{"id":7413,"date":"2016-01-04T18:53:04","date_gmt":"2016-01-04T17:53:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=7413"},"modified":"2016-01-04T18:53:04","modified_gmt":"2016-01-04T17:53:04","slug":"voi-november-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-november-2015\/","title":{"rendered":"Voi November 2015"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 1. November 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Morgen, als die Waisen um 6:30 Uhr leckeres Kopra fr\u00fchst\u00fcckten. Waisenzebra Ngulia kam herangaloppiert, als ob sie sich f\u00fcr einen Wettlauf aufw\u00e4rmen w\u00fcrde und rannte hinter den fressenden Elefanten herum. Die Waisen beachteten sie aber nicht, und so rannte sie noch einmal noch schneller und dichter an sie heran. Layoni und Dabassa war das dann unangenehm, und sie verzichteten auf ihr leckeres Fr\u00fchst\u00fcck, um mit Ngulia Fangen zu spielen und die Bel\u00e4stigung durch das Zebra ein f\u00fcr alle Mal zu beenden. Ngulia beschloss, sich lieber nicht mehr mit den beiden anzulegen, bis die Waisen das Gel\u00e4nde in Richtung der Weidegr\u00fcnde verlassen hatten.<br \/>\nDort angekommen teilten Kenia und Ndii die Herde auf: Taveta, Mzima, Layoni, Dabassa, Kivuko und die mittleren Waisen grasten in der einen Richtung, w\u00e4hrend Lesanju, Wasessa, Sinya und Ndii die j\u00fcngeren, wie Mudanda, Ndoria und Bada woanders hin brachten. Gegen Mittag schlossen sie sich alle auf dem Weg zum Wasserloch wieder zusammen und grasten sp\u00e4ter in einer Reihe, nachdem sie viel Spa\u00df im Schlammloch gehabt hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1211201563423-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngulia rennt herum<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 2. November 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen waren in fr\u00f6hlicher Stimmung. Sie leerten ihre morgendlichen Milchflaschen und gingen dann schon sehr fr\u00fch zu den Weidegr\u00fcnden. Heute bekam Panda, gefolgt von Naipoki und Mbirikani die Gelegenheit, die Anderen zu den Weidegr\u00fcnden zu f\u00fchren. Die Waisen reihten sich in einer nahezu perfekten Linie auf, als sie in den Busch gingen. Layoni machte beinahe die tolle Formation kaputt, als er stehenblieb, weil er lieber auf den Mazinga-Berg zum Grasen gehen wollte. Er wurde aber ein paarmal von hinten geschubst, sodass er seine Pl\u00e4ne aufgeben und im G\u00e4nsemarsch der Waisen weiterlaufen musste. Sie besuchten das mittlere Wasserloch gegen 11:30 Uhr. Nelion und Lentili jagten sich gegenseitig, weil jeder seine Milch zuerst bekommen wollte. Lentili konnte aber am besten rennen und war vor allen Waisen der erste bei der Milch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1211201565214-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Panda (vorn) und Lesanju grasen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 3. November 2015<\/strong><br \/>\nNdii trank heute Morgen ihre Milch und verlangte dann nach Naipokis Milch. Sie kam forsch angelaufen und schubste Naipoki geschickt von ihrer Flasche weg. Naipoki schrie mit Milch in ihrem Mund auf. Das machte ein komisches Ger\u00e4usch, das Sinya, Lesanju und Lempaute alarmierte, die zu ihrer Rettung eilten. Auch die Keeper kamen her\u00fcber und ermahnten Ndii, damit sie damit aufh\u00f6rte.<br \/>\nDie Waisen grasten den halben Weg den Mazinga-Berg hinauf, angef\u00fchrt von Mzima und Mbirikani. Dann kamen sie den Berg wieder herunter und wollten ihren Durst l\u00f6schen. Gegen 11:30 Uhr kamen sie am Wasserloch an. Sie grasten den Rest des Tages in der N\u00e4he des mittleren Wasserlochs, und Tundani f\u00fchrte die milchabh\u00e4ngigen Waisen am Abend zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1211201565826-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mzima grast auf dem Berg<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 4. November 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein wolkiger Morgen und hervorragendes Wetter f\u00fcr die Waisen zum Grasen. Es war k\u00fchl, und Wasessa umarmte voller Energie ihre beiden Lieblinge Bada und Mudanda. Sie bem\u00fchte sich so gut es ging, ihnen gleich viel Liebe und Zuneigung zukommen zu lassen. Bada f\u00fchlte sich wie im Paradies, als er Wasessas Ohr zum Nuckeln bekommen hatte, nachdem sie in den Weidegr\u00fcnden angekommen waren. Er hatte gen\u00fcsslich seine Augen geschlossen und schwebte auf Wolke Sieben. Bada hing den Tag \u00fcber weiter an Wasessa, und er blieb bei ihr, als die j\u00fcngeren Waisen zu ihrer Mittagsmilch rannten; er kam erst sp\u00e4ter mit den \u00e4lteren Waisen mit. Kenia trank ihre Milch und bemerkte, dass noch zwei Flaschen \u00fcbrig waren. Sie ging zu ihnen und bat h\u00f6flich, diese Flaschen noch zu bekommen. Die Keeper gaben sich alle M\u00fche, sie sanft wegzuschieben, denn Bada konnte jeden Moment ankommen, und damit w\u00fcrde sich das Problem der \u00fcbersch\u00fcssigen Milch in Luft aufl\u00f6sen.<br \/>\nEine wilde Herde aus drei gro\u00dfen Elefanten und ihren zwei K\u00e4lbern kam gegen 10:20 Uhr zum Saufen zu den Stallungen. Sie nahmen ein Bad an den Stallungen und gingen dann wieder davon.