{"id":7576,"date":"2016-03-01T14:43:12","date_gmt":"2016-03-01T13:43:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=7576"},"modified":"2016-03-01T14:43:12","modified_gmt":"2016-03-01T13:43:12","slug":"voi-januar-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-januar-2016\/","title":{"rendered":"Voi Januar 2016"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 1. Januar 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Beginn des neuen Jahres. Die Waisen in Pandas und Kenias Herden begr\u00fc\u00dften es mit kurzen Versteckspielen an den Stallungen, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten. Lentili, die f\u00fcr ihre Rolle als Anf\u00fchrerin trainiert, brachte alle anderen zu den Weidegr\u00fcnden. Emilys und Lesanjus Gruppen kamen an und blieben eine halbe Stunde an den Stallungen, wo sie soffen und sich entspannten. Mweya schien lieber die j\u00fcngeren Waisen suchen zu wollen und brach in die Richtung auf, die diese am Morgen genommen hatten. Ein wilder Bulle war hinter ihr her, der scheinbar am Neujahrstag von der Ex-Waisen-Herde rekrutiert worden war.<br \/>\nDie Ex-Waisen grasten an der Nordseite der Stallungen und besuchten sowohl das mittlere als auch das gro\u00dfe Wasserloch, trafen aber nicht auf die Waisen. Die befanden sich auf halbem Weg um den Berg herum und gingen nur f\u00fcr ihre mitt\u00e4gliche Milch zum mittleren Wasserloch, wobei sie die Ex-Waisen verpassten. Den Rest des Tages grasten sie in der N\u00e4he, bevor sie am Abend zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/214201622432-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mweya und ein wilder Elefantenbulle<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 2. Januar 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Morgen, und die Wolken l\u00f6sten sich auf, sodass die Sonne schien, als die Waisen aus ihren St\u00e4llen kamen. Sie tranken ihre Milch und kamen dann zusammen, um Kopra zu fr\u00fchst\u00fccken. Emilys und Lesanjus Herden kamen heute Vormittag nicht vorbei, und schlie\u00dflich brachen die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden auf. Als sie dort angekommen waren, schlossen sich Arruba und Suswa zum Grasen zu einem Team zusammen und hielten sich etwas entfernt von den anderen auf. Mashariki, Rorogoi, Embu und Elkerama folgten beim Grasen Lentili, w\u00e4hrend Kenia und Ndii die restliche Gruppe beaufsichtigten. Sie kamen kurz vor Mittag wieder zusammen, als sie sich darauf vorbereiteten, zum Mittagsschlammbad aufzubrechen.<br \/>\nNelion und Bada begannen pl\u00f6tzlich einen Kampf miteinander. Wir vermuten, dass sie ihre Rangfolge als Bullen festlegen wollten, denn sie sind nun die \u00e4ltesten Bullen, nachdem Layoni, Rombo, Mzima und Dabassa in Lesanjus Gruppe unabh\u00e4ngiger geworden sind. Die beiden wurden von der Gruppe zur\u00fcckgelassen, als diese zum mittleren Wasserloch zum Baden aufbrach. Sp\u00e4ter holten sie sie aber wieder ein und kamen in das Wasserloch gest\u00fcrmt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/214201623028-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndoria grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 3. Januar 2016<\/strong><br \/>\nDer Morgen begann gut, und die Waisen kamen fr\u00f6hlich und verspielt aus ihren Gehegen. Sie g\u00f6nnten sich an den Stallungen ein paar Spiele, bevor sie Ndii und Lentili zu den Weidegr\u00fcnden folgten. Es war der zweite Tag in Folge, an dem Emilys und Lesanjus Gruppen nicht an den Stallungen auftauchten. Sie wurden aber sp\u00e4ter am Tag ein ganzes St\u00fcck \u00f6stlich des Berges beim Grasen gesehen.<br \/>\nDie Waisen grasten vorbildlich drau\u00dfen im Busch. Die unterhaltsamsten Spiele gab es beim Schlammbad nach der Milchf\u00fctterung. Es war ein harter Bade-Wettbewerb zwischen Mudanda und Mashariki, die das Bad f\u00fcr ihre wichtigste T\u00e4tigkeit des Tages hielten. Mbirikani setzte sich hin und schuffelten ihren Hintern am Ufer, um die beiden Badenden noch herauszufordern. Ndii mischte auch noch mit, indem sie in ihrem ausgefallenen Stil zuerst mit ihrem einen Sto\u00dfzahn die Erde umgrub, um sich dann darin zu w\u00e4lzen. Die Bade-Aktivit\u00e4ten dauerten heute recht lange. Erst als alle Waisen zufrieden waren, brachen sie wieder zum Grasen auf. Kihari und Ishaq-B f\u00fchrten dann die Waisen zum Flugfeld. Dort kehrten sie wieder um und kamen rechtzeitig am Abend an den Stallungen an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/214201625517-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lentili f\u00fchrt die ganze Gruppe an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 4. Januar 2016<\/strong><br \/>\nAn diesem herrlichen Morgen kam Emilys Herde zusammen mit Lesanjus Gruppe, die nun immer unabh\u00e4ngiger wird, zu den Stallungen. Die Ex-Waisen verpassten bei ihrer Ankunft die Waisen knapp, da diese kurz vorher aufgebrochen waren. Unter den Besuchern waren heute zwei wilde Bullen. Einer von ihnen hat einen abgetrennten R\u00fcssel und ist ein alter Bekannter in Emilys Herde. Laikipia dagegen war heute nicht dabei. Die Elefanten soffen Wasser an der Tr\u00e4nke, entspannten sich eine halbe Stunde an den Stallungen und brachen danach wieder in den Park auf.