{"id":8238,"date":"2016-09-30T11:39:59","date_gmt":"2016-09-30T10:39:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=8238"},"modified":"2016-09-30T11:39:59","modified_gmt":"2016-09-30T10:39:59","slug":"voi-august-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-august-2016\/","title":{"rendered":"Voi August 2016"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 1. August 2016<\/strong><br \/>\nTaveta kam gegen 8 Uhr heute Morgen zu den Stallungen und verpasste die abh\u00e4ngigen Waisen, die eine Stunde zuvor zu den Weidegr\u00fcnden aufgebrochen waren. Wie sonst auch wartete er, bis die Keeper ihm etwas Kopra gaben, bevor er eine halbe Stunde sp\u00e4ter wieder in den Park aufbrach. Die Waisen waren inzwischen zum Grasen in die Gegend n\u00f6rdlich der Stallungen gegangen, wobei Ishaq-B und Mashariki um die Position an der Spitze wetteiferten. Kenia besch\u00e4ftigte sich viel mit ihrem Adoptivbaby Araba, und Ndii graste zusammen mit Bada. Weder Taveta noch Tassia trafen die Waisen heute.<br \/>\nSp\u00e4ter am Nachmittag, nach 17 Uhr, kam Taveta noch einmal an den Stallungen vorbei, als die Waisen schon in ihren Gehegen waren und an den Grewia-Zweigen knabberten. Um 18 Uhr kam eine gro\u00dfe wilde Herde an und versammelte sich um die Tr\u00e4nke, um dort frisches Wasser zu saufen. Taveta fand die K\u00e4lber, die sie dabei hatten, herzallerliebst, schaffte es aber nicht, mit ihnen zu spielen, weil ihre Br\u00fcder und Schwestern sie gut bewachten. Er scharwenzelte um sie herum und versuchte, sich zu ihnen zu schleichen, aber es war vergebens. Die wilden Elefanten blieben noch eine halbe Stunde, bevor sie zur\u00fcck in den Busch gingen und Taveta an den Stallungen zur\u00fccklie\u00dfen; er machte sich sp\u00e4ter am Abend wieder auf den Weg.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/914201672352-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Taveta an den Stallungen<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 2. August 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Morgen; die Waisen tranken schnell ihre Milch und machten sich dann ans Koprafr\u00fchst\u00fcck. Taveta war heute p\u00fcnktlich und bekam gleich etwas Luzernenheu und Kopra ab. Tassia tauchte den zweiten Tag in Folge nicht auf. Nach ihrem leckeren Fr\u00fchst\u00fcck versammelten sich Mashariki, Rorogoi und Ndii um die Tr\u00e4nke und soffen in aller Ruhe Wasser. Naipoki kratzte sich aufwendig den Hals und Lentili widmete sich einem Staubbad. Schlie\u00dflich gaben Arruba und Ishaq-B den Weg zu den Weidegr\u00fcnden vor. Arruba wartete noch auf ihre Freundin Suswa, die etwas hinterher hing. Nachdem sie sich zum Grasen niedergelassen hatten, entfernte sich Kihari mit Bada an ihrer Seite ein St\u00fcck von den Anderen.<br \/>\nDie Waisen besuchten am Mittag das Wasserloch und begegneten dort nach ihrer Milchf\u00fctterung einer wilden Herde. Sie schmiedeten Pl\u00e4ne, ein wildes Kalb mitzunehmen, aber ihre Mutter setzte alles daran, den ausgefeilten Plan zu vereiteln. Bada gefiel es bei einer gro\u00dfen wilden Elefantenmutter, aber er rannte davon, als sich ein Bulle mit gro\u00dfen Sto\u00dfz\u00e4hnen n\u00e4herte, um Hallo zu sagen. Kenia und Naipoki legten sich auf die Lauer, um ein badendes Kalb zu entf\u00fchren, w\u00e4hrend Ndii wie \u00fcblich spektakul\u00e4r im Wasser planschte. Als die wilde Herde wieder aufbrach, gingen Tundani und Lentili ihnen ein St\u00fcck hinterher, bevor sie wieder zur Waisenherde zur\u00fcckkamen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/914201681431-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mashariki, Rorogoi und Ndii saufen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 3. August 2016<\/strong><br \/>\nDer Tag begann wieder sehr sch\u00f6n, als die Waisen fr\u00f6hlich aus ihren Gehegen kamen und ihre morgendlichen Milchflaschen leerten. Danach fra\u00dfen sie Luzernenheu-Pellets und Kopra, das die Keeper f\u00fcr sie verteilten. Ndoria jagte kurz Mudanda hinterher und versuchte, sie in den Schwanz zu bei\u00dfen, aber es dauerte nicht lang, bis sie wieder zur\u00fcckkam und sich den Anderen beim Fr\u00fchst\u00fcck anschloss. Lentili und Panda brachten die Herde hinaus in den Busch, wo sie alle je nach Lust und Laune grasten, bis es an der Zeit war, zum Wasserloch und zur Mittagsmilch aufzubrechen.<br \/>\nAm Nachmittag sichtete die Tierarzteinheit des DSWT auf ihrer Patrouille ein verwaistes Kalb in den Ebenen von Ndara, das ganz allein umherirrte und Anschluss suchte. Das Team sprach sich mit den Keepern in Voi ab, die sofort eine Rettung starteten und das Kalb zu den Stallungen brachten. Dort bekam es noch ein paar Streicheleinheiten zur Beruhigung, bevor es ins Waisenhaus nach Nairobi geflogen wurde. Das Kuhkalb hatte einige Wunden am R\u00fccken, die wohl von einem L\u00f6wenangriff stammten. H\u00f6chstwahrscheinlich h\u00e4tte es noch eine Nacht in der Wildnis nicht \u00fcberlebt, denn es war sehr dehydriert und d\u00fcnn. Wir haben es Zawadi genannt und hoffen, dass es durchkommt, sodass es in ein paar Jahren wieder in die Wildnis wird zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen, wo es hingeh\u00f6rt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/914201682252-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lentili staubbadet<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 4. August 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen an den Stallungen gingen ihrer \u00fcblichen morgendlichen Routine nach: Sie tranken ihre Milch und fra\u00dfen das Zusatzfutter, bevor sie schlie\u00dflich zum Grasen aufbrachen. Das Wetter war heute ziemlich kalt. Als es Zeit f\u00fcr die Mittagsmilch war, wurden ihnen die Flaschen in das Gebiet n\u00f6rdlich der Stallungen gebracht, wo sie grasten, denn bei der K\u00e4lte hatten sie es nicht eilig, zum Wasserloch zu kommen.