{"id":7572,"date":"2016-03-01T13:09:16","date_gmt":"2016-03-01T12:09:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=7572"},"modified":"2016-03-01T13:09:16","modified_gmt":"2016-03-01T12:09:16","slug":"umani-springs-januar-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umani-springs-januar-2016\/","title":{"rendered":"Umani Springs Januar 2016"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 1. Januar 2016<\/strong><br \/>\nEs begann ein sch\u00f6ner Tag f\u00fcr die Babys, als sie aus ihren Gehegen kamen. Sie gingen in den Wald und suchten nach Vegetation zum Fressen. Lima Lima \u00fcbernahm die volle Verantwortung und f\u00fchrte die ganze Herde hinaus. Sogar die beiden Leitk\u00fche waren einverstanden. Nach einer langen Wanderung mit den Keepern bis zu den Chyulu-Bergen und zur\u00fcck ging Ngasha Lima Lima bereitwillig hinterher, denn er wusste, dass es bald Zeit f\u00fcr die Milchflaschen und das Schlammbad war.<br \/>\nAls die anderen sahen, dass Lima Lima schnell zu rennen begann und die Keeper \u00fcberholte, wussten auch sie, dass es Zeit f\u00fcr die F\u00fctterung war. Ihnen war klar, dass Lima Lima versuchen w\u00fcrde, mehr als den ihr zustehenden Anteil zu bekommen. Also wollten alle mit ihr Schritt halten, damit sie nicht ihre Flaschen vom Boden aufheben w\u00fcrde. Die Keeper gaben ihr bestes, die gierige Lima Lima zur\u00fcckzuhalten, doch sie kam nat\u00fcrlich trotzdem durch, indem sie einfach um sie herumlief. Nachdem die Waisen ihre Milch bekommen hatten, bespritzten sie sich die Brust mit Wasser, denn es war sehr warm.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/2920165018-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lima Lima f\u00fchrt die Babys hinaus<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 2. Januar 2016<\/strong><br \/>\nAls Sonje heute Morgen aus dem Gehege kam, juckte es sie sehr und sie musste sich erst einmal den Hintern kratzen. Dann legte sie sich auf den Boden, damit ihr Liebling Ziwa auf ihr herumklettern konnte, und Ziwa rubbelte sein Hinterteil an ihr, wie sie es vorher am Felsen getan hatte. Die anderen Jungs Ngasha und Faraja wollten auch mitmachen, und Sonje hatte nichts dagegen. Sie hatten alle viel Spa\u00df. Als die anderen genug hatten, blieb Ziwa noch da, denn er ist Sonjes Liebling und durfte auf ihrem R\u00fccken reiten.<br \/>\nDie Waisen fra\u00dfen heute sehr still, und einige B\u00fcffel hatten sich im Wald am Rand des Weges versteckt, den die Waisen entlang gingen. Zongoloni, Ngasha und Jasiri sahen sie zuerst, und danach erst die Keeper mit Murera, die hinter ihnen liefen. Die B\u00fcffel kamen heraus, entschieden dann aber, sich aus dem Staub zu machen, und rannten in alle Richtungen davon. Sonje und Murera gingen mit ihren Keepern zur\u00fcck und versuchten, mit den anderen Waisen mitzuhalten, die vor der gro\u00dfen B\u00fcffelherde weggelaufen waren.<br \/>\nDie Waisen gingen sehr weit, um nicht wieder auf die B\u00fcffel zu treffen, die sie gesehen hatten. Dabei kreuzten sie die Wege der wilden Elefanten, von denen ein paar noch in der N\u00e4he waren. Murera ging zu den Keepern zur\u00fcck, um den wilden Elefanten aus dem Weg zu gehen, sodass diese ihr nicht die Babys aus ihrer Herde stehlen konnten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/2920165255-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje spielt mit den Babys<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 3. Januar 2016<\/strong><br \/>\nMurera nahm ihren Babybullen Ziwa mit, um den sie sich &#8211; zusammen mit Sonje &#8211; tags\u00fcber k\u00fcmmert. In der Nacht sind Ngasha und Faraja f\u00fcr das Aufpassen zust\u00e4ndig, denn sie sind seine Nachbarn. Murera brachte Ziwa zum Kratzfelsen. Auf dessen anderer Seite fand sie ein kleines, von wilden Elefanten gegrabenes Loch und machte ein paar Aufw\u00e4rm\u00fcbungen darin. Sie streckte die Hinterbeine, um f\u00fcr die lange Wanderung fit zu sein. Am fr\u00fchen Morgen sind die Muskeln in ihren Beinen immer noch etwas steif, und wenn sie sie gut streckt, ist es leichter f\u00fcr Murera, zu laufen und mit den anderen mitzuhalten.<br \/>\nAls sie beim Staubbad ankamen, rollten sich alle jungen Waisen fr\u00f6hlich darin herum. Ziwa wurde von der unberechenbaren Zongoloni geschubst; sie kann manchmal nett sein, aber manchmal auch frech und ruppig zu ihren Freunden, die kleinere Sto\u00dfz\u00e4hne haben und weniger konfliktfreudig sind. Ziwa schrie laut auf, und Murera und Sonje kamen ihm zu Hilfe und sorgten daf\u00fcr, dass er nicht zwischen den anderen Elefanten eingeklemmt wurde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/29201653441-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera und Ziwa am Kratzfelsen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 4. Januar 2016<\/strong><br \/>\nNgasha und Sonje waren heute Morgen sehr aktiv und warteten darauf, dass der Tag endlich begann. Ngasha kletterte \u00fcber die Rampe, an der die Elefanten aus dem LKW aussteigen, wenn sie neu nach Umani kommen, w\u00e4hrend Sonje unten an der Seite stand und darauf wartete, dass Ngasha von oben mit ihr spielen w\u00fcrde. Sie hielten sich gegenseitig die R\u00fcssel, was eine sch\u00f6ne Begr\u00fc\u00dfung ist und eine M\u00f6glichkeit, sich dar\u00fcber auszutauschen, wie sie in der Nacht geschlafen hatten. Lima Lima kam an einem Baumstamm vorbei, der auf dem Boden lag und den Weg nach drau\u00dfen blockierte. Sie kratzte sich zuerst die Brust daran und sp\u00e4ter auch noch das Hinterteil.