{"id":8194,"date":"2016-09-01T12:17:48","date_gmt":"2016-09-01T11:17:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=8194"},"modified":"2016-09-01T12:17:48","modified_gmt":"2016-09-01T11:17:48","slug":"umani-springs-juli-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umani-springs-juli-2016\/","title":{"rendered":"Umani Springs Juli 2016"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 1. Juli 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen holte Lima Lima ihren kleinen Freund Alamaya ab, bevor sie die ganze Gruppe von den Stallungen zu den Chyulu-Bergen f\u00fchrte. Sp\u00e4ter waren die Waisen am Wasserloch, und nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, ging Mwashoti zum Pool und versuchte, sich nach dem hei\u00dfen Sonnenschein abzuk\u00fchlen, indem er sich mit seinem kleinen R\u00fcssel bespritzte. Es war heute sehr hei\u00df f\u00fcr die Babys, sodass sie sich immer wieder im Matsch w\u00e4lzen mussten. Danach ruhten sich einige von ihnen im Schatten aus, wie Faraja und sein Albino-Freund Jasiri, denen die Hitze besonders zu schaffen machte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/89201682250-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mwashoti bringt sich in Position zum W\u00e4lzen<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 2. Juli 2016<\/strong><br \/>\nDie Babys waren heute am fr\u00fchen Morgen sehr durstig, als sie aus ihren Gehegen kamen. Alle eilten zum Wasserloch, um dort frisches Trinkwasser zu saufen. Dabei war Alamaya pl\u00f6tzlich von den frechen Jungs Ngasha und Faraja umgeben, die er nicht so gern in der N\u00e4he hat. Er stahl sich davon, um Lima Lima zu suchen, die er dann bei Ziwa fand. Die Jungs Ngasha und Jasiri verwickelten sich in einen Kampf; sie rangelten lange miteinander und k\u00fcmmerten sich gar nicht ums Fressen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/89201682515-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lima Lima k\u00fcmmert sich um ihren kleinen Jungen Alamaya<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 3. Juli 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen begannen den Morgen damit, fr\u00f6hlich die Schmetterlinge zu jagen, die auf dem Gel\u00e4nde herumflogen. Lima Lima, Zongoloni und Quanza schlossen sich den kleinen Jungs dabei an, und zusammen spielten sie mit den Schmetterlingen. Ein paar B\u00fcffel kamen aus dem Geb\u00fcsch, um zu sehen, was die Waisen da taten. Jasiri drehte sich pl\u00f6tzlich um und wollte die neugierigen B\u00fcffel verscheuchen, doch es gelang ihm nicht. Dann floh er aus Angst vor den gro\u00dfen B\u00fcffeln selbst, bevor diese langsam wieder im Busch verschwanden.<br \/>\nBei der F\u00fctterung \u00fcberraschte Alamaya heute die Keeper, als er seine Milchflasche genauso allein festhielt, wie Zongoloni und Jasiri das tun. F\u00fcr sein Alter und seine Gr\u00f6\u00dfe kann er das schon sehr gut; die Keeper h\u00e4tten nicht gedacht, dass er diese gro\u00dfen Flaschen so leicht allein halten k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/89201682834-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Babys nehmen am fr\u00fchen Morgen ein Staubbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 4. Juli 2016<\/strong><br \/>\nEs war heute wieder sehr hei\u00df, sodass selbst Ngasha, der normalerweise nicht so gern badet, direkt ins Wasserloch ging und sich darin herumrollte. W\u00e4hrend Lima Lima das Wasser mit ihrem Fu\u00df herumspritzte, bemerkten die Keeper einen Elefantenbullen, der die Waisen am Wasserloch beobachtete. Murera sah ihn auch gleich und lief sofort mit einigen der anderen Waisen von ihm weg. Ziwa und Zongoloni dagegen versuchten ihr Gl\u00fcck, sich mit ihm anzufreunden. Der riesige Bulle wollte aber nichts mit ihnen zu tun haben, sondern schubste sie alle mit seinen langen Sto\u00dfz\u00e4hnen aus dem Weg, weil er nur an Murera interessiert war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/89201683038-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha im Schlamm<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 5. Juli 2016<\/strong><br \/>\nLima Lima und Sonje brachten die Babys wieder zum Wasserloch, damit sie sich von der Hitze des Tages erholen konnten. Zuvor hatten sie einen sch\u00f6nen Vormittag an den Chyulu-Bergen verbracht, wo sie den Ger\u00fcchen und Spuren der wilden Elefanten gefolgt waren. Alamaya war sehr gl\u00fccklich, in Lima Limas N\u00e4he zu sein. Er war heute der beste Schwimmer und stellte alle anderen Waisen in den Schatten, als sie sich zusammen im Schlammloch w\u00e4lzten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/8920168338-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lima Lima und ihre kleinen Freunde beim Baden<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 6. Juli 2016<\/strong><br \/>\nEs war toll zu sehen, wie Mwashoti heute im Matsch spielte, als ob er noch nie Probleme mit seinem Bein gehabt h\u00e4tte. Er r\u00fchrte mit den F\u00fc\u00dfen im nassen Schlamm herum und spritzte sich Wasser auf den Bauch. Die Keeper sahen auch, wie Murera versuchte, mit ihrem R\u00fcssel Schlamm auf ihren K\u00f6rper zu bef\u00f6rdern, ihr das aber schwerfiel. Sie halfen mit einer Schaufel etwas nach, um auch die Stellen auf ihrem R\u00fccken zu erreichen, an die Murera nicht herankam. Als Mwashoti beinahe im Matsch steckenblieb, schrie er laut nach Sonje und Murera, die ihm heraushelfen sollten. Die Keeper beruhigten ihn, damit er nicht in Panik geriet, und lockten ihn an einer geeigneten Stelle aus dem Schlamm heraus.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/89201683440-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mwashoti wird gut bewacht<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 7. Juli 2016<\/strong><br \/>\nWilde Elefanten kamen heute an den Stallungen vorbei, um nach den Waisen zu schauen. Sie machten viel Krach, sodass einige der Waisen den Atem anhielten, um zu h\u00f6ren, was da los war. Sie konnten nur Geraschel im Geb\u00fcsch und lautes Trompeten aus dem Wald h\u00f6ren. Murera wurde immer unruhiger und \u00e4ngstlicher, als sie merkte, dass sie n\u00e4herkamen, denn sie mag die Aufmerksamkeit der wilden Bullen nicht. Sonje und Lima Lima dagegen hatten keine Angst und gingen dichter an ihre wilden Artgenossen heran. Sie versuchten, sich einem wilden Baby zu n\u00e4hern und mit ihm zu spielen, doch der Herde gefiel das gar nicht, sodass sie weggeschubst wurden.<br \/>\nBei der Milchf\u00fctterung zeigte Alamaya wieder, dass er ein Profi darin ist, seine Flasche selbst zu halten, wie es auch Zongoloni und Jasiri k\u00f6nnen, obwohl er einen kleineren R\u00fcssel hat.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/89201683752-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Alamaya imitiert Zongolonis Art und Weise, Milch zu trinken<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 8. Juli 2016<\/strong><br \/>\nHeute gingen die Waisen in die entgegengesetzte Richtung von da, wo sie die letzten beiden Tage leckeres Futter gefunden hatten. Sie machten sich wieder auf zu den Chyulu-Bergen, um zu sehen, was sie dort finden w\u00fcrden. Faraja und Ziwa kehrten aber um, noch bevor sie die Berge erreicht hatten, weil sie frisches Wasser an den Quellen saufen wollten. Als sie dort waren, bemerkten Quanza und Sonje, dass die Zeit f\u00fcr die Milchf\u00fctterung nahte und sie besser in diese Richtung aufbrechen sollten. Sonje schaute sich nach ihrem Sch\u00fctzling Mwashoti um, doch diesem war der Weg von zwei B\u00fcffeln abgeschnitten worden. Alle Babys mussten anhalten und einen anderen Weg suchen. Die Keeper kamen ihnen zu Hilfe und riefen sie mit ihrem \u00fcblichen Ruf &#8222;kwata, kwata, kwata&#8220;, dem die Babys auch gleich folgten und gerannt kamen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/89201684010-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje f\u00fchrt die Babys auf dem R\u00fcckweg von den Bergen an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 9. Juli 2016<\/strong><br \/>\nHeute gingen den Waisen