{"id":6865,"date":"2015-06-26T17:40:44","date_gmt":"2015-06-26T16:40:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=6865"},"modified":"2015-06-26T17:40:44","modified_gmt":"2015-06-26T16:40:44","slug":"ithumba-mai-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-mai-2015\/","title":{"rendered":"Ithumba Mai 2015"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 1. Mai 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein wolkiger Morgen und die Waisen waren aufgeregt, als sie aus den Gehegen kamen. Mutara kam mit einem Ast im Mund heraus, w\u00e4hrend Bongo und Vuria ihren Tag mit einem Kr\u00e4ftemessen begannen. Garzi und Bomani kopierten sie und begannen ihr eigenes Spiel. Kainuk hatte keinen Spielkameraden und wurde eifers\u00fcchtig. Darum st\u00f6rte sie Bongos und Vurias Spiel, indem sie die zwei Jungs auseinanderschubste. Bongo nahm allen Mut zusammen und griff Kainuk an, doch sie ist deutlich st\u00e4rker als er und so musste er aufgeben. Bongo und Vuria gingen von Kainuk weg, um in Ruhe weiterzuspielen. Vuria versuchte, auf Bongo zu klettern, doch er wehrte sich, drehte sich um und bestieg seinerseits Vuria. Orwa forderte Kanjoro zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus, doch nach langem Kampf musste er sich ergeben.<br \/>\nAuf dem Weg zu den Weidegr\u00fcnden schlossen sich Galana, Meibai, Napasha, Madiba, Sunyei, Orok, Tomboi, Lualeni, Challa, Kenze und Zurura den Waisen an. Vuria wollte Zurura zeigen, sie kr\u00e4ftig er war, indem er sich ihm in den Weg stellte und Zurura sogar angriff. Der h\u00f6fliche Zurura verstand das kindische Verhalten der kleinen Bullen, die immer einer der Gro\u00dfen sein wollen. Er umschlang seinen R\u00fcssel mit dem Vurias und schob den kleinen Elefanten leicht. Als Vuria genug gerangelt hatte, rannte er zu seinen Altersgenossen zur\u00fcck. Die Ex-Waisen blieben noch eine Stunde bei den Waisen und brachen dann wieder auf.<br \/>\nBeim Schlammbad war es bew\u00f6lkt und Regen war unvermeidlich. Die Waisen tranken schnell ihre Milch und etwas Wasser und grasten dann im Kanziku-Gebiet. Obwohl es viele Wolken gab, war es hei\u00df, und so wedelten sie zur Abk\u00fchlung mit den Ohren, besonders Shukuru und Orwa.<br \/>\nGegen 17 Uhr \u00f6ffneten sich schlie\u00dflich die schweren Wolken wie Schleusentore und die Waisen gingen im heftigen Regen zu den Stallungen zur\u00fcck. Bis 19:30 Uhr hatte es 32mm Niederschlag gegeben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/6820158535-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mutara im Busch<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 2. Mai 2015<\/strong><br \/>\nNach weiteren 46mm Niederschlag im Laufe der Nacht war es am Morgen sehr nass. Da es auch k\u00fchl war, gingen die Waisen direkt zu den Weidegr\u00fcnden, ohne an der Tr\u00e4nke anzuhalten. Mutara gab den Weg vor. Nur Narok ging nachsehen, ob an der Tr\u00e4nke Wasser zu finden w\u00e4re. Sie war zufrieden, nachdem sie ihren R\u00fcssel hineingesteckt und festgestellt hatte, dass die Tr\u00e4nke gef\u00fcllt war. Danach folgte sie ihren Freunden. Die Waisen grasten in der felsigen Gegend an der Ostseite des Ithumba-Bergs. Bongo und Vuria begannen ihr Tagewerk mit einem Kr\u00e4ftemessen, wie sie es sich angew\u00f6hnt haben. Orwa und Shukuru kratzten sich lieber ihre Hintern an den Felsen, anstatt zu spielen, bevor sie anfingen zu grasen. Als die Spiele vorbei waren, fra\u00dfen Laragai und Vuria dicht beieinander und unterhielten sich von Zeit zu Zeit, indem sie sich gef\u00fchlvoll mit den R\u00fcsseln ber\u00fchrten.<br \/>\nSities, Shukuru, Narok und Teleki hoben ihre R\u00fcssel und gingen von den Kleineren fort. Shukuru legte dabei ihren R\u00fcssel auf Telekis R\u00fccken, der die Gruppe anf\u00fchrte. Es sah so aus, als h\u00e4tten sie geplant, woanders hinzugehen, doch nach ein paar Metern blieb Teleki stehen, sodass auch die anderen drei anhielten. Sie verteilten sich im buschigen Gel\u00e4nde und grasten. Turkwel schloss sich Shukuru beim Grasen an und als Shukuru ihr juckendes Ohr mit dem R\u00fcssel kratzte, machte Turkwel es ihr nach. Danach hob Turkwel den gleichen kurzen Stock auf, den Shukuru genutzt hatte, um sich zwischen den Vorderbeinen zu kratzen.<br \/>\nDas Wetter war zur Schlammbadzeit noch immer k\u00fchl und die Waisen tranken ihre Milch, soffen etwas Wasser und grasten dann sofort weiter. Kanjoro sah, wie Garzi an einem leckeren kleinen Busch fra\u00df und wurde sehr eifers\u00fcchtig auf Garzis Fund. Er schubste Garzi von dem Busch weg und \u00fcbernahm ihn. Der arme Garzi hatte keine andere Wahl als sich widerwillig zur\u00fcckzuziehen, denn Kanjoro ist viel st\u00e4rker als er.<br \/>\nAm Nachmittag wichen die Wolken der Sonne und als die Waisen am Abend zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten, war der Himmel wolkenlos und blau.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/6820158817-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Narok kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 3. Mai 2015<\/strong><br \/>\nVuria, Bomani und Mutara kauten auf Zweigen, als sie aus den Gehegen kamen. Bomani lief gl\u00fccklich und zufrieden mit seinem Zweig herum, doch als Bongo das sah, wollte er ihm den Zweig wegnehmen. Bomani wehrte sich tapfer, drehte sich um und rannte davon. Teleki, Bomani und Garzi trennten sich von den Anderen und grasten am Vormittag als kleine Miniherde, bevor sie sich den Anderen wieder anschlossen. Laragai unterbrach das Grasen und rollte sich auf dem Boden herum, w\u00e4hrend Shukuru mit etwas matschiger Erde spielte, die sie gefunden hatte. Als sie fertig war, sah Shukuru aus, als w\u00fcrde sie an allen vier F\u00fc\u00dfen rote Socken tragen.<br \/>\nAm Nachmittag bekamen die Waisen Gesellschaft von Lualeni, Ololoo, Tomboi, Makireti, Kasigau und Kilabasi. Ololoo st\u00f6rte Kanjoros Staubbad, indem er ihn fortschubste und die Erde, die Kanjoro ausgegraben hatte, f\u00fcr sein eigenes Staubbad nutzte.<br \/>\nSp\u00e4ter am Abend waren Kanjoro und Mutara unentschlossen, ob sie zu den Stallungen zur\u00fcckkehren sollten. Es schien ihnen in der Gesellschaft der Ex-Waisen mehr zu gefallen als bei ihren j\u00fcngeren Artgenossen. Die Keeper lie\u00dfen sie bei Lualeni und ihrer Gruppe, doch eine Stunde sp\u00e4ter brachte Lualeni die beiden zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/6820158114-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bomani und Garzi<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 4. Mai 2015<\/strong><br \/>\nDer Himmel war blau, als die Waisen heute Morgen aus den Gehegen kamen. Mutara kommt gern mit einem Stock im Mund aus dem Gehege, doch heute war sie von Vuria, Garzi, Bomani und Narok umzingelt, die den Stock mit ihr teilen wollten. Erstaunlicherweise wehrte sich Mutara nicht und \u00fcberlie\u00df den Kleinen ihren Zweig. Vuria forderte dann Bongo zum \u00fcblichen Kr\u00e4ftemessen heraus.<br \/>\nAuf dem Weg zu den Weidegr\u00fcnden trafen die Waisen auf Lualeni, Ololoo, Tomboi und Kenze. Ololoo schloss sich den Waisen an, w\u00e4hrend die anderen drei zu den Stallungen weitergingen, um dort Wasser zu saufen. Vuria forderte Ololoo zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus, was Ololoo begeisterte. Am Ende musste Vuria sich ergeben, wollte aber zeigen, dass er schon ein starker Bulle ist, indem er versuchte, einen Baum umzusto\u00dfen, w\u00e4hrend Ololoo zusah. Nachdem sie Wasser gesoffen hatten, kehrten Lualeni, Kenze und Tomboi zu den Waisen zur\u00fcck. Lualeni und Kenze rangelten eine Weile. Gegen 10 Uhr kamen die Waisen an ein paar Pf\u00fctzen vorbei, in denen sie sich w\u00e4lzten.