{"id":8134,"date":"2016-08-10T14:00:25","date_gmt":"2016-08-10T13:00:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=8134"},"modified":"2016-08-10T14:00:25","modified_gmt":"2016-08-10T13:00:25","slug":"voi-juni-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-juni-2016\/","title":{"rendered":"Voi Juni 2016"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 1. Juni 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen kamen gut gelaunt aus ihren Gehegen und leerten ihre Milchflaschen. Als sie zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen, ging die Sonne am Horizont auf. Nach ihrer Ankunft am Fu\u00df des Mazinga-Bergs stellten sie sich zum Kratzen an einem Felsen an. Araba war die erste, gefolgt von Lentili, Ishaq-B und Nelion. In den Weidegr\u00fcnden schlossen sie sich einer wilden Herde mit zwei kleinen Babys an, und Mashariki, Embu und Rorogoi gingen die K\u00e4lber begr\u00fc\u00dfen. Embu spielte danach mit einem der Babys Fangen, und Bada, Mudanda und Rorogoi machten auch mit. Es wurde ein recht wildes Spiel, und die kleinen K\u00e4lber mussten sich ausruhen, nachdem ihre Mutter ihnen zuhilfe gekommen war. Suswa graste sch\u00f6n zusammen mit einer jungen Kuh, w\u00e4hrend Ndii einen der anderen j\u00fcngeren Elefanten zu einer Rangelei herausforderte, die sie gewann. Die beiden Gruppen grasten bis 8:30 Uhr zusammen, dann trennten sich ihre Wege wieder. Ndii blieb noch zehn Minuten l\u00e4nger bei der wilden Herde, bevor sie zu ihren Waisenfreunden zur\u00fcckkam.<br \/>\nAm Abend hatten Nelion und Tundani, die noch ihre Positionen unter den Bullen der Waisengruppe herausfinden m\u00fcssen, ein Kr\u00e4ftemessen. Danach gingen auch sie mit den anderen Waisen zu den sicheren Stallungen zur\u00fcck. Um 18:10 Uhr waren die Waisen bereits in ihren Gehegen, als eine kleine Elefantenherde, die aus drei K\u00fchen und ihren beiden K\u00e4lbern bestand, zum Saufen zu den Stallungen kam. Diese wilde Gruppe kommt \u00f6fter vorbei, und sie brachen nach 20 Minuten wieder auf, nachdem sie ihren Durst gel\u00f6scht hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7820167172-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ishaq-B geht sich kratzen<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 2. Juni 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Start in den Tag. Die Waisen tranken ihre Milch und fra\u00dfen etwas Zusatzfutter, bevor sie das Gel\u00e4nde der Stallungen verlie\u00dfen und zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Sie grasten heute weit n\u00f6rdlich der Stallungen, bevor sie mittags zum mittleren Wasserloch gingen. Hier hatten sie viel Spa\u00df beim Schlammbad, bevor sie am Fu\u00df des Mazinga-Bergs weitergrasten. Dort gab es ein paar gro\u00dfe, gr\u00fcne B\u00fcsche, von denen die Waisen mit Begeisterung fra\u00dfen.<br \/>\nKivuko und Mzima besuchten am Nachmittag die Waisenherde und spielten und grasten zusammen mit den keeperabh\u00e4ngigen Waisen. Kenia war gar nicht so gl\u00fccklich dar\u00fcber, vor allem weil es schon so sp\u00e4t war. Sie f\u00fcrchtet immer, dass die \u00e4lteren Ex-Waisen ihre jungen Herdenmitglieder entf\u00fchren k\u00f6nnten. Kivuko und Mzima begleiteten die Waisen zu den Stallungen zur\u00fcck und wollten auch mit ins Gehege, doch die Keeper hielten sie davon ab. Die zwei hingen noch eine Weile auf dem Gel\u00e4nde herum, stibitzten ein paar Grewia-Zweige aus den Gehegen und fra\u00dfen diese, ehe sie um 19 Uhr in den Park zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/78201673339-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mzima bei den Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 3. Juni 2016<\/strong><br \/>\nDer Morgen war bew\u00f6lkt und verlief ruhig, und die Waisen gingen im G\u00e4nsemarsch zu den Weidegr\u00fcnden, nachdem sie gefr\u00fchst\u00fcckt und die morgendlichen Spiele hinter sich gebracht hatten. Sie grasten auf dem Weg nach Osten und genossen dort auch ihre Mittagsmilch, da es ihnen zu kalt f\u00fcr das Schlammbad war.<br \/>\nUm 15:40 Uhr standen Ndoria und Araba pl\u00f6tzlich allein da, nachdem ihre Freunde schon recht weit voraus gegangen waren. Als Araba das klar wurde, rannte sie ihnen nach, was nicht so einfach war, weil Ndoria ihr immer wieder den Weg blockierte. Ndoria begann, Araba zu jagen und versuchte, ihr in den Schwanz zu bei\u00dfen. Gl\u00fccklicherweise war Araba schnell genug und konnte zur\u00fcck zur Waisenherde fliehen, bevor Ndoria ihren Schwanz erwischte. Embu, Ishaq-B und Rorogoi stellten sich dann zum grasen hinter Ndoria, und Naipoki ermahnte sie f\u00fcr ihre Dummheiten.