{"id":6555,"date":"2015-04-25T14:12:47","date_gmt":"2015-04-25T13:12:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=6555"},"modified":"2015-04-25T14:12:47","modified_gmt":"2015-04-25T13:12:47","slug":"nairobi-nursery-maerz-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-maerz-2015\/","title":{"rendered":"Nairobi Nursery M\u00e4rz 2015"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 1. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nDie Keeper m\u00fcssen genau aufpassen, damit Lentili und Embu die arme Siangiki nicht \u00e4rgern. Das ist seltsam, denn Embu ist so nett zu Dupotto und Enkikwe, doch Siangiki bekommt nur ihre unfreundliche Seite zu sehen. Wir sind nat\u00fcrlich da, um sicherzugehen, dass die Waisen mit solchem Verhalten nicht durchkommen. Kurz vor der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde spielte Siangiki mit Kamok, w\u00e4hrend sie darauf warteten, zum Schlammbad zu gehen. Dann schubsten Embu und Lentili sie weg und sie rannte ins Dickicht. Es dauerte lange, bis die Keeper sie \u00fcberzeugen konnten, sich den anderen Waisen am Schlammloch anzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/4720158840-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Siangiki flieht ins Geb\u00fcsch<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 2. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nHamsini geht es noch nicht viel besser. Er braucht im Moment noch viel mehr F\u00fcrsorge, Zuneigung und Liebe als die anderen Babys. Es ist besonders wichtig, dass er diese Aufmerksamkeit von den anderen beiden ganz Kleinen Lasayen und Ndotto bekommt, aber auch von seinen \u00e4lteren Artgenossen und seiner menschlichen Familie. Doch da Lasayen und Ndotto selbst noch sehr klein sind, verstehen sie noch nicht, dass sie nett zu ihm sein m\u00fcssen. Als sie heute im Wald waren, nuckelte Hamsini gen\u00fcsslich an den Fingern der Keeper, doch Lasayen ging auf ihn los und versuchte, ihn wegzuschubsen. Er war eifers\u00fcchtig darauf, das Hamsini soviel Aufmerksamkeit bekommt. Am Nachmittag kuschelte Hamsini gerade mit einem Keeper, worauf Ndotto eifers\u00fcchtig wurde. Wir hatten die Situation aber im Griff. Diese kleinen Babys werden sehr schnell eifers\u00fcchtig, wenn einzelne zuviel Aufmerksamkeit bekommen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/47201581331-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Hamsini macht noch immer einen zerbrechlichen Eindruck<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 3. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nBeim Schlammbad spielten heute Murit und Mbegu mit gro\u00dfem Spa\u00df. Mbegu rannte im Schlamm auf und ab, w\u00e4hrend Murit an der Seite stand und zusah. Dann umschlangen sie ihre R\u00fcssel und Mbegu versuchte, Murit hineinzuziehen, w\u00e4hrend Murit versuchte, Mbegu herauszuziehen. Roi wurde eifers\u00fcchtig wegen des ganzen Spa\u00dfes, den die beiden hatten und sprang dazwischen. Sie schubste Murit fort und stand dann am Pool und verhinderte, dass Mbegu herauskommen konnte. Mbegu versuchte auf allen Seiten, aber immer stand Roi im Weg. Oltaiyoni beobachtete die Situation aus der Ferne, und als sie sah, wie frech Roi war, griff sie ein, um ihrer besten Freundin Mbegu helfen. Oltaiyoni verjagte Roi und Mbegu konnte herauskommen und rannte sofort zu ihrem kleinen Freund Murit, um au\u00dferhalb des Matsches weiter zu rangeln. Roi geht es gut und sie sieht sehr gesund und kr\u00e4ftig aus. Sie kam zu uns, nachdem ihre Mutter in der Maasai Mara an der Wunde eines vergifteten Pfeils gestorben war. Trotzdem verschlechterte sich Rois Gesundheitszustand nie signifikant; sie ist ein kr\u00e4ftiges Kalb und hat die Angewohnheit, die anderen herumzuschubsen, sobald sich die kleinste Gelegenheit bietet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/47201581841-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbegu hatte heute ein Tauziehen mit Murit<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 4. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nSehr fr\u00fch am Morgen, noch bevor die Babys herauskamen, spielte Ashaka mit ihrer besten Freundin Kamok durch die Wand zwischen ihren St\u00e4llen hindurch. Ashakas Hinterbein blieb dabei in der Wand stecken und sie schrie vor Schmerzen laut auf. Sowohl die Keeper aus Kamoks und Mbegus St\u00e4llen, als auch Ashakas eigener Keeper konnten sie nicht befreien. Sie mussten erst eine Latte aus der Wand entfernen. Ashaka humpelte danach den ganzen Tag. Wir haben ihr den Fu\u00df mit Arnikatinkturen und einer Salbe eingerieben, um die Schmerzen zu lindern. Die arme Ashaka konnte dann auf der langen Wanderung durch den Park nicht mit den Anderen mithalten, doch da sie die ganz Kleinen sehr gern hat, konnte sie immerhin den Tag mit Hamsini, Ndotto und Lasayen verbringen. Sie bleibt eine Weile bei den Babys, w\u00e4hrend ihre Verstauchung heilt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/4720158252-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ashakas Fu\u00df blieb in der Wand stecken<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 5. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nBei der heutigen \u00f6ffentlichen Besuchsstunde zeigten die Waisen, wie gut sie Fu\u00dfball spielen k\u00f6nnen. Dupotto und Mbegu kickten in der Mitte des Matschlochs. Sie traten einander den Ball zu, rannten und k\u00e4mpften um den Ball. Es war eine tolle Show f\u00fcr die Schulkinder und die anderen begeisterten Bescuher. Die verspielten Babys hatten Hummeln im Hintern.