{"id":7761,"date":"2016-06-04T14:40:37","date_gmt":"2016-06-04T13:40:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=7761"},"modified":"2016-06-04T14:40:37","modified_gmt":"2016-06-04T13:40:37","slug":"umani-springs-april-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umani-springs-april-2016\/","title":{"rendered":"Umani Springs April 2016"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 1. April 2016<\/strong><br \/>\nDie Elefanten juckte es am Morgen sehr. Sobald sie aus ihren Gehegen gekommen waren, brachten Sonje und Murera alle Babys zum Kratzen zur Steinwand neben dem Tor zu den Stallungen. Murera kratzte sich zuerst, gefolgt von Ziwa und allen anderen. Sie bearbeiteten ihre H\u00e4lse an der Kante der Wand, um die Insekten loszuwerden.<br \/>\nAls die Waisen grasten, jagten sich zwei Antilopen quer durch das Geb\u00fcsch. Die m\u00e4nnlichen Buschb\u00f6cke rannten dicht an den frechen Jungs Ngasha und Faraja vorbei, die gerade auf ihrer Freundin Zongoloni herumkletterten. Faraja fiel vor Schreck von Zongoloni herunter, als er die Ger\u00e4usche im Geb\u00fcsch h\u00f6rte, weil er sich vor dem Tier, das dort wom\u00f6glich lauern w\u00fcrde, f\u00fcrchtete. Alle Waisen flohen dorthin, wo die Keeper sie beobachteten und sie dann beruhigten. Murera und Sonje passten gut auf, dass Ziwa immer in ihrer N\u00e4he war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/510201624449-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Babys kratzen sich die H\u00e4lse<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 2. April 2016<\/strong><br \/>\nNach dem heftigen Regen der letzten Nacht fanden die Waisen heute die \u00fcblichen Trampelpfade voller Wasser und langem Gras vor, sodass sie nur schwer dort gehen konnten. Stattdessen nahmen sie die Stra\u00dfe und mieden die rutschigen Wege. Besonders Ngasha fand es unangenehm, durch das hohe, nasse Gras zu gehen, weil er nicht so gern nasse F\u00fc\u00dfe bekommt. Auch Murera versuchte, die nassen Wege so gut es ging zu meiden und folgte den Keepern. Sie schlug immer wieder mit kleinen Zweigen nach dem Gras, um das Wasser von den Bl\u00e4ttern zu sch\u00fctteln.<br \/>\nFaraja und Ngasha lie\u00dfen sich heute nicht davon abhalten, immer hinter den Keepern herzulaufen, und lie\u00dfen ihnen den ganzen Tag keine Ruhe. Immer wenn sie versuchten stehenzubleiben, schoben die beiden Jungs sie weiter, bis zu den Umani-H\u00fcgeln, wo es nicht so sehr regnete. Dort war es etwas trockener, und die Babys konnten besser laufen.<br \/>\nAls es nach einem langen Tag des Grasens um die Umani-H\u00fcgel herum Zeit f\u00fcr den Heimweg war, gingen Quanza und Zongoloni vorneweg. Sie f\u00fchrten die beiden Leitk\u00fche und auch Mini-Leitkuh Lima Lima an, was sehr ungew\u00f6hnlich war. Wenige Meter vor den Stallungen \u00fcberholte Lima Lima sie aber, um vor Quanza in ihrem Gehege zu sein. Als Quanza dann ankam, hatte Lima Lima ihre Milch schon geleert und hoffte darauf, irgendwie noch mehr zu bekommen!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/510201625044-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Babys genie\u00dfen das Fr\u00fchst\u00fcck<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 3. April 2016<\/strong><br \/>\nDer Tag begann gut f\u00fcr die Babys. Nachdem sie sehr fr\u00fch ihre Milchflaschen geleert hatten, \u00f6ffneten die Keeper ihnen die Tore, damit sie herauskommen und in den Tag starten konnten. Lima Lima und Quanza verhielten sich, als h\u00e4tten sie eine geheime Diskussion unter Gehegegenossen; sie schienen zu planen, was jede von ihnen heute zuerst machen w\u00fcrde. Nachdem die Tore f\u00fcr sie ge\u00f6ffnet wurden, kamen sie geradewegs heraus und gingen direkt zum Luzernenheulager. Dort zerrten sie einige Ballen heraus und hinter sich her. Dabei verteilten sie sehr viel auf dem Boden, weil die Ballen viel zu schwer f\u00fcr sie waren. Die anderen Babys kamen dann dazu, und einige stritten sich um das Luzernenheu. Die Keeper mussten eingreifen und den Waisen eine Schubkarre voller Heu bringen, denn inzwischen hatten es alle Waisen auf das Lager abgesehen.<br \/>\nNach dem Fr\u00fchst\u00fcck machten sie sich f\u00fcr den Vormittag zu den Wasserquellen auf, um frisches Wasser zu finden. Ngasha und Faraja brachten sie dorthin, fanden dort aber in paar sonnenbadende Krokodile vor. Die Krokodile merkten, dass sich die Elefanten n\u00e4herten, sodass die Waisen sie nur noch ins Wasser platschen h\u00f6rten, aber sie nicht mehr sahen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/510201625750-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ziwa spielt am Morgen mit dem Staub<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 4. April 2016<\/strong><br \/>\nDie Kronenkraniche flogen heute \u00fcber den hohen B\u00e4umen an der Wasserquelle. Die Elefanten waren sehr neugierig, was die seltsamen Ger\u00e4usche, die ihre Fl\u00fcgelschl\u00e4ge machten, zu bedeuten h\u00e4tten. Ngasha, Zongoloni und ein paar andere rannten davon, weil ihnen unheimlich war, was sich da \u00fcber ihren K\u00f6pfen regte, w\u00e4hrend sie friedlich grasten. Nur Lima Lima hatte keine Angst vor ihnen, denn sie ist ein sehr mutiges M\u00e4dchen. Sie war kurz erschrocken, fasste sich aber schnell wieder und hob den R\u00fcssel in die Luft, um den anderen zu zeigen, wo sie kreischenden V\u00f6gel waren. Zongoloni entspannte sich und t\u00e4tschelte mit ihrem R\u00fcssel Jasiri den Bauch, um auch ihn zu beruhigen und ihm die Angst zu nehmen.