{"id":7718,"date":"2016-05-06T11:26:07","date_gmt":"2016-05-06T10:26:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=7718"},"modified":"2016-05-06T11:26:07","modified_gmt":"2016-05-06T10:26:07","slug":"voi-maerz-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-maerz-2016\/","title":{"rendered":"Voi M\u00e4rz 2016"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 1. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nAn einem sch\u00f6nen Morgen kamen die Waisen aus ihren Gehegen und versammelten sich um ihre Milchflaschen, bevor sie schlie\u00dflich Kopra fra\u00dfen. Sie blieben heute nur kurz an den Stallungen, und dann gingen Ndii und Kenia den anderen voraus zu den Weidegr\u00fcnden. Ndoria, die nie eine Chance zum spielen ausl\u00e4sst, kratzte sich den Hintern an den Felsen bei der Tr\u00e4nke. Lentili, die am Morgen die F\u00fchrung an Ndii und Kenia abgeben musste, wartete darauf, dass Ndoria fertig wurde und sammelte sie dann ein, um mit ihr zusammen den anderen zu folgen.<br \/>\nDie Waisen grasten die erste Tagesh\u00e4lfte sehr sch\u00f6n und nahmen dann ein kurzes Bad im mittleren Wasserloch. Mashariki kratzte ihren Vorderfu\u00df an einem Baumstumpf und schloss sich dann den anderen beim Grasen an. Der Rest des Tages verlief auch friedlich, und Ishaq-B genoss es, die Waisen am Abend zu den Stallungen zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/45201671139-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndoria kratzt sich<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 2. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nDer Tag begann gut, und die Waisenelefanten tranken wie immer zuerst ihre Milch, ehe sie zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Vielfra\u00df Nelion hing zusammen mit Araba hinterher &#8211; die beiden grasten in aller Ruhe, nachdem sie gemerkt hatten, dass die anderen viel zu schnell unterwegs waren und sich nicht genug Zeit zum Fressen lie\u00dfen. Sp\u00e4ter kamen die restlichen Waisen zur\u00fcck und holten die beiden auf dem Weg zum Wasserloch ab.<br \/>\nIn einem dramatischen Plansch-Wettbewerb rollte sich Rorogoi herrlich im Wasser herum. Ishaq-B machte sich daran, sie herauszufordern, sodass es ein sehr ereignisreiches Schlammbad wurde und die Waisen viel Spa\u00df hatten. Nur Panda und Ndii gingen nicht gleich mit ins Wasser, sondern nahmen ein privates Bad, nachdem alle anderen wieder herausgekommen waren. Danach grasten die Waisen friedlich und kehrten am Abend zufrieden zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/4520167238-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Nelion und Araba<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 3. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Morgen, bis wir um 7:30 Uhr eine Meldung \u00fcber ein verwaistes B\u00fcffelbaby erhielten. Es war von Safari-G\u00e4sten im Kanderi-Sumpf gesehen worden. Schnell wurde ein Rettungsteam zusammengestellt, und als es am Schauplatz des Geschehens ankam, hatte sich das B\u00fcffelbaby unter dem Fahrzeug der Touristen versteckt, um sich vor der Sonne zu sch\u00fctzen. Wir konnten nicht herausfinden, was mit seiner Mutter geschehen war, und so wurde es zu den Stallungen gebracht. Waisenzebra Ngulia, die Anf\u00fchrerin der kleinen Huftier-Waisengruppe, begr\u00fc\u00dfte den Neuank\u00f6mmling. Sie f\u00fchrte ihn auf dem Gel\u00e4nde herum und brachte ihn in seinen Stall. Auch der bereits bei uns lebende B\u00fcffelwaise Jamuhuri begr\u00fc\u00dfte den Neuling, doch er dr\u00e4ngelte und schubste ihn herum, sodass die Keeper eingreifen und die beiden auseinanderhalten mussten.<br \/>\nFr\u00fcher am Tag waren Lesanju, Taveta, Sinya, Kivuko und Lempaute gesehen, wie sie \u00f6stlich der Stallungen grasten. Sie kamen aber heute nicht an den Stallungen vorbei.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/45201673855-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Das B\u00fcffelwaisenkind<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 4. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein fantastischer Tag. Die Waisen kamen aus ihren Gehegen gerannt, um ihre Milchflaschen zu trinken. Sie spielten kurz an den Stallungen, bevor sie zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Lentili positionierte sich ganz vorn, um die Waisen auf ihrem Weg in den Park anzuf\u00fchren. Dort grasten sie in einer Reihe, und Mudanda blieb immer in Ndiis N\u00e4he.<br \/>\nEs wurde schnell Nachmittag, und die Waisen liefen in F\u00fcnfergruppen zum mittleren Wasserloch, wo Milch, Wasser und das Schlammbad auf sie warteten. Die ersten waren Mudanda, Bada, Araba, Mashariki und Rorogoi, und die anderen folgten in kurzen Abst\u00e4nden. Nachdem sie aus den Wassertonnen gesoffen hatten, brachte Kenia sie zu einem kurzen und wundervollen Mittagsschlammbad. Danach brachen sie wieder auf und grasten den Rest des Tages in der N\u00e4he.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/4520167443-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen genie\u00dfen den Tag im Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 5. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein wundersch\u00f6ner Morgen, und die Waisen genossen wie immer ihre Milch, ehe sie mit ihren \u00fcblichen Wanderungen in den Busch begannen. Bald nachdem sie aufgebrochen waren, kam Emilys Herde mit Wasessa, Dabassa, Layoni und Mzima zu den Stallungen. Diese vier aus Lesanjus Gruppe haben sich offenbar in die Ex-Waisenherde integriert. Kivuko, die sonst immer noch bei Lesanjus Gruppe war, war heute ebenfalls bei Emily. Sie soffen friedlich Wasser aus der Tr\u00e4nke und hingen danach noch 20 Minuten auf dem Gel\u00e4nde herum, ehe sie sich wieder auf den Weg machten.<br \/>\nLaikipia verpasste die Ex-Waisen knapp, holte aber daf\u00fcr um 9:30 Uhr die Waisen in Kenias und Pandas Herde in den Weidegr\u00fcnden ein. Er wurde herzlich von den Kleinen willkommen gehei\u00dfen; sie standen um ihn herum und hoben ihre kleinen R\u00fcssel in die H\u00f6he, um ihn zu begr\u00fc\u00dfen. Bada verlor sein Herz an Laikipia und graste die ganze Zeit in seiner N\u00e4he, bis der Ex-Waise schlie\u00dflich zum Voi-Fluss aufbrach. Die anderen folgten ihm ein ganzes St\u00fcck, ehe sie gegen Mittag zum mittleren Wasserloch zur\u00fcckkehrten.<br \/>\nMzima, Dabassa und Kivuko verlie\u00dfen Emilys Herde kurz bevor sie zum Wasserloch aufbrachen und machten sich auf die Suche nach den Waisen. Sie fanden sie aber nicht, da sie in einer ganz anderen Richtung unterwegs waren. Die Waisen trafen auch den Rest des Tages nicht mehr auf Emilys Herde. Lesanju, Sinya, Taveta und Lempaute kamen am Abend kurz bei den Waisen an den Stallungen vorbei, w\u00e4hrend diese gerade ihre Milch tranken. Sie brachen aber wieder auf, nachdem die Kleinen in ihre Gehege gegangen waren, um dort vor dem Schlafengehen noch etwas Grewia zu fressen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/45201675855-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Layoni und Dabassa (links) bei Emilys Herde<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 6. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nDer Morgen verlief ruhig, und es regnete leicht, als die Waisen von den Stallungen zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Sie legten sich hin und rollten sich auf dem Boden herum, um sich vor der Wanderung auf den Mazinga-Berg etwas aufzuw\u00e4rmen. Dort oben fanden sie den perfekten Platz zum Grasen, voll von \u00fcppigem, gr\u00fcnem Gras, noch unber\u00fchrt von den wilden Elefanten, die noch nicht so weit den Berg hinauf gewandert waren. Nelion war in seinem Element und wanderte sogar allein noch weiter nach oben, w\u00e4hrend die anderen Waisen zufrieden auf halber H\u00f6he blieben.<br \/>\nSie kamen erst zur Mittagsmilch wieder herunter und tranken am Fu\u00df des Berges ihre Flaschen. Danach kehrten sie wieder auf den Berg zur\u00fcck, um dort den Rest des Tages zu grasen. Sie interessierten sich heute gar nicht f\u00fcr das Wasserloch, da das feuchte Gras einfach zu verlockend war. Es enthielt auch genug Fl\u00fcssigkeit, um ihren Durst zu l\u00f6schen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/45201681025-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen grasen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 7. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nDie Morgensonne schien hell und warm und k\u00fcndigte einen hei\u00dfen Tag an. Die Waisen genossen nur kurz die Spiele an den Stallungen, bevor Naipoki sie zu den Weidegr\u00fcnden f\u00fchrte. Lentili \u00fcberholte Naipoki, um sie alle ein St\u00fcck weiter von den Stallungen wegzubringen. Die Waisen grasten sich n\u00f6rdlich der Stallungen durch den Vormittag und machten einen gro\u00dfen Bogen, sodass sie zum Mittagsschlammbad am Wasserloch waren.<br \/>\nNach der Milchf\u00fctterung und dem Wassersaufen begaben sich Rorogoi und Mashariki, die gestern wohl das Bad verpasst hatten, in das Schlammloch und trugen einen tollen Plansch-Wettbewerb aus. Ishaq-B stellte sich als Schiedsrichterin zur Verf\u00fcgung, denn es war ein knappes Match. Die Waisen kamen dann aus dem Wasser und grasten den Rest des Tages in der N\u00e4he.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/45201681756-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Rorogoi legt sich im Matsch hin<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 8. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nDer Tag begann gut f\u00fcr die Waisen, und sie verteilten sich im Busch und genossen die leckere, frische Vegetation. Sie versammelten sich wieder, als es Zeit war, zu ihren Milchflaschen am Wasserloch aufzubrechen. An diesem hei\u00dfen und sonnigen Tag war es au\u00dferdem wichtig, dass sie sich noch abk\u00fchlen konnten. Kurz bevor sie losgingen, kam Kivuko alleine vorbei. Es schien, als w\u00e4re sie auf der Suche nach ihnen gewesen. Kenia und Ishaq-B ignorierten sie und brachen ohne eine Begr\u00fc\u00dfung zum Wasserloch auf. Lentili hie\u00df Kivuko in der Waisenherde willkommen, und sie folgte ihnen zum mittleren Wasserloch und hatte beim Schlammbad viel Spa\u00df mit ihnen. Nelion kam aus dem Wasser und ging wieder grasen, als er merkte, dass die Spiele heute l\u00e4nger dauern w\u00fcrden, als ihm lieb war.<br \/>\nKivuko brach dann wieder auf und ging zum Flugfeld, wo wir Lesanjus oder Emilys Herde vermuteten. Die Waisen kehrten am Abend ohne Kivuko wieder zu den Stallungen zur\u00fcck und hatten einen wunderbaren Tag hinter sich.