<br \/>\nLualeni schien heute die Anf\u00fchrerin zu sein. Sie und ihre kleine Gruppe eskortierten die Waisen zum Schlammloch. Die Waisen tranken ihre Milch und gingen dann zur Tr\u00e4nke, wo sie sich das Wasser mit Kenze, Lualeni, Tomboi und Ololoo teilten. Dann f\u00fchrte Lualeni die Waisen zu den westlichen H\u00e4ngen des Ithumba-Bergs, wo sie grasten. Bongo, Laragai, Garzi, Orwa und Teleki waren begeistert, als sie an noch mehr stehendem Wasser vorbeikamen und spielten lange darin.<br \/>\nNachdem die Waisen zu den Stallungen zur\u00fcckgekehrt waren, begann es zu regnen und es sch\u00fcttete den ganzen Abend.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/68201581541-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lualeni<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 5. Mai 2015<\/strong><br \/>\nEs war heute Morgen sehr nass, da es \u00fcber Nacht 35mm geregnet hatte. Der Boden war rutschig und die Waisen gingen vorsichtig, als sie aus den Gehegen kamen, um nicht auszurutschen. M\u00f6glicherweise f\u00fchrte Mutara deshalb die Waisen sofort zu den Weidegr\u00fcnden und sie grasten an einer Stelle, wo es weniger matschig war. Sie hatten es heute haupts\u00e4chlich auf das frischgekeimte Gras abgesehen, und obwohl es genug davon gab, stritten Bongo und Vuria sich gelegentlich um das gleiche B\u00fcschel. Sie vermissten wohl ihre morgendlichen Rangeleien, und schlie\u00dflich endeten die Unstimmigkeiten mit einem Kr\u00e4ftemessen. Sp\u00e4ter gingen die beiden Jungs dazu \u00fcber, auf dem Boden in der nassen Erde zu spielen, w\u00e4hrend die Anderen um sie herum standen. Laragai fra\u00df heute in der N\u00e4he von Shukuru und sie unterhielten sich gelegentlich, indem sie ihre R\u00fcssel in den Mund des jeweils Anderen steckten.<br \/>\nZur Schlammbadzeit war das Wetter nicht gut genug zum W\u00e4lzen und die Waisen soffen nur Wasser, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten. Bomani, Vuria und Sities spielten etwas mit der feuchten Erde, als sie fertig waren mit Saufen, doch die Anderen fanden es viel zu kalt zum Mitmachen.<br \/>\nAm Abend war es Teleki, Kainuk, Bongo, Laragai, Bomani und Garzi offenbar warm genug und sie fanden noch etwas feuchte Erde, in der sie gut herumrollen konnten. Laragai nutzte die Gelegenheit und begann, auf Teleki herumzuklettern. Als es sp\u00e4ter wurde, zogen wieder schwere Wolken auf und es regnete heftig, als die Waisen den Heimweg antraten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/68201581734-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Laragai spielt<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 6. Mai 2015<\/strong><br \/>\nNach den n\u00e4chtlichen Regenf\u00e4llen war es nass, doch der Himmel blau, als die Waisen aus den Gehegen kamen. Vuria und Bongo werden enge Freunde und begr\u00fc\u00dften den Tag mit ihrem \u00fcblichen Kr\u00e4ftemessen. Kanjoro f\u00fchrte Garzi und Bomani direkt zu den Weidegr\u00fcnden, doch der Rest der Gruppe folgte ihnen erst sp\u00e4ter.<br \/>\nIm Kanziku-Gebiet grasten die Waisen. Orwa und Bomani waren begeistert, dass es ein paar geeignete Felsen zum Kratzen gab, die sie auch gleich nutzten, ehe sie weitergrasten. Bald \u00e4nderte sich das Wetter, es bildeten sich Wolken und innerhalb kurzer Zeit war die Sonne komplett bedeckt. Die Waisen schienen das aber gar nicht zu bemerken, sie grasten zufrieden weiter.<br \/>\nZur Schlammbadzeit war es dann k\u00fchl und die Waisen blieben nicht lange. Nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, kehrten sie schnell zum Grasen zur\u00fcck.<br \/>\nAm Nachmittag verzogen sich die Wolken endlich und machten der Sonne Platz. Als die Waisen an ein paar gro\u00dfen Wasserpf\u00fctzen vorbeikamen, fanden Kanjoro, Laragai, Teleki, Vuria, Bongo und Shukuru, dass es Zeit war, sich im Schlamm zu w\u00e4lzen. Laragai zeigte ihr K\u00f6nnen, indem sie auf den Vorderknien durch den Matsch watete. Wasserratte Bongo blieb am l\u00e4ngsten im Schlamm.<br \/>\nSp\u00e4ter machte Sities eine Pause beim Grasen und spielte mit der feuchten Erde. Teleki und Vuria beendeten die Aktivit\u00e4ten des Tages mit einem lockeren Kr\u00e4ftemessen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/68201581919-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kanjoro und Vuria<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 7. Mai 2015<\/strong><br \/>\nAls Kanjoro aus seinem Gehege kam, traf er auf Orwa, der aus dem anderen Gehege kam und forderte ihn zu einem Ringkampf heraus. Mutara, die hinter Kanjoro kam, beendete das Spiel aber, bevor es richtig begonnen hatte, indem sie zwischen die beiden Jungs ging. Bongo und Vuria hatten ihr \u00fcbliches Kr\u00e4ftemessen, doch auch sie wurden unterbrochen. Kainuk entschied, sie beide wegzuschubsen.<br \/>\nDie Waisen grasten am Hy\u00e4nenh\u00fcgel. Dort zeigte Turkwel ihre Balancierk\u00fcnste, als sie auf den felsigsten Teilen des H\u00fcgels herumlief. Ihre Freundin Kainuk kam ihr schnell hinterher, als sie gesehen hatte, dass Turkwel es sicher bis nach oben geschafft hatte. Mutara war zufrieden damit, etwas Regenwasser zu trinken, das sich zwischen den Felsen angesammelt hatte, anstatt das Felsenklettern zu riskieren. Schlie\u00dflich war sie von dem felsigen Gel\u00e4nde gelangweit und f\u00fchrte die Waisen hinunter. Shukuru und Sities nutzten ihre kleinen Sto\u00dfz\u00e4hne, um Erde auszugraben, mit der sie sich bewarfen. Die verspielten Jungs Bongo und Vuria hatten ein Kr\u00e4ftemessen, entschieden aber schnell, dass auf dem Boden herumrollen viel mehr Spa\u00df machte. Garzi scheint so gut es geht zu vermeiden, in Steitigkeiten zu geraten und geschubst zu werden. Darum ging er bei der ganzen Aufregung auf Sicherheitsabstand und rollte sich ganz allein auf dem Boden herum.<br \/>\nNach der Milch am sp\u00e4ten Vormittag und nachdem sie etwas Wasser gesoffen hatten, versammelten sich Laragai, Vuria und Garzi unter einer Akazie und warteten darauf, dass jemand entschied, wo es nun hingehen sollte. Shukuru traf schlie\u00dflich die Entscheidung und f\u00fchrte die Waisen zur\u00fcck zu den Weidegr\u00fcnden. Auf dem Weg kam Bongo an etwas schlammigem Wasser vorbei und spielte eine Weile darin, ehe er den Anderen folgte. Auch Kainuk hing hinterher, da es sie zwischen den Vorderbeinen gejuckt hatte und sie einen Ast von einem Baum abbrechen und sich kratzten musste.<br \/>\nAm Abend kamen die Waisen am Schlammloch vorbei, wo sie Wasser soffen. Sie fanden es aber immer noch zu kalt zum Baden und kehrten zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/68201582111-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bongo spielt mit Kainuk<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 8. Mai 2015<\/strong><br \/>\nGarzi und Bomani hatten heute Morgen eine Meinungsverschiedenheit und l\u00f6sten ihren Streit mit einem heftigen Gerangel. Sities stand in der N\u00e4he und da sie Garzis Freundin ist, half sie ihm, indem sie Bomani wegschubste. Daraufhin ging Bomani zu einem Felsen in der N\u00e4he und schloss sich Bongo an, der sich dort gen\u00fcsslich kratzte.<br \/>\nIm Busch grasten Kanjoro und Teleki zusammen, w\u00e4hrend Bomani sich mit Orwa zusammenschloss und Shukuru alleine graste. Da es noch immer k\u00fchl ist, wollten die Waisen wieder nicht schlammbaden. Mutara, Sities und Turkwel kamen aber unterwegs an ein bisschen matschigem Wasser vorbei und nutzten das, um sich etwas davon hinter die Ohren zu spritzen.