<br \/>\nNach der Milchf\u00fctterung \u00fcbernahm Lentili das Kommando. Den meisten Waisen ging das zu schnell, und sie protestierten und hielten schlie\u00dflich an und begannen zu grasen wo sie waren. Lentili lie\u00dfen sie zusammen mit ein paar Anderen weiter ziehen. Mudanda und Rorogoi, die noch bei Lentili waren, beschlossen dann auch, stehenzubleiben und mit dem Grasen zu beginnen. Es war schon Nachmittag, und sie hatten nicht mehr allzuviel Zeit, bevor sie wieder zu den Stallungen zur\u00fcckkehren mussten. Mudanda und Araba positionierten sich zwischen den beiden Gruppen, w\u00e4hrend es Ishaq-B schon wieder in die entgegengesetzte Richtung zog. Es dauerte nicht lange, und der Rest der Waisen folgte Ishaq-B, sodass Lentili keine andere Wahl hatte als klein beizugeben und den Anderen zu folgen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/914201682729-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mudanda und Araba grasen zusammen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 5. August 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Morgen, und Kenia konnte mit ihrem Adoptivbaby Araba eine herrliche Kratzeinheit an einem Felsen an den Stallungen genie\u00dfen, bei der allerdings Araba gr\u00f6\u00dftenteils zusah. Als Kenia bemerkte, dass die Zeit schon fortgeschritten war und keiner der Waisen Anstalten machte, zum Grasen aufzubrechen, beschloss sie, die Sache in die Hand zu nehmen und f\u00fchrte die Gruppe in den Busch. Bada verwickelte Tundani in ein verbissenes Kr\u00e4ftemessen, bald nachdem das Fr\u00fchst\u00fcck beendet war. Tundani war aber so freundlich, nicht mit vollem Einsatz zu k\u00e4mpfen, denn er ist der st\u00e4rkere der beiden und h\u00e4tte Bada leicht besiegen k\u00f6nnen. Naipoki mogelte sich dazwischen und half Bada schieben, damit er bessere Chancen gegen Tundani hatte; sie \u00fcberlegte es sich aber bald wieder anders, und spielte lieber Schiedsrichter als den Jungs den Spa\u00df zu verderben.<br \/>\nDen gr\u00f6\u00dften Teil des Tages grasten die Waisen, und sie besuchten am Mittag das Wasserloch, wo sie ihre Milch tranken und Wasser soffen. Da es wieder ein kalter Tag war, ging keiner von ihnen schlammbaden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/914201683318-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bada (links) und Tundani beim Kr\u00e4ftemessen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 6. August 2016<\/strong><br \/>\nHeute wurde Tundani von Nelion zum Kr\u00e4ftemessen herausgefordert, gerade als er Wasser aus der Tr\u00e4nke saufen wollte. Tundani, der ein sehr netter und ruhiger Elefant ist, war gar nicht begeistert davon, beim Fr\u00fchst\u00fcck unterbrochen zu werden; so ging er lieber davon und lehnte die Herausforderung ab, anstatt in Nelions Rangeleien verwickelt zu werden.<br \/>\nDie Waisen bekamen ihre Mittagsmilch an der Nordseite des Mazinga-Bergs. Nachdem sie gef\u00fcttert worden waren, wollte sich Mudanda offenbar wegen irgendetwas an Araba r\u00e4chen und jagte sie den Berg hinunter. Die Keeper vermuteten, dass sie nachtragend war, nachdem Araba sich erdreistet hatte, ihr und Bada ihre geliebte Kenia wegzunehmen. Araba musste einen ordentlichen Umweg laufen, um Mudanda aus dem Weg zu gehen und wieder zur Herde zur\u00fcckzukommen. Ishaq-B begr\u00fc\u00dfte Araba schnell wieder in der Gruppe, besch\u00fctzte sie und versicherte ihr, dass alles wieder gut werden w\u00fcrde. Lentili rannte zu Mudanda, die sich erst bei Panda versteckte, bevor sie zu Ndii ging, weil sie f\u00fcrchtete, dass Kenia sie wegen der Aktion mit Araba bestrafen w\u00fcrde.<br \/>\nEmbu genoss ein Staubbad, w\u00e4hrend Naipoki und Mbirikani sich im Schatten eines kleinen Baumes ausruhten. Taveta und Tassia tauchten mittags an den Stallungen auf und wurden von Nelion und Tundani in der Waisenherde begr\u00fc\u00dft. Den Nachmittag \u00fcber grasten sie zusammen, und die beiden kamen auch mit zur\u00fcck zu den Stallungen. Sie machten sich wieder auf den Weg, nachdem sie etwas Luzernenheu und Zusatzfutter abgestaubt hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/91420168455-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Nelion (rechts) und Tundani beim Ringkampf<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 7. August 2016<\/strong><br \/>\nAm Morgen war es bew\u00f6lkt und kalt, als die Waisen ihre morgendliche Milch tranken. Taveta und Tassia traten auf den Plan, als die Kleinen aus den Gehegen kamen und konnten sich ihnen bei den Luzernenheupellets anschlie\u00dfen. Taveta dr\u00e4ngelte sich zwischen Panda und Kenia und lie\u00df sich von den beiden aufw\u00e4rmen. Ndoria fra\u00df erst ein wenig vom Luzernenheu, bevor sie sich gen\u00fcsslich an einem Felsen an den Stallungen kratzte und sich dann wieder den Anderen anschloss, die immer noch futterten.