit ihr. Rombo, Dabassa und Layoni spielten lange Zeit im Wasser. Sie wollten gar nicht herauskommen, schlossen sich aber schlie\u00dflich doch ihren Artgenossen beim Grasen an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/312201544112-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ishaq-B bei einem spektakul\u00e4ren Sprung ins Wasser<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 2. Februar 2015<\/strong><br \/>\nAm Morgen fra\u00dfen die Waisen zun\u00e4chst ihr Zusatzfutter und spielten dann auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen. Danach gingen sie zum Grasen in den Park. Sinya w\u00e4hlte heute den Weg f\u00fcr alle aus und sie gingen zur ganz n\u00f6rdlichen Seite des Mazinga-Bergs, wo es noch immer gutes Futter gibt, obwohl die Trockenzeit langsam zu sp\u00fcren ist. Sie grasten weiter, w\u00e4hrend sie langsam zum Wasserloch hinunter gingen. Rechtzeitig zur Mittagsf\u00fctterung kamen sie dort an. Die Kleinen bekamen ihre Milch zuerst und gingen dann ins Schlammloch. Die \u00e4lteren Waisen aus Lesanjus Herde folgten. Es gab eine gro\u00dfe Wasserparty und Lesanju spielte ausf\u00fchrlich mit Panda; sie rutschten an den Ufern das Wasserlochs hinunter. Erstaunlicherweise waren Bada und Mudanda heute sehr freundlich zueinander und sie gesellten sich beim Baden beide gemeinsam zu ihrer geliebten Wasessa. Wasessa war sehr froh, ihre beiden Adoptivkinder so friedlich miteinander spielen zu sehen.<br \/>\nNach dem Schlammbad grasten die Waisen weiter. Sie gingen in Richtung des Flugfelds und kamen schlie\u00dflich, angef\u00fchrt von Kihari und Naipoki, wieder an den Stallungen an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/312201563835-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen gehen ins Wasserloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 3. Februar 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein wundervoller Tag und die Waisen brachen am Morgen im G\u00e4nsemarsch von den Stallungen auf. Sie gingen zum Grasen in Richtung Westen.<br \/>\nBei der Mittagsf\u00fctterung bekamen die Waisen ihre Milch in Vierergruppen. Bada, Ndoria, Mudanda und Ishaq-B waren als erste dran. Alle Waisen gingen dann in den Matsch und hatten viel Spa\u00df. Ihnen schloss sich eine kleine wilde Elefantenfamilie an, die von Lempaute und Sinya begr\u00fc\u00dft wurde. Sie hatten viel Spa\u00df dabei, gemeinsam im Wasser zu spielen. Lesanju verwickelte einen wilden Jungen in eine Rangelei, wurde dabei allerdings von Mzima und Tassia unterst\u00fctzt. Bada war als Zuschauer n\u00e4her gekommen, lugte aber nur zwischen Mzimas Beinen durch, um in Sicherheit zusehen zu k\u00f6nnen. Die wilde Herde blieb bei den Waisen, als sie zum Voi-Fluss gingen, um dort zu grasen und zu spielen. Die Keeper beobachteten das Treffen aus sicherer Entfernung.<br \/>\nAm Abend kehrten sie dann nach Hause in die Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31220156498-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lempaute begr\u00fc\u00dft die wilde Herde<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 4. Februar 2015<\/strong><br \/>\nHeute nahm Wasessa die drei j\u00fcngsten Waisen Bada, Mudanda und Ndoria unter ihre Fittiche, als sie zum Grasen gingen. Sie versuchte, ihre Liebe und Aufmerksamkeit gleichm\u00e4\u00dfig auf sie aufzuteilen. Bada war trotzdem eifers\u00fcchtig auf die anderen und blieb deshalb ein wenig abseits. Wasessa ber\u00fchrte sie alle mit ihrem R\u00fcssel, um ihnen zu zeigen, dass sie f\u00fcr sie da ist. Sp\u00e4ter lie\u00dfen die drei Babys Wasessa zur\u00fcck, als sie zum Wasserloch aufbrachen, bevor sie bereit war. Sie kam dann gleich hinterher, doch Lempaute war es inzwischen gelungen, Ndoria f\u00fcr ein paar Schlammbadspielchen zu entf\u00fchren. Die K\u00fche lieben die Kleinen sehr und sind so z\u00e4rtlich und sorgsam mit ihnen. Ndoria hat sich gut eingew\u00f6hnt. Obwohl sie das neueste Baby in der Gruppe ist, macht sie mit ihrer Umgebung und ihren neuen Freunden einen sehr gl\u00fccklichen Eindruck.<br \/>\nNach dem Bad gingen die Waisen zur Ostseite des Mazinga-Bergs, um dort den Rest des Tages zu grasen. Mbirikani versuchte, sie dazu zu \u00fcberreden, auf den Berg zu gehen, doch sie waren zufrieden dort, wo sie waren.