{"id":8119,"date":"2016-08-07T14:00:13","date_gmt":"2016-08-07T13:00:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=8119"},"modified":"2016-08-07T14:00:14","modified_gmt":"2016-08-07T13:00:14","slug":"ithumba-juni-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-juni-2016\/","title":{"rendered":"Ithumba Juni 2016"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 1. Juni 2016<\/strong><br \/>\nDie Ex-Waisen waren fr\u00fch am Morgen an den Stallungen. Als sich die Tore f\u00fcr die Waisen ge\u00f6ffnet hatten, ging Lenana hinein, um sie zu begr\u00fc\u00dfen. Sie traf auf Narok, und sie umschlangen zur Begr\u00fc\u00dfung ihre R\u00fcssel. Olsekki, Siangiki und Enkikwe gingen zur Tr\u00e4nke hinunter, wo drei wilde Bullen Wasser soffen. Die drei Neulinge hoben ihre R\u00fcssel, um die wilden Bullen zu erschnuppern, drehten sich dann aber um und gingen wieder davon. Orwa forderte Makena zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus, w\u00e4hrend Lualeni sich hinlegte und Wiva erlaubte, auf ihr herumzuklettern. Wiva war sehr verspielt, und nachdem sie mit Lualeni gespielt hatte, ging sie zu den Waisen, die mit dem Luzernenheu besch\u00e4ftigt waren. Ab und zu tat sie so, als w\u00fcrde sie mit aufgestellten Ohren den Waisen drohen. So spielte sie mit Olsekki, Laragai und Bomani. Danach schaute sie bei einer Rangelei zwischen Lenana und Narok zu. Wiva versuchte, ihren R\u00fcssel nach oben zu strecken, um mit Lenana zu kommunizieren, doch sie konnte Lenanas Mund nicht erreichen. Also gab sie auf und folgte Enkikwe zur Tr\u00e4nke.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden kniete sich Enkikwe hin, um einen Busch mit dem Mund zu entwurzeln, was er zuvor mit dem R\u00fcssel nicht geschafft hatte. Die Waisen hatten einen ruhigen Vormittag und konnten sich ganz aufs Grasen konzentrieren. Zur Schlammbadzeit gesellten sich 20 wilde Bullen und die Ex-Waisen zu ihnen. Teleki forderte Makena zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus. Vuria wollte sich einmischen, doch Makena schob ihn weg, sodass Teleki mit ihr spielen konnte. Bomani versuchte, Kithaka zu einer Rangelei zu \u00fcberreden, indem er seinen R\u00fcssel festhielt, doch Kithaka lie\u00df sich nicht darauf ein, sondern riss sich von Bomani los und ging davon. Bomani ging dann zu Chaimu und begann, mit ihm zu rangeln. Er ergab sich aber sehr schnell, nachdem er heftig von Chaimu geschubst wurde. Kurz vor dem Aufbruch lernte Teleki noch ein paar Kampftechniken, indem er Kenze herausforderte. Laragai hing hinterher, weil sie noch mit Wiva spielte, als die anderen schon wieder in den Busch aufbrachen. Die Keeper mussten sie rufen, damit sie nicht mit den Ex-Waisen verschwinden w\u00fcrde. Laragai folgte dem Ruf der Keeper und schloss sich wieder ihren Freunden an. Am Nachmittag graste Olsekki mit Vuria, und am Abend unterbrachen Orwa, Narok und Teleki das Grasen und nahmen ein Staubbad.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7920168611-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Makena spielt mit Teleki<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 2. Juni 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein ruhiger Morgen, als die Waisen l\u00e4ssig aus ihren Gehegen schlenderten. Sie hatten heute das Gel\u00e4nde f\u00fcr sich, denn niemand war zum Luzernenheu oder zum Saufen vorbeigekommen. Bomani begann den Tag mit einem Staubbad. Orwa schnappte sich etwas Luzernenheu und setzte sich dann auf den Hintern, um beim spielen zu fressen. Vuria, der in der N\u00e4he war, kam sofort angerannt und wollte Orwa das Heu aus dem Mund stehlen. Daraus entstand eine Rangelei, denn Orwa k\u00e4mpfte um sein Heu. Kurz darauf kam eine Zibetkatze von Norden heran, was einigen der Waisen Angst einjagte. Narok, als eine der Anf\u00fchrerinnen der Gruppe, nahm allen Mut zusammen und verteidigte die Herde. Sie trompetete laut und drohte der Katze, und diese lie\u00df es nicht darauf ankommen, von Narok zertrampelt zu werden, sondern rannte so schnell sie konnte, verfolgt von Narok. Als die Katze verschwunden war, kam Narok, noch immer ganz aufgeregt, zu ihrer Herde zur\u00fcck und wurde von Olsekki, Siangiki und Enkikwe begr\u00fc\u00dft, die ihr zu diesem Erfolg gratulierten. Narok wohnt im selben Gehege wie die drei Neulinge, und sie finden es gut, dass sie jemanden haben, der sie bei Gefahr verteidigt.<br \/>\nEs k\u00f6nnte nat\u00fcrlich kein Vormittag vergehen, ohne dass Vuria und Bongo ihren Ringkampf austragen w\u00fcrden, also taten sie das. Vuria graste sp\u00e4ter mit Bomani, bevor er zu Barsilinga wechselte. Kurz vor der Schlammbadzeit schlossen sich Mutara und ihre Gruppe den Waisen an. Sities begleitete Siangiki, Enkikwe ud Olsekki zur 11-Uhr-F\u00fctterung. Als es Zeit f\u00fcr das Schlammbad wurde, waren die Temperaturen angenehm, sodass nur Narok, Teleki, Bongo, Garzi, Laragai und Mutara badeten. Teleki war der Star des Tages, da er am l\u00e4ngsten im Schlamm blieb, w\u00e4hrend alle anderen schon zum Staubbad aufbrachen. Er folgte ihnen sp\u00e4ter, nachdem er auch genug gebadet hatte.<br \/>\nAm Nachmittag konzentrierten sich die Waisen aufs Grasen, und es gab keine gr\u00f6\u00dferen St\u00f6rungen. Gegen Abend kamen Yattas und Mulikas Herden in Begleitung von sechs wilden Bullen zum Saufen zu den Stallungen. Kurz bevor es dunkel wurde, kollerte Yatta und teilte der Gruppe so mit, dass es Zeit f\u00fcr den Aufbruch war. Dann f\u00fchrte sie sie zur\u00fcck in den Busch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7920168924-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bomani staubbadet<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 3. Juni 2016<\/strong><br \/>\nEs war wieder ein ruhiger Morgen, und die Waisen fr\u00fchst\u00fcckten Luzernenheu, nachdem sie aus den Gehegen gekommen waren. Shukuru begann den Tag mit einem Staubbad, w\u00e4hrend Orwa Narok bestieg. Nachdem sich Narok von Orwa befreit hatte, drehte sie sich um und r\u00e4chte sich an ihm. Wenig sp\u00e4ter legte sich Narok zum Entspannen hin, und sofort kam Vuria angerannt, um sich den Bauch an ihr zu kratzen. Bongo stand in der N\u00e4he und kam Narok zu Hilfe, indem er Vuria wegschob. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck gingen die Waisen noch an der Tr\u00e4nke vorbei und wappneten sich mit genug Wasser f\u00fcr den Vormittag im Busch.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden graste Bongo mit Vuria, doch Vuria wandte sich gegen ihn und bestieg ihn. Bongo befreite sich und fra\u00df dann in einiger Entfernung weiter, wo er nicht gest\u00f6rt werden w\u00fcrde. Gegen 10 Uhr bekamen die Waisen Gesellschaft von den Ex-Waisen aus Makiretis, Mutaras und Chaimus Gruppen. Zur Schlammbadzeit tat sich Chaimu mit Olsekki, Siangiki und Enkikwe zusammen, um ihnen zu zeigen, wie man sich am besten abk\u00fchlt. Nach dem Schlammbad schlossen sich Shukuru und Garzi f\u00fcnf wilden Bullen an, die gerade gekommen waren, um an der Tr\u00e4nke Wasser zu saufen. Den Nachmittag verbrachten die Waisen im Kanziku-Gebiet, wo Vuria zusammen mit Bomani und am Abend Olsekki und Siangiki eine Weile mit Orwa grasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7920168144-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa besteigt Narok<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 4. Juni 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen genehmigten sich Luzernenheu, sobald sie drau\u00dfen waren. Half Trunk und einer seiner Freunde soffen an der Tr\u00e4nke Wasser und brachen gleich wieder auf, nachdem sie ihren Durst gel\u00f6scht hatten. Olsekki kratzte erst einmal seinen Hals an einem nahegelegenen Felsen. Als sie im Busch waren, begannen Bongo und Vuria ein Kr\u00e4ftemessen, das eine Weile andauerte. Nach dem Spiel ruhte sich Vuria eine Weile aus, indem er sich an einen Felsen lehnte, ehe er weitergraste. Kurz vor dem Schlammbad tauchten Mutara und ihre Gruppe auf und begleiteten die Waisen zum Schlammloch. Es war sehr hei\u00df, sodass selbst einige der Waisen, die sonst nicht so gern baden, ganz vorne mit dabei waren, vor allem Orwa, Barsilinga, Kithaka, Lemoyian und Bomani. Nach dem Schlammbad gingen die Waisen zum Staubbad, bevor sie zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcckkehrten.<br \/>\nAm Nachmittag grasten die Waisen am oberen Kalovoto. Es blieb sehr hei\u00df, und die Waisen gingen unter die B\u00e4ume, um im Schatten zu grasen. Lemoyian fra\u00df nahe bei Siangiki und Enkikwe und stahl dabei gelegentlich Futter aus Siangikis Mund. Siangiki wurde das zu dumm, und sie ging davon. Am Abend hatten Bongo, Vuria und Orwa noch ein sch\u00f6nes Staubbad.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/79201682432-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Olsekki kratzt sich am Hals<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 5. Juni 2016<\/strong><br \/>\nTomboi und vier wilde Bullen soffen fr\u00fch am Morgen Wasser an der Tr\u00e4nke vor den Stallungen. Nachdem die Waisen herausgekommen waren und sich zum Luzernenheu begeben hatten, lie\u00df Tomboi die wilden Bullen stehen und schloss sich den Waisen an. Barsilinga bekam \u00c4rger mit Orwa, als er an ihm vorbeilief und auf das Luzernenheu trat, das Orwa gerade fressen wollte. Orwa war so erbost, dass er Barsilinga heftig von hinten schubste; Barsilinga nahm Rei\u00dfaus und beschwerte sich, dass er so bestraft wurde. Siangiki fra\u00df zusammen mit Olsekki Luzernenheu, w\u00e4hrend Narok sich Tomboi anschloss. Kurz darauf kam eine wilde Herde, bestehend aus zwei K\u00fchen, ihren vier K\u00e4lbern und einem Bullen, zum Saufen zur Tr\u00e4nke. Eines der wilden Babys war ungef\u00e4hr f\u00fcnf Monate alt, und als die Waisen es entdeckten, unterbrachen sie alle ihr Fr\u00fchst\u00fcck und wollten mit ihm spielen. Narok, Garzi, Bomani, Olsekki und Laragai umzingelten das Baby. Seine Mutter begann, den Waisen zu drohen, als diese versuchten, das Kalb Richtung Westen zu man\u00f6vrieren.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden grasten Olsekki, Siangiki und Enkikwe zusammen, w\u00e4hrend Teleki und Vuria eine Weile rangelten. Mutaras Gruppe kam etwas zu fr\u00fch am Schlammloch an und wartete unter einem Baum auf die Waisen. W\u00e4hrend die Waisen ihre Milch tranken, meldeten sich 15 wilde Bullen zum Saufen am Schlammloch. Einer der Bullen hatte eine Pfeilwunde an der linken Seite seines Bauches, und die Tierarzteinheit wurde informiert. Laragai, Teleki, Vuria und Bongo brachten den Mut auf, sich den Bullen beim Saufen anzuschlie\u00dfen, zogen sich aber wieder zur\u00fcck, als es immer mehr wurden. Enkikwe, Siangiki und Olsekki gingen auch zur Tr\u00e4nke, um ihr Gl\u00fcck zu versuchen, doch als sie nahe bei den Bullen waren, bekamen sie es mit der Angst zu tun und kehrten wieder um. Enkikwe nahm dann aber doch allen Mut zusammen, k\u00e4mpfte sich zur Tr\u00e4nke durch und soff soviel Wasser wie er konnte. Der Bulle mit der Pfeilwunde schloss sich den Waisen beim Baden an. Vuria streckte seinen R\u00fcssel nach ihm aus, als ob er ihm zu verstehen geben wollte, dass er verstand, dass etwas nicht stimmte, und versuchte, ihn zu tr\u00f6sten. Auf dem Weg zur\u00fcck zu den Weidegr\u00fcnden nahmen die Waisen dann noch ein Staubbad.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/79201682911-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tomboi und ein wilder Bulle<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 6. Juni 2016<\/strong><br \/>\nTomboi tauchte heute an den Stallungen auf und humpelte ein wenig. Vermutlich hatte er sich den Fu\u00df verstaucht, denn es war keine Verletzung zu sehen. Er schloss sich den Waisen beim Luzernenheu an. Kurz darauf kamen Mulika und ihr Kalb Mwende vorbei und fra\u00dfen auch das Luzernenheu. Laragai ging zu Mwende hin\u00fcber und versuchte, Heu aus ihrem Mund zu stibitzen. Mwende war davon gar nicht begeistert &#8211; sie drehte sich um und verpasste Laragai einen Tritt. Laragai kollerte daraufhin die anderen Waisen zusammen, damit sie ihr halfen, Mwende zu verscheuchen. Als erster antwortete Orwa und begann, Mwende wegzuschieben, w\u00e4hrend Olsekki und Laragai ihm dabei zuschauten. Bongo fra\u00df sein Luzernenheu neben Tomboi, w\u00e4hrend sich Siangiki an einem Felsen kratzte.<br \/>\nMulika und Tomboi gingen dann nach S\u00fcden, w\u00e4hrend die Waisen in \u00f6stliche Richtung aufbrachen, um am unteren Kalovoto zu grasen. Siangiki tat sich mit Olsekki zusammen, Vuria mit seinem Spielkameraden Bongo und Garzi mit Orwa. Nach einer Weile gab es eine Meinungsverschiedenheit zwischen Vuria und Bongo. Die beiden Jungs unterbrachen das Grasen, um ihre Differenzen in einem Ringkampf zu beseitigen.<br \/>\nBeim Schlammbad kamen Yatta und ihre Herde vorbei. Lenana kam zu den Waisen her\u00fcber und begr\u00fc\u00dfte Bomani. Danach ging sie zu Olsekki, Siangiki und Enkikwe, um sich zu erkundigen, wie es den dreien in ihren bisherigen zwei Wochen in Ithumba so ergangen war. Lemoyian startete einen Ringkampf mit Garzi, der eine ganze Weile andauerte. Nach dem Schlammbad genehmigten sich die Waisen und die Ex-Waisen zusammen ein Staubbad. Nachdem sie damit fertig waren, spielte Laragai Babysitter f\u00fcr Wiva. Ein wilder Bulle verjagte ein paar Rebh\u00fchner, die aus dem Wasserloch saufen wollten. Die Ex-Waisen brachten die kleineren Elefanten dann zur\u00fcck in den Busch, wo Orwa mit Meibai aneinandergeriet. Eine halbe Stunde sp\u00e4ter kamen 15 wilde Bullen zum Saufen zum Wasserloch, unter ihnen Half Trunk sowie der Bulle, der am Vortag behandelt wurde. Er machte einen guten Eindruck. Am Nachmittag war es hei\u00df, sodass die Waisen gegen Abend erneut zum Schlammbad gingen und sich noch einmal w\u00e4lzten. Danach kehrten sie zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/79201683245-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mulika und Mwende<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 7. Juni 2016<\/strong><br \/>\nKasigau, Makireti, Kilabasi, Kilaguni und ein wilder Elefant waren am Morgen an den Stallungen, noch bevor die Waisen herauskamen. Nachdem diese ihre Milch getrunken hatten, schlossen sie sich den Ex-Waisen drau\u00dfen an und fr\u00fchst\u00fcckten gemeinsam das Luzernenheu. Siangiki stellte sich neben Enkikwe und schnappte sich ab und zu Heu aus seinem Mund. Nachdem sie Wasser gesoffen hatten, forderte Teleki Kilabasi zu einem Ringkampf heraus, w\u00e4hrend Orwa mit Vuria spielte. Im Busch graste dann Vuria mit Bomani. Garzi kniete sich hin, um Pflanzen mit seinem Mund zu entwurzeln. Narok juckte es am Ohr, und sie suchte sich einen passenden Baum aus, an dem sie es kratzen konnte.<br \/>\nAuf dem Weg zum Schlammbad bekamen die Waisen Gesellschaft von Mutara und ihrer Gruppe. An der Tr\u00e4nke konnten sich Vuria und Chaimu nicht einigen, wer zuerst saufen sollte, und es kam zu einem Kampf, bei dem Vuria sich am Ende ergab. Orwa und Barsilinga badeten nicht mit, sondern gingen stattdessen zu einem Baum, in dessen Schatten sie sich sch\u00f6n ausruhen konnten. Shukuru und Narok verlie\u00dfen die Tr\u00e4nke als letzte, nachdem sie genug gesoffen hatten. Auf dem Weg zur\u00fcck zu den Weidegr\u00fcnden nahmen die Waisen noch ein kleines Staubbad. Kurz nachdem sie verschwunden waren, tauchten sechs wilde Bullen auf und soffen.<br \/>\nAm Nachmittag grasten die Waisen im Kanziku-Gebiet, wo Narok sich mit Lemoyian zusammenschloss und Garzi mit Laragai graste. Der Rest des Tages verstrich ohne besondere Vorkommnisse, und die Waisen konnten sich ganz aufs Grasen konzentrieren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/79201683538-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kilaguni mit den Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 8. Juni 2016<\/strong><br \/>\n30 wilde Elefanten und 45 Ex-Waisen waren vor Sonnenaufgang an den Stallungen versammelt. Als das Wasser aufgedreht wurde, kamen die Elefanten, um das k\u00fchle Nass zu genie\u00dfen. Die Tore f\u00fcr die Waisen wurden ge\u00f6ffnet und Lualeni ging in die Gehege hinein, um ihnen guten Morgen zu sagen. Als es ans Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck ging, lie\u00dfen es die Kleinen nicht darauf ankommen, von ihren \u00e4lteren Artgenossen herumgeschubst zu werden, sondern schnappten sich etwas Heu und machten sich damit aus dem Staub. Nachdem sie es vertilgt hatten, machten sie sich auf den Weg in den Busch.