{"id":7201,"date":"2015-10-08T07:21:19","date_gmt":"2015-10-08T06:21:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=7201"},"modified":"2015-10-08T07:21:19","modified_gmt":"2015-10-08T06:21:19","slug":"umani-springs-august-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umani-springs-august-2015\/","title":{"rendered":"Umani Springs August 2015"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 1. August 2015<\/strong><br \/>\nNach einer langen Nacht kamen die Babys aus ihren Gehegen, um einen neuen Tag zu beginnen. Ngasha fand einen umgest\u00fcrzten Baum, an dem er seinen juckenden R\u00fcssel kratzen und ein paar Zecken loswerden konnte. Die anderen Waisen gingen weiter zum Wasserloch, wo ihre Milch auf sie wartete. Jasiri ging geradewegs hin\u00fcber, um seine Flasche aufzuheben. Er hielt sie fest und leerte die gesamte Milch, ehe er zum Schlammloch ging. Sonje entwickelt sich langsam zum Schwimmstar der Waisen; sie versuchte, den Anderen verschiedene Badetechniken beizubringen. Nach dem Schlammbad brachte Sonje die Babys zum Staubbad. Zongoloni legte sich sofort auf den Bauch, um die warme Erde zu sp\u00fcren und genoss jede Minute.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/91120158219-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha schuffelt seinen juckenden R\u00fcssel<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 2. August 2015<\/strong><br \/>\nAlle Waisen waren sehr froh, als die Gehegetore heute ge\u00f6ffnet wurden. Sie gingen alle zum Staubbad am Eingangstor. Nachdem sie etwas Staub auf ihre R\u00fccken geworfen hatten, gingen sie zur Luzernenheuf\u00fctterung. Murera posierte f\u00fcr einen Kameramann, der Fotos von den Waisen machte. Es war sehr lustig, ihr zuzusehen. Sie h\u00e4tte nicht besser mitmachen k\u00f6nnen. Faraja kam her\u00fcber, um seinen Freund Ngasha zu \u00e4rgern und eine Rangelei anzufangen, doch Ngasha ignorierte ihn einfach. Faraja bestand aber auf einem Kampf und nervte Ngasha solange, bis dieser sich umdrehte und mitmachte.<br \/>\nDie Babys kamen zur Milchf\u00fctterung zum Schlammloch. Die gierige Lima Lima rannte zu ihrer Flasche und leerte sie schnell. Danach stellte sie sich neben Zongoloni und hoffte, diese w\u00fcrde ihre Flasche mit noch etwas Milch darin fallenlassen. Zongoloni war aber zu schlau und achtete darauf, dass ihre Flaschen vollst\u00e4ndig geleert waren. Nachdem Lima Lima klar wurde, dass Zongoloni alle Flaschen geleert hatte, ging sie zu den anderen Babys. Sie trat aber auch noch einmal mit dem Fu\u00df gegen die Flaschen, um ganz sicher zu gehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/91120158613-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera legt sich hin und posiert f\u00fcr die Kamera<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 3. August 2015<\/strong><br \/>\nJetzt in der Trockenzeit trocknet der Wald immer weiter aus, und die Waisen m\u00fcssen sehr weit laufen, um weiche Zweige zu finden. Quanza war heute damit besch\u00e4ftigt, ein paar sch\u00f6ne Zweige und B\u00fcsche zu fressen, um ihren Bauch so schnell wie m\u00f6glich zu f\u00fcllen. Faraja lief nahe bei ihr und Zongoloni, die gerade aus dem dichten Geb\u00fcsch kamen. Lima Lima bemerkte, dass sie zur\u00fcckgelassen wurde und ging zu den Keepern in der N\u00e4he anstatt den anderen Waisen zu folgen, die in eine andere Richtung liefen, um noch etwas gr\u00fcnere Vegetation zu finden. Jasiri fand ein paar leckere s\u00fc\u00dfe Zweige, die Zongoloni zu stehlen versuchte. Jasiri ist aber stark, und Zongoloni konnte sie ihm nicht wegnehmen, obwohl sie es mit aller Kraft versuchte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/911201581210-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Quanza grast gesch\u00e4ftig<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 4. August 2015<\/strong><br \/>\nEin Leopard br\u00fcllte letzte Nacht lange und laut in der Waldgegend bei der Quelle. Die Waisen dachten, er w\u00e4re n\u00e4her, und auch die Keeper auf Nachtwache vermuteten das. Lima Lima und Quanza waren sehr beunruhigt, denn ihre Gehege liegen am weitesten in der Richtung, aus der das Gebr\u00fcll kam. Lima Lima rannte in ihrem Gehege herum und suchte nach einer M\u00f6glichkeit, zu Zongoloni und Jasiri zu gelangen, die nebenan waren. Quanza versuchte, auf die Absperrung zu klettern. Als die Nachtkeeper kamen, rannte Lima Lima zum Trost zu ihnen ans Tor.<br \/>\nAls die Babys am Morgen herauskamen, war Lima Lima noch immer sehr \u00e4ngstlich. Die Keeper riefen alle Waisen an ihre Seite, und sie gingen zusammen zum Grasen in den Wald. Ngasha und sein Freund Faraja liefen sehr dicht nebeneinander. Sie versuchten, sich gegenseitig vor den seltsamen Tieren zu besch\u00fctzen, die sich ihnen n\u00e4hern k\u00f6nnten. Nach dem, was sie in der Nacht geh\u00f6rt hatten, waren sie alle sehr nerv\u00f6s.