{"id":7616,"date":"2016-04-05T12:05:04","date_gmt":"2016-04-05T11:05:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=7616"},"modified":"2016-04-05T12:05:04","modified_gmt":"2016-04-05T11:05:04","slug":"voi-februar-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-februar-2016\/","title":{"rendered":"Voi Februar 2016"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 1. Februar 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Morgen, als die Waisen in der Morgend\u00e4mmerung in Spiellaune aus ihren Gehegen kamen. Sie schlangen ihre Milch hinunter, bevor sie auf dem Gel\u00e4nde Fangen spielten. Tundani jagte jedem hinterher und versuchte, alle zu besteigen, w\u00e4hrend Nelion in das Gehege zur\u00fcckkehrte, um sich den juckenden Hintern an den Metallpfosten zu kratzen. Suswa begr\u00fc\u00dfte ihre beste Freundin Arruba herzlich und legte ihren R\u00fcssel auf Arrubas R\u00fccken. Mudanda und Elkerama schienen in ihren Gehegen zufrieden zu sein und beobachteten nur durch den Elektrozaun hindurch die Aktivit\u00e4ten der anderen Waisen, ohne selbst mitzumachen.<br \/>\nNdii \u00fcbernahm heute die F\u00fchrung der Waisen. Sie grasten auf der Westseite des Mazinga-Bergs, bevor sie kurz vor Mittag zum mittleren Wasserloch gingen. Sie kamen in F\u00fcnfergruppen zur F\u00fctterung, und Tundani, Nelion, Elkerama, Suswa und Arruba waren die ersten. Keiner der Waisen ging in das Schlammbad, sodass sie bald zum nachmitt\u00e4glichen Grasen zum Voi-Fluss aufbrachen, bevor sie am Abend zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201681951-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bada genie\u00dft ein Schlammbad<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 2. Februar 2016<\/strong><br \/>\nDer Tag begann gut, und einige der Babys spielten verschiedene Spiele an den Stallungen. Araba soff etwas frisches Wasser aus der Tr\u00e4nke. Ndoria kam wie aus dem Nichts und \u00fcberfiel sie, indem sie sie zu Boden stie\u00df. Araba schrie auf, und sofort waren Kenia, Ndii und die Keeper zur Stelle. Sie tr\u00f6steten sie, w\u00e4hrend Ndoria davonrannte und so tat, als w\u00e4re nichts passiert. Ndoria stellte sich so unschuldig, dass die Keeper lachen mussten, und auch Kenia und Ndii wussten nicht so recht, ob sie sie bestrafen sollten oder nicht.<br \/>\nMit Beginn der t\u00e4glichen Wanderung in den Busch endeten die Spiele. Bald nachdem die Waisen aufgebrochen waren, kam Lesanjus Herde an den Stallungen an und soff Wasser. Kurz darauf folgte auch Emilys Gruppe, die einen ihrer Lieblingsbullen bei sich hatte. Mzima fehlte, und eine Patrouille wurde losgeschickt, um nach ihm Ausschau zu halten. Wir konnten ihn aber nicht finden und wissen nun nicht, welcher wilden Herde er sich diesmal angeschlossen hat.<br \/>\nDie Waisen und die Ex-Waisen trafen heute nicht aufeinander, da sie in verschiedenen Gegenden des Parks grasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201634134-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lesanjus Herde kommt an den Stallungen vorbei<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 3. Februar 2016<\/strong><br \/>\nNach der morgendlichen Milchf\u00fctterung ging die Herde zur Westseite des Mazinga-Bergs. Dort befindet sich einer ihrer Lieblings-Weidegr\u00fcnde. Nelion und Elkerama gingen weiter den Berg hinauf, dicht gefolgt von Naipoki, Ishaq-B und Mbirikani. Es dauerte nicht lange, bis auch der Rest hinterher kam und sie alle auf halber H\u00f6he den Berg hinauf grasten. Ndoria, Mashariki und Tundani nutzten die Gelegenheit, noch weiter hinaufzuklettern und kamen erst herunter, als sie zum Mittagsschlammbad und der Milchf\u00fctterung gerufen wurden.<br \/>\nKenia ging mit gutem Beispiel voran ins Wasser und bespritzte sich, w\u00e4hrend die anderen bei verschiedenen Schlammbadspielen untertauchten. Mbirikani stellte sich am Rand auf und badete allein, um dem Wettbewerb der anderen Waisen aus dem Weg zu gehen. Lentili war der Star des Schlammbads und blieb noch lange im Wasser, nachdem die anderen schon herausgekommen waren und bereits weitergrasten. Rorogoi durfte die Waisen am Abend zu den Stallungen zur\u00fcckf\u00fchren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201634812-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbirikani schlammbadet auf eigene Faust<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 4. Februar 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Start in den Tag, als die Waisen fr\u00f6hlich aus ihren Gehegen kamen und ihre Milch tranken, bevor sie an den Stallungen spielten. Lentili wollte heute nicht so recht mitspielen, sondern plante lieber, wie sie die Waisen danach in den Busch f\u00fchren w\u00fcrde. Sie hatte ein perfektes Zeitgef\u00fchl und brachte die Gruppe weit nach Norden, wo sie den ganzen Vormittag grasten, dann langsam umkehrten und kurz nach Mittag am mittleren Wasserloch ankamen.<br \/>\nEs gab viel Spa\u00df im Schlammbad, wo sich Mbirikani und Panda zum Bade-Wettbewerb herausforderten. Ndii kam auch dazu und badete in ihrem ganz eigenen Stil, indem sie das Ufer herunterrutschte und wie ein leerer Sack ins Wasser fiel. Kihari kam dann dazu, um Panda herauszufordern, doch sie war ruppiger und stie\u00df Panda in den R\u00fccken. Daraufhin zog sich Panda aus dem sch\u00f6nen Spiel zur\u00fcck. Mbirikani war die klare Gewinnerin und verlie\u00df mit stolzgeschwellter Brust das Wasser \u00fcber die steilen W\u00e4nde, wobei sie von Mudanda und Nelion genau beobachtet wurde.