{"id":7410,"date":"2016-01-03T19:13:39","date_gmt":"2016-01-03T18:13:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=7410"},"modified":"2016-01-03T19:13:39","modified_gmt":"2016-01-03T18:13:39","slug":"ithumba-november-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-november-2015\/","title":{"rendered":"Ithumba November 2015"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 1. November 2015<\/strong><\/p>\n<p>Es war ein ruhiger Morgen, und man konnte eine Gruppe Ex-Waisen und wilde Elefanten an den Stallungen beobachten, die auf Wasser warteten. Die Waisen leerten ihre Milch und schlossen sich danach der Gruppe an. Wendi und ihr Baby Wiva waren auch bei ihnen. Die Waisen fra\u00dfen dann ihr Luzernenheu zusammen mit den Ex-Waisen und unterhielten sich dabei ein wenig mit ihnen. Wiva war sehr gl\u00fccklich und aktiv. Barsilinga kratzte sein juckendes Bein an einem Felsen, wurde aber sp\u00e4ter von Sunyei weggeschubst, die den Felsen \u00fcbernahm. Die Waisengruppe verlie\u00df schlie\u00dflich das Gel\u00e4nde und ging zum Grasen in den Busch.<br \/>\nEs wurde ein recht sonniger Tag, doch es ging auch ein k\u00fchler Wind. Die Waisen wollten nicht sehr weit laufen, sondern warteten auf das Schlammbad, bei dem sie sich abk\u00fchlen konnten. An den Stallungen kamen am Nachmittag vier Wildhunde zum Saufen vorbei, und nachdem sie ihren Durst gestillt hatten, verschwanden sie wieder. Am Abend f\u00fchrte Kithaka die Waisen zur Milchf\u00fctterung nach Hause.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201544835-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ex-Waisen an den Stallungen<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 2. November 2015<\/strong><br \/>\nEin Morgen voller Elefanten an den Stallungen in Ithumba; \u00fcber 80 hatten sich dort versammelt. Mulika, Yatta und Wendi waren mit ihren Babys Mwende, Yetu und der kleinen Wiva vertreten. Die Waisen und ein paar der Ex-Waisen genossen Luzernenheu, w\u00e4hrend Baby Wiva viel Spa\u00df hatte und auf dem Boden hin und her rollte. Sie war sehr verspielt und kuschelte mit Nasalot, die sich auf den Boden legte, sodass Wiva den R\u00fcssel auf ihr ausruhen konnte. Die Waisen brachen dann auf und gingen zum Grasen in den Busch. Dort konnten sie sich \u00fcber etwas Regen freuen. Die meisten begannen zu spielen und sich kunstvoll zu kratzen. Barsilinga brachte die Gruppe in den Abendstunden zu den Stallungen zur\u00fcck. Insgesamt gab es heute 10mm Niederschlag, und es sieht so aus als w\u00fcrde es in der Nacht noch ein wenig mehr regnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201545332-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wiva mit den Ex-Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 3. November 2015<\/strong><br \/>\nAls wir heute Morgen erwachten, war das Gel\u00e4nde der Stallungen leer. Es regnete, und alle Waisen in den Gehegen standen unter den D\u00e4chern. Nach einer Weile h\u00f6rte es auf, und die Keeper brachten den Waisen ihre Fr\u00fchst\u00fccksmilch und lie\u00dfen sie zu ihrem Luzernenheu hinaus. Ein wenig sp\u00e4ter kam Wendis Herde, angef\u00fchrt von Yatta und ihrem Baby Yetu, zu den Stallungen. Sie teilten sich das Luzernenheu mit den Waisen und unterhielten sich mit ihnen. Diesmal war nur ein wilder Bulle bei ihnen. Kithaka, Barsilinga, Narok, Vuria und Bomani rollten sich gen\u00fcsslich im Schlamm herum, w\u00e4hrend Orwa, Shukuru, Sities und Garzi sich an den Felsen kratzten.<br \/>\nDie Waisen brachen dann in den Busch auf, um zu grasen. Dort fanden Bongo, Shukuru und Narok ein paar Schlamml\u00f6cher, in die sie zum Baden steigen konnten. Das lockte ihre Freunde an, und ein paar der Waisen schlossen sich ihnen an. Sie spielten alle gl\u00fccklich im Wasser, w\u00e4hrend sie sich hin und her rollten.<br \/>\nSp\u00e4ter f\u00fchrte Kithaka die Gruppe zum Schlammbad, wo sie ihre Milch bekamen, und danach begannen sie auch hier im Schlamm zu spielen. Teleki und Vuria hatten ein recht ruppiges Spiel im Schlamm. Sp\u00e4ter kam Wendis Herde vorbei, und Wendi ging mit ihrem Baby hinein und spritzte sich etwas Schlamm auf den R\u00fccken. Wir machten uns einige Sorgen, als sie mit dem Baby hineinmarschierte, da wir f\u00fcrchteten, es k\u00f6nnte im Matsch steckenbleiben; sie kamen aber ohne Probleme wieder heraus.<br \/>\nHeute konnten wir 8mm Niederschlag messen, und es k\u00f6nnte in der Nacht noch mehr regnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201564518-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Barsilinga und Orwa genie\u00dfen das Luzernenheu nach dem Regen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 4. November 2015<\/strong><br \/>\nHeute Morgen kamen die Waisen aus ihren Gehegen und schlossen sich den drei Ex-Waisen Napasha, Kora und Meibai an, die einen wilden Bullen bei sich hatten. Die Waisen rannten zu dem Keeper, der das Luzernenheu brachte und begannen, sich darum zu streiten. Orwa begann, auf einigen Waisen herumzuklettern, nachdem er genug Heu gefressen hatte und sich nach anderen Aktivit\u00e4ten umsah.<br \/>\nSp\u00e4ter ging die Gruppe zum Grasen in den Busch. Dabei warf Orwa Erdkl\u00fcmpchen auf seinen Kopf und hoch in die Luft. Nach den ersten Regenf\u00e4llen in dieser Gegend war es sehr hei\u00df. Die Elefanten liefen in Gruppen w\u00e4hrend sie grasten, und Barsilinga beschloss, die Gruppe zum Schlammloch zu bringen. Dort ging Bongo zum Schwimmen ins Wasserloch, und ein paar von ihnen kamen mit, so wie Vuria, Garzi, Laragai, Kithaka, Bomani, Shukuru, Teleki und Sities. Sie kamen nach einer Weile wieder heraus und folgten ihrer Gruppe in den Busch zur\u00fcck. Leitkuh Mutara kratzte sich, w\u00e4hrend sie graste und versuchte sp\u00e4ter sogar, auf einen Baum zu klettern. Kithaka f\u00fchrte die Waisen am Abend nach Hause zur\u00fcck. Heute gab es noch einmal 8mm Regen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/12920157443-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Napasha staubt sich ein<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 5. November 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein ruhiger Morgen, und die Waisen kamen langsam aus ihren Gehegen heraus. Sie gingen zu der Stelle, an der er das Luzernenheu gibt und begannen dort zu fressen. Shukuru kratzte sich nebenbei, und ihre beste Freundin Narok machte es ihr nach. Auch Kithaka beteiligte sich an der Kratz-Aktion, und nach einer Weile brachen sie alle auf. Im Busch begannen Barsilinga und Kithaka miteinander zu rangeln, w\u00e4hrend Shukuru und Mutara ihnen zuschauten.