{"id":7515,"date":"2016-02-05T05:22:27","date_gmt":"2016-02-05T04:22:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=7515"},"modified":"2016-03-15T18:31:36","modified_gmt":"2016-03-15T17:31:36","slug":"welche-siege-fuer-die-tierwelt-koennten-wir-in-2016-erleben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/welche-siege-fuer-die-tierwelt-koennten-wir-in-2016-erleben\/","title":{"rendered":"Welche Siege f\u00fcr die Tierwelt k\u00f6nnten wir in 2016 erleben?"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.huffingtonpost.co.uk\/rob-brandford\/\"><strong>Rob Brandford<\/strong><\/a><\/p>\n<p>Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT) in Gro\u00dfbritannien<\/p>\n<figure id=\"attachment_7517\" aria-describedby=\"caption-attachment-7517\" style=\"width: 212px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-7517\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2016\/02\/7212010144-pic6.jpg\" alt=\"Rob Brandford, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer DSWT UK \" width=\"212\" height=\"270\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2016\/02\/7212010144-pic6.jpg 212w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2016\/02\/7212010144-pic6-157x200.jpg 157w\" sizes=\"auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-7517\" class=\"wp-caption-text\">Rob Brandford, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer DSWT UK<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr erlebten wir hinsichtlich Afrikas Tierwelt einige unglaubliche H\u00f6hen aber auch entsetzliche Tiefschl\u00e4ge. Von L\u00f6wen, \u00fcber Elefanten und Nash\u00f6rnern bis hin zu Geiern &#8211; wir haben unvorstellbar tragische Geschichten \u00fcber unsere beliebtesten Arten gelesen, die die Welt\u00f6ffentlichkeit zum Handeln veranlassten. Wir haben aber auch einige positive Geschichten erfahren, die uns Hoffnung gegeben haben, wie z.B. die des Waisenelefanten <a href=\"https:\/\/www.thedodo.com\/simotua-baby-elephant-rescue-1218983216.html\">Simotua<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In Anbetracht der Geschehnisse der Vergangenheit wirft ein Blick in die Glaskugel die Frage auf, welche Auswirkungen die drei Ereignisse, die 2015 in Zusammenhang mit Afrikas Tierwelt am meisten Aufmerksamkeit erregten, auf den Naturschutz in diesem Jahr haben. Und was noch viel wichtiger ist, was zeichnet sich f\u00fcr die Schl\u00fcsselarten ab.<!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li><strong> L\u00f6we Cecil<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Das T\u00f6ten von Cecil, einem pr\u00e4chtigen 13 Jahre alten L\u00f6wen, der eine Ikone in Simbabwe war, durch einen amerikanischen Gro\u00dfwild-J\u00e4ger schockierte zu Recht die Welt, aber es waren nicht nur Tierfreunde, die emp\u00f6rt waren \u00fcber seinen Tod. Die Umst\u00e4nde, wie Cecil, der ein GPS-Halsband trug, get\u00f6tet wurde &#8211; er wurde angelockt, mit Pfeilen verletzt und erschossen &#8211; schockierten die B\u00fcrger und die Medien gleicherma\u00dfen, von <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/environment\/video\/2015\/jul\/29\/jimmy-kimmel-emotional-death-cecil-lion-video\">Jimmy Kimmel<\/a> bis Ricky Gervais. Leider ist Cecil nur einer von vielen L\u00f6wen, die jedes Jahr von Gro\u00dfwild-J\u00e4gern get\u00f6tet werden. Laut Lion Aid haben Troph\u00e4en-J\u00e4ger in Simbabwe zwischen 1999 und 2009 ca. 800 L\u00f6wen get\u00f6tet, und das bei einer Population in diesem Land von nur rund 1.680 L\u00f6wen.<\/p>\n<p><strong>&#8211;\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Welche Ma\u00dfnahmen wurden ergriffen?