<br \/>\nDie Waisen grasten am Vormittag, ehe sie sp\u00e4ter zum mittleren Wasserloch gingen, wo sie ihre Milchflaschen bekamen. Ishaq-B und Bada setzten sich an gegen\u00fcberliegenden Seiten des Schlammlochs hin und kratzten ihre Hintern. Sie schienen einen Wettbewerb zu veranstalten. Kihari und Rorogoi warteten, bis die beiden fertig waren. Dann schlossen sie sich alle dem Rest der Gruppe an, der bereits in der N\u00e4he graste. Embu und Araba f\u00fchrten die Waisenherde am Abend zu den sicheren Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/214201625855-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Emily, und dahinter Emma<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 5. Januar 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen kam Emilys Herde mit ihren zwei wilden Freunden an, noch bevor die Waisen aus den Gehegen gekommen waren. Erneut war Laikipia nicht dabei. Die Ex-Waisen kollerten den Waisen zur Begr\u00fc\u00dfung zu, als sie an den Gehegen vorbeiliefen, um sich an der Tr\u00e4nke zu bedienen. Emilys und Lesanjus Herden blieben aber nur kurz und brachen schon wieder auf, bevor die Waisen herauskamen und ihre Milch bekamen. Die Kleinen schlangen ihre Milch hinunter und eilten, angef\u00fchrt von Kenia, los und versuchten, die Ex-Waisen einzuholen, damit sie etwas mehr Zeit mit ihnen verbringen konnten. Es gelang ihnen aber nicht, und so begannen sie einfach, n\u00f6rdlich der Stallungen zu grasen.<br \/>\nAuf dem Weg zur Mittagsf\u00fctterung und dem Schlammbad entdeckte die Gruppe Laikipia, der die Ex-Waisen zu suchen schien. Er war auf dem Weg zu Voi-Fluss und schloss sich daher nicht den Waisen an, die in die Richtung, die sie einmal eingeschlagen hatten, weitergingen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21420163548-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Emilys Herde s\u00e4uft an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 6. Januar 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Morgen f\u00fcr die Waisen in Kenias und Pandas Gruppen, die sich zur Milchf\u00fctterung vor den Gehegen versammelten. Nachdem sie Kopra gefr\u00fchst\u00fcckt hatten, brachte Lentili sie alle hinaus zu den Weidegr\u00fcnden. Mudanda und Bada scheinen sich gut an Ndii und Naipoki gew\u00f6hnt zu haben, seit sie sich damit abfinden mussten, dass Wasessa nun wieder in die Wildnis zur\u00fcckgekehrt ist und sich Emilys Herde angeschlossen hat. Sie scheint vorerst keine Pl\u00e4ne zu haben, zu den Kleinen zur\u00fcckzukehren. Ndii, Kenia und Naipoki haben die Waisenherde zu einer gro\u00dfen Gruppe vereinigt, die von Lentili angef\u00fchrt wird; sie genie\u00dft ihre Rolle als Leitkuh sehr.<br \/>\nUngef\u00e4hr zwei Stunden nachdem die Waisen die Stallungen verlassen hatten, kam Emilys Herde vorbei. Sie l\u00f6schten ihren Durst an der Tr\u00e4nke, ehe sie zur Mzima-Mombasa-Wasserpipeline weiterzogen. Die Waisen dagegen grasten auf dem Weg zum Wasserloch. Sie machten dann aber wieder kehrt und gingen zur Ostseite des Parks, wo sie sich mit den Ex-Waisen trafen. Rorogoi, Arruba, Suswa, Mashariki, Embu und Elkerama hielten sich weitestgehend von den Ex-Waisen fern, was es f\u00fcr Kenia leicht machte, sie von Emilys und Lesanjus Gruppen getrennt zu halten. Ndii, Ndoria, Naipoki und Ishaq-B belagerten Safi, Emma und Eden. Wasessa schien ihre Babys Mudanda und Bada v\u00f6llig zu ignorieren, jetzt da sie die drei ganz kleinen bemuttern kann. Den Waisen blieb nur wenig Zeit mit den wilden Babys, denn Ndii brachte sie bald wieder zu Kenia und den anderen Waisen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21420163157-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bada (links) und Lentili grasen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 7. Januar 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen kamen heute Morgen gl\u00fccklich aus ihren Gehegen und gingen ihre Milch trinken und danach Kopra und Luzernenheu fressen. Den Vormittag \u00fcber grasten sie friedlich. Arruba und Suswa fra\u00dfen zusammen, w\u00e4hrend Nelion und Elkerama auf Erkundungstour gehen wollten und sich vom Rest der Gruppe absetzten. Sie kamen zur\u00fcck, als es Zeit war, sich auf den Weg zum Wasserloch zu machen.<br \/>\nNdii blieb immer in der N\u00e4he von Mudanda und Bada, um die sie sich k\u00fcmmert, seit Wasessa die Gruppe verlassen hat. Am Nachmittag gingen die Waisen zum gro\u00dfen Wasserloch, wo sie ein wunderbares Bad nahmen und zeigen konnten, wie gut sie schwimmen und sich w\u00e4lzen k\u00f6nnen. Ndoria, die bei den F\u00fctterungen h\u00e4ufig ruppig und gierig ist, ist oft alleine unterwegs. Heute aber verbrachte Kenia den Tag mit ihr und die beiden genossen ein Schlamm- und Staubbad in gegenseitiger Gesellschaft. Den Rest des Nachmittags verbrachten die Waisen grasend in der N\u00e4he des Wasserlochs, bevor sie f\u00fcr die Nacht zu den Gehegen zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21420163239-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Nelion grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 8. Januar 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Morgen, und die Waisen spielten an den Stallungen, ehe sie sich zu den Weidegr\u00fcnden aufmachten. Eine Stunde nach ihrem Aufbruch kam die Ex-Waisen-Herde zu den Stallungen. Laikipia war der einzige Bulle der Gruppe. Er schien in verspielter Stimmung zu sein und kletterte in die Tr\u00e4nke, wo er ganz ruhig stehenblieb, w\u00e4hrend die Ex-Waisen sich um ihn versammelten. Lesanjus Herdenmitglieder ber\u00fcsselten und streichelten ihn, als ob sie ihn verg\u00f6ttern w\u00fcrden. Kurze Zeit sp\u00e4ter verlie\u00df die ganze Gruppe die Stallungen und ging in den Park hinaus. Leider trafen sie aber heute nicht auf die Waisen, die in einer anderen Gegend grasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/214201632631-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Laikipia und die Ex-Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 9. Januar 2016<\/strong><br \/>\nEs war wieder ein sehr sch\u00f6ner Morgen, an dem die Waisen angef\u00fchrt von Lentili und Naipoki aus den Gehegen kamen. In den Weidegr\u00fcnden liefen Mudanda und Bada Ndii hinterher; die beiden machen seit Wasessas Abreise einen etwas verlorenen Eindruck und haben sich zum Trost an Ndii gewandt, um von ihr ein wenig bemuttert zu werden. Die Waisen grasten sich zum gro\u00dfen Wasserloch voran, und verbrachten sp\u00e4ter den Rest des Tages damit, das hohe Gras zu fressen, das in der Gegend zu finden war.