<br \/>\nDie Keeper erhielten eine Meldung \u00fcber einen freundlichen gro\u00dfen Elefantenbullen, regelm\u00e4\u00dfiger Besucher eines kleinen Camp, in dem Vicki Stone und Mark Deeble untergebracht sind, die einen Film \u00fcber Elefanten machen. Sie waren sicher, dass dieser sehr zahme Elefant ein Ex-Waise war und wollten eine Best\u00e4tigung von einem langj\u00e4hrigen Keeper, der m\u00f6glicherweise sagen k\u00f6nnte, um wen es sich handelt. Nach unserer Ankunft dort waren wir unsagbar gl\u00fccklich festzustellen, dass es sich um unseren Ex-Waisen Ndume handelt. Er sah gro\u00dfartig aus, hatte beeindruckende Sto\u00dfz\u00e4hne und hatte sich mit den Kuhherden angefreundet, die in der N\u00e4he grasten. Er war lange Zeit weg gewesen und obwohl es keinen Grund gab anzunehmen, ihm w\u00e4re etwas zugesto\u00dfen, ist es immer beruhigend, unsere besonderen alten Freunden wiederzusehen. Er war sehr freundlich uns gegen\u00fcber, doch wir lie\u00dfen ihm den Abstand, den ein jetzt wilder Elefant verdient. Wir sind sicher, dass er uns erkannt hat und wir waren sehr froh, ihn so ruhig, majest\u00e4tisch und rundherum gl\u00fccklich zu sehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/312201571724-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wasessa mit Bada, Mudanda und Ndoria<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 5. Februar 2015<\/strong><br \/>\nEmilys Herde besuchte heute Morgen die Stallungen und verpasste die Waisen nur knapp. Das ist das erste Mal seit einem Monat, dass Emilys Herde vorbei kam. Wir waren aber h\u00e4ufiger am mittleren Wasserloch, das n\u00e4her an ihren Weidegr\u00fcnden ist. Emma nuckelte l\u00e4ngere Zeit an Edie und bekam eine ordentliche Portion. Edies Kalb Ella schien gar nicht eifers\u00fcchtig zu sein, aber sie beobachtete Emma genau. Die Ex-Waisen verlie\u00dfen die Stallungen und trafen Lesanjus und Pandas Herden drau\u00dfen im Busch. Wasessa und Mzima versuchten, zu Emma zu gelangen und sie zu begr\u00fc\u00dfen, doch sie wurden von ihren Besch\u00fctzerinnen Mweya, Sweet Sally, Seraa und Thoma abgehalten. Damit waren die Waisen beleidigt und machten sich auf den Weg zum Wasserloch. Emilys Herde blieb zur\u00fcck. Emma ist ein sehr verw\u00f6hntes Kind, mit vielen aufmerksamen Mamas um sie herum. Emily geht dabei noch am lockersten mit ihr um, w\u00e4hrend Mweya am eifrigsten auf den kleinen Wonneproppen aufpasst.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31220157248-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Emily und Emma auf dem Weg zu den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 6. Februar 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein warmer Tag und die Wolken machten schon fr\u00fch der hei\u00dfen Sonne Platz. Anfangs grasten die Waisen konzentriert und fra\u00dfen soviel, wie in ihre M\u00fcnder passte. Dann gingen sie zum mittleren Wasserloch, wo sie ihre Mittagsmilchf\u00fctterung erhielten. Alle Waisen au\u00dfer Sinya badeten. Kihari hatte jede Menge Spa\u00df dabei, mit ihren Sto\u00dfz\u00e4hnen rote Erde an den Ufern des Wasserlochs auszugraben. Danach sch\u00fcttelte sie ihren Kopf, um die Erde wieder von den Sto\u00dfz\u00e4hnen zu werfen. Das lockte schlie\u00dflich auch Sinya zum Mitmachen ins Wasser, und auch Lesanju und Mzima. Ishaq-B war am tiefsten in Wasser und konnte sich am besten herumrollen. Sie tauchte komplett unter, und zeitweise war nur ihre R\u00fcsselspitze zu sehen. Sie streckte ihren R\u00fcssel in den Himmel und trompetete fr\u00f6hlich. Mbirikani, Panda und Ndoria veranstalteten einen Wettbewerb darum, wer die beste Show beim Baden lieferte. Sie alle waren sehr verspielt und genossen das k\u00fchlende Wasser.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/312201574554-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kihari gr\u00e4bt Erde am Rand des Wasserlochs aus<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 7. Februar 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Morgen und die Waisen gingen auf geradem Wege zu den Weidegr\u00fcnden. Sie grasten den gr\u00f6\u00dften Teil des Tages, bevor sie zum Saufen zum Wasserloch gingen. Es gab einen Schaukampf zwischen Wasessa und Lesanju am Ufer, als sie um die Aufmerksamkeit der kleinen Waisen Mudanda, Bada und Ndoria stritten. Trotzdem gingen sie alle freundschaftlich zusammen zum Nachmittagsgrasen in der N\u00e4he des mittleren Wasserlochs.<br \/>\nHeute wurde uns von einem weiteren winzigen Elefantenkalb berichtet, das in ein tiefes Loch an der Wasser-Pipeline gefallen war. Die Keeper holten es heraus und brachten es zu seiner Mutter zur\u00fcck. Die Rettung dauerte bis sp\u00e4t abends und war eine gef\u00e4hrliche Aktion, denn die Herde wollte das Kalb um jeden Preis besch\u00fctzen. Zu sehen, wie das Baby schlie\u00dflich mit der aufgew\u00fchlten Herde wiedervereint war, machte uns \u00fcberaus gl\u00fccklich. Es klappte dann doch alles, wie wir es gehofft hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31220157492-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wasessa und Lesanju streiten um die Kleinen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 8. Februar 2015<\/strong><br \/>\nWasessa kam heute Morgen aus dem Gehege direkt zu Bada, Mudanda und Ndoria, um sie zu begr\u00fc\u00dfen. Sie ist nun die Adoptivmama von Ndoria genauso wie von den anderen beiden. Ndoria half es beim Heilungsprozess sehr, Wasessa als Ersatz-Mutter zu haben und wir sehen, dass Ndoria nun wieder richtig gl\u00fccklich ist, obwohl sie erst vor wenigen Monaten gerettet worden war.