{"id":7028,"date":"2015-08-04T07:12:09","date_gmt":"2015-08-04T06:12:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=7028"},"modified":"2015-08-04T07:12:09","modified_gmt":"2015-08-04T06:12:09","slug":"ithumba-juni-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-juni-2015\/","title":{"rendered":"Ithumba Juni 2015"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 1. Juni 2015<\/strong><br \/>\nSities ging, kurz nachdem sie aus ihrem Gehege gekommen war, sofort zu dem Gehege der neuen Babys, um nach Kithaka, Barsilinga und Lemoyian zu sehen. Die Neulinge stehen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Waisen. Nachdem sie sie gefunden hatte, passte sie gut auf sie auf und beschnupperte sie von oben bis unten. Dann schnappte sie sich ein paar Reste des n\u00e4chtlichen Futters und machte sich mit ihnen auf den Weg. Als die Anderen aus ihren Gehegen kamen und bereit f\u00fcr den neuen Tag waren, trat Laragai auf etwas Gras, das Kanjoro gerade fressen wollte. Das \u00e4rgerte ihn, und er gab ihr einen heftigen Schubser, damit sie merkte, wie ver\u00e4rgert er war.<br \/>\nDer Morgen war k\u00fchl und keiner der Waisen ging zum Saufen an der Tr\u00e4nke vorbei. Sie machten sich auf zum Kone und ihre treuen Keeper folgten ihnen. Narok f\u00fchrte die Waisen heute an und die anderen folgten ihr. Die Neulinge Kithaka, Barsilinga und Lemoyian haben sich nun gut eingelebt und scheinen sehr begeistert von ihrem neuen Zuhause zu sein. Sie erleben jetzt so viel mit den halbunabh\u00e4ngigen Waisen, den Ex-Waisen und ihren wilden Freunden. Jeder Tag ist anders und das Futter in Ithumba gef\u00e4llt ihnen auch gut. Sities und Turkwel bewachten die drei Babys und mussten ab und zu mit Garzi schimpfen, der immer wieder versuchte, sie zu besteigen. Garzi ist gewohnt, der Kleinste der Gruppe zu sein, doch nach der Ankunft der neuen Babys will er zeigen, dass er nicht mehr der J\u00fcngste ist. Darum \u00e4rgert er sie, wann immer er Gelegenheit daf\u00fcr bekommt. Gl\u00fccklicherweise stellen die K\u00fche sicher, dass es nie \u00fcberhand nimmt.<br \/>\nZur Schlammbadzeit war es noch immer k\u00fchl, und die Waisen tranken nur Milch und soffen Wasser, ehe Kithaka in den Busch zur\u00fcck voran ging. Sie lie\u00dfen das Schlammbad komplett links liegen, doch das ist in der kalten Zeit nicht un\u00fcblich. Auf dem Weg rollte Teleki eine Weile auf dem Boden herum, ehe er dem Rest folgte. Auch Kanjoro und Shukuru staubbadeten eine Weile und warfen die rote Erde auf ihre K\u00f6rper. Der k\u00fchlende Effekt ist sehr beliebt bei allen Elefanten.<br \/>\nGegen Abend bekamen die Waisen Gesellschaft von einer Gruppe Ex-Waisen, die sie im Busch gefunden hatten. In der Gruppe waren Sidai, Lenana, Tomboi, Lualeni, Ololoo, Loijuk, Madiba und Zurura. Sidai und Lenana haben sich von Anfang an in Kithaka, Lemoyian und Barsilinga verliebt, und wollten ihnen nicht von der Seite weichen. Die Gruppe kam am Schlammloch vorbei, wo Lualeni sich ein abendliches Schlammbad g\u00f6nnte. Orwa liebt es, die \u00e4lteren Artgenossen herauszufordern und versuchte sich an Ololoo. Leider verlor er und musste sich besch\u00e4mt zur\u00fcckziehen, in der Hoffnung, dass es keiner bemerkt hatte.<br \/>\nAls die Herde zu den Stallungen aufbrach, gab es gro\u00dfe Aufregung um Loijuk, die einfach nur das Leben genoss, herumjagte, trompetete und alle B\u00fcsche in ihrem Weg zertrampelte. Auf dem Weg hielt Barsilinga an, um sich mit seinem R\u00fcssel einzustauben. Buchuma, Sidai und Lenana hielten ebenfalls an und warteten, bis er fertig war. Die kleinen Babys lieben die Aufmerksamkeit, die ihnen zuteil wird.<br \/>\nAn den Stallungen war Sidai entr\u00fcstet, dass sie nicht mit hineindurfte, denn sie hatte geplant, mit ihren kleinen Babys in die Gehege zu gehen. Sie ging an den Gehegen auf und ab, bis sie m\u00fcde wurde. Erst dann schloss sie sich Lenana, Buchuma, Zurura, Loijuk, Ololoo, Lualeni und Madiba wieder an und sie verschwanden in unbekannte Richtung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/76201513234-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sities sieht nach den Neulingen<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 2. Juni 2015<\/strong><br \/>\nAuf dem Weg zu den Weidegr\u00fcnden schubste Bongo Vuria von hinten und versuchte, ihn zu einem Ringkampf zu \u00fcberreden. Vuria hatte aber kein Interesse und ging weiter, ohne sich umzudrehen. Die Waisen grasten heute im Kone-Gebiet. Narok kam an einer Erdwelle vorbei, die so tief war, dass sie auf die Hinterknie gehen musste, als sie hinunterging und die Vorderknie auf dem Weg nach oben benutzte. Dabei st\u00fctzte sie sich zum stabilisieren mit ihren Sto\u00dfz\u00e4hnen ab. Als es ihr gelungen war, auf der anderen Seite wieder hochzuklettern, war sie so aufgeregt, dass sie einen Ast von einem Baum abriss und auf ihren R\u00fccken warf.<br \/>\nLemoyian ging zu Mutara hin\u00fcber, die ihn erstaunlicherweise nicht wegschubste. Das bedeutet, dass sie Lemoyian mag, denn sie kann manchmal sehr ruppig sein. Kithaka, der in der N\u00e4he graste, juckte es am Ohr und er kratzte es an einem Baum. Unterdessen benutzte Vuria seine kleinen Sto\u00dfz\u00e4hne, um die Erde aufzulockern und sich damit einzustauben. Laragai vertrieb sich die Zeit damit, auf ihrem Hintern zu sitzen und ihren Kopf herumzuwerfen.<br \/>\nUm 10 Uhr schloss sich Yattas Gruppe den Waisen an. Wie \u00fcblich gingen Sidai und Lenana direkt zu &#8222;ihren&#8220; Babys Kithaka, Lemoyian und Barsilinga. Sidai verbrachte den Tag bei Kithaka und Barsilinga, w\u00e4hrend der mutige Lemoyian mit allen spielte. Sp\u00e4ter unterbrachen Orwa, Teleki, Bongo und Turkwel das Grasen, um ein Staubbad zu nehmen, das zu einer sehr langandauernden \u00dcbung wurde.<br \/>\nAm Abend eskortierten die Ex-Waisen um Sidai und Lenana die Kleinen zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/76201514425-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bongo wird von Vuria ignoriert<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 3. Juni 2015<\/strong><br \/>\nNachdem die Waisen ihr Fr\u00fchst\u00fcck beendet hatten, schlossen sie sich Sidais Gruppe an, die vor den Stallungen \u00fcbernachtet hatte und auf Kithaka, Lemoyian und Barsilinga wartete. Mutaras Waisengruppe ging mit ihnen in den Busch. Barsilinga gew\u00f6hnt sich immer mehr ein, und heute kratzte er sich an einem Baobab. Die drei Jungs h\u00e4ngen immer noch zusammen und halten sich immer in der N\u00e4he der Keeper auf. Obwohl sie jede Menge Aufmerksamkeit von den Waisen, den Ex-Waisen und den Keepern bekommen, h\u00e4ngen sie w\u00e4hrend ihrer Eingew\u00f6hnungzeit in die neue Umgebung doch sehr an ihrer menschlichen Familie. Vuria scheint sich enger mit den drei Neulingen anzufreunden und ist immer bei ihnen. Das ist nicht \u00fcberraschend, denn sie haben schon im Waisenhaus viel Zeit miteinander verbracht. Kanjoro und Orwa begannen ein Kr\u00e4ftemessen, und Lemoyian und Kithaka machten es ihnen nach &#8211; ganz wie es sich f\u00fcr Bullen geh\u00f6rt. Orwa beendete dann seinen Ringkampf mit Kanjoro und trug eine zweite Runde mit Vuria aus.<br \/>\nDie Grupe ging zum Schlammloch, wo es noch mehr Spiel und Spa\u00df gab. Dort schloss sich eine gro\u00dfe Gruppe Ex-Waisen, bestehend aus Yatta und ihrem Baby Yetu, Mulika mit ihrem Baby Mwende, Wendi, Kinna, Madiba, Nasalot und zwei wilden Elefanten, den Waisen an. Es gab viele wei\u00dfe Schmetterlinge in der Luft, die sich an den Dunghaufen ansammelten. Es war ein toller Anblick: Die Elefanten umgeben von einem zarten Schleier aus Schmetterlingen. Die Elefanten waren besonders aktiv, da es Spa\u00df macht, die Schmetterlinge zu jagen. Nachdem die Ex-Waisen sich breit gemacht hatten, konnten die Waisen nicht mehr soviel spielen. Die Neulinge waren etwas eingesch\u00fcchtert, gingen zu den mittagessenden Keepern und blieben neben ihnen stehen, bis es Zeit war, in den Busch zur\u00fcckzukehren. Die Ex-Waisen spielten intensiv im Schlammloch, und Napasha kratzte sich an einem Baum in der N\u00e4he, w\u00e4hrend er alles beobachtete.<br \/>\nVuria f\u00fchrte schlie\u00dflich die Gruppe zur\u00fcck in den Busch. Dort war Kithaka sehr verspielt und rollte auf dem Boden herum. Barsilinga machte es ihm nach, w\u00e4hrend sich Lemoyian an einem Baum kratzte. Als die Waisen an etwas aufgestautem Wasser vorbeikamen, spielten sie darin, bis es Zeit f\u00fcr den Heimweg war, auf dem Vuria voranging.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7620152152-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lenana und Kithaka am fr\u00fchen Morgen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 4. Juni 2015<\/strong><br \/>\nOrok, Kenze und Zurura waren am Morgen an den Stallungen. Zurura ging zum Haupttor und stellte sich in den Weg, sodass die Waisen sich nicht heraustrauten, weil sie Angst hatten, geschubst zu werden. Narok nahm seinen Mut zusammen, ging zu Zurura und bat darum, den Weg freizugeben. Sie umschlang ihren R\u00fcssel mit Zurura und er machte schlie\u00dflich Platz.