<br \/>\nDort vergn\u00fcgte sich Teleki eine Weile beim Staubbad und verwickelte sp\u00e4ter Lemoyian in einen Ringkampf. Lemoyian gab auf und ging mit Bomani spielen. Vuria traf auf seinen Kumpel Bongo und sie sch\u00fcttelten kurz R\u00fcssel, bevor sie weitergrasten. Zur Schlammbadzeit schlossen sich die Ex-Waisen und 15 wilde Bullen den Waisen an. Barsilinga hatte ein kurzes Kr\u00e4ftemessen mit Makireti. Laragai ging mit den Ex-Waisen davon, kam aber nach einer halben Stunde trompetend zu ihren Freunden zur\u00fcckgerannt. Am Nachmittag brannte die Sonne noch immer hei\u00df, und die Waisen legten eine Pause ein und ruhten sich unter einem Baum aus, bis die Temperaturen soweit gefallen waren, dass sie weitergrasen konnten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/79201683828-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Eine wilde Herde kommt zum Saufen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 9. Juni 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen war nicht so viel los, und die Waisen konnten sich dem Luzernenheu widmen, ohne dass andere Elefanten dabei waren. Sie hingen ein wenig an den Stallungen herum, und Orwa, Bomani und Kithaka beschlossen, sich an den nahegelegenen Felsen zu kratzen. Siangiki, Enkikwe und Olsekki standen zusammen und fra\u00dfen Heu. Laragai sammelte etwas davon auf und warf es in die Luft, bevor sie zum Saufen ging. Kurz darauf folgten ihr die anderen Waisen. Beim Grasen im Busch trugen Bongo und Vuria erst einmal einen Ringkampf aus, w\u00e4hrend Shukuru sich ein morgendliches Staubbad genehmigte. Bomani graste nahe bei Narok, und ab und zu steckte diese ihren R\u00fcssel in Bomanis Mund.<br \/>\nKurz vor 8 Uhr kam Mulika mit ein paar anderen Ex-Waisen zum Saufen an den Stallungen vorbei. Sie hatte noch Nasalot, Makena, Mwende, Zurura, Ishanga und zwei wilde Bullen dabei. Nachdem sie genug gesoffen hatten, brachte Mulika die Gruppe zum Schlammbad.<br \/>\nSp\u00e4ter am Vormittag grasten Olsekki und Enkikwe zusammen mit Bomani und Barsilinga. Kurz vor der Schlammbadzeit schlossen sich die Ex-Waisen den Waisen an, und Vuria und Lenana begr\u00fc\u00dften sich. Die Ex-Waisen eskortierten dann die Waisen zum Wasserloch. Das Schlammbad dauerte aber kurz an, und schon bald verabschiedeten sich die Ex-Waisen wieder und brachen zur Westseite des Ithumba-Bergs auf, w\u00e4hrend die Waisen zum Kalovoto gingen. Am Nachmittag schaute Makiretis Gruppe vorbei, und Orwa bekam die Gelegenheit, mit Kasigau zu rangeln. Teleki und Olsekki staubbadeten ein wenig, und Shukuru schloss sich ihnen an.<br \/>\nAm Abend meldeten sich die Ex-Waisen in Gesellschaft von f\u00fcnf wilden Bullen zum Saufen an den Stallungen. Einer der Bullen war vor etwa einer Woche am Imenti-See behandelt worden; er hat sich erholt und seine Verletzung heilt gut.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/79201684312-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 10. Juni 2016<\/strong><br \/>\nSechs wilde Bullen sowie Melia, Kalama, Olare und Kandecha warteten am fr\u00fchen Morgen vor den Gehegen. Als das Wasser aufgedreht wurde, bev\u00f6lkerten die Bullen die Tr\u00e4nke, w\u00e4hrend die Ex-Waisen am Eingang standen und auf die Kleinen warteten. Narok kam als erstes heraus, nachdem sie ihre Milch getrunken hatte. Die Waisen gingen zum Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck. Nachdem die Bullen genug gesoffen hatten, machten sie Platz f\u00fcr die kleineren Elefanten. Laragai, die immer ganz vorne mit dabei ist, ging als erste zur Tr\u00e4nke und stellte sich neben einen Bullen, der noch nicht beiseite gegangen war. Shukuru wollte sich ihr anschlie\u00dfen, \u00fcberlegte es sich aber anders, als sie zwei der wilden Elefanten zur\u00fcckkommen sah. Nach einer Weile trafen die Ex-Waisen nach und nach ein, sodass die Waisen beschlossen, zu den Weidegr\u00fcnden aufzubrechen, um Streitigkeiten um das Luzernenheu aus dem Weg zu gehen.<br \/>\nDie Waisen hatten einen geruhsamen Morgen, bis sie beim Schlammbad wieder von den Ex-Waisen und 15 wilden Bullen Besuch bekamen. Laragai stellte sich als Teilzeit-Babysitter f\u00fcr Wiva zur Verf\u00fcgung, w\u00e4hrend Kithaka hinter einem wilden Bullen stand und an ihm schnupperte, bevor er zum Staubbad ging. Tekeki konnte ein paar neue Ringkampftechniken von Zurura lernen, w\u00e4hrend Makena Orwa in ein Kr\u00e4ftemessen verwickelte und Kanjoro mit Kalama spielte. Schlie\u00dflich gingen alle Gruppen wieder ihrer Wege. Die Waisen grasten am Nachmittag im Kanziku-Gebiet und blieben dort auch den Rest des Tages.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/79201684623-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die wilden Bullen machen sich wieder auf den Weg<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 11. Juni 2016<\/strong><br \/>\nMutara und ihre Gruppe begr\u00fc\u00dften die Waisen heute Morgen vor den Gehegen, und ein paar Minuten sp\u00e4ter tauchte auch Mulika mit ihrer Herde auf. Laragai, die sich immer mit den beiden wildgeborenen Babys Mwende und Yetu streitet, ging zu Mwende und begann, sie zu schubsen. Mwende verteidigte sich und zog sich dabei langsam in Richtung ihrer Mutter zur\u00fcck. Mutara schubste Teleki, als er etwas Luzernenheu neben ihr nehmen wollte. Unterdessen spielte Meibai mit Bomani. Nachdem Mwende Schutz bei ihrer Mutter gesucht hatte, wollte Laragai mit Nasalot spielen, doch diese war eine Nummer zu gro\u00df f\u00fcr sie. Sie musste sich schlie\u00dflich zur\u00fcckziehen und Nasalot gewinnen lassen. Kurz vor dem Aufbruch verwickelte Teleki noch Meibai in einen Ringkampf, verlor diesen aber.<br \/>\nMakena folgte den Waisen zu den Weidegr\u00fcnden und begann dort ein Kr\u00e4ftemessen mit Orwa. Orwa bekam sp\u00e4ter die Chance, mit Mwende zu spielen, doch Makena ging dazwischen und schob die beiden auseinander. Eine halbe Stunde nachdem die Waisen aufgebrochen waren, kamen Yattas Herde und einige wilde Elefanten zum Saufen an den Stallungen vorbei. Eine der wilden K\u00fche hatte ein Baby in Wivas Alter. Wiva versuchte, mit ihm zu rangeln, wurde aber schnell von ihren Kinderm\u00e4dchen zur\u00fcckgepfiffen.<br \/>\nBeim Grasen rangelte Bomani mit Garzi und Bongo mit Vuria, wobei Vuria am Ende versuchte, auf Bongo zu klettern. Narok legte sich zum Spielen hin, was Bomani dazu veranlasste, Garzi stehen zu lassen und sich stattdessen auf Narok herumzuw\u00e4lzen. Kurz vor der Schlammbadzeit begannen Kilaguni und Mutara einen Ringkampf. Sities \u00fcbernahm die Aufgabe, auf Siangiki, Enkikwe und Olsekki aufzupassen. Unser schnellster L\u00e4ufer Vuria f\u00fchrte die erste Gruppe auf dem Weg zum Schlammbad an, w\u00e4hrend Sities die letzte Gruppe begleitete, in der Siangiki, Enkikwe und Olsekki waren &#8211; weil die drei immer am gierigsten sind, m\u00fcssen sie immer bis zuletzt warten! Es war k\u00fchl, sodass keiner der Waisen ins Wasser wollte. Am Nachmittag grasten die Waisen am oberen Kalovoto, wo Kilaguni und Vuria einige Zeit bei einem Kr\u00e4ftemessen verbrachten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7920168509-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mulika und ihre Gruppe<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 12. Juni 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen widmeten sich am Morgen wieder ihrem Luzernenheu. Nach einer Weile kam ein wilder Bulle zum Saufen und ging dicht an Orwa vorbei. Orwa fordert eigentlich gerne seine \u00e4lteren Artgenossen heraus, doch dieser Bulle war ihm eine Nummer zu gro\u00df. Also sammelte er sein Heu zusammen und machte sich aus dem Staub, um nicht von dem wilden Bullen herumgeschubst zu werden. Die Ex-Waisen kamen an den Stallungen an, allen voran Wiva. Laragai ging ihr entgegen und lud sie zum Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck ein. Bald war Wiva umgeben von Narok, Bomani, Olsekki, Siangiki und Enkikwe. Sie versuchte, Olsekki zu schubsen, w\u00e4hrend Ololoo mit Orwa spielte.