{"id":7852,"date":"2016-06-30T15:49:19","date_gmt":"2016-06-30T14:49:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=7852"},"modified":"2016-06-30T15:49:19","modified_gmt":"2016-06-30T14:49:19","slug":"voi-mai-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-mai-2016\/","title":{"rendered":"Voi Mai 2016"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 1. Mai 2016<\/strong><br \/>\nDer Morgen begann gut f\u00fcr die Waisen. Sie kamen fr\u00f6hlich aus ihren Gehegen, tranken ihre Milch und machten sich dann \u00fcber das Kopra her. Einige kratzten sich noch kurz an den Felsen, ehe sie zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Nachdem sie drei Stunden konzentriert gegrast hatten, kamen drei unerwartete Besucher vorbei: Lesanju, Lempaute und Layoni, die seit mehr als zweieinhalb Wochen weg gewesen waren! Es gab aufgeregte Begr\u00fc\u00dfungsszenen, und Kenia und Ndii f\u00fchlten sich \u00fcbergangen, als Lempaute einfach die F\u00fchrung \u00fcber die Gruppe \u00fcbernahm, nachdem die Begr\u00fc\u00dfungen beendet waren. Embu hing heute sehr an Lempaute und folgte ihr beim Grasen \u00fcberall hin. Die Waisen tranken ihre Milch und soffen Wasser am mittleren Wasserloch, gefolgt von den drei Ex-Waisen, und danach grasten sie in der Gegend um das Schlammbad herum weiter. Lesanju, Lempaute und Layoni verlie\u00dfen die abh\u00e4ngigen Waisen um 15:20 Uhr wieder und machten sich zum Voi-Fluss auf. Einige waren sehr erleichtert, und Lentili und Ishaq-B \u00fcbernahmen die F\u00fchrung, nachdem ihre \u00e4lteren Artgenossen wieder aufgebrochen waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/61320168514-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Embu folgt Lempaute<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 2. Mai 2016<\/strong><br \/>\nAn einem sch\u00f6nen Morgen kamen die Waisen gutgelaunt aus ihren Gehegen. W\u00e4hrend die abh\u00e4ngigen Waisen ihr Kopra fra\u00dfen, machten sich zwei Paviane daran, den Elefanten das leckere Futter zu stehlen. Mashariki und Embu bildeten ein perfektes Team. Sie bewachten abwechselnd die anderen Waisen und versperrten den Pavianen vollst\u00e4ndig den Weg zum Kopra. Sie taten so, als w\u00fcrden sie Wasser aus der Tr\u00e4nke saufen, doch in Wirklichkeit beobachteten sie jede Bewegung der Affen und waren stets bereit, ihnen nachzujagen.<br \/>\nEs wurde viel gegrast, als die Waisen den Mazinga-Berg hinaufgingen. Sie hielten sich inmitten einer gro\u00dfen Impala-Herde auf und grasten eine Stunde lang friedlich mit ihnen zusammen. Dann gingen die Impalas zum Wasserloch der Waisen hinunter. Die Waisen genossen den Vormittag oben auf dem Berg und kamen am Nachmittag ebenfalls zum Wasserloch herunter. Die Impalas trafen sie aber nicht noch einmal, da diese bereits weitergezogen waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/61320168951-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen grasen mit den Impalas<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 3. Mai 2016<\/strong><br \/>\nEs gab heute gro\u00dfe Aufregung um die Gruppe mit Zebra Ngulia, Kore, Tawi und Jamuhuri, dem Babyb\u00fcffel. Ein Keeper brachte sie zur s\u00fcdlichen Seite des Mazinga-Bergs, wo sie gerne grasen, wenn sie von den Stallungen weg sind. Sie verbrachten dort eine sch\u00f6ne halbe Stunde, nachdem die Waisen in den Busch aufgebrochen waren, aber nach einer Weile bemerkte Ngulia einen Pavian, der den Berg herunterkam. Sie wurde nerv\u00f6s und beobachtete ihn mit einem Auge, um herauszufinden, was er im Schilde f\u00fchrte. Dann rannte sie mit aufgestellten Ohren in Richtung der Stallungen zur\u00fcck, mit Jamuhuri, Kore und Tawi im Schlepptau, und der Keeper blieb zur\u00fcck. Jamuhuri rannte so schnell er konnte, um mit seiner Adoptivmama mitzuhalten, und pl\u00f6tzlich gab es einen lauten Knall &#8211; er war in den Elektrozaun gerannt, der die K\u00fcche der Keeper und den Raum, in dem die Milch der Waisen gemischt wird, umgibt! Der Zaun brach zusammen wie ein leerer Sack, aber gl\u00fccklicherweise war am Morgen der Strom abgeschaltet worden. Jamuhuri schrie vor Schreck laut auf, und seine Freundin Tawi kam gleich hinzu, um ihn zu tr\u00f6sten. Ngulia, die am schnellsten gelaufen war, hatte gar nicht mitbekommen, was ihrem geliebten Baby passiert war. Tawi gab sich viel M\u00fche, Jamuhuri zu tr\u00f6sten und sicherzustellen, dass es ihm gut ging. Zum Gl\u00fcck wurde er nicht verletzt, und er wird sich von dem Schreck wieder erholen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/61320168148-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngulia und ihre Adoptivbabys beim Grasen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 4. Mai 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Morgen, und die Waisen kamen heraus und rannten zu ihren leckeren Milchflaschen. Nach der Milchf\u00fctterung bekamen Kenia und Ndii die Gelegenheit, in Ruhe ihr Kopra zu genie\u00dfen, denn die anderen Waisen hielten aus Respekt vor ihrem Alter etwas Abstand und machten sich \u00fcber ein paar andere H\u00e4ufchen her, die ihnen zur Verf\u00fcgung standen. Kenia und Ndii schienen froh zu sein, dass Lesanjus Gruppe heute nicht auftauchte und ihnen die F\u00fchrung streitig machte.