<br \/>\nAn der Tr\u00e4nke schloss sich Sities Orok und Kenze beim Saufen an und lie\u00df danach die zwei Ex-Waisen dort zur\u00fcck. Mutara gab den Weg zum Kanziku-Gebiet vor, wo die Waisen grasten. Kilabasi, Murka, Naisula und Kitirua schlossen sich ihnen dort an. Kilabasi geh\u00f6rte urspr\u00fcnglich zu Makiretis Gruppe, doch es scheint, dass er nun Olare bevorzugt, die jetzt die Gruppe bestehend aus Naisula, Kitirua, Murka und Ishanga anf\u00fchrt. Die Zusammensetzung der Teilgruppen der unabh\u00e4ngigen Waisen \u00e4ndert sich h\u00e4ufig und situationsbedingt. Orwa war froh, dass ein paar Ex-Waisen da waren, da er wusste, dass er ein paar neue Ringkampftaktiken lernen w\u00fcrde. Er fordete Kilabasi heraus, um neue Schubstechniken zu lernen und zu sehen, wieviel st\u00e4rker er seit ihrem letzten Zusammentreffen geworden ist.<br \/>\nBeim Schlammbad war es k\u00fchl und dicke Regenwolken bedeckten den Himmel. Es sah nach Regen aus, doch langsam l\u00f6sten sich die Wolken auf und machten der Sonne Platz. Die Waisen grasten in der N\u00e4he des Schlammlochs. Ab und zu schlich sich Kithaka davon und lugte durch das Geb\u00fcsch, um zu sehen, ob die Keeper noch da sind und danach zu seinen Freunden zur\u00fcckzukehren. Barsilinga und Lemoyian f\u00fchlten sich beim Grasen in der N\u00e4he von Mutara wohl und machten es sich dort bequem.<br \/>\nVuria und Bongo hatten ihr \u00fcbliches Kr\u00e4ftemessen, das erst endete, als Vuria sich ergab. Sp\u00e4ter graste Vuria mit Orwa und Garzi, w\u00e4hrend Lemoyian ein lockeres Kr\u00e4ftemessen mit Kithaka hatte.<br \/>\nAuf dem Heimweg zu den Stallungen schlossen sich Lualeni, Kenze und Ololoo den Waisen an. Sie gingen am Schlammloch vorbei, wo sie noch ein abendliches Bad nahmen, bevor sie zu den Gehegen zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7620152659-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sities schlie\u00dft sich Kenze an der Tr\u00e4nke an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 5. Juni 2015<\/strong><br \/>\nKurz nachdem die Waisen in den Weidegr\u00fcnden angekommen waren, kam Lemoyian an einem umgest\u00fcrzten Baumstamm vorbei, an dem er geschickt seinen Hals kratzte. Narok fra\u00df in der N\u00e4he, interessierte sich f\u00fcr seine geniale Technik und schloss sich ihm an.<br \/>\nDer heutige Tag war dramatisch, denn fr\u00fch am Morgen kam Suguta vorbei, die wir schon fast einen Monat lang nicht mehr gesehen hatten. Sie wurde von den Ex-Waisen Loijuk und Madiba begleitet und es war offensichtlich, dass etwas nicht stimmte. Es ist ungew\u00f6hnlich, dass Suguta den langen Weg zu den Stallungen ohne ihre Freunde Melia, Tumaren, Kalama, Kibo, Kandecha und Chemi Chemi angetreten war. Definitiv stimmte etwas nicht! Bei genauerem Hinsehen erkannten wir, dass Suguta zwei Wunden hatte, und das war der Grund, warum Loijuk und Madiba sie zu den Stallungen zur\u00fcckgebracht hatten, dem einzigen Ort, an dem sie Hilfe bekommen konnte. Wir brachten sie sofort in ein Gehege und kontaktierten Angela, um schnellstens medizinische Hilfe zu besorgen, denn es k\u00f6nnten vergiftete Pfeile im Spiel gewesen sein. Madiba brach wieder auf, nachdem er sichergestellt hatte, dass die Patientin gut angekommen war, doch Loijuk blieb in der N\u00e4he, um Suguta weiter zu beobachten. Auch Lualeni und Olare statteten einen Krankenbesuch ab, doch da sie nicht in das Gehege gehen durften, kommunizierten sie durch den Zaun mit Suguta. Angela reagierte schnell und noch vor 11 Uhr wurde Dr. Poghon von DSWT-Piloten Neville Sheldrick eingeflogen und k\u00fcmmerte sich um die Wunden. Loijuk und Olare wurden zu den Waisen gebracht, die etwas entfernt grasten. Die Wunden wurden behandelt, doch erstaunlicherweise fanden wir keinen Pfeil. Dr. Poghon machte sich Sorgen, dass der Pfeil der seitlichen Wunde in der Lunge stecken k\u00f6nnte. Das wurde an Angela weitergegeben und es wurde der Plan geschmiedet, das transportable R\u00f6ntgenger\u00e4t des DSWT nach Ithumba zu schicken. Nachdem Suguta behandelt worden war, durften Loijuk und die Waisen zu ihr, um sie zu tr\u00f6sten. Loijuk war die Erste, die Suguta gute Besserung w\u00fcnschte, gefolgt von Barsilinga und Lemoyian, die Suguta mit ihrem R\u00fcssel ber\u00fchrten. Dann folgten Teleki und Sities, die sie alle wieder in den Busch brachten. Suguta schloss sich auch den kleinen Waisen an.<br \/>\nAm Nachmittag umgarnte Lualeni einige Zeit Barsilinga, doch niemand verstand, was sie vorhatte und was sie mit ihn besprach. Am Abend kam Olares Gruppe mit Murka, Kitirua, Ishanga und Naisula zu den Stallungen, um Suguta zu besuchen, denn es hatte sich unter den Ex-Waisen herumgesprochen, was passiert war. Die Waisen und Suguta waren allerdings noch nicht vom Nachmittagsgrasen zur\u00fcckgekehrt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/77201514437-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Suguta begleitet von Loijuk und Madiba<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 6. Juni 2015<\/strong><br \/>\nOlare, Kitirua, Naisula, Ishanga und Murka waren am fr\u00fchen Morgen an den Stallungen, um nach Suguta zu sehen. Orwa, der es liebt, mit den \u00e4lteren zu spielen, forderte Naisula zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus, w\u00e4hrend Vuria mit Murka spielte. Suguta sah heute trotz ihrer gestrigen Behandlung gut aus und folgte den Waisen in den Busch. Instinktiv wei\u00df sie, dass sie bei den milchabh\u00e4ngigen Waisen bleiben muss und w\u00e4hrend sie heilt selbst wieder zum Baby werden muss.<br \/>\nBongo kletterte auf einen Felsen und pfl\u00fcckte dort oben einige s\u00fc\u00dfe Bl\u00e4tter von einem Baum. Narok, Kithaka und Mutara k\u00fcmmerten sich um Suguta, die staubbadete. Sie spendeten ihr Trost, indem sie sie vorsichtig mit ihren R\u00fcsseln ber\u00fchrten. Sp\u00e4ter gingen sie in ein kleines Tal hinab und grasten dort. Orwa umschlang eine Weile seinen R\u00fcssel mit dem Naroks, w\u00e4hrend Barsilinga einen geeigneten Baumstamm fand, um seinen juckenden Hals zu kratzen. Suguta fra\u00df gut, aber die Keeper behielten sie st\u00e4ndig im Auge, da sie sich gro\u00dfe Sorgen machten, dass noch etwas in ihrer Lunge stecken k\u00f6nnte. Doch ihrem Verhalten nach zu urteilen scheint es ihr relativ gut zu gehen. Shukuru, die sich letzten Monat nicht so wohl f\u00fchlte, wird wieder kr\u00e4ftiger und scheint nun wieder fr\u00f6hlich und aktiv zu sein.<br \/>\nZur Schlammbadzeit war es k\u00fchl, als sich Madiba, Tomboi und Rapsu den Waisen anschlossen. Madiba wusste von der Patientin Suguta, und er wollte wissen, wie es ihr geht. Laragai war mutig genug, zu den Ex-Waisen zu gehen und an ihnen zu schnuppern, und Tomboi erwiderte das Schnuppern. Die Waisen sammelten sich am Rand des Schlammlochs, als Madiba und Tomboi ein Bad nahmen. Narok f\u00fchlte sich angezogen, als sie sah, wieviel Spa\u00df Madiba und Tomboi hatten. Sobald sie im Wasser war, schien es ihr aber zu kalt sie sein, denn sie tauchte nicht unter, sondern schlug nur mit dem R\u00fcssel auf das Wasser. Orwa trug einen Ringkampf mit Mutara aus, w\u00e4hrend Teleki mit Vuria spielte.<br \/>\nSp\u00e4ter stand Orwa neben Tomboi und schnupperte an ihm. Auf dem Weg zur\u00fcck zum Grasen forderte Bongo Narok zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus, das Narok verlor. Am Nachmittag verbrachte Garzi einige Zeit damit, dicht bei Suguta zu grasen. Der Rest des Tages verlief ruhig, und die Waisen konzentrierten sich aufs Grasen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/77201514958-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Olares Gruppe an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 7. Juni 2015<\/strong><br \/>\nDer Himmel war klar, als die Waisen aus den Gehegen kamen. Angef\u00fchrt von Mutara grasten die Waisen wenige Meter entfernt von den Stallungen, w\u00e4hrend wir auf das R\u00f6ntgenger\u00e4t f\u00fcr Suguta warteten. Bongo und Vuria begannen ihr Tagewerk mit einem Ringkampf. Der dauerte aber nicht sehr lange, da sie noch genug fressen mussten, bevor es zu hei\u00df wurde. W\u00e4hrend Kithaka graste, kam er an einem Baumstumpf vorbei, der geradezu perfekt geeignet war, um sich zwischen den Vorderbeinen zu kratzen. Shukuru graste in der N\u00e4he von Bomani und kommunizierte ab und zu durch Ber\u00fchrung mit ihm. Orwa, der es liebt mit seinen gr\u00f6\u00dferen Elefantenfreunden zu spielen, um seine Kr\u00e4fte zu messen, nahm sich Mutara vor. Mutara war aber zu stark f\u00fcr ihn und er musste sich ergeben. Danach versuchte er sich an Turkwel. Als Bongo das sah, rannte er zu seinem Spielkameraden Vuria und sie rangelten ebenfalls. Ihr Spiel endete erst, als Sities an ihnen vorbeiging, und sie wegschubste.