{"id":7340,"date":"2015-12-08T18:16:45","date_gmt":"2015-12-08T17:16:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=7340"},"modified":"2015-12-08T18:16:45","modified_gmt":"2015-12-08T17:16:45","slug":"voi-oktober-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-oktober-2015\/","title":{"rendered":"Voi Oktober 2015"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 1. Oktober 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Morgen, und es gab jede Menge Elefantenspiele an den Stallungen, nachdem die Babys ihre morgendliche Milch getrunken und Zusatzfutter gefressen hatten.<br \/>\nDie Wanderung zu den Weidegr\u00fcnden begann unter der sorgsamen F\u00fchrung von Lesanju und Sinya. Die Waisen grasten um die Nordseite der Stallungen herum und lie\u00dfen sich dabei Zeit, um sp\u00e4ter am Nachmittag am mittleren Wasserloch anzukommen. Die Sonne schein hell, und die Waisen hatten ein tolles Bad, bei dem sie sich abk\u00fchlten. Ndoria spielte mit viel Spa\u00df und rollte sich im Wasser herum wie ein erfahrener Schwimmer. Das Geplansche erregte Mudandas Aufmerksamkeit, und sie kam herbei, um zuzuschauen. Schlie\u00dflich forderte sie Ndoria zu einem Wettbewerb heraus, indem sie sich hinlegte und ein paar wundersch\u00f6ne Rollen und Schwimmz\u00fcge machte. Sie konnte aber keine weiteren Zuschauer anlocken, da alle, inklusive Ndoria, das Wasser verlie\u00dfen. Nelion ging zur\u00fcck, um sie aufzumuntern und blieb bei ihr, bis sie fertig war. Danach gingen sie beide zu ihren Freunden zur\u00fcck, um den Rest des Tages zu grasen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111120153324-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen auf dem Weg zum Wasserloch<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 2. Oktober 2015<\/strong><br \/>\nDer Morgen war gut, und die Waisen brachen von den Stallungen auf, nachdem das Fr\u00fchst\u00fcck vorbei war. Es war eine wunderbare Zeit zum grasen, und die Waisen waren damit den gr\u00f6\u00dften Teil des Vormittags besch\u00e4ftigt, aufgereiht wie an einer Perlenschnur.<br \/>\nDann gingen die j\u00fcngeren wie \u00fcblich zum Wasserloch, diesmal unter der F\u00fchrung von Kihari und Ishaq-B. Ihre \u00e4lteren Freunde schlossen sich ihnen dort an, und sie hatten alle zusammen ein tolles Bad. Kurz nachdem sie wieder aufgebrochen waren, n\u00e4herte sich eine wilde Herde, um am Wasserloch zu saufen. Sie hatte ein winziges Kalb dabei, das ins Wasser sprang und spielte. Das lockte die Waisen zur\u00fcck, die mit dem Kleinen spielen wollten. Taveta, Kenia und Ndii versammelten sich vor dem Wasserloch in der N\u00e4he des wilden Kalbs und bewunderten seine tollen Spiele. Bald n\u00e4herte sich eine weitere Elefantenherde, und Wasessa ging ihnen entgegen, um sie daran zu hindern, zu den Waisen zu gelangen. Die Aufregung der beiden wilden Herden auf der Suche nach genug Platz zum Saufen war den Waisen schlie\u00dflich zu viel, und sie brachen auf, um den Rest des Tages zu grasen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1111201534530-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mudanda trinkt aus ihrer Flasche<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 3. Oktober 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein fantastischer Tag, und die Waisen spielten auf dem Gel\u00e4nde Verstecken, nachdem sie ihre Milch getrunken und gefr\u00fchst\u00fcckt hatten. Nachdem sie die Stallungen verlassen hatten, grasten sie in aller Ruhe und nutzten diesen wichtigen Teil des Tages, um genug Gr\u00fcn zu fressen. Sie kamen am Nachmittag langsam zum mittleren Wasserloch. Der Tag war recht warm, und alle Waisen sprangen in den dicken Schlamm hinein und genossen ein tolles Bad, bei dem sie auch miteinander spielten. Das laute Trompeten und das Hinein- und Herausrennen aus dem Wasser lockte selbst Sinya an mitzumachen. Genaugenommen planschte sie nur ein wenig am Ufer des Schlammlochs, doch es war schon erstaunlich zu sehen, dass sie \u00fcberhaupt teilnahm. Das ist sehr selten und war sowohl f\u00fcr die Keeper als auch f\u00fcr die Waisen ein bemerkenswerter Anblick. Mzima kam dazu, um Sinya zum Badewettbewerb herauszufordern, w\u00e4hrend Dabassa zur gegen\u00fcberliegenden Seite des Ufers ging, um auch mitzumachen.