{"id":7025,"date":"2015-08-02T17:20:22","date_gmt":"2015-08-02T16:20:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=7025"},"modified":"2015-08-02T17:20:22","modified_gmt":"2015-08-02T16:20:22","slug":"umani-springs-juni-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umani-springs-juni-2015\/","title":{"rendered":"Umani Springs Juni 2015"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 1. Juni 2015<\/strong><br \/>\nSonje lief mit ihrem Baby Balguda vor den anderen voran. Sie gingen so langsam, dass Sonje anhalten und auf sie warten musste. Die frechen Jungs Faraja und Ngasha waren sehr verspielt und schubsten sich gegenseitig. Sie testeten ihre Kr\u00e4fte und versuchten herauszufinden, wer von ihnen st\u00e4rker und der dominante Bulle ist. Die Keeper glauben, dass sich Jasiri bald als dominanter Bulle herausstellen wird und nicht die Rabauken Faraja oder Ngasha. Nach endloser Zeit holten die Babys endlich Sonje ein, die schon ungeduldig wurde. Alle kamen mit wedelnden Ohren zu ihr und es war das eine oder andere Trompeten zu h\u00f6ren. Murera versuchte, sie von hinten zu schieben, damit sie sich beeilten. Als Zongoloni ankam, sah sie sehr unruhig aus. Ihr juckte der Bauch, und sie suchte lange nach einem Felsen oder kr\u00e4ftigen Baum, an dem sie ihren Bauch kratzen konnte. Als sie endlich einen geeigneten Baum gefunden hatte, schuffelte sie sich an ihm und genoss das tolle Gef\u00fchl auf ihrer dicken Haut.<br \/>\nIm Laufe des Tages, als sich die Babys nach der Mittagsf\u00fctterung entspannten und die Keeper ihr Mittagessen unter einer Akazie einnahmen, sahen die Keeper, wie Sonje ihren R\u00fcssel in die Luft streckte. Quanza und Lima Lima taten das gleiche, und die Keeper wunderten sich, was das wohl f\u00fcr ein Signal war. Dann kam ein wilder Bulle aus den B\u00fcschen heraus. Lima Lima ging ihm entgegen, doch die gro\u00dfen Leitk\u00fche Sonje und Murera war das nicht geheuer. Bevor die Babys n\u00e4her an ihn herangegangen waren, h\u00f6rte der Bulle den Ruf der Keeper &#8222;Wazee, ndovu, ndovu&#8220;, der soviel wie &#8222;Jungs, Elefant, Elefant!&#8220; bedeutet. Der Bulle rannte sofort davon und verschwand wieder im Geb\u00fcsch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/710201582436-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje wartet auf die Babys<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 2. Juni 2015<\/strong><br \/>\nDie gierige Lima Lima mochte es gar nicht, ihre Freunde gl\u00fccklich und friedlich an gr\u00fcnerem Gras fressen zu sehen als sie. Als sie sah, wie die anderen Elefanten das weiche Gr\u00fcn pfl\u00fcckten, wurde sie sehr eifers\u00fcchtig. Lima Lima fra\u00df nicht so richtig ernsthaft und langweilte sich, weil alle anderen besch\u00e4ftigt waren und sie niemand beachtete. Dann nahm sie das Fressen pl\u00f6tzlich sehr ernst, als ob sie sich Sorgen machte, dass nichts mehr f\u00fcr sie bleiben w\u00fcrde, falls sie zu lange wartete. Alle Waisen standen Kopf an Kopf zusammen und grasten wie eine Familie. Balguda wurden dann von Sonje herumgef\u00fchrt und sie suchten nach Akazienfr\u00fcchten, in der Hoffnung, dass die Paviane, die vor den Elefanten und ihren Keepern geflohen waren, welche zur\u00fcckgelassen hatten.<br \/>\nNach der Mittagsf\u00fctterung gingen die Babys zum Staubbad, und es war wie Musik und Tanz, als die Waisen die lockere Erde genossen. Die Luft war voller Staub und die Waisen machten lustige Ger\u00e4usche mit ihren R\u00fcsseln, denn einige schnaubten die Staubreste aus ihren Nasen. Nach dem Staubbad unternahmen die Waisen verschiedene Dinge. Jasiri wurde frech, als er Ngasha im Gras herumrollen sah und sprang auf dessen R\u00fccken. Ngasha versuchte aufzustehen und rannte zu Quanza, die gerade ihren R\u00fcssel in Farajas Mund steckte, um zu schnuppern, was er besonderes gefressen hatte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/710201582925-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lima Lima pfl\u00fcckt weiches Gras<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 3. Juni 2015<\/strong><br \/>\nDer kleine Junge Balguda geht nie weit von seiner Adoptivmama Murera weg und bleibt immer dicht bei ihr und Sonje, um den Rabauken Ngasha und Faraja aus dem Weg zu gehen. Die zwei frechen Jungs versuchen immer, ihn zu schubsen, wenn sie ihn im Wald ohne seine zwei Besch\u00fctzerinnen treffen. Sein Freund und Zimmergenosse Ziwa gew\u00f6hnt sich auch gut ein und hat nun keine Angst mehr vor den Keepern. Er ist sehr freundlich und ber\u00fchrt die Kittel der Keeper, wenn er m\u00f6chte, dass sie aufstehen und mit ihm spielen, genauso wie es Lima Lima manchmal tut. Heute sah Lima Lima, wie Ziwa mit ihrem Lieblingskeeper spielte und wurde so eifers\u00fcchtig, dass sie Ziwa wegjagte, damit der Keeper mit ihr spielte.<br \/>\nAls es Zeit f\u00fcr die Milchf\u00fctterung war, waren die Elefanten noch weit von der F\u00fctterstelle entfernt; Sonje, Murera und Balguda waren oben auf den H\u00fcgeln. Als die Keeper die Babys riefen, kamen Lima Lima und ihre Jungs angerannt, doch Murera und Sonje, die normalerweise langsam gehen, blieben oben. Die Keeper entschieden, dass das Fahrzeug die Milch dorthin bringen sollte, wo sie gerade grasten. Das kleine Auto brachte die Flaschen auf die Umani-H\u00fcgel, wo Murera, Sonje und Balguda noch waren. Als die Flaschen ankamen, waren Zongoloni und Lima Lima die ersten an der F\u00fctterstelle, und Zongoloni hob ihre Flasche auf, wie sie es immer tut. Lima Lima und die Anderen mussten auf die Keeper warten, da sie sich nicht alleine f\u00fcttern k\u00f6nnen. Lima Lima war aber sehr ungeduldig und stie\u00df ihre Flasche vor lauter \u00dcbereifer um.