{"id":7198,"date":"2015-10-06T08:05:17","date_gmt":"2015-10-06T07:05:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=7198"},"modified":"2015-10-06T08:05:17","modified_gmt":"2015-10-06T07:05:17","slug":"ithumba-august-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-august-2015\/","title":{"rendered":"Ithumba August 2015"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 1. August 2015<\/strong><br \/>\nDie halbunabh\u00e4ngigen Waisen verbrachten die Nacht direkt vor den Gehegen und schlossen sich den Waisen an, nachdem diese sich ans Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck gemacht hatten. Orwa misst seine Kr\u00e4fte mit jedem, der ihm \u00fcber den Weg l\u00e4uft, und heute war es Murka. Murka konnte es nicht auf sich sitzen lassen, als gro\u00dfes M\u00e4dchen so respektlos von solch einem kleinen Jungen herausgefordert zu werden und schubste ihn aus dem Weg, um weiter zum Luzernenheu zu gehen.<br \/>\nAls die Ex-Waisen ankamen, war die sch\u00f6ne Ruhe dahin, denn sie \u00fcbernahmen das Kommando und fra\u00dfen den Waisen das Luzernenheu weg. Lualeni spielte mit Kenze, und am Ende lie\u00df er sich rittlings von Lualeni herumziehen. Die Waisen hielten sich an das Recht des St\u00e4rkeren, um \u00c4rger zu vermeiden und brachen einer nach dem anderen auf, w\u00e4hrend die Ex-Waisen an den Stallungen blieben.<br \/>\nGegen 10 Uhr schlossen sich die Ex-Waisen zusammen mit ein paar wilden Elefanten den Waisen wieder an, als die sich gerade langsam auf den Weg zum Schlammbad gemacht hatten. Die Anwesenheit der Ex-Waisen am Wasserloch spornt die Waisen immer an, und als die Gro\u00dfen in den Schlamm gingen, folgten ihnen die J\u00fcngeren und machten nach, was ihre Vorbilder ihnen zeigten. Nach dem Schlammbad brachte Sities ihren Freund Garzi zum Staubbad. Bongo war der letzte, der aus dem Wasser kam, nachdem er ganz sch\u00f6n lange mit den Bullen gebadet hatte.<br \/>\nAm Abend str\u00f6mten 20 wilde Bullen auf das Gel\u00e4nde der Stallungen, um Wasser zu saufen, das im Moment sehr kostbar ist, Luzernenheureste zu fressen und sich auszuruhen. Kurz darauf kamen auch die Ex-Waisen dazu, und damit waren es insgesamt 60 Elefanten. Kurz bevor es dunkel wurde, machten sie sich alle langsam wieder auf den Weg, nachdem sie genug Wasser gesoffen hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/99201564621-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa spielt mit Murka<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 2. August 2015<\/strong><br \/>\nAm Morgen war das \u00e4u\u00dfere Gehege, in dem Mutara, Suguta, Sities, Turkwel, Bongo, Kainuk, Laragai und Kanjoro wohnen, leer. Mutara hat schon \u00f6fter versucht, das Tor von innen zu \u00f6ffnen; dieses Mal war es ihr gelungen, und alle konnten hinaus gehen. Wie sie es trotz des aktiven Elektrozauns geschafft hat, ist uns ein R\u00e4tsel. Als die Keeper aber begannen, die Milch an die anderen Waisen zu verteilten, tauchte auch Mutara und ihre Gruppe wieder am Eingang auf und kollerte. Die Ex-Waisen und 15 wilde Elefanten umgaben die beiden Tr\u00e4nken. Die Waisen f\u00fchlten sich nicht wohl dort, vor allem, als die Ex-Waisen begannen, ihnen das Luzernenheu aus dem Mund zu nehmen. Sie machten sich bald zu den Weidegr\u00fcnden auf. Auf dem Weg forderte Orwa Mutara zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus, um ihr zu zeigen, dass er nicht besonders beeindruckt davon war, dass sie das Tor aufmachen kann.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch teilte sich Bomani das Futter mit Bongo und ging sp\u00e4ter zu Garzi. Die beiden machten sich einen sch\u00f6nen Vormittag und umschlangen ihre R\u00fcssel. Beim Schlammbad war es ruhig und hei\u00df. Nur Half Trunk, der wilde Freund der Waisen, der schon seit vielen Jahren Teil der Ithumba-Familie ist, schloss sich den Waisen beim Saufen an. Danach ging er zum Schlammbad, was die Waisen ermunterte, es ihm gleichzutun. Es war w\u00e4rmer als \u00fcblich, und die Keeper waren \u00fcberrascht, dass sogar Kithaka und Lemoyian hineingingen. Diese beiden baden sonst nur selten. Nach dem Schlammbad nahm Kainuk Lemoyian zum Staubbad mit, wo sich ihnen sp\u00e4ter auch die anderen Waisen anschlossen. Als sie zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcckkehrten, meldete sich unser unabh\u00e4ngiger Ex-Waisen-Bulle Tomboi am Schlammloch und schloss sich mit Half Trunk zusammen.<br \/>\nSp\u00e4ter am Tag hatten Teleki und Kithaka eine Meinungsverschiedenheit, die durch einen Ringkampf gekl\u00e4rt wurde. Teleki gewann, da er viel erfahrener ist als Kithaka, der erst seit drei Monaten in Ithumba ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/992015757-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mutara, Bomani und Sities<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 3. August 2015<\/strong><br \/>\nHeute Morgen meldeten sich die halbunabh\u00e4ngigen Waisen mit einem Bullen an den Stallungen. Sobald die Babys herausgekommen waren, schlossen sich ihnen die Gr\u00f6\u00dferen beim Luzernenheu an. Kurze Zeit sp\u00e4ter kamen auch die Ex-Waisen an, und Kilaguni begr\u00fc\u00dfte Ithumbah, indem er an ihr schnupperte. Insgesamt waren damit \u00fcber 60 Elefanten an den Stallungen. Die Waisen waren mit dieser gro\u00dfen Menge Ex-Waisen \u00fcberfordert und brachen einer nach dem anderen zu den Weidegr\u00fcnden auf. Bomani traf sich mit Lenana, und sie umschlangen ihre R\u00fcssel zur Begr\u00fc\u00dfung. Danach konnte aber Bomani nicht l\u00e4nger bleiben, denn seine Freunde waren schon ein ganzes St\u00fcck weg. Nur Orwa blieb noch f\u00fcr ein Kr\u00e4ftemessen mit Chyulu, doch nachdem Chyulu ihn recht hart geschubst hatte, beendete er diese \u00dcbung auch. Bomani holte ihn ein, und sie eilten beide der Waisenherde hinterher.<br \/>\nKurze Zeit sp\u00e4ter gab es ein gro\u00dfes Drama an den Stallungen, als vier Wildhunde auftauchten. Sie waren auf der Suche nach Wasser, doch Zurura blockierte ihnen den Weg. Er verjagte die Wildhunde mehrfach, bis diese es nicht mehr aushielten. Sie schlossen sich zusammen, formten einen Halbkreis und umzingelten ihn. Als Zurura versuchte, einen Scheinangriff zu starten, wichen sie nicht zur\u00fcck, sondern waren bereit, selbst anzugreifen! Zurura machte, dass er davon kam. Die Wildhunde verfolgten ihn aber nicht, denn er hatte ihnen nun den Weg frei gemacht. Doch als sie sich dem Wasserloch n\u00e4herten, trafen sie dort auf eine weitere Wand aus Elefanten. Damit waren sie mit ihrem Latein am Ende, denn soviele Elefanten anzugreifen w\u00e4re lebensgef\u00e4hrlich f\u00fcr sie gewesen. Sie hatten keine andere Wahl als umzukehren und erst zur\u00fcck zu kommen, als die Elefanten weg waren.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch unterbrach Shukuru das Grasen und legte sich zum Spielen hin. Das lockte Orwa und Garzi an, und sie rollten sich mit ihr auf dem Boden herum. Das Schlammbad war kurz, und es gab nicht viel Spiel und Spa\u00df, denn die Waisen kehrten bald nachdem sie Wasser gesoffen hatten zum Grasen zur\u00fcck. Auf dem Heimweg am Abend blockierte pl\u00f6tzlich ein trockener Baum den Waisen den Weg. Orwa machte mit der Unterst\u00fctzung von Teleki und Bomani den Weg frei, sodass ihre Freunde passieren konnten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/99201571042-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die halbunabh\u00e4ngigen Waisen mit einem wilden Bullen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 4. August 2015<\/strong><br \/>\nYattas und Mulikas Gruppen fanden sich an den Stallungen ein, ein paar Minuten nachdem die Waisen sich an ihr Luzernenheu gemacht hatten. Als die Waisen ihre \u00e4lteren Artgenossen kommen sahen, sammelten sie die Luzernenheureste zusammen und rannten mit vollen M\u00fcndern davon. Es war offensichtlich, dass die Ex-Waisen ihnen alles weggefressen h\u00e4tten, wenn sie l\u00e4nger geblieben w\u00e4ren.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden schlossen sich Makireti, Kasigau und Kilabasi kurz den Waisen an. Kasigau spielte ein wenig mit Orwa, bevor Makireti kollerte und die Gruppe wieder aufbrach. Es war bew\u00f6lkt, und die Waisen nutzten das Wetter dazu, intensiv zu grasen.<br \/>\nUm 11 Uhr tranken die Waisen ihre Milch und soffen Wasser, bevor Mutara sie zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcckf\u00fchrte. Sie grasten am oberen Kalovoto, wo sie sich in alle Richtungen verteilten, damit bis zum Abend jeder genug zu fressen finden konnte. Bomani und Garzi beendeten den Tag mit einem leidenschaftlichen Kr\u00e4ftemessen, das von Sities unterbrochen wurde. Sities ist gut mit Garzi befreundet und versucht immer sicherzustellen, dass die gr\u00f6\u00dferen Bullen Garzi nicht \u00e4rgern. Sie nahm dann Garzi mit, und sie machten es sich ein paar Meter weiter bequem, wo sie ohne St\u00f6rung grasen konnten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/99201571423-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Yatta<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 5. August 2015<\/strong><br \/>\nDie halbunabh\u00e4ngigen Waisen und die Ex-Waisen lagen alle am Morgen vor den Stallungen herum. Das war ein au\u00dfergew\u00f6hnlicher Anblick: 40 schlafende Elefanten. 