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/45201682837-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kivuko schaut allein bei den Waisen vorbei<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 9. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Morgen, und die Waisen leerten ihre Milchflaschen, um sich danach zum Kopra-Fr\u00fchst\u00fcck und zu ein paar Spielen einzufinden. Ndii blies bald zum Aufbruch und signalisierte den anderen, dass es Zeit war, zum Grasen in den Busch zu gehen. Alle Waisen folgten ihr geschwind, und als sie in den Weidegr\u00fcnden ankamen, trafen sie auf Lesanjus Herde, die wohl in der Nacht in der N\u00e4he gegrast hatte. Kenia, Ndii und Panda blieb nichts anderes \u00fcbrig als Lesanju, Lempaute, Sinya, Taveta und Mzima f\u00fcr den Tag in ihrer Gruppe aufzunehmen. Die beiden Herden grasten mehr als zwei Stunden lang friedlich zusammen, bevor Lesanju und die anderen vier Ex-Waisen zur Mzima-Mombasa-Pipeline aufbrachen und die Waisen zur\u00fccklie\u00dfen. Die Waisen lie\u00dfen sich in ihrem Tagesablauf nicht st\u00f6ren und hatten viel Spa\u00df beim Schlammbad, ehe sie den Rest des Tages weitergrasten.<br \/>\nDie Tierarzt-Einheit rettete heute ein weibliches Elefantenkalb am Mbololo-Fluss und brachte sie zu den Stallungen. Es hatte eine Schusswunde in einem Hinterbein und war zusammengebrochen, als es an den Stallungen ankam. Sie wurde mit drei Flaschen Infusion wiederbelebt, konnte sich aber dann immer noch kaum auf den Beinen halten. Sie bekam im Laufe der Nacht noch einmal eine Infusion.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/45201683659-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Das gerettete Waisenkalb<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 10. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen kamen am Morgen aus den Gehegen und brachen beim ersten Tageslicht zu den Weidegr\u00fcnden auf. Sie folgten ihrem \u00fcblichen Tagesablauf und gingen gegen Mittag zum Wasserloch. Nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, schlossen sich ihnen Lesanju, Taveta, Mzima, Sinya, Lempaute und Kivuko beim Baden an. Mashariki und Rorogoi waren in ihrem Element und stellten ihr K\u00f6nnen bei einem spannenden Schlammbad-Wettbewerb unter Beweis. Taveta t\u00e4tschelte Rorogoi liebevoll mit dem R\u00fcssel den Kopf und unterst\u00fctzte sie so. Das Bad wurde dann ziemlich wild, und sowohl die Waisen als auch die Ex-Waisen genossen es sehr. Bada steigerte sich besonders hinein und lag im Wasser ohne zu bemerken, dass die anderen Waisen bereits wieder zum Grasen aufbrachen. Als er aufstand, sah er, dass er allein zur\u00fcckgeblieben war, und rannte seinen Freunden hinterher. Lesanjus Herde verabschiedete sich dann wieder von den Kleinen und ging zum Grasen zum Voi-Fluss. Den Rest des Tages grasten die Waisen ungest\u00f6rt, und Kihari f\u00fchrte sie am Abend zu den Stallungen zur\u00fcck.<br \/>\nF\u00fcr das gestern gerettete Kalb vom Mbololo-Fluss waren die Schmerzen durch die Schussverletzung unertr\u00e4glich, und es erlag am Nachmittag seinen Wunden, trotz all unserer Rettungsversuche.<br \/>\nHeute kam ein weiterer Elefant in unsere Obhut. Das Kuhkalb wurde in der N\u00e4he von Ndara gerettet und am Abend zu den Stallungen gebracht. Ihr Bein hatte ebenfalls eine b\u00f6se Schusswunde, und sie hatte gro\u00dfe Schmerzen. Sie war aber tapfer und graste von den Grewia-Zweigen, die in ihr Gehege gebracht wurden. Wir haben sie Yatima genannt; sie ist ungef\u00e4hr drei bis vier Jahre alt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/452016960-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Taveta in der Mitte, Ndii links, mit Ishaq-B<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 11. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein Morgen voller Aktivit\u00e4t, als wir eine Meldung erhielten, dass ein Guide ein Elefantenkalb kurz vor dem Zusammenbruch am Voi-Fluss in der N\u00e4he des Ndololo-Camps gesehen hatten. Das Rettungsteam fand das Kalb nach 40-min\u00fctiger Suche. Zuerst dachten die Keeper, dass es Elkerama sein k\u00f6nnte, der am Tag zuvor mit einer wilden Herde davongewandert war, aber als sie es erreichten, stellten sie fest, dass er es nicht war. Das Kalb war sehr unterern\u00e4hrt, und mit Hilfe der Fahrzeuge der Keeper und der Tierarzt-Einheit wurde es langsam zu den Waisen gelotst. Der neue Waise wurde von Kenia begr\u00fc\u00dft, und auch Ndii kam nach ein paar Minuten, um hallo zu sagen. Mudanda, die nun in Ndii ihre neue Adoptivmama gefunden hat, wurde sehr eifers\u00fcchtig und wich den Rest des Tages nicht mehr von Ndiis Seite. Der Neuank\u00f6mmling lief aber am Nachmittag von den Waisen weg, und die Keeper mussten ihn einfangen und zu den Stallungen zur\u00fcckbringen. Dieses Mal mussten es die Keeper ohne den Tierarzt schaffen, da er sich bereits um einen verletzten Elefanten in der N\u00e4he von Satao k\u00fcmmern musste.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/4520169528-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Der neue Waise wird zur\u00fcck begleitet<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 12. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen verlie\u00dfen die Gehege heute recht fr\u00fch, gleich nachdem die Milchf\u00fctterung und das Fr\u00fchst\u00fcck beendet waren. Sie folgten ordentlich aufgereiht Naipoki zu den Weidegr\u00fcnden. Sie grasten weit n\u00f6rdlich der Stallungen und kamen dann in einem gro\u00dfen Bogen gegen Mittag zum mittleren Wasserloch. Dort spielten sie, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, mit viel Spa\u00df im Schlamm.<br \/>\nLesanju und Kivuko kamen mittags zu den Stallungen, dicht gefolgt von Taveta, Sinya und Lempaute. Sie soffen Wasser aus der Tr\u00e4nke und fra\u00dfen ein paar Kopra-Reste vom Boden. Die Keeper gaben ihnen noch einen kleinen Aufschlag. Sie brachen dann wieder auf, um am mittleren Wasserloch vorbei zu gehen, trafen aber nicht auf die Waisen, die schon wieder weg waren.<br \/>\nWir erhielten eine Meldung \u00fcber eine verwaiste Oryx-Antilope von der Galana Kulalu Ranch, aus der gleichen Gegend, aus der auch unser Waise Sala herkommt. Das Baby kam am Nachmittag per Flugzeug zu den Stallungen. Sala war sehr aufgeregt und schlief direkt neben dem Neuank\u00f6mmling.<br \/>\nLayoni kam am Nachmittag allein zum Saufen zu den Stallungen. Er begr\u00fc\u00dfte den neuen Waisen-Elefanten, Mtonni, im Eingew\u00f6hnungsgehege, bevor er wieder in den Busch aufbrach.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/45201694541-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Naipoki mit den anderen Waisen an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 13. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen bemerkten wir, dass Mtonnis Dung sehr dunkel, weich und schlammhaltig war. Das deutet darauf hin, dass er eine Weile im Schlamm steckte, nachdem er seine Familie verloren hatte.<br \/>\nKenias und Pandas Waisenherde ging in den Busch, wo sie alle den Morgen \u00fcber sch\u00f6n grasten. Mashariki, Nelion, Bada, Rorogoi und Lentili \u00fcbernahmen die F\u00fchrung auf dem Weg zum mittleren Wasserloch und ihrer Milch, die anderen folgten in F\u00fcnfergruppen. Sie gingen danach zum Hauptwasserloch, um zu saufen und etwas zu baden. Araba stapfte bis in die Mitte hinein und nahm ein ordentliches Bad, aber es wollte ihr niemand weiter folgen.<br \/>\nMitten am Tag brach Mtonni zusammen und wurde sofort an eine Infusion gelegt. Traurigerweise starb er aber trotzdem eine Stunde sp\u00e4ter.<br \/>\nNachdem die Waisen vier Stunden lang gegrast hatten, setzte sich Ndoria von ihnen ab, um ein wenig allein zu grasen. Die Keeper mussten sie gut im Auge behalten, damit sie nicht verloren ging. Tundani hob etwas Erde auf und blies sie versehentlich direkt in die Augen von Mashariki, die hinter ihm stand und darauf wartete, ebenfalls staubbaden zu k\u00f6nnen. Sie ging davon und rieb sich die Augen mit ihrem R\u00fcssel, w\u00e4hrend die anderen in der Schlange zum Schlammbad aufr\u00fcckten.<br \/>\nGegen Abend kam Layoni an und nahm Nelion mit, um ein wenig mit ihm allein zu grasen. Sie kamen zu den anderen Waisen zur\u00fcck, kurz bevor es wieder zu den Stallungen ging. Layoni eskortierte sie alle zu den Stallungen zur\u00fcck und brach wieder auf, nachdem er dort Wasser aus den Tr\u00e4nken gesoffen hatte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/45201692647-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Araba schlammbadet<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 14. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nNaipokis wechselhafte Laune zeigte sich heute nach der Milchf\u00fctterung. Sie kratzte sich an einem Felsen, auf dem sie mit dem Hintern sa\u00df, dem Ausgang des Gel\u00e4ndes zugewandt. Nachdem sie fertig war, rannte sie direkt los und die anderen Waisen ihr nach, weil sie \u00fcberrascht und verunsichert waren, was sie wohl so angestachelt hatte. Schlie\u00dflich beruhigten sie sich und begannen zu grasen, und die Keeper konnten nur r\u00e4tseln, was die ganze Aufregung sollte! Auf dem Weg zu den Weidegr\u00fcnden kaute Ndoria auf ihrem R\u00fcssel herum, als ob sie irgendetwas im Schilde f\u00fchrte. Wir gingen nachsehen, ob vielleicht irgendetwas sie irritierte. Auf dem Weg zum Wasserloch fiel Araba ihr beinahe zum Opfer: Ndoria \u00fcberfiel sie von hinten und wollte ihr in den Schwanz bei\u00dfen, doch Araba kam gl\u00fccklicherweise davon.<br \/>\nEine Stunde nach dem Aufbruch der Waisen kamen Lesanju, Lempaute, Sinya und Taveta zu den Stallungen, hatten aber nat\u00fcrlich die Waisen verpasst. Sie soffen Wasser und folgten den Spuren der Kleinen, holten sie aber heute nicht ein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/45201691737-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Naipoki am Felsen nach dem Kratzen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 15. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nFr\u00fch am Morgen war es k\u00fchl. Lesanju, Lempaute, Sinya und Taveta kamen vorbei; sie haben offenbar beschlossen, ihre eigene Vierergruppe zu bilden, und scheinen mit dieser Konstellation zufrieden zu sein. Kenia und Ndii mussten damit zurechtkommen, dass sie da waren, und mit ihnen das Kopra teilen. Lesanju nahm Mudanda mit zum Fr\u00fchst\u00fcck, w\u00e4hrend sich Sinya um Bada k\u00fcmmerte.