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/710201583132-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni f\u00fchrt die Babys zum Wasserloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 4. Juni 2015<\/strong><br \/>\nEs ist nun ein Jahr vergangen, seit Murera und Sonje hier in Umani Springs angekommen sind. Nach diesem ersten gro\u00dfen Umzug ist ihre Familie nun schon auf zehn Elefanten angewachsen. Den Babys geht es hier hervorragend, es gibt viel zu fressen und gen\u00fcgend Wasser, sie lernen viele neue Dinge und haben viele Orte zu erkunden. Auch wilde Elefanten besuchen sie h\u00e4ufig, die sind aber noch immer \u00e4ngstlich. Bis jetzt rannten sie immer weg und verschwanden im Busch, wenn sie Menschen in der N\u00e4he bemerkten. Doch auch das \u00e4ndert sich langsam, und heute gab es einen \u00dcberraschungsbesuch eines sehr gro\u00dfen wilden Bullen. Lima Lima hatte den Bullen vor allen Anderen bemerkt, und als sie ihn gewittert hatte, kam sie zu den Keepern, um ihnen zu sagen, dass sie vorsichtig sein sollten. Kurz darauf kam der Bulle hervor und mischte sich unter die Waisen. Der einzige Waisenbulle, der sich zu ihm hintraute, war Jasiri, doch er sah winzig im Vergleich zu dem wilden Bullen aus. Die Keeper waren sehr \u00fcberrascht, den Gast zwischen ihren Babys zu sehen. Als sie etwas lauter sprachen, um den Bullen nicht zu \u00fcberraschen, eilte er davon. Er f\u00fcrchtete die Menschen, die bei den Babyelefanten waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/710201583241-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Faraja kratzt sich an einem Pfosten<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 5. Juni 2015<\/strong><br \/>\nBalguda ist ein sehr ruhiger Junge und seit er aus dem Waisenhaus zu uns gekommen ist, hat er sich tadellos benommen. Als er heute aus den Stallungen kam, wurde er sofort von seinen Adoptivmamas Sonje und Murera begr\u00fc\u00dft. Sie gingen gemeinsam zu ihm, um ihm einen guten Morgen zu w\u00fcnschen und sicherzugehen, dass alles in Ordnung war. Quanza kam aus dem Gehege und suchte eine Stelle zum Kratzen. Als sie keinen guten Platz fand, benutzte sie ihren R\u00fcssel, um sich unter der Brust zu kratzen. Die gutgelaunten Babys gingen dann zum Grasland, wo sie spielten und fra\u00dfen. Einige rollten im hohen Gras herum, doch die frechen Jungs, allen voran Jasiri und Ngasha, begannen mit Ringk\u00e4mpfen, um zu zeigen, wie kr\u00e4ftig sie waren. W\u00e4hrend sie sich herumschoben, sah Faraja, dass sein Freund Ngasha von Jasiri hart geschubst wurde. Faraja rannte zu seinem Freund und Gehegegenossen, um ihm gegen Jasiri beizustehen, der sehr ruppig wurde, und gemeinsam besiegten sie ihn.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/71020158348-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Quanzas Kopf und Balgudas Hintern<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 6. Juni 2015<\/strong><br \/>\nEs war sehr k\u00fchl, als die Waisen am Morgen aus den Gehegen kamen und zu grasen begannen. Sie gingen nicht den \u00fcblichen Weg, sondern zu einer anderen Seite der H\u00fcgel, wo es zum Sonnenuntergang sehr sch\u00f6n ist. Murera und Sonje gingen langsam hinterher und ihr liebstes Baby Balguda wanderte gl\u00fccklich zwischen ihnen. Wir dachten erst, dass Murera mit dem holprigen Weg Probleme h\u00e4tte, doch sie meisterte die Herausforderung hervorragend. Sie ging, mit Balguda neben sich, etwas abseits des Weges. Ein weiblicher Wasserbock huschte \u00fcber den Weg und verursachte Aufregung bei den Keepern und ihren Elefanten. Der Busch ist sehr dicht, und nur einer der Keeper sah den Wasserbock, als die Babys alle schon geflohen waren. Lima Lima und Ngasha waren besonders \u00e4ngstlich und klammerten sich an die Beine der Keeper, weil sie f\u00fcrchteten, das seltsame Ding k\u00f6nnte zur\u00fcckkehren und w\u00e4re hinter ihnen her. Die Babys wurden von ihren Keepern beruhigt und sahen dann wieder gl\u00fccklich aus.<br \/>\nSie gingen zum Grasland, das sehr offen ist und wo sie weiter sehen konnten, falls noch einmal etwas auf sie zukommen sollte. Murera streckte ihren langen R\u00fcssel aus und versuchte, einen kr\u00e4ftigen \u00c4st von einem Baum zu ziehen, von dem sie zusammen mit Sonje fressen wollte. Es war ein sehr dicker Ast, doch Murera wollte ihn haben, und schlie\u00dflich bekam sie ihn auch.<br \/>\nSp\u00e4ter tauchte der gleiche Wasserbock noch einmal auf und Quanza und Zongoloni erstarrten, um ihn zu beobachten. Dann rannte der Bock zwischen ihnen herum und die Waisen gerieten erneut in Panik. So endete ihr Tag im Wald mit gro\u00dfer Verwirrung und lautem Trompeten im Geb\u00fcsch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/710201583519-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen suchen nach Schlamm zum Werfen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 7. Juni 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen hatten eine abwechslungsreiche Nacht, denn Ngasha und sein Freund Faraja schubsten sich die ganze Nacht herum und am fr\u00fchen Morgen wieder. Faraja versuchte, weiter mit Ngasha zu spielen, doch der wich ihm aus. Das \u00e4nderte sich, als Ngasha merkte, wie Faraja von hinten an seinem Schwanz zog. Als Ngasha sich w\u00fctend umdrehte, begann der Kampf wieder, aber diesmal ernsthafter. Solange er Ngashas Schwanz hatte und ihn schubsen konnte, war Jasiri vorlaut, aber als er ihm gegen\u00fcberstand, war er seiner nicht mehr so sicher.