{"id":6640,"date":"2015-05-05T12:07:30","date_gmt":"2015-05-05T11:07:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=6640"},"modified":"2017-05-21T17:58:01","modified_gmt":"2017-05-21T16:58:01","slug":"tundani-nelion-und-lentili-ziehen-nach-voi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/tundani-nelion-und-lentili-ziehen-nach-voi\/","title":{"rendered":"Tundani, Nelion und Lentili ziehen nach Voi"},"content":{"rendered":"<p>Am 22. April wurden drei unserer Waisenhaus-Babys nach Tsavo gebracht, dieses Mal zu unserer Auswilderungsstation in Voi. Dort werden sie den n\u00e4chsten Abschnitt auf ihrer R\u00fcckkehr in die Wildnis beginnen. Diese Reise braucht Zeit, wie es auch bei Menschenkindern ist, denn Elefanten altern in vergleichbarem Tempo wie Menschen. Tundani, sein bester Freund Nelion und die freche Lentili sind noch jung und noch sehr abh\u00e4ngig von der Milch und den Keepern, doch sie sind bereit daf\u00fcr, von den \u00e4lteren Waisen, den Ex-Waisen und den wilden Elefanten zu lernen. Im Laufe der Jahre wird ihnen der Umgang mit diesen \u00e4lteren Elefanten die wichtigsten \u00dcberlebenstricks f\u00fcr ein wildes Leben beibringen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><center><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/tbHZjgj2C8c\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/center><br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>An diesem Tag traten die drei Elefanten also die Reise an, und wie \u00fcblich wurden sie schon sehr fr\u00fch in den LKW geladen, damit der gr\u00f6\u00dfte Teil der \u00fcber 400 km weiten Reise nach Voi w\u00e4hrend der k\u00fchlen fr\u00fchen Morgenstunden vonstatten gehen konnte. Ohne Widerstand gingen die drei Waisen in den extra daf\u00fcr gebauten Waisen-Umzugs-LKW. Ihre Keeper blieben bei ihnen und traten die Reise gemeinsam mit ihnen an. Die Keeper hatten einen ausreichenden Vorrat an fertig gemischter Milch und Gr\u00fcnfutter dabei und waren bei den Elefanten im Laderaum.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/512015532-pic6.jpg\" alt=\"Nelion fr\u00fch am Morgen im LKW\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/51201554557-pic1.jpg\" alt=\"Der LKW bereitet sich auf die Abfahrt vor\" border=\"0\" \/><\/center><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/512015545-pic2.jpg\" alt=\"Der LKW f\u00e4hrt durch Nairobi\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/512015545-pic3.jpg\" alt=\"Die Sonne geht \u00fcber der Autobahn auf\" border=\"0\" \/><\/center><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/512015545-pic4.jpg\" alt=\"Kilimanjaro ist klar am morgendlichen Horizont zu sehen\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/512015545-pic5.jpg\" alt=\"Kilimanjaro an einem beinahe wolkenlosen Morgen\" border=\"0\" \/><\/center><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/512015545-pic6.jpg\" alt=\"Die wundersch\u00f6nen Chyulu-H\u00fcgel\" border=\"0\" \/><\/center>Ein Landrover begleitete den LKW, f\u00fcr den Fall, dass etwas Unvorhergesehenes passieren w\u00fcrde, und der Konvoi rollte um 3:30 Uhr aus dem Gel\u00e4nde des DSWT-Hauptquartiers im Nairobi-Nationalpark. Um diese Zeit war kaum ein Auto auf den Stra\u00dfen zu sehen und sie waren in Rekordzeit au\u00dferhalb der Stadt. Sie schl\u00e4ngelten sich dann die Nairobi-Mombasa-Autobahn hinab zu den tiefergelegenen Landesteilen Kenias. Zu Sonnenaufgang begann ein wundersch\u00f6ner Tag mit au\u00dferordentlich klarer Sicht. Der Kilimanjaro war in seiner ganzen Pracht zu sehen, ebenso wie die Chyulu-H\u00fcgel davor.