<br \/>\nDie Waisen gingen dann Naipoki und Kihari hinterher zu den Weidegr\u00fcnden. Im Busch konnte man Kenia dicht bei ihrem Adoptivbaby Araba grasen sehen, w\u00e4hrend Ndii sich um Mudanda k\u00fcmmerte. Arruba und Suswa, die immer zusammen sind, hatten heute noch Embu und Mashariki eingeladen, ihnen Gesellschaft zu leisten. Die Waisen besuchten dann das Schlammloch erst eine Stunde nachdem sie ihre Milch schon im Busch bekommen hatten. Sie hatten es offenbar nicht eilig und genossen lieber das leckere Gr\u00fcn.<br \/>\nLesanju, Lempaute und Layoni kamen gegen 18:30 zu den Stallungen, als die Waisen bereits in ihren Gehegen waren. Sie blieben ungef\u00e4hr zwei Stunden an den Stallungen, ehe sie wieder in den Park davongingen. Vorher soffen sie aber noch genug frisches Wasser aus der Tr\u00e4nke und fra\u00dfen ein paar Kopra-Reste.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/613201681823-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndii und Kenia bei ihrem privaten Kopra-Fr\u00fchst\u00fcck<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 5. Mai 2016<\/strong><br \/>\nDer Morgen war wunderbar. Die Waisen kamen aus ihren Gehegen und versammelten sich zur Milchf\u00fctterung. Danach gab es ein paar Versteckspiele an den Stallungen, ehe sie aufbrachen. Heute regnete es ab und zu ein wenig, und die Waisen genossen es, feuchtes Gras und Zweige zu fressen. Die Milch wurde ihnen dorthin gebracht, wo sie gerade grasten, westlich der Stallungen, und wegen des feuchten Wetters gingen sie gar nicht zum Wasserloch. Der Abend kam schnell heran, und Rorogoi wurde zur\u00fcckgelassen, als die anderen Waisen zu den Stallungen aufbrachen. Sie bemerkte es erst, als sie schon relativ weit entfernt waren, und trottete ihnen hinterher, fast im Laufschritt, um sie einzuholen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/613201682122-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ishaq-B grast drau\u00dfen im Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 6. Mai 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen genossen am Morgen ihre Milch und das Kopra. Kihari verteidigte ihren Kopra-Haufen und weigerte sich, ihn mit ihren Freunden zu teilen. Sie drohte gelegentlich den anderen Waisen, die sich ihr und ihrem Kopra n\u00e4herten, und konnte sich so ganz allein dar\u00fcber hermachen. Nachdem Mbirikani gut gefressen hatte, kratzte sie sich an einem Felsen in der N\u00e4he der Tr\u00e4nke und wurde beinahe von den anderen vergessen, als diese zu den Weidegr\u00fcnden losmarschierten.<br \/>\nNachdem die Waisen vier Stunden lang friedlich gegrast hatten, schloss sich ihnen gegen 10 Uhr ein freundlicher wilder Bulle an. Er schien sich zwischen den 19 Waisenelefanten sehr wohl zu f\u00fchlen. Nelion und Mbirikani folgten ihm ein St\u00fcck, als er wieder in den Park hinein ging. Die beiden kamen aber zur\u00fcckgerannt, als ihre Freunde zum mittleren Wasserloch aufbrachen, wo sie viel Spa\u00df beim Baden hatten. Die Waisen grasten den Rest des Tages in der N\u00e4he des Wasserlochs, und Mashariki genoss es, die Waisen am Abend zu den Stallungen zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/613201682727-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Panda und die anderen saufen an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 7. Mai 2016<\/strong><br \/>\nDer Morgen war perfekt, und die Waisen konzentrierten sich auf ihre Milch und das Kopra. Kenia kratzte sich dann an einem Felsen auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen, und Ishaq-B kam dazu, weil sie auch ein Auge auf die Stelle zum Kratzen geworfen hatte. Bevor sie aber damit anfangen konnte, f\u00fchrte Kenia die Waisen hinaus in den Park, und Ishaq-B kam gar nicht mehr zum Kratzen. Die Waisen grasten friedlich auf der flachen Seite des Mazinga-Bergs und besuchten mittags das Wasserloch. Hier tranken sie nur ihre Milch und soffen Wasser, bevor sie zur Ostseite des Bergs weiterliefen, um dort den Rest des Tages zu grasen. Arruba und Suswa nahmen die kleine Araba mit zu ihrem privaten Pl\u00e4tzchen hinter einem gro\u00dfen Felsen, um abseits der anderen Waisen zu grasen. Eine Gruppe von mehr als zehn Strau\u00dfen n\u00e4herte sich den Waisen, doch diese ignorierten sie, sodass sie in Ruhe weitergrasen konnten. Der Frieden war aber von kurzer Dauer, denn Ndoria konnte sich nicht zur\u00fcckhalten und verscheuchte sie doch noch von der Elefantenherde. Der Rest des Tages verlief dann ganz nach Plan.