{"id":7569,"date":"2016-02-28T18:37:34","date_gmt":"2016-02-28T17:37:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=7569"},"modified":"2016-02-28T18:37:34","modified_gmt":"2016-02-28T17:37:34","slug":"ithumba-januar-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-januar-2016\/","title":{"rendered":"Ithumba Januar 2016"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 1. Januar 2016<\/strong><br \/>\nFr\u00fch am Morgen, noch vor 6 Uhr, meldeten sich die Ex-Waisen an den Stallungen und w\u00fcnschten den Kleinen ein gutes neues Jahr. Sobald die Waisen herausgekommen waren, begr\u00fc\u00dfte Narok noch einmal Kinna pers\u00f6nlich, indem sie beide ihre R\u00fcssel umschlangen. Sp\u00e4ter widmete sie sich Chyulu und sie ber\u00fcsselten sich ebenfalls. Die Ex-Waisen waren in Begleitung von vier wilden Bullen. Einer von ihnen war wohl in Nasalot verliebt, die seine Aufmerksamkeit sehr genoss. Die Ex-Waisen blieben nicht lange an den Stallungen, sondern brachen auf, nachdem sie alle Neujahrsgr\u00fc\u00dfe ausgetauscht hatten.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch graste Garzi in der N\u00e4he von Sities und kam an einem umgest\u00fcrzten Baum vorbei. Sie versuchten zusammen, die Rinde davon abzul\u00f6sen, um sie zu fressen. Beim Schlammbad kamen Madiba und Zurura vorbei. Die zwei unabh\u00e4ngigen Waisen gingen direkt zum Schlammloch, wo Bongo sich ihnen anschloss. Narok spielte lieber mit dem<br \/>\nMatsch am Rand des Lochs. Die anderen Waisen wollten gar nicht baden und gingen direkt zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcck. Als Bongo sich genug gew\u00e4lzt hatte, lie\u00df er Madiba und Zurura im Wasserloch zur\u00fcck und folgte seinen Freunden. Sp\u00e4ter am Nachmittag hatten Bongo und Kanjoro ein kurzes Kr\u00e4ftemessen, w\u00e4hrend Barsilinga und Narok es sehr hei\u00df fanden und beschlossen, sich unter einem Baum auszuruhen. Am Abend gingen die Waisen noch einmal am Wasserloch vorbei, und dieses Mal sprangen sie ins Wasser, um sich abzuk\u00fchlen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/24201663022-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Besuch der Ex-Waisen am Morgen<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 2. Januar 2016<\/strong><br \/>\nNebel bedeckte heute den Berg, als die Waisen am Morgen aus den Gehegen kamen. Es war recht k\u00fchl, und Laragai und Barsilinga w\u00e4rmten sich mit einem kurzen Ringkampf auf. Barsilinga wollte nicht allzu lange mitmachen, da er wusste, dass Laragai wenig Spa\u00df versteht und das Spiel schnell in einen richtigen Kampf ausarten konnte &#8211; und diesen w\u00fcrde er eindeutig verlieren. Eine halbe Stunde sp\u00e4ter kamen die Ex-Waisen mit vier wilden Bullen an. Einer davon war neu und er war sehr gro\u00df! Es war interessant zu sehen, dass dieser riesige Bulle gar nicht aggressiv war und sich so benahm, als w\u00e4re er schon oft an den Stallungen gewesen. Er war vielleicht gekommen, um Nasalot den Hof zu machen, denn sie ist gerade fruchtbar &#8211; leider war sie aber nicht dabei. Teleki forderte Ex-Waise Makena zu einem Ringkampf heraus, allerdings gefiel das Orwa, der in der N\u00e4he stand, gar nicht; er war der Meinung, dass er stattdessen mit Makena spielen sollte. Orwa schubste Teleki zu Seite, um sich die Gelegenheit dazu zu verschaffen. Makena erteilte daraufhin Orwa eine Lektion und stie\u00df ihn heftig, bis er schrie. Orwa gab auf und fra\u00df stattdessen weiter. Inzwischen hatte Teleki jemand anderes gefunden, n\u00e4mlich Kenze, der eine Weile mit ihm spielte, w\u00e4hrend Vuria mit Ololoo rangelte. Kurze Zeit sp\u00e4ter trennten sich die Gruppen wieder.<br \/>\nDie Waisen hatten einen ruhigen Vormittag, bis zur Schlammbadzeit, als Laragai und Lemoyian sich stritten und schlie\u00dflich zum K\u00e4mpfen \u00fcbergingen. Auch Vuria hatte eine Meinungsverschiedenheit mit Bongo, bei der er ihn von hinten schubste. Bongo rannte schnurstracks ins Wasser, da er wusste, dass es f\u00fcr Vuria zu kalt zum Baden war. Bongo genoss es, ganz allein im Wasser zu schwimmen, denn den anderen Waisen waren die Temperaturen zu niedrig. Am Nachmittag klarte es auf, und die Sonne begann zu scheinen. Die Waisen grasten dann mit wedelnden Ohren, da es sehr feuchtwarm wurde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/24201663738-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Barsilinga spielt am Morgen mit Laragai<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 3. Januar 2016<\/strong><br \/>\nNarok war heute die erste, die aus den Stallungen kam, gefolgt von Lemoyian. Als die beiden drau\u00dfen waren, kollerte Lemoyian, und Narok rannte zu ihm, um zu sehen was los war. Sie ber\u00fchrte Lemoyians Mund mit ihren R\u00fcssel, um ihn zu beruhigen. Das funktionierte, und er staubbadete eine Weile mit Narok, bevor sie zum Luzernenheu \u00fcbergingen. Barsilinga forderte Kithaka zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus, w\u00e4hrend Laragai Luzernenheu auf ihren R\u00fccken warf und Bongo es fr\u00f6hlich wieder von ihr herunter fra\u00df. Nachdem das Fr\u00fchst\u00fcck beendet war, verwickelte Bomani Lemoyian in eine Rangelei, w\u00e4hrend Orwa mit Barsilinga spielte. Auch Bongo und Vuria schubsten sich wie \u00fcblich herum.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden forderte Vuria Barsilinga heraus, besiegte ihn aber schnell. Barsilinga ging zu Orwa und nahm Nachhilfe, um Vuria das n\u00e4chste Mal zu besiegen. Eine Stunde nachdem die Waisen an den Stallungen aufgebrochen waren, kamen die Ex-Waisen mit vier wilden Bullen dort an. Sie blieben eine Stunde, ehe sie zum Kalovoto aufbrachen.<br \/>\nEs war k\u00fchl beim Schlammbad, und keiner der Waisen traute sich hinein; einige staubbadeten, bevor sie weitergrasten. Am Nachmittag schloss sich Kainuk zum Grasen mit Sities zusammen, w\u00e4hrend Bomani und Vuria an etwas Schlamm vorbeikamen, mit dem sie sich beschmierten. Am Abend verbrachte Teleki einige Zeit damit, sich auf dem Boden herumzurollen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/24201664248-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Narok beruhigt Lemoyian<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 4. Januar 2016<\/strong><br \/>\nKithaka und Barsilinga rangelten am Morgen zur Begr\u00fc\u00dfung miteinander, nachdem sie aus den Gehegen gekommen waren. Sie beide hatte Zweige in ihren M\u00fcndern, die sie gut festhielten, damit sie nicht herunterfielen. Als die anderen Waisen Luzernenheu fra\u00dfen, ging Shukuru direkt hinaus, um Gras zu fressen. Sie ist sehr w\u00e4hlerisch. Bomani und Lemoyian hatten eine kurze Rauferei, bei der Bomani auf Lemoyian klettern wollte. Bongo kam an einem umgest\u00fcrzten Baum vorbei, an dem er sich kratzte. Kainuk kam hinzu und forderte ihn zu einem Ringkampf heraus.