{"id":7606,"date":"2016-04-03T19:04:11","date_gmt":"2016-04-03T18:04:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=7606"},"modified":"2016-04-03T19:04:11","modified_gmt":"2016-04-03T18:04:11","slug":"ithumba-februar-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-februar-2016\/","title":{"rendered":"Ithumba Februar 2016"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 1. Februar 2016<\/strong><br \/>\nAuf dem Weg zu den Weidegr\u00fcnden stritten sich Laragai und Lemoyian darum, wer von ihnen weiter vorn laufen sollte. Lemoyian verlor gegen Laragai, da er kleiner ist. Erstaunlicherweise war aber Laragai nicht sehr ruppig zu ihm, als sie mit ihm um die Wette rannte. Vielleicht verstand sie, dass Lemoyian noch ein Kind ist und statt ruppigem Umgang eher etwas Anleitung braucht. Vuria forderte Bongo zu einem kurzen Kr\u00e4ftemessen heraus, ging danach aber gleich wieder zum Grasen \u00fcber. Obwohl es sehr hei\u00df war, grasten die Waisen flei\u00dfig und lie\u00dfen sich von den Temperaturen nicht st\u00f6ren. Zur Schlammbadzeit tranken sie ihre Milch und interessierten sich nicht weiter f\u00fcr den Matsch. Angef\u00fchrt von Sities grasten sie dann westlich des Schlammlochs. Am Abend gingen sie erneut am Schlammbad vorbei, und diesmal tauchten sie alle ausf\u00fchrlich im k\u00fchlen Wasser unter.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/37201621924-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Laragai mit Lemoyian<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 2. Februar 2016<\/strong><br \/>\nKurz nachdem er aus dem Gehege gekommen war, hielt Orwa es f\u00fcr eine gute Idee, Kanjoro zu einem Kr\u00e4ftemessen herauszufordern. Er sah es als Aufw\u00e4rm\u00fcbung, da es heute Morgen noch etwas k\u00fchl war. Bomani stand in der N\u00e4he und sah zu, w\u00e4hrend das Duo seinen Ringkampf veranstaltete. Gegen 10 Uhr wurde es wegen des Sonnenscheins w\u00e4rmer. Shukuru wedelte mit den Ohren, um sich genug Luft zum abk\u00fchlen zu verschaffen, und Barsilinga ging in den Schatten eines Baumes, um dort zu grasen. Es wurde sehr hei\u00df, und Barsilinga wollte sich vor der brennenden Sonne verstecken. Turkwel juckte es irgendwann zwischen den Vorderbeinen, und da es keinen geeigneten Baum in der N\u00e4he gab, hob sie einen Stock auf, um sich damit an der Brust zu kratzen. Sp\u00e4ter f\u00fchrte Kithaka die erste Gruppe zum Schlammbad, w\u00e4hrend Kanjoro der zweiten Gruppe voranging. Nur Shukuru, Bongo, Narok und Laragai nahmen am Bad teil.<br \/>\nAm Nachmittag grasten die Waisen. Die Regenzeit ist vorbei, und die Umgebung f\u00e4rbt sich langsam wieder gelb, was darauf hin deutet, dass die kurze Trockenzeit beginnt, die normalerweise etwa ein bis zwei Monate andauert. Die Waisen konzentrierten sich haupts\u00e4chlich aufs Grasen. Da sie in einer sehr felsigen Gegend unterwegs waren, mussten sie vorsichtig gehen und kamen nur langsam voran.<br \/>\nAm Abend kamen Yatta und ihre Herde an den Stallungen vorbei, als sie vom Kalovoto kamen, und gingen sp\u00e4ter in unbekannte Richtung wieder davon.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/37201622329-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kanjoro (links) spielt mit Orwa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 3. Februar 2016<\/strong><br \/>\nNachdem die Waisen aus den Gehegen gekommen waren, liefen sie an der Tr\u00e4nke vorbei und soffen genug Wasser, um damit den ganzen Vormittag auszukommen. Danach begannen Bongo und Vuria ein Kr\u00e4ftemessen, mit dem sie sich am Morgen aufw\u00e4rmten. Shukuru verlie\u00df das Gehege mit einem Zweig im Mund, auf dem sie eine Weile herumkaute, ehe sie ihn wegwarf. Narok dehnte ihre Hinterbeine, w\u00e4hrend Kithaka einen umgest\u00fcrzten Baum gefunden hatte, an dem er sich den Bauch kratzte.<br \/>\nBeim Grasen im Busch hatten Orwa und Turkwel ein kurzes Kr\u00e4ftemessen, das aber nur eine Minute dauerte, ehe sie weitergrasten. Sp\u00e4ter schlossen sich Mutara, Kanjoro, Suguta und Ishanga den Kleinen an. Ishanga, unsere Nomadin, hatte die drei anderen eigentlich verlassen und war zu Yattas Gruppe zur\u00fcckgegangen; heute schien sie sich aber bei Mutara, Kanjoro und Suguta entschuldigen zu wollen. Wir sind gespannt, wie lange sie bei diesen drei Freunden bleiben wird.<br \/>\nBeim Schlammbad war es k\u00fchl, sodass sich nur Kanjoro und Bongo im Wasser w\u00e4lzten. Nach dem Bad hatten die beiden einen Ringkampf, bei dem Bongo gegen Kanjoro verlor. Am Nachmittag grasten die Waisen im Kanziku-Gebiet. Barsilinga und Garzi rangelten eine Weile. Bomani, der in der N\u00e4he stand, kam dazu und bat Garzi, ihm dabei helfen zu d\u00fcrfen, gegen Barsilinga zu gewinnen. Garzi war einverstanden und trat zur Seite, damit Bomani beenden konnte, was er begonnen hatte. Am Abend brachte Kithaka die Waisen zu den Stallungen zur\u00fcck. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit kamen die Ex-Waisen an den Stallungen vorbei, als sie auf dem Weg zum Kalovoto waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/37201622642-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Vuria spielt mit Bongo<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 4. Februar 2016<\/strong><br \/>\nKithaka und Orwa begannen ihr Tagewerk damit, ihre Hintern an den umliegenden B\u00e4umen zu kratzen. Vuria und Bongo genossen ihr \u00fcbliches Kr\u00e4ftemessen, das unentschieden endete. In den Weidegr\u00fcnden schlossen sich Kilaguni, Chaimu, Kilabasi, Kasigau, Ishanga und Makireti den Waisen an. Sie wurden alle von Orwa begr\u00fc\u00dft, der Kasigau zu einem Kr\u00e4ftemessen herausforderte. Die halbunabh\u00e4ngigen Waisen grasten etwa zwei Stunden zusammen mit den Waisen, ehe sie weiter in den Park hinein gingen.<br \/>\nBeim Schlammbad bekamen die Waisen Gesellschaft von dem gro\u00dfen Ex-Waisen-Bullen Orok, der direkt ins Wasser ging. Obwohl es ein hei\u00dfer Tag war, schloss sich nur Kanjoro Orok an. Orok begann, auf Kanjoro herumzuklettern, doch der war nicht in der Stimmung, Oroks Gewicht herumzutragen, und verlie\u00df das Schlammloch schnell wieder. Am Nachmittag grasten die Waisen im Kanziku-Gebiet. Orok blieb noch eine Stunde bei ihnen, bevor er aufbrach, um die anderen Ex-Waisen zu suchen.