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch setzten sich Nelion, Ndii und Bada vom Rest der Gruppe ab und grasten den Gro\u00dfteil des Tages zusammen. Die ganze Herde besuchte dann das mittlere Wasserloch, um zu saufen und Milch zu trinken, aber sie nahmen kein Bad, da es ziemlich kalt war. Beim Grasen am Nachmittag legte sich Ishaq-B auf den Boden, rollte sich herum und versuchte, Rorogoi zum Mitmachen zu \u00fcberreden. Diese ignorierte sie aber, da sie es wichtiger fand, den Tag zum Grasen zu nutzen. Kihari und Mashariki freuten sich, als sie die Herde am Abend zur\u00fcck zu den sicheren Stallungen f\u00fchren konnten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/914201684646-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Taveta zwischen Panda und Kenia<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 8. August 2016<\/strong><br \/>\nArruba und Nelion brachten heute die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden, nachdem sie Milch und Zusatzfr\u00fchst\u00fcck hinter sich hatten. Sie hatten die Anwesenheit einer wilden Elefantenherde bemerkt, die auf dem \u00f6stlichen Teil des Mazinga-Bergs graste, und machten sich daran, sich ihnen anzuschlie\u00dfen. Die \u00fcbrigen Waisen wollten lieber am Fu\u00df des Berges bleiben und warteten, dass ihre zwei Freunde von ihrer Unterhaltung mit den wilden Elefanten zur\u00fcckkamen und sie alle zusammen weitergrasen konnten. Mbirikani und Suswa fragten die beiden, was sie von der wilden Herde gelernt hatten, als sie wieder heruntergekommen waren. Die Waisen gingen dann zum Wasserloch, wo sie ihre Mittagsmilch bekamen. Am Nachmittag blieben sie in der N\u00e4he und grasten, bevor sie am Abend zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/914201685549-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Nelion mit einem wilden Elefanten<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 9. August 2016<\/strong><br \/>\nDer Tag begann gut, und Arruba und Suswa f\u00fchrten die Waisen auf dem Weg in den Busch an. Nachdem sie vier Stunden friedlich gegrast hatten, folgten sie Kihari, Embu und Rorogoi zu einer wilden Elefantenherde mit fast 15 Mitgliedern. Ein nettes wildes Kalb freundete sich mit Arruba und Suswa an, aber ihre Mutter kam dazu und holte es zur\u00fcck, als sie sah, dass Arruba und Suswa es mitnehmen wollten. Ndii und Mudanda bekamen gro\u00dfen \u00c4rger und wurden von einer wilden Kuh vertrieben, nachdem sie versucht hatten, ein winziges Kalb zu entf\u00fchren &#8211; die ganze Waisenherde fl\u00fcchtete vor der erz\u00fcrnten Mutter! Die wilde Herde brach dann wieder auf, und Embu ging ihnen ein St\u00fcck hinterher, bevor sie erfolgreich von den Keepern zu den Waisen zur\u00fcckgerufen wurde. Sie braucht noch immer ihre Milch und auch die L\u00f6wen Tsavos sind immer noch eine Gefahr f\u00fcr sie &#8211; wir wollen nicht noch einmal so etwas durchmachen wie vor wenigen Monaten! Tassia und Taveta kamen kurz vor Mittag zu Besuch. Lentili freute sich, sie zu sehen und begr\u00fc\u00dfte sie, bevor sie sich an einem Baumstumpf kratzen ging.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9142016943-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Eine wilde Kuh mit Arruba und Suswa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 10. August 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisenelefanten verlie\u00dfen in den fr\u00fchen Morgenstunden bei klarem Himmel ihre Gehege, und nach dem Fr\u00fchst\u00fcck gab Embu den Weg in den Busch an, dicht gefolgt von Mashariki und Suswa. Trotz ihres Erlebnisses vor zwei Monaten scheint Embu ganz hei\u00df darauf zu sein, in die Wildnis zu kommen, und versucht h\u00e4ufig, sich wilden Herden anzuschlie\u00dfen, die die Waisen getroffen haben. Wir fragen uns, ob sie den L\u00f6wenangriff schon vergessen hat, der das letzte Mal geschah. Arruba, die irgendwo in der Mitte war, hielt ihren R\u00fcssel in die Luft und suchte nach ihrer Freundin Suswa, die sich weiter vorn aufhielt. Nachdem sie sie gewittert hatte, marschierte sie nach vorn, damit sie den Tag zusammen verbringen konnten. Kenia bekam heute ihre erste Dosis Medikamente (IVOMEC plus), nachdem die Keeper bemerkt hatten, dass sie nicht soviel an Gewicht zulegte wie die anderen Waisen. Das Medikament wird unterst\u00fctzend wirken, und wir sind sicher, dass sie bald genauso wohlgen\u00e4hrt ist, wie der Rest der Gruppe. Kihari und Naipoki f\u00fchrten die Waisen am Abend nach Hause zur\u00fcck.<br \/>\nAu\u00dferdem gab es heute gro\u00dfe Freude an den Stallungen, als Lissa, eine der \u00e4lteren Ex-Waisen und jetzt 29 Jahre alt, auftauchte &#8211; ohne den Rest ihrer Herde, aber daf\u00fcr mit ihrem neugeborenen Kalb, das sie stolz den Keepern vorf\u00fchrte. Das war das wunderbarste Geschenk, das sie ihrer menschlichen Familie h\u00e4tte machen k\u00f6nnen, zumal es nun schon einige Jahre her ist, seit sie das letzte mal die Stallungen besuchte! Sie bekam zur Feier des Tages einen ordentlichen Haufen Luzernenheu, und ihr s\u00fc\u00dfes kleines Kalb haben wir Leo genannt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/914201692655-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Embu geht voraus<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 11. August 2016<\/strong><br \/>\nHeute nahm Tundani Mashariki mit zu einem privaten Pl\u00e4tzchen, wo sie zu zweit grasten, abseits der Anderen. Das schien Bada sehr zu st\u00f6ren, und er forderte Tundani zu einem wilden Ringkampf heraus. Bada schubste und schob mit aller Kraft an Tundani herum, w\u00e4hrend Mashariki nur hilflos zuschauen konnte. Rorogoi und Ndoria hielten sich vom Schauplatz des Kampfes fern; sie grasten lieber, anstatt dem Gerangel zuzuschauen, das \u00fcber eine halbe Stunde dauerte. Es war erst vorbei, als der Rest der Waisen sich auf den Weg zur\u00fcck zu den Stallungen machte.