<br \/>\nZongoloni brachte die Waisen zu den Quellen, wo sie grasend herumliefen. Sie \u00e4nderten ihren \u00fcblichen Weg und gingen zum Kenze-Gebiet, um auf weniger wilde Tiere zu treffen. Sonje und Ziwa gingen sehr langsam hinterher, als ob sie nicht auf die H\u00fcgel hinaufgehen wollten. Lima Lima lief mit Zongoloni ganz vorneweg; sie waren bereits oben auf dem H\u00fcgel und beobachteten Murera und Sonje weiter unten. Beim Staubbad hatten die Babys jede Menge Spa\u00df und warfen gro\u00dfe Haufen Erde auf ihre R\u00fccken, um sich ein paar zus\u00e4tzliche sch\u00fctzende Hautschichten zu verschaffen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/51020163287-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Quanza und Jasiri wittern Kronenkraniche<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 5. April 2016<\/strong><br \/>\nSeltsame Ger\u00e4usche kamen heute von den Umani-H\u00fcgeln und schallten in der ganzen Gegend wieder. Die Elefanten stellten ihre gro\u00dfen Ohren auf, um die Richtung zu finden, aus der der L\u00e4rm kam. Ngasha, Sonje und Ziwa h\u00f6rten es und fanden heraus, woher es kam, und Murera blieb bei den Keepern, denen sie sehr vertraute. Es stellte sich aber heraus, dass die Waisen ganz grundlos nerv\u00f6s geworden waren &#8211; es war nur eine Gruppe Paviane, die in den H\u00fcgeln ihre Streitereien austrug und deren Babys laut schrien.<br \/>\nWir sahen heute auch die sehr gro\u00dfe Python wieder, die saisonal in Umani lebt; manchmal verschwindet sie f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit und dann taucht sie wieder auf. Heute war sie pl\u00f6tzlich wieder da, und sie schien auch der Grund f\u00fcr die Unruhe der Paviane gewesen zu sein, die die gro\u00dfe Schlange f\u00fcrchteten. Die Keeper brachten die Babys von dort fort und gingen mit ihnen zu neuen Orten mit \u00fcppiger Vegetation. So gingen sie der gro\u00dfen Python aus dem Weg, die die Waisen noch nie gesehen haben seit sie in Umani sind.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/510201633426-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen auf dem Weg zu den Chyulu H\u00fcgeln<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 6. April 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sehr gesch\u00e4ftiger Morgen f\u00fcr Sonje, die einen gr\u00f6\u00dferen und kr\u00e4ftigeren Baum suchte, an dem sie ihren gro\u00dfen K\u00f6rper kratzen konnte. Sie hob elegant ihr linkes Hinterbein, um alle Insekten zu entfernen, die sie nervten. Inzwischen versuchten die frechen Jungs Ngasha und Faraja, den Rest der Herde zu \u00fcbernehmen und von Sonje wegzuf\u00fchren. Lima Lima und Zongoloni schwangen sich aber selbst zu Leitk\u00fchen auf und brachten die anderen von den Jungs weg. Im Wald fand Zongoloni ein nat\u00fcrliches Wasserloch mit jeder Menge Wasser, nachdem es in der Nacht und heute Vormittag geregnet hatte. Sie beschloss aber, trotzdem hinter den Keepern her zu laufen, die zum \u00fcblichen Wasserloch und der Milchf\u00fctterstelle gingen.<br \/>\nQuanza \u00fcbernahm am Abend wieder die F\u00fchrung von Minileitkuh Lima Lima, um die Babys nach Hause zu bringen. Auf dem Weg trafen sie ein paar wilde Elefanten, die hinter ihnen her zu den Stallungen gingen, als ob sie wissen wollten, wo die Waisen \u00fcbernachten. Die wilde Herde hatte ein sehr kleines Baby bei sich; es war kurz verwirrt und lief hinter Quanza her. Quanza bemerkte es gar nicht, und kurz darauf kam die Mutter, um ihr Baby zur\u00fcck unter ihren Bauch zu holen. Als die wilden Elefanten die Keeper h\u00f6rten, folgten sie den Waisen nicht weiter, sondern kehrten in den Wald zur\u00fcck, um ihr j\u00fcngstes und gef\u00e4hrdetstes Mitglied in Sicherheit zu bringen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/510201634341-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje bei ihrer einzigartigen Kratzshow<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 7. April 2016<\/strong><br \/>\nMurera nahm heute Ngasha mit und lie\u00df Sonje und Ziwa allein von der Gruppe entfernt grasen. Murera f\u00fchrte Ngasha zum Kratzfelsen; dessen Steinwand ist ihr Lieblingsort am fr\u00fchen Morgen und hilft ihnen sehr, die nervigen Insekten zu entfernen.<br \/>\nEs begann zu regnen, und die Waisen sahen froh aus, als die gro\u00dfen Regentropfen auf sie fielen. Sie rollten sich in der nassen Erde und beschmierten ihre Haut mit viel Schlamm, um sie noch dicker zu machen. Lima Lima und Zongoloni benahmen sich wie kleine Babys im Waisenhaus, als sie sahen, wie die Keeper ihre Regenschirme aufspannten. Sie rannten zu ihnen, um die K\u00f6pfe unter die Schirme zu stecken, wie es die Keeper taten. Sie hielten sich f\u00fcr etwas besonderes, weil sie nicht vollgeregnet wurden, ganz im Gegensatz zu Ziwa, der sich gl\u00fccklich im Schlamm w\u00e4lzte und dabei von Sonje gut bewacht wurde.<br \/>\nEs wurde dann sehr rutschig. Einige der Babys, wie Murera, konnten daher nicht so gut die H\u00e4nge hinab laufen. Sie rutschte stattdessen mit den F\u00fc\u00dfen auf dem glitschigen Schlamm hinunter. Als es aufh\u00f6rte zu regnen gingen die Waisen zum Kenze-Gebiet, wo sie viel frisches Futter fanden. Sie genossen den Rest des Tages, der sehr gem\u00fctlich ausklang.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/51020163584-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera und Ngasha an der Kratzwand<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 8. April 2016<\/strong><br \/>\nWenn die Babys am fr\u00fchen Morgen aus ihren Gehegen kommen, rennen sie alle sehr schnell und suchen etwas zum kratzen, bevor sie mit dem Grasen beginnen. Meistens kratzen sie sich an der Steinwand, die sehr rauh und gut f\u00fcr ihre Haut ist. Als die Waisen heute herauskamen, gingen sie alle dorthin und bearbeiteten ihre H\u00e4lse an der Mauer und bewegten sie hin und her, um sich ausgiebig zu kratzen.