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/121120157212-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wasessa, Bada und Mudanda fressen Kopra<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 5. November 2015<\/strong><br \/>\nPanda und Mbirikani stie\u00dfen versehentlich mit den K\u00f6pfen zusammen, als sie am Morgen beide zu ihren Milchflaschen rannten. Ihnen war bewusst, dass es nur ein Unfall war, und keiner war dem Anderen b\u00f6se. Die Waisen fr\u00fchst\u00fcckten dann und spielten eine ganze Weile an den Stallungen. Erst gegen 7:30 Uhr l\u00f6sten Mzima und Taveta die Spiele auf, da sie langsam zu den Weidegr\u00fcnden mussten, und keiner der anderen Waisen aufh\u00f6ren zu wollen schien. Alle Waisen beendeten die Spielereien und folgten den beiden, die die Waisen hinaus in den Busch brachten.<br \/>\nLesanju und Lempaute legten dann einen Zahn zu, \u00fcberholten die beiden Jungs und \u00fcbernahmen die F\u00fchrung, womit auch alle einverstanden waren. Die Waisen besuchten gegen 11:20 Uhr das mittlere Wasserloch. Sie l\u00f6schten ihren Durst und nahmen nur ein kurzes Bad, da es ein recht k\u00fchler Tag war. Kenia und Ndii genossen es, die Waisen vom Wasserloch zur\u00fcck zu den Weidegr\u00fcnden zu f\u00fchren, wo sie den Rest des Tages grasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1211201571934-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen fressen Kopra<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 6. November 2015<\/strong><br \/>\nEs wurde wieder Morgen, und Bada und Mudanda schlugen ihre Zelte zu beiden Seiten ihrer Adoptivmama Wasessa auf, als sie an den Stallungen das Kopra fra\u00dfen. Ndoria kam gar nicht an Wasessa heran, da die beiden sie komplett von ihrer Umgebung abschirmten. Lesanju \u00fcbernahm die F\u00fchrung, als es gegen 6:30 Uhr zu den Weidegr\u00fcnden ging. Um kurz vor 12 Uhr kamen sie am Wasserloch an. Ishaq-B \u00fcbernahm dort das Kommando und schob Mudanda vorsichtig vom Wasser weg, ehe Wasessa ankam. Mudanda dachte, Ishaq-B wollte sie \u00e4rgern und ging zum Staubbad zu Tundani, Lentili und Nelion, die schon aus dem Wasser gekommen waren.<br \/>\nLempaute hatte Gro\u00dfes vor: sie wollte unter allen Umst\u00e4nden Sinya zum Baden ins Wasser schieben. Dabei erhielt sie Unterst\u00fctzung von Wasessa, die Sinya auch von hinten schob, um sie ins Wasser zu bewegen. Wasessa blieb immer in Sinyas N\u00e4he, um sicherzugehen, dass sie auch wirklich ein Bad nahm. Kihari war der Star beim Baden und rollte wie ein Fisch im Schlamm herum. Taveta stupste sie mit dem R\u00fcssel an, um sie anzufeuern. Tundani, Lentili und Nelion brachten dann die Waisen vom Wasserloch weg, und sie grasten den Rest des Tages.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/121120157245-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wasessa, Bada und Mudanda fressen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 7. November 2015<\/strong><br \/>\nDer Morgen begann gut, und die Waisen waren gegen 6:20 Uhr im Busch, wo sie den \u00fcblichen Tagesablauf mit Grasen begannen. Layoni und Dabassa starteten einen Ringkampf, um ihre Positionen in der Rangliste der Waisenbullen auszuhandeln. Der Kampf endete aber bald, als ihre Freunde weiter hinaus gingen.<br \/>\nKivuko hatte sich Ndoria angenommen und graste den gr\u00f6\u00dften Teil des Tages in ihrer Gesellschaft. Damit half sie Ndoria \u00fcber ihre Einsamkeit hinweg, die aufgekommen war, weil Wasessa bereits mit Mudanda und Bada besch\u00e4ftigt war. Sie vertieften ihre Freundschaft am Wasserloch weiter, als Kivuko \u00fcber Ndorias Spiele im Wasser wachte und sie von den anderen, etwas wilder badenden Waisen abschirmte. Ndorias Vertrauen in Kivuko wuchs, und sie folgte ihr den Rest des Tages beim Grasen. Panda und Naipoki f\u00fchrten die Waisen am Abend zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1211201574234-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kivuko schiebt Ndoria zum Grasen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 8. November 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein toller Morgen, und Kivuko suchte nach Ndoria und schloss sich ihr an, wobei sie von Mudanda und Bada mit Argusaugen beobachtet wurden. Kivuko streute noch mehr Salz in die Wunden der beiden Babys, als sie Ndoria mitnahm, um mit ihr zusammen die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden zu f\u00fchren. Kivuko umarmte Ndoria und war beim Grasen immer dicht bei ihr, was Mudanda und Bada gar nicht gefiel. Sie heckten einen Plan aus, um sich an ihr zu r\u00e4chen. Kurz nach 11 Uhr kamen die Waisen bei der Mittagsf\u00fctterung an, und die beiden Babys setzten ihren Plan in die Tat um, bevor Kivuko ankam: Ndoria wurde, nachdem sie ihre Milch getrunken hatte, sowohl von Mudanda als auch von Bada herumgeschubst, sodass sie davonrannte.