<br \/>\nEs war warm heute Morgen und sogar Sinya war versucht, ins Wasser zu springen. Bada beobachtete sie, wurde dann aber von Ndii abgelenkt, die mit ihm im Schlamm spielen wollte. Bada hielt es aber nicht lange bei Ndii aus, weil er dann wieder seiner Adoptivmama Wasessa folgte. Ndii \u00fcberspielte ihre Verlegenheit dar\u00fcber, einfach so stehengelassen worden zu sein, damit, dass sie mit Dabassa, Taveta und Mzima einen Planschwettbewerb veranstaltete. Mbirikani badete allein, nachdem alle anderen aus dem Schlammloch gekommen waren. Sie schloss sich ihnen dann erst viel sp\u00e4ter wieder beim Grasen an. Sie genoss es sehr, das matschige Wasser ganz f\u00fcr sich zu haben, und rollte sich ausgiebig darin herum. Kivuko staubbadete toll, bis Rombo eifers\u00fcchtig auf ihren Spa\u00df wurde, sie mit seinen spitzen Sto\u00dfz\u00e4hnen in den R\u00fccken piekste und damit ihr Spiel st\u00f6rte. Dieses Vergehen wurde aber nat\u00fcrlich nicht von Lesanju \u00fcbersehen, die ihm einen ordentlichen Schubser verpasste. Er verstand den Hinweis.<br \/>\nDie Waisen grasten den Rest des Tages und Naipoki f\u00fchrte sie am Abend zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/312201575435-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sogar Sinya nimmt ein Bad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 9. Februar 2015<\/strong><br \/>\nDie kleinen Waisen kamen voller Energie aus den Gehegen und genossen ihre Milch, bevor sie sich ihren Artgenossen beim Fr\u00fchst\u00fcck anschlossen. Bada kratzte seinen Hintern an einem Felsen in der N\u00e4he der Tr\u00e4nke und Lesanju schloss sich ihm an. Lesanju scheint sich in Bada verguckt zu haben, doch das k\u00f6nnte Probleme mit Wasessa geben, denn Bada ist auch ihr Liebling.<br \/>\nKenia und Ndii f\u00fchrten die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden. Sie trafen eine Impala-Herde, die an den Stallungen Schutz vor Raubtieren gesucht hatte. Sie behandelten die Impalas wie Freunde und verjagten sie nicht. Taveta und Layoni \u00fcbernahmen die F\u00fchrung auf den Mazinga-Berg. Kurz vor 12 Uhr war Bada voller Vorfreude auf seine Milchf\u00fctterung und f\u00fchrte die anderen zum Wasserloch, wo die Keeper schon mit der Milch warteten. Es war heute recht kalt und die Waisen wollten nicht baden. Sie soffen nur etwas Wasser.<br \/>\nDen Rest des Tages grasten sie in der N\u00e4he des Flugfelds, bevor sie in die Sicherheit der Gehege zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/312201582241-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bada kratzt sich an einem Felsen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 10. Februar 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen verlie\u00dfen die Stallungen fr\u00fch am Morgen und gingen zum Grasen.<br \/>\nNach der Mittagsf\u00fctterung gingen Panda und Ndoria in das Wasserloch und spritzten sich ein paar R\u00fcssel voll Wasser auf ihre K\u00f6rper. Die anderen blieben am Ufer, da das Wasser zu kalt zum Baden war.<br \/>\nNach ein paar Stunden des Grasens kam Emilys Herde auf dem Weg zum mittleren Wasserloch vorbei. Sie blieben aber nicht bei den Waisen. Laikipia l\u00f6ste sich von den K\u00fchen in Emilys Herde und blieb in Sichtweite der Waisen, aber in einiger Entfernung. Die Waisen soffen kurz etwas Wasser und gingen dann zum Voi-Fluss, um dort zu grasen. Sie ruhten sich im Schatten einer gro\u00dfen Baumkrone aus.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/312201582330-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndoria im Wasser<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 11. Februar 2015<\/strong><br \/>\nEmilys Herde besuchte die Stallungen heute Morgen erneut. Es war toll, obwohl sie die Waisen um ein paar Minuten verpassen hatten. Emma beobachtete, wie ihre Mutter Emily sich mit Begeisterung an einem Felsen nahe der Wassertr\u00e4nke kratzte. Als sie sich wieder auf den Weg machten, gingen sie in die gleiche Richtung wie die Waisen, trafen sie aber heute nicht.