<br \/>\nWasessa konzentrierte sich darauf, ihren kleinen Bada zu bewachen, damit dieser in Ruhe baden konnte, abseits seiner st\u00fcrmischen Freunde. Das Bad dauerte etwas l\u00e4nger als gew\u00f6hnlich, und alle Waisen kamen v\u00f6llig ersch\u00f6pft heraus und ruhten sich unter einer Akazie aus, ehe sie f\u00fcr den Rest des Tages zum Grasen zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1111201535258-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen genie\u00dfen das Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 4. Oktober 2015<\/strong><br \/>\nEs k\u00fcndigte sich ein weiterer wundersch\u00f6ner Morgen an, als die kleineren Elefanten aus ihren Gehegen kamen und zur Milchf\u00fctterung rannten, bevor sie sich den \u00e4lteren Artgenossen in Lesanjus Herde zum Fr\u00fchst\u00fcck anschlossen. Er wurde nur kurz gespielt, und danach marschierten sie zum Grasen in den Busch. Die Waisen gingen heute wieder zum mittleren Wasserloch, wo sie viel Spa\u00df bei den Bade-Spielen hatten.<br \/>\nKurz nachdem sie das Wasserloch wieder verlassen hatten, bemerkte Layoni eine Herde Wasserb\u00f6cke und eine wilde Elefantenherde, die zum Saufen kamen. Layoni schritt mutig zur Tat und verjagte die Wasserb\u00f6cke, um den sich n\u00e4hernden Elefanten Platz zum Saufen zu machen. Er h\u00e4tte beinahe auch noch die Elefanten mit verscheucht, die nicht so recht wussten, was los war, als sie die Wasserb\u00f6cke fliehen sahen. Sie kamen aber trotzdem und soffen kurz, bevor sie in Richtung des Voi-Flusses weitergingen. Die Waisen gr\u00fc\u00dften sie kurz und blieben dann zur\u00fcck, um weiter zu grasen. Layoni ging zum mittleren Wasserloch zur\u00fcck, um die Wasserb\u00f6cke wieder hin zu lotsen, damit diese nun auch die Gelegenheit bekamen, Wasser zu saufen. Den Rest des Tages grasten die Waisen in der N\u00e4he des Wasserlochs.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1111201541321-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Naipoki genie\u00dft ihre Milch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 5. Oktober 2015<\/strong><br \/>\nWie \u00fcblich gingen die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden, nachdem sie das Fr\u00fchst\u00fcck und die morgendlichen Spiele an den Stallungen beendet hatten. Sie grasten gewissenhaft und spielten am Vormittag nicht weiter. Lentili genoss es, die Waisen zum Wasserloch zu f\u00fchren und anschlie\u00dfend zum Baden ins Wasser zu springen, w\u00e4hrend sie auf ihre \u00e4lteren Freunde warteten. Bada kam aus dem Wasserloch und begann, riesige Erdklumpen in die H\u00f6he zu werfen. Seine Freunde im Wasser fanden das interessant und brachen das Bad fr\u00fchzeitig ab, um sich ebenfalls einzustauben und Erde herumzuwerfen. Dann brachen sie auf, um sich wieder dem Grasen zu widmen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1111201544232-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bada wirft Erde in die H\u00f6he<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 6. Oktober 2015<\/strong><br \/>\nAn einem herrlichen sonnigen Morgen verlie\u00dfen die Waisen die Stallungen in Richtung der Weidegr\u00fcnde, wo sie sich verteilten, aber immer in Kontakt blieben, w\u00e4hrend sie den Gro\u00dfteil des Tages grasten. Die Kleineren schlossen sich sp\u00e4ter wieder zusammen, um f\u00fcr ihre Nachmittagsmilch zum Wasserloch zu gehen, und die \u00e4lteren Waisen aus Lesanjus Gruppe folgten ihnen kurz darauf. Nach einem wunderbaren Schlammbad im Haupt-Wasserloch hatte sich Tundani als der Schwimmstar des Tages herauskristallisiert. Kenia wurde langsam eifers\u00fcchtig und schob schlie\u00dflich Tundani aus dem Wasser. Sie \u00fcbernahm dann den Pool, doch es gab keine Zuschauer, die sie anfeuerten. Also brach sie das Bad vorzeitig ab und schloss sich wieder ihren Freunden beim Grasen an.