{"id":7855,"date":"2016-07-03T11:40:35","date_gmt":"2016-07-03T10:40:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=7855"},"modified":"2016-07-03T11:40:35","modified_gmt":"2016-07-03T10:40:35","slug":"umani-springs-mai-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umani-springs-mai-2016\/","title":{"rendered":"Umani Springs Mai 2016"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 1. Mai 2016<\/strong><br \/>\nLima Lima st\u00f6rte sich heute an einer gro\u00dfen Gruppe Paviane, die ihren Weg kreuzten. Auch Murera war \u00e4rgerlich, als sie die Paviane mit ihren Jungen sah, die sehr viel Krach machten. Die beiden trompeteten laut, als sie den Weg freimachten und die Paviane verscheuchten. Als die Affen auf die B\u00e4ume sprangen, bemerkten die Keeper, dass sich dort auch ein Leopard versteckt hatte und das der Grund gewesen war, warum die Paviane soviel Krach gemacht hatten. Sonje und Murera witterten den Leoparden und blieben dicht bei ihren Keepern. Quanza und Jasiri konnten die beiden Leitk\u00fche nicht finden, da sie sich eilig aus dem Staub gemacht hatten, nachdem sie den Leoparden entdeckt hatten. Also gingen die beiden Babys zur\u00fcck zum Wasserloch. Dort wurde heute nicht gebadet, da den Elefanten das Wasser zu kalt war. Sie bespritzten sich nicht einmal die F\u00fc\u00dfe.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/69201691542-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lima Lima verscheucht Paviane<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 2. Mai 2016<\/strong><br \/>\nDer ruhige Ngasha verlief sich heute im Wald, nachdem er die Keeper aus den Augen verloren hatte. Als er bemerkte, dass er nicht mehr wusste, wo er war, und die anderen Babys nicht mehr wittern konnte, begann er, sich tief kollernd zu beschweren, damit Murera und Sonje antworteten und er so herausfinden konnte, wo sie steckten. Den Keeper wurde auch klar, das Ngasha ein Problem hatte, und sie riefen ihn und die anderen Babys, um die Gruppe wieder zusammenzubringen. Schlie\u00dflich hatten sie es geschafft, und die Babys, die auf der Suche nach dem besten Futter alle ihre eigenen Wege durch den Wald genommen hatten, waren wieder vereint.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/69201691915-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha auf seiner Wanderung<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 3. Mai 2016<\/strong><br \/>\nEs wurde langsam Zeit f\u00fcr die Milchf\u00fctterung, und Lima Lima und Zongoloni stellten ihre Ohren auf und taten mit tiefem Kollern kund, dass sie bereit f\u00fcr die F\u00fctterung waren. Ngasha und Faraja hoben ihre R\u00fcssel, um nach den Flaschen zu schnuppern. Die anderen Babys waren aber noch an den besch\u00e4digten Wasserrohren unterwegs, um dort frisches Wasser zu saufen. Murera und Ziwa kamen sehr langsam den anderen hinterher zu ihren Flaschen, die die Keepern schon in der Hand hielten. Ziwa war sehr gl\u00fccklich, als er seine Flasche bekam, und kollerte begeistert seinem Keeper zu.<br \/>\nDas Wetter schlug dann um, und es wurde sehr hei\u00df, sodass die Waisen zum Wasserloch gingen, um sich abzuk\u00fchlen. Ngasha war der Star beim Baden. Er zeigte, wie gut er schwimmen konnte, und rollte sich viel \u00f6fter als die anderen Babys herum.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/6920169220-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jeder der Waisen will der Erste sein<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 4. Mai 2016<\/strong><br \/>\nHeute grasten die Babys an den H\u00e4ngen der Chyulu-H\u00fcgel, wo sie etwas Dung von wilden Elefanten fanden. Jasiri kam daran vorbei und folgte dem Geruch, um herauszufinden, wo die wilden Elefanten waren. Zongoloni ging ihm hinterher, doch Murera und Sonje wollten nicht, da sie sich vor den wilden Elefanten f\u00fcrchteten. Als die beiden umkehrten, nahmen sie Ziwa zwischen sich, um sicherzugehen, dass er bei ihnen war und es ihm gut ging. Sonje brachte Ziwa dann zum Schlammbad, wo sie sich ein wenig