<br \/>\nBoromoko und Siangiki hatten viel Spa\u00df dabei, sich gemeinsam mit den Strau\u00dfen Pea und Pod einzustauben. Dann kam Kauro dazu und st\u00e4nkerte herum, indem er versuchte, auf die anderen zu klettern. Dabei schubste er Boromoko von Siangiki weg, die gerade auf dem Boden lag, und kletterte auf Siangiki, die nicht kr\u00e4ftig genug war, um sich zu wehren und um Hilfe schrie. Boromoko ist ein sehr s\u00fc\u00dfer kleiner Kerl, dessen freundliche Art sehr wohltuend f\u00fcr Siangiki ist. Sie hat jetzt angefangen zu spielen; das ist immer ein Anzeichen daf\u00fcr, dass die psychologischen Wunden langsam heilen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/47201583823-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbegu hat Spa\u00df bei der Besuchsstunde um 11 Uhr<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 6. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nAls die Waisen am fr\u00fchen Morgen herauskamen, begr\u00fc\u00dften sie sich gegenseitig und rangelten miteinander, w\u00e4hrend sie in den Park gingen. Sokotei, Enkikwe und Sirimon jagten sich gegenseitig und Sokotei versuchte, auf Enkikwe zu steigen. Enkikwe verteidigte sich, indem er sich Sokotei zuwandte und ihn herausforderte, und so konnte der Ringkampf beginnen. Sirimon schloss sich Enkikwe an und zusammen konnten sie Sokotei besiegen. Sokotei lie\u00df seinen \u00c4rger am armen kleinen Kauro aus, der in der N\u00e4he stand und ihnen zusah. Er erhielt einen Kopfsto\u00df von Sokotei, schrie laut auf und rannte zu seinen Keepern zur\u00fcck. Kauro ist aber ein sehr kr\u00e4ftiges Baby mit besonders guten Genen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/47201585011-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sirimon nach dem Fangen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 7. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen waren sehr ruhig, als sie am Morgen aus den Gehegen kamen. Nur die gr\u00f6\u00dferen stie\u00dfen sich gegenseitig an, w\u00e4hrend sie in den Busch gingen. Sie grasten und die Keeper genossen ihr Fr\u00fchst\u00fcck.<br \/>\nW\u00e4hrend der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde war es sehr hei\u00df und die Waisen mussten in den Schlamm, um sich abzuk\u00fchlen. Mbegu, Dupotto, Roi, Enkikwe, Sirimon und Siangiki verbrachten viel Zeit im Wasser und spritzten herum. Roi, Mbegu und Dupotto jagten hinter Pea und Pod her, doch die Strau\u00dfen waren schneller. Die drei M\u00e4dchen kamen dann wieder ins Schlammloch zur\u00fcck und blieben bis zum Ende der Besuchszeit drin.<br \/>\nMaxwell hat gesp\u00fcrt, dass es Bauarbeiten gibt, denn wir vergr\u00f6\u00dfern sein Gehege, damit er mehr Platz hat. Solio wurde von den Keepern im Busch gesehen und auch das KWS-Nashorn-Beobachtungs-Team informiert uns gelegentlich \u00fcber ihren Verbleib. Sie hat eine markante Einkerbung am Ohr, an der sie leicht zu erkennen ist. Solio wurde in Begleitung eines Nashorn-Bullen gesehen und ist nachts dichter an ihr altes Zuhause gekommen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/47201585820-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen kommen ruhig aus den Gehegen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 8. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen kamen heute sehr verspielt aus den Gehegen. Als sie zu den Weidegr\u00fcnden kamen, rannten sie durch das Geb\u00fcsch und begr\u00fc\u00dften den neuen Tag. W\u00e4hrend sie in den B\u00fcschen spielten, trafen Kithaka, Barsilinga, Lemoyian, Arruba, Mashariki und Lentili auf einen B\u00fcffelbullen. Das erschreckte sie und sie rannten trompetend durch die B\u00fcsche zu den Keepern zur\u00fcck. Ihr eiliger R\u00fcckzug alarmierte auch die anderen Waisen, die sofort alle tr\u00f6tend zu den Keepern zur\u00fcckgerannt kamen. Dort angekommen, hielten sie den Atem an und stellten ihre Ohren auf. Sie waren sehr aufmerksam und versuchten, m\u00f6gliche Gefahren zu erlauschen. Sie wollten den Keepern nicht wieder von der Seite weichen und blieben eine Weile um sie herum versammelt. Sp\u00e4ter beruhigten sie sich aber und grasten weiter.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/4720159352-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka und Mashariki st\u00f6rten einen B\u00fcffel<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 9. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein sehr gesch\u00e4ftiger Tag, denn zwei neue Waisen kamen heute bei uns an. Das erste Baby hatten Samburu vor ein paar Tagen gefunden, nachdem es im Wamba-Gebiet in einen Brunnen gefallen war. Der kleine Elefant wurde am 6. M\u00e4rz zum ersten Mal gesehen. Am 8 M\u00e4rz kehrten die Bewohner zur\u00fcck zu dem Brunnen und stellten fest, dass der Elefant noch immer in dem Loch festsa\u00df. Es versuchte noch immer herauszukommen und die Bewohner informierten die Wildh\u00fcter des Namunyak-Schutzgebiets, die wiederum den KWS informierten. Zusammen organisierten sie eine Rettung und blieben bei dem Kalb, bis das DSWT-Rettungsteam ankam und das Kalb abholte. Das Team war gegen Mittag wieder im Waisenhaus. Das kleine Bullkalb ist erst ungef\u00e4hr drei Wochen alt. Er hatte leichte Prellungen auf dem R\u00fccken und am Kinn und wurde Ngilai genannt.