{"id":8234,"date":"2016-09-25T09:37:18","date_gmt":"2016-09-25T08:37:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=8234"},"modified":"2016-09-25T09:37:18","modified_gmt":"2016-09-25T08:37:18","slug":"ithumba-august-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-august-2016\/","title":{"rendered":"Ithumba August 2016"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 1. August 2016<\/strong><br \/>\nKurz nachdem die Waisen am Morgen ihr Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck begonnen hatten, schloss sich ihnen Mutaras Gruppe an. Sie waren einige Tage weg gewesen und schienen sehr durstig zu sein, sodass sie eine ganze Weile Wasser soffen. Orwa ging zu Turkwel und hatte eine kurze Unterhaltung mit ihr, bei der sie ihre R\u00fcssel umschlangen und sie sich gegenseitig in den Mund steckten. Kenze tauchte allein aus s\u00fcdlicher Richtung auf und fr\u00fchst\u00fcckte auch mit. Teleki beendete sein Gespr\u00e4ch mit Kainuk und ging Kenze entgegen, um ihn zu fragen, warum er allein unterwegs war. Teleki und Orwa besch\u00e4ftigen sich jetzt mehr mit ihren wildlebenden Freunden und \u00fcberlegen sich wohl langsam, wann sie sich ihnen anschlie\u00dfen sollten.<br \/>\nNachdem sie genug vom Luzernenheu hatten, begleiteten Mutara und ihre Kollegen die Kleinen zu den Weidegr\u00fcnden. Teleki verwickelte Kanjoro in einen Ringkampf, der damit endete, dass Teleki sich ergab. Boromoko graste nahe bei Orwa, und ab und zu konnte man sehen, wie er seinen R\u00fcssel ausstreckte und mit ihm plauderte. Bomani und Olsekki hatten irgendeine Meinungsverschiedenheit, die sich zu einer Rangelei entwickelte, bei der Olsekki den K\u00fcrzeren zog. Bomani kletterte sogar auf Olsekki, um seine \u00dcberlegenheit zu demonstrieren.<br \/>\nZur Schlammbadzeit bekamen die Waisen Gesellschaft von Olares Gruppe, bei der allerdings Murka und Naisula fehlten. Orwa forderte Olare zum Ringkampf heraus, und Narok spielte mit Kibo. Orwa verlor und ging dann zu Chemi Chemi. Boromoko kratzte sich eine Weile an den umstehenden Akazienb\u00e4umen. Nach dem Schlammbad staubten sich alle noch einmal ein, bevor sie zum Grasen zur\u00fcckkehrten. Nachmittags blieb es hei\u00df, und Shukuru, Siangiki, Bongo, Kithaka und Teleki ruhten sich unter den B\u00e4umen aus; sie grasten weiter, nachdem die Temperaturen sp\u00e4ter etwas gefallen waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201631348-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mutara an den Stallungen<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 2. August 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen hatten einen ruhigen Morgen. Nachdem sie mit dem Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck fertig waren, machten sie sich unter dem Kommando von Shukuru zum Grasen auf zum Kalovoto. Nur zwei Bullen kamen zum Saufen an den Stallungen vorbei.<br \/>\nBeim Schlammbad tauchten Half Trunk und f\u00fcnf weitere Bullen auf, noch bevor die Waisen ankamen. Boromoko brachte Sokotei und Sirimon in der ersten Gruppe zu ihren mitt\u00e4glichen Milchflaschen. Als sie ausgetrunken hatten, ging Boromoko direkt ins Wasser, um sich zu w\u00e4lzen. Danach ging er zum Erdhaufen, wo er sich zum Spielen hinlegte. Sirimon, der Boromoko die ganze Zeit auf den Fersen war, nutzte das direkt aus und kletterte auf ihm herum. W\u00e4hrenddessen zeigte sich auch Kainuk beim Schlammbad, zusammen mit einer wilden Mutter mit zwei K\u00e4lbern und einem weiteren, schon etwas \u00e4lterem M\u00e4dchen. Kainuk war bisher immer mit Mutaras Gruppe unterwegs gewesen, und wir sind nicht sicher, wo sie die wilde Kuh getroffen hatte. Es muss aber offenbar passiert sein, als sie in den letzten Tagen recht weit von den Stallungen entfernt unterwegs gewesen war. Es k\u00f6nnte sein, dass auch Turkwel Mutaras Gruppe verl\u00e4sst und sich Kainuk anschlie\u00dft, wenn sie in der N\u00e4he bleibt. Wir werden sehen, wie es in der kommenden Trockenzeit mit den Ex-Waisen weitergeht. Half Trunk schloss sich den Waisen im Schlammbad an, w\u00e4hrend Vuria versuchte, einem der beiden wilden Kuhk\u00e4lber den Weg zum Schlammloch zu versperren. Das M\u00e4dchen zog sich zu seiner Mutter zur\u00fcck und Vuria lief ihr hinterher. Er bekam schlie\u00dflich einen ordentlichen R\u00fcffel von der wilden Mutter, sodass er keine andere Wahl hatte, als kleinbeizugeben und zur\u00fcckzugehen.<br \/>\nDie Waisen gingen dann zum Staubbad, nachdem sie vom W\u00e4lzen genug hatten. Bomani kletterte auf Teleki, der sich auf dem Boden herumrollte. Als die Waisen gerade wieder aufbrechen wollten, kam Yattas Herde mit Yetu, Sidai, Loijuk, Chyulu, Meibai, Ololoo, Lualeni, Kinna, Nasalot, Wendi, Wiva, Ishanga, Kenze, Madiba und Sunyei an. Orwa rangelte noch eine Weile mit Chyulu, bevor er sich doch entschloss, seinen Freunden zu folgen. Kainuk leistete den Waisen den Rest des Tages Gesellschaft beim Grasen. Am Abend kamen noch Makireti, Kilabasi, Kasigau, Chaimu, Kilaguni, Naisula, Kitirua und Murka zum Saufen zu den Stallungen und brachen kurz vor Einbruch der Dunkelheit mit Kainuk wieder auf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201633327-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Half Trunk schlie\u00dft sich den Waisen am Schlammloch an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 3. August 2016<\/strong><br \/>\nVier wilde Bullen waren an der Tr\u00e4nke bei den Stallungen, als die Waisen ihre Gehege verlie\u00dfen und zum Luzernenheu gingen. Bald darauf gab Laragai den Weg zu den Weidegr\u00fcnden vor. Dort angekommen, konnten sie sich in aller Ruhe aufs Grasen konzentrieren. Die Stille wurde von Kithaka unterbrochen, der Barsilinga in einen Ringkampf verwickelte, w\u00e4hrend Orwa mit Bongo spielte. Beim Schlammbad bekamen die Waisen Besuch von f\u00fcnf wilden Bullen, mit denen sie sich einvernehmlich das Wasser teilten. Das Bad im Matsch war nur kurz, und nachdem sie sich ein wenig eingestaubt hatten und Sirimon beim Spielen auf Boromoko geklettert war, kehrten die Waisen zum Grasen zur\u00fcck. Am Nachmittag machten sie es sich am Kanziku bequem. Dort grasten sie wieder ruhig vor sich hin, ohne dass den Rest des Tages noch irgendetwas besonderes passierte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201633856-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Barsilinga spielt mit Kithaka<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 4. August 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen soffen wieder vier wilde Bullen an der Tr\u00e4nke. Nach dem Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck machten sich die Waisen zum Kalovoto-Gebiet auf, wo sie zu grasen begannen. Kainuk, die sich offenbar vor\u00fcbergehend von ihrer Gruppe losgesagt hat, kam aus dem Geb\u00fcsch und schloss sich ihnen an. Ihre ehemalige Gruppe, die von Mutara, haben wir am Ersten des Monats zuletzt gesehen. Obwohl Kainuk zusammen mit einer wilden Herde ankam, wollte sie sich bisher keiner anderen Gruppe anschlie\u00dfen, au\u00dfer den Waisen, die im Moment von Shukuru angef\u00fchrt werden. Auf dem Weg zum Schlammbad kam Makiretis Gruppe dazu, die im Moment aus acht Mitgliedern besteht, statt wie fr\u00fcher aus drei. Zus\u00e4tzlich sind Chaimu, Kilaguni, Kitirua, Naisula und Murka bei ihnen, und die urspr\u00fcnglichen Mitglieder waren Makireti selbst, Kilabasi und Kasigau. Kitirua, Murka und Naisula scheinen ihre bisherige Gruppe, die von Olare, verlassen zu haben. Wir werden sehen, wie sich die Gruppenzusammensetzungen in Zukunft \u00e4ndern.