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/512015532-pic4.jpg\" alt=\"Lentili im LKW\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/5120155584-pic1.jpg\" alt=\"Pause zum Futtersammeln\" border=\"0\" \/><\/center><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/512015558-pic2.jpg\" alt=\"Baobabs an der Autobahn\" border=\"0\" \/><\/center>Der Konvoi fuhr am Eingang zum Kibwezi-Wald vorbei, zu dem erst ein paar Tage zuvor Ziwa und Balguda gebracht worden waren. Doch f\u00fcr dieses Trio war das Ziel die Auswilderungsstation in Voi. Der David Sheldrick Wildlife Trust hat im Tsavo-Schutzgebiet drei Auswilderungsstationen; Voi ist die dienst\u00e4lteste davon und dort leben die \u00e4ltesten Ex-Waisen. Wir konnten innerhalb der Jahre viele Erfolge feiern und hatten jede Menge Freude, denn viele unserer ehemaligen Waisen haben inzwischen wildgeborene Babys. Die Einheit in Voi wurde in den fr\u00fchen 50er Jahren gegr\u00fcndet, als die ersten Elefantenwaisen Samson und Fatuma von David Sheldrick, dem Gr\u00fcnder des Tsavo-Nationalparks, dort aufgezogen wurden. Im Moment haben wir in Voi 24 abh\u00e4ngige Waisen, die noch jeden Abend in ihre Nachtgehege zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/512015617-pic2.jpg\" alt=\"Wilde Elefanten beobachten den Konvoi\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/51201561747-pic1.jpg\" alt=\"Wilde Elefanten in Tsavo-East\" border=\"0\" \/><\/center><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/512015616-pic6.jpg\" alt=\"Ein wilder Elefant\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/512015558-pic3.jpg\" alt=\"Der LKW f\u00e4hrt durch den Park\" border=\"0\" \/><\/center><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/512015616-pic3.jpg\" alt=\"Der LKW auf dem Weg zu den Stallungen\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/51201561-pic4.jpg\" alt=\"Ein Gewitter zieht auf\" border=\"0\" \/><\/center>Um 9:30 Uhr erreichte der Konvoi aus Nairobi das Manyani-Tor des Tsavo-East Nationalpark und bog ein, um die restliche Strecke auf den unbefestigten Stra\u00dfen durch den Nationalpark zur\u00fcckzulegen. Hier kamen sie an wilden Elefanten vorbei. Gewitterwolken t\u00fcrmten sich auf und es war deutlich zu erkennen, dass es am Nachmittag in Voi ein paar Regenf\u00e4lle geben w\u00fcrde. Unseren drei Reisenden ging es noch immer gut, sie waren sehr ruhig, hatten sich dem ergeben, was immer da auf sie zukommen sollte und vertrauten den Keepern vollkommen. Als der Konvoi den Berg hinauf fuhr und sich den Voi-Stallungen n\u00e4herte, stellten Angela und Robert fest, wie ruhig und problemlos doch dieser Umzug abgelaufen war, wenn man bedenkt, wie weit die Elefanten gereist waren.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/512015612-pic6.jpg\" alt=\"Tundani und Lempaute\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/512015612-pic5.jpg\" alt=\"Tundani und Lempaute\" border=\"0\" \/><\/center><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/51201561613-pic1.jpg\" alt=\"Die Voi-Waisen versammeln sich, um die Neuank\u00f6mmlinge zu begr\u00fc\u00dfen\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/512015532-pic5.jpg\" alt=\"Lentili und Tundani mit ihrem Keeper\" border=\"0\" \/><\/center><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/512015558-pic4.jpg\" alt=\"Die Voi-Waisen und die Neuank\u00f6mmlinge an der Tr\u00e4nke\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/512015558-pic5.jpg\" alt=\"Die Voi-Waisen sind aufgeregt\" border=\"0\" \/><\/center>Das allerdings war, wie sich herausstellen sollte, eine etwas voreilige Beobachtung, denn als James den LKW am Eingang zur\u00fccksetzen wollte, um ihn mit den Ausgangstoren an die Rampe zu stellen, blieben die