<br \/>\nMurera und Sonje lie\u00dfen sich von den zwei Jungs nicht st\u00f6ren, sondern schoben ihr Lieblingskind Balguda vor sich her. Sie \u00fcberquerten den Weg zur anderen Seite des Waldes und f\u00fchrten die Waisen zu einem Gebiet mit mehr frischem Gr\u00fcnfutter. Nachdem sie erfolgreich gegrast hatten, \u00fcbernahmen Zongoloni und Quanza und brachten die Elefanten zur Milchf\u00fctterung, die schon auf sie wartete. Als sie ihre Flaschen geleert hatten, war es sehr warm, und die Waisen gingen zum Wasserloch, in dem sie sich lange w\u00e4lzten. Es gab viele lustige Bade-Stile zu bewundern. Sonje sa\u00df im Wasserloch auf ihrem Hintern und Ngasha machte ihre einzigartige Technik gleich nach.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/710201583625-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Balguda (rechts) wird von Faraja verfolgt<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 8. Juni 2015<\/strong><br \/>\nBalguda war heute sehr aktiv und wollte allen zeigen, wie stark er ist. Am fr\u00fchen Morgen bemerkte er im Wald, dass wilde Elefanten in der N\u00e4he waren, und weil er noch vor Sonje lief, signalisierte er das gleich den Keepern und den anderen Elefanten. Er hob seinen R\u00fcssel weit in die H\u00f6he und versuchte zu erschnuppern, wie weit die wilden Artgenossen entfernt waren. Sonje kollerte den wilden Elefanten zu und sie antworteten sofort, sodass sie die Waisen nun wussten, in welcher Richtung sie zu finden waren. Die wilden Herden kamen den Waisen entgegen, und Jasiri, Quanza und Lima Lima wollten zu ihnen gehen, waren aber noch \u00e4ngstlich. Lima Lima kam zu den Keepern zur\u00fcck, dicht gefolgt von den Anderen, und die wilden Elefanten gingen weiter.<br \/>\nFaraja und sein Freund Ngasha setzten ihre Ringk\u00e4mpfe den ganzen Tag fort, die beiden f\u00fchlten sich offenbar stark und energiegeladen. Das Spiel dauerte lange, bis die anderen Waisen dachten, das w\u00e4re nun langsam eher ein Streit statt ein Spiel. Quanza ging zu ihnen, um sie zu trennen, doch Murera lie\u00df sich von den energischen Jungs nicht st\u00f6ren, denn sie wusste, dass sie \u00f6fter ruppig spielen. Stattdessen sah sich Murera um, fand ein paar weiche, trockene Palmenwedel und legte sich zum Schlafen hin. W\u00e4hrend sie sich ausruhte, rangelten die anderen Waisen miteinander und liefen im Wald herum.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/710201583721-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen mit wilden Freunden im Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 9. Juni 2015<\/strong><br \/>\nSonje und Murera teilen sich manchmal die Verantwortung f\u00fcr die kleineren Waisen, doch normalerweise wechseln sie sich ab. Heute \u00fcbernahm Murera die Aufgabe, sich um den geliebten Balguda zu k\u00fcmmern, w\u00e4hrend sie die anderen Babys mit ihrer Assistentin Lima Lima zu den Weidegr\u00fcnden brachte. Sonje hatte auch eine gro\u00dfe Anh\u00e4ngerschaft, da die meisten Babys sie wegen ihrer Freundlichkeit lieben. Sie ist nett zu allen und nicht so ruppig wie die kleine Minileitkuh Lima Lima manchmal.<br \/>\nMurera verlor beinahe die anderen Waisen, als sie weiter in den Wald hinein lief. Als sie laut trompetete und kollerte, um Sonje zu sich zu rufen, antwortete diese ebenso mit lautem Kollern gefolgt von Trompeten. In k\u00fcrzester Zeit rannten alle Waisen zu Murera und Balguda. Als sie alle durch den Wald liefen, wussten die Keeper nicht, ob es die Waisen oder wilde Elefanten waren, weil so viel Bewegung im Busch war.<br \/>\nBeim Wasserloch hatten die Waisen viel Spa\u00df, da sie sich wegen der Hitze bereitwillig w\u00e4lzten. Sie machten viele lustige Bewegungen und bekamen eine ganz dunkle Farbe von dem Matsch. Danach brachten Zongoloni, Quanza und Lima Lima die Waisen zum Staubbad und die braune Erde lie\u00df sie noch einmal ihre Farbe wechseln, von matschdunkel zu erdbraun. Sie genossen das Staubbad und die warme Erde auf dem R\u00fccken sehr.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/710201584518-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Balguda und Murera beim Grasen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 10. Juni 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen begannen ihren Tag damit, zum Grasen in den Wald aufzubrechen, doch bei der ersten Gelegenheit \u00e4nderte Quanza die Richtung und f\u00fchrte die Gruppe zur Umani-Wasserquelle. Als die Babys dort ankamen, beendeten die Krokodile abrupt ihr morgendliches Sonnenbad und sprangen ins Wasser zur\u00fcck. Als Lima Lima das Wasser erreichte, soff sie das frische, saubere Wasser und fl\u00fcsterte Ngasha zu, es ihr nachzumachen. Ngasha hatte aber keinen Durst. Stattdessen gingen Ngasha und Jasiri weiter und folgten den Spuren wilder Elefanten, die in der vergangenen Nacht zu den Quellen gekommen waren. Der Geruch war aber schon weitgehend verflogen und sie gaben bald auf. Murera fand etwas leckeres Gr\u00fcn, als sie den Anderen hinterherlief und pfl\u00fcckte ein paar tolle Blumen. Die kleine Waisenherde ging dann zur Milchf\u00fctterung, wo Lima Lima ihre Flasche gierig leerte, w\u00e4hrend Quanza noch immer gef\u00fcttert wurde. Als sie alle fertig waren, genossen die Babys ein Schlammbad. Nur Balguda fand, es sei nicht die richtige Zeit, sich mit den anderen zu w\u00e4lzen. Sonje wartete im Wasserloch auf ihn, doch Balguda kam nicht hinein. Also kam auch Sonje aus dem Wasser und brachte ihn zum Staubbad.