<br \/>\nAm Abend tricksten Orwa und Barsilinga die Keeper aus und waren pl\u00f6tzlich verschwunden. So kehrte die Gruppe sp\u00e4ter als \u00fcblich zu den Stallungen zur\u00fcck, da sie erst die beiden Jungs suchten. Die beiden Frechdachse waren aber l\u00e4ngst zu den Stallungen zur\u00fcckgelaufen, wo sie schlie\u00dflich wieder mit den anderen Waisen zusammentrafen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/3720162339-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa spielt mit Kasigau<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 5. Februar 2016<\/strong><br \/>\nDer Himmel war klar, als die Waisen am Morgen l\u00e4ssig aus ihren Gehegen schlenderten. Sie gingen an der Tr\u00e4nke vorbei und soffen genug, um damit \u00fcber den Vormittag zu kommen. Vuria und Bongo hielten einen Ringkampf ab, w\u00e4hrend Barsilinga seinen Bauch kratzte. Narok rollte sich in etwas lockerer Erde herum.<br \/>\nDie Waisen hatten einen ruhigen Vormittag im Busch und f\u00fcllten ihre M\u00e4gen. Kurz vor dem Schlammbad und der Milchf\u00fctterung am Mittag kam Garzi an einem Baumstumpf vorbei, am dem er seinen Bauch kratzte. Dann folgte er der Gruppe, die von Kithaka zum Wasserloch gef\u00fchrt wurde. Dort schlossen sich ihnen Yatta, Yetu und Taita an. Sie verbrachten ein wenig Zeit mit ihnen, bevor sie zu ihrer Herde zur\u00fcckkehrten, die in der N\u00e4he graste.<br \/>\nDen Nachmittag verbrachten die Waisen auf der Westseite des Ithumba-Bergs. Turkwel und Kainuk grasten zusammen, ebenso wie Sities und Garzi. Am Abend kam Tomboi kurz an den Stallungen vorbei, ehe er in den Park zur\u00fcckkehrte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/37201623559-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Garzi kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 6. Februar 2016<\/strong><br \/>\nNachdem Vuria aus dem Gehege gekommen war, stellte sich Vuria vor Barsilingas Tor auf und versuchte, ihm den Ausgang zu blockieren. Barsilinga wehrte sich und schubste Vuria weg, bis er herauskonnte. Chaimu hatte die Nacht vor den Stallungen verbracht und umschlang zur Begr\u00fc\u00dfung ihren R\u00fcssel mit dem von Bomani, als er herauskam.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch beschloss Vuria, Barsilinga zu einem Kr\u00e4ftemessen herauszufordern. Vuria gewann, nachdem Barsilinga sich ergeben hatte. Barsilinga ging dann auf Orwa herumklettern, der sich auf dem Boden herumrollte und staubbadete. Teleki forderte Chaimu heraus, gab aber auf, als er bemerkte, dass es sehr schwer f\u00fcr ihn werden w\u00fcrde. Er zog sich zur\u00fcck und graste weiter. Bevor die Waisen zum Schlammbad gingen, schlossen sich ihnen Kilaguni, Ishanga, Kanjoro, Mutara und Suguta an. Orwa war gl\u00fccklich, seine alten Freunde wiederzusehen und rangelte eine Weile mit ihnen. Erst forderte er Kilaguni heraus, bevor er sich Kanjoro und sp\u00e4ter Ishanga vornahm.<br \/>\nBeim Schlammbad badeten nur Bongo, Kilaguni, Kanjoro, Teleki, Ishanga und Garzi, w\u00e4hrend die anderen sich auf unterschiedliche Weise besch\u00e4ftigten. Die meisten Waisen staubbadeten, doch Barsilinga kratzte sich an den B\u00e4umen, w\u00e4hrend Kithaka sich nur im Schatten ausruhte.<br \/>\nChaimu f\u00fchrte die Gruppe zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcck. Am Nachmittag kamen sie an einem austrocknenden Pool vorbei, in dem sie noch ein Schlammbad nahmen. Kithaka f\u00fchrte dann am Abend den Weg zur\u00fcck zu den Stallungen an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/3720162418-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Vuria versperrt Barsilinga den Weg<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 7. Februar 2016<\/strong><br \/>\nAls Teleki am Morgen aus dem Gehege heraus war, verwickelte er gleich Kanjoro in einen Ringkampf, der eine ganze Weile andauerte. Beim Grasen im Busch schloss sich Bomani Kainuk an, w\u00e4hrend Suguta mit Mutara spielte. Garzi staubbadete eine Weile, bevor er weitergraste. Orwa und Kanjoro unterbrachen das Fressen, um ihre Kr\u00e4fte zu messen; der Kampf endete unentschieden. Zur Schlammbadzeit brannte die Sonne, sodass alle Waisen zur Abk\u00fchlung ins Wasser gingen. Nach dem Schlammbad war Vuria in Angriffsstimmung und trampelte B\u00fcsche und kleines Dickicht nieder. Als er m\u00fcde wurde, folgte er seinen Kollegen, die zum Kanziku-Gebiet gingen, um am Nachmittag dort zu grasen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/3720163322-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kanjoro und Teleki rangeln am fr\u00fchen Morgen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 8. Februar 2016<\/strong><br \/>\nBongo und Vuria begannen den Tag damit, sich gegenseitig zu einem Kr\u00e4ftemessen herauszufordern. Das versetzte auch Lemoyian und Bomani in Spielstimmung. Lemoyian ist der kleinste Elefant in der Gruppe, und so sehr er sich auch bem\u00fchte, er kam nicht gegen Bomani an, den er besteigen wollte. Sp\u00e4ter versuchte er es mit einem \u00dcberraschungsangriff und sprang auf Bomani, als dieser nicht damit rechnete. Sp\u00e4ter am Vormittag hatte Orwa ein kurzes Kr\u00e4ftemessen mit Vuria, w\u00e4hrend Kainuk und Bomani ihre Ohren an den B\u00e4umen kratzten und Kanjoro eine Weile staubbadete. Es war ein k\u00fchler Tag, und daher wollte nach der Milchf\u00fctterung keiner der Waisen in den Schlamm gehen.<br \/>\nBarsilinga spielte mit Garzi, doch als es ernst wurde, ergab er sich und rannte davon. Bomani und Kithaka entspannten sich ein wenig unter einem Baum, bevor sie zu einem Ringkampf \u00fcbergingen. Am Nachmittag machten die Wolken der Sonne Platz. Lemoyian wurde es hei\u00df, und er suchte Schutz unter einem Baum, in dessen Schatten er eine Weile graste. Am Abend trafen die Waisen auf Zurura, der gerade auf dem Weg zum Schlammloch war. Die Waisen folgten ihm, und sie genossen alle ein abendliches Schlammbad. Danach ging Zurura seiner Wege, w\u00e4hrend die Waisen zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/37201633612-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa und Vuria spielen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 9. Februar 2016<\/strong><br \/>\nEs war wolkig und k\u00fchl am Morgen, nachdem es in der Nacht leicht geregnet hatte. Nachdem Vuria und Bongo nach drau\u00dfen gegangen waren und ihre morgendlichen Begr\u00fc\u00dfungen ausgetauscht hatten, veranstalteten sie einen Ringkampf. Orwa spielte mit Kithaka, w\u00e4hrend Narok ihren Hintern an der Akazie auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen kratzte.<br \/>\nDrau\u00dfen in den Weidegr\u00fcnden schuffelten sich Barsilinga und Bomani an den Felsen, und Narok rollte sich auf dem Boden herum und spielte. Das lockte Sities an, die auch etwas Spa\u00df haben wollten, bevor sie weitergraste. Kurze Zeit sp\u00e4ter begann es zu regnen, was die Waisen in Spiel-Laune versetzte. Garzi, Teleki, Narok, Shukuru und Lemoyian rollten sich in der nassen, roten Erde herum, beschmierten sich mit Schlamm und hatten dabei viel Spa\u00df.