<br \/>\nAls die Herde auf der Suche nach geeigneter Erde f\u00fcr ein Staubbad war, sahen die Babys, dass auch ihre wilden Freunde in der Nacht da gewesen waren. Ziwa schnupperte am Dung der wilden Elefanten und steckte sich etwas davon in den Mund. So lernte er mehr dar\u00fcber, was die wilden Elefanten in der Gegend fressen, um genug N\u00e4hrstoffe aufzunehmen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/29201653557-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha und Sonje (unten)<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 5. Januar 2016<\/strong><br \/>\nJasiri konnte nicht bis zum Schlammbad warten, um sich die Insekten von seinem K\u00f6rper zu kratzen. Er benutzte schon vorher einen Pfosten, der in seiner N\u00e4he stand. Jasiri wusste, dass sich das Wetter \u00e4ndern und es sehr bew\u00f6lkt werden w\u00fcrde, daher nahm er nicht am Schlammbad teil.<br \/>\nMurera und Ziwa brachen in eine andere Richtung auf, w\u00e4hrend die Keeper noch beim Mittagessen sa\u00dfen. Murera ging mit Ziwa und Sonje zu einem neuen Ort, wo sie grasten. Die anderen Waisen verst\u00e4ndigten sich mit Hilfe der tiefen Infraschall-T\u00f6ne mit ihren Freunden und versuchten, Murera zur\u00fcckzurufen statt auf die lange Wanderung zu den Chyulu-Bergen aufzubrechen. Als sie zur\u00fcckkamen, ging die ganze Herde zufrieden ihren menschlichen Familienmitgliedern hinterher, die ihre Namen riefen und ihnen alle m\u00f6glichen Kosenamen gaben, die die Babys gerne von ihren Keepern h\u00f6ren. Sie wanderten den ganzen Tag und suchten dabei nach frischer Vegetation. Pl\u00f6tzlich tauchten ein paar Buschb\u00f6cke aus dem dichten Geb\u00fcsch auf und rannten davon, was selbst die Keeper f\u00fcr einen Moment erschreckte. Sie dachten zuerst, dass ihnen ein wilde Katzen gefolgt w\u00e4ren, doch zum Gl\u00fcck war alles in Ordnung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/2920169646-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jasiri beim Kratzen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 6. Januar 2016<\/strong><br \/>\nZongoloni war heute Morgen beim Spielen dabei, Ziwa zu \u00e4rgern, der j\u00fcnger und kleiner ist als sie. Ziwa rollte sich gerade auf dem Boden herum und bewarf sich mit Staub. Als Zongoloni das sah, n\u00e4herte sie sich ihm, um auf seinen R\u00fccken zu klettern. Ziwa m\u00fchte sich ab, um sich von Zongoloni zu befreien, doch sie war st\u00e4rker und au\u00dferdem sehr schwer. Die Keeper und Murera kamen Ziwa zu Hilfe und konnten die beiden trennen. Danach gingen alle Waisen zusammen auf ihre Wanderung zu den Umani-H\u00fcgeln. Nach einer Weile schienen die Babys m\u00fcde zu sein und machten eine Pause unter den B\u00e4umen. Sie k\u00fchlten sich im Schatten ab, denn ihre K\u00f6rper waren schon ordentlich aufgeheizt bei dem warmen Wetter.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/29201691334-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni klettert auf Ziwa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 7. Januar 2016<\/strong><br \/>\nAls die Babys heute zu dem frischen Gras in den Weidegr\u00fcnden kamen, fiel Murera zur\u00fcck; sie beschwerte sich kollernd bei den Waisen, die so schnell vorneweg liefen. Die Keeper verstanden, dass Murera nicht wollte, dass Sonje und Lima Lima noch weiter in die Richtung gingen, die sie gerade eingeschlagen hatten und dass sie nicht so schnell gehen sollten. Alle Babys hielten an, um zu horchen, wor\u00fcber Murera schimpfte. Zongoloni und ein paar andere vertrieben sich die Zeit damit, Akaziengr\u00fcn zu sammeln, w\u00e4hrend sie darauf warteten, dass Murera sie einholte und dorthin f\u00fchrte, wo sie hingehen wollte.<br \/>\nNachdem sie an der richtigen Stelle angekommen waren, hielt Lima Lima pl\u00f6tzlich inne, als sie das Fahrzeug h\u00f6rte, das ihre Milch brachte. Sie \u00e4nderten daraufhin alle die Richtung und rannten zu ihren Flaschen. Lima Lima, Zongoloni und Jasiri waren ganz vorne mit dabei. Das hei\u00dfe Wetter hielt an, und so gingen die Babys nach der Milchf\u00fctterung zum Wasserloch, um ihre \u00fcberhitzten K\u00f6rper abzuk\u00fchlen. Danach staubten sie sich noch in der lockeren Erde ein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/29201691710-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Babys grasen am fr\u00fchen Morgen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 8. Januar 2016<\/strong><br \/>\nNgasha schloss sich am fr\u00fchen Morgen seinen Freunden an, die sich in der Erde herumrollten. Danach gingen sie alle zusammen in den Wald. Nach dem Staubbad eilten die Waisen zu den Chyulu-Bergen und folgten dabei den Fu\u00dfabdr\u00fccken und dem Geruch der wilden Elefanten, die in der Nacht ihre Gehege besucht hatten.