<br \/>\nSp\u00e4ter am Nachmittag erhielten wir einen weiteren Anruf wegen eines Elefantenkalbs, das von der mobilen Tierarzteinheit in Voi gerettet worden war. Das Kalb hatte eine schlimme Schlinge an seinem Bein, die das Bein fast komplett abgetrennt hatte. Das ungef\u00e4hr neun bis zehn Monate alte Bullkalb kam erst gegen 22 Uhr bei uns an und wurde Mwashoti genannt. Seine Verletzungen konnte man kaum mitansehen und wir sind vorsichtig, was die Einsch\u00e4tzung seiner \u00dcberlebenschancen betrifft. Es scheint, dass die Schlinge sein Gelenk besch\u00e4digt hat.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/4720159813-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mwashoti in seinem Gehege<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 10. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nKlein Ngilai hatte eine friedliche Nacht im Waisenhaus und genoss die besondere Aufmerksamkeit und F\u00fcrsorge, die er von den Keepern bekam. Er hat sich sofort in die Keeper verliebt und nuckelt an ihren Fingern und Kitteln. Er machte einen recht starken Eindruck und ging heute morgen zusammen mit Ndotto und Lasayen hinaus. Sie ber\u00fchrten ihn mit ihren R\u00fcsseln und versuchten, alles \u00fcber ihn zu lernen, w\u00e4hrend Ngilai dicht bei seinem Keeper blieb. Kamok, Ashaka, Mbegu und Oltaiyoni kamen und versammelten sich um den neuen kleinen Jungen, ber\u00fchrten ihn und schnupperten an ihm, w\u00e4hrend sie ihn begr\u00fc\u00dften. Mbegu und Oltaiyoni verliebten sich auf der Stelle in ihn und wollten nicht von seiner Seite weichen.<br \/>\nMwashoti hatte auch eine ruhige Nacht, obwohl Oltaiyoni, Suswa, Lentili und Mashariki anfingen zu schreien, nachdem sie seine Anwesenheit bemerkt hatten. Als sie am fr\u00fchen Morgen aus ihren Gehegen kamen, gingen sie zu Mwashoti und begr\u00fc\u00dften ihn. Er war sehr froh, sie zu sehen. Wegen seiner schrecklichen Wunde am Vorderbein musste er in seinem Gehege bleiben, doch er trinkt Milch und frisst sein Gr\u00fcnfutter gut. Er gew\u00f6hnt sich schon an seine menschliche Familie.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/47201591727-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lasayen und Ngilai<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 11. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nAls die Waisen am fr\u00fchen Morgen im Busch ankamen, st\u00fcrmten Sokotei, Kauro und Enkikwe durch das Geb\u00fcsch, trampelten \u00fcber B\u00fcsche und trompeteten, bevor sie ein paar Ringk\u00e4mpfe veranstalteten. Sokotei und Enkikwe hatten ein Kr\u00e4ftemessen, w\u00e4hrend Kauro versuchte, auf Enkikwe zu klettern. Das nervte Enkikwe und er drehte sich um und stie\u00df Kauro zu Boden. Dann drehte er sich zur\u00fcck und forderte Sokotei heraus, um zu zeigen, dass er der st\u00e4rkste ist. Doch Sokotei gewann und Enkikwe wollte sein Selbstbewusstsein aufbauen, indem er sich noch einmal Kauro vornahm. Er schubste Kauro noch einmal zu Boden und dieser zog sich zu den Besch\u00fctzerinnen Suswa und Rorogoi zur\u00fcck.<br \/>\nDer kleine Ndotto wird langsam ziemlich ungezogen. Er wird wohl der n\u00e4chste Kithaka werden, ein frecher kleiner Junge.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/47201592018-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Enkikwe, genervt von Kauro<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 12. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nDer kleine Mwashoti lebt sich langsam ein und genie\u00dft seine Milch und die Rund-um-die-Uhr-Betreuung. Er verspricht ein sehr netter und h\u00f6flicher Elefant werden, wenn er sich einmal v\u00f6llig eingelebt hat. Er liebt seine Milchflaschen und die Keeper. Wegen seiner schlimmen Schlingenwunde kann er immer noch nicht mit den Anderen hinausgehen, doch er verbringt gerne Zeit mit ihnen. Er scheint sehr fr\u00f6hlich und zufrieden zu sein, insbesondere, wenn Sirimon am Abend in sein Gehege zur\u00fcckkehrt und die zwei sich unterhalten k\u00f6nnen. Die Schlingenwunde ist sehr schlimm und es ist unwahrscheinlich, dass er sich schnell erholen wird. Wir reinigen die Wunde wenn n\u00f6tig und versuchen, Mwashoti zus\u00e4tzlichen Stress zu ersparen. Wir lassen der Wunde Zeit zu heilen und verteilen gr\u00fcne Tonerde darauf, die dabei wie Magie wirkt. Die Tier\u00e4rzte haben uns best\u00e4tigt, dass das Gelenk durchtrennt ist, aber die B\u00e4nder und die Blutversorgung f\u00fcr den Fu\u00df sind noch intakt. Die Heilung wird von innen heraus kommen und es wird lange dauern. Wir m\u00fcssen ihn w\u00e4hrend dieser gef\u00e4hrlichen Zeit vor allem vor Infektionen sch\u00fctzen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/47201592658-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mwashotis furchtbare Schlingenwunde<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 13. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nDer kleine Ngilai macht sich gut; er hat seine Menschenfamilie schon liebgewonnen. Er litt an Durchfall, doch nun hat er sich erholt. Das ist ein Zeichen einer stabilen Darmflora und daf\u00fcr, dass er sich an die neue Milchformel gew\u00f6hnt hat. Wenn Ngilai am Morgen aus seinem Stall kommt, h\u00e4lt er sich sofort an Hamsini. Der ist ein sehr netter, h\u00f6flicher und ruhiger kleiner Elefant &#8211; ganz anders als Ndotto und Lasayen, die sich gerne mit ruppigen Schubsereien die Zeit vertreiben. Hamsini begr\u00fc\u00dft Ngilai immer und sie bleiben im Busch gerne zusammen. Es sieht so aus, als w\u00e4re das der Beginn einer tollen Freundschaft. Hamsini sieht nun auch kr\u00e4ftiger aus, hat festen Stuhl und stabile Blutzuckerwerte. Er scheint auf dem Weg der Besserung zu sein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/47201593045-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Kleinen mit Hamsini<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 14. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nAls die Waisen sich in den Weidegr\u00fcnden niederlie\u00dfen, hatten Ziwa und Balguda ein freundschaftliches Kr\u00e4ftemessen. Das zeigt uns, dass Ziwa nun wieder kr\u00e4ftig und nach seiner furchtbaren Erkrankung, die ihm beinahe das Leben gekostet hat, wieder v\u00f6llig genesen ist. Ziwa ist nun fr\u00f6hlich, voller Dummheiten und ist bereit, wieder in die Wildnis zur\u00fcckzukehren. Das Kr\u00e4ftemessen lockte Tundani an, doch das beendete das Spiel. Keiner der anderen beiden wollte es mit so einem gro\u00dfen Gegner aufnehmen. Tundani und Nelion, die besten Freunde, die nebeneinander im Gehege schlafen, sind liebevolle und h\u00f6fliche Elefanten, die bald nach Tsavo umziehen werden, um ihren neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Sie bleiben nat\u00fcrlich noch f\u00fcr viele Jahre in der F\u00fcrsorge der Keeper. Aber sie sind bereit zum Umzug, der vermutlich im April stattfinden wird.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/47201593327-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ziwa hat sich wieder erholt<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 15. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen begannen heute fr\u00fch am Morgen, im Busch zu grasen. Arruba, Rorogoi, Lentili, Oltaiyoni und Embu spielten, griffen B\u00fcsche an und kollerten &#8211; sie sahen sehr aufgeregt und besch\u00e4ftigt aus. Es schien, als ob sie schon wussten, dass eine neue Rettung stattfinden w\u00fcrde. Der Anruf aus Voi kam eine Stunde sp\u00e4ter. Das Kalb wurde gestern am sp\u00e4ten Abend vom Anti-Wilderei-Team gerettet, nachdem dieses von Besuchern informiert worden war. Die Touristen hatten das Kalb gesehen, als es ihnen an einer Salzlecke im Taita-Schutzgebiet gefolgt war. Der Verbleib seiner Mutter ist ein R\u00e4tsel. Das Kalb wurde zu den Voi-Stallungen gebracht, wo es die Nacht verbrachte. Am fr\u00fchen Morgen wurde es nach Nairobi geflogen, wo es gegen 11 Uhr ankam. Es ist ein junges M\u00e4dchen, ungef\u00e4hrt zwei bis drei Wochen alt und wurde Chumvi genannt, was in Suaheli &#8222;Salz&#8220; bedeutet. Sie trinkt ihre Milch gut und hat sich sofort an die Keeper gew\u00f6hnt. Ihre Nabelschnur ist noch vorhanden, daher wissen wir nicht, ob sie die wichtige erste Muttermilch bekommen hat. Sie ist sehr s\u00fc\u00df, doch wir machen uns Sorgen wegen ihres unruhigen Magens. So etwas kann bei den Babys sehr schnell lebensbedrohlich werden, wenn man es nicht unter Kontrolle bekommt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/4720159353-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Arruba trampelt in den B\u00fcschen herum<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 16. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nNdotto und Lasayen waren heute fr\u00fch sehr verspielt. Nachdem sie in den Park kamen, jagten sie hinter einer Warzenschweindame und ihrem Nachwuchs her. Der winzige Ndotto sah sehr lustig aus, da er immer wieder hinfiel, wenn er versuchte, die Warzenschweinbabys mit dem Kopf anzusto\u00dfen. Die Warzenschweine veranstalteten einen sch\u00f6nen Tanz mit ihm, da sie im Geb\u00fcsch hin und her rannten und Ndotto \u00fcber seine eigenen F\u00fc\u00dfe stolperte. Mit der Zeit frustrierte ihn das Ganze aber, und er widmete seine Aufmerksamkeit lieber den Strau\u00dfen Pea und Pod, die gerade fra\u00dfen. Er jagte zu ihnen, hatte aber keine Chance, ihnen nahezukommen, da sie sofort wegsprinteten. Er konnte nur zur\u00fcckbleiben, seine Ohren aufstellen und versuchen, bedrohlich auszusehen. Schlie\u00dflich ging Ndotto zu seinem Freund Lasayen zur\u00fcck, der die Jagd auch aufgegeben hatte und mit St\u00f6cken spielte. Diese beiden kleinen Babys sind wirklich zauberhaft mit ihren haarigen K\u00f6rpern, ihren dicken B\u00e4ckchen und ihrem frechen Auftreten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/4820156049-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndotto und Lasayen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 17. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nHeute hatten wir eine weitere Rettung, dieses Mal aus der Maasai Mara. Das Kalb wurde ganz allein entdeckt und das Schicksal der Mutter und Herde ist unbekannt. Das Kalb ist ein junges M\u00e4dchen und war b\u00f6se von Hy\u00e4nen verletzt worden. Ihr Schwanz wurde komplett abgebissen und ihre Genitalien sind arg in Mitleidenschaft gezogen. Es ist ein Wunder, dass sie mit dem Leben davongekommen ist. Sie ist ungef\u00e4hr 14 Monate alt und trotz der \u00fcblen Verletzungen noch recht kr\u00e4ftig. Wir haben sie Alamaya genannt &#8211; das Maa-Wort f\u00fcr &#8222;die Mutige&#8220;. Sie ist liebevoll, nett und h\u00f6flich und kam erst nach Einbruch der Dunkelheit im Waisenhaus an. Mit Robert zusammen behandelten wir l\u00e4ngere Zeit ihre Wunden. Zum Gl\u00fcck war keine davon lebensbedrohlich, sodass ihre \u00dcberlebenschancen recht gut sind.