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/710201584627-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lima Lima s\u00e4uft Wasser an der Quelle<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 11. Juni 2015<\/strong><br \/>\nNgasha sah sehr durstig aus, als er heute Morgen mit seinem Freund Faraja aus dem Gehege kam. Er ging direkt zur Tr\u00e4nke bevor er sich den anderen Waisen anschloss, um zu sehen, ob es dort sauberes Wasser zum saufen gibt. Murera wartete auf ihren Freund Balguda, w\u00e4hrend Lima Lima und Quanza an der Wasserstelle der Quelle vorbeiliefen und direkt das frische Wasser aus der Pipeline soffen.<br \/>\nDie Affen sprangen in den B\u00e4umen herum und machten viel Krach, und bald schlossen sich ihnen auch die Paviane an. Zongoloni und die die anderen Babys f\u00fchlten sich bei dem L\u00e4rm gar nicht wohl. Auch die menschliche Familie der Waisen war besorgt, denn sie f\u00fcrchteten, dass die Affen Wildkatzen gesehen haben k\u00f6nnten, wegen denen sie Alarm schlugen. Sonje und Murera kollerten und trompeteten laut und die Babys versammelten sich bei den Keepern. Die Keeper riefen sie und f\u00fchrten sie von der lauten Gegend um die Quelle herum weg. Lima Lima und Quanza, die bereits begonnen hatten, Wasser aus der Quelle zu saufen, machten sich schnell davon, weil sie f\u00fcrchteten, dass noch andere Tiere in der N\u00e4he sein k\u00f6nnten. So eilten die Waisen mit ihren Keepern zum sicheren Schlammloch. Dabei rannten sie an ein paar sonnenbadenden Krokodilen vorbei, die ins Wasser sprangen, als die Elefanten an ihnen vorbeistampften.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/710201584748-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera schwimmt<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 12. Juni 2015<\/strong><br \/>\nLima Lima f\u00fchrte die Waisen heute Morgen an und brachte sie erneut zur Wasserquelle. Das war der zweite Tag in Folge, nachdem sie gestern gesehen hatte, wieviel weiches und s\u00fc\u00dfes Gras es dort gibt. Au\u00dferdem gibt es viele verschiedene Pflanzen und frisches Wasser in der N\u00e4he. Bei der Ankunft an der Quelle fand Lima Lima einen gro\u00dfen Ast, der sehr weich und lecker aussah, und begann, ihm herunterzuziehen. Murera ging langsam vor ihr und wollte den Weg weisen, doch Quanza, Ngasha und Zongoloni \u00fcberholten sie und f\u00fcrchteten, sie k\u00f6nnten von Mureras langen spitzen Sto\u00dfz\u00e4hnen gepiekst werden. Balguda und Ziwa blieben etwas hinterher und fanden den Weg nicht mehr, den die anderen Waisen genommen hatten. Balguda wunderte sich, wo seine Adoptivmamas Sonje und Murera geblieben waren und kollerte um Hilfe. Sonje h\u00f6rte es und wusste, dass Balguda nach Hilfe rief, also rannte sie schnell zu ihm, um ihm den Weg zu zeigen.<br \/>\nEs war dann ohnehin Zeit f\u00fcr das Schlammbad und alle sollten dorthin gehen. Sonje schob Balguda vor sich her und passte auf, dass er sich auf dem Weg zum Wasserloch nicht erneut verlief.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/710201584928-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje eilt zu den Babys<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 13. Juni 2015<\/strong><br \/>\nUnser Gierschlund Lima Lima fra\u00df heute besonders schnell und ging in alle Richtungen, um sicherzustellen, dass sie vor allen Anderen das s\u00fc\u00dfeste Futter fand. Sie schob immer weiter Gr\u00fcn in ihren Mund, selbst wenn dieser noch voll war. Ziwa ging n\u00e4her an Lima Lima heran, weil sie schneller als alle anderen die Zweige von den B\u00e4umen herunterrei\u00dfen kann. So war Ziwa in bester Position, weil er nun in Ruhe alleine fressen konnte und die schubsenden Jungs mied, die ihn immer \u00e4rgern, wenn er bei Balguda ist. Lima Lima \u00fcbernahm erneut die F\u00fchrungsrolle und eskortierte Quanza und die anderen wieder zur Quelle, wo es noch immer jede Menge leckere Vegetation gibt.<br \/>\nSonje und Murera k\u00fcmmerten sich gleich um ihren Jungen Balguda, nachdem ihre Milch geleert war. Sonje versuchte, Balguda zu tr\u00f6sten, der von Zongoloni geschubst worden war, weil er neben ein paar leckeren Akazienfr\u00fcchten stand. Sie zog Balguda an ihre Brust und t\u00e4tschelte ihn mit dem R\u00fcssel wie eine Mutter mit einem kleinen Baby.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/710201585031-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lima Lima stopft sich den Mund mit Gr\u00fcnzeug voll<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 14. Juni 2015<\/strong><br \/>\nZiwa war nicht sehr gl\u00fccklich dar\u00fcber, dass sein Zimmergenosse Balguda nicht mit ihm grasen wollte. Er hatte gedacht, dass sein Freund bei ihm bleiben w\u00fcrde, damit sie sich gegenseitig dabei helfen konnten, die Zweige und \u00c4ste herunter und das festverwurzelte Gras heraus zu ziehen. Doch Sonje wollte Balguda auch bei sich haben und verhinderte sogar mit ihrem R\u00fcssel, dass er woanders hin lief. Ziwa hielt nach seinem Freund Ausschau und als er sich umdrehte, sah er Balguda bei Sonje.