25 weitere wilde Elefanten wachten \u00fcber sie und warteten auf frisches Wasser, denn die Elefanten hatten in der Nacht die \u00fcber 10.000 Liter Wasser geleert. Um 5:30 Uhr wurde das Wasser angestellt und das Ger\u00e4usch des in die Tr\u00e4nke flie\u00dfenden Wassers weckte die Ex-Waisen. Bald kamen auch die Waisen heraus, und so waren auf dem Gel\u00e4nde 83 Elefanten versammelt. Weil es so viele waren, kamen die Waisen heute nicht zu ihrem Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck, und so soffen sie nur Wasser. Kilabasi hatte eine Ringkampf\u00fcbung mit Orwa, w\u00e4hrend Orok versuchte, an Lualenis Schwanz zu ziehen. Orok wollte sie besteigen, doch Lualeni wehrte sich und rannte weg.<br \/>\nEs war ein k\u00fchler und f\u00fcr die Waisen ein ruhiger Tag. Am Abend kamen zehn wilde Bullen mit einem jungen, ungef\u00e4hr zehnj\u00e4hrigen Bullen zum Saufen bei den Stallungen vorbei. Es war gro\u00dfartig, den kleinen Elefanten so friedlich mit den viel \u00e4lteren Bullen umgehen zu sehen.<br \/>\nRapsu, einer unserer schon gro\u00dfen und allein umherstreifenden Ex-Waisen, meldete sich auch an den Stallungen und soff Wasser mit den wilden Bullen. Danach nahm er den wilden J\u00fcngling zur Seite und spielte mit ihm, da er wissen wollte, wie er in die Herde alter Bullen gekommen war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9920157440-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Ex-Waisen und wilde Elefanten an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 6. August 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein friedlicher Morgen f\u00fcr die Waisen, und heute fra\u00dfen sie Luzernenheu, nachdem sie aus den Stallungen gekommen waren. Es gab keinerlei St\u00f6rungen von irgendwem und die Waisen genossen jeden Kr\u00fcmel, bis alles komplett aufgefressen war. Als die Waisen sich zum Aufbruch bereit machten, kamen Half Trunk und zwei seiner Freunde zum Saufen vorbei. Ein wilder Junge versuchte, sich unter die Waisen zu mischen, doch als er die Keeper sah, zog er sich zur\u00fcck und soff nur Wasser. Kanjoro und Laragai gingen unter unserer einzigen Akazie hindurch und sammelten ein paar der heruntergefallenen Fr\u00fcchte auf. Mutara und Narok umschlangen ihre R\u00fcssel zur Begr\u00fc\u00dfung, als sie zu den Weidegr\u00fcnden gingen. Als Half Trunk und seine kleine Gruppe sich wieder verkr\u00fcmelten, kam Rapsu von der Ostseite der Stallungen heran. Er traf die Waisen und winkte ihnen mit seinem R\u00fcssel zu, ohne selbst anzuhalten. Kanjoro und Vuria antworteten, indem sie ebenfalls ihre R\u00fcssel in Richtung Rapsu hoben. Nachdem er Wasser gesoffen hatte, folgte Rapsu Half Trunk und seiner Gruppe in den Busch.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden stritten sich Lemoyian und Bomani um einen Ast, den Lemoyian abgebrochen hatte. Bomani wollte ihn sich mit Lemoyian teilen, doch Lemoyian weigerte sich. Es entstand ein Tauziehen, da jeder den Ast f\u00fcr sich haben wollte. Schlie\u00dflich gewann Lemoyian und steckte ihn in seinen Mund, bevor Bomani nochmal versuchen konnte, ihm den Ast wegzunehmen. Vuria und Teleki nahmen eine Auszeit vom Grasen und hatten ein Kr\u00e4ftemessen, w\u00e4hrend Barsilinga mit Laragai spielte.<br \/>\nBeim Schlammbad war es warm, und kurz nachdem die Waisen ihre Milch getrunken hatten, gingen sie zum Wasser. Doch acht wilde Bullen, von denen einer eine gro\u00dfe Schwellung an seinem linken hinteren Bein hatte, waren auch da und hatten die Kontrolle \u00fcber die Tr\u00e4nke \u00fcbernommen. Die Waisen hatten keine Wahl und konnten nur zum Schlammbad oder zum Staubbad gehen. Kanjoro und Mutara versuchten, sich zur Tr\u00e4nke durchzuquetschen, um zu saufen, doch auch sie hatten schlie\u00dflich zuviel Angst, geschubst zu werden und zogen sich zur\u00fcck.<br \/>\nAm Nachmittag grasten die Waisen im Kanziku-Gebiet. Am Abend, nachdem Angela kontaktiert worden war und sie die vom DSWT finanzierte fliegende Tierarzteinheit von Voi nach Ithumba beordert hatte, k\u00fcmmerten wir uns um den Bullen mit der Schwellung. Er wurde an den Stallungen bet\u00e4ubt und behandelt. Die Schwellung war die Folge eines Pfeilkopfes, der in der H\u00fcfte feststeckte, und die Wunde war extrem entz\u00fcndet. Sie wurde gr\u00fcndlich gereinigt und mit gr\u00fcner Tonerde bedeckt, und er erhielt jede Menge Antibiotika.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/99201575649-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen fressen Luzernenheu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 7. August 2015<\/strong><br \/>\nLualeni, Makireti, Kasigau, Chaimu, Kilaguni und zwei wilde Bullen waren heute Morgen an den Stallungen. Die zwei Bullen bewachten die kleine schlafende Gruppe. Es war \u00fcberraschend, Lualeni ohne Ololoo zu sehen. Als das Wasser aufgedreht wurde, gingen die Bullen zur Tr\u00e4nke hin\u00fcber. Lualeni und ihre kleine Gruppe folgte kurz darauf, nachdem sie aufgewacht waren. Die Waisen wurden herausgelassen, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten und gingen wie \u00fcblich zum Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck. Lualeni und ihre Gruppe verloren keine Zeit und kamen direkt dazu, um auch ihren Anteil vom Luzernenheu abzubekommen.<br \/>\nKanjoro und Orwa kratzten sich an den nahegelegenen Felsen, w\u00e4hrend ihre Freunde fr\u00fchst\u00fcckten. Lualeni legte sich einmal vor den Waisen hin und hielt ein kurzes Nickerchen. Keiner wei\u00df, was in ihrem Kopf vorging. Vielleicht dachte sie an Ololoo, der das einzige treue Mitglied ihrer Herde war, die nie mehr als vier Mitglieder umfasst. Wenn Ololoo die Gruppe verlassen hat, dann werden sich wohl manche Dinge \u00e4ndern; doch es ist noch zu fr\u00fch, irgendetwas vorherzusagen, bevor wir wissen, wo sich Ololoo herumtreibt. Lualeni und ihre neue kleine Gruppe eskortierten die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden und sp\u00e4ter auch zum Schlammbad.<br \/>\nDort bekamen die Waisen noch Gesellschaft von drei wilden Elefanten, und nachdem sie sich das Wasser geteilt hatten, gingen die Bullen ins Schlammloch hinunter. Dort schlossen sich ihnen Bongo und Kanjoro an. Die anderen Waisen nahmen am Staubbad in der roten Erde teil. Der Nachmittag war ruhig und mild und die Waisen grasten in aller Ruhe.<br \/>\nAm Abend meldeten sich Lualeni, Wendi, Chaimu, Kilaguni, Kilabasi, Buchuma, Makena, Makireti, Kasigau und Lenana an den Stallungen, um Wasser zu saufen. Kurz darauf schloss sich eine vierk\u00f6pfige wilde Herde Lualeni und ihrer kleinen Gruppe an. Sie blieben bis nach Einbruch der Dunkelheit an den Stallungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/99201581037-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lualeni kommt her\u00fcber<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 8. August 2015<\/strong><br \/>\nMakena, Wendi und Lenana verbrachten die Nacht direkt vor den Gehegen. Als die Waisen herauskamen, schlossen sich Wendi und ihre kleine Gruppe ihnen an und gingen zum Luzernenheu. Kurz darauf kam Lualeni mit ihrer neu zusammengew\u00fcrfelten Gruppe, bestehend aus Kilaguni, Kilabasi, Chaimu, Makireti, Kasigau und Orok dazu. Kithaka, Garzi und Sities sammelten unter der Akazie soviele Fr\u00fcchte wie sie konnten. Orwa spielte mit Kilabasi, und Kasigau forderte Turkwel zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus. Lualeni schien m\u00fcde zu sein; vermutlich hatte sie die ganze Nacht ihre neue Herde bewacht. Sie legte sich hin, um ein Nickerchen zu machen, und vielleicht tr\u00e4umte sie von ihrem Ololoo. Sie wachte auf, als sie die Waisen davonlaufen h\u00f6rte.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden hatten Kasigau und Teleki eine Meinungsverschiedenheit, den sie durch Schubsen l\u00f6sten. Kasigau gewann, da er viel erfahrener und \u00e4lter ist. Eine Stunde sp\u00e4ter trennten sich Lualeni und ihre kleine Gruppe wieder von den Waisen.<br \/>\nUm 11 Uhr war es k\u00fchl und die Waisen wollten nicht ins Schlammbad gehen. Sie soffen nur Wasser, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten. Wendi und Tomboi leisteten den Waisen kurz Gesellschaft an der Tr\u00e4nke, brachen aber 20 Minuten sp\u00e4ter wieder auf. Narok und Orwa k\u00fcssten sich mit umschlungenem R\u00fcssel. Kurz darauf kollerte Mutara, um der Herde mitzuteilen, dass es Zeit f\u00fcr den Aufbruch war. Die Waisen grasten wieder im Kanziku-Gebiet. Vuria probierte seine Kr\u00e4fte an einem Baum aus und versuchte, ihn umzusto\u00dfen. Garzi graste dicht bei Sities, und Kanjoro bei Bongo.<br \/>\nAm Nachmittag kamen sechs wilde Bullen f\u00fcr Wasser an den Stallungen vorbei. Sie gingen zur oberen Tr\u00e4nke, und Kanjoro hob seinen R\u00fcssel, um nach ihnen zu schnuppern. Einmal saugte ein Bulle Wasser in seinen R\u00fcssel und blies es in Richtung des Zauns, sodass Kanjoro sich erschreckte. Sp\u00e4ter kamen auch die Ex-Waisen mit 25 wilden Elefanten zum Saufen zu den Stallungen. Ololoo, der Lualeni verlassen hat, war bei den Ex-Waisen. Man konnte auch sehen, dass Ishanga sich Chaimu und Kilaguni angeschlossen hat. Sie scheint die Herden zu wechseln wie andere ihre Kleider. Erst mit der Zeit werden wir herausfinden, wo sie als n\u00e4chstes hingehen wird, oder ob sie bei Chaimu bleiben wird.