{"id":7511,"date":"2016-02-02T13:12:17","date_gmt":"2016-02-02T12:12:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=7511"},"modified":"2016-02-02T13:12:17","modified_gmt":"2016-02-02T12:12:17","slug":"umani-springs-dezember-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umani-springs-dezember-2015\/","title":{"rendered":"Umani Springs Dezember 2015"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 1. Dezember 2015<\/strong><br \/>\nNgasha kam zusammen mit Lima Lima aus den Stallungen, und sie begannen, mit ihren R\u00fcsseln Gras zu pfl\u00fccken, die Erde davon abzusch\u00fctteln und es in ihre M\u00fcnder zu stecken. Sie hatten es eilig, das leckere frische Gras zu fressen, das es dank des Regens im Wald jetzt im \u00dcberfluss gibt.<br \/>\nDie anderen Waisen gingen zu Murera, die in aller Ruhe graste. Sie schien an den anderen gerade nicht interessiert zu sein und lie\u00df sich auch von den sehr ruppigen Babys wie Jasiri und Zongoloni nicht st\u00f6ren. Murera erschrak aber, als sie h\u00f6rte, wie die Keeper laut ihren Namen riefen. Sie stellte sofort ihre gro\u00dfen Ohren auf und versuchte herauszufinden, wo die Stimmen herkamen. Sie war etwas genervt, weil sie gerade einen sehr leckeren Zweig gefunden hatte, doch sie willigte ein und folgte den Keepern.<br \/>\nAm sp\u00e4ten Abend war die Zeit f\u00fcr den Heimweg gekommen. Als die Babys fast die Stallungen erreicht hatten, war es schwierig, sie in zwei Gruppen zu teilen, sodass Murera, Sonje und Ziwa nach den anderen ankommen w\u00fcrden. Ziwa und Sonje wollten nicht zur\u00fcckbleiben, ebensowenig wie Lima Lima, die auch nicht einverstanden war, in der letzten Gruppe zu sein. Sie f\u00fcrchtete wohl, dass Quanza ihr die Milchflaschen wegschnappen w\u00fcrde. Quanza ist aber ein liebes M\u00e4dchen und wei\u00df, wieviel Milch ihr zusteht. Nach ihren zwei Flaschen geht sie zur Tr\u00e4nke oder zum Gr\u00fcnfutter und besch\u00e4ftigt sich, bis Lima Lima ankommt, die mit ihr im Gehege wohnt. Lima Lima versuchte hartn\u00e4ckig, ganz vorne zu bleiben, und schlie\u00dflich gelang es ihr auch; sie fand eine Abk\u00fcrzung und rannte davon, ehe die Keeper sie daran hindern konnte. So st\u00fcrmte sie vor allen anderen Waisen in die Stallungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/110201662039-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha frisst im Wald<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 2. Dezember 2015<\/strong><br \/>\nSeit die Regenzeit begonnen hat, haben sich die wilden Elefanten seltener an den Stallungen gezeigt. Sicherlich gehen sie jetzt weiter weg. Sie scheinen zu den Chyulu-H\u00fcgeln hinauf zu laufen, \u00fcber das h\u00fcgelige Grasland und in die wundersch\u00f6nen nebelverhangenen W\u00e4lder. Der Wald ist jetzt sehr buschig und es gibt langes Gras. Nur Murera und ihre kleine Familie grasen um die Umani-H\u00fcgel herum und in der N\u00e4he der Wasserquellen. Die Waisen m\u00fcssen auch nicht mehr so weit laufen wie in der Trockenzeit. Murera und Sonje bringen ihre Babys gerne zu dem Weg, der um die Umani-H\u00fcgel herum geht, w\u00e4hrend Quanza und Lima Lima die gro\u00dfe Gruppe in eine andere Richtung f\u00fchren.<br \/>\nMurera hielt beim Grasen an und sah sich um, um herauszufinden, wo die Keeper waren. Sie konnte sie zwar nicht sehen, aber zumindest riechen, und so graste sie in Ruhe weiter, weil sie wusste, dass sie in der N\u00e4he waren. Zongoloni und Sonje gingen zu Ziwa, und Ziwa f\u00fchlte sich sehr wohl zwischen den beiden K\u00fchen, die ihre R\u00fcssel auf ihn legten. Nach einer Weile begann es f\u00fcr kurze Zeit zu nieseln. Ziwa rollte sich auf dem Boden in der nassen Erde herum und hatte dabei viel Spa\u00df.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/110201662523-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha sucht seinen Freund Faraja<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 3. Dezember 2015<\/strong><br \/>\nJasiri kam aus dem Geb\u00fcsch und jagte Schmetterlinge. Er schaffte es allerdings nicht, sie zu erwischen oder mit seinem R\u00fcssel niederzuschlagen, obwohl er es lange versuchte. Schlie\u00dflich fiel er hin, als er \u00fcber einen Stein stolperte. Daraufhin hielt er inne und schaute sich um, was geschehen war, w\u00e4hrend die Schmetterlinge weiter \u00fcber seinem Kopf hinwegflogen. Als er aufstand, begann die Schmetterlingsjagd erneut, und Zongoloni und Ngasha schlossen sich ihm an. Es war wundersch\u00f6n, diese schillernd bunten Schmetterlinge in gr\u00fcn, blau, orange und wei\u00df zu beobachten. Kleine, grazile Tiere gegen gro\u00dfe, kr\u00e4ftige &#8211; und die Schmetterlinge gewinnen immer.<br \/>\nQuanza kam aus dem Wald und trompetete dabei sehr laut und sah sehr aufgeregt aus. Zusammen mit ihrer Gehegegenossin Lima Lima f\u00fchrte sie die Babys zu einem anderen Ort an den H\u00e4ngen des Ithumba-Bergs, wo es frischere Zweige gab. Ngasha nahm aber seinen eigenen Weg und graste sich zum Wasserloch voran, um rechtzeitig f\u00fcr die Milchflaschen dort zu sein. Es begann wieder zu regnen, und die Waisen sahen, wie die Keeper ihre Regenm\u00e4ntel anzogen. Ziwa ging dichter an die Keeper heran und versuchte, seinen Kopf unter einen Regenmantel zu stecken. Er passte aber nicht hinein, und so suchte er Murera und Sonje, um sich unter ihren gro\u00dfen B\u00e4uchen unterzustellen. Zongoloni war schlauer und ging zu einem Keeper, der einen Regenschirm hatte, unter den sie sich zumindest halb unterstellen konnte. Inzwischen hatten die meisten der Waisen Schutz unter den gro\u00dfen B\u00e4umen um sie herum gefunden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/110201663215-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jasiri wedelt mit seinen gro\u00dfen Ohren<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 4. Dezember 2015<\/strong><br \/>\nAls die Babys aus ihren Gehegen kamen, um ihre t\u00e4glichen Wanderungen zu beginnen, waren sie alle sehr verspielt. Sie machten an der Laderampe Halt und spielten eine Weile dort. Sonje und Zongoloni kletterten hinauf und sahen von oben auf ihre Freunde hinunter, w\u00e4hrend einige andere sich ihre K\u00f6rper an der Wand kratzten, um die Zecken loszuwerden. Murera konnte wegen ihres steifen Beins nicht hinunterspringen wie die anderen Babys.