<br \/>\nSp\u00e4ter machten sie sich alle auf zum Schlammbad. Als sie dort ankamen, war es zwar immer noch kalt, doch Bongo f\u00fchrte trotzdem eine gro\u00dfe Gruppe zum Wasserloch an, nachdem sie vorher Wasser gesoffen hatten. Laragai, Bomani, Vuria, Garzi, Sities und Mutara waren mit dabei, doch die anderen trauten sich nicht in das kalte Wasser und gingen stattdessen wieder grasen.<br \/>\nSp\u00e4ter kamen die Elefanten an einem kleinen Wasserloch im Busch vorbei und spielten darin. Orwa, Narok, Sities und Bomani planschten wild herum, langweilten sich aber kurz darauf und grasten weiter. Gegen Abend kehrten sie zu ihrer Milch nach Hause zur\u00fcck. Heute regnete es nicht, doch wir hoffen noch auf die Nacht. Da es nun nicht mehr ganz so trocken ist, waren heute keine Ex-Waisen oder wilde Elefanten zu Besuch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/12920157823-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen fressen Luzernenheu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 6. November 2015<\/strong><br \/>\nHeute Morgen war es k\u00fchl, und die Waisen gingen von ihren Gehegen direkt zur Luzernenheuf\u00fctterung, wo die Keeper das Heu f\u00fcr sie verteilten. Nach einer Weile kam ein wilder Bulle vorbei, der sehr durstig war. Er soff nur Wasser und verschwand wieder. Shukuru ging hinterher und nahm etwas Luzernenheu mit sich. Sie lie\u00df es in eine Spalte zwischen zwei Felsen fallen, als ob sie es f\u00fcr sp\u00e4ter zur\u00fccklegen wollte. Die ganze Gruppe ging sp\u00e4ter zur Tr\u00e4nke, soff Wasser und brach dann in den Busch auf. Dort begann Vuria einen Ringkampf mit Orwa. Sie unterbrachen das Spiel kurz, und Barsilinga schloss sich ihnen an. Dann spielten sie noch lange weiter, bis Barsilinga sich schlie\u00dflich ergab. Mutara f\u00fchrte die Gruppe zur Mittagsmilch zum Schlammloch.<br \/>\nBeim Schlammbad wehte ein k\u00fchler Wind, sodass die Waisen keinen Spa\u00df im Matsch hatten. Kithaka kratzte seinen R\u00fcssel an einem Baumstumpf, w\u00e4hrend Orwa und Barsilinga freudig spielten. Mutara, Vuria und Sities kamen langsam zum Schlammloch zur\u00fcck, doch Vuria z\u00f6gerte, hineinzugehen. Kanjoro, Bongo und Garzi kletterten auf den H\u00fcgel am Ufer, um an die \u00c4ste eines Baumes heranzureichen.<br \/>\nAm Abend f\u00fchrte Shukuru die Gruppe nach Hause zur\u00fcck. An den Stallungen kamen zw\u00f6lf Ex-Waisen und ein wilder Bulle zu Besuch. Sie soffen Wasser und blieben eine Weile; erst nach Einbruch der Dunkelheit brachen sie wieder auf. Heute regnete es nicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201571416-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Barsilinga beim Ringkampf mit Vuria<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 7. November 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein interessanter Morgen, an dem die Waisen aus ihren Gehegen kamen und majest\u00e4tisch zur Luzernenheuf\u00fctterung schritten. Nach kurzer Zeit schlossen sich ihnen Tomboi, Buchuma und ein wilder Bulle an, und sie unterhielten sich eine Weile mit den Waisen. Bomani startete eine Kratz-Aktion an einem Felsen, ebenso wie Orwa und Barsilinga. Schlie\u00dflich gingen die Waisen zur Tr\u00e4nke, soffen Wasser und brachen dann in den Busch auf. Bomani und Vuria begannen ihre \u00fcblichen Ringk\u00e4mpfe, w\u00e4hrend Orwa und Kainuk sich etwas Futter teilten. Sp\u00e4ter kratzte sich Orwa an einem Felsen, w\u00e4hrend Sities einen Stock im Mund hatte und mit ihrem R\u00fcssel daran herumspielte.<br \/>\nMittags ging die Gruppe ging zur Milchf\u00fctterung zum Wasserloch. Als die Waisen dort ankamen, war es windig geworden und recht k\u00fchl, sodass die meisten nicht baden wollten. Nichtsdestotrotz gingen Bongo &#8211; wie \u00fcblich -, Mutara, Vuria, Kithaka und Kanjoro in den Matsch und spielten eine Weile, bevor sie wieder herauskamen. Sp\u00e4ter ging die ganze Gruppe zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcck.<br \/>\nAn den Stallungen hatten wir 31 Ex-Waisen mit einem wilden Bullen zu Besuch. Sie kamen zum Saufen vorbei, und Wendi und Wiva waren auch dabei.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201571958-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tomboi mit den Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 8. November 2015<\/strong><br \/>\nDa es vor drei Tagen geregnet hat, sind die Ex-Waisen und die wilden Elefanten erst einmal in den Busch verschwunden, sodass es ein ruhiger Morgen wurde. Vuria und Orwa kratzten sich sehr sch\u00f6n an einem Felsen, und Barsilinga versuchte, Wasser aus Orwas Mund zu stehlen, als dieser gerade soff. Irgendwann marschierte die Gruppe dann zum Grasen in den Busch. Dort begann Vuria einen Ringkampf mit Orwa, und es dauerte eine Weile bis Vuria besiegt war. Dann begann auch Barsilinga, auf ihm herumzuklettern! Vuria drehte sich w\u00fctend um und fing an, Barsilinga wegzuschubsen. Es begann als harmloses Spiel, doch es wurde ruppiger, bis die Keeper schlie\u00dflich eingreifen und die beiden Jungs trennen mussten. Kurz vor Mittag kam die Gruppe an einem Wasserloch vorbei, und sie spielten darin und rollten sich zufrieden im Matsch, bevor sie zum Schlammloch aufbrachen.<br \/>\nDort war es wieder k\u00fchl, und die meisten Waisen lie\u00dfen die Gelegenheit f\u00fcr ein Bad aus. Nach einer Weile fasste sich aber Bongo ein Herz und er\u00f6ffnete das Schlammbad. Ihm folgten dann Kanjoro, Mutara, Sities, Shukuru, Vuria und Laragai. Orwa begann, mit Bomani zu kuscheln und zu plaudern. Sp\u00e4ter gingen sie alle zum Grasen zur\u00fcck in den Busch.<br \/>\nBarsilinga f\u00fchrte die Gruppe am Abend zu den Stallungen zur\u00fcck, wo ihre Milch auf sie wartete. Dort war Wendis Gruppe mit ihrem Baby; sie kamen, soffen Wasser und brachen dann wieder auf. Heute regnete es wieder nicht, doch wir sahen eine wundersch\u00f6ne Blume in voller Bl\u00fcte &#8211; ein deutliches Anzeichen f\u00fcr die Regenzeit.