<\/span><\/p>\n<p>Als Reaktion auf Cecil\u2019s Tod gaben sowohl American Airlines, United Airlines als auch Delta Airlines bekannt, dass sie keine L\u00f6wen, Leoparden, Elefanten, Nash\u00f6rner oder B\u00fcffel mehr transportieren, die von Troph\u00e4enj\u00e4gern get\u00f6tet wurden. Vier Monate sp\u00e4ter, im Dezember 2015, verk\u00fcndete der U.S. Fish and Wildlife Service als Antwort auf den dramatischen R\u00fcckgang der L\u00f6wen in freier Wildbahn, dass zwei L\u00f6wen-Unterarten im Endangered Species Act (Gesetz \u00fcber gef\u00e4hrdete Tierarten) aufgenommen werden, die in Indien sowie West- und Zentralafrika lebenden L\u00f6wen werden als stark gef\u00e4hrdete Arten eingestuft und die in Ost- und S\u00fcdafrika beheimateten L\u00f6wen als gef\u00e4hrdete Arten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Was k\u00f6nnen wir f\u00fcr diese Arten in 2016 erwarten?<\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/news\/energy-environment\/wp\/2016\/01\/05\/lions-are-actually-raised-to-be-killed-in-south-africa-and-american-hunters-love-it\/\">Fast 9 von 10 L\u00f6wen werden durch Amerikaner bei Gatterjagden in S\u00fcdafrika get\u00f6tet<\/a>. Die Restriktionen durch den US Fish and Wildlife Service, die es schwieriger machen, Troph\u00e4en wie Pranken oder K\u00f6pfe nach Hause zu bringen, k\u00f6nnten zusammen mit den h\u00f6heren Geb\u00fchren und der Ablehnung zahlreicher Fluggesellschaften, gejagte Tiere zu transportieren, erhebliche Auswirkungen auf die Rancher, die Gatterjagden anbieten und auf die Anzahl der get\u00f6teten Tiere haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Allerdings, solange nicht auch andere Einfuhrl\u00e4nder wie Tschechien, Polen und Spanien \u00e4hnliche Regelungen erlassen, wird die Zahl des \u201eK\u00f6nigs des Dschungels\u201c nach wie vor erheblich zur\u00fcckgehen, nicht nur aufgrund der Troph\u00e4enj\u00e4ger sondern auch durch den Mensch-Tier-Konflikt, den R\u00fcckgang der Beutetiere, den Verlust ihres Lebensraums und durch die Jagd. Ohne die Infamie, wie sie bei Cecil dahintersteckte, werden diese namenlosen Gesch\u00f6pfe wahrscheinlich nicht f\u00fcr \u00e4hnliche Schlagzeugen sorgen.<\/p>\n<p><strong>&#8211;\u00a0<\/strong><\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Die eingefangenen Elefanten in Simbabwe<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Im Juli 2015 best\u00e4tigte sich das Leid der 24 eingefangenen Elefanten in Simbabwe, als die Beh\u00f6rden den umstrittenen Transport der Elefantenbabys zum Chimelong Wildlife Safari Park in Guangzhou, China, veranlassten, 7 Monate nachdem sie aus der Wildnis eingefangen worden waren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dieser unmoralische Transfer, der angeblich eine Ma\u00dfnahme seitens Simbabwes war, Geld zu beschaffen, um die Staatskassen f\u00fcr den Naturschutz zu f\u00fcllen, wurde von Natursch\u00fctzern in vielerlei Hinsicht stark kritisiert. Auch vom <a href=\"https:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/updates\/updates_print.asp?ID=772\"><span style=\"text-decoration: underline;\">DSWT<\/span><\/a>, der seine Besorgnis dar\u00fcber zum Ausdruck brachte, dass die Tatsache, dass die Elefantenbabys ihren M\u00fcttern und Herden entrissen worden waren, bei ihnen einen unsagbaren emotionalen und psychologischen Schaden verursacht. Nach dem Verkauf an China best\u00e4tigten Bilder, die bei National Geographic gezeigt wurden, unsere schlimmsten Bef\u00fcrchtungen. Die Bilder zeigten <a href=\"http:\/\/news.nationalgeographic.com\/2015\/07\/150716-zimbabwe-elephants-china-wildlife-trade-zoos-animal-cruelty\/#\/\">Elefanten, die unterern\u00e4hrt, eingefallen und voller Narben waren.<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Welche Ma\u00dfnahmen wurden ergriffen?<\/span><\/p>\n<p>Trotz der internationalen Verurteilung war der Verkauf im Rahmen des CITES-Abkommens legal und im Januar 2016 wurde die Umweltministerin Simbabwes, die angesichts der Kritik reuelos blieb, mit den Worten zitiert: \u201eWir werden uns bei niemandem entschuldigen, denn es sind unsere Elefanten\u201c und sie f\u00fcgte hinzu: <a href=\"http:\/\/www.telegraph.co.uk\/news\/worldnews\/africaandindianocean\/zimbabwe\/12081467\/Zimbabwe-will-export-more-elephants-to-China-environment-minister.html\">\u201eWir werden die Anzahl der Exporte von Elefanten und anderer Arten erh\u00f6hen\u201c<\/a>, was die Vermutung nahe legt, dass in diesem Jahr noch mehr Elefanten verkauft werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Was k\u00f6nnen wir in 2016 erwarten?