<br \/>\nDie zwei Herden gingen dann zusammen in den Busch und grasten auch die erste Tagesh\u00e4lfte gemeinsam. Gegen Mittag gingen sie zum mittleren Wasserloch, und Ishaq-B und Ndoria hatten viel Spa\u00df im Schlammbad, w\u00e4hrend die anderen wegen des k\u00fchlen Wetters das Wasser mieden. Die vier Mitglieder von Lesanjus Herde gingen dann zum Voi-Fluss, w\u00e4hrend die Waisen den Rest des Tages in der N\u00e4he des Wasserlochs blieben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/47201673251-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Taveta und Sinya teilen sich das Kopra mit den Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 16. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nEs war warm und hell, als die Waisen am Morgen ihre Milchflaschen tranken und Kopra fr\u00fchst\u00fcckten. Araba hielt Sicherheitsabstand zu Ndoria, die aus der Tr\u00e4nke Wasser soff, da sie nicht wieder in den Schwanz gebissen werden wollte. Sie wartete geduldig und ging erst zum Wasser, als Ndoria fertig und wieder weg war. Auf der anderen Seite schnappte sich Tundani ein paar Bl\u00e4tter aus Ishaq-Bs Mund, w\u00e4hrend diese gerade fra\u00df. Lentili kratzte sich an einem Felsen im Gehege, w\u00e4hrend sie sich bereitmachte, die anderen zu den Weidegr\u00fcnden zu f\u00fchren. Sie alle genossen das Grasen vom \u00fcppigen Gr\u00fcn n\u00f6rdlich der Stallungen, das nach den kurzen Regenschauern der letzten Tage gewachsen war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/47201681141-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndoria s\u00e4uft<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 17. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen brachen fr\u00fch am Morgen im G\u00e4nsemarsch zu den Weidegr\u00fcnden auf. Sie fra\u00dfen wieder n\u00f6rdlich der Stallungen von dem dortigen leckeren gr\u00fcnen Gras, bevor sie umkehrten und zu Mittag zum mittleren Wasserloch gingen. Sie hatten viel Spa\u00df im Schlammbad; Tundani blieb am l\u00e4ngsten im Wasser und schloss sich den anderen Waisen erst sp\u00e4ter wieder an. Ishaq-B k\u00fcmmerte sich r\u00fchrend um Araba, graste mit ihr zusammen und folgte ihr den Rest des Tages.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/47201692452-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Araba (vorn) mit Ishaq-B<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 18. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Morgen, und die Waisen versammelten sich vor der Tr\u00e4nke an den Stallungen, um ihren Durst zu l\u00f6schen, nachdem sie Milch getrunken und Kopra gefr\u00fchst\u00fcckt hatten. Arruba genoss das Kopra sehr und wurde beinahe zur\u00fcckgelassen, als die anderen aufbrachen, um in den Park zu gehen.<br \/>\nEine Stunde nachdem die Waisen gegangen waren, gegen 8 Uhr, kam Laikipia von Osten her allein zu den Stallungen. Bald tauchte auch Emilys Herde auf, die aber von Westen herankam. Sie soffen alle zusammen Wasser aus der Tr\u00e4nke. Laikipia begr\u00fc\u00dfte Ndara sehr ausf\u00fchrlich, bevor er mit Mzima zusammen das Kopra fra\u00df, das von den Waisen \u00fcbriggelassen worden war. Emily und Icholta bedienten sich auch an den Resten, und sp\u00e4ter s\u00e4ugte Icholta noch Inca, unter strenger Aufsicht von Kinderm\u00e4dchen Mweya. Sie brachen dann wieder in den Busch auf, trafen aber heute nicht auf Kenias und Pandas Herde.<br \/>\nDer Zustand von Yatima verschlechtert sich wegen der Schusswunde an ihrem Bein immer mehr. Sie brach heute zusammen, und sofort wurde Dr. Poghon gerufen, um lebensrettende Ma\u00dfnahmen zu ergreifen und sie an eine Infusion zu legen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/47201694827-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Arruba sammelt soviel Kopra auf wie sie finden kann<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 19. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nWaisenelefant Yatima ging es heute noch schlechter, selbst nachdem sie ihre Medizin bekommen hatte. In den fr\u00fchen Morgenstunden starb sie. Die Keeper und die Waisen trauerten, nach allem, was wir versucht hatten, um sie zu retten.<br \/>\nAls die abh\u00e4ngigen Waisen gerade ihr Kopra fra\u00dfen, kamen Lesanju, Lempaute, Sinya und Taveta an den Stallungen an. Als Kenia und Ndii sie sahen, sammelten sie schnell ihre Gruppe zusammen und brachen auf. Sie \u00fcberlie\u00dfen sogar das Kopra den Ex-Waisen, was Lesanju und ihre Herde super fanden und sich gleich dar\u00fcber her machten, w\u00e4hrend die Kleinen loszogen. Bada wollte erst bei Lesanju bleiben, als seine Freunde gingen. Die Keeper mussten erst zur\u00fcckkommen und ihn \u00fcberzeugen, mit seiner Herde mitzugehen, da er noch zu jung ist und noch seine Milch braucht. Die zwei Herden trafen sich heute nicht noch einmal.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/47201695558-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Yatima ist zusammengebrochen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 20. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Morgen, und die Waisen kamen aus ihren Gehegen und stellten sich in einer Reihe zur Milchf\u00fctterung auf. Als sie gerade zum Koprafr\u00fchst\u00fcck \u00fcbergegangen waren, kam gegen 7 Uhr Laikipia an. Bada streckte seinen kleinen R\u00fcssel zur Begr\u00fc\u00dfung nach ihm aus. Laikipia antwortete tief kollernd und leistete ihm beim Koprafressen Gesellschaft. Kenia und Ndii brachten ihre kleine Herde nach dem Fr\u00fchst\u00fcck hinaus in den Park. Laikipia blieb an den Stallungen zur\u00fcck und soff noch etwas Wasser aus der Tr\u00e4nke.