{"id":7613,"date":"2016-04-04T20:26:31","date_gmt":"2016-04-04T19:26:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=7613"},"modified":"2016-04-04T20:26:31","modified_gmt":"2016-04-04T19:26:31","slug":"umani-springs-februar-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umani-springs-februar-2016\/","title":{"rendered":"Umani Springs Februar 2016"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 1. Februar 2016<\/strong><br \/>\nUmani Springs und der Wald sind f\u00fcr die wilden Tiere ein Paradies geworden. Auch die Elefanten kommen langsam in gro\u00dfer Zahl zur\u00fcck, um sich in diesem gesch\u00fctzten Gebiet aufzuhalten, und zeigen sich vor allem in der Nacht. Als Murera letzte Nacht bemerkte, dass wilde Elefanten in der N\u00e4he der Stallungen waren, versuchte sie, ihre Sch\u00fctzlinge durch Kollern zu warnen, damit sie nicht hinausgehen und ihnen folgen w\u00fcrden. Sie ist besorgt, dass die wilden Elefanten einige Babys aus ihrer kleinen Herde entf\u00fchren k\u00f6nnten. Am vorigen Abend trompeteten die Elefanten im Wald sehr laut. Als Lima Lima das h\u00f6rte, kollerte sie laut und wollte hinausgehen, doch ihre Gehegemitbewohnerin Quanza stellte sich ihr in den Weg, sodass sie nicht vorbei kam. Lima Lima gefiel das gar nicht, und sie stie\u00df Quanza zur Seite. Murera ging mit b\u00f6sem Blick hin\u00fcber und schubste sie mit ihren Sto\u00dfz\u00e4hnen, um Lima Lima an die Regeln zu erinnern und sicherzustellen, dass sie bei den anderen Babys blieb.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/313201663227-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen genie\u00dfen das Grasen vor dem Schlammbad<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 2. Februar 2016<\/strong><br \/>\nFaraja sah heute sehr zufrieden aus, nachdem er jede Menge Futter gefressen hatte. Er ist definitiv einer der gierigeren Jungs. Sp\u00e4ter fand er einen Platz f\u00fcr ein Staubbad und legte sich entspannt auf die weiche Erde. Der Rest der Herde spielte auf den kleinen H\u00fcgeln oberhalb dieser Stelle. Nach ein paar Minuten schaute sich Sonje nach Faraja um und ging mit ein paar anderen Waisen, darunter Ziwa, Ngasha und Jasiri zu ihm. Ngasha und Jasiri konnten es kaum erwarten, dass Sonje sich hinlegte, damit sie alle auf ihrem R\u00fccken herumklettern konnten. Sie waren ziemlich wild und machten sich scheinbar gar keine Gedanken um Sonjes steifes Knie. Diese Kletterspiele m\u00f6gen die jungen Bullen besonders gern, und Sonje scheint es auch nicht zu st\u00f6ren. Sie liebt es, mit den Babys zu spielen.<br \/>\nNach den Spielereien gingen die Waisen direkt zum Wasserloch, um ihre K\u00f6rper abzuk\u00fchlen, die sich mit der Zeit sehr aufheizten. Ngasha war faul und w\u00e4lzte sich heute nicht; das ist ungew\u00f6hnlich f\u00fcr ihn, denn normalerweise liebt er das Bad im Schlamm.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/313201663827-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Faraja ist satt und ruht sich aus<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 3. Februar 2016<\/strong><br \/>\nZiwa und Murera kamen heute Morgen sehr fr\u00fch aus ihren Gehegen. Sie leerten ihre Fr\u00fchst\u00fccks-Flaschen, und Murera ging zur Laderampe zum spielen, mit ihrem Liebling Ziwa dicht dahinter. Sie genossen das Kratzen an der Wand aus Lavasteinen, um die Parasiten loszuwerden. Die Albino-Jungs Faraja und Jasiri, die m\u00f6glicherweise Halbbr\u00fcder sind, genehmigten sich ein Kr\u00e4ftemessen. Normalerweise w\u00fcrde man als Zuschauer auf Jasiri wetten, doch heute war es anders, und Faraja gewann.<br \/>\nSp\u00e4ter regnete es leicht. Nach einer Weile kamen Zongoloni und ihre Freunde zur\u00fcck und suchten nach ihren Keepern, die sie nicht mehr sehen konnten, weil sie unter einem Baum Schutz vor dem Regen gesucht hatten. Ngasha kollerte und versuchte so herauszufinden, wo die Keeper waren. Murera und Sonje kamen heraus und wollten wissen, wer sich da so kollernd beschwerte. Lima Lima ist immer sehr hilfsbereit, und sie kam heraus, um ihnen die Richtung zu den anderen Babys zu weisen, die ruhig bei den Keepern unter dem Baum grasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/313201664511-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ziwa k\u00fcsst Murera<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 4. Februar 2016<\/strong><br \/>\nLetzte Nacht kamen wieder viele wilde Elefanten zu den Quellen im Umani-Wald. Die K\u00fche, die mit ihren K\u00e4lbern und Herden kamen, kollerten laut. An den Stallungen unterbrachen die Waisen das Fressen und lauschten gespannt. Einige stellten ihre gro\u00dfen Ohren auf, um herauszufinden, in welcher Richtung die wilden Elefanten l\u00e4rmten. Murera streckte ihren langen R\u00fcssel in die Luft und in die Richtung, aus der der Krach kam. Sonje und Ziwa taten es ihr nach.<br \/>\nSp\u00e4ter am Tag, nach der Milchf\u00fctterung, gingen die Waisen mit ihren Keepern zum Staubbaden. Sie witterten und sahen die Fu\u00dfabdr\u00fccke ihrer wilden Artgenossen, die in der Nacht staubgebadet hatten. Als die Babys am Abend zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten, kamen viele wilde Bullen von den Chyulu-Bergen herunter. Sie besuchten die Waisen in der Nacht, als diese in ihren Gehegen eingeschlossen waren. Ziwa versuchte, sein Gehegetor zu \u00f6ffnen, um sich zu Sonje und Murera zu fl\u00fcchten, und auch Murera beschwerte sich laut kollernd.