<br \/>\nDa es recht k\u00fchl war, als die Waisen am Schlammloch ankamen, wollten sie heute nicht ins Wasser. Bongo und Vuria forderten sich zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus, w\u00e4hrend Kithaka und Garzi die K\u00f6pfe zusammensteckten, um zu \u00fcberlegen, was sie nun tun sollten, wo es doch zu kalt zum baden war. Es dauerte nicht lange, bis Sities die F\u00fchrung \u00fcbernahm und die Gruppe zum Imenti-Gebiet brachte. Dort grasten sie den ganzen Nachmittag, bis es um 17 Uhr an der Zeit war, zu den Stallungen zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/37201635042-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka spielt mit Orwa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 10. Februar 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen war es wieder k\u00fchl. Die Waisen kamen verspielt aus den Gehegen, und Kithaka forderte Vuria zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus, das er aber verlor. Danach versuchte er sein Gl\u00fcck bei Narok, w\u00e4hrend Vuria sich auf die Suche nach Bongo machte. Kithaka zog auch gegen Narok den k\u00fcrzeren, und nach dieser neuerlichen Niederlage ging er zu ein paar B\u00e4umen, um sich daran zu kratzen. Vurias und Bongos Spiel dauerte eine ganze Weile und endete schlie\u00dflich unentschieden. Vuria legte noch ein wenig Krafttraining ein, indem er an einem umgest\u00fcrzten Baum herumschob. Barsilinga, der in der N\u00e4he stand, schloss sich ihm an.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden spielte Lemoyian mit Laragai, w\u00e4hrend Garzi seine Kr\u00e4fte an Bomani versuchte. Vuria erinnerte sich an die gute alte Zeit im Waisenhaus in Nairobi, als sie Fu\u00dfball gespielt hatten, und trat gegen einen kleinen Ast, der ihm in den Weg gefallen war. Bomani schloss sich beim Grasen mit Garzi zusammen, und Narok mit Turkwel.<br \/>\nAuf dem Weg zum Schlammloch f\u00fchrte Barsilinga die Gruppe an. Als sie dort ankamen, fanden sie hunderte Marabu-St\u00f6rche vor, die die ganze Gegend bev\u00f6lkerten. Sie verstanden gar nicht, was los war, und soffen nur schnell Wasser, um gleich wieder weiter zu grasen. Lemoyian, Narok und Vuria versuchten, die V\u00f6gel zu verscheuchen, doch die lie\u00dfen sich nicht st\u00f6ren. Die Waisen grasten dann westlich des Ithumba-H\u00fcgels, wo sich ihnen Kanjoro, Suguta und Mutara anschlossen. Kanjoro graste bei Laragai, w\u00e4hrend Suguta sich mit Sities zusammentat.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/37201635610-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lemoyian spielt mit Laragai<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 11. Februar 2016<\/strong><br \/>\nNarok war die Erste, die heute herauskam, gefolgt von Barsilinga und Kithaka. Kithaka und Barsilinga umschlangen zur Begr\u00fc\u00dfung ihre R\u00fcssel, was zu einer kurzen Rangelei f\u00fchrte. Bomani sah ihnen aus der Entfernung zu und griff schlie\u00dflich ein, indem er Barsilinga wegschob und sich Kithaka selbst vornahm. Kithaka verlor gegen ihn und beschloss, bei Orwa Hilfe zu suchen und ihn um eine Trainingseinheit zu bitten, mit der er seine Ringkampff\u00e4higkeiten verbessern konnte. Orwa lehnte nat\u00fcrlich nicht ab und zeigte ihm ein paar Techniken, die er sp\u00e4ter an Bomani w\u00fcrde anwenden k\u00f6nnen.<br \/>\nW\u00e4hrend die Waisen grasten, spielte Lemoyian mit Laragai, w\u00e4hrend Garzi seine Kr\u00e4fte mit Narok ma\u00df. Bongo attackierte Kanjoro, doch als er verlor, tr\u00f6stete er sich mit einer Kratzeinheit an einem Baum. Orwa \u00fcbernahm dann den Kampf von Bongo und rangelte verbissen mit Kanjoro. Lemoyian versuchte sich gegen Kithaka, wurde aber besiegt. Kithaka ging dann zu Bongo \u00fcber, hatte aber gegen ihn auch keine Chance. Damit waren die Ringk\u00e4mpfe beendet. Kithaka ging zu den B\u00fcschen zur\u00fcck und konzentrierte sich aufs Grasen. Barsilinga fra\u00df in der N\u00e4he von Bomani, w\u00e4hrend Narok eine Weile staubbadete. Kurz vor dem Schlammbad spielte Laragai alleine auf dem Boden, w\u00e4hrend Orwa und Barsilinga sich mit Staub bewarfen.<br \/>\nZur Schlammbadzeit war es k\u00fchl, und keiner der Waisen traute sich ins Schlammloch. Am Nachmittag grasten sie im Kanziku-Gebiet. Die Wolken klarten irgendwann auf und machten dem Sonnenschein Platz, sodass Shukuru, Lemoyian, Teleki und Kanjoro ununterbrochen mit ihren Ohren wedelten, um sich abzuk\u00fchlen. Am sp\u00e4ten Nachmittag gingen die Waisen erneut am Schlammloch vorbei und nahmen doch noch ein Bad.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/37201641115-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kanjoro und Orwa beim rangeln<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 12. Februar 2016<\/strong><br \/>\nDer heutige Morgen war ein wenig anders als sonst. Die Waisen schlenderten l\u00e4ssig und ohne viel Aufhebens zu den Weidegr\u00fcnden. Der Ithumba-Berg war teilweise in Nebel geh\u00fcllt, doch der Himmel war klar, was einen hei\u00dfen Tag ank\u00fcndigte. Eine Stunde nachdem die Waisen die Stallungen verlassen hatten, bekamen sie Gesellschaft von Mutara, Suguta und Kanjoro. Das aktivierte die Waisen offenbar; bald forderte Bongo Kanjoro zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus, w\u00e4hrend Orwa mit Narok spielte. Lemoyian staubbadete unter Kainuks Aufsicht. Garzi rangelte eine Weile mit Barsilinga, doch sie trennten sich unentschieden. Kanjoro beendete sein Spiel mit Bongo und begann eine kurze Rangelei mit Teleki, bevor er weitergraste.<br \/>\nZur Schlammbadzeit zogen Wolken auf, und die Waisen tranken nur ihre Milch und grasten dann gleich weiter. Am Nachmittag verschwanden die Wolken langsam wieder, doch die Sonne st\u00f6rte die Waisen nicht. Sie waren die restlichen Stunden des Tages ganz mit Grasen besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/37201641423-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kanjoro, Suguta und Mutara<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 13. Februar 2016<\/strong><br \/>\nEs war wieder ein ruhiger Morgen bei den Waisen, die l\u00e4ssig aus den Gehegen kamen. Vuria und Bomani schwangen ihre R\u00fcssel umher, ein Zeichen von guter Laune. Bald nachdem die Waisen in den Weidegr\u00fcnden angekommen waren, begannen Bomani, Kithaka und Laragai, sich an den nahegelegenen Felsen zu kratzen. Narok graste in der N\u00e4he von Kanjoro. Sie fragte ihn ab und zu irgendetwas, indem sie ihren R\u00fcssel in seinen Mund steckte. Der Rest des Vormittags verlief ruhig. Nur auf dem Weg zum Schlammloch erschraken die Waisen vor ein paar Marabus, die in den B\u00e4umen am Wegesrand sa\u00dfen. Die Keeper eilten herbei und verjagten die V\u00f6gel, damit die Waisen vorbeigehen konnten.