<br \/>\nSechs Bullen besuchten das Schlammloch, darunter Limpy, der wilde Elefant, den wir vor einigen Monaten wegen einer Schlingenwunde behandelt haben. Vier Warzenschweine versuchten auch, zum Schlamm vorzudringen, aber ohne Erfolg. Narok sah sie und signalisierte ihren Freunden durch lautes Trompeten, dass Eindringlinge versuchten, zu ihrem Matschloch zu gelangen. Dann rannte sie den Warzenschweinen entgegen, die daraufhin fl\u00fcchteten und sich am Nordufer des Wasserlochs versteckten &#8211; nur um direkt wieder aufzutauchen, als Narok zum Staubbad gegangen war. Diesmal aber entdeckte Lemoyian sie und versuchte, sie zu verscheuchen, doch die Warzenschweine wichen nicht zur\u00fcck. Um die Situation nicht noch peinlicher f\u00fcr ihn zu machen, tat Lemoyian so, als h\u00e4tte er sie nicht gesehen, hob einen abgebrochenen Ast auf und ging mit diesem im R\u00fcssel zur\u00fcck in den Busch. Bomani und Teleki verstanden nicht, warum Lemoyian aufgegeben hatte und boten ihre Hilfe an. Die beiden jagten den Warzenschweinen nach, die immer wieder um das Schlammloch herum rannten. Bald war den beiden Jungs auch nach Aufgeben zumute! Teleki beschloss, seinen Frust an Kilabasi auszulassen und verwickelte ihn in eine Rangelei. Vuria, unser Warzenschweinj\u00e4ger, der nicht so einfach aufgibt, gelang es schlie\u00dflich, dem Ganzen ein Ende zu setzen und die Eindringlinge zu verscheuchen. Er verfolgte sie so lange, bis er sichergestellt hatte, dass sie wirklich im Busch verschwunden waren. Mit stolz erhobenem Haupt kam er zu seinen Freunden zur\u00fcck, nachdem er seine Mission erfolgreich beendet hatte.<br \/>\nBoromoko gab den Weg zur\u00fcck zu den Weidegr\u00fcnden vor, und der Rest der Herde folgte ihm. Zwei Stunden sp\u00e4ter verabschiedeten sich Makireti und ihre Gruppe und lie\u00dfen Kainuk bei den Waisen zur\u00fcck. Olsekki staubbadete ein wenig, und gegen 17 Uhr brachte Sokotei die erste Gruppe zur\u00fcck zu den Stallungen. Am Abend traf Kainuk an den Stallungen ihre Herde wieder, die dort auf sie wartete. Sie war sehr gl\u00fccklich, ihre Freundin Turkwel wiederzusehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201634243-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Vier wilde Bullen am Morgen an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 5. August 2016<\/strong><br \/>\nDas Gel\u00e4nde an den Stallungen war heute Morgen von Ex-Waisen und wilden Elefanten geradezu \u00fcberschwemmt; insgesamt waren etwa 80 Elefanten da! Die Waisen hatte einige Schwierigkeiten, durch den Elefanten-Stau durchzukommen. Schlie\u00dflich schafften sie es, nachdem sie einige Rempeleien von ihren \u00e4lteren Artgenossen ertragen mussten. Orwa, der gerne andere herausfordert, die \u00e4lter als er sind, rangelte mit Ololoo, und Narok hatte irgendetwas mit Makena auszufechten. Bomani lief Wiva hinterher und versuchte sogar einmal, auf sie zu klettern! Die Keeper schimpften laut mit ihm, dass er aufh\u00f6ren sollte, die Kleine zu bel\u00e4stigen, woraufhin er weglief. Er traf auf Olsekki und drohte, ihn zu schubsen, doch Olsekki wich nicht zur\u00fcck sondern setzte sich gegen ihn zur Wehr. Teleki verwickelte Lenana in einen Ringkampf, verlor aber. Schlie\u00dflich war es Zeit, zum Grasen aufzubrechen, und Kithaka ging voraus, gefolgt von seinen Freunden.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden spielte Bomani mit Lemoyian, w\u00e4hrend Olsekki mit Enkikwe graste. Beim Schlammbad bekamen die Waisen Gesellschaft von vier wilden Bullen. Diejenigen, die gerade an der Tr\u00e4nke standen, machten den \u00e4lteren Elefanten Platz, damit sie auch saufen konnten. Garzi und Bomani vertrieben sich die Zeit mit einem Ringkampf. Sp\u00e4ter forderte Bomani den furchtlosen Olsekki heraus, w\u00e4hrend Garzi sich Barsilinga vornahm und Kithaka mit Lemoyian spielte. Olsekki fand, dass die Bullen zu lange zum Saufen brauchten, und weil er nicht mehr warten wollte, ging er direkt zur Tr\u00e4nke hin\u00fcber, zum Erstaunen der anderen Waisen. Sie warteten gespannt, was passieren w\u00fcrde, aber Olsekki stellte sich einfach zu den Bullen und soff mit ihnen. Daraufhin nahmen auch Orwa, Barsilinga, Bongo, Bomani, Enkikwe und Garzi ihren Mut zusammen und begannen, zur Tr\u00e4nke zu gehen. Als sie aber n\u00e4her an den Bullen waren, bekamen sie es wieder mit der Angst zu tun &#8211; sie kehrten wieder um und gingen stattdessen zur\u00fcck zum Grasen. Nur Bongo nahm heute ein Bad.<br \/>\nAm Nachmittag graste Orwa mit Vuria, und am Abend tauchte Mutara mit ihrer Gruppe zum Saufen auf. Kainuk hat sich wieder Mutaras Gruppe angeschlossen, w\u00e4hrend sie in der N\u00e4he der Wasserl\u00f6cher blieben. Wir sind gespannt, wie lange sie es in dieser Herde aush\u00e4lt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201635141-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa rangelt mit Meibai<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 6. August 2016<\/strong><br \/>\nBoromoko nahm heute Morgen sein Luzernenheu und ging zu einem nahegelegenen Felsen, wo er w\u00e4hrend des Fressens seinen Hals kratzen konnte. Orwa und Bomani hatten ein kurzes Kr\u00e4ftemessen, das auch Bongo und Narok dazu verleitete, eines zu starten. Als die Waisen gerade aufbrechen wollten, tauchte eine wilde Elefantenkuh an den Stallungen auf, die wir &#8222;One Tusk&#8220; nennen, da sie nur einen langen, gerade nach unten gerichteten Sto\u00dfzahn hat; sie ist nicht zu verwechseln mit &#8222;One Tusker&#8220;! Sie hatte ihre Herde mit insgesamt sechs Mitgliedern, darunter ihre einj\u00e4hrige Tochter, dabei, und sie alle machten sich an der Tr\u00e4nke breit. Garzi wollte mit dem wilden Kalb spielen und n\u00e4herte sich ihr bis auf wenige Meter, wobei er sie immer wieder rief. Die Kleine horchte auf und drehte sich mit aufgestellten Ohren zu Garzi um. Dann startete das Duell der beiden, als Garzi ebenfalls die Ohren aufstellte und das wilde Kalb zu schubsen drohte. Sie warf ihrerseits Garzi den R\u00fcssel entgegen, sodass Garzi auf sie zu st\u00fcrmte. Daraufhin tat sie das einzig schlaue, n\u00e4mlich schnell den Schutz ihrer Mutter aufzusuchen, sodass Garzi keine Chance auf eine Rangelei mehr bekam.<br \/>\nShukuru gab dann den Weg zu den Weidegr\u00fcnden vor, und kurz darauf bemerkte Boromoko, dass er zur\u00fcckgelassen worden war. Er rannte, so schnell er konnte, um seine Freunde einzuholen. Beim Grasen tat sich Bomani mit Garzi zusammen, w\u00e4hrend Bongo mit Kithaka rangelte. Zur Schlammbadzeit war es k\u00fchl, und Shukuru schaute unzufrieden drein, als sie ihre Milch trank. Die Jungs und M\u00e4dchen vertrieben sich die Zeit mit Ringk\u00e4mpfen: Barsilinga mit Laragai und Bongo mit Vuria. Sirimon und Boromoko sahen eine Akazienwurzel, die ihnen sehr lecker erschien, und mit vereinten Kr\u00e4ften versuchten sie, sie mit Vorderf\u00fc\u00dfen und R\u00fcsseln auszugraben. Das erwies sich als sehr anstrengend, und Boromoko musste sich sogar hinunterbeugen und seinen Mund zuhilfe nehmen. Sie hatten keinen so richtig durchschlagenden Erfolg, aber gaben sich schlie\u00dflich mit dem zufrieden, was sie erwischten. Vuria beendete dann sein Spiel mit Bongo und machte ein wenig Krafttraining, bei dem er \u00c4ste hochhob und in die Luft warf.