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden spielte Bongo mit Lemoyian, und Kithaka graste mit Vuria. Am Schlammloch gesellten sich die Ex-Waisen wieder zu den Waisen, ebenso wie 20 wilde Elefanten. Makena forderte Orwa heraus, und nach kurzer Zeit musste Orwa klein beigeben und Bomani das Feld \u00fcberlassen. Bomani verlor am Ende aber auch gegen Makena. Ololoo attackierte Orwa, und die beiden starteten ihre eigene Rangelei. Laragai traf auf Nasalot, und die beiden unterhielten sich kurz, bevor sie wieder auseinandergingen. Am Nachmittag grasten die Waisen in der Gegend des oberen Kalovoto, und Bongo und Vuria hatten ein Kr\u00e4ftemessen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7920168549-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa bringt sein Luzernenheu vor einem wilden Bullen in Sicherheit<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 13. Juni 2016<\/strong><br \/>\nOlare und ihre Gruppe kamen vor Sonnenaufgang zu den Stallungen und legten sich noch f\u00fcr ein Nickerchen hin, w\u00e4hrend sie auf die Kleinen warteten. Gegen 6 Uhr bekamen diese ihre morgendliche Milch und kamen dann aus den Gehegen. Orwa, der gerne mit \u00e4lteren Elefanten rangelt, traf auf Kalama und die beiden verloren keine Zeit, um einen Ringkampf zu starten. Der Kampf endete unentschieden. Danach wechselte Orwa zu Murka, aber gegen sie verlor er, denn sie ist bekannt daf\u00fcr, den kleinen Jungs keinen Unsinn durchgehen zu lassen. Narok entschied sich f\u00fcr ein Kr\u00e4ftemessen mit Kibo, musste aber eine empfindliche Niederlage einstecken. Bomani versuchte, Orwa abzul\u00f6sen, indem er Murka attackierte, aber auch er musste das Weite suchen, nachdem er Bekanntschaft mit Murkas Kr\u00e4ften gemacht hatte. Nachdem Narok gegen Kibo verloren hatte, wollte sie gegen Chemi Chemi etwas Selbstvertrauen zur\u00fcckgewinnen, und zum Gl\u00fcck war dieser gut gelaunt, sodass sie ein freundschaftliches Kr\u00e4ftemessen hatten. In den Weidegr\u00fcnden schlossen sich Mutara und ihre Gruppe den Waisen an. Sities, die ganz verr\u00fcckt nach den drei Neulingen Siangiki, Enkikwe und Olsekki ist, ging zu ihnen und zeigte ihnen, was gut zu fressen ist.<br \/>\nZur Schlammbadzeit war es k\u00fchl, und keiner der Waisen traute sich ins Wasser. Bomani vertrieb sich die Zeit mit einem Ringkampf mit Garzi, w\u00e4hrend die Waisen darauf warteten, dass die Keeper ihr Mittagessen beendeten. Am Nachmittag graste Bomani zusammen mit Orwa und Enkikwe mit Siangiki. Laragai g\u00f6nnte sich ein Staubbad, das auch Kithaka, Narok, Vuria und Orwa anlockte. Gegen Abend hatten Barsilinga und Bomani noch eine Meinungsverschiedenheit, die sie k\u00e4mpfend beilegen wollten. Zum Gl\u00fcck standen Shukuru und Narok in der N\u00e4he und trennten die beiden Streith\u00e4hne.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/79201685816-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kalama<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 14. Juni 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein ruhiger Morgen, als die Waisen zu ihrem Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck antraten. Barsilinga teilte sich das Heu mit Lemoyian, w\u00e4hrend Orwa in der N\u00e4he von Narok fra\u00df. Enkikwe und Olsekki taten sich zusammen, und Teleki beschloss, sich an den Felsen zu kratzen. Dann ging es drunter und dr\u00fcber, als die Ex-Waisen ankamen! Alle sammelten eilig ihr Luzernenheu mit dem R\u00fcssel auf und versuchten, es so gut es ging in Sicherheit zu bringen, um Streiterein mit den \u00e4lteren Elefanten zu vermeiden. Nur Narok, Laragai, Enkikwe und Bomani blieben zur\u00fcck und spielten mit Wiva. Es gab einige Aufregung, als Ithumbah, eine von Wivas Kinderm\u00e4dchen, Bomani den Weg zu ihr versperren wollte. Dabei gelang es Narok und Laragai unbemerkt, Wiva mitzunehmen, aber bevor sie weit gekommen waren, traten Yetu und Yatta auf den Plan und holten Wiva wieder zur\u00fcck. Narok und Laragai blieb nichts anderes \u00fcbrig, als ihren Waisenfreunden in den Busch zu folgen. Dort erlaubte Bomani Lemoyian, etwas Futter aus seinem Mund zu nehmen, aber als es zu viel wurde, ging er davon und graste stattdessen mit Siangiki und Enkikwe.<br \/>\n20 wilde Bullen waren mittags am Schlammloch. Unter ihnen war auch &#8222;Limpy&#8220;, der Bulle, der vor einem Monat wegen einer Schlinge am Fu\u00df behandelt werden musste. Er erholt sich noch immer davon und ist deshalb wohl auch so lange in der N\u00e4he der Stallungen und der Waisen mit ihren Keepern geblieben. Kithaka, Bomani und Laragai bahnten sich mutig ihren Weg durch die Bullen und konnten mitten unter ihnen saufen. Die drei machten sich aber schleunigst wieder davon, als die Bullen anfingen, untereinander zu rangeln. Einer der Bullen wurde geschubst, sodass er ausrutschte und hinfiel. Nach einiger Zeit tauchte Mutara mit ihrer Gruppe am Wasserloch auf. Orwa spielte mit Kilabasi, w\u00e4hrend Bongo nach dem Schlammbad Vuria zu einem Ringkampf herausforderte. Enkikwe schrie auf, was die Aufmerksamkeit von Kainuk erregte, die angerannt kam, um zu sehen, was los war. Sie wollte verscheuchen, was immer Enkikwe so erschreckt hatte, und vor lauter Aufregung stolperte sie und tat sich am R\u00fcssel weh.<br \/>\nSchlie\u00dflich f\u00fchrte Mutara die Waisen fort, und sie lie\u00dfen die Bullen am Schlammloch zur\u00fcck. Sie brachte sie zum Kanziku-Gebiet, wo sie sich zum Grasen niederlie\u00dfen. Sities k\u00fcmmerte sich den Rest des Tages um Enkikwe, Siangiki und Olsekki.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7920169251-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Yatta, Wiva und Yetu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 15. Juni 2016<\/strong><br \/>\nMutaras Gruppe, der au\u00dfer ihr noch Sities, Turkwel, Kainuk, Suguta und Kanjoro angeh\u00f6ren, verbrachte die Nacht vor den Gehegen und leistete den Waisen am Morgen beim Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck Gesellschaft. Shukuru, Kithaka und Vuria nahmen ihre Heu-H\u00e4ufchen mit und verspeisten sie abseits von den anderen Elefanten. Als Suguta mit ihrem Anteil fertig war, ging sie zu Shukuru und beschlagnahmte deren Futter. Die h\u00f6fliche Shukuru wollte sich deshalb nicht mit ihr anlegen, aber es \u00e4rgerte sie, und sie ging davon. Barsilinga und Kanjoro kratzten eine Weile ihre Hintern an den Felsen. Auf dem Weg zu den Weidegr\u00fcnden stritten sich Bomani und Lemoyian und begannen schlie\u00dflich einen Ringkampf. Orwa forderte Suguta heraus, verlor aber.<br \/>\nIm Laufe des Vormittags schnellten die Temperaturen in die H\u00f6he, sodass sich Siangiki und Enkikwe unter einem Baum ausruhten, bevor sie zum Schlammbad weitergingen. Die Ex-Waisen und einige wilde Bullen waren schon vorher dort aufgetaucht, und als die Waisen ankamen, machte sich Laragai mit erhobenem R\u00fcssel auf die Suche nach Wiva. Sie fand sie schlie\u00dflich und verbrachte ein wenig Zeit mit ihr. Chyulu und Suguta beobachteten sie dabei. Nach dem Schlammbad rollten sich Bomani und Orwa in der Erde herum, w\u00e4hrend der Rest der Gruppe schon wieder zum Grasen aufbrach. Am Nachmittag waren die Temperaturen schon wieder etwas angenehmer, und die Waisen konnten sich aufs Fressen konzentrieren. Gegen Abend legten Narok, Orwa und Bomani eine Pause ein und staubbadeten eine Weile.