<br \/>\nNach dem mitt\u00e4glichen Schlammbad waren die Waisen sehr verspielt und tummelten sich beim Staubbad. Lima Lima genoss das Einstauben sehr; sie sa\u00df auf ihrem Hintern und drehte ihren Kopf lustig herum. Sie schaute ihre Keeper an und unterhielt die G\u00e4ste, die in Umani zu Besuch waren und es sehr genossen, Lima Lima in so lustigen Positionen beim Staubbaden zuzusehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/29201692020-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha spielt auf den Boden<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 9. Januar 2016<\/strong><br \/>\nSonje kam aus dem Gehege und war bereit f\u00fcr den neuen Tag. Pl\u00f6tzlich juckte ihr Hals sehr, und sie ging zur Laderampe und kratzte sich dort an der Wand. Ziwa kam auch heraus, traf aber sofort auf die Rabauken Faraja, Ngasha und Jasiri. Sie versperrten ihm den Weg und begannen zu schubsen, sodass er nicht zu seinen Adoptivmamas Murera und Sonje gelangen konnte. Die Jungs sind sehr eifers\u00fcchtig auf ihn, weil er von den Leitk\u00fchen so bevorzugt wird. Wenn diese nicht in der N\u00e4he sind, schubsen sie ihn herum, bis er davonrennt oder die Hilfe einer seiner M\u00fctter sucht. Er rannte zu Sonje, die ihn in die Arme schloss, ihm den Kopf t\u00e4tschelte und ihn wieder beruhigte. Er war froh, vor den ruppigen Jungs in Sicherheit zu sein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201614421-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje kratzt ihren Hals<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 10. Januar 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen kratzte Murera ihr Hinterteil an den umliegenden Felsen. Sonje ging zum Wasserloch, um Wasser zu saufen, doch es war keines darin. Das ganze Wasser war in der Nacht von den wilden Elefanten geleert worden, und sie hatten auch noch die ganze Tr\u00e4nke leer gesoffen. Die Keeper beeilten sich, mehr Wasser hineinzulassen, damit die Waisen auch etwas saufen konnten. Sonje stieg dabei mit allen vieren in die Tr\u00e4nke hinein!<br \/>\nBei der Milchf\u00fctterung machten die Buschb\u00f6cke den Waisen Platz. Als die Elefanten genug Wasser gesoffen hatten, kamen die durstigen Antilopen wieder zur\u00fcck zum Wasserloch. Der freche Ngasha erwischte die nichtsahnende Lima Lima, als sie auf dem Boden spielte, und kletterte auf ihren R\u00fccken. Sie tat ihr bestes, um Ngasha wieder abzusch\u00fctteln, doch er lie\u00df nicht locker. Schlie\u00dflich mussten die Keeper eingreifen und ihn mit erhobenem Zeigefinger zurechtweisen. Er h\u00f6rte auf und schloss sich Faraja beim Grasen im Geb\u00fcsch an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201614748-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera kratzt sich den Hintern<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 11. Januar 2016<\/strong><br \/>\nNach einer k\u00fchlen Nacht \u00fcbernahm heute Morgen Murera die F\u00fchrung \u00fcber die Waisen. Lima Lima machte aber sehr deutlich, dass sie gerne diese Aufgabe \u00fcbernehmen w\u00fcrde. Die Babys auf ihrem Weg in den Wald anzuf\u00fchren, sieht sie als gro\u00dfe Ehre und ist sehr gl\u00fccklich, diese Verantwortung zu \u00fcbernehmen. Bei der ersten guten Gelegenheit kratzte sich Murera, nachdem sie einen sch\u00f6nen Pfosten gefunden hatte. Jasiri, Ngasha und Faraja machten sich einen Spa\u00df daraus, im Wald auf und ab zu jagen. Dabei kollerten sie laut und trampelten kleine B\u00e4ume um. Jasiri fand Sonje beim Ausruhen auf dem Boden. Die anderen Babys kletterten auf ihrem R\u00fccken herum. Sonje liebt es, die kleinen Babys zu unterhalten, und sie f\u00fchlen sich dabei auch sehr von ihr geliebt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201615939-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jasiri kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 12. Januar 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sehr gesch\u00e4ftiger Morgen f\u00fcr alle unsere Elefanten. Als sie herauskamen, begann jedes der Babys gleich damit, sich den K\u00f6rper zu kratzen; sie hatten wohl das Gef\u00fchl, den Tag nicht beginnen zu k\u00f6nnen, ohne das erledigt zu haben. Ziwa war der erste, gefolgt von Lima Lima. Lima Lima ging sp\u00e4ter mit den anderen Waisen zum Buschland an den Kenze-H\u00fcgeln, um dort gr\u00fcneres Futter zu finden. Quanza fand etwas sehr weiches Gras zum Fressen, und dann wanderten sie alle zum Wasserloch, um noch ein paar leckere Wasserpflanzen zu suchen.<br \/>\nNgasha und Faraja kamen an einer sehr gro\u00dfen Schildkr\u00f6te vorbei, die sich m\u00fchsam durch den Wald k\u00e4mpfte und den Elefanten den Weg versperrte. Die Schildkr\u00f6te blieb stehen, damit die Elefanten nicht auf sie treten w\u00fcrden, und Ngasha ber\u00fcsselte sie. Die Keeper ermahnten ihn, sie nicht zu st\u00f6ren, doch die Schildkr\u00f6te zog sich nur in ihren Panzer zur\u00fcck und wartete bis Ngasha fertig war. Auf diese Weise konnte er ihr keinen Schaden zuf\u00fcgen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/2102016245-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ziwa kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 13. Januar 2016<\/strong><br \/>\nEin langer Tag des Grasens begann, als die Babys aus ihren Gehegen kamen und die Keeper abwarteten, um zu sehen, wohin sie heute gehen wollten. In der Richtung, die Lima Lima und ihre Freunde einschlugen, flatterten viele Schmetterlinge herum. Zongoloni spielte mit ihnen, w\u00e4hrend die anderen herumjagten und dabei viele B\u00e4ume umstie\u00dfen und die kleineren Tiere des Waldes verjagten. Lima Lima tr\u00f6tete sehr laut mit ihrem R\u00fcssel, und Sonje und Ziwa liefen ihr und Murera hinterher.