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/12920157370-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Barsilinga versucht, auf Vuria zu klettern<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 9. November 2015<\/strong><br \/>\nEs war sehr kalt am Morgen, als die Waisen aus ihren Gehegen kamen und zur Luzernenheuf\u00fctterung gingen. Zur gleichen Zeit kamen die Ex-Waisen Kilaguni, Chaimu, Makireti, Kasigau und Kilabasi dazu. Die Gruppe mischte sich unter den Waisen, und sie fra\u00dfen zusammen Luzernenheu. Alle sahen sie fit und munter aus. Bald kamen auch sechs wilde Bullen zum Saufen hinzu und machten sich danach wieder auf den Weg. Chaimu spielte mit Vuria und Mutara. Shukuru und Narok, die immer zusammen sind, begr\u00fc\u00dften sich. Kainuk fra\u00df von einem Felsen aus, um an die leckeren Zweige heranzureichen. Dann brach die Waisenherde zu den Weidegr\u00fcnden auf, und Kilagunis F\u00fcnfergruppe ging mit.<br \/>\nIm Busch wanderten die Elefanten herum und suchten nach frischen, gr\u00fcnen Bl\u00e4ttern, die langsam sprie\u00dfen, nachdem es die ersten Regenf\u00e4lle gegeben hat. Orwa fra\u00df gem\u00e4chlich von einem Baum mit frischen Bl\u00e4ttern. Mutara kam an einer gro\u00dfen Pf\u00fctze vorbei, spielte aber nicht darin, weil es ihr zu kalt war. Sp\u00e4ter machte sich die Gruppe auf zum Schlammloch, um ihre Milch zu trinken.<br \/>\nBeim Schlammloch wollte auch keiner baden, da es zu kalt war. Suguta versuchte, ihre Sto\u00dfz\u00e4hne an einem Baum zu sch\u00e4rfen, und Orwa entspannte seinen R\u00fcssel auf Vurias R\u00fccken. Zwei wilde Bullen kamen vorbei, um mit den Waisen Wasser zu saufen und verschwanden danach wieder. Die Waisen trafen dann noch auf f\u00fcnf weitere wilde Bullen; es war schon ein ganz sch\u00f6ner Unterschied zwischen den wilden Elefanten und der Gruppe lustiger, kleiner Waisenelefanten. Sie unterhielten sich eine Weile, bis die Waisen sich von der wilden Herde verabschiedeten und weitergingen. Barsilinga f\u00fchrte die Waisen am Abend zur\u00fcck nach Hause. Heute sah es zwar nach Regen aus, es gab aber doch keinen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1210201513157-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Chaimu und Kilaguni mischen sich unter die Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 10. November 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Morgen, und alle Waisen verhielten sich ruhig und konzentrierten sich auf das Luzernenheu, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten. Suguta kratzte sich verschiedene K\u00f6rperstellen an einem Felsen, ebenso wie Teleki und Laragai. Sp\u00e4ter ging die Gruppe zur Tr\u00e4nke. Orwa versuchte, Wasser aus Bomanis Mund zu schl\u00fcrfen, und Vuria versuchte dasselbe mit Barsilinga. Shukuru f\u00fchrte die ganze Gruppe zu den Weidegr\u00fcnden.<br \/>\nBeim Schlammloch waren vier wilde Bullen mit einer Gruppe Ex-Waisen. Challa spielte mit Tomboi, und einige der Ex-Waisen badeten. Die Waisen wollten nicht baden, weil es kalt war, doch irgendwann ging Bongo doch noch schwimmen. Sp\u00e4ter fanden Kithaka, Barsilinga, Vuria und Sities eine kleine Schlammpf\u00fctze und spielten darin. Kithaka sammelte Erde auf und warf sie in die Luft, w\u00e4hrend er herumspritzte. Barsilinga graste heute neben Narok und Kainuk und widmete sich dann noch ein paar Spielchen mit Garzi. Schlie\u00dflich gab Barsilinga auch noch den Weg nach Hause zur\u00fcck vor. Es regnete heute wieder nicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/121020151462-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Suguta kratzt sich an einem Felsen bei den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 11. November 2015<\/strong><br \/>\nHeute war wieder einiges geboten. Die Waisenfamilie kam in Gruppen aus ihren Gehegen, und alle waren sehr aktiv und gutgelaunt. Sie trafen bei der Luzernenheuf\u00fctterung auf Kilagunis Gruppe und begr\u00fc\u00dften sie \u00fcberschw\u00e4nglich. Kasigau ruhte seinen R\u00fcssel auf Kithakas R\u00fccken aus, bevor die Elefanten in den Busch aufbrachen. Sie gingen einer nach dem anderen an der Tr\u00e4nke vorbei und machten sich dann auf zum Grasen. Kanjoro fra\u00df nahe bei Bongo. Sie sind h\u00e4ufig zusammen, ebenso wie Barsilinga und Kithaka.<br \/>\nSp\u00e4ter graste sich die Gruppe langsam zum Wasserloch voran, und Barsilinga, Lemoyian und Kithaka waren in der ersten Gruppe. Beim Schlammbad kam Wendis Herde mit Wiva dazu, und es war toll, alle zusammen zu sehen. Das Gel\u00e4nde war voller Elefanten, und unter den Ex-Waisen waren auch noch wilde Herden. Auch Yatta und Mulika waren mit ihren Babys Yetu und Mwende dabei. Die wilden Elefanten und die Ex-Waisen tobten sich im Schlamm ordentlich aus. Unser j\u00fcngstes Baby Wiva sah fr\u00f6hlich und aktiv aus, und kratzte sich an den B\u00e4umen und den Vorderbeinen ihrer Mutter. Sie wurde von ihren Bodyguards Kinna, Sunyei, Sidai, Lenana, Galana, Chyulu, Nasalot und anderen wilden Elefanten gut bewacht. Die Waisen machten sich in den Busch auf und lie\u00dfen die gro\u00dfe Elefantenversammlung zur\u00fcck.<br \/>\nDie Waisen waren weiterhin sehr aktiv, und Vuria suchte nach jemandem, mit dem er spielen konnte. Orwa begann, auf ihn zu klettern. Sp\u00e4ter f\u00fchrte Shukuru die Gruppe nach Hause zur\u00fcck. Es regnete wieder nicht, doch wir hoffen noch immer auf baldigen Niederschlag.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1210201515049-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kasigau und Garzi<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 12. November 2015<\/strong><br \/>\nHeute war ein interessanter Morgen. Die Waisen hatten die Milchf\u00fctterung beendet und schlossen sich Chaimu an, eine der neueren Ex-Waisen; sie war von ihrer Gruppe, Kilagunis Herde, bei den Stallungen gelassen worden. Sie spielten und plauderten ein wenig, als sie sich das Luzernenheu teilten. Einige von ihnen gingen zur Tr\u00e4nke, um Wasser zu saufen, und dann brach die ganze Gruppe in den Busch auf. Turkwel streckte sich immer h\u00f6her, um an frische gr\u00fcne Bl\u00e4tter an einem Baum heranzukommen. Kithaka und Orwa rangelten miteinander. Etwas sp\u00e4ter schloss sich ihnen Garzi an und spielte mit Kithaka. Schlie\u00dflich kam Bomani dazwischen und begr\u00fc\u00dfte sie erst einmal beide. Es ist sch\u00f6n zu sehen, wie sie miteinander kommunizieren.