<br \/>\nDer Rest des Tages verlief wie am Schn\u00fcrchen, und Lentili durfte die Waisen am Abend zu den Stallungen zur\u00fcckf\u00fchren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111120157225-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen verlassen die Stallungen an einem sonnigen Tag<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 7. Oktober 2015<\/strong><br \/>\nLesanju und Lempaute brachten die Waisen heute zum Grasen hinaus. Sie genossen eine kurze Kratzeinheit an den Felsen am Fu\u00df des Mazinga-Bergs, ehe sie weitergingen und grasten. Rombo spritzte ausgiebig Wasser vom Ufer des Schlammlochs aus, bis Lempaute dazukam und das gleiche Spiel mitmachte. Dabassa kam herbei und nutzte die Gelegenheit, um sich hinzulegen und ein Bad in der feuchten, matschigen Erde au\u00dferhalb des Wasserlochs zu nehmen. Ihm schlossen sich Mzima, Lentili und Nelion an.<br \/>\nKurz nachdem die Waisen wieder aufgebrochen waren, kamen die wilden Herden heran. Die Waisen sp\u00fcrten das und kehrten zum Wasserloch zur\u00fcck, doch sie verpassten ihre wilden Artgenossen knapp.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111120157261-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lempaute gibt den Weg vor<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 8. Oktober 2015<\/strong><br \/>\nEs gab leichte Regenschauer, als die Waisen am Morgen die Gehege verlie\u00dfen. Sie alle genossen es, die feuchte Vegetation zu fressen. Nach drei Stunden ungest\u00f6rten Grasens \u00fcberraschte Kivuko Lentili, als sie sich auf ihre Vorderbeine kniete, um von einem Busch zu fressen, der dicht am Boden wuchs. Lentili beobachtete Kivuko mit gro\u00dfer Verwunderung, und \u00fcberlegte, ob er das gleiche tun sollte, um an die frischen Keime zu kommen.<br \/>\nMittags genossen die milchabh\u00e4ngigen Waisen ihre Flaschen, w\u00e4hrend die \u00e4lteren, die keine Milch mehr bekommen, sich im Schlammloch abk\u00fchlten. Dank des dringend ben\u00f6tigten Regens legte sich der Staub heute, und die Waisen konnten einmal einen k\u00fchleren Tag genie\u00dfen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1111201572843-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kivuko kniet sich hin, um direkt vom Boden zu fressen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 9. Oktober 2015<\/strong><br \/>\nEs nieselte wieder, als die Waisen aus ihren Gehegen kamen und sie spielen fr\u00f6hlich auf dem feuchten Boden, als sie zu den vormitt\u00e4glichen Weidegr\u00fcnden gingen. Sie grasten in einer Reihe dicht beineinander und waren fast auf Tuchf\u00fchlung miteinander. Die Babys gingen weit \u00f6stlich des Mazinga-Bergs und schienen den Regen auf ihren K\u00f6rpern zu genie\u00dfen. Nach ungef\u00e4hr zwei Stunden h\u00f6rte es auf zu regnen, und die Waisen kehrten langsam um und gingen zum mittleren Wasserloch, damit die Kleinen dort ihre Milch bekommen konnten. Als sie ankamen, versuchten Panda, Ishaq-B, Taveta und Naipoki ein k\u00fchles Bad zu nehmen, doch den Anderen war es zu kalt. Die vier nahmen nur ein ganz kurzes Bad und gingen dann schnell zu ihren Freunden zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1111201574435-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndoria (links), Lempaute und Wasessa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 10. Oktober 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen grasten den Vormittag \u00fcber sch\u00f6n, bevor sie mittags zum Wasserloch gingen. Nelion, Tundani und Ishaq-B profitierten davon, dass sie die ersten am Wasserloch waren. Sie schlangen ihre Milch hinunter und sprangen ins Wasser, noch bevor die \u00e4lteren Waisen ankamen. Die drei waren bereits mit dem Baden fertig, als die Anderen dazukamen, und sie gingen heraus und staubten sich stattdessen ein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1111201574611-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Nelion (links), Tundani und Ishaq-B sind zeitig im Wasser<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 11. Oktober 2015<\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend des heutigen Schlammbads hatten Ndii und Kihari ihren Spa\u00df, als sie beide ins Wasser gingen, sich hinlegten und sich in einem Plansch-Wettbewerb verwickelten. Es war erstaunlich: Alle Waisen kamen dazu und warteten geduldig, bis die zwei ihr Spiel beendet und ihr bestes gegeben hatten, bevor sie alle zusammen mitmachten. Sie hatten dann spa\u00dfige Spiele im Schlammloch, bevor sie als eine gro\u00dfe Herde zum finalen Grasen des Tages aufbrachen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1111201574828-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndii (links) und Kihari beim Plansch-Wettbewerb<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 12. Oktober 2015<\/strong><br \/>\nNelion hatte es heute gut: er lie\u00df seine Freunde bei den Tonnen, wo sie Wasser soffen, um sich selbst wie ein Sultan mitten ins Wasserloch zu legen. Die anderen Waisen sahen ihn zum Schlammbad gehen und spielen, bevor sie sich entschlossen, ebenfalls ins Wasser zu springen. Nelion blieb ruhig und st\u00f6rte sich nicht daran, dass sein tolles Spiel unterbrochen wurde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1111201574953-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Nelion wie ein K\u00f6nig im Wasser<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 13. Oktober 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen genossen das Grasen wie \u00fcblich, als die Keeper eine Meldung \u00fcber eine verwaiste Eland-Antilope erhielten, die von ein paar somalischen Hirten in Kore gerettet worden war. Der Kenya Wildlife Service, der in der N\u00e4he stationiert ist, k\u00fcmmerte sich um die Antilope und rief die Stallungen in Voi an, damit sie das Tier aus ihrem Camp abholen w\u00fcrden. Es war eine recht lange Fahrt von Voi durch viele L\u00e4ndereien hindurch bis nach Kore, um diese kleine Elandwaise abzuholen, die dringend Milch und Gesellschaft brauchte. Das Baby, dessen Mutter vermutlich Opfer von Wilderern geworden ist, wurde zu den Voi-Stallungen gebracht, um eine zweite Chance auf ein Leben zu bekommen, nachdem es seine Mutter verloren hatte. Der Zustand des Waisenbabys war ok, doch es hatte einige Blessuren, die versorgt und behandelt wurden. Die Keeper versuchten, es zu f\u00fcttern und es reagierte sofort positiv auf die Milch und die Keeper.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1111201575245-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kore wird gerettet<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 14. Oktober 2015<\/strong><br \/>\nDie Keeper haben ein Auge auf Kenia, da sie in letzter Zeit etwas matt und wenig aktiv ist. Sie hat auch etwas abgenommen, und ihr Zustand scheint langsam schlechter zu werden. Wir haben Angela angerufen, damit sie uns beraten und Medikamente f\u00fcr sie vorschlagen kann. Die Medikamente wurden schnell per Kurier geliefert und ein Behandlungsplan erstellt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111120157598-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Panda und Kenia stauben sich ein<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 15. Oktober 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen grasten hoch auf dem Mazinga-Berg, der sich hinter ihren Stallungen befindet. Sie wurden heute von Lempaute und Wasessa geleitet. Die zwei gro\u00dfen K\u00fche, die immer noch nicht den Schritt in die Unabh\u00e4ngigkeit, hin zu den wilden Herden, getan haben, bevorzugen es, gemeinsam Leitk\u00fche der Waisen zu sein, ebenso wie Lesanju und Sinya.<br \/>\nDie Waisen kamen sp\u00e4ter am Mittag zu den Stallungen, um ihren Durst zu l\u00f6schen und mit den Schulkindern einer lokalen Grundschule zu spielen, die zu Besuch gekommen waren. Mbirikani vollf\u00fchrte ein beeindruckendes Bad im Wasserloch an den Stallungen, und die Kinder waren begeistert und k\u00f6nnen eine tolle Erfahrung mit nach Hause nehmen. Danach brachen die Waisen wieder auf und grasten den Rest des Tages im gleichen Gebiet wie am Vormittag.