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/313201665258-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera lauscht den wilden Elefanten<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 5. Februar 2016<\/strong><br \/>\nLima Lima lie\u00df ihrer Freude freien Lauf, als sie ihren Lieblingskeeper Amos wiedersah, der eine Weile weg gewesen war. Sie umarmte ihn und folgte ihm und ein paar anderen Keepern in den Wald. Die \u00fcbrigen Waisen warteten ab, ob Lima Lima zu ihnen zur\u00fcckkehren w\u00fcrde. Quanza, Zongoloni und Faraja schlossen sich mit den restlichen Jungs zusammen und begannen herumzuwandern. Ziwa blieb bei seinen Adoptivmamas Sonje und Murera, da er sich nicht von Faraja herumschubsen lassen wollte. Jasiri fand einen Graben, der ihnen den Weg versperrte, und er versuchte, ihn mit Hilfe seiner Sto\u00dfz\u00e4hne aufzuf\u00fcllen. Die Keeper riefen sie alle zu sich, indem sie wie \u00fcblich &#8222;kwata, kwata, kwata&#8220; riefen, was die Elefanten gut verstehen. Lima Lima reagierte sofort und sammelte die Babys zusammen, damit sie zusammen zu den Keepern gehen konnten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/313201665817-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lima Lima wartet auf ihren Lieblingskeeper<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 6. Februar 2016<\/strong><br \/>\nHeute mischten sich tausende wundersch\u00f6ner Schmetterlinge unter die Elefanten, w\u00e4hrend diese friedlich grasten. Es sah aus wie ein Bild aus dem Garten Eden. Lima Lima begann, die Schmetterlinge mit lautem Trompeten herumzujagen, doch sie schaffte es nicht, auch nur einen davon zu fangen. Zongoloni schloss sich ihr an, um ihr zu helfen, ging aber dabei in die Knie. Den Schmetterlingen schien das Spiel auch Spa\u00df zu machen, und einige landeten auf den Elefanten, weshalb Lima Lima noch mehr herumrannte und versuchte, sie abzusch\u00fctteln. Sie war clever, denn als sie bemerkte, dass sie sie nicht loswurde, ging sie ins dichte Geb\u00fcsch, um sie herunter zu fegen. Quanza schloss sich ihnen an und sch\u00fcttelte mit weit aufgestellten Ohren den Kopf. Dann stolperte sie \u00fcber eine Schildkr\u00f6te, die langsam \u00fcber den Weg lief. Quanza bemerkte es nicht einmal, sondern dachte, es w\u00e4re nur ein Stein auf ihrem Weg gewesen. Die Schildkr\u00f6te wurden dabei umgedreht, doch die Keeper, die hinterher gingen, halfen ihr wieder auf die F\u00fc\u00dfe.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31320167147-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera und Sonje gehen hinter den Babys<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 7. Februar 2016<\/strong><br \/>\nZongoloni und einige ihrer Freunde f\u00fchrten die Waisen in eine andere Richtung, als Murera angedacht hatte. Murera diskutierte lange Zeit mit ihr durch tiefes Kollern, bevor sie entschieden hatten, wo es langgehen sollte. Lima Lima ging ihren eigenen Weg zu den Chyulu-H\u00fcgeln, da sie wusste, dass sie dort viel abwechslungsreiche Vegatation finden w\u00fcrden.<br \/>\nHeute war auch ein besonderer Tag f\u00fcr die Keeper, denn Umweltministerin Professor Judy Wakhungu besuchte erneut die Waisen in Umani. Lima Lima begr\u00fc\u00dfte sie und ihre Delegation. Sie und Ngasha unterhielten die Besucher auch bestens. Ngasha untersuchte eine Weile ihre Schuhe und F\u00fc\u00dfe, w\u00e4hrend Lima Lima mit ihnen spielte und sie mit ihrem R\u00fcssel umarmte, was die G\u00e4ste sehr beeindruckte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/3132016763-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Babys genie\u00dfen ihr Staubbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 8. Februar 2016<\/strong><br \/>\nNgasha begann den Tag sehr fr\u00fch, und nachdem er mit seinem Freund Faraja aus dem Gehege gekommen war, begr\u00fc\u00dfte er alle anderen mit lautem Kollern. Lima Lima musste sich umdrehen und Ngashas Begr\u00fc\u00dfung erwidern. Nach einer Weile begannen Ngasha und Lima Lima ihre \u00fcbliche Rangelei, bei der sie ihre Kr\u00e4fte messen konnten &#8211; sie wollten wissen, wer der st\u00e4rkere von beiden war. Lima Lima ergab sich aber bald, bevor Ngasha zu ruppig werden konnte, der sonst Tag und Nacht mit seinem Freund Faraja rangelt. Sonje h\u00f6rte Ziwa laut kollern und beinahe schreien. Sie rannte trompetend zu ihm, bereit, es mit allem aufzunehmen, was ihm Probleme bereiten k\u00f6nnte, aber es fehlte ihm nichts. Sie beruhigte ihn, indem sie sich hinlegte, damit Ziwa auf ihrem R\u00fccken spielen konnte. Er hatte wohl nur geschrien, weil er Sonje nicht finden konnte und wollte, dass sie zu ihm kam.<br \/>\nDie Waisen versammelten sich sp\u00e4ter am Wasserloch und leckten gen\u00fcsslich Salz. Alle wilden Bewohner des Waldes benutzen diese Salzlecke ausgiebig. Weil der Regen viele Mineralien ausw\u00e4scht, sind Salzlecken in bewaldeten Gebieten sehr beliebt bei den wilden Tieren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/313201671025-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha (links) und Lima Lima bei einem Kr\u00e4ftemessen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 9. Februar 2016<\/strong><br \/>\nEs war am Morgen sehr wolkig, und die Umani-H\u00fcgel waren komplett in Nebel geh\u00fcllt. Man konnte kaum die Hand vor Augen sehen, aber die Waisen konnten riechen, wo ihre Freunde oben auf den H\u00fcgeln waren. F\u00fcr die Keeper war es allerdings sehr schwer, die Waisen im Geb\u00fcsch im Auge zu behalten. Nach einer Weile begann es zu regnen, doch alle Babys waren noch oben auf dem Berg und wollten noch nicht einmal zur F\u00fctterung herunterkommen.