<br \/>\nDas Grasen ging ganz nach Plan, und Ndii, Panda und Rorogoi blieben die meiste Zeit dicht beieinander. Gegen Abend erinnerte sich Nelion daran, dass es das beste Futter weit oben auf dem Berg gab, und er versuchte, die anderen Waisen den Berg hinaufzuf\u00fchren. Diese waren aber eher unwillig, da sie wussten, dass es bald Zeit f\u00fcr den Heimweg war. Nelions Plan wurde also aufgegeben, und stattdessen gingen alle nach Hause.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/48201652546-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bada und Laikipia<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 21. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nDer Tag begann noch gut f\u00fcr die Waisen und die Keeper; an den Stallungen lief der \u00fcbliche Tagesablauf ab. Die Waisen verlie\u00dfen die Stallungen mit ein paar Keepern, w\u00e4hrend andere Keeper zur Rettung eines verwaisten Elefanten zum Sobo-Nashornschutzgebiet eilten. Der Waise war von den Wildh\u00fctern des Schutzgebiets gesichtet worden, konnte aber nicht mehr gefunden werden, nachdem das Team angekommen war. Nachdem sie eine Stunde gesucht hatten, konnten sie das Baby schlie\u00dflich aufsp\u00fcren und schnell einfangen. Das Kalb wurde auf einen Pickup geladen und nach Voi gebracht, um von dort nach Nairobi geflogen zu werden.<br \/>\nAls die Waisen von den Stallungen aufgebrochen waren, kam Emilys Herde um kurz nach 7 Uhr an, um Wasser zu saufen. Thoma legte sich auf den Boden, damit Eden und Safi mit ihr spielen konnten. Siria kam aber dazu und holte Eden zu ein paar anderen Spielen ab, sodass Thoma nicht mehr mit den Babys spielen konnte. Emilys Herde blieb eine halbe Stunde auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen, ehe sie zu ihren vertrauten Weidegr\u00fcnden im Hauptteil des Parks aufbrachen.<br \/>\nAnsonsten gab es heute noch sehr traurige Neuigkeiten: Wir verloren einen unserer Keeper, der im Park auf die Waisen aufpasste. Joseph Musau Mulei war einer unserer ruhigsten und flei\u00dfigsten Keeper. W\u00e4hrend er auf einem Felsen unter einem Baum sa\u00df und die Elefanten beobachtete, brach er pl\u00f6tzlich zusammen und starb bei der Arbeit an einem Herzinfarkt. Wir alle sind sehr bedr\u00fcckt \u00fcber den Verlust eines guten Freundes sowohl der Keeper als auch der Elefanten. Er war seit 27 Jahren beim DSWT, und wir alle werden ihn in Zukunft schmerzlich vermissen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/48201653137-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Thoma legt sich hin, um mit den Babys zu spielen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 22. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Morgen, als die Waisen aus ihren Gehegen kamen und ihre Milch tranken. Danach genossen sie das Kopra, das ihnen von den Keepern gebracht wurde. Ndii blieb w\u00e4hrend des Fr\u00fchst\u00fccks dicht bei Mudanda, bevor sie sich an den Felsen kratzte. Danach schloss sie sich dem Rest der Gruppe an, der schon langsam zu den Weidegr\u00fcnden aufbrach.<br \/>\nArruba graste etwas abseits und blieb am Ende der Gruppe, als sie alle zum Wasserloch gingen und dort ein Schlammbad genossen. Laikipia kam auf eigene Faust zu den Weidegr\u00fcnden der Waisen gelaufen, um sie zu suchen und ein wenig Zeit mit seinen j\u00fcngeren Freunden zu verbringen. Er konnte sie aber heute nicht finden, da sie am Nachmittag im Busch unterhalb des Wasserlochs verschwunden waren. Embu f\u00fchrte die Gruppe am Abend zu den sicheren Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/48201653431-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndii (rechts) mit Mudanda<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 23. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nHeute war ein recht kalter Morgen. Die Waisen kamen aus ihren Gehegen und tranken ihre Milch, um danach unter der F\u00fchrung von Lentili und Naipoki von den Stallungen aufzubrechen. In den Weidegr\u00fcnden blieb Ndii dicht bei ihrem Liebling Mudanda, w\u00e4hrend Kenia sich heute um Araba k\u00fcmmerte. Die Waisen besuchten zur Milchf\u00fctterung das mittlere Wasserloch, und nach der Milch soffen sie noch etwas Wasser. Da es kalt war, hielten sich heute alle vom Schlammbad fern.<br \/>\nAm Nachmittag f\u00fchrte Nelion die Gruppe halb den Mazinga-Berg hinauf, wo sie den Rest des Tages grasten. Als die abh\u00e4ngigen Waisen langsam den Weg nach unten antraten, schlossen sich ihnen Lesanju, Lempaute, Sinya und Taveta an. Lesanju \u00fcbernahm sofort die F\u00fchrung und brachte die Waisen in Rekordzeit zu den Stallungen zur\u00fcck. Sie blieb bis 19 Uhr auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/48201653955-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mudanda und Ndii grasen zusammen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 24. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen kamen vergn\u00fcgt aus den Gehegen und freuten sich auf einen wunderbaren Tag, an dem sie grasen und spielen konnten. Ishaq-B nahm Bada mit zur Tr\u00e4nke, bevor sie sich den anderen bei der Kopra-F\u00fctterung anschlossen. Ndoria kam auch zur Tr\u00e4nke und wollte sie ganz f\u00fcr sich haben; sie schubste Embu und Rorogoi aus dem Weg. Die zwei machten sich schnell davon, da sie nicht in den Schwanz gebissen werden wollten, wof\u00fcr Ndoria ber\u00fcchtigt ist.