{"id":7022,"date":"2015-08-01T11:58:20","date_gmt":"2015-08-01T10:58:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=7022"},"modified":"2015-08-01T11:58:20","modified_gmt":"2015-08-01T10:58:20","slug":"voi-juni-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-juni-2015\/","title":{"rendered":"Voi Juni 2015"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 1. Juni 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Morgen, und die Waisen genossen die Spiele auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen, bevor sie zu den Weidegr\u00fcnden gingen. Taveta trennte sich vom Rest der Herde und blieb zur\u00fcck, um auf dem Mazinga-Berg zu grasen. Tassia schloss sich ihm dort an und die zwei grasten zusammen, w\u00e4hrend der Rest der Gruppe zum Wasserloch ging.<br \/>\nEs war recht k\u00fchl heute und die milchabh\u00e4ngigen Waisen leerten nur ihre Flaschen und soffen Wasser am Wasserloch. Das Wasser in den F\u00e4ssern war von einer wilden Herde geleert worden, die zu Besuch war, bevor die Waisen ankamen. Lesanju sammelte alle Waisen zusammen und sie gruben etwas Erde aus, um sie auf ihre R\u00fccken zu werfen.<br \/>\nAm Nachmittag grasten alle und Taveta und Tassia holten sie am Abend auf dem Weg zu den Stallungen ein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7720156744-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Taveta auf dem Weg zum grasen<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 2. Juni 2015<\/strong><br \/>\nAm Morgen war es k\u00fchl. Die Waisen grasten sich in einer Reihe langsam zum gro\u00dfen Wasserloch voran, wo sie am fr\u00fchen Nachmittag ankamen. Naipoki versuchte, in dem kalten Wasser zu baden, doch sie ging nur an einer Seite hinein und der anderen wieder heraus und wurde kaum nass. Ndoria folgte ihr und genehmigte sich ein Bad in der Mitte des Wasserlochs, bevor Lempaute nach ihr rief, damit sie ein Staubbad nahm. Mzima war eifers\u00fcchtig auf die beiden und schubste Lempaute davon. Dann versuchte er, Ndoria zu besteigen, doch die wollte davon nichts wissen und lief weg. W\u00e4hrend die anderen Waisen staubbadeten, gingen Kenia und Mbirikani zum baden ins Wasser. Schlie\u00dflich kehrte die Gruppe zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcck und sie fra\u00dfen den Rest des Tages.<br \/>\nIshaq-B genoss es am Abend, die milchabh\u00e4ngigen Waisen zu den Stallungen zur\u00fcckzuf\u00fchren. Die Waisen lieben es sehr, die Gruppe anzuf\u00fchren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/77201561023-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Naipoki geht ins Wasser und gleich wieder heraus<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 3. Juni 2015<\/strong><br \/>\nAn einem neuen wundersch\u00f6nen Morgen fanden sich die Waisen zu tollen Spielen an den Stallungen zusammen, bevor sie zu den Weidegr\u00fcnden gingen. Panda genoss eine Kratzeinheit an den Felsen und bemerkte gar nicht, wie die Anderen aufbrachen. Als sie feststellte, dass sie alleine zur\u00fcckgeblieben war, rannte sie ihnen nach, um sie einzuholen. Layoni und Kihari h\u00f6rten sie kommen und warteten auf sie, um sie zur\u00fcck bei der Herde zu begr\u00fc\u00dfen. Die F\u00fctterung fand heute weit n\u00f6rdlich des Bergs statt. Ein Pickup brachte die Milch dorthin, da die Waisen wegen des k\u00fchlen Wetters und der dunklen Wolken gar nicht erst zum Wasserloch gingen.<br \/>\nKenia und Tundani grasten w\u00e4hrend des ganzen Tages Seite an Seite, und zusammen mit den Anderen genossen sie das hohe gr\u00fcne Gras, das sie fanden. Nelion f\u00fchrte die Waisen am Abend zu den Stallungen zur\u00fcck, ein Highlight f\u00fcr den noch Fast-Neuank\u00f6mmling!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7720156123-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Layoni folgt den Anderen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 4. Juni 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen waren, nachdem sie gefr\u00fchst\u00fcckt hatten, wieder sehr mit gemeinsamen Spielen besch\u00e4ftigt. Danach gingen sie einmal um den Mazinga-Berg herum, ehe sie p\u00fcnktlich zur Milchf\u00fctterung zum gro\u00dfen Wasserloch kamen. Am Nachmittag machte die Wolkendecke, die den ganzen Vormittag am Himmel gehangen hatte, Platz f\u00fcr die Sonne. Es wurde recht warm, und die Waisen suchten Schutz unter einem gro\u00dfen Baum, als die Temperaturen stiegen.