<br \/>\nAm Wasserloch gab es heute einen Unfall mit dem Wasser-Anh\u00e4nger: zwei der R\u00e4der gerieten in eine Rinne am Wasserloch, als er zum Ablassen des Wassers r\u00fcckw\u00e4rts fuhr. Der Anh\u00e4nger kippte auf die Seite, doch der Traktor, der ihn gezogen hatte, blieb unbesch\u00e4digt. Als die Waisen ankamen, fand Lesanju diese ungewohnte Szene vor und ging zum liegenden Anh\u00e4nger, um ihn n\u00e4her zu untersuchen. Als n\u00e4chstes kam Mzima, der den Anh\u00e4nger mit seinen kleinen Sto\u00dfz\u00e4hnen aufrichten wollte; er wollte den Keepern helfen, die versuchten, ihn wieder auf die R\u00e4der zu stellen. Gl\u00fccklicherweise gab es keine gr\u00f6\u00dferen Sch\u00e4den, und der Anh\u00e4nger hatte nur ein paar kleine Beulen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1211201575149-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndoria grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 9. November 2015<\/strong><br \/>\nDer Morgen war gut, und die Waisen kamen um 6 Uhr aus ihren Gehegen. Sie bekamen das \u00fcbliche Fr\u00fchst\u00fcck, ehe sie in P\u00e4rchen spielten. Sinya spielte mit Bada, und sie verbrachten den Morgen miteinander &#8211; sowohl beim Fressen, als auch beim Saufen aus der Tr\u00e4nke. Sinya hatte Bada quasi als Geisel genommen und hielt ihn von seinen Spielkameraden fern, damit er nicht entf\u00fchrt wurde, insbesondere von Wasessa. Heute kratzten sich die Waisen an verschiedenen Felsen auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen. Nelion kratzte sich eine juckende Stelle an seinem Bauch, und Tundani wartete geduldig in der N\u00e4he. Lentili kam hinzu und war nicht so geduldig: sie schubste Nelion weg, damit sie sich selbst dort kratzen konnte. Tundani machte ihr brav Platz, um eine Auseinandersetzung mit Lentili zu vermeiden, die nicht davon abzubringen war, diesen Kratzfelsen zu benutzen. Auf der anderen Seite kratzte sich Lesanju ihren juckenden Hintern, nachdem Ndoria aufgeh\u00f6rt hatte, ihren R\u00fccken zu kratzen. Lempaute \u00fcbernahm dann eine halbe Stunde sp\u00e4ter die F\u00fchrung zu den Weidegr\u00fcnden.<br \/>\nKenia bekam heute erneut eine Spritze; sie machte wieder einen leicht kr\u00e4nkelnden Eindruck, nachdem sie sich in den letzten zwei Wochen sehr gut erholt hat.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/121120158048-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sinya begleitet Bada<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 10. November 2015<\/strong><br \/>\nHeute Morgen grasten die Waisen drei Stunden lang in einer Reihe, doch Mzima beschloss, alleine zu grasen und sich von den Anderen abzusetzen. Tundani wollte ihm hinterhergehen, doch als er Mzima eingeholt hatte, war es schon fast Zeit f\u00fcr die Mittagsf\u00fctterung am Wasserloch. Er musste sich entscheiden, ob er weiter Mzima folgen oder umkehren wollte. Er machte kehrt und schloss sich den anderen Waisen wieder an, um seinen Milchanteil nicht zu verpassen, was wichtiger war als alles Andere. Mzima graste allein weiter und kam erst zwei Stunden sp\u00e4ter wieder zur\u00fcck zur Gruppe.<br \/>\nUm 16 Uhr schloss sich ein junger wilder Bulle den Waisen beim Grasen an. Er stand im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Waisen, die ihn umgaben und ihn immer wieder mit ihren R\u00fcsseln ber\u00fchrten, um an ihm zu schnuppern. Er f\u00fchlte sich wie im Paradies und folgte den Waisen sogar ein paar Meilen, als sie sich am Abend auf den Heimweg zu den sicheren Stallungen machten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/121120158824-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mzima macht sich allein zum Grasen auf<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 11. November 2015<\/strong><br \/>\nEine Meldung \u00fcber ein verlassenes Elefantenkalb in einem tiefen nat\u00fcrlichen Wasserloch an der Mzima-Mombasa-Wasserpipeline wurde heute dem KWS gemeldet, als gerade auch ein Reiseleiter davon berichtete. Der KWS rief Joseph an den Voi-Stallungen an, und am fr\u00fchen Morgen wurde ein Rettungsteam zusammen mit dem Fahrer der Tierarzt-Einheit losgeschickt. An der fraglichen Stelle angekommen stellten wir fest, dass das Kalb in ein ganz anderes Loch gefallen war, ungef\u00e4hr 800 Meter entfernt von dem, das den Elefantenk\u00e4lbern hier sonst immer zum Verh\u00e4ngnis wird. Es wurde erfolgreich gerettet und den anwesenden Keepern \u00fcbergeben. Mit einer Benzinspende vom DSWT wurde das Loch vom Bagger des KWS repariert und die Seiten etwas begradigt, damit es keine Gefahr mehr f\u00fcr Elefantenbabys und andere Wildtiere darstellt. Der verzweifelte Waisenelefant, der sp\u00e4ter Korongo genannt wurde, reagierte gut auf die sich n\u00e4hernden Keeper und ging hilfesuchend zu ihnen. Er war m\u00fcde und ersch\u00f6pft, nachdem er die ganze Nacht in dem Loch gewesen war, und kurz nachdem er auf den Pickup geladen wurde, schlief er tief und fest. Bei seiner Ankunft an den Stallungen wurde er zu Araba gebracht, die den R\u00fcssel begr\u00fc\u00dfend ausstreckte. Araba versuchte dann, an Korongos Wasserflasche zu kommen, weil sie dachte, dass Milch darin sei. Sp\u00e4ter am Nachmittag wurde Korongo ins Waisenhaus nach Nairobi geflogen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1212201515827-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ein wildes Kalb wird gerettet: Korongo<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 12. November 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Morgen voller Spiele f\u00fcr die Elefantenbabys, nachdem sie ihre Milch und das Zusatzfutter bekommen hatten. Mzima nutzte seine Gr\u00f6\u00dfe aus und konnte ein paar sehr gr\u00fcne Zweige von der anderen Seite des Zauns pfl\u00fccken, ohne die elektrischen Dr\u00e4hte zu ber\u00fchren. Naipoki versuchte sich im Kr\u00e4ftemessen gegen Rombo. Panda sicherte sich den besten Platz zum Kratzen an einem der Felsen an den Stallungen. Das lockte Lesanju an, die sich nach Panda dort kratzte. Sinya hatte heute ein Auge auf Bada geworfen und blieb bei ihm, w\u00e4hrend die Anderen spielten. Sie eskortierte Bada auch hinaus, als sie die Stallungen verlie\u00dfen. Wasessa blieb immer dicht bei ihrem Liebling Mudanda.