<br \/>\nBei einem sehr aktiven Mittagsschlammbad konnte Lempaute mit dem kleinen Bada spielen. Sie brachte ihm bei, wie man sch\u00f6n gegen das Ufer st\u00f6\u00dft und belohnte ihn, indem sie mit ihrem R\u00fcssel Wasser \u00fcber ihn spr\u00fchte. Lesanju und Kivuko schlossen sich zusammen und \u00fcbernahmen Mudanda f\u00fcr ein paar Staubbad-Spiele, sodass Wasessa heute gar niemanden zum bemuttern hatte. Die Waisen verlie\u00dfen das Wasserloch und grasten sich in Richtung Nordseite der Stallungen voran. Unter der aufmerksamen F\u00fchrung von Naipoki kamen sie am Abend zur\u00fcck. Naipoki wird einmal eine ganz tolle Mutter werden. Sie liebt es, die kleinen Babys Bada, Mudanda und Ndoria zu umsorgen. Ndoria ist mit ihren hervorstehenden Augen und ihren langen Wimpern sofort zu erkennen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/312201583241-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lempaute spielt am Wasserloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 12. Februar 2015<\/strong><br \/>\nEs war relativ warm und die Waisen brachen bei sch\u00f6nem Sonnenschein zu den Weidegr\u00fcnden auf. Sie lie\u00dfen sich an der Nordseite des Mazinga-Bergs nieder und grasten die meiste Zeit des Vormittags. Sp\u00e4ter gingen sie zum Spielen zum mittleren Wasserloch. Als die Waisen gerade wieder aufbrachen, kamen ein paar wilde Elefanten an. Lesanju und Wasessa sammelten schnell ihre Sch\u00fctzlinge zusammen und f\u00fchrten sie davon. Nur Taveta und Tassia blieben zur\u00fcck und begr\u00fc\u00dften die wilde Herde mit ihren R\u00fcsseln. Die wilden Elefanten blieben am Wasserloch und Taveta und Tassia folgten den Waisen. Kurz darauf kam auch Emilys Herde am Wasserloch an. Emma rannte direkt ins Wasser und schloss sich der wilden Herde beim Baden an. Sowohl Emilys als auch die wilde Herde beobachteten am\u00fcsiert ihre Albernheiten im Wasser. Dann bemerkte Emily, dass eine der wilden K\u00fche Emma etwas zuviel Aufmerksamkeit f\u00fcr ihren Geschmack schenkte und bef\u00fcrchtete, dass sie versuchen k\u00f6nnte, sie zu entf\u00fchren. Sie schnappte sich Mweya, Sweet Sally, Thoma, Ndara und Seraa und holte Emma aus dem Wasserloch und zur\u00fcck in ihre Obhut. Nachdem Emilys Herde sich wieder auf den Weg gemacht hatte, brach auch die wilde Herde auf und ging in Richtung Flugfeld.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/312201584039-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Emma geht ins Matschloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 13. Februar 2015<\/strong><br \/>\nEmilys Herde kam heute an den Stallungen an, noch ehe die Waisen aus den Gehegen gelassen worden waren. Lesanju, Wasessa, Sinya und Lempaute begr\u00fc\u00dften die Ex-Waisen gar nicht erst, sondern eilten gleich mit einem Teil von Pandas Gruppe davon. Sie wollten vermeiden, dass die Ex-Waisen die Babys ihrer Gruppe entf\u00fchrten. Es ist sehr ungew\u00f6hnlich, dass sie auf ihr s\u00fc\u00dfes Fr\u00fchst\u00fcck verzichteten, das nun Emily und ihre Herde genie\u00dfen konnte.<br \/>\nEmilys Herde brach sp\u00e4ter auf und versuchte, die Waisen einzuholen. Es gelang ihnen aber nicht, denn die Waisen waren schon auf halben Weg zum Mazinga-Berg und die Ex-Waisen gingen an ihnen vorbei, ohne sie zu sehen. Lolokwe war zur\u00fcckgelassen worden, als er ein paar Zweige von einem gro\u00dfen Baum pfl\u00fcckte. Ihm gelang es sp\u00e4ter, die Waisen zu treffen.<br \/>\nNach dem Mittagsschlammbad blieben Tassia, Mzima und Mbirikani zur\u00fcck, w\u00e4hrend die anderen schon aufbrachen. Sie begr\u00fc\u00dften eine wilde Herde, die das Wasserloch besuchte. Lesanju f\u00fchrte ihre Herde von den wilden Elefanten weg und die drei Zur\u00fcckgebliebenen schlossen sich ihnen nach kurzem Intermezzo 20 Minuten sp\u00e4ter wieder an. Den Rest des Tages verbrachten sie mit Grasen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/312201584413-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lolokwe s\u00e4uft an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 14. Februar 2015<\/strong><br \/>\nEmilys Herde besuchte die Stallungen erneut sehr fr\u00fch am Morgen, noch bevor die Waisen herausgekommen waren. Die Ex-Waisen soffen Wasser an der Tr\u00e4nke und Emma hielt ein Nickerchen unter den Beinen ihrer Aufpasser Mweya, Seraa, Thoma und Sweet Sally, w\u00e4hrend die Waisen aus der Ferne zusahen. Lesanju wollte nicht, dass ihre Herde sich unter die Ex-Waisen mischte und f\u00fchrte sie daher schnell in den Busch.<br \/>\nAm Wasserloch hatten Dabassa und Rombo einen Ringkampf im Wasser. Mzima kratzte seinen Hintern am Ufer des Wasserlochs und Dabassa forderte ihn dort heraus. Mzima zog sich aber aus Angst vor einer Niederlage zur\u00fcck.