{"id":7711,"date":"2016-05-05T11:22:20","date_gmt":"2016-05-05T10:22:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=7711"},"modified":"2016-05-05T11:22:20","modified_gmt":"2016-05-05T10:22:20","slug":"ithumba-maerz-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-maerz-2016\/","title":{"rendered":"Ithumba M\u00e4rz 2016"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 1. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nTaita, Tomboi, Buchuma und ein wilder Bulle entspannten sich vor den Stallungen, als die Waisen fr\u00fch am Morgen zum Grasen aufbrachen. Narok umschlang zur Begr\u00fc\u00dfung ihren R\u00fcssel mit Taita, als sie in den Busch ging. In den Weidegr\u00fcnden schlossen sich Suguta, Kanjoro und Mutara den Waisen an. Orwa forderte Kanjoro zu einem Ringkampf heraus, w\u00e4hrend Vuria den Tag mit einem Staubbad begann. Bomani graste zusammen mit Shukuru, w\u00e4hrend Kainuk bei Turkwel blieb.<br \/>\nZur Schlammbadzeit schlossen sich dann Yattas und Mulikas Gruppen den Waisen an. Das Bad war nur kurz, und die Waisen begaben sich danach zum Kanziku-Gebiet, wo sie weitergrasten. Die Ex-Waisen staubbadeten noch ein wenig und brachen dann Richtung Imenti auf.<br \/>\nAm Nachmittag jagte Vuria zwei Dikdiks, die an ihm vorbeigerannt waren. Mit der Unterst\u00fctzung von Lemoyian versuchte er, ihnen hinterherzurennen, konnte sie aber nicht einholen. Die Dikdiks entkamen den beiden Jungs und verschwanden im Dickicht. Am Abend war den Waisen hei\u00df, sodass sie noch einmal am Schlammloch vorbeigingen und allesamt ein Bad nahmen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/49201671348-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Narok begr\u00fc\u00dft Taita<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 2. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nDer Himmel am Morgen war kristallklar, was einen sehr hei\u00dfen Tag ank\u00fcndigte. Nachdem die Waisen aus den Gehegen gekommen waren, blieben sie kurz an den Stallungen, und Narok, Lemoyian, Bomani, Barsilinga, Kainuk und Bongo kratzten sich an den umliegenden Felsen. In den Weidegr\u00fcnden graste Bomani mit Barsilinga, w\u00e4hrend Bongo Vuria zu einem Kr\u00e4ftemessen herausforderte.<br \/>\nAuf dem Weg zum Schlammbad bekamen die Waisen Gesellschaft von Lualeni. Am Schlammloch verursachte sie ein Chaos, als sie versuchte, eine Milchflasche aus dem Eimer zu nehmen. Es war ein regelrechtes Tauziehen zwischen den Keepern, die versuchten, den Eimer wegzuziehen, und Lualeni, die unbedingt die Milch probieren wollte. Schlie\u00dflich bekamen die Keeper den Milch-Eimer unter Kontrolle und Lualeni gab auf, in der Hoffnung auf eine neue Chance an einem anderen Tag. Es war sehr hei\u00df, sodass alle Waisen zur Abk\u00fchlung ins Wasser gingen. Danach brachte Lualeni sie zur\u00fcck in den Busch und brach eine Stunde sp\u00e4ter wieder auf.<br \/>\nAm Nachmittag grasten die Waisen westlich des Ithumba-Bergs. Am Abend versammelten die Keeper alle Waisen, um sie zu den Stallungen zur\u00fcckzubringen. Dabei bemerkten sie, dass Laragai, Kithaka und Lemoyian fehlten. Sie durchk\u00e4mmten das Gebiet, mussten aber bald aufh\u00f6ren, als sie auf Madiba trafen. Er fand, dass die Keeper in dieser Gegend nicht zu suchen h\u00e4tten und verscheuchte sie. Die Keeper brachten daraufhin erst einmal die anderen Waisen zu den Stallungen zur\u00fcck, in der Hoffnung, dass sich Madiba in der Zwischenzeit beruhigt h\u00e4tte. Eine Stunde sp\u00e4ter begann die Suche erneut, und gegen 19 Uhr fanden sie Laragai, Lemoyian und Kithaka auf der Stra\u00dfe zu den G\u00e4steunterk\u00fcnften. Sie machten sich gar keine Sorgen dar\u00fcber, dass sie zu so sp\u00e4ter Stunde noch drau\u00dfen waren. Im November 2013 war schon einmal eine Gruppe Waisen um Laragai drei Tage lang drau\u00dfen und konnte nicht wiedergefunden werden, und heute stiftete sie beinahe Lemoyian und Kithaka zu einer \u00e4hnlichen Aktion an. Die Waisen wurden langsam zu den Stallungen zur\u00fcckgebracht, wo sich Narok und Barsilinga schon wunderten, was wohl mit ihnen geschehen war. Narok war 2013 auch bei der Gruppe gewesen, ist aber seitdem nicht noch einmal verschwunden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/49201671743-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lemoyian und Bomani kratzen sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 3. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nAm Morgen war es teilweise bew\u00f6lkt. Makireti, Kilabasi, Kilaguni und Kasigau hatten die Nacht vor den Stallungen verbracht. Kilabasi stand am Eingang und begr\u00fc\u00dfte die Waisen, als einer nach dem anderen herauskam. Narok war die erste, und sie sch\u00fcttelten R\u00fcssel, w\u00e4hrend Orwa brav wartete, bis er an der Reihe war. Drau\u00dfen im Busch waren die Jungs sehr verspielt. Lemoyian spielte mit Bomani, w\u00e4hrend Garzi Barsilinga in einen Ringkampf verwickelte. Teleki forderte Kilabasi heraus, w\u00e4hrend Bongo und Vuria mit einem Gerangel ihren Dauer-Wettbewerb wieder aufnahmen. Kurz darauf beendete Garzi sein Spiel mit Barsilinga und schloss sich Turkwel an, die auf dem Boden herumrollte. Kasigau forderte unterdessen Orwa zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus, das Orwa verlor. Eine Stunde sp\u00e4ter schloss sich Lualeni kurz den Waisen an, verschwand aber schnell wieder, nachdem sie den Waisen hallo gesagt hatte.<br \/>\nZur Schlammbadzeit waren die Temperaturen ertr\u00e4glich, sodass nur Kilaguni, Makireti, Bongo, Kanjoro, Teleki, Kilabasi und Garzi ein Bad nahmen. Am Nachmittag grasten die Waisen im Imenti-Gebiet. Pl\u00f6tzlich wurde es so hei\u00df, dass die Waisen sich unter einem Baum versammelten und mit den Ohren wedelten. Als es wieder angenehmer wurde, grasten sie weiter. Am Abend auf dem Heimweg gingen die Waisen noch einmal am Schlammloch vorbei, und dieses Mal nahmen sie alle an der abendlichen Abk\u00fchlung teil.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/4920167228-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kilabasi, Kasigau, Kilaguni und Makireti<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 4. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nEine wilde Kuh und ihr zweij\u00e4hriges Kalb soffen an der Tr\u00e4nke der Stallungen Wasser, als die Waisen herausgelassen wurden. Kanjoro, Mutara und Suguta schlossen sich den Waisen auf dem Weg zu den Weidegr\u00fcnden an. Orwa forderte Kanjoro zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus, das nicht lange andauerte, und w\u00e4hrenddessen spielte Barsilinga mit Garzi. Gegen 10 Uhr kam Olares Gruppe am Kanziku vorbei, wo sich die Waisen zum Grasen niedergelassen hatten. Die Ex-Waisen nahmen Orwa mit, lie\u00dfen aber daf\u00fcr Chaimu und Naisula zur\u00fcck. Diese beiden eskortierten die Waisen dann zum Schlammloch. Es war recht k\u00fchl, sodass sich nur unsere Wasserratte Bongo w\u00e4lzte.