<br \/>\nDas Wetter war k\u00fchl, und die Waisen grasten an der Ostseite der Stallungen. Orwa und Kanjoro verbrachten einige Zeit mit Kr\u00e4ftemessen, w\u00e4hrend Teleki seinen Bauch an einem umgebogenen Baum kratzte. Zur Schlammbadzeit f\u00fchrte Narok die erste und Vuria die zweite Gruppe an. Es war noch immer k\u00fchl, und so wollten nur Bongo, Mutara und Kanjoro baden. Als Kanjoro aus dem Wasser kam, rollte sich Narok gerade am Ufer herum. Kanjoro w\u00fcnschte ihr noch viel Spa\u00df und ging an ihr vorbei hinaus.<br \/>\nSp\u00e4ter am Abend kamen die Ex-Waisen an den Stallungen vorbei, als sie unterwegs in irgendeine andere Richtung waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/24201665039-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Barsilinga und Kithaka mit Zweigen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 5. Januar 2016<\/strong><br \/>\nOloloo war heute Morgen der Ehrengast. Er war alleine unterwegs und wartete vor den Stallungen auf die Waisen. Als die Tore ge\u00f6ffnet wurden, ging er in Kithakas Gehege und blockierte das Tor, sodass keiner herauskommen konnte. Die Keeper mussten zur Tat schreiten und Ololoo rufen, damit er Platz machte und das Tor freigab. Die Waisen fra\u00dfen Luzernenheu, als es anfing, leicht zu regnen. Bongo forderte Orwa heraus, und Narok spielte mit Ololoo. Orwa machte es aber kurz bei seinem Spiel mit Bongo, um Narok im Ringkampf mit Ololoo zu unterst\u00fctzen. Ololoo wich keinen Zentimeter zur\u00fcck und war auch von beiden zusammen nicht besonders beeindruckt. Narok gab auf und lie\u00df Orwa und Ololoo bei ihrem Duell zur\u00fcck. Orwa musste schlie\u00dflich seine Niederlage eingestehen und ging mit Barsilinga spielen, der j\u00fcnger ist als er. Kainuk und Lemoyian vergn\u00fcgten sich eine Weile mit der feuchten Erde, und eine Stunde sp\u00e4ter brach Ololoo wieder in den Busch auf.<br \/>\nBeim Schlammbad wollten die Waisen erst einmal nicht ins Wasser gehen. Barsilinga und Narok staubbadeten lieber. Sp\u00e4ter gingen sie aber doch noch alle baden, nachdem Bongo wie \u00fcblich den Anfang gemacht hatte. Suguta spielte mit Mutara, w\u00e4hrend Bomani auf Garzis R\u00fccken ritt. Als die Waisen fertig waren mit baden, hatte Garzi noch eine Rechnung mit Bomani offen, und die beiden Jungs rangelten eine Weile. Barsilinga griff schlie\u00dflich ein und forderte selbst Bomani zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus.<br \/>\nAm Nachmittag widmeten sich Orwa und Kanjoro einem l\u00e4nger andauernden Ringkampf. Sp\u00e4ter kamen Teleki, Orwa, Kanjoro, Garzi, Shukuru, Bomani und Bongo an einer kleinen Pf\u00fctze vorbei und nutzten diese f\u00fcr ein nachmitt\u00e4gliches Schlammbad. Danach lehnten sich Bomani und Bongo an die B\u00e4ume und kratzten sich, w\u00e4hrend Orwa und Kanjoro wieder miteinander rangelten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/2420167047-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ololoo am fr\u00fchen Morgen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 6. Januar 2016<\/strong><br \/>\nBald nachdem Bomani aus seinem Gehege gekommen war, stellte er sich vor das von Barsilinga. Als dieser herauskam, sah er Bomani vor sich stehen, als h\u00e4tte er noch Schulden zu begleichen. Ohne Zeit zu verlieren ging Bomani auf Barsilinga los, und Barsilinga wehrte sich nach Kr\u00e4ften. Sities begann ihren Tag mit einem Snack aus Nestern, die von der Akazie an den Stallungen heruntergefallen waren. Sie sammelte ein paar der Nester ein, die von den Weberv\u00f6gel-Weibchen heruntergeworfen worden waren, weil sie sie f\u00fcr nicht gut genug befunden hatten, ihre Eier darin abzulegen; sie knabberte an ihnen, w\u00e4hrend sie zur Luzernenheuausgabe lief.<br \/>\nMutara f\u00fchrte die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden. Sie grasten heute im Kanziku-Gebiet, wo sich ihnen die Ex-Waisen Nasalot, Lualeni, Madiba, Zurura, Ololoo, Rapsu und Orok anschlossen. Kanjoro und Teleki verbrachten eine Weile mit einem Ringkampf. Sp\u00e4ter fra\u00dfen die Jungs Kanjoro, Vuria und Bomani dicht bei Rapsu, w\u00e4hrend Laragai und Bongo lieber bei Madiba waren. Ololoo hatte sich mit Orwa in den Haaren, weil er versuchte, ihn zu besteigen; Orwa gefiel das gar nicht, und sobald Ololoo wieder heruntergeklettert war, drehte Orwa sich um und wehrte sich.<br \/>\nZur Schlammbadzeit eskortierten die Ex-Waisen die Kleinen zu ihrer Milchf\u00fctterung, und danach w\u00e4lzten sie sich zusammen mit ihnen. Barsilinga spielte mit Laragai, w\u00e4hrend sie sich mit Erde bewarfen, und sie setzten die Spiele sp\u00e4ter im Wasser fort. Als die Waisen genug vom Baden hatten, brachte Mutara sie in den Busch zur\u00fcck. Die Ex-Waisen blieben im Wasser und w\u00e4lzten sich weiter; nur Nasalot begleitete die Kleinen zur\u00fcck. Am Abend bekam Shukuru ihre letzte Dosis Doxymycin, und wir m\u00fcssen nun sehen, ob ihr das geholfen hat.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/24201671247-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bomani hat noch etwas mit Barsilinga zu kl\u00e4ren<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 7. Januar 2016<\/strong><br \/>\nNasalot schien die Nacht in der N\u00e4he der Stallungen verbracht zu haben; sie schloss sich den Waisen am Morgen zur Luzernenheuf\u00fctterung an. Shukuru und Bomani kratzten sich an den umliegenden Felsen, w\u00e4hrend sie darauf warteten, dass ihre Freunde ihr Fr\u00fchst\u00fcck beendeten und sie alle zum Grasen aufbrechen konnten. Shukuru fra\u00df ein paar weiche Bl\u00e4tter, w\u00e4hrend sie sich weiter kratzte. Orwa und Mutara hatten ein kurzes Kr\u00e4ftemessen, bei dem Orwa den K\u00fcrzeren zog. Sp\u00e4ter forderte Vuria Barsilinga zu einem Kampf heraus, der unentschieden ausging. Nasalot brach dann wieder auf, nachdem sie zwei Stunden lang mit den Waisen zusammen gefressen hatte.<br \/>\nZur Schlammbadzeit war es k\u00fchl, doch die Waisen badeten trotzdem, bis auf Kainuk, Shukuru und Garzi. Bomani ritt auf Barsilinga, w\u00e4hrend dieser sich im Wasser herumrollte. Lemoyian spielte unterdessen mit Laragai. Am Nachmittag verschwanden die Wolken, und die Sonne kam heraus. Es wurde dann sehr hei\u00df, sodass sich die Waisen vor der brennenden Sonne unter den B\u00e4umen versteckten. Als es sp\u00e4ter wieder angenehmer wurde, kamen sie wieder hervor und grasten weiter.