<br \/>\nDie Waisen grasten den Rest des Tages und Kihari f\u00fchrte sie am Abend zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/312201585334-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Rombo und Dabassa nach ihrem Ringkampf<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 15. Februar 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Morgen und die Waisen aus Pandas Gruppe tranken ihre Milch, bevor sie sich den \u00e4lteren in Lesanjus Gruppe beim Zusatzfutter anschlossen. Sie verlie\u00dfen die Stallungen und machten sich auf den Weg zur Nordseite des Mazinga-Bergs, wo sie es sich zum Grasen gem\u00fctlich machten. Nach ungef\u00e4hr drei Stunden schloss sich ihnen Emilys Herde kurz an, die bald darauf weiterging, um sich im Schatten eines gro\u00dfen Baumes auszuruhen. Emma nutzte die Gelegenheit, um etwas zu schlafen und legte sich zwischen den Ex-Waisen hin. Mweya stand Wache, um sie zu besch\u00fctzen.<br \/>\nKurze Zeit sp\u00e4ter kamen Angela Sheldrick, ihre Kinder und ein Film-Team an. Das letzte Mal, dass sie Emma gesehen hatten, war am Tag ihrer Geburt. Angela war sehr angetan von der kleinen Emma und dem zuverl\u00e4ssigen Schutz von Mweya und den K\u00fchen Sweet Sally, Ndara, Thoma und Seraa.<br \/>\nDie Waisen gingen mit Emilys Herde im Schlepptau zum mittleren Wasserloch. Mweya mochte es gar nicht, dass die ganzen Besucher ihnen folgten und startete ein paar Scheinangriffe auf das Film-Team, um die kleine Emma zu besch\u00fctzen. Emma rollte sich wunderbar im Wasser herum, bevor sie herauskam und staubbadete. Alle grasten nach dem Schlammbad zusammen, bis Lesanjus Herde sich am Abend von den Ex-Waisen trennte und nach Hause zur\u00fcckkehrte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/3122015914-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Emma folgt Thoma<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 16. Februar 2015<\/strong><br \/>\nAuch heute Morgen stand wieder Emilys Herde an den Stallungen bereit und soff Wasser und fr\u00fchst\u00fcckte mit den Waisen. Lesanjus und Pandas Gruppen mischten sich kurz unter sie, lie\u00dfen sie dann aber zur\u00fcck und gingen zum Grasen. Emilys Herde holte sie bald im Busch ein. Sweet Sally versteckte die kleine Emma unter ihrem Bauch, damit sie nicht von Lesanju entf\u00fchrt w\u00fcrde, die alles daf\u00fcr gegeben h\u00e4tte, sie mit ihrem R\u00fcssel zu ber\u00fchren. Mbirikani war die einzige, die das Gl\u00fcck hatte, dicht genug an Emma heranzukommen, w\u00e4hrend Sweet Sally durch Lesanju abgelenkt war. Die zwei Herden grasten den Gro\u00dfteil des Tages zusammen und hatten sogar ein gemeinsames Schlammbad am mittleren Wasserloch. Mweya hatte viel Spa\u00df dabei, mit den Kleinen herumzurollen, stellte aber trotzdem sicher, dass niemand zu dicht an die kleine Emma herankam. Lesanju war sehr genervt davon, dass sie Emma nur sehen, aber nicht zu ihr gehen durfte und f\u00fchrte ihre Herde dann von den Ex-Waisen fort. So grasten sie den Rest des Tages getrennt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31220159832-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sweet Sally auf dem Weg zu den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 17. Februar 2015<\/strong><br \/>\nEs gab ein paar beeindruckende Spiele an den Stallungen, bevor die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Heute erkundeten sie die Gegend weit n\u00f6rdlich der Stallungen, liefen dann einen gro\u00dfen Kreis und kamen sp\u00e4ter am Tag am mittleren Wasserloch an. Sinya schloss sich den anderen im k\u00fchlenden Matsch an und sie genossen das Bad so sehr, dass sie gar nicht bemerkten, dass eine wilde Herde zum Saufen n\u00e4her kam. Eine der wilden K\u00fche hatte gro\u00dfe, nach innen gebogene Sto\u00dfz\u00e4hne und war recht aggressiv, da sie ein winziges Kalb hatte. Die Waisen bekamen es mit der Angst zu tun und flohen vom Wasserloch, um sie aus sicherem Abstand zu beobachten. Wegen der aggressiven Leitkuh traute sich niemand, sich der wilden Herde zu n\u00e4hern. Die Waisen gingen dann davon und grasten bis zum Abend. Ndii f\u00fchrte sie zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31220159928-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sinya im Wasser<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 18. Februar 2015<\/strong><br \/>\nWie \u00fcblich verlie\u00dfen die Waisen am Morgen die Stallungen und gingen zum Grasen. Nach ein paar Stunden sahen wir den Ex-Waisen Morani mit einem wilden Freund und au\u00dferhalb von Emilys Herde. Die Waisen schlossen sich den zwei Elefanten aber nicht an, da sie gerade z\u00fcgig zum Voi-Fluss unterwegs waren und nur gelegentlich f\u00fcr ein paar freundschaftliche Kr\u00e4ftemessen stehen blieben. Es scheint, dass die Ex-Waisen-Bullen langsam Emilys Herde verlassen, um sich mit wilden Bullen zusammenzuschlie\u00dfen, wie es f\u00fcr junge Elefantenbullen \u00fcblich ist. Laikipia wurde gesehen, wie er sp\u00e4ter am Tag ebenfalls alleine am mittleren Wasserloch soff. Er versuchte, die Waisen zu treffen, doch sie waren zu weit weg.