<br \/>\nSonje nahm Ziwa zur Seite und t\u00e4tschelte liebevoll seinen Bauch. Nach ein paar Minuten sahen die Keeper, wie die Waisen ins Geb\u00fcsch und in Richtung der Umani-H\u00fcgel eilten. Dort oben waren ein paar wilde Elefanten, die friedlich grasten. Murera ging im Zickzack, um gut den Berg hinauf zu kommen. Lima Lima und Zongoloni waren bereits oben und versuchten, mit den wilden Elefantenbabys zu spielen. Quanza war etwas nerv\u00f6ser; sie bekam nicht mit, dass ein Keeper hinter ihr versuchte, Fotos von ihnen allen zu machen. Als sie ihn dann bemerkte, erschrak sie und rannte wie ein neues Baby, das die Keeper noch nicht gewohnt ist, davon.<br \/>\nDas Mittagsbad verlief hervorragend. Sonje ging zuerst ins Wasserloch, um herauszufinden, ob Krokodile darin waren und sie bei Bedarf zu verscheuchen. Als sie fertig war, schloss sich Lima Lima ihr an, und sie schwammen sch\u00f6n zusammen. Sp\u00e4ter gingen sie zum Staubbad, um eine weitere Schutzschicht auf ihre Haut aufzutragen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/510201651016-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen in einer Reihe beim Hals kratzen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 9. April 2016<\/strong><br \/>\nAlle Waisen waren sehr entspannt und friedlich, als sie am Morgen herauskamen. Sonje besch\u00fctzte ihr Baby Ziwa vor den frechen Jungs, die ihn ansahen, als wenn sie etwas im Schilde f\u00fchrten. Doch Sonje war sehr aufmerksam und lie\u00df sie nicht aus den Augen, und auch Murera ging an seine andere Seite, um ihn noch besser zu besch\u00fctzen. Ziwa war ganz von den Leitk\u00fchen umgeben.<br \/>\nBei der Mittagsf\u00fctterung war Lima Lima wie \u00fcblich die erste, die ankam. Sie ist und bleibt die Nummer eins dabei, die Waisen zur F\u00fctterung zu f\u00fchren, denn sie ist der gierigste Babyelefant, den wir jemals hatten! Danach kamen Zongoloni und ihr Freund Jasiri; diese beiden Waisen haben gelernt, sich ohne die Hilfe der Keeper zu f\u00fcttern. Die Keeper ermahnten Lima Lima, nicht die Flaschen ihrer Freunde zu stehlen. Ziwa trinkt nicht so schnell wie die anderen Waisen &#8211; er ist der bravste Junge der Herde.<br \/>\nSp\u00e4ter bekam Zongoloni die Gelegenheit, die Babys nach Hause zur\u00fcck zu f\u00fchren &#8211; zusammen mit Lima Lima. Murera und Sonje wollten mit Ziwa nicht so schnell gehen. Sie verhalten sich manchmal so, als w\u00fcrden sie lieber unabh\u00e4ngiger sein und im Wald bleiben wollen. Wir denken aber, dass es noch zu fr\u00fch f\u00fcr Ziwa ist, mit Sonje auszuwildern. Sobald die beiden K\u00fche unabh\u00e4ngig werden und nicht mehr in den Stallungen schlafen, k\u00f6nnte es das auch f\u00fcr Ziwa bedeuten, denn er h\u00e4ngt sehr an seinen beiden M\u00fcttern, die die Leitk\u00fche dieser Herde sind.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/510201651826-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje bringt die Babys zu einer Kratzeinheit<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 10. April 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen verbrachten den gr\u00f6\u00dften Teil des Tages oben auf den H\u00fcgeln. Als es an der Zeit war, zum W\u00e4lzen herunterzukommen, war ihnen so warm, dass sie direkt zum Wasserloch gingen, nachdem sie ihre Milch geleert hatten. Sie alle spritzten sich mit dem R\u00fcssel Wasser auf die Brust. Ziwa kam sehr matschig aus dem Wasserloch und rannte kopfsch\u00fcttelnd direkt auf die Keeper zu, die in Deckung gehen mussten, um nicht auch eingeschlammt zu werden. Dann jagte er die Paviane, die um sie herum seltsame Ger\u00e4usche machten, w\u00e4hrend die anderen Babys noch das Schlammloch genossen. Die Paviane wollten aber nicht aufh\u00f6ren, und so gingen Murera und Sonje zusammen mit Jasiri zu Quanza hin\u00fcber und begannen eine Jagd. Nachdem sie die Paviane verscheucht hatten, gingen sie auf alles um sich herum los &#8211; auch die B\u00e4ume, von denen Jasiri ein paar umlegte. Schlie\u00dflich gingen die Waisen zur Wasserpipeline, wo sie ihre Randale fortsetzten. Sie fummelten so lange an der Pipeline herum, bis frisches Wasser herauskam. Alle Babys steckten dann die K\u00f6pfe zusammen und soffen das frische, aus der Pipeline pl\u00e4tschernde Wasser.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/510201652556-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Der eingematschte Ziwa jagt die Paviane<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 11. April 2016<\/strong><br \/>\nDie Babys wachten heute sehr gutgelaunt auf. Sie waren alle sehr aufgeregt, und jeder rannte trompetend herum. Sie rangelten auch viel miteinander. Ziwas Tr\u00f6ten h\u00f6rte sich sehr laut an, wie das eines ausgewachsenen Elefanten. W\u00e4hrend die Waisen weiter trompeteten, antworteten ihre wilden Freunde aus den Chyulu-Bergen, was die Waisen wiederum anspornte, noch mehr L\u00e4rm zu machen. Die wilden Elefanten riefen zur\u00fcck, doch Murera war nicht daran interessiert, sie zu finden, sondern lief lieber zu ihren Keepern zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/510201652942-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Babys sind gut gelaunt<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 12. April 2016<\/strong><br \/>\nZiwa kratzte sich heute versehentlich an einem Baum nahe an dem ruppigen Jasiri. Als er das bemerkte, ging er von ihm weg, um nicht von Jasiri geschubst zu werden, der sehr kr\u00e4ftige Sto\u00dfz\u00e4hne hat. Jasiri nahm Ziwa schon ins Visier, doch die Keeper waren da, um ihn zu ermahnen und ihm einen drohenden Finger hinzuhalten. So warnen sie \u00fcblicherweise die Babys, brav zu sein, und Jasiri ging davon.