auf dem Weg aus den Gehegen die frechen Jungs Jasiri und Faraja voran, die sich nicht so sehr darum k\u00fcmmern, passende Weidegr\u00fcnde f\u00fcr die kleineren Waisen auszusuchen. Mwashoti und Alamaya brauchen noch weicheres Futter, da sie noch jung sind und nicht so gro\u00dfe \u00c4ste zermahlen k\u00f6nnen wie sie. Bevor die beiden aber zu weit gehen konnten, \u00fcbernahm Quanza das Kommando, doch damit waren nun Lima Lima und Zongoloni nicht einverstanden. Ihnen gefiel es nicht, Quanza mit Alamaya und Mwashoti davonkommen zu lassen, also blockierten sie ihr den Weg und \u00fcbernahmen selbst die F\u00fchrung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/89201684643-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Faraja pfl\u00fcckt leckere Bl\u00e4tter<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 10. Juli 2016<\/strong><br \/>\nAls die Waisen beim Staubbad ankamen, stand Mwashoti unter strenger Bewachung der gro\u00dfen Leitk\u00fche Sonje und Murera. Die beiden hatten bemerkt, dass Ngasha und Faraja Mwashoti neugierig beobachteten, und sie bef\u00fcrchteten, dass die beiden Jungs es auf ihn abgesehen hatten. Mwashoti wurde bald m\u00fcde, und er hielt im Staub auf dem Boden einen Mittagsschlaf, bei dem Murera und Sonje auf ihn aufpassten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/89201684825-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha ist frech<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 11. Juli 2016<\/strong><br \/>\nHeute nahm Sonje Murera zur Seite und hatte mit ihr eine Diskussion unter Leitk\u00fchen; sie mussten entscheiden, wohin sie nach dem Schlammbad zum Grasen aufbrechen sollten. Die frechen Jungs genossen ihre Rangeleien, um herauszufinden, wer von ihnen der Kr\u00e4ftigste war. Murera griff aber ein, als Ngasha und Faraja sich um einen Ast stritten, auf dem Ngasha gerade herumkaute.<br \/>\nMittags \u00e4nderte sich das Wetter und es wurde deutlich hei\u00dfer, sodass die Waisen zum Schwimmen und Abk\u00fchlen zum Wasserloch aufbrachen. Einige Antilopen kamen ebenfalls zum Saufen vorbei, als die Waisen gerade ankamen. W\u00e4hrend die Elefanten badeten, konnte sie aber nicht ans Wasser gehen, sodass sie geduldig warten mussten, bis die Elefanten wieder davongegangen waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/89201684956-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera und Sonje unterhalten sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 12. Juli 2016<\/strong><br \/>\nLima Lima erschrak, als sie ein Baby schreien h\u00f6rte, ohne dass sie wusste wer es war. Sie dachte sich aber, dass es Alamaya war, und hielt inne, um zu lauschen, wo die Ger\u00e4usche herkamen. Sie fand heraus, dass es tats\u00e4chlich ihn geliebtes Baby Alamaya war; er wurde von Jasiri ge\u00e4rgert, der mit seinem kleinen Schwanzrest spielte. Auch Sonje und Murera waren bereits auf dem Weg, um Alamaya beizustehen.<br \/>\nAls die Babys tiefer in den Wald gingen, tauchte ein wilder Elefantenbulle auf. Er sah sehr freundlich aus und kam auf sie zu. Sonje und Lima Lima nahmen einige der Waisen mit, um Hallo zu sagen, und versuchten, zur Begr\u00fc\u00dfung mit ihm R\u00fcssel zu umschlingen. Murera hielt gro\u00dfen Abstand zu dem wilden Bullen und beobachtete mit Mwashoti das ganze Schauspiel. Auch die Keeper traten beiseite und machten nur ein paar Fotos.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/8920169259-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera stellt die Ohren auf, nachdem sie den wilden Bullen gesehen hat<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 13. Juli 2016<\/strong><br \/>\nSonje ging am Morgen mit den Waisen zu den Umani-H\u00fcgeln. Einige wilde Elefanten machten viel Krach, sodass die Waisen eng beieinander blieben und Mwashoti Sonje nicht aus den Augen lie\u00df. Als ihre wilden Freunde herunterkamen und sich unter sie mischten, begr\u00fc\u00dften die Waisen sie freundlich und sie spielten alle zusammen. Murera mied sie erneut und blieb lieber in der N\u00e4he