<br \/>\nAm Nachmittag war es w\u00e4rmer und die Waisen hatten ein kurzes Schlammbad in einem kleinen See im Busch. Danach wurde bis zum Abend konzentriert weitergegrast. Als es dann zu nieseln begann, genossen Shukuru, Sities, Orwa, Vuria und Mutara den Regen und rollten sich auf dem nun nassen Boden herum. Sie schmierten sich mit roter Erde voll, bis sie aussahen wie gro\u00dfe Ameisenh\u00fcgel. Als sie genug gespielt hatten, f\u00fchrte Mutara die Gruppe durch den leichten Regen zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/68201582248-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sities kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 9. Mai 2015<\/strong><br \/>\nNach 10mm Regen in der Nacht war es am Morgen nass. Kanjoro f\u00fchrte die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden und seine Freunde folgten ihm. Sie waren nicht gerade begeistert von dem miserablen Wetter. Beim Grasen teilte Orwa seinen Busch mit Garzi. Das war sch\u00f6n f\u00fcr Garzi, denn er ist h\u00e4ufig alleine. Mutara und Teleki kratzten ihre H\u00e4lse an einem Felsen, bevor sie zu fressen anfingen. Bomani graste unter einem Baum und war sehr entspannt. Er lehnte sich gegen den Baum, w\u00e4hrend er etwas Gras pfl\u00fcckte, und dann nutzte er den Baum auch gleich noch, um sich die Ohren daran zu kratzen. Orwa fra\u00df ein paar Meter entfernt, und als er sah, wie sehr Bomani das Kratzen genoss, schubste er ihn weg. Bomani wehrte sich nicht, da er einen Streit mit Orwa vermeiden wollte.<br \/>\nEs vergeht kaum ein Tag, an dem Bongo und Vuria keinen Schaukampf veranstalten. Als sie sich im Busch begegneten, fiel ihnen ein, dass sie heute noch gar kein Kr\u00e4ftemessen gehabt hatten und holten das sofort nach. Bongo stellte seine Ohren auf und nahm ein paar Schritte Anlauf, in der Hoffnung, dass er Vuria so zu Boden sto\u00dfen k\u00f6nnte. Vuria hielt aber die Stellung und ging auf die Hinterknie, um Bongo zu zeigen, dass er bereit war. Der Kampf begann, doch es dauerte nicht lange und Mutara, die in der N\u00e4he gestanden hatte, griff ein und trennte die beiden Jungs.<br \/>\nDie Waisen sind immer noch nicht sehr am W\u00e4lzen interessiert und kehrten sofort nach der Mittagsmilch zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcck. Der Nachmittag war ruhig und die Waisen grasten weiter. Am Abend wollten Mutara und Kanjoro wieder nicht so recht zur\u00fcck, kamen aber eine halbe Stunde nach den Waisen doch noch zu den Gehegen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/68201582524-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa spielt mit Makireti<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 10. Mai 2015<\/strong><br \/>\nDer morgendliche Himmel war blau und die Waisen schlenderten l\u00e4ssig aus den Gehegen. Sie hofften auf einen warmen Tag. Mutara f\u00fchrte sie zum Kone-Gebiet, wo sie grasten. Dank des Regens wird die Gegend gr\u00fcn und die Waisen k\u00f6nnen weiches Futter genie\u00dfen. Orwa unterbrach das Fressen und wurde einige Zecken los, die ihn nervten. Sie hingen zwischen seinem R\u00fcssel und einem Sto\u00dfzahn und er nutzte einen geeigneten Baumstumpf, um sie zu entfernen. Kurz vor 11 Uhr kamen Vuria, Garzi und Kainuk an etwas Matsch vorbei und spielten eine Weile darin, w\u00e4hrend Shukuru und Sities sie beobachteten und von Zeit zu Zeit mit den Ohren wedelten.<br \/>\nZur Schlammbadzeit entschieden Bongo, Kanjoro und Vuria, dass es endlich warm genug f\u00fcr ein ordentliches Bad war, doch die Anderen standen nur im Wasser und soffen, w\u00e4hrend sie die drei Jungs im Wasser spielen sahen. Bomani kollerte schlie\u00dflich, als er aus dem Wasser ging und die Anderen folgten ihm. Nur Bongo blieb noch etwas zur\u00fcck, um sich den Bauch an einem Baum zu kratzen. Als die Waisen einen Weg \u00fcberquerten, fanden sie am Rand noch mehr Wasserpf\u00fctzen vor. Bongo l\u00e4sst keine Gelegenheit zum W\u00e4lzen aus, und auch Sities und Kanjoro genossen ein weiteres Schlammbad. Die Anderen durchquerten das Wasser nur, um auf die andere Seite zu gelangen. Orwa und Turkwel vertrieben sich am Nachmittag die Zeit mit einem Staubbad, bevor Shukuru den Weg zur\u00fcck zu den Weidegr\u00fcnden anf\u00fchrte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/6820158281-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Vuria spielt mit Bongo<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 11. Mai 2015<\/strong><br \/>\nAls Kanjoro heute Morgen versuchte, vor Mutara aus den Gehegen zu gehen, blockierte sie ihm den Weg. Er kollerte ungeduldig, trat zur Seite und lie\u00df der Leitkuh den Vortritt. So vermied er \u00c4rger, denn andernfalls w\u00e4re er von Mutara geschubst worden. Im Busch kratzte sich Garzi an einem Baum, doch Orwa wollte den Baum f\u00fcr sich haben, was Garzi ver\u00e4rgerte. Orwa schubste Garzi vom Baum weg, und da Garzis Freundin Sities nicht in der N\u00e4he war, um ihm zu helfen, musste er seinen Kratzbaum aufgeben. Orwas Laune besserte sich nicht, bis die Waisen an einem Haufen roter Erde vorbeikamen, in dem er dann fr\u00f6hlich herumrollte, w\u00e4hrend die Anderen sich nur mit Erde bewarfen.<br \/>\nDie Sonne schien, doch es war k\u00fchl, w\u00e4hrend die Waisen ihre Vormittagsmilch bekamen. Laragai, Teleki und Shukuru nuckelten nach der F\u00fctterung an ihren R\u00fcsseln &#8211; eine Angewohnheit, die Shukuru schon vor l\u00e4ngerer Zeit begonnen hat. An der Tr\u00e4nke steckte Sities immer wieder ihren R\u00fcssel in Mutaras Mund, w\u00e4hrend sie Wasser soffen. Sie unterhielten sich offenbar angeregt \u00fcber irgendetwas.<br \/>\nAm Nachmittag grasten die Waisen an der Westseite des Ithumba-Bergs. Kainuk juckte es am Hinterbein und sie nutzte einen umgest\u00fcrzten, ausgetrockneten Baum, um sich daran zu kratzen. Vuria und sein Freund Garzi hatten ein privates Treffen; sie trennten sich von den Anderen und schlossen sie sich ihnen erst sp\u00e4ter wieder an.<br \/>\nAm Abend kamen die Waisen an Felsen vorbei, zwischen denen sich etwas Wasser angesammelt hatte, und sie spielten eine Weile darin. Nach der Trockenzeit bereiten die vielen Pf\u00fctzen den kleinen Elefanten sehr viel Spa\u00df. Mutara und Kanjoro z\u00f6gerten erneut, ihren Artgenossen zu den Stallungen zu folgen. Er scheint, dass sie sich sehr bald den \u00e4lteren Elefanten in der Wildnis anschlie\u00dfen werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/68201583119-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Garzi<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 12. Mai 2015<\/strong><br \/>\nBongo und Vuria tauschten morgendliche Begr\u00fc\u00dfungen aus und begannen sofort, sich gegenseitig zu schubsen, nachdem sie aus den Gehegen gekommen waren. Das Spiel dauerte nicht lange und Vuria zog sich zur\u00fcck. Er fand einen geeigneten Felsen, um sich am Bauch zu kratzen, doch Bongo folgte ihm und schubste ihn vom Kratzfelsen weg. Die beiden sind enge Freunde, aber Vuria verliert meistens gegen Bongo, und wir sind sicher, dass er es kaum erwarten kann, gro\u00df genug zu werden, dass er Bongo endlich besiegen kann.<br \/>\nAuf dem Weg zu den Weidegr\u00fcnden schlossen sich Kilabasi, Makireti und Kasigau den Waisen an. Das ist das erste Mal seit Anfang des Monats, dass Makiretis Gruppe auftaucht. Orwa war sehr erfreut, Kasigau zu sehen und forderte ihn zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus. Auf diese Weise wollte er herausfinden, wieviel Kraft er seit seinem letzten Aufeinandertreffen mit Kasigau dazugewonnen hatte. Vielleicht hoffte er, nun gewinnen zu k\u00f6nnen. Nachdem er herausgefunden hatte, was er wissen wollte und auch gleich ein paar neue Techniken von Kasigau erlernt hatte, ergab er sich und graste weiter. Shukuru graste in der N\u00e4he von Kainuk, w\u00e4hrend Bomani sich die juckenden Ohren an einem Baum kratzte. Kanjoro, Kilabasi und Narok fra\u00dfen in der N\u00e4he des Kone-Sees und genehmigten sich etwas Wasser.