<br \/>\nBeim Schlammbad war es nicht sehr hei\u00df, und nur Bongo ging baden. Die restlichen Waisen standen nur am Ufer, soffen Wasser und sahen ihm zu. Kainuk hob einen Stock auf und kratzte sich damit am Kinn. Es gelang ihr, ein paar Zecken zu entfernen. Am Nachmittag grasten die Waisen im Kanziku-Gebiet. Vuria schloss sich mit Turkwel zusammen, w\u00e4hrend Garzi mit Bomani graste. Es wurde pl\u00f6tzlich sehr hei\u00df, sodass Barsilinga Schutz unter einem Baum suchte, um der brennenden Sonne aus dem Weg zu gehen. Die \u00fcbrigen Waisen grasten einfach weiter und lie\u00dfen sich von den Temperaturen nicht st\u00f6ren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/37201642037-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa frisst<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 14. Februar 2016<\/strong><br \/>\nBald nach Verlassen des Geheges begannen Orwa und Teleki den Tag mit einem Kr\u00e4ftemessen, w\u00e4hrend sich Bomani, Kithaka, Narok, Lemoyian und Teleki an den umliegenden Felsen kratzten. Kurz darauf f\u00fchrte Laragai die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden. Dort angekommen grasten Bongo, Barsilinga und Kithaka zusammen, w\u00e4hrend Kainuk sich mit Turkwel zusammenschloss. Eine Stunde sp\u00e4ter bekamen sie Gesellschaft von Suguta, Kanjoro und Mutara, und die drei halbunabh\u00e4ngigen Waisen wurden von Orwa begr\u00fc\u00dft. Mutara rollte sich auf dem Boden herum, und Orwa kam herbei, um sich gegen sie zu lehnen. Als die zwei genug gespielt hatten, standen sie auf und begannen ein Kr\u00e4ftemessen, das eine ganze Weile andauerte.<br \/>\nYattas und Mulikas Gruppe kam gegen 11 Uhr an den Stallungen vorbei, und nachdem sie genug Wasser gesoffen hatten, gingen sie zum Kalovoto weiter.<br \/>\nBeim Schlammbad war es mild, doch keiner der Waisen wollte sich w\u00e4lzen. Die Waisen tranken erst ihre Milch und dann ein wenig Wasser, bevor sie zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcckkehrten. Einmal versammelten sie sich unter einem Baum, da es etwas hei\u00dfer wurde, als sie es gerne gehabt h\u00e4tten. Die Temperaturen fielen aber bald wieder auf angenehmere Werte, und die Waisen grasten weiter.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/37201642818-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mutara und Orwa spielen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 15. Februar 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen humpelte Narok ein wenig. M\u00f6glicherweise war sie in der Nacht ausgerutscht und hingefallen, oder vielleicht von Bongo geschubst worden. Die Waisen gingen direkt in den Busch, nachdem sie aus den Gehegen gekommen waren. Eine Stunde sp\u00e4ter kamen die Ex-Waisen an den Stallungen vorbei, soffen Wasser und brachen wieder auf. Das Wetter war heute wechselhaft, doch das schien die Waisen nicht zu st\u00f6ren, und sie konzentrierten sich aufs Grasen. Kurz vor der Schlammbadzeit unterbrach Barsilinga das Fressen, um seine Hinterbeine zu kratzen, nachdem er an einem geeigneten Felsen vorbeigekommen war. Beim Schlammbad war es wolkig, sodass nur unsere Wasserratte Bongo und Kanjoro sich w\u00e4lzten. Barsilinga und Garzi besch\u00e4ftigten sich mit einem Ringkampf. Kurz danach waren auch Bongo und Kanjoro fertig mit W\u00e4lzen und absolvierten noch ein kurzes Kr\u00e4ftemessen, bevor sie in den Busch gingen. Die Waisen grasten im Kanziku-Gebiet, und als es sp\u00e4ter hei\u00df wurde, versammelten sie sich ohrenwedelnd unter einem Baum. Am Abend gingen sie am Kone-See vorbei, wo sie sich noch ein abendliches Bad g\u00f6nnten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/3720164326-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Vuria f\u00fchrt den Weg hinaus in den Busch an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 16. Februar 2016<\/strong><br \/>\nLemoyian und Kithaka hatten heute eine Meinungsverschiedenheit nachdem sie ihre morgendliche Milch getrunken hatten. Die beiden beschlossen, ihren Streit mit einer Rangelei gleich im Gehege zu l\u00f6sen. Bevor sie sich lange herumschubsen konnten, \u00f6ffneten die Keeper die Tore und gaben ihnen zu verstehen, dass es Zeit f\u00fcr den Aufbruch war und sie ihren Streit drau\u00dfen kl\u00e4ren sollten. Als Lemoyian aber herauskam, legte sich sofort Bomani mit ihm an, nachdem Lemoyian ihm versehentlich den Weg versperrt hatte. Als Bomani gerade Lemoyian eine Lektion erteilen wollte, kam Orwa von hinten und versuchte, auf Bomani zu klettern. Lemoyian nutzte die Gelegenheit, um sich aus dem Staub zu machen, w\u00e4hrend Bomani versuchte, Orwa abzusch\u00fctteln. Vuria forderte Bongo zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus, w\u00e4hrend Kithaka mit Barsilinga spielte. Turkwel graste bei ihrer Freundin Kainuk, w\u00e4hrend Orwa sich mit Barsilinga zusammenschloss. Bongo kam an einem umgest\u00fcrzten Baum vorbei und kratzte sein Ohr daran. Sp\u00e4ter nutzte Kithaka den selben Baum zum kratzen.<br \/>\nZur Schlammbadzeit war es hei\u00df, und s\u00e4mtliche Waisen nahmen am Schlammbad teil, mit Ausnahme von Orwa, der nur Zuschauer sein wollte und sich seinen Freunden zugewandt unter einem Baum aufstellte. Nach dem W\u00e4lzen staubbadeten die Waisen, ehe sie in den Busch zur\u00fcckgingen. Am Nachmittag machten sie sich im Kanziku-Gebiet zum Grasen breit. Barsilinga stand auf drei Beinen und benutzte das vierte, um ein anderes zu kratzen. Sp\u00e4ter war die Sonne kaum ertr\u00e4glich, und Lemoyian, Orwa, Vuria und Bongo ruhten sich unter einem Baum mit viel Schatten aus. Sie grasten erst weiter, als es wieder etwas k\u00fchler geworden war. Am Abend gingen die Waisen noch einmal am Schlammloch vorbei und hatten ein spektakul\u00e4res abendliches Bad, bevor sie schlie\u00dflich zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/3720164396-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bongo (links) spielt mit Vuria<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 17. Februar 2016<\/strong><br \/>\nAuf ihrem Weg hinaus inspizierten Kithaka und Barsilinga vor den Stallungen den Anh\u00e4nger des Traktors, um zu sehen, ob noch Gr\u00fcnzeug darin war. Nachdem sie sich davon \u00fcberzeugt hatten, dass er leer war, gingen die zwei langsam in den Busch. Bongo und Vuria begannen den Tag mit einer Rangelei, die Bongo verlor. In den Weidegr\u00fcnden war alles ruhig, und die Waisen konzentrierten sich aufs Grasen. Nur Garzi kratzte sich gelegentlich die Ohren an den B\u00e4umen. Beim Schlammbad war es sehr hei\u00df, und Bongo, Teleki, Kanjoro, Vuria, Garzi und Suguta tummelten sich lange Zeit im Wasser. Orwa entspannte sich unter einem Baum, w\u00e4hrend er darauf wartete, dass seine Freunde herauskamen. Nachdem Garzi genug vom Baden hatte, jagte er in Angriffsstimmung davon. Bongo kam vor Vuria aus dem Wasser und versuchte, ihm den Weg zu versperren. Der Kampf dauerte eine Weile an, bis Vuria sich schlie\u00dflich befreit hatte und aus dem Wasser konnte.