{"id":6601,"date":"2015-04-28T14:05:35","date_gmt":"2015-04-28T13:05:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=6601"},"modified":"2015-04-28T14:05:35","modified_gmt":"2015-04-28T13:05:35","slug":"umani-springs-maerz-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umani-springs-maerz-2015\/","title":{"rendered":"Umani Springs M\u00e4rz 2015"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 1. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nDer M\u00e4rz 2015 begann mit einem sch\u00f6nen Tag. Die wilden Herden mit ihren Babys kamen zu den Stallungen und sahen nach den Waisen, bevor diese den Tag begannen. Wie sein Name schon sagt, war Jasiri sehr mutig und ging zu den wilden Elefanten hin &#8212; schlie\u00dflich ist er schon ein gro\u00dfer Junge. Er hatte keine Angst vor den wilden Elefanten, die sich im Geb\u00fcsch versteckten. Diese wollte offenbar unbedingt n\u00e4her kommen, hatten aber Angst vor den Keepern.<br \/>\nAls es Zeit f\u00fcr die Mittagsf\u00fctterung war und die Flaschen bereits verteilt waren, kam Zongoloni angerannt, ging in ihre \u00fcbliche Ecke, in der ihre zwei Flaschen standen und hob sie alleine auf. Was die Keeper aber nicht wussten: Auch Jasiri hatte schon von Zongoloni gelernt, wie man seine Flasche allein aufhebt und so ganz ohne die Hilfe der Keeper trinken kann. Als er ankam, wollte er nicht, dass ihm ein Keeper hilft. Er kollerte, sch\u00fcttelte den Kopf und Sekret str\u00f6mte aus seinen Schl\u00e4fendr\u00fcsen, was anzeigte, dass er gar nicht zufrieden war. Wir machten ihm Platz und sahen zu, wie Jasiri seine Flasche genauso professionell aufhob, wie Zongoloni das tut. Es ist erstaunlich, wie Zongoloni das den Anderen beibringt und nun haben wir nicht nur Elefanten, die ihre Flaschen alleine halten k\u00f6nnen, sondern sogar solche, die sie v\u00f6llig ohne Hilfe vom Boden aufheben k\u00f6nnen.<br \/>\nDanach gingen alle Babys direkt zum Schlammloch und w\u00e4lzten sich darin. Lima Lima planschte im Wasser herum, um den Schlamm gut durchzumischen. Das scheuchte das dort wohnende Babykrokodil auf; es rannte davon und flitzte dabei \u00fcber Quanzas R\u00fccken, die gerade im Wasser lag. Als Quanza sp\u00fcrte, dass etwas \u00fcber ihren R\u00fccken lief, endete das Schlammbad vorzeitig, denn die Waisen fl\u00fcchteten in alle Richtungen. Die Keeper mussten lange nach ihnen rufen, bis sie sich alle beruhigt hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/49201574013-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jasiri h\u00e4lt seine Flasche ganz allein, wie Zongoloni<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 2. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nSonje und Quanza waren die Ersten, die aus den Gehegen kamen. Zongoloni folgte ihnen und sie gingen zur Luzernenheuf\u00fctterung. Das Heu war aber noch nicht da und Murera beschwerte sich lautstark. Die Keeper schoben eilig die Schubkarre voller Heu dorthin, um die Babys zufriedenzustellen. Als das Heu auf dem Boden verteilt war, begannen sie das Fr\u00fchst\u00fcck. Murera legte sich einen gro\u00dfen Haufen zur Seite und lie\u00df die kleineren Babys mit dem kleinen Rest zur\u00fcck. Quanza f\u00fchrte Ngasha ein St\u00fcck fort, weil sie bef\u00fcrchtete, dass Murera schlecht gelaunt war. Jasiri und Faraja waren heute entschlossen, die Babys dahin zu bringen, wo sie gerne hingehen wollten: um die H\u00fcgel herum, wo die wilden Elefanten gerne grasen und wo sie in der Nacht trompetet hatten. Die Wanderungen der Babys f\u00fchrten sie dann weiter zum Wasserloch, und da es sehr hei\u00df war, hatten sie alle ein tolles Bad. Die Keeper sahen ihrer kleinen Herde stolz zu.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/49201575021-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera genie\u00dft ihr Luzernenheu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 3. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen gingen unter der F\u00fchrung der gro\u00dfartigen Lima Lima und ihrer Freundin Quanza in den Wald. Die Jungs liefen hinterher und schauten, wo die M\u00e4dchen sie zum Grasen hinf\u00fchrten. W\u00e4hrend sie noch gingen, stie\u00df ein Buschbock oben auf den H\u00fcgeln seinen Alarmschrei aus. Ngasha erschrak, er war sehr \u00e4ngstlich und begann zu schreien und ziellos hin und her zu laufen. Lima Lima reagierte sofort, zusammen mit den Keepern, die seinen Namen riefen. Als die Keeper ihn endlich gefunden hatten, war Lima Lima l\u00e4ngst bei ihm und beruhigte ihn.<br \/>\nFaraja lief zum Wasserloch und als er ankam, badeten die Anderen bereits. Faraja blieb bei Murera zur\u00fcck, die heute nicht schlammbaden wollte und stattdessen ihren Bauch kratzte, an dem ein paar Fliegen und Zecken hingen. Nachdem sie sich genug gew\u00e4lzt hatten, gingen die Babys zum Trinkwasser. Es war heute sehr hei\u00df; M\u00e4rz ist allgemein der hei\u00dfeste Monat des Jahres.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/49201581622-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha rennt<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 4. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen erwachten und sahen sehr durstig aus. Sie rannten zur Tr\u00e4nke, um zu saufen, doch diese war leer, da ihre wilde Freunde in der Nacht alles ausgesoffen hatten. Die Keeper pumpten mehr Wasser hinein, um die Babys zufriedenzustellen. Sie haben zwar Wasser in ihren Gehegen, doch sie wollten unbedingt welches aus der Tr\u00e4nke. Nachdem sie genug gesoffen hatten, gingen einige zu einem morgendlichen Staubbad, bevor sie in den Wald aufbrachen.