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/99201581550-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka sucht Akazienfr\u00fcchte<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 9. August 2015<\/strong><br \/>\nDer Morgen war k\u00fchl, und kurz nachdem die Waisen Luzernenheu bekommen hatten, tauchten die Ex-Waisen von der Osten her auf. Sie gingen an den Tr\u00e4nken vorbei und schlossen sich gleich den Waisen beim Fr\u00fchst\u00fcck an. Das st\u00f6rte die Ruhe unter den Waisen und sie schnappten sich eilig soviel Heu wie sie konnten und gingen nach und nach davon. Bongo und Bomani hatten Pech, denn was sie sich gerade greifen wollten, wurde ihnen von Wendi wieder weggenommen. Bongo folgte Vuria und bettelte um etwas Luzernenheu, und Vuria gab ihm ein wenig von dem ab, was er hatte.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch war das Wetter gerade richtig zum Grasen und die Waisen nutzten das aus. Sie konzentrierten sich sehr aufs Fressen, f\u00fcr den Fall, dass sich das Wetter \u00e4ndern sollte. Die Ex-Waisen an den Stallungen bekamen unterdessen Gesellschaft von zehn wilden Bullen. Als sie soffen, gingen pl\u00f6tzlich alle R\u00fcssel auf einmal nach oben und zeigten Richtung Osten. Kurze Zeit sp\u00e4ter tauchte aus dieser Richtung Yetus Vater auf! Er schloss sich den Bullen kurz an, soff Wasser, kehrte dann um und ging wieder. Das war etwas besonderes, denn wir hatten ihn \u00fcber ein Jahr lang nicht gesehen!<br \/>\nZur Schlammbadzeit war es noch immer k\u00fchl, und nur Bongo traute sich, im Wasser zu spielen. Drei wilde Bullen waren zu Gast beim Schlammbad. Einer der wilden Bullen war recht abweisend den Waisen gegen\u00fcber; er saugte Wasser auf und spritzte es direkt neben Kithaka aus. Derselbe Bulle hatte gestern schon Kanjoro mit Wasser verscheucht. Die Keeper schrien ihn an, woraufhin er verschwand. Die anderen zwei wilden Elefanten teilten sich das Wasser friedlich mit den Waisen.<br \/>\nAuf dem Weg zur\u00fcck zu den Weidegr\u00fcnden legten Shukuru, Bongo und Vuria eine Pause ein, um sich einzustauben, bevor sie den Anderen folgten. Bomani, der bei Teleki graste, spielte Baby und begann, an Telekis Ohren zu nuckeln, wogegen dieser aber nichts einzuwenden hatte. Der Abend war ruhig, und es kamen keine wilden Elefanten zu den Stallungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/99201593143-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bongo vergn\u00fcgt sich alleine im Matsch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 10. August 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen hatten einen friedlichen Morgen. Angef\u00fchrt von Narok nahmen sie am \u00fcblichen Ort ihr Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck ein. Da keine wilden Elefanten oder Ex-Waisen da waren, konnten sie sich frei zwischen der Tr\u00e4nke und der Futterstelle bewegen. Shukuru, Bomani und Turkwel verbrachten einige Zeit damit, sich an ihrem Lieblingsfelsen zu kratzen. Kurz nachdem die Waisen aufgebrochen waren, kam eine Kuh mit nur einem Sto\u00dfzahn mit ihrem einw\u00f6chigen Baby zu den Stallungen. Nachdem sie Waser gesoffen hatten, machten auch sie sich wieder auf den Weg.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden nahmen Bomani und Narok an einem Staubbad teil, w\u00e4hrend Barsilinga sich an einem nahegelegenen Felsen kratzte. Der Tag war hei\u00df, und Lemoyian fra\u00df unter den schattigen B\u00e4umen. Als es Zeit f\u00fcr das Schlammbad war, schlossen sich Lemoyian, Kithaka und Barsilinga ihren Freunden in der Suhle an. Ihnen muss sehr hei\u00df gewesen sein, denn die drei nehmen sonst kaum am Bad teil. Nur bei sehr hohen Temperaturen erinnern sich die drei Jungs an die Bedeutung des Schlammbads. Danach gingen Lemoyian, Kithaka und Barsilinga genau wie die Anderen zum Staubbad, um sich einzustauben. Yetus und Mwendes Vater kam in Begleitung von zwei Freunden vorbei und gesellte sich beim Saufen und sp\u00e4ter beim Baden zu ihnen. Bongo, Vuria und Narok brachen beinahe einen Rekord, indem sie \u00fcber eine halbe Stunde lang badeten. Beim Staubbad nutzte Shukuru aus, dass Orwa sich auf dem Boden herumrollte und kratzte ihren Bauch an ihm. Es schien aber, als w\u00fcrde sie das nicht zufriedenstellen, denn sie kratzte sich danach noch an einem Baum in der N\u00e4he.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/99201594811-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Eine wilde Elefantenkuh mit nur einem Sto\u00dfzahn und ihr Kalb<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 11. August 2015<\/strong><br \/>\nLemoyian war der Erste, der am Morgen aus dem Gehege kam, nachdem er seine Milch bekommen hatte. Kanjoro klopfte an sein Tor, als er sah, dass Lemoyian schon drau\u00dfen war. Half Trunk war in der Nacht in Begleitung von zehn anderen Bullen vorbei gekommen und soff Wassser aus der Tr\u00e4nke. Es war wieder ein friedlicher Morgen f\u00fcr die Waisen, und sie konnten sich dem Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck widmen. Einige Zeit sp\u00e4ter waren alle kurz verunsichert, weil eine einzelne Hy\u00e4ne durch das Wasserloch an den Stallungen ging und sich entschied, zum W\u00e4lzen hineinzuspringen. Die wilden Elefanten wandten sich ihr zu, doch sie lie\u00df sich nicht st\u00f6ren. Nachdem sie gebadet hatte, rannte sie an den Elefanten vorbei Richtung Westen. Die Waisen witterten die Hy\u00e4ne und unterbrachen abrupt das Fressen, um ihre R\u00fcssel in die Luft zu strecken und herauszufinden, wer da vorbeikam. Rapsu kam von Osten und schloss sich den Waisen beim Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck an. Er machte sich sp\u00e4ter mit den wilden Elefanten wieder auf den Weg, als die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen.<br \/>\nZur Schlammbadzeit kamen acht wilde Bullen die Waisen besuchen. Das Wetter war k\u00fchl und keiner der Waisen wollte ins Wasser steigen. Sie wollten auch den wilden Elefanten nicht im Weg stehen, und machten sich daher bald wieder auf den Weg, nachdem sie Wasser gesoffen hatten. Teleki und Turkwel umschlangen einen r\u00fchrenden Moment lang ihre R\u00fcssel. Shukuru stand unterdessen am Ufer des Schlammbads und beobachtete zwei der Bullen, die ein Bad nahmen.<br \/>\nBeim Grasen verbrachte Barsilinga einige Zeit damit, seinen Hintern an einem Baum zu kratzen, w\u00e4hrend Kanjoro mit Narok spielte. Am Abend kamen die halbunabh\u00e4ngigen Waisen Olare, Melia, Tumaren, Kandecha, Kibo, Chemi Chemi, Kitirua, Murka, Naisula und Kalama in Begleitung von zwei wilden Bullen zu den Stallungen. Sp\u00e4ter kamen noch Half Trunk, Mwendes Vater und 35 wilde Elefanten dazu. Mwendes Vater hatte eine Pfeilwunde an seiner linken H\u00fcfte. Das wurde sofort gemeldet und ein Plan gemacht, ihn am n\u00e4chsten Tag mit der Unterst\u00fctzung der mobilen Tierarzteinheit des DSWT sowie Flugzeug und Hubschrauber zu behandeln.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/910201510420-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kanjoro<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 12. August 2015<\/strong><br \/>\nChaimu, Kilaguni, Ishanga, Makireti, Kasigau und Kilabasi entspannten sich fr\u00fch am Morgen vor den Stallungen. Sobald die Waisen aus den Gehegen gekommen waren, schlossen sich ihnen die halbunabh\u00e4ngigen Waisen an. Sie teilten sich das Luzernenheu friedlich. Nur Sities war unfreundlich zu Bongo und schubste ihn immer wieder. Die halbunabh\u00e4ngigen Waisen eskortierten die Babys hinaus in den Busch, wo Kasigau sich die Zeit nahm, Orwa und Teleki ein paar Unterrichtseinheiten im Rangeln zu erteilen. Ungef\u00e4hr eine Stunde sp\u00e4ter machten sich die halbunabh\u00e4ngigen Waisen wieder auf den Weg. Orwa und Teleki \u00fcbten das, was sie gelernt hatten, an B\u00e4umen oder wollten es an anderen Freunden ausprobieren. Es war aber niemand interessiert, da sich alle aufs Grasen konzentrierten.<br \/>\nUm 11 Uhr schlossen sich drei wilde Bullen den Waisen beim Wassersaufen an. Die Sonne brannte, und so wollten alle Waisen am Schlammbad teilnehmen. Das schloss sogar Kithaka, Lemoyian, Barsilinga und Orwa mit ein, die sonst kaum baden. Nach dem Bad lie\u00dfen die Waisen das Staubbad aus und kehrten, angef\u00fchrt von Mutara, zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcck. Der Nachmittag war hei\u00df, und die Waisen sammelten sich unter einem Baum und warteten darauf, dass es k\u00fchler wurde.