<br \/>\nAm Abend lud Bada Tundani zu einem Kr\u00e4ftemessen ein. Manche der Jungs scheinen Tundani als Bedrohung zu sehen und sind ganz wild darauf, sich mit ihm zu messen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/78201674555-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndoria hinter Araba<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 4. Juni 2016<\/strong><br \/>\nEs war wieder ein wunderbarer Morgen, als die Waisen gutgelaunt aus ihren Gehegen kamen. Sie schlangen ihre Milch herunter, bevor sie das Kopra genossen, das als morgendliche Leckerei f\u00fcr sie bereitgelegt worden war. Kihari graste zusammen mit den anderen Waisen. Ihr linker Sto\u00dfzahn, der bisher noch nicht herausgekommen ist, deutet sich langsam an und spannt die Haut dar\u00fcber &#8211; er wird bald zu sehen sein. Die Waisen genossen ein kurzes Bad, bevor sie das Schlammloch wieder verlie\u00dfen und das Grasen fortsetzten. Ndoria fra\u00df eine Weile f\u00fcr sich allein, ehe sie sich den Rest des Tages Arruba anschloss. Arruba hatte sie gern bei sich und verzieh ihr das freche Verhalten vom Vortag. Die Waisen grasten flei\u00dfig, bis es Zeit war, f\u00fcr die Nacht zu den Stallungen zur\u00fcckzukehren, und Embu f\u00fchrte die Gruppe nach Hause.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7820167533-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kihari grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 5. Juni 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen begannen die Waisen mit ihrer Milchf\u00fctterung, sobald die Gehegetore ge\u00f6ffnet wurden. Sie spielten eine Weile an den Stallungen und soffen dabei frisches Wasser aus der Tr\u00e4nke. Danach gingen sie zum Kopra \u00fcber. Kaum war die F\u00fctterung vorbei, fiel Kenia auf, dass ihr Adoptivbaby Araba von Ishaq-B entf\u00fchrt worden war, die es umr\u00fcsselte und pflegte, als w\u00e4re es ihr eigenes Neugeborenes. Kenia eilte hin\u00fcber, um sich Araba zur\u00fcckzuholen, und Ishaq-B hatte auch nichts dagegen. Sie trat die Kleine wieder an Kenia ab, die den Rest des Tages gut auf Araba aufpasste. Am Mittag genossen die beiden ein Schlammbad und ein Staubbad, ehe sie sich dem Rest der Gruppe wieder anschlossen, die in der N\u00e4he des Schlammlochs graste. Mudanda und Bada f\u00fchrten die Waisen am Abend stolz zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/78201675725-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ishaq-B (links) und Arruba<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 6. Juni 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner und sonniger Morgen, und die abh\u00e4ngigen Waisen begannen ihren Tag wie \u00fcblich. Sie tranken Milch und spielten an den Stallungen, ehe sie zu den bekannten Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Dort grasten sie bis zur Mittagsf\u00fctterung, die schneller kam als erwartet. Sie kamen in F\u00fcnfergruppen zu ihrer Milch, und gingen danach noch ins Schlammloch, wo sie alle viel Spa\u00df hatten.<br \/>\nBald nachdem die Waisen das Wasserloch verlassen hatten, schlossen sich Kenia und Ndii dem kleinen Bada an, der heute der Star beim Baden gewesen war. Mashariki nutzte Kenias Abwesenheit aus und staubbadete spektakul\u00e4r mit Araba. Mashariki war sehr aufgeregt, dass sie auf Araba aufpassen durfte, und sie war sehr verspielt und genoss es, Araba zu unterhalten. Es dauerte aber nicht lange, bis Kenia nach ihrem Sch\u00fctzling Ausschau hielt und die beiden zusammen davongingen. Ndoria hielt sich bei Arruba auf, die ihr gerne Gesellschaft leistete. Arruba kratzte sich sp\u00e4ter zusammen mit Ishaq-B an einem umgest\u00fcrzten Baumstamm, bevor sie zusammen mit den anderen Waisen bis zum Abend grasten.<br \/>\nGegen Abend nahm eine kleine Elefantenherde Mudanda mit. Die Keeper folgten ihnen und konnten sie schlie\u00dflich von der wilden Herde zur\u00fcckholen. Um 19 Uhr war dann auch sie zur\u00fcck an den Stallungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7820168103-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndii, Kenia und Bada im Schlammloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 7. Juni 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein herrlicher Morgen, als die Waisen fr\u00f6hlich Fangen und Verstecken spielten, bevor sie zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Angef\u00fchrt wurden sie dabei von Naipoki und Lentili. Es war sehr windig als die Waisen aufbrachen, sodass sie nur langsam gingen und unterwegs grasten.<br \/>\nNach ein paar Tagen Abwesenheit kamen heute Layoni, Taveta und Kivuko zu den Stallungen. Gegen 14 Uhr soffen sie Wasser an der Tr\u00e4nke und genossen danach ein paar Akazienfr\u00fcchte. Sie brachen dann zur Wasserpipeline auf, wo die Keeper den Rest von Lesanjus Herde vermuteten.<br \/>\nKenias Waisenherde wurde am sp\u00e4ten Nachmittag von Suswa zur\u00fcck nach Hause gebracht, die das sehr genoss. Am Abend kam eine wilde Elefantenherde zur Tr\u00e4nke an den Stallungen und soff dort frisches Wasser. Embu, Rorogoi und Arruba kollerten ihnen von ihren Gehegen aus eine Begr\u00fc\u00dfung zu. Die wilde Herde blieb eine halbe Stunde und ging danach wieder zum Grasen in den Park.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/78201683348-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lentili grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 8. Juni 2016<\/strong><br \/>\nDer Morgen war sehr hell, und die Waisen kamen aus den Gehegen gerannt. Sie leerten ihre Milchflaschen und fra\u00dfen Kopra, ehe sie zum Grasen aufbrachen. Sie fra\u00dfen gem\u00fctlich n\u00f6rdlich der Stallungen, ehe sie langsam umkehrten und in F\u00fcnfergruppen zum mittleren Wasserloch kamen. Dort hatten sie viel Spa\u00df beim Schlammbad und gingen dann weiter zum Staubbad.