<br \/>\nJasiri war sehr energiegeladen und bestieg seine beste Freundin Lima Lima, die das gar nicht st\u00f6rte. Murera schien heute morgen eine sehr gl\u00fcckliche Mutter zu sein. Sie spielte auf dem Boden, hob ihren Kopf Richtung Himmel und kratzte ihren Bauch. Sie dehnte ihre Gelenke und Venen, was gut f\u00fcr die Durchblutung ist. Sonje nahm ihr Adoptivkind Zongoloni mit in den Wald, wo sie nach leckeren Wurzeln, B\u00fcschen und anderen Kleinigkeiten suchten. Due Jungs folgten Ngasha, der sie zu den Keepern brachte. Faraja und Jasiri wussten aber, dass sie danach in den Busch gef\u00fchrt w\u00fcrden, wo sie ein paar leckere gr\u00fcne Zweige fressen konnten. Sp\u00e4ter suchte Ngasha Schatten, denn es war sehr hei\u00df. Viel Schatten ist n\u00f6tig, um Farajas und Jasiris hellere Haut vor der Sonne zu sch\u00fctzen. Diese beiden sind seltene Albino-Elefanten, etwas ganz besonderes.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/49201584139-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jasiri besteigt Lima Lima<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 5. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nAls die Keeper am Morgen die Tore \u00f6ffneten, machte Murera Unsinn und blockierte das Tor, damit die Babys nicht zum Luzernenheu hinausrennen konnten. Die Keeper wussten schon, was sie vorhatte und hielten sie davon ab. Sie wollte die Jungs \u00e4rgern und alles Heu f\u00fcr sich haben. Seit die Jungs angekommen sind, ist Murera sehr eifers\u00fcchtig.<br \/>\nSonje verbrachte eine ganze Weile damit, Staub auf ihren R\u00fccken zu blasen. Zongoloni war nach dem Schlammbad schon abmarschbereit, doch sie h\u00e4lt sich immer an Sonje und wartete geduldig bis sie fertig war und sie zusammen aufbrechen konnten. Lima Lima stand auf der anderen Seite und probierte das Wasser mit ihrem R\u00fcssel. Da es warm genug war, nahm sie ein Schlammbad. Jasiri verlie\u00df das Staubbad und folgte Lima Lima, die inzwischen auch fertig gebadet hatte. Amos ist Lima Limas Lieblingskeeper und heute war ein besonderer Tag f\u00fcr sie, denn Amos war nach ein paar Tagen Urlaub zur\u00fcckgekehrt. Sie verbrachte den ganzen Tag an seiner Seite und lie\u00df ihn nicht aus den Augen. Da sich die Jungs auch immer in Lima Limas N\u00e4he aufhielten, lief Amos heute wie der Rattenf\u00e4nger von Hameln herum.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/49201585344-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje staubbadet<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 6. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend der Nacht kollerten die wilden Elefanten und ihr Trompeten war von der anderen Seite der Umani-H\u00fcgel zu h\u00f6ren. Die Waisen waren sehr interessiert und h\u00f6rten genau zu. Auch am Morgen waren die Elefanten noch zu h\u00f6ren, und Sonje entschied, in die entgegengesetzte Richtung aufzubrechen. Offensichtlich wollte sie sie nicht treffen. Die Keeper kletterten auf ein paar B\u00e4ume, um zu sehen, was los war.<br \/>\nDie Waisen wechselten am Vormittag h\u00e4ufig die Richtung, kamen aber schlie\u00dflich bei ihrem Mittagsschlammbad an. Dort genossen sie die Milchf\u00fctterung. Die Keeper waren \u00fcberrascht, als die Kleinen das Babykrokodil aus ihrem Matschloch verjagten. Sie wollen es wohl nicht mehr mit ihm teilen.<br \/>\nNach einem sehr sch\u00f6nen Schlammbad ging Quanza in den Busch und die Jungs folgten ihr. Lima Lima war in der N\u00e4he von Amos, w\u00e4hrend Zongoloni bei Murera und Sonje blieb.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/49201585924-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Das Krokodil im Schlammloch, nachdem die Elefanten wieder weg waren<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 7. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen hatten sich schon beim Fr\u00fchst\u00fcck die B\u00e4uche mit Luzernenheu vollgeschlagen. Den Vormittag \u00fcber waren sie dann faul und lagen auf dem Boden, rollten herum und spielten. Sie genossen einfach nur ihre Umgebung ohne den Druck, immer fressen zu m\u00fcssen. Jasiri f\u00fchlt sich wie der dominante Bulle der Herde und veranstaltet die ganze Zeit Besteigungs-Spiele. Er besteigt sogar Sonje, doch an Murera traut er sich nicht heran. Er wei\u00df genau, dass er ernsthaften \u00c4rger bekommt, wenn er das versuchen w\u00fcrde. Lima Lima verbrachte etwas Zeit damit, an einem Stein ihre Zecken abzukratzen. Die jungen Bullen Faraja und Ngasha spielten mit Zongoloni und Quanza.<br \/>\nJasiri zeigten den Keepern heute wieder, wie gut er seine Milchflasche aufheben kann. Die Waisen wollten heute nicht zum \u00fcblichen Wasserloch gehen, sondern lieber zu dem Wasserloch, in dem das Babykrokodil wohnt. Die Krokodiljagd ist eine Lieblingsbesch\u00e4ftigung der Waisen geworden. Wir sind erstaunt, dass das Krokodil noch nicht ungezogen ist. Es dauerte nicht lang und das Krokodil rannte den acht stampfenden Babyelefanten aus dem Weg.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/4920159912-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jasiri besteigt Sonje<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 8. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nJasiri wird langsam wirklich anstrengend f\u00fcr die M\u00e4dchen mit seinen Besteigungen. Sie k\u00f6nnen sich aber wehren, wenn es n\u00f6tig ist. Heute war so ein Tag, an dem er es \u00fcbertrieb und Murera griff ein und ermahnte ihn, des lieben Familienfriedens willen.<br \/>\nMurera bemerkte einen Buschbock, der Luzernenheu klauen wollte und fl\u00fcsterte es Zongoloni zu, die sich sofort um den Buschbock k\u00fcmmerte. Ngasha folgte ihr und sie trompeteten mit aufgestellten Ohren. Der \u00e4ngstliche Buschbock floh und die beiden kehrten stolz zu Murera zur\u00fcck, in dem Bewusstsein, ihre Pflicht getan zu haben. Danach fra\u00dfen sie ungest\u00f6rt.<br \/>\nHeute war ein sehr hei\u00dfer Tag und die Waisen ruhten sich h\u00e4ufig im Schatten des Waldes aus. Die Erde war zu hei\u00df f\u00fcr ein Staubbad.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/4920159133-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha grast im Geb\u00fcsch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 9. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nDie Elefanten wischten mit ihren R\u00fcsseln auf dem Boden entlang und suchten nach kleinen H\u00e4ppchen, die sie aufheben und fressen konnten. Sie verbrachten auch viel Zeit damit, Wasser aus der Tr\u00e4nke zu saufen. Lima Lima hing heute hinterher, sodass die Jungs die Gelegenheit ergriffen, eine andere Richtung einzuschlagen. Sie gingen zu ein paar leckeren Akazien. Lima Limas Plan war, Jasiri, Ngasha und Faraja von Murera und Sonje zu trennen. Sie wollte n\u00e4mlich die Jungs selbst anf\u00fchren.<br \/>\nLima Lima versuchte mit aller Kraft, Ngasha ins Wasserloch zu schieben. Der wollte aber nicht hinein, weil das Wasser kalt war. Lima Lima schob aber immer weiter, bis er schlie\u00dflich nachgab und sich halbherzig die Beine und den Bauch bespritzte. Ngasha ist Lima Limas bester Freund und er macht ihr immer gerne alles recht.<br \/>\nAls die Keeper unter den B\u00e4umen ihre Mittagsmahlzeit einnahmen, hatte Murera ein ausgiebiges Schlammbad. Die Waisen lie\u00dfen das Krokodil heute in Ruhe. Sie suchten Schutz vor der hei\u00dfen Sonne und hielten im Schatten im Stehen ein Nickerchen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/49201591728-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Faraja grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 10. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein weiterer hei\u00dfer Tag mit brennender Sonne. Die Waisen gingen in Paaren in den Busch hinaus und Lima Lima rannte zwischen allen Gruppen hin und her. Ngasha schloss sich heute den Keepern an, w\u00e4hrend die anderen mit ihren Freunden davonschlenderten. Lima Lima folgte dann Ngasha und wollte sehen, warum er nicht bei den Anderen mitlief.<br \/>\nMurera war heute, offenbar wegen der Hitze, sehr langsam, doch ihre enge Freundin Sonje schaute regelm\u00e4\u00dfig nach ihr und stellte sicher, dass alles in Ordnung war. Zongoloni k\u00fcmmerte sich um die beiden Albinos und passte auf, dass sie ein ordentliches Schlammbad nahmen und sich gut einmatschten, damit sie keinen Sonnenbrand bekommen w\u00fcrden. Heute dauerte das Schlammbad sehr lange und alle genossen es.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/49201592311-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha will an den Fingern der Keeper nuckeln<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 11. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nMurera kam heute besonders selbstbewusst aus ihrem Gehege. Sie ging zielstrebig in den Busch, den Kopf hoch erhoben und die Ohren aufgestellt. Die Anderen folgten ihr und vertrauten sich ganz ihrer F\u00fchrung an. Ngasha erschreckt sich immer schnell, selbst Vogelschreie machen ihm manchmal Angst.<br \/>\nHeute waren sie mit den verschiedensten Dingen besch\u00e4ftigt: einige Waisen grasten, andere staubbadeten und l\u00fcmmelten herum und wieder andere kratzten sich an umgefallenen Baumst\u00e4mmen. Es wurde ein erf\u00fcllter Vormittag und in Begleitung ihrer Keeper gingen sie zum Schlammbad, als es hei\u00df wurde. Sie hatten ein sehr langes Bad, und dieses Mal schwamm das Babykrokodil auf den Wellen, die die Elefanten verursachten, auf und ab &#8211; heute hatten sie nichts dagegen, ihr Schlammloch mit dem Krokodil zu teilen. Wegen der hohen Temperaturen bleiben alle lange im Wasser, bevor sie herauskamen und im Schatten entspannten.<br \/>\nAm sp\u00e4ten Nachmittag stand wieder Grasen auf dem Plan und dann gingen sie in einer Reihe, angef\u00fchrt von Lima Lima, nach Hause zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/4920159371-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen im Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 12. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nHeute gab es ein ganz besonders reichhaltiges Schlammbad. Es war so schlammig, dass die Keeper bef\u00fcrchteten, eines der Babys k\u00f6nnte steckenbleiben. Gl\u00fccklicherweise passierte das nicht, sondern alle Waisen &#8211; auch Murera &#8211; hatten eine tolle Zeit im k\u00fchlen Nass. Danach gingen sie ein St\u00fcck und fra\u00dfen das Schilf und das fruchtbare lange Gras, das am Ufer w\u00e4chst. Die Kronenkraniche und ihr Nachwuchs, der schon ganz sch\u00f6n gro\u00df geworden ist, standen in der N\u00e4he herum und sahen zu.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/49201594028-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera geht ins Schlammloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 13. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nDer fr\u00fche Morgen begann damit, dass alle Waisen ihren Durst l\u00f6schten, nachdem sie Luzernenheu gefr\u00fchst\u00fcckt hatten. Die wilden Elefanten haben es sich angew\u00f6hnt, nachts vorbeizukommen und die Reste zu fressen. Auch ein paar Kudus und Buschb\u00f6cke freuen sich \u00fcber alles, was \u00fcbrigbleibt.<br \/>\nNach dem Fr\u00fchst\u00fcck und nat\u00fcrlich ihrer geliebten Milch war es Zeit, in den Wald zu gehen. Ngasha \u00fcbernahm die F\u00fchrung und folgte den Keepern auf dem Fu\u00dfe, als er versuchte, die Waisen um die H\u00fcgel herum zu f\u00fchren. Das stie\u00df bei Quanza und Lima Lima nicht auf Begeisterung; sie gingen aber trotzdem zu den H\u00fcgeln. Dort oben war es sehr windig, sodass sogar ein paar B\u00e4ume umst\u00fcrzten. Das machte ein seltsames und im ganzen Wald widerhallendes Ger\u00e4usch, sodass Lima Lima es mit der Angst zu tun bekam und laut trompetete und die ganze Gruppe den H\u00fcgel hinuntereilte. Sogar Murera trampelte durch das Gestr\u00fcpp auf dem Weg nach unten zum Schlammbad. Dort holten die Keeper die Gruppe endlich wieder ein.<br \/>\nDer Ereignisse des Vormittags hatten sie ordentlich verwirrt. Das legte sich aber wieder, als die Keeper ankamen und die Waisen ein sehr sch\u00f6nes Schlammbad nahmen. Dabei leistete ihnen das Babykrokodil Gesellschaft, das sich aber irgendwann doch aus dem Staub machte, weil es ihm zu gef\u00e4hrlich wurde, als die Waisen im Wasser herumtraten und zum W\u00e4lzen ansetzten. Das Baby schwamm auf den Wellen und versuchte, hinauszukommen. Dabei trat es auf Lima Limas R\u00fccken und wieder fl\u00fcchteten alle Waisen panisch aus dem Schlammloch. Wir m\u00fcssen sagen, dass das ein sehr mutiges Krokodil ist, dessen Leben jeden Tag kr\u00e4ftig durchgesch\u00fcttelt wird.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/49201594234-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen saufen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 14. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nDer energiegeladene Jasiri zeigte heute auf dem &#8222;Spielplatz&#8220; seine freche Seite. Als er Sonje auf dem Boden herumrollen sah, rannte er sofort aus einiger Entfernung hin\u00fcber, um auf ihr herumzuklettern. Er war sich sicher, dass Murera nicht in der N\u00e4he war. Er nervte Sonje solange, bis sie schlie\u00dflich genug von ihm hatte und ihn wegschubste. Er verstand aber sofort, dass sie es ernst meinte und h\u00f6rte auf. Sonje ist sehr wichtig f\u00fcr alle Waisen, insbesondere die M\u00e4dchen, denn sie gibt ihnen viel Liebe und Freude, ohne die m\u00fcrrische Art von Murera. Murera ist eine gro\u00dfe Respektsperson, und sie akzeptiert keine Dummheiten. Sonje dagegen ist sehr geduldig und gutm\u00fctig.<br \/>\nAls die Babys durch den Wald gingen, hoben sie ihre R\u00fcssel in die H\u00f6he. Die Keeper waren nicht sicher, was sie witterten und darum waren alle vorsichtig. Bald wurde aber klar, dass es das Wasser war, das aus der Pipeline lief, die von der Quelle bis zu den Gemeinden au\u00dferhalb des Waldes verl\u00e4uft. Die wilden Elefanten waren vor den Waisen an dem Leck gewesen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/49201594550-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jasiri besteigt Sonje<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 15. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nSonje widmete sich einer sehr ausgiebigen Kratz-Einheit, um die Zecken zu entfernen, die an ihr waren. Die anderen Babys tranken ihre Milch, gingen zur Tr\u00e4nke und l\u00f6schten dort ihren Durst. Sie schubsten und dr\u00e4ngelten, damit jeder etwas von dem k\u00fchlen Wasser abbekam. Sonje kletterte auf die Auslade-Rampe und versuchte von dort, die Aufmerksamkeit der Keeper zu erregen, um ihnen zu zeigen, was sie tolles kann. Sie kratzte sich gekonnt und warf dabei gro\u00dfe Erdklumpen in die Luft.<br \/>\nSonje entschied heute, wohin es ging, und Murera war einverstanden und kam in einigem Abstand hinterher. Quanza f\u00fchrte die Waisen zum Wasserloch und die Babys k\u00fchlten sich ab und nahmen ein gr\u00fcndliches Staubbad. Die Keeper mussten etwas Abstand nehmen, da die Luft so staubig war, dass sie kaum atmen konnten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/4920159487-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 16. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nSonje und Quanza entschieden heute, die Babys zu ganz ungew\u00f6hnlichen Weidegr\u00fcnden zu f\u00fchren. Dort trafen sie auf andere grasende Tiere, wie B\u00fcffel und ein paar Kudus. Der Kenze-H\u00fcgel war voller weichem Gr\u00fcn, was Sonje gewusst hatte. Murera folgte ihnen mit den Keepern, die sichergingen, dass Sonje Murera sehen konnte. Wenn Sonje Murera nicht mehr sieht, wird es problematisch.<br \/>\nNach dem Grasen auf dem H\u00fcgel bekamen Ngasha und Zongoloni Lust auf ihre Milch und es war ihnen auch sehr warm, sodass sie fanden, es w\u00e4re Zeit f\u00fcr den Weg zum Schlammloch. Nachdem sie sicher waren, dass es wirklich schon soweit war, machten sie sich auf den Weg und suchten die Keeper, die sie dorthin bringen sollten. Zongoloni fand die Keeper und auch Lima Lima war bei ihnen und wartete darauf, dass sie aufstanden und es losgehen konnte.