<br \/>\nLaikipia kam heute Nachmittag alleine zu den Stallungen. Er genoss sauberes Wasser aus der Tr\u00e4nke, bevor er wieder mit beiden Vorderbeinen hineinkletterte. Er blieb nur kurz und ging dann um den Mazinga-Berg herum zur Wasserpipeline. Er hoffte, die anderen Ex-Waisen dort beim Grasen zu finden, um sich ihnen wieder anzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21420163357-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ishaq-B l\u00e4uft hinter Naipoki<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 10. Januar 2016<\/strong><br \/>\nDer Tag begann gut f\u00fcr die Waisen. Sie brachen um 6 Uhr von den Stallungen auf und begannen das t\u00e4gliche Grasen am Fu\u00df des Mazinga-Bergs n\u00f6rdlich der Stallungen. Rorogoi, Arruba, Embu und Elkerama folgten Mbirikani, Naipoki und Nelion, die den Berg halb hinaufkletterten, ehe sie zu fressen begannen. Kenia und Ndii blieben mit den restlichen Waisen lieber unten. Bald war es Mittag, und die Waisen versammelten sich, sodass sie zum Wasserloch gehen konnten. Ndoria \u00fcbernahm die F\u00fchrung der ersten Gruppe, in der noch Arruba, Embu, Suswa und Elkerama waren. Sie schienen einen Wettlauf zu veranstalten, um zu sehen, wer seine Milchflasche zuerst erreichen w\u00fcrde. Die langsameren mussten warten, bis sie an der Reihe waren. Sie kamen in Gruppen von jeweils vier Waisen an, bis jeder der 20 Babys seine Milch bekommen hatte.<br \/>\nNach der F\u00fctterung spielten die Waisen im Wasserloch. Ndoria, Bada und Ishaq-B zeigten Arruba, Araba und Embu, wie toll sie schwimmen und im Wasser planschen konnten. Suswa und Tundani sahen ihnen zu. Sie schienen alle viel Spa\u00df zu haben. Es dauerte nicht lange, bis auch Ndii und Kenia mitmachten. Sie schlugen mit ihren R\u00fcsseln auf die Wasseroberfl\u00e4che und spritzten erfolgreich alle Waisen im Pool voll. Suswa wurde sp\u00e4ter etwas ruppig und versuchte, auf Ndorias R\u00fccken zu klettern. Ndoria war dar\u00fcber gar nicht gl\u00fccklich und rannte schreiend aus dem Wasser. Die anderen Waisen folgten ihr, um herauszufinden, was los war. Den Rest des Tages wurde dann flei\u00dfig in der N\u00e4he gegrast.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/214201634138-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Suswa grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 11. Januar 2016<\/strong><br \/>\nEmilys Herde besuchte die Stallungen fr\u00fch am Morgen, als die Waisen noch in den Gehegen waren. Nachdem sie aus der Tr\u00e4nke gesoffen hatten, gingen Emily und Sweet Sally dicht an Ndiis und Kenias Gehege heran und schauten von au\u00dfen hinein. Emma und Safi nuckelten an ihren M\u00fcttern, und Ndii und Kenia schauten ihnen interessiert zu. Mweya und Thoma kratzten sich gen\u00fcsslich an den Felsen auf dem Gel\u00e4nde, w\u00e4hrend Ndara ein paar Akazienzweige verspeiste. Nach einer Weile gingen sie zusammen mit Lesanjus Herde davon, und die j\u00fcngeren Waisen waren wieder unter sich, als ihre Milchf\u00fctterung begann. Sie gingen ihnen dann hinterher, konnten sie aber nicht einholen, da die Ex-Waisen recht schnell zum Voi-Fluss gegangen waren.<br \/>\nW\u00e4hrend der Mittagsf\u00fctterung verlangte Ndoria nach Arabas und Tundanis Milchflaschen, nachdem sie ihre eigenen geleert hatte. Die Keeper passten auf, dass sie die beiden nicht schubste. Sie stand daneben und kaute w\u00fctend auf ihrem R\u00fcssel herum, w\u00e4hrend sie darauf wartete, dass sie fertig wurden, damit sie ihren Frust an ihnen auslassen konnte. Den Rest des Tages grasten die Waisen aber friedlich, nachdem sie ein wunderbares Schlammbad gehabt hatten. Embu und Elkerama genossen es, die Herde am Abend zur\u00fcck zu den Stallungen zu f\u00fchren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21420163500-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Emilys Herde zu Besuch am fr\u00fchen Morgen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 12. Januar 2016<\/strong><br \/>\nAls die Keeper fr\u00fch am Morgen die Milchflaschen vorbereiteten, wurden Kenia, Ndii und Kihari ungeduldig und kollerten. Mbirikani bekam einige Schubser ins Hinterteil ab, als sie in Richtung des Tores geschoben wurde; sie wollten den Keepern zu verstehen geben, dass sie ihre Flaschen schneller haben wollten. Die Milch war p\u00fcnktlich fertig, und die vier durften zuerst herauskommen und trinken. Die anderen Waisen folgten bald darauf, und alle genossen ihre leckeren Milchflaschen. Die Waisen spielten dann eine Weile an den Stallungen, w\u00e4hrend sich Suswa und Elkerama einer wunderbaren Kratzeinheit an den Felsen widmeten. Kenia und Ndii gingen mit der kleinen Araba in ihr Gehege zur\u00fcck und spielten dort mit dem Wasser in den Tonnen. Sie saugten es auf und spritzten es mit ihren R\u00fcsseln in die H\u00f6he.<br \/>\nAls sie aufbrachen, machten sich Lentili, Ishaq-B und Naipoki in den Hauptteil des Parks auf, wo sie das Grasen begannen. Die Waisen besuchten heute das gro\u00dfe Wasserloch, wo sie viel Spa\u00df beim W\u00e4lzen hatten. Danach grasten sie auf dem Weg zum Flugfeld, kehrten dann um und gingen am Abend zu ihren sicheren Stallungen zur\u00fcck, angef\u00fchrt von Suswa und Arruba.