<br \/>\nSp\u00e4ter gingen Teleki, Garzi, Sities und Vuria zu Suguta, die sich gerade ausruhte, und warfen St\u00f6ckchen in die Luft. Sie wollten herausfinden, wie Suguta sich f\u00fchlte. Suguta wurde von den Babys umringt, die ihre Wunden abtasteten, und sie reagierte, indem sie den Waisen ihren R\u00fcssel entgegenstreckte. Nach einiger Zeit verstreuten sich die Waisen wieder und grasten weiter. Als das R\u00f6ntgenger\u00e4t ankam, fanden sich Tomboi und Madiba an der Tr\u00e4nke der Stallungen ein, wo sie sich entspannten, bis der Tierarzt mit Suguta fertig war. Madiba und Loijuk waren es, die Suguta vor einigen Tagen an den Stallungen &#8222;eingeliefert&#8220; hatten. W\u00e4hrend Madiba wartete, stellte er die Vorderbeine in die Tr\u00e4nke und spritzte mit dem Wasser herum. Das R\u00f6ntgenbild zeigte gl\u00fccklicherweise keine Fremdk\u00f6rper in Sugutas Wunde, wie einen Pfeilkopf, was die Hauptsorge des Tierarztes gewesen war.<br \/>\nAm Nachmittag kamen Yatta und ihre Gruppe kurz zu den Waisen und Wendi schnupperte an Kithaka, bevor sie wieder ihren Freunden folgte.<br \/>\nDer Abend war ruhig und die Waisen konzentrierten sich aufs Grasen. Yatta und ihre Ex-Waisen-Herde meldeten sich an den Stallungen, kurz bevor die Waisen zur Nacht zur\u00fcckkamen. Es gab einigen Tumult, als die Ex-Waisen das untere Tor blockierten und versuchten, sich mit hineinzuschleichen. Den Keepern gelang es, sie vom Tor wegzukomplimentieren, sodass die Waisen in ihre Gehege gehen konnten. Sidai und Wendi beschwerten sich und liefen am Gehege auf und ab, aber schlie\u00dflich gaben sie auf und gingen davon.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7720152027-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mutara gibt den Weg vor<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 8. Juni 2015<\/strong><br \/>\nOlares Gruppe, bestehend aus Naisula, Murka, Kitirua, Ishanga und Olare kam noch vor Sonnenaufgang an den Stallungen an und lie\u00dfen sich vor Mutaras Gehege nieder. Yattas Herde mit Yatta, Yetu, Kinna, Nasalot, Sidai, Lenana, Ithumbah, Naserian, Wendi, Chyulu, Galana, Madiba, Buchuma, Taita, Half Trunk und anderen wilden Bullen schloss sich Olares Gruppe vor den Stallungen an, kurz bevor die Waisen herauskamen. Orwa ging, als er aus dem Gehege kam, gleich zu Kitirua und forderte sie zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus, musste sich aber ergeben, als die Niederlage unvermeidlich war. Orwa ging dann seinen Freunden hinterher, w\u00e4hrend Lenana und Sidai sich bei Kithaka, Barsilinga und Lemoyian erkundigten, ob sie gut geschlafen hatten.<br \/>\nOlare und ihre Gruppe machten sich wieder auf dem Weg, nachdem sie nach Suguta gesehen und festgestellt hatten, dass es ihr langsam besser geht. Die Waisen grasten im Kone-Gebiet, w\u00e4hrend Yatta und ihre Gruppe in Richtung Schlammbad ging. Mutara graste in der N\u00e4he von Turkwel, Suguta graste bei Shukuru, w\u00e4hrend Teleki sich mit Vuria zusammentat. Orwa teilte sich sein Futter mit Bomani und Lemoyian graste bei Barsilinga. Kanjoro ist ein Einzelg\u00e4nger und graste abseits von den Anderen, was nicht un\u00fcblich f\u00fcr ihn ist.<br \/>\nBeim Schlammbad schlossen sich Lualeni, Ololoo und Kenze den Waisen an. Lualeni hat vor einiger Zeit ihre Herde aufgel\u00f6st und scheint nun eine neue gr\u00fcnden zu wollen. W\u00e4hrend ihres Besuchs plante sie offenbar herauszufinden, welche Waisen geeignete Kandidaten f\u00fcr ihre Gruppe sein k\u00f6nnten. Sie ist clever, und ihr ist bewusst, dass die Keeper wissen, was sie vorhat. Also tat sie so, als w\u00fcrde sie nichts im Schilde f\u00fchren. Sie ging zum W\u00e4lzen, wo Ololoo, Kenze und Laragai sich ihr anschlossen. Bomani und Vuria verbrachten einige Zeit beim Staubbad, und Kithaka f\u00fchrte die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcck. Lualeni folgte den Waisen in einigem Abstand bis zum Kanziku, wo sie grasten. Lualeni hielt Abstand, um sich nicht verd\u00e4chtig zu machen, und als die Elefanten zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten, folgte sie ihnen weiter. Sie verbrachte mit Ololoo und Kenze einige Zeit auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen, bevor sie verschwanden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/772015259-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sidai sieht nach Barsilinga und Kithaka<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 9. Juni 2015<\/strong><br \/>\nLualeni, die wohl Olares Gruppe \u00fcbernommen hat, war fr\u00fch vor Sonnenaufgang mit Kenze, Ololoo, Olare, Naisula, Murka, Kitirua und Ishanga an den Stallungen. Als sich die Tore \u00f6ffneten, ging Lualeni direkt in die Stallungen, um nach Resten Ausschau zu halten. Kithaka juckte es am Bauch und er trat sich mit dem Bein gegen die juckende Stelle. Drau\u00dfen spielte Orwa mit Ololoo, w\u00e4hrend Shukuru sich mit Barsilinga unterhielt, indem sie ihren R\u00fcssel in seinen Mund steckte. Drau\u00dfen im Busch graste Naisula mit Vuria und Garzi. Die zwei Jungs waren froh, so dicht bei ihr zu sein, denn sie waren sicher, dass sie etwas neues von ihr lernen w\u00fcrden.<br \/>\nZur Schlammbadzeit kamen Yattas und Mulikas Gruppen in Begleitung von Half Trunk und f\u00fcnf anderen wilden Elefanten vor den Waisen am Schlammloch an. Kora, Kamboyo und Ithumbah fehlten allerdings dabei. Als die Waisen ankamen, wurden sie von Lenana und Sidai begr\u00fc\u00dft. Einer der wilden Bullen war ziemlich nerv\u00f6s und drohte allem und jedem in seiner N\u00e4he. Teleki, Narok und Bongo schlossen sich den Ex-Waisen beim W\u00e4lzen im Matschloch an, w\u00e4hrend Kithaka, Barsilinga und Lemoyian direkt zur Tr\u00e4nke gingen und sich dort zwischen die Ex-Waisen quetschten. Nachdem er getrunken hatte, wurde Kithaka von Chyulu weggebracht.<br \/>\nNach dem Schlammbad spielte Teleki erst mit Nasalot, dann mit Yetu. Orok und Sunyei genossen ein Staubbad, w\u00e4hrend Wendi mit einem wilden Bullen Wasser soff. Dann gab es gro\u00dfes Drama, als Teleki sich entschied, bei den Ex-Waisen und wilden Elefanten zu bleiben. Die Keeper versuchten, ihn zur\u00fcckzurufen, doch er h\u00f6rte nicht. Teleki lief weiter an der Spitze der Ex-Waisengruppe und geriet einmal sogar mitten unter die wilden Elefanten, so dass es f\u00fcr die Keeper unm\u00f6glich war, zu ihm zu gelangen. Schlie\u00dflich gelang es ihnen aber doch noch, ihn zu den Waisen zur\u00fcckzuholen.<br \/>\nAm Abend, bevor die Waisen zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten, tauchten dort Mulikas, Yattas und Lualenis Gruppen auf. Als die Waisen ankamen, blockierten Chyulu und Loijuk Lemoyian mit ihren R\u00fcsseln den Weg. Lemoyian beschwerte sich heftig, und Loijuk und Chyulu brachten ihn zum Eingang. Die Ex-Waisen waren in Begleitung von f\u00fcnf wilden Bullen, und die Jungs hatten jede Menge Ringk\u00e4mpfe. Ololoo spielte mit Meibai und sp\u00e4ter mit Taita. Napasha spielte mit Challa, w\u00e4hrend Buchuma mit Tomboi rangelte. Sp\u00e4ter kletterte Taita auf Lenana, w\u00e4hrend Orok versuchte, ein Warzenschwein zu verjagen, das zum Wassersaufen gekommen war. Das Warzenschwein lief entt\u00e4uscht davon, kehrte aber zur\u00fcck, nachdem die Ex-Waisen in den Busch verschwunden waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/77201521212-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Garzi und Vuria grasen mit Naisula<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 10. Juni 2015<\/strong><br \/>\nHeute war ein Tag ohne besondere Aktivit\u00e4ten. Nachdem die Waisen aus den Gehegen gekommen waren, f\u00fchrte Kanjoro den Weg zu den Weidegr\u00fcnden an. Teleki und Vuria hatten ein lustiges Kr\u00e4ftemessen, bei dem sie auf dem Boden lagen. Als sie aufstanden, staubten sie sich noch etwas ein, bevor sie weitergrasten. Barsilinga und Kithaka stritten sich darum, wer besser \u00fcber die Felsen klettern konnte. Da es im Nairobi-Nationalpark keine Felsen gibt wie in Ithumba, ist das eine ganz neue Disziplin f\u00fcr sie.<br \/>\nUm 10 Uhr wurde es bereits hei\u00df und Turkwel konnte die Hitze nicht mehr aushalten. Sie suchte sich einen schattigen Baum zum Grasen. Am Schlammloch gab es gro\u00dfe Aufregung, als Sities ihre Milch trank und sich anschlie\u00dfend im Busch versteckte, um mit der letzten Gruppe noch einmal zur F\u00fctterung zu kommen. Um die Keeper zu verwirren, f\u00fchrte sie die Gruppe nicht an, sondern lief an dritter Position in der Reihe auf die Keeper zu. Mit dieser cleveren Taktik gelang es ihr beinahe, etwas zus\u00e4tzliche Milch zu bekommen. Gl\u00fccklicherweise entdeckte sie der Keeper, der sie im ersten Durchgang gef\u00fcttert hatte, und stoppte den zweiten Keeper, der ihr gerade die Flasche hochhalten wollte. Nachdem ihr Plan f\u00fcr die Extramilch fehlgeschlagen war, ging sie langsam und bed\u00e4chtig davon. Sie hatte ihren R\u00fcssel im Mund, als ob sie \u00fcberlegte, wie um alles in der Welt die Keeper sie denn entdeckt haben k\u00f6nnten. Die Waisen soffen Wasser und wurden dann von Kithaka zum Grasen zur\u00fcckgef\u00fchrt.