<br \/>\nNach der Milch ging Ngasha zum Wasserloch und testete die Wassertemperatur. Zongoloni, Jasiri und Faraja dagegen sprangen einfach hinein. Murera stand an der Seite und bespritzte ihre Beine. Zongoloni rannte mit den Kleinen zum Staubbad und sie st\u00fcrzten sich sofort in den Staub, rollten auf ihren B\u00e4uchen umher und warfen Erde auf ihre R\u00fccken. Faraja und Ngasha blieben aber nicht lange, denn die Erde war sehr hei\u00df. So verlie\u00dfen sie das Staubbad gleich wieder und gingen zu den Keepern in den Wald, wo es schattig war.<br \/>\nAls es Zeit f\u00fcr den Heimweg war, sammelten Murera und Sonje die Babys zu einer Besprechnung zusammen, und dann verteilten sie sich und liefen zum Wasserloch an der Lodge &#8211; wie es ihr \u00fcbliches Programm ist, wenn es so hei\u00df ist. Sie nahmen ein zweites Schlammbad, bevor sie am Abend nach Hause gingen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/4920159525-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje f\u00fchrt die Waisen an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 17. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nHeute war ein wunderbarer Tag, die Sonne schien und es war wieder hei\u00df. Die Waisen soffen die Tr\u00e4nke leer und unter Vogelgeschrei von den B\u00e4umen brachen sie in den Wald auf. Murera und Sonje fra\u00dfen ein paar Knollen, w\u00e4hrend Jasiri, Ngasha und Faraja etwas leckeres, frisches Gras fra\u00dfen. Das Gras war aber in einem sehr klumpigen Boden und es war schwierig zu pfl\u00fccken.<br \/>\nSie merkten anscheinend, dass Murera dort nicht gut laufen konnte und kehrten um und gingen zu ihrem Lieblingssandhaufen. Bei der Salzlecke nahe dem Sandhaufen waren noch viele Spuren der n\u00e4chtlichen Besucher zu finden: Elefanten, Buschb\u00f6cke und B\u00fcffel waren offensichtlich dort gewesen. Die Waisen warfen Staub in die H\u00f6he und hatten ein tolles Staubbad, an dem alle teilnahmen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/410201531317-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera frisst Knollen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 18. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nQuanza f\u00fchrte die Babys die H\u00fcgel hinauf, wo es viel Gr\u00fcnzeug zu fressen gab, dicht gefolgt von Lima Lima, die gro\u00dfe Zweige abbrach. Sie alle fanden jede Menge Futter. Ngasha verlie\u00df Lima Lima und ging zu Faraja, der langsam die H\u00e4nge des H\u00fcgels hinaufkletterte und zusammen mit Quanza graste. Lima Lima war so besch\u00e4ftigt damit, ihren R\u00fcssel den Anderen in den Mund zu stecken, um zu sehen, was diese fra\u00dfen, dass sie dabei ganz verga\u00df, selbst zu fressen.<br \/>\nAls die Sonne unterging und die Schatten l\u00e4nger wurden, machte sich die Herde auf den Heimweg, um sich am Abend in ihren sch\u00f6nen Gehegen ausruhen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/410201532550-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Quanza bricht Zweige ab<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 19. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nJasiri freundet sich immer mehr mit Sonje an, seit er verstanden hat, dass sie viel besser mit den Babys spielen kann als Murera, die sehr streng ist. Immer wenn er Sonje auf dem Boden liegen sieht, eilt er zu ihr hin\u00fcber und klettert auf ihren R\u00fccken. Sonje gef\u00e4llt das. Heute kratzte er sich an einem Baum und folgte danach Sonje, die sich hinlegte und wartete, dass die j\u00fcngeren Babys mit ihr spielten. Jasiri sprang sofort auf sie und kratzte seinen Bauch an ihrem R\u00fccken. Auch Ngasha sah sie und versuchte, auf ihr zu spielen, doch Jasiri war schneller und schubste Ngasha von seiner Lieblingsfreundin weg. Er ist zu eifers\u00fcchtig, um sie zu teilen.<br \/>\nQuanza lief mit Sonje an einem Ast vorbei und sie versuchten, ihn abzubrechen. Die Keeper sahen aber Tausende von Bienen daran h\u00e4ngen und Sonje ber\u00fchrte sie schon beinah. Die Keeper brachten die Waisen sofort von dort weg, weil es sehr gef\u00e4hrlich werden kann, wenn so viele Bienen anfangen zu stechen. Die Waisen rannten dann zum Wasserloch und tauchten unter, damit die Bienen sie nicht finden konnten. Dabei \u00e4nderte sich ihre Hautfarbe von grau zu fast schwarz.<br \/>\nNachdem sie den ganzen Tag durch den Wald gelaufen waren, war den Waisen sehr hei\u00df und es wurde Zeit f\u00fcr ein zweites Schlammbad, bevor sie nach Hause gingen. Die Babys saufen gerne am Wasserloch nahe dem Lodge-Haus Nummer 3. Die Keeper warteten, bis sie fertig waren und brachten sie dann zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/410201533039-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje spielt mit Jasiri<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 20. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nSonje f\u00fcrchtete sich heute vor dem starken Wind, der ganze B\u00e4ume f\u00e4llte. Die Babys hatten so gro\u00dfe Angst, dass sie zu den Stallungen zur\u00fcckrannten. Sie wussten nicht, was das alles bedeuten sollte und f\u00fchlten sich sehr verletzlich. Nur Murera war klar, dass das ganz normal ist. Ihre innere Ruhe f\u00e4rbte mit der Zeit auf die Anderen ab, sodass sie sich auch wieder beruhigten.<br \/>\nSonje fra\u00df von einem Zweig und geriet erneut in Panik, als sie pl\u00f6tzlich eine gr\u00fcne Schlange dort sah, wo sie gerade ihren R\u00fcssel um den Zweig geschlungen hatte.