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/24201671938-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Nasalot am Morgen mit den Kleinen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 8. Januar 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen kamen wie \u00fcblich fr\u00fch am Morgen aus den Gehegen und fra\u00dfen ihr Heu. Die Jungs verbrachten viel Zeit mit Rangeleien und Ringk\u00e4mpfen. Barsilinga spielte mit Bomani, w\u00e4hrend Orwa sich Kanjoro vornahm. In den Weidegr\u00fcnden spielte Bomani mit Garzi, w\u00e4hrend Vuria Bongo herausforderte. Unterdessen hatte Suguta einen guten Baum gefunden, an dem sie ihren Hintern kratzen konnte. Der Rest des Vormittags verlief ruhig, und die Waisen konzentrierten sich aufs Fressen. Beim Schlammloch w\u00e4lzten sie sich nur kurz. Kainuk und Kithaka boykottierten das Bad ganz. Am Nachmittag ereignete sich auch nicht viel, und die Waisen grasten ohne besondere Vorkommnisse.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/24201674919-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Barsilinga spielt mit Bomani<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 9. Januar 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sonniger Morgen, als die Waisen aus ihren Gehegen kamen und Wendis Gruppe mit Baby Wiva vorfanden. Wiva war sehr aktiv und sieht sehr gesund aus. Wendi kratzte sich an einem Felsen, w\u00e4hrend Wiva mit Makena spielte. Sities und Mutara waren begeistert von dem Baby und wollten es gleich mit in den Busch nehmen. Auch ein wilder Bulle war bei der Gruppe. Die Waisen spalteten sich schlie\u00dflich von den Ex-Waisen ab und grasten alleine weiter; Barsilinga fra\u00df bei Lemoyian.<br \/>\nSp\u00e4ter liefen sie gemeinsam zum Schlammbad. Bongo f\u00fchrte die Gruppe zusammen mit Mutara zu Spiel und Spa\u00df ins Schlammloch. Alle au\u00dfer Kithaka, Teleki, Garzi, Kainuk, Turkwel und Orwa badeten heute; diese sechs nahmen stattdessen ein Staubbad auf der anderen Seite des Wasserlochs. Sp\u00e4ter brachen sie alle wieder in den Busch auf. Dort genossen sie Gr\u00fcn und frisches Futter und sahen satt und gl\u00fccklich aus, als sie am Abend zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten. Es regnete heute nicht, und wir hatten keine wilden Elefanten oder anderen wilden Tiere zu Besuch an den Stallungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/24201681429-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wendi an den Stallungen beim Luzernenheu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 10. Januar 2016<\/strong><br \/>\nEs war wieder ein heller Morgen, als die Waisen ihr Luzernenheu fr\u00fchst\u00fcckten, bevor sie schnell zum Gr\u00fcnfutter \u00fcbergingen. Orwa lieferte sich einen spielerischen Kampf mit Turkwel, w\u00e4hrend Bongo mit Vuria rangelte. Mutara stand auf einem Felsen und sah auf ihre im Busch grasenden Freunde hinab. Shukuru sah gl\u00fccklich aus und graste sehr aktiv; das ist hoffentlich ein Anzeichen daf\u00fcr, dass sie ihre Krankheit nun hinter sich l\u00e4sst. Orwa und Vuria starteten zur Vorbereitung auf die Milch einen Ringkampf. Barsilinga f\u00fchrte die Gruppe sp\u00e4ter zum Schlammloch.<br \/>\nIm Schlammbad tobten alle Waisen herum, und Bongo, Mutara, Sities und Vuria hatten am meisten Spa\u00df. Vuria kletterte auf Laragai, w\u00e4hrend beide im Wasser waren. Nach einer Weile brachte Kithaka die ganze Gruppe in den Busch zur\u00fcck. Sie genossen die gr\u00fcnen Bl\u00e4tter und das frische Gras sehr, bevor Laragai die ganze Herde zur abendlichen Milch nach Hause f\u00fchrte.<br \/>\nAn den Stallungen hatten wir heute f\u00fcnf Ex-Waisen zu Besuch, doch Wendis Gruppe war nicht dabei. Es war sehr kalt und regnete heute nicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/24201684132-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bongo spielt mit Vuria (rechts)<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 11. Januar 2016<\/strong><br \/>\nHeute kamen die Waisen aus ihren Gehegen und rannten zu den gr\u00fcnen Weiden nachdem sie ihr Fr\u00fchst\u00fcck beendet hatten. Einige von ihnen kratzten sich auf verschiedenste Weise an den Felsen, angefangen mit Kithaka, Teleki, Orwa, Barsilinga, Kainuk, Turkwel und Kanjoro. Unterdessen rangelten Bongo und Vuria in der N\u00e4he, und Barsilinga und Orwa schlossen sich ihnen an. Sp\u00e4ter ging die Gruppe zum Grasen in den Busch. Vuria und Bongo waren nach ihrem verbissenen Ringkampf wieder beste Freunde und grasten zusammen. Sie genossen alle das leckere Gr\u00fcn, bis Kithaka die Gruppe zum Schlammloch f\u00fchrte.<br \/>\nDie gesamte Meute machte sich im Pool breit und spielte darin. Vuria begann, auf Barsilinga zu klettern und danach auf Kithaka. Nach einer Weile kamen sie alle wieder heraus, und Kithaka gab den Weg zur\u00fcck in den Busch vor. Nach dem ganzen Regen ist das Geb\u00fcsch jetzt \u00fcberall sehr dicht, sodass die Waisen sich sicherer f\u00fchlen, wenn sie dicht beisammen bleiben.<br \/>\nAn den Stallungen hatten wir Wendis Gruppe mit Mulika, Yatta und ihren Babys zu Besuch. Sie soffen Wasser und brachen kurz danach wieder auf. Shukuru ignorierte ihre Milch heute nicht und leerte ihren gesamten Anteil. Es regnete heute nicht, aber es war trotzdem recht k\u00fchl.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/25201615449-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka kratzt sich den Hals<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 12. Januar 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein k\u00fchler Morgen, als die Waisen verspielt und gut gelaunt aus den Gehegen kamen. Sie gingen direkt in den Busch, um dort zu grasen, und wurden von ihren Keepern begleitet. Vuria spielte mit Barsilinga und bestieg ihn, w\u00e4hrend Bongo Narok herumschob und mit ihr spielte. Orwa kratzte sich bei einem spa\u00dfigen Spiel an Laragai, doch sie ignorierte ihn; daraufhin kam Kanjoro her\u00fcber und spielte mit ihm.<br \/>\nBarsilinga f\u00fchrte die Waisen dann zum Schlammloch. Es war sehr kalt, und nur wenige Babys beschlossen zu baden. Die Ex-Waisen Mulika und Yatta kamen mit ihren Babys Mwende und Yetu an. Yetu n\u00e4herte sich dem Wagen mit der Milch der Waisen. Laragai mochte das gar nicht und begann, sie wegzuschieben. Garzi wollte Laragai helfen, aber es stellte sich dann alles nur als ein kurzes, spa\u00dfiges Spiel heraus. Teleki ging zu Yatta und begr\u00fc\u00dfte sie. Lualeni, Mulika, Kinna und Mwende genossen inzwischen ein Staubbad. Mwende spielte danach mit Kithaka. Bongo, Mutara, Sities und Vuria kamen an einem kleinen See vorbei und spielten ausgelassen darin; sie spritzten das Wasser \u00fcberall hin.