<br \/>\nAm Nachmittag machten es sich die Waisen im Kanziku-Gebiet bequem, wo Olsekki Sokotei zum Ringkampf herausforderte und sp\u00e4ter versuchte, auf ihn zu klettern. Bis zum Abend blieb dann alles ruhig, und die Waisen konnten sich ganz aufs Grasen konzentrieren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201635657-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Boromoko beim Kratzen und Fressen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 7. August 2016<\/strong><br \/>\nNicht lange nachdem die Waisen ihr Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck begonnen hatten, ging Shukuru, die manchmal keine Lust mehr auf Luzernenheu hat, zur Akazie und begann, die heruntergefallenen Fr\u00fcchte aufzusammeln. Wir beobachten dieses Verhalten bei ihr jedes Jahr; sie wird dann sehr w\u00e4hlerisch in Bezug auf ihr Futter. Teleki und Bongo sagten sich mit verschlungenen R\u00fcsseln guten Morgen, und Narok kollerte, um ihren Freunden mitzuteilen, dass es an der Zeit war, zum Grasen aufzubrechen, bevor die Sonne zu sehr brennen w\u00fcrde.<br \/>\nIm Busch forderte Barsilinga Garzi zum Ringkampf heraus, w\u00e4hrend Sirimon ein wenig staubbadete. Bomani kletterte auf Olsekki, und Vuria graste mit Orwa. Beim Schlammloch war zun\u00e4chst alles ruhig, bis ein Schwarm Perlh\u00fchner dort auftauchte. Die Jungs waren irritiert, als sie von den V\u00f6geln umgeben waren, und Bongo fing an, sie zu jagen. Die Perlh\u00fchner wollten sich jedoch nicht verjagen lassen, weil sie ihren Durst l\u00f6schen wollten, bevor sie wieder in den Busch zur\u00fcckflogen. Aber auch Bongo wollte nicht klein beigeben; so jagte er ihnen immer weiter nach und die V\u00f6gel versuchten, ihm aus dem Weg zu bleiben. Schlie\u00dflich schlossen sich Orwa, Bomani, Barsilinga, Lemoyian und Vuria bei der Jagd an. Vuria, der Warzenschweinj\u00e4ger, ist bekannt daf\u00fcr, dass er nicht eher aufgibt, bevor er sein Ziel erreicht hat, und er trompetete und rannte im H\u00f6chsttempo auf die V\u00f6gel zu. Die anderen Jungs folgten ihm, und die Luft war erf\u00fcllt von Staub und lautem Trompeten, als sie versuchten, die V\u00f6gel zu verscheuchen. Schlie\u00dflich hielten es die Perlh\u00fchner nicht mehr aus und machten sich davon.<br \/>\nSp\u00e4ter gingen Bomani und Barsilinga zu Garzi hin\u00fcber und wollten etwas von der Wurzel abhaben, die Garzi ausgebuddelt hatte. Sie versuchten, ihm ihre R\u00fcssel in den Mund zu stecken, aber Garzi weigerte sich, seine Wurzel zu teilen. Die beiden Jungs gaben auf und schlossen sich ihren Freunden beim Staubbad an, bevor sie wieder zum Grasen gingen. Am Abend, kurz bevor es zur\u00fcck zu den Stallungen ging, hatten Vuria und Orwa noch einen kurzen Ringkampf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201635911-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Garzi spielt mit Barsilinga<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 8. August 2016<\/strong><br \/>\nSage und schreibe 120 Elefanten konnte man heute Morgen an den Stallungen bestaunen, darunter die Ex-Waisen und nat\u00fcrlich wilde Elefanten. Drei K\u00e4lber unter einem Jahr waren dabei, eine von ihnen Wiva, und die beiden anderen waren auch M\u00e4dchen &#8211; das ist gut, denn Bullen gibt es in der Gegend schon sehr viele. Shukuru sah m\u00fcde aus und ging hinunter, um Akazienfr\u00fcchte zu sammeln, die sie sehr mag. Enkikwe verlie\u00df das Gehege mit einem Zweig im Mund, an dem er weiter herumkaute, da ihm klar war, dass bei so vielen Elefanten kaum Chancen auf Luzernenheu bestehen w\u00fcrden. Garzi verwickelte Melia in ein lockeres Kr\u00e4ftemessen und spielte danach mit Makena. Schlie\u00dflich gingen die Waisen zum Grasen und lie\u00dfen die Ex-Waisen und wilden Elefanten zum Saufen an den Stallungen zur\u00fcck.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden rangelten Bongo mit Lemoyian und Barsilinga mit Garzi. Olsekki wollte Boromoko \u00e4rgern und kletterte auf ihn, w\u00e4hrend Orwa Kithaka herausforderte. Shukuru fra\u00df langsam und blickte missmutig drein, passend zum wolkenverhangenen Himmel. Zur Schlammbadzeit wurde es nicht besser, und keiner der Waisen wollte in das kalte Wasser gehen. Garzi vertrieb sich die Zeit damit, Akazienwurzeln auszugraben, und Enkikwe kratzte sich den juckenden Fu\u00df an einem Baumstumpf. Sp\u00e4ter spielten Garzi mit Barsilinga und Bongo mit Vuria. Als die Waisen sich zur R\u00fcckkehr in den Busch bereitmachten, begannen die Ex-Waisen und wilden Elefanten nach und nach einzutreffen. Bomani begr\u00fc\u00dfte Loijuk durch Umschlingen ihrer R\u00fcssel und forderte dann noch Ololoo zum Ringkampf heraus, den er aber haushoch verlor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9720164378-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Enkikwe mit seinem Zweig<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 9. August 2016<\/strong><br \/>\nShukuru sah heute Morgen wieder gutgelaunt aus, als sie nach ihrer Milch das Gehege verlie\u00df. Es war immer noch wolkig, und zwei wilde Bullen bedienten sich an der Tr\u00e4nke an den Stallungen. Einer der beiden musste vor ein paar Monaten behandelt werden und hat sich jetzt wieder vollst\u00e4ndig erholt &#8211; nur eine Narbe erinnert noch an seine Begegnung mit den Wilderern. Bald nachdem sie in den Weidegr\u00fcnden angekommen waren, forderte Barsilinga Garzi zum Ringkampf heraus, w\u00e4hrend Bongo sich Teleki vornahm. Olsekki kam an einem Baumstumpf vorbei, der hoch genug war, dass er sich die Brust daran kratzen konnte. Der Kampf zwischen Barsilinga und Garzi endete unentschieden, und danach versuchte Barsilinga sich an Laragai. Sie lie\u00df ihm aber keine Chance, sondern machte kurzen Prozess mit ihm.<br \/>\nGegen 9 Uhr schlug das Wetter um und die Wolken entleerten sich in Regenschauern, die bis zum Nachmittag anhielten. Die Waisen waren erfreut \u00fcber diese Wetter\u00e4nderung und rollten sich gleich ein wenig auf der Erde herum. Beim Schlammbad war der Boden rutschig, und die Waisen mussten sehr vorsichtig laufen, um nicht auszurutschen. Trotz aller Vorsicht landete Vuria auf dem Boden, als er einen kleinen Wasserlauf \u00fcberqueren wollte. Nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, gingen die Waisen zur\u00fcck zum Grasen. Auf dem Weg trafen sie vier wilde Bullen, die gerade zum Schlammloch unterwegs waren. Nachdem sie sich eine Weile gegenseitig beschnuppert hatten, gingen die Waisen weiter, und die Bullen setzten ihren Weg zum Schlammloch fort. Am Nachmittag konzentrierten sich die Waisen ganz aufs Grasen und genossen das erfrischende Wetter.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201644131-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ein wilder Bulle und die Waisen an der Tr\u00e4nke<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 10. August 2016<\/strong><br \/>\nAm Morgen war es k\u00fchl, nachdem es am Tag zuvor geregnet hatte. Kaum hatten sich die Waisen zum Luzernenheu begeben, forderte Bomani Olsekki zum Ringkampf heraus. Olsekki gab sein bestes, Bomani zu besiegen, aber er hatte einfach nicht soviel Erfahrung und eine so gute Technik wie sein Gegner. Aber irgendwann wird er dazugelernt haben, und dann wird sich Bomani in Acht nehmen m\u00fcssen, denn Olsekki kann sehr verbissen k\u00e4mpfen; dann wird Bomani sich ergeben m\u00fcssen oder sich vor seinen Freunden blamieren! Barsilinga kratzte sich den Hals an einem Felsen, w\u00e4hrend Zurura, Tomboi und ein wilder Elefant an den Stallungen auftauchten. Beim Grasen verwickelte Orwa Barsilinga in ein Kr\u00e4ftemessen, und Boromoko graste zusammen mit Sirimon. Diese beiden scheinen gute Freunde zu sein, denn man sieht sie h\u00e4ufig zusammen. Sokotei dagegen wechselt seine Freunde immer wieder und hat noch keine dauerhaften Freundschaften geschlossen. Am Schlammbad tranken die Waisen nur ihre Milch, soffen etwas Wasser und gingen dann zur\u00fcck zum Grasen. Am Nachmittag rangelten Orwa und Vuria miteinander, w\u00e4hrend Narok staubbadete.