<br \/>\nNaipoki war frech und legte sich mit soviel Gewicht wie es ging auf Tundanis R\u00fccken. Nelion gefiel gar nicht, was mit seinem besten Freund passierte, und er hob einen trockenen Zweig auf, als ob er Naipoki damit eine verpassen wollte. Naipoki sah, was er vorhatte und \u00e4nderte seine Taktik, indem er so tat, als w\u00fcrde er mit dem Stock spielen und darauf herumkauen.<br \/>\nAm Nachmittag veranstalteten die Jungs einige Kr\u00e4ftemessen, bevor sie zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten. Mzima lief neben Layoni, w\u00e4hrend Taveta bei Dabassa war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7720156212-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Naipoki ruht ihren Kopf auf Tundani aus<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 5. Juni 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Tag, an dem die Waisen das k\u00fchlere Wetter genossen und es nicht eilig hatten, zum Wasserloch zu kommen. Darum bekamen die Babys der Gruppe ihre Mittagsmilch an der Westseite des Bergs, bevor sie zu ihren \u00e4lteren Artgenossen zur\u00fcckkehrten, die in der N\u00e4he grasten. Sp\u00e4ter am Nachmittag besuchten sie das gro\u00dfe Wasserloch, um schnell zu saufen und dann in der N\u00e4he weiterzugrasen.<br \/>\nAls die abh\u00e4ngigen Waisen abends alle in ihren Gehegen waren, kam Wasessa, die einige Tage weg gewesen war, herangeeilt. Sie durfte in eines der Gehege und fra\u00df gen\u00fcsslich Grewia, w\u00e4hrend sie Begr\u00fc\u00dfungen mit Lesanju austauschte. Alle Waisen waren froh sie zu sehen und begr\u00fc\u00dften sie ebenfalls. Auch die Keeper waren begeistert, dass es ihr gut geht und froh, sie wieder in der Sicherheit der Stallungen zu wissen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7720156236-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wasessa und Sinya (vorn) werden verjagt<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 6. Juni 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Morgen, und Wasessa kam aus ihrem Gehege und rannte zu Bada, Mudanda und Ndoria, um ihre Adoptivbabys zu begr\u00fc\u00dfen.<br \/>\nIshaq-B, die sich um Bada gek\u00fcmmert hatte, war \u00fcberrascht und protestierte \u00fcber Wasessas Ankunft. Sie rannte hin, um Bada zur\u00fcckzuholen und biss sich dabei ungl\u00e4ubig in den R\u00fcssel. Schlie\u00dflich gab sie widerwillig auf und schloss sich den Anderen an, die ein wenig Zusatzfutter genossen.<br \/>\nDie Waisen gingen dann zu den Weidegr\u00fcnden und Wasessa war damit besch\u00e4ftigt, ihre Bindungen zu den Kleinen wieder aufzubauen. Ishaq-B beobachtete sie genau, denn sie vermisste Bada, den sie inzwischen sehr liebt und mit dem sie sich eng angefreundet hat.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/77201562838-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bada spielt am Boden<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 7. Juni 2015<\/strong><br \/>\nDer Tag begann gut, als die Waisen aus ihren Gehegen kamen und Milch und Erg\u00e4nzungsfutter bekamen. Wasessa sieht deutlich gr\u00f6\u00dfer aus als die anderen Waisen und das scheint ihr eine gewisse zus\u00e4tzliche Autorit\u00e4t zu verleihen. Alle orientieren sich immer an ihr und warten darauf, was sie tut.<br \/>\nAm Nachmittag kam Emilys Herde zu den Stallungen, wobei Thoma, Mweya und Icholta fehlten. Emma und Eden wachsen schnell und sehen bei jedem Besuch gr\u00f6\u00dfer aus als zuvor. Ein gro\u00dfer wilder Bulle war hinter Seraa her und versuchte, sich mit ihr zu paaren. Er schien sehr zutraulich zu sein und sah aus wie Dika, den wir seit 2007 nicht mehr gesehen haben. Er hatte einen abgebrochenen Sto\u00dfzahn, genau wie Dika, und die Keeper waren sich sicher, dass er es ist und waren sehr froh und aufgeregt. Wir vermuten, dass Dika der Vater von Ella ist, Edies erstem Kalb.<br \/>\nDie Gruppe soff an den Stallungen, bevor sie wieder zum Grasen verschwand. Leider trafen sie heute nicht auf die Waisen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7720156340-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Emma, Eden und Ndara bei den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 8. Juni 2015<\/strong><br \/>\nHeute war ein k\u00fchler Morgen. Mbirikani \u00fcbernahm die F\u00fchrung der Waisen und brachte die Gruppe zur Nordseite des Mazinga-Bergs. Die Keeper riefen die milchabh\u00e4ngigen Waisen den Berg herunter, damit sie ihre Milch bekommen konnten. Danach gingen sie wieder hinauf, zur\u00fcck zu ihren Freunden.