<br \/>\nDer Nachmittag war ruhig, und sp\u00e4ter am Abend spielte Turkwel mit Teleki und Bomani mit Laragai. Kurz bevor es dunkel wurde, kamen Olare, Naisula, Murka, Kitirua, Ishanga, Chaimu und Kilaguni an der Tr\u00e4nke der Stallungen vorbei, wo sie Wasser soffen, bevor sie wieder verschwanden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/77201521536-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Turkwel sucht Schatten unter einem Baum<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 11. Juni 2015<\/strong><br \/>\nKithaka, Barsilinga und Lemoyian haben sich nun an den Tagesablauf mit ihren Freunden in Ithumba gew\u00f6hnt. Kithaka kratzte seinen Bauch an einem Felsen vor den Stallungen, w\u00e4hrend Vuria und Bongo sich zu einem morgendlichen Kr\u00e4ftemessen trafen. Orwa legte sich hin, um auf dem Boden herumzurollen, da keiner der kleineren Waisen mit ihm rangeln wollte.<br \/>\nIm Busch graste Garzi in der N\u00e4he von Shukuru und die beiden ber\u00fchrten sich und kommunizierten so miteinander. Gegen 11 Uhr grasten Yattas und Mulikas Gruppen zusammen mit Half Trunk und neun weiteren wilden Elefanten in der N\u00e4he des Schlammlochs und warteten dort auf die Waisen. Sobald diese angekommen waren, kamen Sidai, Lenana und Chyulu als erste zu ihnen, um Barsilinga, Kithaka und Lemoyian zu begr\u00fc\u00dfen. Teleki verbringt seit kurzem gerne Zeit mit den Ex-Waisen und den wilden Elefanten, und so ging er direkt zu Yatta, Wendi, Challa und einem wilden Bullen, die sich unter einem Baum entspannten. Barsilinga ging immerzu herum und schnupperte an den Ex-Waisen, w\u00e4hrend Sidai sich f\u00fcr Kithaka und Chyulu f\u00fcr Lemoyian interessierte. Sie bewachte Lemoyian, w\u00e4hrend sie einen Stock in ihrem Mund hielt.<br \/>\nVuria unterhielt sich eine Weile mit Ololoo, indem die beiden ihre R\u00fcssel umschlangen, w\u00e4hrend Barsilinga zu Sidai ging und an ihr schnupperte. Wendi begr\u00fc\u00dfte Bomani und Kithaka, als sie an ihnen vorbeikam. Kenze und Sidai hatten ein lockeres Kr\u00e4ftemessen, w\u00e4hrend die Waisen angef\u00fchrt von Kithaka das Schlammloch verlie\u00dfen. Teleki forderte Meibai zu einem Ringkampf heraus, doch er konnte nichts gegen den kr\u00e4ftigen Meibai ausrichten und musste sich ergeben.<br \/>\nAm Nachmittag grasten die Waisen im Kanziku-Gebiet. Irgendwann wurde es sehr hei\u00df, und die Waisen sammelten sich unter einem Baum und warteten auf Abk\u00fchlung. Danach lie\u00dfen sie es bis zum Abend ruhig angehen. Kithaka f\u00fchrte die erste Gruppe zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/77201523011-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka genie\u00dft eine Kratzeinheit<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 12. Juni 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein ruhiger Morgen, als die Waisen angef\u00fchrt von Kanjoro aus den Gehegen kamen. Die Waisen gingen gar nicht erst an der Tr\u00e4nke vorbei, sondern folgten Kanjoro direkt zu den Weidegr\u00fcnden. Kithaka und Barsilinga begannen den Tag damit, sich an Felsen und B\u00e4umen zu kratzen. Shukuru nahm ein Staubbad und schloss sich dann Sities an. Nach einer kurzen Unterhaltung begannen sie zu grasen.<br \/>\nGegen 10 Uhr lotste Mutara die Herde zum Kone-Gebiet, wo es einen austrocknenden See gibt. Da es sehr hei\u00df war, l\u00e4utete Wasserratte Bongo ein fr\u00fches Schlammbad ein.<br \/>\nW\u00e4hrend der F\u00fctterungszeit war es dann aber k\u00fchl, und die Waisen brauchten nicht noch ein Bad. Sie soffen nur Wasser, und dann f\u00fchrte Kithaka sie in den Busch zur\u00fcck. Sie grasten heute Nachmittag am Kanziku. Lemoyian, der enger mit Barsilinga befreundet zu sein scheint als Kithaka, graste dicht bei Barsilinga und schloss sich danach Sities an. Das Wetter am Nachmittag war perfekt zum Grasen, und die Waisen fra\u00dfen ruhig vor sich hin.<br \/>\nAm Abend kamen Madiba und Tomboi an den Stallungen vorbei und nachdem sie genug gesoffen hatten, machten sie sich wieder auf den Weg.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/77201523422-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kanjoro f\u00fchrt die Waisen zu den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 13. Juni 2015<\/strong><br \/>\nNachdem sie aus den Gehegen gekommen waren, gingen Shukuru und Orwa zu einem h\u00fcgeligen, felsigen Gebiet nahe den Stallungen und fra\u00dfen die gr\u00fcnen B\u00fcsche, die dort wachsen. Suguta ist noch immer bei den Waisen, da sie sich noch von ihren Pfeilwunden erholt. Sie brachte die Waisen zum Kanziku, wo sie grasten. Shukuru schloss sich mit Teleki und Mutara zusammen, w\u00e4hrend Lemoyian bei seinem Freund Barsilinga graste. Shukuru unterbrach das Grasen, wie h\u00e4ufig, f\u00fcr ein Staubbad.<br \/>\nZur Schlammbadzeit hatten Narok und Orwa ein leichtes Kr\u00e4ftemessen, w\u00e4hrend sich Kithaka an einem Baumstumpf die juckenden F\u00fc\u00dfe kratzte. Laragai rollte sich unterdessen alleine auf dem Boden herum. Als sich die Waisen zum Aufbruch vorbereiteten, trafen nach und nach Mulikas, Yattas und Lualenis Gruppen ein. Teleki und Bongo hatten einen Ringkampf, w\u00e4hrend Chyulu und Lenana direkt auf Lemoyian zusteuerten und nach ihm sahen. Orwa lie\u00df sich von den Ex-Waisen gar nicht st\u00f6ren und entspannte sich im Schatten eines Baumes. Auch als Half Trunk an ihm vorbeiging, hob er nur kurz den R\u00fcssel zur Begr\u00fc\u00dfung hoch, und genoss dann weiter den k\u00fchlen Schatten. Wendi schnupperte an Kithaka und schob ihn zur Seite, als sie zur Tr\u00e4nke ging. Bongo beendete das Spiel mit Teleki, um sich einem wilden Bullen an der Tr\u00e4nke anzuschlie\u00dfen und dann wieder zu seinen Freunden zur\u00fcckzukehren. Teleki ging Vuria abl\u00f6sen, der einen Ringkampf mit Ololoo veranstaltete. Als Vuria Teleki kommen sah, beendete er das Spiel, damit auch Teleki seine Kr\u00e4fte mit dem Ex-Waisen messen konnte. Lenana und Chyulu nahmen Lemoyian mit zum Schlammloch, doch Lemoyian wollte sich nicht w\u00e4lzen. Also brachten sie ihn wieder zu seinen Freunden zur\u00fcck.<br \/>\nAm Nachmittag gingen die Waisen zum Grasen zur\u00fcck ins Kanziku-Gebiet, w\u00e4hrend die Ex-Waisen mit zehn wilden Bullen zum Kone gingen. Am Abend besuchte Olares Gruppe, mit Murka, Naisula und Kitirua, die Tr\u00e4nke an den Stallungen. Sie brachen wieder auf, kurz nachdem sie genug Wasser gesoffen hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/77201524224-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Suguta sieht schon wieder gut aus<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 14. Juni 2015<\/strong><br \/>\nNarok, Kithaka und Laragai soffen an der Tr\u00e4nke genug Wasser, um den ganzen Vormittag damit auszukommen. Orwa forderte Turkwel zu einem morgendlichen Ringkampf heraus, musste aber aufgeben, da sie st\u00e4rker war als er.<br \/>\nObwohl der Himmel blau und die Sonne hei\u00df war, nahm nur Narok am Schlammbad teil, umgeben von Garzi und Laragai. Kainuk brachte Lemoyian unter einen Baum, wo sie sich eine Weile um ihn k\u00fcmmerte. Lemoyian war gl\u00fccklich und kratzte gelegentlich als liebevolle Geste sein Ohr an Kainuk. Shukuru, Bongo, Kanjoro, Turkwel und Suguta gingen zu einem nahegelegenen Erdhaufen, wo sie sich lange Zeit einstaubten, bevor sie in den Busch zur\u00fcckkehrten. Bongo und Turkwel standen beim Staubbad R\u00fccken an R\u00fccken und kratzten einmal ihre Hintern aneinander.<br \/>\nZur\u00fcck in den Weidegr\u00fcnden grasten Shukuru und Suguta zusammen, und Suguta warf ab und zu Erde auf ihre Wunde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/77201574446-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Turkwel und Orwa beim morgendlichen Kr\u00e4ftemessen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 15. Juni 2015<\/strong><br \/>\nBald nachdem er aus dem Gehege gekommen war, lud Bongo Orwa zu einen Kr\u00e4ftemessen ein, doch Orwa lehnte ab. Bongo versuchte, ihn zu zwingen, indem er ihn etwas schubste, doch Orwa drehte sich um und fra\u00df weiter, als w\u00e4re nichts geschehen. Bongo war entt\u00e4uscht und machte sich auf die Suche nach seinem Spielkameraden Vuria. Kithaka hat die Kunst des Kratzens gemeistert und quetschte sich zwischen niedrige \u00c4ste, um sich den Bauch zu kratzen. Vuria, Orwa und Bongo schlossen sich zum Grasen zusammen, doch Orwa verlie\u00df die Gruppe sp\u00e4ter, um sich Narok anzuschlie\u00dfen. Die beiden f\u00fchrten ihren unvermeidlichen lockeren Trainings-Ringkampf durch. Sp\u00e4ter wurde es sehr hei\u00df, und Barsilinga und sein Freund Lemoyian unterbrachen das Fressen, um sich bei einem Staubbad abzuk\u00fchlen.<br \/>\nObwohl zur Schlammbadzeit die Sonne brannte, w\u00e4lzten sich nur Garzi, Narok, Bongo und Laragai. Die Anderen standen nur im Wasser und sahen dem Spa\u00df ihrer vier Freunde zu. Als Bongo aus dem Wasser kam und bemerkte, dass Vuria noch trocken war, blockierte er ihm den Weg. Vuria gelang es aber schlie\u00dflich, einen Ausweg zu finden. Die beiden rangelten eine Weile, ehe Vuria sich ergab.