<br \/>\nAm Nachmittag machten die Wolken der Sonne Platz, sodass Kithaka, Lemoyian, Vuria, Garzi und Teleki im Schatten der B\u00e4ume, gesch\u00fctzt vor der brennenden Sonne, grasten. Eine Stunde sp\u00e4ter brachen Chaimu und Naisula in unbekannte Richtung auf, tauchten dann allerdings sp\u00e4ter zusammen mit Orwa wieder an den Stallungen auf. Sie untersuchten die Gegend, an der sie immer die Nacht verbringen, wenn ihre Gruppe sp\u00e4t abends zu den Stallungen kommt. Das lie\u00df vermuten, dass die beiden die Nacht vor den Gehegen verbringen w\u00fcrden, nachdem sie Orwa wieder zu seinen Freunden und Keepern zur\u00fcckgebracht hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/49201672757-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Eine wilde Elefantenkuh und ihr Kalb saufen Wasser<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 5. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nKanjoro, Mutara und Suguta schlossen sich den Waisen am Morgen an. Bongo ging sofort zum Kr\u00e4ftemessen zu Kanjoro. Das Spiel dauerte eine ganze Weile, bis Bongo sich schlie\u00dflich ergab. Orwa forderte Mutara heraus, verlor aber ebenfalls. Barsilinga, Kithaka und Lemoyian vertrieben sich die Zeit damit, sich an den nahegelegenen Felsen zu kratzen. In den Weidegr\u00fcnden spielte Orwa mit Kithaka, w\u00e4hrend Kanjoro mit Teleki rangelte. Barsilinga graste zusammen mit Lemoyian, w\u00e4hrend Narok dicht bei Turkwel fra\u00df.<br \/>\nBeim Schlammbad w\u00e4lzten sich nur Shukuru, Suguta, Kanjoro, Mutara, Bongo, Teleki, Narok und Sities im Matsch. Danach hatten Bongo und Vuria ein lockeres Kr\u00e4ftemessen. Als die Waisen gerade aufbrachen, kamen die Ex-Waisen mit drei wilden Elefanten an. Laragai ging zu den Ex-Waisen hin\u00fcber und verschwand in deren Mitte, ohne dass es die Keeper mitbekamen. Sie bemerkten erst sp\u00e4ter, dass Laragai fehlte und gingen zum Schlammbad zur\u00fcck, wo sie noch zusammen mit den Ex-Waisen war. Laragai war erst vor wenigen Tagen zusammen mit Lemoyian und Kithaka ausgeb\u00fcchst! Der Nachmittag verlief ruhig, und die Waisen grasten im Kone-Gebiet. Sp\u00e4ter wurde es noch einmal sehr hei\u00df, sodass sie am Kone-See vorbeigingen und sich im k\u00fchlen Wasser w\u00e4lzten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/4920167321-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bongo spielt mit Kanjoro<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 6. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen gab es vor den Gehegen viel Gewusel, als die Waisen herauskamen und fr\u00f6hlich in der Gegend herumsprangen. Sie trafen auf das halbunabh\u00e4ngige Trio sowie Olares Ex-Waisengruppe, die alle vor den Stallungen im Busch auf sie warteten. Sie machten sich umgehend daran, miteinander zu spielen, bevor sie schlie\u00dflich aufbrachen. Orwa war hochmotiviert und nahm sich Kasigau und danach Kilabasi vor. Vuria spielte mit Kandecha, Kilaguni mit Kithaka und sp\u00e4ter mit Kasigau. Es war auch sch\u00f6n anzusehen, wie Mutara mit Kilabasi spielte und versuchte, Makireti zum mitmachen zu \u00fcberreden. Naisula und Chaimu rollten sich auf der anderen Seite auf dem Boden herum und aktivierten damit auch die anderen Elefanten. Die Ex-Waisen stapften sp\u00e4ter wieder davon, und Orwa wollte ihnen folgen, kam aber nach einer Weile wieder zu seiner Gruppe zur\u00fcck.<br \/>\nAuf dem Weg zum Schlammbad trafen die Waisen auf Madiba, der nicht soviel Spa\u00df versteht und gelegentlich versucht, die Keeper zu verjagen. Er w\u00fcrde ihnen aber niemals etwas zuleide tun. Beim Schlammbad spielten Bongo und Mutara sehr wild miteinander. Sp\u00e4ter kamen auch noch zwei Bullen an, die mit Madiba rangelten. Am Nachmittag war es im Busch so hei\u00df, dass die Waisen im Schatten standen und keiner spielen wollte. Irgendwann kamen sie dann wieder hervor und grasten. Sp\u00e4t am Abend kam Kilagunis Gruppe zu den Stallungen und versammelte sich um das Wasserloch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/49201673638-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Chaimu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 7. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nEs war wieder ein ereignisreicher Morgen, an dem die Waisen aus ihren Gehegen kamen, auf Kilagunis Gruppe trafen und gleich begannen, mit ihnen zu spielen. Die Jungs waren heute etwas aktiver als die M\u00e4dchen; Kilaguni, Kasigau, Kandecha, Kibo und Orwa als einziger noch milchabh\u00e4ngiger Waise spielten am ausf\u00fchrlichsten miteinander. Die halbunabh\u00e4ngigen Waisen gingen sp\u00e4ter wieder ihrer Wege und lie\u00dfen die Babys zur\u00fcck.<br \/>\nDie Kleinen begannen zu grasen und gingen langsam in Richtung Schlammbad. Beim Warten vor der F\u00fctterung kratzten sich Lemoyian und Vuria an einem Baobab und spielten ein wenig. Sie sahen fr\u00f6hlich aus, w\u00e4hrend sie auf ihre Milchflaschen warteten. Die meisten Waisen spielten intensiv, kaum dass sie im Schlammloch waren; Vuria rollte sich im Matsch herum. Sp\u00e4ter kam noch Ex-Waise Rapsu mit einem weiteren, wilden Bullen hinzu, und auch die beiden spielten im Wasser. Mutara kam aus dem Bad und kratzte sich elegant an der Beton-Bank f\u00fcr die Besucher. Orwa und der wilde Bulle kratzten sich danach an verschiedenen B\u00e4umen. Schlie\u00dflich gingen die Waisen in den Busch zur\u00fcck, um bis zum Abend zu grasen.<br \/>\nAn den Stallungen kamen am sp\u00e4ten Abend Wendis Gruppe mit Wiva, Mulika mit Mwende und Yatta mit Yetu vorbei. Wiva sieht gesund und munter aus. Sie soffen Wasser und brachen dann wieder in den Busch auf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/49201674059-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wiva<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 8. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nHeute war ein ruhiger Morgen f\u00fcr die Waisen. Barsilinga kratzte sich an einem Felsen, w\u00e4hrend Vuria sich auf dem Boden herumrollte. Danach gingen sie alle in den Busch. Vuria und Shukuru begr\u00fc\u00dften einander und unterhielten sich. Vuria spielte sp\u00e4ter mit Orwa und dann mit Kithaka. Laragai f\u00fchrte die Waisen auf dem Weg zu ihrer Mittagsmilch am Schlammloch an. Dort waren einige der Ex-Waisen: Orok, Buchuma, Challa, Madiba und zwei wilde Bullen spielten intensiv im Schlamm. Die Waisen kamen dazu, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, und sie spielten alle sch\u00f6n miteinander. Nachdem sie fertig gebadet hatten, gingen die Babys wieder in den Busch und lie\u00dfen die Ex-Waisen zur\u00fcck. Challa spielte ausf\u00fchrlich mit einem wilden Bullen, und sie genossen das Schlammbad sehr. Sp\u00e4ter gingen auch sie wieder grasen.