<br \/>\nAls die Babys zur Milchf\u00fctterung kamen, sahen sie sehr m\u00fcde aus. Sie gingen trotzdem schwimmen und badeten elegant. Sonje schwebte im Wasser und hatte den R\u00fcssel hoch \u00fcber ihren Kopf gehoben. Als sie aus dem Wasser gekommen waren, ging Faraja zum Staubbad und rubbelte dort seinen Hintern trocken.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21020162826-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Quanza tummelt sich auf dem Boden<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 14. Januar 2016<\/strong><br \/>\nDie verspielten Babys gingen zur Laderampe f\u00fcr die neuen Elefanten und einige kletterten hinauf. Murera ging auf die andere Seite, denn sie konnte nicht so einfach hinauf springen wie die anderen jungen Waisen. F\u00fcr Ziwa dagegen war es ein Kinderspiel. Ngasha und sein Freund Faraja machten sich inzwischen f\u00fcr ihren \u00fcblichen Ringkampf bereit. Als Ngasha bei Faraja angekommen war, umschlangen sie ihre R\u00fcssel und schoben sich gegenseitig hin und her und in den Wald.<br \/>\nZwei wilde Elefantenbullen kamen bis zum Wasserloch heran, w\u00e4hrend die Babys noch immer soffen und ein paar von ihnen noch badeten. Ziwa bemerkte sie und hob seinen R\u00fcssel, um nach ihnen zu schnuppern, als sie noch weit entfernt waren, noch bevor die Keeper etwas mitbekommen hatten. Sonje ging besch\u00fctzend zu ihrem Baby Ziwa, und auch Lima Lima und Zongoloni zogen sich zur\u00fcck, um den wilden Bullen aus dem Weg zu gehen. Als die Bullen die Keeper witterten, verschwanden sie wieder im Wald; sie sind noch immer ein wenig \u00e4ngstlich, wenn sie Menschen riechen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201622015-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen spielen am Morgen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 15. Januar 2016<\/strong><br \/>\nSonje kam heute Morgen schnell herausgerannt, eilte zu einer Ecke und sah sich dort nach einem Baum oder Felsen um, an dem sie ihre Hinterbeine kratzen konnte. Lima Lima sah, wie sie sich beeilte, und ging hinterher, denn auch sie nervten die Insekten an ihrem K\u00f6rper. Als sich alle Elefanten fertig gekratzt hatten und sich auf den Weg zum Grasen in den Wald machten, begann es, heftig zu regnen, und das durchkreuzte beinahe alle Pl\u00e4ne f\u00fcr den Tag. Es regnete wie aus Eimern und dauerte l\u00e4nger als erwartet. Der Regen machte manchen der j\u00fcngeren Waisen zu schaffen, und Ziwa suchte nach etwas, unter dem er seinen Kopf verstecken konnte. Das einzige, was ihm einfiel, war, nach Sonje und Murera zu suchen, damit er seinen Kopf unter ihren gro\u00dfen Ohren verstecken konnte. Die Keeper hatten gro\u00dfe Regenschirme und Regenm\u00e4ntel dabei, unter denen sie vor dem Regen gesch\u00fctzt waren, w\u00e4hrend sie auf die Babys aufpassten und sicherstellten, dass es Murera und Sonje gut ging.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201622842-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lima Lima kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 16. Januar 2016<\/strong><br \/>\nSonje begann den Tag damit, soviel sie konnte zu fressen, um ihren Magen zu f\u00fcllen, ehe sie sich den anderen Waisen anschloss, die bereits in den Busch aufgebrochen waren. Ziwa und Ngasha kamen an ein paar sehr gro\u00dfen umgefallenen Baumst\u00e4mmen vorbei, die perfekt geeignet zum Kratzen waren. Ziwa und Sonje fingen sofort an, sich daran zu schuffeln, und es dauerte nicht lange, bis Lima Lima sich ihnen anschloss und sich mit ihrem Hinterteil daran zu schaffen machte. Die anderen Waisen kamen ein paar Minuten sp\u00e4ter dazu; es war ein herrlicher Anblick, wie sie sich alle kratzten wie im siebten Himmel. Murera hatte sich die Felsen zum Kratzen ausgesucht und vergn\u00fcgte sich daran, da sie sich nicht mit den anderen um einen guten Platz streiten wollte. Als sie fertig war, sammelte sie Sonje, Ziwa und den Rest der Gruppe zusammen, und sie gingen zum Wasserloch, wo sie sich abk\u00fchlen konnten. Als sie dort ankamen, waren schon ein paar B\u00fcffel da und genossen das Schlammbad. Die Ankunft der Waisen und ihrer Keeper beendete den Spa\u00df f\u00fcr die B\u00fcffel. Sie rannten in den Busch und \u00fcberlie\u00dfen das Wasserloch den Elefanten, die schnell ihre Milch hinunterschlangen und dann im Wasser abtauchten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201623221-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen kratzen sich im Wald<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 