<br \/>\nNeuling Araba hat sich nun gut an die Keeper gew\u00f6hnt, muss aber noch ein paar Tage drin bleiben, bis sie ihnen v\u00f6llig vertraut. Es sind viele Elefanten in der Gegend, die sie verwirren k\u00f6nnten, und sie ist noch zu klein, um drau\u00dfen allein zurechtzukommen. Ngulia, das Waisenzebra, ist ein wenig eifers\u00fcchtig geworden und folgt den Keepern, die Milch zu Kore bringen. Er versucht manchmal sogar, ihnen den Weg zu Kores Stall zu versperren.<br \/>\nAm Nachmittag grasten die Waisen in einer Reihe und gingen zum Schlammloch. Ein ungef\u00e4hr zehnj\u00e4hriger wilder Bulle verlie\u00df seine Herde, um sich kurz den Waisen anzuschlie\u00dfen. Mzima, der bei Nelion graste, nahm Nelion mit und folgte dem jungen Bullen kurz. Nach einer Weile kehrten sie aber zu ihren Freunden zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/121220152327-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mzima grast vorsichtig \u00fcber den Elektrozaun hinweg<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 13. November 2015<\/strong><br \/>\nDie Kleinen kamen heute Morgen herausgerannt, um ihre Milchflaschen zu bekommen und sich den \u00e4lteren Waisen beim Kopra-Fr\u00fchst\u00fcck anzuschlie\u00dfen. Er gab heute keine Spiele, da die Waisen sofort in die Wildnis aufbrachen. Sp\u00e4ter kam die erste milchabh\u00e4ngige Gruppe unter der F\u00fchrung von Lentili und Ndoria zur Milchf\u00fctterung. Sie rannten um die Wette und waren einige Minuten von den anderen Waisen da. Ndoria und Nelion sprangen nach der Milch ins Wasser und nahmen ein schnelles Bad, bevor sie zum Einstauben \u00fcbergingen, als die anderen Waisen ankamen. Als alle fertig gebadet hatten, schlossen sich die besten Freunde in Gr\u00fcppchen zusammen. Ishaq-B rollte mit Mudanda im Schlamm um die Wette. Kihari und Ndii waren in der N\u00e4he und spielten auch dramatisch: Ndii saugte schlammiges Wasser auf und spritzte ihn Kihari ins Gesicht; sie erwischte dabei ihr Auge, und Kihari schrie auf. Mzima beendete sein Bad, um Kihari f\u00fcr die verbleibende Zeit am Schlammloch zu bewachen.<br \/>\nDen Rest des Tages grasten die Waisen in der N\u00e4he des Wasserlochs. Naipoki genoss es, die Waisen am Abend zu den Stallungen zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/121220152825-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndoria (links) und Nelion sind die ersten im Wasser<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 14. November 2015<\/strong><br \/>\nMzima nahm seinen Freund Nelion und Dabassa mit, und die drei machten sich eine sch\u00f6ne Zeit beim Grasen, nachdem das mitt\u00e4gliche Schlammbad vorbei war. Layoni nutzte auch die Gelegenheit, und graste zusammen mit Kivuko an einem ruhigen Ort. Beide Gruppen hielten sich weit von der Herde entfernt auf und hatten es nicht eilig, am Abend zu den Stallungen zur\u00fcckzukehren, nachdem ihre Freunde bereits aufgebrochen waren. Damit sie in der Nacht vor Raubtieren gesch\u00fctzt waren, mussten die Keeper ihnen hinterher laufen und sie daran erinnern, dass der Tag sich dem Ende neigte. Nelion schien sich an seine Milchflasche zu erinnern; er kollerte und f\u00fchrte die Anderen zur\u00fcck. Auf dem Weg trafen sie Kivuko und Layoni, und die f\u00fcnf kamen schlie\u00dflich 40 Minuten nach den \u00fcbrigen Waisen an den Stallungen an. Nelion genoss seine Milchflasche an der Tr\u00e4nke und ging dann zu den anderen jungen Waisen ins Gehege.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1212201521516-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Layoni grast mit Kivuko<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 15. November 2015<\/strong><br \/>\nFr\u00fch am Morgen kamen die milchabh\u00e4ngigen Waisen aus ihren Gehegen. Mudanda und Ndoria schlangen ihre Milch schnell hinunter und kollerten nach mehr, als die anderen Waisen noch in Ruhe ihre Flaschen genossen. Sie hatten aber keine andere Wahl als sich den \u00e4lteren Waisen bei der Kopra-F\u00fctterung anzuschlie\u00dfen. Es wurde nur kurz gespielt, bevor Panda und Mbirikani die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden f\u00fchrten. Kenia rannte heute auch zu ihrer Milch; es scheint ihr schon viel besser zu gehen, und sie scheint sich von allem zu erholen, was sie in den letzten Wochen geplagt hat. Offenbar spricht sie gut auf ihre Spritzen an, die wir aus Nairobi bekommen haben.<br \/>\nHeute Mittag gab es ein wunderbares Schlammbad. Bada legte sich neben Sinya hin, und sie spielten zusammen im Wasser. Sinya dachte, dass Bada sie provozieren wollte und hob ihren Fu\u00df, als ob sie auf sein Gesicht treten wollte. Bada schrie laut auf, was Lempaute und Wasessa auf den Plan rief. Bada hob dann einen Stock auf, der im Wasser schwamm, warf diesen herum und schlug damit gegen Sinyas F\u00fc\u00dfe. Er ging davon, behielt aber den Stock f\u00fcr den Fall, dass er ihn noch einmal zur Verteidigung brauchen sollte. Mzima, der sich als Schlammbadpolizist bet\u00e4tigte, ging zwischen die beiden Streith\u00e4hne und stellte den Frieden wieder her. Den Rest des Tages grasten die Waisen erfolgreich.