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201645319-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Olsekki und Bomani (rechts)<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 11. August 2016<\/strong><br \/>\nHeute morgen war der Himmel klar, als die Waisen ihre Gehege verlie\u00dfen. Buchuma schloss sich ihnen drau\u00dfen an und ging dann mit Vuria und Orwa Wasser saufen. Er begleitete sie dann auch zu den Weidegr\u00fcnden, und nachdem er \u00fcberzeugt war, dass sie alle brav grasten, brach er wieder in den Busch auf. Die Waisen hatten einen ruhigen Vormittag und konnten in Ruhe futtern. Am Schlammloch waren 25 wilde Bullen zu Besuch. Die Waisen gingen gleich zum Baden in den Schlamm, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten. Das Bad wurde allerdings von den wilden Bullen unterbrochen, die auch ein Schlammbad nehmen wollten. Da nicht alle in das Wasserloch passten, beschlossen die Kleinen, ihren \u00e4lteren Artgenossen Platz zu machen. Nur Garzi blieb zur\u00fcck und schaute den gro\u00dfen Elefanten beim Baden zu. Die Waisen gingen staubbaden, wo Vuria auf Barsilinga kletterte. Sie gingen dann zum Grasen in die Kanziku-Gegend und hatten dort einen ruhigen Nachmittag.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201645620-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Vuria und Orwa begleiten Buchuma<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 12. August 2016<\/strong><br \/>\nNur zwei wilde Bullen waren an den Stallungen, als die Waisen heute Morgen herauskamen. Als diese sich ans Luzernenheu machten, schmuggelte sich einer der Bullen unter sie und fr\u00fchst\u00fcckte mit. Beim Grasen schien die Sonne strahlend hell, und die Waisen hatten zu tun, gen\u00fcgend Futter zu finden, da nun Trockenzeit herrscht. Barsilinga und Garzi legten eine Pause ein, um miteinander zu rangeln, und Sirimon graste mit seinem Freund Boromoko. Nach einer Weile wurde die Sonne unertr\u00e4glich, sodass sich Boromoko und Sokotei unter einem Baum ausruhten, bevor sie zum Schlammbad gingen.<br \/>\nDort war es noch immer warm, und alle Waisen gingen baden, sogar Shukuru, die schon seit ein paar Tagen kein Schlammbad mehr genommen hatte. Boromoko kratzte sich gleich nach dem Bad an einem umgefallenen Baum, w\u00e4hrend Barsilinga, Narok, Lemoyian, Shukuru, Orwa, Bomani und Vuria zum Staubbad gingen. Shukuru kam es sehr gelegen, dass Orwa sich hinlegte, denn so konnte sie ihren Bauch an ihm kratzen. Kurz darauf, als die Waisen gerade aufbrechen wollten, tauchten elf wilde Elefanten zum Saufen und Baden auf. Nachdem sie genug gesoffen hatten, gingen sie zum Schlammloch hinunter und k\u00fchlten sich dort ab. Laragai f\u00fchrte die Waisen zur\u00fcck zu den Weidegr\u00fcnden.<br \/>\nAls sie am Abend auf dem Weg zur\u00fcck zu den Stallungen waren, bekamen sie Gesellschaft von Mutaras Sechsergruppe. An den Stallungen trafen Mutara und ihre Kollegen dann auf Makiretis Gruppe, und sie l\u00f6schten noch einmal ihren Durst, bevor sie schlie\u00dflich wieder in den Busch zur\u00fcckgingen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/972016509-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Boromoko und Sirimon<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 13. August 2016<\/strong><br \/>\nAls die Waisen heute Morgen zum Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck gingen, standen wieder zwei wilde Bullen an der Tr\u00e4nke. Laragai nahm ihr H\u00e4ufchen Heu mit und wollte es bei den Bullen fressen. Einer der beiden setzte an, auf Laragai loszust\u00fcrmen; vermutlich hatte er etwas dagegen, dass sie ihr Luzernenheu mit dem R\u00fcssel hochhielt. Sie lie\u00df es auf den Boden fallen und begann, es zu fressen, und der Bulle beruhigte sich wieder. Kurz darauf war sie fertig und schloss sich den Bullen beim Saufen an.<br \/>\nDie Waisen machten sich am unteren Kalovoto breit, und da es sehr trocken war, verteilten sie sich in der ganzen Gegend, damit sie bis zum Abend genug Futter finden w\u00fcrden. Laragai juckte der Fu\u00df, und sie nutzte einen Felsen, um ihn daran zu kratzen. Es war recht k\u00fchl, und so konnten die Waisen das Grasen genie\u00dfen.<br \/>\nZur Schlammbadzeit wollten nur Laragai und Wasserratte Bongo baden gehen. Die Anderen standen nur am Ufer, schauten zu und schienen zu diskutieren, wer von den beiden besser schlammbaden konnte. Nat\u00fcrlich gewann Bongo, denn als er herauskam, war er \u00fcber und \u00fcber mit Matsch bedeckt, wohingegen Laragai nur zur H\u00e4lfte eingeschlammt war. Boromoko entspannte sich ein wenig unter einem Baum, bevor er sich seinen Freunden beim Staubbad anschloss. Narok spielte kurz mit Teleki, w\u00e4hrend Bomani auf Olsekki ritt. Den Nachmittag verbrachten die Waisen am Kanziku, wo sich Boromoko zum Grasen mit Barsilinga und Garzi mit Bomani zusammentaten. Am Abend kamen Yattas und Mulikas Herden zusammen mit zehn wilden Bullen zum Saufen zu den Stallungen. Sie verschwanden kurz nach Einbruch der Dunkelheit wieder in unbekannte Richtung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9720165359-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Laragai frisst ihr Luzernenheu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 14. August 2016<\/strong><br \/>\nAm Morgen deutete sich bei blauem Himmel wieder ein hei\u00dfer Tag an. Shukuru war unternehmungslustig und gut gelaunt, und weil sie das Luzernenheu nicht so mag, ging sie zu unserer einzigen Akazie und sammelte die heruntergefallenen Fr\u00fcchte auf. Sp\u00e4ter brachte sie ihre Herde zu den Weidegr\u00fcnden, wo Barsilinga und Kithaka ihre Meinungsverschiedenheiten in einem Ringkampf kl\u00e4rten. Das Spiel war vorbei, als Garzi eingriff und die beiden auseinander schob. Barsilinga ging davon und lief Laragai \u00fcber den Weg; so beschloss er, seinen \u00c4rger an ihr auszulassen. Laragai versteht allerdings keinen Spa\u00df und lie\u00df sich nicht darauf ein, sondern schob Barsilinga aus dem Weg. Er hatte keine andere Wahl als aufzugeben und seiner Wege zu gehen. Orwa hob einen Stock vom Boden auf und begann, damit in der Luft herumzufuchteln, als ob er der Dirigent des Elefantenchors w\u00e4re. Der friedliebende Boromoko sch\u00fcttelte R\u00fcssel mit Garzi.<br \/>\nAm Schlammloch waren schon vor der Ankunft der Waisen 24 wilde Elefanten am Werk und badeten und soffen Wasser. Als die Waisen kamen, tranken sie zuerst ihre Milch und gingen dann zum Schlammbad. Ein etwas j\u00fcngerer wilder Bulle lie\u00df die Waisen nicht in Ruhe baden, sondern tr\u00f6tete herum und ging auf sie los. Die Kleinen taten das einzig Richtige: sie zogen sich zur\u00fcck und lie\u00dfen ihn in Ruhe. Orwa kam sp\u00e4ter zur\u00fcck und sah einen riesigen Bullen, der sich am Ufer kratzte. Er schaute ihm lange zu, als ob er \u00fcberlegte, ob er selbst auch einmal so gro\u00df werden w\u00fcrde! In vielleicht 20 Jahren ist er auch soweit gewachsen, aber bis dahin ist noch ein weiter Weg.