<br \/>\nDie frechen Bullen Faraja und Ngasha schubsten einander, um herauszufinden, wer von ihnen der St\u00e4rkere ist. Ngasha fand es sehr schwer, gegen Faraja anzukommen; als ihm das klar geworden war, begann er, Faraja zu besteigen. Bei der Mittagsf\u00fctterung schnappten sich Jasiri und Zongoloni ihre Flaschen, ehe die Keeper bei ihnen waren, um ihnen zu helfen!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11020166382-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen spielen am Morgen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 5. Dezember 2015<\/strong><br \/>\nAlle Babys gingen in den Wald zu einem Festmahl aus frischem Gr\u00fcn. Sonje und Ziwa grasten dicht bei Murera, die Akazienfr\u00fcchte und Wurzeln fra\u00df, die sie mit ihrem R\u00fcssel sammelte. Die Keeper riefen laut nach Murera und Sonje, um herauszufinden, wo die beiden steckten, und sie antworteten mit lautem Kollern. Dann gingen sie zu ihnen hin\u00fcber, wo sie hinter Lima Lima her liefen. Die Wanderungen gingen heute bis zu den Chyulu-Bergen, wo Lima Lima und Quanza die anderen hinf\u00fchrten. Ziwa blieb stehen und benahm sich wie der kleine Junge der Herde. Als er durch den Wald lief, kam er an Elefantendung vorbei und nahm etwas davon in den Mund, um festzustellen, was dieser Elefant gefressen hatte. Auf diese Weise lernte er, wovon es sich lohnen w\u00fcrde noch mehr zu fressen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11020166442-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera frisst Fr\u00fcchte und Knollen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 6. Dezember 2015<\/strong><br \/>\nAlle Babys waren sehr froh, drau\u00dfen im Wald zu sein und leckeres Gr\u00fcn zu fressen. Sonje und Ziwa grasten nahe bei Murera, die nicht weg wollte, weil sie ein paar Fr\u00fcchte und Knollen gefunden hatte, die sie mit ihrem Fu\u00df ausgrub. Ein Keeper rief &#8222;Murera, Murera&#8220;; Sonje antwortete sofort und kam zu ihrer menschlichen Familie gerannt, die Murera rief, damit auch sie mitkam. Die Wanderungen gingen zu den Chyulu-Bergen, und Lima Lima und Quanza gingen vorneweg. Die Keeper beobachteten neugierig, welche F\u00fchrungsqualit\u00e4ten Lima Lima und Quanza so zeigen. In den Chyulu-H\u00fcgeln fanden die Waisen noch mehr frisches Gr\u00fcn. Auch die wilden Elefanten sind seit Beginn der Regenf\u00e4lle hierhin gewandert.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/110201665922-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Quanza f\u00fchrt die anderen Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 7. Dezember 2015<\/strong><br \/>\nAls Ziwa heute sah, wie sich seine Adoptivmama hinlegte und sich den Bauch rieb, ging er hin, um auf ihren R\u00fccken zu klettern. Sonje mag ihren Ziwa und schubste ihn nicht weg, nachdem sie den Kopf gehoben und gesehen hatte, dass er es war. Sie entspannte sich und schuffelte weiter ihren Bauch am Boden, w\u00e4hrend Ziwa auf ihr herumkletterte. Nachdem Murera und Sonje ein wenig diskutiert hatten, brach die ganze Herde zu einem Ort mit frischerem Gras auf. Innerhalb k\u00fcrzester Zeit versammelten sich dann alle Babys im Schatten der gro\u00dfen B\u00e4ume und warteten auf das Fahrzeug, das ihre Milchflaschen brachte. Zongoloni und Jasiri gingen mit Lima Lima mit, und die zwei griffen direkt nach ihren Flaschen, w\u00e4hrend Lima Lima, nachdem sie ihre Flaschen geleert hatte, versuchte, noch mehr als ihren Anteil zu bekommen.<br \/>\nDanach gingen alle Babys zum Wasserloch. Doch bevor sie ins Wasser sprangen, rannte ein kleines Krokodilbaby vom Ufer weg und sprang hinein. Alle Waisen sahen die Spritzer, die es dabei verursachte. Daraufhin entschieden sie sich, heute doch nicht zu baden, sondern kehrten lieber zum Grasen zur\u00fcck &#8211; sie scheuen sich vor etwas, was sie nicht sehen k\u00f6nnen!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11020167239-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ziwa klettert auf Sonje herum<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 8. Dezember 2015<\/strong><br \/>\nAls die Waisen durch den Wald wanderten, kam Murera an einem umgest\u00fcrzten Baum vorbei, dessen Wurzeln in der Luft hingen. Sie nutzte ihn, um ihren Kopf und ihre Schultern daran zu kratzen. Als sie ihren R\u00fccken kratzte, kam ein Eichh\u00f6rnchen aus dem Baum und rannte \u00fcber ihren R\u00fccken. Sie h\u00f6rte sofort auf mit kratzen, war sehr verwirrt und rannte von dem Baum weg zu den Keepern, um bei ihnen Schutz zu suchen. Das Eichh\u00f6rnchen sprang im hohen Bogen von ihrem R\u00fccken herunter, weil es um sein Leben f\u00fcrchtete. Als Zongoloni sah, wie Murera auf sie zugerannt kam, ging sie ihr