<br \/>\nAls Ziwa und Sonje merkten, dass es heftiger zu regnen begann, suchten sie nach Murera, die ihnen zeigen sollte, wohin sie nun gehen sollten. Kurze Zeit sp\u00e4ter half auch Mini-Leitkuh Lima Lima, das clevere M\u00e4dchen, und zeigte den anderen Waisen, wo es tolle nasse Erde zum Herumrollen gab. Nachdem die Babys genug gespielt hatten, gingen sie zur Milchf\u00fctterung, und danach eilten sie gleich in den Wald zur\u00fcck, um mit all den Aktivit\u00e4ten weiter zu machen. Am Nachmittag blieben die Waisen eine ganze Weile in der N\u00e4he ihrer Keeper, aber uns war nicht ganz klar wieso. Sp\u00e4ter stellten wir fest, dass \u00fcberall um uns herum B\u00fcffel grasten und sie deshalb so dicht bei uns blieben. Die Waisen f\u00fchlen sich n\u00e4mlich auch f\u00fcr die Sicherheit ihrer menschlichen Familie im Wald verantwortlich.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/313201671427-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Babys genie\u00dfen den Schlamm nach dem Regen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 10. Februar 2016<\/strong><br \/>\nJasiri ist der gr\u00f6\u00dfte Junge bei uns und setzte sich heute von den anderen ab und verzichtete auf die Gesellschaft seiner Freunde. Er dachte wohl, er w\u00e4re schon ein gro\u00dfer Bulle, sodass er auf eigene Faust losziehen k\u00f6nnte und der gro\u00dfe Boss im Busch w\u00e4re. In Wirklichkeit ist er aber nat\u00fcrlich noch immer ein junger Elefant, und als er auf ein paar gro\u00dfe Bullen im Wald stie\u00df, traute er sich nicht n\u00e4her heran und kehrte lieber schnell zu seiner Waisen- und Menschenfamilie zur\u00fcck. Jasiri h\u00f6rte dann einen Elefanten im Wald rufen, doch es war nur Lima Lima, die ihnen zuzurufen versuchte, wo sie war. Sie erreichte aber nur Zongoloni, die gerade mit Ngasha rangelte. Dann h\u00f6rten die Keeper erneut ein Schreien im Wald, und als sie nachsahen, fanden sie Quanza, die gerade Lima Lima wegjagte. Sie piekste Lima Lima mit ihren kr\u00e4ftigen Sto\u00dfz\u00e4hnen in den R\u00fccken. Offenbar hatte Lima Lima versucht, etwas leckeres Gras aus Quanzas Mund zu stehlen, was Quanza nat\u00fcrlich gar nicht gefallen hatte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31320167187-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jasiri im Geb\u00fcsch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 11. Februar 2016<\/strong><br \/>\nZiwa beschwerte sich und schrie im Geb\u00fcsch, sodass Sonje und Murera aufgeschreckt wurden und herausfinden wollten, was ihm fehlte. Murera hob ihren R\u00fcssel in die Luft, um herauszufinden, wo Ziwa sich befand, und sie eilten zu ihm. Als sie ihn erreichten, war Ziwa von den Rabauken Jasiri, Ngasha und Faraja umzingelt. Sie versuchten gerade, auf den jungen Bullen zu klettern, w\u00e4hrend Ziwa auf dem Boden liegend um Hilfe schrie. Als die Jungs die beiden K\u00fche n\u00e4herkommen sahen, rannten sie in alle Richtungen davon, weil sie sich vor den langen Sto\u00dfz\u00e4hnen f\u00fcrchteten und ihnen klar war, dass sie eine Bestrafung erwarten w\u00fcrde! Nachdem sie Ziwa auf die Beine geholfen hatten, t\u00e4tschelte Murera ihn liebevoll, und auch Sonje legte ihren R\u00fcssel auf seinen Kopf, um sicherzugehen, dass er wieder gl\u00fccklich war. Als sie zum Wasserloch kamen, liefen Jasiri und Lima Lima gerade durch das sumpfige Gebiet. Sie planschten nur mit ihren F\u00fc\u00dfen darin und w\u00e4lzten sich nicht richtig. Sie wollten lieber das saubere Wasser saufen, anstatt den ganzen Schlamm beim Baden aufzuw\u00fchlen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/313201672627-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje eilt Ziwa zu Hilfe<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 12. Februar 2016<\/strong><br \/>\nLima Lima kam aus ihrem Gehege, das sie mit Quanza teilt, und ging direkt zu den Akazien, um ein paar Fr\u00fcchte zu suchen. Sie fand aber keine &#8211; sie fand nur ein paar Bl\u00e4tter, denn die Fr\u00fcchte gibt es nur in der Trockenzeit. Nichtsdestoweniger genoss sie auch die Bl\u00e4tter.<br \/>\nMittags versammelte Sonje ihre Babys vor sich, um sicherzugehen, dass es allen gut ging, bevor sie sich zum Wasserloch aufmachten. Dort w\u00e4lzten sich heute alle Babys, denn es war sehr hei\u00df, und das Wasserloch war bis zum Rand gef\u00fcllt. Es sah sehr einladend aus, mit Libellen, die am Ufer herumtanzten. Die Babys kamen dann aus dem Wasserloch, um zu einer matschigeren Gegend zu gehen. Der Schlamm ist sehr wichtig f\u00fcr sie, da er ihre K\u00f6rper vor Insekten sch\u00fctzt, und im Fall von Faraja und Jasiri sch\u00fctzt er auch ihre helle Haut vor der unnachgiebigen Sonne. Der feuchte Schlamm h\u00e4lt sie auch l\u00e4nger k\u00fchl, was sie sehr genie\u00dfen. Kronenkraniche flogen \u00fcber den K\u00f6pfen der Babys entlang w\u00e4hrend sie sich w\u00e4lzten. Das lie\u00df ihnen keine Ruhe, und es gab gro\u00dfe Aufregung, als sie pl\u00f6tzlich alle gleichzeitig aus dem Schlamm gerannt kamen. Zongoloni kam heraus, und