<br \/>\nSie grasten anschlie\u00dfend in der N\u00e4he des Wasserlochs. Kenia blieb dicht bei ihrem Adoptivbaby Araba, und zeigte beim Grasen immer wieder ihre Zuneigung, indem sie ihren R\u00fcssel auf Arabas R\u00fccken legte. Araba antwortete mit tiefem Kollern und genoss es, so von Kenia umsorgt zu werden. Den Rest des Tages grasten die Waisen ganz nach Plan, und Embu genoss es, sie am Abend zu den Stallungen zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/78201683831-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Araba grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 9. Juni 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Morgen, und die abh\u00e4ngigen Waisen konzentrierten sich wie immer auf ihre Milch und das Erg\u00e4nzungsfutter. Danach folgten sie Nelion und Mbirikani, die den Weg zur S\u00fcdseite des Mazinga-Bergs vorgaben, wo sie oberhalb der Stallungen zu grasen begannen. Sp\u00e4ter kamen sie f\u00fcr ihre Mittagsmilch herunter und soffen Wasser an der Tr\u00e4nke an den Stallungen.<br \/>\nLesanjus Herde kam kurz darauf an, was Kenias gute Laune tr\u00fcbte, denn Lesanju k\u00fcmmerte sich pers\u00f6nlich um Kenias Adoptivbaby Araba und umr\u00fcsselte auch Ndoria. Kenia war erleichtert, als ein junger wilder Elefantenbulle sich den Waisen an der Tr\u00e4nke anschloss und Lesanju mit Kivuko, Dabassa, Sinya, Layoni und Lempaute davonging. Taveta blieb zur\u00fcck und soff zusammen mit dem wilden Bullen an der Tr\u00e4nke. Er begleitete ihn dann hinaus und folgte Lesanjus Herde, die schon ein ganzes St\u00fcck im Park verschwunden war.<br \/>\nSp\u00e4ter am Tag trafen Kenias Waisen auf eine wilde Elefantenherde im Busch, mit der sie eine Weile zusammen grasten. Ndii schaffte es, ein wildes Kalb von seiner Mutter wegzulocken und eine Weile mit ihm zu spielen. Bada und Embu nutzten die Gelegenheit und spielten auch mit. Die beiden legten sich auf den Boden, und das Kalb konnte auf Badas R\u00fccken herumklettern &#8211; ein sehr lustiges Spiel. Rorogoi ging dann der wilden Herde ein ganzes St\u00fcck hinterher, ehe sie zu ihren Waisenkollegen zur\u00fcckkam und den Rest des Tages bei ihnen blieb.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/78201684933-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Embu und Nelion grasen zusammen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 10. Juni 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Morgen, und die Waisen kamen fr\u00fch aus ihren Gehegen, um ihre Milch zu trinken und Kopra zu fressen. Danach folgten sie Kenia zu den Weidegr\u00fcnden; sie entschied heute, schon um 6 Uhr mit ihrer Herde aufzubrechen, weil sie f\u00fcrchtete, dass Lesanju wieder vorbeikommen und ihr die Babys abspenstig machen k\u00f6nnte. Zehn Minuten nachdem die Waisen aufgebrochen waren, kam eine kleine wilde Elefantenherde mit ihren K\u00e4lbern zum Saufen zu den Stallungen. Sie blieben 20 Minuten auf dem Gel\u00e4nde und ruhten sich aus, ehe sie in den Busch zur\u00fcckkehrten.<br \/>\nKenia brachte ihre Gruppe zum Grasen in die Gegend n\u00f6rdlich der Stallungen. Sp\u00e4ter besuchten sie das mittlere Wasserloch, wo sie Milch tranken und Wasser soffen. Sie nahmen aber heute kein Bad, da es etwas k\u00fchl und windig war. Den Rest des Tages grasten die Waisen in der N\u00e4he des Wasserlochs, und Rorogoi genoss es, am Abend alle anderen nach Hause zu f\u00fchren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/78201691739-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Eine kleine wilde Herde s\u00e4uft an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 11. Juni 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen kamen am Morgen angerannt und leerten ihre Milchflaschen, ehe sie das Kopra fra\u00dfen, das als morgendliche Leckerei f\u00fcr sie bereitgelegt worden war. Sie spielten nur kurz an den Stallungen, ehe sie Lentili zu den Weidegr\u00fcnden folgten. Lentili lief dabei mitten in Lesanjus Herde hinein, und Sinya verlor keine Zeit, sondern nahm sofort Bada zum spielen mit. Lentili protestierte, indem sie den R\u00fcssel sch\u00fcttelte und laut trompetete, doch es n\u00fctzte nichts. Auch Kenia blieb nichts anderes \u00fcbrig als hinzunehmen, dass die \u00e4lteren Waisen die Kontrolle \u00fcber ihre Herde \u00fcbernahmen.<br \/>\nAm Wasserloch wurde nicht viel gespielt. Nur ein paar Waisen tauchten ihre R\u00fcssel ins Wasser und bespritzten sich zur Abk\u00fchlung ein wenig. Gegen 15:40 Uhr schlossen sich die beiden Gruppen einem gro\u00dfen wilden Elefantenbullen an, sodass Kenia und Lentili eine Weile gar nichts mehr zu bestimmen hatten. Als Lesanjus Herde endlich aufbrach, konnten sich die beiden aber auch nicht mehr richtig freuen, denn da war es schon fast Zeit f\u00fcr den Heimweg.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/78201693813-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sinya und Bada<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 12. Juni 2016<\/strong><br \/>\nNach dem \u00fcblichen morgendlichen Ablauf brachen die Waisen zum Grasen auf. Es war recht k\u00fchl, sodass sie ihre Mittagsmilch in den Weidegr\u00fcnden bekamen. Sie kamen aber nach 13 Uhr doch noch zum Wasserloch, um etwas Wasser zu saufen.