<br \/>\nQuanza ist ein wundersch\u00f6nes M\u00e4dchen, doch immer wenn sie neben Lima Lima oder Zongoloni l\u00e4uft und die Keeper versuchen, ein Foto von ihr zu machen, versteckt sie ihr Gesicht und rennt davon, um der Kamera aus dem Weg zu gehen. Faraja versuchte gerade, eines seiner Beine h\u00f6her zu halten, w\u00e4hrend er mit seinen Sto\u00dfz\u00e4hnen in der Erde grub. Dabei hatte er nicht bemerkt, dass Quanza in der N\u00e4he war. So trat er ihr versehentlich gegen den Kopf, als sie vor dem Keeper mit der Kamera weglaufen wollte.<br \/>\nAls Lima Lima verspielt auf dem Boden lag, versteckte sich Jasiri hinter einer Ecke und wartete darauf, dass sie sich vollst\u00e4ndig hinlegen w\u00fcrde. Dann rannte er schnell zu ihr und begann, auf ihrem R\u00fccken herumzuklettern. Lima Lima sp\u00fcrte nur Jasiris Gewicht auf ihrem R\u00fccken und wunderte sich, welcher freche Elefant da wohl auf ihr herumkletterte, doch sie konnte ihn nicht sehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/510201653438-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Unser Albino Jasiri am Morgen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 13. April 2016<\/strong><br \/>\nMurera und Ngasha scheinen gute Freunde geworden zu sein. Sie kollerten einander zu, als die Waisen sich am Morgen zum Kratzen versammelten. Manchmal haben die Waisen Angst vor Mureras ruppigem Charakter und ihren langen Sto\u00dfz\u00e4hnen, doch diese zwei scheinen sich gut zu verstehen. Sonje war auf der anderen Seite und machte ein paar \u00dcbungen; sie hob eines ihrer Beine hoch auf einen Baum und kratzte es.<br \/>\nAls sich die Babys f\u00fcr das Schlammbad und die Milchf\u00fctterung bereit machten, st\u00f6rten Lima Lima die Schmetterlinge sehr, von denen sie etliche vor der Nase hatte. W\u00e4hrend dieser Zeit ist Hochsaison f\u00fcr Schmetterlinge hier in Umani, und es gibt sie in allen m\u00f6glichen Farben. Am meisten st\u00f6rten Lima Lima die wei\u00dfen, weil sie so hell sind, dass sie sehr auffallen. Bevor sie sich auf ihrem Kopf niederlassen konnten, verjagte sie sie, bis sie schlie\u00dflich beim Laufen in die Knie ging. Zongoloni war auch hinter ihnen her, um Lima Lima zu helfen; sie trompetete sehr laut und forderte die anderen Babys auf mitzumachen. Quanza kam im H\u00f6chsttempo angelaufen, und immer wenn sie sich einem ihrer Opfer n\u00e4herte, trat sie nach vorne aus, als wollte sie Fu\u00dfball spielen. So unterst\u00fctzte sie die anderen beiden bei ihrem lustigen Kampf gegen die Schmetterlinge.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/510201653837-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera und Ngasha zusammen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 14. April 2016<\/strong><br \/>\nDer heutige Morgen fing gut an f\u00fcr Murera, denn als sie aus den Stallungen kam, fand sie einen gro\u00dfen Baum, an dem man sich hervorragend kratzen konnte. Der Baum spendete auch gleich noch viel Schatten f\u00fcr die Babys, insbesondere f\u00fcr unsere Albinos Faraja und Jasiri, deren Haut und Haare sehr hell sind. Als Jasiri Mureras Baum sah, ging er mit seinem Freund Faraja dorthin in den Schatten.<br \/>\nZongoloni hatte im Busch ihre M\u00fche, die anderen zum Losgehen zu bewegen, denn Murera und ihre Freunde schienen nicht mitbekommen zu haben, dass es bereits Zeit f\u00fcr die Milchf\u00fctterung war. Als Murera es verstand, begann sie sofort, Zongoloni zu folgen. Sie sah auch, wie die Keeper um sie herumliefen und ihre Namen riefen, um sie zusammenzutrommeln. Die anderen Babys wussten dann auch, dass F\u00fctterungszeit war, und sie gingen alle auf direktem Wege zur F\u00fctterstelle. Zongoloni hob ihre Flasche vom Boden auf und lie\u00df Jasiris Flasche f\u00fcr ihn stehen &#8211; sie wei\u00df, dass ihr nur zwei Flaschen zustehen, ganz anders als Lima Lima, die immer die Flaschen der anderen Babys pl\u00fcndern will, wenn ihre eigenen leer sind.<br \/>\nSonje badete heute sehr sch\u00f6n und genoss es offensichtlich sehr. Als sie am Ufer des Wasserlochs angekommen war, untersuchte sie es, um herauszufinden, ob irgendwelche Krokodile darin waren. Nachdem sie sicher war, dass alles in Ordnung ist, ging sie hinein, bis nur noch ihr Kopf und ihr R\u00fcssel auf der Oberfl\u00e4che zu sehen waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/510201654243-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera hat einen guten Baum gefunden<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 15. April 2016<\/strong><br \/>\nQuanza war bereit, ihren Freunden zu folgen, die sich in den Wald in Richtung des Kithasyo-Flugfelds aufgemacht hatten. Quanza wunderte sich, wo Lima Lima war, die nicht wie \u00fcblich die Herde anf\u00fchrte. Sie vertraut Lima Lima sehr, und wenn sie nicht in der N\u00e4he ist, f\u00fchlt sich Quanza nicht so wohl. Wir vermuten, dass Lima Lima ihre beste Freundin ist, weil sie zusammen aufgewachsen sind und Lima Lima ihre Geschichte versteht &#8211; wie sie ihre Familie verloren hat und eine Waise geworden ist.<br \/>\nNgasha gab den Weg vor und f\u00fchrte alle Babys zu den Quellen, wo sie frisches, sauberes Wasser saufen konnten. Sie lie\u00dfen sich Zeit und genossen das Wasser direkt aus der Quelle. Quanza nahm sich vor, nett zu den Jungs zu sein, doch sie konnten sich wieder nicht benehmen und versuchten, an ihrem Schwanz zu ziehen. Als sie Jasiris R\u00fcssel an ihrem Schwanz sp\u00fcrte, schubste sie ihn weg und lie\u00df die Jungs allein zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/510201654725-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Quanza bereit zum Aufbruch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 16. April 2016<\/strong><br \/>\nEs war heute wieder Schmetterlingstag &#8211; die kleinen Insekten folgten den Babys, wohin sie auch gingen. Als sie sich zum Schlammbad aufmachten, standen ihnen drei B\u00fcffel im Weg, und die Keeper versuchten, die B\u00fcffel durch Geschrei zu verscheuchen. In der Aufregung fand sich Murera pl\u00f6tzlich mitten zwischen den B\u00fcffeln wieder und rannte eilig ins Geb\u00fcsch. Die Keeper mussten sie erst suchen und waren schon sehr besorgt, aber Murera witterte sie und kam von allein wieder heraus, als sie selbst nach ihnen suchte.