<br \/>\nAm Abend kam nur Rapsu in Begleitung von vier wilden Elefanten zur Tr\u00e4nke an den Stallungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/91020151087-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Chaimu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 13. August 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein friedlicher Morgen f\u00fcr die Waisen, als sie aus den Gehegen kamen und zum Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck gingen. Eine halbe Stunde sp\u00e4ter wurde die Ruhe abrupt gest\u00f6rt, als die Ex-Waisen mit sechs wilden Bullen energiegeladen angelaufen kamen. Die Waisen hatten keine andere Wahl als das, was sie gerade im R\u00fcssel hielten, mitzunehmen und die B\u00fchne f\u00fcr die \u00e4lteren Elefanten freizugeben. Auf dem Weg zu den Weidegr\u00fcnden entdeckten Kithaka, Shukuru und Narok ein paar nette Felsen, an denen sie ihre B\u00e4uche kratzten.<br \/>\nIm Busch hatten Teleki und Bongo eine Meinungsverschiedenheit, die sie durch einen Ringkampf kl\u00e4rten, den Bongo gewann. Sities graste in der N\u00e4he ihres Freundes Garzi, w\u00e4hrend Orwa und Kanjoro etwas Abstand zu den Anderen hielten und einige Meter entfernt grasten. Zur Schlammbadzeit schloss sich ihnen Rapsu mit weiteren 25 wilden Elefanten an der Tr\u00e4nke an. Es war hei\u00df, und Kithaka, Lemoyian und Barsilinga waren die Ersten, die in den Schlamm gingen, um sich abzuk\u00fchlen. Die anderen folgten sp\u00e4ter, und nur Orwa verzichtete komplett auf das Bad. Barsilinga ging dann zur Tr\u00e4nke hin\u00fcber, an der 25 wilde Elefantenbullen Wasser soffen. Er blieb einige Meter entfernt stehen, hob seinen R\u00fcssel und schnupperte nach ihnen. Ein Warzenschwein versuchte, sich mit Gewalt einen Weg ins Schlammloch freizumachen. Es wurde aber von Kainuk und Suguta \u00fcberrascht, die es angriffen und verjagten, und es rannte um sein Leben.<br \/>\nAm Nachmittag grasten die Waisen am oberen Kalovoto. Sie verteilten sich weit, da es im Moment so trocken ist, dass sie an einem Platz zu wenig Futter f\u00fcr alle gefunden h\u00e4tten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9102015101356-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bongo rauft mit Teleki<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 14. August 2015<\/strong><br \/>\nOlares Gruppe, bestehend aus Melia, Tumaren, Kibo, Kandecha, Naisula, Murka, Chemi Chemi, Kalama und Ishanga, war am fr\u00fchen Morgen an den Stallungen bevor die Waisen herauskamen. Sie schlossen sich den Waisen beim Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck an, nachdem diese aus den Gehegen gekommen waren. Kithaka wollte nicht von den \u00e4lteren Elefanten geschubst werden und nahm etwas Heu und ging zur Akazie, wo er ungest\u00f6rt fressen konnte. Chemi Chemi und Naisula gingen zur neuen Tr\u00e4nke, wo sie einem wilden Bullen beim Saufen Gesellschaft leisteten. Kalama versuchte, Luzernenheu aus Orwas Mund zu stehlen. Orwa wehrte sich und ging davon. Sp\u00e4ter hatten Narok und Orwa ein Kr\u00e4ftemessen, das unentschieden endete. Nachdem er gesoffen hatte, ging Chemi Chemi zur F\u00fctterstelle zur\u00fcck, wo Orwa ihn herausforderte. Nach kurzer Zeit ergab sich aber Orwa, weil Chemi Chemi auf seinen Kopf kletterte. Kibo forderte Narok heraus, und Narok gab ihr Bestes. Doch auch sie musste sich ergeben, weil Kibo zu stark f\u00fcr sie war.<br \/>\nAls die Waisen aufbrachen, kamen sechs wilde Elefanten zum Saufen zu den Stallungen. Einer von ihnen hatte eine Pfeilwunde an seinem linken Bein. Wir merkten ihn f\u00fcr eine Behandlung f\u00fcr sp\u00e4ter vor, wenn der Tierarzt angekommen war. Die halbunabh\u00e4ngigen Waisen machten sich eine Stunde sp\u00e4ter wieder auf den Weg. Es gelang ihnen, Vuria, Barsilinga, Kithaka und Suguta mitzunehmen. Olares Gruppe brachte sie sp\u00e4ter wieder zu den Stallungen zur\u00fcck. Die Wachen informierten die Keeper, die sofort zu ihnen heraus kamen. Suguta blieb bei den halbunabh\u00e4ngigen Waisen, w\u00e4hrend Vuria, Kithaka und Barsilinga ihren Keepern folgten.<br \/>\nZur Schlammbadzeit war es hei\u00df, und alle Waisen nahmen am W\u00e4lzen teil. Danach brachte Sities ihren Sch\u00fctzling Garzi zu einem Staubbad. Sp\u00e4ter schlossen sich ihnen Kainuk, Teleki und Bongo an. Shukuru, Laragai, Narok und Bomani suchten einen nahegelegenen Baum auf, um sich daran zu kratzen. Am Nachmittag grasten die Waisen im Gebiet des unteren Kalovoto. Am Abend kehrte Suguta zu den Stallungen zur\u00fcck und wartete darauf, wieder mit den Waisen zusammen in die Gehege zu gehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9102015101818-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die halbunabh\u00e4ngigen Waisen mit den Babys<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 15. August 2015<\/strong><br \/>\nAm Morgen schlossen sich Tomboi, Makireti, Kilabasi, Kasigau, Chaimu und Kilaguni den Waisen an. Sie teilten sich das Luzernenheu friedlich mit ihnen. Kithaka und Bongo waren schlau genug und nahmen ein wenig Luzernenheu mit sich mit, um es in einiger Entfernung zu fressen. Die zwei Jungs wissen genau, dass sie nicht so viel bekommen, wenn die Ex-Waisen dabei sind. Die \u00c4lteren fangen immer an zu schubsen, wenn nur noch wenig Reste Heu auf dem Boden sind. Kilabasi versuchte, das Heu direkt aus Vurias Mund zu stehlen, doch Vuria erlaubte das nicht und lief davon.<br \/>\nBeim Grasen streckte Suguta ihren R\u00fcssel, um ein paar Bl\u00e4tter von einem Baobab zu pfl\u00fccken. Als es immer schwerer wurde, an sie heranzureichen, entschied sie, dass sie die M\u00fche nicht mehr wert sind und machte sich auf die Suche nach besserem Futter. Mutara kam an einem Ast vorbei, der von wilden Elefanten abgebrochen und dann nicht komplett aufgefressen worden war. Sie hob ihn auf und bearbeitete den Rest. Barsilinga stand in der N\u00e4he und schien auch ein Auge auf den Ast geworfen zu haben. Er wusste aber nicht, wie er an ihn herankommen sollte. Da er ihn Mutara nicht wegnehmen konnte, tr\u00f6stete er sich damit, dass er bestimmt sowieso nicht so lecker ist.<br \/>\nAuf dem Weg zum Schlammbad juckte es Teleki unter dem Kinn. Weil kein Kratzfelsen in der N\u00e4he war, hob er einen Stock auf, um sich damit zu kratzen. Sp\u00e4ter schien seine R\u00fcsselspitze zu jucken und er trat ein paarmal vorsichtig darauf. Elefanten sind sehr clever dabei, schwer erreichbare Stellen zu kratzen. Beim Schlammbad war der verletzte Bulle mit seinen vier Freunden anwesend. Der Tierarzt bet\u00e4ubte und behandelte ihn, und bald machte er sich wieder auf den Weg. Kurz darauf tauchten auch die Ex-Waisen zum Schlammbad auf. Mutara f\u00fchrte ihre Gruppe dann wieder zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcck.<br \/>\nMwendes Vater und ein Freund besuchten mittags die Stallungen. Am Nachmittag grasten die Waisen am Kone. Es war ein ruhiger Nachmittag, und so konnten sich die Waisen ganz aufs Grasen konzentrieren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/911201515736-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tomboi beim Luzernenheu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 16. August 2015<\/strong><br \/>\nDer Himmel war blau, als die Waisen am Morgen aus den Gehegen kamen. Sie fra\u00dfen eine halbe Stunde lang Luzernenheu, bevor Mutara kollerte, dass es Zeit f\u00fcr den Aufbruch war. Angef\u00fchrt von Suguta grasten die Waisen am unteren Kalovoto. Garzi, Shukuru und Vuria gingen zu einem kleinen felsigen H\u00fcgel, wo es leckere gr\u00fcne Pflanzen gab, von denen sie lange fra\u00dfen. Kanjoro und Orwa schlossen sich zusammen und grasten in einigem Abstand zu den Anderen.<br \/>\nUm 11 Uhr f\u00fchrte Kithaka die erste Gruppe zum Schlammloch. Da es hei\u00df blieb, war Shukuru die Erste, die ins Wasser sprang. Sp\u00e4ter folgten ihr Kithaka und Lemoyian und nach und nach alle anderen Waisen au\u00dfer Kainuk. Sie boykottierte die \u00dcbung und stand nur am Ufer, um auf Lemoyian zu warten. Sobald er fertig gebadet hatte, brachte Kainuk ihn zu seinem Lieblingsbaum, an dem er sich sehr gerne kratzt. Vuria, Laragai, Narok, Teleki, Orwa und Turkwel wurden die Stars des Tages, weil sie so lange badeten. Es war interessant zu sehen, dass Orwa so lange badete; er ist eigentlich bekannt daf\u00fcr, das Wasser eher zu meiden, so wie Kithaka, Barsilinga und Lemoyian. Turkwel kam in Angriffslaune aus dem Schlamm. Sie trompetete mit aufgestellten Ohren und rannte in Richtung Norden. Das war ansteckend, und ihre Freunde rannten ihr hinterher und verschwanden im Busch.<br \/>\nAm Nachmittag grasten die Waisen am Kanziku. Suguta verbrachte einige Zeit mit einem Staubbad. Kainuk brachte Lemoyian zu einem Baum mit gutem Schatten und sie entspannten sich eine Weile darunter, bis die Temperaturen wieder angenehmer waren und sie weitergrasen konnten. Barsilinga und Kithaka st\u00f6rte die hei\u00dfe Sonne nicht, und sie fra\u00dfen weiter und wedelten dabei mit den Ohren.<br \/>\nAm Abend kamen Yattas und Mulikas Ex-Waisen-Herden in Begleitung von f\u00fcnf wilden Elefanten zum Saufen zu den Stallungen. Sie verschwanden kurz nach Einbruch der Dunkelheit wieder.