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/312201591739-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen saufen Wasser<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 19. Februar 2015<\/strong><br \/>\nEmilys Herde besuchte die Stallungen eine Stunde nachdem die Waisen aufgebrochen waren. Sie blieben eine Stunde lang, fra\u00dfen etwas Zusatzfutter und entspannten sich, bevor sie in die gleiche Richtung davonliefen, die die Waisen zuvor genommen hatten. Sie trafen aber nicht auf die Kleinen.<br \/>\nDie Waisen kamen heute sp\u00e4t am Wasserloch an, da es k\u00fchl und bew\u00f6lkt war. Layoni war der einzige, der richtig ins Wasser ging, die anderen bespritzten sich nur kurz. Danach grasten sie den Rest des Tages und kamen am Abend zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/312201592051-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Layoni geht gleich baden<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 20. Februar 2015<\/strong><br \/>\nBeim Fr\u00fchst\u00fcckstee konnten die Keeper beobachten, wie Emma an Emily s\u00e4ugte. Die Waisen waren bereits im Park. Dann erhielten wir die Nachricht, dass schon wieder ein wildes Elefantenkalb in ein von Menschen gemachtes Loch an der Wasser-Pipeline gefallen war. Die Keeper lie\u00dfen ihren Tee stehen und eilten zum Rettungsfahrzeug. Bald waren sie an der Ungl\u00fccksstelle, wo eine sehr aggressive Elefantenmutter Wache stand und ihr Baby, das noch immer in dem mannhohen Loch feststeckte, nicht aus den Augen lie\u00df. Dank ihrer gro\u00dfen Erfahrung gelang es den Keepern, das Kalb zu retten und wieder mit seiner Mutter und Familie zu vereinen. Das Kalb war sehr zutraulich und lief den Keepern hinterher, was die \u00dcbergabe an seine wilde Familie etwas schwierig machte. Am Ende klappte es aber; wieder war eine gute Tat getan und das f\u00fchlt sich gro\u00dfartig an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/312201592139-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Emma trinkt bei Emily<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 21. Februar 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Morgen als die Kleinen in Pandas Herde ihre Milchflaschen leerten, bevor sie sich ihren \u00e4lteren Artgenossen beim Fr\u00fchst\u00fcck und den \u00fcblichen Spielereien auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen anschlossen. Sinya f\u00fchrte die Waisen dann zu den Weidegr\u00fcnden. Die Wolken verzogen sich und die Sonne kam hervor, sodass es es perfekter Tag zum Grasen wurde. Die Waisen gingen zur S\u00fcdseite der Stallungen und grasten in der N\u00e4he des gro\u00dfen Wasserlochs, das sie in der Regenzeit benutzen. Als sie h\u00f6rten, wie der Traktor Wasser zum mittleren Wasserloch brachte, unterbrachen sie das Grasen und folgten ihm. Verspielt labten sie sich an dem Wasser, das aus dem Tank floss. Danach soffen sie aber das Wasser aus dem Matschloch &#8211; sie schienen wohl zu denken, dass das Wasser dort frischer und leckerer war, als das Wasser aus den sauberen Wassertonnen. Kurz nachdem der Traktor wieder weg war, tauchte eine wilde Herde auf. Ndoria war nicht sicher, wie die Wilden so drauf waren und machte sich vorsichtshalber sofort aus dem Wasser. Panda schnappte sich gleich einen wilden Freund f\u00fcr ein Kr\u00e4ftemessen, w\u00e4hrend Lesanju, Sinya und Lempaute ein paar Taktiken ausprobierten, um ein kleines wildes Kalb wegzulocken. Lesanju gelang es schlie\u00dflich und sie veranstaltete ein Ringkampf-Spiel mit dem Kalb. Die Mutter und Schwestern verlangten es schlie\u00dflich zur\u00fcck und machten sich auf den Weg zum Voi-Fluss, um dort zu grasen.<br \/>\nDie Waisen grasten den Rest des Tages in der N\u00e4he des mittleren Wasserlochs, ehe sie am Abend Ishaq-B zu den Stallungen folgten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/312201592846-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndoria genie\u00dft das Bad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 22. Februar 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen kamen aus den Gehegen und verbrachten den Tag damit, \u00f6stlich vom Wasserloch zu grasen. Als sie dort ankamen, war es schon sehr warm. Eine wilde Herde badete bereits eine Weile und trompetete dabei fr\u00f6hlich. Daher wollten die Waisen schon etwas fr\u00fcher als sonst da sein &#8211; \u00fcblicherweise sind sie erst gegen 11 Uhr am Wasserloch. Leider machte sich die Herde gerade auf den Weg und die Waisen verpassten die tollen Spiele, die soviel Aufregung und Getr\u00f6te verursacht hatten. Mzima und Taveta verzichteten auf das Baden, um den wilden Artgenossen zu folgen, kamen aber sp\u00e4ter doch zu ihren Freunden zur\u00fcck. Es war sehr warm und sie entschlossen sich, doch noch ins Wasser zu gehen.