<br \/>\nUm 14 Uhr kamen sie zum Wasserloch, wo sie feststellen mussten, dass die Wassertonnen bereits von wilden Elefanten geleert worden waren. Also mussten sich die Waisen mit dem Wasser aus dem Wasserloch zufrieden geben. Tundani, Lentili und Nelion rannten zu den Keepern zur\u00fcck, die sich im Schatten eines Baumes ausruhten. Die drei hofften, noch etwas Milch zu bekommen, aber da hatten sie Pech, denn die Milch war schon lange alle.<br \/>\nAm Nachmittag grasten die Waisen in der N\u00e4he des Wasserlochs, bevor sie f\u00fcr die Nacht nach Hause zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/77201563550-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbirikani im Wasser<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 9. Juni 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen verlie\u00dfen die Gehege beim ersten Tageslicht und machten sich auf zu den Weidegr\u00fcnden. Gl\u00fccklicherweise l\u00f6sten sich die Wolken auf und lie\u00dfen etwas Sonnenschein durch, als die Waisen auf dem Weg zum Schlammloch waren, wo sie sich dann ein Schlammbad g\u00f6nnten.<br \/>\nKenia und Rombo hatten einen Bade-Wettbewerb, den Ndoria aus der N\u00e4he genauestens beobachtete. Kivuko sah Ndoria und versuchte, sie zum mitmachen zu \u00fcberreden, bevor es zum Staubbad ging. Tundani kratzte seinen Hals gen\u00fcsslich am Stamm einer Akazie, ehe er sich den anderen wieder anschloss.<br \/>\nKihari f\u00fchrte die Gruppe am Abend zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/77201563711-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Rombo und Dabassa beim Ringkampf<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 10. Juni 2015<\/strong><br \/>\nHeute Morgen war es wieder wundersch\u00f6n, als die Waisen aus ihren Gehegen kamen und eine Gruppe Paviane verjagten, bevor sie sich dem Kopra und Kraftfutter widmeten. Danach spielten sie an den Stallungen noch eine Weile, ehe sie in den Busch aufbrachen.<br \/>\nAm Mittag besuchten sie das gro\u00dfe Wasserloch, wo sie ihren Durst l\u00f6schten und ein kurzes Schlammbad nahmen, ehe sie weitergrasten.<br \/>\nAbends tauchte Laikipia an den Stallungen auf und wurde von den Waisen wie ein Held begr\u00fc\u00dft. Layoni und Laikipia scheinen sich eng angefreundet zu haben, und Laikipia streichelte Layoni gl\u00fccklich mit seinem R\u00fcssel und \u00fcbersch\u00fcttete ihn mit Liebe und Zuneigung. W\u00e4hrend die anderen Waisen sich auf ihre Gehege verteilten, blieb Layoni noch eine Weile bei Laikipia, bevor auch er in sein Gehege ging und an Grewiazweigen knabberte. Laikipia blieb bis Mitternacht an den Stallungen und ging danach wieder zum Grasen in den Park zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/77201563823-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Laikipia umr\u00fcsselt Layoni<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 11. Juni 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein herrlicher Morgen, als die Waisen voller Energie aus ihren Gehegen kamen und Verstecken an den Stallungen spielten. Danach brachen sie zu den Weidegr\u00fcnden auf. Ishaq-B versuchte, Bada zur\u00fcckzuhalten, um ihn kurz von Wasessa zu entf\u00fchren, doch Wasessa bemerkte das und verjagte Ishaq-B. Bada mag Ishaq-B auch sehr, konnte aber nichts tun und musste hilflos zusehen, wie seine Freundin zurechtgewiesen wurde.<br \/>\nDa es kalt war, wollte keiner der Waisen baden gehen, als sie mittags zum Wasserloch kamen. Die milchabh\u00e4ngigen Waisen tranken ihre Milch, und danach soff die ganze Gruppe Wasser, bevor sie zum Grasen zur\u00fcckkehrten.<br \/>\nAls die Waisen am Abend den Heimweg antraten, gab es eine tolle \u00dcberraschung: Tassia schloss sich ihnen an, der zuvor ein paar N\u00e4chte weg gewesen war. Taveta war begeistert, als er Tassia sah, und versuchte, ihn zu einem Ringkampf herauszufordern. Tassia war aber nicht daran interessiert, zu spielen, sondern lief nur mit der Gruppe mit, die zufrieden war, ihn wieder bei sich zu haben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/77201563941-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ishaq-B, Bada, Lesanju und Lempaute<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 12. Juni 2015<\/strong><br \/>\nTassia war der Erste, der am Morgen nach dem Fr\u00fchst\u00fcck von den Stallungen aufbrach. Es ist deutlich zu sehen, dass er jetzt unabh\u00e4ngiger wird und sind froh, dass er den n\u00e4chsten Schritt zu seiner vollst\u00e4ndigen Auswilderung tut. Tassia f\u00fchrte