sie, Jasiri und Faraja planschten auf der Wasseroberfl\u00e4che herum. So versuchten sie, die Kraniche zu vertreiben. Diese waren aber inzwischen gelandet und suchten nach Grash\u00fcpfern, was f\u00fcr die Waisen eine sch\u00f6ne Unterhaltung darstellte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/313201673037-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lima Lima pfl\u00fcckt Akazienbl\u00e4tter<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 13. Februar 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen hatten am fr\u00fchen Morgen einen sch\u00f6nen Start in den neuen Tag, als sie leckeres, frisches Gras fra\u00dfen. Ziwa versuchte, sich nahe bei Quanza aufzuhalten, die normalerweise nett zu ihm ist und ihn nicht so sehr herumschubst wie die frechen Jungs. Sie sind eifers\u00fcchtig, weil Sonje und Murera ihn so bevorzugen.<br \/>\nAls die Babys zum Schlammloch gingen, lag ein komischer Geruch in der Luft, als ob irgendwo ein Tier get\u00f6tet worden w\u00e4re. Die Elefanten hoben ihre R\u00fcssel, um den Geruch im Wind aufzusp\u00fcren. Wir sahen Geier, die tiefer und tiefer kreisten, was die Babys beunruhigte. Wir konnten das Opfer nicht finden, doch es war m\u00f6glicherweise die Beute eines Leoparden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/314201623319-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen fressen im Grasland<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 14. Februar 2016<\/strong><br \/>\nLima Lima war heute emp\u00f6rt, als sie ihren Lieblingskeeper Amos suchte, aber feststellen musste, dass er nicht im Dienst war. Sie hielt an und begann, sehr laut zu kollern, und wollte wissen, wo sie ihn denn finden k\u00f6nnte. Als ein anderer Keeper zu ihr kam und versuchte, sie zu beruhigen, h\u00f6rte sie nicht auf ihn, sondern drehte ihm nur den Hintern zu und lief r\u00fcckw\u00e4rts in ihn hinein.<br \/>\nEs war dann wieder Zeit f\u00fcr die Abk\u00fchlung im Schlammloch. Einige der Waisen suchten im Wasserloch nach dem Schlamm, doch er war ihnen scheinbar nicht gut genug. Als Jasiri hin kam, stellte er auch fest, dass es nicht matschig genug war und grub noch etwas Schlamm aus, um diesen mit dem klaren Wasser zu mischen. Er mag es lieber dicker als das saubere Quellwasser, das sich gebildet hatte. Nachdem sie eine Weile darin herumgetrampelt und -ger\u00fchrt hatten, entsprach das Schlammloch schon eher ihren Erwartungen.<br \/>\nAls die Babys vom Schlammloch aufbrachen, flogen Schmetterlinge um sie herum. Heute waren es viele wei\u00dfe Schmetterlinge, die sie umschwirrten und auf ihren R\u00fccken landeten. Jasiri und Ngasha jagten sie und trompeteten dabei laut, doch die Schmetterlinge lie\u00dfen sich nicht von dem Getr\u00f6te beeindrucken und flatterten weiter um die Babys herum. Die ganze Waisengruppe lie\u00df alles stehen und liegen und begann, Schmetterlinge zu jagen, doch sie schafften es nicht, auch nur einen einzigen zu fangen. Einige der Babys, wie Ziwa und Zongoloni, fielen vor lauter Aufregung beim Rennen und Trompeten hin.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31420162373-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen pr\u00e4parieren das Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 15. Februar 2016<\/strong><br \/>\nDer schnellste Vielfra\u00df der Gruppe, Lima Lima, wei\u00df genau, wann die F\u00fctterzeiten sind und achtet immer sehr darauf. Sobald die Zeit gekommen ist, rennt sie los und all den anderen, langsameren Waisen wie Murera und Sonje voraus. Lima Lima ist und bleibt das schnellste und gierigste Baby bei der F\u00fctterung. Murera und Sonje gehen immer langsam und gem\u00e4chlich zu ihren Flaschen. Die beiden werden vielleicht bald von der Milch entw\u00f6hnt werden k\u00f6nnen, dann sie sind nicht mehr so versessen und begierig auf ihre Flaschen wie fr\u00fcher. Als Murera und Sonje sp\u00e4ter bei der F\u00fctterung ankamen, ging Sonje zu Ziwa, der sich \u00fcber irgendetwas beschwerte und Sonje in tiefen T\u00f6nen zukollerte. Sie t\u00e4tschelte ihm den Bauch und tr\u00f6stete ihn, indem sie ihren R\u00fcssel auf seinen R\u00fccken legte.<br \/>\nEinige wilde Bullen trompeteten im Wald, und der L\u00e4rm beunruhigte die Waisen. Sonje sah sich im Busch nach den Babys um, und Murera sammelte ihre Herde zusammen. Dann marschierte sie mit ihnen in die entgegengesetzte Richtung, um von den wilden Elefanten weg zu bleiben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/314201625948-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lima Lima rennt zu ihrer Flasche<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 16. Februar 2016<\/strong><br \/>\nEs war sehr laut in der letzten Nacht, da die Wildtiere der Gegend sehr viele Ger\u00e4usche machten. Die Waisen ertrugen es irgendwann nicht mehr, und Murera und Sonje, sowie Lima Lima im anderen Gehege, beschwerten sich. Hy\u00e4nen schrien, Elefanten trompeteten und Leoparden br\u00fcllten, sodass selbst die Keeper sich wunderten, was da drau\u00dfen los war. Ngasha und Faraja stie\u00dfen gegen ihre Tore, um herauszukommen. Als die Keeper nachsahen, was los war, sahen sie eine Hy\u00e4nenfamilie zu einem toten Buschbock laufen, der noch sehr frisch war und von einem Leoparden im Baum zur\u00fcckgelassen worden war. Die Hy\u00e4nen nutzten die Gelegenheit, sich \u00fcber die Beute herzumachen, w\u00e4hrend die wilden