Vorderr\u00e4der im dicken Schlamm stecken. Robert versuchte verbissen, den LKW mit dem Landrover herauszuziehen, doch es war erfolglos. Auch der Traktor des Trust wurde hinzugeholt, um das gleiche zu versuchen, doch auch damit klappte es nicht. Da wir die Waisen nicht noch weiteren Verz\u00f6gerungen aussetzen wollten und sich inzwischen der Sturm zusammenbraute, w\u00e4hrend es gleichzeitig immer w\u00e4rmer wurde, schlug Angela vor, die LKW-Tore zu \u00f6ffnen und als Rampen zu benutzen, damit die Waisen versuchen konnten, dar\u00fcber herauszuklettern.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/512015616-pic2.jpg\" alt=\"Wasessa ist au\u00dfer sich vor Aufregung\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/512015532-pic3.jpg\" alt=\"Lentili probiert das Wasser\" border=\"0\" \/><\/center><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/512015612-pic4.jpg\" alt=\"Die Voi-Herde kommt, um die Neuank\u00f6mmlinge zu begr\u00fc\u00dfen\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/512015558-pic6.jpg\" alt=\"Die Voi-Waisen f\u00fchren die Neulinge zu den Stallungen\" border=\"0\" \/><\/center><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/512015539-pic2.jpg\" alt=\"Nelion und Tundani an den Gehegen in Voi\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/5120156130-pic1.jpg\" alt=\"Einer der Voi-Waisen an der Tr\u00e4nke\" border=\"0\" \/><\/center>Die drei Neuank\u00f6mmlinge kletterten bemerkenswert vorsichtig aus dem LKW und schafften es trotz des spitzen Winkels problemlos. Unten wurden sie sofort von einem Meer aus R\u00fcsseln der \u00e4lteren Waisen begr\u00fc\u00dft. Die Waisen hatten die Anwesenheit der Neulinge gesp\u00fcrt und konnten es inzwischen vor Aufregung kaum noch aushalten. Tundani war als erster drau\u00dfen. Nachdem er vorsichtig heruntergekrabbelt war, folgten ihm die anderen beiden ohne zu z\u00f6gern. Die Begr\u00fc\u00dfungen waren \u00fcberw\u00e4ltigend, denn die Waisenk\u00fche der Voi-Herde waren sehr aufgeregt und begeistert dar\u00fcber, neue Babys zum verw\u00f6hnen zu haben.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/51201561-pic2.jpg\" alt=\"Die Keeper und eine Gruppe aufgeregter Elefanten\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/51201561-pic3.jpg\" alt=\"Die Keeper f\u00fchren die Gruppe zum Grasen\" border=\"0\" \/><\/center><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/51201561-pic5.jpg\" alt=\"Die Waisen grasen im Regen\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/512015616-pic4.jpg\" alt=\"Die Voi-Waisen und die Neulinge begr\u00fc\u00dfen sich\" border=\"0\" \/><\/center><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/51201553916-pic1.jpg\" alt=\"Nelion und Tundani mit der Voi-Herde\" border=\"0\" \/><\/center>Wasessa konnte sich gar nicht wieder einkriegen. Sie legte sich hin, setzte sich wieder auf, drehte sich im Kreis und jagte trompetend herum, um ihre Freude zum Ausdruck zu bringen. Tundani war zufrieden, da er wusste, dass er zwei seiner besten Freunde aus dem Waisenhaus und seine vertrauten Keeper dabei hatte. Er ging locker mit der ganzen Aufregung um. Die drei blieben dicht beieinander, w\u00e4hrend sie mit mehr Aufmerksamkeit denn je \u00fcbersch\u00fcttet wurden, hielten sich aber ein bisschen mehr an ihre Keeper als gew\u00f6hnlich.