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111120158450-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lempaute grast auf dem Weg den Berg hinunter<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 16. Oktober 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Start in den Tag, als die Waisen ihre Milch und das Fr\u00fchst\u00fcck genossen, bevor sie zur S\u00fcdseite der Stallungen gingen, um dort zu grasen. Sie kehrten am Nachmittag zu den Stallungen zur\u00fcck, wo sie noch einmal mit Schulkindern spielten, die auf einen Schulausflug im Rahmen des Aufkl\u00e4rungsprogramms des David Sheldrick Wildlife Trust im daf\u00fcr vorgesehenen Bus des Trust waren. Naipoki unterhielt die Schulkinder, indem sie ihren Hintern an den Felsen nahe der Tr\u00e4nke an den Stallungen kratzte. Sie kratzte noch intensiver und schneller, als sie von den Schulkindern angefeuert wurde.<br \/>\nDie Waisen grasten sp\u00e4ter weiter und gingen am Nachmittag tief in den Park hinein. Am Abend kehrten sie zu ihrem Gr\u00fcnfutter in den Stallungen zur\u00fcck und legten sich schlie\u00dflich zufrieden schlafen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1111201581054-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Naipoki unterh\u00e4lt die Schulkinder<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 17. Oktober 2015<\/strong><br \/>\nTundani tr\u00f6delte heute hinterher und nahm sich viel Zeit, um frische Keime zu fressen. Er war so auf das konzentriert, was er tat, dass er gar nicht bemerkte, wie er zur\u00fcckgelassen wurde. Als er schlie\u00dflich mitbekam, dass er allein auf weiter Flur war, schrie er laut auf, sodass Wasessa, Lesanju und Sinya zu ihm zur\u00fcckgerannt kamen und ihn zu Hauptherde zur\u00fcckbrachten. Sie waren nicht sicher, ob ihm etwas zugesto\u00dfen war, also rannten sie eilig zu ihm und k\u00fcmmerten sich besorgt um ihn. Damit ihm das nicht noch einmal passieren w\u00fcrde, behielt er den Rest des Tages die Anderen gut im Auge.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1112201515335-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tundani grast allein<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 18. Oktober 2015<\/strong><br \/>\nEs war am Morgen recht k\u00fchl, als die Waisen nur ein wenig an den Stallungen spielten, bevor sie zu den Weidegr\u00fcnden zum Grasen aufbrachen. Dann gingen sie weiter zum Wasserloch, um am Nachmittag dort zu saufen. Sie versammelten sich um den Pool herum und soffen nur vom Ufer aus, um dann wieder aufzubrechen. Mudanda war damit nicht ganz zufrieden und kehrte sp\u00e4ter zum Baden zur\u00fcck. Sie wurde von ihrer Lieblingsmama Wasessa beaufsichtigt, als sie im Schlamm untertauchte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1112201523721-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wasessa und Bada bei den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 19. Oktober 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen kamen am fr\u00fchen Morgen sehr geordnet aus den Stallungen. Sie grasten sich nach und nach zum Wasserloch voran, wo sie am Mittag viel Spa\u00df hatten. Kurz darauf erhielten die Keeper Meldung \u00fcber ein Elefantenbaby, das verwaist war, nachdem seine Mutter bei der Behandlung einer stark infizierten Wunde durch einen vergifteten Pfeil gestorben war. Das Baby wollte nicht von der Seite seiner Mutter weichen und war daher leicht einzufangen. Es war auch schon schwach, da die Mutter schon eine Weile krank gewesen war. Die Keeper fuhren zu der angegebenen Stelle im Tsavo-East Nationalpark, um das Baby einzusammeln, dessen Alter sie auf etwa drei Jahre sch\u00e4tzten. Es wurde entschieden, die neue Waisenkuh namens &#8222;Araba&#8220; zu den Voi-Stallungen zu bringen und dort gemeinsam mit den anderen Voi-Waisen