entgegen und hielt ihr den R\u00fcssel hin. Sie unterhielten sich ger\u00e4uschlos, und vermutlich fragte Zongoloni, was dort an dem gro\u00dfen umgest\u00fcrzten Baum passiert war, von dem sie so hastig weggegangen war. Murera wusste aber auch nichts genaueres, nur dass etwas auf ihrem R\u00fccken entlanggelaufen war und sie es nicht hatte sehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1102016750-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera kratzt sich an einem gro\u00dfen umgefallenen Baum<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 9. Dezember 2015<\/strong><br \/>\nDie Waisen waren heute Morgen sehr verspielt. Sie rollten in der nassen Erde herum; nach den n\u00e4chtlichen Regenf\u00e4llen war der Boden sehr rutschig. Immer wenn die Waisen versuchten zu rennen, rutschten sie aus, doch sie schienen das sehr zu genie\u00dfen. Die frechen Jungs Faraja und Ngasha schubsten sich gegenseitig, wie sie es gern tun. Die jungen Bullen versuchen immer, ihre Kr\u00e4fte zu messen, und die zwei hielten es heute sehr lange durch. Jasiri besch\u00e4ftigte Lima Lima, die immer wieder vor ihm weglaufen musste, weil er versuchte, sie zu besteigen. Lima Lima wusste sich nicht anders zu helfen, als zu den Keepern zu fl\u00fcchten, damit die sie vor der Nervens\u00e4ge Jasiri besch\u00fctzen konnten. Als Jasiri das sah, gab er auf, denn ihm war klar, dass das Spiel vorbei war. Er lie\u00df seinen Frust an einem Baumstamm aus, der auf dem Boden lag und ihm den Weg zum hohen Gras versperrte. Nachdem er ihn herumgeschoben und zerlegt hatte, kratzte er sich den Kopf daran.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1102016783-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen spielen nach der Milchf\u00fctterung am Morgen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 10. Dezember 2015<\/strong><br \/>\nAm fr\u00fchen Morgen war das laute Trompeten der wilden Elefanten zu h\u00f6ren, von dort, wo die Waisen neben den Stallungen grasten. Das Echo hallte durch den Wald, und die Babys erstarrten, lauschten und versuchten herauszufinden, woher die Ger\u00e4usche kamen. Lima Lima und Zongoloni gingen los und dachten wohl, sie w\u00e4ren schon gro\u00df genug, um sich ihren wilden Freunden anzuschlie\u00dfen. Sonje folgte ihnen und stellte fest, dass die wilden Elefanten vor den Waisen wegrannten. Auch die Keeper folgten in sicherem Abstand. Sonje und Quanza brachten die Waisen dann zu den Keepern zur\u00fcck, die mit Murera im Wald warteten. Murera ist normalerweise nicht so erpicht darauf, sich mit den gro\u00dfen Bullen anzufreunden.<br \/>\nAls die Milchf\u00fctterung n\u00e4her r\u00fcckte, blieb Jasiri im Grasland stehen und schaute in die Richtung, aus der der kleine Suzuki mit den Milchflaschen auf der Ladefl\u00e4che kommen w\u00fcrde. Er hoffte sehns\u00fcchtig, dass seine geliebte Milch fr\u00fcher als \u00fcblich ankommen w\u00fcrde. Als sie das Auto endlich sahen, rannten Jasiri und Lima Lima ihren Flaschen entgegen. Die Keeper hatten keine Gelegenheit mehr, die Waisen zu kontrollieren oder sie in Gruppen aufzuteilen, um die F\u00fctterung zu vereinfachen. Jasiri und Lima Lima hatten sie vor vollendete Tatsachen gestellt! Murera und Sonje kamen in einem vern\u00fcnftigen Tempo heran und warteten, bis sie an der Reihe waren. Ihr Liebling Ziwa kam ganz zum Schluss. Ziwa geht es blendend, und er ist in bestem Zustand, ganz anders als damals, als er nach Nairobi zur\u00fcckkehren musste, weil es ihm in Ithumba nicht gut ging. Die angenehmere Umgebung hier in Umani Springs hat ihm gut getan, und er hat zwei wunderbare Mamas gefunden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/110201671044-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jasiri h\u00e4lt Ausschau nach dem Fahrzeug mit den Milchflaschen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 11. Dezember 2015<\/strong><br \/>\nHeute war allgemeines Kratzen angesagt bei den Babys. Als sie herauskamen, sahen sie sich alle nach einer geeigneten Stelle daf\u00fcr um. Quanza ging zum Felsen, w\u00e4hrend Murera einen gro\u00dfen Baum suchte, der ihr Gewicht aushalten w\u00fcrde. Ngasha kratzte sich an einem Pfosten seinen juckenden Bauch. Sonje spielte mit den anderen Waisen; sie legte sich hin, damit die j\u00fcngeren auf ihr herumklettern konnten. Die Keeper riefen die Waisen, um in den Wald aufzubrechen, doch Zongoloni brachte sie zum Wasserloch, da sie sp\u00fcrte, dass es hei\u00df werden w\u00fcrde. Sie alle fanden die Idee prima, und die Keeper gaben sich geschlagen und gingen mit.<br \/>\nAls Murera und Sonje fanden, dass es Zeit f\u00fcr den Aufbruch war, schoben sie Ziwa vor sich her, um sicherzugehen, dass er bei ihnen und in Sicherheit war. Sie gingen zu den Umani-H\u00fcgeln, durch Akazienw\u00e4lder hindurch, und konnten das leckere, weiche, lange Gras fressen. Es gibt \u00fcberall jede Menge Futter und leckere Pflanzen. Wir Keeper ruhen uns auf den Felsen und unter B\u00e4umen aus. Wir beobachten und bewundern die Sch\u00f6nheit dieses besonderen Ortes und freuen uns, dass wir das Gl\u00fcck haben, mit dieser Elefantenherde zusammen zu sein, ihre t\u00e4glichen Erfahrungen zu erleben und ihre Liebe und ihr Vertrauen erfahren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11020167140-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Quanza kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 12. Dezember 2015<\/strong><br \/>\nMurera und Sonje brachen zu ihren morgendlichen Wanderungen auf und waren bereit, den neuen Tag zu beginnen. Sonje kam zu Murera und \u00fcberzeugte sie, mit ihr \u00fcber den Fahrweg hin\u00fcber zur Wasserquelle zu gehen. Es ist ein wunderbarer Ort, voller Palmen wie sie hier in Kibwezi wachsen und frischer Vegetation, die gut f\u00fcr die Babys geeignet ist. Lima Lima und Zongoloni kratzten sich zusammen mit den anderen Waisen an den k\u00fcrzlich aufgestellten Hinweisschildern. Angela hat sehr sch\u00f6ne Routen f\u00fcr Pirschfahrten durch den Wald geplant, die unsere Besucher genie\u00dfen k\u00f6nnen; die Hinweisschilder aus dem \u00f6rtlichen Lavagestein sind beliebte Kratzfelsen f\u00fcr unsere Elefanten geworden! Die Waisen warteten auf die Keeper, die etwas langsamer waren und hinterher kamen. W\u00e4hrend sie warteten, spielten sie ausgelassen auf dem staubigen Weg.