<br \/>\nAls die Waisen zur\u00fcck im Busch waren, genossen sie das Grasen, obwohl es sehr hei\u00df und feucht war. Gegen Abend kamen sie an einem kleinen Wasserloch vorbei und k\u00fchlten sich darin ab. Danach gingen sie zu den Stallungen zur\u00fcck, wo ihre abendliche Milch auf sie wartete.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/49201674556-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Barsilinga kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 9. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nLetzte Nacht hat es heftig geregnet, und die Waisen kamen am Morgen sehr ruhig aus ihren Gehegen und sp\u00fcrten die k\u00fchle Luft. Viele von ihnen, wie Kithaka, Barsilinga, Bongo, Bomani, Vuria, Garzi, Shukuru und Sities kratzten sich auf verschiedenste Weise an den Felsen, ehe sie sich in den Busch aufmachten. Vuria und Garzi begannen, Erde aufzusaugen und auf ihre R\u00fccken und in die Luft zu werfen. Kanjoro und Bomani unterhielten sich, w\u00e4hrend Suguta sich beim Grasen damit abm\u00fchte, einen gro\u00dfen Ast von einem Baum abzubrechen.<br \/>\nAuf dem Weg zum Schlammloch kamen sie an einer gro\u00dfen Pf\u00fctze vorbei, die sich aus Regenwasser gebildet hatte, und spielten darin. Von allen Elefanten genoss Bongo das nat\u00fcrlich am meisten. Beim Schlammbad spielten dann fast alle Waisen im Wasser, und Vuria versuchte, Bongo beim Schwimmen zu besteigen. Heute waren keine Ex-Waisen oder wilde Elefanten am Schlammloch. Zur\u00fcck im Busch grasten die Waisen dann friedlich, obwohl es stark regnete. Der Regen war aber schnell wieder vorbei. Barsilinga und Vuria spielten miteinander, bevor alle zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten. Auch an den Stallungen kamen heute keine Ex-Waisen oder wilde Elefanten vorbei. Insgesamt verzeichneten wir heute 26mm Regen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/4920167510-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bongo watet durch das Wasser<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 10. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nDie Elefanten kamen heute Morgen aus ihren Gehegen und stolzierten zu den Kratzfelsen. Orwa und Vuria spielten miteinander, und Bongo mischte sich ein, um seinen Freund Orwa zu unterst\u00fctzen. Schlie\u00dflich ging Orwa davon und lie\u00df Bongo allein mit Vuria weiterspielen. Sp\u00e4ter unterhielt sich Laragai mit Orwa, und Turkwel kam herbei und h\u00f6rte zu.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch kratzte sich Kithaka an einem Baum, w\u00e4hrend Lemoyian in der N\u00e4he sein Fr\u00fchst\u00fcck genoss. Orwa und Bomani unterbrachen das Fressen und warfen Erdh\u00e4ufchen in die Luft und auf ihre R\u00fccken. Auf dem Weg zum Schlammloch kamen die Waisen an einer Pf\u00fctze vorbei und genossen ein au\u00dferplanm\u00e4\u00dfiges Schlammbad, bevor sie weiter zur Milchf\u00fctterung gingen.<br \/>\nIm Wasserloch spielten dann Vuria, Bongo, Mutara, Suguta und Kanjoro friedlich und ohne St\u00f6rung durch Ex-Waisen oder wilde Elefanten miteinander. Sie kamen schlie\u00dflich nach und nach alle aus dem Schlammloch, und Vuria und Bomani kratzten sich noch an einem Baum, um die Zecken loszuwerden. Die Gruppe folgte dann den Keepern in den Busch zur\u00fcck, um weiter zu grasen. Es war ein sehr k\u00fchler Nachmittag nach dem gestrigen Regen, was die Waisen sehr genossen. Vuria f\u00fchrte die Waisen zu den Stallungen zur\u00fcck, nach einem insgesamt ruhigen Tag, an dem es weder Regen noch Besuche von Ex-Waisen oder wilden Elefanten gab.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/49201675227-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Vuria spielt mit Bongo<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 11. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nDer Himmel war blau, als die Waisen l\u00e4ssig aus ihren Gehegen schlenderten; ihnen stand ein hei\u00dfer Tag bevor. Orwa kratzte seinen Kopf an der einzigen Akazie auf dem Gel\u00e4nde, w\u00e4hrend sein guter Freund Bongo mit Vuria rangelte &#8211; und verlor. Bomani und Laragai gingen zur Tr\u00e4nke, wo sie eine Weile blieben, bis sie sicher waren, dass sie genug gesoffen hatten, um den Vormittag damit auszukommen. In den Weidegr\u00fcnden graste Garzi mit Kainuk, w\u00e4hrend die restlichen Waisen sich \u00fcberall in der Gegend verteilten.<br \/>\nKurz vor der Schlammbadzeit kamen die Waisen an etwas stehendem Wasser vorbei, in dem sie ein Mini-Bad nahmen &#8211; eine willkommene Abwechslung an diesem hei\u00dfen Tag. Beim eigentlichen Schlammbad schlossen sich dann die Ex-Waisen kurz den Waisen an. Narok stand in der N\u00e4he von Wiva, die von ihrer Mutter Wendi s\u00e4ugte. Nach dem Schlammbad \u00fcberredete Kanjoro Ex-Waise Meibai zu einem Ringkampf, den er aber verlor. Teleki stand in der N\u00e4he und wollte auch sein Gl\u00fcck an Meibai versuchen, verlor aber ebenfalls gegen den deutlich \u00e4lteren Elefanten. Nachdem Teleki sich mit seiner Niederlage abgefunden hatte, nahm er sich Makena vor, da er sie f\u00fcr schw\u00e4cher hielt, und war \u00fcberrascht, als er schon wieder verlor. Orwa und Ololoo hatten auch ein Kr\u00e4ftemessen, das unentschieden ausging, als sich ihre Wege wieder trennten.<br \/>\nAm Nachmittag grasten die Waisen im Kone-Gebiet, wo Bongo sich mit Shukuru zum Fressen zusammenschloss. Es war hei\u00df, und am Abend nahmen die Waisen am Kone-See noch einmal ein Bad, um sich abzuk\u00fchlen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/49201675630-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa kratzt sich an der Akazie<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 12. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nWendi und einige der ehemaligen Waisen waren heute fr\u00fch am Morgen an den Stallungen. Bei ihr waren au\u00dfer ihrem Baby Wiva noch Nasalot, Galana, Makena, Loijuk, Chyulu, Zurura, Challa, Sunyei und Sidai. Es ist noch nicht klar, ob es sich hierbei um eine neugeformte Gruppe handelt oder nicht &#8211; die Leitk\u00fche der Ex-Waisen, Mulika und Yatta, waren jedenfalls nicht dabei. Falls nicht, dann waren Yatta und Mulika mit den anderen Ex-Waisen auf einer besonderen Mission. Narok sagte Nasalot guten Morgen, nachdem sie aus ihrem Gehege gekommen war. Dann traf sie auf Sidai, und sie umschlangen ihre R\u00fcssel zur Begr\u00fc\u00dfung. Orwa forderte Makena zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus. Als die Waisen zum Grasen aufbrachen, hing Orwa hinterher, da er noch bei Wendi und ihrer Gruppe war &#8211; er ist gerne bei den \u00e4lteren Elefanten. Nachdem er sich genug mit Makena die Zeit vertrieben hatte, folgte er langsam den anderen Waisen in den Busch.