<br \/>\nGegen 16 Uhr wurde eine wilde Elefantenherde gesichtet, die h\u00e4ufig in der Gegend um den Mazinga-Berg herum grast und zum Saufen zu den Stallungen kommt, und Ex-Waise Tassia war bei ihnen! Tassia haben wir nun schon einige Monate nicht mehr gesehen, und er scheint sich dieser Herde angeschlossen zu haben. Er f\u00fchlt sich offenbar bei ihnen wohl und mischt sich ohne Probleme unter sie. Mzima, der normalerweise bei Lesanjus Herde ist, kam kurz danach an, hielt aber Abstand zu der wilden Herde und Tassia. Ein junger wilder Bulle n\u00e4herte sich Mzima und wollte ihn in der Herde begr\u00fc\u00dfen, doch Mzima z\u00f6gerte, sich ihnen anzuschlie\u00dfen. Stattdessen rangelte er lieber mit diesem wilden Jungen.<br \/>\nEin paar Minuten sp\u00e4ter kam die wilde Elefantenkuh, die vor ein paar Monaten schon einmal zwei Tage lang oberhalb des Malaika-Hauses gegrast hatte. Sie hatte ihr sehr kleines Kalb dabei und soff Wasser aus der Tr\u00e4nke. Sie schien dieses Mal deutlich entspannter zu sein, und wir fragen uns, ob sie vielleicht ein Mitglied der Herde Ex-Waise Natumi ist, die verschwunden ist. Die Kuh und ihr Kalb schlossen sich der anderen wilden Herde an und brachen mit ihnen zusammen auf. Tassia ging mit seiner Adoptivherde davon, doch Mzima blieb an den Stallungen zur\u00fcck. Er brach sp\u00e4ter wieder zum Grasen auf, nachdem die Waisen zur\u00fcckgekehrt und schon in ihre Gehege gegangen waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/78201694614-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Panda grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 13. Juni 2016<\/strong><br \/>\nDer Morgen verlief gut, und die Waisen gingen ihren \u00fcblichen morgendlichen T\u00e4tigkeiten nach. Sie fra\u00dfen und spielten kurz an den Stallungen, ehe sie Richtung S\u00fcden gingen, um dort zu grasen. Sie futterten zufrieden, nur Bada war nach Albernheiten zumute, und er rollte sich eine Weile zum spielen auf dem Boden herum. Panda bewachte ihn und besch\u00fctzte ihn vor den anderen Waisen, die auf die Idee kommen k\u00f6nnten, auf ihm herumzuklettern, w\u00e4hrend er spielte. Nachdem er genug hatte, folgten die beiden den anderen Waisen, die schon zur Mittagsf\u00fctterung zu den Stallungen aufgebrochen waren. Dort trafen sie auch ein paar besuchende Schulkinder aus Tsavo. Nach der Milch kratzte sich Embu den Hals, und die Kinder beobachteten sie dabei sehr interessiert.<br \/>\nDanach gingen die Waisen den Mazinga-Berg hinauf, um auf halber H\u00f6he zu grasen. Kihari schlich sich von der Herde davon und lie\u00df sie auf dem Berg zur\u00fcck; kurz nach 16 Uhr kam sie allein an den Stallungen an. Dort wurde sie von Kivuko und Layoni herzlich begr\u00fc\u00dft, die fast zur gleichen Zeit zu den Stallungen gekommen waren. Die drei machten sich \u00fcber die Grewia-Zweige her, die beim Ausladen vom Anh\u00e4nger gefallen waren. Die beiden Ex-Waisen Layoni und Kivuko durften aber nicht mit in die Gehege, als Kihari sich ihrer Waisengruppe wieder anschloss, die sp\u00e4ter am Abend an den Stallungen ankam. Sie brachen eine Stunde sp\u00e4ter wieder auf, als die Waisen sich schon hingelegt hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/79201615217-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bada staubbadet und wird von Panda bewacht<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 14. Juni 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Tagesbeginn, als die Waisen fr\u00f6hlich auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen spielten. Gegen 7 Uhr brachen sie in den Busch auf. Lempaute kam eine halbe Stunde sp\u00e4ter zu den Stallungen und verpasste die Kleinen knapp. Sie soff frisches Wasser aus der Tr\u00e4nke und ging dann den Waisen hinterher. Sie holte sie aber nicht ein und ging dann zum Voi-Fluss, nachdem sie sie am mittleren Wasserloch nicht angetroffen hatte. Die Waisen grasten unterdessen vorbildlich. Taveta tauchte aus dem Geb\u00fcsch auf; er war allein und schloss sich Kenias Herde am Wasserloch an.<br \/>\nIshaq-B hatte ein herrliches Bad, bei dem sie alle m\u00f6glichen Posen machte und sich hinkniete. Mudanda gl\u00e4nzte auch beim Herumrollen im Wasser. Panda wurde eifers\u00fcchtig und versuchte, sie in einen Ringkampf zu verwickeln. Taveta mochte aber Mudandas Spiel und hielt Panda davon ab, sie zu st\u00f6ren. Taveta verbrachte den Rest des Tages mit den abh\u00e4ngigen Waisen. Er ging erst wieder, als sie am Abend zur\u00fcck an den Stallungen und die Waisen sicher in ihren Gehegen waren. Er brach dann auf und ging zur\u00fcck in den Busch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/79201623817-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lempaute kommt an den Stallungen vorbei<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 15. Juni 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen rannten zu ihren Milchflaschen, als am Morgen die Tore f\u00fcr sie ge\u00f6ffnet wurden. Sie genossen ihre Milch und brachen dann unter der sorgsamen F\u00fchrung von Lentili und Ishaq-B zu den Weidegr\u00fcnden auf. Sie grasten in einer Reihe und kehrten am Mittag zu den Stallungen zur\u00fcck, um