<br \/>\nMakireti, Kasigau und Kilabasi eskortierten die Waisen dann zum Schlammloch, wo die besten Freunde Vuria und Bongo ihr Kr\u00e4ftemessen unterbrachen und sich mit umschlungenen R\u00fcsseln unter einer Akazie entspannten. Nachdem die Gruppe genug Wasser gesoffen hatte, f\u00fchrte Mutara sie zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcck. Vuria, Bomani, Teleki, Bongo, Kilabasi und Kainuk beschlossen, sich zum Spa\u00df noch etwas in den Pf\u00fctzen am Wegesrand herumzurollen. Kainuk war als letzte fertig. Sie beendete das Spiel st\u00fcrmisch, stand auf und rannte mit aufgestellten Ohren auf einen Busch los, wobei sie alles umstie\u00df, was ihr im Weg stand. Abgesehen davon war es ein ruhiger Nachmittag und die Waisen grasten friedlich bis zum Abend.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/68201583339-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kilabasi kratzt sich mit einem Stock<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 13. Mai 2015<\/strong><br \/>\nMakireti, Kasigau und Kilabasi warteten vor den Gehegen, als die Waisen heute herauskamen. Orwa wollte ein paar Kampftechniken von Makireti lernen und forderte sie zu einem Ringkampf heraus. Vielleicht dachte er sich, er k\u00f6nnte sie eher besiegen als Kasigau. Nach einiger Zeit beendete Orwa das Spiel und ging die neu erlernten Techniken gleich an Kasigau ausprobieren.<br \/>\nDie zwei Gruppen gingen zusammen los und grasten n\u00f6rdlich der Stallungen. Zwei Stunden sp\u00e4ter machten sich Makireti, Kasigau und Kilabasi allerdings wieder auf den Weg. Kanjoro und Narok kamen an etwas Wasser vorbei und l\u00f6schten ihren Durst, bevor sie weitergrasten. Sie wollten aber nicht nass werden. Garzi dagegen unterbrach das Fressen und rollte sich auf dem nassen Boden umher. Sities und Mutara bewachten ihn gut. Da Garzi noch immer der j\u00fcngste ist, passen die Leitk\u00fche gut auf ihn auf. Vuria wurde von Garzis Spiel angesteckt und er w\u00e4lzte sich ebenfalls neben einem kleinen Wasserloch umher, bis er schlie\u00dflich noch im Wasser spielte.<br \/>\nNach der Mittagsf\u00fctterung f\u00fchrte Bongo die Waisen zum Schlammloch, doch nur Kanjoro und Vuria folgten ihm und genossen ein richtiges Bad. Die Anderen standen nur am Ufer und soffen Wasser, w\u00e4hrend sie Bongo und Vuria dabei zusahen, wie sie im Wasser aufeinander herumkletterten. Kainuk stand bei Shukuru und steckte ihren R\u00fcssel immer wieder in Shukurus Mund, wogegen diese nichts einzuwenden hatte.<br \/>\nAm Nachmittag graste Laragai in der N\u00e4he von Narok und danach bei Kanjoro. Sities hatte genug vom Gras und um etwas Abwechslung in den Speiseplan zu bringen, nutzte ihren einzigen Sto\u00dfzahn, um ein paar B\u00e4ume zu entrinden. Am Abend kamen die Waisen am Schlammloch vorbei und nahmen noch ein kurzes Bad, ehe sie zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/6820158368-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Shukuru kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 14. Mai 2015<\/strong><br \/>\nDer Himmel war blau, als Narok die Waisen aus den Stallungen f\u00fchrte und sie gingen direkt zum Kone-Gebiet, wo sie grasten. Sie bekamen Gesellschaft von Makireti, Kilabasi und Kasigau, und die Ex-Waisen f\u00fchrten die Waisen zum Kone-See, wo Kanjoro, Bongo, Kainuk und Sities eine Weile badeten, w\u00e4hrend die Anderen Wasser soffen. Makireti machte sich dann mit ihrer Gruppe wieder auf den Weg, da die Waisen sie nicht besonders beachteten.<br \/>\nDie Schlammbadzeit war nur kurz, da sie schon im Kone-See ausgiebig gebadet hatten. Die Waisen tranken die Milch, soffen Wasser und kehrten dann zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcck. Es war ein ruhiger Nachmittag und sie grasten ohne viele Spielereien bis zum Abend.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/68201583756-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Narok grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 15. Mai 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen rannten nach dem Fr\u00fchst\u00fcck auf und ab und sahen sehr aktiv aus. Shukuru und Garzi kratzten sich an einem Felsen, w\u00e4hrend Orwa sich an den Torpfosten schuffelte. Vuria spielte wie \u00fcblich mit Bongo. Garzi setzte sich auf den Felsen, um das Kratzen richtig zu genie\u00dfen. Er scheint noch nicht am Kr\u00e4ftemessen interessiert zu sein, da er noch nicht so selbstbewusst wie Vuria und Bongo ist. Sp\u00e4ter gingen sie alle in den dichten Busch und genossen das frische gr\u00fcne Futter, bis es Zeit f\u00fcr das Schlammbad war.<br \/>\nAm Schlammloch wehte ein k\u00fchler Wind und die Waisen waren nicht erpicht darauf, im Wasser zu spielen. Sie soffen auch nur wenig Wasser und brachen dann schnell wieder in den Busch auf, wo B\u00e4ume und Bl\u00e4tter sie vor dem k\u00fchlen Wind sch\u00fctzten. Die vier Jungs Bongo, Kanjoro, Teleki und Bomani grasten zusammen, w\u00e4hrend Orwa auf dem Boden herumrollte. Er warf Erdh\u00e4ufchen in die H\u00f6he und auf seinen K\u00f6rper.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/68201583917-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa spielt mit Makireti<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 16. Mai 2015<\/strong><br \/>\nEs war sehr kalt und ruhig heute Morgen und Nebel hing in der Luft. Die Waisen kamen gem\u00e4chlich aus ihren Gehegen. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck warf Shukuru etwas Erde in die Luft, w\u00e4hrend Garzi, Bomani, Sities und Vuria sich an den Felsen kratzten. Die Anderen fra\u00dfen frisches Gr\u00fcn, das wir dem Regen zu verdanken haben.<br \/>\nShukuru, Vuria und Orwa f\u00fchrten die Waisen zur Milchf\u00fctterung, doch es war nicht hei\u00df genug, um ein Bad oder eine Dusche zu nehmen. Bongo allerdings spielte trotzdem eine Weile im Wasser, gefolgt von Shukuru und Garzi, und die Anderen sahen ihnen zu. Sie warteten darauf, dass die Badenden fertig w\u00fcrden, damit sie zum Grasen in den Busch zur\u00fcckkehren konnten. Sie mussten auch noch warten, bis die Keeper ihr Mittagessen beendet hatten, und als alles erledigt war, gingen sie zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcck, wo sie gesch\u00e4ftig grasten.<br \/>\nVuria langweilte das Grasen und er spielte mit einem Baum; es sah so aus, als ob er auf ihn klettern wollte. Shukuru hatte auch genug und kratzte sich den R\u00fcssel mit einem Stock, bevor sie ein Staubbad nahm. Ganz untypischerweise war es heute Bomani, der am Abend alle zu den Stallungen zur\u00fcckf\u00fchrte. Alle benahmen sich tadellos und folgten sch\u00f6n in einer Reihe.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/68201584052-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Vuria kratzt sich an Kanjoro<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 17. Mai 2015<\/strong><br \/>\nNach ihrem Fr\u00fchst\u00fcck gingen die Waisen in der ihnen eigenen majest\u00e4tischen Art zu ihren Kratzfelsen, um sich dort zu kratzen, ehe sie das leckere frische Gras an den Stallungen genossen. Nach ein paar Minuten wurde Laragai unruhig, stellte ihre Ohren auf und trompetete zur Warnung. Alle Waisen unterbrachen, was sie gerade taten und rannten ver\u00e4ngstigt zu ihren Keepern. Hinter Laragai waren f\u00fcnf Wildhunde aufgetaucht, die auf die Waisen zukamen. Als sie aber die Keeper sahen, erschraken sie und rannten wieder davon. Die Waisen waren daraufhin den Vormittag \u00fcber sehr nerv\u00f6s und blieben dich beieinander und bei den Keepern. Laragai war die unruhigste, da sie die Wildhunde zuerst gesehen hatte. Sie sah sich die ganze Zeit verunsichert um.