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/613201683144-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kenia kratzt sich und Ishaq-B wartet<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 8. Mai 2016<\/strong><br \/>\nEs war wieder ein wunderbarer Morgen, als die Elefanten aus ihren Gehegen kamen, um ihre Milch zu genie\u00dfen. Sie fra\u00dfen Kopra, als Kenia Ishaq-B gegen die Felsen schubste. Sie wollte sie vom Futter vertreiben, um alles f\u00fcr sich allein zu haben. Es gab dann ein paar Spiele an den Stallungen, und Panda sicherte sich einen Platz zum kratzen an dem gleichen Felsen, nachdem sie zusammen mit Bada Kopra gefressen hatte. Schlie\u00dflich brachen sie alle unter der F\u00fchrung von Lentili zu den Weidegr\u00fcnden auf.<br \/>\nDas Grasen verlief ruhig, bis um 10:45 Uhr ein gro\u00dfer B\u00fcffelbulle ankam, um sich den Waisen anzuschlie\u00dfen. Mbirikani ging auf ihn zu, um ihm den Weg abzuschneiden, und dann kam Naipoki hinzu und vertrieb den B\u00fcffel von den Elefanten. Das war der Beginn ihres Wegs zum mittleren Wasserloch, wo sie dann viel Spa\u00df bei den Spielen im Schlammbad hatten. Den Rest des Tages grasten die Waisen in der N\u00e4he des Wasserlochs.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/613201683547-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Panda kratzt sich gen\u00fcsslich den Hals<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 9. Mai 2016<\/strong><br \/>\nKihari positionierte sich heute Morgen an dem Felsen neben dem Wasserloch und kratzte sich. Naipoki wartete geduldig, bis Kihari fertig war und sie an die Reihe kam. Mashariki stand auch an, aber es dauerte ihr zu lange, und so suchte sie sich einen anderen Felsen. Schlie\u00dflich brachen alle Waisen in den Busch auf. Dort angekommen suchte sich Tundani seinen eigenen Platz, um abseits der anderen zu grasen. Er steckte sich jede Menge Gras in den Mund und beobachtete seine Freunde sehr genau. Zwei Stunden sp\u00e4ter begr\u00fc\u00dften die Elefanten zwei Giraffen, die sich ihnen n\u00e4herten und sie neugierig beobachteten. Nach ein paar Minuten kamen f\u00fcnf wilde Zebras dazu und schauten ihnen auch beim Grasen zu. Keiner der Waisen versuchte, sie zu verjagen, da sie die anderen Tiere offenbar als Vertreter befreundeter Arten ansahen.<br \/>\nDie Waisen bekamen ihre Milch n\u00f6rdlich der Stallungen, wo sie gerade grasten, da es ihnen zu kalt war, um zum Wasserloch zu gehen. Auf dem Weg zur\u00fcck zu den Stallungen am Abend huschte unser Ex-Waisen-Kudu Chia mit ihren drei Babys vorbei. Die Kleinen sind alle wildgeboren und daher viel sch\u00fcchterner als ihre Mutter, die vor ein paar Jahren bei uns aufgezogen wurde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/613201684220-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen versammeln sich an der Tr\u00e4nke<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 10. Mai 2016<\/strong><br \/>\nWie \u00fcblich tranken die Waisen am Morgen ihre Milch, bevor sie schnell zum Kopra \u00fcbergingen. Nelion, Araba und Ndoria waren ungeduldig, weil sie anfangen wollten zu grasen, und begannen dann schon einmal an den Stallungen damit. Bald schlossen sich ihnen die anderen Waisen an, und sie brachen alle zu den Weidegr\u00fcnden auf.