<br \/>\nDer Rest des Tages verlief ruhig; Emilys und Lesanjus Herden schlossen sich den Waisen heute nicht an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31120163532-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbirikani klettert gekonnt aus dem Wasser<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 5. Februar 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen versammelten sich vor den Gehegen und trompeteten und kollerten sich ihre morgendlichen Begr\u00fc\u00dfungen zu. Sie ber\u00fchrten sich gegenseitig mit den R\u00fcsseln, um sich einen guten Morgen zu w\u00fcnschen, so wie die V\u00f6gel am Morgen singen, um den Tag zu begr\u00fc\u00dfen. Naipoki, Panda und der kleine Bada f\u00fchrten die anderen Waisen in den Park, um dort mit dem Grasen zu beginnen. Mbirikani nahm ein paar seiner Freunde, darunter Elkerama, Suswa, Arruba, Rorogoi und Mashariki mit und ging mit ihnen zusammen grasen. Erst als sie mittags zum Wasserloch aufbrachen, kehrten sie zu den anderen zur\u00fcck.<br \/>\nEmilys und Lesanjus Herden kamen am Vormittag, nachdem die Waisen aufgebrochen waren, zu den Stallungen und hatten den vermissten Mzima dabei. Es war sch\u00f6n, ihn wieder wohlbehalten zur\u00fcckzuhaben. Emilys einj\u00e4hriges Kalb Emma hat sich wohl in den neugeborenen Inca verguckt; sie folgte ihm \u00fcberall hin und versuchte, mit ihm zu spielen. Emilys Herde hatte ihren \u00fcblichen Bullenfreund dabei. Ex-Waisen-Bulle Laikipia kam drei Stunden nachdem Emilys und Lesanjus Herden wieder aufgebrochen waren zu den Stallungen. Sie trafen heute den ganzen Tag nicht auf die Waisen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201635754-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Emilys Herde s\u00e4uft an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 6. Februar 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen hatten einen wunderbaren Morgen, als sie sich gegenseitig in Ringk\u00e4mpfe verwickelten. Bada rangelte mit Tundani, w\u00e4hrend Araba ihnen interessiert zusah. Rorogoi versuchte, sich ihnen anzuschlie\u00dfen, traute sich dann aber doch nicht so recht und zog sich wieder zur\u00fcck, sodass die beiden allein weiterspielten.<br \/>\nNdii \u00fcbernahm heute die F\u00fchrung \u00fcber die Waisen und stellte sicher, dass sie &#8211; und nicht Lentili &#8211; heute die Leitkuh war. Als die Waisen gerade beim Grasen waren, zog Emilys Herde in einigem Abstand an ihnen vorbei und war auf dem Weg zu den Stallungen. Lesanjus Gruppe war heute nicht bei ihnen. Siria sah die Waisen und kam her\u00fcber, w\u00e4hrend diese sich gerade im Schatten entspannten. Siria hat Naipoki sehr gern, und er legte seinen R\u00fcssel auf ihren R\u00fccken. Naipoki gefiel diese Sonderbehandlung, und sie genoss Sirias Gesellschaft sehr. Siria verlie\u00df dann die Waisen wieder und folgte Emilys Herde zu den Stallungen. Sie soffen kurz Wasser an den Stallungen und machten sich dann zum mittleren Wasserloch auf, wo sie die Waisen vermuteten. Sie verpassten sie aber knapp, denn die Waisen waren schon wieder grasen gegangen.<br \/>\nLesanjus Herde kam gegen Mitternacht ohne Emilys Herde zu den Stallungen. Sie brachen fr\u00fch am Morgen wieder auf, noch ehe die Waisen aus ihren Gehegen gekommen waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31120164524-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Emilys Herde und ihre Babys saufen an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 7. Februar 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein ruhiger Morgen und nur V\u00f6gelgezwitscher war zu h\u00f6ren, als die Waisen f\u00fcr ihre leckeren Milchflaschen zusammenkamen. Rorogoi nutzte die Gelegenheit, um ihr juckendes Hinterteil am Felsen neben dem Wasserloch zu kratzen, w\u00e4hrend die anderen sich am frischen Wasser aus der Tr\u00e4nke bedienten. Embu hatte sich offenbar auf die Warteliste eingetragen, denn sie \u00fcbernahm Rorogois Platz, sobald diese fertig war.<br \/>\nHeute f\u00fchrte Kihari die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden, nachdem das Fr\u00fchst\u00fcck und die Spielereien vorbei waren. Nach vier Stunden geruhsamem Grasens tauchte Lesanjus Herde aus Richtung der Mzima-Mombasa-Pipeline auf und gesellte sich zu den Waisen. Die Begr\u00fc\u00dfungen waren energiegeladen! Sie gingen dann alle zusammen zum mittleren Wasserloch, wo sie im Schlamm badeten.<br \/>\nEmbu, Rorogoi, Elkerama, Suswa, Mashariki und Arruba nahmen nur ein kurzes Bad und erm\u00f6glichten es den \u00e4lteren, sich ausgiebig zu w\u00e4lzen, wobei sie nur zusahen. Der kleine Bada sah bei Mzimas Spielen genauer zu, als dieser mit Sinya im Wettbewerb stand. W\u00e4hrend des Schlammbads kam auch noch der gro\u00dfe Ex-Waise Laikipia zu Besuch. Wegen seiner Gr\u00f6\u00dfe hielten ihn die Waisen zuerst f\u00fcr einen wilden Elefanten und rannten alle aus dem Wasser. Mzima aber ging zu ihm und begr\u00fc\u00dfte ihn. Lesanjus Herde folgte ihm dann zum Voi-Fluss und lie\u00df die Babys zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201644941-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bada (ganz rechts) beobachtet Mzima und Sinya<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 8. Februar 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen war es k\u00fchl, und die Waisen spielten wieder sch\u00f6n an den Stallungen. Mbirikani hatte viel Spa\u00df beim Kratzen an den Felsen bei der Tr\u00e4nke. Nelion und Elkerama spielten mit dem Wasser in der Tr\u00e4nke, nachdem sie gesoffen hatten. Die beiden haben sich mit der Zeit offenbar gut angefreundet. Sie beide fressen gern und viel und brechen h\u00e4ufig zusammen zum Grasen auf. Sie suchen bei den Stallungen nach Gr\u00fcn und \u00fcberlassen das Spielen meistens ihren Freunden. Lentili sammelte die Herde zusammen, sodass sie alle zu den Weidegr\u00fcnden aufbrechen konnten.<br \/>\nDer Nachmittag kam schnell heran, und die Waisen gingen in F\u00fcnfergruppen zum mittleren Wasserloch, wo sie ihre Flaschen bekamen und badeten. Panda, Naipoki und Mbirikani hatten sich ihren eigenen kleinen Pool abseits der anderen Waisen eingerichtet. Sie waren sehr organisiert und wechselten sich in dieser kleinen Pf\u00fctze gut ab; jeder legte sich kurz zum Schwimmen hin und kam dann wieder heraus, damit der n\u00e4chste darin planschen konnte. Auch Embu genoss ihr Bad im Hauptwasserloch, bei dem sie ihren Kopf in das tiefe Wasser steckte. Tundani war auch dabei.