<br \/>\nEs war ein sonniger Tag, doch die Waisen st\u00f6rte das nicht, und sie grasten flei\u00dfig. Beim Schlammloch g\u00f6nnten sich nur Teleki, Bongo und Kanjoro ein Bad, w\u00e4hrend die anderen am Ufer Wasser soffen und den drei Jungs zusahen. Vuria hob einen Stock auf und kratzte sich damit zwischen den Vorderbeinen. Am Nachmittag grasten die Waisen im Imenti-Gebiet. Am Abend schloss sich Challa ihnen an und begleitete sie zur\u00fcck zu den Stallungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/492016827-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Makena und Orwa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 13. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nMutara, Suguta und Kanjoro werden immer unabh\u00e4ngiger und sind inzwischen etwas seltener an den Stallungen. Heute aber erwarteten sie die Waisen, als die Gehegetore ge\u00f6ffnet wurden. Mutara begann, mit Orwa zu spielen, und Kanjoro mit Vuria, und sp\u00e4ter begleiteten sie die Waisen in den Busch. Dort grasten sie friedlich zusammen; nur einmal wurde Kanjoro aufgeregt und stellte seine Ohren auf, als er sah, wie Turkwel seinen Freund Orwa trat. Bongo kam an einem Wasserloch vorbei und lud alle seine wasserliebenden Freunde ein, mit ihm zu spielen.<br \/>\nBeim Mittagsschlammbad w\u00e4lzten sich die meisten Waisen dann nicht mehr, denn sie hatten schon ein Bad in Bongos Wasserloch genossen. Stattdessen kehrten sie gleich wieder zum Grasen in den Busch zur\u00fcck. Dort trafen sie auf Wendis Gruppe, und sie grasten alle eine Weile zusammen. Die gro\u00dfen Jungs Orok und Buchuma rangelten miteinander, was die kleinen Waisenbullen bewundernd verfolgten. Wendis Gruppe folgte den Waisen zu den Stallungen, und die Keeper waren sehr erfreut, Wiva so aktiv, verspielt und gesund zu sehen. Heute Abend beschloss Sities, Sugutas kleiner Gruppe zu folgen. Sie ist eng mit Mutara befreundet und wollte nicht mit den j\u00fcngeren Waisen zu den Gehegen zur\u00fcckkehren. Sie scheint auch langsam bereit zu sein, unabh\u00e4ngiger zu werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/4920168539-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa spielt mit Mutara<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 14. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nDer Tag begann sch\u00f6n, als die Waisen gl\u00fccklich und gut gelaunt aus ihren Gehegen kamen. Jeder fand einen Spielkameraden, und wo man auch hinsah, spielten Elefanten zu zweit. Vuria rangelte mit seinem \u00fcblichen Kontrahenten Bongo, w\u00e4hrend Laragai mit Garzi, Orwa mit Kanjoro, Lemoyian mit Kithaka und Bomani mit Barsilinga spielten. Es ging zu wie auf dem Sportplatz &#8211; jeder wollte gewinnen.<br \/>\nIm Busch kratzte sich Kainuk elegant, w\u00e4hrend Orwa neben ihr von einem gro\u00dfen Baum fra\u00df. Er musste auf einen Felsen klettern, um an die frischen Bl\u00e4tter heranzukommen. Sp\u00e4ter kam die Gruppe an einem kleinen Wasserloch vorbei, und alle nahmen ein vorgezogenes Schlammbad. Sie matschten sich alle richtig ein, und Vuria rollte sich im Schlamm herum, um m\u00f6glichst komplett beschmiert zu sein. Mutara und Shukuru spielten auch, aber abseits von Bongo und den anderen Waisen. Kanjoro schuffelte sich dann an einem Baum, um den \u00fcbersch\u00fcssigen Matsch und die nervigen Zecken abzukratzen.<br \/>\nBeim Schlammloch spielten dann Kanjoro, Vuria, Narok, Mutara, Laragai, Sities und Teleki im Wasser. Als Kanjoro versuchte herauszukommen, schob Vuria ihn immer wieder hinein, weil er weiterspielen wollte. Am Abend planschten sie noch einmal in einer Pf\u00fctze auf dem Heimweg. An den Stallungen besuchten Mulika und Yatta mit Mwende und Yetu und einem wilden Bullen die Waisen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/4920168115-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Badende Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 15. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein herrlicher Morgen, als die Waisen aus ihren Gehegen kamen, die erste Gruppe angef\u00fchrt von Narok und die zweite von Laragai. Lemoyian und Kithaka rangelten eine Weile, ebenso wie Orwa und Vuria; Laragai schob Bomani etwas herum, und Teleki sah ihnen zu. Bongo spielte dann mit Orwa, bis er eine Auszeit nahm, um sich zu kratzen. Schlie\u00dflich brach die ganze Gruppe in den Busch auf. Dort brachte Bongo sie zu einem Wasserloch, das sehr wenig Wasser, aber daf\u00fcr viel Schlamm enthielt. Sie rollten sich darin herum und beschmierten sich ordentlich mit Matsch. Barsilinga und Turkwel zeichneten sich beim Herumrollen besonders durch ihren lustigen Stil aus.<br \/>\nTeleki f\u00fchrte die Gruppe dann zum Schlammloch, wo sie in Ruhe spielten, ohne dass Ex-Waisen oder wilde Elefanten zu Besuch kamen. Bongo und Vuria rangelten, w\u00e4hrend Orwa auf Bomani kletterte. Bongo nahm das zum Anlass, auch auf Vuria zu klettern, der dann wiederum auf den j\u00fcngeren Bullen Garzi stieg. Die Jungs hatten heute auf jeden Fall viel Spa\u00df!<br \/>\nAm Nachmittag trafen die Waisen eine Gruppe aus f\u00fcnf wilden Elefanten. Unter ihnen war Half Trunk, den die Waisen und die Keeper gut kennen. Sie blieben aber nicht lange zusammen. Sp\u00e4ter kamen sie erneut an einem kleinen Wasserloch vorbei und unterbrachen das Grasen noch einmal, um sich zu w\u00e4lzen und zu spielen. Als sie genug gespielt und gefressen hatten, f\u00fchrte Bongo die Gruppe zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/49201681445-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Teleki f\u00fchrt die Gruppe an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 16. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nDie Elefanten spielten ausgelassen, nachdem sie am Morgen aus ihren Gehegen gekommen waren. Bongos und Vurias Spiel war das interessanteste. Vuria rollte sich danach auf dem Boden herum und krabbelte wie eine Schildkr\u00f6te. Bomani schubste ihn immer wieder auf den Boden, wenn er versuchte aufzustehen. Es war als ob er ihn \u00e4rgern wollte, und Orwa machte auch noch mit, indem er auf Vuria kletterte. Daraufhin drehte sich Vuria um und wehrte sich. Nach kurzer Zeit kam Bongo hinzu und mischte sich ein, sodass Orwa sich ergab. Vuria und Bongo spielten dann allein weiter. Die Gruppe lief dann los, und es begann ein Kratz-Wettbewerb an einem Baum, bei dem Vuria der Sieger zu sein schien.