<br \/>\nZur\u00fcck in den Weidegr\u00fcnden war es noch immer hei\u00df, und die Waisen suchten Schutz unter einem Baum und warteten, bis die Temperaturen wieder geeignet zum Grasen waren.<br \/>\nSp\u00e4t am Abend kamen Yattas, Mulikas und Lualenis Gruppen in Begleitung von vier wilden Bullen zum Saufen zu den Stallungen. Ithumba, Kamboyo und Kora sind noch immer auf Reisen und wurden schon lange nicht mehr gesehen. Nach zweimonatiger Abwesenheit kam heute der Rest von Sugutas Gruppe vorbei. Wir schauten sie genau an, um zu sehen, ob noch anderen aus der Gruppe das gleiche wie Suguta widerfahren war. Die Herde, bestehend aus Melia, Tumaren, Chemi Chemi, Kibo, Kalama und Kandecha war lange weg gewesen. Tumaren und Kandecha hatten ebenfalls Wunden, die aber gut heilten. Es scheint, als h\u00e4tten sie diese Verletzungen bei dem gleichen Zwischenfall davongetragen wie Suguta. Ihre Wunden enthielten aber keine Pfeile, und es ist unklar, was ihnen passiert war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7720157472-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Barsilinga staubbadet<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 16. Juni 2015<\/strong><br \/>\nNapasha, Chyulu, Tomboi, Buchuma und Madiba waren heute Morgen an den Stallungen. Als sich die Tore \u00f6ffneten, ging Chyulu direkt in das Gehege, um Kithaka, Lemoyian und Barsilinga zu begr\u00fc\u00dfen. Napasha stand am Haupttor und blickte ins Gehege. Narok war die Erste, die das Gehege verlassen wollte, doch zu ihrer \u00dcberraschung stand Napasha am Tor. Sie dachte kurz nach und wusste, dass sie von dem gro\u00dfen Ex-Waisen-Bullen geschubst werden k\u00f6nnte, wenn sie versuchte, sich vorbeizudr\u00e4ngeln. Sie n\u00e4herte sich Napasha und streckte ihm ihren R\u00fcssel entgegen, und Napasha erwiderte die Begr\u00fc\u00dfung. Narok versuchte, ihren R\u00fcssel in Napashas Mund zu stecken und besch\u00e4ftigte ihn auf diese Weise. Dadurch konnte die Waisen hinter ihr schnell hinausgehen und zur Tr\u00e4nke gelangen. Nachdem sie Wasser gesoffen hatten, f\u00fchrte Ex-Waise Chyulu die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden. Sie graste dann in der N\u00e4he und leistete Shukuru Gesellschaft.<br \/>\nUm 7 Uhr schloss sich Sugutas Herde mit Chemi Chemi, Kalama, Kandecha, Naisula, Olare, Tumaren, Melia, Kibo, Ishanga, Murka, Kitirua, Kilaguni, Chaimu, Lualeni und Ololoo den Waisen und Suguta an. Sp\u00e4ter f\u00fchrte Lualeni die anderen halb-unabh\u00e4ngigen Waisen zur Tr\u00e4nke an den Stallungen, wo Kandechas und Tumarens Wunden ein zweites Mal gereinigt und mit gr\u00fcner Tonerde bedeckt wurden. Die Keeper versuchten, Tumaren und Kandecha zu \u00fcberzeugen, bei den Waisen zu bleiben, doch sie lehnten ab. Sie wissen instinktiv, dass ihre Wunden nicht so schlimm sind und sie keine so intensive Behandlung ben\u00f6tigen, wie sie Suguta bereitwillig akzeptiert hat.<br \/>\nAuf dem Weg zum Schlammbad bekamen die Waisen Gesellschaft von den Ex-Waisen Buchuma, Tomboi, Rapsu und Loijuk. Naisula verwickelte Teleki in einen Ringkampf, und auch Kalama und Garzi hatten einen. Die Sonne brannte hei\u00df, und so genossen Garzi, Narok, Loijuk, Ololoo, Rapsu, Tomboi, Lualeni, Suguta, Buchuma und Kandecha ein tolles Schlammbad. Kilaguni f\u00fchlt sich schon sehr erwachsen und hielt sich immer bei den gro\u00dfen Jungs Tomboi und Rapsu auf.<br \/>\nNach dem Schlammbad schloss sich Kithaka Naisula und Kalama an, die sich unter einem Baum vor der Sonne versteckten. Tomboi ging zum Staubbad, w\u00e4hrend Loijuk und Rapsu in entgegengesetzter Richtung dasselbe im Sinn hatten. Olare nahm Lemoyian und Barsilinga mit zu einem umgest\u00fcrzten Baum, wo sie abwechselnd ihre B\u00e4uche kratzten. Die Waisen wurden dann von den \u00c4lteren zu den Stallungen zur\u00fcckgebracht. Lualeni f\u00fchrte sie schlie\u00dflich davon, nachdem sie zwei Stunden lang zusammen im Kanziku-Gebiet gegrast hatten. Die Keeper versuchten, die halbunabh\u00e4ngige Gruppe zu \u00fcberzeugen, bei den Waisen zu bleiben, doch sie h\u00f6rten nicht und folgten lieber Lualeni.<br \/>\nAm Abend auf dem Heimweg trafen die Waisen auf Yattas Gruppe. Chyulu schloss sich ihnen an und eskortierte Kithaka, Lemoyian und Barsilinga zur\u00fcck zu den Stallungen. Genau wie Sidai und Lenana schenkt sie den gl\u00fccklichen Neuank\u00f6mmlingen ganz besonders viel Aufmerksamkeit und die Neulinge nehmen diese gerne in Empfang.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/77201575252-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Narok begr\u00fc\u00dft am Morgen Napasha<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 17. Juni 2015<\/strong><br \/>\nVuria und Garzi kamen mit Zweigen im Mund aus den Gehegen, die sie erst fallen lie\u00dfen, als sie im Busch angekommen waren. Kainuk schloss sich mit Orwa zusammen, w\u00e4hrend Narok, Bongo und Garzi zusammen fra\u00dfen. Sities kratzte ihren Bauch an einem Felsen, an dem sie beim Fressen vorbeigekommen war.<br \/>\nBeim Schlammbad kam ein junger wilder Bulle zur Tr\u00e4nke. Barsilinga und Narok waren mutig genug, sich ihm beim Saufen anzuschlie\u00dfen. F\u00fcr Barsilinga, der als Neugeborener verwaiste, sind solche Begegnungen sehr wichtig, denn vor seiner Zeit in Ithumba war er noch nie auf gro\u00dfe, wilde Elefanten gesto\u00dfen. Sein Instinkt funktioniert aber, denn er hat keine Angst und genie\u00dft jede Minute bei solchen Zusammentreffen. Nur Laragai und Bongo nahmen heute am Schlammbad teil. Unsere Wasserratte Bongo kann nie widerstehen. Bongo und Laragai gingen nach ihrem Bad zum Einstauben, w\u00e4hrend Barsilinga sich unter einem Baum im Schatten entspannte, nachdem er sich von dem wilden Besucher verabschiedet hatte.<br \/>\nZur\u00fcck in den Weidegr\u00fcnden war es sehr hei\u00df und Suguta, Lemoyian und Teleki entspannten sich unter einem Baum, bis die Temperaturen wieder fielen. Der Rest des Nachmittags verlief ruhig, doch am Abend kamen Olare, Naisula, Kitirua, Ishanga, Tumaren, Melia, Kandecha, Kibo, Chemi Chemi, Murka und Kalama zum Saufen zu den Stallungen und statteten ihrer Freundin Suguta einen Besuch ab. Tumarens und Kandechas Wunden wurden noch einmal gereinigt und mit Tonerde bedeckt. Yattas und Mulikas Gruppen kamen sp\u00e4ter vorbei, als es schon fast dunkel war, und hatten zwei wilde Elefanten dabei.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7720158518-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa spielt an den Gehegen mit Kainuk<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 18. Juni 2015<\/strong><br \/>\nZur 11-Uhr-F\u00fctterung war es k\u00fchl, sodass nur Bongo, Narok und Laragai ein Schlammbad nehmen wollten. Kainuk scheint eine Schw\u00e4che f\u00fcr Lemoyian zu haben; sie ging zu ihm hin\u00fcber und legte ihren R\u00fcssel liebevoll auf ihn. Laragai ging nach dem Schlammbad zum Staubbad \u00fcber, w\u00e4hrend Barsilinga und Kithaka ein Kr\u00e4ftemessen veranstalteten, bei dem Barsilinga gewann. Lemoyian verlie\u00df Kainuk und nahm ein paar Ringkampf-Nachhilfestunden bei Bomani. Bomani nahm sich danach Kithaka vor, der in der N\u00e4he stand und rangelte mit ihm.<br \/>\nAm Nachmittag war es k\u00fchl, und die Waisen mussten beim Fressen nicht einmal mit ihren Ohren wedeln. Sities graste in der N\u00e4he von Mutara, w\u00e4hrend Kithaka das Fressen unterbrach und ein Staubbad nahm. Garzi graste nahe bei Bomani, und manchmal steckte Bomani seinen R\u00fcssel in Garzis Mund und legte ihn sp\u00e4ter auch noch auf seinen R\u00fccken.<br \/>\nSp\u00e4t am Abend meldete sich Olare, die Sugutas F\u00fchrungrolle vertretungsweise \u00fcbernommen zu haben scheint, zusammen mit Melia, Tumaren, Kandecha, Kibo, Chemi Chemi, Chaimu, Kilaguni, Kalama und Ishanga an den Stallungen. Die Wunden von Tumaren und Kandecha wurden erneut gereinigt. Danach brachen die halbunabh\u00e4ngigen Waisen wieder auf, zufrieden, dass es Suguta gut geht und dass ihre eigenen Wunden behandelt wurden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7720158828-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bomani im Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 19. Juni 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Morgen, als sich Murka, Naisula, Kitirua, Napasha, Challa und zwei junge wilde Bullen den Waisen anschlossen. Turkwel spielte sch\u00f6n mit Murka, w\u00e4hrend Sities und ihr Freund Garzi unter der einzigen Akazie an den Stallungen standen. Kurz nachdem die Waisen zum Grasen aufgebrochen waren, kamen zehn wilde Elefanten auf dem Weg zum Kalovoto an den Stallungen vorbei. Nur vier der Elefanten trauten sich zum Saufen an die Tr\u00e4nke.