<br \/>\nBei der Milchf\u00fctterung eilte Ngasha sofort wieder weg und rannte, gefolgt von Faraja, zum Staubhaufen. Als Ngasha das Staubbad erreichte, begann er sofort, sich herumzurollen. Er spielte gro\u00dfartig, rutschte an den Seiten herunter und kullerte wie ein Ball herum. Zwei Kraniche, die sich h\u00e4ufig den Waisen beim Baden anschlie\u00dfen, schrien laut, als sie am Staubbad aufflogen. Ngasha und Faraja unterbrachen ihr Spiel und rannten, von den Ger\u00e4uschen erschreckt, vor den V\u00f6geln davon. Das war \u00fcberraschend, denn die V\u00f6gel wohnen dort und machen diese Ger\u00e4usche t\u00e4glich, sodass sich die Waisen inzwischen daran gew\u00f6hnt haben sollten. Wir vermuten, dass die Kraniche in dem sumpfigen Gebiet in der N\u00e4he ein Nest haben, wie letztes Jahr auch schon. Wir sind damals an dem Nest vorbeigekommen und passten auf, dass die Waisen nicht zu dicht daran vorbeigingen, damit die Eier nicht besch\u00e4digt wurden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/110201673228-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera und Sonje bei der Wanderung<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 13. Dezember 2015<\/strong><br \/>\nNgasha begann den Tag damit, bis zu den Umani-S\u00fcmpfen zu laufen. Sein Freund Faraja ging langsam hinter ihm her. Sie genossen es, knietief im Wasser zu stehen und Sumpfgras zu fressen. Ziwa kratzte sich in der N\u00e4he von Sonje und Murera. Von links quetschte Jasiri seinen dicken K\u00f6rper zwischen zwei seiner Freunde, die in der nassen und rutschigen Erde spielten. Sonje war gut gelaunt und sa\u00df mit einem breiten L\u00e4cheln im Gesicht auf dem Hintern.<br \/>\nDie Waisen, vor allem Murera und Sonje, hoben ihre R\u00fcssel in Richtung der B\u00fcsche. Die Keeper versuchten zu erkennen, was sie gewittert hatten, doch sie konnten nichts sehen. Sp\u00e4ter entdeckten wir auf einem Ast des Baumes einen liegenden Leoparden; er hatte die Augen zu und schien tief und fest zu schlafen. Sp\u00e4ter w\u00fcrde er vermutlich auf Buschbock-Jagd gehen, denn die Buschbock-Population hat sich in den letzten Jahres stark vergr\u00f6\u00dfert. Als Murera den Leoparden zeitgleich mit den Keepern sah, entschieden sie, den Ort zu wechseln. Sie gingen davon, um den Leoparden bei seinem Mittagsschlaf nicht zu st\u00f6ren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11020167378-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha grast im Sumpfgebiet<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 14. Dezember 2015<\/strong><br \/>\nIn der Nacht hatte es durchgehend geregnet und der Boden war noch immer sehr nass, als die Waisen aus ihren Gehegen kamen. Sonje, Lima Lima und Ngasha waren froh dar\u00fcber. Sie mussten erst einmal auf der rutschigen Erde herumrollen und ihre ganzen K\u00f6rper mit Matsch beschmieren. Sie waren vollst\u00e4ndig mit dunkler, matschiger Erde bedeckt, selbst im Gesicht und an den Augen, sodass sie kaum noch auseinanderzuhalten waren!<br \/>\nNachdem sie in der nassen Erde gespielt hatten, suchten die Waisen auf den Lichtungen weiter nach weichem Gras zum fressen. Dabei genossen sie die Sonnenstrahlen, die durch die Wolken brachen. Ngasha sp\u00fcrte, wie sein K\u00f6rper zu jucken begann und suchte etwas, an dem er sich den Hals kratzen konnte. Er fand einen guten Felsen, der zu seinem Hals passte und machte sich ausf\u00fchrlich daran zu schaffen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/110201674044-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje auf der nassen, rutschigen Erde<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 15. Dezember 2015<\/strong><br \/>\nDer Tag begann gut f\u00fcr die Babys, und sie kamen aus ihren Gehegen sobald die Tore ge\u00f6ffnet wurden. Murera und Sonje liefen direkt zu Ziwas Gehege und begr\u00fc\u00dften ihn, bevor sie aus dem Haupttor hinausgingen. Dort warteten sie darauf, dass er herauskam und brachten dann ihn und die anderen Babys in den Busch hinaus. Sie gingen heute so schnell, dass sich die Keeper fragten, was in sie gefahren war. Sie hoben alle ihre R\u00fcssel hoch \u00fcber ihre K\u00f6pfe und schnupperten. Zongoloni, Lima Lima und die Jungs warteten nicht lange, als sie bemerkten, dass der Geruch, den sie witterten, von einem wilden Elefantenbullen kam. Er war sehr gro\u00df, und heute kam er n\u00e4her und wollte Mureras Herde kennenlernen. Die wilden Elefanten fangen langsam an, unseren Waisen zu vertrauen; zuvor hatten sie immer Angst vor den Keepern, was es f\u00fcr die Babys schwer machte, mit ihren wilden Artgenossen Kontakt aufzunehmen. Sonje und Lima Lima waren sehr mutig und gingen begeistert zu dem wilden Bullen, der sie heute besuchte. Er war sehr freundlich, was niemand von einem so gro\u00dfen wilden Bullen erwartet hatte. Auch nachdem er die Keeper gesehen hatte, rannte er nicht davon, sondern ging zu Jasiri und Faraja hin\u00fcber, die gegen ihn geradezu winzig aussahen. Es war zu sehen, wie sie ihn anhimmelten &#8211; allein die Gelegenheit, in seiner N\u00e4he stehen zu d\u00fcrfen machte unsere Mini-Bullen schon sehr stolz.