w\u00e4lzten, ehe sie sich im Gras abtrockneten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/69201693044-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ziwa zwischen seinen Adoptivmamas<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 5. Mai 2016<\/strong><br \/>\nLima Lima bestimmte heute, wohin gewandert wurde, und nahm Faraja mit auf die Suche nach etwas weichem Futter, das sie in den fr\u00fchen Morgenstunden fressen konnten. Nach kurzer Zeit waren wilde Elefanten in der N\u00e4he zu h\u00f6ren. Zongoloni hielt es f\u00fcr schlauer, zu den Keepern zur\u00fcckzukehren und die Babys in Sicherheit zu bringen, anstatt sich ihren wilden Artgenossen anzuschlie\u00dfen. Quanza dachte auch, dass es besser w\u00e4re, die anderen Waisen aus dem Geb\u00fcsch zur\u00fcck zu bringen.<br \/>\nAm Nachmittag kratzte sich Jasiri die Hinterbeine an den Felsen und versuchte so, ein paar Insekten von seinem K\u00f6rper zu entfernen. Einige der Babys, wie Faraja und Ngasha, versuchten gar nicht erst, die Insekten an den Felsen abzukratzen, da sie wussten, dass man sie auch prima durch W\u00e4lzen im Wasserloch loswerden kann. Manche der Elefanten, wie Zongoloni und Lima Lima, sind sehr reinlich und werden kaum von Insekten geplagt, aber andere, wie Ngasha, wollen sich immer nicht w\u00e4lzen, darum haben sie mehr Insekten an sich h\u00e4ngen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/69201693411-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera und Ziwa zusammen unterwegs<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 6. Mai 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen starteten fr\u00fch am Morgen in den Tag und gingen an den Quellen entlang zu den Umani-H\u00fcgeln. Die Jungs Ngasha, Jasiri und Faraja folgten zusammen mit Lima Lima den Pfaden, die die wilden Elefanten benutzt hatten und gingen zum Kenze, wo sie viel leckeres Gr\u00fcn zum Fressen fanden. W\u00e4hrend ihrer Wanderung kreuzten ein paar Dikdiks ihren Weg und rannten zwischen ihren Beinen entlang. Die Babys erschraken wegen der winzigen Dikdiks und kamen hilfesuchend zu den Keepern zur\u00fcckgerannt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/69201610525-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen am Morgen im Kenze-Gebiet<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 7. Mai 2016<\/strong><br \/>\nDie Elefanten waren heute sehr ruhig, als wilde Bullen zu Besuch zum Schlammbad kamen. Einer der Bullen traute sich nicht sehr weit aus dem Schutz der B\u00fcsche heraus, da er die Keeper witterte und verunsichert war. Als die Waisen das Bad beendet hatten, gingen sie zum Staubbad, um sich abzutrocknen. Ziwa landete dabei auf dem Boden unter den anderen Waisen, sodass er laut aufschrie, damit Sonje, Murera oder die Keeper ihm zu Hilfe kommen w\u00fcrden. Sonje brauchte nicht lange, bis sie zur Stelle war und ihrem geliebten Baby auf die Beine half. Sp\u00e4ter \u00fcbernahmen Murera und Quanza das Kommando und zeigten den anderen, in welcher Richtung sie den Rest des Tages Futter finden w\u00fcrden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/69201610818-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen genie\u00dfen das Wasserloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 8. Mai 2016<\/strong><br \/>\nDie frechen Jungs Faraja und Ngasha begannen den Tag mit Rangeleien und versuchten herauszufinden, wer von ihnen st\u00e4rker war. Zongoloni kam dazu und trennte die beiden, da sie die K\u00e4mpfe nicht leiden konnte. Die beiden h\u00f6rten auf sie und gingen friedlich auseinander, doch dann kam Jasiri vorbei, schubste Ngasha und ging wieder weg.<br \/>\nEin paar Buschb\u00f6cke kamen pl\u00f6tzlich zu den Waisen gerannt, als diese gerade leckeres Futter genossen. Die Babys erschraken und machten sich in alle Richtungen davon. Bei der ganzen Aufregung dachten die Keepern schon, dass es ein Leopard gewesen war, wegen dem die Babys um ihr Leben rannten.