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch schuffelte sich Suguta den Fu\u00df an einem umgeknickten Baum. Shukuru, Laragai und Narok brachten die Gruppe zu einem kleinen Wasserloch, in dem sie alle spielten. Sp\u00e4ter f\u00fchrte Sities die Gruppe auf dem Weg zum Schlammbad an. Sie gingen alle hinein und durchquerten das Wasserloch, sodass sie am anderen Ende in einer Reihe wieder herauskamen, wie die Gnus, wenn sie den Fluss Olare \u00fcberqueren. Kithaka begann dann, sich in der N\u00e4he ausf\u00fchrlich zu kratzen.<br \/>\nAls sie wieder im Busch waren, begann Barsilinga verr\u00fcckt zu spielen &#8211; er rannte wild herum, ohne ersichtlichen Grund. Die Keeper sahen ihm zu und vermuteten, dass er nicht so recht wusste, wem er sich anschlie\u00dfen sollte, denn die Ex-Waisen, die die Waisen kurz zuvor getroffen hatten, waren gerade wieder aufgebrochen. Am Abend kamen die Ex-Waisen aber noch einmal zu den Gehegen. Mit von der Partie waren Wendis Gruppe, Yatta mit den Babys und auch Madiba und Kinna. Sie soffen Wasser und brachen dann wieder auf. Sp\u00e4t am Abend tauchte auch noch ein wilder Bulle auf, um Wasser zu saufen. Heute regnete es nicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/49201682138-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Nasalot, Wiva und Wendi<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 17. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nDie Sonne ging leuchtend hell am Horizont auf und begr\u00fc\u00dfte die Waisen, die vor den Gehegen fr\u00fchst\u00fcckten und darauf warteten, in den Busch aufzubrechen. Garzi rollte sich auf dem Boden herum, Barsilinga kratzte sich an einem Felsen und Vuria und Bongo rangelten wie \u00fcblich. Der Ringkampf zwischen den beiden wurde mit der Zeit immer verbissener, und sie nutzten alle ihre Kr\u00e4fte. Schlie\u00dflich ging die Gruppe zum Grasen in den Busch. Kanjoro, Mutara und Suguta schlossen sich der Gruppe an, als sie an einem kleinen Wasserloch vorbeikamen und darin spielten.<br \/>\nSp\u00e4ter gingen sie zur Milchf\u00fctterung zum richtigen Schlammloch, wo Bongo nat\u00fcrlich erneut badete. Am Nachmittag grasten die Waisen fr\u00f6hlich im Busch. Es wurde sehr hei\u00df, sodass sie auf dem Heimweg noch einmal ein Bad in dem Wasserloch vom Vormittag nahmen. Wendis Gruppe mit Wiva besuchte die Stallungen. Nachdem sie Wasser gesoffen hatten, brachen sie wieder auf. Madiba war auch bei ihnen. Regen gab es heute wieder keinen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/49201682619-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen entspannen sich unter einem Baum<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 18. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nSobald die Elefanten aus ihren Gehegen gekommen waren, begannen sie zu spielen. Laragai rollte sich auf dem Boden herum, w\u00e4hrend Bomani auf ihr herumkletterte. Vuria rangelte mit Bongo, und Teleki, Bongo, Bomani und Narok hielten eine Versammlung ab. Laragai versuchte, Bomani von hinten zu treten. Orwa, Bongo und Vuria spielten auch zusammen, und Lemoyian bestieg Turkwel &#8211; \u00fcberall gab es tolle Spiele. Ex-Waise Rapsu kam zum Saufen zu den Stallungen und brach kurz darauf wieder auf.<br \/>\nDie Waisen gingen dann zum Grasen in den Busch, und Mutara, Kanjoro und Suguta schlossen sich ihnen an. Shukuru versuchte, die Rinde von einem Ast abzupellen, w\u00e4hrend Sities versuchte, die Bl\u00e4tter von weiter oben an einem Baum zu pfl\u00fccken. Barsilinga war wieder unentschlossen und rannte ohne sichtbaren Grund herum. Die Gruppe kam dann an einem Wasserloch vorbei und k\u00fchlte sich darin ab, da es wieder sehr hei\u00df war. Sie spielten auf die unterschiedlichste Art und Weise.<br \/>\nSp\u00e4ter gingen sie alle zur Milchf\u00fctterung zum Wasserloch. Dort spielten einige von ihnen ausgelassen &#8211; allen voran Bongo und Vuria. Sie badeten aber nur kurz, bevor sie wieder herauskamen. Drau\u00dfen im Busch grasten sie dann gewissenhaft, bevor sie sich wieder auf den Heimweg zu den Stallungen machten. Kithaka f\u00fchrte dabei die Gruppe an. Es regnete heute nicht, aber dicke Wolken zogen \u00fcber uns hinweg.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 19. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nDer Himmel war klar, als die Waisen l\u00e4ssig aus ihren Gehegen schlenderten, und k\u00fcndigte einen hei\u00dfen Tag an. Barsilinga begann seinen Tag mit einer Kratzeinheit an den Felsen, w\u00e4hrend Turkwel die restlichen Waisen zu den Weidegr\u00fcnden f\u00fchrte. Dort angekommen konzentrierten sich die Waisen in aller Ruhe aufs Grasen. Gegen 10 Uhr wurde es sehr hei\u00df, und Sities und Wasserratte Bongo kamen an einem kleinen Wasserloch vorbei, an dem sie es genossen, sich mit Wasser zu bespritzen. Kurz darauf schlossen sich auch die anderen Waisen an, und sie alle w\u00e4lzten sich kurz, ehe sie zum eigentlichen Schlammbad gingen. Auf dem Weg dorthin kam Bongo noch an einem schiefen Baum vorbei, an dem er seinen Bauch kratzte.<br \/>\nBeim Schlammloch entschied sich trotz der Hitze nur Bongo, ein Bad zu nehmen. Die anderen Waisen standen nur am Ufer, ruhten sich aus und soffen Wasser. Barsilinga \u00fcberkreuzte seine Hinterbeine &#8211; er hat einen Ausschlag am Gelenk seines linken Hinterbeins, den wir behandeln. Es war sehr hei\u00df, und so ging Barsilinga in den Schatten eines Baumes und entspannte sich dort. Sp\u00e4ter schlossen sich Orwa und Kithaka ihm dort an. Kainuk hob einen Stock auf und kratzte sich damit an der Brust.<br \/>\nAm Nachmittag grasten die Waisen westlich des Ithumba-Bergs. Abends entwischte Barsilinga den Keepern und verschwand mit Sities, die sich inzwischen Suguta und ihrer Gruppe angeschlossen hat. Die Keeper holten ihn sp\u00e4t am Abend ein und brachten ihn zu den Gehegen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/49201683943-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Barsilinga<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 20. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nAm Morgen war der Himmel wieder klar, sodass es wieder ein hei\u00dfer Tag werden w\u00fcrde. Die Waisen gingen, angef\u00fchrt von Turkwel, an der Tr\u00e4nke vorbei und bedienten sich ausf\u00fchrlich am Wasser, um den ganzen Vormittag durchzuhalten. Barsilinga kratzte sich eine Weile an unserer einzigen Akazie. Auf dem Weg zu den Weidegr\u00fcnden hatten die Jungs pl\u00f6tzlich Lust zu spielen. Vuria rangelte mit Bongo, w\u00e4hrend Lemoyian auf Laragai kletterte, die sich zum Spielen hingelegt hatte. Kithaka forderte Orwa heraus, verlor aber den Ringkampf. Orwa spielte sp\u00e4ter mit Turkwel, und Kainuk schubste Garzi aus dem Weg. Barsilinga, Kithaka und Narok grasten eine Weile zusammen, ehe sie sich wieder aufteilten. Buchuma schloss sich den Waisen kurz an, ging aber auch bald wieder seiner Wege. Gegen 9 Uhr tauchten Sunyei, Kenze, Meibai, Kasigau, Kilaguni, Makireti und Kilabasi an den Stallungen auf und brachen gleich wieder auf, nachdem sie Wasser gesoffen hatten.<br \/>\nIm Busch bekamen die Waisen Gesellschaft von Makiretis und Olares Gruppe, die auch Rapsu dabei hatten. Beim Schlammbad nahm die H\u00e4lfte der Herde am W\u00e4lzen teil, w\u00e4hrend die anderen sich unter einem Baum entspannten. Nach dem Bad verwickelten sich Kilaguni und Kandecha in einen Ringkampf. Am Nachmittag lie\u00df sich die Herde zum Grasen im Kanziku-Gebiet nieder, und nach zwei Stunden verabschiedeten sich Olares und Makiretis Gruppen wieder.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/4920168455-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lemoyian klettert auf Laragai<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 21. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nChalla entspannte sich am Morgen vor den Gehegen, als sich die Tore f\u00fcr die Waisen \u00f6ffneten. Barsilinga kam als erster heraus und ging dicht an Challa vorbei, wobei er seinen R\u00fcssel zur Begr\u00fc\u00dfung ausstreckte. Kurze Zeit sp\u00e4ter kam Narok, unser mutiges M\u00e4dchen, vorbei und begr\u00fc\u00dfte ihn ebenfalls, indem sie ihren R\u00fcssel mit Challas umschlang. Barsilinga ging zur Akazie hinunter und kratzte sich daran, w\u00e4hrend er seinen R\u00fcssel lang machte, um ein paar Bl\u00e4tter zu pfl\u00fccken. Bongo und Vuria trafen sich an der Tr\u00e4nke, und bevor sie Wasser soffen, hatten sie noch einen l\u00e4ngeren Ringkampf. Bomani kam bei ihnen vorbei und sah ihnen ein paar Minuten zu, ehe er zum Grasen weiterging.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden teilten sich Shukuru, Laragai, Lemoyian und Orwa den gleichen Baum zum Fressen. Beim Schlammbad wollte Barsilinga lieber staubbaden, anstatt ins Wasser zu gehen. Laragai und Teleki hatten viel Spa\u00df, als sie sich dicht nebeneinander im Wasser w\u00e4lzten. Auch Bongo und Vuria rangelten begeistert im Wasser. Kanjoro und Garzi schlossen sich Barsilinga beim Staubbad an und gingen danach zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcck. Die Waisen grasten am Nachmittag am Kanziku, und gegen Abend gingen sie noch einmal am Kone-See vorbei und badeten dort. Als die Waisen zu den Gehegen zur\u00fcckgekehrt waren, meldeten sich auch die Weberv\u00f6gel an ihrem Lieblingsbaum, der Akazie auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen. Ihre Ankunft zeigt, dass der Beginn der Regenzeit bevorsteht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/410201612712-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Barsilinga schnuppert an Challa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 22. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nNachdem sie fr\u00fch am Morgen aus den Gehegen gekommen waren, umschlangen Bomani und Lemoyian ihre R\u00fcssel zur Begr\u00fc\u00dfung. Turkwel, Kithaka und Barsilinga gingen zu den nahegelegenen Felsen und kratzten sich dort. Kurz darauf forderte Orwa Turkwel zu einem Ringkampf heraus, der unentschieden endete. Danach legte sich Orwa zum Spielen hin, und Bomani kam her\u00fcber, um auf ihm herumzuklettern. Orwas Boden\u00fcbungen lockten Turkwel an, die ebenfalls ein Staubbad nahm. Bongo kam dazu und versuchte, Turkwel anzuschubsen, doch sie wollte nicht mit ihm spielen und rollte sich weiter auf dem Boden herum. Als Bomani genug auf Orwa herumgeklettert war, forderte er Garzi zum Kr\u00e4ftemessen heraus.<br \/>\nAuf dem Weg zu den Weidegr\u00fcnden forderte Bongo Vuria heraus; das Spiel endete bald damit, dass Bongo sich ergab. Beim Grasen kam Garzi an einem umgefallenen Baum vorbei und stellte beim Fressen sein Hinterbein darauf ab. Lemoyian tat sich mit Laragai zusammen, w\u00e4hrend Kainuk mit Turkwel graste. Am Schlammbad nahmen nur Teleki, Laragai, Vuria, Mutara, Kanjoro und Sities teil. Shukuru brachte den Rest der Gruppe zum Staubbad. Am Nachmittag grasten die Waisen im Kone-Gebiet. Der Rest des Tages war ruhig und verlief ohne besondere Vorkommnisse.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/410201614438-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 23. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen fra\u00dfen Luzernenheu, nachdem sie heute Morgen aus den Gehegen gekommen waren. Chaimu, die wohl Mutaras Gruppe \u00fcbernommen hat, kam mit Mutara und ihren Freunden vorbei und schloss sich den Waisen an. Den Keepern war am Morgen noch nicht klar, dass die Gruppe, die jetzt aus Chaimu, Mutara, Suguta, Kanjoro und Sities besteht, vorhatte, Waisen abzuwerben!<br \/>\nDie Waisen machten es sich im Kone-Gebiet gem\u00fctlich. Chaimu fra\u00df dicht bei Vuria und schloss sich sp\u00e4ter Barsilinga an. Narok staubbadete eine Weile, bevor sie die Waisen zum Schlammbad f\u00fchrte. Auf dem Weg dorthin schlossen sich ihnen Yatta, Yetu, Ithumbah und Rapsu an. Es gab ein gro\u00dfes Drama, als Yetu versuchte, Laragai zu \u00fcberholen. Laragai blockierte ihr den Weg und trat sogar nach ihr aus, weil sie wohl dachte, dass Yetu ihr die Milch wegnehmen wollte. Die Sonne brannte, aber es w\u00e4lzten sich nur Kanjoro, Garzi, Teleki und Bongo. Lemoyian und Narok ruhten sich unter einer Akazie aus, w\u00e4hrend Rapsu sich ein Staubbad genehmigte.<br \/>\nAuf dem Weg zur\u00fcck zu den Weidegr\u00fcnden kam Shukuru an einem Ameisenh\u00fcgel vorbei, an dem sie sich den Hintern kratzte. Am Abend schafften es Mutara und Chaimu schlie\u00dflich, Kainuk und Turkwel zu \u00fcberzeugen, mit ihnen zu kommen. Als es Zeit f\u00fcr den Heimweg war, schlichen sich Kainuk und ihre langj\u00e4hrige Freundin Turkwel mit Chaimus Gruppe davon und kehrten am Abend nicht zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/410201614839-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Chaimu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 24. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nBald nachdem sie herausgekommen waren, schlossen sich die Waisen Challa, Kilaguni, Lualeni, Makireti, Kasigau und Kilabasi an, die vor den Gehegen warteten. Die Gruppe musste in der Nacht angekommen sein und vor den Stallungen \u00fcbernachtet haben. Sie fr\u00fchst\u00fcckten zusammen Luzernenheu, und kurz darauf kamen auch Chaimu, Mutara, Sities, Kanjoro, Kainuk, Turkwel und Suguta an. Chaimu war gl\u00fccklich, Kilaguni zu treffen, mit dem sie lange Zeit als Zweiergruppe unterwegs gewesen war. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck rangelten Turkwel und Orwa eine Weile, und Narok kratzte ihr Hinterteil an den Felsen. Sp\u00e4ter forderte Orwa Chaimu heraus, und der Ringkampf endete unentschieden. Orwa liebt Herausforderunen und suchte sich als n\u00e4chstes Kasigau aus. Kasigau gewann allerdings gegen ihn, sodass Orwa wieder trainieren ging, um das n\u00e4chste Mal Sieger zu bleiben.<br \/>\nAuf dem Weg zum Schlammbad kam Napasha zur Herde hinzu, der einige Monate fort gewesen war. Beim Schlammbad w\u00e4lzte sich Napasha sehr ausgiebig &#8211; er hatte wohl etwas nachzuholen. Barsilinga entschied sich f\u00fcr ein Staubbad, w\u00e4hrend Lualeni, Challa, Kasigau, Kilabasi, Bongo und Mutara Napasha Gesellschaft leisteten. Schlie\u00dflich kehrte die Herde zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcck, und Challa und Napasha blieben noch am Schlammloch. Zwei Stunden sp\u00e4ter verabschiedeten sich die halbunabh\u00e4ngigen Waisen von den Babys und verschwanden in unbekannte Richtung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/41020162419-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lualeni und Challa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 25. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nAm Morgen war es etwas bew\u00f6lkt, als die Waisen Luzernenheu fr\u00fchst\u00fcckten. Nach kurzer Zeit tauchten Makireti, Kasigau, Kilabasi, Chaimu, Kilaguni, Suguta, Mutara, Kanjoro, Turkwel und Kainuk auf. Makireti und Kilabasi legten sich zu einem Schl\u00e4fchen hin, da sie wohl die ganze Nacht gegrast hatten. Makireti brachte die Gruppe zur Tr\u00e4nke, wo sie genug Wasser f\u00fcr den ganzen Vormittag soffen. Auf dem Weg zu den Weidegr\u00fcnden begannen Orwa und Bongo, die sich gerne gegenseitig herausfordern, ein Kr\u00e4ftemessen. Das Spiel dauerte nicht sehr lange, da Kainuk sich einmischte und die Jungs auseinanderschob. Die Herde graste den ganzen Vormittag friedlich.<br \/>\nBeim Schlammbad konnten sich nur Bongo, Vuria und Teleki entschlie\u00dfen, ins Wasser zu gehen. Barsilinga veranstaltete mit dem Rest der Gruppe ein Staubbad. Laragai badet gerne f\u00fcr sich allein und suchte sich eine abgelegene Ecke. Sie spritzte sich Wasser hinter die Ohren und watete dann zu ihren Freunden zur\u00fcck, die schon beim Staubbad waren. Am Abend gingen die halbunabh\u00e4ngigen Waisen wieder ihrer Wege und brachen in unbekannte Richtung auf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/41020162184-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kilabasi und Makireti halten ein Schl\u00e4fchen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 26. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nKithaka kam mit einem Zweig im Mund aus dem Gehege, auf dem er herumkaute, w\u00e4hrend er darauf wartete, dass die Keeper das Luzernenheu verteilten. Kurz darauf kamen Suguta, Turkwel und Kainuk an. Turkwel unterhielt sich kurz mit Teleki, der dazu seinen R\u00fcssel in ihren Mund steckte.<br \/>\nAuf dem Weg zu den Weidegr\u00fcnden kamen Narok, Turkwel und Shukuru an etwas lockerer Erde vorbei, in der sie ein Staubbad nahmen. Makireti, Kasigau und Kilabasi trafen auf die Waisen, als sie gerade eilig auf dem Weg zu den Stallungen waren, um dort Wasser zu saufen. Orwa begr\u00fc\u00dfte sie freundlich und sch\u00fcttelte R\u00fcssel mit Kilabasi und Kasigau, als sie an ihm vorbeigingen. Im Busch lieferten sich Bongo und Vuria ihren \u00fcblichen Ringkampf. Bongo ergab sich, nachdem Vuria ihn zu besteigen versuchte, und spielte danach mit Turkwel, w\u00e4hrend Vuria zu Orwa ging.<br \/>\nBeim Schlammbad war es nicht allzu hei\u00df, sodass nur Laragai und Bongo ein Bad nahmen. Die anderen Waisen gingen, angef\u00fchrt von Shukuru und Mutara, zum Staubbad. Am Nachmittag grasten die Waisen im Kone-Gebiet. Sie kamen am Kone-See vorbei, wo Shukuru und Narok ein abendliches Bad nahmen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/41020162265-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka mit einem Zweig im Mund<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 27. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nNachdem Bomani aus dem Gehege gekommen war, stellte er sich vor den Ausgang und versperrte Kithaka den Weg. Die Keeper mussten sich der Sache annehmen, damit Kithaka herauskommen konnte. Narok warf, nachdem sie Luzernenheu gefr\u00fchst\u00fcckt hatte, etwas davon auf ihren Kopf, um es f\u00fcr sp\u00e4ter mitzunehmen; sie naschte auf dem Weg zu den Weidegr\u00fcnden immer wieder davon. Bongo und Vuria hatten ein Kr\u00e4ftemessen, das nicht sehr lange dauerte, da Kanjoro sich einmischte und Bongo wegschob.<br \/>\nBeim Grasen im Busch veranstalteten Turkwel und Mutara einen Wettbewerb, um herauszufinden, wer die h\u00f6chsten Bl\u00e4tter von einem gro\u00dfen Busch pfl\u00fccken konnte. Mutara gewann offenbar, denn sie ist deutlich gr\u00f6\u00dfer als Turkwel und hat einen l\u00e4ngeren R\u00fcssel. Kanjoro fra\u00df in der N\u00e4he von Laragai, w\u00e4hrend Bongo bei seinem Spielkameraden Vuria graste. Zur Schlammbadzeit tranken die Waisen nur ihre Milch, soffen Wasser und gingen zum Staubbad; im Schlamm w\u00e4lzte sich heute niemand. Am Nachmittag grasten sie im Kanziku-Gebiet. Lemoyian war die meiste Zeit dicht bei Barsilinga zu finden, w\u00e4hrend Bongo sich in Sugutas N\u00e4he aufhielt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/410201623241-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bomani steht Kithaka im Weg<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 28. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nKurz nachdem die Waisen aus den Gehegen gekommen waren, rempelte Vuria Kithaka um, der am Ausgang gestanden hatte. Kithaka verstand gar nicht, was er falsch gemacht hatte, aber er konnte nichts tun, denn Vuria ist viel \u00e4lter als er. So ging er einfach davon. Die Waisen trafen auf Mutara, die ihre eigene Gruppe gebildet hat, nachdem Chaimu zu Makiretis Gruppe \u00fcbergewechselt ist. Bei Mutara waren noch Sities, Turkwel, Kainuk, Suguta und Kanjoro. Laragai warf Luzernenheu in die H\u00f6he, und einiges davon landete auf ihrem Kopf &#8211; sie sah aus, als h\u00e4tte sie einen Heu-Hut auf. Shukuru kratzte ihren Hintern an den umliegenden Felsen, w\u00e4hrend Kanjoro mit Narok spielte. Bongo wollte mit Bomani rangeln, doch der hatte keine Lust; also machte Bongo sich auf die Suche nach einem anderen Spielkameraden. Auf dem Weg zu den Weidegr\u00fcnden forderte Turkwel Orwa zu einem Ringkampf heraus, w\u00e4hrend Suguta mit Mutara spielte. Gegen 10 Uhr meldeten sich Mulikas und Yattas Gruppen mit vier wilden Elefanten an den Stallungen. Nachdem sie Wasser gesoffen hatten, entspannten sie sich unter der Akazie, bevor sie wieder aufbrachen.