<br \/>\nShukuru f\u00fchrte die Waisen zum Schlammloch und nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, schienen sich die Waisen zu entspannen. Heute war es hei\u00df genug, und Bongo, Vuria, Shukuru, Teleki, Narok und Garzi spielten ausgiebig im matschigen Wasser, w\u00e4hrend die Anderen in der N\u00e4he standen. Bongo und Vuria rangelten wie \u00fcblich im Wasser miteinander.<br \/>\nAm Nachmittag grasten sie alle gesch\u00e4ftig im Busch, bis Shukuru die Gruppe zu ihrer abendlichen Milch nach Hause f\u00fchrte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/68201584423-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Laragai<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 18. Mai 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner und gesch\u00e4ftiger Morgen. Yattas Gruppe kam zu den Stallungen, nachdem die Waisen ihr Fr\u00fchst\u00fcck beendet hatten. Kinna, Lenana, Sunyei, Chyulu und Galana gingen voran. Sie kamen vorbei, um ihren Freunden und den Keepern Hallo zu sagen. Sie soffen nicht viel Wasser, verbrachten daf\u00fcr aber viel Zeit mit den Waisen. Orwa hatte viel Spa\u00df beim Spielen mit Meibai. Im Busch verabschiedeten sich die gro\u00dfen Ex-Waisen wieder von den Kleinen, die dann das frische Futter genossen.<br \/>\nZur Schlammbadzeit kamen Makireti, Kasigau, Kilabasi, Ishanga, Kitirua und Murka aus Sugutas Gruppe an. Orwa spielte zuerst mit Kilabasi, dann mit Murka und versuchte, diese beiden zu besiegen, da er an Kasigau immer scheitert. Es war etwas k\u00fchl und nur Bongo, Kanjoro, Kilabasi, Bomani, Vuria, Kasigau und Laragai vergn\u00fcgten sich im Matsch und nahmen anschlie\u00dfend ein Staubbad.<br \/>\nDen Nachmittag \u00fcber waren sie dann mit Grasen besch\u00e4ftigt, und am Abend f\u00fchrte Bongo den Weg zur\u00fcck nach Hause an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/6820158467-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kinna<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 19. Mai 2015<\/strong><br \/>\nNaisula, Ishanga und Kitirua schlossen sich den Waisen am Morgen an und Kitirua und Orwa hatten einen Trainingskampf. Er dauerte einige Zeit an, bis Orwa sich schlie\u00dflich ergab. Nachdem er aufgegeben hatte, tr\u00f6stete Orwa sich damit, sich gen\u00fcsslich an einem Felsen zu kratzen. Bomani schloss sich zum Grasen mit Sities zusammen, und die beiden machten ihr eigenes Ding. Sie schlossen sich den Anderen erst wieder an, als Mutara kollerte, dass es Zeit war, in eine andere Gegend aufzubrechen. Sp\u00e4ter am Vormittag kamen Bongo, Narok, Laragai und Kanjoro an etwas stehendem Wasser vorbei und nutzten die gute Gelegenheit f\u00fcr ein zeitiges Schlammbad.<br \/>\nKanjoro, Garzi, Vuria und Teleki gingen nach ihrer Milchf\u00fctterung direkt zum Wasserloch, w\u00e4hrend Orwa und Laragai unter einer Akazie standen. Orwa streckte seinen R\u00fcssel aus, um ein paar tiefh\u00e4ngende \u00c4ste abzubrechen. Vuria bekam bald Gesellschaft von Bongo, und die zwei hatten ein tolles Spiel, bei dem sie sich gegenseitig schubsten, w\u00e4hrend sie im Wasser herumrollten. Schlie\u00dflich war es Zeit, zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcckzukehren.<br \/>\nAm Nachmittag grasten die Waisen im oberen Kalovoto-Gebiet. Bongo graste zusammen mit Kainuk, w\u00e4hrend Sities dicht bei Mutara graste. Auf dem Heimweg wollte Narok Telekis Hinterbein festhalten, als Teleki sie zu \u00fcberholen versuchte. Teleki riss sich von Narok los und rannte davon, um zu verhindern, dass sie noch einmal nach seinem Bein griff.<br \/>\nAm Abend tauchten Yatta, Kinna, Ithumbah, Taita, Yetu, Lenana, Galana, Meibai, Challa, Sidai, Sunyei, Chyulu und Naserian an den Stallungen auf. Sie machten sich aber gleich wieder auf den Weg, nachdem sie Wasser gesoffen hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/68201584933-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Galana<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 20. Mai 2015<\/strong><br \/>\nGalana, Kilabasi, Kasigau und Makireti warteten bei Sonnenaufgang an den Stallungen. Sobald die Tore ge\u00f6ffnet waren, gingen Galana und ihre Gruppe nachsehen, ob die Waisen ihnen etwas Luzernenheu \u00fcbriggelassen hatten. Orwa forderte Kilabasi zu einem Ringkampf heraus, w\u00e4hrend sich auch Olare, Murka, Kitirua, Naisula und Ishanga den Waisen an den Stallungen anschlossen. Orwa freute sich \u00fcber ihre Ankunft, denn er wusste, dass er von Naisula, Kitirua und Kasigau viele neue Kampftechniken lernen w\u00fcrde. Die einzige erwachsene Elefantenkuh in der Gruppe, Galana, f\u00fchlte sich unwohl in Gegenwart der Kleinen, kollerte als Zeichen zum Aufbruch und ging in den Busch. Orwa spielte mit Naisula und Kitirua mit Kasigau. Dann wurde Kitirua unleidlich und trat mit ihren Hinterbeinen in einem Ameisenhaufen herum. Sp\u00e4ter zogen sich die Ex-Waisen wieder zur\u00fcck und gingen in eine andere Richtung davon.<br \/>\nYatta, Kinna, Naserian, Sidai, Taita, Challa, Lenana, Chyulu, Kenze, Yetu, Galana, Meibai, Rapsu, Tomboi und Ithumbah schlossen sich den Waisen beim Schlammbad an. Dann kamen Ishanga, Naisula, Kilabasi, Makireti, Kasigau, Kitirua und Murka, angef\u00fchrt von Olare, aus Richtung Westen dazu. Tomboi und Challa verwickelten sich in ein Kr\u00e4ftemessen. Yatta kollerte, um der ganzen Gruppe mitzuteilen, dass es Zeit war, zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcckzukehren.<br \/>\nDie Waisen grasten am Kanziku, wo sie sich ganz aufs Fressen konzentrierten. Am Nachmittag gab es keine weiteren Spiele und Shukuru f\u00fchrte die Junioren zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/6820158519-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Naisula<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 21. Mai 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen kamen aus den Stallungen und vergn\u00fcgten sich mit verschiedenen Spielen, ehe sie Kopra fra\u00dfen und zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Garzi absolvierte ein paar Trainingsk\u00e4mpfe mit seinen Artgenossen, damit er eines Tages auch die \u00e4lteren Bullen besiegen kann. Turkwel und Kainuk legten sich hin und spielten in der Erde, standen dann wieder auf und nahmen ein Staubbad.<br \/>\nDie Waisen kamen kurz vor Mittag am Wasserloch an. Die milchabh\u00e4ngigen Waisen schlangen ihre Milch hinunter, bevor sie sich ihren \u00e4lteren Freunden am Wasserloch anschlossen. Sie alle hatten gro\u00dfen Spa\u00df dabei, sich herumzuw\u00e4lzen, mit Wasser zu spritzen und aufeinander herumzuklettern.<br \/>\nDen Rest des Nachmittags verbrachten sie mit Grasen im Busch, bevor sie am Abend in ihre sicheren Stallungen zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/68201585239-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Turkwel jagt durch die Gegend<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 22. Mai 2015<\/strong><br \/>\nYattas und Mulikas Gruppen waren fr\u00fch am Morgen an den Stallungen. Nasalot ging zum Haupttor und wartete, bis die Waisen herausgelassen wurden. Nach der Morgenmilch kam Narok als erste heraus. Nasalot untersuchte nacheinander alle Waisen, als sie durch das Tor kamen und schnupperte an ihnen. Teleki ging direkt zur Tr\u00e4nke, wo er sich Tomboi anschloss, der dort bereits soff. Sp\u00e4ter gingen die Ex-Waisen in eine andere Richtung als die Waisen, die erst zum Kone-Gebiet zum Grasen gingen und danach zum Kanziku, wo sie grasten, bis es Zeit f\u00fcr das Schlammbad war.