<br \/>\nHeute f\u00fchrte Ngulia ihre kleine Herde, bestehend aus Jamuhuri, dem Babyb\u00fcffel, Kore und Tawi, den Babyelands, hinter den Elefantenwaisen in den Park hinaus. Sie folgten ihnen eine Weile, bevor Ngulia umkehrte und zu den Stallungen zur\u00fcckrannte. Jamuhuri, Kore und Tawi machten auch kehrt und folgten ihr zur\u00fcck, gaben aber acht, nicht zu schnell zu rennen, damit ihnen nicht wieder so ein Unfall wie vor ein paar Tagen passierte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/613201684715-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Nelion grast fr\u00fch am Morgen nahe der Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 11. Mai 2016<\/strong><br \/>\nDer Morgen verlief ruhig, und die Waisen konzentrierten sich auf ihre Milch und das Kopra, bevor sie zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Sie grasten sch\u00f6n und brachen mittags zum mittleren Wasserloch auf. Da es recht k\u00fchl war, nahmen sie nur ein kurzes Bad. Danach grasten sie wieder weiter, doch Tundani bekam dabei gro\u00dfen \u00c4rger. Zuerst kam Nelion zu ihm und forderte ihn zu einem Kampf heraus, doch Tundani wollte nicht und zog sich zur\u00fcck. Nelion lie\u00df nicht locker, bis es keinen Ausweg mehr f\u00fcr Tundani gab. Er f\u00fcgte sich in sein Schicksal und rangelte eine Weile mit ihm, obwohl er das wirklich hasst. Nach einer Weile legte er sich hin, um den Kampf zu beenden, doch das war ein Fehler. Panda und Bada nutzten das aus und attackierten ihn von beiden Seiten. Ishaq-B kam dann als Friedensstifterin dazu, sodass Tundani wieder aufstehen konnte. Er wollte sich nicht r\u00e4chen, aber hielt Badas R\u00fcssel fest, als ob er ihn fragen wollte, warum es alle auf ihn abgesehen hatten.<br \/>\nLesanju, Lempaute, Dabassa, Sinya, Layoni, Kivuko und Mzima, die sich vor kurzem von Emilys Herde losgesagt haben, grasten heute s\u00fcdlich der Stallungen. Sie kamen aber nicht zu uns hinauf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/61320168567-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen genie\u00dfen ihr Kopra<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 12. Mai 2016<\/strong><br \/>\nKenia schien heute guter Laune zu sein, nachdem sie bemerkt hatte, dass Lesanjus Gruppe nicht in der N\u00e4he war. Sie gestattete ihrer Herde ein paar Spiele an den Stallungen, ehe sie zum Grasen aufbrachen. Sp\u00e4ter besuchten sie das mittlere Wasserloch, wo Ndii, Embu, Mudanda und Ndoria ihren Spa\u00df hatten, bevor sie sich wieder ihren Freunden anschlossen, um mit ihnen zusammen den Rest des Tages zu grasen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/61320169512-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kenia folgt ihrem Adoptivbaby Araba<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 13. Mai 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Start in den Tag, und die Waisen genossen einige Spiele an den Stallungen, nachdem sie gefr\u00fchst\u00fcckt hatten. Sie brachen zu den Weidegr\u00fcnden auf, und Rorogoi scheuchte sie weit den Mazinga-Berg hinauf, wo sie die sehr frische Vegetation genossen, von der zuvor noch niemand gefressen hatte. Sie hatten es nicht eilig, den Berg wieder herunterzukommen.<br \/>\nBada versucht als einer der drei Jungs der Herde immer wieder, seine Position in der Gruppe zu festigen. Er wollte heute Suswa herausfordern, als sie auf dem Berg grasten. Sie ignorierte aber seine Versuche, da sie es f\u00fcr zu gef\u00e4hrlich hielt, zwischen all den Felsen auf dem Berg zu rangeln.<br \/>\nDie Waisen kamen sp\u00e4ter am Nachmittag wieder herunter und bekamen ihre Milch am Fu\u00df des Bergs, ehe sie f\u00fcr den Rest des Tages weitergrasten und am Abend zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/613201691019-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bada (rechts) versucht, Suswa herauszufordern<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 14. Mai 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen war es sch\u00f6n warm, als die Waisen aus ihren Gehegen gerannt kamen. Sie tranken ihre Mich und fra\u00dfen danach das Kopra, das ihre treusorgenden Keeper f\u00fcr sie bereitgelegt hatten. Es wurde heute nicht weiter gespielt, da die Waisen bei diesem sch\u00f6nen Wetter so schnell wie m\u00f6glich mit Grasen beginnen wollten. Panda, die noch aus der Tr\u00e4nke an den Stallungen soff, verpasste den Aufbruch und wurde zur\u00fcckgelassen. Sie kam hinter ihnen hergerannt und trompetete laut protestierend.<br \/>\nDas Grasen verlief gut, und die Waisen gingen zum Wasserloch, um dort zu saufen. Sie nahmen aber kein Bad, obwohl es eigentlich ein sch\u00f6ner Tag war. Es war ihnen aber wohl immer noch zu kalt. Danach grasten sie am Fu\u00df des Mazinga-Bergs, ehe sie am fr\u00fchen Abend zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/613201691515-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Panda s\u00e4uft und verpasst den Anschluss<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 15. Mai 2016<\/strong><br \/>\nNachdem die Waisen am Morgen ihre Milch getrunken hatten, grasten sie s\u00fcdlich der Stallungen, auf halbem Weg den Berg hinauf. Sp\u00e4ter kamen sie f\u00fcr ihre Mittagsmilch zu den Stallungen