<br \/>\nQuanza mischte sich unter die anderen, wo auch Jasiri und Sonje waren, die das gr\u00fcnere weiche Gras fra\u00dfen. Murera folgte den Babys, die langsam das hei\u00dfe Wetter zu sp\u00fcren bekamen und zum Wasserloch gingen. Sonje war sehr froh, im Pool zu sein und schuffelte gl\u00fccklich ihren Hintern im Wasser umher. W\u00e4hrend die Waisen sich w\u00e4lzten und Spa\u00df hatten, warteten die wilden Herden darauf, dass sie an der Reihe waren. Sie mussten lange warten und wurden ungeduldig, weil die Babys keine Anstalten machten, aus dem Wasser zu kommen. Schlie\u00dflich begannen die wilden Herden im Geb\u00fcsch zu trompeten und laut zu schreien, so dass Lima Lima aus Angst zu den Keepern rannte. Murera und Sonje waren dicht hinter ihr und die anderen Babys folgten. Sie waren noch nicht mutig genug, sich mit den wilden Herden anzulegen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/710201585131-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ziwa wartet auf Balguda<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 15. Juni 2015<\/strong><br \/>\nWegen des trockenen und k\u00fchlen Wetters, das wir nun in Umani Springs haben, trocknet die Vegetation schnell aus. Ngasha ging in den Wald und suchte nach frischem Gr\u00fcn, doch er fand nur wenig. W\u00e4hrend er noch versuchte, etwas Leckeres zu finden, mit dem er seinen leeren Magen f\u00fcllen konnte, brachen Quanza und Murera trockene Zweige ab, damit sie die Rinde absch\u00e4len konnten, die sie sehr gern fressen.<br \/>\nAls es Zeit f\u00fcr die Milchf\u00fctterung war, rannten die Elefanten zu ihren Flaschen. Danach eilte Lima Lima mit Jasiri zum Wasserloch, um zu probieren, ob das Wasser warm oder kalt war. Sie stellte fest, dass es zu kalt war, und daraufhin wollte keines der Babys heute baden. Stattdessen nahmen sie ein Staubbad, da man dabei w\u00e4rmer bleibt als im kalten Wasser, und so rollten sie begeistert im Staub herum. Balguda erfand ein paar tolle Einstaub-Positionen und Murera passte auf, dass ihn niemand \u00e4rgerte, schubste oder st\u00f6rte, w\u00e4hrend er seinen Spa\u00df hatte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/71020158536-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen haben Spa\u00df beim Staubbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 16. Juni 2015<\/strong><br \/>\nHeute war ein sehr warmer Tag, als die Babys aus ihren Gehegen kamen. Sie sahen sehr heiter und fr\u00f6hlich aus. Die immerzu schubsenden Jungs Ngasha und Faraja setzten ihre Spiele auf dem ganzen Weg in den Wald fort. Murera und die anderen Babys gingen von einem gro\u00dfen Baum zum n\u00e4chsten, um den besten Schatten zu finden. Murera und Sonje hielten Balguda dicht bei sich im Schatten, w\u00e4hrend Lima Lima und die Anderen mit ihren Ohren wedelten, um sich abzuk\u00fchlen.<br \/>\nMurera fand einen umgefallenen Baum, an dem sie ihren juckenden Kopf kratzen konnte. Einige Babys gingen zum Staubbad und andere schwammen im Wasserloch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/710201585412-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Schlammbadezeit<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 17. Juni 2015<\/strong><br \/>\nMinileitkuh Lima Lima f\u00fchrte die Waisen sehr fr\u00fch am Morgen zu den Futterstellen im Wald, bevor Sonje und Murera \u00fcbernehmen konnten. Murera ging mit einem gro\u00dfen Zweig im Mund zu ihr hin\u00fcber und wollte ihn zermahlen, doch selbst ihre Z\u00e4hne konnten die Rinde nicht l\u00f6sen. Sie gab auf und lie\u00df den Zweig fallen, damit es jemand anders versuchen konnte. Als Sonje daran vorbeilief, hob sie ihn auf und begann, ihn zu zerkauen. Sie schaffte es, den ganzen Zweig zu zermalmen und zu fressen, den Murera nicht einmal absch\u00e4len konnte. Jasiri machte es Sonje und Murera nach und suchte sich einen eigenen Zweig zum sch\u00e4len und damit spielen. Der kleine Balguda ahmte Jasiri ebenfalls nach und fand einen der weichen Zweige, brach ihn ab und zermalmte ihn, wie er es Jasiri hatte machen sehen.<br \/>\nQuanza, Zongoloni und Lima Lima brachten die Babys zum Schlammloch, als es sehr hei\u00df wurde und sie sich abk\u00fchlen wollten. Alle hatten jede Menge Spa\u00df im Wasserloch und verhielten sich mehr wie Hippos oder Krokodile als wie Elefanten. Sie wollten nicht einmal zum Staubbad herauskommen. Murera beendete das Bad schlie\u00dflich und mobilisierte die Anderen, ihr in den Wald zu folgen. Sie mussten mehr Futter suchen und ihre M\u00e4gen f\u00fcllen, bevor der Tag vorbei war.<br \/>\nAls die Waisen nach Hause gingen, sahen sie sehr geschafft aus und sobald sie ihre Milchflaschen geleert hatten, legten sich die ersten m\u00fcden Babys zum Schlafen hin. Balguda war der erste, der schlief und Ziwa behielt ihn im Auge und bewachte ihn. Im anderen Gehege schnarchte Zongoloni, w\u00e4hrend Jasiri auf sie aufpasste. W\u00e4hrend der Nacht wechselten sie sich ab und Zongoloni wachte, w\u00e4hrend Jasiri schlief. Jasiri hatte aber schon das ganze restliche Futter aufgefressen und so ging Zongoloni w\u00e4hrend ihrer Wache leer aus.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/710201585516-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jasiri (rechts) und Faraja kommen aus dem Matschloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 18. Juni 2015<\/strong><br \/>\nAls die Waisen zur Mittagsf\u00fctterung kamen, warteten ihre Flaschen schon in einer Reihe auf sie. Zongoloni ging direkt in ihre gewohnte Ecke und hob ihre Flasche in dem ihr eigenen Stil auf. Als Jasiri angerannt kam, machte er es ungeschickt Zongoloni nach und stie\u00df dabei die zweite Flasche mit dem Vorderbein um. Nach der F\u00fctterung schubste Zongoloni Faraja nach vorne, damit er die Gruppe anf\u00fchrte, weil sie das nicht machen wollte. Sie schob ihn immer weiter, doch Faraja wollte auch nicht vorneweg gehen, denn Lima Lima stand vor ihm. Niemand verstand, wieso Lima Lima im Weg stand anstatt die Gruppe anzuf\u00fchren, doch sie sah sehr m\u00fcde und verschlafen aus. Sie hatte ganz kleine Augen, so als h\u00e4tte sie in der vorigen Nacht nicht genug Schlaf bekommen, weil sie zu gierig war. Statt zu schlafen, hatte sie die ganze Nacht damit