<br \/>\nAm Nachmittag waren die Babys unterwegs zu den Chyulu-Bergen, um dort zu grasen, als einige von ihnen auf wilde Elefanten trafen, die gerade zu den Umani-Quellen gehen wollten. Lima Lima versuchte, sie einzusch\u00fcchtern, doch Murera hielt sie davon ab, weil sie keinen \u00c4rger mit den gro\u00dfen wilden Elefanten haben wollte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/69201610125-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Rabauken Faraja und Ngasha<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 9. Mai 2016<\/strong><br \/>\nDie Keeper und ihre Waisen gingen heute in den Chyulu-Hills-Nationalpark, um dort leckeres Futter zu finden. Au\u00dferdem wollten sie Murera und Sonje \u00fcberreden, ein paar wilde Elefanten zu treffen, von denen man im Park viele findet. Tats\u00e4chlich liefen ihnen auch ein paar wilde Artgenossen mit ihren Babys \u00fcber den Weg und versuchten, zu den Waisen zu gehen. Zongoloni und Lima Lima nahmen ihren Mut zusammen und gingen zu ihnen und ihrem Nachwuchs hin\u00fcber. Lima Lima \u00fcberredete sogar Sonje und Murera mitzukommen, da die wilden Elefanten sehr freundlich waren. Murera traute ihnen aber nicht \u00fcber den Weg, und so lotste sie bald alle Babys von ihren neuen Freunden weg und suchte einen anderen Ort zum Grasen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/692016101419-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen suchen in den Chyulu-Bergen nach \u00c4sten<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 10. Mai 2016<\/strong><br \/>\nZiwa blieb heute mit Sonje und Murera zusammen, und sie grasten etwas entfernt von den anderen Babys wie Lima Lima und ihrer Gruppe, die bereits oben auf dem Umani-H\u00fcgel waren. Sie haben es schwerer, den Anstieg hinaufzugehen, und blieben daher lieber unten, wo der Boden flacher ist. Als die Waisen zur Schlammbadzeit wieder herunter kamen, w\u00e4lzte sich Sonje im Schlamm herum, doch da es nicht sehr feucht war, blieb nicht viel an ihr h\u00e4ngen. Lima Lima und Ngasha gingen zur\u00fcck ins Gras und rollten sich herum, um sich abzutrocknen. Sie genossen es sehr, zusammen zu spielen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/692016101734-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen grasen an den Umani-H\u00fcgeln<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 11. Mai 2016<\/strong><br \/>\nNach der Milchf\u00fctterung fand sich Ziwa in einer bedrohlichen Situation wieder, als Jasiri hinter ihm auftauchte. Ziwa sah sich um, ob er zu Sonje oder Murera fliehen k\u00f6nnte, und schrie laut auf. Sonje kam sofort angerannt, um zu sehen, warum Ziwa so schrie, und als sie da war, hatte sich Jasiri schon verkr\u00fcmelt, da ihm klar war, dass sie sehr w\u00fctend werden w\u00fcrde.<br \/>\nLima Lima und Quanza schienen sich heute besser zu verstehen als an manchen anderen Tagen. Sie streiten sich manchmal beim Fressen, vor allem wenn Lima Lima sehr gierig ist und mehr Gr\u00fcnzeug als Quanza haben will. Dann muss Quanza ihre gr\u00f6\u00dferen Sto\u00dfz\u00e4hne benutzen, um Lima Lima zu verscheuchen, sodass noch Futter f\u00fcr sie \u00fcbrig bleibt und Lima Lima nicht alles auffrisst.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/610201643346-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ziwa sucht Sonje<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 12. Mai 2016<\/strong><br \/>\nFaraja fand es heute sehr anstrengend zu laufen, da sein K\u00f6rper von den vielen Insekten, die an ihm hingen, sehr juckte. Als er an einem Pfosten vorbeikam, schuffelte er sich den Bauch und die anderen juckenden Stellen und versuchte, die nervigen Zecken zu entfernen. Die Waisen nahmen heute ihr Schlammbad am Wasserloch nahe der Stallungen, und auch die Milchf\u00fctterung fand dort statt. Sie hatten eine andere Richtung eingeschlagen als sonst und grasten dichter an den Chyulu-H\u00fcgeln und n\u00e4her an den Stallungen, sodass es zur normalen F\u00fctterstelle zu weit f\u00fcr Murera und Sonje war.