der Keeper, um sie aus der Ferne zu beobachten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/8920169446-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mwashoti schnuppert an Sonjes Mund<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 14. Juli 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen war es sehr kalt, sodass Murera und Mwashoti ganz steif aus ihren Gehegen kamen. Nachdem sie eine Weile gelaufen waren, hatten sie sich aber aufgew\u00e4rmt. Sonje kam vorbei und legte ihren R\u00fcssel auf Mwashotis R\u00fccken, um ihn zu motivieren, etwas schneller zu laufen. Lima Lima und Alamaya spielten am Morgen sch\u00f6n und w\u00e4rmten sich dabei ebenfalls auf. Schwanzbei\u00dfer Jasiri schnappte sich Zongolonis Schwanz, doch er musste feststellen, dass Zongoloni gar nicht in der Stimmung f\u00fcr solche Dummheiten war und sehr b\u00f6se auf ihn wurde. Mwashoti bekam heute die Gelegenheit, die gro\u00dfen Elefanten bis zum Wasserloch zu f\u00fchren, wo sie sich alle abk\u00fchlten und ihre Milchflaschen genossen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/8920169650-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni s\u00e4uft an der Tr\u00e4nke<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 15. Juli 2016<\/strong><br \/>\nEs war eine lange Wanderung f\u00fcr die Waisen, die heute entschieden, bis zum Fu\u00df des Kenze zu wandern. Solche langen Touren machen die jungen Babys wie Alamaya und Mwashoti sehr m\u00fcde. Bei den Pausen am Wegesrand bewachten Sonje und Murera die beiden Kleinen vor den dr\u00e4ngelnden Bullen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/8920169934-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha f\u00fchrt etwas im Schilde<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 16. Juli 2016<\/strong><br \/>\nDie Jungs begannen heute sehr fr\u00fch mit ihren Rangeleien. Sie stritten darum, wer auf Zongolonis R\u00fccken klettern sollte, doch Zongoloni lie\u00df sie ohnehin nicht an sich heran und hielt sie auf Abstand. Alamaya entspannte sich und legte sich auf dem Boden schlafen. Bald schloss sich ihm Mwashoti an, doch er schlief nicht, sondern suchte Sonjes gro\u00dfe Ohren, um daran zu nuckeln. Quanza verbrachte wieder einmal etwas Zeit mit Murera und Sonje. Das tut sie nicht oft, da sie sonst nicht so viel mit den Leitk\u00fchen zu tun hat. Es war also eine gro\u00dfe \u00dcberraschung f\u00fcr uns, sie mit ihnen wandern zu sehen, statt mit Faraja und Ziwa.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/89201691136-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha und Jasiri beim Kr\u00e4ftemessen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 17. Juli 2016<\/strong><br \/>\nHeute stellten sich die Waisen an den Umani-Wasserquellen an. Nach einem sehr kurzen Besuch zum Saufen sammelte Sonje Mwashoti wieder ein und ging mit ihm in Richtung der Chyulu-Berge. Auf dem Weg dorthin lag Mwashoti schwarzes Lava-Gestein im Weg, das er mit seinem schlechten Bein nicht \u00fcberqueren konnte. Sonje zeigte ihm einen anderen Weg, auf dem es keine Vulkanfelsen gab.<br \/>\nW\u00e4hrend die Leitk\u00fche zusammen mit den jungen Babys zu den Chyulu-Bergen wanderten, tauchten pl\u00f6tzlich viele B\u00fcffel auf und standen ihnen im Weg. Die Waisen und ihre Keeper waren \u00fcberrascht, und die Elefanten kehrten um und machten den B\u00fcffeln Platz, damit diese weiterlaufen konnten. Als sie in die umgekehrte Richtung gingen, kam Zongoloni zu Mwashoti und Alamaya und bel\u00e4stigte sie, indem sie versuchte, ihren Bauch an Alamayas R\u00fccken zu schuffeln. Die Keeper mussten sie anschreien, ihn in Ruhe zu lassen und besser ein Staubbad zu nehmen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/89201691312-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen saufen am Morgen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 18. Juli 2016<\/strong><br \/>\nEin Baby-Buschbock besuchte heute das Wasserloch an den Stallungen, um herauszufinden, ob es etwas Wasser zum Saufen g\u00e4be. Die