<br \/>\nHeute war es so hei\u00df, dass die Waisen wieder zweimal beim Schlammbad waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/410201533513-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 21. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nZongoloni juckte der Hintern und sie rannte sehr schnell zu einem Felsen und kratzte sich von allen Seiten. W\u00e4hrenddessen brachte Murera die Babys zu einem Staubbad und passte dort gut auf sie auf. Als Sonje vom Staubbad wegging, entdeckte sie eine bl\u00fchende Akazie in der N\u00e4he und begann, die winzigen Bl\u00fctenbl\u00e4tter zu pfl\u00fccken.<br \/>\nQuanza und Zongoloni spielten wie Menschenkinder und traten gegen die Steine, die auf dem Weg lagen. Einer der Steine hatte fliegende Ameisen an der Unterseite und Zongoloni rannte davon, gefolgt von Quanza, hin zu Lima Lima, die mit Faraja und Jasiri spielte. Die Babys rannten dann alle zum Wasserloch, wo sie Wasser soffen und sich w\u00e4lzen konnten. Bevor sie hineingingen, testete Ngasha erst die Wassertemperatur; es war aber warm genug.<br \/>\nDer Tag wurde sp\u00e4ter sehr hei\u00df und Jasiri, Faraja und Zongoloni beschlossen, noch einmal zum Saufen und zum Schlammbad zur\u00fcck zu gehen. Sie k\u00fchlten ihre K\u00f6rper ab, ehe sie f\u00fcr die Nacht nach Hause gingen. Nachdem sie viele Kilometer gegangen waren, sahen sie auf dem Heimweg sehr m\u00fcde aus.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/410201533954-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni am Kratzfelsen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 22. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nDer verspielte Jasiri bekam eine gute Gelegenheit zum spielen, direkt nachdem er aus dem Gehege gekommen war. Er fand Sonje, die sich auf den Boden gelegt hatte und darauf wartete, dass ein Baby zu ihr kommen und mit ihr spielen w\u00fcrde. Jasiri kletterte auf sie und h\u00f6rte nicht auf, bis Murera und Ngasha ihn sahen. Sie gingen zu ihm und schubsten ihn hinunter, damit er Sonje in Ruhe lie\u00df. Es schien aber, als h\u00e4tte Sonje das Spiel genossen; sie stand auf und ging zu ihm, damit er weiterspielen konnte. Nach dem Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck legten sich alle auf den Boden, aber Faraja, Ngasha und Jasiri standen gleich wieder auf und gingen zur Tr\u00e4nke. Nachdem sie gesoffen hatten, drehten sich Jasiri und Ngasha um, um ihre Hintern zu kratzen. Danach gingen sie hin\u00fcber zum Staubbad, ein paar Meter weiter, wo die anderen Babys inzwischen Erde auf ihre R\u00fccken warfen.<br \/>\nNach der Mittagsf\u00fctterung hatten die Waisen viel Spa\u00df am Schlammloch. Sie genossen das Wasserloch und versuchten zu schwimmen, aber es war nicht tief genug. Murera kam aus dem Wasserloch und dachte kurz nach. Dann setzte sie sich hin, hob ihren Kopf und schaute mit offenem Mund in den Himmel. Sie drehte ihren Kopf und schaute direkt in die B\u00fcsche, nachdem sie gesp\u00fcrt hatte, dass dort etwas auf sie zu kam. Kurz darauf, noch bevor die Keeper nachschauen konnten, entdeckten Ngasha und Lima Lima einen wilden Elefantenbullen, der zum Wasserloch unterwegs war. Er war sehr gro\u00df und wegen der Hitze wedelte er mit seinen Ohren und wollte sich am Wasserloch abk\u00fchlen. Nachdem er bemerkt hatte, dass die Keeper und ein paar Besucher ihn beobachteten, drehte er sich um und verstand wieder im Geb\u00fcsch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/410201534416-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje legt sich zum Spielen hin<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 23. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nAm Morgen sahen die Babys alle sehr s\u00fc\u00df aus und waren fr\u00f6hlich und bereit, den Tag in Angriff zu nehmen. Lima Lima war heute etwas frecher, was Sonje gar nicht gefiel. Lima Lima dachte, dass sie als &#8222;Mini-Leitkuh&#8220; ungest\u00f6rt auf Sonjes R\u00fccken springen und ihren Bauch an ihr reiben k\u00f6nnte, doch Sonje beschwerte sich, denn sie fand das zu ungem\u00fctlich. Da das nichts half, drehte sie sich um, um Lima Lima Manieren beizubringen. Sie kletterte ihrerseits auf Lima Lima, um ihr zu zeigen, wie sich das anf\u00fchlt. Lima Lima konnte nur um Hilfe schreien, damit die Keeper Sonje von ihr herunterschoben. Als sie sich wieder hervorgequetscht hatte, rannte sie davon zu ihren Keepern, wo auch Ngasha graste. Sonje lief dann trompetend zur Seite und jagte die kleinen Tiere durch das Geb\u00fcsch. Als die Jungs sie trompeten h\u00f6rten, schlossen sie sich ihr an und sie Jagd wurde so laut, dass selbst die Paviane und Affen im Wald anfingen zu schreien. Murera war der Schiedsrichter, und sie jagten noch wilder herum, als Murera laut trompetete. Lima Lima wandte sich ihrem Keeper zu. Niemand verstand, was sie ihm sagen wollte, aber sie zauberte ein breites Grinsen auf sein Gesicht, als er neben ihr stand. Die fr\u00f6hliche Lima Lima wei\u00df, wie man einen Keeper zum Lachen bringt.<br \/>\nNach den spa\u00dfigen Spielen begann es zu nieseln. Auf dem Heimweg trafen sie auf einen Baby-Pavian auf dem R\u00fccken seiner Mutter. Die Waisen starteten einen Scheinangriff und sorgten f\u00fcr einige Unruhe.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/410201573642-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lima Lima klettert auf Sonje<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 24. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nLima Lima h\u00f6rte die wilden Elefanten in der Nacht um die Stallungen herumlaufen. Ein kleines Baby schrie mitten in der dunklen Nacht und lief zum Schutz enger unter den Bauch seiner Mutter. Lima Lima rannte in ihrem Gehege herum, und versuchte, sich hinauszuschleichen. Als die Keeper noch im Zelt waren, h\u00f6rten sie etwas Krach und Klicken an den Toren. Sie kamen heraus, um zu sehen, was los war: Lima Lima versuchte, ihr Tor zu \u00f6ffnen, um die wilden Artgenossen zu treffen. Als die wilden Elefanten die Keeper h\u00f6rten, liefen sie davon und stie\u00dfen dabei B\u00e4ume um.<br \/>\nMurera f\u00fchrte die Waisen in den Busch und sie grasten den ganzen Tag. Heute wurde nur kurz gebadet. Obwohl \u00fcberall die Spuren der wilden Elefanten zu sehen waren, trafen die Waisen am Tag nicht auf sie.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/410201574515-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera geht voran<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 25. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nDie Babys begannen den Tag damit, ihren Keepern zuzuh\u00f6ren, die mit ihnen redeten. Sie sammelten sich und standen wie eine Gruppe Kinder um den Keeper herum, der ihnen Geschichten erz\u00e4hlte. Er sa\u00df in der Mitte und die Elefanten passten auf, dass sie nicht zu weit weg standen. Als die Geschichte zu Ende war, wollte Ngasha immer noch nicht aufbrechen, sondern lieber noch an den Fingern der Keeper nuckeln.<br \/>\nSchlie\u00dflich gingen sie ihrer Wege. Jasiri rannte auf der Suche nach seiner Freundin Sonje, die auf dem Boden liegend spielte. Jasiri sprang auf ihren R\u00fccken und rubbelte intensiv seinen Bauch daran.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/410201574844-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha steht auf, nachdem die Geschichte zu Ende ist<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 26. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nNgasha eilte aus dem Gehege, um sich Murera und Jasiri beim Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck anzuschlie\u00dfen. Sonje kratzte w\u00e4hrenddessen ihren R\u00fccken an einem Baum beim Elektrozaun. Sie passte aber auf, dass sie nicht zu dicht an die Dr\u00e4hte herankam, damit sie keine Schlag bekam. Beim Fr\u00fchst\u00fcck schloss sich ein Babybuschbock den Waisen an, den aber Murera, Sonje und Lima Lima verscheuchten, da sie ihr Fr\u00fchst\u00fcck nicht teilen wollten.<br \/>\nDie Waisen verbrachten den Tag damit, im Wald zu grasen und gingen dann f\u00fcr die Milchf\u00fctterung zum Schlammbad. Zongoloni, Quanza und Lima Lima jagten vorneweg und schlangen ihre Milch hinunter. Danach ruhten sie sich im Schatten eines Baumes aus. Dabei merkten sie erst gar nicht, dass ein wilder Bulle unter dem gleichen Baum ausruhte. Lima Lima kam die Keeper und die anderen Waisen holen, aber der Bulle war schon wieder fort, als alle dort ankamen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/410201575242-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha genie\u00dft Luzernenheu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 27. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen waren heute Morgen sehr durstig und rannten auf direktem Weg zum Wasserloch und zur Tr\u00e4nke und soffen soviel sie konnten. Lima Lima war in verspielter Stimmung und forderte Jasiri zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus. Die zwei hatten einen spa\u00dfigen Kampf und Jasiri sah erst wie der gro\u00dfe Sieger aus. Dann mischte sich Quanza ein und half Lima Lima, die vom st\u00e4rkeren Jasiri ganz sch\u00f6n herumgeschoben wurde. Lima Lima ergab sich schlie\u00dflich und ging mit Quanza zum Rest der Gruppe, die ein morgendliches Staubbad nahm. Danach gingen sie zum Grasen in den Wald.<br \/>\nBei der 11-Uhr-Milchf\u00fctterung spielte Jasiri Fangen mit den Keepern und rannte mit seiner leeren Milchflasche herum. Er hoffte, dass sie sich ganz magisch von allein wieder f\u00fcllen w\u00fcrde. Schlie\u00dflich lie\u00df er sie fallen und rannte zu den anderen zur\u00fcck, die bereits auf dem Weg in den Wald zum Grasen waren. Sie ruhten sich im Schatten aus, denn zur Zeit ist es sehr hei\u00df.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/410201575559-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen saufen Wasser<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 28. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nDie Elefanten bekamen ihre morgendlichen Milchflaschen, und danach hoben Zongoloni und Sonje die R\u00fcssel, um herauszufinden, ob das Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck schon bereit lag. Sie schoben an ihren Gehegetoren, da sie ungeduldig waren und fr\u00fchst\u00fccken wollten. Kaum \u00f6ffneten sich die Tore, eilten sie zum Luzernenheu, wo sich auch die Anderen ihnen anschlossen. Murera schien das Heu am besten zu schmecken, und sie blieb am l\u00e4ngsten. Die Keeper f\u00fchrten sie dann in den Wald, wo die Anderen bereits begonnen hatten zu grasen.<br \/>\nBei der Mittagsf\u00fctterung genossen Quanza, Faraja, Jasiri und Ngasha ein Staubbad, bevor sie Besuch von ein paar offiziellen Vertretern des Beziks bekamen. Lima Lima und Ngasha gingen vorneweg und begr\u00fc\u00dften die Besucher. Einige von ihnen waren etwas \u00e4ngstlich und zuckten zur\u00fcck, was wiederum die Waisen erschreckte. Murera kam dazu, um zu sehen, was die ganze Unruhe sollte und beruhigte die Waisen. Sie sammelte alle zusammen, bevor sie die Gruppe zur\u00fcck in den Wald f\u00fchrte, wo sie den Nachmittag \u00fcber grasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/410201575812-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni genie\u00dft ihre Milch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 29. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nFaraja kam aus dem Gehege geeilt und rannte sofort ins Geb\u00fcsch, wo er seine liebsten getrockneten Bl\u00e4tter pfl\u00fcckte. Es dauerte nicht lange, bis sich ihm Jasiri angeschlossen hatte, der um die B\u00e4ume herumschlenderte, um ein paar gr\u00fcnere Bl\u00e4tter zu finden. Diese genoss er sehr, bevor die Gruppe den Tag mit dem Marsch in den Wald begann.<br \/>\nEs war ein sehr hei\u00dfer Tag und die Waisen versuchten, soviel Zeit wie m\u00f6glich im Schatten der B\u00e4ume zu verbringen. Murera und Sonje waren die einzigen, denen die Hitze nichts auszumachen schien. Sie grasten, wo es das beste Futter gab, bevor sie zur Milchf\u00fctterung zum Schlammloch gingen. Danach gaben die Keeper ihnen noch ein paar Wurzelknollen von Akazien.<br \/>\nAm Nachmittag grasten die Waisen weiter. Auf dem Heimweg drehten sie kurz zum Wasserloch ab, bevor die Keeper sie nach Hause f\u00fchrten. Wir m\u00fcssen immer daf\u00fcr sorgen, dass Lima Lima als letzte bei den Stallungen ankommt, da sie sonst die Milch der anderen stehlen will, wenn ihre eigene leergetrunken ist. Es ist immer eine schwere Aufgabe f\u00fcr die Keeper, sie davon abzuhalten, vorneweg zu rennen. Ngasha tr\u00f6delte heute sehr herum und kam daher zusammen mit Lima Lima bei den Stallungen an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/41020158238-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jasiri genie\u00dft Gr\u00fcnes<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 30. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nIn der Nacht besuchten wieder wilde Elefanten die Babys und die Waisen hoben ihre R\u00fcssel zur Begr\u00fc\u00dfung. Sie schnupperten nach ihren wilden Artgenossen, die nur ein paar Minuten blieben und sich dann wieder auf den Weg machten. Die Waisen blieben aufgeregt zur\u00fcck. Murera lief im Gehege auf und ab, w\u00e4hrend Sonje, Zongoloni, Lima Lima und Jasiri an den Gehegetoren schoben, weil sie zu den wilden Elefanten hinaus wollten.<br \/>\nAm Morgen nahmen die Jungs sofort die F\u00e4hrte der wilden Besucher auf. Ngasha hob etwas von ihrem Dung auf und steckte es in den Mund. Das ist eine Art und Weise, wie Elefanten herausfinden, von welchen B\u00e4ume des Waldes sie fressen k\u00f6nnen. Das ist eine wichtige F\u00e4higkeit, die sie brauchen werden, wenn sie in den kommenden Jahren unabh\u00e4ngiger werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/4102015857-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha sucht die wilden Elefanten<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 31. M\u00e4rz 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein langer Tag im Wald f\u00fcr die Babys. Sie waren sehr besch\u00e4ftigt damit, zu grasen und ihre B\u00e4uche zu f\u00fcllen. Lima Lima dachte, sie h\u00e4tte ihren Namen f\u00fcr die Milchf\u00fctterung geh\u00f6rt und machte sich gleich auf den Weg zum Schlammbad. Zongoloni und Sonje folgten ihr, kamen aber erst an, nachdem Lima Lima bereits ausgetrunken hatte. Lima Lima hing weiter an der F\u00fctterstelle herum, um zu sehen, ob sie vielleicht doch noch etwas Extra-Milch abstauben k\u00f6nnte.<br \/>\nKeiner der Waisen wollte heute am Schlammbad teilnehmen, da es recht k\u00fchl war. Stattdessen nahmen sie ein Staubbad. Lima Lima f\u00fchrte die Waisen in den Wald zur\u00fcck, wo sie den Rest des Nachmittags verbrachten. Murera war die letzte, die sich der Gruppe anschloss, gefolgt von den Keepern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/41020158814-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lima Lima rennt zu ihrer Milch<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umani-springs-maerz-2015\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sonntag, 1. M\u00e4rz 2015 Der M\u00e4rz 2015 begann mit einem sch\u00f6nen Tag. Die wilden Herden mit ihren Babys kamen zu den Stallungen und sahen nach den Waisen, bevor diese den Tag begannen. Wie sein Name schon sagt, war Jasiri sehr mutig und ging zu den wilden Elefanten hin &#8212; schlie\u00dflich ist er schon ein gro\u00dfer &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umani-springs-maerz-2015\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eUmani Springs M\u00e4rz 2015\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":6602,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[40,61,1],"tags":[],"class_list":["post-6601","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-tagebuch-der-keeper","category-umani","category-news"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6601","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6601"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6601\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6603,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6601\/revisions\/6603"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6602"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6601"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6601"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6601"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}