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/91120158266-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen saufen Wasser<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 5. August 2015<\/strong><br \/>\nNach einer langen Wanderung durch den Wald war es Zeit f\u00fcr die Milchf\u00fctterung. Murera kam und leerte ihre Flasche, bevor sie herumstand und \u00fcberlegte, was sie als n\u00e4chstes tun sollte. Alle au\u00dfer ihr rannten zur Wassertr\u00e4nke, um ihren Durst zu l\u00f6schen und die noch \u00fcbrigen L\u00fccken in ihren M\u00e4gen zu f\u00fcllen. Lima Lima f\u00fchrte den Weg an; sie rannte, als w\u00e4re sie ein Marathonl\u00e4ufer im Wettbewerb mit den anderen Elefanten.<br \/>\nNgasha ging von der Tr\u00e4nke weg und f\u00fchrte die gesamte Gruppe zum Schlammloch. Eine gro\u00dfe Python bewegte sich auch auf die Tr\u00e4nke zu und wurde dabei von Zongoloni und Sonje entdeckt. Sie waren \u00e4ngstlich, doch das Reptil verhielt sich sehr ruhig. Obwohl die Python Elefanten nicht gef\u00e4hrlich werden kann, wollten Quanza und die Keeper nicht genauer herausfinden, ob sie freundlich gesinnt war. Alle hielten nach Murera und Sonje Ausschau, da die beiden wegen ihrer Behinderungen nicht so schnell laufen k\u00f6nnen. Einige der Babys rannten immer weiter, ohne zu wissen, was \u00fcberhaupt los war. Das war sehr lustig anzuschauen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/911201582746-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera, nachdem sie ihre Flasche geleert hat<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 6. August 2015<\/strong><br \/>\nZongoloni kam am Morgen hungrig aus ihrem Gehege. Als sie im Wald ankam, machte sie sich daran, Zweige und weiches Gr\u00fcn zu pfl\u00fccken, um satt zu werden. Ngasha graste mit Zongoloni Schulter an Schulter, da er zu faul war, selbst die leckeren weichen Zweige zu suchen und sich von Zongoloni bei der Auswahl helfen lie\u00df. Auch Ziwa sah so aus, als fiele es ihm nicht leicht, das beste Gr\u00fcn zu finden. Er verlie\u00df sich auf Sonjes Hilfe und ihre Expertise bei der Auswahl des weichsten Gr\u00fcnfutters der Gegend.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/911201583317-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni frisst kleine Zweige<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 7. August 2015<\/strong><br \/>\nZiwa erschreckte sich heute vor ein paar herumrennenden Buschb\u00f6cken, die an ihm vorbeiliefen. Er schrie auf und rannte zum Schutz zu Sonje und Murera. Als Murera ihn aufschreien h\u00f6rte, schaute sie sich um, um zu sehen, was das Problem war und ging dann zu ihm hin\u00fcber. Sie schob Ziwa unter ihren Bauch und streichelte ihn mit ihrem R\u00fcssel, um ihn zu beruhigen. Quanza und Faraja, die in Ziwas N\u00e4he gegrast hatten, gingen auch dichter an die beiden gro\u00dfen M\u00fctter heran. Als Quanza die anderen Waisen erreichte, streckte Ngasha seinen R\u00fcssel zu ihrem Mund aus, um herauszufinden, was sie fra\u00df. Er dachte, Quanza h\u00e4tte etwas nettes zu naschen, das er stehlen k\u00f6nnte. Als niemand herausfinden konnte, was Ziwas Problem war, brachten Murera und Sonje die Waisen woanders hin zum Grasen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/911201583659-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ziwa genie\u00dft frisches Gr\u00fcn<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 8. August 2015<\/strong><br \/>\nQuanza kam an ein paar trockenen B\u00fcschen vorbei, die ihre wilden Artgenossen zur\u00fcckgelassen hatten, als sie in der Nacht vorbeigekommen waren. Sie begann, an ihnen zu kauen. Auf der anderen Seite schob Ngasha einen Kratzpfosten um, w\u00e4hrend er versuchte, seinen stark juckenden R\u00fcssel daran zu schuffeln. W\u00e4hrend er weiterkratzte, kam Faraja vorbei und zog an seinem Schwanz. Das \u00e4rgerte ihn sehr und sie begannen zu k\u00e4mpfen.<br \/>\nAls die Waisen am Staubbad ankamen, war auch ein Babyb\u00fcffel da, um am Salz zu lecken. Er hatte es schwer, denn Jasiri begann zu trompeten und verjagte das B\u00fcffelbaby von ihrem Staubbad. Jasiri dachte, das Gel\u00e4nde w\u00fcrde ihnen geh\u00f6ren und niemand anderem. Er wusste nicht, dass jede Nacht viele B\u00fcffel und andere Tiere hierhin kommen, w\u00e4hrend Jasiri und seine Freunde in den Gehegen schlafen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/911201583950-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Quanza hebt ein paar Zweige auf<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 9. August 2015<\/strong><br \/>\nNun da die Trockenzeit fortschreitet, fressen die Waisen alles, was ihnen essbar erscheint, ehe sie am Abend zu den Stallungen zur\u00fcckkehren. Die Akazienfr\u00fcchte m\u00f6gen sie dabei am meisten. Gl\u00fccklicherweise gibt es im Umani-Wald viele Schirmakazien, von denen leckere Fr\u00fcchte herunterfallen. Nachdem Ngasha genug an einem s\u00fc\u00dfen Ast gekaut hatte, hob er ein St\u00fcck Dung von wilden Elefanten auf und schob es in seinen Mund. So wollte er herausfinden, was seine wilden Freunde so fressen, w\u00e4hrend sie zu den Chyulu-H\u00fcgeln gehen und bevor sie wieder zur\u00fcck zur Quellgegend kommen, um Wasser zu saufen.