<br \/>\nDen Rest des Tages grasten die Waisen vorbildlich in den flachen, weiter unten gelegenen Ebenen des Parks.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31120164553-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbirikani kratzt sich an einem Felsen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 9. Februar 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen begr\u00fc\u00dften den Tag gutgelaunt, als sie alle aus den Gehegen zu ihrer Milch kamen. Ndoria leerte ihre Flasche und stie\u00df danach gegen Kihari, die noch dabei war, ihre zu genie\u00dfen. Kihari unterbrach die F\u00fctterung, drehte sich um und scheuchte Ndoria weg, verwirrt \u00fcber diese St\u00f6rung zu einer so wichtigen Zeit! Ndoria suchte Schutz bei Kenia und Ndii, zwischen denen Kihari sie nicht erwischen konnte. Embu sah das ganze Durcheinander und rannte davon. Sie lie\u00df sogar ihre halbe Milchflasche zur\u00fcck, weil sie f\u00fcrchtete, Ndoria k\u00f6nnte sie als ihr n\u00e4chstes Opfer aussuchen! Nachdem Kihari ihre Flaschen geleert hatte, gab sie den Startschuss f\u00fcr den Weg hinaus in den Busch. Keiner spielte mehr, nachdem Ndoria die Stimmung versaut hatte. Stattdessen konzentrierten sich alle aufs Grasen.<br \/>\nSp\u00e4ter am Vormittag liefen Emilys und Lesanjus Herden an den Waisen vorbei, als sie unterwegs zu den Stallungen waren. Bada, Suswa und Ishaq-B waren sehr aufgeregt, als sie den kleinen Inca sahen. Sie versuchten, den Ex-Waisen zu folgen, konnten sie aber nicht einholen. Den Rest des Tages trafen die Waisen dann nicht noch einmal auf die Ex-Waisen.<br \/>\nAuch die anderen Waisentiere an den Stallungen waren sehr aktiv. Zebra Ngulia scheint die Anf\u00fchrerin von Kore und Tawi, den kleinen Eland-Antilopen, wie auch Waisenb\u00fcffel Jamhuri (die vorher Galana hie\u00df) geworden zu sein. Jamhuri versuchte, bei Kore und Tawi zu s\u00e4ugen, und sie standen beide ruhig da, so als ob sie es genossen, am Bauch gekitzelt zu werden. Es ist toll zu sehen, wie sich der Mutterinstinkt von Ngulia entwickelt, die sich sehr um ihre kleine Herde k\u00fcmmert.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201682347-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Araba grast zusammen mit den anderen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 10. Februar 2016<\/strong><br \/>\nDie Elefanten kamen heute Morgen eilig aus ihren Gehegen, um ihre Milch zu trinken. Heute konnten sie sie in Ruhe genie\u00dfen; die Keeper passten gut auf, dass Ndoria nicht wieder ihre Freunde bei der F\u00fctterung st\u00f6ren w\u00fcrde. Sie spielten dann eine Weile an den Stallungen, bevor sie Embu zu den Weidegr\u00fcnden folgten.<br \/>\nKurz nachdem die Waisen aufgebrochen waren, kam Emilys Herde vorbei, allerdings ohne Laikipia oder Lesanjus Herde. Nur Mzima war dabei, ebenso wie ihr \u00fcblicher wilder Bullenfreund, den sie scheinbar in ihre Herde aufgenommen haben. Mzima scheint Safi sehr zu m\u00f6gen, und Eve wird manchmal etwas eifers\u00fcchtig. Sie tut dann so, als w\u00fcrde sie mit Mzima rangeln, um ihn von Baby Safi abzulenken. Die Ex-Waisen machten sich dann wieder auf den Weg und gingen zum mittleren und zum gro\u00dfen Wasserloch. Sie erwischten die Waisen heute aber nicht, da diese bereits vom Wasserloch losgezogen waren und woanders grasten.<br \/>\nEs ist nun \u00fcber eine Woche her, dass die einzelne Elefantenkuh mit ihrem kleinen Baby zu den Stallungen kam, von der wir vermuteten, dass es eine Ex-Waise sein k\u00f6nnte. Sie ist seitdem nicht noch einmal aufgetaucht und wurde auch sonst nicht in der Gegend gesehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31120165434-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mzima spielt mit Eve, und Safi schaut zu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 11. Februar 2016<\/strong><br \/>\nEs wurde heute nur kurz an den Stallungen gespielt, bevor die Herde Naipoki und Ishaq-B in den Busch folgte. Die beiden hatten zuvor noch nie Ambitionen gezeigt, die Waisen anzuf\u00fchren. Die Elefanten grasten in einer Reihe und besuchten mittags das mittlere Wasserloch. Kurz nachdem sie ins Wasser gesprungen waren, schloss sich ihnen Lesanjus Herde beim Baden an. Mzima, der gestern bei Emilys Gruppe geblieben war, fehlte auch heute noch in Lesanjus Herde. Mudanda und Bada, die sich nun an Ndii halten, nachdem ihre fr\u00fchere Adoptivmama Wassesa zur neuen Ex-Waisenherde \u00fcbergelaufen ist, interessierten sich auch heute gar nicht f\u00fcr Wasessa. Bada blieb au\u00dferhalb des Wassers, w\u00e4hrend Lesanjus Gruppe darin war und wurde sp\u00e4ter von Ndii zum W\u00e4lzen begleitet, nachdem die Ex-Waisen das Wasser verlassen hatten. Lempaute feuerte ihn bei seinen Spielen mit Ndii an. Embu und Mashariki kamen auch dazu, um zu baden, nachdem die \u00e4lteren Elefanten fertig waren. Layoni, Dabassa und Rombo f\u00fchrten die Ex-Waisen zum Voi-Fluss und lie\u00dfen die Waisen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201652446-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Elkerama genie\u00dft ein Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 12. Februar 2016<\/strong><br \/>\nKenia zeigte den Waisen einen gr\u00fcnen Busch zum Fressen auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen, und sie selbst fra\u00df von langem und \u00fcppigem Gras. Bald nachdem die Waisen aufgebrochen waren, kam Ex-Waise Mweya ganz allein und in ihrem typischen Laufstil angerannt. Sie soff frisches Wasser aus der Tr\u00e4nke und lungerte eine Weile auf dem Gel\u00e4nde herum. Zwanzig Minuten sp\u00e4ter kamen Emilys und Lesanjus Herden an und hatten auch Mzima dabei. Wie \u00fcblich war ihr Freund, der wilde Elefantenbulle, mit von der Partie, aber Laikipia fehlte. Nachdem sie Wasser gesoffen hatten, standen Thoma und Rombo nebeneinander und sahen sehr schl\u00e4frig aus &#8211; sie hatten wohl die ganze Nacht gegrast. Eve lud ihre beiden Bullenfreunde Layoni und Dabassa zu einer kleinen Rangelei ein. Dabassa gab aber irgendwann auf und \u00fcberlie\u00df es Layoni, weiterzuspielen. Thoma n\u00e4herte sich den beiden und trat als Schiedsrichter auf. Das Spiel zog sich hin; Emma, die etwas entfernt stand, kam angerannt und protestierte dar\u00fcber, was ihre Schwester denn da tat. Sie verstand nicht, dass es nur ein Spiel war und kein echter Kampf. Schlie\u00dflich schaffte sie es, ihre Schwester mitzunehmen, doch Layoni verwickelte Eve ganz dramatisch in eine Verl\u00e4ngerung des Ringkampfs. Emma war das gar nicht recht, und sie versuchte, Lesanju zum Einschreiten zu bewegen. Lesanju kam her\u00fcber und t\u00e4tschelte sie zum Trost, lie\u00df aber die beiden \u00e4lteren ihr Kr\u00e4ftemessen weiter genie\u00dfen.