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/110201674422-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ziwa folgt Sonje<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 16. Dezember 2015<\/strong><br \/>\nDer buschige Wald war heute sehr ruhig; nur die Kraniche und Nashornv\u00f6gel riefen laut. Die B\u00fcffel kamen langsam aus dem Geb\u00fcsch und gingen dorthin, wo die Waisen gerade grasten. Sie kamen fast bis an die Waisen heran, die sich gerade im rutschigen Schlamm w\u00e4lzten. Die Babys konnten wegen des rutschigen Bodens nicht so schnell aufstehen und davonlaufen; Ngasha versuchte aufzustehen, fiel aber immer wieder hin. Bald waren die Babys von B\u00fcffeln umgeben, die ihnen interessiert zuschauten. Die Keeper hielten lieber Sicherheitsabstand.<br \/>\nNachdem die Babys zur F\u00fctterstelle gekommen waren und ihre Milchflaschen geleert hatten, ging Lima Lima zum Wasserloch, um herauszufinden, ob das Wasser warm genug war. Es f\u00fchlte sich aber offenbar zu kalt an und so wollte niemand darin baden. Es sah aber ganz danach aus, als ob wilde Elefanten in der Nacht darin gebadet hatten. Alle Waisen folgten dann Lima Lima in den Wald, wo sie weiter wanderten. Sie fra\u00dfen weiche Zweige, und die Keeper gingen langsam hinterher, um sicherzustellen, dass es ihnen allen gutging.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1102016854-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha auf dem Weg zum Grasen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 17. Dezember 2015<\/strong><br \/>\nDie braven Zongoloni und Ziwa f\u00fchrten heute die anderen Babys zum Grasland, wo sie frisches Gras fressen konnten. Zongoloni benimmt sich manchmal daneben und versucht, Ziwa zu schubsen, doch heute war sie sehr nett und zeigte Ziwa, dass er auch einmal mit ihr mitgehen kann und nicht immer nur bei Murera und Sonje sein muss. Die Herde teilte sich in zwei Gruppen: Zongoloni f\u00fchrte Ziwa durch den Wald herum, w\u00e4hrend Lima Lima sich mit den anderen zum Grasen zusammenschloss. Quanza und ein paar andere kratzten sich lustig die Hintern an den umgest\u00fcrzten B\u00e4umen im Wald. Ziwa und Zongoloni grasten weiter zusammen und etwas von ihren Freunden entfernt. Keiner wusste, was diese beiden heute zusammengebracht hatte. Murera und Sonje machten sich keine Sorgen um ihren Liebling und waren zufrieden damit, dass er bei Zongoloni war. Murera rollte sich auf der nassen Erde herum und schmierte sich den Matsch ins Gesicht und an den ganzen K\u00f6rper. Auch die anderen Babys spielten mit der nassen Erde. Murera entspannte sich schlie\u00dflich und schlief ein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/110201681045-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni im Grasland<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 18. Dezember 2015<\/strong><br \/>\nWilde Elefanten kamen am Morgen zu den Stallungen, um nach den Babys zu sehen, noch bevor diese \u00fcberhaupt herausgekommen waren. Quanza war sehr gewillt, sich den wilden Elefanten anzuschlie\u00dfen, aber nicht ohne Begleitung. Lima Lima wollte heute nicht zu ihnen gehen, sondern rannte \u00e4ngstlich zu den Keepern und ihren Leitk\u00fchen. M\u00f6glicherweise erinnerte sie sich daran, dass die wilden Bullen schon einmal nicht so nett zu ihr waren. Sie bat Murera und die Keeper, sich von den wilden Elefanten fernzuhalten. Murera f\u00fchlte sich auch nicht allzu wohl bei der Anwesenheit der wilden Elefanten, da sie gelegentlich etwas ruppig sind, was ihr mit ihrem steifen Bein nicht geheuer ist. Sie rannte auch vor ihnen weg und lie\u00df Sonje und Ziwa zur\u00fcck. Die Keeper versuchten, Murera zur Herde zur\u00fcckzuholen, aber sie rannte in Richtung der Chyulu-H\u00fcgel und wollte nicht wieder dorthin zur\u00fcckkommen, wo die wilden Elefanten waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/110201681557-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen am fr\u00fchen Morgen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 19. Dezember 2015<\/strong><br \/>\nFaraja machte sich auf den Weg zu seinen Freunden, die ein ganzes St\u00fcck entfernt grasten, nachdem er gemerkt hatte, dass er zur\u00fcckgefallen war. Er fand Murera, wie sie im sumpfigen Grassland fra\u00df und fr\u00f6hlich mit den Ohren wedelte, nicht weit von Zongoloni. Sonje und Quanza wanderten zusammen weiter und suchten Stellen mit besonders frischen, weichen Zweigen, die sie fressen konnten, bevor der Tag sich neigte. W\u00e4hrend sie so gingen, kamen die Waisen an einem Waran vorbei, der aus dem Geb\u00fcsch gerannt kam und versuchte, nicht von den Elefanten zertrampelt zu werden. Bevor die Babys ihn sehen konnten, hatten sie ihn schon gewittert, und Quanza, Jasiri und Zongoloni kamen erschrocken zu den Keepern zur\u00fcckgerannt. Es schien, als h\u00e4tten nur die Keeper gesehen, was es eigentlich war, und sie konnten die Waisen recht schnell wieder beruhigen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/110201681918-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera genie\u00dft das lange Gras<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 20. Dezember 2015<\/strong><br \/>\nZiwa freute sich auf einen neuen Tag mit den anderen Babys und steckte sich so schnell es ging leckere Zweige in den Mund. Ngasha dagegen wedelte mit seinen Ohren, um sich bei diesem hei\u00dfen Wetter richtig abzuk\u00fchlen.