<br \/>\nSonje ist zur Zeit die Schwimm-Meisterin. Wenn es ihr zu hei\u00df wird, um drau\u00dfen herumzulaufen, geht sie wieder ins Wasser und verjagt dabei alle Schildkr\u00f6ten, die sich dort sonnen. Heute schlossen sich ihr die anderen Waisen an; sie gingen direkt in den Pool, um ihre brennenden K\u00f6rper abzuk\u00fchlen. Die Schildkr\u00f6ten rannten noch weiter weg als sonst, um nicht zerquetscht zu werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/911201585134-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen w\u00e4lzen sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 10. August 2015<\/strong><br \/>\nDer Tag begann gesch\u00e4ftig; Zongoloni suchte den Wald nach gr\u00fcneren Winkeln ab, bevor ihre Freunde die fetten \u00c4ste vor ihr finden und ihr wegnehmen k\u00f6nnten. Links von ihr waren Faraja und sein guter Freund Jasiri. Jasiri steckte seinen R\u00fcssel in Farajas Mund und versuchte herauszufinden, worauf Faraja gerade herumkaute. Das ging eine Weile so, und sie kommunizierten auf eine Weise, die die Keeper nicht h\u00f6ren konnten. Sonje schob die anderen Waisen an ihre Seite und hielt sich in der N\u00e4he von Murera und Ziwa auf. Sie f\u00fchrte sie zum Wasserloch, wo sie sich w\u00e4lzten. Zongoloni war lange Zeit im Wasser, und als die anderen Waisen auch hineingingen, kam sie heraus und ging sich einstauben. Sie wollte Quanza aus dem Weg gehen, die sie manchmal mit ihren harten Sto\u00dfz\u00e4hnen schubst. Die Waisen hatten viel Spa\u00df im Wasserloch, und sie blieben noch f\u00fcr eine zweite Runde drin. Als Quanza fertig war, wartete sie auf Lima Lima, die im Matsch stecken geblieben war. Sie begann zu schreien, sodass die Keeper zu ihr gingen, um ihr herauszuhelfen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/91120158571-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni genie\u00dft weiche \u00c4ste<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 11. August 2015<\/strong><br \/>\nNachdem Quanza am fr\u00fchen Morgen ihren Magen mit frischem Luzernenheu gef\u00fcllt hatte, setzte sie sich auf das Heu, das heruntergefallen war. Lima Lima und Jasiri standen hinter ihr und warteten darauf, dass sie aufstand, damit sie weiter von dem s\u00fc\u00dfen Heu fressen konnten.<br \/>\nNgasha und die anderen Jungs dachten heute, es w\u00e4re besser, ihren eigenen Weg zu gehen, anstatt den M\u00e4dchen zu folgen. Einige der M\u00e4dchen genossen schon die frischen Seerosen, als Murera hinzukam und ebenfalls welche fra\u00df. Sonje und Quanza blieben zur\u00fcck, um auf die Babys aufzupassen. Als die Babys losliefen, versuchte Faraja herauszufinden, was Sonje gefressen hatte und so lecker roch. Er konnte aber nichts weiter finden als die gleichen Zweige, die sie alle an den Umani-H\u00fcgeln gefressen hatten, als sie zum Schlammloch unterwegs gewesen waren. Sonje schob Faraja ein St\u00fcck weg, damit er sie nicht weiter nervte, w\u00e4hrend er neben ihr lief.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/911201592040-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Quanza sitzt auf dem Luzernenheu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 12. August 2015<\/strong><br \/>\nAls die Zeit reif war, kamen die Babys aus ihren Gehegen und gingen zur Luzernenheuf\u00fctterung. Als sie dort ankamen, hoben die gierigen Kleinen mehr Heu auf, als sie mit ihren R\u00fcsseln halten konnten und lie\u00dfen deshalb jede Menge fallen. Einige kamen n\u00e4her zu Murera, weil sie dachten, dass sie bei ihr sicherer sind. Murera wollte aber keine gro\u00dfe Meute um sich haben und schubste sie weg. Sie wollte nicht, dass jemand in dem Chaos gegen ihr kaputtes Bein trat, w\u00e4hrend sie sich gegenseitig dr\u00e4ngelten. Am meisten schubsten Lima Lima und die frechen Jungs Ngasha und Faraja, die immerzu rangeln. Murera f\u00fchlte sich wohler ohne die Rabauken in der N\u00e4he.<br \/>\nNachdem Jasiri seinen leeren Magen gef\u00fcllt hatte, machte er sich auf den Weg und folgte Lima Lima zum Wasserloch, um sauberes Wasser zu saufen. Ihre Kehlen waren von dem trockenen Heu ganz durstig geworden. Murera und Sonje brachten die restlichen Waisen zum Wasserloch, damit sie im Schlamm viel Spa\u00df beim W\u00e4lzen haben konnten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/91120159265-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Babys lassen sich das Luzernenheu schmecken<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 13. August 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen \u00e4nderten heute die Richtung und gingen nicht ihre gewohnte Route entlang. Sie haben festgestellt, dass es entlang des \u00fcblichen Wegs sehr trocken geworden ist und es schlauer ist, nach anderen Wegen mit mehr Gr\u00fcn zu suchen. Da Kibwezi ein sehr idyllisches Pl\u00e4tzchen ist, kommen in der Trockenzeit viele wilde Elefanten hierher, sogar welche aus dem Chyulu Hills Nationalpark, wo es im Moment sehr trocken ist. Ngasha witterte die wilden Elefanten und folgte ihnen, um zu sehen, ob er sie treffen k\u00f6nnte. Als er in die B\u00fcsche lief, kamen B\u00fcffel auf ihn zu, und er dachte zuerst, es seien wilde Elefanten, die ihn begr\u00fc\u00dfen wollten. Als er bemerkte, dass es B\u00fcffel waren, rannte er zu den anderen Waisen Jasiri und Lima Lima. Die Keeper mussten eingreifen und laut schreien, um die B\u00fcffel daran zu hindern, den Waisen zu nahe zu kommen, die bereits Angriffsstellung eingenommen