ihre Milch zu trinken und eine Gruppe Schulkinder zu treffen. Ndii kletterte mit ihren Vorderbeinen in die Tr\u00e4nke, damit sie vor den anderen Wasser saufen konnte. Das erstaunte die Schulkinder sehr! Nelion dagegen sch\u00e4rfte seine Sto\u00dfz\u00e4hne an einem Felsen, damit sie sch\u00f6ner und besser aussahen als die von den anderen Jungs, Tundani und Bada. Arruba und ihre Freundin Suswa spielten nicht so viel, sondern machten sich lieber \u00fcber die vom Morgen \u00fcbriggebliebenen Kopra-Reste her. Danach brachen die Waisen wieder zum Grasen auf, womit sie den Rest des Tages vollauf besch\u00e4ftigt waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/79201624353-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndii klettert in die Tr\u00e4nke<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 16. Juni 2016<\/strong><br \/>\nNachdem sie ihre Milch getrunken und gefr\u00fchst\u00fcckt hatten, brachen die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden auf und kamen sehr p\u00fcnktlich im Busch an. Embu setzte sich vom Rest der Herde ab und suchte ihr Futter tiefer im Park. Rorogoi wollte ihr folgen, kam dann aber doch lieber zu ihren anderen Freunden zur\u00fcck. Embu schloss sich ihnen zwei Stunden sp\u00e4ter wieder an, als es Zeit wurde, zur Milchf\u00fctterung zum mittleren Wasserloch zu gehen. Dort hatten sie alle viel Spa\u00df bei den Spielen im Schlamm.<br \/>\nUm 8:40 Uhr kam ein Gro\u00dfteil von Lesanjus Herde, n\u00e4mlich Lesanju selbst, Lempaute, Sinya, Kivuko, Dabassa, Taveta, Mzima und Layoni zu den Stallungen, um Wasser zu saufen. Danach brachen sie wieder in den Busch auf, trafen aber heute nicht auf die Waisen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/79201625534-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Rorogoi<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 17. Juni 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein netter und ruhiger Morgen, den die Waisen geb\u00fchrend begr\u00fc\u00dften und zu Spielen nutzten, nachdem sie gefr\u00fchst\u00fcckt hatten. Als sie zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen, wurden sie von Layoni \u00fcberrascht, der allein unterwegs war und hinter den gro\u00dfen Felsen auf sie gewartet hatte. Er kam hervor und erschreckte fast Arruba, Suswa und Naipoki, die vorneweg gingen! Er graste den Vormittag \u00fcber mit den Waisen, und kam am Mittag mit ihnen zu den Stallungen zur\u00fcck, wo sie erneut auf eine Schulklasse trafen. Ein Pavian posierte zwischen den Kindern als w\u00e4re er einer von ihnen. Er sa\u00df auf einer Bank und beobachtete die Waisen bei der Milchf\u00fctterung. Die Waisen kehrten dann zu ihren \u00fcblichen Weidegr\u00fcnden zur\u00fcck, und Layoni ging zur Mzima-Mombasa-Wasserpipeline davon.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7920163727-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Layoni wartet hinter den Felsen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 18. Juni 2016<\/strong><br \/>\nHeute Vormittag beim Grasen umsorgten Ndii und Kenia ihre Lieblingsbabys. Kenia k\u00fcmmerte sich um Araba, w\u00e4hrend Ndii den ganzen Tag Mudanda Gesellschaft leistete. Die Waisen besuchten das mittlere Wasserloch und hatten ein sehr kurzes Bad, ehe sie weitergrasten.<br \/>\nAm Abend wollten Mashariki und Lentili die Waisen zu den Stallungen zur\u00fcckf\u00fchren, als Ndoria ihnen im Weg stand. Die beiden machten ihr lieber Platz, weil sie f\u00fcrchteten, Ndoria w\u00fcrde ihnen in den Schwanz bei\u00dfen, wenn sie sie \u00fcberholen. Erst als Naipoki das Ndoria-Hindernis aus dem Weg r\u00e4umte, \u00fcbernahmen die beiden Waisen wieder die F\u00fchrung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/79201632433-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mudanda<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 19. Juni 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner und heller Morgen, als die Waisen gutgelaunt aus ihren Gehegen kamen und sich auf einen perfekten Tag zum Grasen freuten. Suswa und Arruba pflegten ihre Freundschaft und grasten den Tag \u00fcber dicht beieinander. Nelion brachte die Waisen zum Grasen auf den Mazinga-Berg hinauf, nachdem sie ein herrliches Mittagsschlammbad gehabt hatten. Dort oben konnten sie von unber\u00fchrtem Gras fressen, das jetzt langsam austrocknet. Sie verbrachten den Rest des Tages dort.<br \/>\nSp\u00e4ter am Nachmittag, gegen 16:30 Uhr, sahen wir Mzima, der allein unterwegs und vermutlich auf der Suche nach den Waisen aus Kenias Herde war. Er hatte aber kein Gl\u00fcck, da die Waisen noch immer auf dem Berg waren. Sie kamen erst herunter, als sie zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten, doch bis dahin war Mzima bereits wieder davongegangen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/79201632917-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Arruba f\u00fchrt die Gruppe an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 20. Juni 2016<\/strong><br \/>\nDer Tag begann mit dem \u00fcblichen Fr\u00fchst\u00fcck und den Spielen an den Stallungen. Danach brachen die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden auf. Heute \u00fcbernahm Nelion die F\u00fchrung, und er hatte es sich zum Ziel gemacht, alle zum Grasen auf den Mazinga-Berg hinauf zu bringen. Es war recht kalt, sodass die Waisen es auch nicht eilig hatten, wieder herunterzukommen. Sie gingen heute gar nicht zum Wasserloch, und die Milch wurde ihnen zur Nordseite des Bergs gebracht, als sie gegen 14 Uhr herunterkamen. Dann gingen sie wieder hinauf, doch dieses Mal nur bis auf halbe H\u00f6he, und blieben dort den Rest des Tages.