<br \/>\nDie Waisen genossen dann die Wanderung des Tages, die sie um die Umani-H\u00fcgel herum f\u00fchrte, bis es am Abend Zeit f\u00fcr den Heimweg war. Auf dem R\u00fcckweg gingen sie an den Quellen vorbei, wo ein paar Krokodile in der Sonne badeten. Lima Lima entdeckte sie, hielt kurz an und nahm dann einen anderen Weg zu den Stallungen, um nicht an der Stelle vorbei zu m\u00fcssen, wo sie die Krokodile gesehen hatte. Aber die Krokodile verkrochen sich auch schnell, um den gro\u00dfen Elefantenbabys aus dem Weg zu gehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/61020164433-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Faraja kratzt sich die Insekten ab<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 13. Mai 2016<\/strong><br \/>\nFaraja begann seinen Tag damit, sich einzustauben. Das Wetter \u00e4nderte sich erneut, und es wurde wieder sehr hei\u00df. Die Waisen gingen daher zum Wasserloch, um sich dort abzuk\u00fchlen, w\u00e4hrend ein paar der Babys sich in den Schatten der B\u00e4ume stellten. Dort f\u00fcrchteten sie sich allerdings vor ein paar Affen, die sich in den B\u00e4umen entspannten. Sp\u00e4ter kamen die Waisen zur\u00fcck zu den Stallungen und soffen dort Wasser aus der Tr\u00e4nke, bevor sie f\u00fcr den Rest des Tages zu den Chyulu-H\u00fcgeln gingen. Danach brachte Lima Lima sie noch einmal zum Staubbad. Murera suchte die n\u00e4chste Stelle zum Grasen aus, und dann neigte sich der Tag auch schon dem Ende entgegen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/61020165458-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Faraja staubt sich ein<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 14. Mai 2016<\/strong><br \/>\nZongoloni und Quanza versuchten heute, ihre wilden Freunde wiederzufinden. Sie folgten den Elefantenpfaden, bis Zongoloni anhielt, weil sie ein paar Akazienwurzeln gefunden hatte. Die Waisen lieben es, diese auszugraben, mit ihren F\u00fc\u00dfen zu zerkleinern und dann in den Mund zu stecken.<br \/>\nDie Babys wurden heute von ein paar Pateneltern besucht, die angereist waren, um sie zu sehen. Als die G\u00e4ste ankamen, war Lima Lima eine gute Gastgeberin und begr\u00fc\u00dfte sie.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/610201651747-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni sucht weiches Gras<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 15. Mai 2016<\/strong><br \/>\nZiwa verirrte sich heute und folgte ein paar wilden Elefanten, in dem Glauben, es w\u00e4ren Sonje und Murera. Als er bemerkte, dass er sich verlaufen hatte und nicht mehr bei den Waisen war, begann er zu schreien. Sonje h\u00f6rte ihn, und ihr war klar, dass er ein Problem hatte. Sie rannte zu ihm, um zu sehen, was los war, und traf auf ihn, als er gerade von den wilden Elefanten davon und ihr entgegen rannte.<br \/>\nQuanza war heute sehr verspielt, zur \u00dcberraschung ihrer Keeper &#8211; insbesondere, weil sie mit Lima Lima spielte, was sie sonst nicht tut. Quanza versuchte, auf Lima Limas R\u00fccken zu klettern, doch sie war zu schwer, und Lima Lima wurde zu Boden gedr\u00fcckt. Sie sah sehr verzweifelt aus, und die Keeper mussten ihr helfen, Quanza wegzuschieben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/61020165227-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera folgt Sonje<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 16. Mai 2016<\/strong><br \/>\nFaraja wurde heute von Murera bestraft, die sehr ver\u00e4rgert war, weil er ihr Baby Ziwa zu Boden gesto\u00dfen hatte. Sie ging zu Faraja hin\u00fcber und schubste ihn ebenfalls, wobei sie ihn heftig mit ihren Sto\u00dfz\u00e4hnen bearbeitete. Die Keeper kamen hinzu und bremsten Murera, damit sie ihn nicht ernsthaft verletzen w\u00fcrde. Ngasha machte sich gro\u00dfe Sorgen um Faraja und wollte seinem Freund helfen; gleichzeitig war er aber sehr vorsichtig in Mureras N\u00e4he. Murera f\u00fchrte die Babys dann davon, um ihnen frischeres Futter und gr\u00fcneres Gras zu zeigen. Sp\u00e4ter gingen alle Babys zum Wasserloch, mit Murera und Ziwa vorneweg.