Elefanten trompeteten, um die Hy\u00e4nen zu vertreiben. Murera und Sonje wurden sehr nerv\u00f6s und wollten nicht mehr auf ihre Keeper h\u00f6ren, sondern auch losgehen und die Hy\u00e4nen verjagen, die soviel Krach machten. Als sie am Morgen alle aus ihren Gehegen kamen, waren Ziwa und Zongoloni sehr \u00e4ngstlich und blieben den gr\u00f6\u00dften Teil des Tages dicht bei ihren Keepern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/3142016320-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha kratzt sich den Hals<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 17. Februar 2016<\/strong><br \/>\nMurera kam aus ihrem Gehege und machte sich direkt auf die Suche nach irgendetwas, an dem sie ihren Hals kratzen konnte. Sie ging zur Laderampe und schuffelte sich gen\u00fcsslich. Lima Lima brachte ein paar der anderen zu Murera, doch als sie bei ihr ankamen, konnten sie erkennen, dass sie noch nicht bereit war, die Kratzwand mit ihnen zu teilen. Sie kehrten um, und Lima Lima f\u00fchrte die Kleinen zur\u00fcck zu den Keepern, die schon auf sie warteten. Faraja kam an einem anderen Kratzfelsen vorbei, w\u00e4hrend er Lima Lima hinterherging, und kratzte sich den Hintern daran. Ngasha pfl\u00fcckte einige weiche Zweige und trug sie im Mund herum. Faraja kratzte sich so lange sein Hinterteil, dass er schlie\u00dflich zur\u00fcckgelassen wurde. Lima Lima hatte bereits begonnen, ihre Freunde zum Wasserloch zu bringen, als Faraja merkte, dass er allein zur\u00fcckgeblieben war, und er rannte, um die anderen einzuholen.<br \/>\nNach dem Staubbad suchte Lima Lima ihre Keeper, die ihr Mittagessen beendet hatten und nun mit den Waisen zur\u00fcck in den Wald gingen. Sie grasten den Rest des Tages, bevor sie bei Anbruch der D\u00e4mmerung zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31420163658-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera kratzt sich am Hals<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 18. Februar 2016<\/strong><br \/>\nHeute liefen die Waisen in den Chyulu-Nationalpark und kletterten die Chyulu-H\u00fcgel hinauf. Dabei gingen sie den Spuren der wilden Elefanten nach &#8211; einer Herde, die in der Nacht die Stallungen besucht hatte. Sie entschieden, ihnen bis auf die H\u00fcgel zu folgen. Zongoloni, Quanza und Ngasha verliefen sich und verloren Lima Lima und die Keeper aus den Augen. Als sie bemerkten, dass die anderen weg waren, begann Ngasha zu schreien, wie er es immer tut, wenn er sich verlaufen hat. Zongoloni kollerte aber nur und trompetete ein wenig, damit die Keeper sie h\u00f6ren und ihre Namen rufen konnten. Ngasha verh\u00e4lt sich manchmal noch immer wie ein kleines Baby, das immer gleich schreit, wenn es ein Problem gibt. Zongoloni nervte Ngashas Geschrei, sodass sie ihn schubste, damit er endlich ruhig war; die Keeper waren schlie\u00dflich schon in der N\u00e4he und riefen ihre Namen. Als dann ein Keeper bei ihm war und ihm die Seite t\u00e4tschelte, beruhigte er sich endlich.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/314201631849-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lima Lima boykottiert das Wasserloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 19. Februar 2016<\/strong><br \/>\nMurera schloss sich mit den j\u00fcngeren Babys zum Fressen im Grasland zusammen. Sie wussten, dass es dort genug frisches Gras zum fressen f\u00fcr sie geben w\u00fcrde. Der Wald ist voller Futter, doch es gibt auch viele Grasgebiete, die die Waisen gern besuchen. Sie fressen dort sehr gern leckeres gr\u00fcnes Gras und Wurzeln, die sie dazwischen finden. Die Waisen lieben abwechslungsreiches Futter und fressen gern von allem etwas. Ziwa wurde von seinen Wahl-M\u00fcttern Sonje und Murera getrennt, als er nach frischem Gras suchte. Auch Murera und Sonje waren auf der Suche, und so ging jeder in eine andere Richtung, um sich satt zu fressen. Mittags machten sie sich zum Wasserloch auf und bekamen dort ihre Milch.<br \/>\nAls sie am Schlammbad ankamen, wollten einige der fauleren Jungs nicht baden und verzichteten auf das W\u00e4lzen. Vermutlich war es ihnen zu windig. Sie bespritzten sich nur die F\u00fc\u00dfe mit Wasser und gingen dann zum Staubbad. Ein sch\u00f6ner, frischer, roter Erdhaufen war vom Traktor des DSWT f\u00fcr sie aufgesch\u00fcttet worden.<br \/>\nZongoloni und Lima Lima gingen in Richtung der felsigen Gebiete davon, sodass Murera und Sonje ihren eigenen Weg darum herum finden mussten. Sie meiden felsige Untergr\u00fcnde, weil sie wegen ihrer schlechten Beine nicht so gut dar\u00fcberklettern k\u00f6nnen. Nach ein paar Minuten hatten sie einen Weg gefunden, und wir sahen sie zusammen mit den anderen Babys oben auf dem H\u00fcgel; dort machten sie sich \u00fcber die Vegetation her, die aus den Felsspalten herauswuchs.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/314201632246-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni und Quanza grasen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 20. Februar 2016<\/strong><br \/>\nAls Sonje fr\u00fch am Morgen aus dem Gehege kam, sagte sie Ziwa an seinem Tor guten Morgen und hielt ihm zur Begr\u00fc\u00dfung den R\u00fcssel. Sie erkundigte sich, wie seine Nacht war, und er kollerte ihr laut zu. Sonje schien aber recht unruhig. Offenbar juckte ihr Bein, und sie suchte nach einer guten Stelle, um sich zu kratzen. Am besten geeignet erschien ihr die Laderampe der Elefanten, die eine rauhe Mauer hat und daher besser geeignet ist als die einfachen Felsen. Nachdem sie ihr Hinterteil und ihre F\u00fc\u00dfe gekratzt hatte, machte sie mit einem Staubbad weiter, um sich die st\u00f6renden Fliegen vom Hals zu halten.