<br \/>\nEmilys Herde kam mit allen vier gro\u00dfen Jungs, Laikipia, Morani, Lolokwe und Irima, am Nachmittag zu den Stallungen. Die Bullen wurden etwas ausgegrenzt und durften sich den K\u00fchen nicht beim Saufen anschlie\u00dfen. Lolokwe, Morani und Irima hielten sich zur\u00fcck, doch Laikipia dr\u00e4ngelte sich dazwischen, um auch an die Tr\u00e4nke zu kommen. Die anderen Jungs warteten, bis die K\u00fche fertig waren. Sie lungerten noch eine halbe Stunden an den Stallungen herum und genossen etwas Zusatzfutter, ehe sie sich wieder auf den Weg in den Park machten. Sie trafen heute nicht auf die Waisen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/312201593231-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Eine wilde Herde vergn\u00fcgt sich am Schlammloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 23. Februar 2015<\/strong><br \/>\nNachdem sie das Zusatzfutter gefr\u00fchst\u00fcckt und etwas gespielt hatten, machten sich die Waisen auf den Weg zum Grasen. Heute hatten sie eine ungew\u00f6hnliche Begleitung: Eine Impala-Herde, die in der Nacht auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen Schutz gesucht hatte, folgte den Waisen zu den Weidegr\u00fcnden. Kivuko graste bei ihnen, ohne sie anzugreifen oder zu verjagen.<br \/>\nDie Waisen grasten gem\u00e4chlich weiter und kamen mittags am Wasserloch an. Wasessa versuchte Sinya zu \u00fcberzeugen, ins Wasser zu gehen. Sinya weigerte sich, sodass Wasessa mit ihren anderen Freunden baden ging. Mbirikani hatte viel Spa\u00df dabei, herumzuliegen und sich zu w\u00e4lzen. Bada und Ndoria badeten am Rand des Wasserlochs, etwas abseits von ihren ungest\u00fcmen Kollegen. Kenia und Ndii waren etwas hinterher und kamen erst am Wasserloch an, als die anderen schon heraus kamen. Kihari und Naipoki hatten einen Ringkampf im Wasser, ehe sie sich den Anderen beim Grasen anschlossen.<br \/>\nDie Waisen grasten den Rest des Tages in der N\u00e4he des Wasserlochs. Am Abend hatten Layoni und Tassia ein ernsthaftes Kr\u00e4ftemessen, bevor sie ihren Freunden auf dem Heimweg folgten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/312201593953-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kivuko grast bei den Impalas<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 24. Februar 2015<\/strong><br \/>\nDie Kleinen kamen am Morgen aus ihren Gehegen, tranken ihre Milch und gesellten sich dann zu ihren \u00e4lteren Freunden beim Fr\u00fchst\u00fcck. Kurz darauf kam das Waisenzebra Ngulia dazu, um zu sehen, was die Elefanten da fra\u00dfen, doch sie wurde von Ishaq-B und Kihari verjagt.<br \/>\nDie Waisen machten sich dann auf den Weg in den Busch, grasten und kamen am Nachmittag am Wasserloch an. W\u00e4hrend sie dort waren, kam eine wilde Familie mit einem wenige Wochen alten Kalb am Wasserloch an. Die Schwestern des Kalbs waren sehr besch\u00fctzend und die Waisen gingen sicherheitshalber aus dem Wasser. Mzima war der einzige, der mutig genug war, drin zu bleiben und sie zu begr\u00fc\u00dfen und w\u00e4lzte sich mit dem Kleinen im Wasser herum. Sp\u00e4ter gesellte sich Mzima wieder zu seinen grasenden Freunden.<br \/>\nNaipoki f\u00fchrte die Waisen am Abend zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/312201594250-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Eine wilde Herde mit einem kleinen Kalb besucht das Schlammloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 25. Februar 2015<\/strong><br \/>\nEmilys Herde besuchte die Stallungen fr\u00fch am Morgen &#8211; genau rechtzeitig, um das Kopra zu fressen, das f\u00fcr die Waisen nach der Milchf\u00fctterung ausgelegt war. Lesanjus und Pandas Herden schlossen sich ihnen nur sehr z\u00f6gerlich an. Die Ex-Waisen konzentrierten sich aufs Fressen und Naipoki nutzte die Gelegenheit, um sich zu Emma zu schleichen und mit ihr zu rangeln. Als Mweya das sah, gab es gro\u00dfe Aufregung, und sie lief sofort auf Naipoki zu. Die Waisen wurden von all der Unruhe sehr gest\u00f6rt und machten sich auf den Weg zu den Weidegr\u00fcnden.