verbracht, das bereitgelegte Futter zu fressen, bevor ihre Zimmergenossin aufwachte. Als Quanza dann wach war, hatte Lima Lima schon alles aufgefressen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/710201585632-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni f\u00fchrt die Babys aus dem Wald hinaus<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 19. Juni 2015<\/strong><br \/>\nZongoloni f\u00fchrte die Babys heute Morgen in den Wald hinaus. Die Zeit verging schnell und es war bald soweit, zu den Milchflaschen am Wasserloch zu gehen und zu sehen, ob das Wasser warm genug f\u00fcr ein Schlammbad war. Die Waisen suchten im Schatten eines gro\u00dfen Baumes Schutz vor der Hitze. Die Keeper ruhten sich in der N\u00e4he unter einem anderen Baum aus. Lima Lima war sehr aufmerksam und beobachtete die Keeper genau. Schlie\u00dflich ging sie n\u00e4her heran, um zu sehen und zu h\u00f6ren, wor\u00fcber sie sprachen. Jasiri begleitete sie und sie versuchten beide, der Diskussion zu folgen; aber sie konnten nat\u00fcrlich nicht wissen, wor\u00fcber die Keeper lachten. Einer ihrer Lieblingskeeper stand auf, und erst dann gingen Lima Lima und Jasiri zur F\u00fctterstelle. Nach der F\u00fctterung gingen die Waisen zum Wasserloch, um zu baden und hofften auf Spa\u00df im Wasser. Doch als sie dort waren, schreckten sie vor dem k\u00fchlen Wasser zur\u00fcck. Quanza probierte es und fand, dass es heute viel zu kalt zum Baden war. Sie berichtete schnell den anderen und so traute sich niemand anderes ins Wasser. Alle gingen stattdessen zum Staubbad und warfen Erde auf ihren R\u00fccken, um die nervigen Fliegen fernzuhalten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/710201585749-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jasiri und Ziwa gehen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 20. Juni 2015<\/strong><br \/>\nBalguda ging am Morgen von seinen Adoptivmamas Sonje und Murera weg, um zu sehen, ob die ruppigen Jungs ihn st\u00f6ren w\u00fcrden, wenn er allein ist. Ngasha ging dichter zu ihm hin, doch auch als er sah, dass seine Besch\u00fctzerinnen nicht dabei waren, traute er sich nicht, ihn zu schubsen, da Sonje und Murera schnell herbeieilen und Balguda beistehen w\u00fcrden.<br \/>\nDie Waisengruppe hatte einen gesch\u00e4ftigen Nachmittag. Sie machten ihre R\u00fcssel lang und versuchten, die Akazienfr\u00fcchte zu erreichen, die langsam herauskommen. Murera und Sonje nahmen ihren Balguda in die Mitte, um ihn vor Faraja und Ngasha zu besch\u00fctzen. Jasiri sah Lima Lima im dichten Geb\u00fcsch grasen und ging zu ihr, um ein Wort mit ihr zu wechseln. Als er dort ankam, steckte er seinen R\u00fcssel in ihren Mund, um herauszufinden, was sie besonderes gefressen hatte, was er vielleicht noch nicht gefunden haben k\u00f6nnte.<br \/>\nMurera entschied, die Babys zu einem anderen Ort mit frischeren und weicheren Zweigen zu bringen, doch Lima Lima teilte die Gruppe auf. Murera und Sonje wurden mit ihrem Baby zur\u00fcckgelassen, w\u00e4hrend Lima Lima die Anderen zu ihrem Lieblingskeeper brachte, der gerade von ein paar Tagen Urlaub zur\u00fcckgekehrt war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/710201585858-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ziwa und Ngasha fressen zusammen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 21. Juni 2015<\/strong><br \/>\nQuanza durchsuchte heute den Wald nach weichem Gr\u00fcn, um ihren Appetit zu stillen, bevor die lange Wanderung des Tages begann. Quanza war sehr traumatisiert, nachdem sie den brutalen Mord an ihrer Mutter und ihrer Schwester mitansehen musste. Sie kann aber vergeben und hat begonnen, den Menschen den Tod ihrer Familie zu verzeihen. Seit sie in Umani Springs ist, geht sie freundlicher mit den Keepern und sogar mit den Besuchern um. Sie vertraut nicht jedem, der sich ihr n\u00e4hert und w\u00e4hlt sorgf\u00e4ltig aus, aber langsam lernt sie, dass ihr nicht jeder Mensch an den Kragen will. W\u00e4hrend sie weiter in den Wald hineinlief und ihren Magen f\u00fcllte, folgten ihr Balguda und Sonje, um zu sehen, ob sie etwas neues zum Probieren finden w\u00fcrden.<br \/>\nDie Waisen genossen ihre Milch, bevor sie zum W\u00e4lzen zum Wasserloch gingen. Zongoloni und Ngasha leerten ihre Flaschen schnell und rannten direkt zum Wasserloch. Danach setzten sie den Spa\u00df beim Staubbad fort, ehe sie sich den Anderen anschlossen und den Rest des Tages grasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7102015916-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje f\u00fchrt Balguda zum Grasen herum<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 22. Juni 2015<\/strong><br \/>\nSonje \u00fcbernahm heute Morgen die F\u00fchrung und brachte Murera, die anderen Waisen und ihre Keeper zur Wasserquelle und zu einer Gegend mit vielen Felsen und scharfen Steinen. Murera schien es nicht zu st\u00f6ren, \u00fcber die spitzen Steine zu laufen. Lima Lima \u00fcberquerte die Stelle mit den anderen Waisen im Schlepptau schnell, um einen neuen Ort mit viel Gr\u00fcn zu suchen. Die Orte, die jetzt noch frisches Gr\u00fcn haben, sind weit von ihren normalen Weidegr\u00fcnden entfernt, die infolge des trockenen Wetters nun langsam austrocknen. Die Waisen mussten also neue Gegenden erkunden, in denen sie noch nie zuvor gewesen waren, um mehr Futter zu finden. Lima Lima schloss sich mit Quanza und Zongoloni zusammen und sie entschieden, einen Ort zu erkunden, zu dem sie ein paar wilde Elefanten hatten laufen sehen. Sie trafen die wilden Freunde, die auf den H\u00fcgeln grasten, nachdem sie den Chyulu Hills Nationalpark verlassen hatten. Murera und Sonje konnten bei dem Tempo nicht mithalten, denn Lima Lima und ihre Gruppe rasten vorneweg.