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/91120152145-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Garzi grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 17. August 2015<\/strong><br \/>\nDie Ex-Waisen entspannten sich fr\u00fch am Morgen vor den Stallungen. Kurz nachdem sich die Gehegetore ge\u00f6ffnet hatten, gingen Lualeni, Chyulu und Naserian hinein, um nachzuschauen, ob noch ein paar Essensreste f\u00fcr sie \u00fcbrig waren. Garzi und Bomani gingen mit Zweigen im Mund aus den Gehegen, an denen sie weiter herumknabberten, w\u00e4hrend sie auf das Luzernenheu warteten. Zurura und Sidai verwickelten sich in ein Kr\u00e4ftemessen. Als das Luzernenheu ausgegeben wurde, k\u00fcmmerte sich jeder nur um sich, und die Ex-Waisen hatten die gr\u00f6\u00dften Luzernenheuhaufen im Mund. Orwa spielte mit Kilabasi, w\u00e4hrend Lemoyian die Gelegenheit bekam, etwas Zeit mit Chyulu zu verbringen. Mutara hatte einen leichten Ringkampf mit Makireti, bevor sie ihre Gruppe zu den Weidegr\u00fcnden f\u00fchrte. Dort graste Lemoyian nahe bei Orwa, w\u00e4hrend Sities mit ihrem Freund Garzi zusammen graste. Kanjoro fra\u00df in einigem Abstand zu seinen Freunden und schloss sich ihnen erst wieder an, als es Zeit f\u00fcr das Schlammbad war. Am Wasserloch nahmen nur Narok, Laragai, Vuria, Kainuk, Mutara und Teleki ein Bad. Der Rest ging zur roten Erde hin\u00fcber und staubte sich ein. Sp\u00e4ter kratzten sich Teleki, Shukuru und Sities an einem der B\u00e4ume, bevor sie zum Grasen zur\u00fcckkehrten.<br \/>\nDen Nachmittag verbrachten die Waisen im Kanziku-Gebiet. Suguta ging zu einem kleinen Loch, das sie sehr mag und grub Erde f\u00fcr ein Staubbad aus. Kainuk graste zusammen mit Vuria, und sie beide erschreckten sich vor zwei Dikdiks, die dicht an ihnen vorbeiflitzten. Das verursachte etwas Aufregung, und auch die anderen Waisen hoben die R\u00fcssel, um herauszufinden, was los war. Die Keeper riefen ihre Namen, um sie zu beruhigen und ihnen zu versichern, dass alles in Ordnung war. Schlie\u00dflich entspannten sie sich wieder und grasten weiter.<br \/>\nAm Abend kam Half Trunk mit acht weiteren wilden Bullen zu den Stallungen, unter anderem mit dem, der am Samstag behandelt worden war. Sie soffen Wasser und blieben bis es dunkel war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/911201521031-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bomani bringt sein Luzernenheu in Sicherheit<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 18. August 2015<\/strong><br \/>\nDie halbunabh\u00e4ngigen Waisen waren fr\u00fch am Morgen an den Stallungen und schlossen sich den Waisen beim Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck an, nachdem diese herausgelassen wurden. Es war nicht so chaotisch wie mit den Ex-Waisen; die halbunabh\u00e4ngigen Waisen tolerierten die Waisen. Nur Melia wollte keine Waisen um sich herum schleichen haben. Shukuru, Turkwel und Bongo bekamen das zu sp\u00fcren, denn sie erhielten ein paar Tritte, als sie hinter ihr vorbei gingen. Kithaka sah das und ging mit Sicherheitsabstand an Melia vorbei. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck gingen die Waisen zur Tr\u00e4nke und soffen genug Wasser, damit es f\u00fcr den Vormittag reichte.<br \/>\nLemoyian graste heute bei Narok, w\u00e4hrend Barsilinga einige Zeit an einen Baum gelehnt graste. Sities unterbrach das Fressen, um sich an einem Felsen zu kratzen, an dem sie am Vormittag vorbei kam.<br \/>\nBeim Schlammbad war es sehr hei\u00df, und Teleki war der Erste, der ins Wasser sprang. Barsilinga und Lemoyian gingen nur kurz hinein und dann gleich wieder hinaus, um sich unter einem Baum zu entspannen. Sp\u00e4ter hatten Teleki und Vuria ein spielerisches Kr\u00e4ftemessen, w\u00e4hrend sie noch immer im Wasser waren. Sities kam aus dem Schlammloch und stand am Ufer, um auf ihren Freund Garzi zu warten. Nachdem er sich genug gew\u00e4lzt hatte, brachte Sities ihn zum Staubbad. Als die Waisen ihre Mittagsaktivit\u00e4ten beendeten, kamen 25 wilde Elefanten zum Baden und Saufen vorbei. Darunter war auch Mwendes Vater, den wir vor ein paar Tagen behandelt hatten, und Half Trunk.<br \/>\nAm Nachmittag nahmen sich Bomani, Vuria, Laragai und Kanjoro etwas Zeit f\u00fcr ein Staubbad. Garzi graste dicht bei Sities und stibizte immer wieder Gras aus ihrem Mund. Sities hat eine Schw\u00e4che f\u00fcr Garzi und erlaubte das, bei anderen kleinen Jungs w\u00e4re sie sicherlich strenger gewesen.<br \/>\nAm Abend tummelten sich die Ex-Waisen und 20 wilde Elefanten auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen. Das verursachte einen Stau, als auch noch die Waisen vom Grasen zur\u00fcckkehrten. Es war sehr schwierig, durch all die Elefanten durchzukommen, weil einige Ex-Waisen den Waisen den Weg versperrten. Andere, wie Makena, Lenana und Chyulu, versuchten, sich mit ihnen ins Gehege zu schleichen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/911201521724-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Melia frisst Luzernenheu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 19. August 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein hektischer Morgen. Die Ex-Waisen und die wilden Elefanten str\u00f6mten auf das Gel\u00e4nde, und es war unm\u00f6glich f\u00fcr die Waisen, an das Luzernenheu zu kommen. Kithaka und Bomani gingen auf Nummer sicher und trugen das Heu weit weg. Sie legten es ab und teilten es sich friedlich. Orwa nutzte die Gelegenheit, seine Kr\u00e4fte mit Ithumbah zu messen. Obwohl er gegen die sehr erfahrene Ithumbah verlor, konnte er zumindest ein paar neue Dinge lernen. Garzi und Barsilinga hatten einen kleinen Ringkampf. Garzi wollte Barsilinga zeigen, dass er, obwohl er recht klein ist, auch k\u00e4mpfen kann und man ihn nicht nach seiner Gr\u00f6\u00dfe beurteilen sollte.<br \/>\nAuf dem Weg zum Schlammbad kam Vuria an etwas lockerer Erde vorbei und staubbadete. Beim Schlammbad war es k\u00fchl, und die Waisen gingen direkt zur Tr\u00e4nke, wo sich ihnen der einsame Wanderer Rapsu anschloss. Er soff mit ihnen zusammen Wasser und ging dann zum Schlammbad. Das ermunterte Bongo und Kanjoro, sich ihm beim W\u00e4lzen anzuschlie\u00dfen. Nach dem Bad wanderte Rapsu in Richtung S\u00fcden, w\u00e4hrend die Waisen zum Kanziku gingen.<br \/>\nZur\u00fcck in den Weidegr\u00fcnden ritt Vuria auf Bomani, was Kainuk ver\u00e4rgerte. Sie schubste Vuria von Bomani herunter. Turkwel spielte eine Weile mit Orwa. Orwa war froh, dass er das anwenden konnte, was er heute Morgen von Ithumbah gelernt hatte. Sities sah gelangweilt aus und spielte alleine mit einem Stock, den sie aufhob und in die Luft warf.<br \/>\nAm Abend kam Shukuru an etwas wei\u00dfer Erde vorbei und staubte sich ein. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit kamen 18 wilden Elefanten zum Saufen zu den Stallungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/911201522611-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa spielt mit Ithumbah<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 20. August 2015<\/strong><br \/>\nDas Wetter war am Morgen k\u00fchl und es begann zu nieseln. Lemoyian war der Erste, der aus dem Gehege kam, gefolgt von Narok. Die Waisen genossen einen friedlichen Morgen und ein ruhiges Fr\u00fchst\u00fcck, ohne ehemalige Waisen und wilde Elefanten. Nachdem sie genug Luzernenheu gefressen hatten, f\u00fchrte Turkwel die Waisen hinaus. Im Busch schlossen sich Kanjoro, Laragai und Lemoyian zusammen, um in der Erde zu spielen. Kithaka, der ein St\u00fcck entfernt graste, bekam die Gelegenheit, Lemoyian zu \u00e4rgern, weil dieser etwas abseits war. Er schubste Lemoyian, doch dieser reagierte gar nicht, sondern beendete nur sein Staubbad und lie\u00df Kithaka zur\u00fcck. Eine Stunde sp\u00e4ter schlossen sich Kitirua, Naisula und Murka den Waisen an. Orwa, der es liebt, seine Kr\u00e4fte mit den Ex-Waisen zu messen, suchte sich Naisula f\u00fcr einen Ringkampf aus. Orwa verlor, doch dabei lernte er ein paar neue Kampftechniken von Naisula.<br \/>\nBeim Schlammbad war es k\u00fchl, und keiner der Waisen traute sich ins Wasserloch. Die Waisen soffen nur Wasser. Vier wilde Bullen schlossen sich ihnen an, von denen einer ziemlich unfreundlich zu den Waisen war und auf sie losgehen wollte. Die Waisen f\u00fcrchteten sich aber nicht, weil sie wussten, dass die Keeper in der N\u00e4he waren. Der Bulle sah die Keeper und wusste sich zu benehmen. Er teilte sich das Wasser friedlich mit den Waisen.<br \/>\nAuf dem Weg zu den Weidegr\u00fcnden forderte Orwa Narok zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus. Narok ergab sich und versuchte sich dann an Bongo, gegen den sie gleich noch einmal verlor. Bomani stach ein Dorn ins Knie. Er benutzte seinen R\u00fcssel, um ihn vorsichtig zu entfernen. Lemoyian, Sities und Garzi schlossen sich zum Grasen zusammen, bevor Kainuk her\u00fcber kam und Lemoyian mitnahm.