die anderen in den Park hinaus, wo sie den Vormittag verbrachten, ehe sie mittags zum Wasserloch gingen. Dort genossen Lempaute und Lentili tolle W\u00e4lz-Spiele, denen sich Lesanju anschloss. Sie legte sich genau zwischen die beiden und \u00fcberraschte damit Lempaute, die Lentili gerade ihren R\u00fccken zugekehrt hatte und nicht bemerkt hatte, dass Lesanju ihr Spiel unterbrochen hatte. Als sie sah, was passiert war, ging sie aus dem Wasser und zum Grasen. Sinya \u00fcberraschte heute auch alle, als sie ins Wasser ging, bevor auch sie ein Staubbad nahm. Nach dem Schlammbad machte sich Tassia davon, um sich ein paar wilden Elefanten anzuschlie\u00dfen, die an der Voi-Flussbiegung grasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/77201564115-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tassia folgt den abh\u00e4ngigen Waisen zu den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 13. Juni 2015<\/strong><br \/>\nTassia war letzte Nacht nicht zu den Stallungen zur\u00fcckgekehrt, und sobald die Gehegetore ge\u00f6ffnet waren, brachen die Waisen auf. Sie gingen zum Flugfeld und zum Voi-Fluss, um nach ihrem Freund zu suchen. Sie kamen um 11:20 Uhr am Wasserloch an, wo sie ihre Mittagsmilch bekamen und ein kurzes Schlammbad nahmen. Dann grasten sie den Rest des Tages in der N\u00e4he des Wasserlochs, bevor sie f\u00fcr die Nacht wieder zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten.<br \/>\nGegen Mittag kam eine zahme, wilde Kuh vorbei, die oft die Stallungen besucht. Sie soff mit ihren zwei Babys aus der Tr\u00e4nke, bevor sie wieder auf den Berg zu ihrer Herde zur\u00fcckging.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/77201564258-pic2.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Eine wilde Herde schaut vorbei<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 14. Juni 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein gesch\u00e4ftiger Morgen, und die Waisen vertrieben sich an den Stallungen die Zeit mit vielen Spielen. Wasessa legte sich zum Staubbad hin, was Kihari gleich ausnutzte und versuchte, Mudanda zu einem Spiel zu \u00fcberreden, bei dem sie aufeinanderlagen. Rombo sah, wieviel Spa\u00df sie hatten und wollte mitmachen. Doch er st\u00f6rte das Spiel nur, denn er stie\u00df die beiden immer wieder mit seinen spitzen Sto\u00dfz\u00e4hnen in den R\u00fccken. Die M\u00e4dchen schrien auf und Lesanju, Sinya und Wasessa kamen zur Rettung angerannt. Danach brach die ganze Gruppe zu den Weidegr\u00fcnden auf.<br \/>\nDie wilde Elefantenkuh von gestern besuchte die Stallungen heute noch einmal. Dieses Mal hatte sie ihre ganze Herde dabei. Alle genossen das saubere Wasser aus der Tr\u00e4nke und entspannten sich mehr als 20 Minuten lang, bevor sie wieder aufbrachen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/77201564513-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kihari staubbadet in gef\u00e4hrlichen Gr\u00e4ben<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 15. Juni 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen nahmen sich heute wieder ausgiebig Zeit, an den Stallungen zu spielen. Sie staubbadeten und spielten Verstecken, bevor sie zum Grasen aufbrachen.<br \/>\nHeute wollten sie weiter entfernte Gebiete des Hauptparks erkunden. Sie wanderten und grasten entlang der Mombasa-Mzima-Wasserpipeline. Sie soffen Wasser und nahmen dort ein Schlammbad. Danach f\u00fchrte Lesanju sie zur Nordseite des Mazinga-Bergs, damit die Babys dort ihre Milch bekommen konnten. Wasessa blieb dicht hinter Bada stehen, damit Ishaq-B keine Gelegenheit bekam, ihn nach der F\u00fctterung wegzulocken.<br \/>\nDie Waisen fra\u00dfen den Rest des Tages langes Gras und besuchten das Wasserloch heute gar nicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/77201564735-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mzima h\u00e4lt Kenia energisch vom Baden ab<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 16. Juni 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen kamen in heiterer Stimmung aus den Gehegen und die milchabh\u00e4ngigen Waisen genossen wie immer ihre Fr\u00fchst\u00fccksflasche, bevor sie sich den \u00e4lteren Kollegen in Lesanjus Gruppe beim Fr\u00fchst\u00fcck anschlossen.