Waisen entdeckten ihn, als er auf die Tr\u00e4nke sprang, und die beiden kleinen Jungs Mwashoti und Alamaya kamen gemeinsam heraus, um ihr Wasserloch zu verteidigen und die kleine Antilope zu verjagen. Alamaya trompetete laut und Mwashoti schrie ihm hinterher, um sicherzugehen, dass der Buschbock nicht zur\u00fcckkehren w\u00fcrde. Nach der Jagd sahen beide Babys sehr m\u00fcde aus, und Mwashoti musste sich erst einmal hinlegen und sich ausruhen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/89201691429-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera juckt der Hintern<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 19. Juli 2016<\/strong><br \/>\nHeute kamen Krokodile aus dem Wasser an den Quellen, um sich im Sonnenschein etwas zu w\u00e4rmen. Einige von ihnen sahen wir zur\u00fcck ins Wasser rennen und darin verschwinden, als die Elefanten bei ihrer morgendlichen Wanderung n\u00e4herkamen. Ngasha warnte Jasiri vor den Krokodilen und schob ihn vom Wasser weg, doch die Keeper stellten sicher, dass es im Wasser ungef\u00e4hrlich f\u00fcr die Babys war. Mwashoti und Faraja gingen baden, und die anderen folgten ihnen, um ihre aufgeheizten K\u00f6rper in dem Pool abzuk\u00fchlen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/89201691610-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ein Krokodil an den Quellen flieht vor den Elefanten<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 20. Juli 2016<\/strong><br \/>\nDie Zahl der wilden Buschb\u00f6cke im Wald ist weiter gestiegen &#8211; dank der Arbeit des DSWT zum Schutz des Gebiets. Heute mischten sich an den Wasserquellen viele Buschb\u00f6cke unter die Waisen, ohne Angst vor den Keepern zu haben, die hinter den Elefanten liefen. Lima Lima und Ngasha hatten einen Streit, nachdem Lima Lima gesehen hatte, wie Ngasha ihre Freunde Mwashoti und Alamaya umgesto\u00dfen hatte. Lima Lima, als Mini-Leitkuh der Babys, war daraufhin sehr w\u00fctend auf Ngasha und schubste ihn aus Rache f\u00fcr seine Gemeinheiten selbst um. Als es am Abend langsam Zeit f\u00fcr den Heimweg zu den Stallungen wurde, \u00fcbernahm Mwashoti mit seinem kleinen Freund Alamaya die F\u00fchrung, und die gr\u00f6\u00dferen Elefanten folgten ihnen. Die Babys marschierten in einer Reihe nach Hause, wie eine Gruppe Soldaten bei einer Parade.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/89201691731-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Buschb\u00f6cke<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 21. Juli 2016<\/strong><br \/>\nAls die Babys am Morgen aus ihren Gehegen kamen und bereit f\u00fcr einen neuen Tag waren, suchten sie alle den Boden ab, um die Fr\u00fcchte aufzuheben, die w\u00e4hrend der Nacht von den umliegenden B\u00e4umen herabgefallen waren. Lima Lima fra\u00df soviele, dass Quanza sie wegschieben musste, damit die kleinen Babys auch noch etwas abbekamen. Dann brachen sie auf, angef\u00fchrt von Sonje und Murera. Das Wetter wurde heute wieder schlagartig hei\u00df, sodass die Waisen zum Wasserloch aufbrachen, um dort im Schlamm zu baden und sich abzuk\u00fchlen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/89201691932-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen saufen an der Tr\u00e4nke<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 22. Juli 2016<\/strong><br \/>\nBisher kein Bericht verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 23. Juli 2016<\/strong><br \/>\nDie meisten der Waisen grasten heute vorbildlich in den Weidegr\u00fcnden in den Chyulu-Bergen. Dort waren einige wilde Tiere wie B\u00fcffel, wilde Elefanten und sogar eine Giraffe, die in der N\u00e4he der Waisenfamilie auftauchte. Am meisten \u00fcberrascht waren alle von der Giraffe, die die Waisen noch nie zuvor in der Gegend gesehen hatten. Die wilden Elefanten schienen sich von den Keepern heute nicht st\u00f6ren zu lassen &#8211; sonst laufen sie meistens vor den Menschen weg.