<br \/>\nAm Abend gingen Mutara, Sities, Bongo, Suguta, Kainuk, Turkwel, Kanjoro und Narok nicht direkt in die Stallungen, sondern besuchten erst noch einmal die F\u00fctterstelle, wo frisches Luzernenheu f\u00fcr sie bereitgelegt worden war. Kurze Zeit sp\u00e4ter kam Lualenis Herde, die niemals mehr als vier Mitglieder hat, an den Stallungen vorbei und schloss sich den Waisen beim Luzernenheu an. Ololoo, der Lualeni eine Weile verlassen hatte, war zur\u00fcck. Die zwei Ex-Waisen waren in Begleitung von zwei jungen wilden Bullen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/911201524312-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Narok kommt als zweite aus dem Gehege<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 21. August 2015<\/strong><br \/>\nKurz vor 6 Uhr konnte Mutara dem Duft des frischen Luzernenheus nicht mehr widerstehen, das gestern abend bereitgelegt worden war. Sie versuchte mit aller Kraft, das Tor zu \u00f6ffnen und schlie\u00dflich gelang es ihr und sie lie\u00df ihre Gruppe heraus. W\u00e4hrend Mutara und Kanjoro direkt hin\u00fcber gingen, um die Reste vom Vortag zu fressen, konnten Laragai, Bongo, Kainuk, Turkwel und Sities nicht ohne ihre Milch losgehen und stellten sich daher an dem Gehege, in dem Shukuru und ihre Freunde wohnen, auf. Als die Keeper den ersten ihre Milch gaben, kollerten Laragai und ihre Gruppe ihnen zu, dass es Mutara war, die das Tor ge\u00f6ffnet hatte; sie wollten auch ihre Milch bekommen und nicht f\u00fcr etwas bestraft werden, was sie gar nicht getan hatten. Es war ein ruhiger Morgen ohne St\u00f6rungen von au\u00dfen, und so konnten die Waisen ihr Luzernenheu genie\u00dfen.<br \/>\nKurz nachdem sie in den Weidegr\u00fcnden angekommen waren, begannen die Jungs, Orwa, Vuria, Bongo, Garzi und Teleki ein Staubbad. Danach graste Orwa zusammen mit Teleki, w\u00e4hrend die anderen Waisen sich in der Gegend verteilten. Obwohl es sehr hei\u00df war, grasten sie friedlich, bis es Zeit f\u00fcr das Schlammbad war, zu dem Kithaka die erste Gruppe f\u00fchrte. Die Ex-Waisen und sechs wilde Elefanten waren bereits dort. Als die Waisen ankamen, wurden sie von Lenana und Nasalot begr\u00fc\u00dft. Rapsu stand in der N\u00e4he der Milchausgabe; er schloss die Augen und tr\u00e4umte davon, auch noch einmal so jung zu sein und Milch bekommen zu k\u00f6nnen. Doch die Zeit kann nicht zur\u00fcckgedreht werden, und so ging er mit dem R\u00fcssel im Mund davon und erinnerte sich an die guten alten Zeiten. Garzi und Barsilinga hatten mal wieder eine Meinungsverschiedenheit. Barsilinga wollte sich f\u00fcr die Niederlage von gestern r\u00e4chen. Schlie\u00dflich ging Garzi davon, und Barsilinga interpretierte das als seinen Sieg; wir wissen allerdings nicht so recht, ob Garzi sich ergeben hatte oder einfach nur keine Lust mehr hatte weiterzuspielen. Nur unsere Wasserratte Bongo w\u00e4lzte sich mit den Ex-Waisen. Kainuk stellte sich einem Warzenschwein mit nur einem viertel Schwanz, das zum Baden gekommen war, in den Weg und verscheuchte es.<br \/>\nEine halbe Stunde sp\u00e4ter kehrten die Waisen zum Kanziku-Gebiet zur\u00fcck, wo sie grasten. Unterdessen gingen die \u00e4lteren Elefanten zum Ithumba-Berg. Es blieb am Nachmittag hei\u00df, und Sities, Garzi und Narok suchten Schutz unter einem Baum mit gutem Schatten. Der Rest der Waisen wedelte ununterbrochen mit den Ohren, w\u00e4hrend sie herumwanderten und leckeres Futter suchten. Der Abend war ruhig und nur f\u00fcnf Kleine Kudus kamen zum Saufen zu den Stallungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/911201562537-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Freche Mutara<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 22. August 2015<\/strong><br \/>\nKilaguni, Chaimu, Makireti, Kasigau und Kilabasi schlossen sich den Waisen bei der morgendlichen Luzernenheuf\u00fctterung an, w\u00e4hrend sechs wilde Bullen an der Tr\u00e4nke soffen. Nachdem sie genug Luzernenheu gefressen hatte, f\u00fchrte Laragai die Waisen in den Busch hinaus. Teleki hing mit Chaimus und Makiretis Gruppen hinterher, und Chaimu nutzte die Gelegenheit, um mit ihm zu spielen. Der Kampf dauerte eine ganze Weile an, was Kilabasi gar nicht gefiel. Obwohl Chaimu eine Kuh ist, ist sie doch deutlich \u00e4lter als Teleki, und Kilabasi hatte erwartet, dass sie ihn schnell besiegt. Da das nicht passierte, unterst\u00fctzte sie Chaimu, indem sie Teleki angriff. Gegen die zwei Elefanten kam Teleki nicht an, und er ergab sich und folgte langsam seiner Gruppe. In den Weidegr\u00fcnden versuchte Sities, Orwa herauszufordern, doch der schien nicht interessiert zu sein und ging an Sities vorbei, um ein Staubbad zu nehmen.<br \/>\nUm 11 Uhr war es bew\u00f6lkt, doch die Waisen w\u00e4lzten sich trotzdem. Nur Barsilinga, Kithaka, Lemoyian, Garzi und Orwa nahmen nicht teil. Barsilinga und Lemoyian gingen zur\u00fcck in den Busch und grasten weiter, w\u00e4hrend sie auf ihre Freunde warteten. Orwa vertrieb sich die Zeit damit, sich auf dem Boden herumzurollen, und Garzi kratzte sich an einer Akazie. Kurz darauf tauchte Lualenis kleine Herde am Schlammloch auf. Bei ihr waren ihr treuer Freund Ololoo und zwei wilde junge Bullen. Lualenis Herde hatte einen lustigen Auftritt. Nachdem sie die Waisen im Schlammloch gesehen hatten, jagten die vier Elefanten los. Die Waisen unterbrachen das W\u00e4lzen und rannten ihnen entgegen, um sie zu begr\u00fc\u00dfen. Lualeni versuchte heute auf andere Weise, Mitglieder f\u00fcr ihre Gruppe zu gewinnen: Sie wollte die Babys verwirren und Aufregung verbreiten, damit sie mit ihr davonrennen w\u00fcrden. Die Babys waren aber clever genug; sie rannten ihr ein paar Meter entgegen und hielten dann an. Ololoo versuchte, Orwa herauszufordern, indem er auf ihn losst\u00fcrmte, doch Orwa r\u00fchrte sich nicht. Als Lualeni sah, dass ihr Plan nicht funktionierte, machte sie sich mit ihrem Team wieder auf den Weg.<br \/>\nDie Waisen grasten am oberen Kalovoto. Shukuru, Sities und Kanjoro entspannten sich eine Weile unter B\u00e4umen mit viel Schatten. Sie grasten weiter, als die Temperaturen auf ein ertr\u00e4glicheres Niveau sanken.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/911201574827-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bullen saufen mit den Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 23. August 2015<\/strong><br \/>\nKandecha, Kalama, Chemi Chemi, Olare und Melia waren kurz vor sechs Uhr an den Stallungen. Als die Waisen herauskamen, schloss sich ihnen Olares Gruppe beim Luzernenheu an. Barsilinga ging hinter Olare herum, und Olare trat nach hinten aus, traf ihn aber nicht. Barsilinga wusste, dass die \u00e4lteren Waisen es nicht m\u00f6gen, wenn die Kleinen zu dicht hinter ihnen entlanggehen und hatte schon Sicherheitsabstand gehalten. Eine Stunde sp\u00e4ter machte sich Olares Gruppe dann wieder auf den Weg.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden verbrachte Shukuru einige Zeit mit Spielen und Herumrollen auf dem Boden. Es war hei\u00df, und die Waisen wedelten mit den Ohren, w\u00e4hrend sie von einem schattigen Platz zum n\u00e4chsten gingen und dabei grasten.<br \/>\nAm Schlammbad nahmen nur Narok, Laragai, Bongo, Teleki und Vuria teil. Die Anderen soffen nur Wasser und kehrten dann zum Grasen zur\u00fcck. Es war sehr hei\u00df, und Barsilinga, Turkwel, Orwa, Mutara, Bomani und Kanjoro suchten unter verschiedenen B\u00e4umen Schatten.<br \/>\nAm Nachmittag sanken die Temperaturen wieder etwas, und die Waisen konnten ordentlich grasen. Teleki fra\u00df dicht bei Turkwel und nahm Futter aus ihrem Mund. Turkwel erlaubte es ihm, und er konnte sich nehmen, was immer ihm gefiel.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/911201575432-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Olare frisst Luzernenheu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 24. August 2015<\/strong><br \/>\nMakireti, Kasigau, Kilabasi, Chaimu und Kilaguni waren heute Morgen an den Stallungen. Es scheint, dass die zwei Gruppen um Makireti und Chaimu sich f\u00fcr den Tag vereint hatten. Sie schlossen sich den Waisen beim Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck an. Kurz darauf kam Tomboi vorbei und bediente sich ebenfalls am Luzernenheu. Die halbunabh\u00e4ngigen Waisen verschwanden sp\u00e4ter mit Tomboi zusammen in unbekannte Richtung, w\u00e4hrend Mutara ihre Waisen zum Kone f\u00fchrte.<br \/>\nVuria pausierte das Grasen f\u00fcr eine Fitness-\u00dcbung: sie rollte auf dem Boden herum und versuchte dann, sich aufzusetzen. Garzi hielt sich dicht bei Sities, die ihm die besten Pflanzen zum fressen zeigte. Mit der Zeit wurde es immer hei\u00dfer. Lemoyian, Kithaka und Barsilinga entspannten sich unter einem Baum im Schatten. Obwohl es so hei\u00df war, ging Barsilinga nach seiner Milch nicht ins Schlammloch, sondern stellte sich nur unter einen Baum, w\u00e4hrend alle anderen badeten. Narok er\u00f6ffnete das Schlammbad, und sp\u00e4ter schlossen sich ihr Kithaka und Laragai an. Laragai wollte allerdings nicht, dass Kithaka mitmacht, weil er noch so klein ist und sie sich und Narok f\u00fcr sehr erwachsen h\u00e4lt. Kithaka verstand den Hinweis, als Laragai ihn schubste, und machte Platz f\u00fcr die beiden. Er ging zur anderen Seite des Pools und badete dort mit seinen Freunden. Nach dem Schlammbad brachte Kainuk ihren Lemoyian zum Staubbad und wartete an seiner Seite, bis er fertig war. Zwei wilde Bullen tauchten an der Tr\u00e4nke auf, als die Waisen gerade aufbrachen. Bongo beschloss, zu ihnen zu gehen, um sie kennenzulernen und mit ihnen zusammen Wasser zu saufen.