<br \/>\nDie Waisen grasten den Tag \u00fcber erfolgreich, trafen aber nicht mehr auf die Ex-Waisen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201653455-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Emma kann den Ringkampf ihrer Schwester Eve nicht guthei\u00dfen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 13. Februar 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein k\u00fchler Morgen, und leichter Regen erwartete die Waisen in Kenias, Pandas und Lentilis Herde, die alle zusammen nun genau 20 Waisenelefanten sind. Sie grasten in einer Reihe in n\u00f6rdlicher Richtung von den Stallungen und genossen im Busch das Gr\u00fcn, das zu dieser Zeit immer noch recht \u00fcppig ist.<br \/>\nNachdem sie zwei Stunden gegrast hatten, nahm Kihari die kleine Araba mit und graste mit ihr zusammen abseits vom Rest der Waisen, bis es Zeit war, zum mittleren Wasserloch aufzubrechen. Die beiden warteten, bis alle ihre Freunde losgegangen waren, ehe auch sie ihnen folgten. Daher waren sie die letzten, die ihre Flaschen bekamen. Alle Waisen gingen dann frisches Wasser aus den Tonnen saufen, bevor sie sich schlie\u00dflich zum Wasserloch begaben. Mzima kam kurz darauf an und ging direkt zu den Tonnen; er hatte aber Pech, denn die Waisen hatten bereits alles geleert.<br \/>\nNdoria war die einzige der Waisen, die ins Wasser ging, um ein k\u00fchles Bad zu nehmen. Sie stand aber nur in der Mitte herum und schwamm nicht richtig. Ishaq-B \u00fcberlegte, ob sie sich Ndoria im Wasser anschlie\u00dfen sollte. Sie testete am Ufer die Wassertemperatur, entschied sich dann aber, nicht hineinzugehen. Mzima schloss sich Ndoria an, als sie aus dem Wasser kam, und sie ging hundert Meter mit ihm mit, ehe sie zur Waisenherde zur\u00fcckkehrte.<br \/>\nDen Rest des Tages verbrachten die Waisen mit flei\u00dfigem Grasen, trafen aber heute auf keine weiteren Mitglieder aus Lesanjus oder Emilys Herde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201655434-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kihari (hinten) grast mit Araba<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 14. Februar 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen brachen heute recht fr\u00fch von den Stallungen auf, nachdem die F\u00fctterung und die Spiele vorbei waren. Sie gingen zum mittleren Wasserloch, um zu saufen und Milch zu trinken, verzichteten aber auf ein Bad, da es ziemlich k\u00fchl war.<br \/>\nEine morgendliche Aufkl\u00e4rungs-Patrouille fand Emilys Herde, doch nur Rombo und Layoni waren bei ihnen. Die anderen Mitglieder aus Lesanjus Herde, Mzima, Lesanju, Sinya, Kivuko, Wasessa, Dabassa und Taveta fehlten. Emma, Eden und Safi waren sehr m\u00fcde und schliefen, gut besch\u00fctzt von ihren M\u00fcttern und Kinderm\u00e4dchen. Einige der gro\u00dfen Ex-Waisen hatten sich auch hingelegt und ruhten sich nach dem n\u00e4chtlichen Grasen aus. Layoni schlief auch, und sein Freund Rombo bewachte ihn. Inca stand unter der Aufsicht des wilden Elefantenfreundes, bevor dieser ihn an Mweya \u00fcbergab, die in der N\u00e4he wartete. Inca sp\u00fcrte Mweyas W\u00e4rme und versuchte, an ihr zu nuckeln, doch es kam nat\u00fcrlich keine Milch. Schlie\u00dflich kam Mama Icholta zu ihm und \u00fcbernahm selbst die Aufsicht \u00fcber ihren kleinen Jungen und f\u00fctterte ihn. Die Herde kam sp\u00e4ter am Nachmittag an den Stallungen vorbei, soff etwas Wasser und ruhte sich kurz aus. Danach brachen sie wieder zu den Weidegr\u00fcnden auf.<br \/>\nLesanjus Herde tauchte heute weder am Tag noch in der Nacht an den Stallungen auf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201655913-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Emma, Eden und Safi schlafen gut bewacht<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 15. Februar 2016<\/strong><br \/>\nDer Morgen war perfekt, und die Waisen spielten wieder an den Stallungen, ehe sie zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Es war kalt heute, sodass die Waisen unterwegs nicht gro\u00df spielten, sondern sich durchwegs auf das Grasen konzentrierten. Sie besuchten das mittlere Wasserloch, doch nur Mashariki probierte das kalte Wasser aus. Die anderen gingen notgedrungen wieder grasen; sie h\u00e4tten gern gebadet, doch das Wasser war ihnen viel zu kalt.<br \/>\nJamhuri, der Waisenb\u00fcffel, macht sich gut und h\u00e4ngt sehr an unserem Waiseneland-Jungen Tawi.