<br \/>\nSp\u00e4ter brachen die Waisen wieder in den Busch auf. Dort grasten sie alle von dem frischen Futter und blieben wieder als Herde dicht zusammen, um besser gesch\u00fctzt vor Raubtieren in dem dichten Geb\u00fcsch zu sein. Am sp\u00e4ten Nachmittag brachte Barsilinga die Waisen nach Hause zur\u00fcck, wo sie ihre Milchflaschen und einen abendlichen Snack bekamen. Wendis Gruppe war heute kurz an den Stallungen, soff Wasser und brach danach wieder in den Busch auf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/25201622018-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mulika und Mwende<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 13. Januar 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen war es wieder kalt, und die Waisen kamen in aller Ruhe aus ihren Gehegen. Sie gingen aber vor den Stallungen schnell zu Spiel und Spa\u00df \u00fcber. Vuria rangelte wie \u00fcblich mit Orwa, und Barsilinga kam hinzu, um die beiden zu trennen. Kilabasi, Kasigau und Makireti kamen vorbei, und Orwa ging zu ihnen, um mit Kilabasi zu spielen. Die drei waren sehr nett zu Orwa und gingen auch in den Busch mit. Sie genossen die Gesellschaft der Waisen und blieben den ganzen Tag bei ihnen. Es gab \u00fcberall viel gr\u00fcnes Futter, und sie genossen es, den ganzen Tag in Sicherheit bei den Keepern zu grasen. Im Busch trafen sie auf die Ex-Waisen Madiba, Yatta, Yetu, Lualeni, Orok und Ololoo. Madiba graste zusammen mit Kainuk, w\u00e4hrend Ololoo Orwa bestieg. Sp\u00e4ter ging die ganze Gruppe zum Schlammloch.<br \/>\nDort kamen die milchabh\u00e4ngigen Waisen zuerst an, damit sie in Ruhe ihre Milch trinken konnten, ehe die Ex-Waisen dazukamen. Orwa verlie\u00df die Ex-Waisen ein paar Minuten nachdem die anderen ihre Milch bereits getrunken hatten. Er trank noch schnell seinen Anteil und schloss sich dann den anderen im Schlammloch an. Madiba, Yatta und Lualeni spielten lange Zeit tolle Spiele mit den Waisen. Sp\u00e4ter kamen sie alle heraus und gingen wieder zum Grasen in den Busch zur\u00fcck.<br \/>\nKasigau, Kilabasi und Makireti nahmen Orwa mit sich und gingen von der Gruppe davon. Yattas Herde machte sich auch auf und lie\u00df die milchabh\u00e4ngigen Waisen allein zur\u00fcck. Am Abend kam Mutaras Gruppe auf dem Heimweg an einem kleinen Wasserloch vorbei, in dem sie noch einmal spielten. Sities f\u00fchrte die Gruppe dann nach Hause. Eine Stunde sp\u00e4ter kam Orwa mit Kilabasi, Kasigau und Makireti zu den Stallungen zur\u00fcck.<br \/>\nAuch Wendis Herde mit der kleinen Wiva war am Vormittag an den Stallungen vorbeigekommen. Wiva sah gesund und munter aus und wuselte herum. Es regnete heute nicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/25201623954-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kilabasi spielt mit Orwa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 14. Januar 2016<\/strong><br \/>\nKurz nachdem die Waisen aus den Gehegen gekommen waren, bekamen sie Gesellschaft von Kasigau. Orwa mag es sehr, wenn jemand da ist, den er zu Ringk\u00e4mpfen herausfordern kann, und er war froh, Kasigau zu sehen. Die beiden Jungs rangelten sofort miteinander. Bongo kratzte sein Hinterteil eine Weile an den Felsen, w\u00e4hrend Bomani, unser Waise ohne Sto\u00dfz\u00e4hne, auf die Knie ging und versuchte, Gras mit seinem Mund zu entwurzeln.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden rauften Kanjoro und Teleki kurz miteinander. Barsilinga wollte auch mitmachen, aber Kanjoro schob ihn weg. Kainuk graste in der N\u00e4he ihrer langj\u00e4hrigen Freundin Turkwel, und sie gingen erst ihrer eigenen Wege, als es Zeit f\u00fcr das Schlammbad war. Alle Waisen hatten viel Spa\u00df im Wasserloch. Vuria konnte auf Garzi und Bomani reiten.<br \/>\nAm Nachmittag wurde es sehr hei\u00df, und die Waisen versteckten sich unter den B\u00e4umen vor der unerbittlichen Sonne. Sp\u00e4ter, als es sich wieder etwas abgek\u00fchlt hatte, grasten sie weiter von dem leckeren Gr\u00fcn um sie herum.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/25201624425-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kasigau schlie\u00dft sich den Waisen an den Stallungen an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 15. Januar 2016<\/strong><br \/>\nAls die Waisen aus ihren Gehegen kamen, f\u00fchrte Kanjoro sie direkt zu den Weidegr\u00fcnden. Kithaka kam an einem Felsen vorbei, an dem er seinen Hals kratzen konnte. Lemoyian und Barsilinga schlossen sich ihm an. Orwa fra\u00df zusammen mit Turkwel, w\u00e4hrend Barsilinga Mutara Gesellschaft leistete. Sp\u00e4ter grasten die Waisen im Kone-Gebiet, wo es einen kleinen See gibt. Garzi, Shukuru, Vuria, Turkwel und Kithaka soffen etwas Wasser, ehe sie weitergrasten.<br \/>\nAls sich die Schlammbadzeit n\u00e4herte, ruhten sich Mutara und Turkwel unter einem Baum aus und teilten sich einen Zweig, den Mutara hielt. Shukuru, Kainuk, Kithaka und Laragai boykottierten das Schlammbad und staubbadeten stattdessen. Bongo und Barsilinga hatten ein Kr\u00e4ftemessen, w\u00e4hrend sie noch im Wasser waren. Vuria krabbelte unterdessen auf denen herum, die im Wasser untergetaucht waren.<br \/>\nNach dem Schlammbad hatten Orwa und Kanjoro eine Meinungsverschiedenheit, die die beiden Jungs mit einem Kampf kl\u00e4ren mussten. Sp\u00e4ter am Nachmittag kamen Teleki, Kithaka, Barsilinga, Vuria und Bomani an einem austrocknenden Wasserloch voll mit dickem Matsch vorbei, in dem sie sich w\u00e4lzten. Am Abend gingen die Waisen noch einmal zum Schlammloch und nahmen ein abendliches Bad. Nur Kithaka hatte keine Lust und watete nur durch das flache Wasser zum anderen Ufer.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/25201625129-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lemoyian kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 16. Januar 2016<\/strong><br \/>\nBarsilinga begann den Tag damit, sich an den nahegelegenen Felsen zu kratzen. Sp\u00e4ter verwickelte er Bomani in einen Ringkampf, als Bomani das Gras, das er in seinem Mund hatte, nicht freiwillig hergeben wollte. W\u00e4hrend sie rangelten, tauchten Makireti, Kasigau und Kilabasi auf; diese Dreiergruppe ist schon seit ziemlich langer Zeit zusammen unterwegs. Barsilinga und Bomani unterbrachen ihr Spiel, um die drei Besucher zu begr\u00fc\u00dfen. Sie schnupperten an ihnen, bevor Bomani kurz mit Kilabasi spielte. Sp\u00e4ter besch\u00e4ftigte sich Kilabasi mit Orwa, w\u00e4hrend Kasigau sich Kanjoro vornahm. Vuria hatte niemanden zum spielen abbekommen und beschloss daher, sich allein auf dem Boden herumzurollen.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch forderte Orwa Kasigau zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus, w\u00e4hrend Narok einen geeigneten Felsen fand, um sich daran zu kratzen. Lemoyian fra\u00df in der N\u00e4he von Bomani und versuchte, seine Kr\u00e4fte mit ihm zu messen. Barsilinga dagegen hatte noch etwas mit Kithaka zu kl\u00e4ren, und sie schubsten sich ein wenig herum. Zwei Stunden sp\u00e4ter brach Makireti mit ihrer kleinen Gruppe wieder auf. Mutara schloss sich mit Sities zum Grasen zusammen und sp\u00e4ter noch mit Vuria. So fra\u00dfen sie alle zusammen, bis es Zeit war, zum Schlammloch zu gehen.