hatten. Nichtsdestotrotz hatten sie Angst, denn es waren sehr viele B\u00fcffel. Nachdem sie davongegangen waren, f\u00fchrten Zongoloni und Quanza die Waisen zum Wasserloch. Sie hatten festgestellt, dass es hei\u00dfer wurde und es langsam Zeit war, sich etwas im Schlamm zu w\u00e4lzen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/912201533916-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha grast, bevor er auf B\u00fcffel trifft<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 14. August 2015<\/strong><br \/>\nDie gierige Lima Lima brach einen Streit vom Zaun, als sie sich einen Zweig aus Jasiris Mund schnappte. Die Keeper dachten, es sei nicht so ernst und hielten es erst f\u00fcr ein normales Kr\u00e4ftemessen. Es wurde aber ein richtiger Kampf daraus, der Jasiri zwang, sich richtig anzustrengen. Die Jungs denken immer, sie sind soviel st\u00e4rker als die M\u00e4dchen, doch Jasiri musste eingestehen, dass auch Lima Lima ganz ordentlich schubsen konnte und er nicht gut auss\u00e4he, wenn er den Kampf verlieren w\u00fcrde. Murera k\u00fcmmerten die rangelnden Babys gar nicht, und sie unterbrach nicht einmal das Grasen, um zu ihnen aufzusehen. Sie fra\u00df Luzernenheu und ging danach mit den Babys zum sauberen Wasser am Wasserloch. Zongoloni kam aus dem schlammigen Bad und pfl\u00fcckte ein paar leckere Seerosen, die au\u00dferordentlich gr\u00fcn aussahen, vom Ufer.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9122015827-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jasiri (links) beim Ringkampf mit Lima lima<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 15. August 2015<\/strong><br \/>\nDer Tag begann gut und versprach sehr gesch\u00e4ftig zu werden, als die Keeper und die Waisen sich aufmachten, um Angela Sheldrick und ihren Sohn Roan zu treffen. Die Waisen f\u00fchrten ein besonders ausf\u00fchrliches Schlammbad vor und verbrachten Stunden im Matsch, sodass Angela ein paar tolle Fotos machen konnte. Danach gingen sie zum Erdhaufen, um sich in der Sonne zu trocknen. Der Staub rundet das Schlammbad ab, trocknet den Matsch und verfestigt ihn. Das k\u00fchlt ihre K\u00f6rper ab und spendet Schutz vor der Sonne und den Insekten. Ngasha folgte Lima Lima zum Wasserloch, um sich erneut etwas Wasser auf die Brust zu spritzen, w\u00e4hrend er Zongoloni von hinten schob. Zongoloni drehte sich zu ihm um, denn es gefiel ihr gar nicht, dass er sie schubste. Dann gingen die Babys zum Staubbad, wo sie sich Murera und Sonje anschlossen, die das Einstauben bereits sehr genossen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/912201581228-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Angela und Roan besuchen die Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 16. August 2015<\/strong><br \/>\nWilde Elefanten kamen in der Nacht zum Wasserloch an den Stallungen und trompeteten. Sie dr\u00e4ngelten sich um den Platz, rollten sich im Staub herum und soffen aus den Tr\u00e4nken. Als das Wasser alle war, drehten sie sich um und gingen zum Staubbad. Die Waisen schoben an den Toren und sahen ihren wilden Freunden beim Staub- und Schlammbad zu. Sonje ist die einzige der Waisen, die schon bereit sein k\u00f6nnte, sich bald ihren wilden Artgenossen anzuschlie\u00dfen. Murera ist noch nicht soweit; sie hat noch viel Angst vor den gro\u00dfen Jumbos. Sie denkt immer an ihr Bein und den gro\u00dfen Schmerz, den sie w\u00e4hrend und nach ihrer Rettung ertragen musste.<br \/>\nZongoloni ging voller Elan in den Wald, schubste B\u00e4ume um und trat mit ihren Hinterbeinen gegen die kleineren \u00c4ste. Sonje schloss sich Zongoloni an und erwischte dann Jasiri dabei, wie er Lima Lima zu schubsen versuchte. Sie ging dazwischen und trennte sie, da sie alle eine gro\u00dfe Familie sind und sich zu vertragen haben. Alle Rangeleien endeten, als die Waisen verstanden hatten, dass Sonje das nicht gefiel.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/912201582333-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera riecht wilde Elefanten im Wald<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 17. August 2015<\/strong><br \/>\nMurera nahm Lima Lima mit sich durch den trockenen Wald. Lima Lima versuchte, ihren R\u00fcssel lang zu machen, doch sie konnte die h\u00f6heren Zweige nicht erreichen. Sie war offensichtlich zu faul und wartete darauf, dass Murera ihr ein paar herunterholte.<br \/>\nSt\u00e4ndig rannten Dikdiks durch das Geb\u00fcsch. W\u00e4hrend Sonje ein paar Bl\u00e4tter pfl\u00fcckte, um sie in ihren Mund zu schieben, flitzte ihr ein Dikdik zwischen den Beinen hindurch und gleich noch ein zweites hinterher! Dann jagte auch noch ein m\u00e4nnlicher Buschbock ein junges Weibchen durch das Geb\u00fcsch. Die Babys erstarrten und machten kehrt, um bis zum Wasserloch zu laufen. Dort hielten sie an und soffen etwas Wasser.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/912201582638-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lima Lima wartet unten, w\u00e4hrend Murera sich streckt<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 18. August 2015<\/strong><br \/>\nIn der Nacht str\u00f6mten wieder wilde Elefanten zum Wasserloch an den Stallungen. Sie wussten, dass es in den Tr\u00e4nken dort nachts frisches Wasser f\u00fcr sie gibt. Nachdem sie das Wasser geleert hatten, widmeten sie sich einem Staubbad und rollten sich herum oder kratzten sich an den Felsen, um die sehr gro\u00dfen Zecken loszuwerden.