<br \/>\nZiwa erstaunte die Keeper heute, als er bei der F\u00fctterung seine Flasche allein vom Boden aufhob, wie auch Jasiri und Zongoloni es tun. Er kann sie hochheben, und der Keeper muss sie nur ein wenig st\u00fctzen, w\u00e4hrend er die leckere Milch genie\u00dft. Nach der F\u00fctterung waren alle Babys zufrieden und rannten energiegeladen zum Wasserloch, um ihre \u00fcberhitzten K\u00f6rper abzuk\u00fchlen. Nachdem sie die Babykrokodile und Schildkr\u00f6ten vertrieben hatten, konnten sie nach Lust und Laune schwimmen, ohne dass ihnen irgendwelche Reptilien auf den R\u00fccken springen w\u00fcrden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/314201632929-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ziwa h\u00e4lt seine Flasche wie Zongoloni und Jasiri<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 21. Februar 2016<\/strong><br \/>\nEine fr\u00f6hliche Murera f\u00fchrte die Waisen heute hinaus und zeigte ihnen, wohin sie gehen sollten. Sie folgten ihr alle, denn sie w\u00fcrden nat\u00fcrlich nie ihrer Leitkuh widersprechen. Murera brachte sie zu einem Kratzfelsen, und Zongoloni ging mit ein paar Waisen zum Staubbad weiter. Da nicht alle Babys auf einem Fleck bleiben konnten, verteilten sie sich bei ihren verschiedenen Aktivit\u00e4ten. Faraja wartete geduldig an dem Felsen, an dem Murera sich noch immer kratzte, bis er an der Reihe war. Nach dem Staubbad schlossen sich alle Waisen zusammen und grasten im Busch, bevor sie zum Wasserloch zur\u00fcckkehrten, weil es ihnen warm wurde. Unsere Albino-Jungs Jasiri und Faraja bekamen heute die Hitze zu sp\u00fcren, doch sie stellten sich unter einem gro\u00dfen Feigenbaum mit viel Schatten unter. Lima Lima wollte sich nicht im Wasserloch neben der F\u00fctterstelle w\u00e4lzen und ging stattdessen zu dem nat\u00fcrlichen Wasserloch, an dem die Keeper am vorigen Tag mit ihnen gewesen waren. Jasiri er\u00f6ffnete das Schwimmen und W\u00e4lzen. Vorher hatte er wild genug im Wasser herumgetrampelt, sodass alle Schildkr\u00f6ten und Babykrokodile bereits das Weite gesucht hatten. Sie waren aus dem Wasser gefl\u00fcchtet und durch das Gras davongeh\u00fcpft. Die Reptilien kennen den \u00fcblichen Tagesablauf inzwischen auch und wissen, was ihnen um die Mittagszeit herum bl\u00fcht. Ihnen ist klar, dass es au\u00dferhalb des Wassers sicherer f\u00fcr sie ist, weil sie sonst wom\u00f6glich von einem gro\u00dfen Elefantenhintern platt gemacht werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/314201633419-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Faraja kratzt sich ausf\u00fchrlich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 22. Februar 2016<\/strong><br \/>\nSonje setzte sich von den Babys ab, um eine Pause zu machen und sich das Hinterteil zu kratzen. Auch Zongoloni rubbelte sich den Bauch an den Felsen, die sie gefunden hatten. Murera hatte viel Spa\u00df beim Spielen im Staub, wobei sie ihren Hals dehnte und ihr steifes Bein hoch in die Luft streckte. Einige Babys kamen zum W\u00e4lzen zum Wasserloch. Murera schien sehr gl\u00fccklich und in Spiellaune zu sein; sie rollte stilvoll in der Erde herum. Allerdings wurde sie von Pavianen gest\u00f6rt, die auf sie zurannten, w\u00e4hrend sie ihr Staubbad genoss. Sonje stellte sich ihnen aber in den Weg, sodass sie nicht bis zu Murera laufen konnten. Stattdessen sprangen sie auf die B\u00e4ume davon, um der Bedrohung durch Sonje aus dem Weg zu gehen. Sonje bekam dann auch noch Hilfe von Zongoloni und Jasiri, die die Paviane bis ins Geb\u00fcsch zur\u00fcck jagten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/314201634529-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni kratzt sich den Bauch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 23. Februar 2016<\/strong><br \/>\nDie Amboseli-Waisen Faraja und Quanza gingen am fr\u00fchen Morgen zusammen auf die Suche nach dem Gr\u00fcnfutter, mit dem sie am besten ihre M\u00e4gen f\u00fcllen konnten. Sie begannen mit einer Akazie als Vorspeise und suchten dann nach abwechslungsreicher, frischer Vegetation bei den Umani-H\u00fcgeln. Sonje ging bis hinauf zum flachen Graben, wo sie ein paar sch\u00f6ne weiche Zweige fand. Diese wollte sie auch Ziwa zeigen, der hinter ihr her kam. Murera war ein ganzes St\u00fcck dahinter und folgte ihnen mit ihrem steifen Bein nur langsam; mit dem Bein hat sie manchmal mehr zu k\u00e4mpfen, wenn es etwas k\u00fchler ist.<br \/>\nSp\u00e4ter h\u00f6rte Sonje Ziwa sehr laut schreien. Sie eilte hin, um zu sehen, was mit ihm los war, doch alle Babys badeten nur flei\u00dfig im Wasserloch. Jasiri war auf Ziwas R\u00fcssel getreten, weswegen er um Hilfe geschrien hatte. Als Sonje ankam, schob sie Jasiri weg, damit Ziwa genug Platz hatte. Alle Waisen nahmen danach ein Staubbad, wo die frechen Jungs Faraja und Ngasha begannen, auf einigen Babys herumzuklettern. Das gefiel diesen gar nicht, und Zongoloni, Quanza und Lima Lima rannten davon, um den Rabauken aus dem Weg zu gehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/314201634955-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Quanza und Faraja fressen von der Akazie<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 24. Februar 2016<\/strong><br \/>\nMurera verbrachte heute viel Zeit beim Spielen mit ihrem Keeper Aden. Das ist ungew\u00f6hnlich, denn sie ist eigentlich schon sehr unabh\u00e4ngig von den Keepern und h\u00f6rt manchmal nicht einmal auf sie.