<br \/>\nDort war es k\u00fchl, und keiner der Waisen traute sich ins Wasser. Barsilinga spielte kurz mit Orwa, bevor Sities die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcckf\u00fchrte. Orwa und Bongo staubbadeten eine Weile. Am Abend kamen Bongo, Vuria, Garzi und Turkwel an einer kleinen Pf\u00fctze vorbei und k\u00fchlten sich darin ab.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/25201625656-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Barsilinga kratzt sich an den Felsen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 17. Januar 2016<\/strong><br \/>\nKurz nachdem die Waisen aus den Gehegen gekommen waren, bekamen sie Gesellschaft von Madiba. Teleki, Vuria, Laragai, Garzi und Suguta streckten ihm ihre R\u00fcssel zur Begr\u00fc\u00dfung entgegen. Madiba war aber offenbar schlecht gelaunt und drohte, sie herumzuschubsen. Die Waisen verkr\u00fcmelten sich schnell und lie\u00dfen nur Teleki zur\u00fcck, der ihn herausforderte. Er hatte aber keine Chance gegen den starken Madiba und musste sich ergeben und das Weite suchen.<br \/>\nIm Busch schloss sich Lemoyian mit Kithaka zum Grasen zusammen, w\u00e4hrend Laragai zusammen mit Kanjoro fra\u00df. Sp\u00e4ter verwickelten sich Orwa und Turkwel in einen Ringkampf. Zur Schlammbadzeit machten sich Orwa, Vuria, Mutara und Teleki im Wasser einen Spa\u00df daraus, auf ihren Freunden herumzureiten. Kainuk, Garzi, Kithaka, Shukuru und Lemoyian hielten sich vom W\u00e4lzen fern; sie schauten ihren Freunden nur aus der Entfernung zu. Die Waisen hatten dann einen ruhigen Nachmittag, und am Abend kamen sie erneut am Schlammloch vorbei. Sie k\u00fchlten sich alle noch einmal ab, bevor sie zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/2520163038-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Madiba kommt an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 18. Januar 2016<\/strong><br \/>\nOloloo entspannte sich fr\u00fch am Morgen vor den Stallungen. Wir wissen nicht genau, warum er uns ganz allein besuchte; meistens ist er mit Lualeni und ein paar anderen Ex-Waisen unterwegs. Vielleicht liegt es daran, dass er als Bulle jetzt langsam unabh\u00e4ngiger wird. Sobald sich die Toren zu den Gehegen der Waisen \u00f6ffneten, versuchte Ololoo, ihnen den Weg zu versperren. Narok war die erste, die aus dem Gehege kam, und da nie vor einer Herausforderung mit den Ex-Waisen zur\u00fcckscheut, nahm sie es mit Ololoo auf, um ihn aus dem Weg zu bewegen. W\u00e4hrend Narok ihn ablenkte, konnten die anderen an ihm vorbei gehen. Ololoo beendete dann die Rangelei mit Narok und ging zu Suguta hinunter. Die zwei hatten ein kurzes Kr\u00e4ftemessen, das nicht lange andauerte. Ololoo hatte n\u00e4mlich Orwa entdeckt, der sein liebster Spielkamerad ist, und forderte ihn heraus. Der Kampf endete damit, dass Ololoo versuchte, Orwa zu besteigen.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden standen die Waisenjungs Schlange, um Ololoo herauszufordern. Zuerst war Bongo an der Reihe, dann Vuria und schlie\u00dflich Kanjoro. Sp\u00e4ter forderte Garzi Barsilinga heraus, Ololoo kletterte auf Teleki, und Laragai rollte sich allein auf dem Boden heraum. Kurz vor dem Schlammbad verabschiedete sich Ololoo von den Waisen. Beim Schlammloch war es k\u00fchl, und so nahmen nur Mutara, Vuria, Bongo, Orwa und Narok am Bad teil. Vuria genoss es, ein wenig auf Bongo herumzuklettern. Am Nachmittag machen die Wolken der Sonne Platz. Die Waisen grasten an den westlichen H\u00e4ngen des Ithumba-Bergs. Am Abend hatte es sich noch nicht abgek\u00fchlt, sodass die Waisen noch einmal zur Abk\u00fchlung am Schlammloch vorbeigingen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/252016380-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Narok schiebt Ololoo aus dem Weg<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 19. Januar 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein k\u00fchler Morgen, nachdem es in der letzten Nacht 7mm Regen gegeben hatte. Kurz nachdem die Waisen, angef\u00fchrt von Kanjoro, aus den Gehegen gekommen waren, gingen sie direkt zu den Weidegr\u00fcnden. Vuria und Bongo begannen den Tag mit einem Kr\u00e4ftemessen. Suguta schloss sich zum Grasen mit Lemoyian zusammen, w\u00e4hrend Kainuk mit ihrer langj\u00e4hrigen Freundin Turkwel graste. Die Waisen machten sich im Kone-Gebiet breit, wo Ishanga sich ihnen anschloss. Ishanga wandert weiter von einer Herde zur n\u00e4chsten und scheint nun auch Yattas Gruppe wieder verlassen zu haben. Vorher war sie in Chaimus Herde und auch eine Weile mit Makiretis Gruppe zusammen gewesen. Vielleicht muss sie erst ihre eigene Herde gr\u00fcnden, bevor sie ihr Nomadendasein beendet. Wir werden sehen, wie sie sich weiter entwickelt. Sie wurde von allen Waisen herzlich begr\u00fc\u00dft und umringt; sie alle versuchten, nahe an sie heranzukommen, um hallo zu sagen. Zur Schlammbadzeit begleitete Ishanga die Gruppe zum Schlammloch, doch nur Kanjoro und Bongo badeten heute.<br \/>\nAm Nachmittag grasten die Waisen \u00f6stlich des Imenti-Sees. Kanjoro, Bongo, Shukuru und Turkwel kamen an einem kleinen Wasserloch vorbei und spritzten fr\u00f6hlich darin herum und sich Wasser hinter die Ohren. Am Abend tricksten Ishanga, Mutara und Suguta die Keeper aus und kamen nicht mit dem Rest der Gruppe zu den Stallungen zur\u00fcck. Es schien, als ob Ishanga etwas im Schilde gef\u00fchrt hatte; da sie den ganzen Tag bei den Waisen verbracht hatte, vermuteten die Keeper nicht, dass sie jemanden entf\u00fchren wollen w\u00fcrde. Mutara und Suguta schienen aber einverstanden zu sein, die Nacht mit Ishanga drau\u00dfen zu verbingen, denn bis 20 Uhr waren die drei noch nicht wieder an den Stallungen aufgetaucht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/25201631343-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kanjoro grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 20. Januar 2016<\/strong><br \/>\nKurz nachdem die Waisen herausgekommen waren, forderten Vuria und Bongo sich gegenseitig zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus. Auf dem Weg zu den Weidegr\u00fcnden schlossen sich Ishanga und ihre neuen Herdenmitglieder Mutara und Suguta den Waisen an. Ishanga graste mit Orwa, w\u00e4hrend Turkwel mit Kainuk zusammen war. Garzi und Vuria kratzten ihre Ohren an den B\u00e4umen. Sp\u00e4ter hatte Laragai eine kurze Unterhaltung mit Barsilinga; sie spielten mit ihren R\u00fcsseln und steckten sie sich gegenseitig in den Mund. Danach staubbadeten sie zusammen. Kanjoro, der ein paar Meter entfernt fra\u00df, lie\u00df sich von ihrem Spiel anlocken und machte auch mit. Nachdem Laragai genug staubgebadet hatte, bog sie links ab und schloss sich Lemoyian beim Grasen an.