zur\u00fcck, da dies die n\u00e4heste F\u00fctterstelle war. Lempaute war gerade da, doch sie war ohne die anderen Mitglieder aus Lesanjus Herde gekommen. Sie kratzte sich an den Felsen, nachdem sie Wasser aus der Tr\u00e4nke gesoffen hatte. Kenia ging direkt zu dem selben Felsen, um sich selbst spektakul\u00e4r zu kratzen und Lempautes Vorstellung in den Schatten zu stellen. Tundani kletterte in die Tr\u00e4nke, als ob sie eine f\u00fcr ihn vorbereitete Badewanne w\u00e4re. Die Waisen kehrten dann zum Grasen wieder an die gleiche Stelle wie am Vormittag zur\u00fcck. Kenia war nicht gerade begeistert davon, dass Lempaute sie begleitete. Zwei Stunden sp\u00e4ter, gegen 13 Uhr, brach Lempaute aber wieder auf und ging weiter nach S\u00fcden, wo, wie wir vermuteten, Lesanju und die anderen grasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/613201691921-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndii entspannt sich unter einem Baum<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 16. Mai 2016<\/strong><br \/>\nDer Morgen begann damit, dass die Waisen zur Milchf\u00fctterung herauskamen und sich dann an der Tr\u00e4nke versammelten, um Wasser zu saufen. Danach gingen sie zum Kopra \u00fcber. Bada und Nelion blieben dicht beieinander; diese beiden sind gute Freunde, aber Tundani, den dritten Bullen der Herde, \u00e4rgern sie manchmal ohne ersichtlichen Grund.<br \/>\nAls sie in den Weidegr\u00fcnden angekommen waren, konnten wir Lesanjus und Emilys Herde n\u00f6rdlich der Stallungen zusammen mit einer jungen wilden Elefantenkuh beim Grasen sehen. Die Kuh schien die F\u00fchrung \u00fcber die Ex-Waisen-Gruppen \u00fcbernommen zu haben. Lesanju tr\u00e4umt auch davon, Leitkuh zu werden und versucht manchmal, die Herde zu \u00fcbernehmen und sie anzuf\u00fchren.<br \/>\nDer Rest des Tages verlief wie am Sch\u00fcrchen, doch die Waisen trafen nicht mit den Ex-Waisen zusammen, da sie zu weit entfernt waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/613201692810-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bada s\u00e4uft Wasser aus der Tr\u00e4nke der Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 17. Mai 2016<\/strong><br \/>\nDer Tag war sonnig und wunderbar hell; die Waisen folgten ihrem \u00fcblichen Tagesablauf und begannen p\u00fcnktlich zu grasen. Nelion und Bada haben sich weiter angefreundet, und Bada wird langsam unabh\u00e4ngiger von den K\u00fchen, die immer ein wachsames Auge auf ihn hatten. Er f\u00fchlt sich jetzt mehr wie ein gro\u00dfer Junge, und zusammen mit Nelion \u00e4rgert er h\u00e4ufig Tundani. Ihre enge Freundschaft war auch beim nachmitt\u00e4glichen Grasen zu sehen, bevor die Waisen am Abend wieder zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/61320169320-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen saufen im Busch Wasser aus den Tonnen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 18. Mai 2016<\/strong><br \/>\nAm Morgen verlief alles sehr geordnet; die Waisen kamen in einer fast perfekten Reihe aus ihren Gehegen zu ihrer Milch gelaufen. Es gab nur wenige Spiele, und ein paar Paviane, die vom Mazinga-Berg herunterkamen, wurden verjagt. Bald brachen die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden auf und gingen zur S\u00fcdseite der Stallungen, wo sie den Gro\u00dfteil des Tages grasten. Zur Mittagsf\u00fctterung kamen sie zu den Stallungen zur\u00fcck, wo sie von Schulkindern aus einer lokalen Gemeinde besucht wurden. Nachdem sie ihre Milch getrunken und Wasser gesoffen hatten, eilten Lesanju, Sinya, Lempaute und Dabassa heran. Naipoki ging Lesanju begr\u00fc\u00dfen, und sie umschlangen ihre R\u00fcssel. Mudanda mischte sich unter Lesanjus Gruppe, w\u00e4hrend Sinya versuchte, Kenia zu tr\u00f6sten, die schlecht gelaunt war. Die zwei Herden brachen dann gemeinsam wieder auf, und Lesanjus Gruppe ging direkt in Richtung des Voi-Flusses, um dort weiter zu grasen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/613201693628-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Arruba grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 19. Mai 2016<\/strong><br \/>\nKaum waren die Waisenelefanten am Morgen von den Stallungen aufgebrochen, tauchten um 7:10 Uhr Lesanju, Lempaute, Sinya, Taveta und Layoni auf. Sie kamen an der Tr\u00e4nke der Stallungen zusammen und soffen Wasser. Dann fra\u00dfen sie etwas leckeres Kopra, ehe sie Kenias Herde in den Busch hinaus folgten. Mzima und Kivuko waren vermutlich bei Emilys Herde geblieben. Wasessa und Rombo, die sich vor ein paar Monaten einer wilden Herde