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21420163591-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Suswa grast nach ihrem Bad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 13. Januar 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen kamen schon um 6 Uhr aus ihren Gehegen und tranken ihre morgendliche Milch. Tundani und Nelion waren die ersten, die herauskamen, als ihre Tore ge\u00f6ffnet wurden. Sie spielten heute nicht weiter an den Stallungen, sondern brachen lieber gleich zu den Weidegr\u00fcnden auf.<br \/>\nGegen Mittag schloss sich Emilys Herde in Begleitung von vier wilden Bullen den Waisen beim Grasen an. Lesanjus Gruppe war ebenfalls bei ihnen. Die Waisen und vor allem Mudanda und Bada waren sehr aufgeregt, Wasessa zu treffen und grasten eine ganze Zeit lang mit ihr zusammen. Sinya brachte Eden zu Bada und Ndii, die gl\u00fccklich waren, mit dem kleinen Wonneproppen spielen zu d\u00fcrfen. Edie kam auch mit und streckte Bada den R\u00fcssel entgegen, um sich f\u00fcr die freundliche Begr\u00fc\u00dfung Edens zu bedanken. Suswa, Arruba, Rorogoi und Elkerama mischten sich fr\u00f6hlich unter die Ex-Waisen, doch Mashariki und Embu waren etwas zur\u00fcckhaltender. Sie grasten ungef\u00e4hr eine Stunde lang zusammen, bevor die Waisen begannen, sich etwas unwohl zu f\u00fchlen, als einer der wilden Teenager-Bullen Lempaute zu besteigen versuchte. Kenia und Ndii nutzten die Gelegenheit, ihre Herde von den Ex-Waisen wegzuf\u00fchren, was problemlos gelang. Ein anderer wilder Bulle wollte Bada und Araba mitnehmen, doch die Keeper schritten ein und riefen die beiden zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/214201642024-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lentili (links) und Tundani spielen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 14. Januar 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen aus Kenias und Pandas Herde hatten gestern viel Spa\u00df beim Grasen mit den Ex-Waisen gehabt, und heute brachen sie fr\u00fch auf, um sie wieder zu suchen. Ndii \u00fcbernahm die F\u00fchrung, und sie wollte nur eins: Die drei kleinen Babys Emma, Eden und Safi treffen. \u00dcber zwei Stunden schienen sie nur nach den Ex-Waisen zu suchen. Schlie\u00dflich begannen sie aber doch zu grasen und besuchten am Nachmittag das mittlere Wasserloch, das am n\u00e4hesten lag. Dort hatten sie viel Spa\u00df beim Schlammbad.<br \/>\nDie Ex-Waisen besuchten zusammen mit Lesanjus Herde am Nachmittag die Stallungen. Sie soffen Wasser und blieben nur kurz &#8211; vielleicht wollten auch sie die Waisen finden. Sweet Sally, Thoma und Seraa f\u00fchrten sie davon, als sie genug gesoffen hatten. Die vier wilden Elefanten waren heute nicht dabei, sodass Laikipia und Morani die dominanten Bullen waren. Die Ex-Waisen trafen den Rest des Tages nicht mehr auf die Waisen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/214201643226-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndii hat ihren Spa\u00df beim Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 15. Januar 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen erlebten schon am Morgen einiges. Elkerama, Nelion und Tundani wollten oben auf dem Berg grasen, als sie aufbrachen; dabei wurden sie allerdings von ein paar Klippspringern erschreckt, die sich gegenseitig jagten, und traten wieder den R\u00fcckzug ins Tal an. Daraufhin schlossen sie sich den anderen Waisen wieder an, und sie grasten alle den Gro\u00dfteil des Tages in der N\u00e4he des Bergs. Suswa und Arruba versuchten, sich von den anderen Waisen davonzustehlen, doch die blieben ihnen immer auf den Fersen. Schlie\u00dflich fanden sie sich doch damit ab, mit allen zusammen zu grasen.<br \/>\nSp\u00e4ter konnten wir Emilys und Lesanjus Herden weit n\u00f6rdlich des Mazinga-Bergs grasen sehen. Sie schienen unter verschiedenen B\u00e4umen Schutz vor der brennenden Sonne gesucht zu haben. Sie waren aber weit weg und trafen heute nicht mit den Waisen zusammen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21420164341-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Elkerama f\u00fcttert sich selbst<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 16. Januar 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein netter und ruhiger Morgen. Lentili war heute die perfekte Leitkuh, sowohl als die Waisen von den Stallungen losgingen, als auch w\u00e4hrend des Grasens den ganzen Tag \u00fcber. Die Waisen grasten \u00f6stlich und n\u00f6rdlich des Bergs und kamen schlie\u00dflich rechtzeitig zur Milchf\u00fctterung am gro\u00dfen Wasserloch an. Es ist von den Keepern in letzter Zeit t\u00e4glich aufgef\u00fcllt worden, sodass es genug Wasser f\u00fcr die Waisen, die Ex-Waisen und die wilden Tiere der Gegend darin gibt.<br \/>\nDie Waisen tranken ihre Milch in drei Gruppen. Die erste Gruppe wurde von Mashariki angef\u00fchrt, die zweite von Naipoki. Sie kamen angerannt und tranken dann friedlich ihre Milch. Danach machten sie Platz, damit auch die letzte Gruppe ihren Anteil bekommen konnte, die aus Kenia, Rorogoi, Elkerama und Ndoria bestand. Auch sie kamen gerannt und reihten sich dann ordentlich auf. Nach der Milchf\u00fctterung folgten die vier den anderen zum Wasserloch. Ndoria griff nach Elkeramas Schwanzspitze und hielt sie fest, w\u00e4hrend sie hinter ihm her jagte. Die Keeper mussten eingreifen und Ndoria ermahnen, Elkerama in Ruhe zu lassen. Elkerama hielt danach Abstand zu den anderen, doch Ndii und Suswa gingen zu ihm, tr\u00f6steten ihn und versicherten ihm, dass alles wieder in Ordnung war. Sp\u00e4ter lie\u00df er sich doch noch \u00fcberzeugen, mit den anderen Waisen baden zu gehen. Der Rest des Tages verlief ganz nach Plan, und Panda brachte die Waisen am Abend zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21420164400-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lentili ist heute Leitkuh<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 17. Januar 2016<\/strong><br \/>\nDer Morgen begann gut. Emilys und Lesanjus Herden kamen gegen 6:30 Uhr an den Stallungen an. Sie verpassten die Waisen knapp, die kurz vorher zu den Weidegr\u00fcnden aufgebrochen waren. Heute war ein gro\u00dfer wilder Bulle bei ihnen. \u00dcberraschenderweise war auch Siria dabei, den wir nun schon einige Wochen nicht mehr gesehen hatten. M\u00f6glicherweise geh\u00f6rte der Bulle zu einer der Gruppen, der sich Siria angeschlossen hatte, und er hatte ihn mitgebracht, um ihm zu zeigen, woher er stammt. Siria war \u00f6fter in der N\u00e4he des wilden Bullen, und auch die Babys Safi, Emma und Eden schienen ihm zu vertrauen. Der wilde Elefant war auch freundlich gegen\u00fcber Laikipia und Morani, die heute auch mit von der Partie waren, und interagierte ohne sichtbare Probleme mit ihnen. Mzima \u00fcberredete Morani zu einem Kr\u00e4ftemessen, w\u00e4hrend Safi und Eden mit dem Wasser in der Tr\u00e4nke spielten. Emma kratzte sich an den Felsen nahe bei Safi an der Tr\u00e4nke. Die Ex-Waisen brachen nach einer halbe Stunde wieder auf und gingen in die gleiche Richtung, die auch die Waisen eingeschlagen hatten. Sie trafen aber den Rest des Tages nicht auf sie.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/214201644259-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ex-Waise Siria s\u00e4uft<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 18. Januar 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein wolkiger Morgen, und die Waisen spielten fr\u00f6hlich an den Stallungen, ehe sie zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Es gab heute keinen eindeutigen Anf\u00fchrer. Naipoki und Ishaq-B brachten ein paar der Waisen zum Mazinga-Berg. Panda und Lentili gingen an ihnen vorbei, und die restlichen Waisen folgten ihnen vertrauensvoll und ignorierten die anderen beiden, die am Hang grasten. Naipoki und Ishaq-B hatten keine andere Wahl als ihren Plan, die Waisen heute anzuf\u00fchren, aufzugeben und folgten notgedrungen ihren Freunden.<br \/>\nEine Stunde, nachdem die Waisen aufgebrochen waren, kam Emilys Herde zusammen mit dem wilden Bullen von gestern an den Stallungen vorbei. Siria, Laikipia und Morani waren auch noch bei ihnen. Die schwangere Icholta scheint seit einiger Zeit sehr ersch\u00f6pft zu sein, und wir erwarten, dass sie sehr bald geb\u00e4ren wird. Safi trank mit seinem Mund direkt aus der Tr\u00e4nke und schloss sich sp\u00e4ter Emma und Eden bei ein paar tollen Spielen an den Felsen neben der Tr\u00e4nke an. Kivuko scheint sich in Safi verguckt zu haben und ist immer an seiner Seite. Lesanjus Herde bekam die tolle Gelegenheit, mit Safi zu spielen, doch Dabassa wurde streng von Lempaute ermahnt, als er versuchte, mit dem Baby zu rangeln. Sp\u00e4ter gingen sie davon, trafen aber die j\u00fcngeren Waisen den Tag \u00fcber wieder nicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/214201645234-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Panda grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 19. Januar 2016<\/strong><br \/>\nAlle Waisen waren sich heute einig, dass Lentili die beste Leitkuh ist und sie ihr heute folgen sollten. Sie starteten gutgelaunt an den Stallungen und freuten sich auf friedliches Grasen. Lentili nahm Bada und Nelion unter ihre Fittiche und blieb etwas mit ihnen zur\u00fcck, sodass auch die Waisen weiter vorn langsamer wurden.<br \/>\nDer Nachmittag kam schnell heran, und die Waisen gingen in F\u00fcnfergruppen zur Mittagsmilch und zum Baden zum gro\u00dfen Wasserloch. Elkerama war sehr froh, zur Milchf\u00fctterung einen Platz in der ersten Gruppe bekommen zu haben. Seine Freunde wurde aber getr\u00fcbt, als er bemerkte, dass auch Ndoria in der N\u00e4he war. Er wurde sehr vorsichtig, da er sich daran erinnerte, wie Ndoria ihn wenige Tage zuvor in den Schwanz gebissen hatte. Er stellte sich beim Trinken mindestens zehn Meter von ihr weg. Die Waisen hatten dann noch ein herrliches Schlammbad und grasten den Rest des Tages in der N\u00e4he des Pools.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/214201645636-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lentili f\u00fchrt die Waisen zum Grasen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 20. Januar 2016<\/strong><br \/>\nElkerama, Suswa, Embu und Arruba waren die ersten, die heute Morgen ihre Milchflaschen bekamen. Dann machten sie Platz f\u00fcr die zweite Gruppe, bestehend aus Tundani, Mashariki, Rorogoi und Araba. Schlie\u00dflich kamen alle anderen und tranken auch noch brav ihre Milch. Danach widmeten sich die Waisen ihren \u00fcblichen Spielen an den Stallungen. Tundani und Nelion waren nicht so recht in Spielstimmung und grasten an ein paar B\u00fcschen in der N\u00e4he des Wasserlochs. Schlie\u00dflich brachen die Waisen zum Grasen auf und kamen dabei an einem wilden Elefantenbullen vorbei, der sich durch ein offenes Tor bis zu den Unterk\u00fcnften der Angestellten des Kenya Wildlife Service vorgearbeitet hatte. Dieser Bulle war nicht ungef\u00e4hrlich f\u00fcr die Mitarbeiter und die Besucher, sodass die Ranger und ein Pilot des KWS sowie die Keeper von den Stallungen gerufen wurden, um ihn zu vertreiben, hinaus in den Hauptteil des Parks. Nach drei Stunden war es ihnen aber noch immer nicht gelungen. Die Keeper brachten dann am Abend Lesanjus Herde zu ihm, nachdem diese die Stallungen besucht hatte. Und tats\u00e4chlich lief der Bulle ganz ruhig mit den Ex-Waisen weg vom KWS-Hauptquartier, ganz ohne dass jemand versuchen musste, ihn zu verscheuchen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21420165121-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Nelion und Embu grasen zusammen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 21. Januar 2016<\/strong><br \/>\nKenia nahm heute die Dinge selbst in die Hand, als sie bemerkte, dass die Spiele l\u00e4nger als erwartet dauern w\u00fcrden, und f\u00fchrte die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden. Dort grasten sie in einer Reihe an der Westseite der Stallungen entlang und kamen gegen Mittag am mittleren Wasserloch an. Die Sonne schien hell, und es war sehr warm. Die Waisen sprangen ins Wasser und spielten beinahe eine halbe Stunde lang darin. Dann grasten sie den Rest des Tages in der N\u00e4he des Wasserlochs.