<br \/>\nDie Waisenherde traf auf eine wilde Herde, die wegen des sauberen Wassers in der Tr\u00e4nke an den Stallungen fr\u00fch am Morgen vorbeigekommen war. Lesanju gab sich gro\u00dfe M\u00fche, ihre Gruppe von der wilden Herde fernzuhalten und f\u00fchrte sie so schnell wie m\u00f6glich in den Busch. Panda, Kenia und Kihari blieben noch zur\u00fcck und beobachteten ein wildes Kalb, das bei seiner Mutter s\u00e4ugte. Die drei holten den Rest der Herde einige Minuten sp\u00e4ter ein und sie gingen alle gemeinsam zu den Weidegr\u00fcnden. Die wilde Herde blieb noch 10 Minuten an den Stallungen, bevor auch sie in den Park zur\u00fcckkehrte.<br \/>\nNachdem sie vier Stunden ohne besondere Vorkommnisse gegrast hatten, trafen die Waisen auf eine weitere kleine wilde Elefantenherde. Lempaute ging nach vorn, um Mudanda davon abzuhalten, mit der wilden Gruppe davonzulaufen, denn sie zeigte viel Interesse an ihnen. Die Waisengruppe machte sich dann ohne Mzima und Rombo zum Schlammloch auf, da diese noch eine halbe Stunde bei den wilden Elefanten bleiben wollten. Danach schlossen auch sie sich ihren Artgenossen beim Baden am gro\u00dfen Wasserloch an. Zur Milchf\u00fctterung rannten die Babys zu ihrer Flasche.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/77201564935-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lesanju man\u00f6vriert ihre Herde von den wilden Elefanten weg<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 17. Juni 2015<\/strong><br \/>\nEs war wieder ein wunderbarer Morgen, und die Waisen machten sich beim ersten Tageslicht auf zu den Weidegr\u00fcnden. Der Himmel war blau und die Sonne brannte, sodass die Waisen im Schatten einiger B\u00e4ume Schutz suchen mussten. Nelion und Lentili waren am Nachmittag ganz vorne beim Rennen der milchabh\u00e4ngigen Waisen zu den Milchflaschen. Die Waisen, die zuletzt ankamen, trompeteten laut und machten einen ordentlichen Aufstand, weil sie dachten, ihre Milch w\u00e4re schon von den Anderen getrunken worden, was nat\u00fcrlich nicht der Fall war. Im Wasser postierten sich Ndoria und Bada neben ihrer Adoptivmama Wasessa, die sie vor den anderen Waisen abschirmte, jeder auf einer Seite. So konnte alle das Schlammbad genie\u00dfen.<br \/>\nLayoni f\u00fchrte die Gruppe dann zum Staubbad. Lempaute rollte herrlich in der lockeren Erde herum, bis Kihari beschloss, sich auf ihren Bauch zu setzen, sodass Lempaute sich nicht mehr bewegen konnte. Lempaute machte sich davon und kratzte sich an einem Baum, wozu sie erst einmal Dabassa aus dem Weg schubste.<br \/>\nNaipoki durfte am Abend die Waisen zur\u00fcck zu den sicheren Stallungen f\u00fchren. Dabei schlossen sich ihnen erneut zwei Herden an, die zum Saufen an der Tr\u00e4nke vorbeikamen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/77201565121-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Nelion, Tundani und Naipoki<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 18. Juni 2015<\/strong><br \/>\nHeute Morgen konzentrierten sich die Waisen auf das Grasen. Sie gingen langsam in der Gegend herum und schnappten sich soviel Futter, wie sie konnten. Ansonsten hielten sie sich an ihren \u00fcblichen Tagesablauf und kamen mittags zum Wasserloch. Mzima hing etwas hinter den Anderen her und als er sie eingeholt hatte, bekam er mit, wie Kenia im Schlammloch eine gro\u00dfe Show zeigte und ihr alle anderen Waisen vom Rand aus zusahen. Mzima fand das gar nicht gut, jagte ins Wasser und schubste Kenia mit seinen Sto\u00dfz\u00e4hnen hinaus, bevor er sich selbst im Matsch breitmachte. Kenia schloss sich daraufhin Ndii beim Staubbad an. Kihari, die sich in einer Gegend mit vielen Gr\u00e4ben einstaubte, wurde von Rombo daran erinnert, vorsichtig zu sein, damit sie sich nicht durch einen Sturz in einen Graben verletzte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7720156531-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mzima beim Staubbad mit Ndoria<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 19. Juni 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein sehr sch\u00f6ner Tag, und die Waisen grasten die meiste Zeit, bevor sie mittags am Wasserloch spielten. Lesanju gelang es, Bada von Wasessa wegzulotsen und etwas Spiel und Spa\u00df mit ihm beim Schlammbad zu veranstalten. Es dauerte aber nicht lange bis Wasessa bemerkte, was passiert war. Sie ignorierte Bada demonstrativ und ging mit Mudanda zum Staubbaden. Bada wurde eifers\u00fcchtig, weil Wasessa ihn ignorierte, was Ndii nicht entging. Sie streckte Bada ihren R\u00fcssel entgegen und wollte ihn zum spielen animieren, doch er lehnte ab und kehrte zu Wasessa zur\u00fcck, um sich wieder gut mit ihr zu stellen. Das klappte auch recht schnell, und so grasten