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/610201652534-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera erteilt Faraja eine Lektion<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 17. Mai 2016<\/strong><br \/>\nBuschb\u00f6cke kamen aus dem Wald gerannt, genau da, wo Lima Lima gerade auf der Suche nach Futter war. Lima Lima war so erschrocken, dass sie den Buschb\u00f6cken hinterherjagte, bevor sie zu Sonje lief. Diese rollte sich gerade im Matschloch herum und genoss es, ihren Bauch im dichten Schlamm zu reiben. Beim Wasserloch schlossen sich alle mit ihren Freunden zusammen und k\u00fchlten sich im Schatten ab. Der Schlamm hatte ihre Haut sehr verdunkelt, und nun sahen alle Waisen wie B\u00fcffel aus. Ziwa kam aus dem Wasserloch und trompetete laut &#8211; niemand h\u00e4tte gedacht, dass Ziwa so lautes Getr\u00f6te machen konnte!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/610201661124-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lima Lima droht den Buschb\u00f6cken<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 18. Mai 2016<\/strong><br \/>\nSonje verteidigte die Herde heute gegen die Buschb\u00f6cke und verjagte sie, damit die Waisen in Ruhe grasen konnten. Murera bekam mit, wie einige Waisen laut kollerten und sich um einen Platz im Wasserloch stritten, denn alle wollten sich im kalten Wasser abk\u00fchlen. Murera musste eingreifen und die Babys ermahnen, sich zu benehmen. Einige rannten davon und lie\u00dfen Murera allein zur\u00fcck. Jasiri rollte sich flei\u00dfig im Staub herum, w\u00e4hrend Ngasha versuchte, mit ihm zu spielen. Jasiri war aber nicht in der Stimmung zum Spielen, sodass Ngasha zu Zongoloni rannte und Jasiri in Ruhe lie\u00df.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/610201661531-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje hat die Buschb\u00f6cke auf dem Kieker<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 19. Mai 2016<\/strong><br \/>\nMurera nahm heute Morgen den \u00fcblichen Weg, witterte aber bald einen der wilden Bullen, sodass sie umkehrte und in eine andere Richtung weiterging, um den wilden Elefanten aus dem Weg zu gehen. Der Bulle hatte sie aber auch bemerkt und folgte ihnen; so war Murera den ganzen Tag sehr unruhig. Als die Babys am Wasserloch ankamen, war Sonje in Spiellaune und lie\u00df die Babys auf sich herumklettern. Zongoloni wollte nicht mitspielen und ging stattdessen zu Ngasha, um mit ihm zu rangeln. Faraja und Jasiri schlossen sich ihnen an. Murera und Sonje legten sich ins weiche Gras, rollten sich herum und unterhielten die j\u00fcngeren Babys nach der Milchf\u00fctterung. Ngasha bekam sp\u00e4ter \u00c4rger, als er inmitten der frechen Jungs landete, die ihn hin- und herschubsten, bis er es schlie\u00dflich schaffte, sich aus dem Staub zu machen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/610201661940-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera versteckt sich im Wald<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 20. Mai 2016<\/strong><br \/>\nHeute war es sehr lustig anzusehen, wie alle Babys ihre Keeper ansahen und ihnen zu verstehen gaben, dass sie sich nicht im Schlamm w\u00e4lzen wollten, weil es ihnen zu kalt war. Die Keeper konnten ihnen das Wasser nicht schmackhaft machen. Murera unterhielt die Pateneltern, die heute zu Besuch waren, indem sie ihren R\u00fcssel hob und die G\u00e4ste anlachte. Dann kniete sie sich hin und rollte sich auf dem Boden herum. Sonje machte es ihr nach und nahm ihren Liebling Ziwa mit sich, der dasselbe tat. Schlie\u00dflich setzte sie sich auf den Hintern und lie\u00df die anderen Babys auf ihrem R\u00fccken herumklettern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/610201662340-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lima Lima jagt Dikdiks<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 21. Mai 2016<\/strong><br \/>\nDas hei\u00dfe Wetter kehrte heute zur\u00fcck, und Jasiri und Ngasha mussten zum Wasserloch gehen, wo sie sich w\u00e4lzen und etwas Schlamm herumwerfen konnten. Als es immer hei\u00dfer wurde, kamen auch die anderen Waisen hinzu, um sich mit Matsch zu bedecken und sich abzuk\u00fchlen. Ziwa brach dann auf und f\u00fchrte seine Adoptivmama Sonje in den Wald, bevor sie weit von den anderen weg liefen, dorthin, wo Murera auf sie wartete. Zongoloni schloss sich mit Quanza und Lima Lima zusammen, und sie gingen in Richtung der Chyulu-H\u00fcgel, um gr\u00fcne Zweige zum fressen zu finden. Als der Tag zu Ende ging, kehrten sie alle um und gingen nach Hause.