<br \/>\nAls Murera herauskam, folgte sie erst einmal dem Geruch der wilden Elefanten, bevor sie anfing zu grasen. Sie ging in die Richtung, in der ihre wilden Artgenossen in der Nacht verschwunden waren und ihren Dung zur\u00fcckgelassen hatten. Lima Lima \u00e4nderte aber das Programm und ging zum Wasserloch zur\u00fcck, um sauberes Wasser zu saufen. Murera fand es aber im Staubbad, wo auch ihre wilden Freunde in der Nacht gelegen hatten, entspannender.<br \/>\nZur Milchf\u00fctterung bekamen die Babys ihre Flaschen. Ngasha und Zongoloni entdeckten ein paar weiche Zweige in ihrer N\u00e4he, doch sie sahen die Meerkatze nicht, die sich oben auf dem Baum versteckt hatte. Der Affe sprang auf einem anderen Baum hin\u00fcber, und Zongoloni und Ngasha konnten die Zweige genie\u00dfen, bevor sie wieder auf ihre t\u00e4gliche Wanderung gingen.<br \/>\nDie Babys gingen dann mit ihren Keepern nach Hause zur\u00fcck. Jasiri und Ziwa nahmen einen anderen Weg weiter links, um noch einmal zum W\u00e4lzen zum Wasserloch zu gehen, bevor sie zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/912201583336-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje s\u00e4uft aus der Tr\u00e4nke<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 19. August 2015<\/strong><br \/>\nFaraja \u00fcberredete heute Ziwa dazu, ihm zu folgen und seinen frechen Freund Ngasha bei den M\u00e4dchen zu lassen. Faraja versuchte, Ngasha auszutricksen, damit er nicht dorthin mitkommt, wo es sehr gute und gr\u00fcne Zweige gibt. Faraja stopfte immer mehr davon in seinen Mund und verschluckte beinahe seinen R\u00fcssel dabei, bevor schlie\u00dflich auch Lima Lima dorthin gefunden hatte. Ngasha drehte dann um, und als er sie sah, wollte er auch dorthin und machte sich zu seinen Freunden auf. Der Weg wurde ihm von einem Baumstamm versperrt, doch er nahm all seine Kr\u00e4fte zusammen, um ihn zur Seite zu schieben. Dabei stellte er fest, dass der Stamm sehr gut zum Kratzen geeignet war. Er kratzte seinen R\u00fcssel und Hals daran, um die Zecken loszuwerden.<br \/>\nDie Babys setzten ihre langen Wanderungen in den Wald fort. Sie kamen an etwas flie\u00dfendem Wasser aus der besch\u00e4digten Pipeline vorbei. Zongoloni und Jasiri zogen an den Rohren, um an mehr Wasser zu kommen und zusammen zu saufen. Murera und Sonje sammelten ihre Familie zusammen. Immer mehr Wasser sprudelte mit hohem Druck heraus, und die Babys genossen das Wasser. Sie hatten ihren wilden Freunden daf\u00fcr zu danken, dass sie die Pipeline schon so gut bearbeitet hatten und nun alle Tiere genug sauberes Wasser bekamen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/912201583833-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Faraja f\u00fchrt Ziwa zu gr\u00fcnerem Gel\u00e4nde<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 20. August 2015<\/strong><br \/>\nSonje kam am Morgen heraus und begann herumzulaufen. Sie f\u00fchrte Zongoloni zum Fr\u00fchst\u00fccksbereich, wo es noch immer viel Gr\u00fcn gibt und alles ruhig und friedlich ist. Die sch\u00f6nen hohen B\u00e4ume lockten Sonje und Zongoloni an, die den Ort sehr lieben. Als Zongoloni dort angekommen war, versuchte sie, sich zwischen zwei gro\u00dfen B\u00e4umen hindurchzuquetschen, w\u00e4hrend Sonje es von der anderen Seite versuchte. Sonje passte aber nicht durch, denn sie ist gr\u00f6\u00dfer und breiter. Ziwa entspannte sich und kaute auf ein paar trockenen Zweigen herum, die er gefunden und mit dem R\u00fcssel in den Mund gesteckt hatte. Er sah Lima Lima an, die neben ihm war und schneller kaute als er. Lima Lima dachte wohl, wenn sie ihren Zweig schnell genug beendete, k\u00f6nnte sie noch einige von Ziwa stehlen, der langsamer kaute.<br \/>\nAlle Babys gingen zum Schlammbad und danach zum Staubbad. Sie warfen gro\u00dfe Erdhaufen auf ihre R\u00fccken und rollten in der losen Erde herum. Es f\u00fchlte sich gut an, in der warmen Sonne zu baden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/912201584525-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje zwischen den B\u00e4umen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 21. August 2015<\/strong><br \/>\nZiwa wird langsam einer der gierigsten Jungs in Umani. Bei jeder F\u00fctterung verlangt er mehr Milch, als selbst in seinen Magen passt. Das ist ein neuer Charakterzug, der sich erst zeigte, nachdem sein Freund und fr\u00fcherer Gehegegenosse Balguda zum Waisenhaus zur\u00fcckgekehrt war. Nun verlangt er auch nach den zwei Flaschen, die sein bester Freund Balguda bekommen hatte. Mit Sonje, die auch sehr gut mit Balguda befreundet war, verbringt Ziwa nun mehr Zeit und m\u00f6chte am liebsten von ihr adoptiert werden. Sonje ignoriert aber seine W\u00fcnsche, weil sie schon auf Zongoloni fixiert ist. Zongoloni w\u00e4re sehr eifers\u00fcchtig und es g\u00e4be immer wieder Streiterei. Unsere Damen k\u00f6nnen sehr eifers\u00fcchtig werden, und Zongoloni war auch schon eng mit Sonje befreundet, bevor Ziwa nach Umani kam.