<br \/>\nOffenbar hat Lesanju es nicht so gern, wenn Emily ihre Gruppe mit anf\u00fchrt, denn sie und ein paar andere fehlten in letzter Zeit h\u00e4ufig in Emilys Herde. Heute kam Emily und ihre Gruppe mit nur drei der Elefanten aus Lesanjus Gruppe zu den Stallungen, Rombo, Dabassa und Wasessa. Siria und Irima waren in letzter Zeit auch unregelm\u00e4\u00dfig bei Emilys Herde, aber heute waren sie auch mit von der Partie. Irima spielte mit Wasessa in der N\u00e4he der Tr\u00e4nke. Morani hat sich eng mit Siria angefreundet, und sie hingen in der ganzen Zeit, in der sie an den Stallungen waren, zusammen herum. Nach einer halbe Stunde brachen sie wieder auf, ohne die Kleinen zu treffen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/3112016647-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">B\u00fcffel Jamhuri mit Zebra Ngulia und den anderen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 16. Februar 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein wundervoller Morgen, und die Waisen spielten nach ihrer Milch und dem Fr\u00fchst\u00fcck Verstecken. Ishaq-B und Kihari f\u00fchrten sie dann zu den Weidegr\u00fcnden. Nach einer friedlichen mitt\u00e4glichen Milchf\u00fctterung am mittleren Wasserloch startete Nelion ein Spiel, bei dem er gegen die Uferw\u00e4nde des Pools schob. Mashariki tauchte unter und forderte ihn heraus. Nelion kehrte daraufhin zum Bade-Wettbewerb zur\u00fcck, und als es gerade so aussah, als w\u00fcrde er verlieren, setzte er sich auf Masharikis Bauch. Damit war das Spiel beendet und Masharikis Chancen auf den Sieg dahin.<br \/>\nTundani kratzte sich heute heftig am Ufer des Wasserlochs. Ab und zu kletterte er auf die R\u00fccken der im Wasser liegenden Waisen und st\u00f6rte sie damit beim spielen. Suswa war das erste Opfer, gefolgt von Bada. Ndii legte sich auch ins Wasser. Panda wollte hinein rennen, doch Ndii blockierte mit einem Vorderbein den Weg hinein. Panda gelang es schlie\u00dflich hineinzugehen, und die beiden badeten eine Weile um die Wette. Schlie\u00dflich wurde Panda aber m\u00fcde, ging aus dem Wasser und \u00fcberlie\u00df Ndii den deutlichen Sieg. Ndii war davon so begeistert, dass sie aufstand, mit den Vorderbeinen auf die Wasseroberfl\u00e4che stampfte und so Wasser \u00fcberall hin spritzte. Bada und Mudanda hatten ein wunderbares Staubbad, dem sich auch kurz Ishaq-B anschloss, bevor sie zu den anderen ging, um weiterzugrasen.<br \/>\nKurz nachdem die Waisen das Wasserloch verlassen hatten, tauchten Ex-Waise Mweya und der j\u00fcngere Layoni auf und badeten. Mweya nahm Layoni mit zu Emilys Herde, die sich in der N\u00e4he des Weges unter einem Baum entspannte. Mweya stellte sich dem Pickup in den Weg, der zu den Gehegen zur\u00fcckfahren wollte. Sie ist immer sehr gewissenhaft, wenn es darum geht, die kleinen Babys zu besch\u00fctzen. Seraa schlief, zusammen mit allen vier Babys, Inca, Safi, Emma und Eden.<br \/>\nLesanju, Lempaute, Sinya, Dabassa, Kivuko, Rombo, Taveta und Mzima kamen am Nachmittag zum Saufen zu den Stallungen. Danach gingen sie den Mazinga-Berg hinauf und grasten zufrieden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31120166859-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndii spritzt wild mit Wasser herum<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 17. Februar 2016<\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend der morgendlichen Milchf\u00fctterung versuchten Rorogoi und Mashariki gleichzeitig, sich durch das Tor zu dr\u00e4ngeln. Sie schrien, weil sie beide als erste bei ihrer leckeren Milch sein wollten. Ndii und Kenia interessierten sich gar nicht f\u00fcr die Aufregung, sondern konzentrierten sich auf ihre eigenen Milchflaschen.<br \/>\nUm 6:20 Uhr kam Lesanjus Herde mit Sinya, Lempaute, Taveta, Kivuko und Mzima, sowie dem gro\u00dfen Bullen Laikipia zu den Stallungen. Laikipia war sehr zufrieden bei den kleineren Elefanten in Lesanjus Gruppe, die ab und zu ihre R\u00fcssel hoben, um ihn ehrf\u00fcrchtig im Gesicht und auf dem R\u00fccken zu ber\u00fcsseln. Ihm wurde viel Respekt f\u00fcr seine Anwesenheit entgegengebracht. Laikipia scheint sich mit Mzima angefreundet zu haben, und sie waren die ganze Zeit dicht beieinander. Wasessa, Rombo und Layoni schienen weiterhin bei Emilys Herde statt bei Lesanjus Gruppe zu sein. Lempaute kratzte sich das Hinterteil am Felsbrocken, und Lesanju kam dazu und st\u00f6rte sie dabei. Sp\u00e4ter gingen sie zu den Waisen am mittleren Wasserloch, um kurz zu baden, ehe sie sich zum Grasen zum Voi-Fluss aufmachten.<br \/>\nGegen Abend waren die Waisen im Busch verteilt. Kenia sammelte sie wieder ein und f\u00fchrte sie gemeinsam mit Mudanda f\u00fcr die Nacht zu den Stallungen. Araba, Ndii und Panda hatten etwas weiter weg gegrast und mussten sich anstrengen, um die anderen einzuholen, die bereits auf dem R\u00fcckweg waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201662434-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Laikipia (links) mit Mzima<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 18. Februar 2016<\/strong><br \/>\nDer Morgen begann gut, die Waisen kamen heraus und genossen ihre morgendliche Milchflasche, bevor sie unter der F\u00fchrung von Lentili in den Busch gingen. Eine halbe Stunde nach ihrem Aufbruch kam Emilys Herde zu den Stallungen, heute zusammen mit Lesanjus Gruppe. Mweya streckte ihren R\u00fcssel aus, um an ein paar leckere Bl\u00e4tter auf der anderen Seite des Zauns heranzukommen, nachdem sie an der Tr\u00e4nke Wasser gesoffen hatte. Sie hielt sich dabei geschickt vom Elektrozaun fern, und Lesanju sah ihr interessiert zu. In der Zwischenzeit spielte Emma in der Tr\u00e4nke, nachdem sie vorher daraus gesoffen hatte. Inca war ebenfalls verspielt; er legte sich hin und wuselte in der Erde herum. Laikipia und der wilde Bulle waren auch wieder mit dabei. Die Waisen trafen die Ex-Waisen heute aber nicht.<br \/>\nSp\u00e4ter am Nachmittag erhielten wir eine Meldung von den KWS-Wildh\u00fctern, die an der Eisenbahn im Einsatz waren; ein verwaistes Elefantenkalb war in den Entw\u00e4sserungsgr\u00e4ben an der von chinesischen Arbeitern erbauten neuen Bahntrasse gefangen. Es wurde sofort ein Rettungsteam von den Voi-Stallungen und die mobile Tierarzteinheit losgeschickt. Als sie bei dem Kalb ankamen, war es schon kurz vor dem Zusammenbruch. Es wurde aus dem Kanal gerettet, der etwa 1m tief und mit steilen W\u00e4nde versehen war, hatte aber nicht mehr genug Kraft, um ohne Hilfe zu stehen. Der kleine Bulle wurde zu den Stallungen gefahren und noch auf der Fahrt an eine Infusion gelegt und wiederbelebt. Diese Kan\u00e4le, die \u00fcber weite Strecken durch den Park verlaufen, sind im Moment eine gro\u00dfe Gefahr f\u00fcr die wilden Tiere, und es ist sehr wichtig, dass dort ein Zaun errichtet wird. Die Zaunarbeiten in Ngutuni, die der DSWT bald in Angriff nehmen wird, sollen den ersten Teil der Trasse, der mehr als 14km lang ist, umz\u00e4unen und damit die wilden Tiere vor Gefahren sch\u00fctzen. Das kleine Kalb wurde Kenani genannt und ist noch ein Neugeborenes. Er wurde zum Flugfeld gefahren, wo ihn ein Team aus Nairobi abholte und zum Waisenhaus brachte.