angeschlossen hatten, wurden seitdem nicht in der Gegend gesehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/613201694223-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lesanju, Lempaute und Dabassa schauen vorbei<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 20. Mai 2016<\/strong><br \/>\nDie Elefanten grasten heute in P\u00e4rchen. Araba tat sich mit Panda zusammen, Suswa mit ihrer langj\u00e4hrigen Freundin Arruba und Naipoki mit Mudanda. Ndoria spielte im Staub, warf gro\u00dfe Erdhaufen in die H\u00f6he und st\u00f6rte sich nicht daran, dass ihr niemand zusah. Die Milch wurde den Waisen zur Nordseite der Stallungen gebracht, und sie gingen erst um 15 Uhr zum Wasserloch, als es langsam w\u00e4rmer wurde. Auf dem Weg dorthin griff Nelion mit seinem R\u00fcssel nach Ishaq-B. Sie erschrak und floh vor ihm, sodass Nelion aufgab, sie zum Spielen zu \u00fcberreden, und stattdessen baden ging. W\u00e4hrend des Schlammbads spielte Panda toll im Matsch, und Ndii und Mbirikani sprangen im Wasser herum. Nach dem Bad kratzten sich Mashariki, Arruba und Tundani an einem dicken Baumstamm.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/613201695637-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Araba und Panda (links), Suswa und Arruba (rechts)<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 21. Mai 2016<\/strong><br \/>\nHeute wanderten die Waisen zur S\u00fcdseite der Stallungen, wo sie den gr\u00f6\u00dften Teil des Tages grasten. F\u00fcr ihre Milch kehrten sie zu den Stallungen zur\u00fcck. Sie soffen dort auch Wasser und trafen erneut auf eine Gruppe Schulkinder. Nachdem sie ihre Flaschen geleert hatten, kam Emilys Herde an. Aus Lesanjus Herde waren nur Kivuko und Mzima dabei, doch niemand von den anderen. Die Schulkinder waren beeindruckt, wie ruhig und freundlich Elefanten sein k\u00f6nnen und hatten viel Spa\u00df dabei, sie an der Tr\u00e4nke zu beobachten. Emily begann dann zu spielen und setzte sich auf einen Felsen, auf dem sie sich kratzte. Nach einer Weile marschierte sie los und ging ihrer Ex-Waisen-Herde hinterher, die bereits aufgebrochen war. Mzima schloss sich am Nachmittag kurz Kenias Herde beim Grasen an, bevor auch er 20 Minuten sp\u00e4ter Emilys Gruppe folgte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/613201610541-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Siria kommt an den Stallungen vorbei<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 22. Mai 2016<\/strong><br \/>\nEs war wieder ein wunderbarer Morgen, und die Waisen kamen aus ihren Gehegen und freuten sich auf den Tag im Busch. Lentili f\u00fchrte die abh\u00e4ngigen Waisen an. Sie grasten s\u00fcdlich der Stallungen und kamen zur Mittagsmilch und um frisches Wasser zu trinken zu den Stallungen zur\u00fcck. Wieder war eine Gruppe Schulkinder zu Besuch, die am Zaun standen und durch ihn hindurch die Elefanten beobachteten und ber\u00fchrten &#8211; etwas, was sie noch nie zuvor in ihrem Leben getan hatten.<br \/>\nDie Waisen gingen dann zum mittleren Wasserloch, wo sie begeistert im Matsch spielten und hinterher ein Staubbad nahmen. Die kleine Araba genoss es sehr, sich im Staub herumzurollen, w\u00e4hrend Mbirikani mit Naipoki und Mudanda spielte. Den Rest des Tages blieben die Waisen dann zum Grasen in der N\u00e4he des Wasserlochs.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/61420162146-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndii s\u00e4uft Wasser an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 23. Mai 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen starteten mit den \u00fcblichen F\u00fctterungen in den Tag und spielten dann wunderbar Verstecken auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen, bevor sie zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Sie grasten den ganzen Tag ordentlich aufgereiht. Rorogoi versuchte, die Herde zu ihrer Lieblingsstelle westlich der Stallungen zu lotsen, doch der Vorschlag wurde von den anderen Waisen abgelehnt, da es langsam Zeit war, zum Wasserloch zu gehen. Die Waisen hatten viel Spa\u00df beim Baden, nachdem sie ihre Milch geleert hatten, und grasten danach den Nachmittag \u00fcber am Mazinga-Berg.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/614201623118-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Arruba frisst mit den anderen Kopra<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 24. Mai 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner, sonniger Morgen, und die Waisen spielten nach dem Fr\u00fchst\u00fcck an den Stallungen.