aufzuziehen. Nachdem sie die anderen Waisen an den Stallungen getroffen hatte, beruhigte sie sich schnell und nahm auch schon Milch an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111220157235-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mzima spielt im Wasser<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 20. Oktober 2015<\/strong><br \/>\nAn einem klaren und sonnigen Morgen kamen die Waisen in den Weidegr\u00fcnden an und hatten einen gesch\u00e4ftigen Tag des Grasens vor sich. Nach einer Weile bemerkten sie eine wilde Elefantenherde, die im Geb\u00fcsch graste. Sie beschlossen, sich ihr anzuschlie\u00dfen, doch als sie sich n\u00e4herten, erschraken ihre wilden Artgenossen und setzten zur Flucht an. Nach ein paar Metern hielten sie aber an, als sie bemerkten, dass es nur die Waisen waren, die ihnen Gesellschaft leisten wollten. Sie grasten zusammen, bis die wilde Herde in Richtung Norden aufbrach und die Waisen zum Wasserloch gingen, um ihren Durst zu l\u00f6schen und ein Bad zu nehmen. Mzima ging ein St\u00fcck mit der wilden Herde mit, kehrte aber eine oder zwei Stunden sp\u00e4ter zur\u00fcck, um sich seinen Freunden wieder anzuschlie\u00dfen, die inzwischen wieder flei\u00dfig grasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1112201573633-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen begr\u00fc\u00dfen wilde Elefanten<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 21. Oktober 2015<\/strong><br \/>\nDer Tag begann mit den \u00fcblichen Spielchen der Waisen auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen, bevor sie zum Grasen losgingen. Der Tag wurde hei\u00df, und sogar Sinya ging mit ins Schlammbad; nicht nur das, sie legte sich sogar hin und machte sich f\u00fcr Bade-Spiele bereit. Bada bemerkte das, und er beobachtete Sinya und die Anderen mit gro\u00dfem Interesse. Danach grasten die Waisen den Rest des Tages in der N\u00e4he. Naipoki und Panda brachten sie am Abend zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111220158123-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Naipoki und Taveta<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 22. Oktober 2015<\/strong><br \/>\nNachdem sie ihre Milch getrunken hatten, gingen die Kleinen aus Pandas Gruppe zum Neuling Araba, um hallo zu sagen. Danach schlossen sie sich ihren Artgenossen beim Kopra-Fr\u00fchst\u00fcck an. Tundani und Nelion verguckten sich gleich in Araba und blieben ein wenig l\u00e4nger bei ihr; sie verzichteten daf\u00fcr sogar auf ihr Fr\u00fchst\u00fcck. Sp\u00e4ter schlossen sich die beiden wieder ihren Freunden an, die sich langsam in den Busch aufmachten. Araba vermisste sie offenbar, doch sie war froh, als die Waisen am Abend zur\u00fcckkehrten. Da sie noch milchabh\u00e4ngig ist, muss sie noch etwas l\u00e4nger im Gehege bleiben, damit sie sich an die Keeper und ihre neue Familie gew\u00f6hnt und nicht auf die Idee kommt, das Weite zu suchen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1112201581514-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Araba in ihrem Gehege<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 23. Oktober 2015<\/strong><br \/>\nAraba reagierte heute schon besser auf die Keeper. Sie schaute es sich von den anderen Waisen ab und trank ihre Milch aus einer vom Keeper gehaltenen Flasche statt aus dem Eimer.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch grasten die Waisen in aller Ruhe. Mzima, Kivuko und Mbirikani versuchten erfolglos, alle zu \u00fcberzeugen, den Mazinga-Berg hinaufzuklettern, um dort zu grasen. Die Anderen hatten aber schon entschieden, zum Wasserloch aufzubrechen. Sp\u00e4ter grasten sie alle in der N\u00e4he des mittleren Wasserlochs.