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch forderte Orwa Kainuk heraus, und wie \u00fcblich musste er aufgeben. Orwa ging dann zu Naisula und versuchte, ein paar neue Ringkampftechniken zu erlernen, indem er mit ihr rangelte. Bongo und sein Spielkamerad Vuria trafen sich an einem Busch, der sie mit leckeren Bl\u00e4ttern angelockt hatte. Erst dann merkten die Jungs, dass sie sich am Morgen gar nicht begr\u00fc\u00dft hatten; ihre Begr\u00fc\u00dfungen bestehen immer aus Schieben und Schubsen. So rangelten sie eine ganze Weile. Am Ende war es ein Unentschieden, da keiner die Oberhand gewinnen konnte.<br \/>\nBeim Matschloch hielten Kithaka, Lemoyian und Barsilinga ein privates Treffen unter einer Akazie ab, um zu diskutieren, was sie so erlebt hatten, seit sie in Ithumba sind. Danach trennten sich ihre Wege wieder, und Kithaka ging zu den anderen Waisen, w\u00e4hrend Barsilinga sich einen anderen Baum zum Anlehnen suchte. Orwa stand in Mutaras N\u00e4he und kommunizierte \u00fcber Ber\u00fchrungen mit ihr. Das Wetter war k\u00fchl, und so nahmen nur Bongo, Narok, Laragai und Kanjoro am Schlammbad teil. Sp\u00e4ter hob Teleki einen Stock auf, um sich damit an der Brust zu kratzen.<br \/>\nW\u00e4hrend des Nachmittags fra\u00df Lemoyian die meiste Zeit neben Barsilinga. Gegen Abend unterbrachen Orwa, Sities, Barsilinga, Bongo und Kainuk das Fressen und nahmen ein ausgiebiges Staubbad.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/77201581513-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murka und Turkwel spielen am Morgen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 20. Juni 2015<\/strong><br \/>\nKibo, Kandecha, Tumaren, Olare, Chemi Chemi und Kalama kamen vor Sonnenaufgang an den Stallungen an. Sie legten sich nochmal hin und schliefen, w\u00e4hrend sie darauf warteten, dass ihre Waisenfreunde und ihre geliebte Suguta herauskamen. Als es soweit war, f\u00fchrte Suguta die Waisen an, und die Ex-Waisen, die nun inzwischen aufgewacht waren, schlossen sich ihnen an. So gingen sie alle zusammen zu den Weidegr\u00fcnden. Es war ein wenig aktiver Morgen, und die Waisen konzentrierten sich ganz aufs Grasen.<br \/>\nUm 11 Uhr war es hei\u00df, und Laragai, Bongo, Garzi, Kanjoro und Suguta w\u00e4lzten sich im Matsch. Suguta hat sich hervorragend erholt, und ihre Wunden sind beinahe vollst\u00e4ndig verheilt. Sie genie\u00dft es, noch einmal unter den abh\u00e4ngigen Waisen zu sein und geht abends von ganz allein in die Stallungen hinein. Sie wird selbst entscheiden, wann sie wieder aufbrechen wird. Mutara ging zur Tr\u00e4nke und stellte ihre Vorderbeine hinein, um mit dem Wasser zu spielen. Kainuk nahm ihren Lemoyian, und sie entspannten sich unter einem Baum. Kainuk hob etwas Gras mit ihrem R\u00fcssel auf und steckte es in ihren Mund. Lemoyian streckte dann seinen R\u00fcssel aus und nahm sich ein paar der Grashalme aus ihrem Mund. Bomani versuchte, sich Kibo in den Weg zu stellen, als dieser zur Tr\u00e4nke ging. Das war aber ein gro\u00dfer Fehler, denn er wurde unwirsch zur Seite geschubst. Kibo, der als winziges Baby zu uns gekommen war, ist jetzt ganz sch\u00f6n kr\u00e4ftig und w\u00e4chst zu einem pr\u00e4chtigen jungen Bullen heran.<br \/>\nAls Lemoyian zum Busch zur\u00fcck ging, traf er auf Kithaka, der versuchte, ihn zu schubsen. Lemoyian beschwerte sich lautstark, was Kainuk mitbekam. Sie rannte herbei, um zu sehen, was das Problem war und nahm Lemoyian mit sich, um ihn vor Kithaka zu besch\u00fctzen. Die Waisen grasten im Kanziku-Gebiet, Sities in der N\u00e4he von Mutara, w\u00e4hrend Shukuru eine Weile staubbadete. Eine Stunde sp\u00e4ter machten sich die halbunabh\u00e4ngigen Waisen wieder auf den Weg und gingen weiter in den Busch hinein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7720158182-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Chemi Chemi an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 21. Juni 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Morgen, und die Waisen schlenderten locker aus den Gehegen. Nachdem sie Wasser aus der Tr\u00e4nke gesoffen hatten, f\u00fchrte Kanjoro sie zu den Weidegr\u00fcnden. Dort forderte Orwa Kainuk zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus, w\u00e4hrend Teleki mit Narok spielte. Orwa schloss sich dann beim Grasen mit Barsilinga und Kithaka zusammen, w\u00e4hrend Lemoyian mit seiner neugefundenen Freundin Kainuk graste.<br \/>\nUm 11 Uhr f\u00fchrte Kithaka die erste Gruppe zum Schlammloch an. Er gew\u00f6hnt sich schnell an alle Orte in Ithumba und den \u00fcblichen Tagesablauf hier. Nachdem die Waisen ihre Milch getrunken hatten, ging Garzi direkt zum Matsch, in dem er ein Warzenschwein vorfand. Mit aufgestellten Ohren ging er auf das Warzenschwein los, doch zu seiner \u00dcberraschung floh es nicht, sondern rollte sich weiter im Schlamm herum. Erst als die Keeper sich n\u00e4herten, ging das Warzenschwein aus dem Wasser. Kainuk, Lemoyian und Barsilinga entspannten sich unter einem Baum, w\u00e4hrend Bongo, Narok, Laragai und Sities sich im Wasser abk\u00fchlten, herumrollten, spritzten und komplett untertauchten. Wolken von Schmetterlingen f\u00fcllten die Luft, und die Keeper beobachteten dieses wunderbare Schauspiel. Kanjoro, Narok, Laragai und Turkwel spielten mit der roten Erde, bevor Mutara die Gruppe zur\u00fcck zu den Weidegr\u00fcnden f\u00fchrte.<br \/>\nAm Nachmittag hatten Vuria und Kithaka eine Meinungsverschiedenheit, die sie durch einen Ringkampf l\u00f6sen wollten. Kanjoro mischte sich aber ein und schob die beiden auseinander. Bomani graste in der N\u00e4he von Garzi und Lemoyian bei Barsilinga.<br \/>\nAm Abend meldeten sich Yattas und Mulikas Herden an den Stallungen und hatten vier Bullen dabei, von denen einer in Musth war. \u00dcberraschenderweise hatte es der Bulle in Musth auf Kinna abgesehen. Kinna wurde im Februar 2013 das erste Mal von einem wilden Bullen verfolgt und Anfang 2014 zeigte sie Anzeichen einer Schwangerschaft. Wir waren die ganze Zeit \u00fcberzeugt, dass Kinna schwanger ist und warten nun seit zwei Jahren und vier Monaten auf ein Baby. Und nun wird sie von einem wilden Bullen gejagt! Wenn Kinna nun empfangsbereit ist, dann k\u00f6nnte sie eine Fehlgeburt gehabt haben. Wir werden das weiter beobachten, denn wir sind alle sehr verwirrt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/77201582148-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Garzi genie\u00dft das Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 22. Juni 2015<\/strong><br \/>\nMadiba besuchte am Morgen die Stallungen, und kurz nachdem die Waisen herausgekommen waren, ging Narok zu ihm und sie unterhielten sich mit umschlungenem R\u00fcssel. Narok scheint die Rolle der Empfangsdame \u00fcbernommen zu haben und daf\u00fcr verantwortlich zu sein, die Besucher zu begr\u00fc\u00dfen. Sities, Laragai und Vuria gingen an der Tr\u00e4nke vorbei, wo sie genug Wasser soffen, dass es f\u00fcr den Vormittag reichte. Dann folgten sie ihren Freunden, die bereits zum Grasen aufgebrochen waren.<br \/>\nUm 7:30 Uhr ging das Schauspiel um Kinna und den wilden Bullen weiter, als Kinna in Begleitung von vier wilden Bullen und den Ex-Waisen zu den Stallungen kam. Der dominante Bulle bliebt dicht bei Kinna und die anderen Bullen f\u00fcrchteten ihn offensichtlich, denn wann immer er sich umdrehte, rannten die anderen Bullen vor ihm weg.<br \/>\nIm Busch verwickelte Kainuk Orwa in ein Kr\u00e4ftemessen, bei dem Orwa sich ergab und floh. Chyulu schloss sich den Waisen an und ging direkt Lemoyian babysitten. Kainuk gefiel das gar nicht, denn sie hat es sich selbst zur Aufgabe gemacht, Lemoyian zu bemuttern. Zwischen den \u00e4lteren K\u00fchen sind sehr viele Eifers\u00fcchteleien zu beobachten. Kainuk hatte aber keine Wahl und musste Chyulu \u00fcbernehmen lassen, denn Chyulu ist viel \u00e4lter und in der Elefantengesellschaft gehorchen die J\u00fcngeren den \u00c4lteren oder sie werden bestraft.<br \/>\nZur Schlammbadzeit soffen Half Trunk und Rapsu Wasser von der Tr\u00e4nke, wo sich die Waisen ihnen anschlossen. Half Trunk und Rapsu gingen dann zum Schlammloch. Sities spielte mit Orwa, w\u00e4hrend Kithaka versuchte, sich mit Laragai anzulegen. Wegen ihrer Gr\u00f6\u00dfe dachte er, er k\u00f6nnte gegen sie gewinnen, aber Laragai kennt da keinen Spa\u00df! Sie ging auf ihn los wie eine bedrohte Wespe und griff ihn erbarmungslos an, bis Kithaka schrie und um sein Leben rannte. Er w\u00fcnschte sich sehnlichst, diese Auseinandersetzung nicht angefangen zu haben. Der wunderbare Orwa hatte viel Spa\u00df beim Spielen mit Turkwel.