<br \/>\nAm Nachmittag grasten die Waisen s\u00fcd\u00f6stlich des Schlammbads. Es blieb hei\u00df, und die Waisen kamen unter einem Baum zusammen, um Schutz vor der brennenden Sonne zu suchen. Bomani stand in der N\u00e4he von Barsilinga und Kithaka und versuchte, sie zu einer Rangelei zu \u00fcberreden. Sie wollten aber nicht so recht, da es ihnen zu hei\u00df war. Sp\u00e4ter gingen die Temperaturen etwas zur\u00fcck, und die Waisen kamen aus dem Schatten hervor und grasten weiter. Shukuru, Teleki und Garzi staubten sich ein wenig ein. Am Abend gingen die Waisen noch einmal am Schlammloch vorbei und k\u00fchlten sich ab, bevor sie zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/37201644553-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka und Barsilinga untersuchen den Anh\u00e4nger<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 18. Februar 2016<\/strong><br \/>\nNachdem die Waisen am Morgen ihre Milch bekommen hatten, f\u00fchrte Narok sie auf direktem Wege zu den Weidegr\u00fcnden. Kithaka fand einen geeigneten Baum, an dem er seinen Hals kratzen konnte. Barsilinga juckte es am Ohr, und er kratzte sich mit dem R\u00fcssel daran. Bongo schloss sich mit Narok zum Grasen zusammen, w\u00e4hrend sich die anderen Waisen in der Gegend verteilten.<br \/>\nGegen 10 Uhr meldete sich Olares Gruppe, bestehend aus Olare selbst sowie Melia, Tumaren, Kandecha, Naisula, Kitirua, Chemi Chemi, Kalama, Murka und Kibo an den Stallungen. Die Gruppe haben wir nun fast drei Monate lang nicht gesehen. Das zeigt, wie sicher unsere Ex-Waisen in der Wildnis unterwegs sind und wie weit sie wandern. Die Elefanten freuten sich, die Keeper wiederzusehen, nachdem sie so lange weg gewesen waren, und blieben fast eine Stunde an den Stallungen. Kurz vor 11 Uhr kamen noch Yattas und Mulikas Gruppen dazu. Die Herden brachen dann wieder auf und verschwanden, Olares Gruppe in Richtung Osten, w\u00e4hrend Yattas und Mulikas Gruppen nach Norden gingen.<br \/>\nBeim Schlammbad war es sehr hei\u00df, und Teleki, Garzi, Bongo, Kanjoro, Mutara, Suguta, Narok und Turkwel hatten ein spektakul\u00e4res Bad. Orwa entspannte sich unter seinem Lieblingsbaum, w\u00e4hrend Shukuru sich an verschiedenen B\u00e4umen kratzte. Vuria stand am Ufer des Wasserlochs und wartete darauf, dass sein Spielkamerad Bongo herauskam. Als er sah, dass Bongo noch l\u00e4nger brauchen w\u00fcrde, ging er hinein, um ihn abzuholen. Bongo wehrte sich aber, als Vuria mit aller Kraft versuchte, ihn aus dem Wasser zu schieben. Schlie\u00dflich beendete Bongo das Bad, um sich auf den Kampf mit Vuria konzentrieren zu k\u00f6nnen. Das Kr\u00e4ftemessen dauerte einige Zeit an, bis Bongo irgendwann der Meinung war, dass sie genug Zeit verschwendet hatten und es Zeit war, zum Grasen in den Busch zur\u00fcckzukehren.<br \/>\nAm Nachmittag machten die Waisen sich \u00f6stlich des Ithumba-Bergs breit. Abends gingen sie am Kone-See vorbei, wo sie sich noch einmal frisch machten, ehe sie f\u00fcr die Nacht zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/37201645214-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Olares Gruppe an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 19. Februar 2016<\/strong><br \/>\nNach Verlassen des Geheges machten es sich Orwa, Garzi und Shukuru unter der einzigen Akazie auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen bequem. Sie hoben die Bl\u00fcten auf, die von dem Baum gefallen waren und fra\u00dfen sie. Barsilinga und Bomani gingen zu einem umgest\u00fcrzten Baum ein paar Meter entfernt. Sie wollten ihre Kr\u00e4fte demonstrieren, indem sie ihn wegschoben. Der Baum war aber sehr schwer, und die beiden konnten ihn keinen Zentimeter bewegen. Barsilinga gab bald auf, doch Bomani machte noch weiter. Vuria forderte Bongo zu einem Ringkampf heraus und zeigte alles, was er in seinen Jahren hier in Ithumba gelernt hatte. Einmal rangelte er im Sitzen, und einmal sogar im Liegen. Dann stand er auf und kniete sich auf die Vorderbeine, w\u00e4hrend er Bongo weiter attackierte.<br \/>\nBeim Grasen im Busch hatten Orwa und Vuria ein lockeres Kr\u00e4ftemessen, w\u00e4hrend Bomani mit Garzi spielte. Bongo unterbrach das Fressen, um sich an den Felsen zu kratzen. Um 11 Uhr war es k\u00fchl, sodass keiner der Waisen in den Matsch kletterte. Sie tranken nur ihre Milch und kehrten dann zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcck. Kurz vor 13 Uhr tauchte Olares Gruppe an den Stallungen auf. Sie soffen Wasser und gingen danach wieder nach Norden.<br \/>\nDen Nachmittag verbrachten die Waisen grasend im Kanziku-Gebiet, wie in den letzten Tagen auch schon. Die Wolken machten schlie\u00dflich noch der Sonne Platz. Sp\u00e4ter gingen die Waisen am Kone-See vorbei, wo sie wieder ihr abendliches Bad nahmen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/37201645644-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa, Garzi und Shukuru fressen Bl\u00fcten<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 20. Februar 2016<\/strong><br \/>\nOlares Gruppe meldete sich sp\u00e4t in der Nacht an den Stallungen und verbrachte den Rest der Nacht vor den Gehegen. Am Morgen warteten sie darauf, dass die Waisen herauskommen w\u00fcrden. Sobald sich die Tore ge\u00f6ffnet hatten, warteten sie nicht lange, sondern gingen gleich in die Gehege hinein, um herauszufinden, ob es noch Reste zu verwerten gab. Leider war schon alles aufgefressen, und so gingen sie mit den Kleinen wieder hinaus. Orwa war gl\u00fccklich \u00fcber die Gelegenheit, seine Kr\u00e4fte mit Mitgliedern von Olares Gruppe zu messen. Er spielte zuerst mit Kibo, versuchte sich dann an Olare und sp\u00e4ter an Naisula. Er verlor aber jeden der Ringk\u00e4mpfe. Chemi Chemi spielte mit Narok und forderte sp\u00e4ter Teleki heraus. Teleki hatte keine Chance gegen Chemi Chemi, und nach dem Kampf bestieg Chemi Chemi ihn und demonstrierte so seine Vorherrschaft. Die Spiele lockten Lemoyian an, der Kithaka in einem Ringkampf verwickelte. Nachdem Kithaka gewonnen hatte, nahm Lemoyian sich Bomani vor, verlor aber gegen ihn auch haushoch. Nach all den Spielen f\u00fchrte Olare den Weg zu den Weidegr\u00fcnden an. Dort staubbadeten Kainuk, Shukuru und Kibo eine Weile. Nach zwei Stunden verabschiedete sich Olares Gruppe wieder von den Waisen.