<br \/>\nAm Nachmittag grasten die Waisen in der Kanziku-Gegend, und am Abend beendeten Bongo und Vuria ihr Tagewerk mit einem Kr\u00e4ftemessen. Makiretis Gruppe mit ihr, Kilabasi, Kasigau und Kilaguni schauten abends an den Stallungen vorbei. Scheinbar hat sich Kilaguni vor\u00fcbergehend Makireti angeschlossen, w\u00e4hrend Chaimu jetzt in Olares Gruppe ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9720165930-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Barsilinga mit seinem besten Freund Kithaka<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 15. August 2016<\/strong><br \/>\nSokotei kratzte sich ausgiebig, nachdem er aus seinem Gehege gekommen war, w\u00e4hrend Enkikwe und Narok zur Akazie hinuntergingen und dort die Fr\u00fcchte aufsammelten. Garzi und Orwa hatten ein kurzes Kr\u00e4ftemessen, aus dem Orwa als Sieger hervorging. Kurze Zeit sp\u00e4ter tauchte Buchuma mit seinem neuen wilden Freund an den Stallungen auf. Orwa und Garzi begr\u00fc\u00dften den wilden Elefanten und streckten ihm ihre R\u00fcssel entgegen. Narok rollte sich auf dem Boden herum, und Orwa kam her\u00fcbergerannt, um auf sie zu klettern.<br \/>\nBeim Grasen bestieg Bomani Olsekki, der das gar nicht mochte und sich zu Bomani umdrehte, um sich zu verteidigen. Barsilinga und Garzi hatten einen Ringkampf, der unentschieden endete. Beim Schlammbad schlossen sich 15 wilde Bullen den Waisen an. Sie kamen gut miteinander aus, und die wilden Elefanten gestatteten den Waisen, mit ihnen zu saufen und sogar zu baden. Am Nachmittag kamen One Tusker und seine drei Freunde zum Saufen an den Stallungen vorbei. Nachdem sie ihren Durst gel\u00f6scht hatten, ging die Junggesellenherde wieder zur\u00fcck in den Busch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201651456-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sokotei kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 16. August 2016<\/strong><br \/>\nMadiba, Ololoo und ein wilder Elefant stie\u00dfen heute Morgen zu den Waisen, direkt nachdem das Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck begonnen hatte. Kurz darauf kamen Mulikas und Yattas Gruppen mit mehreren wilden Elefanten zum Saufen an. Einige der Ex-Waisen wie Wendi, Mulika, Challa, Lualeni, Sunyei, Makena, Lenana, Chyulu und Loijuk nahmen die Luzernenheuecke ein, sodass die Waisen, die dort gerade fra\u00dfen, sich lieber zur\u00fcckzogen. Garzi vertrieb sich die Zeit mit einer Kratzeinheit an der Akazie, w\u00e4hrend Enkikwe von den herumliegenden Fr\u00fcchten fra\u00df. Orwa, Narok und Bomani standen um Wiva herum und wollten mit ihr spielen. Sokotei bekam dann die Chance zum Spielen, als Wiva versuchte, ihn zu schubsen. Sokotei ignorierte sie aber und ging stattdessen Wasser saufen. Orwa trat nach hinten aus, als Wiva gerade hinter ihm vorbei ging. Er traf sie tats\u00e4chlich, aber sie beschwerte sich gar nicht, sondern spielte weiter mit den Waisen. Orwa ging dann mit Kithaka spielen, w\u00e4hrend Teleki einen jungen wilden Elefanten herausforderte und Vuria mit Makena rangelte.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden verwickelte Barsilinga Garzi in einen Ringkampf, der aber nicht lang andauerte. Gegen 11 Uhr morgens \u00e4nderte sich das Wetter pl\u00f6tzlich, und die Wolken entleerten sich in Regenschauern. Boromoko ging auf dem Weg zum Schlammloch voran, wo die Waisen ihre Milchflaschen tranken und etwas Wasser soffen, bevor sie wieder in den Busch zur\u00fcckkehrten. Laragai hatte eine kurze Unterredung mit Lemoyian, bevor dieser spielen ging, und zwar zuerst mit Teleki, dann mit Bongo, Garzi und schlie\u00dflich mit Sokotei, den er sogar noch versuchte zu besteigen. Am Abend kamen Mutara und ihre Gruppe zum Saufen an den Stallungen vorbei und blieben bis nach Sonnenuntergang &#8211; das bedeutete, dass sie vor hatten, die Nacht vor den Stallungen zu verbringen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201652020-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Madiba und Ololoo mit den Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 17. August 2016<\/strong><br \/>\nMakiretis und Mutaras Gruppen schlossen sich am Morgen den Waisen beim Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck an. Vuria versuchte, Kilaguni herauszufordern, der nun schon eine Weile in Makiretis Herde ist. Ein paar Minuten sp\u00e4ter kam auch Olares Gruppe zum Saufen an den Stallungen an und gesellte sich dann beim Luzernenheu zu den Waisen. Orwa, der gerne mit \u00c4lteren rangelt, forderte Kibo heraus. Laragai trat gegen Kalama an, und Teleki spielte mit Kanjoro. Sp\u00e4ter rangelten noch Narok mit Kilaguni und Kibo mit Olare. Mutara und ihre Kollegen begleiteten die Waisen dann in den Busch und lie\u00dfen Olares und Makiretis Gruppen zur\u00fcck. Vuria und Orwa hatten ein kurzes Kr\u00e4ftemessen, das von Mutara beendet wurde, die die beiden Jungs auseinanderschob. Kainuk graste mit Kithaka und Boromoko mit Suguta.<br \/>\nZur Schlammbadzeit war es hei\u00df, sodass die Waisen nach ihrer Milch direkt zum W\u00e4lzen in den Matsch gingen. Nachdem sie genug hatten, verwickelte Teleki Kanjoro in ein Kr\u00e4ftemessen, w\u00e4hrend Garzi zum Saufen zu Mwendes und Yetus Vater hin\u00fcber ging. Mit der Zeit kamen immer mehr Bullen an, und Garzi entschied sich, ihnen Platz an der Tr\u00e4nke zu machen. Orwa hatte eine Meinungsverschiedenheit mit Bongo, und die beiden Jungs gingen zum Ringkampf \u00fcber. Am Nachmittag brannte die Sonne weiter herunter, und Shukuru und Orwa zog es zum Ausruhen in den Schatten eines Baumes, bis sich die Temperaturen wieder etwas gesenkt hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201652530-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen beim Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 18. August 2016<\/strong><br \/>\nAm fr\u00fchen Morgen besuchten Yatta und Mulika mit ihren Herden und wilden Elefanten die Stallungen. Die Ex-Waisen schlossen sich bald den Waisen beim Luzernenheu an, und ihre wilden Artgenossen bedienten sich an der Tr\u00e4nke. Die Kleinen hielten sich aber nicht lange auf, da sie sich gegen die \u00c4lteren durchsetzen m\u00fcssten. In den Weidegr\u00fcnden versuchte Lemoyian erst einmal, auf Sirimon zu klettern, w\u00e4hrend Barsilinga Garzi zu einem Kr\u00e4ftemessen \u00fcberreden konnte, das eine ganze Weile dauerte. Schlie\u00dflich endete es unentschieden. Barsilinga ging dann zu einem umgest\u00fcrzten Baum, an dem er seinen juckenden Fu\u00df kratzte. Es wurde hei\u00dfer, und irgendwann versammelten sich die Waisen unter einem Baum, wo sie nicht aufh\u00f6rten, mit den Ohren zu wedeln, um sich etwas abzuk\u00fchlen. Sie freuten sich schon auf ein sch\u00f6nes, k\u00fchles Schlammbad.