<\/span><\/p>\n<p>Trotz der weit verbreiteten Elefantenwilderei in ganz Afrika, \u00fcber die in der \u00c3\u2013ffentlichkeit viel berichtet wird, sowie der regelm\u00e4\u00dfigen Vorf\u00e4lle von Mensch-Tier-Konflikten scheint der neueste Verkauf die skrupellose Regierungspolitik zu untermauern, dass das Naturerbe verkauft wird, um Staatskassen aufzuf\u00fcllen. Es ist wahrscheinlich, dass wir weitere Verk\u00e4ufe mit ansehen m\u00fcssen, z.B. den Verkauf von 25 eingefangenen Elefanten, die im Land verharren. Und all das ist ganz legal, solange Elefanten in Botswana, Namibia, S\u00fcdafrika und Simbabwe weiterhin im CITES Appendix II gelistet werden, was ihr Einfangen und den Transfer erlaubt.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">&#8211;\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wird diese Politik trotz des internationalen Drucks weiter fortgef\u00fchrt, m\u00fcssen wir uns voller Besorgnis die Frage stellen: werden wir eine Politik des &#8218;Einfangens, Verfrachtens und Wiederholens&#8216; erleben?, die von anderen Afrikanischen L\u00e4ndern, scheinbar unter dem Deckmantel der &#8218;\u00dcber-Population&#8216;, nachgeeifert wird &#8211; wie Berichte aus <a href=\"http:\/\/news.nationalgeographic.com\/2015\/11\/151119-elephants-zoos-Swaziland-import-conservation-rhinos\/\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Swasiland<\/span><\/a> vermuten lassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> China hat sich verpflichtet, den Binnenhandel mit Elfenbein zu verbieten<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Nach Jahren des staatlich gef\u00f6rderten Elfenbeinhandels gab Chinas Pr\u00e4sident Xi Jinping im September 2015 eine Erkl\u00e4rung ab, dass China ein \u201efast vollst\u00e4ndiges Verbot\u201c der Ein- und Ausfuhr von Elfenbein erlassen wird. Das w\u00e4re der gr\u00f6\u00dfte Schritt, um Chinas Elfenbeinindustrie komplett zu schlie\u00dfen, die zu einem Anstieg der Elfenbeinwilderei gef\u00fchrt hat und die der gr\u00f6\u00dfte Markt der Welt ist. Bereits im Februar 2015 wurde ein einj\u00e4hriges Importverbot f\u00fcr Afrikanisches Elfenbein angek\u00fcndigt, welches sowohl Restriktionen f\u00fcr die Einfuhr von Elfenbein als auch Restriktionen f\u00fcr den Binnenhandel beinhaltete.<\/p>\n<p><strong>&#8211;\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Welche Ma\u00dfnahmen wurden ergriffen?<\/span><\/p>\n<p>Mit einer 3.000 Jahre alten Tradition der Elfenbeinschnitzerei wird es nicht einfach werden, Chinas florierenden Elfenbeinmarkt zu schlie\u00dfen, aber im Dezember begann ein chinesisches Forscherteam an Vorschl\u00e4gen hinsichtlich des Verbots zu arbeiten, die sie im M\u00e4rz 2016 den Delegierten des Nationalen Volkskongresses (Chinas Gesetzgebungsorgan) vorstellen wollen. Obwohl die Frage offen ist, ob China ein 5-Jahres-Verbot, ein 10-Jahres-Verbot oder ein dauerhaftes Verbot verh\u00e4ngen wird, ist die Forschungsarbeit, die durch die Chinesen selbst durchgef\u00fchrt wird, ein wichtiger erster Schritt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Was k\u00f6nnen wir erwarten?<\/span><\/p>\n<p>Wir sind zuversichtlich, dass dieses Jahr in China und Hong Kong konkrete Schritte unternommen werden &#8211; aber jede gro\u00dfe Abweichung zwischen der Ank\u00fcndigung des Verbots und dessen Umsetzung k\u00f6nnte zu Spekulationen f\u00fchren. Die entscheidende Frage ist: <a href=\"http:\/\/news.nationalgeographic.com\/2015\/11\/151112-ivory-china-elephants-poaching-wildlife-trafficking-conservation\/\">Was wird China mit seinen legalen Elfenbeinbest\u00e4nden machen?