<br \/>\nNach ihrer Mittagsf\u00fctterung entspannten sich die Waisen unter den gr\u00f6\u00dften Akazien am Schlammloch. Garzi stand dicht bei Sities, seiner besten Freundin, und f\u00fchlte sich wohl dabei, an ihren Ohren zu nuckeln. Kurze Zeit sp\u00e4ter f\u00fchrte Mutara die Gruppe zur\u00fcck zu den Weidegr\u00fcnden. Bongo und Vuria blieben zur\u00fcck, weil sie ganz in ihre Lieblingsbesch\u00e4ftigung vertieft waren: Kr\u00e4ftemessen. Nachdem sie fertig waren, merkten sie, dass die Anderen schon weg waren und folgen ihren Freunden. Die Ex-Waisen verpassten die Waisen am Wasserloch um eine halbe Stunde und soffen daher nur Wasser und verschwanden wieder.<br \/>\nAm Abend kam eine wilde Kuh mit ihren beiden K\u00e4lbern zu den Stallungen, soff Wasser und machte sich dann wieder auf den Weg.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/68201585412-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Nasalot passt auf die Anderen auf<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 23. Mai 2015<\/strong><br \/>\nTurkwel f\u00fchrte die Waisen mit fr\u00f6hlich schwingendem R\u00fcssel nach der 6-Uhr-F\u00fctterung aus den Stallungen. Die anderen Waisen folgten ihr verschlafen. Wie \u00fcblich kratzten sich Garzi und Vuria an den Felsen, als ob sie so die Schl\u00e4frigkeit absch\u00fctteln und den Tag beginnen wollten.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden versuchte Kanjoro, frisches Gras mit seinem R\u00fcssel herauszuziehen. Das stellte sich als zu schwierig f\u00fcr ihn heraus, also kniete er sich hin, um das Gras mit seinen Sto\u00dfz\u00e4hnen zu entwurzeln. Danach sch\u00fcttelte er sorgf\u00e4ltig die Erde ab, bevor er es fra\u00df. Inzwischen kam Wasserratte Bongo an ein paar gro\u00dfen Pf\u00fctzen vorbei und entschied sich daf\u00fcr, ein vorzeitiges Schlammbad zu nehmen.<br \/>\nZur Schlammbadzeit versammelten sich alle einige Weile unter einer Akazie, w\u00e4hrend sie entschieden, wo sie am Nachmittag grasen sollten. W\u00e4hrenddessen benutzte Bomani Vuria als Kratzfelsen und schuffelte seine Ohren an ihm. Turkwel entspannte ihren R\u00fcssel auf Laragais R\u00fccken. Alles war ruhig, bis Mutara kollerte und das Signal gab, dass sie entschieden hatte, wo es langgeht.<br \/>\nBeim Grasen im Busch hatten Bomani und Garzi ein Kr\u00e4ftemessen, das unentschieden endete. Es ist sch\u00f6n zu sehen, dass Garzi endlich die Sicherheit erlangt, um mit dem netten Bomani ein paar Bullenspiele anzufangen. Sp\u00e4ter am Tag \u00fcberquerten die Waisen den Kalovoto-Fluss, der je nach Jahreszeit mal mehr, mal weniger Wasser f\u00fchrt. Bongo, Kanjoro, Shukuru, Sities und Teleki spielten in dem weichen Flussschlamm. Bongo l\u00e4sst keine Gelegenheit aus, um nass und schlammig zu werden. Er liebt die vielen neuen Stellen, in denen er sich nach den letzten Regenf\u00e4llen w\u00e4lzen kann.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/6820158566-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mutara entspannt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 24. Mai 2015<\/strong><br \/>\nHeute Morgen schlossen sich Makireti, Kilabasi, Kasigau, Olare, Naisula, Ishanga, Kitirua und Murka den Waisen an. Kitirua ging schnurstracks zum Spielen mit ihrem Liebling Orwa und die zwei hatten ein Kr\u00e4ftemessen, bei dem sich Orwa schlie\u00dflich nach langem Kampf seiner gr\u00f6\u00dferen Spielkameradin ergab. Olare schnupperte an Narok und ging dann zum Gehegezaun, um das dort wachsende Gras zu fressen. Murka lud Bomani zu einer Rangelei ein, doch Bomani bekam es mit der Angst zu tun und drehte sich weg. Er war nicht bereit, mit den \u00e4lteren Ex-Waisen zu k\u00e4mpfen. Als sich die Waisen auf den Weg machten, tauchten Yattas und Mulikas Gruppen an den Stallungen auf. Sie soffen Wasser und nahmen dann eine andere Richtung als die Waisen.<br \/>\nEine Stunde sp\u00e4ter trennten sich auch Makiretis und Olares Gruppen von den Waisen. W\u00e4hrend die anderen Waisen mit der Futtersuche besch\u00e4ftigt waren, unterbrachen Teleki, Turkwel, Bomani und Laragai das Fressen und nahmen ein langes Staubbad, ehe sie weitergrasten.<br \/>\nZur Schlammbadzeit w\u00e4lzten sich nur Shukuru, Kanjoro, Bongo, Narok, Mutara und Laragai. Garzi und Bomani entspannten sich unter einem Baum, als sie pl\u00f6tzlich einen heftigen Ringkampf begannen. Sities stand in der N\u00e4he und kam sofort Garzi zu Hilfe, indem sie Bomani wegschubste. Garzi war froh \u00fcber die Hilfe, da er noch nicht so viel \u00dcbung mit diesen ruppigen Spielen hat. Um sich etwas behaglicher zu f\u00fchlen, kratzte er sein Ohr an Sities. Am Nachmittag grasten die Waisen an der Ostseite des Ithumba-Bergs. Garzi und Vuria fra\u00dfen den Rest des Tages zusammen und gingen dem frechen Bomani aus dem Weg.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/6820158586-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen am Schlammloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 25. Mai 2015<\/strong><br \/>\nMulikas und Yattas Gruppen meldeten sich an den Stallungen, kurz bevor die Waisen herausgelassen wurden. Als sich die Tore \u00f6ffneten, versuchten Nasalot und Lenana in die Gehege hineinzugehen, w\u00e4hrend die Waisen versuchten, herauszukommen. Das verursachte einen Stau, denn die Waisen trauten sich nicht, sich durchzudr\u00e4ngeln. Orwa, Narok und Bomani streckten Nasalot und Lenana ihre R\u00fcssel entgegen, um Guten Morgen zu sagen und um Passiererlaubnis zu bitten. Nasalot und Lenana gingen dann hinein, sodass die Waisen genug Platz hatten, um herauszukommen. Auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen spielte Orwa lange Zeit mit Yetu, doch das Spiel endete, als Yatta eingriff und die beiden trennte. Orwa rangelt sehr gerne mit den Ex-Waisen, in der Hoffnung, neue Techniken zu lernen. Im Gegensatz dazu meidet der nette, junge Garzi jegliche Konfrontation. Die Ex-Waisen verbrachten eine Stunde in der N\u00e4he der Stallungen bei den Waisen grasend, bevor sie wieder ihrer eigenen Wege gingen. Bongo und Teleki suchten etwas Matsch, mit dem sie spielten, bis es Zeit f\u00fcr das richtige Schlammbad war.<br \/>\nNach der Milchf\u00fctterung entspannten sich Bomani und Orwa unter einem Baum, w\u00e4hrend die Anderen zur Tr\u00e4nke gingen, um ihren Durst zu l\u00f6schen. Mutara f\u00fchrte die Waisen dann wieder zu den Weidegr\u00fcnden. Sie grasten am Kanziku. Bomani blieb dicht bei Orwa, Kanjoro graste bei Sities und Kainuk schloss sich mit Vuria zusammen. Kainuk fand es dann lustig, zwischen den Felsen entlang zu balancieren, doch f\u00fcr Vuria war das nichts.<br \/>\nSp\u00e4ter am Abend kamen Mulikas und Yattas Gruppen an den Stallungen vorbei, als sie gerade auf dem Weg zum Kalovoto waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/68201585935-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mulika<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 26. Mai 2015<\/strong><br \/>\nWie immer begannen Bongo und Vuria den Tag damit, sich in ein Kr\u00e4ftemessen zu verwicklen, nachdem sie aus den Gehegen gekommen waren. Es war sch\u00f6n, Kilaguni und Chaimu wiederzusehen, die wir nun schon wochenlang nicht gesehen hatten. Sie schlossen sich Tomboi an der Tr\u00e4nke an. Tomboi ist h\u00e4ufig allein unterwegs und war eine Stunde vorher an den Stallungen angekommen.<br \/>\nIm Busch verbrachte Garzi einige Zeit mit Krafttraining an einem Baumstamm, der ihm im Weg lag. Vielleicht \u00fcbt er, um auch bald Ringk\u00e4mpfe mit den \u00e4lteren Bullen veranstalten zu k\u00f6nnen. Shukuru sah heute etwas matt aus und war nicht so aktiv wie sonst. Turkwel und Kainuk legten sich hin, um in der Erde zu spielen, standen dann wieder auf und bewarfen sich mit roter Erde.