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1212201522139-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mudanda grast nach der Milchf\u00fctterung<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 16. November 2015<\/strong><br \/>\nEs war bew\u00f6lkt und regnerisch, als die Waisen am Morgen aus ihren Gehegen kamen und zu ihren Milchflaschen gingen. Heute waren Bada und Ndoria die ersten, die drau\u00dfen waren und schnell ihre Positionen bei der Milchf\u00fctterung einnahmen. Mudanda und Lentili folgten ihnen, doch Tundani und Nelion blieben noch eine Weile in den Gehegen, ehe sie zu den Anderen bei der Kopra-F\u00fctterung gingen. Mbirikani und Panda begr\u00fc\u00dften Araba mit ihren R\u00fcsseln, bevor sie zur Milchf\u00fctterung gingen. Mbirikani stibitzte vorher noch einen gr\u00fcnen Grewia-Zweig aus Arabas Gehege und knabberte an ihm, bevor sie ihn mit etwas Milch abschmeckte. Die Waisen versammelten sich dann beim Luzernenheu, bevor sie Naipoki und Kihari zu den Weidegr\u00fcnden folgten.<br \/>\nDer Nachmittag kam schnell heran, und beim Schlammbad gab es noch mehr Aktivit\u00e4ten. Kivuko und Panda hatten einen freundschaftlichen Badewettbewerb. Mzima und Taveta zeigten ihre Kr\u00e4fte bei einem Ringkampf. Mbirikani und Mudanda staubbadeten an den steilen W\u00e4nden des mittleren Wasserlochs. Sp\u00e4ter am Nachmittag graste Nelion allein und wurde prompt von den Anderen zur\u00fcckgelassen, als diese zu den Stallungen aufbrachen. Die Keeper riefen ihn, damit er mit dem Rest der Waisen zu den Stallungen zur\u00fcckkehren konnte, wo sie in Sicherheit sind.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1212201524015-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kivuko frisst Luzernenheu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 17. November 2015<\/strong><br \/>\nNach der Milch und dem Fr\u00fchst\u00fcck gingen alle Waisen schnell zur Tr\u00e4nke an den Stallungen und versammelten sich dort, um ihren Durst zu l\u00f6schen. Mbirikani und Tundani kratzten sich ihre Hintern an den umliegenden Felsen. Der Marsch in den Busch begann unter der umsichtigen F\u00fchrung von Lempaute, und die Waisen hatten den gr\u00f6\u00dften Teil des Tages Zeit, herrlich zu grasen. Die milchabh\u00e4ngigen Kleinen gingen in drei Gruppen zu Milchf\u00fctterung. Nelion, Ndoria, Tundani, Lentili und Bada waren die ersten, und die anderen folgten kurz darauf. Mbirikani sprang danach in das Wasser und schwamm geradezu ekstatisch herum. Ihre Spiele lockten viele Zuschauer an. Naipoki wurde sehr eifers\u00fcchtig und ging ins Wasser, um sie mit ihren spitzen kleinen Sto\u00dfz\u00e4hnen in den R\u00fccken zu pieksen. Daraufhin kam Lesanju Mbirikani zur Rettung und eskortierte sie sicher aus dem Wasser. Damit wurde das nachmitt\u00e4gliche Grasen eingel\u00e4utet, was friedlich in der N\u00e4he des Wasserlochs ablief.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1212201524435-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen l\u00f6schen ihren Durst<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 18. November 2015<\/strong><br \/>\nLetzte Nacht wurden wir mit einem Gewitter und jeder Menge Regen gesegnet, und die Waisen kamen in fr\u00f6hlicher, verspielter Stimmung aus ihren Gehegen. Nach der Milch und dem Zusatzfutter f\u00fchrten Ndoria, Nelion und Lempaute die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden, als sie bemerkten, dass die Spiele heute zu lange dauerten. Nachdem sie vier Stunden lang ungest\u00f6rt gegrast hatten, begann Tundani, sich aufzuw\u00e4rmen, indem er Erde ausgrub und auf seinen R\u00fccken warf. Bada und Nelion verwickelten sich in einen wunderbaren freundschaftlichen Ringkampf. Sinya dachte, es w\u00e4re ein echter Streit und kam her\u00fcber, um sie zu stoppen. Sie bemerkte aber schnell, dass es nur ein Freundschaftsspiel war und graste daraufhin in der N\u00e4he weiter. Nelion wurde irgendwann m\u00fcde und ging zu ungew\u00f6hnlichen Taktiken \u00fcber: er kniete sich auf die Vorderbeine, um seinem Gegner Angst einzujagen, aber vergeblich. Er musste sich Bada ergeben, der seinen Sieg feierte, indem er auf Nelions R\u00fccken zu klettern versuchte.<br \/>\nDie Waisen gingen mittags zum mittleren Wasserloch, wo sie Milch tranken und Wasser soffen. Sie nahmen heute aber kein Bad. Den Rest des Tages grasten sie gut, und Lentili f\u00fchrte die milchabh\u00e4ngigen Waisen am Abend begeistert zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1212201543747-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen grasen nach dem Regen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 19. November 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein fantastischer Morgen; die Waisen fanden sich in Paaren mit ihren besten Freunden zusammen und grasten, sobald sie in den Weidegr\u00fcnden angekommen waren. Sinya beschloss, heute zusammen mit Ndoria zu grasen. Wasessa brachte Mudanda zu einem geheimen Platz zum Grasen. Bada hob seinen R\u00fcssel und versuchte herauszufinden, wo die beiden hingegangen waren; er hatte schlie\u00dflich Erfolg und schloss sich ihnen an. Lentili und Nelion taten sich ebenfalls zusammen, und Kihari graste mit ihrer alten Freundin Naipoki. Rombo w\u00e4hlte Ishaq-B als Partner zum Grasen. Die \u00e4lteren K\u00fche Lesanju und Lempaute nahmen die \u00fcbrigen in einer Reihe mit und l\u00f6sten schlie\u00dflich all die