<br \/>\nAls es abends zu den Stallungen zur\u00fcck ging, \u00fcbernahm Arruba die Position an der Spitze. Sie blockierte Naipoki und Lentili den Weg, sodass sie nicht \u00fcberholen konnten. Sie wollte ganz sicher gehen, dass sie es heute war, die die Waisen zur\u00fcck nach Hause f\u00fchren w\u00fcrde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/79201633630-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen genie\u00dfen Kopra<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 21. Juni 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen grasten heute Vormittag sch\u00f6n, ehe sie zur Mittagsmilch zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten. Dort trafen sie eine weitere Gruppe Schulkinder aus der Gegend. Die Kinder waren sehr aufgeregt, dass sie einen Elefanten anfassen durften, denn die meisten von ihnen hatten zuvor noch nie einen aus der N\u00e4he gesehen. Die Waisen hatten ein tolles Bad im Wasserloch an den Stallungen, bevor sie f\u00fcr den Rest des Tages zum Grasen in den Busch zur\u00fcckkehrten.<br \/>\nEine wilde Elefantenherde, bestehend aus drei gro\u00dfen K\u00fchen und ihren beiden K\u00e4lbern, kam zum Saufen zu den Stallungen. Sie kamen gegen 16 Uhr an und machten sich zehn Minuten sp\u00e4ter wieder auf den Weg, noch bevor die Waisen gegen 17 Uhr zur\u00fcckkamen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/79201633956-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Aufgeregte Schulkinder beim Besuch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 22. Juni 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen gingen am Morgen ihrem \u00fcblichen Tagesablauf nach, ehe sie bei aufgehender Sonne zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Sie grasten \u00f6stlich der Stallungen in einer langen Reihe, bevor sie am Mittag zum Wasserloch gingen. Heute war es k\u00fchl und windig, sodass sie nur Wasser soffen und dann in der N\u00e4he des Wasserlochs weitergrasten, ohne ein Bad zu nehmen.<br \/>\nGegen Abend kam Kivuko allein aus dem Busch hervor und nahm Arruba zum Grasen in einiger Entfernung von den anderen mit. Die beiden scheinen ihre gegenseitige Gesellschaft sehr zu genie\u00dfen, was Arrubas beste Freundin Suswa etwas traurig machte. Naipoki und Panda lie\u00dfen ihren \u00c4rger \u00fcber Kivukos Ankunft heraus, indem sie erst Arruba und sp\u00e4ter Mudanda zum Grasen mitnahmen. Nelion und Bada wollten sich in die Streitereien zwischen den K\u00fchen nicht einmischen und grasten mit einigem Sicherheitsabstand. Der Tag endete damit, dass Kivuko den abh\u00e4ngigen Waisen bis zu den Gehegen folgte, doch danach wieder in den Busch aufbrach. Sie war auch nicht bei der kleinen wilden Elefantenherde, die gegen 18 Uhr zum Saufen zu den Stallungen kam. Es schien, als ob sie allein im Busch bleiben wollte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/79201634439-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kivuko grast mit Arruba<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 23. Juni 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Morgen, als die Sonne am Horizont aufging und einen warmen und sonnigen Tag ank\u00fcndigte. Die Waisen beeilten sich mit dem Fr\u00fchst\u00fcck und gingen dann in den Busch, um in Ruhe zu grasen.<br \/>\nDie kleine Oryx-Waise Salla, die bisher haupts\u00e4chlich im Gehege geblieben war, schloss sich heute Ngulia, Kore, Tawi und Jamuhuri, dem Waisenb\u00fcffel, an. Salla war sehr gl\u00fccklich, bei Ngulias Herde sein zu d\u00fcrfen. Ngulia lie\u00df dem neuen Waisenkind all die Aufmerksamkeit zukommen, die sonst Jamuhuri bekommt, und \u00fcbersch\u00fcttete sie mit Zuneigung. Sie spielte mit ihr Fangen, und Salla schien das sehr zu genie\u00dfen. Sie fra\u00df auch Luzernenheu zusammen mit Ngulias Herde. Sie legt sich aber regelm\u00e4\u00dfig hin und will nicht so lange stehen. Sie fra\u00df sogar im Liegen Luzernenheu, um sich so viel wie m\u00f6glich ausruhen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7920166478-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tundani grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 24. Juni 2016<\/strong><br \/>\nDer Tag begann gut, und die Waisen kamen fr\u00f6hlich aus ihren Gehegen und freuten sich auf einen wunderbaren Tag zum Grasen. So wurde es dann auch. Nachdem sie die H\u00e4lfte des Tages erfolgreich gegrast hatten, schloss sich ihnen kurz nach 13 Uhr eine wilde, sto\u00dfzahnlose Kuh an. Sie hatte ihr Kalb dabei und verlie\u00df nur kurz ihre Herde, um die Waisen zu besuchen. Lentili, Ndii und Bada gingen ihr entgegen, um sie zu begr\u00fc\u00dfen, und Naipoki ergriff schnell die Gelegenheit, mit dem wilden Kalb zu rangeln. Dann \u00fcbernahm Ndoria das Spiel mit dem Kalb, und Bada gab ihr die n\u00f6tige Unterst\u00fctzung, um den Ringkampf zu gewinnen. Die wilde Kuh mochte die Gruppe der Waisen und blieb eine halbe Stunde bei ihnen, bevor sie schlie\u00dflich zu ihrer Herde zur\u00fcckkehrte, die bereits wieder weiter in den Park gezogen war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/79201665120-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndoria<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 25. Juni 2016<\/strong><br \/>\nNach dem Fr\u00fchst\u00fcck gingen die Waisen in den Busch und verteilten sich zum Grasen weitr\u00e4umig. Kenia fra\u00df zusammen mit ihrem Adoptivkind Araba; nachdem sie gesehen hatte, dass Mashariki gerade mit Araba aufbrechen wollte, musste sie das verhindern, ehe es zu sp\u00e4t war.