<br \/>\nAuf dem Weg zu dem Schlammloch ging Barsilinga voran, w\u00e4hrend die anderen ihm hinterherschlenderten. Es war recht k\u00fchl, sodass nur Ishanga, Mutara, Kanjoro, Suguta, Barsilinga, Bongo und Vuria ins Wasser gingen. Kithaka, Narok, Shukuru, Kainuk, Turkwel und Lemoyian nahmen lieber ein Staubbad. Auf dem Weg zur\u00fcck zu den Weidegr\u00fcnden forderte Barsilinga Garzi zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus, das unentschieden endete. Am Nachmittag entspannten sich Orwa, Turkwel und Kainuk einige Zeit unter einem Baum, bevor sie weitergrasten. Am Abend hatten Bongo und Vuria noch einen Ringkampf, der ein j\u00e4hes Ende fand, als Orwa die beiden wegschob.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/25201631942-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Laragai unterh\u00e4lt sich mit Barsilinga<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 21. Januar 2016<\/strong><br \/>\nKithaka begann den Tag mit einer Kratz\u00fcbung. Das Wetter war sehr kalt und der Ithumba-Berg vollst\u00e4ndig von Nebel verh\u00fcllt. Mutara, Ishanga und Suguta schlossen sich den Waisen beim Grasen an. Kanjoro und Bongo verwickelten sich in einen Ringkampf, den Bongo verlor. Vuria und Shukuru kletterten auf einen nahegelegenen H\u00fcgel und konnten dort ungest\u00f6rt grasen, da ihre Freunde unten geblieben waren und sie keine Konkurrenz hatten. Barsilinga und Lemoyian kratzten sich eine Weile an den Felsen am Fu\u00df des H\u00fcgels. Kurz darauf spielte Kanjoro mit Orwa, w\u00e4hrend Bomani auf die Knie ging und sich auf dem Boden herumrollte. Kanjoro gab sein Spiel mit Orwa auf und ging zu Bomani, um auf ihn zu klettern. Orwa wandte sich daraufhin Sities zu und die beiden hatten einen leichten Ringkampf, bevor sie weitergrasten.<br \/>\nKurz nach 10 Uhr bekamen die Waisen Gesellschaft von Lualeni, Taita und Ololoo. Die Waisen umringten Lualeni und streckten die R\u00fcssel nach ihr aus. Orwa ergriff die Gelegenheit, um mit Taita zu spielen, w\u00e4hrend Ololoo sich Kanjoro vornahm.<br \/>\nZur Schlammbadzeit war es k\u00fchl, und keiner der Waisen traute sich ins Wasser. Lemoyian hatte eine kurze Rangelei mit Laragai, und Bongo ging zu einem umgest\u00fcrzten Baum, um sich den Bauch daran zu kratzen. Am Nachmittag grasten die Waisen im Kanziku-Gebiet. Den Rest des Tages blieb alles ruhig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/25201632127-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka bei einer Kratz\u00fcbung<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 22. Januar 2016<\/strong><br \/>\nBevor es am Morgen nach drau\u00dfen ging, bekam Shukuru mit ihrer Milch etwas Medizin. Als alle drau\u00dfen waren, begr\u00fc\u00dften sich Garzi und Barsilinga mit einer kleinen Schubserei. Danach lehnte Barsilinga sein Hinterteil gegen die einzige Akazie auf dem Gel\u00e4nde und kratzte sich daran. Bomani entdeckte ihn und ging an ihm vorbei, um hallo zu sagen. Er schubste ihn kurz und ging dann weiter zu den Weidegr\u00fcnden. Dort spielte Turkwel mit Orwa, w\u00e4hrend Vuria es sich im Geb\u00fcsch bequem machte. Es war so dicht bewachsen, dass man nur seinen Kopf sehen konnte, w\u00e4hrend er gl\u00fccklich die Bl\u00e4tter fra\u00df. Sp\u00e4ter kam Kithaka an einem umgefallenen Baum vorbei und kratzte sich daran den Bauch.<br \/>\nZur Schlammbadzeit wollte Shukuru ihre Milch nicht trinken. Nur Bongo, Vuria, Teleki, Narok, Barsilinga, Bomani, Orwa, Ishanga, Kanjoro und Suguta nahmen heute am Bad teil. Kainuk nahm Lemoyian mit unter einen Baum, wo sie sich entspannten, w\u00e4hrend die anderen langsam wieder zu den Weidegr\u00fcnden gingen. Der Nachmittag war sonnig, und die Waisen grasten unter den B\u00e4umen, um so weit wie m\u00f6glich der hei\u00dfen Sonne aus dem Weg zu gehen. Am Abend gingen sie noch einmal am Schlammloch vorbei, und dieses Mal w\u00e4lzten sie sich alle.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/25201635929-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Barsilinga spielt mit Garzi<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 23. Januar 2016<\/strong><br \/>\nBomani und Vuria hingen hinterher, als die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden gingen. Als die zwei Jungs bemerkten, dass ihre Freunde schon im Busch verschwunden waren, rannten sie los, um sie einzuholen. Vuria, der bei Olympia zweifellos die Goldmedaille holen w\u00fcrde, \u00fcberholte Bomani, der dagegen aussah, als ob er auf der Stelle rennen w\u00fcrde. In den Weidegr\u00fcnden hatten Orwa und Barsilinga ein leichtes Kr\u00e4ftemessen. Sp\u00e4ter ging Barsilinga zu Kanjoro und forderte ihn zu einem Ringkampf heraus. Kithaka vertrieb sich die Zeit mit Kratzen an den Felsen, w\u00e4hrend Narok alleine auf dem Boden herumrollte.<br \/>\nBeim Schlammbad war es hei\u00df, doch erstaunlicherweise hatten die Waisen trotzdem keine Lust auf ein Bad. Sie soffen nur Wasser, bevor sie weitergrasten. Es war ein ruhiger Nachmittag, und die Waisen konzentrierten sich aufs Grasen. Am Abend kratzten sich Kanjoro und Bongo noch eine Weile an den B\u00e4umen, ehe sie zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/2520164148-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bomani und Vuria beim Wettrennen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 24. Januar 2016<\/strong><br \/>\nVuria und Bongo hatten einen heftigen Streit, als sie heute Morgen aus den Gehegen kamen. Es schien, als w\u00e4ren beide mit dem Gedanken an einen Kampf aufgewacht, und dieser dauerte eine ganze Weile, bis beide Jungs ersch\u00f6pft waren. Erst dann begannen sie zu grasen. Kithaka kratzte sich an einem umgest\u00fcrzten Baum. Narok forderte Orwa zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus, und als das beendet war, rollte sie sich auf dem Boden herum. Barsilinga lud Laragai zu einem Ringkampf ein, ohne zu wissen, welchen \u00c4rger er sich damit einhandelte. Laragai versteht bei so etwas keinen Spa\u00df und nahm die Herausforderung sehr ernst. Sie wollte auf keinen Fall untersch\u00e4tzt werden, weil sie ein M\u00e4dchen ist oder relativ klein. Laragai kann wie eine Biene stechen, wenn man ihr falsch kommt, und sie beschloss, Barsilinga einen harten Kampf zu liefern, den er so schnell nicht vergessen w\u00fcrde. Es dauerte nur eine Minute, bis Barsilinga kehrt machte und wie um sein Leben rannte. Laragai ging mit hocherhobenem Kopf davon, in der Gewissheit, Barsilinga eine Lektion erteilt zu haben, die er den anderen Jungs erz\u00e4hlen w\u00fcrde.