<br \/>\nSp\u00e4ter gingen alle zum Schlammloch, wo eine gro\u00dfe Gruppe Ex-Waisen war. Wendi und ihr Baby waren darunter, ebenso wie Yatta mit Yetu und Mulika mit Mwende. Es waren auch eine Menge wilde Elefanten dabei, darunter ein riesiger Bulle, der recht aggressiv auftrat. Sie spielten alle miteinander und ausgiebig im Schlammloch. Vuria war der lustigste im Schlammloch; er spielte und rollte herum und spritzte dabei mit seinem hoch erhobenen R\u00fcssel Wasser umher. Lualeni war sehr m\u00fcde und ruhte ihren schweren R\u00fcssel auf einem Ast aus. Die Waisen gingen dann zum Grasen in den Busch zur\u00fcck. Wiva flitzte zu ihrer Mutter, als die ohne sie losging. Sie sieht sehr gesund und munter aus.<br \/>\nKithaka f\u00fchrte die Waisen am Abend nach Hause zur\u00fcck. An den Stallungen waren ein wilder Bulle und drei K\u00fche mit einem Baby zu Besuch. Sie soffen Wasser und brachen dann wieder auf. Heute gab es immer noch keinen Regen, und es sah auch wieder nicht mehr danach aus.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/121020152133-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Chaimu ist bei den Stallungen geblieben<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 13. November 2015<\/strong><br \/>\nAm Morgen war einiges los, als die Waisen zum Luzernenheu gingen. Lemoyian kratzte sich an einem Felsen, und als die Keeper und die Elefanten den neuen Tag begr\u00fc\u00dften, waren einige V\u00f6gel zu h\u00f6ren: Hagedasch-Ibisse, Adler und Rotschwingenstare; die Weberv\u00f6gel zwitscherten in den B\u00e4umen. Zur gleichen Zeit kamen 3 B\u00fcffel zur Tr\u00e4nke und soffen Wasser, ehe sie wieder davonrannten. Shukuru f\u00fchrte alle zum Grasen in den Busch an. Dort begann unser Spielkind Vuria, auf dem Boden herumzurollen, und es sah so aus, als w\u00fcrde er Liegest\u00fctze mit seinem R\u00fcssel machen. Dann rollte er sich herum und machte dabei die Augen auf und zu.<br \/>\nSp\u00e4ter gingen die Waisen zu ihrer Milch zum Schlammbad. Dort trafen sie auf eine riesige Gruppe Ex-Waisen, bei denen Wendi, Yatta und Mulika mit all ihren Babys waren. Vuria begann einen Ringkampf mit Teleki, nachdem er seine Milchflasche geleert hatte. Die wilden Bullen hatten anfangs das Schlammloch in Beschlag genommen, doch sp\u00e4ter schlossen sich ihnen die Ex-Waisen zusammen mit den Waisen an. Sie hatten viel Spa\u00df bei ihren wilden Spielen. Wiva wuselte auch wieder herum und kratzte sich an der Zement-Bank, um ein paar Zecken aus ihrem Gesicht zu loszuwerden. Bongo und Vuria schlossen sich zwei wilden Bullen im Schlammloch an. Nach einer Weile gingen die Waisen wieder zum Grasen in den Busch zur\u00fcck.<br \/>\nAn den Stallungen kamen am sp\u00e4ten Nachmittag f\u00fcnf wilde Bullen vorbei. Es regnete nicht und blieb unver\u00e4ndert trocken. Barsilinga f\u00fchrte die Waisen am Abend nach Hause zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/121020152521-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Vuria spielt auf dem Boden<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 14. November 2015<\/strong><br \/>\nSehr fr\u00fch am Morgen kamen drei riesige wilde Bullen zu den Stallungen. Einer von ihnen hatte nur einen Sto\u00dfzahn. Sie waren sehr durstig und soffen nur Wasser, ehe sie wieder im Busch verschwanden. Die Waisen kamen aus ihren Gehegen, gingen zur Luzernenheuf\u00fctterung und fr\u00fchst\u00fcckten. Sie konnten ungest\u00f6rt von wilden Elefanten oder Ex-Waisen das Heu genie\u00dfen. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck gingen sie nacheinander zur Tr\u00e4nke. Suguta schnupperte in der Luft und wedelte ihren R\u00fcssel herum. Dann erschienen drei B\u00fcffel auf der Bildfl\u00e4che, die die Waisen erschreckten, sodass diese wie wild herumrannten. Die B\u00fcffel wollten aber nur Wasser saufen und verschwanden auch gleich wieder.<br \/>\nDie Waisen gingen dann in den Busch, wo Kithaka, Barsilinga und Vuria zusammen grasten. Vuria rangelte mit Orwa, und sie unterhielten sich in tiefen kollernden T\u00f6nen. Die Gruppe machte sich dann zum Schlammloch auf, wo es heute keine weiteren Elefanten gab. An den Stallungen kam aber eine gro\u00dfe Gruppe Ex-Waisen zusammen mit wilden Elefanten zu Besuch. Wendi und Wiva waren auch dabei. Sie soffen Wasser und blieben \u00fcber eine Stunde, ehe sie wieder aufbrachen. Eine weitere Herde wilder Elefanten kam sp\u00e4ter am Abend zum Saufen vorbei. Regen gab es heute immer noch keinen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/121020152857-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ein wilder Bulle<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 15. November 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein sehr kalter und ruhiger Morgen, nachdem es in der Nacht heftige Regenf\u00e4lle gab. Wir haben an den Stallungen 25mm Niederschlag gemessen. Die Waisen gingen von den Stallungen zur Luzernenheuf\u00fctterung, und heute waren sie nicht so aktiv wie sonst; wahrscheinlich war es ihnen zu kalt.<br \/>\nNach dem Fr\u00fchst\u00fcck gingen sie alle in den Busch, und Vuria rollte im Schlamm herum und warf Erde auf sich. Danach krabbelte er wie eine Schildkr\u00f6te herum. Er war jetzt viel aktiver, und seine Freunde Kainuk, Shukuru, Mutara, Kithaka, Bomani, Lemoyian und Garzi schlossen sich ihm an. Vuria begann, mit Kithaka zu spielen und auf ihm herumzuklettern. Shukuru war auch sehr eifrig am spielen und warf ihren R\u00fcssel in der Luft herum. Die Gruppe ging sp\u00e4ter langsam zu ihrer Milch zum Wasserloch. Dort war es noch immer kalt, und keiner von ihnen wollte schlammbaden. Einigen soffen nur Wasser und gingen wieder. Wegen des Regens war das ganze Gebiet sehr matschig, sodass der LKW nicht direkt zum Wasserloch fahren konnte, sondern am Hauptweg stehenbleiben musste; wir legten einen Schlauch vom LKW bis zur Tr\u00e4nke. Orwa rangelte mit Barsilinga, w\u00e4hrend sich Suguta an einem Baum kratzte.<br \/>\nZur\u00fcck im Busch trafen die Waisen auf eine Gruppe Ex-Waisen und wilde Elefanten. Sie unterhielten sich nur kurz und gingen bald wieder ihrer Wege. Die Waisen grasten weiter, auch noch w\u00e4hrend sie den Heimweg antraten. An den Stallungen kamen Tomboi, Kilaguni, Kasigau, Kilabasi, Makireti und Chaimu vorbei, und allen geht es gut. Es sah nach noch mehr Regen aus.