<br \/>\nBeim Schlammbad schloss sich ein wilder Bulle den Waisen an und teilte sich das Trinkwasser mit ihnen. Shukuru wollte ihre Milch nicht trinken und soff stattdessen nur Wasser, was uns etwas Sorgen bereitete. Vuria und Sities entspannten sich unter der Akazie, w\u00e4hrend Garzi und Bomani ein Kr\u00e4ftemessen hatten. Garzi f\u00fchlte sich offenbar selbstbewusster, nachdem er an den Baumst\u00e4mmen ge\u00fcbt hatte.<br \/>\nZur\u00fcck in den Weidegr\u00fcnden graste Kanjoro dicht bei Vuria, als Teleki von hinten kam und nach Vurias Schwanz griff. Vuria drehte sich um, um sich gegen den Angreifer zu verteidigen. Der Kampf dauerte einige Zeit an, bis Mutara ein Machtwort sprach und die beiden Jungs trennte. Bis zum Abend blieb es ruhig und die Waisen konzentrierten sich aufs Grasen. Shukuru trank am Abend ihre Milch, sah aber noch immer matt aus.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/6820159132-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Shukuru s\u00e4uft Wasser<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 27. Mai 2015<\/strong><br \/>\nShukuru sah heute Morgen etwas besser aus. Sobald sie ihre Milch getrunken hatte, ging sie mit dem R\u00fcssel im Mund aus dem Gehege, was sie gerne macht. Drau\u00dfen begr\u00fc\u00dften sich Bongo und Vuria in Form ihres \u00fcblichen Ringkampfes. Meistens gewinnt Bongo, doch manchmal endet es auch unentschieden. Mutara f\u00fchrte die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden, und sie alle str\u00f6mten ihr hinterher. Im Kone-Gebiet grasten die Waisen. Dort rannten zwei Dikdiks in Lichtgeschwindigkeit an Turkwel vorbei. Zuerst erschrak sie und rannte in die entgegengesetzte Richtung. Dann hielt sie mit aufgestellten Ohren an und begann, die Dikdiks zu jagen, die aber nat\u00fcrlich l\u00e4ngst \u00fcber alle Berge waren. Sp\u00e4ter kam Teleki an einem trocknenden Wasserloch vorbei und rollte gen\u00fcsslich darin herum. Narok fra\u00df in der N\u00e4he und wurde auch vom Matsch angelockt, sodass sie sich Teleki anschloss.<br \/>\nZur Schlammbadzeit war es sehr hei\u00df und Wasserratte Bongo f\u00fchrte die Gruppe zum Schlammloch an. Nur Orwa, Bomani, Shukuru, Turkwel und Sities boykottierten die \u00dcbung. Teleki kratzte sich an einem Baum, und Sities f\u00fchrte die Gruppe zur\u00fcck zu den Weidegr\u00fcnden. Die Waisen grasten in einem Gebiet zwischen Imenti und dem Ithumba-Berg. Kainuk verbrachte die meiste Zeit in der N\u00e4he ihrer Freundin Turkwel.<br \/>\nAm Abend sah Shukuru etwas m\u00fcde aus, und nachdem sie ihre Milch getrunken hatte, bekam sie eine Dosis Antibiotika.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/6820159256-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Teleki greift nach Vurias Schwanz<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 28. Mai 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein Tag ohne viele Spiele, an dem sich die Waisen haupts\u00e4chlich darauf konzentrierten, viel Gr\u00fcnes zu fressen, ehe es wieder trocken wird. Es hat nun schon seit ein paar Tagen wieder nicht mehr geregnet. Nachdem sie aus den Gehegen gekommen waren, gingen sie an der Tr\u00e4nke vorbei, an deren W\u00e4nden sich Teleki den Hintern kratzte, anstatt zu saufen. Nachdem die Waisen sich auf den Weg gemacht hatten, kamen Yattas und Mulikas Gruppen vorbei, um nachzusehen, ob schon Neulinge da sind, denn wir erwarten nun t\u00e4glich neue Waisen aus Nairobi. Nachdem sie festgestellt hatten, dass es nichts Neues gab, verschwanden sie in unbekannte Richtung.<br \/>\nMittags war es k\u00fchl und die Waisen wollten nicht baden. Am Nachmittag grasten sie am Kalovoto unter wolkigem Himmel und bei niedrigen Temperaturen. Niemand war besonders \u00fcberm\u00fctig, die Waisen wedelten nicht einmal mit den Ohren. Shukuru bewarf sich immer mal wieder mit Staub, war aber immer noch nicht sonderlich aktiv.<br \/>\nAm Abend kam eine wilde Herde aus zwei K\u00fchen, zwei Babys und einem Bullen zum Saufen zu den Stallungen. Nachdem sie wieder weg waren, kamen Olares und Makiretis Gruppen vorbei, die sich vereint zu haben scheinen. Sie soffen Wasser an den Stallungen und gingen dann zum Kalovoto.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/6820159558-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wendi an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 29. Mai 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen scheinen immer in Einklang mit der Welt um sie herum zu sein und wissen immer genau, wenn etwas besonderes in der Luft liegt. Die Aufregung \u00fcber die bevorstehende Ankunft der neue Waisen aus Nairobi war Bongo und Vuria f\u00f6rmlich anzusehen, als sie trompetend aus den Gehegen kamen. Die zwei Jungs trafen sich am Wasserloch und umschlangen ihre R\u00fcssel zur Begr\u00fc\u00dfung. Dann trat Bongo r\u00fcckw\u00e4rts laufend gegen einen Felsen. Die Waisen grasten in der N\u00e4he der Stallungen und warteten dort auf die Neuank\u00f6mmlinge.<br \/>\nW\u00e4hrend sie grasten, ging Laragai dicht bei Vuria vorbei und Vuria forderte sie zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus. Laragai nahm die Herausforderung an. Nachdem sie fertig waren, spielte Vuria mit Teleki, doch zu seiner \u00dcberraschung schubste ihn Teleki kr\u00e4ftig, sodass er sich ergeben musste. Bomani forderte Garzi zu einem freundlichen Ringkampf heraus, doch der endete, als der LKW mit Lemoyian, Barsilinga und Kithaka ankam. Vuria, Bomani und Garzi, die als letzte nach Ithumba gekommen waren, durften die Neulinge zuerst begr\u00fc\u00dfen und erkannten ihre alten Freunde. Kithaka ging auf Bomani zu, machte aber pl\u00f6tzlich kehrt und suchte Schutz bei einem Keeper. Er war noch verunsichert von dem neuen Ort, an dem er sich befand. Lemoyian ging zu Bomani, streckte den R\u00fcssel aus und ber\u00fchrte die Milch, die Bomani gerade trank. W\u00e4hrend Sities und Shukuru Lemoyian begr\u00fc\u00dften, schlich sich Vuria von hinten an Kithaka heran und versuchte, ihm zu beschnuppern.<br \/>\nBald war es Zeit, zu den Weidegr\u00fcnden aufzubrechen. Narok spielte mit Bongo, w\u00e4hrend Teleki bei Barsilinga graste. Sp\u00e4ter versuchte Garzi Lemoyian zu besteigen, doch er wurde von den Keepern ermahnt, da Lemoyian sich erst einmal einleben muss. Kainuk, Sities und Bomani grasten in Lemoyians N\u00e4he und ber\u00fchrten ihn immer wieder, um ihm zu versichern, dass es ihm hier gutgehen w\u00fcrde.<br \/>\nAm Ende des Tages hatten sich Lemoyian und Barsilinga schon mit den Anderen angefreundet, nur Kithaka hielt sich immer noch lieber bei den Keepern auf. Kilaguni, Ishanga und Chaimu kamen sp\u00e4t am Abend an den Stallungen vorbei. Die Waisen waren aber alle schon in ihren Gehegen, sodass sie wieder verschwanden, nachdem sie Wasser gesoffen hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/6820159752-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Neue Babys kommen an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 30. Mai 2015<\/strong><br \/>\nF\u00fcr Lemoyian, Kithaka und Barsilinga war es der erste Morgen in Ithumba. Lemoyian und Barsilinga machten einen recht entspannten Eindruck, doch Kithaka wollte lieber in der N\u00e4he seiner Keeper bleiben. In Nairobi war er der gro\u00dfe, freche Junge gewesen und hier ist er nun einer der j\u00fcngsten und kleinsten Waisen der Herde. Vuria und Bongo begannen den Tag mit ihrem Kr\u00e4ftemessen, das endete, als Bongo auf Vuria kletterte. Kurz darauf tauchten die Ex-Waisen angef\u00fchrt von Kinna und Nasalot auf. Offensichtlich wussten sie, dass es Neulinge zu treffen gibt. Kithaka schrie auf und rannte zu den Keepern, als er die gro\u00dfen K\u00fche n\u00e4herkommen sah. Er ist ganz und gar nicht mehr der umgest\u00fcme, selbstsichere Bulle, der er im Waisenhaus war. Es gab viel Aufregung und Getr\u00f6te, als die Ex-Waisen sich mit den neuen Babys bekannt machten. Besonders Sidai versuchte, den drei Jungs zu folgen und an ihnen zu schnuppern. Der furchtlose Lemoyian mischte sich unter Sunyei und Kinna, und sp\u00e4ter freundete sich Nasalot kurz mit Lemoyian an, ehe er davon ging.