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/610201662751-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jasiri wartet darauf, dass Ngasha das Schlammbad freigibt<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 22. Mai 2016<\/strong><br \/>\nLima Lima fand auf ihrer Wanderung in den Chyulu-H\u00fcgeln ein paar weiche Seerosen, w\u00e4hrend die anderen Babys das saftige Gras im Park genossen. Sp\u00e4ter f\u00fchrte Ngasha die Waisen den Berg hinunter, und sie warteten auf ihre Milchflaschen. Lima Lima wurde ungeduldig und begann, sich daneben zu benehmen. Sie h\u00f6rte nicht auf die Keeper, die sie mit erhobenem Finger ermahnten, und st\u00e4nkerte weiter herum, bis die Milch endlich kam.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/610201663226-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje kratzt sich den Kopf<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 23. Mai 2016<\/strong><br \/>\nInzwischen kommen viele wilde Elefantenbullen auf der Suche nach den Waisen zu den Stallungen. Wenn die Babys die Gehege verlassen, kommen die wilden Bullen n\u00e4her, um nach Sonje und Murera zu sehen. Die beiden K\u00fche m\u00f6gen die wilden Bullen aber gar nicht. Kaum hatte Murera heute die Bullen gewittert, lotste sie die Babys in eine andere Richtung und ging mit Sonjes Unterst\u00fctzung von den wilden Elefanten davon.<br \/>\nAls die Babys zum Wasserloch kamen, fanden sie es zu kalt, um darin zu baden; sie wollten das Wasser nicht einmal ber\u00fchren. Murera witterte erneut die Anwesenheit eines wilden Bullen und brachte die anderen sofort davon, zur\u00fcck zu den Stallungen. Die wilden Elefanten folgten ihnen den ganzen Tag, blieben aber immer au\u00dfer Sichtweite der Keeper.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/61020166410-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Faraja frisst weiche Zweige<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 24. Mai 2016<\/strong><br \/>\nAm Fu\u00df der H\u00fcgel war Sonje heute sehr verspielt. Ihr Adoptivbaby Ziwa lehnte sich an ihren Bauch, und sie legte sich auf den Boden, um die anderen Babys auf ihrem R\u00fccken spielen zu lassen. Ziwa war der erste, der mitspielte. Dann kam Ngasha vorbei, doch da Ziwa zu eifers\u00fcchtig wurde, schubste er Ngasha beiseite. Sonje drehte sich um und setzte sich auf ihren Hintern. So konnte sie zuschauen, wie die Kleinen um die Wette auf sie kletterten. Ziwa war dabei sehr vorsichtig. Dann kam Murera an, und der Spa\u00df war zu Ende, da die Babys f\u00fcrchteten, dass Murera zu ruppig werden w\u00fcrde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/610201664626-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni h\u00e4lt Lima Lima zur\u00fcck, zu schnell voraus zu gehen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 25. Mai 2016<\/strong><br \/>\nSonje und Murera passten gut auf Ziwa auf und besch\u00fctzten ihn vor den frechen Jungs wie Jasiri und Faraja. Wenn sie spielen, ist es immer Ziwa, der herumgeschubst und ge\u00e4rgert wird. Als alle Babys zum Schlammbad zusammenkamen, nutzte jeder einzelne die Gelegenheit, sich im matschigen Wasserloch herumzurollen. Sie alle w\u00e4lzten sich zuerst auf ihren B\u00e4uchen herum und tauchten dann mit dem ganzen K\u00f6rper im Wasserloch ein. Die junge Zongoloni f\u00fchlte sich energiegeladen und begann, ihre Kr\u00e4fte auszutesten. Sie trat gegen den gro\u00dfen Jungen Jasiri an, der so viel st\u00e4rker erscheint als sie. Zongoloni konnte den Jungs aber zeigen, dass sie nicht so leicht