17. Januar 2016<\/strong><br \/>\nSobald Sonje aus ihrem Gehege gekommen war, ging sie zu Ziwas Unterkunft und wartete darauf, dass die Keeper das Tor \u00f6ffnen und ihn herauslassen w\u00fcrden. Sie setzte sich auf den Boden, damit Ziwa und die anderen j\u00fcngeren Waisen mit ihr spielen konnten. Ziwa kam aus seinem Gehege heraus und rannte auf k\u00fcrzestem Wege zu Sonje. Sie kollerten und umschlangen ihre R\u00fcssel zur Begr\u00fc\u00dfung. Jasiri kam als n\u00e4chstes dazu, doch Ziwa hielt ihn davon ab, auf Sonjes R\u00fccken zu klettern, indem er den Platz einfach belegte. Er klammerte sich an sie, sodass Jasiri nicht heran kam, um mit ihr zu spielen. F\u00fcr Ziwa ist Sonje wie eine Mutter; er kann manchmal sehr besitzergreifend sein und will sie ganz f\u00fcr sich allein haben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201623512-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje sitzt bei den Stallungen auf dem Boden<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 18. Januar 2016<\/strong><br \/>\nLetzte Nacht besuchten wieder wilde Elefantenfamilien die Stallungen der Waisen. Unter ihnen waren auch ein paar Babys. Die wilden Gruppen verbrachten einige Zeit am Eingang zu dem Gel\u00e4nde und schnupperten, um den Geruch der Waisen aufzunehmen. Ziwa war am dichtesten bei ihnen, da sein Gehege gleich neben dem Tor ist, und er kollerte ihnen freudig zu. Ngasha und Faraja hoben auch die R\u00fcssel, um ihre Artgenossen zu wittern. Sie streckten ihre R\u00fcssel nach den wilden Elefanten aus, die ihrerseits die R\u00fcssel durch den Elektrozaun steckten. Einer von ihnen bekam dabei leider einen kleinen Schlag ab, sodass sie alle erschraken und davonrannten. Die Waisen blieben zur\u00fcck und quiekten herum, weil sie ihren wilden Freunden folgen wollten.<br \/>\nAm Morgen nahmen die Waisen die F\u00e4hrte auf, und versuchten, ihnen zu folgen. Murera und Sonje wollten aber die wilden Elefanten nicht in der N\u00e4he haben, da sie bef\u00fcrchteten, sie k\u00f6nnten ein paar der j\u00fcngeren Waisen entf\u00fchren. Sie sorgten also daf\u00fcr, dass die Waisen eine andere Richtung einschlugen als die, in die die wilden Herden gegangen waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201624428-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha bereitet mit den F\u00fc\u00dfen etwas Erde vor<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 19. Januar 2016<\/strong><br \/>\nAls die Waisen heute Morgen auf dem Weg in den Busch waren, bewachte Sonje Ziwa gut. Er blieb gern an ihrer Seite und war froh, unter ihrem Schutz zu stehen. Der Rest der Waisen folgte ihnen, und sie dr\u00e4ngelten Ziwa von hinten, damit er etwas schneller ging; die F\u00fctterzeit r\u00fcckte mit jeder Minute n\u00e4her. Quanza f\u00fchrte einen Teil der Gruppe an. Sie kamen in den Weidegr\u00fcnden an Sonje, Ziwa und Lima Lima vorbei, die sich begeistert im Gras w\u00e4lzten und so ihre K\u00f6rper abtrockneten, nachdem sie sich zuvor mit Wasser bespritzt hatten.<br \/>\nLima Lima wehrte sich gegen die frecheren Waisen wie Faraja und Zongoloni, die auf ihren R\u00fccken klettern wollten. Ngasha sprang ihr zur Seite und zog Faraja von ihr herunter, um ihr etwas Ruhe zu verschaffen. Sie legte sich hin und hob ihren R\u00fcssel, um den anderen Waisen zu zeigen, dass sie nicht in der Stimmung f\u00fcr solche Spiele war. Lima Lima signalisierte auch Zongoloni, dass sie sie in Ruhe lassen sollte, und Zongoloni h\u00f6rte auf sie und ging in die andere Richtung, um ein wenig Gr\u00fcnes zu fressen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201624736-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje f\u00fchrt Ziwa spazieren<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 20. Januar 2016<\/strong><br \/>\nDer Tag begann f\u00fcr die Waisen mit einer langen Wanderung in Richtung der Chyulu-Berge. Die Keeper gingen ihnen hinterher, um zu sehen, wo die Waisen am Morgen grasen wollten. Als sich die Gruppe den Bergen n\u00e4herte, sprangen ein paar Antilopen aus den B\u00fcschen und erschreckten die Waisen. Diese rannten schnell zu ihren Keepern zur\u00fcck, die sich alle M\u00fche gaben, sie zu beruhigen. Sie wussten allerdings nicht so recht, was die Waisen erschreckt hatte, da sie die Antilopen im dichten Geb\u00fcsch nicht gesehen hatten. Daher waren die Keeper auch etwas verunsichert, was ihre Sch\u00fctzlinge verschreckt hatte. Faraja und Lima Lima waren besonders erschrocken, und sie stellten ihre Ohren auf und wedelten mit ihnen, um sich abzuk\u00fchlen. Es dauerte eine Weile, doch schlie\u00dflich gelang es den Keepern, alle Waisen zusammenzusammeln und zu beruhigen. Dann f\u00fchrten sie sie zu den nat\u00fcrlichen Wasserl\u00f6chern in der N\u00e4he, und die Waisen konnten sich abk\u00fchlen, denn es war ein ziemlich hei\u00dfer Tag. Ziwa und Zongoloni waren die ersten, die hineinsprangen, dicht gefolgt von den anderen Waisen. Murera hatte sich inzwischen von der Gruppe abgesetzt. Die Keeper l\u00e4uteten das Ende des Schlammbads ein, damit sie sich alle zusammen auf die Suche nach Murera machen konnten. Sonje entdeckte ihre Freundin