<br \/>\nLesanju schlich sich am Abend zusammen mit Lempaute, Sinya und Taveta von Emilys Gruppe davon und kam zu den Stallungen. Sie grasten die Nacht \u00fcber in der N\u00e4he und brachen am fr\u00fchen Morgen wieder auf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201663928-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Arruba genie\u00dft das Grasen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 19. Februar 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen versuchten Nelion und Elkerama, die anderen Waisen zu \u00fcberzeugen, auf dem Berg zu grasen, doch Kenia, Ndii und Lentili gingen an ihnen vorbei und weiter in Richtung Norden.<br \/>\nEmilys Herde besuchte die Stallungen, nachdem die abh\u00e4ngigen Waisen aufgebrochen waren. Layoni, Dabassa, Wasessa und Mzima sind noch immer bei Emily, aber Lesanju, die sich gestern mit Lempaute, Sinya, Kivuko und Taveta abgesetzt hatte, war heute nicht zu sehen. Die Ex-Waisen entspannten sich an den Stallungen, und Safi spielte mit dem Wasser in der Tr\u00e4nke. Er saugte das Wasser mit seinem winzigen R\u00fcssel auf und blies es danach in die Tr\u00e4nke zur\u00fcck. Eve spielte auf einem der Felsen, als Morani sie zu einem Ringkampf herausforderte. Eve genoss das Spiel und achtete darauf, dass Emma, die auf einem anderen Felsen besch\u00e4ftigt war, nicht zu eifers\u00fcchtig wurde. Sp\u00e4ter brachen sie wieder auf, trafen aber heute die Waisen nicht, die das mittlere Wasserloch besuchten und dort jede Menge Spa\u00df beim Schlammbaden hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31120167185-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Emma nuckelt an Emily<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 20. Februar 2016<\/strong><br \/>\nEs war ziemlich k\u00fchl heute und regnete leicht, als die Waisen aus ihren Gehegen kamen. Suswa und Arruba grasten die meiste Zeit des Tages dicht beieinander. Eine Herde wilder Elefanten n\u00e4herte sich den Waisen, doch die beiden scheuten vor ihnen zur\u00fcck. Die Herde blieb nur kurz bei den Waisen und setzte dann ihre Wanderung fort. Bada verliebte sich in eine der Elefantenk\u00fche und ging mit ihnen mit, als sie sich von den Waisen trennten. Die Keeper hatten es schwer, ihn aus der Ferne zur\u00fcckzurufen, denn eine der K\u00fche besch\u00fctzte ihre Herde sehr aggressiv. Schlie\u00dflich schafften sie es aber, ihn zur\u00fcckzuholen und konnten ihn wieder zu den anderen Waisen bringen. Er ist noch zu klein, um schon auszuwildern, da er noch seine t\u00e4gliche Milch braucht.<br \/>\nDie Waisen besuchten dann das mittlere Wasserloch, wo sie Milch tranken und Wasser soffen, aber heute nicht badeten, da es zu kalt war. Den Rest des Tages grasten sie in der N\u00e4he des Wasserlochs, und Ishaq-B f\u00fchrte die Waisen am Abend zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201672154-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bada folgt einer wilden Elefantenkuh<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 21. Februar 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sehr ruhiger Morgen, und die Waisen brachen unter der F\u00fchrung von Embu und Lentili in den Busch auf. Sie konzentrierten sich heute aufs Grasen, und es wurde kaum gespielt. Emilys Herde konnte man aus der Ferne sehen, wie sie unter einem Baum zusammenkamen, damit die vier Babys ruhig und sicher schlafen konnten.<br \/>\nAn den Stallungen kam Ngulia heraus, um die anderen drei Waisen Tawi, Kore und Jamuhuri, das B\u00fcffelkind, abzuholen, denen es allen gut geht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201673116-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Elkerama rennt den anderen Waisen hinterher<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 22. Februar 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen war es sch\u00f6n, als Kenia, Ndii und Panda ihre \u00fcblichen Spiele beendeten, um ihre Herde zusammenzusammeln und zu den Weidegr\u00fcnden aufzubrechen. Sie sahen gerade noch, wie Emilys Herde sich den Stallungen n\u00e4herte. Lesanjus Gruppe war nicht bei ihnen. Die Ex-Waisen soffen frisches Wasser, und Safi, Emma und Eden spielten auf den W\u00e4nden der Tr\u00e4nke. Inca kratzte sich an einem Felsen nahe bei ihnen, wo sich ihm Eden und Emma anschlossen, nachdem sie genug gespielt hatten. Siria war heute bei den Ex-Waisen und rangelte mit Eve, bis Emma eifers\u00fcchtig wurde und selbst mit Siria spielen wollte. Laikipia sprang mit den Vorderbeinen in die Tr\u00e4nke und genoss die Abk\u00fchlung.<br \/>\nDie Ex-Waisen machten sich dann wieder von den Stallungen auf und gingen in die gleiche Richtung wie die Waisen. Sie kamen eine halbe Stunde vor Kenias Gruppe am mittleren Wasserloch an, wo sie badeten und danach weiter zum Voi-Fluss gingen. Elkerama, der langsam unabh\u00e4ngiger wird, sah sie und wollte ihnen folgen. Die Keeper mussten ihn zur\u00fcckrufen, damit er bei den milchabh\u00e4ngigen Waisen blieb. Die Kleinen hatten viel Spa\u00df bei ihrem Schlammbad, bei dem Bada, Panda, Ndii und Lentili mit ihren Darbietungen gl\u00e4nzten. Jeder wollte die Waisenzuschauer beeindrucken, die um sie herum standen und sie anfeuerten.