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1210201521655-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Vuria bewirft sich mit Erde<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 16. November 2015<\/strong><br \/>\nAm Morgen war es wieder kalt und still; in der Nacht hatte es noch einmal 18mm geregnet. Die Elefanten kamen aus ihren Gehegen, und Shukuru ging direkt zum Luzernenheu. Sie fr\u00fchst\u00fcckten, und Kanjoro begann den Morgen damit, sich an den Felsen zu kratzen. Schlie\u00dflich brachen sie alle in den Busch auf. Sie machten nicht viel Aufhebens und suchten eifrig nach frischem, gr\u00fcnem Futter. Vuria rollte sich auf dem Boden herum, w\u00e4hrend Barsilinga sich kratzte und Sities versuchte, von so hohen B\u00e4umen wie m\u00f6glich zu fressen. Kithaka ging auf die Knie und tummelte sich im Matsch, w\u00e4hrend Barsilinga, Lemoyian und Teleki ihm zuschauten.<br \/>\nSp\u00e4ter machten sich alle zum Schlammbad auf. Auch dort waren sie nicht sehr aktiv, denn es war noch immer recht kalt. Bongo versuchte, etwas Wasser zu erwischen, das Bomani beim Saufen aus dem Mund lief. Bald gingen sie zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcck. Vuria schaufelte sich wieder Erde auf den K\u00f6rper, w\u00e4hrend er sich hinlegte und herumrollte. Turkwel wollte einen Baum umsto\u00dfen, doch er fiel nicht um. Schlie\u00dflich kehrten sie zur abendlichen Milchf\u00fctterung nach Hause zur\u00fcck. An den Stallungen schaute Wendis Gruppe mit Baby Wiva vorbei. Sie bekamen etwas Luzernenheu wegen Wiva, die sehr fr\u00f6hlich aussah und sich an einem nahegelegenen Felsen kratzte. Es regnete noch etwas mehr, und insgesamt kamen wir heute auf 25mm Niederschlag.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1210201522618-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa grast im gr\u00fcnen Geb\u00fcsch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 17. November 2015<\/strong><br \/>\nAm Morgen war nicht viel los. Die Waisen kamen ohne viel L\u00e4rm aus ihren Gehegen und gingen zum Luzernenheu. Nach einer Weile brachen sie in den Busch auf. Dort spielten Bongo und Vuria im Schlamm. Sie machten eine kleine Pf\u00fctze und begannen, darin zu planschen und sich herumzuw\u00e4lzen. Nicht weit weg spielte unterdessen auch Barsilinga in der roten Erde und bespritzte seinen K\u00f6rper. Lemoyian war bei ihm, doch er war weniger aktiv. Sp\u00e4ter kam Vuria dazu und warf auch Erde herum und auf Barsilingas R\u00fccken. Barsilinga drehte sich um, kletterte auf Vuria und kratzte sich dann an ihm, w\u00e4hrend Vuria auf dem Boden herumlag. Ein paar andere, Narok, Kainuk, Orwa, Bongo, Lemoyian und Bomani spielten und rollten sich ausf\u00fchrlich im frischen Schlamm herum. Bomani trat beim Spielen gegen Kanjoros Kopf.<br \/>\nDanach gingen sie alle zum Schlammbad. Dort gab es dann nicht mehr so viel Aktivit\u00e4t. Mutara versuchte, Bongo zu k\u00fcssen, w\u00e4hrend Suguta sich an einem Baum kratzte. Sie kehrten in den Busch zur\u00fcck, ohne dass jemand gebadet hatte. Es begann zu nieseln, und die Waisen waren sehr froh dar\u00fcber und spielten wieder in der roten Erde. Kithaka und Bongo tobten wild herum. Shukuru f\u00fchrte die Herde am Abend nach Hause zur\u00fcck. Dort wurden heute 10mm Regen gemessen, aber keine Ex-Waisen oder wilden Elefanten gesichtet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/121020152307-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bongo spielt im Schlamm<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 18. November 2015<\/strong><br \/>\nTomboi wartete bereits, als die Waisen aus ihren Gehegen kamen, um mit ihnen Luzernenheu zu fressen. W\u00e4hrend des Fressens kratzte sich Bomani mit Barsilinga an einem Felsen. Die Herde ging, angef\u00fchrt von Shukuru, zu den Weidegr\u00fcnden. Dort spielten Orwa und Vuria, indem sie sich gegenseitig an den R\u00fcsseln zogen. Es war ein k\u00fchler Tag, und insgesamt waren die Elefanten nicht sehr aktiv. Beim Schlammbad war alles ruhig, und nur Kithaka und Vuria spielten ein paar Minuten Ringkampf, ehe sie zum Grasen zur\u00fcckkehrten. Am Abend f\u00fchrte Kithaka die Herde auf dem Weg nach Hause an. Heute regnete es nur wenig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1210201523431-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tomboi und Orok<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 19. November 2015<\/strong><br \/>\nNachdem die Waisen aus ihren Gehegen heraus waren, schuffelte sich Barsilinga an einem Felsen, w\u00e4hrend Orwa Narok vom Luzernenheu wegschubste. Dann brach die Gruppe zum Grasen in den Busch auf. Dort hatten Orwa und Barsilinga ein Kr\u00e4ftemessen, w\u00e4hrend Teleki sich die Ohren an einem Baum kratzte. Shukuru streckte sich und versuchte, an die frischen neuen Triebe an einem Baum zu kommen. Mutara, Narok, Shukuru, Sities und Turkwel hatten dann einigen Spa\u00df beim Herumrollen auf dem Weg. Sities und Narok schienen das Spiel ganz besonders zu genie\u00dfen.<br \/>\nLemoyian f\u00fchrte die Gruppe zur Milchf\u00fctterung zum Schlammloch. Nach der Milch ging Bongo voran ins Wasser, doch er war der Einzige, der sich w\u00e4lzte; die anderen waren sehr z\u00f6gerlich und sahen ihm nur zu. Vom Schlammloch aus eilten sie alle in den Busch zur\u00fcck, um mehr frisches Gr\u00fcn zu suchen. Die Waisen brachen, zogen, sch\u00e4lten und rupften was das Zeug hielt und kauten den Rest des Tages, um ihre M\u00e4gen zu f\u00fcllen. Es gab dann nicht mehr viel Zeit zum spielen, bis Barsilinga die Gruppe am Abend nach Hause f\u00fchrte. Heute sahen wir wieder keine Ex-Waisen oder wilden Elefanten, und es hat auch nicht noch einmal geregnet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/121020152392-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Teleki kratzt sich, um ein paar Zecken zu entfernen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 20. November 2015<\/strong><br \/>\nOrwa kratzte sich am fr\u00fchen Morgen an Garzi und kletterte auf ihm herum, w\u00e4hrend Barsilinga sich den Hals und Teleki sich den R\u00fccken kratzte. Laragai gab den Weg zum Grasen in den Busch vor. Dort begann Orwa, mit Vuria zu rangeln, w\u00e4hrend die Anderen ins Grasen vertieft waren. Kithaka f\u00fchrte die Gruppe zur Milchf\u00fctterung und zum Schlammbad. Dort angekommen war es allerdings so kalt, dass keiner im Schlamm spielen wollte. Es gab auch keine wilden Bullen oder Ex-Waisen am Schlammloch oder an den Stallungen.