<br \/>\nDie Albino-Jungs \u00fcbernahmen heute zusammen die F\u00fchrung, wie es gute Br\u00fcder tun. Sie sind beide aus der gleichen Gegend in Amboseli gerettet worden, nur zu verschiedenen Zeiten. Sonje ging zu ihnen hin\u00fcber und bemerkte, dass sie an Ziwas Schwanz ziehen wollten. Ihr war sehr wohl bewusst, dass der schwanzbei\u00dfende Jasiri Ziwa weh tun k\u00f6nnte und schubste ihn davon, damit er Ziwa in Ruhe lassen w\u00fcrde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/510201655340-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Faraja und Jasiri auf Wanderschaft<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 17. April 2016<\/strong><br \/>\nDer Tag begann f\u00fcr die Babys fr\u00fch am Morgen, und alle Elefanten sahen froh und munter aus. Die ganze Herde brach zu den H\u00fcgeln in Richtung der Quellen auf, und alle hofften auf einen Schluck frisches Wasser, ehe sie den Spuren der wilden Elefanten folgen wollten, die sie in der Nacht besucht hatten. Die kleine Lima Lima blieb aber pl\u00f6tzlich stehen und alarmierte die Keeper und den Rest der Herde, dass sich eine Gruppe aus ein paar Elefantenbullen und ein paar B\u00fcffeln n\u00e4herte. Sie stellte die Ohren auf und rannte zu den Keepern zur\u00fcck, um sie von ihrer Entdeckung zu informieren. Die Keeper kennen Lima Limas Stimme und ihr Trompeten schon sehr gut und wussten, das etwas nicht stimmte, wenn sie so laut ruft. Sie ist ein bemerkenswert aufmerksames M\u00e4dchen und informiert die Keeper \u00fcber alles ungew\u00f6hnliche, das ihr \u00fcber den Weg l\u00e4uft. Als die Keeper genauer hinsahen, merkten sie, dass zwei gro\u00dfe Bullen n\u00e4herkamen. Murera und Sonje hielten auch an und sahen sich um, als sie Lima Lima rufen h\u00f6rten. Die wilden Elefanten folgten den Waisen dann eine Weile, ehe sie die Keeper bemerkten und wieder davongingen.<br \/>\nZur Schlammbadzeit waren alle Waisen sehr gut gelaunt und w\u00e4lzten sich im Schlamm, bevor sie zum Staubbad gingen, um sich abzutrocknen. Auch Quanza nahm ein herrliches Bad im Wasserloch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/510201655822-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Babys fressen im hohen Gras<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 18. April 2016<\/strong><br \/>\nLima Lima kam angerannt und war begeistert, ihren Lieblingskeeper Amos zu sehen, der nach ein paar Tagen Urlaub zur\u00fcckgekehrt war. Amos rief Lima Lima beim Namen, und sie kam freudestrahlend zu ihm her\u00fcber.<br \/>\nNoch vor dem Schlammbad und der Milchf\u00fctterung versammelten sich alle Babys an einem kleinen nat\u00fcrlichen Wasserloch, das sie beim Grasen gefunden hatten. Darin gab es etwas Matsch, und Ngasha begann, sich darin hinzulegen. Auch alle anderen Babys wollten sich noch dazu quetschen, denn jeder wollte etwas Schlamm aus diesem Wasserloch am K\u00f6rper haben! Quanza machte auch mit, benutzte aber ihre kr\u00e4ftigen, dicken Sto\u00dfz\u00e4hne, um einige der anderen wegzuschieben, die sich nicht mit ihr anlegen wollten; sie kann manchmal sehr heftig schubsen und hat gro\u00dfe Sto\u00dfz\u00e4hne!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/51020166353-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lima Lima freut sich, ihren Lieblingskeeper zu sehen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 19. April 2016<\/strong><br \/>\nEs war nicht sehr \u00fcberraschend zu sehen, wie Ngasha und Faraja beim Staubbad um ein paar St\u00fcckchen nat\u00fcrlichen Salzes stritten, nachdem sie ihre Milch bekommen hatten. Faraja hob ein St\u00fcck auf, und Ngasha wurde gleich neidisch. Er schnupperte an Farajas Mund, um herauszufinden, worauf dieser herumkaute. Er erkannte das zerbr\u00f6selte Salz, das nach den n\u00e4chtlichen Regenf\u00e4llen zum Vorschein gekommen war. Faraja musste die Beute in seinem Mund verteidigen und durfte den Mund nicht \u00f6ffnen, weil es Ngasha ihm sonst gestohlen h\u00e4tte. Nachdem sie so nicht weiterkamen, rangelten sie eine Weile, um festzustellen, wer von ihnen der St\u00e4rkere war. Zuerst dachten die Keeper, es w\u00e4re ein normales Kr\u00e4ftemessen, doch dann wurde es ernster. Jasiri schloss sich den beiden an und versuchte, sie zu trennen, wobei ihm dann auch Quanza half. Quanza ist sehr stolz auf ihre kr\u00e4ftigen Sto\u00dfz\u00e4hne und unterst\u00fctzte Jasiri, indem sie begann, Faraja wegzuschieben; unterdessen schubste Jasiri Ngasha in eine andere Richtung, hin zu Zongoloni und Lima Lima.<br \/>\nZufrieden brach Quanza dann zum Staubbad auf. Sie ging sehr langsam und kam an zwei Perlh\u00fchnern vorbei. Sie wollte sie aufscheuchen, doch die V\u00f6gel flogen schnell in die B\u00e4ume hinauf. Quanza konnte ihnen nur erstaunt von unten nachschauen und fragte sich, wie sie wohl auch in den Baum hinauf kommen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/51020166847-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 20. April 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen begannen ihre \u00fcblichen Wanderungen sehr fr\u00fch am Morgen, angef\u00fchrt von Zongoloni, die von Quanza unterst\u00fctzt wurde. Sie lotsten die Waisen zu den H\u00fcgeln, um dort gr\u00fcnes Gras und weiche Zweige zu finden. Jeder R\u00fcssel strich \u00fcber den Boden, um Leckereien zum Fressen aufzuheben. Murera wurde kurz von den anderen Babys getrennt.