<br \/>\nTassia kam um 16:30 Uhr an den Stallungen an, allerdings ohne Taveta, und bekam eine Portion Luzernenheu. Lissa, der das Luzernenheu, das sie am Tag zuvor bekommen hatte, offenbar geschmeckt hat, kam wieder allein mit ihrem kleinen Kalb vorbei und schloss sich Tassia an, der sich \u00fcber die Gesellschaft der beiden freute. Dann unterbrach sie ihre Mahlzeit, um den Waisen, die gerade wieder nach Hause kamen, ihren Nachwuchs vorzustellen. Arruba bettelte Lissa an, ihr kleines Kalb mit ins Gehege nehmen zu d\u00fcrfen, was ihr aber nicht gestattet wurde. Ndii versuchte, sich von hinten anzuschleichen und das Kleine wegzulocken, aber sie rannte schnell weg, als Lissa sich ihr in den Weg stellte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/914201694012-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mashariki und Tundani grasen zusammen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 12. August 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein herrlicher Morgen, und s\u00e4mtliche Elefanten aus Lissas Herde waren um 6:20 Uhr die ersten Besucher des Tages. Dabei waren nat\u00fcrlich auch mehrere von Lissas Kindern, und es wurde sogar noch besser: Wir bemerkten, dass Lara, Lissas Tochter, auch ein eigenes Kalb dabei hatte! Das hei\u00dft, dass Lissa auch Gro\u00dfmutter geworden ist, und den kleinen Enkel haben wir Leah genannt.<br \/>\nDie Waisen spielten kurz mit Lissas Gruppe, bevor Kenia und Ndii daf\u00fcr sorgten, dass ihre Herde in den Busch aufbrach. Sie bef\u00fcrchteten wohl, dass die h\u00e4ufigen Besuche von Lissas Herde bedeuten k\u00f6nnten, dass sie die keeperabh\u00e4ngigen Waisen entf\u00fchren wollten. Lissa und ihre Kollegen brachen sp\u00e4ter auf, nachdem sie Luzernenheu gefressen und Wasser gesoffen hatten. Kenias Waisenherde machte es sich weit n\u00f6rdlich des Mazinga-Bergs zum Grasen bequem. Sie kamen mittags zum Wasserloch, nahmen aber kein Bad, da es den ganzen Tag \u00fcber recht kalt war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/914201694356-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen genie\u00dfen Luzernenheupellets<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 13. August 2016<\/strong><br \/>\nEs war wieder ein wunderbarer Morgen, und wieder kam Lissas Herde zu den Stallungen, diesmal mit ein paar weiteren Mitgliedern, die uns in den letzten Jahren nicht mehr besucht hatten. Die Keeper stellten fest, dass Lissa offenbar noch ein weiteres Kalb hat, das von der Milch entw\u00f6hnt wurden, als der Neuank\u00f6mmling Leo auf die Welt gekommen war. Der kleine Bulle wurde Lazima genannt. Die Herde fra\u00df vom Luzernenheu, w\u00e4hrend sie sich unter einem Baum ausruhte. Kurz darauf kam Lissa zu den keeperabh\u00e4ngigen Waisen her\u00fcber, die ihr eigenes Luzernenheu genossen, und unterhielt sich mit ihnen. Panda traute sich, den kleinen Lazima vom Luzernenheu wegzuschieben, da er j\u00fcnger ist als sie, und Mashariki und Naipoki versuchten, Laras Kalb Leah in einen Ringkampf zu verwickeln. Sie ignorierte aber die Ann\u00e4herungsversuche und ging lieber bei ihrer Mutter nuckeln. Tassia kam ein paar Minuten sp\u00e4ter an den Stallungen an und schloss sich der ganzen Gruppe beim Fr\u00fchst\u00fcck an. Kenia ging dann mit ihren Waisen los, und Lissas Herde machte sich zehn Minuten sp\u00e4ter ebenfalls auf in den Busch. Tassia ging den Waisen hinterher, und Kihari kam noch einmal zur\u00fcckgerannt, um ihn abzuholen; Ishaq-B und Rorogoi begr\u00fc\u00dften ihn mit einem Ringkampf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/914201695125-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Panda spielt<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 14. August 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen kamen am Morgen eilig aus ihren Gehegen und leerte ihre Milchflaschen, bevor sie sich den Luzernenheupellets widmeten. Kurz darauf kamen Tassia und Taveta vorbei und schlossen sich ihnen an. Tassia fra\u00df in der N\u00e4he von Tundani und Bada, die ihr Fr\u00fchst\u00fcck etwas abseits der K\u00fche genossen. Bada forderte Tundani zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus, um Tassia, der ihnen zuschaute, zu imponieren. Nelion kratzte sich gen\u00fcsslich seinen Bauch an einem Felsen, bevor er Panda die Gelegenheit gab, es ihm nachzumachen, die dann wiederum Platz f\u00fcr Kenia machte. Etwas sp\u00e4ter kam eine wilde Elefantenherde zum Saufen zu den Stallungen, und leistete den Waisen beim Luzernenheu Gesellschaft. Kenia bem\u00fchte sich, ihre Herde schnell von ihnen weg zu bringen. Naipoki tat so, als wollte sie noch saufen, w\u00e4hrend sie in Wirklichkeit einem winzigen wilden Kalb dabei zuschaute, wie es bei seiner Mutter nuckelte. Sie folgte aber dann den anderen Waisen, als sie sah, dass sich die Schwester des Kalbs schon in Position brachte, und ihr keine Chance lassen w\u00fcrde, in die N\u00e4he des Kalbs zu gelangen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/914201695557-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tassia mit Tundani und Bada<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 15. August 2016<\/strong><br \/>\nTaveta und Tassia kamen sehr