<br \/>\nAm Nachmittag k\u00fcmmerte sich Chyulu weiter um Lemoyian, und Kainuk musste eifers\u00fcchtig zusehen. Vuria spielte mit Bongo und Suguta verbrachte einige Zeit alleine beim Staubbad. Am Abend brachte Chyulu Lemoyian zur\u00fcck zu den Stallungen, doch sie wurde unleidlich, als sie nicht mit ins Gehege durfte. Sie protestierte vor den Stallungen, indem sie Staub in die Luft warf und sich hinlegte. Schlie\u00dflich wurde sie aber m\u00fcde, gab auf und kehrte zu ihren Ex-Waisen-Freunden zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/77201583142-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Madiba macht intensiv Gebrauch von der Tr\u00e4nke an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 23. Juni 2015<\/strong><br \/>\nEs scheint, als w\u00e4ren die Flitterwochen f\u00fcr Kinna und die Bullen vorbei. Noch bevor die Waisen herausgelassen wurden, standen die Ex-Waisen ohne wilde Bullen vor den Stallungen. Als die Tore ge\u00f6ffnet wurden, eilte Chyulu als Erste in die Gehege, um sich zu erkundigen, wie Lemoyian geschlafen hatten. Die anderen Ex-Waisen kamen nur in die Gehege, um herauszufinden, wieviele Zweige sie noch pl\u00fcndern konnten. Nasalot, eine der gro\u00dfe Ex-Waisen-K\u00fche, ging in das Gehege, hob ein paar \u00fcbriggebliebene Zweige auf und nahm sie mit sich, um sie drau\u00dfen zu fressen. Nasalot hatte fr\u00fcher eine ganz besondere Schw\u00e4che f\u00fcr die kleinen Babys, doch sie hat sich ge\u00e4ndert und interessiert sich nun kaum noch f\u00fcr sie. Das ist seltsam und bemerkenswert. Sidai, die am Anfang auch ganz hei\u00df darauf war, sich um die drei neuen Babys zu k\u00fcmmern, scheint aufgegeben zu haben, seit sie nicht in die Gehege durfte. Sie war auf dem Gel\u00e4nde und sah nur zu, wie Chyulu sich mit den Neulingen besch\u00e4ftigte. Sities und Bongo schlossen sich Galana an der Tr\u00e4nke an, w\u00e4hrend Ololoo Narok nervte, indem er versuchte, sie zu besteigen.<br \/>\nAls die Waisen drau\u00dfen im Busch waren, graste Shukuru dicht bei Barsilinga, der dann einen Ringkampf mit Kithaka hatte, bei dem Kithaka unterlag. Zur Schlambadzeit schlossen sich die gro\u00dfen Ex-Waisen-Bullen Rapsu und Madiba den Waisen an, brachen aber dann bald wieder auf. Lemoyian versuchte, sich mit Bomani zu messen, doch der war zu stark f\u00fcr ihn und er musste sich ziemlich schnell geschlagen geben. Kanjoro rangelte mit Teleki, w\u00e4hrend Garzi und Bomani sich einstaubten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/77201582456-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sidai mit Barsilinga und Loijuk<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 24. Juni 2015<\/strong><br \/>\nHeute war ein Tag ohne viel Aktivit\u00e4t. Die Waisen begannen ihn, indem sie an der Tr\u00e4nke vorbeigingen und sich mit gen\u00fcgend Wasser ausstatteten, um am Vormittag zu grasen.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch ritt Bongo auf Vuria, w\u00e4hrend Kithaka sich an den B\u00e4umen kratzte. Die anderen Waisen grasten ruhig, bis es Zeit f\u00fcr das Schlammbad an, bei dem sich Rapsu zu ihnen gesellte. Kithaka ging zu ihm und begr\u00fc\u00dfte ihn, indem er ihm seinen R\u00fcssel entgegenstreckte und so seine Anwesenheit honorierte. Rapsu antwortete in der gleichen Weise und schnupperte an Kithaka. Dann eskortierte Rapsu die Waisen zum Schlammloch, wo er sich Teleki, Laragai, Garzi, Suguta, Narok, Bongo, Kanjoro und Sities zu einem spektakul\u00e4ren Schlammbad anschloss. Danach hatten Garzi und Bomani ein Kr\u00e4ftemessen, das Garzi als Verlierer beendete.<br \/>\nRapsu f\u00fchrte die Waisen schlie\u00dflich zur\u00fcck zu den Weidegr\u00fcnden. Wegen der hohen Temperaturen entspannte er sich eine Weile unter einem Baum und beobachtete die kleinen Racker. Am Abend trennte er sich wieder von den Waisen und verschwand im Busch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/77201582757-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Rapsu und Kithaka begr\u00fc\u00dfen sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 25. Juni 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen kamen in heiterer Stimmung aus den Gehegen. Orwa begann den Tag, indem er Turkwel in einen Ringkampf verwickelte. Nachdem er damit fertig war, begann er das gleiche mit Kanjoro. Dieser Kampf endete unentschieden. Auch Bongo und Vuria w\u00e4rmten sich mit einem Kr\u00e4ftemessen auf. Suguta, die sich gut erholt, kam an einem gro\u00dfen Baumstumpf vorbei, an dem sie sich ihren Bauch kratzte, der wohl wegen des Heilungsprozesses juckte. Sp\u00e4ter rangelten Bongo und Vuria noch etwas weiter.<br \/>\nAm Matschloch f\u00fchrten Turkwel, Lemoyian und Barsilinga das Staubbad an, w\u00e4hrend Suguta, Shukuru, Garzi, Bongo, Kanjoro, Narok und Sities ein energisches Schlammbad nahmen. Orwa badet nur selten; er stand stattdessen unter einer Akazie und entspannte sich, w\u00e4hrend er darauf wartete, dass seine Freunde fertig wurden.<br \/>\nAm Nachmittag grasten die Waisen im Kanziku-Gebiet. Obwohl es hei\u00df war, konzentrierten sie sich aufs Fressen und wedelten dabei kontinuierlich mit den Ohren. Es war ruhig und die Vegetation vertrocknet, sodass die Waisen keine Zeit zu verlieren hatten. Ablenkung durch andere Aktivit\u00e4ten w\u00fcrde nur daf\u00fcr sorgen, dass sie abends zu den Stallungen zur\u00fcckkehren m\u00fcssen, ohne genug leckeres Gr\u00fcn in ihre M\u00e4gen gestopft zu haben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7720158530-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Vuria findet Bongos Bad verlockend<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 26. Juni 2015<\/strong><br \/>\nBuchuma und Tomboi soffen fr\u00fch am Morgen an der Tr\u00e4nke Wasser, als die Kleinen aus ihren Gehegen kamen. Narok stellt \u00fcblicherweise das Begr\u00fc\u00dfungskommittee dar und ging sofort zu ihnen. Sie machte den R\u00fcssel lang, um an Buchuma zu schnuppern und dieser antwortete, indem er tief kollerte. Nachdem Narok sich vergewissert hatte, dass es wirklich Tomboi und Buchuma waren, war sie zufrieden mit der Begr\u00fc\u00dfungszeremonie und ging weiter. Sie traf sich mit Bongo, und sie hatten ein kurzes Kr\u00e4ftemessen, das aber von Kanjoro gest\u00f6rt wurde, der zwischen sie lief und sie trennte. Bevor die Waisen das Gel\u00e4nde verlie\u00dfen, kamen Mulikas und Yattas Herden an, und Chyulu ging schnurstracks zu ihrem Lemoyian. Kainuk, die sich um Lemoyian k\u00fcmmert, wenn Chyulu nicht da ist, konnte den beiden nur in einigem Abstand folgen. Orwa liebt es, die \u00c4lteren herauszufordern; er hatte einen Ringkampf mit Orok und dann mit Meibai, bevor er zu seinem Altersgenossen Kanjoro ging. Das passierte aber erst, nachdem er gegen Orok und Meibai keinen Stich gesehen hatte. Drau\u00dfen im Busch nahm Chyulu zwei Stunden lang ihren Liebling Lemoyian in Beschlag, bevor sie aufbrach und endlich Kainuk die M\u00f6glichkeit gab, bei Lemoyian zu sein.<br \/>\nUm 9 Uhr tauchten Chaimu, Kilaguni und Ishanga an den Stallungen auf und soffen etwas Wasser. Dann verschwanden sie in die gleiche Richtung, aus der sie gekommen waren. Ishanga scheint keine dauerhafte Herde zu haben und ist wie ein Reisender, der in irgendeinen Bus einsteigt und einfach irgendwo hinf\u00e4hrt &#8211; Hauptsache, es gibt genug andere, die mitfahren. Sie wechselt die Gruppen wie Andere die Unterw\u00e4sche.<br \/>\nZur Schlammbadzeit war es hei\u00df, doch trotzdem wollten sich nur Narok, Laragai und Bongo, unser Wasserliebhaber, w\u00e4lzen. Nach dem Schlammbad erfanden Bongo und Laragai eine neue Staubbadtechnik, bei der sie sich auf dem Boden herumrollten. Vuria und Kithaka hatten ein l\u00e4ngeres leichtes Kr\u00e4ftemessen, und Garzi versuchte, Barsilinga herauszufordern. Er stellte seine Ohren auf, gab aber schlie\u00dflich auf, als er merkte, dass sich Barsilinga von solchen Drohungen nicht beeindrucken lie\u00df.<br \/>\nAm Nachmittag war es noch immer hei\u00df, und die Waisen sammelten sich auf Gehei\u00df von Suguta unter einem Baum mit viel Schatten. Sp\u00e4ter fielen die Temperaturen, und die Waisen konnten weitergrasen. Am Abend schlossen Bongo und Vuria die Aktivit\u00e4ten des Tages mit einem Kr\u00e4ftemessen ab, das vorzeitig endete. Mutara, die in der N\u00e4he fra\u00df, mischte sich ein und schob die zwei Jungs auseinander.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/77201583545-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Buchuma auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 27. Juni 2015<\/strong><br \/>\nDie Ex-Waisen kamen fr\u00fch vor Sonnenaufgang an den Stallungen an und legten sich zum Schlafen hin. Es war ein toller Anblick, diese ganzen gro\u00dfen grauen Haufen zu sehen, die gem\u00fctlich und entspannt dalagen und wussten, dass sie hier in v\u00f6lliger Sicherheit sind. Am Morgen kamen die halbunabh\u00e4ngigen Waisen dazu und sahen nach, wie es ihrer Freundin Suguta so geht, die immer noch in den Stallungen schl\u00e4ft, sich aber gut erholt. Die Gruppe bestand aus Kalama, Naisula, Kibo, Kitirua, Tumaren, Kandecha, Olare, Chemi Chemi, Melia und Murka. Sowohl die Ex-Waisen als auch Sugutas Gruppe gingen heute mit den Waisen hinaus. Chyulu graste bei ihrem Liebling Lemoyian, w\u00e4hrend Teleki bei Wendi fra\u00df. Eine Stunde sp\u00e4ter machten sich die Ex-Waisen dann davon.