<br \/>\nVor der Mittagsf\u00fctterung blieben Murera und Sonje mit ihrem Baby Ziwa zur\u00fcck, da sie langsam gingen, w\u00e4hrend die anderen Waisen eilig zur F\u00fctterstelle rannten und sich direkt \u00fcber ihre Flaschen hermachten. Lima Lima war die nat\u00fcrlich die erste, die dort ankam &#8211; sie nimmt immer den k\u00fcrzesten Weg, um zu vermeiden, dass die Keeper sie auf ihrem Weg zu den Flaschen aufhalten. Als Murera und Sonje den anderen zur Milchf\u00fctterung folgten, witterten sie den freundlichen wilden Elefantenbullen in der N\u00e4he. Murera merkte es zuerst und auch Sonje hob den R\u00fcssel, um den Geruch besser wahrnehmen zu k\u00f6nnen. Murera wusste sofort, wer es war und \u00e4nderte die Richtung, um dem wilden Elefanten aus dem Weg zu gehen. Wom\u00f6glich dachte sie, der wilde Bulle wollte ihre Herde entf\u00fchren. Quanza und Jasiri wollten ihm folgen, doch es war nicht leicht f\u00fcr sie, ohne ihre Leitk\u00fche weiterzugehen &#8211; diese liefen aber in die andere Richtung davon, weg von ihrem wilden Freund. Die Keeper versuchten, Murera und Sonje zu \u00fcberreden, ihrem neuen Freund hallo zu sagen, doch sie wurden geradezu ungehalten und h\u00f6rten nicht auf sie.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11020168238-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jasiri versucht, an einen leckeren Zweig heranzukommen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 21. Dezember 2015<\/strong><br \/>\nSonje hatte am Morgen pl\u00f6tzlich viele Babys auf ihrem R\u00fccken, weil jeder mit ihr spielen wollte. Alle kletterten auf ihr herum, und Jasiri versuchte, sie zu besteigen, da er dachte, er w\u00e4re der dominante Bulle der Familie. Auch Ziwa versuchte, auf sie zu klettern, doch er ist noch zu kurz und reichte nicht hoch genug, denn Sonje ist inzwischen ganz sch\u00f6n gro\u00df geworden. Sie ist so eine liebevolle Elefantenkuh, dass sie sich immer viel Zeit nimmt, mit den kleinen zu spielen.<br \/>\nDie Keeper brachten die Waisen zur Milchf\u00fctterung. Lima Lima rennt immer sehr schnell, und wenn sie sieht, dass sich ihr ein Keeper in den Weg stellt, sucht sie einen anderen Weg. Die Keeper versuchen immer, sie zur\u00fcckzuhalten, denn wenn sie zuerst zur F\u00fctterstelle kommt, trinkt sie ihre Flaschen sehr schnell aus und versucht dann, den anderen Elefanten die Flaschen zu stehlen!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/110201682540-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje spielt mit ihrem Adoptivkind Ziwa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 22. Dezember 2015<\/strong><br \/>\nHeute Morgen waren die Jungs sehr verspielt und frech. Jasiri fing mit dem Unsinn an, und Quanza und Lima Lima machten es ihm nach: sie kratzten ihre juckenden B\u00e4uche an ihren Freunden, die auf dem Boden herumlagen. Faraja musste ganz sch\u00f6n leiden und das Gewicht von Jasiri auf seinen R\u00fccken ertragen, der auf ihm liegen blieb. Quanza dagegen lag auf Ngashas R\u00fccken. Die beiden waren so schwer, dass Ngasha und Faraja ihr Gewicht nicht ertragen konnten und Sonje und Murera um Hilfe riefen. Die Hilferufe von Ngasha und Faraja erschreckten Sonje, und sie und Murera rannten hin\u00fcber, um den schreienden Babys zu helfen. Als Sonje ankam, schubste sie zuerst Jasiri davon und nahm sich dann Quanza vor. Faraja und Ngasha standen auf und eilten davon, gl\u00fccklich, wieder frei zu sein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/110201684948-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Verspielte, freche Jungs<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 23. Dezember 2015<\/strong><br \/>\nQuanza kam heraus und jagte den frechen Affen hinterher, die auf den B\u00e4umen herumsprangen und sehr viel Krach machten. Als Zongoloni Quanza sah, kam sie auch heraus und trompetete mit weit aufgestellten Ohren, in der Hoffnung, die Affen vertreiben zu k\u00f6nnen. Die Affen schrien so viel herum, weil sie einen Leoparden auf den Felsen auf der anderen Seite des kleinen Waldes gesehen hatten; das wussten die Waisen allerdings nicht.<br \/>\nUnsere Rabauken st\u00f6rten sich nicht an dem Krach und rangelten weiter miteinander, um ihre Kr\u00e4fte zu messen. Jasiri folgte Murera zur Kratzwand, die eine sehr rauhe Oberfl\u00e4che hat und daher gut geeignet ist, die Insekten loszuwerden. Als Murera zufrieden war, machte sie sich auf in den Wald, in Richtung der Chyulu-H\u00fcgel. Sie fl\u00fcsterte Sonje und Ziwa zu, dass sie ihr folgen sollten. Als sie das h\u00f6rten, antworteten alle Babys sehr schnell und folgten ihrer Leitkuh den H\u00fcgeln entgegen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/110201685158-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Quanza droht den lauten Affen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 24. Dezember 2015<\/strong><br \/>\nJasiri schubste heute Ziwa und musste lernen, dass Ziwa sehr kr\u00e4ftig geworden ist und nicht mehr so leicht herumzuschubsen ist. Er wehrte sich und Jasiri musste sich richtig anstrengen. Der kleine Junge scheint langsam gro\u00df zu werden! Murera stand in der N\u00e4he und sah zu, wie Jasiri Ziwa herumschubsen wollte. Sie war bereit einzugreifen, um Ziwa vor Verletzungen zu sch\u00fctzen, doch am Ende gewann Ziwa! Jasiri musste klein beigeben und ging zu den anderen Waisen.