<br \/>\nEin gro\u00dfer Elefantenbulle tauchte heute in der N\u00e4he des Wasserlochs auf und kam dicht an die Waisen heran, und das am hellichten Tag. Er war sehr freundlich und mutig. Die meisten Waisen sahen etwas \u00e4ngstlich zu ihm auf und f\u00fcrchteten, dass sie das Schlammbad w\u00fcrden r\u00e4umen m\u00fcssen, um Platz f\u00fcr ihnen gro\u00dfen Besucher zu machen. Nur Lima Lima und Zongoloni waren mutig genug, sich dem Bullen zu n\u00e4hern, w\u00e4hrend Murera damit besch\u00e4ftigt war, die anderen davon abzuhalten, zu ihm zu gehen. Ziwa f\u00fcrchte sich und hielt sich an Sonje, die sich sp\u00e4ter auch Murera anschloss. Sie blieben bei den Keepern, die Abstand zu dem wilden Bullen hielten. Murera war sehr streng und gab nicht nach, sodass keiner der Waisen wirklich an ihren wilden Artgenossen herankam; sie f\u00fcrchtete, Teile ihrer Babyherde an den wilden Bullen zu verlieren. Als der Bulle sah, dass er wohl nicht an die Waisen herankommen w\u00fcrde, ging er wieder zur\u00fcck in den Schatten des Waldes und beobachtete sie von dort.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/314201635459-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera unterh\u00e4lt sich mit ihrem Keeper<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 25. Februar 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen kratzten sich die Jungs Faraja und Ngasha \u00fcberall am K\u00f6rper. Sie hoben die Beine und schuffelten sich an allem, was ihren juckenden B\u00e4uchen und Beinen helfen w\u00fcrde. Sie genossen das sehr und merkten dabei erst versp\u00e4tet, dass die anderen Waisen bereits losgegangen waren, um das Grasen zu beginnen.<br \/>\nLima Lima sah etwas verwirrt aus, als alle anderen Waisen zum Wasserloch aufbrachen, um sich abzuk\u00fchlen. Faraja machte sich auf die Suche nach seinem Albino-Freund Jasiri, der sich Zongoloni und Quanza angeschlossen hatte und mit ihnen im Spazier-Tempo dahin schlenderte; sie sahen sehr gl\u00fccklich und zufrieden mit ihrer Umgebung aus. Sie blieben eine Weile im Wald, grasten zufrieden und genossen die abwechslungsreiche Vegetation um die Umani-H\u00fcgel herum. Sp\u00e4ter wollten sie um den Kenze-Berg herumgehen, doch das ist f\u00fcr Murera und Sonje immer etwas weit. Stattdessen gingen sie nur einmal im Kreis herum und beendeten dann ihre Wanderung, indem sie zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten und sich nach dem langen Tag entspannten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/314201635859-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Quanza grast fr\u00f6hlich an einer Akazie<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 26. Februar 2016<\/strong><br \/>\nAls Murera aus ihrem Gehege kam, sah sie hungrig aus, und sie konzentrierte sich gleich aufs Fressen auf der Wiese vor dem Tor zum Gel\u00e4nde der Stallungen. Lima Lima stopfte sich wieder mehr in den Mund als sie herunterschlucken konnte, als sie versuchte, ihren leeren Magen zu f\u00fcllen, bevor die anderen Babys ihr etwas wegfressen konnten. Sie wollte sich sattessen, bevor sie sich auf die Wanderung zum Umani-H\u00fcgel begab. Jasiri ging einen Trampelpfad der wilden Elefanten entlang und f\u00fchrte sie alle zum Wasserloch, wo sie ihre Milchflaschen bekamen und das Schlammbad auf sie wartete.<br \/>\nAls alle Waisen zum Schlammbad kamen, waren Ziwa und Sonje die ersten, die zum W\u00e4lzen hineingingen. Sonje bereitete den Matsch durch R\u00fchren mit den F\u00fc\u00dfen vor. Sonje und Ziwa zeigten dann ihren Freunden, wieviel Spa\u00df man beim Schwimmen haben konnte, und tauchten v\u00f6llig im Schlamm unter. Sie streckten nur ihre R\u00fcssel hinaus, damit sie Luft bekamen. Sonje lie\u00df Ziwa genug Platz, um sich herumzurollen, und erlaubte ihm, auf ihrem R\u00fccken herumzuklettern, was Ziwa sehr genoss. Quanza und ein paar ihrer Freunde w\u00e4lzten sich nicht, sondern bespritzten sich nur die F\u00fc\u00dfe mit etwas Matsch. Danach grasten sie weiter &#8211; offenbar war ihnen heute nicht nach Baden zumute.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31420164540-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jasiri sucht seine Freunde<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 27. Februar 2016<\/strong><br \/>\nDer durstige Faraja ging direkt hinaus und folgte seinen Freunden, die an der Tr\u00e4nke an den Stallungen auf ihn warteten. Als Faraja ankam, wartete er geduldig auf Murera und Ngasha, die das Wasser mit ihren langen R\u00fcsseln aufsaugten. Als sie fertig waren, konnte er auch ordentlich saufen.<br \/>\nEin langer Tag begann, und alle Waisen gingen zum Kenze, wo es viel sch\u00f6ne und frische Vegetation aller Art gibt. Zongoloni blieb sehr weit zur\u00fcck, und als sie bemerkte, dass auch ihr Freund Jasiri schon sehr weit vorn war, rannte sie los, um die anderen wieder einzuholen. Beim Laufen machte sie kleine Tr\u00f6t-Ger\u00e4usche, um die anderen zu bitten, auf sie zu warten. Um ihren Freunden nachzueilen, lie\u00df sie sogar die Wurzeln fallen, die sie gerade aus dem Boden gezogen hatte. Quanza, Lima Lima und Jasiri warteten auf sie, als sie trompetend angelaufen kam. Auch die anderen begr\u00fc\u00dften sie lautstark und t\u00e4tschelten ihr mit den R\u00fcsseln den Bauch, um sie zu tr\u00f6sten, dass sie zur\u00fcckgelassen worden war.