<br \/>\nDie Keeper sahen dann, wie sich Emilys und Lesanjus Herden unter einem Baum nicht weit von den Stallungen entfernt versammelten. Das war eigenartig, denn es gab viele andere B\u00e4ume, die sich als Schutz vor der Sonne angeboten h\u00e4tten. Der Verdacht best\u00e4tigte sich, denn als sie n\u00e4herkamen, sahen die Keeper ein kleines schlafendes Baby, das von der ganzen Herde umgeben war. Es war eine gro\u00dfe Freude f\u00fcr die Keeper, die neugierig dieses neue Baby bestaunten, das vermutlich Icholta in der Nacht geboren hatte. Es ist erstaunlich, wie die Ex-Waisen immer wieder zur Geburt von Babys in die N\u00e4he der Stallungen kommen. Sie wissen, dass sie dort immer Hilfe finden, falls es dabei zu Problemen kommen sollte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/215201621212-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kenia badet<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 22. Januar 2016<\/strong><br \/>\nAn diesem wundervollen Tag f\u00fchrten Emilys und Lesanjus Herden den kleinen, neugeborenen Inca an den Stallungen herum, und zeigten ihm den Keepern vor, die zur erweiterten Familie der Ex-Waisen geh\u00f6ren. Die Keeper waren sprachlos \u00fcber das enorme Vertrauen, das die Ex-Waisen ihnen gegen\u00fcber haben &#8211; vor allem in solch kritischen Situationen, mit einem ganz neugeborenen Baby. Emma war sehr aufgeregt, den Winzling um sich herum zu haben und blieb die ganze Zeit in seiner N\u00e4he. Nachdem sie das Baby eine Stunde lang pr\u00e4sentiert hatten, brachen die Ex-Waisen langsam wieder in den Busch auf. Es war gleich ein hervorragendes Training f\u00fcr Inca, der seine kleinen Beine ordentlich strecken musste, um \u00fcber die Felsen um den Mazinga-Berg herum klettern zu k\u00f6nnen. Den Ex-Waisen war das bewusst, und sie lie\u00dfen Inca soviel Zeit, wie er brauchte, um das felsige Gel\u00e4nde zu durchqueren. Icholta betraute Mweya mit der wichtigen Aufgabe, ihr Baby sicher den Berg hinunter zu bringen, wo alle anderen auf sie warteten und grasten. Mweya machte das hervorragend und lieferte den Winzling wohlbehalten bei seiner Mutter Icholta und den anderen Ex-Waisen ab. Sie nahmen es dann als ihre wichtigste Aufgabe, Inca zu besch\u00fctzen und achteten den Rest des Tages immer wieder darauf, langsam zu gehen und zu grasen, damit das Neugeborene mit ihnen mithalten konnte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/215201624958-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Ex-Waisen pr\u00e4sentieren Inca an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 23. Januar 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Tagesbeginn, als Kihari, Naipoki und Panda in ihrem Gehege das Wasser aus den Tonnen sch\u00fctteten und dann die Tonnen herumrollten und gegen sie traten. Sie wollten die Keeper daran erinnern, dass es schon 5:40 Uhr war und somit keiner mehr schlafen sollte, sondern sie die Milch vorzubereiten hatten. Die Keeper reagierten umgehend und bereiteten die Milch f\u00fcr die morgendliche F\u00fctterung vor.<br \/>\nDie Waisen brachen dann zu den Weidegr\u00fcnden auf. Ndii schloss sich mit Bada und Mudanda zusammen, um den Tag \u00fcber zu grasen. Suswa und Arruba genossen es sehr, zu zweit abseits von den anderen zu grasen, bevor sie sich wieder zu ihnen gesellten. Die Waisen gingen in F\u00fcnfergruppen zum gro\u00dfen Wasserloch: Tundani, Lentili, Rorogoi, Nelion und Mashariki bildeten die erste Gruppe, dicht gefolgt von den anderen. Sie w\u00e4lzten sich aber heute nicht, da es bew\u00f6lkt und k\u00fchl war.<br \/>\nEmilys und Lesanjus Herden tauchten heute nicht an den Stallungen auf und trafen auch nicht auf die Waisen. Man konnte sie aber weit westlich der Stallungen grasen sehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/215201631229-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kihari grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 24. Januar 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Morgen, als die Waisen ihre Milch tranken und dann ihr Kopra-Fr\u00fchst\u00fcck fra\u00dfen, ehe sie sich an den Stallungen in ein paar spa\u00dfige Spiele verwickelten. Heute machte Panda Lentili die F\u00fchrung \u00fcber die Waisen streitig und brachte die anderen zu den Weidegr\u00fcnden hinaus. Lentili verhielt sich respektvoll gegen\u00fcber Panda und wollte keinen Streit mit ihr anfangen. Daher \u00fcberlie\u00df sie ihr die F\u00fchrung. Trotzdem ging Lentili ihren eigenen Weg zu den Weidegr\u00fcnden.