<br \/>\nDen Rest des Tages grasten die Waisen in der N\u00e4he des Wasserlochs. Die Keeper passten gut auf Elkerama auf, damit er sich nicht wegschleichen konnte. Es wird nicht lange dauern, bis er unabh\u00e4ngig wird, doch im Moment ist es noch zu fr\u00fch, da er noch immer Milch bekommt. Er k\u00f6nnte zwar theoretisch auch schon ohne die Milch \u00fcberleben, aber als wildes Kalb w\u00fcrde er auch vier Jahre lang Milch bekommen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201673827-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bada gl\u00e4nzt im Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 23. Februar 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sonniger Morgen, als die Waisen aus ihren Gehegen kamen und zu ihren Milchflaschen rannten. Araba schrie, als Rorogoi sie \u00fcberholte; sie bef\u00fcrchtete wohl, dass ihre Flaschen an den ersten Waisen, der die F\u00fctterstelle erreichte, gehen w\u00fcrde. Es gab nur kurze Spiele an den Stallungen, und dann f\u00fchrten Kenia und Ndii den Weg zu den Weidegr\u00fcnden an.<br \/>\nAls sie am Fu\u00df des Mazinga-Bergs ankamen, h\u00f6rten die Keeper ein seltsames Ger\u00e4usch. Es h\u00f6rte sich an wie ein lautes Blasen oder Zischen und jagte Suswa, Arruba und Mashariki, die in der N\u00e4he standen, Angst ein. Das Ger\u00e4usch war schon am vorigen Abend zu h\u00f6ren gewesen, als die Waisen an der gleichen Stelle vorbeikamen. Damals dachten die Keeper, es w\u00e4re ein Vogel gewesen, doch als sie es nun genauer untersuchten, entdeckten sie eine gro\u00dfe Puffotter. Diese Schlange kann sehr gef\u00e4hrlich werden, f\u00fcr die Waisen, die Ex-Waisen und die Keeper, wie auch f\u00fcr andere wilde Tiere, die diesen h\u00e4ufig genutzten Weg von den Stallungen in den Park hinein entlangkommen. Die Keeper liefen mit den Waisen weg von der Stelle und hofften, dass die Schlange wieder verschwinden w\u00fcrde. Sie sahen sp\u00e4ter am Tag noch einmal nach, und da war die Schlange weg.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201674246-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Arruba l\u00e4uft auf dem Weg von den Stallungen in den Park<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 24. Februar 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen war es sch\u00f6n warm. Ndoria, Araba, Suswa, Tundani, Mudanda und Bada kamen aus den Gehegen zu ihren leckeren Milchflaschen gerannt, leerten sie in wenigen Minuten und machten dann brav Platz f\u00fcr die anderen Waisen, die nach ihnen kamen. Es gab ein paar tolle Spiele an den Stallungen, bevor Embu die Waisen auf dem Weg zu den Weidegr\u00fcnden anf\u00fchrte. Sie grasten dort in einer Reihe, und Mudanda und Bada blieben dicht bei Ndii.<br \/>\nDie Waisen besuchten dann das mittlere Wasserloch, wo sie viel Spa\u00df bei den Schlammbadspielen hatten. Elkerama schwamm in der Mitte des Wasserlochs und gl\u00e4nzte beim Spielen in dem vielen Wasser. Nelion schloss sich Elkerama an, und Panda legte sich an das Ufer anstatt mit den anderen in einen Wettbewerb zu treten. Ndii sah Panda und sprang ins Wasser, um sie herauszufordern, aber Panda ging weg und badete ganz am anderen Ende des Wasserlochs.<br \/>\nDen Rest des Tages grasten die Waisen erfolgreich, und am Abend kamen Lesanju, Lempaute, Kivuko, Layoni, Sinya und Mzima an den Stallungen vorbei, die wir schon seit zwei Tagen nicht gesehen hatten. Gegen Mitternacht verlie\u00dfen sie die Stallungen wieder und gingen in den Park.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201674950-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Elkerama schwimmt mitten im Pool<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 25. Februar 2016<\/strong><br \/>\nAm Morgen waren die Elefanten aus Emilys Herde die ersten Besucher an den Stallungen. Zuerst kam Mweya an und hatte den kleinen Inca dabei. Inca schien \u00fcberrascht zu sein, als er sah, wie die Waisen sich versammelten, um aus ihren Milchflaschen zu trinken. Mweya versicherte ihm, dass das alles seine Richtigkeit hatte; schlie\u00dflich war auch seine eigene Mutter einmal so gef\u00fcttert worden. Kenia und Ndii riefen ihre Herde zusammen, und ohne weitere Worte brachen sie zu den Weidegr\u00fcnden auf. Kivuko, die letzte Nacht mit Lesanjus Gruppe kam, war heute bei Emilys Herde, zusammen mit Wasessa, Rombo und Dabassa, die sich Emilys Herde dauerhaft angeschlossen zu haben scheinen. Nachdem sie an den Stallungen Wasser gesoffen hatten, war Inca sehr aufgeregt und spielte herrlich, wobei er mit dem Hintern auf dem Boden sa\u00df. Auch Emma wurde darauf aufmerksam und machte es ihm nach. Die Ex-Waisen folgten dann den Waisen in den Busch, holten sie aber nicht ein, da Kenia und Ndii mit ihnen schon sehr weit nach Norden gelaufen waren, wo sie grasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201675434-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Eden und ihre Mutter Edie<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 26. Februar 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen stellten sich im Busch in einer Reihe zum grasen auf, nachdem die Milchf\u00fctterung und das Fr\u00fchst\u00fcck vorbei waren. Lentili f\u00fchrte die anderen an, doch Embu kam von hinten und \u00fcberholte sie. Sie lie\u00dfen sich zum grasen nieder und besuchten sp\u00e4ter das mittlere Wasserloch, wo sie Milch tranken und Wasser soffen. Sie badeten aber heute nicht, denn es war recht kalt.<br \/>\nEmilys Herde graste ganz in der N\u00e4he. Inca begann eine wunderbare Rangelei mit den anderen drei Babys Emma, Eden und Safi. Am Ende des Spiels sank Inca ganz dramatisch zu Boden. Sweet Sally ging hin\u00fcber, um sich davon zu \u00fcberzeugen, dass alles in Ordnung war. Zufrieden stellte sie fest, dass alles nur zum Spiel geh\u00f6rte, das sie alle sehr genossen. Die n\u00e4chtlichen Aktivit\u00e4ten scheinen einige der Ex-Waisen, wie Morani, Irima und Mweya, ganz sch\u00f6n anzustrengen, denn sie schliefen alle drei im Stehen ein. Safi schlief auch, allerdings auf den Vorderf\u00fc\u00dfen seiner Mutter Sweet Sally. Ansonsten trafen sich die Ex-Waisen und die abh\u00e4ngigen Waisen heute nicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31120168128-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Emilys Herde drau\u00dfen im Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 27. Februar 2016<\/strong><br \/>\nAraba passte gut auf, als sie heute Morgen herauskam und ihre Milchflasche neben Ndoria trank. Ndoria ist bekannt daf\u00fcr, dass sie gerne andere \u00fcberf\u00e4llt und schubst, wenn F\u00fctterzeit ist. Araba trank ihre Flasche, hatte aber immer ein Auge auf Ndoria gerichtet und war jeden Moment bereit wegzurennen. Heute wurde an den Stallungen nicht weiter gespielt, und die Waisen brachen direkt zum Grasen in den Busch auf.