Gruppierungen wieder auf. Die Waisen gingen dann alle zum mittleren Wasserloch, wohin ihr Durst sie trieb. Sie nahmen aber kein richtiges Bad, da es zu kalt war. Sie wanderten dann in Richtung des Flugfelds weiter, wo sie friedlich den Tag zuende grasten. Am Abend kehrten sie zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1212201544114-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wasessa beim Grasen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 20. November 2015<\/strong><br \/>\nAm Morgen war es k\u00fchl, und die Waisen spielten nur kurz an den Stallungen, ehe sie in den Busch aufbrachen. Mittags beim Wasserloch tranken die milchabh\u00e4ngigen Waisen ihre Milch. Danach nahmen Ndoria und Nelion ihren Mut zusammen und sprangen in das kalte Wasser, um die Temperaturen zu testen. Sie hatten gesehen, wie ihre Freunde nur um das Wasser herumschlichen und dachten sich, dass man es wohl ausprobieren m\u00fcsste, um herauszufinden, wie kalt es wirklich ist. Ndoria berichtete an Taveta, der ohne Umschweife dem Wasserloch den R\u00fccken zukehrte und weitergraste. Nelion dagegen meldete seine Ergebnisse an Ndii, die nur darauf wartete, mit ins Wasser zu springen. Mzima unternahm seinen eigenen Test, indem er Wasser mit seinem R\u00fcssel aufsaugte und wieder zur\u00fcckspritzte. Es war sehr umsichtig von ihm, dass er das Wasser nicht verschwendete, sondern zur\u00fcck ins Wasserloch spritzte.<br \/>\nDen Rest des Tages grasten die Waisen sehr sch\u00f6n in der N\u00e4he des Wasserlochs. Am Abend folgten sie Kihari zur\u00fcck zu den Stallungen, wo sie Grewia-Zweige und mehr Zusatzfutter bekamen und f\u00fcr die Nacht in Sicherheit waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1212201544420-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndoria unterrichtet Taveta \u00fcber die Wassertemperatur<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 21. November 2015<\/strong><br \/>\nTundani wurde heute von den anderen zur\u00fcckgelassen, als diese zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen und er sich noch den juckenden Hintern an den Felsbrocken kratzte. Sp\u00e4ter marschierte er seinen Freunden zum Fu\u00df des Mazinga-Bergs hinterher und schloss sich ihnen dort zu dem wichtigen t\u00e4glichen Grasen wieder an. Tundani trompetete, um seine Ankunft kundzutun, doch er wurde ohne gro\u00dfes Brimborium empfangen. Die Hauptsache ist aber, dass er zum Grasen bei ihnen war, auch wenn sie seine Ankunft mehr oder weniger ignorierten. Der Rest des Tages verlief routinem\u00e4\u00dfig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1212201544920-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tundani bleibt beim Kratzen zur\u00fcck<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 22. November 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen kamen heute Morgen aus den Gehegen, als es leicht regnete. Kenia scheint sich wieder v\u00f6llig erholt zu haben; sie f\u00fchrte die Waisen heute zu den Weidegr\u00fcnden. Als die Waisen im Busch ankamen, grasten sie gewissenhaft, und es gab keine Spiele. Die meiste Aktivit\u00e4t gab es beim Schlammbad. Mbirikani nutzte aus, dass die anderen nicht ins kalte Wasser gehen wollten; sie ging allein hinein und gl\u00e4nzte bei ihrer Vorf\u00fchrung. Das gefiel insbesondere Ndii gar nicht, die dann trotz der niedrigen Wassertemperaturen auch hineinging, um zu verhindern, dass Mbirikani die ganze Aufmerksamkeit und den Spa\u00df f\u00fcr sich hatte. Schlie\u00dflich vertrieb sie Mbirikani aus dem Wasser, selbst nach dem Eingreifen der Keeper. Mbirikani wurden dann w\u00e4hrend ihres Staubbades von Lempaute bewacht. Das war Ndii ziemlich peinlich. An anderer Stelle versuchte auch Nelion Ndoria vom Staubbad zu vertreiben. Panda und Lesanju standen bei Bada, der auch badete und sich als der beste Darsteller des Tages herausstellte. Den restlichen halben Tag grasten die Waisen friedlich.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/121220154544-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen grasen im Gehen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 23. November 2015<\/strong><br \/>\nWasessa nahm ihre Lieblingsbabys Mudanda und Bada mit sich und brachte sie gegen 6:45 Uhr zu den Weidegr\u00fcnden. Sie graste bis zum Nachmittag dicht bei ihnen. Dann lie\u00dfen die Babys ihre Adoptivmama zur\u00fcck, um zur Milchf\u00fctterung zu gehen. Kurze Zeit sp\u00e4ter schloss sie sich ihnen am Hauptwasserloch wieder an. Es war recht k\u00fchl, und die Waisen waren nicht gewillt, ein Bad zu nehmen. Kihari ging zum Staubbad und war neugierig auf Einstaub-Tipps von Panda, die auf der Erde lag und sich herumrollte. Lesanju ging zur anderen Seite und zeigte Lentili und Ishaq-B ein paar interessante Staubbadtechniken. Lentili perfektionierte gleich ihre neuen F\u00e4higkeiten und rollte sich hinter Lesanju herum. Sie grasten dann von dort aus weiter, bis sie am Abend zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1212201545911-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wasessa grast mit Mudanda und Bada<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 24. November 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Morgen. Waisenzebra Ngulia legte heute ihre \u00fcbliche Eifersucht gegen\u00fcber der waisen Elandantilope Kore ab und freundete sich mit ihr an. Sie