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/512015616-pic5.jpg\" alt=\"Ein Keeper begr\u00fc\u00dft Lempaute\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/512015539-pic4.jpg\" alt=\"Nelion beim Kr\u00e4ftemessen\" border=\"0\" \/><\/center><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/512015539-pic3.jpg\" alt=\"Nelion begr\u00fc\u00dft die Voi-Waisen\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/512015532-pic2.jpg\" alt=\"Die Waisen gehen zum Grasen\" border=\"0\" \/><\/center><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/51201561-pic6.jpg\" alt=\"Die Waisen sind am Abend zur F\u00fctterung zur\u00fcck an den Stallungen\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/51201561238-pic1.jpg\" alt=\"Die Waisen bekommen ihre abendliche Milch\" border=\"0\" \/><\/center>Nachdem sie sich ausgiebig begr\u00fc\u00dft hatten, wurden die Waisen weggelockt und von ihren Keepern erst zur Tr\u00e4nke und dann zum Schlammloch gef\u00fchrt. Sie wollten sich aber an diesem Tag nicht w\u00e4lzen. Die Herde ging gemeinsam mit ihren Keepern weiter in den Park hinein und graste an den H\u00e4ngen des Mazinga-Bergs. Die Neuank\u00f6mmlinge waren begeistert von dem frischen Gras, das es dank der k\u00fcrzlichen Regenf\u00e4lle im \u00dcberfluss gab. Sp\u00e4ter am Nachmittag blies ein Sturm einen angenehmen Regen heran, der die Neulinge abk\u00fchlte und sehr verspielt werden lie\u00df. In der ersten Nacht entwickelte sich alles gut und es scheint, dass die \u00e4lteren Waisen Lempaute und Sinya die Neuank\u00f6mmlinge als ihre besonderen Lieblinge angenommen haben.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/512015612-pic2.jpg\" alt=\"Die Waisen sind f\u00fcr die Nacht sicher in den Gehegen untergebracht\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/512015612-pic3.jpg\" alt=\"Die Waisen genie\u00dfen Gr\u00fcnfutter in den Gehegen\" border=\"0\" \/><\/center><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/512015539-pic5.jpg\" alt=\"Nelion an den Voi-Gehegen\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/512015539-pic6.jpg\" alt=\"Ngulia, das Waisenzebra\" border=\"0\" \/><\/center><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/51201553240-pic1.jpg\" alt=\"Die Waisenherde verl\u00e4sst die Stallungen\" border=\"0\" \/><\/center>Nach ein paar Tagen haben sich Tundani, Nelion und Lentili schon gut in ihre neue Umgebung eingelebt und mit jedem neuen Tag w\u00e4chst ihr Selbstbewusstsein. Sie hatten bereits das Privileg, die Herde der Ex-Waisen Emily und Edie mit ihren zwei winzigen neugeborenen Babys Emma und Eden zu treffen, und sie sind auch schon an den Wasserl\u00f6chern der Gegend mit wilden Elefanten in Ber\u00fchrung gekommen. F\u00fcr Tundani, der zwei Jahre zuvor, am 8. April 2013 aus Tsavo gerettet worden war, ist dies eine Heimkehr und ganz sicher erinnert er sich. F\u00fcr Nelion, der im August 2013 von den H\u00e4ngen des Mount Kenya gerettet worden war, und die kleine Lentili aus Laikipia ist das alles sehr neu. Doch dank ihrer gegenseitigen Gesellschaft, ihrer geliebten Keeper und der F\u00fchrung und Zuneigung der \u00e4lteren Waisen haben auch sie sich gut eingew\u00f6hnt. Sie werden f\u00fcr mindestens weitere acht bis zehn Jahre in unserer Obhut bleiben, bevor sie alt genug sind und sich selbst sicher genug f\u00fchlen, das Nest zu verlassen. Ihre Reise hat aber jetzt begonnen.<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/updates\/updates.asp?ID=802\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/tundani-nelion-und-lentili-ziehen-nach-voi\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 22. April wurden drei unserer Waisenhaus-Babys nach Tsavo gebracht, dieses Mal zu unserer Auswilderungsstation in Voi. Dort werden sie den n\u00e4chsten Abschnitt auf ihrer R\u00fcckkehr in die Wildnis beginnen. Diese Reise braucht Zeit, wie es auch bei Menschenkindern ist, denn Elefanten altern in vergleichbarem Tempo wie Menschen. 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