die Waisen den Rest des Tages friedlich, bis es Zeit f\u00fcr den Heimweg war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/77201565429-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bada hat viel Spa\u00df beim Staubbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 20. Juni 2015<\/strong><br \/>\nHeute Vormittag grasten die Waisen auf der Nordseite des Bergs, ehe sie nachmittags zum Wasserloch gingen. Es war recht k\u00fchl, sodass nicht alle Waisen ein Schlammbad nahmen. Ishaq-B folgte Bada ins Wasser, w\u00e4hrend Wasessa, Lesanju und Lempaute den beiden zusahen. Als Bada wieder herauskam, brachte Wasessa ihn zum Staubbad. Dort legten sich beide in die lockere Erde und genossen ein paar sch\u00f6ne Spiele. Lesanju und Lempaute waren eifers\u00fcchtig auf die beiden und dr\u00e4ngelten sich dazwischen. Es gelang ihnen, Wasessa zur Seite zu dr\u00e4ngen und mit Bada zu spielen. Bada versuchte, Panda zu besteigen und auf ihrem R\u00fccken zu reiten, die wollte das aber nicht akzeptieren und sch\u00fcttelte ihn immer wieder ab.<br \/>\nNaipoki f\u00fchrte die Gruppe sp\u00e4ter zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/77201565647-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lempaute (links) plaudert mit Wasessa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 21. Juni 2015<\/strong><br \/>\nAls die Waisen zum Wasserloch gingen, kamen sie an einer wilden Herde vorbei. Sie hielten aber nicht einmal an, um sie zu begr\u00fc\u00dfen, denn sie wollten schnellstens zum Schlammbad kommen. Es war ein hei\u00dfer Tag und sie alle genossen das k\u00fchlende W\u00e4lzen im Wasser.<br \/>\nAn den Stallungen kamen zwei wilde Elefantenherden zum Saufen vorbei. Die erste Gruppe war 20 Minuten lang da, bevor sie davonging, damit die zweite Gruppe auch Gelegenheit zum Saufen bekam. Die zweite Herde hatte zwei kleine K\u00e4lber, die auf den flachen Felsen an den Stallungen spielten. Ihre M\u00fctter und Schwestern passten gut auf sie auf. Sie hatten eine Weile ihren Spa\u00df, bis sie schlie\u00dflich in den Park zur\u00fcckkehrten.<br \/>\nAm Abend kam noch eine kleine Herde zum Saufen zur Tr\u00e4nke an den Stallungen. Sie bestand aus einer Mutter, ihrem kleinen Kalb und einer Teenager-Kuh. Die Keeper glauben, dass der Rest der Herde in der N\u00e4he graste und sich ihnen nicht angeschlossen hatte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/77201565826-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen und die wilde Herde<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 22. Juni 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen brachten den ganzen Vormittag mit Grasen zu und verga\u00dfen dabei die Zeit. Ehe sie sich versahen, war es Zeit f\u00fcr den Weg zum Schlammloch. Die milchabh\u00e4ngigen Waisen waren die Ersten, die dort ankamen, und leerten ihre Milch, w\u00e4hrend die Anderen direkt ins Wasser gingen. Wasessa hob einen trockenen Stock auf und versuchte, damit eine nervige Zecke zu entfernen. Es schien ihr zu gelingen.<br \/>\nAm Abend kam eine wilde Elefantenkuh mit ihrem winzigen Baby und einem ungef\u00e4hr f\u00fcnfj\u00e4hrigen Kalb zum Saufen zu den Stallungen. Die Waisen waren bereits in den Gehegen, und so konnten sie nur zur Begr\u00fc\u00dfung kollern, bevor der Rest der wilden Herde hinzukam. Das winzige Kalb kletterte auf den flachen Felsen an den Stallungen herum und spielte dort eine Weile. Nach 20 Minuten hatte die Herde genug gesoffen und machte sich wieder auf in den Park.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/772015711-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Elefanten saufen an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 23. Juni 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen verbrachten den Vormittag in den Weidegr\u00fcnden, wo sie grasten, bis sie zum Schlammloch aufbrachen. Dort leerten die Kleinen ihre Milchflaschen, bevor die \u00e4lteren Waisen hinzukamen und die Gruppe zum Hauptwasserloch ging. Kurze Zeit sp\u00e4ter schloss sich ihnen dort eine gro\u00dfe wilde Elefantenherde an. Taveta und Lempaute gingen zuerst zu ihnen und begr\u00fc\u00dften sie. Unter den wilden Elefanten war ein winziges Kalb, und die zwei Waisen versuchten, zu ihm zu gelangen. Sie wurden aber von einer Schwester des Kalbs daran gehindert, die ihnen den Weg blockierte und sich nicht mehr von der Stelle regte. Taveta und Lempaute lie\u00dfen es nicht auf einen Kampf ankommen, und so grasten alle eine