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/4820156936-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Alamaya wird in der Maasai Mara gerettet<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 18. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein weiterer gesch\u00e4ftiger Tag, schon wieder gab es eine Elefantenrettung, dieses Mal aus Laikipia in der N\u00e4he des Ortes Nanyuki. Dieses Kalb wurde durch den Mensch-Wildtier-Konflikt von seiner Mutter getrennt: Es gab ein gro\u00dfes Spektakel, als die Mutter einige der Nutztiere der Bev\u00f6lkerung t\u00f6tete. Die Situation eskalierte und der KWS musste eingreifen. Sie wollten die Situation aufl\u00f6sen und verjagten den Elefanten aus den Gebiet. Leider wurde dabei das Kalb von der Mutter getrennt. Die KWS-Wildh\u00fcter retteten das Baby und warteten darauf, dass die Mutter zur\u00fcckkehren und es holen w\u00fcrde. Leider geschah das nicht, da der Mutter die ganze Situation offenbar zu brenzlig war. Hinzu kam das Problem, dass das Kalb anscheinend kaum sehen konnte. Das Baby wurde zum Oljogi-Flugfeld gebracht und vom DSWT-Rettungsteam dort abgeholt und zum Waisenhaus in Nairobi geflogen. Das winzige Kalb ist ganz frischgeboren. Er ist ein wunderbarer kleiner Junge und sehr anh\u00e4nglich, obwohl er offensichtlich ziemlich schlecht sehen kann. Seine Augen gehen nicht so weit auf wie sie sollten, doch wir hoffen, dass Zeit und die richtige Medizin sein Problem l\u00f6sen k\u00f6nnen. Er spricht gut auf die Milch an, die er jetzt bekommt. Wir haben ihn Doldol genannt, nach dem Gebiet, in dem er gerettet worden war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/48201561345-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Der winzige Doldol<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 19. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nDie s\u00fc\u00dfe Alamaya gew\u00f6hnt sich ein und genie\u00dft ihre Tag-und-Nacht-Betreuung und den Schutz der Keeper sehr. Sie muss wegen ihrer b\u00f6sen Hy\u00e4nen-Wunden noch in ihrem Gehege bleiben. Die Wunden m\u00fcssen noch etwas besser heilen, ehe sie sich den Anderen anschlie\u00dfen kann, doch es sieht so aus, als ob das bald geschehen kann. Ihr Gesicht mit den hervorstehenden Augen sieht dem Boromokos sehr \u00e4hnlich.<br \/>\nAuch Mwashoti geht es noch gut und er sieht trotz seiner furchtbaren Schlingenwunde noch kr\u00e4ftig aus. Er liebt seine Milch, ist recht gierig und vertraut seiner menschlichen Familie. Wir sind guter Dinge, dass er sich irgendwann von dieser schrecklichen Wunde erholen wird, doch es ist auch klar, dass die Heilung lange Zeit brauchen wird und einige Sch\u00e4den f\u00fcr immer zur\u00fcckbleiben werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/48201561841-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Alamaya in ihrem Gehege<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 20. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nDie arme kleine Chumvi hat anhaltende Magenprobleme. Diese verursachen Schmerzen und nehmen ihr jede Energie, sodass sie regelm\u00e4\u00dfig Pausen machen muss. Sie hat immer wieder weichen Stuhl, was uns gro\u00dfe Sorgen macht. Wir haben einen Bluttest gemacht, um festzustellen, was das Problem ist. Die Ergebnisse zeigten einen niedrigen Blutzuckerspiegel, aber keine Infektion. Ihr Magen scheint mit der Milch nicht zurecht zu kommen und sie hat immerzu Durchfall. Wir haben den Durchfall behandelt, versucht, den Fl\u00fcssigkeitsverlust auszugleichen und sie an eine Infusion gelegt, um den Blutzucker und die Dehydrierung in den Griff zu bekommen. Ihr Appetit ist zur\u00fcckgegangen und sie trinkt ihre Milch nur sehr langsam. Auch am Ende des Tages war der Durchfall noch sehr schlimm. Die Prognose f\u00fcr das kleine M\u00e4dchen ist schlecht, da wir ihren Magen einfach nicht in den Griff bekommen. Wir glauben, dass sie nie die wichtige Erst-Milch ihrer Mutter bekommen hat und deshalb mit unserer Milch nicht zurecht kommt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/48201562154-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Chumvi wird an eine Infusion gelegt<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 21. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nDie arme kleine Chumvi erwachte heute extrem schwach und kam sofort an eine Infusion, um ihr die verlorene Energie und Fl\u00fcssigkeit zur\u00fcckzugeben. Mbegu und Murit warteten vergeblich vor ihrem Stall darauf, dass sie herauskommt. Mbegu klopfte an die T\u00fcr, doch Chumvi konnte nicht einmal stehen. Mbegu und Murit mussten sie zur\u00fccklassen und gingen kollernd davon und suchten Kamok, Ashaka, Dupotto, Boromoko und Lasayen, die sich bereits auf den Weg in den Park gemacht hatten. Chumvi verbrachte den Tag in ihrem Stall an einer Infusion und erlangte trotzdem keine Kr\u00e4fte zur\u00fcck. Sie blieb liegen, atmete schwer und trank kaum Milch. Es ist sehr schwer &#8211; wir verlieren langsam die Hoffnung, das Gef\u00fchl von Misserfolg macht sich breit und wir bef\u00fcrchten, dass unser Bestes nicht gut genug war, um ihr Leben zu retten. Elefanten aufziehen ist so schwer, schwieriger als bei den meisten anderen Arten, und die erfolgreiche Behandlung bei einem Elefanten funktioniert nie genau so beim n\u00e4chsten. Bei jedem einzelnen gibt es neue Herausforderungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/48201563845-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murit grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 22. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein sehr trauriger Morgen, denn die kleine Chumvi starb gegen 1:15 Uhr. Wir haben alles unternommen, um das kleine Elefantenkalb zu retten, doch ohne Erfolg. Sie wird von ihren Artgenossen und uns Menschen sehr vermisst werden. Es war ein harter Schlag f\u00fcr alle, die sie liebten und f\u00fcr sie gesorgt hatten. Wir konzentrieren unsere Energie nun auf die kleinen Erfolgsgeschichten, die an unseren Fingern nuckeln wollen: Wir sehen Ndotto, Lasayen, Barsilinga, Murit, Mbegu, Kamok &#8211; die als winzige Babys zu uns kamen und sich durchgek\u00e4mpft haben. Wir gedenken derer, die es nicht geschafft haben, ihre kleinen Geister irgendwo dort oben, ihre winzigen Gr\u00e4ber im Wald verteilt. Es ist schwierig und jedesmal unheimlich traurig, doch dann sehen wir Alamaya, Mwashoti und den blinden kleinen Doldol, die sich durch ihren Schmerz und ihr Leid k\u00e4mpfen und sich so tapfer schlagen. Dann erkennen wir, dass wir noch immer eine wichtige Aufgabe haben, und keine Zeit daf\u00fcr ist, Tr\u00fcbsal zu blasen. Wir m\u00fcssen weitermachen und aus jeder Lektion lernen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/48201564140-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndotto nuckelt an den Fingern eines Keepers<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 23. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nDoldol hat Probleme mit seinem schlechten Augenlicht. Wann immer er drau\u00dfen im Busch einen Zweig oder Busch ber\u00fchrt, wird er sehr unruhg, erschreckt sich und schreit um Hilfe. Wir fragen uns, ob er sich daran erinnert, wie er von seiner Mutter getrennt wurde und sie nicht sehen konnte. Mbegu k\u00fcmmert sich sehr um die kleinen Elefanten, besonders um Doldol. Obwohl sie selbst noch ein Mini-Elefant ist, kann sie immer viel Zuneigung und Liebe geben. Sie rennt immer zu Doldol und schaut, was mit ihm nicht stimmt. Einmal schrie er und sie eilte sofort zu Hilfe. Kamok stand zuf\u00e4llig in der N\u00e4he und Mbegu griff \u00fcberhastet Kamok an, weil sie dachte, Kamok h\u00e4tte Doldol etwas getan. Die Keeper mussten eingreifen, bevor der Streit aus dem Ruder lief.<br \/>\nBei der Besuchsstunde f\u00fcr die Pateneltern zeigte Maxwell eine tolle Show. Er hatte frisches Luzernenheu bekommen und einige unwillkommene Warzenschweine waren durch die L\u00fccken in seinem Tor hineingekommen und bedienten sich daran. Maxwell gefiel das gar nicht und er jagte sie in seinem Gehege herum. Sie schienen den Ausgang nicht wiederzufinden. Die Pateneltern hatten ihren Spa\u00df und machten viele Fotos und Videos von der lustigen Szene. Erst nach langer Zeit verstanden die Warzenschweine, dass es noch ein zweites Tor gibt, durch das sie fliehen konnten. Es war schwer zu glauben, dass Maxwell blind ist, denn er konnte ihnen richtig gut folgen. Er wusste immer genau, wo sie waren und rannte, ohne die Orientierung zu verlieren durch sein Gehege, obwohl er nichts sehen kann. Die Warzenschweine waren von der Jagd sehr ersch\u00f6pft, aber konnten schlie\u00dflich entkommen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/48201564520-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Doldol mit den Keepern<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 24. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nDas Wetter war recht unfreundlich, als die Waisen heute Morgen aus ihren Gehegen kamen und in den Park hinaus gingen. Die Babys Doldol, Ngilai, Hamsini und Ndotto blieben in ihren Gehegen bis die Sonne herauskam, denn es war f\u00fcr sie zu k\u00fchl und feucht. Lasayen begleitete Dupotto hinaus, doch es dauerte nicht lange, bis er zur\u00fcck kam und nach seinem besten Freund Ndotto suchte. Lasayen durfte zu Ndotto in den Stall und die beiden kuschelten sich zusammen.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch versuchte der verspielte Kithaka verzweifelt, jemanden zu finden, der mit ihm rangelt, doch niemand schien interessiert zu sein. Zuerst ignorierte ihn Lemoyian, dann auch noch sein bester Freund Barsilinga &#8211; beide liefen einfach davon. Der Schlamm und die letzten Regenf\u00e4lle stacheln ihn an und er hat Hummeln im Hintern. Er trompetet und macht Scheinangriffe, zertrampelt B\u00fcsche und versucht allgemein, bedrohlich und angsteinfl\u00f6\u00dfend auszusehen. Mashariki war auch nicht interessiert und Kithaka entschied, ein bisschen Unruhe zu verbreiten, indem er sie bestieg. Mashariki rannte weg und Kithaka jagte ihr hinterher. Arruba, die Kithakas Raufereien nicht guthei\u00dft, kam her\u00fcber, um Mashariki zu retten. Rorogoi kam zur Unterst\u00fctzung mit. Auch Embu und Suswa lie\u00dfen ihn die M\u00e4dels nicht \u00e4rgern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/48201565415-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngilai im Busch, nachdem die Sonne herausgekommen ist<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 25. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nSeit Alamaya im Waisenhaus angekommen ist, kommen die \u00e4lteren K\u00fche immer zu ihrem Gehege und sagen hallo, ehe sie in den Park gehen. Mashariki, Arruba und Oltaiyoni versuchen, sie zu beruhigen und alle strecken ihre R\u00fcssel aus, um sie zu ber\u00fchren und sie kennenzulernen. Heute war ein besonderer Tag f\u00fcr Alamaya, denn sie durfte mit den anderen Waisen in den Park, trotz ihrer Verletzungen. Sie ist so ein lieber und netter Elefant, dass wir sicher waren, dass es das Richtige f\u00fcr sie ist, denn sie vermisste die Anderen w\u00e4hrend des Tages sehr. Nach der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde wurden Kamok, Ashaka, Embu, Siangiki und Roi zu den Stallungen zur\u00fcckgebracht, um sie abzuholen. Als Alamaya aus ihrem Gehege kam, wurde sie von den Elefanten umringt und sie dr\u00e4ngelten sich, um sie ber\u00fchren zu k\u00f6nnen. Sie brachten sie hinaus, und dort trafen sie auf die \u00e4lteren K\u00fche Arruba, Lentili, Suswa und Oltaiyoni, die die Betreuung von Alamaya \u00fcbernahmen. Barsilinga, Kithaka und Tundani kamen auch kurz her\u00fcber, um zu sehen, was los war. Olsekki, Enkikwe, Sirimon und die anderen frechen Jungs durften nur aus der Ferne zusehen, da ihr Geschubse den M\u00e4dels nicht gefallen h\u00e4tte. Doch die Elefanten verstanden alle, dass Alamaya noch sehr empfindlich ist und sie wurde von ihren Artgenossen mit Liebe und Zuneigung empfangen. Sie begann, die frische Vegetation des Parks zu fressen. Alamaya benahm sich sehr gut drau\u00dfen und wurde am Abend von Mbegu, Murit, Ashaka, Roi und Kamok zu den Stallungen zur\u00fcckgebracht. Sie kehrte sehr gl\u00fccklich in ihr Nachtgehege zur\u00fcck. Es war ein voller Erfolg und sie gew\u00f6hnt sich hervorragend ein. Auch der kleine Boromoko war sehr an ihr interessiert, w\u00e4hrend sie drau\u00dfen waren. Wir vermuten, dass sie verwandt sein k\u00f6nnten, da sie ihm sehr \u00e4hnlich sieht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/48201571219-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Alamaya mit den Anderen im Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 26. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nUm 6:30 Uhr war es noch dunkel und es nieselte. Keiner der Elefanten war begeistert davon, schon aufzustehen. Aber die \u00c4lteren m\u00fcssen grasen und die Elefanten m\u00fcssen sich auch daran gew\u00f6hnen, bei solchen Bedingungen drau\u00dfen zu sein. Mwashoti schob an seinem Tor, als er die anderen hinausgehen sah. Er w\u00fcrde sich ihnen sehr gern anschlie\u00dfen, doch sein Fu\u00df ist so schwer verletzt, dass es ihm noch gro\u00dfe Schmerzen bereiten w\u00fcrde, weit zu laufen. Lentili und Rorogoi begannen wieder mit ihren Dummheiten &#8211; dieses Mal wollten sie Alamaya \u00e4rgern. Suswa verscheuchte sie, doch es dauerte nicht lange, bis auch Sokotei hinzukam, um sie herumzuschubsen. Barsilinga und Nelion sahen, was los war und beendeten sofort die Schubserei. Barsilinga kann sehr besch\u00fctzend und f\u00fcrsorglich gegen\u00fcber den Neuank\u00f6mmlingen sein und die beiden mit ihrem liebevollen Charakter werden von allen respektiert. Wenn sie eingreifen, dann gehorchen die Anderen.<br \/>\nAls Roi und Ashaka ein paar ruppige Spiele mit Kauro hatten, wurde Ashaka zu Boden gesto\u00dfen und verletzte sich am Knie. Das war sehr ungl\u00fccklich, denn sie hatte sich gerade erst von ihrem verstauchten Fu\u00df erholt. Nun humpelte sie wieder und konnte nicht einmal mit den Anderen in den Park oder zur Besuchsstunde gehen. Sie blieb den ganzen Tag bei den Babys Doldol, Hamsini und Ngilai.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/48201571950-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lentili im Wald<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 27. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nBoromoko hat sich mit Alamaya angefreundet. Die zwei sehen sich sehr \u00e4hnlich, sind beide sehr nett, ruhig und freundlich. Sie verbrachten den Tag zusammen, grasten und umschlangen ihre R\u00fcssel, ab ob sie miteinander sprachen. Es ist, als ob sie die gleiche Sprache sprechen.<br \/>\nKamok, die sich eigentlich bestens mit Ashaka versteht, benahm sich heute sehr ruppig. Sie griff Ashaka ohne ersichtlichen Grund an und stie\u00df mit ihrem Kopf gegen ihr verletztes Bein. Ashaka fiel mit einem lauten Schmerzensschrei auf den Boden und Kamok rannte davon. Ein Keeper musste hinzukommen und Ashaka wieder auf die Beine helfen. Kamok wurde nat\u00fcrlich entsprechend ausgeschimpft. Sokotei war heute sehr verspielt und forderte Olsekki heraus, was dieser bereitwillig annahm.<br \/>\nBalguda ist ein weiterer sehr ruhiger Elefant und wir denken, dass er und Ziwa eher Kandidaten f\u00fcr Umani Springs als f\u00fcr Voi oder Ithumba sind. Er ist alt genug, um die Reise anzutreten und die Zeit ist reif. Wir werden sie in den kommenden Wochen umziehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/48201572251-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Boromoko und Ashaka grasen zusammen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 28. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nDoldol beginnt so langsam, die Anweisungen der Keeper zu verstehen. Es war sehr kompliziert, ihn zu kontrollieren und zu leiten, weil er so schlecht sehen kann.<br \/>\nBei der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde waren Sirimon, Enkikwe und Olsekki au\u00dfer Rand und Band. Olsekki und Enkikwe begannen, um die Milchflasche zu k\u00e4mpfen, die Sirimon gerade trank. Danach drehten sie sich um und rangelten miteinander. Sirimon drehte sich auch um, als ob er die beiden trennen wollte, doch stattdessen schloss er sich Enkikwe an und bek\u00e4mpfte Olsekki. Die Keeper mussten alles stehen und liegen lassen, um die Situation zu beruhigen. Oltaiyoni, die normalerweise Olsekki ma\u00dfregelt, griff sp\u00e4ter Sirimon an &#8211; vielleicht weil er noch mitgemacht hatte, anstatt den Kampf zu beruhigen.