zuerst, die fr\u00f6hlich im Wald graste, nicht weit von dort, wo die Waisen sich zuvor im Schlamm gew\u00e4lzt hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21020163057-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen wandern zu den Chyulu-Bergen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 21. Januar 2016<\/strong><br \/>\nHeute trafen die Waisen auf ein paar B\u00fcffel, die sich im dichten Geb\u00fcsch um die Umani-H\u00fcgel herum aufhielten und gesch\u00e4ftig grasten. Lima Lima versteckte sich mit Zongoloni hinter ein paar B\u00fcschen. Zongoloni gab Lima Lima ein Zeichen, und daraufhin rannten sie beide zu Murera, die etwas weiter weg graste. Als sie bei ihr ankamen, brach Murera gerade ein paar frische Zweige ab, um das leckere Gr\u00fcn daran zu fressen. Quanza kam in das offene Gel\u00e4nde zur\u00fcck, wo sie ihre Keeper gut sehen und riechen konnte. Ziwa kratzte sich unterdessen seinen Hintern an einem Busch und hatte dabei den Schwanz in die H\u00f6he gestreckt, wie es die Warzenschweine immer tun.<br \/>\nAls die Waisen weiter herumwanderten und grasten, legte sich Faraja eine Weile auf den Boden. Er rollte auf dem Bauch herum und auf die Seiten, um ein paar der Zecken loszuwerden, die an ihm hingen. Quanza schloss sich Faraja auf dem Boden an und machte es ihm nach. Sie lagen beide auf einem Haufen trockener Bl\u00e4tter und rollten sich mit den Beinen aneinander herum, um die Zecken abzukratzen. Sie sahen gl\u00fccklich und zufrieden aus zu zweit.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21020163940-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Babys grasen im Geb\u00fcsch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 22. Januar 2016<\/strong><br \/>\nSonje zeigte heute Morgen wieder, wie lustig sie auf dem Boden sitzen kann. Als sie aus ihrem Gehege kam, ging sie zu dem von Ziwa hin\u00fcber und kollerte ihm eine Begr\u00fc\u00dfung zu. Er antwortete, w\u00e4hrend er darauf wartete, herausgelassen zu werden. Dann setzte sie sich hin, sodass er mit ihr spielen konnte, sobald er herauskam. Sie rollte sich herum und lud so Ziwa ein, auf ihren R\u00fccken zu klettern. Dies tat er nat\u00fcrlich gerne und kratzte sich den Bauch an ihr. Ngasha sah, wieviel Spa\u00df die beiden hatten und wollte mitmachen, doch Ziwa schob ihn weg, weil er Sonje f\u00fcr sich allein haben wollte.<br \/>\nMurera f\u00fchrte die Gruppe dann von den Stallungen weg in den Wald. Dort grasten sie, bis es Zeit war, zum Wasserloch zu gehen, wo ihre Mittagsmilch wartete. Nach ihrer Ankunft dort bekam erst einmal jeder seinen ihm zustehenden Anteil, ehe sie ins Wasser gingen. Sonje wollte nicht schwimmen, sondern watete nur durch das Wasser zur anderen Seite, wo sie graste, bis die anderen Waisen genug gebadet hatten. Die anderen wedelten beim W\u00e4lzen mit den Ohren, um sich besser abzuk\u00fchlen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21020164644-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die verspielte Sonje wartet auf Ziwa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 23. Januar 2016<\/strong><br \/>\nNgasha war heute Morgen sehr hungrig und ging schnell zu den Akazien, um frische Bl\u00e4tter zu fressen. Die anderen Waisen kratzten sich w\u00e4hrenddessen an der Laderampe, bevor sie an den Stallungen aufeinander herumkletterten und spielten. Sonje versuchte, einen Baum umzusto\u00dfen. Sie schob mit aller Kraft, doch der Baum bewegte sich nicht. Als sie sich damit abgefunden hatte, dass sie nicht gegen den Baum gewinnen w\u00fcrde, suchte sie nach Ziwa und ging mit ihm zusammen zum Wasserloch, wo Murera und die anderen Waisen bereits ihren Spa\u00df hatten. Einige der Babys rollten im Wasser herum, w\u00e4hrend andere sich vollspritzten. Sonje und Ziwa gingen hin und setzten sich ans Ufer in den Matsch. Sie wedelten ihre Schw\u00e4nze hin und her, um ein paar Zecken zu vertreiben.<br \/>\nAls von den nahegelegenen H\u00fcgeln ein Trompeten zu vernehmen war, gerieten die Waisen in Panik und rannten aus dem Wasser heraus und zu ihren Keepern. Es dauerte nicht lange, bis ein wilder Bulle auftauchte, der auf dem Weg zum Wasserloch war. Sonje, Ziwa und Zongoloni wollten ihn begr\u00fc\u00dfen, doch als er n\u00e4her kam, bekam Zongoloni doch Angst und rannte trompetend davon. So blieben nur Sonje und Ziwa, um den wilden Freund willkommen zu hei\u00dfen, und sie ber\u00fcsselten sich gegenseitig. Leider witterte der Bulle die Keeper und wurde unruhig &#8211; er begann, Sonje wegzuschieben, sodass sie und Ziwa kehrt machten und sich wieder der Waisenherde anschlossen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201664242-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha frisst von einer Akazie<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 24. Januar 2016<\/strong><br \/>\nHeute beschloss Murera, sich auf den Boden zu legen und sich zusammen mit den anderen Waisen im Gras herumzurollen. Allerdings kam sie danach nicht wieder hoch und geriet in Panik; sie schrie nach den Keepern und den anderen Waisen, damit sie ihr zu Hilfe kamen. Sonje und ein paar der anderen Babys rannten zu ihr, beruhigten sie und hievten sie wieder auf die Beine.