fr\u00fch am Morgen an den Stallungen an und wollten offenbar sicherstellen, dass sie als Erste zum Luzernenheu gelangten. Nachdem die Waisen ihre Milch getrunken hatten, verwickelte Panda Taveta in einen Ringkampf, der endete, als es Zeit f\u00fcr die Waisen wurde, zu den Weidegr\u00fcnden aufzubrechen. Als sie drau\u00dfen im Busch waren, verteilten sie sich weitr\u00e4umig, um den Vormittag \u00fcber so viel wie m\u00f6glich zu fressen. Tassia sch\u00e4rfte seine Sto\u00dfz\u00e4hne an einem Felsen; dies tun Elefanten h\u00e4ufig, damit sie sie in der Wildnis besser nutzen k\u00f6nnen, zum Beispiel um Wurzeln auszugraben. Die Waisen gingen am Mittag zum Wasserloch, bekamen dort ihre Milch und hatten ein sehr kurzes Schlammbad, bevor sie bis zum Abend weitergrasten. Dann kehrten sie zu den Stallungen zur\u00fcck, wo sie \u00fcber Nacht in Sicherheit sind.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/914201610053-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Panda und Taveta beim Ringkampf<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 16. August 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner, aber kalter Morgen, als die Waisen aus den Gehegen kamen und zu ihren morgendlichen Milchflaschen rannten. Danach widmeten sie sich ihrem Fr\u00fchst\u00fcck, bestehend aus Luzernenheupellets und Kopra. Inzwischen ist es f\u00fcr Taveta und Tassia zur Gewohnheit geworden, morgens zeitig an den Stallungen aufzutauchen, um auch etwas vom Fr\u00fchst\u00fcck abzubekommen. Bei der Milchf\u00fctterung nahm Rorogoi heute ihrem Keeper die Flasche aus der Hand und f\u00fctterte sich selbst. Sie sch\u00fcttelte sie schlie\u00dflich sogar noch, um sicherzugehen, dass sie alles leergetrunken hatte und kein Tropfen \u00fcbrigblieb! Vermutlich nahm sie es so genau, weil sie merkte, dass Araba schon ein Auge auf ihre Flasche geworfen hatte, nachdem sie ihre eigene getrunken hatte. Suswa war gl\u00fccklich, als sie ihre Flasche geleert hatte und genoss ein herrliches Spiel, bei dem sie sich hinlegte und in einer Furche herumrollte.<br \/>\nEs wurde ein hei\u00dfer Tag, sodass Ndii Mudanda unter eine Akazie mitnahm, wo sie vor der brennenden Sonne gesch\u00fctzt waren. Panda fand die Idee gut und ging den beiden hinterher. Kenia sah die drei und schloss sich auch an, bevor sie zu ihrem Adoptivbaby Araba ging und den Aufbruch zum Wasserloch einleitete. Obwohl es hei\u00df war, f\u00fchlte sich das Wasser immer noch kalt an, und so ging keiner der Waisen hinein, um sich zu w\u00e4lzen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/91420161067-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Rorogoi f\u00fcttert sich selbst<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 17. August 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen marschierten an den Stallungen los, nachdem sie ihre Milch getrunken und das Zusatzfutter gefressen hatten. Sie grasten sch\u00f6n zwischen den gro\u00dfen Felsen am Fu\u00df des Mazinga-Bergs und besuchten dann das Wasserloch. Dort sprang Embu ins Wasser, kam aber schnell wieder heraus, da es sehr kalt war. Die Keeper glauben, dass Embus Erinnerung an den L\u00f6wenangriff ihr noch immer ein wenig zu schaffen macht; sie macht noch nicht wieder einen so fr\u00f6hlichen Eindruck beim Schlammbaden wie vorher, und trotz Zusatzfutters hat sie noch nicht wirklich an Gewicht zugelegt. Wir werden sie weiterhin beobachten und alles daransetzen, dass es ihr bald wieder richtig gut geht. Taveta, der heute am Wasserloch war, hatte sich in Panda verguckt und wollte mit ihr spielen, kam aber nicht dazu, weil Ndii sich direkt vor ihm legte und eine Schlammbad-Show zum Besten gab. Taveta lie\u00df sich schlie\u00dflich von ihr zum Mitmachen \u00fcberreden und legte sich mit hin. Es dauerte aber nicht lange, da kam auch Panda hinzu und machte mit, sodass sie doch zusammen spielen konnten. Nelion am\u00fcsierte sich \u00fcber Tavetas Spiel mit den M\u00e4dchen und fing an, aus Spa\u00df am Ufer des Wasserlochs herunterzurutschen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9142016101624-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen schlammbaden<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 18. August 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein perfekter Morgen, und die Waisen konzentrierten sich auf ihre \u00fcbliche Milch und das Zusatzfutter, bevor sie kurz an den Stallungen spielten und dann zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Kihari \u00fcbernahm heute das Kommando, und sie entschied sich f\u00fcr die unteren, etwas flacheren Gebiete des Mazinga-Bergs. Panda und Kenia gingen am Ende der Gruppe und passten auf, dass es allen gut ging. Ndii f\u00fchlte sich heute ganz offenbar zu Mudanda hingezogen, denn sie ging immer in ihrer N\u00e4he, und die beiden konnten nahe beieinander grasen. Da Kenia sich mit Araba besch\u00e4ftigte, war Mudanda sehr f\u00fcr die Streicheleinheiten von Ndii offen. Die Waisen gingen dann am Mittag zum mittleren Wasserloch, wo sie Wasser soffen, aber sich das Bad schenkten, da es immer noch zu bew\u00f6lkt und zu kalt war. Am Nachmittag grasten sie dann ganz in der N\u00e4he weiter.