<br \/>\nBeim Schlammbad war es k\u00fchl, und es nieselte. Die Waisen tranken nur ihre Milch, soffen etwas Wasser und wurden danach von Shukuru wieder in den Busch zur\u00fcckgef\u00fchrt. Kanjoro und Bongo hatten ein kurzes Kr\u00e4ftemessen, bevor Orwa sich einmischte und selbst eine Rangelei mit Kanjoro begann. Barsilinga, Orwa, Bomani, Teleki, Kanjoro und Kithaka legten sich nach dem Regen auf den Boden in die k\u00fchle Erde. Bomani attackierte Orwa, w\u00e4hrend dieser noch auf dem Boden herumrollte. Nach dem Staubbad spielte Kanjoro mit Orwa und danach mit Bomani. Orwa rangelte dann auch noch mit Kithaka, bevor die Gruppe schlie\u00dflich weitergraste. Am Abend machten die Wolken der Sonne Platz, sodass die Waisen noch einmal zum Schwimmen am Schlammloch vorbeigingen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/3720165214-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa spielt mit Kibo<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 21. Februar 2016<\/strong><br \/>\nFr\u00fch am Morgen waren Makireti, Kasigau, Kilabasi und Kilaguni an den Stallungen. Scheinbar waren die vier Ex-Waisen sp\u00e4t in der Nacht angekommen und waren m\u00fcde, sodass sie die Nacht direkt vor den Gehegen verbrachten. Als sie auf die Waisen warteten, vertrieben sich Kasigau und Kilaguni die Zeit mit einer kleinen Rangelei. Kilabasi war die erste, die hineinging, als die Gehege f\u00fcr die Waisen ge\u00f6ffnet wurden. Sie traf auf Narok, und die beiden begr\u00fc\u00dften sich. Sobald sie aber im Gehege war, endeten die Begr\u00fc\u00dfungen, und sie machte sich auf die Suche nach \u00dcberresten, die sie fressen konnte. Da nicht mehr viel da war, kehrte sie um und folgte den Waisen nach drau\u00dfen. Noch auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen forderte Orwa dann Kilabasi zum Kr\u00e4ftemessen heraus. Kasigau stand in der N\u00e4he und schloss sich Kilabasi im Kampf gegen Orwa an, der ihnen in nicht allzu ferner Zukunft wird das Wasser reichen k\u00f6nnen. Orwa hatte keine andere Wahl als sich zu ergeben, denn gegen die beiden zusammen kam er nicht an. Kilabasi spielte dann mit Teleki.<br \/>\nSp\u00e4ter folgten die Waisen Makireti zu den Weidegr\u00fcnden. Um 9 Uhr besuchten Olare und ihre Herde die Stallungen, und nachdem sie genug Wasser gesoffen hatten, verschwanden sie wieder in unbekannte Richtung. Beim Grasen verbrachte Garzi einige Zeit mit Sities, w\u00e4hrend Lemoyian sich einstaubte und Orwa Kilabasi zu einem Kr\u00e4ftemessen herausforderte. Tomboi kam kurz vor den Waisen am Schlammloch an. Als die Waisen da waren, tranken sie ihre Milch, und danach schlossen sich Bongo, Teleki, Kilaguni, Kilabasi, Makireti, Kasigau, Vuria und Turkwel Tomboi beim W\u00e4lzen an. Der Rest staubbadete nur an der Seite. Barsilinga trat versehentlich auf Laragais R\u00fcssel, was diese sehr \u00e4rgerte. Laragai war nicht klar, dass es ein Versehen gewesen war und schubste ihn heftig. Barsilinga wehrte sich aber nicht, da er wusste, dass dies alles nur noch schlimmer machen w\u00fcrde. Er ging ohne einen Ton davon! Die j\u00fcngeren Bullen haben ordentlich Respekt vor Laragai, da sie kr\u00e4ftig ist und nie nachgibt.<br \/>\nEine Stunde sp\u00e4ter brach die Gruppe zusammen mit Tomboi vom Schlammbad aus in Richtung S\u00fcden auf. Kurz danach kamen Rapsu und Taita auf der Suche nach Tomboi am Schlammloch vorbei. Am Abend verabschiedeten sich Makireti und ihre Freunde von den Waisen. Bald nachdem die Waisen zu den Stallungen zur\u00fcckgekehrt waren, fing Bongo an, Narok zu \u00e4rgern, und stie\u00df sie ohne sichtbaren Grund zu Boden. Er wurde gleich in die Gruppe der \u00e4lteren K\u00fche Shukuru, Turkwel, Sities und Kainuk verlegt, damit er dort ein wenig Disziplin lernt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/372016570-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kilabasi kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 22. Februar 2016<\/strong><br \/>\nMakireti, Ololoo, Kilaguni, Kilabasi, Kasigau, Mutara, Suguta, Kanjoro und Ishanga waren fr\u00fch am Morgen an den Stallungen. Die Nomadin Ishanga ist also zur\u00fcck in Makiretis Gruppe; zuletzt hatten wir sie bei Yatta gesehen. Nur sie allein wei\u00df, welcher Gruppe sie sich anschlie\u00dfen wird, wenn sie Makiretis Gruppe wieder satt hat. Das Wetter war k\u00fchl, und die Jungs veranstalteten Ringk\u00e4mpfe, um sich aufzuw\u00e4rmen. Orwa begann mit Ololoo und verlor. Danach nahm er sich Kithaka vor, der schon deutlich unter Orwas Preisklasse liegt. Ololoo suchte sich einen st\u00e4rkeren Gegner und forderte Kasigau heraus. Dieser Kampf dauerte eine ganze Weile und erreichte seinen H\u00f6hepunkt, als Ololoo auf Kasigau kletterte; damit hatte Kasigau verloren.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden leisteten den Waisen kurz Makena, Mwende und Mulika Gesellschaft. Mwende rangelte mit Mutara, w\u00e4hrend Kilabasi mit Orwa spielte. Barsilinga fand einen passenden Baum, an dem er sich den Hintern kratzen konnte. Kainuk fra\u00df in der N\u00e4he und wurde eifers\u00fcchtig auf Barsilinga. Sie ging hin\u00fcber und schubste ihn davon. Sp\u00e4ter kam Turkwel herbei und schubste Kainuk weg, damit sie sich ihrerseits kratzen konnte. Barsilinga fra\u00df in der N\u00e4he von Kasigau, bis Teleki her\u00fcberkam und einen Ringkampf mit Kasigau begann.<br \/>\nZur Schlammbadzeit war es hei\u00df, doch trotzdem w\u00e4lzten sich nur Kilaguni, Makireti, Bongo, Kanjoro, Mutara und Kasigau. Als die Waisen aus dem Matsch kamen, tauchte Buchuma auf, den wir schon einige Monate nicht gesehen hatten. Er sah ein wenig d\u00fcnn aus. Er ging direkt zur Tr\u00e4nke, w\u00e4hrend sich die Waisen in Richtung Norden aufmachten. Zwei Stunden sp\u00e4ter trennten sich Makireti und ihre Gruppe von den Waisen, nachdem sie sich noch gemeinsam ein abendliches Schlammbad geg\u00f6nnt hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/37201651423-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Vuria fordert Ololoo heraus<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 23. Februar 2016<\/strong><br \/>\nMakireti und ihre Gruppe verbrachten die Nacht direkt vor den Stallungen. Als sich die Tore \u00f6ffneten, damit die Waisen herauskommen konnten, schliefen die Ex-Waisen noch. Sie erwachten vom Kollern der Kleinen, als diese aus den Gehegen gelaufen kamen. Makireti war die erste, die aufwachte. Sie traf auf Orwa, und die beiden umschlangen ihre R\u00fcssel zur Begr\u00fc\u00dfung.