<br \/>\nNachdem die Keeper ihr Mittagessen beendet hatten, brachen die Waisen wieder zu den Weidegr\u00fcnden auf. Alle Waisen grasten gesch\u00e4ftig, um sich satt zu fressen. Narok und Vuria begannen, Erde aufzuschaufeln und in die Luft und auf ihre R\u00fccken zu werfen. Bomani und Sities streckten sich, um die hochh\u00e4ngenden, nach dem Regen frisch herausgekommenen Spr\u00f6sslinge zu erreichen. Sities stand in einer sehr komischen Stellung, als sie gleichzeitig graste und sich kratzte; es war sehr lustig zuzusehen! Kithaka f\u00fchrte die Gruppe sp\u00e4ter mit Barsilinga zu den Stallungen zur\u00fcck, wo ihre Milch und das Nachtlager auf sie wartete. Es regnete heute nicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1210201524528-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Laragai f\u00fchrt die Gruppe zum Grasen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 21. November 2015<\/strong><br \/>\nWie schon die letzten Tage war es am Morgen sehr ruhig, und die Waisen fra\u00dfen Luzernenheu, nachdem sie ihre morgendliche Milch getrunken hatten. Barsilinga und Kithaka kratzten sich die Hintern an einem Felsen, w\u00e4hrend Orwa und Narok ihre H\u00e4lse bearbeiteten. Shukuru brachte die Waisen zum Grasen in den Busch.<br \/>\nSie genossen alle das Grasen bei k\u00fchlem Wetter, bevor es mittags zur Milch beim Schlammloch ging. Auch hier war es noch sehr kalt und niemand wollte sich w\u00e4lzen. Stattdessen gingen sie zusammen mit den Keepern in den Busch zur\u00fcck, nachdem alle ihr Mittagessen beendet hatten. Kurze Zeit sp\u00e4ter begann es zu regnen, und die Elefanten wurden viel aktiver. Sities, Kanjoro, Lemoyian, Vuria, Bongo, Narok, Mutara, Orwa und Teleki spielten wild in einer Pf\u00fctze, die sich bei dem Regen gebildet hatte. Turkwel kratzte ihren Bauch an einem Baum, und sobald sie fertig war, ging Teleki zu dem gleichen Baum, um sich am Hals zu kratzen. Nachdem er fertig war, \u00fcbernahm Orwa den Baum f\u00fcr seinen Bauch. Kithaka, Vuria und Turkwel versuchten, mit ihren R\u00fcsseln eine Kette zu machen; Kithaka streckte seinen R\u00fcssel in die H\u00f6he, w\u00e4hrend Vuria seinen R\u00fcssel in Kithakas Mund und Turkwel ihren in Vurias Mund steckte. Es war sehr lustig, ihnen dabei zuzuschauen. Sp\u00e4ter fl\u00fcsterte Barsilinga Kithaka und Lemoyian etwas zu, und sie brachen nach Hause auf, gefolgt von den anderen Waisen. Keine Ex-Waisen oder wilden Elefanten waren heute zu sehen, und insgesamt fielen 10mm Regen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1210201533656-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka und Barsilinga unterhalten sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 22. November 2015<\/strong><br \/>\nBei einem klarem Sonnenaufgang kamen die Elefanten ruhig aus ihren Gehegen und gingen einer nach dem anderen zur Luzernenheuf\u00fctterung. Shukuru eilte zu dem Keeper, der das Heu heranbrachte. Kithaka f\u00fchrte die Waisen sp\u00e4ter in den Busch. Es war sehr kalt, und bis zur Schlammbadzeit war nicht viel los. Dann wurden sie etwas lebhafter, nachdem sie ihre Milch bekommen und etwas Wasser gesoffen hatten. Sities und Bongo fanden eine Pf\u00fctze und begannen, darin zu spielen. Alle au\u00dfer Orwa und Barsilinga schlossen sich ihnen an. Sie planschten begeistert darin, denn diese kleine Pf\u00fctze hatte w\u00e4rmeres Wasser als das gro\u00dfe Wasserloch. Auch Shukuru nahm an den Spielen teil und rollte sich herum, die Beine nach oben gestreckt. Sie w\u00e4lzten sich alle in verschiedenen Techniken, und es war lustig, ihnen zuzusehen. Sp\u00e4ter f\u00fchrte Mutara sie in den Busch zur\u00fcck, damit sie weiter grasen konnten. Keine Ex-Waisen oder wilde Elefanten tauchten beim Schlammbad auf, und auch an den Stallungen nicht.<br \/>\nIm Busch wird es immer gr\u00fcner, und die Waisen haben jetzt die gro\u00dfe Auswahl bei all dem frischen Gr\u00fcn, mit dem sie ihre M\u00e4gen f\u00fcllen k\u00f6nnen. Heute fra\u00dfen sie besonders intensiv. In der letzten Nacht konnten wir 15mm Regen messen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1210201534742-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Garzi und Teleki spielen in einer Pf\u00fctze<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 23. November 2015<\/strong><br \/>\nEs war wieder ein sehr ruhiger Morgen; dichter Nebel hing in der Luft. Die Waisen kamen heraus und gingen wie \u00fcblich zum Luzernenheu. Barsilinga begann, sich an den Beinen zu kratzen, w\u00e4hrend Teleki sich hinlegte und beim Kratzen aussah wie eine Schildkr\u00f6te. Ex-Waise Tomboi kam hinzu. Suguta kratzte sich den Bauch, w\u00e4hrend Orwa und Kainuk einen Ringkampf veranstalteten. Suguta und Sities streckten sich nach dem frischen Gr\u00fcn an den B\u00e4umen, aber die \u00c4ste hingen etwas zu hoch. Barsilinga und Vuria unterhielten sich kurz, und Tomboi rollte sich in der roten Erde herum.<br \/>\nSp\u00e4ter ging die ganze Gruppe zum Schlammloch, wo Bomani, Shukuru, Vuria, Teleki, Narok und Barsilinga spielten. Vuria kletterte auf Barsilinga herum, w\u00e4hrend sie sich im Matsch w\u00e4lzten. Sp\u00e4ter schlossen sich ihnen Bongo, Laragai, Garzi, Kanjoro, Suguta und Sities an. Die ganze Herde kam dann wieder heraus und rannte in den Busch zur\u00fcck. Sie waren alle mit Grasen besch\u00e4ftigt, als Kanjoro an einer Pf\u00fctze vorbeikam und begann, darin zu spielen. Das begeisterte die ganze Herde, und alle machten mit. Sie spielten ausgelassen und versuchten, ihre Hautfarbe von grau zu rot zu \u00e4ndern. Orwa kam heraus und kratzte sich den Bauch mit einem Stock. Den hielt er mit seinem R\u00fcssel und hob dabei sein rechtes Vorderbein in die Luft. Vuria rutschte wie eine Krabbe im Schlamm herum, und sein ganzer K\u00f6rper war voller Matsch. Shukuru brachte die Gruppe am Abend nach Hause zur\u00fcck, und Tomboi machte sich dann wieder auf den Weg. Heute regnete es nicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1210201535148-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tomboi fr\u00fchst\u00fcckt mit Teleki<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 24. November 2015<\/strong><br \/>\nAlle Waisen fra\u00dfen am Morgen brav ihr Luzernenheu. Barsilinga kratzte sich ausf\u00fchrlich, und dann gingen sie alle in den Busch. Dort gab es eine tolle Ringkampf-Show von Orwa und Vuria. Sie spielte eine ganze Weile, bis Vuria sich schlie\u00dflich ergab. Er ging seine Sto\u00dfz\u00e4hne sch\u00e4rfen, indem er damit in der Erde herumstocherte und kam dann zur\u00fcck, um es wieder mit Orwa aufzunehmen. Bongo, Kithaka und Garzi fanden eine Pf\u00fctze und spielten darin. Laragai, Bomani und Kanjoro rollten sich auf dem Boden herum und warfen dabei Erde in die Luft.