<br \/>\nNachdem Kithaka, Barsilinga und Lemoyian ihre Milch getrunken hatten, ging Lemoyian zum Wasserloch, wo er auf zwei Warzenschweine traf. Er stellte seine Ohren auf und ging zum Angriff \u00fcber, und es gelang ihm, die Warzenschweine im Alleingang zu verjagen. Barsilinga, der noch nie gro\u00dfe Begeisterung f\u00fcrs W\u00e4lzen gezeigt hat, stand unter einer Akazie, die er sehr mag. Lemoyian kam dazu, und sp\u00e4ter noch Kainuk. Der gro\u00dfe Junge Rapsu meldete sich am Schlammloch und ging direkt zum W\u00e4lzen. Das zog Garzi, Bongo, Shukuru, Teleki, Kanjoro und Laragai an. Laragai ging zur gegen\u00fcberliegenden Seite, wo sie ein kleines privates Schlammbad nahm, ungest\u00f6rt von den anderen. Mutara wartete, bis alle aus dem Wasser gekommen waren. Sie h\u00e4lt sich offenbar f\u00fcr zu erwachsen, um mit den Kindern und einem gro\u00dfen Jungen, in diesem Fall Rapsu, zu baden. Kainuk und Orwa hatten einen leichten Ringkampf, der endete, als sie Rapsu n\u00e4herkommen sahen.<br \/>\nAm Nachmittag grasten die Waisen am oberen Kalovoto, wo sie sich weit verteilten, sodass bis zum Sonnenuntergang jeder genug Futter finden konnte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/77201585018-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Vuria schnuppert an Wendi<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 28. Juni 2015<\/strong><br \/>\nYattas, Mulikas und Lualenis Herden meldeten sich fr\u00fch am Morgen an den Stallungen. Als die Waisen herauskamen, begr\u00fc\u00dfte Chyulu gleich Lemoyian und begleitete ihn zum Grasen. Narok forderte Yetu zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus und bekam dann auch noch Hilfe von Orwa. Als Yetu sich nicht imstande sah, gegen die beiden Waisen anzukommen, zog sie sich zur\u00fcck, um nicht zu verlieren. Teleki forderte Makena heraus und verlor, denn Makena ist sowohl gr\u00f6\u00dfer und st\u00e4rker als auch erfahrener als Teleki. Die Ex-Waisen blieben auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen, als die Waisen aufbrachen. Napasha, Buchuma und Challa hatten einen Kampf, bei dem sie sich abwechselnd gegenseitig schubsten. Eine Stunde nachdem die Ex-Waisen wieder aufgebrochen waren, tauchten die halbunabh\u00e4ngigen Waisen, angef\u00fchrt von Olare, an der Tr\u00e4nke der Stallungen auf.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden rangelten die Jungs eine Weile. Bomani spielte mit Lemoyian, Bongo mit Vuria und Orwa mit Kanjoro. Lemoyian scheint sehr beliebt zu sein und verkauft sich wie warme Semmeln bei den Ex-Waisen-K\u00fchen. Sie spielten alle verr\u00fcckt, als sie ihn beim Schlammloch trafen. Sidai, Chyulu und Lenana buhlten um seine Gunst. Es war wie beim Kinderkarussell: Sobald eine der Ex-Waisen an Lemoyians Seite Platz machte, r\u00fcckte sofort eine Andere nach. Erst mit der Zeit werden wir sehen, wer am Ende die Gewinnerin sein wird. Lemoyian lief zum Wasserloch hinunter, stellte sich ans Ufer und sah denen zu, die bereits badeten. W\u00e4hrend er ganz entspannt dort stand, kam Yetu wie aus dem Nichts angerannt und wollte ihm eine Lektion erteilen. Sie schubste ihn ins Wasser und ging dann wieder davon. Lemoyian, Kithaka und Barsilinga versuchen immer, das Schlammbad zu meiden, doch dieses Mal hatte Lemoyian keine Wahl, nachdem er hineingeschubst worden war. Er w\u00e4lzte sich nicht lange darin, aber immerhin hat er nun das Wasser einmal probiert, nachdem er lange Zeit gar nicht gebadet hatte. Gro\u00dfes Lob daf\u00fcr an Yetu! Bongo und Laragai waren die letzten, die aus dem Schlammbad kamen. Narok unterhielt sich kurz r\u00fcsselnderweise mit Nasalot &#8211; Narok ist immer f\u00fcr eine Unterhaltung mit den Ex-Waisen zu haben. Nach dem Schlammbad brachen die Ex-Waisen mit f\u00fcnf wilden Bullen wieder auf.<br \/>\nAm Nachmittag grasten die Waisen am Kanziku. Die Temperaturen waren ertr\u00e4glich und es wehte eine angenehme, k\u00fchle Brise. So konnten die Waisen ruhig grasen, nachdem sie am Vormittag ausgiebig Spa\u00df gehabt und herumgealbert hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/772015903-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Challa, Napasha und Buchuma spielen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 29. Juni 2015<\/strong><br \/>\nAls sich die Tore f\u00fcr die Waisen \u00f6ffneten, kamen die Ex-Waisen gerade von S\u00fcden heran und trafen sich mit den Waisen auf dem Gel\u00e4nde. Bongo er\u00f6ffnete die Aktivit\u00e4ten des Tages, indem er Vuria zu einem Kr\u00e4ftemessen herausforderte.<br \/>\nAls Mutara die Waisen davonf\u00fchrte, begleitete Chyulu Lemoyian zu den Weidegr\u00fcnden. Lemoyian staubbadete eine Weile unter der Aufsicht von Chyulu. Die \u00fcbrigen Ex-Waisen blieben am Gel\u00e4nde der Stallungen. Makena forderte Meibai zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus, w\u00e4hrend Napasha mit Nasalot spielte. Wendi ma\u00df ihre Kr\u00e4fte mit Buchuma und nach einiger Zeit ergab sich Buchuma. Kurze Zeit sp\u00e4ter kamen vier Wildhunde aus dem nahegelegenen Geb\u00fcsch, um Wasser zu saufen. Sunyei entdeckte sie und ging zu ihnen, um sie vom Wasser fernzuhalten. Die Wildhunde ignorierten ihre Drohungen und gingen weiter zur Tr\u00e4nke. Loijuk beobachtete das Schauspiel aus einiger Entfernung und verstand gar nicht, wieso die Wildhunde Sunyei nicht gehorchten. Sie nahm sich vor, den Wildhunden eine Lektion zu erteilen und rannte mit aufgestellten Ohren, trompetend und mit H\u00f6chstgeschwindigkeit auf die Hunde zu. Lualeni schloss sich ebenfalls an, um ihre Freundin zu unterst\u00fctzen. Als die Hunde sahen, mit welchem Tempo Loijuk n\u00e4her kam, gaben die armen Dinger ihren Plan auf und rannten um ihr Leben.<br \/>\nZur Schlammbadzeit war es k\u00fchl und nur Bongo und Laragai konnten sich zu einem Bad durchringen. Lemoyian und Kithaka hatten eine Meinungsverschiedenheit und beschlossen, diese durch einen Ringkampf zu l\u00f6sen. Am Nachmittag kamen Olare und ihre Gruppe zu den Stallungen und verschwanden wieder, nachdem sie genug Wasser gesoffen hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/772015927-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Chyulu hat ihr Herz an den kleinen Lemoyian verloren<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 30. Juni 2015<\/strong><br \/>\nZurura war auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen, als die Waisen herausgelassen wurden. Es war ein frischer Morgen und kurz nachdem die Waisen bei den Weidegr\u00fcnden angekommen waren, begann es zu nieseln. Das Wetter war perfekt zum Grasen, und Zurura fra\u00df mit Barsilinga und Sities, w\u00e4hrend Kithaka bei Shukuru graste. Als es aufh\u00f6rte zu regnen, spielten Kanjoro, Lemoyian, Kainuk und Barsilinga mit der k\u00fchlen Erde. Yattas Herde schloss sich den Waisen kurz im Kanziku-Gebiet an, wo Chyulu direkt zu &#8222;ihrem&#8220; Baby Lemoyian ging. Es scheint, dass Chyulu den Wettbewerb um Lemoyian unbedingt gewinnen will. Sie graste dicht bei ihm, bis es Zeit f\u00fcr das Schlammbad war und sie die Gruppe zum Matschloch brachte.<br \/>\nBeim Schlammbad war es noch immer k\u00fchl und nur der wasserliebende Bongo badete. Chyulu und Lemoyian standen beieinander und Lemoyian kratzte sein Ohr an ihr. Kainuk stand in der N\u00e4he und hoffte, dass Chyulu weggehen und Lemoyian f\u00fcr sie zur\u00fccklassen w\u00fcrde. Das tat Chyulu aber nicht, sondern blieb bis 17 Uhr bei Lemoyian und brachte ihn dann zu den Gehegen zur\u00fcck. Dort wollte sie mit hineingehen, durfte aber nicht, woraufhin sie sich heftig beschwerte. Schlie\u00dflich brach sie auf, nachdem sie merkte, dass das Auf- und Abrennen auch nichts brachte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7720159847-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zurura und Sities<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-juni-2015\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Montag, 1. Juni 2015 Sities ging, kurz nachdem sie aus ihrem Gehege gekommen war, sofort zu dem Gehege der neuen Babys, um nach Kithaka, Barsilinga und Lemoyian zu sehen. Die Neulinge stehen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Waisen. Nachdem sie sie gefunden hatte, passte sie gut auf sie auf und beschnupperte sie von oben bis &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-juni-2015\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eIthumba Juni 2015\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":7029,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[42,40,1],"tags":[],"class_list":["post-7028","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ithumb","category-tagebuch-der-keeper","category-news"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7028","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7028"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7028\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7030,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7028\/revisions\/7030"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7029"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7028"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7028"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7028"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}