<br \/>\nNach einem sehr abwechslungsreichen Schlammbad schlossen sich die Waisen einer gro\u00dfen Elefantenherde an, die fast zehn Mitglieder hatte. Sie waren alle sehr entspannt und spielten wunderbar mit dieser Herde, und es deuteten sich sogar gleich ein paar Freundschaften an. Eine wilde Kuh hatte sich wohl in Embu verguckt und lie\u00df ihr ihre ganze Aufmerksamkeit zukommen. Embu war sehr gl\u00fccklich dar\u00fcber und hing an ihr, als w\u00e4re sie ihre eigene Leitkuh.<br \/>\nDrei Stunden sp\u00e4ter, gegen 16 Uhr, riefen die Keeper nach den Waisen, um sie auf den R\u00fcckweg zu den Stallungen vorzubereiten. Die wilde Kuh, die sich um Embu gek\u00fcmmert hatte, nahm sie mit sich. Sie ging zur anderen Seite der Herde und schob Embu sanft vorw\u00e4rts, damit sie mitkam. Embu ging tats\u00e4chlich mit, selbst als die Keeper versuchten, sie mit dem Gel\u00e4ndewagen von der Herde zu trennen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/79201665933-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Embu inmitten der wilden Herde<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 26. Juni 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen stand allen die Sorge um die gestern verlorengegangene Embu ins Gesicht geschrieben. Sie ist noch sehr jung, und wir k\u00f6nnen nicht sicher sein, dass sich die wilde Herde gut um sie k\u00fcmmert. Die Keeper versuchten, ihren Aufenthaltsort herauszufinden, nachdem sie geradewegs in den Busch gegangen war, und so brachen sie noch vor Sonnenaufgang auf, um sie zu suchen. Ein Flugzeug des DSWT wurde losgeschickt, um sie bei der Suche zu unterst\u00fctzen. Embu braucht noch immer ihre Milch, und wir machten uns gro\u00dfe Sorgen, dass die Kuh sie in der Nacht nicht besch\u00fctzt haben k\u00f6nnte. L\u00f6wen sind eine gro\u00dfe Bedrohung f\u00fcr kleine Elefanten, und wir waren nicht \u00fcberzeugt, dass sie bei der wilden Herde in Sicherheit war.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch schienen auch Rorogoi und Mashariki die Abwesenheit von Embu bemerkt zu haben. Sie sahen ungl\u00fccklich aus und kollerten hin und wieder, als ob sie nach ihr suchten oder sich gegenseitig tr\u00f6sten wollten. Die Suche dauerte den ganzen Tag an, doch wir konnten weder die wilde Herde, die sie weggelockt hatte, noch die kleine Embu allein finden. Uns stand also eine weitere schlaflose Nacht bevor, in der wir \u00fcber Embus Schicksal im Unklaren waren. Wir h\u00e4tten uns besser gef\u00fchlt, wenn sie wenigstens bei der Herde gesehen worden w\u00e4re, sodass wir w\u00fcssten, dass sie noch in Sicherheit und unter Freunden ist, doch nun ist sie einfach nur verschwunden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/79201671547-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Arruba grast mit Kivuko<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 27. Juni 2016<\/strong><br \/>\nDie Suche nach Embu begann heute von neuem. Schon vor 6 Uhr morgens waren sowohl die Keeper als auch das Antiwilderei-Team aus Burra auf den Beinen, um Embu und ihre wilde Herde zu finden. Nach zwei Stunden der Suche waren wir einerseits erleichtert, als wir sie endlich fanden, andererseits aber auch besorgt, denn sie war allein und ohne die wilde Herde unterwegs. Und tats\u00e4chlich war sie in der Nacht von L\u00f6wen angegriffen worden! Gl\u00fccklicherweise hatten die L\u00f6wen &#8211; vielleicht war es auch nur einer gewesen &#8211; sie nicht allzu sehr verletzt; sie hatte Bisswunden am rechten Hinterbein und an der H\u00fcfte. Auch ihr rechtes Ohr hatte einen Tatzenhieb abbekommen. Sie hatte gro\u00dfes Gl\u00fcck, dass sie diese Begegnung so glimpflich \u00fcberlebt hat.<br \/>\nEmbu war \u00fcbergl\u00fccklich und erleichtert, die Keeper zu sehen, und folgte ihnen und dem Fahrzeug den ganzen Weg nach Hause. Dahinter fuhr noch ein weiteres Auto. Sie wurde weit weg gefunden, bei der Mzima-Mombasa Wasserpipeline, und sie ging in Richtung der Voi Safari Lodge. Bei der Begegnung mit den Keepern erwachten offenbar neue Kr\u00e4fte in ihr, denn sie lief \u00fcberschwenglich und voller Energie zu den Stallungen zur\u00fcck. Der Tierarzt wurde angefordert, der ihre Wunden behandelte und ihr die n\u00f6tigen Antibiotika und Medikamente geben konnte. Sie wurde in einem der Einzelgehege einquartiert, wo ihr Araba die Nacht \u00fcber Gesellschaft leistete. Die anderen Waisen konnten sie durch die Absperrung hindurch ber\u00fchren und erkundigten sich immer wieder bei ihr, um sicherzugehen, dass es ihr gut ging. Alle waren erleichtert, dass sie wieder da war!