<br \/>\nMit der Zeit wurde es immer hei\u00dfer, und Murera wollte die Babys dazu animieren, zum Wasserloch zu gehen, um sich abzuk\u00fchlen. Sonje, Ziwa und Murera schlossen sich dann den j\u00fcngeren Waisen an, die sich ausgiebig im k\u00fchlen Schlamm w\u00e4lzten. Sie wurden alle sehr matschig, und es war unm\u00f6glich, sie im Wasserloch \u00fcberhaupt noch auseinanderzuhalten, da alle ihre Gesichter mit Schlamm bedeckt waren.<br \/>\nNgasha, Zongoloni und Lima Lima wollten zum gro\u00dfen Erdhaufen gehen, der f\u00fcr das Staubbad der Babys bereitliegt. Sonje und Ziwa hatten viel Spa\u00df, und die beiden wollten das Wasserloch gar nicht mehr verlassen. Ziwa tauchte seinen Kopf immer wieder im Pool unter, und Sonje musste warten, bis er fertig wurde. Auch Quanza sah sehr zufrieden aus und folgte ihren Freunden, die schon leckere Akazienfr\u00fcchte genossen &#8211; eine kleine Spezialit\u00e4t anl\u00e4sslich der Feierlichkeiten zu Sonjes Geburtstag heute!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/510201662945-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen beim Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 21. April 2016<\/strong><br \/>\nSonje rief heute Ngasha zu sich, w\u00e4hrend er graste. Ngasha lauschte interessiert, was sie ihm zu berichten hatte und antwortete mit tiefem Kollern. Die Keeper dachten erst, sie w\u00fcrde sich mit Ziwa unterhalten, doch es war Ngasha. Ziwa und Murera gefiel es gar nicht, dass Ngasha bei Sonje war. Ziwa wurde sehr w\u00fctend und eifers\u00fcchtig, weil Ngasha seinen Platz an Sonjes Seite eingenommen hatte. Er dachte, er w\u00e4re Sonje einziges Lieblingsbaby und wollte niemanden anderen in ihrer N\u00e4he zulassen. Murera half ihm dabei, Ngasha zu den anderen zur\u00fcckzuschieben. Quanza juckte es am R\u00fcssel, und sie kratzte ihn an einem Pfosten. Ngasha ging noch einmal zu Sonje und traf dort auf Zongoloni, die bereit war, ihn herauszufordern. Sie wollte auch wissen, was er schon wieder bei Ziwas Adoptivmama zu suchen hatte, und versperrte ihm den Weg zu den beiden Leitk\u00fchen Murera und Sonje.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/510201663855-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje ruft Ngasha herbei, um ihm etwas zu erz\u00e4hlen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 22. April 2016<\/strong><br \/>\nZongoloni rannte zu einer Stelle voller frischem und weichem Gras f\u00fcr die Babys. Lima Lima war auch dort, und weil sie sehr gierig ist und immer versucht, schneller als alle ihre Freunde zu fressen, brach ein Kampf zwischen Zongoloni und ihr aus. Als Lima Lima besiegt war, rannte sie zu ihrem Lieblingskeeper, der beobachtet hatte, wie sie sich um das Gras gestritten hatten, und Zongoloni konnte mit Ngasha friedlich weitergrasen. Zongoloni schien heute alle ihre Freunde nerven zu wollen, vor allem die Jungs. Ngasha wollte zu Jasiri hin\u00fcber gehen, als er sah, dass Zongoloni ihn auf dem Kieker hatte. Er verteidigte sich, bis Zongoloni sich ergab und zum Grasen zu den Umani-H\u00fcgeln ging.<br \/>\nDie Baby grasten nach all den Rangeleien und \u00dcbungen friedlich, bevor Jasiri den anderen Waisen einen Streich spielen wollte. Er tat so, als k\u00e4me aus dem Geb\u00fcsch ein seltsames Ger\u00e4usch, das ihnen unbekannt war. Jasiri versuchte, ihnen Angst einzujagen, indem er davonrannte, aber die Babys merkten gleich, dass es sich nur um ein paar wilde Elefanten handelte, die sich dem Schlammloch n\u00e4herten. Als die Keeper die wilden Elefanten, die die Waisen treffen wollten, herauskommen sahen, waren sie sehr froh und beobachteten, wie Murera sich verhalten w\u00fcrde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/510201665624-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni und Lima Lima streiten sich um leckeres Gras<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 23. April 2016<\/strong><br \/>\nDie Umani Wasserquellen sind ein echter Anziehungspunkt f\u00fcr die Babys geworden. Sie gehen oft morgens dorthin, nachdem sie aus ihren Gehegen gekommen sind und ihre Milch bekommen haben. Jasiri trank heute Morgen seine Milch aus und ging dann direkt zu den Quellen, um dort zu saufen. Ohne dass er es bemerkte, sonnte sich auf der anderen Seite ein sehr gro\u00dfes Krokodil in der aufgehenden Sonne. Auch das Krokodil hatte die Elefanten, die ein paar Meter weiter soffen, noch nicht bemerkt, doch die Keeper f\u00fchlten sich in der N\u00e4he eines so gro\u00dfen Krokodils nicht wohl. Sie riefen die Waisen und brachten sie weg, damit sie in den Wald gehen und mit dem Grasen beginnen konnten.<br \/>\nSonje tat so, als w\u00e4re sie m\u00fcde und legte sich auf den Boden, w\u00e4hrend die anderen Waisen grasten. Die Keeper vermuteten, dass sie Ziwa oder Ngasha anlocken wollte, damit sie auf ihr herumklettern w\u00fcrden, was sie auch gern taten. Ngasha verlor das Gleichgewicht und fiel herunter, wobei er mit dem Kopf am Boden anstie\u00df. Ziwa blieb auf Sonjes R\u00fccken sitzen und schuffelte seinen Hintern an ihr. Als Sonje genug gespielt hatte, brachte sie Ziwa zum Schlammloch. Sie stellte sicher, dass er genug Zeit zum baden hatte, ehe sie ihn zum Staubbad f\u00fchrte, wo sie begeistert die rote Erde \u00fcber ihre K\u00f6rper warfen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/510201671518-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jasiri an den Wasserquellen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 24. April 2016<\/strong><br \/>\nDie gierigen Babys Jasiri und Zongoloni kamen im H\u00f6chsttempo zur Milchf\u00fctterung gerannt, um zu sehen, wer zuerst da war. Heute war Zongoloni die schnellste, und die beiden tranken ihre Flaschen, w\u00e4hrend Ngasha und Faraja warteten, bis die Keeper sie f\u00fcttern kamen. Lima Lima eilte auch zu ihren Flaschen, doch der Keeper war langsamer als sie &#8211; also versuchte sie, ihre Flasche allein aufzuheben, wie sie es bei anderen gesehen hatte. Sie schaffte es und konnte sich wie Jasiri und Zongoloni allein f\u00fcttern.