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1112201582342-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Araba trinkt Milch aus der Flasche<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 24. Oktober 2015<\/strong><br \/>\nNachdem sie ihr Fr\u00fchst\u00fcck genossen hatten, erhielten Kenia und Ndii von Sinya und Lempaute die Erlaubnis, die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden zu f\u00fchren. Dort verteilten sie sich weitr\u00e4umig zum Grasen. Ndoria hing etwas hinterher, als die Waisen zum Wasserloch aufbrachen, kam aber bald angerannt, um sicherzugehen, dass sie ihren Milchanteil nicht verpasste. Nach dem Schlammbad grasten die Waisen friedlich weiter, bis es Zeit war, im G\u00e4nsemarsch zur\u00fcck nach Hause zu gehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1112201582821-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen genie\u00dfen das Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 25. Oktober 2015<\/strong><br \/>\nAn einem wolkigen und k\u00fchlen Morgen kletterten die Waisen den Mazinga-Berg hinauf und grasten den Gro\u00dfteil des Tages dort. Nur die milchabh\u00e4ngigen Waisen kamen herunter und bekamen ihre Mittagsmilch an den Stallungen. Ihre \u00e4lteren Freunde lie\u00dfen sie oben auf dem Berg, kehrten aber sp\u00e4ter wieder zu ihnen zur\u00fcck. Am Ende des Tages kamen sie dann alle zusammen herunter, um die Nacht in den sicheren Stallungen zu verbringen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111220158358-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen grasen auf dem Mazinga-Berg<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 26. Oktober 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen brachen nach dem Zusatzfutter am Morgen zu den Weidegr\u00fcnden auf. Wir erhielten eine Meldung \u00fcber ein wildes Elefantenkalb, das im Schlamm an der Mombasa-Mzima-Pipeline steckengeblieben war. Als das Rettungsteam dort ankam, waren keine wilden Elefanten in der N\u00e4he; das Kalb schien schon die ganze Nacht dort gewesen zu sein und seine Familie hatte wohl bereits die Hoffnung aufgegeben. Nachdem sie den kleinen Bullen befreit hatten, wurde er auf der Ladefl\u00e4che des Trust-Pickups zu den Voi-Stallungen gefahren. Dort bekam er Wasser, w\u00e4hrend wir auf die Ankunft des Teams aus Nairobi warteten, das ihn per Flugzeug ins Waisenhaus bringen sollte. Nachdem das Flugzeug in Voi gelandet war, bekam das Kalb eine Flasche Milch und wurde auf den Flug vorbereitet. Obwohl er einiges durchgemacht hatte, dauerte es nicht lange, bis er sich im Waisenhaus beruhigte, auch dank Mbegus Hilfe, die dort neben ihm wohnte. Er wurde Kwama genannt, was in Suaheli &#8222;steckenbleiben&#8220; bedeutet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1113201513853-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kwama steckt im Schlamm fest<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 27. Oktober 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen kamen aus ihren St\u00e4llen und waren gut gelaunt. Sie tranken ihre Milch und gingen zum Fr\u00fchst\u00fcck, ehe sie sich, wie \u00fcblich, ein paar Spielchen an den Stallungen widmeten und schlie\u00dflich zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Kurz darauf erhielten wir schon wieder eine Meldung, dass ein wildes Elefantenkalb in dem ber\u00fcchtigten Loch an der Wasserpipeline steckengeblieben war &#8211; das zweite Mal in zwei Tagen. Auch dieses Kalb hatte seine Familie verloren und musste nach Nairobi geflogen werden. Das zeigte eindeutig, dass dieses Schlammloch eine gro\u00dfe Gefahr f\u00fcr die wilden Elefanten darstellt. Wir informierten die zust\u00e4ndigen Stellen beim KWS, und es ist geplant, das Wasserloch mit Hilfe des KWS-Planierfahrzeugs, das vom Trust betankt wird, zu begradigen. Das gerettete Kuhkalb wurde Kawaida genannt, was in Suaheli &#8222;das Gleiche&#8220; bedeutet, da sie an genau der gleichen Stelle wie Kwama am Tag zuvor gerettet worden war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1113201514155-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die gerettete Kawaida wird ins Flugzeug geladen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 28. Oktober 2015<\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend des morgendlichen