<br \/>\nBeim Schlammbad w\u00e4lzte sich Sonje wie wild und blieb dabei im Matsch stecken. Sie rutschte dann mit dem Hintern im Schlamm herum, w\u00e4hrend sie auf die Hilfe der Keeper oder ihrer Waisenfreunde wartete. Ziwa kam und m\u00fchte sich ab, sie zu befreien, w\u00e4hrend der Rest der Herde bereits zu den Weidegr\u00fcnden aufbrach und Sonjes Schwierigkeiten nicht bemerkt hatte. Gl\u00fccklicherweise waren die Keeper da, die selbst in den Schlamm stiegen, um sie herauszuschieben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201665148-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera versucht aufzustehen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 25. Januar 2016<\/strong><br \/>\nQuanza und Ngasha setzten sich heute Morgen ein wenig vom Rest der Herde ab und grasten in einer anderen Ecke, in der N\u00e4he der beiden Leitk\u00fche Murera und Sonje. Zongoloni tr\u00f6tete laut mit ihrem R\u00fcssel und scheuchte damit die Schmetterlinge in der Umgebung auf. Dann begann sie, mit all den wei\u00dfen Schmetterlingen zu spielen, die um sie herumflogen, w\u00e4hrend sie durch das Gras lief und weiter trompetete.<br \/>\nHeute kam erneut der wilde Bulle zu Besuch, den wir schon \u00f6fter in der N\u00e4he der Babys gesehen haben, und diesmal schien er weniger z\u00f6gerlich zu sein. Er wollte die Waisen gerne n\u00e4her kennenlernen. Leider sind Murera und Zongoloni noch immer etwas \u00e4ngstlich bei gro\u00dfen Bullen und hielten Abstand zu ihm. Zongoloni war gerade dabei, ihre Milch zu trinken und rannte mit der Flasche davon, damit der Bulle ihr nichts von ihrem Anteil streitig machen konnte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201665510-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha (links) and Quanza genie\u00dfen das Gras<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 26. Januar 2016<\/strong><br \/>\nNachdem die V\u00f6gel geb\u00fchrend den Sonnenaufgang gefeiert hatten, kamen Ngasha und die anderen Waisen aus ihren Gehegen. Ngasha hatte es so eilig herauszukommen, dass er seinen Zimmergenossen Faraja aus dem Weg schubste. Er rannte zu Zongoloni, die gerade auf dem Weg zur Laderampe war, um sich dort zu den anderen Waisen zu gesellen, die sich kratzten, ehe sie zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Murera und Sonje grasten einige Zeit neben Ziwa, w\u00e4hrend Lima Lima ihre Lieblingsbabys zusammensammelte, unter ihnen Zongoloni. Sie wollte sie \u00fcberzeugen, mit ihr zusammen von den beiden Leitk\u00fchen wegzugehen. Als Sonje bemerkte, dass Lima Lima die Gruppe teilen wollte, beendete sie diese Dummheiten schnell und schubste sie zur Strafe zu Boden. Danach erst wurde ihr klar, dass Lima Lima die Waisen nur auf die Milchf\u00fctterung vorbereiten wollte, denn es wurde langsam Zeit daf\u00fcr. Lima Lima hat ein hervorragendes Zeitgef\u00fchl, und Sonje entschuldigte sich, dass sie so streng zu ihr gewesen war.<br \/>\nNach der Mittagsmilch gingen Ngasha und Faraja direkt zum Wasserloch, denn die Temperaturen stiegen rapide. Die Waisen standen im Wasser und bespritzten sich, w\u00e4hrend Sonje und Ziwa untertauchten und schwammen. Sobald alle fertig gebadet hatten, ging Murera ins Wasser, um sich abzuk\u00fchlen, ohne von den anderen herumgeschubst zu werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21020167524-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha ist bereit f\u00fcr den neuen Tag<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 27. Januar 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen begann es zu regnen, bevor die Waisen aus ihren Gehegen kamen. Zongoloni hob schnell ihren R\u00fcssel, um herauszufinden, woher der Regen kam, damit die Waisen in die richtige Richtung gehen konnten, wenn sie aufbrachen. Es war aber tats\u00e4chlich nur ein kurzer Schauer, und als die Waisen zur Mittagsf\u00fctterung gingen, war er l\u00e4ngst vorbei. Lima Lima marschierte voran, da sie die gierigste von allen ist. Sie hatte Ngasha und Ziwa bei sich, als sie zur F\u00fctterstelle ging.<br \/>\nDie Waisen hatten heute ein gro\u00dfartiges Schlammbad. Sonje und Ziwa lagen im Wasser und schuffelten sich am Boden des Schlammlochs. Es dauerte aber nicht lange, bis Ziwa genug davon hatte, und aus dem Wasser kam, um sich Murera anzuschlie\u00dfen, die in der N\u00e4he graste. Zongoloni kletterte beim Baden \u00fcber die anderen Waisen und stolperte und rollte daher \u00fcberall im Wasser herum. Schlie\u00dflich steckte sie ein wenig fest und kam ohne die Hilfe der anderen Waisen nicht mehr hoch. Sie halfen ihr aber gern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21020167820-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jasiri am fr\u00fchen Morgen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 28. Januar 2016<\/strong><br \/>\nIn der Nacht kamen ein paar wilde Elefanten zu den Stallungen und soffen Wasser aus der Tr\u00e4nke. Sie lie\u00dfen ihren Dung in der Gegend zur\u00fcck. Als Ziwa und Faraja am Morgen den Geruch der wilden Elefanten aufnahmen, wollten sie versuchen, ihre wilden Freunde einzuholen, die in Richtung des Chyulu-Hills-Nationalparks gegangen waren. Murera, Sonje und die anderen Babys lie\u00dfen sie zur\u00fcck. Es dauert nicht lange, bis Faraja merkte, dass sie alleine waren und kollerte. Ihm wurde klar, dass sie die Milchf\u00fctterung verpassen w\u00fcrden, wenn sie sich zu weit von den anderen entfernten. Murera kollerte ebenfalls und rief die beiden Jungs zur\u00fcck, da sie bef\u00fcrchtete, dass die wilden Elefanten sie in ihre Herde aufnehmen und so der Waisengruppe abspenstig machen wollten.