Weile friedlich miteinander, bevor die Waisen ihren wilden Freunden zur Voi-Flussbiegung folgten. Danach f\u00fchrten Sinya und Lesanju die Waisen zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7720157227-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Taveta (links) und Lempaute haben ein wildes Kalb im Visier<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 24. Juni 2015<\/strong><br \/>\nDie Hauptattraktion war heute eine wilde Elefantenherde, die sich am Abend zu den Waisen gesellte, als diese gerade den Heimweg antreten wollten. Panda, Mbirikani und Mudanda begr\u00fc\u00dften die Gruppe zuerst. Als Wasessa und Sinya entschieden, ein winziges Kalb aus der Herde zu entf\u00fchren, brach das Chaos aus. Der wilden Herde gefiel das gar nicht und sie jagten die beiden Waisen, die das Kalb behalten wollten. Der st\u00e4rkste Bulle unter den Waisen, Mzima, half Wasessa und Sinya, indem er sich zwei wilde K\u00e4lber vornahm, die verhindern wollten, dass die beiden M\u00e4dchen das Baby mitnahmen. Dann wurde der Rest der wilden Herde sehr unruhig; sie drohten den Waisen und dr\u00e4ngten sich dicht zusammen um das Baby, damit sich ihm keine Waisen mehr n\u00e4hern konnten. Anf\u00fchrerin Lesanju mag es immer eher friedlich und entschied nun, die Waisen von der wilden Herde wegzuf\u00fchren und brachte sie zu den sicheren Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7720157441-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wilde Elefanten mit ihren K\u00e4lbern<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 25. Juni 2015<\/strong><br \/>\nWasessa und Sinya f\u00fchrten die Waisen heute Morgen hinaus und brachten sie in die Gegend, in der sie gestern Nachmittag gegrast hatten. Sie wollten die wilde Herde von gestern wiederfinden. Diese war aber nirgends zu sehen, und so machten sich die Waisen auf den Weg zum Wasserloch, um zu saufen und zu baden.<br \/>\nW\u00e4hrend sie sich w\u00e4lzten, schloss sich ihnen eine neue wilde Herde an. Ein wildes Kalb rannte durch die Gruppe und sprang kopf\u00fcber in den Schlamm. Die Waisen waren gl\u00fccklich dar\u00fcber, das Baby bei sich zu haben. Sie versuchten, es mitzunehmen und mit ihm zu spielen, doch die Mutter verhinderte das, indem sie keinen Schritt von der Seite des Kalbs wich. Die Waisen gaben schnell auf, verlie\u00dfen das Wasserloch und kehrten zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcck.<br \/>\nLentili brachte die Waisen am Abend mit Freude zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7720157657-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Elefanten im Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 26. Juni 2015<\/strong><br \/>\nHeute Morgen besuchte die wilde Herde mit den zwei kleinen K\u00e4lbern die Stallungen, um Wasser zu saufen. Die zwei K\u00e4lber gingen zu ihrem Lieblingsspielplatz an den flachen Felsen des Gel\u00e4ndes. Sie genossen Spiel und Spa\u00df, bevor die gesamte Herde wieder zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcckkehrte.<br \/>\nSp\u00e4ter, als die Keeper ihrem Tagesgesch\u00e4ft nachgingen, erhielten sie eine Nachricht, dass ein wildes Elefantenkalb in einen Brunnen an der Mzima-Mombasa-Wasserpipeline gefallen war. Die Meldung kam \u00fcber den Funkraum des KWS-Tsavo, nachdem ein Safari-Guide das Kalb auf einer Pirschfahrt gesehen und den KWS informiert hatte. Das mobile Tierarztteam und die Keeper wurden vom KWS angefordert, um bei der Rettung des Kalbs zu helfen und es mit seiner Mutter und Herde wiederzuvereinen. Die Herde beobachtete das Kalb, das im Wasser beinahe ertrank, hilflos aus der kurzer Entfernung. Die Rettung war schwierig, da die wilden Elefanten die Helfer immer wieder bedrohten, wenn sie versuchten, sich dem Kalb zu n\u00e4hern. Ein zweites Fahrzeug musste von den Stallungen geholt werden, um die Elefanten fernzuhalten. Danach konnten die Keeper das Kalb aus dem Loch befreien und es konnte wieder zu Mutter und Herde zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7720157841-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Das gerettete Kalb jagt dem Fahrzeug hinterher<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 27. Juni 2015<\/strong><br \/>\nAls die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen, war es sch\u00f6n und angenehm k\u00fchl, wie es Ende Juni \u00fcblich ist. Im Busch angekommen legte sich Bada unter Wasessas Bauch und genoss ein Staubbad. Naipoki war eifers\u00fcchtig auf die beiden und ging hin\u00fcber, um Bada zuzuschauen. Dann versuchte sie, sich ihm anzuschlie\u00dfen, was Wasessa aber verhinderte. Sie biss sich vor \u00c4rger in den R\u00fcssel, aber ihr blieb nichts anderes \u00fcbrig, als zu den anderen grasenden Elefanten zur\u00fcckzukehren.