Grasens erteilte Mudanda Ndoria eine Lektion, die nach ihrer Milchf\u00fctterung recht ruppig gewesen war. Das haben wir im letzten Monat h\u00e4ufiger beobachtet, es passiert aber nur vor und nach der Milchf\u00fctterung. Nachdem die F\u00fctterung vorbei war, badeten die beiden wie ein Herz und eine Seele zusammen im Schlamm. Das legt den Verdacht nahe, dass das Problem nur besteht, wenn Futter im Spiel ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111320152219-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mudanda und Ndoria friedlich beim gemeinsamen Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 29. Oktober 2015<\/strong><br \/>\nDen Waisen freuten sich, dass es heute ein wenig regnete. Am Nachmittag war Ndii eifers\u00fcchtig auf Dabassa, der der Star des Schlammbads war. Sie versuchte, ihn aus dem Matsch zu vertreiben, doch Dabassa hielt die Stellung. Sp\u00e4ter kamen die Waisen aus dem Wasser und grasten f\u00fcr den Rest des Tages in der N\u00e4he.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111320152532-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndii versucht, Dabassa aus dem Schlammloch zu schieben<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 30. Oktober 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen grasten bis zum mittleren Wasserloch, wohin sie von Kihari und Ishaq-B gef\u00fchrt wurden. Er gab gro\u00dfe Aufregung, als Lesanju die kleine Mudanda zum Schlammbadspiel mitnahm und Wasessa v\u00f6llig von ihr fernhielt. Wasessa konzentrierte sich daraufhin auf Bada und bewachte ihn gut. Sie fordert Lesanju niemals heraus, denn sie ist die anerkannte Leitkuh der Herde. Es war aber trotzdem eine gro\u00dfe Erleichterung f\u00fcr Wasessa, als Lesanju endlich aus dem Bad kam und Mudanda zur\u00fccklie\u00df, die noch weiter spielte. So hatte Wasessa die Gelegenheit, hin zu gehen und ihre Babys wieder beide in Beschlag zu nehmen. Als alle zufrieden mit dem Bad waren, gingen sie wieder zum Grasen in der N\u00e4he \u00fcber.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111320152812-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kihari f\u00fchrt die Waisen an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 31. Oktober 2015<\/strong><br \/>\nDie letzten Regenschauer haben ein paar frische gr\u00fcne Keime hervorgebracht, die die Waisen heute sehr genossen. Sie grasten in einer Reihe und kamen gegen Mittag am mittleren Wasserloch an, wo sie ihren Durst l\u00f6schten und ein paar Spiele im Bad genossen.<br \/>\nSp\u00e4ter am Nachmittag erhielten wir einen Bericht \u00fcber ein verwaistes Kalb beim Satao-Camp in Tsavo East. Das Kalb war sehr d\u00fcnn und kurz vor dem Zusammenbruch. Es hatte offensichtlich lange versucht, sich wilden Herden anzuschlie\u00dfen, die zum Saufen vorbeigekommen waren, doch ohne Erfolg. Ein Rettungsteam fuhr von den Voi-Stallungen aus dorthin. Das ungef\u00e4hr dreij\u00e4hrige Kalb war so schwach, dass es leicht einzufangen war. Wir haben ihn Mtoni genannt, und als er die anderen Waisen getroffen hatte, insbesondere Araba, die noch immer im Gehege ist, wurde er gleich ruhiger. Er bekam eine Infusion, und wurde die Nacht \u00fcber genau beobachtet.<br \/>\nAuch Kenia, der es nicht so gut ging, zeigt Anzeichen der Besserung, seit sie ihre Medikamente bekommt, und sie legt schon wieder an Gewicht zu.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111320152185-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Der ersch\u00f6pfte Mtoni ist ganz auf sich allein gestellt<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-oktober-2015\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Donnerstag, 1. Oktober 2015 Es war ein wunderbarer Morgen, und es gab jede Menge Elefantenspiele an den Stallungen, nachdem die Babys ihre morgendliche Milch getrunken und Zusatzfutter gefressen hatten. Die Wanderung zu den Weidegr\u00fcnden begann unter der sorgsamen F\u00fchrung von Lesanju und Sinya. 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