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7920169635-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Shukuru frisst Luzernenheu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 16. Juni 2016<\/strong><br \/>\nChaimu, Kilaguni und Ishanga, begleitet von drei wilden Bullen, meldeten sich an den Stallungen noch bevor die Sonne aufging, und entspannten sich dort bis zum Tagesanbruch. Nachdem die Tore ge\u00f6ffnet worden waren, wollte Chaimu den Waisen den Ausgang versperren, doch die Keeper forderten sie auf, aus dem Weg zu gehen. Die Bullen soffen Wasser und gingen gleich wieder, nachdem sie genug hatten. Dann kamen die Ex-Waisen an. Laragai, die aus unerfindlichen Gr\u00fcnden andauernd mit Mwende auf Kriegsfu\u00df steht, griff diese an, als sie vorbeiging. Mwende drehte sich schnell um, um sich zu verteidigen, aber zog sich zur\u00fcck, als sie Garzi dazukommen sah. Sie wusste, dass sich die zwei Waisen gegen sie verb\u00fcnden w\u00fcrden. Shukuru vergn\u00fcgte sich bei einem Staubbad, nachdem sie genug Luzernenheu gefuttert hatte. Garzi verwickelte Bomani in ein leichtes Kr\u00e4ftemessen und ging dann weiter, um mit Mwende zu spielen. Bomani versuchte, Ishanga herauszufordern, aber diese hatte keine Lust und schob ihn einfach weg. Teleki traf kurz mit Orok zusammen, ging aber wieder weg, als Orok ihn schubsen wollte. Orwa vertrieb sich dann auch die Zeit mit einem Ringkampf mit Mwende, und ging dann zum Kr\u00e4ftemessen mit Ishanga \u00fcber, das er aber schnell verlor. Bongo und Vuria wollten den Vormittag nicht verstreichen lassen, ohne gerangelt zu haben, und meistens kommt dabei ein Unentschieden heraus.<br \/>\nZur Schlammbadzeit kamen die Ex-Waisen wieder vorbei, dieses Mal zusammen mit 30 wilden Elefanten. Bomani konnte mit Loijuk spielen, w\u00e4hrend Narok und Laragai etwas Zeit mit Wiva verbrachten. Teleki, Olsekki, Enkikwe und Siangiki schlossen sich einigen der Ex-Waisen beim Baden an. Ololoo kletterte auf Suguta, w\u00e4hrend Kilaguni Zurura in einen kleinen Ringkampf verwickelte. Chaimu, Loijuk und Garzi staubbadeteni unterdessen. Nach dem Schlammbad gingen alle Herden in verschiedene Richtungen auseinander. Die Waisen machten sich zum Kanziku-Gebiet auf, wo sie den Rest des Tages grasten. Am Abend rundeten Bomani und Bongo ihr Tagewerk mit einem Staubbad ab.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/71120166491-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ishanga genie\u00dft Luzernenheu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 17. Juni 2016<\/strong><br \/>\nMitten in der Nacht kamen Olares und Chaimus Gruppen zu den Stallungen. Am Morgen schliefen sie alle tief und fest vor den Gehegen. Sie wachten auf, kurz bevor die Waisen herauskamen. Laragai, die neben Bomani fra\u00df, stibitzte einige Male Luzernenheu aus seinem Mund; Bomani ging daraufhin einfach von ihr weg, denn wenn er protestiert h\u00e4tte, w\u00e4re er ohnehin nur geschubst worden. Wenig sp\u00e4ter kamen Yatta und ihre Herde dazu und stiegen ins Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck ein. Laragai und Narok schnappten sich Wiva, bevor Olare hinzu kam und sie mitnahm. Laragai rempelte noch einmal Mwende an, und kurz darauf verabschiedeten sich die Herden voneinander.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden graste Shukuru mit Teleki und Orwa mit Lemoyian. Enkikwe juckte das Kinn, und er benutzte einen Baumstumpf, um es daran zu kratzen. Barsilinga tat sich dann mit Olsekki zusammen, w\u00e4hrend Laragai Bomani beim Staubbaden Gesellschaft leistete. Es ist jetzt schon ziemlich trocken, und so achteten die Waisen darauf, bis zum Mittag genug gefressen zu haben.<br \/>\nYatta und ihre Herde waren schon am Schlammloch, als die Waisen dort ankamen. Olsekki, Siangiki, Enkikwe, Bongo, Teleki, Vuria, Narok und Lemoyian gingen zielstrebig zum Baden, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten. Als das Schlammbad vorbei war, genehmigten sich Shukuru, Lemoyian und Narok noch ein Staubbad, bevor es zur\u00fcck zum Grasen ging. Am Nachmittag blieb es hei\u00df und die Waisen kamen unter den B\u00e4umen zusammen, um sich vor der brennenden Sonne zu verstecken. Sie grasten erst weiter, als es sich ein wenig abgek\u00fchlt hatte. Gegen Abend staubbadeten Olsekki, Siangiki und Narok noch eine Weile.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/71120167164-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Laragai stiehlt Bomanis Luzernenheu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 18. Juni 2016<\/strong><br \/>\nAm Morgen war alles ruhig, da keine Ex-Waisen in Sicht waren. Einige der j\u00fcngeren Waisen, wie Vuria, Laragai, Kithaka, Bomani und Garzi trugen ihr H\u00e4ufchen Luzernenheu ein St\u00fcck weg, um es ungest\u00f6rt fressen zu k\u00f6nnen. Nach einer Weile begannen sie, mit ihren Keepern zum Grasen aufzubrechen. Auf dem Weg zu den Weidegr\u00fcnden trafen sie die Ex-Waisen, die gerade zu den Stallungen unterwegs waren. Einige der Waisen waren drauf und dran, mit ihnen zur\u00fcck zu gehen, denn Sunyei und Sidai versuchten, die neueren Waisen zu \u00fcberreden, mit ihnen zu kommen. Schlie\u00dflich gingen sie aber alleine zur Tr\u00e4nke, um zu saufen. Vuria, Barsilinga und Garzi spielten zusammen, w\u00e4hrend Teleki sich an einem Baum kratzte.<br \/>\nSp\u00e4ter ging die Herde zur Mittagsmilchf\u00fctterung zum Schlammloch, wo Teleki, Laragai und Garzi ein Wettrennen zu den Flaschen veranstalteten. Die Waisen beschlossen, heute nicht baden zu gehen, da es nicht sehr hei\u00df war &#8211; au\u00dfer Wasserbaby Bongo, der ein sicherer Kandidat f\u00fcr das Schlammbad ist. Sp\u00e4ter kam Yattas Herde, um Wasser zu saufen und ein wenig in der Gegend herumzuh\u00e4ngen. Schlie\u00dflich kamen auch noch ein paar wilde Bullen an, die sehr durstig waren und jede Menge Wasser soffen. Vuria begann, mit Garzi zu rangeln, w\u00e4hrend Bongo im Matschloch spielte. Ein wilder Bulle ging auch in den Matsch und tobte darin herum. Die Waisen machten sich dann langsam auf den Weg zur\u00fcck in den Busch.<br \/>\nDort angekommen, rangelten Orwa und Vuria ausgiebig, w\u00e4hrend die drei neueren Waisen Siangiki, Enkikwe und Olsekki zusammen grasten. Bomani und Laragai spielten auf der anderen Seite, und sp\u00e4ter setzten Bongo und Vuria ihren Ringkampf von vorher fort. Shukuru spielte auch ausgiebig mit Bomani. Sie war bisher noch nie besonders zu Spielen aufgelegt, aber zurzeit ist sie das &#8211; ein Zeichen, dass es ihr gut geht. Bomani nahm dann einen Stock und begann, sich den Hals damit zu kratzen. Olsekki sammelte Erdh\u00e4ufchen zusammen und warf sie in die Luft, wovon Barsilinga ihn abhalten wollte. Bomani spielte dann noch mit Lemoyian, und am Abend f\u00fchrte Laragai die Gruppe auf dem Weg zur\u00fcck nach Hause an. Wir bekamen dann auch noch Besuch von zwei wilden Bullen, die Wasser soffen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/711201672115-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 19. Juni 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen war es kalt, als die Waisen zu ihrem Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck gingen. Sie konnten in Ruhe fressen, ohne von wilden Elefanten oder Ex-Waisen gest\u00f6rt zu werden. Lemoyian und Laragai kratzen sich beide einzeln an den Felsen, und Garzi rangelte dann mit Laragai. Schlie\u00dflich brachen sie alle in den Busch auf, um zu grasen. Bongo, Laragai, Orwa und Vuria warfen Erde in die Luft, und nach einer Weile begannen Bongo und Vuria mit ihrem \u00fcblichen Ringkampf, w\u00e4hrend die anderen Waisen sich aufs Fressen konzentrierten.<br \/>\nLemoyian brachte die Gruppe zum Schlammbad und zur Milchf\u00fctterung. Ein paar von ihnen spielten wild im Schlammloch, obwohl es nicht besonders hei\u00df war. Eine Gruppe wilder Bullen kam vorbei, soff Wasser und ging wieder. Dann tauchte Half Trunk mit einem weiteren Bullen auf und ging in den Matsch. Dort spielte er zusammen mit einigen der Waisen, unter ihnen Narok, Lemoyian, Bongo und Teleki. Narok, Lemoyian und Kithaka marschierten dann direkt zum Staubbad, wo sie sich herumrollten und sich einstaubten. Teleki begann, auf Vuria zu klettern, w\u00e4hrend Orwa auf den Knien spielte. Schlie\u00dflich gingen die Waisen zur\u00fcck in den Busch. Wenig sp\u00e4ter kam auch Sugutas Gruppe zum Schlammloch, aber sie soffen nur Wasser und verschwanden dann wieder.