<br \/>\nDort waren auch Half Trunk und zehn wilde Freunde. Die Junggesellengruppe war aber friedlich und mischte sich unter die Waisen, als w\u00e4ren sie Br\u00fcder und Schwestern. Bongo wollte Vuria davon abhalten herauszukommen, was diesen \u00e4rgerte. Vuria gab sein Bestes, um sich den Weg freizuk\u00e4mpfen, und schlie\u00dflich hatte er es geschafft und konnte aus dem Schlammloch. Als die Waisen genug gebadet hatten, gab Shukuru den Weg zur\u00fcck zu den Weidegr\u00fcnden vor. Den Nachmittag \u00fcber grasten die Waisen am oberen Kalovoto, wo Boromoko sich mit Sokotei zusammenschloss und Lemoyian mit Narok. Mutara und ihre Gruppe meldeten sich am Abend an den Stallungen und genossen frisches Wasser und noch etwas Luzernenheu, bevor sie wieder in den Busch aufbrachen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9720165293-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Chaimu und Wiva<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 19. August 2016<\/strong><br \/>\n15 wilde Elefanten hielten sich am fr\u00fchen Morgen auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen auf, darunter Half Trunk und One Tusker. Die Waisen widmeten sich wie \u00fcblich ihrem Luzernenheu und machten sich danach, angef\u00fchrt von Laragai, auf zum Grasen. Der Himmel war klar und k\u00fcndigte einen hei\u00dfen Tag an. Gegen 9 Uhr tauchten Makiretis Gruppe und 20 wilde Elefanten an den Stallungen auf und wollten saufen. Jetzt, wo es immer trockener und hei\u00dfer wird, kommen auch immer mehr Elefanten zum Saufen vorbei. Siangiki graste nahe bei Orwa, w\u00e4hrend Olsekki sich mit Kithaka zusammenschloss. Im Laufe des Vormittags rannten zwei Dikdiks in vollem Tempo an den Waisen vorbei, und das brachte Boromoko, Sirimon und Sokotei v\u00f6llig aus dem Konzept. Sie liefen zu den Keepern, die sie beruhigten und ihnen versicherten, dass alles in Ordnung war. Die drei graste aber zur Sicherheit weiter in der N\u00e4he ihrer Keeper!<br \/>\nAm Schlammloch waren nur drei wilde Bullen zu Besuch. Olsekki und Siangiki waren mutig genug, zu ihnen zur Tr\u00e4nke zu gehen und mit ihnen zu saufen; sie h\u00e4tten glatt ihre V\u00e4ter sein k\u00f6nnen! Sie teilten sich kurz Wasser mit den Bullen und gingen dann hinunter, um sich ihren Freunden beim Schlammbad anzuschlie\u00dfen. Nachdem dieses vorbei war, legte sich Boromoko zum Spielen hin, und Sirimon kam dazu und versuchte, auf ihn zu klettern. Vuria und Bongo kamen aus dem Schlammloch und trompeteten und rannten herum, einfach nur so aus Spa\u00df. Sie verschwanden im Geb\u00fcsch und trampelten vor Freude kleine B\u00fcsche nieder. Am Abend kamen Yattas und Mulikas Gruppen an den Stallungen vorbei und blieben bis zum Einbruch der Dunkelheit; danach gingen sie wieder in den Busch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9720165335-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">One Tusker geht zur Tr\u00e4nke<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 20. August 2016<\/strong><br \/>\nAls die Waisen heute Morgen friedlich ihr Luzernenheu genossen, tauchten pl\u00f6tzlich die Ex-Waisen auf. Jeder war sich selbst der N\u00e4chste, als sie davontrugen soviel sie konnten, um den \u00c4lteren Platz zu machen. Bomani spielte eine Weile mit Wiva, w\u00e4hrend Laragai drohte, Mwende zu schubsen, die zu dicht an ihr vorbeigegangen war. Mwende lie\u00df sich nicht einsch\u00fcchtern und versuchte sogar, zur\u00fcckzuschubsen, wurde aber dann doch von Laragai besiegt. Beim Grasen ging alles ruhig zu, und es gab keine gr\u00f6\u00dferen St\u00f6rungen.<br \/>\n15 wilde Bullen waren zur Schlammbadzeit da. Olsekki, Laragai, Narok und Boromoko staubten sich mit roter Erde ein, nachdem sie sich genug im Schlamm gew\u00e4lzt hatten. Barsilinga rollte sich ein paar Meter vom Rest der Gruppe entfernt auf dem Boden herum. Am Nachmittag grasten die Waisen am oberen Kalovoto. Dort hatten sie ihre Ruhe und versuchten, so viel wie m\u00f6glich zu futtern, bevor der Tag zuende ging. Auch am Abend blieb alles ruhig, und keine wilden Elefanten zeigten sich an der Tr\u00e4nke bei den Stallungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9720165388-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Laragai bringt ihr Luzernenheu in Sicherheit<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 21. August 2016<\/strong><br \/>\nRapsu, Buchuma, Ololoo, Orok und eine junge wilde Kuh waren heute Morgen an den Stallungen. Als die Waisen herauskamen, umschlangen Narok und Ololoo zur Begr\u00fc\u00dfung ihre R\u00fcssel. Im Busch begannen Bongo und Vuria mit einem Ringkampf, der unentschieden ausging. Enkikwe und Siangiki grasten zusammen, w\u00e4hrend Olsekki und Bomani die K\u00f6pfe zusammensteckten, als ob sie etwas aushecken w\u00fcrden. Orwa ruhte seinen R\u00fcssel auf Boromokos R\u00fccken aus, bevor er versuchte, auf ihn zu klettern. Barsilinga juckte es am Ohr, und er beschloss, eine Pause beim Grasen einzulegen und es an einem Baum zu kratzen. Die Sonne brannte herunter, und beim Schlammloch gingen alle Waisen baden, au\u00dfer Bomani und Vuria. Shukuru ging gleich staubbaden, nachdem sie herausgekommen war, w\u00e4hrend Bongo und Vuria ein Kr\u00e4ftemessen hatten, das sich eine Weile hinzog. Am Nachmittag hatten Barsilinga und Garzi, die zusammen grasten, eine kleine Meinungsverschiedenheit, die zu einer Rangelei f\u00fchrte. Nach kurzer Zeit hatten sie sich aber offenbar wieder vertragen, denn sie h\u00f6rten auf zu rangeln und grasten zusammen weiter. Am Abend kamen Mutaras und Makiretis Gruppen zum Saufen an den Stallungen vorbei.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201654124-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Eine junge wilde Elefantenkuh bei den Ex-Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 22. August 2016<\/strong><br \/>\nAn den Stallungen tummelten sich am fr\u00fchen Morgen wieder jede Menge Elefanten, Ex-Waisen wie wilde. Die Waisen hatten einige Schwierigkeiten durchzukommen, da die Ex-Waisen auch in die Gehege hinein wollten. Bomani forderte Kibo zum Ringkampf heraus, und Garzi spielte mit Kitirua. Vuria nahm sich Chemi Chemi vor, aber er verlor deutlich. Teleki versuchte sich an Olare, aber dieser erwies sich als deutlich st\u00e4rker als er, sodass er sich ergeben musste. Beim Grasen im Busch versuchte Orwa, Boromoko zu besteigen, und Garzi leistete sich ein Kr\u00e4ftemessen mit Barsilinga. Kithaka fra\u00df zusammen mit Narok von einem Busch. Barsilinga zog sich dann von Garzi zur\u00fcck und ging zu Laragai, doch ihr Spiel dauerte nicht lange, da es von Bongo unterbrochen wurde, der die beiden auseinanderschob. Olsekki rangelte mit Bomani, doch der Kampf endete damit, dass Bomani versuchte, auf Olsekki zu klettern.<br \/>\nBeim Schlammbad bekamen die Waisen Besuch von den Ex-Waisen und auch ein paar wilden Elefanten. Vuria spielte mit Kitirua, und nachdem er besiegt worden war, ging er zu Chemi Chemi weiter. Wiva wurde von ihren Kinderm\u00e4dchen zum Staubbad eskortiert und vergn\u00fcgte sich dort eine ganze Weile. Sp\u00e4ter gingen die Ex-Waisen in Richtung der Stallungen und die Waisen zum Kanziku-Gebiet, wo sie sich zum Grasen niederlie\u00dfen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9720165463-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka und Narok teilen sich einen Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 23. August 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen war alles ruhig. Die Waisen konnten ungest\u00f6rt ihr Luzernenheu fressen. Bomani, Siangiki und Barsilinga kratzten sich eine Weile an den umliegenden Felsen. Auf dem Weg zu den Weidegr\u00fcnden kamen Garzi und Kithaka an einem umgefallenen Baum vorbei, an dem sie sich den Bauch kratzten. Nachdem sie damit fertig waren, starteten sie ein Kr\u00e4ftemessen, das Garzi gewann. Kithaka ging zu Bongo und forderte ihn heraus, verlor aber wieder; so blieb ihm nichts anderes \u00fcbrig, als mit dem Grasen zu beginnen. Lemoyian, der kleine Raufbold, versuchte sich an Orwa, der viel gr\u00f6\u00dfer ist als er. Nat\u00fcrlich verlor er, und er ging Vurias und Bongos Ringkampf anschauen, als ob er neue Techniken lernen wollte, die ihm bei den K\u00e4mpfen mit seinen Altersgenossen helfen w\u00fcrden. Nachdem der Kampf vorbei war, wollte Lemoyian gleich an Bomani ausprobieren, was er gelernt hatte. In der Zwischenzeit \u00e4rgerte Barsilinga Boromoko, indem er versuchte, auf ihn zu klettern. Boromoko fl\u00fcchtete sich zu den Keepern, sodass Barsilinga aufgab, da er genau wusste, dass die Keeper mit ihm schimpfen w\u00fcrden.