<br \/>\nAls die Babys Appetit auf ihre Milch bekamen, kehrten sie um. Lima Lima blieb dicht bei den Keepern, um sie daran zu erinnern, dass es Zeit f\u00fcr die F\u00fctterung war. Sie f\u00fcrchtete, die Keeper k\u00f6nnten es vergessen haben. Nachdem sie die Flaschen geleert hatten, stellten sich die Babys mit wedelnden Ohren auf, rannten zum Bad und k\u00fchlten ihre hei\u00dfen K\u00f6rper ab. Danach nahmen sie ein ausgiebiges Staubbad.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/71020159259-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje und Murera an der Wasserquelle<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 23. Juni 2015<\/strong><br \/>\nZongoloni folgte Sonje in der Hoffnung, dass Sonje ihr etwas Aufmerksamkeit schenken w\u00fcrde, wie sie es getan hatte, bevor Balguda aus Nairobi gekommen war. Doch seit Balguda hier ist, haben Sonje und Murera ihn einstimmig adoptiert, nachdem sie gesehen hatten, wie die frechen Jungs wie Ngasha und Faraja ihn \u00e4rgerten. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, ihn von den Rabauken zu besch\u00fctzen. Balguda blieb dicht bei Murera, doch als er von ihr nicht genug Aufmerksamkeit bekam, suchte er diese bei Sonje. Sie legte ihren R\u00fcssel auf seinen Kopf und fragte ihn mit tiefem Kollern, wie es ihm geht. Balguda antwortete mit lautem Kollern. Murera rannte herbei, um herauszufinden, warum Balguda so laut rief.<br \/>\nNgasha brachte seine Freunde zum Wasserloch und versuchte herauszufinden, ob es zu kalt war oder zum Baden bereit. Ngasha ist etwas zimperlich und w\u00e4lzt sich nicht so gern bei k\u00fchlem Wetter. Nachdem er etwas im Wasser herumgetrampelt war, machte er den anderen Platz, damit sie hineingehen konnten. Ziwa, Quanza und Jasiri sind brave Babys, die gerne baden. Als sie am Wasserloch ankamen, schoben sie den badefaulen Jungen aus dem Weg, anstatt erst lange zu diskutieren, ob sie ins Wasser wollten oder nicht. Die Keeper benutzen manchmal ihre Schaufeln, um die badefaulen Waisen nasszuspritzen, denn ihre Haut wird so vor der brennenden Sonne gesch\u00fctzt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/71020159457-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Balguda und Murera<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 24. Juni 2015<\/strong><br \/>\nNachdem die Babys ihre Milchflaschen geleert hatten, f\u00fchrte Ngasha sie hinaus zum gr\u00fcneren Grasland. Die Gegend war toll und es gab viel zu fressen und sehr weiches Gras. Sogar Balguda fand es dort sehr sch\u00f6n. Ngasha konnte sich nicht entscheiden, ob er fressen oder sich w\u00e4lzen wollte. Noch bevor die Anderen das Grasland erreichten, brachte er sie noch zum Schlammloch. Die Tatsache, dass es immer hei\u00dfer wurde, half ihm wohl bei der Entscheidung. Balguda war heute auch sehr interessiert an den Aktivit\u00e4ten und schloss sich den anderen Babys im Wasserloch an. Er rollte sich mehrere Male im Kreis und stellte sicher, dass sein gesamter K\u00f6rper mit Schlamm bedeckt war. Er blieb im Schlamm, bis Sonje sich wunderte, wo Balguda war und ihn schlie\u00dflich im Wasserloch fand. Sonje half ihm, aus dem Schlammloch herauszukrabbeln, und Lima Lima gab ihm einen hilfreichen Schubser von hinten, denn das Ufer war sehr rutschig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7102015965-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Staubbad!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 25. Juni 2015<\/strong><br \/>\nZongoloni schlenderte in den Wald hinaus. Als die den Weg erreichte, den wilde Elefanten benutzt hatten, spielte sie mit dem Staub, warf ihn auf ihren Kopf und versuchte, die Tsetse-Fiegen fernzuhalten, die sie stechen wollten. Hinter Zongoloni war Ngasha der erste Offizier der Truppe. Er kommandierte alle in eine Reihe und sie marschierten wie bei einer Milit\u00e4rparade. Dann \u00fcbernahm Zongoloni die F\u00fchrung, weil Lima Lima heute nicht danach war und sie lieber ganz hinten blieb, noch hinter Murera und Sonje, die sonst immer die Nachhut bilden.<br \/>\nLima Lima f\u00fchrt die Babys normalerweise zur Milchf\u00fctterung an, da sie die gierigste von allen ist, doch da heute die Verantwortlichkeiten ge\u00e4ndert wurden, blieb diese Aufgabe f\u00fcr Zongoloni. Es wurde sehr hei\u00df und die Waisen mussten direkt ins Schlammloch gehen, um ihre K\u00f6rper abzuk\u00fchlen.<br \/>\nAm Abend auf dem Heimweg fanden Jasiri, sein Freund Faraja und Quanza, dass es gut w\u00e4re, noch einmal zu baden, doch als sie am Wasser ankamen, \u00e4nderten sie ihre Meinung und soffen nur etwas.<br \/>\nDie Keeper feierten heute den ersten Jahrestag der vollst\u00e4ndigen Inbetriebnahme der Station mit f\u00fcnf Babyelefanten. Die Waisen merkten aber von den Feierlichkeiten nichts und gingen ihrem normalen Tagesablauf nach, indem sie ihre M\u00e4gen f\u00fcllten, sogut sie konnten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/71020159714-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Faraja (links) mit Zongoloni<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 26. Juni 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen gingen am fr\u00fchen Morgen in den Wald und hatten zu k\u00e4mpfen, dass sie genug Futter fanden, um ihre B\u00e4uche zu f\u00fcllen. Als sie mittags zur Milchf\u00fctterung liefen, fand Zongoloni ein paar saftige Akazienbl\u00e4tter und versuchte, sie zu pfl\u00fccken, ohne sich zu verletzen, denn der Baum hatte dicke Stacheln. Balguda wartete an ihrer Seite, um alles aufzuheben, was herunterfiel. Sonje kam dann Balguda abholen, und als sie sah, dass er Akazienfr\u00fcchte fra\u00df, wartete sie geduldig bis er fertig war und schob ihn dann vor sich her zu Murera, die schon auf ihn wartete.