<br \/>\nIshaq-B zeigte ihre Zuneigung zu Bada, indem sie auch im Park mit ihm zusammen graste, w\u00e4hrend Ndii bei Mudanda war und Kenia sich um die kleine Araba k\u00fcmmerte. Die Waisen hatten am mittleren Wasserloch viel Spa\u00df beim Schlammbaden und Spielen und blieben den Rest des Tages in der N\u00e4he des Wasserlochs.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/48201654322-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Isahq-B (rechts) mit Bada<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 25. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Morgen, als die Waisen bei Sonnenaufgang aus ihren Gehegen kamen. Die Milchf\u00fctterung und das Kopra-Fr\u00fchst\u00fcck waren um 7 Uhr beendet, und danach kletterte Mudanda auf einen Felsen an der Tr\u00e4nke. Das sah recht gef\u00e4hrlich aus, und Panda kam angerannt, um sie herunterzuholen, ehe sie sich verletzte. Die Waisen brachen dann zu den Weidegr\u00fcnden auf und grasten dort den Vormittag \u00fcber sch\u00f6n aufgereiht. Nach einer Stunde war Emilys Herde am Fu\u00df des Mazinga-Bergs zu sehen, wie sie zur Wasser-Pipeline lief. Sie waren aber zu weit entfernt, um sich den Waisen anzuschlie\u00dfen, und so grasten diese weiter, bevor sie sich auf den Weg zum mittleren Wasserloch machten.<br \/>\nGegen 16 Uhr kamen Lesanju, Lempaute, Taveta und Sinya vorbei, bevor die Kleinen den Heimweg antraten. Kenia und Ndii waren nicht begeistert davon, dass sie die F\u00fchrung \u00fcber ihre Herde abtreten mussten und beschwerten sich auf dem ganzen R\u00fcckweg lautstark. Als sie sich den Stallungen n\u00e4herten, zogen Embu und Mashariki das Tempo an und \u00fcberholten Lempaute, um so schnell wie m\u00f6glich zu ihren Milchflaschen zu kommen. Es war recht sp\u00e4t, als Lesanjus Gruppe zur\u00fcck in den Park ging.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/4820165509-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mudanda klettert auf dem Felsen herum<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 26. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen war es Mbirikani, die abenteuerlustig war und auf den gleichen Felsen kletterte, den Mudanda gestern bestiegen hatte. Gl\u00fccklicherweise kam sie hoch und auf der anderen Seite wieder herunter, ohne sich zu verletzen. Eine Stunde nachdem die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden aufgebrochen waren, kam Emilys Herde mit einem gro\u00dfen wilden Bullen an den Stallungen an und machte sich daran, die Wassertr\u00e4nke zu leeren. Mzima, Layoni und Dabassa waren die einzigen Mitglieder aus Lesanjus Gruppe, die heute bei Emily waren.<br \/>\nJoseph Musau Mulei, der am 21. M\u00e4rz verstorben war, wurde heute von der Leichenhalle des Moi-Krankenhauses in Voi zu seinem Heimatort im Mbuvo Makueni Gebiet gebracht. Dort gab es ein sehr bewegendes Begr\u00e4bnis.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/4820165544-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbirikani auf dem Felsen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 27. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Morgen, und die milchabh\u00e4ngigen Waisen brachen mit dem ersten Tageslicht zu den Weidegr\u00fcnden auf. Sie besuchten das mittlere Wasserloch, wo sie das Schlammbad sehr genossen und im Matsch spielten. Tundani war komplett mit Schlamm bedeckt, als er herauskam. Er warf den Kopf hin und her, um so viel wie m\u00f6glich abzusch\u00fctteln und auf diese Weise schneller zu trocknen. Bada machte das Schlammbad soviel Spa\u00df, dass er zur\u00fcckgelassen wurde und dann den anderen hinterhergerannt kam. Ishaq-B begr\u00fc\u00dfte ihn zur\u00fcck bei der Herde und wurde von ihm in ein Kr\u00e4ftemessen verwickelt. Ndii kratzte sich gen\u00fcsslich an einem Baumstumpf, ehe sie mit den anderen graste. Embu forderte Tundani zum Kr\u00e4ftemessen heraus; Tundani war ein Gentleman, und obwohl er kr\u00e4ftiger als Embu ist, lie\u00df er sie gewinnen.<br \/>\nUm 15:20 Uhr schlossen sich Lesanju, Lempaute, Sinya und Taveta, die ihre eigene kleine Gruppe gebildet haben, den Waisen beim Grasen an. Kenia protestierte schreiend, als die vier ankamen und &#8222;ihre&#8220; Herde \u00fcbernahmen. Sie grasten den Rest des Nachmittags zusammen mit den Waisen, bevor sie sie am Abend zu den Stallungen zur\u00fcckbrachten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/48201655829-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tundani sch\u00fcttelt sich nach dem Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 28. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nAn diesem fantastischen Morgen kamen die Waisen gut gelaunt und voller Vorfreude aus den Gehegen. Sie spielten nur sehr kurz an den Stallungen, ehe sie zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Zwei Stunden nach ihrem Aufbruch trafen sie auf Emilys Herde, die Mzima, Dabassa und Kivuko dabei hatte; Wasessa und Rombo fehlten heute. Es gab eine kurze und intensive Begr\u00fc\u00dfungszeremonie, bei der Embu und Mashariki der kleinen Eden guten Tag sagten, die von Ndara streng bewacht wurde. Es wurde auch etwas gerangelt, wobei Ndii ihren einen Sto\u00dfzahn verlor, weil sie ihn beim Spielen abbrach. Sie hat nun gar keinen Sto\u00dfzahn mehr und sieht fast aus wie Kivuko!