f\u00fchrte sie auf dem Gel\u00e4nde herum, und sie grasten zusammen. Auch Kore gefiel die neue Freundlichkeit ihrer Mitbewohnerin, und sie rannte und sprang begeistert mit ihr zusammen herum. Die beiden kamen gegen Mittag zu den Stallungen zur\u00fcck. Ngulia ging mit in Kores Stall, und sie teilten sich friedlich ein paar gr\u00fcne Zweige, die die Keeper gebracht hatten. Kore bekommt alle drei Stunden Milch, und als wir die Flasche brachten, wollte auch Ngulia eine haben. Die Keeper hielten Ngulia aber zur\u00fcck, damit Kore in Ruhe ihre Flasche genie\u00dfen konnte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/121220155259-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngulia und Kore auf Erkundungstour<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 25. November 2015<\/strong><br \/>\nEs wurde wieder Morgen in Tsavo, und die Waisen begr\u00fc\u00dften den neuen Tag in fr\u00f6hlicher Stimmung. Er begann wie \u00fcblich mit der Milchf\u00fctterung und dem Erg\u00e4nzungsfutter, ehe die Waisen zur Nordseite des Mazinga-Bergs gingen. Heute \u00fcbernahm Mzima die F\u00fchrung und brachte alle zum Grasen auf den Berg. Einige der Waisen blieben auf halber H\u00f6he und genossen dort das Gr\u00fcn. Nach einer Stunde fr\u00fchmorgendlichen Grasens n\u00e4hrte sich eine ungew\u00f6hnlich gro\u00dfe Elefantenherde von der Nordseite des Mazinga-Bergs, aus Richtung des Voi-Flusses. Als die Herde n\u00e4her kam, stellten wir fest, dass es Emilys Herde war, die wir nun mehr als sechs Monate lang nicht gesehen hatten! Wir sind sicher, dass die Ex-Waisen eine der gr\u00f6\u00dften Herden im ganzen Tsavo-Schutzgebiet bilden. Nachdem wir sie genauer unter die Lupe genommen hatten, bemerkten wir ein winziges, s\u00fc\u00dfes Bullkalb, das ungef\u00e4hr zwei Wochen alt war und dessen Mutter Sweet Sally sein musste. Sweet Sally war bisher das Kinderm\u00e4dchen von Emilys Kalb Emma gewesen. Das war das gr\u00f6\u00dfte Weihnachtsgeschenk, das wir uns w\u00fcnschen konnten; noch dazu waren alle Waisen gesund und munter, nachdem sie monatelang nicht in der N\u00e4he der Stallungen gewesen waren. Sie schlossen sich heute nicht mit den abh\u00e4ngigen Waisen zusammen, da diese bereits zum Grasen auf dem Berg waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/12122015567-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mzima allein auf dem Berg<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 26. November 2015<\/strong><br \/>\nHeute Morgen ahnte Lesanju, dass sich etwas besonderes ereignen w\u00fcrde, und sie lie\u00df den Waisen nur wenig Zeit an den Stallungen, ehe sie sie zum Grasen in den Busch f\u00fchrte. Eine Stunde sp\u00e4ter war es soweit, und Emilys gesamte Herde kam mit drei wilden Elefantenbullen in etwa dem gleichen Alter vorbei. Wir bemerkten, dass einer der wilden Bullen Sweet Sallys Baby bewachte, und Seraa, Mweya und Thoma passten noch immer auf Emma und Eden auf. Einer der Bullen hatte eine Verletzung am R\u00fcssel auf halber H\u00f6he, vermutlich von einer Schlinge. Die Wunde war verheilt, doch er hatte nun nur noch einen halben R\u00fcssel. Sie alle soffen sauberes Wasser aus der Tr\u00e4nke an den Stallungen und brachen eine halbe Stunde sp\u00e4ter wieder auf, nachdem sie noch ein wenig Kopra gefressen hatten. Wir beobachteten die Herde noch eine Weile, und das Bild blieb das gleiche: der wilde Elefantenbulle bewachte Sallys Kalb, und das Baby vertraute ihm so sehr, dass es ihm sogar gelegentlich hinterherlief. Die Ex-Waisen trafen heute nicht auf Lesanjus Gruppe, denn sie waren in eine v\u00f6llig andere Richtung zum Grasen aufgebrochen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/121220155858-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Eden und Emma<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 27. November 2015<\/strong><br \/>\nEs war heute Morgen recht kalt, als die Waisen aus ihren Gehegen kamen. Sie waren gut gelaunt, tranken ihre Milch und fra\u00dfen Kopra. Kurz darauf wurde Lesanju von Emilys Herde \u00fcberrascht, die zu den Stallungen kam, und Lesanju versuchte, in entgegengesetzter Richtung zu entkommen, ohne sie zu begr\u00fc\u00dfen. Kivuko ging kurz zu ihnen und sagte hallo, bevor sie mit Ex-Waise Seraa rangelte. Eve stellte sich hinter Kivuko, um sicherzugehen, dass sie sich nicht dr\u00fccken oder zu schnell aufgeben w\u00fcrde. Kivuko verlie\u00df sie aber, um sich ihren Freunden s\u00fcdlich des Mazinga-Bergs anzuschlie\u00dfen. Sie wanderten einmal um den Berg herum und kamen gegen 13 Uhr am gro\u00dfen Wasserloch an. Und das alles nur, um Emilys Herde zu entkommen! Es st\u00f6rte sie nicht, dass sie so weit laufen mussten, um ein Treffen mit so vielen Elefanten zu vermeiden.