<br \/>\nHamsini, der sich bisher so gut gemacht hat, geht es nun schlechter. Sein Zustand ist noch immer schlecht, obwohl er gut frisst.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/48201572517-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Doldol auf einer Lichtung<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 29. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nAlle Elefanten haben ihre Rolle in der Waisenherde. Kithaka ist besonders frech, doch auch er hat eine wichte Rolle. Er ist sehr verspielt und das macht vielleicht die etwas ruhigeren Elefanten auch etwas aktiver. Balguda ist ein sehr ruhiger und h\u00f6flicher Junge, der normalerweise nicht sehr viel spielt, doch heute \u00fcberredete Kithaka ihn zu ein paar langen und spa\u00dfigen Spielen. Sie bestiegen einander und rangelten miteinander, als sie aus den Gehegen gekommen waren, bis es die morgendliche Milch um 9 Uhr gab.<br \/>\nMwashoti bekam endlich die Gelegenheit, mit seinen Artgenossen in den Park zu gehen. Das war eine schwere Entscheidung, denn seine Wunde ist sehr schlimm. Wir denken aber, dass ein gl\u00fccklicher Elefant besser heilt. Um 14 Uhr kamen Kamok, Ashaka, Dupotto, Mbegu und Murit zu den Gehegen zur\u00fcck und holten den verwundeten, humpelnden Jungen ab. Er war sehr froh, dass er mit ihnen hinausgehen durfte. Er war gern im Park, blieb aber dicht bei den Keepern. Er fra\u00df gut und war sichtlich zufrieden mit der Entwicklung. Mbegu und Dupotto k\u00fcmmerten sich gut um ihn, doch Kamok, Ashaka und Murit hatten nicht so viel Interesse. Mwashoti benahm sich sehr gut und wurde am Abend von der gleichen Gruppe wieder nach Hause gebracht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/48201574250-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka bekommt auch einmal etwas Aufmerksamkeit von einem Keeper<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 30. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nMwashoti hatte heute seinen zweiten Tag im Park, doch er entfernte sich nicht weit von den Stallungen. Heute war er mit Ashaka, Ndotto und Lasayen drau\u00dfen. Lasayen schenkte ihm am meisten Aufmerksamkeit &#8211; er schien ihn besser kennenlernen zu wollen. Ndotto und Ashaka blieben unter sich.<br \/>\nSiangiki schloss sich Boromoko und Alamaya an und sie trennten sich zum Grasen und Spielen vom Rest der Herde. Kauro, Ziwa und Tundani hatten viel Spa\u00df zusammen. Die zwei \u00e4lteren Elefanten hatten ein spa\u00dfigen Rangeln mit Kauro. Sie rollten sich im hohen Gras und erlaubten es Kauro, auf sie zu klettern und auf ihren R\u00fccken herumzurollen &#8211; eines seiner Lieblingsspiele. Die gro\u00dfen Jungs lie\u00dfen den Kleinen in ihrer Mitte gew\u00e4hren und das war ein gro\u00dfer Tag f\u00fcr Kauro, der diese Spiele mit seinen gro\u00dfen Vorbildern sehr liebt. Es ist sch\u00f6n, Ziwa endlich wieder gesund und munter zu sehen. Er ist knapp dem Tod entronnen, nachdem er in Ithumba so krank geworden war, aber nach langen Monaten der Erholung ist die Geschichte nun gut ausgegangen und das ist sehr ermutigend.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/48201574554-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Der s\u00fc\u00dfe Mwashoti nuckelt an den Fingern der Keeper<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 31. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nEnkikwe und Dupotto sind sehr vernarrt in Embu und verbringen im Busch viel Zeit mit ihr. Heute schien aber Embu die Nase voll von ihnen zu haben und schubste sie weg, als sie zu ihr kamen. Am Ende musste sie sie mit ihrem Kopf fortsto\u00dfen. Vermutlich brauchte sie zur Abwechslung mal eine Pause vom Babysitten.<br \/>\nMwashoti begleitete Ashaka und Lasayen recht fr\u00fch am Morgen hinaus in den Busch. Lasayen scheint ihn noch immer am meisten zu m\u00f6gen und m\u00f6chte gern mit ihm spielen. Das macht sie beide gl\u00fccklich. Obwohl sein kaputtes Bein noch lange nicht zufriedenstellend aussieht, scheint er einen passenden Tagesablauf gefunden zu haben. Er genie\u00dft die Zeit drau\u00dfen bei den Anderen, solange er kann und legt sich hin, um sein Bein auszuruhen, wenn es zu sehr schmerzt.<br \/>\nHamsini machte heute Morgen einen etwas matten Eindruck, obwohl seine Blutzucker- und anderen Werte gut aussahen.<br \/>\nEine gute Nachricht ist, dass Doldol nun anscheinend wieder ein wenig sehen kann. Es ist jetzt noch zu fr\u00fch, die Situation einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen, doch wir hoffen, dass er mit der Zeit sein Augenlicht zur\u00fcckerhalten wird.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/48201575417-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Embu und Dupotto<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-maerz-2015\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sonntag, 1. M\u00e4rz 2015 Die Keeper m\u00fcssen genau aufpassen, damit Lentili und Embu die arme Siangiki nicht \u00e4rgern. Das ist seltsam, denn Embu ist so nett zu Dupotto und Enkikwe, doch Siangiki bekommt nur ihre unfreundliche Seite zu sehen. Wir sind nat\u00fcrlich da, um sicherzugehen, dass die Waisen mit solchem Verhalten nicht durchkommen. 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