<br \/>\nEinige der Babys waren schon sehr schnell aufgebrochen und gingen im G\u00e4nsemarsch in den Busch. Faraja f\u00fchrte die Waisen in eine Richtung, die Murera nicht erwartet hatte. Als sie weiter in Richtung Staubbad gingen, war Lima Lima in Spiellaune, rollte sich herum und setzte sich auf ihren Hintern, w\u00e4hrend die anderen Waisen an ihr vorbeigingen. Als Ngasha und Faraja Lima Lima auf dem Boden sahen, kletterten sie auf sie, weshalb sie erst einmal nicht wieder aufstehen und den anderen Waisen folgen konnte.<br \/>\nBeim Staubbad hatten sie alle viel Spa\u00df. Murera wartete darauf, dass ihr Sch\u00fctzling Ziwa fertig gespielt hatte, damit sie zusammen nach Hause gehen konnten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1112016556-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ziwa wehrt sich gegen Jasiri<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 25. Dezember 2015<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Tag f\u00fcr alle, die Keeper und die Babys. An diesem Weihnachtstag hatten wir Mama Daphne mit Angela, Robert und den Jungs zu Besuch. Es war sch\u00f6n f\u00fcr alle, Daphne zu sehen, die sozusagen die Leitkuh des Waisen-Projekts ist. Alle Babys und die Keeper versammelten sich bei der Milchf\u00fctterung am Schlammloch, um Daphne zu treffen. Alle waren sehr froh, hatten ein fr\u00f6hliches L\u00e4cheln im Gesicht und begr\u00fc\u00dften Daphne. Nachdem Lima Lima ihre Flaschen geleert hatte, ging sie zum Fahrzeug, hob den R\u00fcssel und witterte Daphnes Geruch. Die anderen Babys wurden sehr eifers\u00fcchtig und wollten auch ihre R\u00fcssel in das Auto stecken. Es war ein toller Tag f\u00fcr alle. Die cleveren Zongoloni und Jasiri stahlen den anderen die Show: sie hoben ihre Flaschen auf und rannten wie freche Kinder zu dem Fahrzeug mit Daphne, das im Schatten geparkt war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11120165934-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen gehen zum Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 26. Dezember 2015<\/strong><br \/>\nZongoloni rannte in den Wald, wollte spielen und stocherte mit ihren winzigen Sto\u00dfz\u00e4hnen in der Erde herum. Sie nutzte auch gleich die Gelegenheit, um sie etwas zu sch\u00e4rfen. Dann nahm sie ihre Zehen, um etwas weiter zu graben und warf sich mit dem R\u00fcssel Erde auf den R\u00fccken. Murera und Quanza wanderten bis auf die Umani-H\u00fcgel hinauf, wo die wilden Elefanten gerne grasen. Murera stieg nicht bis zur Spitze hinauf, sondern blieb an den H\u00e4ngen, w\u00e4hrend Quanza weiter ging. Sie begann langsam, die wilden Elefanten zu wittern, die in der N\u00e4he waren.<br \/>\nZur Milchf\u00fctterungszeit brachte Quanza mit Hilfe von Lima Lima die Waisen zur\u00fcck. Lima Lima rannte so schnell sie konnte, um die erste an der F\u00fctterstelle zu sein, gerade so, als ob sie einen Marathon laufen w\u00fcrde! Murera und ihr Adoptivkind Ziwa gingen langsam hinterher und kamen nach allen anderen an. Als Lima Lima sah, dass sie ihre Flaschen erst so sp\u00e4t bekamen, versteckte sie ihren Kopf hinter Mureras gro\u00dfen Ohren und versuchte, von hinten noch an eine zus\u00e4tzliche Flasche heranzukommen. Doch auch mit diesem hinterh\u00e4ltigen Trick gelang es ihr nicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111201651931-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni gr\u00e4bt mit ihren Sto\u00dfz\u00e4hnen im Boden herum<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 27. Dezember 2015<\/strong><br \/>\nNach einer wunderbaren Weihnachtswoche bekamen die Waisen noch einmal ein Festmahl serviert: die Keeper sammelten ein paar Fr\u00fcchte f\u00fcr die Babys, die sie sich als Weihnachtsessen teilen konnten. Lima Lima schnupperte an dem Eimer mit den Fr\u00fcchten, und bevor die Keeper sie verteilen konnten, schnappte sie sich den Eimer und verschwand damit im Geb\u00fcsch. Die Keeper rannten ihr nach, weil sie auch noch etwas f\u00fcr die anderen Babys \u00fcbriglassen sollte, doch Lima Lima dachte, der ganze Eimer w\u00e4re nur f\u00fcr sie! Nachdem sie sie eingefangen hatten und die restlichen Fr\u00fcchte verteilt waren, widmeten sich auch die Keeper einem angemessenen Weihnachtsessen.<br \/>\nNgasha zeigte, was f\u00fcr ein Spa\u00dfvogel er ist, indem er auf die R\u00fccken der anderen Waisen kletterte. Er bestieg sogar seinen Freund Jasiri, den dominanten Bullen der Waisenherde, woraus sich eine Rangelei ergab, bei der sie ihre Kr\u00e4fte verglichen. Sie rangelten immer weiter und waren schnell im Busch verschwunden, um zu vermeiden, dass die Keeper sie von ihrem Spiel trennen w\u00fcrden. Nach alledem gingen die Babys auf ihre lange Wanderung. Sie folgten Murera und Ziwa zum Staubbad, bei dem es noch mehr Spa\u00df gab, sowie mehr Gr\u00fcnfutter und Fr\u00fcchte, mit denen sie ihre M\u00e4gen f\u00fcllen konnten. Nach dem Staubbad entspannten sich einige der Babys.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111201653225-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jasiri und Faraja beim Kr\u00e4ftemessen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 28. Dezember 2015<\/strong><br \/>\nDie Elefanten kamen eilig aus ihren Gehegen und rannten zu den Felsen, um ihre Hinterteile zu kratzen. Auch zu den gro\u00dfen B\u00e4umen und der Laderampe konnte man Waisen eilen sehen. Ziwa ging Ngasha hinterher, und das war ein Fehler. Ngasha sah sich um und bemerkte, dass Ziwa ihm folgte. Er schob Ziwa zur\u00fcck, musste heute aber feststellen, dass Ziwa schon so kr\u00e4ftig ist, dass er ihn nicht mehr so leicht herumschubsen konnte, wie er dachte.