<br \/>\nAls die Babys mit ihren Flaschen fertig waren, brachte Sonje Ziwa zum Wasserloch und spritzte Wasser auf ihn, um ihn zum Baden zu animieren. Einige der Waisen wurden von diversen Juckreizen geplagt, und andere gingen zum Grasland, um sich dort abzutrocknen, bevor sie sich alle auf den Boden setzten und sich ausgiebig schuffelten. Zongoloni \u00e4rgerte Ziwa und stie\u00df ihn zu Boden, was Sonje gar nicht gefiel. Sie war sehr sauer auf Zongoloni und schubste sie zur Strafe ebenfalls auf den Boden. Die Keeper mussten sie bremsen und sie ermahnen, damit aufzuh\u00f6ren. Sie sp\u00fcrte, dass die Keeper nicht gl\u00fccklich \u00fcber ihr Verhalten waren und flitzte ins Geb\u00fcsch davon.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/51020167317-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni und Jasiri k\u00f6nnen ihre Flaschen selbst halten<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 25. April 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sehr friedlicher Morgen, und die Waisen waren bereit, zu den Weidegr\u00fcnden aufzubrechen und nach frischer Vegetation zu suchen. Die Keeper und Lima Lima brachten die Babys bis zum Fu\u00df des Kenze, wohin sie normalerweise l\u00e4nger brauchen. Die lange Wanderung zum Kenze war sehr gut, denn die Waisen konnten ein paar wilden Elefanten hallo sagen, die im Geb\u00fcsch grasten. Als Lima Lima die wilde Herde mit ihren kleinen Babys bemerkte, versuchte sie, ein Kalb von seiner Mutter zu entf\u00fchren. Sie wurde aber daran gehindert und die Mutter erteilte ihr eine ordentliche Lektion.<br \/>\nQuanza war heute sehr gutgelaunt und fr\u00f6hlich und rannte auf alles los, was ihr in den Weg kam. Sie trompetete laut und verjagte ein paar Paviane, an denen sie vorbeikam, als die Waisen auf dem Weg zum Schlammloch waren. Quanza und Faraja rannten um die Wette zu den Milchflaschen, wurden aber auf der Zielgeraden noch von Lima Lima \u00fcberholt, die schneller war als die beiden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/510201682227-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Quanza ist gl\u00fccklich und in Spiellaune<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 26. April 2016<\/strong><br \/>\nMan sieht selten, dass ein Elefantenbulle eine Herde anf\u00fchrt, insbesondere eine voller K\u00fche, doch heute \u00fcbernahm Jasiri die F\u00fchrung von Lima Lima und brachte seine Freunde zu den Weidegr\u00fcnden. Dort aber verweigerten die meisten K\u00fche ihm die Gefolgschaft und setzten sich von ihm ab. Sonje brachte Murera und Ziwa zu einem anderen Ort zum Grasen.<br \/>\nAls es Zeit f\u00fcr das Schlammbad und die Milchf\u00fctterung war, schlossen sich Sonje und Murera dem Rest der Gruppe wieder an, die erneut von Jasiri kommandiert wurde. Die Waisen waren alle sehr hungrig und kamen eilig zu ihrer Milch, die Zongoloni und Jasiri wie \u00fcblich allein aufhoben. Sie schienen auch einen Wettbewerb zu veranstalten, wer seine Flaschen zuerst geleert hatte. Zongoloni ist die Expertin darin, sich allein zu f\u00fcttern, sie hat das auch als allererste gelernt, und daher gewann sie knapp vor Jasiri. Quanza rannte nach der Milchf\u00fctterung zu einem Kratzpfosten, um ihren juckenden R\u00fccken zu kratzen und die Tsetse-Fliegen zu entfernen, die sie offenbar ganz sch\u00f6n nervten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/510201682853-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jasiri f\u00fchrt die Babys zu den Weidegr\u00fcnden<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 27. April 2016<\/strong><br \/>\nNgasha hatte heute so seine Probleme mit seinen Freunden, als sie am Morgen aus den Gehegen kamen. Faraja schubste ihn von unten und schob ihn zur Tr\u00e4nke. Sp\u00e4ter tat es Lima Lima ebenso, als er sich ihr n\u00e4herte. Als er in den Weidegr\u00fcnden ankam, entdeckte er einen tollen Platz, an dem er sich hinlegen und etwas schlafen konnte. Er regte sich nicht einmal, als Lima Lima vorbeikam, um zu sehen, was er da machte, und seinen Schwanz ber\u00fchrte, w\u00e4hrend er schlief. Den Keepern war schon klar, warum Ngasha so m\u00fcde war: er und Faraja hatten die ganze Nacht mit Rangeleien und Kr\u00e4ftemessen in ihrem Gehege verbracht. Er wachte erst wieder auf, als er von einer Tsetse-Fliege gebissen wurde.<br \/>\nEinige Kraniche flogen zum Wasserloch, als die Babys gerade auf dem Weg dorthin waren. Sonje und Ziwa hielten an, um ihnen zuzuschauen, bevor sie weitergingen. Die Waisen genossen dann das Schlammbad, wurden aber in ihren Aktivit\u00e4ten unterbrochen, als Sonje laut trompetete, um die V\u00f6gel zu vertreiben.<br \/>\nFaraja und Ziwa tr\u00f6teten so laut sie konnten bei dem Versuch, die Keeper vor irgendetwas zu warnen. Auch Lima Lima stimmte mit ein, und ihre Warnungen werden immer sehr ernst genommen, da sie es zu ihrer Aufgabe gemacht hat, ihre menschliche Familie vor allen wilden Tieren zu sch\u00fctzen. So auch heute, als wilde Elefanten in der N\u00e4he waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/510201683221-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha nach seinem Mittagsschlaf<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 28. April 2016<\/strong><br \/>\nJasiri scheint ein einsamer Wanderer werden zu wollen. Meistens l\u00e4uft er etwas abseits von seinen Freunden. Er scheint schon langsam unabh\u00e4ngiger werden zu wollen und l\u00e4uft als dominanter Bulle der Herde lieber allein herum. Er f\u00fchlt sich schon mehr wie ein erwachsener Bulle und will nicht mehr von den K\u00fchen herumkommandiert werden!