<br \/>\nAn den Stallungen war Wendis Gruppe mit Wiva und vier wilden Bullen zu Besuch, unter denen auch Half Trunk war. Auch die erst vor kurzem unabh\u00e4ngig gewordenen Ex-Waisen schauten mit Kilaguni und Chaimu vorbei.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/711201672836-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bongo spielt mit Vuria<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 20. Juni 2016<\/strong><br \/>\nAls die Waisen heute Morgen aus ihren Gehegen kamen, eilten die Ex-Waisen gerade heran, um Wasser zu saufen. Dann begannen sie, ein wenig mit den Waisen zu spielen. Der Ex-Waise Meibai rangelte mit Orwa und kletterte dann auf ihn, um seine \u00dcberlegenheit zu demonstrieren. Laragai war damit besch\u00e4ftigt, auf Wendis Baby Wiva aufzupassen, zusammen mit Narok und Garzi. Zwei B\u00fcffel kamen majest\u00e4tisch zur Tr\u00e4nke gelaufen und soffen jede Menge Wasser, bevor sie sich wieder auf den Weg machten. Schlie\u00dflich gingen die Waisen mit den Keepern zum Grasen.<br \/>\nSie grasten vorbildlich, denn die Temperaturen waren heute etwas ertr\u00e4glicher. Kurz vor dem Gang zur Mittagsmilch am Schlammloch spielte Teleki noch einmal mit Vuria. Am Wasserloch waren nur Sugutas Gruppe und zwei B\u00fcffel, die Wasser soffen. Da es k\u00fchl war, wollte niemand baden. Vuria und Bomani rangelten, w\u00e4hrend Bongo und Teleki sich zu unterhalten schienen. Kithaka brachte dann die Herde zur\u00fcck in den Busch. Dort grasten die Waisen noch konzentrierter.<br \/>\nBarsilinga brachte sie am Abend zur\u00fcck zu den Stallungen. Dort tauchte heute Olares Herde auf, um in Ruhe Wasser zu saufen. Sp\u00e4ter kamen auch noch Mulikas und Yattas Herden mit ihren Kleinen an. Au\u00dferdem hatten wir auch noch wilde Bullen zu Besuch. Wendis Gruppe tauchte am Abend aber nicht noch einmal auf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/711201674025-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Meibai<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 21. Juni 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen konnten heute morgen wieder in Ruhe ihr Luzernenheu genie\u00dfen, ohne dass sie von Ex-Waisen oder wilden Elefanten gest\u00f6rt wurden. Ein paar der erst k\u00fcrzlich unabh\u00e4ngig gewordenen Waisen kamen sp\u00e4ter vorbei und hatten einen wilden Bullen bei sich, der so nerv\u00f6s in ihrer Gegenwart war, dass er nur schnell Wasser soff und dann gleich wieder verschwand. Orwa spielte mit Bongo und danach mit Vuria. Die Kleinen gingen dann zum Grasen in den Busch und lie\u00dfen die \u00e4lteren Ex-Waisen an den Stallungen zur\u00fcck.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden kratzte sich Lemoyian an einem umgefallenen Baum, w\u00e4hrend Vuria mit Orwa spielte. Barsilinga brachte die Herde dann zum Schlammloch zu ihrer Milch. Es war recht bew\u00f6lkt, sodass sie nicht gro\u00df im Wasser spielten. Nur Bongo, Vuria und Narok trauten sich ein St\u00fcck hinein, aber auch nicht besonders weit. Narok ging dann direkt zum Staubbad und begann, Erdh\u00e4ufchen zu machen und sie in die Luft und auf ihren Nacken zu werfen. Nach einer Weile gingen sie alle zur\u00fcck in den Busch und waren dort vollauf besch\u00e4ftigt mit Grasen; nur Vuria warf noch etwas Erde in die H\u00f6he. Gegen Abend f\u00fchrte Lemoyian die Waisen auf dem Weg nach Hause an.<br \/>\nAn den Stallungen kam Wendis Gruppe mit Wiva vorbei, wie auch Mulikas und Yattas Herden mit ihrem Nachwuchs. Au\u00dferdem veranstalteten zwei wilde Bullen ein Kr\u00e4ftemessen direkt vor den Stallungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/711201675054-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Narok staubbadet<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 22. Juni 2016<\/strong><br \/>\nNachdem die Waisen am Morgen aufgewacht waren, bekamen sie ihre Milchflaschen und gingen dann zum Luzernenheu. Dort fanden sie Olares Ex-Waisen-Herde schlafend vor, gleich neben Shukurus Gehege. Sie gingen zu ihnen hin\u00fcber und teilten sich das Luzernenheu mit ihnen. Ex-Waise Kitirua nahm ihr H\u00e4ufchen und trug es ein St\u00fcck von den anderen Elefanten weg. Sp\u00e4ter spielte sie mit Bomani, w\u00e4hrend Orwa mit Vuria rangelte und Teleki sich kratzte. Nach einer Weile gingen die Waisen in den Busch. Dort versuchte Orwa, beim Spielen auf Vuria zu klettern. Bongo ruhte dann seinen schweren R\u00fcssel auf Orwas R\u00fccken aus, w\u00e4hrend Lemoyian mit Garzi spielte.<br \/>\nBarsilinga brachte die Waisen zum Schlammbad, wo es sehr k\u00fchl war, sodass niemand im Matsch spielen wollte. Sie soffen nur Wasser, dr\u00fcckten sich ein paar Minuten herum und gingen dann zur\u00fcck in den Busch. Der kleine Frechdachs Kithaka posierte noch mit eingerolltem R\u00fcssel f\u00fcr ein Foto, bevor auch er losging. Sie grasten ausf\u00fchrlich und Bongo und Vuria warfen Erde in die Luft und auf ihre R\u00fccken. Orwa spielte auf der anderen Seite mit Bomani, Teleki und Garzi.<br \/>\nGegen Abend ging die Herde zu den Stallungen zur\u00fcck. Dort kamen heute 13 wilde Bullen zum Saufen vorbei, darunter auch einer, den wir vor kurzem wegen eines vergifteten Pfeils behandeln mussten. Die Wunde heilt gut, und er sieht gesund und kr\u00e4ftig aus.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/71120168033-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bomani rangelt mit Kitirua<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 23. Juni 2016<\/strong><br \/>\nHeute konnten die Waisen wieder ungest\u00f6rt von Ex-Waisen oder wilden Elefanten ihr Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck genie\u00dfen. Orwa kratzte sich an einem Felsen, und nach einer Weile brachen sie in den Busch auf.<br \/>\nTraurige Nachrichten erreichten uns vom Kassala-Eingang zum Park: dort hatte jemand die Leiche eines Elefanten gefunden. Wir waren erschrocken und machten uns sofort auf den Weg zu der Stelle, an der wir tats\u00e4chlich einen toten Elefanten fanden. Wir waren sehr traurig und untersuchten genau, ob es wom\u00f6glich einer unserer Ex-Waisen war oder ein wilder Elefant. Wir fanden heraus, dass es ein wilder Bulle zwischen 16 und 20 Jahren war. Er war von zwei vergifteten Pfeilen getroffen worden, einem am rechten Ohr und einem weiteren im R\u00fccken. Die anwesenden Wildh\u00fcter vom KWS und unser Anti-Wilderei-Team entfernten die Sto\u00dfz\u00e4hne und die KWS-Ranger nahmen sie in Gewahrsam.<br \/>\nUnsere Waisen spielten im Busch friedlich miteinander. Vuria, Laragai, Bomani und Orwa rollten sich auf dem Boden herum, wonach Vuria und Bongo ihren \u00fcblichen Ringkampf starteten. Dann brachte Narok die ganze Gruppe zum Schlammbad. Dort waren acht wilde Bullen, die ausgelassen im Schlamm spielten, zusammen mit den Waisen. Kithaka kletterte auf Barsilinga, w\u00e4hrend Bongo und Vuria im tiefen Wasser schwammen. Danach gingen sie zum Staubbad und staubten sich ein. Garzi sammelte Erde auf und blies sie auf seinen R\u00fccken, w\u00e4hrend auch Vuria begeistert Erde in die Luft warf. Bongo vergn\u00fcgte sich damit, die Rinde von einem Baum zu sch\u00e4len und sie zu zerbei\u00dfen.<br \/>\nAn den Stallungen tauchten heute die j\u00fcngeren Ex-Waisen auf: Kandecha, Kibo, Kalama, Chemi Chemi, Olare, Kitirua, Naisula, Melia, Tumaren und Murka. Sie soffen Wasser und brachen dann wieder auf. Au\u00dferdem war auch eine kleinere Gruppe wilder Bullen kurz zum Saufen da. Auch den restlichen Ex-Waisen geht es gut.