<br \/>\nAuf dem Weg zu den Weidegr\u00fcnden trafen die Waisen auf Tomboi und tauschten Begr\u00fc\u00dfungen aus, indem sie ihre R\u00fcssel hoben. Sie grasten im Kanziku-Gebiet, und Vuria und Kithaka verbrachten die meiste Zeit zusammen.<br \/>\nAm Abend kam Lualeni mit ihrer nun scheinbar sechsk\u00f6pfigen Gruppe zu den Stallungen. Bei ihr waren Ololoo, Tomboi, Madiba und zwei wilde Bullen. Das war aber nur heute so, denn Tomboi und Madiba schlie\u00dfen sich immer mal den Gruppen an, die sie so treffen. Tomboi und Madiba rangelten eine ganze Weile.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9112015890-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tomboi kommt zur Luzernenheuf\u00fctterung vorbei<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 25. August 2015<\/strong><br \/>\nHeute Morgen war das Gel\u00e4nde wieder voller wilder Elefanten und Ex-Waisen. Es war schwer f\u00fcr die Waisen, etwas vom Luzernenheu abzubekommen, doch gleichzeitig freuten sie sich, dass sie sich unter die Ex-Waisen mischen konnten. Ein einj\u00e4hriges wildes Baby war gl\u00fccklich, dass es Narok zu einer Rangelei herausfordern konnte. Narok war aber recht ruppig, sodass die Schwester des Kalbs eingriff und sie trennte. Barsilinga verbrachte einige Zeit damit, sich an einem Felsen zu kratzen, w\u00e4hrend er darauf wartete, dass jemand die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden f\u00fchrte. Eine Stunde sp\u00e4ter kollerte Mutara und gab der Gruppe das Zeichen zum Aufbruch.<br \/>\nDie Waisen grasten im Kanziku-Gebiet. Zur Schlammbadzeit kamen f\u00fcnf wilde Bullen vorbei, die mit ihnen zusammen Wasser soffen. Zwei der Bullen gingen auch mit den Waisen ins Schlammloch. Sp\u00e4ter gingen die Waisen zum Staubbad, wo Bomani und Barsilinga einen Streit hatten, der in einem Kampf m\u00fcndete. Dabei hob Bomani einen langen Stock auf, mit dem er wohl Barsilinga schlagen wollte, doch Barsilinga nahm ihm den Stock schnell weg. Irgendwann wurden die beiden Jungs m\u00fcde und folgten ihren Freunden, die bereits wieder grasten.<br \/>\nAm Nachmittag war es sehr hei\u00df. Mutara und Sities ruhten sich unter einem Baum aus und k\u00fchlten sich ab, w\u00e4hrend Narok mit Suguta zusammen im Schatten stand. Turkwel stand einzeln unter einem anderen Baum und kratzte sich daran, w\u00e4hrend sie auf Abk\u00fchlung wartete. Der Rest der Herde sammelte sich ebenfalls unter einem Baum, und sie grasten gegen Abend weiter. Nach einem abendlichen Bad staubten sich die Waisen ein, ehe sie zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/911201582447-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ein wildes Baby spielt mit Narok<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 26. August 2015<\/strong><br \/>\nAlle Mitglieder der halbunabh\u00e4ngigen Waisengruppe waren am Morgen an den Stallungen zu finden. Sie waren mitten in der Nacht angekommen und mussten feststellen, dass die Tr\u00e4nken leer waren und sie bis zum Morgen warten mussten. Am Abend waren die Tr\u00e4nken mit 9000 Litern Wasser gef\u00fcllt worden, doch \u00fcber die Nacht waren gesch\u00e4tzte 40 wilde Elefanten vorbeigekommen und hatten alles ausgesoffen.<br \/>\nAm Morgen wurde das Wasser aufgedreht und die halbunabh\u00e4ngigen Waisen rannten zu den Tr\u00e4nken, um ihren Durst zu l\u00f6schen. Danach gingen sie zu den Waisen zum Luzernenheu. Kilaguni teilte sich Luzernenheu mit Lemoyian, w\u00e4hrend Chaimu Bongo aus dem Weg schob, als sie an ihm vorbeiging. Sities schubste Teleki, der auf ihr Heu getreten war. Etwa eine Stunde sp\u00e4ter machte sich Olare mit ihrer Gruppe wieder auf den Weg, w\u00e4hrend Mutara die Waisen zum unteren Kalovoto brachte, wo sie grasten. Gegen 9 Uhr kamen die Ex-Waisen an den Stallungen vorbei. Sie soffen Wasser und gingen dann weiter zum Schlammloch.<br \/>\nW\u00e4hrend des Schlammbads war es ruhig, und die Waisen hatten alleine viel Spa\u00df. Shukuru trat, als sie zum Schlammloch ging, auf eine vermeintlich trockene Stelle, unter der es noch nass war. Beim dritten Schritt blieb sie darin stecken. Sie versuchte, sich selbst zu befreien, doch es wollte ihr nicht gelingen, und so schrie sie um Hilfe. Die Keeper eilten zu ihr, um sie zu unterst\u00fctzen; sie schoben an ihr und zogen gleichzeitig an ihren Hinterbeinen. Schlie\u00dflich war sie wieder frei und ging zum Saufen zur Tr\u00e4nke. Sie wollte nicht mehr zur\u00fcck zum Schlammloch, auch wenn ihre Freunde darin viel Spa\u00df hatten. Stattdessen ging sie zum Einstauben, wo sich ihr die Anderen nach dem Baden anschlossen.<br \/>\nAm Nachmittag grasten die Waisen am oberen Kalovoto. Orwa entspannte sich eine Weile unter einem Baum, w\u00e4hrend Mutara, Bomani und Sities den ganzen Nachmittag zusammen grasten. Der Abend war ruhig, und es kamen keine Ex-Waisen oder wilden Elefanten zum Saufen vorbei.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/911201582832-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die halbunabh\u00e4ngigen Waisen saufen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 27. August 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein ruhiger Morgen, als die Waisen l\u00e4ssig aus den Gehegen kamen und sich \u00fcber das Luzernenheu hermachten. Barsilinga und Garzi, die noch nicht gekl\u00e4rt haben, wer von ihnen der St\u00e4rkere ist, stritten sich um etwas Luzernenheu. Er gab kurz Aufregung, als sie sich gegenseitig herumjagten. Bomani, der in der N\u00e4he stand, war der lachende dritte und schnappte sich das Streitobjekt. Die beiden Jungs schauten sich verbl\u00fcfft an und wussten nicht so recht, was sie tun sollten, nun da die Ursache ihres Streites einfach gestohlen worden war. Die Waisen gingen an der Tr\u00e4nke vorbei und soffen genug, um damit \u00fcber den Vormittag zu kommen.<br \/>\nBeim Schlammbad war Shukuru, die gestern steckengeblieben war, sehr vorsichtig. Sie stand am Ufer des Schlammlochs und war hin- und hergerissen, ob sie hineingehen und sich abk\u00fchlen oder direkt zum Staubbad gehen sollte. Schlie\u00dflich ging sie hinein, als sie sah, wieviel Spa\u00df alle ihre Freunde hatten. Kithaka staubbadete in der N\u00e4he der Keeper, w\u00e4hrend die anderen zum Einstauben die rote Erde auf der anderen Seite nahmen. Barsilinga und Garzi waren sich mal wieder uneins und hatten einen kurzen Kampf, bevor Sities sich einmischte und mit Garzi davon ging.<br \/>\nNachdem sie zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcckgekehrt waren, staubten sich Garzi, Sities, Mutara und Vuria weiter ein. Als sie m\u00fcde wurden, ruhten sie sich unter den B\u00e4umen aus und grasten erst weiter, nachdem es sich abgek\u00fchlt hatte. Der Abend war ruhig, und kurz nach 18 Uhr meldeten sich Wendi, Galana, Sunyei, Meibai und Lenana zum Saufen an den Stallungen. Nachdem es dunkel geworden war, brachen sie wieder auf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/911201583214-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Barsilinga und Garzi streiten sich um Luzernenheu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 28. August 2015<\/strong><br \/>\nDie Ex-Waisen kamen in Begleitung von f\u00fcnf wilden Elefanten kurz vor 6 Uhr zu den Stallungen. Kurz nachdem die Waisen die Gehege verlassen hatten, wurden sie von Lenana, Chyulu und Loijuk begr\u00fc\u00dft. Chyulu brachte Lemoyian zum Luzernenheu und sie fra\u00dfen zusammen. Orwa nutzte die Gelegenheit, um seine Kr\u00e4fte mit Kibo zu messen. Der Kampf dauerte recht lange, bis Orwa ersch\u00f6pft war. Vuria suchte sich Chemi Chemi f\u00fcr einen \u00dcbungskampf aus. Er dachte wohl, weil Chemi Chemi recht klein ist, k\u00f6nnte er ihn leicht besiegen. Chemi Chemi war das wohl bewusst, und er gab sein bestes, um gro\u00df und stark zu wirken. Er drohte mit gesenktem Kopf, um Vuria zu zeigen, was er zu erwarten h\u00e4tte. Nachdem er sich auf die Hinterbeine gestellt hatte, griff er Vuria an, der sich alle M\u00fche gab, Chemi Chemi zu besiegen. Es gelang ihm aber nicht! Nach dem Kampf ging Chemi Chemi auf Teleki zu und schubste ihn aus dem Weg. Dann zeigte er weiter, wer der Chef war, indem er erst Sities und dann Mutara bestieg. Barsilinga und Garzi hatten ein kurzes Kr\u00e4ftemessen, das Ololoo unterbrach.<br \/>\nSp\u00e4ter, beim Grasen, versuchte Bomani Garzi zu \u00e4rgern. Sities, die Garzis Besch\u00fctzerin ist, war in der N\u00e4he und verscheuchte Bomani. Bomani wartete, bis Sities weiter weg war, bevor er es erneut versuchte, w\u00e4hrend Garzi gerade graste. Garzi versuchte, sich zu verteidigen, aber Bomani war st\u00e4rker und versuchte dann sogar noch, ihn zu besteigen. Auch Orwa und Turkwel stritten sich \u00fcber etwas, was nur sie beide verstanden. Sie beschlossen schlie\u00dflich, ihren Streit durch einen Ringkampf zu l\u00f6sen, den Orwa verlor.