<br \/>\nEs wurde schnell Nachmittag, und die Waisen gingen wie \u00fcblich zum mittleren Wasserloch, um dort ihre Milchflaschen zu leeren und ein wenig im Schlamm zu spielen. Kenias und Ndiis Freude lie\u00df nach, als Lempaute und Kivuko, heute ohne den Rest von Lesanjus Herde, auftauchten und sich den abh\u00e4ngigen Waisen beim baden anschlossen. Lempaute forderte ihre Autorit\u00e4t ein und gab den Rest des Tages den Ton an. Die Waisen, die ihre gr\u00f6\u00dferen Freunde vermisst hatten, machten eine Heldenverehrung aus dem Grasen und standen die meiste Zeit um sie herum. Lempaute und Kivuko eskortierten dann die Waisen zu den Stallungen zur\u00fcck und brachen nach ein paar Stunden wieder auf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31120168647-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kivuko bei den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 28. Februar 2016<\/strong><br \/>\nAls die Waisen aus den Gehegen kamen, spielten sich dramatische Szenen ab. Ndoria versperrte das Ausgangstor; sie hatte es auf Mudanda abgesehen und wollte sie in den Schwanz bei\u00dfen, sobald diese n\u00e4herkam. Mudanda weigerte sich weiterzugehen, bis Ndoria endlich zu ihrer Milchflasche ging. Auch Araba tat alles daran, ihr nicht in die Falle zu tappen und wartete geduldig, bis Ndoria weg war.<br \/>\nDer Tag im Busch verlief reibungslos. Lesanju, Lempaute, Sinya und Taveta kamen am Nachmittag zu den Stallungen, um Wasser zu saufen, doch der Rest der Herde war nicht dabei. Die vier brachen bald wieder auf. Als die abh\u00e4ngigen Waisen am Abend langsam den R\u00fcckweg zu den Stallungen antraten, tauchte Lesanjus Herde auf der n\u00f6rdlichen Seite des Mazinga-Bergs auf und folgte ihnen in einigem Abstand. Sie gingen aber recht schnell und holten die Waisen bald ein. Da erst bemerkten wir, dass es nur drei waren, Lempaute, Mzima und die sto\u00dfzahnlose Kivuko. Sie begleiteten die Waisen zu den Stallungen und blieben auf eine Runde frisches Wasser bei ihnen, bevor sie eine Stunde sp\u00e4ter wieder aufbrachen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201681033-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Araba wartet darauf, dass Ndoria aus dem Weg geht<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 29. Februar 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Morgen, und die Waisen begr\u00fc\u00dften den neuen Tag, an dem es eine halbe Stunde regnete, insgesamt 10mm. Die Waisen brachen von den Stallungen auf, nachdem die Milchf\u00fctterung und das Fr\u00fchst\u00fcck beendet waren. Kenia k\u00fcmmerte sich heute r\u00fchrend um Araba und graste mit ihr zusammen in einigem Abstand zu den anderen. Nelion sah die beiden und fragte freundlich, ob er sich ihnen anschlie\u00dfen d\u00fcrfte, und er durfte.<br \/>\nDie Waisen besuchten dann das mittlere Wasserloch, wo sie ihre Mittagsmilch genossen. Einige der Babys sprangen in den Pool und spritzten mit ihren R\u00fcsseln Wasser herum. Dabei wurde Araba ordentlich vollgespritzt. Ein St\u00fcck daneben kratzte Suswa ihren juckenden Bauch an einem umgest\u00fcrzten Baumstamm. Ishaq-B zeigte einen anderen Kratz-Stil, als sie ihren juckenden Hintern an dem gleichen Baumstamm bearbeitete.<br \/>\nDen Rest des Tages grasten die Waisen sehr sch\u00f6n. Lesanjus Herde kam heute nicht zu den Stallungen. Die kleine, zusammengew\u00fcrfelte Herde von Waisenzebra Ngulia besteht aus den zwei Elandantilopen Kora und Tawi sowie dem Waisenb\u00fcffel Jamuhuri, und sie grasten und spielten heute wunderbar auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen. Ngulia brachte sie auch einmal weit von den Stallungen weg zum grasen und kam dann rennend zur\u00fcck. Die anderen drei folgten ihr und lie\u00dfen ihre Keeper drau\u00dfen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201681517-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Araba geht voraus und Nelion dahinter<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-februar-2016\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Montag, 1. Februar 2016 Es war ein wunderbarer Morgen, als die Waisen in der Morgend\u00e4mmerung in Spiellaune aus ihren Gehegen kamen. Sie schlangen ihre Milch hinunter, bevor sie auf dem Gel\u00e4nde Fangen spielten. Tundani jagte jedem hinterher und versuchte, alle zu besteigen, w\u00e4hrend Nelion in das Gehege zur\u00fcckkehrte, um sich den juckenden Hintern an den &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-februar-2016\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eVoi Februar 2016\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":7617,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[40,43,1],"tags":[],"class_list":["post-7616","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-tagebuch-der-keeper","category-voi","category-news"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7616","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7616"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7616\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7618,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7616\/revisions\/7618"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7617"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7616"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7616"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7616"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}