<br \/>\nAn den Stallungen bekam Sweet Sally die seltene Gelegenheit, ihren kleinen Jungen zu s\u00e4ugen, den wir Safi genannt haben &#8211; der wilde Bulle, der ihn sonst bewacht, l\u00f6schte gerade seinen Durst. Die Ex-Waisen waren noch immer in Begleitung der wilden Bullen, einer davon mit verk\u00fcrztem R\u00fcssel. Als wir ihnen weiter in den Busch folgten, sahen wir, dass immer noch der gleiche Bulle mit den d\u00fcnnen, langen Sto\u00dfz\u00e4hnen den kleinen Safi bewachte, w\u00e4hrend der andere Bulle mit dem kurzen R\u00fcssel sich liebevoll um Emma k\u00fcmmerte. Es war noch ein dritter Bulle bei ihnen, doch dieser schien keine besondere Verantwortung f\u00fcr die Kleinen in Emilys Herde zu haben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1212201551241-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kivuko trifft die Ex-Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 28. November 2015<\/strong><br \/>\nEs war wieder ein wunderbarer Morgen, und die Waisen kamen heraus und begannen ihren Tag wie immer: die milchabh\u00e4ngigen Waisen tranken ihre Milch, bevor sie sich den \u00e4lteren beim Fr\u00fchst\u00fcck aus Kopra und Luzernenheu anschlossen. Lesanju vermutete dann, dass die Ex-Waisen bald ankommen k\u00f6nnten und marschierte aus den Stallungen. Eine halbe Stunde sp\u00e4ter zeigte sich, dass Lesanju Recht gehabt hatte, denn die Ex-Waisen-Bullen Morani und Laikipia kamen an. Die beiden stellten sich hinter dem Elektrozaun auf und verlangten nach leckerem Kopra. Es war uns eine gro\u00dfe Ehre, ihnen etwas abzugeben. Der Rest von Emilys Herde tauchte heute nicht auf, und die zwei Bullen brachen zur Nordseite der Stallungen auf, wo wir die anderen Mitglieder von Emilys Herde beim Grasen vermuteten. Lesanjus Gruppe ging ihrem \u00fcblichen Tagesablauf nach und traf die Ex-Waisen den ganzen Tag nicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1212201551553-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen fressen Kopra<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 29. November 2015<\/strong><br \/>\nHeute Morgen war es wieder sch\u00f6n, und die Waisen kamen um 6 Uhr aus ihren Gehegen, schlangen ihre Milch hinunter und machten sich \u00fcber das Kopra her. Lesanju war besonders aufgeregt, weil die Ex-Waisen nicht gekommen waren und so ihre F\u00fchrungsposition in der Waisengruppe nicht infrage gestellt wurde. Sie konnte ihre Freude kaum verbergen und rollte sich zum Staubbad herum. Mzima traute seinen Augen nicht, als er sah, wie froh Lesanju war, und er leistete ihr erfreut Gesellschaft beim Spielen. Sp\u00e4ter gingen die Waisen unter der sorgsamen F\u00fchrung von Ndii und Kenia zu den Weidegr\u00fcnden. Sie grasten den gr\u00f6\u00dften Teil des Tages und gingen zum ersten Mal zum gro\u00dfen Wasserloch, das genug Wasser f\u00fcr ein Bad hatte. Kenia genoss das Bad sehr, und sie tauchte ihren ganzen K\u00f6rper im Wasser unter; nur ihre kleinen Augen schauten noch heraus, und ihren R\u00fcssel benutzte sie zum schnorcheln. Auch Nelion nahm ein kurzes Bad und stand am Ufer, um die anderen in Ringk\u00e4mpfe zu verwickeln. Zuerst nahm er sich Tundani vor, danach Ishaq-B. Rombo warf seinen R\u00fcssel in die H\u00f6he, so begeistert war er vom Bad. Mbirikani sicherte sich eine kleine Pf\u00fctze, nachdem sie aus dem Hauptwasserloch gekommen war, und Lempaute gesellte sich zu ihr.<br \/>\nSp\u00e4ter am Tag wurde eine verwaiste Kuhantilope von KWS-Wildh\u00fctern zu den Stallungen gebracht. Sie war knapp eine Woche alt und wurde von uns Kasigau genannt. Das Kleine war in ein Dorf in Kasigau gelaufen und zwei Tage lang von einem Bewohner versorgt worden, bevor dieser den KWS informiert hatte. Dieser holte sie ab und brachte sie zu den Keepern in Voi.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1212201552016-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lesanju ist gutgelaunt, neben Mzima und Panda<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 30. November 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Moment f\u00fcr Ngulia und Kore, die durch den Zaun in den Stall lugten, wo Neuank\u00f6mmling Kasigau ihre Milch und ihre Medizin bekam. Diese neue kleine Familie an den Stallungen ist gl\u00fccklich und gesund. Sie sehen sogar recht wohlgen\u00e4hrt aus, da sie viel Milch und Gr\u00fcnfutter bekommen. Ngulia, das Zebra, kommt gern wegen dem Luzernenheu zum Stall zur\u00fcck, da sie das am liebsten mag und den ganzen Tag darauf herumkauen k\u00f6nnte. Das lockt auch Elandantilope Kore zu den Stallungen zur\u00fcck. Kores Haare am Hinterleib, die ihr ausgefallen waren, wachsen nach der Behandlung mit Medikamenten wieder, und sie ist gl\u00fccklich und w\u00e4chst schnell.<br \/>\nDie Waisenelefanten gingen heute den Mazinga-Berg oberhalb des Malaika-Hauses hinauf, um dort zu grasen. Die j\u00fcngeren kamen zum Mittag herunter und bekamen ihre Milch direkt an den Stallungen. Heute durfte Araba zum ersten Mal aus ihrem Gehege, um ihre Milch mit den anderen zu trinken und sich unter sie zu mischen. Ndii schien sich in sie verguckt zu haben; sie zeigte ihr das Wasserloch an den Stallungen und nahm sie mit auf ein Bad. Ndii folgte Araba \u00fcberall hin und besch\u00fctzte sie vor Mudanda, die etwas eifers\u00fcchtig wurde und sie gelegentlich schubste. Sie gingen dann wieder an den Fu\u00df des Mazinga-Bergs zum Grasen, und Ishaq-B umarmte Araba. Die \u00e4lteren Waisen in Lesanjus Gruppe unterhielten sich nicht weiter mit Araba, da sie den Rest des Tages woanders grasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1212201552310-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kasigau, die kleine Kuhantilope, bekommt Milch<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-november-2015\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sonntag, 1. November 2015 Es war ein wunderbarer Morgen, als die Waisen um 6:30 Uhr leckeres Kopra fr\u00fchst\u00fcckten. 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