herumzuschubsen ist, wie sie dachten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/610201665036-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera, Sonje und Ziwa gehen spazieren<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 26. Mai 2016<\/strong><br \/>\nFaraja kam heute zur Milchf\u00fctterung und drehte alle leeren Flaschen um, weil der dachte, er w\u00fcrde noch etwas Milch darin finden. Er versuchte, sie auf den Kopf zu stellen, um auch noch die letzten Tropfen herauszubekommen. Danach war Zeit zum Spielen f\u00fcr die Babys. Sie gingen zum Wasserloch und fanden dort dicken Schlamm vor, mit dem sie ihre K\u00f6rper eindecken konnten. So bekamen sie eine dunkle Schlammschicht, die sie bei ihren weiten Wanderungen bis zum Heimweg abk\u00fchlen w\u00fcrde. Dann teilten sich die Babys auf: Einige gingen zur Tr\u00e4nke, um frisches Wasser zu saufen, w\u00e4hrend Murera am Staubbad auf Sonje und Ziwa wartete, damit sie zusammen weiterlaufen konnten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/610201665859-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje kniet sich hin, um mit den Babys zu spielen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 27. Mai 2016<\/strong><br \/>\nAls die Waisen aus ihren Gehegen kamen, fanden sie gleich etwas frischen Elefantendung. Ziwa und Lima Lima schnupperten daran und spielten damit. Sie fragten sich wohl, wie weit entfernt die wilden Elefanten waren. Sie gingen dann weiter, dorthin, wo einige der Waisen Akazienfr\u00fcchte gefunden hatten, die die Keeper als Leckerei von den Chyulu-H\u00fcgeln mitgebracht hatten. Ngasha kratzte sich die nervigen Insekten am Felsen ab; die Tsetse-Fliegen hatten ihn sogar in den Schwanz gestochen, und er kam nicht zur Ruhe, ehe er nicht seinen ganzen K\u00f6rper geschuffelt hatte.<br \/>\nBeim Schlammbad spielte Ngasha sch\u00f6n mit Murera. Als er aufbrach, nahm Murera die restlichen Babys unter ihre Fittiche und half Sonje, ein Auge auf Lima Lima zu haben. Sie lie\u00dfen Lima Lima heute nicht die Gruppe anf\u00fchren &#8211; schlie\u00dflich sind sie die Leitk\u00fche, und es ist ihre Aufgabe, den Waisen den Weg vorzugeben!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/610201671517-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ziwa und Lima Lima fressen Akazienfr\u00fcchte<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 28. Mai 2016<\/strong><br \/>\nDie erste Station der Waisen heute Vormittag war der Chyulu-Hills-Nationalpark, wo alle Babys direkt den Spuren der wilden Elefanten folgten, die in der Nacht dort entlang gelaufen waren. Es war aber nicht leicht f\u00fcr die Waisen, ihre wilden Freunde zu finden, denn ihre Leitk\u00fche Murera und Sonje m\u00f6gen die wilden Bullen nicht und sind eifers\u00fcchtig auf alle wilden K\u00fche, die mit ihren Babys spielen. Auf den H\u00fcgeln fanden einige schlie\u00dflich die wilden Elefanten. Lima Lima ging zu ihnen, wurde aber von einem der wilden Bullen weggeschubst; er hatte viel gr\u00f6\u00dfere Sto\u00dfz\u00e4hne als Murera oder Sonje. Lima Lima wurde in eine Ecke gedr\u00e4ngt und schrie um Hilfe. Als sie schlie\u00dflich zur\u00fcckkam, sah sie sehr geschockt und gar nicht gl\u00fccklich aus und rannte direkt zu ihrem Lieblingskeeper Amos.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/610201672030-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen sammeln Fr\u00fcchte vom Boden auf<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 29. Mai 2016<\/strong><br \/>\nHeute war ein besonderer Tag, denn neue Babys aus Nairobi kamen bei uns an. Alamaya und sein bester Freund Mwashoti hatten fr\u00fch am Morgen in Nairobi ihre Reise angetreten und kamen gut in ihrem neuen Zuhause in Umani Springs an. Wir h\u00e4tten gedacht, dass sie nach der anstrengenden Reise etwas \u00e4ngstlich oder besorgt w\u00e4ren, doch Mwashoti war gut gelaunt, und auch Alamaya war sehr froh, als er aus dem LKW kam. Murera und Sonje schienen zu sp\u00fcren, dass etwas besonderes passieren w\u00fcrde, denn sie waren