<br \/>\nAm Nachmittag besuchte Lesanjus Herde die Stallungen, wobei die Jungs die Herde anf\u00fchrten. Zuerst kam Taveta, gefolgt von Layoni, dann erst Lesanju, Lempaute, Sinya und Dabassa. Es gab eine gro\u00dfe Ansammlung von Waisen und Ex-Waisen, und die Schulkinder staunten. Lesanju und Lempaute dr\u00e4ngelten sich in die Mitte der Waisen, um zu demonstrieren, dass sie die Chefs sind, was Kenia gar nicht gefiel. Panda ging dicht an den Elektrozaun heran, um die Sch\u00fcler zu begr\u00fc\u00dfen und sich von ihnen ber\u00fchren zu lassen. Naipoki und Bada kratzten sich unterdessen an den Felsen und wechselten sich dabei mit Ndii und Nelion ab. Lesanjus Herde folgte dann den Waisen in den Park, schlug aber nach ein paar Minuten den Weg zur Wasser-Pipeline ein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/614201624218-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Taveta kommt an den Stallungen an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 25. Mai 2016<\/strong><br \/>\nEs war wieder ein wunderbarer Morgen, und die Sonne k\u00fcndigte einen hei\u00dfen Tag an. Die Waisen kamen fr\u00fch aus den Gehegen und wollten beim ersten Tageslicht im Busch sein. Dort begannen sie umgehend mit Grasen, ohne dass viel gespielt wurde; sie wussten ihre Kr\u00e4fte einzuteilen f\u00fcr den hei\u00dfen Tag, der ihnen bevorstehen w\u00fcrde. Zum Wasserloch gingen sie in F\u00fcnfergruppen: zuerst Rorogoi, Araba, Bada, Mudanda und Ndoria, dicht gefolgt von der n\u00e4chsten Gruppe. Ndii, Mbirikani und Tundani hatten einen Wettkampf im Wasser, doch Tundani schlich sich davon, als es ihm zu verbissen wurde. Ndii und Mbirikani wunderten sich, dass sie pl\u00f6tzlich die einzigen Teilnehmer waren, nachdem sie bemerkt hatten, dass ihr Mitstreiter Tundani aufgegeben hatte. Nach dem Bad standen Ndii und Kihari an verschiedenen Seiten eines Baumes und kratzten sich an dessen dickem Stamm, bevor sie sich den anderen Waisen zum nachmitt\u00e4glichen Grasen wieder anschlossen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/61420162505-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndoria im Wasser<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 26. Mai 2016<\/strong><br \/>\nHeute gingen die Waisen unter der F\u00fchrung von Ishaq-B und Naipoki zur Westseite der Stallungen. Hier grasten sie und spielten nur wenig, bevor sie mittags zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten, um noch einmal Schulkinder zu treffen. Lesanjus Herde kam um 10:50 Uhr an den Stallungen an &#8211; perfektes Timing, denn Kenias Gruppe kam zehn Minuten darauf. Die Schulkinder waren sehr aufgeregt und machten viel Krach. Das st\u00f6rte Embu, die wild herumjagte, bis die Keeper und die Lehrer die Kinder etwas beruhigten.<br \/>\nWir erhielten heute einen Anruf von den KWS-Wildh\u00fctern in der N\u00e4he der Mackinnon Road, die von einem Waisenb\u00fcffel berichteten. Die Wildh\u00fcter hatten das Baby, das von den Rangern des Taita Schutzgebiets gerettet worden war, in Empfang genommen und es zur Mackinnon-Station mitgenommen, von wo aus es dann abgeholt und zu den Stallungen gebracht wurde. Es war ein M\u00e4dchen, das vermutlich schon mehrere Tage von seiner Mutter getrennt gewesen war, denn sie war sehr schwach. Nachdem sie etwas Milch bekommen hatte, konnte sie aufstehen und schien ihre Kr\u00e4fte wiederzufinden, was ein gutes Zeichen war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/614201625655-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kihari grast auf dem Berg<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 27. Mai 2016<\/strong><br \/>\nNelion wollte heute seine \u00dcberlegenheit zeigen und ging zu Tundani, um ihn von einem Felsen wegzuschubsen, an dem er sich gerade kratzte. Tundani ging friedlich davon und beachtete den gemeinen Nelion gar nicht.<br \/>\nHeute hatte Lesanju offenbar ein wenig verschlafen, denn ihre Gruppe kam erst um 7:20 Uhr an den Stallungen an &#8211; 20 Minuten nachdem Kenias Herde aufgebrochen war. Also soffen die Ex-Waisen nur Wasser an der Tr\u00e4nke und fra\u00dfen von einer Akazie, ehe sie sich eine Stunde sp\u00e4ter wieder auf den Weg machten. Lesanju und Lempaute folgten Kenias Herde und trafen sie am Wasserloch. Es wurde ein verspieltes Bad, bei dem Mashariki auf Lesanju lag, w\u00e4hrend Rorogoi auf Pandas R\u00fccken herumkletterte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/61420163618-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Nelion will Tundani wegschubsen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 28. Mai 2016<\/strong><br \/>\nNachdem die Waisen heute vier Stunden lang ungest\u00f6rt gegrast hatten, kam eine wilde Elefantenherde an ihnen vorbei. Kenia schloss sich ihr kurz an und \u00fcberredete eine der wilden K\u00fche, mit zu den Waisen zu kommen und sie zu begr\u00fc\u00dfen. Die wilde Kuh schaute kurz bei ihnen vorbei, bevor sie ihrer Herde hinterherging, die schon wieder ein St\u00fcck weg war.