<br \/>\nKurz vor der Mittagsf\u00fctterung begann es, leicht zu regnen. Die Milch und das Mittagessen der Keeper wurde zur Ostseite der Stallungen gebracht, wo die Waisen gerade grasten, denn sie wollten heute nicht zum Wasserloch gehen. Nelion wollte Rorogoi und Elkerama \u00fcberreden, mit ihm auf dem Berg zu grasen, doch die zwei waren nicht so recht \u00fcberzeugt. Den restlichen Tag \u00fcber grasten die Waisen flei\u00dfig weiter und Araba durfte am Abend alle zu den Stallungen zur\u00fcckbringen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/215201631742-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lentili (links) mit Nelion und Elkerama<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 25. Januar 2016<\/strong><br \/>\nDer Morgen begann gut, und die Waisen kamen gutgelaunt aus ihren Gehegen und versammelten sich f\u00fcr die Milchf\u00fctterung. Elkerama flitzte davon und lie\u00df seine erste Milchflasche los, als er Ndoria hinter sich sah. Ndoria hatte eine Pause bei ihrer Milch gemacht, um Elkerama etwas Angst einzujagen; sie tat so, als ob sie ihn erneut in den Schwanz bei\u00dfen wollte. Die Keeper riefen ihn zur\u00fcck, doch er wollte nicht in Ndorias N\u00e4he kommen. Also mussten die Keeper mit seiner Milchflasche zu ihm gehen.<br \/>\nDie Waisen brachen dann bei leichtem Regen auf. Sie grasten n\u00f6rdlich der Stallungen von dem vielen leckeren Gr\u00fcn. Dorthin wurde dann auch die Milch der Waisen gebracht, da sie wieder nicht zum Wasserloch gehen wollten. Nelion und Elkerama, die den Berg halb hinaufgegangen waren, kamen zehn Minuten sp\u00e4ter herunter, um ihre Milch zu trinken, nachdem sie zuvor ihre Freunde vor Freude hatten l\u00e4rmen h\u00f6ren, als diese zu ihrer Milch rannten. Ishaq-B und Embu kamen zur\u00fcck, um ihnen die Flaschen streitig zu machen, doch die Keeper hielten sie davon ab, damit die beiden versp\u00e4teten Jungs ihre Milch in Ruhe trinken konnten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/215201634442-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Elkerama fl\u00fcchtet vor Ndoria<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 26. Januar 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Tag f\u00fcr die Waisen. Sie kamen wie \u00fcblich am Morgen zur Milchf\u00fctterung aus ihren Gehegen und widmeten sich noch ein paar Spielchen an den Stallungen, bevor sie sich in den Busch aufmachten. Dort blieben sie den ganzen Tag als Herde dicht beieinander und grasten in einer Reihe. Die Keeper beobachteten, wie Lentili bestimmte, wo gegrast werden sollte und wie ihr die ganze Herde folgte. Am Nachmittag kamen sie am mittleren Wasserloch an. Sie gingen zum Baden ins Wasser, nachdem sie ihren Durst mit sauberem Wasser aus den Tonnen gel\u00f6scht hatten. Suswa nahm ein kurzes Bad und kam dann wieder heraus, um sich den besten Platz beim Kratzen am Stamm einer Akazie zu sichern. Rorogoi legte sich hin, um zu zeigen, wie gut sie staubbaden kann. Lentili war aber nach mehr Grasen, und schlie\u00dflich hatte sie Nelion und Elkerama \u00fcberzeugt, mit ihr zu einem geheimen Ort zum grasen zu kommen. Die drei schlossen sich ihren Freunden am Abend auf dem Heimweg wieder an, nachdem sie \u00fcber eine Stunde lang zusammen dort gefressen hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/215201634859-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Araba frisst etwas Kopra<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 27. Januar 2016<\/strong><br \/>\nNach einer Stunde ungest\u00f6rten Grasens lief den Waisen am Morgen ein gro\u00dfer wilder Bulle \u00fcber den Weg. Die Waisen hielten Abstand von dem wilden Elefanten, und wegen seiner Gr\u00f6\u00dfe traute sich niemand, ihm zu folgen.<br \/>\nDie Stra\u00dfen zum gro\u00dfen und mittleren Wasserloch, die von dem Regen stark besch\u00e4digt waren, wurden heute mit Hilfe der KWS-Planierraupe, die vom DSWT betankt wird, wieder begradigt. Auch das mittlere Wasserloch wurde wieder ausgebaggert und der mit dem Regen hineingeflossene Sand entfernt.<br \/>\nDie Waisen kamen sp\u00e4ter zum mittleren Wasserloch, wo sie Milch tranken und Wasser soffen. Es war recht warm heute, und alle Waisen sprangen f\u00fcr ein wunderbares Bad ins Wasser. Es gab einen harten Bade-Wettbewerb zwischen Mbirikani und Ishaq-B. Ihr Spiel erregte die Aufmerksamkeit von Ndii, die die beiden noch herausforderte. Ndii lockte dann noch den kleinen Bada hinein, der ganz selbstbewusst auch mitmachte. Den Rest des Tages blieben die Waisen zum Grasen in der N\u00e4he des Wasserlochs. Rorogoi und Elkerama genossen es, am Abend alle zu den Stallungen zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/215201635552-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ein wilder Elefant kreuzt den Weg der Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 28. Januar 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen verlie\u00df die Herde von Kenia und Panda die Stallungen sehr fr\u00fch, um das erste Tageslicht im Busch zu erwischen. Sie gingen unter der sorgsamen F\u00fchrung von Lentili und Ndii zur Nordseite der Stallungen. Kurz nachdem die Waisen aufgebrochen waren, kam die altbekannte Herde von Lesanju an. Sie hatten es eilig, als ob sie die Waisen noch treffen wollten, dabei hatten sie sie gerade knapp verpasst. Emilys Herde, die noch etwas sp\u00e4ter dran war, kam hinterher, und sie soffen alle aus der Tr\u00e4nke an den Stallungen.