<\/a> Werden wir eine verordnete R\u00fcckkauf-Politik erleben, eine \u00f6ffentliche Vernichtung der Elfenbeinbest\u00e4nde &#8211; \u00e4hnlich der Aktion, die schon einmal in Peking stattgefunden hat, bei der damals 6 Tonnen Elfenbein zerst\u00f6rt wurden &#8211; oder werden die staatlichen Elfenbeinbest\u00e4nde einfach nur eingelagert? F\u00fcr welche Variante man sich auch entscheiden wird, man wird das Ganze wahrscheinlich mit Vorsicht behandeln und die kommerziellen Interessen mit der internationalen Verpflichtung, den Handel zu beenden, abw\u00e4gen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das wird auch Auswirkungen auf Hong Kong haben. J\u00fcngsten Berichten zufolge ist die Sonderverwaltungsregion eine globale Drehscheibe des Elfenbeins, die einen Deckmantel f\u00fcr Schmuggel und illegale Verk\u00e4ufe bietet. Den amerikanischen und chinesischen Zusicherungen folgend forderten die Gesetzgeber des Legislativrats von Hong Kong, nach einer unverbindlichen Abstimmung, die Regierung von Hong Kong einstimmig auf, Gesetze f\u00fcr ein kommerzielles Elfenbeinhandelsverbot zu erlassen. Wird das ausreichen, um die Regierung von Hong Kong unter Druck zu setzen, sich anzuschlie\u00dfen und den lokalen Elfenbeinhandel zu stoppen? Wir hoffen das nat\u00fcrlich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein noch tieferer Blick in unsere Glaskugel offenbart noch einige gro\u00dfe Naturschutzthemen und &#8218;Wichtige Fragen&#8216;, auf die wir in 2016 besonderes Augenmerk richten m\u00fcssen. Hier sind nur einige davon:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Der Handel mit dem Horn der Nash\u00f6rner<\/strong><\/p>\n<p>Die gro\u00dfe Frage ist: <em>Wird der Handel mit Rhinozeros-Horn <\/em><em>legalisiert <\/em><em>we<\/em><em>rden?<\/em><\/p>\n<p>Momentan besteht ein internationales Verbot, das bedeutet, dass die s\u00fcdafrikanischen Farmer keine Gesch\u00e4fte mit Vietnam oder China machen k\u00f6nnen, den Hauptm\u00e4rkten f\u00fcr Rhinozeros Horn. Allerdings wurde das nationale Handelsverbot im Oktober 2015 von einem s\u00fcdafrikanischen Gericht umgesto\u00dfen &#8211; die Regierung sagte, sie wird eine Berufung pr\u00fcfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Inoffiziellen Sch\u00e4tzungen zufolge wurden im Jahr 2015 in S\u00fcdafrika mehr als 1.000 Nash\u00f6rner get\u00f6tet. Es wird erwartet, dass Verbraucher- und Erzeugerl\u00e4nder auf der Konferenz der CITES-Vertragsstaaten 2016 in Johannesburg die Legalisierung des internationalen Handels mit Rhinozeros Horn anstreben. Aber bis S\u00fcdafrika <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/environment\/2015\/feb\/10\/south-africa-considers-viability-of-legal-rhino-horn-trade\">seinen Standpunkt zu diesem Thema<\/a> verk\u00fcndet, k\u00f6nnen wir uns nicht sicher sein, wie sich das Land, das die gr\u00f6\u00dfte Population von Breitmaulnash\u00f6rnern (White Rhino) beheimatet und wo es unz\u00e4hlige Nashorn-Farmen gibt, entscheiden wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Z\u00e4hlen des Elefantenbestandes<\/strong><\/p>\n<p>Die gro\u00dfe Frage ist: <em>Kann die Klassifizierung f\u00fcr Elefanten ge\u00e4ndert werden?<\/em><\/p>\n<p>Im Rahmen der gro\u00dfen Elefantenz\u00e4hlung, die durch den Microsoft Milliard\u00e4r Paul G. Allen finanziert wird und die fast abgeschlossen ist, wurden die Elefanten-Populationen in 15 afrikanischen L\u00e4ndern gez\u00e4hlt. Bis jetzt hat eine erste Datenanalyse gezeigt, dass die Zahl der Elefanten in einigen afrikanischen L\u00e4ndern zugenommen hat, w\u00e4hrend andere L\u00e4nder katastrophale Verluste erlitten haben.<\/p>\n<p><strong>&#8211;\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Das Ergebnis dieser Z\u00e4hlung wird auf dem bevorstehenden Meeting der Weltnaturschutzunion (IUCN) bekanntgegeben, ein Gremium, das dar\u00fcber entscheidet, ob Arten als bedroht oder gef\u00e4hrdet klassifiziert werden sollten.