den ganzen Tag schon sehr aufgeregt. Als der LKW an der Laderampe bei den Stallungen ankam, konnten Murera und Sonje die neuen Babys wittern. Sonje eilte schnell zum Fahrzeug, um sie zu treffen. Murera folgte Sonje, und mit lautem, fr\u00f6hlichen Kollern begr\u00fc\u00dften sie die Neulinge. Ziwa wurde sehr eifers\u00fcchtig und war gar nicht begeistert von der Ankunft von Mwashoti und Alamaya. Die beiden bekamen dann ihre erste gro\u00dfe Milchflasche, w\u00e4hrend die anderen Waisen im Rekordtempo ihre Flaschen leerten und dann weitergrasten. Ngasha begann, mit Mwashoti zu spielen, und danach mit Alamaya, doch die Keeper mussten ein wenig aufpassen, dass Ngasha nicht zu ruppig mit ihnen umging. Bei ihrem ersten Schlammbad genossen die Babys das matschige Wasser sehr. Mwashoti und sein Freund Alamaya hatten keine Angst vor den gr\u00f6\u00dferen und \u00e4lteren Elefanten und waren die Stars beim Schwimmen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/610201672515-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje wittert die Ankunft neuer Babys<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 30. Mai 2016<\/strong><br \/>\nDie neuen Babys Alamaya und Mwashoti genossen das Schlammbad heute wieder sehr und gingen danach zusammen mit Sonje zu ihren Milchflaschen. Sonje wollte sichergehen, dass sie auf dem Weg nicht von den anderen gest\u00f6rt werden. Seit sie im Kibwezi-Wald angekommen sind, sind Alamaya und Mwashoti sehr gl\u00fccklich, vor allem weil sich Sonje und Murera so gut um sie k\u00fcmmern. Wie erwartet war Ziwa sehr eifers\u00fcchtig, da er seine beiden M\u00fctter, die sich nun viel mit den beiden Neulingen besch\u00e4ftigen, nicht mehr f\u00fcr sich hat. Er war etwas unleidlich gegen\u00fcber Mwashoti, doch Sonje hielt ihn im Zaum.<br \/>\nMurera freut sich \u00fcber ihre vergr\u00f6\u00dferte Herde und liebt es zu sehen, wie alle ihre Z\u00f6glinge herumrennen. Insgesamt sind nun 11 Waisen in Umani Springs. Die Keeper dachten, die Neulinge w\u00fcrden etwas Zeit brauchen, um sich einzuleben, doch sie gew\u00f6hnen sich gut ein. Sie kommen gut mit den anderen Waisen aus, und es gibt nur wenig \u00c4rger mit den frechen Jungs. Am Nachmittag wurde Alamaya von einer Tsetse-Fliege in den Hintern gestochen, und diese Art von Schmerz kannte er noch nicht. Als er erneut gestochen wurde, rannte er zu den Keepern, die in der N\u00e4he waren, um ihm zu helfen. Lima Lima kam auch und kollerte ihm etwas zu, um ihn zu tr\u00f6sten und zu beruhigen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/610201672824-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje mit Mwashoti<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 31. Mai 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen begannen ihren Tag, als sie fr\u00fch am Morgen aus den Gehegen gelassen wurden. Sonje und Murera eilten sofort zu den neuen Babys Alamaya und Mwashoti, um sie zu begr\u00fc\u00dfen. Ziwa wurde sehr eifers\u00fcchtig und versuchte, Alamaya wegzuschubsen, doch er wurde von Sonje ermahnt, womit er nicht gerechnet hatte. Sonje k\u00fcmmert sich sehr um Alamaya und Mwashoti; das ist auch ganz normal, dass sich in einer Elefantenfamilie am meisten um die ganz Kleinen gesorgt wird. Mwashoti und Alamaya haben gro\u00dfen Appetit und sind sehr aktiv, insbesondere wenn es darum geht, weiches Futter und Zweige im Kibwezi-Wald zu finden. Die beiden verhalten sich, als w\u00e4ren sie schon seit Jahren in Umani Springs und kennen schon alles und jeden. Sie sind auch sehr freundliche Babys und machen keinen \u00c4rger.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/610201673423-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ein gl\u00fccklicher Alamaya sucht leckeres Futter<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umani-springs-mai-2016\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sonntag, 1. Mai 2016 Lima Lima st\u00f6rte sich heute an einer gro\u00dfen Gruppe Paviane, die ihren Weg kreuzten. 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