<br \/>\nBeim Schlammbad waren Kithaka und Laragai die ersten, die ins Wasser gingen. Kithaka blieb aber nicht lange drin und ging bald zum Staubbad. Der Rest der Gruppe w\u00e4lzte sich lange und ging sp\u00e4ter zum Einstauben. Shukuru, Laragai und Mutara kratzten sich dann beim Staubbad an einem Baum. Am Nachmittag grasten die Waisen am oberen Kalovoto, wo Orwa es sich lange Zeit unter einem Baum gem\u00fctlich machte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/911201584449-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Chyulu bringt Lemoyian zum Luzernenheu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 29. August 2015<\/strong><br \/>\nEine Gruppe aus elf wilden Elefanten kam, angef\u00fchrt von Half Trunk, fr\u00fch am Morgen zu den Stallungen und wartete auf das Wasser. Als das Wasser aufgedreht wurde, eilten die wilden Bullen zur Tr\u00e4nke. Narok kam als erstes aus den Gehegen und ging direkt zum Luzernenheu. Ihre Freunde folgte ihr kurz darauf. Zurura, Chaimu und Kilaguni schlossen sich den Waisen beim Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck an. Sp\u00e4ter brachen die drei wieder auf, w\u00e4hrend die Waisen zum Grasen zum Kone-Gebiet gingen. Vuria kratzte sich eine Weile zwischen seinem linken Sto\u00dfzahn und dem R\u00fcssel, um die nervenden Zecken zu entfernen. Die restlichen Waisen grasten den ganzen Vormittag friedlich.<br \/>\nNachdem sie ihre 11 Uhr Milch bekommen hatten, gingen die Waisen zur Tr\u00e4nke, wo ihnen drei wilde Bullen Gesellschaft leisteten. Die Waisen zollten den Bullen den n\u00f6tigen Respekt und trollten sich zum Schlammbad. Nur Suguta und Barsilinga blieben an der Tr\u00e4nke. Barsilinga kratzte sich an einer Akazie in der N\u00e4he, w\u00e4hrend er die wilden Bullen beobachtete, und Suguta versuchte, mit den Bullen Wasser zu saufen. Kainuk beobachtete alles, w\u00e4hrend die anderen Waisen das Schlammbad sehr genossen. Sie stand nur am Ufer und wedelte ihren R\u00fcssel hin und her. Nach dem Bad gingen die Waisen zum Staubbad und stellten sich sp\u00e4ter an einem Kratzbaum an. Shukuru genoss es sehr, ihren Bauch an Mutara zu kratzen, die gerade in der roten Erde herumrollte. Lemoyian war der Erste, der sich am Baum kratzte, doch es dauerte nicht lange und Bongo schubste ihn weg. Er konnte nur danebenstehen und hoffen, noch einmal eine Chance zu bekommen. Diese ergab sich leider nicht, denn nachdem Bongo fertig war, \u00fcbernahm Bomani, und Barsilinga stand auch bereits an. Bomani drohte Barsilinga, dass er nicht zu nahe kommen sollte, und so ging Barsilinga davon. Als Shukuru fertig staubgebadet hatte, ging sie auch zu dem gleichen Baum, an dem Bomani sich noch kratzte. Als Bomani Shukuru n\u00e4herkommen sah, ging er freiwillig davon. Mutara schubste Orwa vom Staubbad weg, nachdem er frecherweise versucht hatte, sie zu besteigen. Er ging ein paar Meter weg und wartete darauf, dass Mutara fertig war, bevor er zur\u00fcckkam und mit Narok spielte.<br \/>\nAm Nachmittag grasten die Waisen entlang des zur Zeit ausgetrockneten Flussbetts. Dort gibt es viele gro\u00dfe B\u00e4ume, tollen Schatten und leckeres Futter. Am Abend kamen nur zwei Bullen, Zurura und Tomboi, zum Saufen zu den Stallungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/91120158526-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Half Trunk kommt zum Saufen vorbei<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 30. August 2015<\/strong><br \/>\nDie Ex-Waisen, die halbunabh\u00e4ngigen Waisen und ein paar wilde Elefanten waren am Morgen an den Stallungen. Die ehemaligen Waisen teilten sich das Luzernenheu mit den Kleinen. Orwa forderte Kalama zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus, wie es so seine Art ist, wenn die \u00e4lteren Elefanten da sind. Kalama ist ein M\u00e4dchen, und sie machte es Orwa schwer, um ihm zu zeigen, dass er die K\u00fche nicht untersch\u00e4tzen sollte, nur weil er ein Junge ist. Orwa ergab sich und ging zu Melia, um sich an ihr zu versuchen. Er scheint seine Lektion nicht gelernt zu haben, dann auch Melia blamierte ihn, indem sie ihn aus dem Weg schubste. Bomani fra\u00df in der N\u00e4he von Sunyei, und ab und zu streckte Sunyei ihren R\u00fcssel seinem Mund entgegen. Olare legte sich zum Spielen hin, und Kibo, der in der N\u00e4he stand, nutzte das aus und bestieg sie. Sie konnte sich aber von Kibo befreien und ging zu Bomani hin\u00fcber, um ihm ein paar Ringkampftechniken beizubringen. Chyulu k\u00fcmmerte sich um Lemoyian, bis es Zeit zum Aufbruch zu den Weidegr\u00fcnden war.<br \/>\nEs war ein ziemlich hei\u00dfer Tag, doch die Waisen grasten ruhig und lie\u00dfen sich vom Wetter nicht st\u00f6ren. Sp\u00e4ter am Tag entspannte sich Bongo eine Weile unter einem Baum, w\u00e4hrend Teleki sich mit Erde einstaubte. Zur Schlammbadzeit schlossen sich sieben wilde Bullen den Waisen an, soffen zusammen mit ihnen Wasser und w\u00e4lzten sich danach mit ihnen. Anschlie\u00dfend hatten die Waisen ein kurzes Staubbad, ehe sie zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcckkehrten. Die wilden Elefanten folgten ihnen und gingen erst eine Stunde sp\u00e4ter ihrer Wege.<br \/>\nAm Abend meldeten sich acht wilde Bullen zum Saufen an den Stallungen. Einer von ihnen humpelte. Er hatte eine Schwellung zwischen seinem linken hinteren Knie und seinem Bauch. Sp\u00e4ter schloss sich die halbunabh\u00e4ngige Waisengruppe, bestehend aus Olare, Melia, Tumaren, Kibo, Kalama, Chemi Chemi, Kitirua, Murka, Kandecha und Naisula, den Bullen an. Zusammen mit Angela planten wir eine Behandlung der Bullen f\u00fcr den darauffolgenden Tag. Der Tierarzt aus Amboseli sollte vorbeikommen und alle behandeln.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/911201593527-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kalama spielt mit Orwa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 31. August 2015<\/strong><br \/>\nAm Morgen kamen drei wilde Bullen und eine Kuh mit zwei K\u00e4lbern zu Besuch. W\u00e4hrend die Bullen sich darauf konzentrierten, Wasser zu saufen, schloss sich die Kuh mit ihren K\u00e4lbern den Waisen beim Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck an. Laragai passten die drei Eindringlinge nicht. Da sie aber nichts gegen sie tun konnte, ging sie dicht an das einj\u00e4hrige Baby heran und konfiszierte das Heu, das dieses gerade fra\u00df. Das wilde Baby entschied, sich zu verteidigen, und so entstand eine kleine Rangelei. Die \u00e4ltere Schwester des Babys mischte sich ein, und Laragai zog sich zur\u00fcck. Nachdem Bomani genug Heu gefressen hatte, begann er, es in die H\u00f6he zu werfen. Das nervte die wilde Kuh, und sie kam mit aufgestellten Ohren auf Bomani zu. Er verstand die Warnung und machte sich davon. Die Kuh schien es zu st\u00f6ren, dass die kleinen Elefanten das Luzernenheu so verschwenden, denn in all den Jahren, die sie in Tsavo gelebt hatte, war sie noch nie zuvor an Luzernenheu vorbeigekommen. Hoffentlich taucht diese \u00e4ltere und weise Kuh h\u00e4ufiger auf und bringt den Waisen ein paar Manieren und etwas \u00fcber das harte Leben in der Wildnis bei.<br \/>\nSp\u00e4ter f\u00fchrte Mutara ihre Gruppe zum Kone-Gebiet, w\u00e4hrend die wilden Elefanten an der Tr\u00e4nke an den Stallungen blieben. Es war bew\u00f6lkt und somit perfekt f\u00fcr die Waisen, die den ganzen Vormittag in Ruhe grasten. Nach der 11-Uhr-Milch war es noch immer bedeckt, und nur Bongo und Kanjoro nahmen am Schlammbad teil. Bomani spielte mit Lemoyian und Orwa mit Turkwel. Sp\u00e4ter staubbadeten die Waisen, ehe sie zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcckkehrten und bis zum Abend grasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/911201594017-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Laragai stielt Futter von dem wilden Baby<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-august-2015\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Samstag, 1. August 2015 Die halbunabh\u00e4ngigen Waisen verbrachten die Nacht direkt vor den Gehegen und schlossen sich den Waisen an, nachdem diese sich ans Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck gemacht hatten. Orwa misst seine Kr\u00e4fte mit jedem, der ihm \u00fcber den Weg l\u00e4uft, und heute war es Murka. Murka konnte es nicht auf sich sitzen lassen, als gro\u00dfes M\u00e4dchen &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-august-2015\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eIthumba August 2015\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":7199,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[42,40,1],"tags":[],"class_list":["post-7198","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ithumb","category-tagebuch-der-keeper","category-news"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7198","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7198"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7198\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7200,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7198\/revisions\/7200"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7199"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7198"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7198"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7198"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}