<br \/>\nUngef\u00e4hr 10 Minuten bevor die milchabh\u00e4ngigen Waisen am Abend an den Stallungen ankamen, tauchte Tassia auf. Er soff Wasser und rannte dann den Waisen zur Begr\u00fc\u00dfung entgegen. Die Waisenherde trompetete vor Aufregung und hie\u00df ihn willkommen. Er schloss sich dann Lesanju in ihrem Gehege an und blieb bis zum Morgen bei den Waisen. Zweifellos hat er ihnen von seinen tollen Abenteuern in der Wildnis berichtet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/77201571013-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Layoni mit einer wilden Herde an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 28. Juni 2015<\/strong><br \/>\nDer Morgen begann gut, und Tassia kam mit den Anderen heraus und fr\u00fchst\u00fcckte, bevor er seinen Durst an der Tr\u00e4nke l\u00f6schte. Er nahm nicht an den Spielen teil und f\u00fchrte stattdessen die Gruppe von den Stallungen weg zu den Weidegr\u00fcnden. Er brachte sie zur entferntesten Weidegegend an der Voi-Flussbiegung. Die milchabh\u00e4ngigen Waisen hingen etwas hinterher und besuchten mittags ohne die Begleitung der \u00e4lteren Waisen aus Lesanjus Herde das gro\u00dfe Wasserloch. Auch Mbirikani war mit den \u00c4lteren bei Tassia. Die \u00e4lteren Waisen, vor allem Wasessa, vermissten aber die Kleinen ihrer Gruppe, und so kehrten sie zusammen mit Tassia zu ihnen zur\u00fcck und sie grasten am Nachmittag gemeinsam. Abends kehrten sie zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/77201571150-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Taveta (links) und Lempaute begr\u00fc\u00dfen eine wilde Herde<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 29. Juni 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen kamen sehr fr\u00fch aus ihren Gehegen und gingen &#8211; fr\u00fcher als sonst &#8211; direkt zu den Weidegr\u00fcnden. So konnten sie so lange wie m\u00f6glich grasen. Sie fra\u00dfen in einer Reihe, bei leichtem Nieselregen. Die \u00e4lteren Waisen grasten etwas l\u00e4nger, bevor sie sich den j\u00fcngeren anschlossen, die bereits zum Wasserloch aufgebrochen waren, um sich ihre Mittagsmilch abzuholen.<br \/>\nUnser Zebra Ngulia hatte einen gesch\u00e4ftigen Nachmittag, an dem es die Paviane verscheuchte, die zum Saufen zu den Stallungen gekommen waren.<br \/>\nAm Abend kam eine wilde Elefantenkuh mit einem winzigen Kalb zum Saufen zu den Stallungen. Sie hatte ihre restlichen Familienmitglieder grasend auf dem Mazinga-Berg oberhalb des Malaika-Hauses gelassen. Gegen Mitternacht kehrte sie mit dem Rest der Herde auf einen weiteren Drink zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/77201571338-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Eine wilde Impalaherde s\u00e4uft an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 30. Juni 2015<\/strong><br \/>\nNgulia hat eine besondere Abneigung gegen Paviane entwickelt. Heute Morgen griff er alle Paviane an und verjagte sie, sodass die Waisen in Ruhe und Frieden ihr Fr\u00fchst\u00fcck genie\u00dfen konnten.<br \/>\nDie Waisen gingen unter der F\u00fchrung von Sinya, Ndii und Kenia in den Park. Sie hatten einen tollen Tag voller Grasen, bevor sie am Abend in die sicheren Stallungen zur\u00fcckkehrten. Die einzelne wilde Elefantenkuh und ihr Kalb besuchten die Stallungen ungef\u00e4hr 20 Minuten bevor die Waisen zur\u00fcckkamen. Sie hingen noch immer auf dem Gel\u00e4nde herum, als die Waisen ankamen und so konnten sie mit ihr und ihrem Kalb Freundschaft schlie\u00dfen.<br \/>\nTassia ging heute nicht mit ins Gehege, sondern blieb lieber bei der wilden Kuh und ihrem Kalb. Er ging mit ihnen mit und schloss sich f\u00fcr die Nacht ihrer Herde an, die in der N\u00e4he graste.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/77201571532-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndoria genie\u00dft ein Staubbad<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-juni-2015\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Montag, 1. Juni 2015 Es war ein wunderbarer Morgen, und die Waisen genossen die Spiele auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen, bevor sie zu den Weidegr\u00fcnden gingen. 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