<br \/>\nDie Milch gab es heute in der N\u00e4he der Stallungen, da die Babys nicht sehr weit gingen. Als sie zur F\u00fctterung kamen, rannte Lima Lima mit Quanza in das Gehege zur\u00fcck, und sie untersuchten das frische Gr\u00fcn, das gerade mit einem Traktor angekommen war. Sie dachten, sie k\u00f6nnten etwas davon mitnehmen, doch die Keeper hinderten sie daran. Lima Lima gelang es trotzdem, mit etwas davon im Mund wieder hinaus zu gehen.<br \/>\nMurera und Sonje brachten mit der Hilfe ihrer liebenden Keeper die anderen Babys zu den Tr\u00e4nken. Sie sahen sehr durstig aus, und ihnen war wegen der brennenden Sonne sehr hei\u00df. Die Keeper waren inmitten der Babys und gingen langsam zum Wasserloch, als sie alle ihre R\u00fcssel \u00fcber ihre K\u00f6pfe erhoben. Irgendetwas witterten sie in der Ferne. Die Keeper wussten nicht, dass sie bereits den Geruch der wilden Elefantenbullen wahrgenommen hatten, die zum Wasserloch kamen, um frisches Wasser zu saufen und sich im Schlamm zu w\u00e4lzen. Die Bullen stoppten aber auf dem Weg, nachdem sie bemerkt hatten, dass die Keeper bei den Waisen waren. Sonje ging mit Lima Lima voran und fand einen schlafenden Bullen. Als Sonje Lima Lima ihm entgegen schob, wachte er auf und schubste die beiden zu ihren Keepern zur\u00fcck, die in der N\u00e4he warteten. Als die Keeper sahen, dass Lima Lima und Sonje von dem wilden Bullen verscheucht wurden, gingen sie mit den anderen Babys davon, um noch mehr \u00c4rger zu vermeiden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/912201585729-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Keeper m\u00fcssen aufpassen, dass Ziwa nicht zuviel Milch bekommt<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 22. August 2015<\/strong><br \/>\nDie Babys waren heute Morgen gl\u00fccklich, als sie hinaus gingen, um frisches Gr\u00fcn von den B\u00fcschen und B\u00e4umen zu fressen, nachdem sie zuvor eine lange Nacht in den Gehegen verbracht hatten. Sie k\u00e4mpften mit ein paar gro\u00dfen \u00c4sten, an denen sie vorbei kamen und nutzten ihre starken R\u00fcssel, um diese abzubrechen. Zongoloni machte auf die Keeper einen ziemlich kr\u00e4ftigen Eindruck f\u00fcr ihr Alter, doch ein Elefantenr\u00fcssel hat tausende Muskeln, die es f\u00fcr Zongoloni sehr einfach machen, die \u00c4ste abzubrechen. Wenn der Ast zu dick f\u00fcr sie ist, benutzt sie zus\u00e4tzlich ihre Beine, um gegen ihn zu treten.<br \/>\nQuanza und Lima Lima brachten die Waisen zu einem neuen Weidegrund bei der Quelle. Hier gibt es noch gr\u00fcne Vegetation f\u00fcr die Waisen und die wilden Elefanten, die in der Nacht hier zusammenkommen, um zu sehen, was es noch zu fressen gibt. W\u00e4hrend Quanza und ihre Freundin Lima Lima herumliefen und sich gegenseitig anschubsten, badeten die Babykrokodile neben dem Wasser in der Sonne. Lima Lima merkte nichts von ihnen, doch sie konnte sie ins Wasser springen h\u00f6ren, denn sie wollten nicht von den Elefanten zertrampelt werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/91220159617-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Babys sind ganz mit dem Fressen von kr\u00e4ftigen \u00c4sten besch\u00e4ftigt<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 23. August 2015<\/strong><br \/>\nZongoloni und Lima Lima zeigten, dass sie enge Freundinnen sind, als sie ihre R\u00fcssel nebeneinander legten und gemeinsam ein paar trockene Bl\u00e4tter pfl\u00fcckten. Sie sind zu Schwestern in einer Familie geworden, nachdem die Menschen ihre M\u00fctter in der Wildnis get\u00f6tet hatten. Zongoloni blieb aber Lima Lima gegen\u00fcber trotzdem noch etwas misstrauisch, denn w\u00e4hrend der F\u00fctterzeiten kann man Lima Lima einfach nicht \u00fcber den Weg trauen. Sie wechselt h\u00e4ufig die Stimmung und kaut manchmal sehr schnell, damit sie besonders viel fressen kann. Wegen ihrer Gier w\u00fcrde kein Elefant sich auf Lima Lima verlassen.<br \/>\nDer Tag wurde sehr hei\u00df, und so gingen alle Babys nach der Milchf\u00fctterung zum Schlammloch. Als die Waisen sehr aufgeregt und schnell ins Wasser sprangen, mussten die Schildkr\u00f6ten fliehen, weil sie sonst von den Babys zerquetscht worden w\u00e4ren. Einige Schildkr\u00f6ten verliefen sich und mussten \u00fcber die Waisen springen, die in dem tiefen Schlamm herumrollten. Den Babys war es etwas unheimlich, was da \u00fcber ihre R\u00fccken kletterte, w\u00e4hrend sie badeten!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/91220159183-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni und Lima Lima stecken die R\u00fcssel zusammen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 24. August 2015<\/strong><br \/>\nDie frechen Jungs Faraja und Ngasha gingen in den Busch und suchten angestrengt nach Leckereien, mit denen sie ihre leeren M\u00e4gen f\u00fcllen konnten. Sie brachen zuerst alle \u00c4ste ab, an denen sie vorbeikamen, als ob sie mit Lima Lima im Wettbewerb standen, die bereits friedlich graste. Lima Lima kann normalerweise sehr schnell fressen und niemand sollte hinter ihr bleiben, weil er sonst nichts mehr abbekommt! Ziwa staubte sich mit der weichen Erde ein und nutzte seinen R\u00fcssel, um noch mehr Staub auf sich zu werfen. Murera und Zongoloni standen nebeneinander und sahen Lima Lima zu, die in der Erde lag und die Sonne genoss, nachdem sie ihren K\u00f6rper mit Wasser bespritzt hatte. Quanza und die anderen Babys f\u00fchrten die Mamas Murera und Sonje zum Wasserloch zum W\u00e4lzen. Als Sonje dort ankam, sah sie, wie toll das Schlammloch war und sprang hinein. Sie w\u00e4lzte sich sehr stilvoll und war der Star des Badetags.