<br \/>\nBeim Schlammbad war es auch ruhig, und keine Besucher tauchten auf. Die Waisen w\u00e4lzten sich, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, und gingen dann zur\u00fcck zum Grasen. Bomani spielte mit Olsekki und kletterte dann auf ihn, w\u00e4hrend Vuria mit Barsilinga rangelte. Es wurde noch hei\u00dfer, sodass die Waisen sich unter einem Baum versammelten und zur Abk\u00fchlung pausenlos mit den Ohren wedelten. Am Abend schauten Olares und Makiretis Gruppen an den Stallungen vorbei. Aus Olares Herde fehlten Murka, Naisula, Kitirua und Chaimu, die wohl drau\u00dfen im Busch geblieben waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9720166024-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bomani rangelt mit Olsekki<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 24. August 2016<\/strong><br \/>\nDie Ex-Waisen und 40 wilde Elefanten tauchten vor Sonnenaufgang an den Stallungen auf und legten sich noch einmal zum Schlafen hin, w\u00e4hrend sie darauf warteten, dass das Wasser f\u00fcr die Tr\u00e4nke angestellt wurde. Gegen 6 Uhr wurden die Waisen herausgelassen und schlossen sich ihren Freunden drau\u00dfen an. Orwa, der immer auf eine Rangelei aus ist, forderte Kibo heraus. Narok suchte sich ein wildes Kalb aus und rangelte eine Weile mit ihm, w\u00e4hrend Wiva mit Vuria spielte. Orwa zog sich dann aus seinem Kampf mit Kibo zur\u00fcck; er ging zu Narok und dem wilden Kalb und trennte die beiden. Der kleine wilde Elefant war damit gar nicht einverstanden und drohte Orwa, weil er sich eingemischt hatte. Orwa lie\u00df sich davon aber nicht beeindrucken und verteidigte sich. Kurze Zeit sp\u00e4ter traf Wiva auf Teleki, als sie zu ihrer Mutter rennen wollte. Sie nutzte die Gelegenheit, um ihn zu attackieren und aus dem Weg zu schubsen. Teleki schubste nur leicht zur\u00fcck und machte dann Platz, da er wusste, dass sie nur spielen wollte.<br \/>\nBeim Grasen im Busch verwickelte Garzi Barsilinga in einen Ringkampf, und Orwa spielte mit Vuria. Barsilinga gab dann auf und ging stattdessen zu Laragai. Dann grasten die Waisen alle gewissenhaft, bis gegen 11 Uhr, als Boromoko die erste Gruppe zur Mittagsmilchf\u00fctterung brachte. Auf dem Weg dorthin schlossen sich ihnen Mutara und ihre Gruppe an. Am Schlammloch konnten sich die Waisen zu den wilden Bullen gesellen, die an der Tr\u00e4nke Wasser soffen. Wasserratte Bongo war wieder der letzte, der aus dem Schlamm kam. Am Nachmittag spielte Orwa mit Vuria. Abends besuchten die Ex-Waisen und wilde Elefanten die Stallungen, darunter One Tusker, Mwendes Vater und Limpy, der vor einigen Monaten wegen einer Schlingenwunde behandelt werden musste, die jetzt wieder gut verheilt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201661346-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ex-Waise Rapsu bei den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 25. August 2016<\/strong><br \/>\nBald nachdem die Waisen aus den Gehegen gekommen waren, schlossen sich ihnen alle m\u00f6glichen Ex-Waisen an. Es ging hektisch zu, und die Kleinen suchten sich etwas Luzernenheu zusammen und gingen damit ein wenig aus dem Get\u00fcmmel. Mulika konnte gar nicht genug bekommen und stellte es schlau an: Sie nahm einen ordentlichen Haufen mit in ein Gehege, wo sie es dann ganz in Ruhe fressen konnte. Kibo folgte ihr und wollte auch etwas abhaben, aber er wurde rausgeworfen. Damit zeigte sie ihre gierige Seite, denn eigentlich sollte Mulika als Mutter auch das Wohl der J\u00fcngeren im Blick haben. Orwa forderte die \u00e4ltere Olare zum Ringkampf heraus und hatte danach noch ein Kr\u00e4ftemessen mit Kibo. Bomani nahm sich etwas Zeit, seinen Hintern an den Felsen zu kratzen, und Lemoyian spielte mit Garzi. Als Bomani die beiden beim Rangeln sah, beendete er seine Kratzeinheit und ging zu ihnen hin\u00fcber, um sie auseinander zu schieben. Dann ging er weiter zu Kibo, um mit ihm zu spielen, w\u00e4hrend Garzi zu Tumaren ging. Orwa rangelte mit Makireti und danach noch mit Zurura, aber gegen Zururas gro\u00dfe Sto\u00dfz\u00e4hne konnte er nichts ausrichten, und so suchte er nach einem neuen Gegner. Als die Waisen zum Grasen aufbrachen, kamen die Ex-Waisen hinterher, verabschiedeten sich aber eine Stunde sp\u00e4ter.<br \/>\nZur Schlammbadzeit trafen sie sich dann wieder, und dazu noch 20 wilde Elefanten. Vuria verwickelte Chemi Chemi in einen Ringkampf, verlor aber nach ein paar Minuten. Am Abend fielen noch einmal 120 Elefanten an den Stallungen ein, die alle zum Saufen gekommen waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201661724-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kibo rangelt mit Orwa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 26. August 2016<\/strong><br \/>\nDie wilde Waisenkuh aus Mutaras Gruppe schloss sich am Morgen den Waisen beim Luzernenheu an. Sie scheint ihre Familie schon vor einer ganzen Weile verloren zu haben. Sie machte einen etwas nerv\u00f6sen Eindruck und stellte immer wieder die Ohren auf, um aufmerksam zu lauschen. Half Trunk und One Tusker kamen mit einigen wilden Freunden zum Saufen, und dann tauchten auch die Ex-Waisen auf, gefolgt von einer wilden Herde mit einem kleinen Kalb in Wivas Alter. Das war das erste Mal, dass Wiva einen Artgenossen im gleichen Alter und von gleicher Gr\u00f6\u00dfe traf, und sie begannen gleich einen Ringkampf. Das wilde Kalb war aber deutlich st\u00e4rker und einmal schubste es sogar Wiva zu Boden. Erstaunlicherweise waren gleich die Mutter und die Schwester des wilden Kalbs zur Stelle, um Wiva wieder hoch zu helfen. Die Schwester versuchte, sich zwischen die beiden Raufbolde zu stellen, denn Wiva wollte unbedingt eine Revanche! Schlie\u00dflich gab sie aber auf, die beiden im Zaum halten zu wollen, und lie\u00df sie spielen. Nach einer Weile kollerte die Mutter und teilte so ihrer Herde mit, dass die Zeit zum Aufbruch gekommen war. Das wilde Kalb verabschiedete sich und rannte seiner Mutter hinterher, und Wiva blieb die sch\u00f6ne Erinnerung an den Spa\u00df, den sie mit ihm gehabt hatte.<br \/>\nIm Busch forderte Garzi Kithaka heraus, w\u00e4hrend Boromoko auf die Knie ging und versuchte, einen Busch mit den Z\u00e4hnen auszurei\u00dfen, was er mit dem R\u00fcssel nicht geschafft hatte. Zur Schlammbadzeit war es hei\u00df, und Bongo, Laragai, Orwa, Shukuru, Garzi, Boromoko und Sirimon gingen sich im Matsch w\u00e4lzen. Nach dem Bad hatten Bomani und Sokotei einen Ringkampf, der nicht eher vorbei war, ehe Sokotei sich ergeben hatte. Vuria, der Warzenschweinj\u00e4ger, entdeckte ein Exemplar, das sich dem Schlammloch n\u00e4herte, und konnte nicht mit ansehen, wie es n\u00e4herkam. Er ging mit lautem Trompeten zum Angriff \u00fcber, und das Warzenschwein machte kehrt, den Schwanz in die Luft gestreckt, und verschwand wieder im Geb\u00fcsch. Am Nachmittag spielte Olsekki eine Weile mit Sirimon. Abends blieb alles ruhig, und keine wilden Elefanten kamen an den Stallungen vorbei.