<br \/>\nZur Schlammbadzeit w\u00e4lzten sich nur Bongo, Sities, Mutara, Shukuru, Kanjoro und Teleki im Pool. Kithaka und Barsilinga gingen sich unter einem Baum ausruhen. Laragai lief zur Tr\u00e4nke hoch, wo sie zwei Bullen begr\u00fc\u00dfte, die zum Saufen gekommen waren. Als die beiden an die Tr\u00e4nke herankamen, wich Laragai zur\u00fcck, um den Bullen den n\u00f6tigen Platz zu geben. Am Nachmittag grasten die Waisen westlich des Ithumba-Bergs, bis sie am Abend zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/410201624811-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Laragai mit Luzernenheu auf dem Kopf<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 29. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nOlares und Mutaras Gruppen kamen sp\u00e4t in der Nacht an den Stallungen an und verbrachten den Rest der Nacht vor den Gehegen. Als am Morgen die Tore ge\u00f6ffnet wurden, gingen sie hinein, um zu sehen, ob noch Futterreste zu finden w\u00e4ren. Es war aber nichts mehr da, und so warteten sie mit den Waisen drau\u00dfen auf das Luzernenheu. Kibo spielte mit Narok, w\u00e4hrend Sities eine Meinungsverschiedenheit mit Bongo hatte; es dauerte nicht lange und Sities hatte Bongo weggescheucht. Sp\u00e4ter spielte Kibo mit Vuria, w\u00e4hrend Shukuru und Kithaka sich an den Felsen kratzten. Ansonsten hatten die Waisen einen ruhigen Vormittag.<br \/>\nBeim Schlammbad war es hei\u00df, doch nur Laragai, Garzi, Bongo, Vuria und Teleki w\u00e4lzten sich im Matsch. Barsilinga, Narok und Lemoyian staubbadeten lieber. Am Nachmittag ging die Herde zum Grasen ins Kone-Gebiet, und am Abend besuchten sie noch den Kone-See und badeten dort. Danach trennte sich die von Mutara angef\u00fchrte halbunabh\u00e4ngige Gruppe wieder von den Waisen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/41020162586-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sities grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 30. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nMutara und ihre Sechsergruppe leisteten den Waisen am Morgen beim Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck Gesellschaft. Orwa und Kithaka hatten ein kurzes Kr\u00e4ftemessen, bei dem Kithaka den k\u00fcrzeren zog. Orwa nahm sich dann Kanjoro vor, und dieser Kampf dauerte lange, bis er unentschieden endete. Shukuru staubbadete ein wenig, w\u00e4hrend Vuria mit Bongo rangelte.<br \/>\nZur Schlammbadzeit schlossen sich Napasha, Kilaguni, Chaimu und f\u00fcnf wilde Bullen den Waisen an. Laragai spielte eine Weile mit Kilaguni und nahm danach alle ihren Mut zusammen und ging zu den wilden Bullen, um sie zu beschnuppern. Barsilinga und Lemoyian beschlossen, sich in der N\u00e4he der wilden Bullen zu kratzen, drehten sich aber lieber in die entgegengesetzte Richtung. Sie kratzten sich an der Betonbank, um noch einen Fluchtweg zu haben, falls die Bullen aggressiv werden w\u00fcrden. Nach dem Schlammbad kamen Napasha, Kilaguni und Chaimu dazu, die sich dann eine Stunde sp\u00e4ter wieder von den Kleinen verabschiedeten. Es war sehr hei\u00df, und die Waisen hielten sich im Schatten eines Baumes auf, bis es sich wieder etwas abk\u00fchlte. Am Abend gingen sie am Kone-See vorbei, wo sie wieder ein abendliches Schlammbad nahmen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/410201631135-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka spielt mit Orwa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 31. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein ruhiger Morgen, und die Waisen konnten Luzernenheu fr\u00fchst\u00fccken, ohne von Ex-Waisen oder wilden Elefanten gest\u00f6rt zu werden. Barsilinga kreuzte beim Fressen seine Hinterbeine, was zeigt, dass er sehr entspannt war. Bomani legte sich ein paar Minuten zum Spielen auf den Boden, w\u00e4hrend die anderen weitergrasten. Drau\u00dfen im Busch teilten sich Orwa und Lemoyian Futter vom gleichen Baum. Sp\u00e4ter verwickelte Laragai Bomani in einen Ringkampf, bei dem sich Bomani sehr schnell ergab. Orwa spielte mit Vuria, und Teleki mischte sich ein und schob Vuria davon, weil er selbst mit Orwa spielen wollte.<br \/>\nBeim Schlammbad rannte Laragai mit ihrer letzten Flasche davon und lie\u00df sie dicht am Wasser fallen, nachdem sie sie ausgetrunken hatte. Heute w\u00e4lzten sich nur Bongo und Narok im Schlamm. Lemoyian und Shukuru kratzten sich an den B\u00e4umen, w\u00e4hrend Kithaka sich mit den anderen Waisen im Schatten eines Baumes ausruhte. Am Nachmittag grasten die Waisen im Kanziku-Gebiet. Laragai nahm eine Auszeit von ihren Artgenossen und fra\u00df eine Weile in einigem Abstand, bevor sie wieder zur Gruppe zur\u00fcckkehrte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/41020163186-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Barsilinga genie\u00dft das Luzernenheu<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-maerz-2016\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dienstag, 1. M\u00e4rz 2016 Taita, Tomboi, Buchuma und ein wilder Bulle entspannten sich vor den Stallungen, als die Waisen fr\u00fch am Morgen zum Grasen aufbrachen. Narok umschlang zur Begr\u00fc\u00dfung ihren R\u00fcssel mit Taita, als sie in den Busch ging. In den Weidegr\u00fcnden schlossen sich Suguta, Kanjoro und Mutara den Waisen an. Orwa forderte Kanjoro zu &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-maerz-2016\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eIthumba M\u00e4rz 2016\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":7712,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[42,40,1],"tags":[],"class_list":["post-7711","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ithumb","category-tagebuch-der-keeper","category-news"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7711","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7711"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7711\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7713,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7711\/revisions\/7713"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7712"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7711"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7711"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7711"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}