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/914201610197-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kihari<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 19. August 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen tranken am Morgen wieder ihre Milch, fr\u00fchst\u00fcckten und machten sich dann auf zu einem langen Tag im Busch. Sie grasten den Vormittag \u00fcber friedlich ein St\u00fcck \u00f6stlich des Bergs, bevor sie sich am Mittag zum Wasserloch aufmachten. Dort konnten sie wunderbar baden und jagten und rannten begeistert im und am Wasser herum. Damit erregten sie die Aufmerksamkeit einer Herde wilder Elefanten, die auch gerade am Wasserloch gesoffen hatten und nun n\u00e4her kamen, um den Waisen bei ihren Spielen zuzusehen. Arruba und Mashariki sa\u00dfen herrlich mit dem Hintern am Ufer und schuffelten sich hin und her. Kihari und Mudanda leisteten den beiden Gesellschaft und machten es ihnen nach, sodass sie zu viert der gespannt zusehenden wilden Herde eine tolle Show lieferten. Naipoki und Lentili schlossen sich bald auch noch an, und damit war das Kratzspiel eindeutig der beliebteste Zeitvertreib des Tages.<br \/>\nNach dem Baden gingen die Waisen zum Grasen zwischen die gro\u00dfen Felsen unterhalb des Mazinga-Bergs, wobei sich allerdings Suswa und Arruba von der Gruppe absetzten und zusammen abseits grasten. Am Abend kamen Tassia und Taveta zu den Stallungen, fast gleichzeitig mit den Waisen, und so beschlossen sie den Tag gemeinsam beim Luzernenheu.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9142016102216-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Arruba kratzt sich am Ufer des Schlammlochs<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 20. August 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Morgen, und die Waisen genossen leckere Milch und Zusatzfutter und brachen dann in den Busch auf. Ndii ging heute vorneweg. Als die Waisen auf der Nordseite des Mazinga-Bergs angekommen waren, bemerkten sie Taveta, der auf halber H\u00f6he am Berg graste, allerdings ohne seinen Freund Tassia. Die Waisen schlossen sich ihm an und verbrachten den Rest des Vormittags zusammen mit ihm. Taveta blieb allerdings oben, als die Kleineren am Mittag herunterkamen und zum mittleren Wasserloch gingen, um dort Milch zu trinken und Wasser zu saufen. Baden wollte allerdings wieder niemand, da es zu kalt war. Stattdessen grasten sie sich in Richtung des gro\u00dfen Wasserlochs voran, bevor sie umdrehten und langsam wieder zur\u00fcck zu den Stallungen wanderten, angef\u00fchrt von Embu und Rorogoi.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9142016102846-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndii grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 21. August 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen kamen heute Morgen wieder heraus, tranken ihre Milch und fra\u00dfen Luzernenheu. Danach begannen sie, in einer langen Reihe zu grasen, und Ndii f\u00fchrte die anderen Waisen den Berg hinauf. Dies traf allerdings auf Widerspruch bei Mashariki und Lentili, die stattdessen unter einem kleinen Baum Schutz vor der brennenden Sonne suchten. Die Waisen beschlossen dann, dass sie eine Pause brauchten und machten sich zum Wasserloch auf, statt weiter bergauf zu gehen, was auch allgemeine Zustimmung fand.<br \/>\nKurz nach der Milchf\u00fctterung nahm Bada es mit Tundani beim Kr\u00e4ftemessen auf. Tundani rangelte heute etwas kr\u00e4ftiger als sonst mit Bada, sodass dieser schlie\u00dflich eingestehen musste, dass Tundani st\u00e4rker war und aufgab. Ishaq-B lockte nach und nach Araba von Kenia weg und ging mit ihr zum Grasen zu einem anderen Pl\u00e4tzchen. Araba bekam aber bald mit, dass sie woanders war und ging wieder zur\u00fcck zu Kenia. Arruba kratzte sich sehenswert an einem Baumstamm, wurde aber nach und nach vom Hintern ihrer Freundin Suswa zur Seite geschoben. Dann kam Tassia hinzu, um den Kratzbaum auch zu benutzen, und nachdem die drei zufrieden waren, gingen sie wieder.<br \/>\nHeute war ein bemerkenswerter Tag, denn Lesanju, Lempaute, Sinya, Kivuko, Mzima, Dabassa und Layoni kamen wieder einmal an den Stallungen vorbei, nachdem sie zwei Monate lang in der Wildnis unterwegs gewesen waren und keine Spur von ihnen zu sehen gewesen war. Sie soffen begeistert aus der Tr\u00e4nke und machten sich dann \u00fcber einen Haufen Luzernenheupellets her, die sie zum ersten Mal probierten und sehr mochten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9142016103641-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mashariki und Lentili suchen den Schatten eines Baumes auf<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 22. August 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen tranken heute Morgen ihre Milch und machten sich dann auf in den Park. Lesanjus Herde, die nach der Luzernenheumahlzeit in der Nacht wieder aufgebrochen war, tauchte heute Morgen nicht an den Stallungen auf. Nur Tassia schlich sich zum Fr\u00fchst\u00fcck mit den Waisen. Als diese im Busch angekommen waren, machten sie sich zum Grasen breit. Am Mittag war dann am Wasserloch einiges los und es gab verschiedene Bade-Spiele. Suswa und Arruba wetteiferten im Wasser und legten sich dabei hin, und Ndii forderte sie mit Spielen am Ufer heraus. Ndoria ging, nachdem sie mit Schwimmen fertig war, zum Staubbad. Ndii und Kenia standen um einen gro\u00dfen Baum herum und kratzten sich beide gleichzeitig an seinem Stamm. Das Baden war mit einigem L\u00e4rm verbunden, und all das fr\u00f6hliche Trompeten lockte eine Herde wilder Elefanten an, die sehen wollten, was da los war und den Waisen im Wasser zuschauten. Einem jungen wilden Bullen gefielen die Spiele so sehr, dass er auch mitmachen wollte, aber ungl\u00fccklicherweise waren die Waisen dann schon so m\u00fcde, dass sie aus dem Wasser kamen und wieder weitergrasten.