<br \/>\nDer lange Tag endete am Wasserloch, wo sich die Waisen, denen es sehr warm war, abk\u00fchlen konnten. Die kleinen Jungs Mwashoti und Alamaya badeten heute nicht, sondern warteten nur darauf, dass ihre Adoptivmamas fertig wurden, bevor sie ihnen auf dem Heimweg zu den Stallungen folgten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/89201692127-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Elefanten auf dem Weg zum Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 24. Juli 2016<\/strong><br \/>\nLima Lima \u00fcbernahm heute Morgen die F\u00fchrung zusammen mit Mwashoti, den sie zuvor von Sonje entf\u00fchrt hatte, damit sie eine Weile mit ihm weiches gr\u00fcnes Gras fressen konnte. Ihm wurde aber bald klar, dass es ein Fehler gewesen war, von seinen Adoptivmamas Murera und Sonje davonzulaufen, also kehrte er um und suchte nach ihnen. Faraja wollte auf der anderen Seite des Waldes Alamaya \u00fcberreden, nicht immer den K\u00fchen zu folgen, da er ein Junge ist und bei den Jungs bleiben sollte. Alamaya h\u00f6rte aber nicht auf ihn, da Faraja oft gemein zu ihm ist, sondern machte sich stattdessen auf die Suche nach seinen Mamas.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/89201692326-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen genie\u00dfen das W\u00e4lzen im Matsch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 25. Juli 2016<\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend der Nacht kamen immer wieder wilde Elefanten von den Chyulu-Bergen zu den Stallungen herunter. Einige der Waisen konnten bei all dem Krach und der Aufregung nicht besonders gut schlafen. Als der Tag anbrach, gingen alle Waisen in den Wald, um den Spuren ihrer wilden Freunde zu folgen, die sie in der Nacht an den Stallungen besucht hatten. Alamaya genoss es, ein paar weiche Zweige abzubrechen, als sie auf dem Weg zum Wasserloch zum Saufen waren. Die meisten Babys mieden heute das Wasser und bespritzten sich noch nicht einmal die F\u00fc\u00dfe.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/89201692518-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen suchen in der hei\u00dfen Sonne nach Futter<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 26. Juli 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein weiterer hei\u00dfer Tag f\u00fcr alle Waisen, am anstrengendsten war es aber f\u00fcr Alamaya und Mwashoti. Auch die Leitk\u00fche sp\u00fcrten das Verlangen, zum Wasserloch zu laufen, um sich dort mit Wasser abzuk\u00fchlen. Sie genossen es sehr, sich gemeinsam zu w\u00e4lzen. Nachdem sie intensiv gebadet hatten, gingen die Waisen direkt wieder in den Schatten der gr\u00f6\u00dferen B\u00e4ume, wo sie Murera und Sonje hin dirigierten.<br \/>\nEine gr\u00f6\u00dfere Gruppe Waisen trennte sich dann von ihren Leitk\u00fchen Murera und Sonje. Es waren die Jungs, die selbst entscheiden wollten, und von den K\u00fchen weggingen. Faraja und Zongonloni brachten Ziwa und Quanza zu einem zweiten Schlammbad, ehe der Tag damit endete, dass sie zu ihren Milchflaschen nach Hause zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/8920169275-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha und seine Freunde beim Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 27. Juli 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen wartete Murera darauf, dass Mwashoti aus dem Gehege kam. Er ging direkt zu ihr und begann, auf der einen Seite an ihrem gro\u00dfen Ohr zu nuckeln, w\u00e4hrend Alamaya ihn dabei neugierig beobachtete. Murera war sehr zuvorkommend und \u00fcberkreuzte ihre Beine, damit Mwashoti genug Platz hatte und gut an ihr Ohr herankam.