<br \/>\nEmilys Herde brach dann wieder auf und ging zu den Stallungen, wo sie Wasser aus der Tr\u00e4nke soffen und ein Schlammbad nahmen. Inca versuchte, einen Keeper zu verscheuchen, der von der anderen Seite des Zauns aus Fotos von der Gruppe machte. Nach dem Schlammbad entspannte sich die Gruppe unter einer Akazie, wobei Safi einschlief und dabei gut von Ndara und Mweya bewacht wurde. Sp\u00e4ter brachen sie wieder zu den Weidegr\u00fcnden auf. Emma war sehr aufgeregt, jagte herum und zerfledderte einige B\u00fcsche, die ihr im Weg standen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/4820166154-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Inca in Angriffsstellung<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 29. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nDie milchabh\u00e4ngigen Waisen verlie\u00dfen um 6 Uhr die Stallungen, nachdem sie ihre Milch getrunken und Kopra gefressen hatten. Emilys Herde kam an, kurz nachdem die Waisen aufgebrochen waren und verpasste sie nur um wenige Minuten. Lesanju, Sinya, Lempaute, Dabassa, Taveta, Layoni und Kivuko waren dabei, doch Wasessa fehlte. Sie schien sich einer wilden Herde angeschlossen zu haben und war nicht bei Emily. Rombo, der gestern auch gefehlt hatte, war heute dabei. Nachdem die Waisen Wasser gesoffen hatten, griff Emma nach Tavetas Hinterbein und versuchte, ihn zu bewegen. Ihre Schwester Eve wurde eifers\u00fcchtig und schob Taveta von hinten, damit er das Spiel beendete. Eden versuchte sich daran, den gro\u00dfen Felsen wegzuschieben, konnte ihn aber keinen Zentimeter bewegen. Emma kam dazu, um Eden zu helfen, doch auch zu zweit schafften sie es nicht. Dann kam Sweet Sally, um sich an dem Felsen zu kratzen, bevor sie den anderen wieder zu den Weidegr\u00fcnden folgte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/4820166652-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sweet Sally kratzt sich am Felsen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 30. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Morgen, als die milchabh\u00e4ngigen Waisen nach dem Fr\u00fchst\u00fcck mit Milch und Erg\u00e4nzungsfutter zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Emilys Herde war um 9:30 Uhr in der N\u00e4he der Stallungen, wo sie sich alle unter einem Baum entspannten. Die Babys Emma, Eden, Safi und Inca lagen da und schliefen. Heute waren Mzima, Dabassa, Kivuko, Layoni und Rombo bei Emilys Herde. Nachdem die Babys ausgeschlafen hatten, ging die Herde weiter zu den Stallungen, um Wasser zu saufen. Dort trafen sie auf Lesanjus Gruppe, die kurz vor ihnen angekommen war. Kivuko bekam die Gelegenheit, kurz mit Emma zu spielen, bevor Eve dazukam und dem Spa\u00df ein Ende setzte. Morani kratzte sich an einem Felsen, und Eden und Safi n\u00e4herten sich ihm, um ihn neugierig zu beobachten. Lesanju, Lempaute, Sinya und Taveta blieben am Wasserloch und wollten sich nicht unter die anderen Ex-Waisen mischen. Eden und Safi gingen sie begr\u00fc\u00dfen, und Safi tat so, als w\u00fcrde er Eden besteigen. Wasessa war noch immer weder in der einen, noch in der anderen Herde zu finden. Es war ein sehr hei\u00dfer Tag, und Laikipia kletterte in die Tr\u00e4nke, obwohl diese f\u00fcr seine Gr\u00f6\u00dfe definitiv keinen ausreichenden Swimming-Pool darstellte. Emilys Herde brach nach einer Stunde wieder auf. Die vier Mitglieder aus Lesanjus Gruppe folgten ihnen, hielten aber Abstand.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/48201661136-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Emma, Eden, Safi und Inca schlafen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 31. M\u00e4rz 2016<\/strong><br \/>\nHeute war es k\u00fchl, und es nieselte am Vormittag. Die abh\u00e4ngigen Waisen genossen ihre Milch und fr\u00fchst\u00fcckten Kopra, bevor sie zum Grasen weit nordw\u00e4rts von den Stallungen gingen. Kenia und Ndii f\u00fchrten die Gruppe an. Ndii, die ihren Sto\u00dfzahn verloren hat, sieht nun ganz anders aus als vorher. Die Waisen fra\u00dfen von dem feuchten, gr\u00fcnen Gras und blieben den ganzen Tag dort. Sie tranken ihre Milch an Ort und Stelle und gingen heute nicht zum Schlammloch.<br \/>\nEmilys Herde kam um 11:20 Uhr an den Stallungen vorbei und soff Wasser. Safi soff direkt mit dem Mund, anstatt seinen R\u00fcssel zu benutzen. Sie vertrieben sich 20 Minuten lang die Zeit an den Stallungen, bevor sie wieder in den Busch zur\u00fcckkehrten. Lesanjus Gruppe war heute nicht bei ihnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/4820166184-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Safi s\u00e4uft mit dem Mund statt mit dem R\u00fcssel<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-maerz-2016\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dienstag, 1. M\u00e4rz 2016 An einem sch\u00f6nen Morgen kamen die Waisen aus ihren Gehegen und versammelten sich um ihre Milchflaschen, bevor sie schlie\u00dflich Kopra fra\u00dfen. Sie blieben heute nur kurz an den Stallungen, und dann gingen Ndii und Kenia den anderen voraus zu den Weidegr\u00fcnden. 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