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/912201592035-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Faraja sucht nach Gr\u00fcnfutter<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 25. August 2015<\/strong><br \/>\nHeute \u00e4nderten die Babys ihre normale Taktik beim Grasen. Als alle aus den Gehegen kamen, gingen sie einzeln in den Wald. Murera begann, dicht gefolgt von Lima Lima, die in eine andere Richtung ging. Dann schien auch Zongoloni woanders hin zu laufen, als die ersten beiden. Quanza fand einen netten Platz mit weichem Futter und war sehr zuvorkommend, ihren Freunden zuzukollern wo sie steckte, damit sie alle zusammen grasen konnten. Lima Lima kehrte um und fand Quanza, bevor auch Jasiri dazukam. Als er auftauchte, hatten die beiden den saftigen Ast, den Quanza abgebrochen hatte, schon fast aufgefressen. Das l\u00f6ste einen Streit aus, denn Jasiri gefiel das gar nicht. Er stie\u00df gegen einen gro\u00dfen Baum, ohne zu wissen, dass darauf ein Leopard die \u00dcberreste eines Pavians liegengelassen hatte. Diese fielen auf seinen R\u00fccken, als sie sich gegenseitig schubsten. Als das passierte, war der Kampf abrupt beendet, und sie rannten alle zur\u00fcck zu den Keepern. Die Keeper hatten zugesehen und gestaunt, wie kr\u00e4ftig Lima Lima geworden war; Jasiri hatte einige M\u00fche, sie herumzuschubsen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/912201592211-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Quanza sucht nettes Gr\u00fcn aus<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 26. August 2015<\/strong><br \/>\nJasiri war clever und folgte dem Pfad, den sie gestern auf dem Weg zu den Quellen im Wald benutzt hatten. Das ist ein Ort mit sehr viel gr\u00fcner Vegetation. Die Babys folgten Sonje und Murera, die sie zu dieser sch\u00f6nen Stelle brachten, wo es frisches Wasser mit vielen Mineralien gibt. Jasiri erinnerte sich auch gut an den Weg und nutzte seinen R\u00fcssel, um die richtige Richtung herauszufinden. Weil er sehr durstig war, ging er gleich in Richtung des sauberen, sprudelnden Wassers, und die anderen Babys folgten ihm, um auch ihren Durst zu l\u00f6schen. Weiter oben auf dem H\u00fcgel war ein wilder Elefant, der mit seinem Baby zur gleichen Zeit zum Saufen gekommen war. Die wilde Kuh mit ihrem Baby wollte warten, bis die Waisen fertig waren und die Quelle wieder freigegeben hatten. Das Baby versuchte aber, Zongoloni und Quanza anzuschubsen und mit ihnen zu spielen. Dann ging es wieder zur\u00fcck und nuckelte an der Brust der Mutter. Als die Mutter die Keeper in der N\u00e4he h\u00f6rte, schob sie ihr Baby vor sich und die beiden gingen ruhig davon. Die wilden Elefanten m\u00fcssen sich noch immer an die Anwesenheit der Waisenkeeper gew\u00f6hnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/914201523252-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen saufen herrliches frisches Wasser<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 27. August 2015<\/strong><br \/>\nDer erste Halt der Babys heute Morgen war erneut an den Quellen, wo sie ihren Durst mit dem frischen, sprudelnden Wasser l\u00f6schten, das vom Kilimanjaro bis hierher kommt. Lima Lima entschied, zur anderen Seite zu gehen, w\u00e4hrend Murera und die \u00fcbrigen Babys das Wasser genossen. Lima Lima k\u00e4mpfte mit ein paar trockenen Bl\u00e4ttern, die sie aufheben und in ihren Mund stecken wollte. Unterdessen versuchte Sonje, Ziwa zu beruhigen, der von Ngasha geschubst worden war. Es sieht so aus, als w\u00fcrde Ziwa ihr neuer Lieblingssch\u00fctzling werden, nachdem Balguda wieder im Waisenhaus ist.<br \/>\nAls sie bei den Tr\u00e4nken an den Stallungen ankamen, um dort sauberes Wasser zu suchen, begann Jasiri einen Kampf mit Ngasha, den er nicht in der N\u00e4he haben wollte. Er signalisierte Ngasha mit seinem langen R\u00fcssel, dass er sich fernhalten sollte. Ngasha versuchte mit aller Kraft zu schieben, damit Jasiri ihn nicht so leicht besiegen konnte. Der Kampf dauerte an, bis Lima Lima sich einmischte; schlie\u00dflich geh\u00f6ren sie ja doch alle zu einer Familie unter der F\u00fchrung von Murera. Als der Kampf beendet war, drehte sich Lima Lima zufrieden um und rannte zum Staubbad, wo sie sich mit einem breiten Grinsen hinsetzte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/91420152274-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lima Lima w\u00e4hlt Bl\u00e4tter aus<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 28. August 2015<\/strong><br \/>\nEs war sehr hei\u00df heute f\u00fcr die Babys, und sie mussten im Schatten bleiben, um nicht zu verbrennen. Zongoloni folgte heute Sonje nicht, weil sie eifers\u00fcchtig auf Ziwa war, den Sonje dicht bei sich hatte. Zongoloni beschloss, sich von ihnen fernzuhalten und hob ein paar Bl\u00e4tter auf, die von den auf den Akazien herumspringenden Pavianen heruntergesch\u00fcttelt worden waren. Lima Lima ging zur Milchf\u00fctterung und rannte im H\u00f6chsttempo zur F\u00fctterstelle, um die erste zu sein, die etwas bekommt. Sie wollte ihren Anteil leeren und dann schauen, ob sie den Anderen noch etwas abluchsen konnte. Es gelang ihr tats\u00e4chlich, etwas von Ngasha zu bekommen: Sie zog ihm die Flasche aus dem Mund, als er langsam trank. Uners\u00e4ttliche Lima Lima!