<br \/>\nMbirikani am\u00fcsierte sich bestens im Schlammbad. Sie sa\u00df am Ufer des Wasserlochs und rubbelte ihren Bauch und ihr Unterteil im Schlamm. Ishaq-B schloss sich ihr an und versuchte, die Pool-Wand, auf der Mbirikani sa\u00df, umzuschieben, doch es gelang ihr nicht.<br \/>\nDen Rest des Tages grasten die Waisen in der N\u00e4he des mittleren Wasserlochs.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/312201594927-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Emilys Herde genie\u00dft das Kopra<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 26. Februar 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen gingen bei hellem Sonnenschein in den Park hinaus. Sie grasten auf dem Weg zur Westseite der Stallungen, gingen um den Mazinga-Berg herum und kamen mittags am mittleren Wasserloch an. Sie hatten ein kurzes Schlammbad und grasten dann in der N\u00e4he weiter.<br \/>\nLolokwe, Thoma und Icholta brachten die kleine Emma zum Baden vorbei, w\u00e4hrend Emily und die anderen Ex-Waisen zur\u00fcckblieben und grasten. Emma rannte und sprang ins Wasser, um sch\u00f6n darin herumzurollen. Kivuko und Ishaq-B kehrten um und wollten sich ihr anschlie\u00dfen, doch Icholta blockierte ihnen den Weg. Trotzdem rannte Emma zu ihnen und begr\u00fc\u00dfte sie. Emily und die Anderen kamen f\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter dazu und gesellten sich zu den dreien im Schlammloch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/312201595315-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Emma nimmt ein Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 27. Februar 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Tag zum Grasen und die Waisen verteilten sich sehr weit, um soviel wie m\u00f6glich zum fressen zu finden. Wasessa schloss sich mit den Kleinen zusammen und brachte sie zur Milchf\u00fctterung und sp\u00e4ter zum Wasserloch zum Baden. Wasessa forderte sowohl Mudanda als auch Bada zu ein paar tollen Staubbadspielen heraus. Die beiden legten ihre Streitigkeiten bei und genossen Wasessas Liebe und Zuneigung. Nach f\u00fcnf Minuten kam Tassia allein hinzu und schloss sich ihnen an. Lesanju, Sinya und die mittelalten Waisen kamen dann ebenfalls an. Lempaute, die mit Panda davongegangen war, kam weitere 15 Minuten sp\u00e4ter ebenfalls zur\u00fcck, da Panda von den Keepern zur Milchf\u00fctterung gerufen worden war.<br \/>\nKihari legte sich im Wasser hin und zeigte ein paar tolle W\u00e4lz-Spiele. Naipoki unterbrach sie, indem sie sich auf ihren Bauch legte. Als Kihari davon genug hatte, r\u00e4chte sie sich, indem sie aufstand und Naipoki mit ihren spitzen kleinen Sto\u00dfz\u00e4hnen piekste &#8211; damit war das Spiel beendet.<br \/>\nDie Waisen grasten den Rest des Tages zusammen und Mbirikani f\u00fchrte sie am Abend zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/312201510027-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wasessa, Mudanda und Bada staubbaden<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 28. Februar 2015<\/strong><br \/>\nNach vier Stunden ungest\u00f6rten Grasens trafen die Waisen heute auf Emily, Emma, Eve, Sweet Sally, Ndara, Thoma and Edie. Die anderen Ex-Waisen gingen geradewegs an den Waisen vorbei direkt zu den Stallungen. Es ist sehr ungew\u00f6hnlich, dass Edie nicht bei ihrem Kalb Ella ist. Aber inzwischen s\u00e4ugt Edie auch hin und wieder Emma und Ella wird wohl langsam unabh\u00e4ngiger. Es war auch ungew\u00f6hnlich, dass Mweya, Emmas Leibw\u00e4chterin nicht bei ihr war. Die Keeper kletterten auf den Mazinga-Berg, um herauszufinden, wo der Rest der Herde war. Sie sahen sie im Schatten einer gro\u00dfen Akazie stehen, die viel Schutz vor der brennenden Sonne spendete. Sie schienen es nicht eilig zu haben, Emily zu folgen. Emily und die anderen soffen schnell Wasser an den Stallungen und machten sich dann auch auf dem Weg zu dem schattenspendenden Baum.<br \/>\nAm mittleren Wasserloch verbrachten die Waisen viel Zeit beim Spielen mit zwei gro\u00dfen Elefantenfamilien, die zum Saufen gekommen waren. Die Waisen folgten den wilden Elefanten auch danach noch, als sie grasten und fanden sich am Abend am \u00f6stlichen Fu\u00df des Mazinga-Bergs wieder.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/312201510320-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Eve auf dem Weg zu den Stallungen<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-februar-2015\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sonntag, 1. Februar 2015 Die Waisen begannen ihren Tag damit, fr\u00f6hlich zusammen zu spielen und voller Tatendrang in den Busch und zu den Weidegr\u00fcnden zu gehen. 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