<br \/>\nSp\u00e4ter am Nachmittag besuchten Lesanju, Lempaute, Sinya, Mzima und Kivuko die Stallungen. Sie soffen frisches Wasser aus der Tr\u00e4nke und badeten im Wasserloch. Sie blieben \u00fcber eine Stunde an den Stallungen und kratzten sich an den B\u00e4umen, ehe sie zum Grasen wieder in den Hauptteil des Parks zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/614201631840-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen stellen sich bei der Kopraf\u00fctterung an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 29. Mai 2016<\/strong><br \/>\nKenia \u00fcbernahm heute wieder die F\u00fchrung und ging mit den Waisen zum Grasen, als Lesanjus Herde noch nicht aufgetaucht war. Die abh\u00e4ngigen Waisen genossen das Gr\u00fcn am Fu\u00df des Mazinga-Bergs, ehe sie zum mittleren Wasserloch aufbrachen und dort viel Spa\u00df im Schlamm hatten.<br \/>\nLesanju, Sinya, Lempaute, Kivuko und Layoni kamen kurz nach 13 Uhr zu den Stallungen. Kurz darauf kam eine kleine wilde Elefantenherde mit zwei K\u00fchen und zwei K\u00e4lbern dazu. Lesanju zeigte kein besonderes Interesse daran, sie zu begr\u00fc\u00dfen und blieb unter ihrem Baum stehen. Nachdem die wilden Elefanten Wasser gesoffen hatten und wieder aufgebrochen waren, gingen Layoni und Kivuko zur Tr\u00e4nke und sahen nach, ob sie geleert worden war. Sie waren erleichtert zu sehen, dass sie noch immer halbvoll war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/614201632140-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Eine kleine wilde Herde an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 30. Mai 2016<\/strong><br \/>\nGenau wie gestern f\u00fchrte auch heute Kenia die abh\u00e4ngigen Waisen zu den Weidegr\u00fcnden. Als sie am Fu\u00df des Berges angekommen waren, begannen Nelion und Rorogoi, hinauf zu gehen, und sie grasten den gr\u00f6\u00dften Teil des Tages auf halber H\u00f6he auf dem Berg. Sie fra\u00dfen frisches, gr\u00fcnes Gras, und Embu brachte sp\u00e4ter die erste Gruppe zum mittleren Wasserloch hinunter. Nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, war es sehr bew\u00f6lkt und zu kalt, als dass die Waisen viel im Wasser spielen wollten.<br \/>\nDas vor ein paar Tagen angekommene B\u00fcffelbaby war heute noch immer sehr schwach und fra\u00df nicht besonders gut. Im Laufe des Tages verschlechterte sich ihr Zustand weiter, und trotz medizinischer Rund-um-die-Uhr-Versorgung starb sie leider am Abend.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/61420163488-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Panda genie\u00dft das Futter<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 31. Mai 2016<\/strong><br \/>\nDer Morgen begann gut, und die abh\u00e4ngigen Waisen gingen zur S\u00fcdseite der Stallungen, um dort zu grasen. Zu Mittagsmilch und frischem Wasser kamen sie zu den Stallungen zur\u00fcck, wo sie auch wieder mit besuchenden Schulkindern sch\u00e4kern konnten. Panda unterhielt die Kinder bestens, als sie dicht an den Zaun ging, damit sie sie t\u00e4tscheln konnten. Ndii wurde eifers\u00fcchtig, weil Panda soviel Aufmerksamkeit abbekam, und machte lustige Verrenkungen an der Tr\u00e4nke. So gelang es ihr, die Aufmerksamkeit der Kinder, die das sehr spa\u00dfig fanden, auf sich zu ziehen.<br \/>\nMorgens um 8 Uhr war Lesanjus Herde am mittleren Wasserloch zu sehen, als ob sie nach Kenias Gruppe Ausschau hielt. Mzima war heute bei ihnen, doch ihre anderen Freunde trafen sie nicht, da Kenia mit ihrer Gruppe weiter s\u00fcdlich graste und das Wasserloch heute nicht besuchte. Kenia leistete heute der kleinen Araba Gesellschaft beim Grasen, w\u00e4hrend Ndii Mudanda mitnahm.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/614201635238-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mzima, heute bei Lesanjus Herde<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-mai-2016\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sonntag, 1. Mai 2016 Der Morgen begann gut f\u00fcr die Waisen. Sie kamen fr\u00f6hlich aus ihren Gehegen, tranken ihre Milch und machten sich dann \u00fcber das Kopra her. 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