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden bekam Bomani eine kostenlose Trainingseinheit von Kasigau \u00fcber Strategien beim Ringkampf mit seinen Artgenossen. Orwa, der in der N\u00e4he graste, kam hinzu und st\u00f6rte das Training. Er schubste Bomani davon, damit er selbst von Kasigau lernen konnte. Kanjoro rangelte kurz mit Kainuk, und nachdem Orwa gegen Kasigau verloren hatten, tr\u00f6stete er sich bei einem Kampf mit Kanjoro.<br \/>\nZum Schlammbad schlossen sich Madiba, Tomboi, Rapsu und ein wilder Elefant den Waisen an. Nach dem Baden f\u00fchrte Teleki seine Freunde zum Staubbad, wo noch Buchuma dazu kam. Sp\u00e4ter kehrten die Waisen zum Grasen zur\u00fcck und lie\u00dfen die wilden Jungs am Schlammloch zur\u00fcck. Die Waisen hatten einen ruhigen Nachmittag und nahmen am Abend noch ein Schlammbad am Kone-See.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/37201652251-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa begr\u00fc\u00dft Barsilinga<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 24. Februar 2016<\/strong><br \/>\nAngef\u00fchrt von Narok gingen die Waisen heute Morgen direkt zu den Weidegr\u00fcnden. Bomani und Barsilinga kratzten ihre B\u00e4uche an einem umgest\u00fcrzten Baum. Die Waisen grasten in der N\u00e4he des Kone-Stausees, wo sich ihnen Kinna kurz anschloss. Shukuru legte eine kleine Pause f\u00fcr ein Staubbad ein. Die Spiel lockte Garzi an, der sich hinlegte und sich herumrollte.<br \/>\nBeim Schlammbad schlossen sich Yattas und Mulikas Herde den Waisen an. Laragai nutzte die Gelegenheit, um sich eine Weile mit Nasalot zu unterhalten. Die Waisen hielten sich vom Wasser fern und \u00fcberlie\u00dfen das Schlammloch ihren \u00e4lteren Artgenossen. Sie wollten den frechen Jungs aus dem Weg gehen, die immer auf ihnen herumklettern, wenn sie gemeinsam baden. Orwa spielte mit Narok, und kurz darauf kehrten die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcck. Am Nachmittag grasten sie \u00f6stlich des Ithumba-Bergs. Turkwel tat sich mit Lemoyian zusammen, und Lemoyian sah mit gro\u00dfem Interesse zu, welche Pflanzen Turkwel so fra\u00df und machte es ihr dann nach. Teleki juckte es am Ohr, und so kratzte er sich an einem nahegelegenen Baum.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/3720165255-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Shukuru staubt sich ein<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 25. Februar 2016<\/strong><br \/>\nKurz nachdem die Waisen aus den Gehegen gekommen waren, hatten Lemoyian und Kithaka ein kurzes Kr\u00e4ftemessen, das solange andauerte, bis Lemoyian sich ergab. Narok rollte sich ganz allein auf dem Boden herum. Als sie genug gespielt hatte, folgte sie ihren Freunden, die bereits auf dem Weg zu den Weidegr\u00fcnden waren. Die Waisen bekamen Besuch von Mutara, Kanjoro und Suguta. Orwa und Kanjoro umschlangen zur Begr\u00fc\u00dfung ihre R\u00fcssel, und nach einer Weile wurde daraus ein Kr\u00e4ftemessen. Lemoyian juckte es am Ohr, und er unterbrach das Fressen, um sich an einem Baum zu kratzen.<br \/>\nZur Schlambadzeit schlossen sich den Waisen Yattas und Mulikas Herde zusammen mit f\u00fcnf wilden Elefanten an. Vuria streckte seinen R\u00fcssel aus, um Yatta zu begr\u00fc\u00dfen, die ihm ebenfalls den R\u00fcssel entgegenstreckte. Wiva ging, begleitet von Kinna und Loijuk, ins Wasser und w\u00e4lzte sich spektakul\u00e4r. Barsilinga nahm nur ein Staubbad, w\u00e4hrend sich seine Freunde unter die Ex-Waisen gemischt hatten. Vuria begegnete einem Storch, der in seiner N\u00e4he gelandet war. Er drohte ihm und wollte ihn attackieren, doch der Vogel war zu schnell und flog einfach davon. Teleki forderte Meibai zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus, verlor aber haushoch, denn er ist noch nicht so kr\u00e4ftig. Vuria erwischte Bongo am Schwanz, als dieser ihn auf dem Weg heraus aus dem Wasser \u00fcberholte. Bongo entwischte aber rechzeitig, ehe Vuria in seinen Schwanz bei\u00dfen konnte. Nachdem Wiva aus dem Wasser gekommen war, versuchte sie, mit Orwa zu rangeln; Orwa war aber sehr vorsichtig, da ihre strengen Besch\u00fctzer immer in der N\u00e4he waren. Sp\u00e4ter verabschiedeten sich die Ex-Waisen wieder, und die Waisen grasten den Rest des Tages im Kanziku-Gebiet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/37201653255-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Narok spielt auf dem Boden<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 26. Februar 2016<\/strong><br \/>\nOlares Gruppe wartete heute vor den Gehegen auf die Waisen. Chaimu scheint ihre Gruppe aufgel\u00f6st zu haben, denn Kilaguni war nicht bei ihr. Sie hat sich offenbar Olares Gruppe angeschlossen, w\u00e4hrend sie dar\u00fcber nachdenkt, was sie nun tun soll. Als die Tore ge\u00f6ffnet wurden, ging Olare ins Gehege, um ein paar Reste zum fressen zu suchen. Sie hatte Gl\u00fcck und fand ein paar Zweige, auf denen sie fr\u00f6hlich herumkaute, als sie wieder heraus kam. Vor den Stallungen forderte Chemi Chemi Teleki zu einem Ringkampf heraus. Teleki verlor, und Chemi Chemi nutzte die Gelegenheit, um ihn zu \u00e4rgern; er jagte ihn \u00fcber das Gel\u00e4nde und versuchte, ihn zu besteigen. Als er damit fertig war, ging er mit Tumaren spielen, w\u00e4hrend Orwa mit Mutara rangelte. Sp\u00e4ter forderte Orwa Chemi Chemi heraus, w\u00e4hrend Garzi eine kurze Diskussion mit Kibo hatte. Kibo lie\u00df dann Garzi zur\u00fcck und unterst\u00fctzte Chemi Chemi gegen Orwa. Kanjoro forderte Olare heraus, doch er wurde \u00fcberw\u00e4ltigt und ergab sich.