<br \/>\nZur Schlammbadzeit hatten Orwa und Kanjoro ein leichtes Kr\u00e4ftemessen, das nicht lange andauerte. Nur Kanjoro, Bongo, Narok, Barsilinga und Teleki w\u00e4lzten sich im Schlamm. Am Nachmittag kratzte sich Vuria eine Weile an einem Baum, bevor Kithaka ihn zu einem Kr\u00e4ftemessen abholte. Am Abend kamen die Waisen an einem kleinen Pool vorbei, an dem sich Lemoyian, Orwa und Turkwel Wasser hinter die Ohren spritzten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/25201642925-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Vuria spielt mit Bongo<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 25. Januar 2016<\/strong><br \/>\nVuria und Bongo begannen den Tag mit einem aufw\u00e4rmenden Ringkampf. Orwa rollte sich unterdessen allein auf dem Boden herum. Shukuru verbrachte einige Zeit damit, ihren Hintern an einem Ameisenh\u00fcgel zu kratzen. Kurz darauf schlossen sich Makireti, Kasigau, Kilabasi, Chaimu und Kilaguni den Waisen an. Chaimu und Kilaguni hatten wir schon einige Zeit nicht mehr gesehen. Turkwel und Barsilinga eskortierten Chaimu und Kasigau zur Tr\u00e4nke, wo sie etwas Wasser soffen. Danach spielte Chaimu mit Kasigau und sp\u00e4ter auch mit Teleki. Teleki warf das Handtuch und versuchte sich lieber an Kilabasi und danach an Kilaguni.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden verwickelte Orwa Kasigau in ein Kr\u00e4ftemessen, und Garzi unterdessen Barsilinga. Beim Schlammbad hatten Kithaka und Barsilinga eine Meinungsverschiedenheit, doch es war nicht ganz klar, worum es ging. Sie entschieden jedenfalls, das Problem mit einem Ringkampf zu l\u00f6sen. Nur Kilaguni, Kanjoro, Kasigau, Bongo und Chaimu w\u00e4lzten sich heute im Schlammloch. Danach forderte Kasigau Orwa heraus, und die beiden rangelten eine ganze Weile miteinander.<br \/>\nAm Nachmittag graste die Herde westlich des Ithumba-Bergs. Am Abend waren die Temperaturen noch immer recht hoch, und die Herde ging noch einmal am Wasserloch vorbei. Bis auf Kilaguni nahmen alle an diesem abendlichen Bad teil, mit dem die Aktivit\u00e4ten des Tages beendet wurden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/25201644534-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Shukuru beim Einstauben<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 26. Januar 2016<\/strong><br \/>\nBarsilinga verlie\u00df sein Gehege und begann, sich an den nahegelegenen Felsen zu kratzen. Drau\u00dfen im Busch veranstalteten Garzi und Barsilinga ein Kr\u00e4ftemessen, w\u00e4hrend Lemoyian zusammen mit Kainuk graste. Sp\u00e4ter hatte Kanjoro eine Meinungsverschiedenheit mit Teleki, sodass sie sich gegenseitig herumschubsen mussten. Die Schubserei lockte Kithaka und Barsilinga an, die in der N\u00e4he grasten und nun ebenfalls zu raufen begannen. Kanjoro \u00e4rgerte es, dass sie es ihnen nachmachten, und er unterbrach sein Spiel mit Teleki, um zu den beiden Jungs hin\u00fcber zu gehen und sie wegzuschieben.<br \/>\nZur Schlammbadzeit war es sehr hei\u00df, aber nur Kanjoro, Bongo und Vuria w\u00e4lzten sich im Schlammloch. Laragai hatte am Ufer einen lockeren Ringkampf mit Kithaka. Kurz nachdem Vuria aus dem Wasser gekommen war, kratzte er sich das Hinterteil an den nahegelegenen B\u00e4umen. Am Nachmittag war es noch immer hei\u00df, und Garzi ruhte sich unter einem schattigen Baum aus. Er stritt sich mit Kithaka um den Schatten, den er zuerst gefunden hatte, und die Auseinandersetzung f\u00fchrte zu einem Kampf. Orwa, der sich nicht weit von den beiden Jungs entfernt im Schatten entspannte, bot sich als Vermittler an und stellte den Frieden wieder her. Er schien aber nicht ganz unvoreingenommen zu sein, sondern eher Garzi zu bevorzugen, der einer der vier Jungs ist, mit denen er sein Gehege teilt. Als Kithaka klar wurde, dass Orwa auf Garzis Seite war, hatte er keine andere Wahl, als sich friedlich zur\u00fcckzuziehen, denn gegen die beiden kam er nicht an.<br \/>\nAm Abend kamen die Waisen an einem kleinen Wasserloch vorbei, und Bongo, Shukuru, Kanjoro, Barsilinga und Lemoyian k\u00fchlten sich darin ab. Nach ihrem kurzen Bad kratzten sich Shukuru und Bongo noch an einem Baum.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/25201645430-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Garzi spielt mit Barsilinga<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 27. Januar 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen teilten die Waisen sich alles. Kithaka teilte sein Futter mit Kanjoro, Barsilinga mit Vuria, Laragai mit Teleki, Bomani mit Narok und Kainuk mit Turkwel. Kithaka und Garzi nahmen dann an einem aufw\u00e4rmenden Kr\u00e4ftemessen teil. Teleki und Shukuru staubten sich etwas mit Erde ein. Barsilinga ging nichtsahnend dicht an Shukuru vorbei und sie drohte ihm, indem sie ihren Kopf hob und die Ohren aufstellte. Barsilinga machte kehrt und traf auf Turkwel. Die beiden umschlangen ihre R\u00fcssel, bevor Barsilinga davonging und weitergraste. Lemoyian forderte Bomani zum Ringkampf heraus. Als das Spiel zu Ende zu sein schien, schlich Lemoyian langsam hinter Bomani her, und als die Gelegenheit g\u00fcnstig war, versuchte er, ihn zu besteigen. Mutara und Suguta schlossen sich den Waisen im Kanziku-Gebiet an. Es scheint, als ob Ishanga die beiden wieder verlassen hat und zu einer anderen Gruppe gewechselt ist. Ishanga wird sich wohl nie dauerhaft einer Herde anschlie\u00dfen oder ihre eigene gr\u00fcnden &#8211; wenn sie es tut, dann wohl nur mit ihren eigenen Kindern.<br \/>\nKurz vor der Schlammbadzeit kamen Makireti, Kilabasi, Kasigau, Chaimu und Kilaguni dazu und eskortierten die Waisen zum Schlammloch. Dort nahmen nur Shukuru, Narok, Laragai, Kanjoro, Mutara, Kilaguni, Kilabasi, Suguta, Kasigau, Chaimu und Vuria am W\u00e4lzen teil. Kasigau kletterte auf Kanjoro herum, w\u00e4hrend sie noch im Wasser waren. Chaimu spritzte Wasser mit ihrem R\u00fcssel herum, w\u00e4hrend Laragai fr\u00f6hlich durch das Wasser watete. Bomani und Lemoyian g\u00f6nnten sich ein Staubbad. Kasigau und Kilaguni waren die letzten, die aus dem Wasserloch kamen. Chaimu kam sehr aufgeregt heraus und jagte im dichten Geb\u00fcsch herum. Sie trat schlie\u00dflich gegen einen Stein und stie\u00df sich dabei den Fu\u00df an, was ihre fr\u00f6hlich aufgeregte Stimmung abrupt beendete.<br \/>\nAm Nachmittag grasten die Waisen im Kanziku-Gebiet, und am Abend schlossen sich ihnen Rapsu und Taita an. Als es Zeit f\u00fcr den Heimweg war, blieben Kanjoro, Suguta und Mutara bei Taita, Rapsu und den halbunabh\u00e4ngigen Waisen zur\u00fcck. Diese Gruppe kam sp\u00e4ter auf dem Weg zum Kalovoto noch einmal an den Stallungen vorbei.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/252016544-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Barsilinga frisst zusammen mit Vuria<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 28. Januar 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein ruhiger und k\u00fchler Morgen, nachdem es in der Nacht 7mm Niederschlag gegeben hatte. Kanjoro, Suguta und Mutara waren vor den Gehegen. Orwa ging zu Kanjoro und sie umschlangen zur Begr\u00fc\u00dfung ihre R\u00fcssel. Es folgte eine lange Unterhaltung zwischen Orwa und Kanjoro. Orwa fragte offenbar, wie es sich anf\u00fchlte, die Nacht drau\u00dfen zu verbringen, und Kanjoro berichtete wohl, dass alles gut war. Bongo, Narok und Bomani verbrachten einige Zeit damit, sich an den umliegenden Felsen zu kratzen.