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/914201521435-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni frisst trockene Bl\u00e4tter<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 29. August 2015<\/strong><br \/>\nAm Mittag ging Lima Lima von der F\u00fctterstelle zum Wasserloch. Sie schnaubte bei dem Versuch, den Staub aus ihrem R\u00fcssel zu blasen. Die Keeper gerieten in Panik, weil sie dachten, das Ger\u00e4usch k\u00e4me von wilden Elefanten im dichten Geb\u00fcsch, doch es war nur die niesende Lima Lima. Jasiri und sein Freund Faraja rannten zum Wasserloch, um ihre \u00fcberhitzten K\u00f6rper abzuk\u00fchlen. Wegen ihrer helleren Albino-Haut m\u00fcssen sich sich mehr einschlammen als die Anderen und das ist ihnen bewusst. Es ist gut, dass sie im Wald leben. Jasiri beschmierte seinen K\u00f6rper mit dem dicken Schlamm, damit die brennende Sonne ihm nichts anhaben konnte. Ihre Hautfarbe wurde dabei sehr dunkel und sie waren kaum noch auseinanderzuhalten. Die Keeper mussten ihre Namen rufen, um herauszufinden, wer wer ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/91420152122-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha f\u00fchrt die Babys zum Wasserloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 30. August 2015<\/strong><br \/>\nSonje und Murera \u00fcbernahmen die F\u00fchrung von der jungen Lima Lima, um alle Waisen in den Wald zu bringen. Sie folgten dem Weg zur Quelle und l\u00f6schten dort ihren Durst. Nachdem sie Wasser gesoffen hatten, ging Sonje zu den Weidegr\u00fcnden, w\u00e4hrend Murera geduldig auf der Suche nach gr\u00fcneren B\u00fcschen war. Sie ging langsam im Geb\u00fcsch herum und kam an einem Klippschliefer vorbei, der sich anscheinend verlaufen hatte und nicht mehr wusste, wo die felsigeren Gegenden des Kibwezi-Walds sind.<br \/>\nAls es Zeit f\u00fcr das Schlammbad war, f\u00fchrte Ngasha die Waisen an, bevor Faraja ihn \u00fcberholte, um der Erste zu sein und das Schlammbad zu er\u00f6ffnen. Danach rannte Ziwa, der ein kr\u00e4ftiger und aktiver junger Elefant wird, zum Staubbad. Sonje versuchte, sehr viel Staub auf ihren R\u00fccken zu blasen, um die gr\u00e4sslichen Tsetse-Fiegen zu verjagen, die sie bissen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9142015293-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje sucht gr\u00fcne Keimlinge<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 31. August 2015<\/strong><br \/>\nJasiri kam fr\u00fch am Morgen aus den Gehegen und sah frisch und munter aus. Als er vor dem Tor war, traf er auf Lima Lima und begr\u00fc\u00dfte sie mit einem sehr breiten Grinsen. Lima Lima antwortete auch l\u00e4chelnd, und sie umschlangen fr\u00f6hlich ihre R\u00fcssel zum Morgengru\u00df. Lima Lima drehte sich um und wollte sich auf eine kleine Rangelei vorbereiten, doch Murera auf der anderen Seite des Staubbads beobachtete die beiden Babys genau. Sie stand auf, um in das Geschubse einzugreifen, ehe es zu ernst wurde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/91420152350-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jasiri und Lima Lima<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umani-springs-august-2015\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Samstag, 1. August 2015 Nach einer langen Nacht kamen die Babys aus ihren Gehegen, um einen neuen Tag zu beginnen. Ngasha fand einen umgest\u00fcrzten Baum, an dem er seinen juckenden R\u00fcssel kratzen und ein paar Zecken loswerden konnte. Die anderen Waisen gingen weiter zum Wasserloch, wo ihre Milch auf sie wartete. Jasiri ging geradewegs hin\u00fcber, &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umani-springs-august-2015\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eUmani Springs August 2015\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":7202,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[40,61,1],"tags":[],"class_list":["post-7201","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-tagebuch-der-keeper","category-umani","category-news"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7201","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7201"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7201\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7203,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7201\/revisions\/7203"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7202"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7201"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7201"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7201"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}