<br \/>\nDie Waisen gingen heute nicht bis zur normalen Milchf\u00fctterstelle, sondern die Milch wurde mit dem Fahrzeug zu ihnen auf die H\u00fcgel gebracht. Als Lima Lima das Auto kommen sah, wusste sie genau, dass es Zeit f\u00fcr die Milch war und die F\u00fctterung heute nur an einem anderen Ort stattfinden w\u00fcrde. Murera und Sonje, die an den H\u00e4ngen blieben, gingen nicht den Berg bis ganz hinauf, sondern warteten darauf, dass das Fahrzeug mit ihren Flaschen wieder herunterkommen w\u00fcrde, dorthin, wo sie bei etwas angenehmeren Steigungen grasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/314201642942-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Faraja ist sehr durstig am Morgen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 28. Februar 2016<\/strong><br \/>\nMurera begann ihren Tag sehr gem\u00e4chlich und lie\u00df sich Zeit. Ihre Gehegegenossin Sonje dagegen kam sehr schnell heraus und ging direkt zu Ziwas Abteil, der schon versuchte, sein Gehegetor aufzuschieben. Er wartete nicht etwa geduldig, bis er an der Reihe war, sodass die Keeper es schwer hatten, sein Tor zu \u00f6ffnen, da er so sehr dagegen dr\u00fcckte. Sobald es offen war, rannte er zu Sonje wie ein kleiner Junge, der seine Mutter lange Zeit nicht gesehen hatte. Sonje t\u00e4tschelte ihn liebevoll.<br \/>\nMurera kam langsam heraus, und ein Hindernis versperrte ihr den Weg. W\u00e4hrend sie einen Weg darum herum suchte, wartete der Rest der Waisen geduldig auf sie. Sie vertrieben sich die Zeit mit einem Staubbad, w\u00e4hrend sie warteten, und als Murera da war, gingen sie weiter zum Wasserloch, um ihre K\u00f6rper im Schlamm abzuk\u00fchlen. Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie der faulste der Jungs, Ngasha, keine Lust hat, baden zu gehen und nur mit den Beinen im Wasser planscht. Der Rest seines K\u00f6rpers bekommt nur ein paar Spritzer ab. Manchmal versuchen die Keeper, ihn zum W\u00e4lzen zu \u00fcberreden, damit er die Insekten los wird und seine Haupt gut &#8222;eingecremt&#8220; wird; dazu m\u00fcssen sie ihn ins Wasserloch schieben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/314201643243-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje staubt sich den R\u00fccken ein<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 29. Februar 2016<\/strong><br \/>\nQuanza kam mit schlenkerndem R\u00fcssel aus ihrem Gehege. Sie hob ab und zu etwas vom Boden auf und warf es verspielt auf ihren Kopf. Ngasha ging vor ihr her, doch als er von einer Tsetse-Fliege in den Schwanz gebissen wurde, rannte er wie von der Tarantel gestochen davon. Als die anderen ihn sahen, begannen sie, aus dem dichten Geb\u00fcsch zu eher offenem Gel\u00e4nde zu rennen, wo es nicht so viele Tsetse-Fliegen gibt. Sonje und ihr Liebling Ziwa fanden es besser, zum Wasserloch zu gehen, um sich abzuk\u00fchlen, da es langsam sehr hei\u00df wurde. Die Babys blieben im Schatten der gro\u00dfen B\u00e4ume, w\u00e4hrend die Keeper ihnen dabei zusahen, wie sie mit ihren gro\u00dfe Ohren wedelten.<br \/>\nAls die Babys nach dem Bad aus dem Wasserloch kamen, wanderten sie in den Wald zur\u00fcck. Lima Lima und Zongoloni versuchten, der Spur der wilden Elefanten zu folgen, nachdem sie ihre wilden Freunde von den Chyulu-H\u00fcgeln her rufen h\u00f6rten. Sie folgten dem Pfad, genossen die Ger\u00fcche und grasten dabei auf dem Weg. Die Keeper hielten auch aufmerksam nach wilden Elefanten Ausschau.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/314201644516-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera schaut den anderen Babys zu<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umani-springs-februar-2016\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Montag, 1. Februar 2016 Umani Springs und der Wald sind f\u00fcr die wilden Tiere ein Paradies geworden. Auch die Elefanten kommen langsam in gro\u00dfer Zahl zur\u00fcck, um sich in diesem gesch\u00fctzten Gebiet aufzuhalten, und zeigen sich vor allem in der Nacht. Als Murera letzte Nacht bemerkte, dass wilde Elefanten in der N\u00e4he der Stallungen waren, &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umani-springs-februar-2016\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eUmani Springs Februar 2016\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":7614,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[40,61,1],"tags":[],"class_list":["post-7613","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-tagebuch-der-keeper","category-umani","category-news"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7613","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7613"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7613\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7615,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7613\/revisions\/7615"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7614"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7613"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7613"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7613"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}