<br \/>\nNach den Regenf\u00e4llen und mit all der neuen, frischen Vegetation wird der Kibwezi-Wald ein Paradies f\u00fcr alle Tiere. Es sieht \u00fcberall \u00fcppig und gr\u00fcn aus, und es gibt genug Futter f\u00fcr die Waisen. Quanza war im dichten Geb\u00fcsch kaum zu sehen, w\u00e4hrend sie graste; aus der Ferne konnte man nur ihren Kopf sehen, wenn sie ihre gro\u00dfen Ohren aufstellte, um ein paar Paviane zu verjagen.<br \/>\nAls die Babys am Wasserloch ankamen, wurde Ziwa von seinen Adoptivm\u00fcttern Sonje und Murera eskortiert, die ihn zwischen sich genommen hatten. Sie besch\u00fctzten ihn gut, sodass er nicht von der unberechenbaren Zongoloni heimgesucht wurde. Zongoloni ist meistens nett, doch ihre Stimmung kann sehr schnell umschlagen. W\u00e4hrend sie schlecht gelaunt ist, macht sie den anderen Babys, besonders Ziwa und Ngasha, das Leben schwer und schubst sie herum. Zu anderen Zeiten ist sie dann wieder freundlich zu jedermann.<br \/>\nEs gab heute \u00fcberall Wasser, nachdem es in der letzten Nacht heftig geregnet hatte. Die Babys brauchten sich nicht im Schlammbad zu w\u00e4lzen, weil sie \u00fcberall genug Gelegenheiten zum baden fanden. Stattdessen bespritzten sie nur ihre F\u00fc\u00dfe mit etwas Wasser und gingen dann zum Staubbad.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/510201683833-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jasiri grast allein im Geb\u00fcsch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 29. April 2016<\/strong><br \/>\nSonje wartete heute eine ganze Weile, bis Ziwa seine Flasche geleert und sich ihr angeschlossen hatte. Ziwa brauchte lange, denn er trinkt nicht so hastig wie die anderen Babys, vor allem Lima Lima und Zongoloni! Die Keeper waren auf der anderen Seite der B\u00fcsche und riefen die Babys zu sich. Sie wollten sie zu einer anderen Stelle f\u00fchren, wo es viele Pflanzen zum Grasen gab. W\u00e4hrend die Keeper die Waisen zu diesem Ort an den Chyulu-Bergen f\u00fchrten, kamen sie auf dem Weg an einer gro\u00dfen Python vorbei. Lima Lima ging direkt an ihr vorbei und bemerkte sie nicht einmal! Die Schlange schlief sehr fest, und die Keeper schauten sich nach Murera um, die hinter ihnen lief, damit sie nicht auf sie treten w\u00fcrde. Als Sonje und Quanza an ihr vorbeikamen, sah Sonje sie rechtzeitig, und die Keeper gingen einen Umweg, um die schlafende Python nicht zu st\u00f6ren. Murera entdeckte die Schlange auch von allein und ging ohne Probleme um sie herum.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/510201684229-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje wartet auf Ziwa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 30. April 2016<\/strong><br \/>\nJasiri war auf seiner Seite der B\u00fcsche sehr besch\u00e4ftigt; er suchte weiches Gr\u00fcn und leckere Bl\u00fcten, die sich nach den Regenf\u00e4llen nun langsam zeigen. Dahinter kam Murera, und sie versuchte zusammen mit Ziwa und Quanza ebenfalls, das frischeste Gras zu finden. Lima Lima spekulierte darauf, dass es an den Wegweisern am Fahrweg die dichteste Vegetation geben w\u00fcrde, und Jasiri folgte ihr.<br \/>\nAm Mittag war Faraja sehr froh, nachdem er sehr weiche Erde gefunden hatte, mit der er sich einstauben konnte. Nachdem er sich damit vergn\u00fcgt hatte, stie\u00df er auf etwas h\u00e4rtere Schichten, sodass er seine Freunde Ngasha und Zongoloni suchen ging. Er kam dabei an Lima Lima vorbei, die ihren Bauch auf dem Boden schuffelte und das Kratzen sehr genoss. Einmal sahen die Keeper, wie sie ihren Schwanz in die H\u00f6he streckte, und lachten herzlich \u00fcber ihre lustigen Posen.<br \/>\nDie Keeper riefen die Babys f\u00fcr den Heimweg zusammen, doch Quanza staubbadete noch und rollte sich auf ihrem Hintern hin und her, wie es auch Faraja tat. Es begann aber langsam zu regnen, sodass die Babys losrannten, um ihre K\u00f6pfe und gro\u00dfen Ohren unter den Regenschirmen der Keeper zu verstecken.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/510201684651-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jasiri sucht leckere Vegetation zum Fressen<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umani-springs-april-2016\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freitag, 1. April 2016 Die Elefanten juckte es am Morgen sehr. Sobald sie aus ihren Gehegen gekommen waren, brachten Sonje und Murera alle Babys zum Kratzen zur Steinwand neben dem Tor zu den Stallungen. Murera kratzte sich zuerst, gefolgt von Ziwa und allen anderen. Sie bearbeiteten ihre H\u00e4lse an der Kante der Wand, um die &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umani-springs-april-2016\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eUmani Springs April 2016\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":7762,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[40,61,1],"tags":[],"class_list":["post-7761","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-tagebuch-der-keeper","category-umani","category-news"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7761","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7761"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7761\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7763,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7761\/revisions\/7763"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7762"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7761"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7761"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7761"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}