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden schloss sich Lemoyian mit Chaimu zum Grasen zusammen. Barsilinga kam an einem geeigneten Felsen vorbei, an dem er seinen Bauch kratzte. Um 11 Uhr f\u00fchrte Chaimu die ganze Gruppe zum Schlammloch. Nach dem Bad gingen die Elefanten wieder Grasen. Am Abend kam das erste Mal seit der Regenzeit eine Herde wilder Elefanten zum Saufen zu den Stallungen &#8211; ein Zeichen daf\u00fcr, dass die nat\u00fcrlichen Wasserl\u00f6cher nun langsam austrocknen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/3720165401-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Chemi Chemi jagt Teleki<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 27. Februar 2016<\/strong><br \/>\nLemoyian und Bomani umschlangen heute Morgen ihre R\u00fcssel zur Begr\u00fc\u00dfung, als sie sich vor den Gehegen trafen. Auf dem Weg zu den Weidegr\u00fcnden schlossen sich Mutara, Kanjoro und Suguta den Waisen an. Diese drei halbunabh\u00e4ngigen Waisen schlie\u00dfen sich meistens am Morgen den Waisen an, und gehen am Abend wieder ihrer Wege. Orwa verwickelte Mutara in einen Ringkampf. Sp\u00e4ter kamen noch Olares Gruppe, Zurura und Ololoo dazu. Orwa beendete sein Spiel mit Mutara und widmete sich Ololoo. Chemi Chemi kam an einem schiefen Baum vorbei und versuchte, ihn umzusto\u00dfen, scheiterte aber. Orwa verlor gegen Ololoo und suchte sich Rat bei Kibo, der ihm weitere Ringkampf-Taktiken erkl\u00e4ren sollte. Kainuk unterbrach das Fressen und kratzte ihr juckendes Ohr an einem nahegelegenen Baum.<br \/>\nAuf dem Weg zum Schlammbad kamen die Waisen am Kone-See vorbei, dessen Wasser schon deutlich weniger geworden ist, und k\u00fchlten sich darin ab. Als es dann Zeit f\u00fcr das offizielle Schlammbad war, ging nur Kandecha hinein. Die anderen soffen nur Wasser und grasten dann weiter. Zwei Stunden sp\u00e4ter machte sich Olares Gruppe wieder auf den Weg.<br \/>\nAm Abend gingen die Waisen noch einmal zur Abk\u00fchlung am Schlammloch vorbei. Den ganzen Tag \u00fcber bemerkten wir, dass sich Sities, Kainuk, Turkwel und Shukuru in der N\u00e4he von Mutara, Kanjoro und Suguta aufhielten. Sie schienen sich ganz normal zu verhalten, doch die Waisen heckten einen Plan aus. Auf dem Weg zur\u00fcck zu den Stallungen herrschte kurz Verwirrung, als Suguta, Mutara und Kanjoro entschieden, mit Shukuru, Sities, Turkwel und Kainuk zu verschwinden. In der N\u00e4he des Telefon-Felsens, wo die Keeper die Elefanten in drei Gruppen aufteilen, bemerkten sie, dass einige Waisen fehlten. Als sie \u00fcberlegten, was sie tun sollten, h\u00f6rten sie von Osten her lautes Trompeten &#8211; Suguta und Mutara feierten ihren Erfolg! Die Gruppe ging in Richtung Kalovoto. Die Keeper folgten ihnen, bis sie Shukuru, Sities, Kainuk und Turkwel gefunden hatten und brachten sie zu den Gehegen zur\u00fcck. Damit war das Durcheinander beendet.<br \/>\nKurz vor Sonnenuntergang tauchten Yattas und Mulikas Gruppen auf und hatten zehn wilde Elefanten dabei. Als es dunkel wurde, verschwanden sie wieder.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/37201654415-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Chemi Chemi versucht, einen Baum umzusto\u00dfen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 28. Februar 2016<\/strong><br \/>\nOlares Gruppe wartete am Morgen wieder vor dem Eingang auf die Waisen, als diese herauskamen. Narok sch\u00fcttelte R\u00fcssel mit Tumaren, w\u00e4hrend Kibo sich Orwa f\u00fcr eine Rangelei aussuchte. Kibo beendete dann das Spiel und lie\u00df Orwa zur\u00fcck, der \u00fcberlegte, wo er nun einen neuen Spielkameraden finden k\u00f6nnte. Er machte den Fehler, sich Olare auszusuchen, die gerade schlecht gelaunt war. Sie war sehr ruppig zu ihm, bis Orwa um Hilfe schrie. Olare rannte in Richtung Kone hinunter, wo sie an einem ausgetrockneten Baum vorbeikam, den sie mit aller Kraft attackierte und einige seiner \u00c4ste abbrach. Nach einer Weile beruhigte sie sich wieder und begann zu grasen. Eine Stunde sp\u00e4ter entdeckte Chemi Chemi Orwa und fing an, verr\u00fcckt zu spielen. Er ging auf die Knie, um sich aufzuw\u00e4rmen und Orwa zu zeigen, was f\u00fcr tolle Taktiken er kennt. Der umg\u00e4ngliche und bescheidene Orwa sah ihm eine Weile zu und hielt das ganze wohl f\u00fcr ziemlich kindisches Verhalten von Chemi Chemi. Dann trat er vor und forderte Chemi Chemi zum Kampf auf. Chemi Chemi hielt aggressiv seinen Schwanz in die H\u00f6he und rannte auf ihn zu. Orwa hatte M\u00fche, sich zu verteidigen, doch gl\u00fccklicherweise mischte sich Melia ein, die gerade in der N\u00e4he graste, und trennte die beiden Jungs. Bongo und Vuria beschlossen ebenfalls, ein Kr\u00e4ftemessen zu veranstalten, das aber nicht lange dauerte.<br \/>\nBeim Schlammbad bekamen Olares Gruppe und die Waisen Gesellschaft von Yattas und Mulikas Herde. Orwa forderte Meibai heraus, doch Meibai war zu stark f\u00fcr ihn. Kithaka stand neben Mwende, die an ihrer Mama Mulika nuckelte. Kithaka streckte seinen R\u00fcssel nach Mwende aus, um sich mit ihr zu unterhalten, w\u00e4hrend sie ihre leckere Milch trank. Nach dem Schlammbad trennten sich die Wege der beiden Gruppen wieder. Der Nachmittag verlief ruhig, und die Waisen grasten ohne besondere Vorkommnisse.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/37201654937-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Olare attackiert einen umgest\u00fcrzten Baum<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 29. Februar 2016<\/strong><br \/>\nOlare und ihre Gruppe tauchten fr\u00fch am Morgen an den Stallungen auf, und sie warteten darauf, dass die Waisen herauskamen. Als Orwa drau\u00dfen war, fand er einen neuen Spielkameraden, denn Naisula forderte ihn zu einem Ringkampf heraus, der eine Weile andauerte. Kithaka besuchte einen nahegelegenen Felsen, an dem er seinen Bauch kratzte. Kurz darauf kam Kalama an und schubste Kithaka von dem Felsen weg. Das \u00e4rgerte Kithaka nat\u00fcrlich, doch er konnte nichts machen, da Kalama viel \u00e4lter ist. Er stand nur da und wartete darauf, dass Kalama mit dem Kratzen fertig wurde; danach konnte er weiter machen. Olare f\u00fchrte die Gruppe zum Kone-Gebiet, wo sie alle grasten. Orwa spielte mit Kanjoro, w\u00e4hrend Turkwel sich ein wenig einstaubte.<br \/>\nZur Schlammbadzeit schlossen sich Yatta und Mulika den Waisen an. Das Bad war schnell vorbei, und danach trennten sich die Herden wieder. Die Waisen und Olares Gruppe gingen zur Westseite des Berges, wo sie grasten. Kurz vor 16 Uhr verlie\u00df auch Olare mit ihrer Gruppe die Waisenherde. Es war noch immer hei\u00df, sodass die Waisen danach noch ein abendliches Schlammbad zur Abk\u00fchlung nahmen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/37201655248-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kalama kratzt sich<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-februar-2016\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Montag, 1. Februar 2016 Auf dem Weg zu den Weidegr\u00fcnden stritten sich Laragai und Lemoyian darum, wer von ihnen weiter vorn laufen sollte. Lemoyian verlor gegen Laragai, da er kleiner ist. Erstaunlicherweise war aber Laragai nicht sehr ruppig zu ihm, als sie mit ihm um die Wette rannte. 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