<br \/>\nAls die Ex-Waisen wieder aufbrachen, blieben Lenana und Sidai zur\u00fcck und folgten den Neulingen \u00fcberall hin. Sidai schien Kithaka am meisten zu m\u00f6gen; m\u00f6glicherweise sp\u00fcrte sie seine Unsicherheit. Ab und zu sonderten sich Sidai, Barsilinga und Kithaka ein wenig von der Herde ab und grasten zusammen. Lemoyian schloss sich ihnen auch gelegentlich an, kehrte aber immer wieder zur Hauptherde zur\u00fcck. Er f\u00fchlte sich von Anfang an wohl.<br \/>\nAls die Zeit reif war f\u00fcr die Mittagsf\u00fctterung, eskortierte Sidai Kithaka, Lemoyian und Barsilinga zum Schlammbad. Sobald sie ihre Milchflaschen geleert hatten, brachte sie die drei Jungs zur Tr\u00e4nke. Die Anderen folgten den Neulingen, angef\u00fchrt von Lenana. Lenana und Sidai k\u00fcmmerten sich ausgiebig um Barsilinga, um ihn zu besch\u00fctzen und ihm Sicherheit zu geben. Lemoyian dagegen war gl\u00fccklich und zufrieden und spielte mit jedem. Orwa schloss sich Garzi an, der unter einem Baun entspannte, bevor sie zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcckkehrten.<br \/>\nAm Nachmittag staubbadete Turkwel eine Weile alleine und Sidai fra\u00df in der N\u00e4he von Lemoyian. Kainuk war frech zu Kithaka und immer wenn er an ihr vorbei lief, schubste sie ihn weg. Er sollte gleich wissen, wer hier das Sagen hat. Auch Laragai stellte sicher, dass Lemoyian wusste, wer der Chef war und schubste ihn bei jeder Gelegenheit. Es wird offensichtlich, dass die beiden frechsten Jungs des Waisenhauses hier von den \u00e4lteren Waisen andere Sitten beigebracht bekommen.<br \/>\nAm Abend f\u00fchrten Sidai und Lenana, die den ganzen Tag dabei gewesen waren, die Babys zu den Stallungen zur\u00fcck und wollten sogar mit hineingehen. Die Keeper hielten sie aber davon ab, da sie viel zu gro\u00df f\u00fcr die Gehege sind. Das gefiel den beiden gar nicht und sie protestierten vor den Gehegen, trompeteten und rannten r\u00fcckw\u00e4rts alles um, was ihnen im Weg stand. Das ging eine ganze Weile so, bis sie merkten, dass alles nichts n\u00fctzt und sie nicht in die Gehege kommen w\u00fcrden. Schlie\u00dflich gaben sie auf und entschieden, auf den n\u00e4chsten Tag zu warten, und so gingen sie davon.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/6820159105-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Barsilinga, Lemoyian und Sidai<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 31. Mai 2015<\/strong><br \/>\nEs nieselte und es war sehr frisch, als Sidai, Lenana, Ololoo, Buchuma, Zurura und Loijuk sehr fr\u00fch vor den Stallungen darauf warteten, dass die Waisen herauskamen. Ololoo, Buchuma, Loijuk und Zurura waren auf einen normalen Routinebesuch vorbeigekommen, doch Lenana und Sidai hatten vor, den Tag mit den Neuank\u00f6mmlingen zu verbringen. Die Waisen bekamen ihre Milch und warteten wegen des k\u00fchlen Wetters noch etwas in den Gehegen, w\u00e4hrend die beiden Ex-Waisen drau\u00dfen langsam ungeduldig wurden. Sobald sich die Tore \u00f6ffneten, gingen sie hinein, um herauszufinden, wie es den Babys in der Nacht ergangen war. Sidai und Lenana eskortierten Kithaka hinaus und die Anderen folgten ihnen. Drau\u00dfen versuchte Ololoo, Kithaka zu besteigen, hatte aber die Rechnung ohne Kithakas Besch\u00fctzer gemacht. Sobald er auf ihm war, bekam er Sidais und Lenanas Bestrafung zu sp\u00fcren und wurde ruppig weggeschubst. Daraufhin spielte Ololoo mit Orwa und bestieg anschlie\u00dfend Vuria. Vuria machte viel Krach, als er versuchte, sich zu befreien, so dass die Keeper Ololoo anschrien und er Vuria gehen lie\u00df.<br \/>\nDie Waisen grasten \u00f6stlich der Stallungen. Kithaka, Barsilinga und Lemoyian fra\u00dfen zufrieden in der N\u00e4he von Sidai. Eine Stunde sp\u00e4ter verabschiedete sich aber Sidai und ihre Gruppe von den Waisen und sie verschwanden. Es regnete noch immer leicht und Mutara rollte sich in der feuchten Erde umher. Barsilinga, Kithaka, Lemoyian und Garzi schlossen sich ihr bei dem Spiel an und genossen den Schlamm. Die drei neuen Babys scheinen sich nun alle eingelebt zu haben und mischen sich unter die Ithumba-Waisen, als w\u00e4ren sie schon immer dort gewesen. Sities und Turkwel hatten am meisten Interesse an den Neulingen und schlossen sich ihnen gelegentlich beim Fressen an. Die drei Jungs f\u00fchlten sich dadurch sehr wichtig.<br \/>\nZur Schlammbadzeit war es noch immer k\u00fchl und nieselig. Die Waisen tranken nur ihre Milch, gingen &#8211; mehr aus Gewohnheit &#8211; an der Tr\u00e4nke vorbei und wurden dann von Mutara zur\u00fcck zum Grasen gef\u00fchrt. Narok blieb zur\u00fcck, da sie sich noch an einem Baum kratzte. Da die Waisen aber nur wenige Meter hinter dem Weg zu grasen begonnen hatten, konnte sie schnell aufholen. Bongo spielte in der feuchten Erde, w\u00e4hrend die anderen grasten, weil er Schlamm und Wasser so sehr liebt.<br \/>\nAm Nachmittag wurde das Wetter besser. Turkwel nahm Lemoyian zur Seite und sie grasten einige Zeit zusammen. Teleki schloss sich Barsilinga an und sie verbrachten etwas Zeit miteinander, ehe Barsilinga zu Kithaka ging, der bei Narok stand. Kainuk graste bei Shukuru, w\u00e4hrend Teleki, Orwa und Turkwel ein tolles Staubbad mit feuchter Erde nahmen.<br \/>\nAm Abend unterbrachen Kithaka und Lemoyian das Fressen und hatten einen leichten Ringkampf. Bongo und Vuria beendeten die Aktivit\u00e4ten des Tages mit einem kr\u00e4ftigeren Kampf, der damit endete, dass Bongo auf Vuria stieg.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/6820159229-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sidai und ihre Gruppe gehen in die Gehege<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-mai-2015\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freitag, 1. Mai 2015 Es war ein wolkiger Morgen und die Waisen waren aufgeregt, als sie aus den Gehegen kamen. Mutara kam mit einem Ast im Mund heraus, w\u00e4hrend Bongo und Vuria ihren Tag mit einem Kr\u00e4ftemessen begannen. Garzi und Bomani kopierten sie und begannen ihr eigenes Spiel. Kainuk hatte keinen Spielkameraden und wurde eifers\u00fcchtig. &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-mai-2015\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eIthumba Mai 2015\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":6866,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[42,40,1],"tags":[],"class_list":["post-6865","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ithumb","category-tagebuch-der-keeper","category-news"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6865","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6865"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6865\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6868,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6865\/revisions\/6868"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6866"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6865"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6865"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6865"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}