<br \/>\nSchlie\u00dflich trafen die Waisen zum ersten Mal seit etwa zwei Monaten Lesanjus Herde werde, und sie gingen alle zusammen zu den Stallungen zur\u00fcck, mit Tassia und Taveta im Schlepptau. Ishaq-B begr\u00fc\u00dfte Lesanju sehr herzlich, als sie sich trafen. Mashariki und Ndii gaben den Weg zur\u00fcck nach Hause vor, wobei sie sehr vorsichtig \u00fcber einen glatten und rutschigen Felsen gehen mussten. Kenia half ihrer geliebten Araba dar\u00fcber hinweg, indem sie deren Hintern mit ihrer Stirn stabilisierte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9142016104320-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tassia schleicht sich zum Fr\u00fchst\u00fcck<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 23. August 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Morgen, an dem neun Ex-Waisen, n\u00e4mlich Lesanju, Lempaute, Sinya, Layoni, Dabassa, Mzima, Kivuko, Taveta und Tassia zeitig die Stallungen besuchten und sich den Waisen beim Fr\u00fchst\u00fcck anschlossen. Alle Ex-Waisen kommen in der Trockenzeit immer wieder vorbei, um etwas zus\u00e4tzliches Futter abzustauben, und wir geben ihnen und ihren in der Wildnis geborenen Babys gern, was wir k\u00f6nnen. Nach einem sch\u00f6nen Fr\u00fchst\u00fcck nahm Lempaute die kleine Araba zum Grasen mit, w\u00e4hrend Kivuko mit Mudanda zusammen fra\u00df. Das bereitete Kenia einige Sorgen, denn sie hatte gedacht, dass Lesanjus Herde nun auf immer in die Wildnis zur\u00fcckgekehrt war und nicht wieder auftauchen w\u00fcrde, nachdem sie zwei Monate weg gewesen waren. Sie hat sich daran gew\u00f6hnt, dass sie nicht mit den Ex-Waisen um die Aufmerksamkeit der Kleinen k\u00e4mpfen muss. Aber heute \u00fcbernahmen Lesanju und Lempaute das Kommando \u00fcber die ganze Gruppe. Die anderen Waisen waren froh, Lesanjus Herde wiedergetroffen zu haben. Panda genoss ein paar Ringk\u00e4mpfe mit Dabassa, w\u00e4hrend Ishaq-B ihren Kopf an den gro\u00dfen Felsen ausruhte. Nachdem sie ein paar Stunden mit den Kleineren verbracht hatten, machten sich Lesanju und ihre Kollegen zum Voi-Fluss auf. Kenia war begeistert, denn nun konnte sie wieder \u00fcber ihre Herde bestimmen.<br \/>\nAn den Stallungen gab es einen kleinen Unfall, als Ngulia und Baby-Oryxantilope Salla Fangen spielten. Ngulia schubste Salla versehentlich die Terrasse des Malaika-Hauses hinunter, sodass sich Salla das linke Hinterbein brach! Der Tierarzt verpasste ihr einen Gips und gab ihr ein Schmerzmittel sowie langanhaltende Antibiotika.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/915201631312-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lesanju bei den Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 24. August 2016<\/strong><br \/>\nKenia konnte erleichtert aufatmen, als sie heute Morgen feststellte, dass Lesanjus Herde nicht zu den Stallungen gekommen war. Die Waisen tranken ihre Milch, fra\u00dfen das Zusatzfutter und machten sich dann auf in den Park. Embu konnte sich nicht so recht entscheiden, wo sie grasen wollte. Sie probierte eine ganze Weile die verschiedensten Pl\u00e4tzchen aus, konnte sich aber mit keinem so richtig anfreunden. Bada verwickelte Tundani in ein Kr\u00e4ftemessen, das vorzeitig beendet wurde, als die anderen Waisen mittags zum Wasserloch aufbrachen. Die zwei Waisen und ihre Schiedsrichterin Ndoria hatten keine andere Wahl, als der Gruppe zu folgen. Am Wasserloch bekamen die Waisen ihre Milch und soffen etwas Wasser. Rorogoi und Kihari waren die Einzigen, die ins Wasser gingen, aber wegen des kalten Wetters \u00fcberlegten sie es sich schnell wieder anders.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/91520163256-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bada und Tundani rangeln<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 25. August 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein windiger und wolkiger Morgen mit gelegentlichen Regenschauern, als die Waisen ihre Gehege verlie\u00dfen und den neuen Tag begr\u00fc\u00dften. Kenia hatte es eilig, ihre Herde in den Busch zu bringen, da sie nicht riskieren wollte, dass Lesanju sie noch an den Stallungen antrifft, sollte sie beschlie\u00dfen, sie zu besuchen. Das Grasen verlief ganz nach Plan, und Kenia hielt sich immer an der Seite ihres Adoptivbabys Araba auf. Ndoria wurde sehr eifers\u00fcchtig, weil Araba so nahe bei Kenia war, und versuchte, an die beiden heranzukommen, sodass sie Araba in den Schwanz bei\u00dfen und so ihren Frust ablassen konnte. Es klappte aber nicht, und so gab sie ihren Plan auf und schloss sich wieder den anderen Waisen an, die in der N\u00e4he grasten.