<br \/>\nNach langen Wanderungen kam Ngasha, gefolgt von den anderen Waisen, zum Staubbad. Sie waren aber heute nicht so sehr am Staubbad interessiert, sondern schauten sich mehr nach den nat\u00fcrlichen Salzvorkommen um. Einige Buschb\u00f6cke warteten in der N\u00e4he, bis die Elefanten fertig waren, damit sie und ihre Jungen auch etwas von dem Salz naschen konnten.<br \/>\nAm sp\u00e4ten Nachmittag liefen die Waisen in einer Reihe nach Hause zur\u00fcck, wo die abendliche Milchf\u00fctterung sie erwartete. Die zwei Bullen, die auf eine Gelegenheit warten, um sich mit den Waisen anzufreunden, liefen auch durch den Wald und folgten ihnen. Als sie die Keeper Mureras Namen rufen h\u00f6rten, verschwanden sie. Sie kamen aber in der Nacht zur\u00fcck, um die Babys von au\u00dferhalb des Zauns zu beobachten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111201653714-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen lecken nat\u00fcrliches Salz<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 29. Dezember 2015<\/strong><br \/>\nAm fr\u00fchen Morgen, als Murera aus dem Gehege kam, flogen viele wei\u00dfe Schmetterlinge vor ihr her. Sie sah ihnen eine Weile zu und begann dann, ihnen hinterher zu jagen. Sie drehte sich um und rollte ihren R\u00fcssel auf dem Boden herum, um sich auf die Schmetterlingsjagd vorzubereiten. Als sie laut zu trompeten begann, verstanden auch Sonje und Ziwa das Signal und schlossen sich ihr bei der Jagd an.<br \/>\nNgasha juckte der Bauch sehr; er schaute sich um und fand einen kleinen Felsen in der N\u00e4he, an dem er sich kratzte. Nachdem er zufrieden war, folgte er den anderen Babys, die ihn zur\u00fcckgelassen hatten und bereits im Geb\u00fcsch verschwunden waren. Er kollerte, um herauszufinden, in welche Richtung alle gegangen waren. Er konnte sie nicht finden, also kollerte er noch lauter und schrie nach den Keepern, damit diese ihn auch h\u00f6ren konnten. Als die Keeper ihn riefen, kam er trompetend angerannt. Das wiederum l\u00f6ste ein Schreien und Herumrennen der anderen Babys aus, und sie zertrampelten alle B\u00fcsche und kleinen B\u00e4ume um sich herum.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111201654025-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera jagt Schmetterlinge<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 30. Dezember 2015<\/strong><br \/>\nAls Quanza in den Wald kam, um sich ihren Freunden anzuschlie\u00dfen, lag ihr ein gro\u00dfer Baum im Weg. Er war von ihren gro\u00dfen wilden Freunden umgesto\u00dfen worden, die in der Nacht zu Besuch gekommen waren. Als sie den Geruch der wilden Elefanten an dem Baum wahrnahm, war sie zufrieden und begann, sich an ihm zu kratzen. Murera machte es ihr auf der anderen Seite nach und kratzte ihre Schultern, um einige Insekten an ihrem K\u00f6rper loszuwerden.<br \/>\nAls die Babys weitergrasten, tauchten pl\u00f6tzlich wie aus dem Nichts zwei wilde B\u00fcffel hinter ihnen auf, die niemand bemerkt hatte. Ngasha, Zongoloni und Lima Lima waren sehr aufmerksam und hoben ihre R\u00fcssel. Nachdem sie die B\u00fcffel bemerkt hatten, liefen sie zu ihren Keepern und Murera, um ihnen zu berichten, dass sie verfolgt werden. Die Jungs fingen an zu trompeten, was im ganzen Wald zu h\u00f6ren war. Dann rannten die Waisen zur Milchf\u00fctterung und zum Schlammbad und lie\u00dfen die B\u00fcffel zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111201654316-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Quanza wedelt mit den Ohren, und Murera kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 31. Dezember 2015<\/strong><br \/>\nAn diesem letzten Tag des Jahres 2015 waren alle Babys sehr brav. Selbst die sonst so frechen Jungs benahmen sich tadellos. Alle waren damit besch\u00e4ftigt, ihre M\u00e4gen mit Leckereien aus der abwechslungsreichen Vegetation zu f\u00fcllen, die sie umgab. Die Babys verbrachten lange Zeit damit, sich im Wasserloch zu w\u00e4lzen, sich abzuk\u00fchlen und sich mit Matsch zu bedecken.<br \/>\nBeim Wasserloch flogen ein paar Bienen herum, die wohl Wasser f\u00fcr ihren Honig suchten. Als Zongoloni es hinter sich summen h\u00f6rte, rannte sie in den Wald zur\u00fcck, um sich zwischen den gro\u00dfen B\u00e4umen zu verstecken. Die Keeper und die anderen Babys folgten ihr, denn auch sie wollten nicht gestochen werden. Als die Bienen wieder verschwunden waren und die Luft wieder rein war, kehrten die Waisen zum Schlammloch zur\u00fcck und hatten viel Spa\u00df bei einem Staubbad.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111201654652-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen ruhen sich nach dem Schlammbad aus<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umani-springs-dezember-2015\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dienstag, 1. Dezember 2015 Ngasha kam zusammen mit Lima Lima aus den Stallungen, und sie begannen, mit ihren R\u00fcsseln Gras zu pfl\u00fccken, die Erde davon abzusch\u00fctteln und es in ihre M\u00fcnder zu stecken. Sie hatten es eilig, das leckere frische Gras zu fressen, das es dank des Regens im Wald jetzt im \u00dcberfluss gibt. 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