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201671044-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die wilde Waisenkuh (links) mit Sokotei<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 27. August 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen kratzten sich Vuria, Garzi und Orwa an den Felsen, und Kithaka lief beim Grasen an einem umgefallenen Baum vorbei, an dem er sich gen\u00fcsslich den Bauch kratzte. Sp\u00e4ter forderte Kithaka Garzi zum Ringkampf heraus, den er allerdings verlor. Barsilinga spielte dann mit Garzi und Kithaka mit Bomani. Gegen 11 Uhr f\u00fchrte Boromoko die erste Gruppe zum Schlammbad. Die Sonne schien hei\u00df herunter, und Barsilinga, Garzi, Bongo und Narok entschieden sich f\u00fcr ein Bad. Im weiteren Verlauf des Tages unterbrach Orwa das Grasen und verwickelte Narok in einen Ringkampf, w\u00e4hrend Bomani mit Olsekki rangelte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201671350-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 28. August 2016<\/strong><br \/>\nBald nachdem die Waisen die Gehege verlassen hatten, bekamen sie Gesellschaft von Makiretis Gruppe. Orwa freute sich sehr dar\u00fcber, da er mit Kilaguni Kr\u00e4fte messen konnte. Nach einer Weile musste er aber aufgeben und ging stattdessen mit Kilabasi spielen. Auf dem Weg zu den Weidegr\u00fcnden kam er dann an einem herumliegenden Baumstamm vorbei, an dem er sich den Bauch kratzte. Garzi verwickelte Ishanga in einen Ringkampf, und Olsekki kratzte sich den Hals an einem Baum. Sirimon schloss sich beim Grasen mit Sokotei zusammen. Zur Schlammbadzeit schlossen sich sechs wilde Bullen den Waisen an. Nachmittags war es hei\u00df, sodass die Waisen eine Pause unter einem Baum einlegten, wo sie sich ausruhten, bis die Temperaturen wieder etwas gefallen waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201671937-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kilaguni und Orwa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 29. August 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen hatten einen geruhsamen Vormittag Sie kamen aus ihren Gehegen geschlendert, widmeten sich dem Luzernenheu, und schlie\u00dflich gab Shukuru den Weg in den Busch vor. Bomani und Lemoyian begannen ihr Tagewerk mit einem Ringkampf. Vuria spielte kurz mit Bongo, w\u00e4hrend Barsilinga \u00c4rger mit Teleki bekam, als er nach dessen Schwanz griff. Teleki drehte sich um und schubste ihn heftig, um ihm Respekt vor seinen \u00e4lteren Kollegen beizubringen. Barsilinga war nicht begeistert, aber er konnte nichts tun, und so ging er einfach grasen.<br \/>\nBeim Schlammbad war der Himmel wolkenverhangen, und nur Bongo, der das Wasser liebt, ging baden. Er wurde dabei von Orwa und Vuria beobachtet, und als er herausgekommen war, geriet er mit Vuria aneinander, und die beiden begannen zu k\u00e4mpfen. Orwa ging mit Kithaka spielen, w\u00e4hrend Garzi noch ein H\u00fchnchen mit Barsilinga zu rupfen hatte. Am Nachmittag staubbadete Vuria, und Olsekki graste zusammen mit Siangiki. Abends kamen Wendi, Wiva, Nasalot, Sidai, Chyulu, Lualeni, Ololoo, Zurura und drei wilde Elefanten zu den Stallungen. Sie machten sich wieder auf, nachdem sie gen\u00fcgend Wasser gesoffen hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201672151-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka spielt mit Orwa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 30. August 2016<\/strong><br \/>\nAn der Tr\u00e4nke waren einige Bullen zum Saufen versammelt, als die Waisen heute Morgen aus den Gehegen gelassen wurden. Dann kamen auch Yattas und Mulikas Herden an und schlossen sich ihren j\u00fcngeren Kollegen beim Luzernenheu an. Laragai, Orwa und Garzi nahmen ihr Heu mit und gingen ein St\u00fcck weg, um das Gedr\u00e4ngel zu meiden. Narok beharkte sich mit Yetu, als sie Wiva zum babysitten mitnehmen wollte. Yetu versuchte, ihr den Weg zu Wiva zu versperren, was zu einem Kampf der beiden M\u00e4dchen f\u00fchrte. Schlie\u00dflich gewann Narok und konnte ein wenig mit Wiva spielen. Laragai ging an ihnen vorbei, und Wiva, die Laragai sehr zu m\u00f6gen scheint, rannte zu ihr hin\u00fcber und unterhielt sich kurz mit ihr, wobei sie ihren kleinen R\u00fcssel in Laragais Mund steckte. Orwa versuchte, auf Narok zu klettern, was diese sehr nervte, sodass sie sich umdrehte und sich verteidigte. Sunyei, die nicht weit weg stand, griff ein und trennte die beiden Streith\u00e4hne. Vuria forderte Ololoo zum Kr\u00e4ftemessen heraus, verlor aber nach kurzer Zeit. Teleki lernte ein paar Kampftechniken von Sidai, w\u00e4hrend Garzi Nachhilfe bei Zurura nahm.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch verwickelte Lemoyian Bongo in einen Ringkampf, und Shukuru und Narok kratzten sich eine Weile an einem gro\u00dfen Felsen. Beim Schlammloch war alles ruhig, und keine wilden Elefanten tauchten auf. Boromoko und Sirimon entspannten sich etwas abseits, w\u00e4hrend sich ihre Freunde fr\u00f6hlich im Schlamm w\u00e4lzten. Barsilinga begann noch im Wasser eine Rangelei mit Bongo, und kurz nachdem er herausgekommen war, legte er sich auch mit Vuria an. Orwa, Shukuru, Bomani und Vuria gingen staubbaden, bevor es zur\u00fcck zum Grasen ging. Am Nachmittag machten sich die Waisen im Kanziku-Gebiet breit.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201672514-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Yetu, Wiva und Narok<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 31. August 2016<\/strong><br \/>\nAls die Waisen heute Morgen herauskamen, soffen 20 wilde Bullen an der Tr\u00e4nke. Olares und Makiretis Gruppen, inklusive des wilden Waisenelefanten, der diesen Monat zu ihnen gesto\u00dfen war, kamen zum Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck. Orwa rangelte mit Kilabasi und spielte sp\u00e4ter noch mit dem wilden M\u00e4dchen. In den Weidegr\u00fcnden hatten Bongo und Barsilinga ein Kr\u00e4ftemessen, aus dem Bongo als Sieger hervorging. Orwa rollte ganz f\u00fcr sich \u00fcber den Boden, als Boromoko dazukam, sich neben ihn stellte und seinen R\u00fcssel auf ihm ausruhte.<br \/>\nZur Schlammbadzeit brannte die Sonne sehr hei\u00df, und die Waisen bekamen Besuch von sieben wilden Bullen. Orwa, Garzi, Bomani, Bongo und Vuria waren mutig genug, sich den Bullen beim Saufen anzuschlie\u00dfen. Kurz darauf sichtete Garzi ein paar Warzenschweine, die auf dem Weg zum Schlammloch waren. Er wollte seinen Matsch nicht teilen und jagte daher auf sie zu, um sie wieder zu vertreiben. Am Nachmittag gingen die Waisen zum Grasen zum oberen Kalovoto, wo Vuria, Orwa und Boromoko eine Weile staubbadeten. Barsilinga kam an einem passenden Felsen vorbei, an dem er sich das Hinterteil kratzen konnte. Am Abend kamen Yattas und Mulikas Gruppen zum Saufen an den Stallungen vorbei und brachen wieder auf, nachdem sie ihren Durst gel\u00f6scht hatten.<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-august-2016\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Montag, 1. August 2016 Kurz nachdem die Waisen am Morgen ihr Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck begonnen hatten, schloss sich ihnen Mutaras Gruppe an. Sie waren einige Tage weg gewesen und schienen sehr durstig zu sein, sodass sie eine ganze Weile Wasser soffen. 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