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/71120168358-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Garzi grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 24. Juni 2016<\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend die Waisen mit ihrem Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck besch\u00e4ftigt waren, kamen zw\u00f6lf wilde Bullen, soffen Wasser, und gingen wieder zur\u00fcck in den Busch. Orwa spielte mit dem Heu, indem er ein gro\u00dfes B\u00fcschel nahm, damit in der Luft herumwedelte, um es schlie\u00dflich in den Mund zu stecken. Dann spielte er mit Vuria und schlie\u00dflich mit Narok. Enkikwe war damit besch\u00e4ftigt, seinen R\u00fcssel und seinen linken Vorderfu\u00df zu kratzen. Ex-Waise Tomboi kam vorbei, um etwas Wasser zu saufen und dann mit den Waisen zusammen Luzernenheu zu futtern. Der Grund, warum er vor ein paar Tagen humpelnd ankam, war eine Schwellung, und diese ist nun zu einer Wunde geworden. Sie heilt auch, aber er bl\u00e4st immer noch Staub darauf, um den Heilungsprozess zu unterst\u00fctzen und vielleicht auch, um sie zu k\u00fchlen. Orwa begann, auf Siangiki herumzuklettern, w\u00e4hrend Garzi sich im Staub herumrollte. Schlie\u00dflich ging die ganze Herde zum Grasen in den Busch, wo sie ordentlich besch\u00e4ftigt waren an diesem hei\u00dfen Tag.<br \/>\nAls die Waisen in Dreiergruppen zu ihrer Milch am Schlammloch kamen, waren noch sieben wilde Bullen, eine Kuh und zwei junge, etwa sechsj\u00e4hrige Elefanten da. Sie soffen Wasser und blieben dann noch ein wenig. Da es so hei\u00df war, spielten die Waisen ausf\u00fchrlich im Matsch, und Vuria, Bongo, Laragai, Narok, Barsilinga und Lemoyian schwammen fr\u00f6hlich und wild herum. Danach gingen sie zum Staubbad, und Bongo und Teleki marschierten direkt zu den wilden Bullen an der Tr\u00e4nke, um mit ihnen zu plaudern. Bongo blieb noch eine ganze Weile, w\u00e4hrend Teleki schon weg ging. Ihr Freund Vuria spielte noch immer im Wasserloch. Schlie\u00dflich gingen alle wieder in den Busch zur\u00fcck.<br \/>\nEin paar Minuten sp\u00e4ter kam Sugutas Gruppe an, und Sugute hatte eine Kabelschlinge um den linken Hinterfu\u00df! Wir machten uns sofort daran, sie von diesem schrecklichen Ding zu befreien, bevor sie ins Wasser laufen w\u00fcrde, und schafften es gl\u00fccklicherweise. Wir waren sehr erschrocken, aber andererseits sind wir auch froh, dass sie jetzt wieder in Freiheit lebt. Zum Gl\u00fcck war die Schlinge nicht lange genug um ihren Fu\u00df, dass sie schon verletzt worden w\u00e4re &#8211; das war gerade nochmal gut gegangen!<br \/>\nAls die Waisen wieder zur\u00fcck in den Weidegr\u00fcnden waren, grasten sie ausgiebig, bis Olsekki sie am Abend zur\u00fcck nach Hause f\u00fchrte. An den Stallungen war Half Trunk mit zwei weiteren wilden Bullen zu Besuch. Sie soffen Wasser und verschwanden wieder. Sugutas Sechsergruppe, zu der noch Mutara, Sities, Turkwel, Kainuk und Kanjoro geh\u00f6ren, kam auch noch einmal vorbei, und sie blieben noch eine Weile, nachdem sie Wasser gesoffen hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7112016867-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bongo s\u00e4uft mit wilden Bullen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 25. Juni 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein kalter und stiller Morgen, und die Waisen gingen gem\u00e4chlich zum Luzernenheu, wo sie auf ihre wilden Artgenossen trafen; 17 von ihnen waren dort, unter ihnen Half Trunk. Sp\u00e4ter gingen sie in den Busch und lie\u00dfen die wilden Elefanten an der Wassertr\u00e4nke zur\u00fcck. Orwa und Vuria rangelten, w\u00e4hrend die anderen Waisen grasten. Gegen Mittag machten sie sich zum Schlammbad auf.<br \/>\nDort waren wieder eine Gruppe wilder Bullen sowie Sugutas Ex-Waisen-Herde vorbeigekommen. Limpy, der wilde Bulle, den wir wegen einer Schlingenwunde behandeln mussten, war auch da und seine Wunde scheint gut zu heilen. Die Waisen, allen voran Bongo, Laragai, Vuria, Teleki, Narok, Siangiki, Olsekki, Enkikwe und Garzi, spielten zusammen im Schlammloch. Vuria war heute der verspielteste Elefant &#8211; er tollte im Wasser herum und folgte dann seiner Gruppe, nachdem diese wieder in den Busch aufgebrochen war. Die wilden Bullen blieben am Schlammbad zur\u00fcck und soffen noch Wasser.<br \/>\nAm Abend wurden die Waisen von Kithaka zu ihrer Milch nach Hause gebracht. Au\u00dferdam kamen eine Gruppe wilder Bullen sowie Mulika mit Mwende, Zurura, Kilaguni, Chaimu, Makireti, Kasigau und Kilabasi vorbei. Sie kamen zum Saufen und blieben dann noch einige Zeit.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/711201681859-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen beim Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 26. Juni 2016<\/strong><br \/>\nEs war wieder ein k\u00fchler Morgen, als die Waisen l\u00e4ssig aus ihren Gehegen geschlendert kamen. Sechs Bullen soffen Wasser an der Tr\u00e4nke, w\u00e4hrend Narok die Waisen zum Luzernenheu f\u00fchrte. Kithaka kratzte seinen Hintern an einem Felsen, w\u00e4hrend Laragai sich alleine auf dem Boden herumrollte. Nachdem sie ihr Fr\u00fchst\u00fcck beendet hatten, gab Lemoyian den Weg zur Tr\u00e4nke vor, wo sie genug soffen und danach in den Busch aufbrachen.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden konzentrierten sich die Waisen voll und ganz auf das Grasen, bis Barsilinga gegen 11 Uhr das Signal zum Abmarsch zum Schlammbad gab. Half Trunk und drei seiner Freunde soffen dort Wasser, als die Waisen ankamen. Die Waisen tranken schnell ihre Milch, bevor sie zu den wilden Bullen hin\u00fcbergingen und sich ihnen beim Saufen anschlossen. Lemoyian stand ein wenig abseits und beschwerte sich laut br\u00fcllend \u00fcber irgendetwas. Niemand wusste wor\u00fcber, und Narok eilte zu ihm, um herauszufinden, was los war. Sie steckte ihren R\u00fcssel in Lemoyians Mund und legte ihn dann auf seinen R\u00fccken, um ihn zu beruhigen. Lemoyian lie\u00df sich davon bes\u00e4nftigen und kam dann zu seinen Freunden her\u00fcber, die gerade Wasser soffen. Als alle zufrieden waren, f\u00fchrte Shukuru den Weg zur\u00fcck in den Busch an.<br \/>\nWegen der momentanen Trockenheit verschwendeten die Waisen keine Zeit mit unsinnigen Spielen, sondern grasten vorbildlich, um sicherzugehen, dass sie genug gefressen hatten, bevor sie zu den Stallungen zur\u00fcckkehren w\u00fcrden. Weil es nur trockenes Futter gab, musste Enkikwe auf die Knie gehen, um an etwas Gras heranzukommen, auf das er ein Auge geworfen hatte, das aber unter einem umgefallenen Baum versteckt war. Als es ihm zu schwierig wurde heranzukommen, versuchte er, den Baum wegzuschieben, was ihm schlie\u00dflich auch gelang. Vuria versuchte, Bongo zu besteigen, als dieser dicht an ihm vorbei ging, aber Bongo wand sich los und ging davon. Am Abend legte Bongo eine Pause beim Grasen ein, um sich einzustauben, und fra\u00df dann weiter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 27. Juni 2016<\/strong><br \/>\nDas Gel\u00e4nde an den Stallungen war am Morgen von Ex-Waisen und wilden Bullen geradezu \u00fcberschwemmt, und als die Kleinen herauskamen, schlossen sie sich den Ex-Waisen beim Luzernenheu an. Jeder war sich selbst der N\u00e4chste, und alle versuchten, soviel wie m\u00f6glich vom Heu abzubekommen. Die \u00c4lteren nahmen gro\u00dfe Haufen mit ihren R\u00fcsseln und lie\u00dfen den J\u00fcngeren nur die kleinen \u00fcbrig. Wiva wollte etwas Luzernenheu von ihrer Mama haben, aber erstaunlicherweise wollte Wendi ihr keines geben. Wiva tr\u00f6stete sich mit etwas Milch, bevor Laragai mit einem kleinen B\u00fcschel vorbei kam und ihr etwas davon anbot. Dar\u00fcber freute sie sich sehr, und sie h\u00f6rte auf zu nuckeln und machte sich mit Laragai \u00fcber das Heu her. Nachdem sie gefressen hatte, forderte Laragai Mwende zum Ringkampf heraus, w\u00e4hrend Kibo mit Narok spielte. Kitirua hielt sich in der N\u00e4he von Siangiki und Enkikwe auf, und Teleki begann ein Kr\u00e4ftemessen mit Lenana. Kithaka, Lemoyian und Ololoo nahmen sich etwas Zeit, sich an den Felsen zu kratzen. Dann wollten Enkikwe, Bomani, Laragai und Olsekki alle mit Wiva spielen, und Wiva, die auch in Spiellaune war, stie\u00df zuerst Bomani und dann Enkikwe an, bevor sie wegrannte. Makena umschlang zur Begr\u00fc\u00dfung ihren R\u00fcssel mit dem von Narok, w\u00e4hrend Teleki erst Challa und danach noch Mwende herausforderte. Ololoo versuchte, Orwa zu besteigen, was diesen \u00e4rgerte; er sch\u00fcttelte Ololoo ab und drehte sich zur Verteidigung um. Es entstand ein erbitterter Kampf, der eine ganze Weile andauerte, bis Makena eingriff und die beiden Jungs trennte. Rapsu, der ziemlich lange weg gewesen war, kam heute auch mit der Herde mit, und Teleki konnte ein paar neue Ringkampf-Taktiken von ihm lernen. Teleki ging sp\u00e4ter zu Kenze und trainierte mit ihm weiter.