<br \/>\nAls die Babys am Schlammbad ankamen, entdeckte Lima Lima zwei Schildkr\u00f6ten, die im Wasser schwammen. Auch Sonje und Zongoloni sahen sie bald und rannten schnurstracks zum Schlammloch. Zongoloni ging ins Wasser und machte mit ihren F\u00fc\u00dfen Wellen, um die Schildkr\u00f6ten zu verscheuchen. Das n\u00fctzte aber nichts, denn die Schildkr\u00f6ten f\u00fchlten sich dort, wo sie waren, sehr wohl und hatten nicht die Absicht, das Wasser fr\u00fchzeitig zu verlassen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21020167247-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ziwa und Faraja auf den Spuren der wilden Elefanten<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 29. Januar 2016<\/strong><br \/>\nAls die Keeper letzte Nacht gerade an ihrer Unterkunft an den Stallungen besch\u00e4ftigt waren, machten die Waisen pl\u00f6tzlich sehr viel Krach und stie\u00dfen gegen ihre Gehegetore, um herauszukommen. Die Keeper konnten sie laut kollern h\u00f6ren, und dann fing auch noch Ziwa an zu schreien. Sonje war sehr besorgt und wollte nun erst recht aus ihrem Gehege kommen, um nach Ziwa zu sehen und ihn zu tr\u00f6sten. Die Keeper eilten zu ihnen, um zu sehen, was die ganze Aufregung zu bedeuten hatte. Lima Lima hob ihren R\u00fcssel in die Luft und zeigte den Keepern, wo sie hinschauen sollten. Dort sahen sie einen Leoparden in einem Baum in der N\u00e4he von Lima Limas Gehege. Er sah sehr entspannt aus und lie\u00df sich von all der Unruhe, die er verursacht hatte, gar nicht st\u00f6ren. Die Keeper konnten auch Hy\u00e4nen in der N\u00e4he der Quellen h\u00f6ren. Alles in allem war es eine sehr laute und stressige Nacht f\u00fcr die Keeper und die Waisen, bis es endlich d\u00e4mmerte. Hy\u00e4nen sind f\u00fcr gew\u00f6hnlich zu faul, selbst zu jagen, und warten darauf, dass es die gro\u00dfen Katzen f\u00fcr sie tun.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201675835-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ziwa s\u00e4uft am fr\u00fchen Morgen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 30. Januar 2016<\/strong><br \/>\nAm Abend kamen zwei wilde Bullen die Waisen an den Stallungen besuchen. Sie soffen lange aus der Tr\u00e4nke, bevor sie dicht an den Zaun heran kamen. Als einer der beiden einen Schlag abbekam, gingen sie dazu \u00fcber, ein paar \u00c4ste an den B\u00e4umen nahe des Zauns abzubrechen. Sie unterhielten sich mit den Waisen durch tiefes Kollern, und die Babys kollerten freudig zur\u00fcck. Jasiri schlief tief und fest und verpasste so die Gelegenheit, sich mit den wilden Bullen anzufreunden. Zongoloni, die sich ihr Gehege mit Jasiri teilt, nutzte die Gelegenheit, das ganze Gr\u00fcnfutter aufzufressen, das f\u00fcr die beiden bereitlag. Als Jasiri aufwachte, war das Futter alle, und Zongoloni spielte durch die Absperrung zwischen den Gehegen hindurch mit Lima Lima.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21020168115-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni geht zum Grasen zu ihren Freunden<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 31. Januar 2016<\/strong><br \/>\nHeute wurde die Auswilderungsstation in Umani von der kenianischen Umweltministerin besucht, die sowohl die Waisen, als auch die Quellen sehen wollte. Ngasha war in Topform und bezirzte sie; er blieb in ihrer N\u00e4he, sodass sie ihn anfassen und mit ihm spielen konnte. Dann schnupperte er an ihren Schuhen und ber\u00fcsselte sie, als ob er die Schn\u00fcrsenkel \u00f6ffnen wollte. Er war so zuvorkommend, dass die Ministerin nicht anders konnte als sich in ihn zu verlieben. Sie f\u00fctterte ihn mit ein paar Fr\u00fcchten, was er sehr zu sch\u00e4tzen wusste.<br \/>\nAls die anderen Waisen sahen, wieviel Spa\u00df Ngasha hatte und welche Sonderbehandlung er genoss, versuchten sie auch mitzumachen. Sie wollten auch nach den Schn\u00fcrsenkeln der Ministerin greifen, wurden aber von Lima Lima davon abgehalten. Sie beschloss, f\u00fcr Ordnung zu sorgen und versuchte, Ngasha weg zu man\u00f6vrieren, indem sie ihn vorsichtig am Hintern schob. Er r\u00fchrte sich aber nicht von der Stelle, sondern schubste einfach zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201681713-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen spielen an der Laderampe<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umani-springs-januar-2016\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freitag, 1. Januar 2016 Es begann ein sch\u00f6ner Tag f\u00fcr die Babys, als sie aus ihren Gehegen kamen. 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