<br \/>\n20 Minuten nachdem sie wieder gegangen waren, tauchte eine junge Elefantenkuh mit ihrem zwei Tage alten Kalb auf. Sie machte einen sehr zutraulichen Eindruck, und die Keeper spekulierten, dass es sich dabei um Natumi oder Ilingwezi handeln k\u00f6nnte, Ex-Waisen, die wir viele Jahre nicht gesehen haben. Wir vermuten, dass die Kuh sich mit Emilys Herde zusammengetan hat, aber etwas hinterherh\u00e4ngt, um sich an das Tempo ihres ganz frischen Babys anzupassen. Sie blieben ungef\u00e4hr eine halbe Stunde an den Stallungen und gingen danach zum Fu\u00df des Mazinga-Bergs, wo sie grasten. Gegen 14 Uhr kamen sie zu den Stallungen zur\u00fcck, soffen erneut Wasser und blieben dann viele Stunden bei uns. Auch in der Nacht graste sie in der N\u00e4he der sicheren und bequemen Stallungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/215201635955-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Emily (links), Rombo und Kivuko bei den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 29. Januar 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen brachen heute Morgen nach der Milchf\u00fctterung und dem Fr\u00fchst\u00fcck auf. Die Kuh mit ihrem kleinen Kalb schien sich mit den Stallungen und den Keepern angefreundet zu haben und graste und soff weiterhin in der N\u00e4he. Sie waren ein ganzes St\u00fcck den Berg hinauf gegangen und grasten dort, oberhalb des B\u00fcros der Keeper, ganz alleine. Die Keeper machten sich Sorgen, dass Raubtiere ihrem kleinen Kalb gef\u00e4hrlich werden k\u00f6nnten, wenn sie ganz allein weiter in die Wildnis hinaus gehen w\u00fcrden. Der Kuh war auf der rechten Seite ein Teil ihres Sto\u00dfzahns abgebrochen. Das ist gut m\u00f6glich und sogar wahrscheinlich bei unseren Waisen, da ihre Sto\u00dfz\u00e4hne etwas br\u00fcchiger zu sein scheinen als die der wilden Elefanten. Es ist schwer, es mit Sicherheit zu sagen, aber da sie allein und ohne Herde unterwegs war und mit ihrem Baby zu den Stallungen gekommen und in der N\u00e4he geblieben war, vermuten wir stark, dass es eine unserer Ex-Waisen ist. Sie hielt die Stellung und blieb mit ihrem Kalb in der N\u00e4he; sie vertraute dem Schutz, den die Stallungen ihr bieten k\u00f6nnen und den ihr Kalb in diesem zarten Alter so n\u00f6tig hat.<br \/>\nEmilys Herde besuchte die Stallungen um 7:30 Uhr. Sie soffen Wasser und brachen wieder auf, ohne die einzelne Elefantenkuh zu treffen, die zu dieser Zeit oben am Berg war. Die Kuh, von der wir hoffen, dass es Ilingwezi ist, kam am Abend nicht zu den Stallungen herunter, da sie bereits am Morgen genug Wasser gesoffen hatte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/215201641121-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Eine Elefantenkuh und ihr Kalb an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 30. Januar 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Morgen, und die Waisen kamen heraus und genossen ihre Milchflaschen, ehe sie sich zum Kopra-Fr\u00fchst\u00fcck versammelten. Es wurde nur wenig an den Stallungen gespielt, bevor die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Sie grasten erfolgreich und kamen dann in F\u00fcnfergruppen zum mittleren Wasserloch, wo sie erneut ihre leckeren Milchflaschen bekamen. Beim Schlammbad wurde viel gespielt. Ndoria blieb lange im Wasser und erkl\u00e4rte sich damit selbst zum Schlammbad-Star des Tages.<br \/>\nSp\u00e4ter war Suswa die Autorit\u00e4tsperson und f\u00fchrte die Waisen die verbleibenden zwei Stunden beim Grasen an. Danach \u00fcbernahm Panda und brachte alle f\u00fcr den Abend nach Hause.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/215201644118-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndoria staubt sich nach dem Schlammbad ein<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 31. Januar 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen kamen heute Morgen voller Energie aus den Gehegen. Sie tranken z\u00fcgig ihre Milchflaschen, ehe sie sich ein paar Spielen widmeten und sich auf dem Boden herumrollten. Danach brachen sie zu den Weidegr\u00fcnden auf.<br \/>\nKurz nachdem die Waisen gegangen waren, kam Emilys Herde vorbei, allerdings ohne Icholta und ein paar anderen Ex-Waisen. Sie soffen Wasser aus der Tr\u00e4nke und brachen recht bald wieder auf, um im Busch weiterzugrasen. Wir schickten eine Patrouille los, um Icholta und ihr Baby zu finden und sahen sie, wie sie mit Thoma und Irima in der N\u00e4he des gro\u00dfen Wasserlochs graste. Inca war gl\u00fccklich und wurde gut von Thoma und Irima besch\u00fctzt.<br \/>\nSp\u00e4ter \u00fcberredete Lentili Nelion und Embu, ihr zu folgen. Sie grasten \u00fcber eine halbe Stunde zu dritt, ehe sie sich ihren Freunden wieder anschlossen, als die Herde in die Sicherheit der Stallungen zur\u00fcckkehrte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/215201644830-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bada rollt sich herum<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-januar-2016\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freitag, 1. Januar 2016 Es war ein wunderbarer Beginn des neuen Jahres. Die Waisen in Pandas und Kenias Herden begr\u00fc\u00dften es mit kurzen Versteckspielen an den Stallungen, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten. Lentili, die f\u00fcr ihre Rolle als Anf\u00fchrerin trainiert, brachte alle anderen zu den Weidegr\u00fcnden. Emilys und Lesanjus Gruppen kamen an und blieben &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-januar-2016\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eVoi Januar 2016\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":7577,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[40,43,1],"tags":[],"class_list":["post-7576","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-tagebuch-der-keeper","category-voi","category-news"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7576","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7576"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7576\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7578,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7576\/revisions\/7578"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7577"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7576"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7576"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7576"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}