<br \/>\nDie abh\u00e4ngigen Waisen verabschiedeten sich dann von den Ex-Waisen und gingen Richtung Osten, w\u00e4hrend die \u00e4lteren Elefanten nach Westen aufbrachen. Im Busch war alles ruhig, und die Waisen konnten in Ruhe grasen. Zur Schlammbadzeit schlossen sich Mutaras Gruppe und 20 wilde Elefanten den Waisen an. Kanjoro hatte einen Ringkampf mit Narok, der schnell vorbei war, als Narok sich ergab. Unter den wilden Bullen im Schlammbad war ein auff\u00e4lliger Elefant mit nur einem Sto\u00dfzahn, den wir jetzt auch schon h\u00e4ufig gesehen haben. Teleki spielte mit Vuria. Er selbst stand am Rand des Wasserlochs, w\u00e4hrend Vuria im Matsch war. Barsilinga, Kithaka, Narok und Shukuru nahmen am Staubbad teil, nachdem sie fertig gebadet hatten. Sp\u00e4ter schloss sich Mutaras Gruppe den Waisen an, als sie vom Schlammbad in n\u00f6rdliche Richtung aufbrachen; die wilden Bullen gingen in Richtung des Imenti. Die Temperaturen waren ertr\u00e4glich, dass die Waisen den Rest des Tages ungest\u00f6rt grasen konnten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/711201682739-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Laragai spielt mit Mwende<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 28. Juni 2016<\/strong><br \/>\nAm Morgen war es friedlich und ruhig, als die Waisen die Gehege verlie\u00dfen und sich ungest\u00f6rt dem Luzernenheu widmen konnten. Nur Tomboi kam kurz beim Fr\u00fchst\u00fcck vorbei, ging aber bald wieder weiter. Die Waisen machten es sich am Kanziku-Gebiet gem\u00fctlich. Barsilinga graste nahe bei Lemoyian und nahm ab und zu etwas Gras aus dessen Mund. Lemoyian war davon gar nicht begeistert und ging davon, um einen Streit mit Barsilinga zu vermeiden. Er stellte sich zu Orwa, denn ihm war klar, dass Orwa ein Machtwort sprechen w\u00fcrde, falls Barsilinga ihm folgen und ihn weiter \u00e4rgern w\u00fcrde.<br \/>\nBeim Schlammbad bekamen die Waisen Besuch von acht wilden Bullen, sowie Olares und Mutaras Gruppen. Sie kamen alle gut miteinander aus; die wilden Bullen w\u00e4lzten sich zusammen mit den Kleinen und soffen danach mit ihnen Wasser. Nur Bomani, Kithaka, Orwa, Barsilinga und Garzi boykottierten das Bad. Bomani rangelte eine Weile mit Kandecha, gab aber auf, als es ernst wurde. Melia spielte mit Vuria, und das Spiel endete, als Vuria sich ergab. Danach hatten Vuria und Chemi Chemi ein ausf\u00fchrliches Kr\u00e4ftemessen, w\u00e4hrend sie noch immer im Wasser waren. Nach dem Schlammbad schlossen sich Olares und Mutaras Gruppen den Waisen auch am Nachmittag an. Am Abend widmeten sich Shukuru, Vuria, Barsilinga und Laragai einem l\u00e4ngeren Staubbad. Kurz vor 18 Uhr kamen Yattas und Mulikas Herden an den Stallungen vorbei. Sie soffen Wasser und brachen danach wieder auf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/711201683042-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tomboi schlie\u00dft sich den Waisen an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 29. Juni 2016<\/strong><br \/>\nMakireti, Kilabasi, Kasigau, Chaimu, Kilaguni und sechs wilde Bullen kamen fr\u00fch am Morgen noch vor Sonnenaufgang an den Stallungen an. Makireti und ihre Kollegen beschlossen, noch ein wenig zu schlafen, w\u00e4hrend sie auf das Wasser und das Luzernenheu warteten. Die wilden Elefanten standen geduldig um die Tr\u00e4nke herum und warteten ebenfalls auf das Wasser. Gegen 6 Uhr kamen die Waisen heraus, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten. Chaimu stellte sich an den Eingang und begr\u00fc\u00dfte sie drau\u00dfen mit R\u00fcsselsch\u00fctteln; Narok war als erste dran. Dann machten sich die Kleinen und Makiretis Gruppe \u00fcber das Luzernenheu her. Nach dem Fressen spielten Narok mit Chaimu und Kasigau mit Kilaguni. Orwa forderte Makireti heraus, verlor aber und rangelte daraufhin mit Bomani. Das Spiel war aber auch schnell wieder vorbei, denn Kasigau kam dazu und schob sie auseinander, um Bomani selbst zum Ringkampf herauszufordern. In diesem zog Bomani den K\u00fcrzeren, sodass Kasigau sich nach einem neuen Gegener umsah. Zum Gl\u00fcck war Teleki in Spiellaune, und sie vertieften sich in einen ausf\u00fchrlichen Ringkampf.<br \/>\nAls die Waisen gerade zum Grasen aufbrechen wollten, tauchten Yattas und Mulikas Herden auf. Kasigau, Kilabasi, Laragai und Narok dr\u00e4ngelten sich um Wiva und wollten alle Hallo sagen, was Wiva sehr stolz machte. Sie flitzte in verschiedenen Richtungen herum, mit ihren Kinderm\u00e4dchen auf den Fersen.<br \/>\nZwei Wildhunde kamen und wollten Wasser saufen, und es gab gro\u00dfe Aufregung, als Zurura sie entdeckte. Er jagte auf sie los, und die Wildhunde rannten in alle Richtungen auseinander, sodass Zurura Schwierigkeiten hatte, sie zu verfolgen. Er kollerte und trompetete nach Verst\u00e4rkung von seinen Freunden, und in Nullkommanichts war eine Arbeitsgruppe &#8222;Wildhundjagd&#8220; gebildet, mit Loijuk an der Spitze. Die Hunde mussten ihre Niederlage eingestehen und verschwanden; damit war dieses Problem erledigt. Die Waisen gingen dann zum Grasen zum Kanziku-Gebiet.<br \/>\nEs war wieder einer der hei\u00dferen Tage, und die Waisen grasten im Schatten der B\u00e4ume und freuten sich auf ihr erfrischendes Schlammbad. Bongo forderte Vuria zu einem Ringkampf heraus, der unentschieden endete. Kurz bevor es Zeit f\u00fcr das Schlammbad war, bekamen die Waisen Gesellschaft von Olare und ihrer Gruppe. Dabei waren auch sechs wilde Bullen, von denen einer vor einem Monat von der mobilen Tierarzteinheit behandelt worden war und jetzt auf dem guten Weg der Besserung ist. Nach dem Schlammbad verwickelte Teleki Kalama in eine Rangelei, w\u00e4hrend Olsekki eine neue Art des Staubbadens erfand: Er kniete sich hin und warf dann Staub auf sich. Die Temperaturen blieben den Nachmittag \u00fcber hoch, und die Waisen grasten in aller Ruhe und wedelten dabei mit den Ohren. Am Abend verbrachte Barsilinga noch ein wenig Zeit mit einem Staubbad.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/711201683441-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Makireti und Bongo<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 30. Juni 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen wurden am Morgen von Mutara und ihrer Gruppe begr\u00fc\u00dft, die in der Nacht angekommen waren. Siangiki begann ihr Tagewerk mit einem Staubbad, w\u00e4hrend Enkikwe ein lockeres Kr\u00e4ftemessen mit Kainuk hatte. Lemoyian attackierte Bomani und Narok spielte mit Bongo. Im Busch rangelten Bongo und Vuria miteinander, w\u00e4hrend Teleki sich Kanjoro vornahm.<br \/>\nBeim Schlammbad schlossen sich den Waisen f\u00fcnf wilde Bullen an. Einer von ihnen hatte eine Pfeilwunde auf der linken Seite des Bauches. Der Bereich war geschwollen und es sah so aus, als ob die Pfeilspitze noch in der Wunde stecken w\u00fcrde.<br \/>\nDen Nachmittag verbrachten die Waisen grasend und f\u00fcllten ihre M\u00e4gen mit leckerem Gr\u00fcn. Am Abend, kurz vor dem Abmarsch zur\u00fcck zu den Stallungen, legte Barsilinga eine Pause ein, um ein Staubbad zu nehmen. Lemoyian schloss sich zum Grasen noch einmal kurz mit Laragai zusammen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/711201684014-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Vuria rangelt mit Bongo<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-juni-2016\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mittwoch, 1. Juni 2016 Die Ex-Waisen waren fr\u00fch am Morgen an den Stallungen. Als sich die Tore f\u00fcr die Waisen ge\u00f6ffnet hatten, ging Lenana hinein, um sie zu begr\u00fc\u00dfen. Sie traf auf Narok, und sie umschlangen zur Begr\u00fc\u00dfung ihre R\u00fcssel. Olsekki, Siangiki und Enkikwe gingen zur Tr\u00e4nke hinunter, wo drei wilde Bullen Wasser soffen. 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