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/79201672327-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Embu auf dem Heimweg<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 28. Juni 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen kamen heute Morgen aus ihren Gehegen und umringten Embu. Sie ber\u00fchrten ihre Wunden, tasteten sie mit ihren R\u00fcsseln ab und wollten wissen, wo sie die letzten zwei Tage gewesen war. Embu war sicher, dass nun alles wieder gut ist. Sie war gut gelaunt, da sie nun in Sicherheit war und ihre Waisenfamilie und die Keeper wieder um sich hatte. Sie lief heute auch schon wieder ohne zu humpeln und f\u00fchrte die anderen Waisen sogar auf dem Weg zum Grasen hinaus an. Alle Waisen waren sehr froh, dass Embu zur\u00fcck war, und so hatten sie am Nachmittag ein ausgelassenes Schlammbad. Embu sprang zusammen mit den anderen ins Wasser, und Kihari, Kenia, Ishaq-B, Tundani, Bada und Mbirikani feierten mit ihr zusammen im Bad. Als sie alle aus dem Wasser kamen, brachte Mbirikani sie zu einem Staubbad, bevor sie den Rest des Tages grasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7920167382-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Embu s\u00e4uft an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 29. Juni 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein gro\u00dfartiger Morgen, und die Waisen kamen aus ihren Gehegen und leerten ihre Milchflaschen. Danach spielten sie noch eine Weile, nachdem sie Kopra gefressen hatten. Sie rollten sich auf den Erdhaufen herum, bevor sie schlie\u00dflich zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Embu ging an der Tr\u00e4nke vorbei und bespritzte ihre Wunden mit Wasser. Einiges von der heilenden Tonerde, die wir aufgetragen hatten, fiel dabei ab, sodass die Keeper noch etwas auf die Wunden schmierten.<br \/>\nRorogoi graste den ganzen Tag \u00fcber in Embus N\u00e4he. Sie war offenbar sehr froh, ihre Freundin wieder zu haben und k\u00fcmmerte sich den ganzen Tag um sie. Die Waisen besuchten dann das mittlere Wasserloch, und Embu beschmierte dort ihre Wunden mit Schlamm. Danach brachen sie wieder auf und grasten bis zum Abend.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/79201674533-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kihari spielt in der losen Erde<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 30. Juni 2016<\/strong><br \/>\nDer Morgen war wunderbar hell, und die Waisen kamen froh und gutgelaunt aus ihren Gehegen. Sie tranken ihre morgendliche Milch, bevor sie auf den Erdhaufen an den Stallungen spielten. Nach einigen sch\u00f6nen Spielen \u00fcbernahmen Lentili und Naipoki die F\u00fchrung und brachten die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden hinaus.<br \/>\nSp\u00e4ter am Tag ging Embu ganz nach vorn, w\u00e4hrend alle grasten und dabei weiter wanderten. Am Nachmittag schlich sich Rorogoi nach vorn und ging den anderen Waisen voran, als sie auf dem Weg zu ihrer Nachmittagsmilch am mittleren Wasserloch waren. Sie kamen an einer gro\u00dfe Elefantenherde vorbei, die gerade Wasser gesoffen hatte, und spielten eine Weile mit ihnen. Die Begegnung dauerte aber nicht lange. Sie begr\u00fc\u00dften sich lediglich, ehe die wilde Herde aufbrach und die Waisen ihren Durst l\u00f6schten.<br \/>\nDer Rest des Tages verlief sehr friedlich, und die Waisen grasten in der N\u00e4he des Wasserlochs. Am Abend kehrten sie unter der F\u00fchrung von Suswa zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/79201674747-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Embu grast mit den anderen Waisen<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-juni-2016\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mittwoch, 1. Juni 2016 Die Waisen kamen gut gelaunt aus ihren Gehegen und leerten ihre Milchflaschen. Als sie zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen, ging die Sonne am Horizont auf. Nach ihrer Ankunft am Fu\u00df des Mazinga-Bergs stellten sie sich zum Kratzen an einem Felsen an. Araba war die erste, gefolgt von Lentili, Ishaq-B und Nelion. In &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-juni-2016\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eVoi Juni 2016\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":8135,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[40,43,1],"tags":[],"class_list":["post-8134","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-tagebuch-der-keeper","category-voi","category-news"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8134","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8134"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8134\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8136,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8134\/revisions\/8136"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8135"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8134"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8134"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8134"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}