<br \/>\nEinige Antilopen durchquerten den F\u00fctterbereich und als sie die Keeper sahen, sprangen sie sehr hoch. Die Babys waren auf der anderen Seite des Wasserlochs und suchten nach etwas Schlamm, den sie auf ihre trockenen K\u00f6rper schmieren konnten, um diese k\u00fchl zu halten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/71020159817-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ein zweites Schlammbad f\u00fcr die Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 27. Juni 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen begannen ihren Tag am fr\u00fchen Morgen, indem sie den Spuren der wilden Elefanten folgten. Diese kommen in der nun beginnenden Trockenzeit h\u00e4ufiger vorbei, da es hier genug Futter und Wasser gibt. Die wilden Elefanten wundern sich sicher, wieso die Waisen nachts in den Gehegen sind, wenn sie sie besuchen. Als die Waisen aus den Gehegen kamen, begannen Lima Lima und Quanza mit Ngashas Hilfe, ihrer Spur zu folgen, doch sie fanden keine wilden Elefanten. Schlie\u00dflich gab Ngasha auf und suchte die Keeper, damit diese sie zur Milchf\u00fctterung f\u00fchrten. Die Keeper folgten den Waisen zur F\u00fctterstelle und dachten, die Waisen w\u00fcrden nach der F\u00fctterung ins Wasserloch gehen, doch sie wollten nicht. Als Murera und Sonje den anderen mit lautem Kollern etwas mitteilte, gingen sie zur\u00fcck zum Grasen und stellten sich unter die gro\u00dfen B\u00e4umen im Wald, um sich vor der hei\u00dfen Sonne zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/71020159940-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Faraja f\u00fchrte die gro\u00dfe Gruppe an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 28. Juni 2015<\/strong><br \/>\nLima Lima f\u00fchrte den Weg in den Wald an und ging vor den anderen Elefanten her, bis sie einen Ort mit weichem Futter gefunden hatte. Sie stellte dann sicher, dass die dort Waisen blieben und das leckere Gras fra\u00dfen, bis es Zeit f\u00fcr die Mittagsf\u00fctterung war. Ngasha \u00fcberlegte, ob er heute der Anf\u00fchrer sein k\u00f6nnte, und als er sah, dass die Leitk\u00fche nicht in der N\u00e4he waren, die meisten Waisen aber schon, begann er stolz, die Gruppe zum Wasserloch zu f\u00fchren. Balguda, Murera und Sonje kamen hinterher und gingen langsam. Als die Babys angef\u00fchrt von Ngasha ankamen, geleitete er sie weiter zum Wasserloch, wo sie sich Lima Lima anschlossen, die bereits badete und mit den Ohren wedelte.<br \/>\nAls die Waisen in den Wald zur\u00fcck liefen, kamen die Keeper an einer H\u00f6hle im Lavagestein vorbei und sahen hinein. Lima Lima kam dazu, doch als ein Schliefer mit einem Baby herauskam, um sich in die Sonne zu legen, rannte Lima Lima vor dem Schlieferbaby davon, das zu seiner Mutter wuselte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/710201591051-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Keeper schauen in die H\u00f6hle<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 29. Juni 2015<\/strong><br \/>\nHeute \u00fcbergab Sonje die Aufsicht \u00fcber Balguda an Murera und k\u00fcmmerte sich selbst um Ziwa, da sie wusste, dass Murera sich mit Balguda wohler f\u00fchlte als mit Ziwa. Ziwa wei\u00df auch, dass Murera manchmal ruppig sein kann im Vergleich zu Sonje. Sonje ist immer eine liebevolle und f\u00fcrsorgliche Mutter. Balguda f\u00fchlt sich bei beiden wohl und verstand auch, warum Sonje heute wegging und Zeit mit Ziwa verbrachte. Er wei\u00df auch, dass Murera ihn nicht schubsen w\u00fcrde, wie sie es manchmal mit den Anderen tut.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/710201591153-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen nach der Milchf\u00fctterung<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 30. Juni 2015<\/strong><br \/>\nAm fr\u00fchen Morgen hatte Sonje den Plan, zu einem neuen Gebiet zu gehen, wo es Pflanzen gibt, die Wurzelknollen haben. Sie suchte das Geb\u00fcsch ab und fand einen umgest\u00fcrzten Baum, der von wilden Elefanten abgebrochen worden war. Sie fra\u00df beinahe einen kompletten Ast auf. Der abgeknickte Baum roch interessant und Sonje grub an den Wurzeln, um die Knollen zu fressen. Ziwa blieb weiterhin in Sonje N\u00e4he und wollte wissen, was das f\u00fcr Knollen waren, hinter denen Sonje her war. Er kniete sich sogar hin, um an die Wurzeln heranzukommen, aus denen s\u00fc\u00dfes Wasser kam. Als Sonje sich zum Spielen hinlegte, blieb Ziwa neben ihr.<br \/>\nLima Lima hatte es eilig, zum Wasserloch zu kommen, nachdem sie ihre Milchration geleert hatte. Sie war sehr aufgeregt und wollte baden gehen, doch die anderen, wie Murera, Sonje und Balguda, hingen noch hinterher. Murera und Sonje sahen, dass Quanza sich Balguda n\u00e4herte und ihren R\u00fcssel drohend herumwarf. Bevor Quanza auch nur versuchen konnte, Balguda zu schubsen, stand Sonje schon dazwischen, um ihren kleinen Jungen zu besch\u00fctzen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/710201591331-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje frisst Knollen<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umani-springs-juni-2015\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Montag, 1. Juni 2015 Sonje lief mit ihrem Baby Balguda vor den anderen voran. 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