<\/p>\n<p>Eine bessere Datenqualit\u00e4t k\u00f6nnte es einfacher machen, falsche Mythen zu entlarven, die von L\u00e4ndern verbreitet werden, die behaupten, angesichts einer \u00dcberpopulation ihre Elefanten verkaufen zu m\u00fcssen. Daraus k\u00f6nnten Vorschl\u00e4ge resultieren, die Klassifikation der Elefanten in diesen L\u00e4ndern zu \u00e4ndern, was wiederum zu einem gr\u00f6\u00dferen Schutz und dem Stopp der skrupellosen Verk\u00e4ufe f\u00fchren k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Illegaler Wildtierhandel <\/strong><\/p>\n<p>Die gro\u00dfe Frage ist: <em>Werden wir erleben, dass mehr Hauptakteure des Elfenbeinschmuggels verhaftet werden?<\/em><\/p>\n<p>2015 erlebten wir die erste gro\u00dfe Festnahme einer Hauptakteurin des Elfenbeinschmuggels. Yang Feng Glan, die auch &#8218;Elfenbeink\u00f6nigin&#8216; genannt wird, wird angeklagt, einen der gr\u00f6\u00dften Elfenbeinschmugglerringe anzuf\u00fchren und Elfenbein im Wert von 1,62 Millionen -\u00a3 geschmuggelt zu haben. Da die Strafverfolgungsbeh\u00f6rden angesichts des zunehmenden internationalen Engagements, den illegalen Wildtierhandel zu beenden, verst\u00e4rkt werden, ist zu hoffen, dass noch mehr Hauptakteuren das Handwerk gelegt wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die US Elfenbeinhandelsverbote<\/strong><\/p>\n<p>Die gro\u00dfe Frage ist: <em>Werden weitere US Bundesstaaten Gesetze einbringen, um Wildtierprodukte zu verbieten?<\/em><\/p>\n<p>Sowohl in 2014 als auch in 2015 wurden in Washington, Kalifornien, New York und New Jersey Gesetze erlassen, die Schlupfl\u00f6cher schlossen und zu einem fast vollst\u00e4ndigen Elfenbeinhandelsverbot f\u00fchrten. In den Vereinigten Staaten, dem weltweit zweitgr\u00f6\u00dften Markt f\u00fcr Elfenbein, muss eindeutig noch viel getan werden, aber wird ein bundesstaatliches Verbot die landesweiten Bem\u00fchungen ersetzen, um individuelle Verbote zu erlassen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was k\u00f6nnen Sie selbst in 2016 tun, um dabei zu helfen, Afrikas Tierwelt zu sch\u00fctzen?<\/strong><\/p>\n<p>Wie die Gr\u00fcnderin des David Sheldrick Wildlife Trust, Dr. Dame Daphne Sheldrick DBE, einmal sagte: \u201eJedes Leben hat nur eine Heimat &#8211; die Erde &#8211; und wir als die herrschende Spezie m\u00fcssen sie pfleglich behandeln.\u201c Hier sind ein paar Dinge, die Sie tun k\u00f6nnen, um dabei zu helfen, Afrikas Tierwelt f\u00fcr k\u00fcnftige Generationen zu bewahren:<\/p>\n<ol>\n<li>Appellieren Sie an CITES, jegliche Verk\u00e4ufe von Elfenbein und Rhinozeros Horn zu stoppen, indem Sie unsere Petition auf <a href=\"http:\/\/iworry.org\/action\/\">http:\/\/iworry.org<\/a> unterzeichnen!<\/li>\n<li>Schreiben Sie an Ihre Regierungs- und Kommunalvertreter, damit jegliche Elfenbeinverk\u00e4ufe verboten werden!<\/li>\n<li>Unterst\u00fctzen Sie die Opfer des illegalen Wildtierhandels, in dem Sie einen der Waisenelefanten adoptieren, die sich in der Obhut des David Sheldrick Wildlife Trust befinden!<\/li>\n<li>Unterst\u00fctzen Sie mit einer Spende f\u00fcr eins der <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/desnaring\/index_new.asp\">Anti-Wilderer-Teams des David Sheldrick Wildlife Trusts<\/a> die Bem\u00fchungen vor Ort, die Elefanten und Nash\u00f6rner zu sch\u00fctzen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mehr \u00fcber die Arbeit des David Sheldrick Wildlife Trust erfahren Sie <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\">hier<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Originalartikel erschienen bei \u201eThe Huffington Post\u201c, \u00fcbersetzt aus dem Englischen.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/welche-siege-fuer-die-tierwelt-koennten-wir-in-2016-erleben\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rob Brandford Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT) in Gro\u00dfbritannien &nbsp; Im vergangenen Jahr erlebten wir hinsichtlich Afrikas Tierwelt einige unglaubliche H\u00f6hen aber auch entsetzliche Tiefschl\u00e4ge. 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