<br \/>\nSp\u00e4ter im Busch forderte Orwa Narok zu einem Ringkampf heraus, w\u00e4hrend Kanjoro Teleki zu Leibe r\u00fcckte. Nachdem Narok sich ergeben hatte, ging Orwa auf die Suche nach neuen Gegnern und wurde von Mutara aufgefordert. Ihr Spiel war aber nur kurz, da es noch fr\u00fch am Morgen war und sie langsam ernsthaft mit Grasen beginnen mussten. Als die Schlammbadzeit n\u00e4herr\u00fcckte, unterbrach Shukuru das Grasen, um sich einzustauben. Kithaka und Barsilinga hatten ein leichtes Kr\u00e4ftemessen. Zur Schlammbadzeit war es nicht besonders warm, sodass nur Mutara, Bongo und Kanjoro sich zum Baden durchringen konnten.<br \/>\nAm Nachmittag grasten die Waisen auf der Ostseite des Ithumba-Bergs. Kainuk fra\u00df ein St\u00fcck von den anderen entfernt und schrie pl\u00f6tzlich laut auf, sodass alle erstarrten. Turkwel, die Kainuks engste Freundin ist, war zuerst bei ihr. Sie untersuchte Kainuk, um herauszufinden, was los war und steckte ihr den R\u00fcssel in den Mund, um sie zu beruhigen. Dadurch f\u00fchlte Kainuk sich besser und graste weiter. Turkwel blieb dann den Rest des Tages in ihrer N\u00e4he.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/2520165255-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Suguta spielt an den Stallungen mit Orwa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 29. Januar 2016<\/strong><br \/>\nDie Jungs waren heute Morgen sehr verspielt. Kithaka und Barsilinga begannen damit und veranstalteten ein kurzes Kr\u00e4ftemessen. Barsilinga beendete das Spiel mit Kithaka, doch da er seine Technik weiter verbessern wollte, bat er Bomani um eine Trainingseinheit. Bomani, dessen Sto\u00dfz\u00e4hne noch nicht herausgekommen sind, nahm die Herausforderung sofort an. Die beiden spielten eine Weile, bis Orwa hinzukam und Barsilinga wegschubste, um sich selbst mit Bomani aufzuw\u00e4rmen. Die anderen Jungs Bongo und Vuria gaben auch ihr bestes in einem Ringkampf, der unentschieden endete. Orwa h\u00f6rte dann auf, mit Bomani zu spielen und rangelte eine Weile mit Kanjoro, bis auch dieses Spiel unentschieden ausging.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden spielte Barsilinga mit Garzi, bis Laragai Garzi abl\u00f6ste. Laragai, die immer ihren ganzen Elan in das steckt, was sie tut, ging als Sieger aus dem Match hervor. Narok verwickelte Orwa in eine kleine Rangelei, w\u00e4hrend der kleinste, Lemoyian, mit Bomani spielte. Zur Schlammbadzeit schien die Sonne sehr sch\u00f6n, doch trotzdem nahmen nur Bongo und Kanjoro am W\u00e4lzen teil. Kithaka und Bomani entspannten sich unter einem Baum, gingen aber sp\u00e4ter aufeinander los und k\u00e4mpften um den Schatten. Das ging so weiter, bis sie bemerkten, dass ihr Kampf sinnlos war, da sie sich gegenseitig aus dem Schatten gedr\u00e4ngt hatten und nun in der Sonne rauften! Der Nachmittag verlief ruhig, und am Abend gingen die Waisen noch einmal auf ein abschlie\u00dfendes Bad am Wasserloch vorbei.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/25201653026-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Barsilinga und Bomani (rechts)<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 30. Januar 2016<\/strong><br \/>\nLaragai wachte heute in Spielstimmung auf. Vor den Stallungen rannte sie aufgeregt auf und ab, bis sie ausrutschte und hinfiel. Sie stand auf, ging davon und begann zu grasen. Narok, Bongo, Barsilinga und Turkwel kratzten sich eine Weile an den Felsen. Orwa umschlang seinen R\u00fcssel mit denen von Sities und Kainuk, um guten Morgen zu sagen. Als er aber zu Kanjoro kam, verwandelte sich die Begr\u00fc\u00dfung in ein Kr\u00e4ftemessen. Der Himmel war voller Wolken, und die Waisen grasten im Kanziku-Gebiet. Es war ein ruhiger Vormittag, und es gab kaum Spiele unter den Waisen.<br \/>\nZur Schlammbadzeit traute sich niemand ins Wasser, da es sehr k\u00fchl war. Barsilinga und Garzi trainierten eine Weile miteinander. Vuria, der in der N\u00e4he stand, kam seinen Freund Garzi zu Hilfe. Als Garzi sah, dass Vuria sich n\u00e4herte, ging er zur Seite und w\u00fcnschte ihm viel Erfolg bei dem Ringkampf. Am Nachmittag machten sich die Waisen im Imenti-Gebiet breit.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/2520165342-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Laragai in verspielter Stimmung<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 31. Januar 2016<\/strong><br \/>\nVuria und Orwa umschlangen ihre R\u00fcssel, kurz nachdem sie am Morgen aus den Gehegen gekommen waren. Kurz darauf forderte Kainuk Bongo zum Ringkampf heraus. Kainuk legte sich schlie\u00dflich hin, w\u00e4hrend Bongo seinen Spa\u00df daran hatte, sie zu schubsen. Nachdem er mit Kainuk gespielt hatte, suchte Bongo nach Vuria, der sein \u00fcblicher Spielkamerad geworden ist. Als er ihn gefunden hatte, dauerte es nicht lange, bis sie ihre R\u00fcssel ineinander verwickelt hatten und das Kr\u00e4ftemessen begann. Kithaka kam an einem umgest\u00fcrzten Baum vorbei, an dem er seinen Bauch kratzte. Kanjoro, Mutara und Suguta schlossen sich den Waisen gegen 7 Uhr an. Teleki ging direkt zum Kr\u00e4ftemessen mit Kanjoro \u00fcber, verlor aber leider.<br \/>\nZur Schlammbadzeit bekamen die Waisen Besuch von den Ex-Waisen, die wir seit fast einer Woche nicht gesehen hatten. Sie tauchten rechtzeitig zum Besuch von Dame Daphne und Angela Sheldrick am Wasserloch auf. Sie blieben eine Stunde da, w\u00e4hrend sie sich im Schlamm w\u00e4lzten und staubbadeten und brachen erst auf, nachdem sie von alledem genug hatten. Auch Wendis Baby Wiva schloss sich den Erwachsenen beim Bad an, aber von den abh\u00e4ngigen Waisen wollte nur Bongo mitmachen. Seine Freunde gingen zur\u00fcck zum grasen, gleich nachdem sie ihre Milch getrunken hatten. Chyulu kam mit den Waisen mit, weil sie Lemoyian so gern hat. Sp\u00e4ter am Abend eskortierte Chyulu die Waisen zu den Stallungen zur\u00fcck, wo sie wieder auf ihre Gruppe traf, die dort \u00fcber eine Stunde auf sie gewartet hatte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/25201653759-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Vuria begr\u00fc\u00dft Orwa<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-januar-2016\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freitag, 1. Januar 2016 Fr\u00fch am Morgen, noch vor 6 Uhr, meldeten sich die Ex-Waisen an den Stallungen und w\u00fcnschten den Kleinen ein gutes neues Jahr. Sobald die Waisen herausgekommen waren, begr\u00fc\u00dfte Narok noch einmal Kinna pers\u00f6nlich, indem sie beide ihre R\u00fcssel umschlangen. Sp\u00e4ter widmete sie sich Chyulu und sie ber\u00fcsselten sich ebenfalls. 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