<br \/>\nSonje unterhielt sich mit Murera dar\u00fcber, ob sie am Nachmittag wieder zum Swimming-Pool gehen sollten, um ihre von den steigenden Temperaturen aufgeheizten K\u00f6rper abzuk\u00fchlen. Sie w\u00e4lzten sich dann, und danach wurden alle Babys von Quanza und Zongoloni davongef\u00fchrt. Sie verschwanden zum Grasen im Geb\u00fcsch und f\u00fcllten noch rechtzeitig ihre M\u00e4gen, bevor der Tag sich neigte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/89201692831-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Babys brechen in den Wald auf<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 28. Juli 2016<\/strong><br \/>\nDie wilden Elefanten fielen heute dort ein, wo die Keeper das Luzernenheu f\u00fcr die Waisen verteilt hatten. Wegen der Trockenzeit und der zur\u00fcckgehenden Vegetation waren viele wilde Tiere von den Chyulu-Bergen herunter gekommen, unter ihnen Elefanten, Buschb\u00f6cke und B\u00fcffel, die nat\u00fcrlich auch Luzernenheu m\u00f6gen. Sonje schaute sich um, ob wilde Elefanten zu sehen waren, doch sie hatten bereits gefressen und waren wieder verschwunden. Mwashoti ging ins Geb\u00fcsch zum Grasen, den gro\u00dfen Elefanten voran. Sp\u00e4ter kamen Jasiri und Ngasha zum Wasserloch, gefolgt von den restlichen Waisen, die den Schatten der gro\u00dfen B\u00e4ume suchten, um sich am Nachmittag etwas von der Sonne abzuk\u00fchlen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/8920169307-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje wandert am Morgen in den Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 29. Juli 2016<\/strong><br \/>\nNgasha \u00fcbernahm heute die F\u00fchrung \u00fcber alle Waisen, als sie aus den Gehegen kamen. Die Leitk\u00fche lie\u00dfen sich davon nicht st\u00f6ren, k\u00fcmmerten sich aber um die j\u00fcngeren Babys Alamaya und Mwashoti, die bei ihnen waren. Sie wollten nicht, dass sie von den frechen Jungs ge\u00e4rgert wurden, die das Kommando \u00fcbernommen hatten. Nach der Mittagsf\u00fctterung entspannten sich alle Waisen beim Fressen, w\u00e4hrend die Keeper unter den gro\u00dfen B\u00e4umen auch zu Mittag a\u00dfen. Ziwa ging zum Staubbad und versuchte, soviel Erde wie m\u00f6glich auf seinen Kopf zu werfen, um die nervenden Fliegen zu vertreiben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/89201693129-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha pfl\u00fcckt weiche Zweige<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 30. Juli 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen wachten fr\u00fch am Morgen auf und begannen, an ihren Toren herumzusto\u00dfen und nach ihren Milchflaschen zu verlangen. Die Keeper bereiteten sie schon vor, doch Lima Lima konnte es nicht erwarten, bis sie fertig waren. Nachdem sie die Milch getrunken hatten, rannten sie alle aus den Gehegen, trompeteten voller Energie und verscheuchten die anderen Wildtiere der Gegend.<br \/>\nJasiri genoss es sehr, sich im Schlamm des Wasserlochs herumzurollen und verwandelte dabei seine helle Hautfarbe in dunkles Schwarz, wie ein B\u00fcffel. Faraja schloss sich ihm am Wasserloch an, doch er wollte lieber mit ihm rangeln, w\u00e4hrend Jasiri sich noch fr\u00f6hlich herumw\u00e4lzte. Alamaya war nach der langen Wanderung des Tages durch das wilde Geb\u00fcsch sehr ersch\u00f6pft und machte im Schatten eines Baumes eine Pause. Lima Lima und Sonje warteten darauf, dass er sein Schl\u00e4fchen beendete.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/89201693338-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen w\u00e4lzen sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 31. Juli 2016<\/strong><br \/>\nDie Babys waren heute Morgen gut gelaunt, als sie aufstanden und die Gehege verlie\u00dfen. Ihr lautes Getr\u00f6te war \u00fcberall in der Gegend zu h\u00f6ren. Ziwa begann damit, und bald schloss sich ihm Ngasha beim Trompeten an. Verglichen mit Ziwa machte Ngasha viel L\u00e4rm, und von den H\u00fcgeln herab war das Echo zu h\u00f6ren. Die Waisen trompeteten noch eine Weile, sodass alle dachten, es w\u00e4ren wilde Elefanten in der Gegend. Die Keeper waren \u00fcberrascht, dass es nur die frechen Jungs waren, die all diese Ger\u00e4usche machten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/89201693521-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera bemuttert Alamaya unter ihrem Bauch<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umani-springs-juli-2016\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freitag, 1. 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