<br \/>\nSie gingen dann alle gem\u00e4chlich zum Schlammloch, wo Napasha, Tomboi und Challa anzutreffen waren. Sie spielten in den kleinen Pf\u00fctzen in der N\u00e4he des Schlammlochs. Sp\u00e4ter kam auch Wendis Herde mit Wiva dazu und mischte sich unter die Waisen. Sie spielten ein wenig mit ihnen und gingen dann wieder davon. Zur\u00fcck im Busch rollte sich Barsilinga im Gras herum, w\u00e4hrend Garzi versuchte, auf ihn zu klettern. Die Ex-Waisen um Wendi kamen am Abend auch zu den Stallungen und soffen Wasser. Wiva spielte mit ihrer Mutter, versuchte dann, sie zu k\u00fcssen, und rannte im Kreis um sie herum. Nach einiger Zeit brach die Gruppe wieder auf. Es regnete heute wieder nicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1210201535543-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bomani und Kithaka entspannen sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 25. November 2015<\/strong><br \/>\nKainuk kratzte heute Morgen ihren Hals an einem Felsen, und Barsilinga den Oberschenkel. Laragai schnappte sich einen Haufen Luzernenheu und versteckte sich in der hintersten Ecke, um ungest\u00f6rt fressen zu k\u00f6nnen. Vuria, Orwa und Garzi soffen etwas Wasser, bevor sie in den Busch aufbrachen, angef\u00fchrt von Shukuru. Dort graste Vuria neben Orwa, w\u00e4hrend Kithaka und Barsilinga zusammen grasten. Sities kratzte sich am Ohr, w\u00e4hrend Bomani anfing, mit einem Stock Fu\u00dfball zu spielen.<br \/>\nKithaka f\u00fchrte die Gruppe dann zum Schlammloch. Dort angekommen schlammbadeten die meisten Waisen friedlich im Matsch, allen voran Leitkuh Mutara. Auch Bongo, Kanjoro, Vuria, Teleki, Laragai, Sities, Kainuk und Garzi waren dabei. Sie spielten kurz und vehement und rannten dann zur\u00fcck in den Busch, um ihren Freunden zu folgen, die schon aufgebrochen waren. In den Weidegr\u00fcnden versuchten alle, soviel frisches Gr\u00fcnfutter zu finden, wie sie konnten &#8211; es war wie ein Wettbewerb. Am Abend f\u00fchrte Kanjoro die Gruppe zur Milchf\u00fctterung nach Hause zur\u00fcck. Nur Tomboi kam heute bei den Stallungen vorbei, und Regen gab es auch keinen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/121020154652-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Laragai versteckt sich mit ihrem Heu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 26. November 2015<\/strong><br \/>\nHeute Morgen war es wieder ruhig, und die Elefanten gingen hin\u00fcber zum Luzernenheu, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten. Es war k\u00fchl, und dicke Wolken hingen am Himmel. Barsilinga kratzte sich die Hinterbeine, w\u00e4hrend Kithaka heftig seinen Hals kratzte. Sp\u00e4ter f\u00fchrte Shukuru die Gruppe zum Grasen in den Busch. Nach kurzer Zeit begann es, heftig zu regnen und die Elefanten rannten hin und her. Es dauerte lange, bis es wieder aufgeh\u00f6rt hatte, und die Waisen hatten sich weit im Busch verteilt. Die Keeper konnten sie wieder zusammensammeln, doch als sie die letzte Gruppe gefunden hatten, regnete es schon wieder. Alle Waisen und die Keeper gingen direkt zur Milch am Schlammloch. Dort nieselte es noch etwas, und die Elefanten waren noch immer unruhig und aufgeregt. Sp\u00e4ter beruhigten sie sich aber, und gingen alle zusammen wieder los. Angef\u00fchrt von Laragai ging es am Abend nach Hause zur\u00fcck. An den Stallungen tauchten keine Ex-Waisen oder wilde Elefanten auf. Insgesamt regnete es heute 65mm.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1210201552919-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Barsilinga kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 27. November 2015<\/strong><br \/>\nNach dem gestrigen Regen war es heute in der ganzen Gegend still und k\u00fchl. Nachdem die Waisen ihre Milchflaschen getrunken hatten, gingen sie in aller Ruhe zur Luzernenheuf\u00fctterung hin\u00fcber. Orwa steckte voller Vorfreude seinen R\u00fcssel in den Mund, w\u00e4hrend ein Keeper noch das Luzernenheu bereit machte. Kainuk kletterte auf einen Felsen und fra\u00df von oben, w\u00e4hrend Kanjoro sich ausf\u00fchrlich kratzte.<br \/>\nSp\u00e4ter f\u00fchrten Barsilinga und Kithaka alle in den Busch. Vuria graste zusammen mit Garzi; die beiden sind enge Freunde. Mutara ist gr\u00f6\u00dfer als alle anderen und konnte deshalb an h\u00f6her h\u00e4ngendes Futter heranreichen. Kanjoro spielte mit Bomani, w\u00e4hrend Suguta mit Orwa spielte. Vuria, Turkwel und Kainuk grasten auf den Felsen. Bomani warf Erde hoch und auf seinen R\u00fccken. Bongo kam sp\u00e4ter an etwas Wasser in einer Pf\u00fctze vorbei und spielte zusammen mit Kithaka darin.<br \/>\nBeim Schlammloch spielten die meisten trotz des kalten Wetters fr\u00f6hlich im Schlamm. Bongo kletterte auf Orwa und versuchte gleichzeitig, zu schwimmen. Kithaka, Barsilinga und Lemoyian spielten nicht mit. Kithaka kratzte sich an einem Baum am Schlammloch. Sp\u00e4ter ging die Gruppe in den Busch zur\u00fcck. Dort kratzte Kainuk ihre Ohren an einem Baum, w\u00e4hrend Shukuru und Garzi zusammen grasten. Laragai f\u00fchrte die Gruppe am Abend nach Hause zur\u00fcck. Es nieselte heute nur ein wenig, und insgesamt gab es nur 3mm Niederschlag, aber es sieht nach noch etwas mehr Regen aus. Allen Waisen geht es gut; Ex-Waisen oder wilde Elefanten waren allerdings heute weit und breit nicht zu sehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1210201554341-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kainuk spielt mit Orwa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 28. November 2015<\/strong><br \/>\nNach dem \u00fcblichen Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck begann Bongo zu spielen. Ein G\u00e4nseschwarm besuchte heute Morgen die Stallungen. Zurura geleitete einige der Ex-Waisen zu den Stallungen und machte ihnen dort den Weg frei, indem er die nichtsahnenden G\u00e4nse verscheuchte; diese flogen auch h\u00f6flich davon. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck und ein paar Spielen f\u00fchrten Bomani und Mutara die anderen Waisen in den Busch. Yatta und der Rest der Ex-Waisen-Herde kam nur Sekunden danach an, und sie gingen direkt zur Tr\u00e4nke, um ihren Durst zu l\u00f6schen. Die kleine Wiva nutzte die Gelegenheit, um zu s\u00e4ugen, da sie wusste, dass ein langer Tag bevorstand. Die Ex-Waisen brachen dann ebenso schnell wieder auf, wie sie gekommen waren. Sie gingen in den Busch, angef\u00fchrt von Kinna, der Klein-Wiva hinterherrannte.<br \/>\nDie Waisen grasten, sobald sie am Ziel angekommen waren. Das ging den halben Tag so, bis sie schlie\u00dflich kurz vor 11 Uhr zum Schlammbad aufbrachen, wo ihre Mittagsmilch auf sie wartete. Nachdem sie die Milch geleert hatten, rannten die Kleinen zum Schlammloch, wo Bongo, Mutara und Teleki sie in ein spa\u00dfiges Bad verwickelten. Kithaka brachte die anderen wieder zum Grasen. Es wurde nicht mehr viel gespielt, da jeder soviel Futter finden wollte, wie in seinen Magen passte. Damit war der Tag auch schon wieder vorbei.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1210201554834-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zurura gibt den Weg vor<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 29. November 2015<\/strong><br \/>\nAls die Waisen aus den Gehegen kamen, rubbelte Barsilinga zusammen mit Bongo seine Hinterbeine an einem Felsen. Lemoyian f\u00fchrte den Rest der Herde in den Busch. Sities begann, sich in der roten Erde herumzurollen, und Lemoyian, Barsilinga, Vuria, Narok und Mutara schlossen sich ihr an. Narok wedelte mit ihrem R\u00fcssel in der Luft, w\u00e4hrend sie sich herumw\u00e4lzte. Es war sehr interessant, Mutara dabei zu beobachten, wie sie in die Luft trat und dabei versehentlich andere Waisen traf. Ihre Opfer hatten dann rote Mutara-Fu\u00dfabdr\u00fccke an ihren K\u00f6rpern! Bongo kam an einem Wasserloch vorbei und begann, darin zu spielen. Sie sahen alle sehr gl\u00fccklich aus, als sie zum Schlammloch gingen. Einige der Waisen, wie Orwa, Mutara, Narok, Shukuru, Vuria, Bongo, Sities, Laragai und Kainuk spielten trotz der K\u00e4lte im Wasser und gingen sp\u00e4ter in den Busch zur\u00fcck. Dort angekommen kletterte Orwa auf Vuria, w\u00e4hrend die Anderen in der roten Erde am Wegesrand tollten. Vuria und Barsilinga waren am verspieltesten von allen. Orwa spielte dann auch mit Garzi, und irgendwann machte auch Sities mit. Die Ex-Waisen kamen heute nicht zu den Stallungen, und es regnete nicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/121020156459-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mutara spielt in der roten Erde in einem Wasserloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 30. November 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Morgen, als die Elefanten zum Luzernenheu hin\u00fcbergingen. Vuria kletterte auf die Felsen und war hinter den Heu-St\u00fcckchen her, die dorthin gefallen waren. Er sah gro\u00dfartig aus mit seinem m\u00e4chtigen R\u00fcssel, seinen spitzen Sto\u00dfz\u00e4hnen und seinem l\u00e4chelnden Gesicht. Teleki begann, mit Bongo zu spielen, doch er gab schnell auf, weil er nicht k.o. gehen wollte. Vuria schloss sich Barsilinga beim Hals kratzen an. Bomani schuffelte sich den Bauch, und Mutara graste zusammen mit Suguta. Es war sehr gr\u00fcn in der Gegend, und verschiedene sehenswerte Vogelarten waren zu bestaunen.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch kletterte Vuria zusammen mit Barsilinga, Lemoyian, Kithaka, Orwa und Garzi auf einen Felsen. Suguta streckte sich nach dem frischem Gr\u00fcn an einem Baum. Kainuk war sehr aktiv und rollte sich auf dem Boden herum. Sp\u00e4ter gingen sie alle zum Schlammbad. Dort spielten Mutara, Narok, Vuria, Bongo, Sities, Garzi, Laragai, Kainuk, Lemoyian und Orwa wild im Wasser, und Lemoyian zog an Mutaras Schwanz. Nach einer Weile kamen sie alle heraus und gingen in den Busch zur\u00fcck. Suguta warf Erdh\u00e4ufchen in die Luft, w\u00e4hrend Barsilinga und die anderen Elefanten das frische Futter genossen.<br \/>\nHeute tauchten wieder keine wilden Elefanten oder Ex-Waisen an den Stallungen auf, und Regen gab es auch keinen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/12102015692-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Teleki muss sich Bongo ergeben<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-november-2015\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sonntag, 1. November 2015 Es war ein ruhiger Morgen, und man konnte eine Gruppe Ex-Waisen und wilde Elefanten an den Stallungen beobachten, die auf Wasser warteten. Die Waisen leerten ihre Milch und schlossen sich danach der Gruppe an. Wendi und ihr Baby Wiva waren auch bei ihnen. Die Waisen fra\u00dfen dann ihr Luzernenheu zusammen mit &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-november-2015\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eIthumba November 2015\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":7411,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[42,40,1],"tags":[],"class_list":["post-7410","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ithumb","category-tagebuch-der-keeper","category-news"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7410","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7410"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7410\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7412,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7410\/revisions\/7412"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7411"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7410"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7410"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7410"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}