<br \/>\nOryxwaise Salla hat einige Schwierigkeiten, sich an sein gebrochenes Bein und das komische Gef\u00fchl des Gipsverbands zu gew\u00f6hnen. Ungl\u00fccklicherweise belastete er das verletzte Bein, noch bevor der Gips ganz trocken geworden war, sodass der Bruch sich etwas verschob. Er wird leider nicht ordentlich verheilen, und Salla wird eine Behinderung behalten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/915201633022-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tundani beeilt sich, um den Anschluss nicht zu verlieren<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 26. August 2016<\/strong><br \/>\nDer Tag begann gut, als die Waisen ihre morgendliche Milch tranken und Luzernenheupellets, gemischt mit etwas Kopra, futterten. Danach gingen sie sehr wohlorganisiert zum Grasen, heute unter der F\u00fchrung von Lentili und Mashariki. Sie lie\u00dfen sich Zeit und grasten den Vormittag \u00fcber an den H\u00e4ngen des Mazinga-Bergs. Gegen Mittag gingen sie zum mittleren Wasserloch, wo sie Milch tranken und sich von dort weiter zum gro\u00dfen Wasserloch vorangrasten. Am sp\u00e4ten Nachmittag legte sich Kihari zum Spielen auf den Boden, aber bereute dies bald, als Naipoki sich auf ihren Bauch setzte und es mit der Gem\u00fctlichkeit vorbei war. Kihari beendete ihr Spiel, stand wieder auf und schloss sich wieder dem Rest der Waisen an. Mudanda schaute sich Kiharis Spiel ab. Sie wurde dabei von Nelion beobachtet, der dann die Gelegenheit nutzte, um ihr auf den R\u00fccken zu klettern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/915201633539-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Naipoki setzt sich auf Kihari<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 27. August 2016<\/strong><br \/>\nLesanju war heute Morgen die Erste, die an den Stallungen auftauchte. Sie war allein unterwegs und schloss sich den Kleinen beim Fr\u00fchst\u00fcck an. Mashariki reagierte schnell und brachte die kleine Araba von Lesanju weg, um Kenia dabei zu helfen, ihre Herde zusammenzuhalten. Die Waien bef\u00fcrchten immer, dass die Ex-Waisen versuchen k\u00f6nnten, die Kleinsten ihrer Gruppe zu entf\u00fchren. Kenia lie\u00df absichtlich ein paar Luzernenheupellets f\u00fcr Lesanju \u00fcbrig, sodass sie an den Stallungen bleiben w\u00fcrde, statt den Waisen hinaus in den Busch zu folgen. Lesanju genoss die Leckereien und versuchte dann, die Waisen wieder einzuholen, aber diese waren schon ziemlich weit den Berg hinauf gegangen und kamen erst am Mittag wieder herunter. Sie gingen zum Wasserloch, tranken dort ihre Milch und grasten dann am Nachmittag in der N\u00e4he.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/91520163394-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lesanju genie\u00dft ein paar Leckereien<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 28. August 2016<\/strong><br \/>\nAm Morgen bedeckten Wolken die Sonne, sodass die Waisen hervorragende Bedingungen zum Grasen vorfanden, denn es war weder zu hei\u00df noch zu kalt. Embu und Ishaq-B f\u00fchrten die Herde zu den Weidegr\u00fcnden, wo sie begannen, in einer langen Reihe von den Pflanzen um sie herum zu fressen. Die Milch wurde ihnen zur Nordseite des Mazinga-Bergs gebracht, da sie heute nicht zum Wasserloch kamen. Am Nachmittag grasten sie sich zur Mzima-Mombasa-Wasserpipeline voran, bevor sie wieder in die gleiche Gegend zur\u00fcckkehrten, in der sie am Morgen zu grasen begonnen hatten.<br \/>\nGegen 15 Uhr schloss sich ihnen Lesanju am Berg an. Mudanda war die Erste, die sie bei der Gruppe begr\u00fc\u00dfte, gefolgt von einer laut br\u00fcllenden Kihari. Ein paar Minuten sp\u00e4ter kamen Taveta und Tassia angelaufen, und Taveta wurde sofort in einen Ringkampf mit Panda verwickelt. Sie hatten eine sch\u00f6ne Rangelei, und es dauerte nicht lange, bis auch Nelion und Tundani anfingen zu spielen. Sie spielten Verstecken: Tundani rannte vor Nelion weg und versteckte sich im Geb\u00fcsch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/915201634433-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kihari br\u00fcllt mit wedelnden Ohren<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 29. August 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Morgen, an dem die Waisenelefanten voller Energie aus den Gehegen kamen. Bald nachdem sie ihre Milchflaschen geleert hatten, bekamen sie beim Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck Gesellschaft von Lesanju, Tassia und Taveta. Die drei Ex-Waisen gingen dann mit Kenias Waisenherde hinaus zum Grasen. Kenia war nicht begeistert, Lesanju im Schlepptau zu haben und wich ihrer geliebten Araba nicht von der Seite. Sie graste neben ihr, wann immer es ging. Sp\u00e4ter war sie dann erleichtert, als Lesanju die Waisen zur\u00fccklie\u00df und sich einer Herde wilder Elefanten anschloss, die gerade vorbeikam. Sie hatte sich in ein kleines wildes Kalb verguckt und folgte ihm und der Herde zum Voi-Fluss. Taveta und Tassia gingen auch langsam hinterher, allerdings mit einigem Abstand, da sie beim Gehen immer noch mit Grasen besch\u00e4ftigt waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/915201634941-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tassia an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 30. August 2016<\/strong><br \/>\nLesanju, Taveta und Tassia waren am Morgen die ersten Besucher an den Stallungen. Auf die drei kann man sich in letzter Zeit verlassen, sie tauchen h\u00e4ufig am Morgen an den Stallungen auf, um den Waisen beim Fr\u00fchst\u00fcck Gesellschaft zu leisten. Kenia und Ndii lassen sich davon allerdings nicht so begeistern: Ihre favorisierte Strategie ist, mit ihren Waisen schnell zum Grasen aufzubrechen und den drei Ex-Waisen das Fr\u00fchst\u00fcck zu \u00fcberlassen.<br \/>\nWir erhielten einen Bericht \u00fcber ein verwaistes Elefantenkalb, das auf dem Weg zur Rombo-Gegend gesichtet worden war. Die Keeper machten sich auf den langen Weg von den Stallungen in Voi nach Rombo, um das Kalb zu finden, dessen Mutter offenbar am Tag zuvor gestorben war. Trotz intensiver Suche aus der Luft und am Boden, bei der zwei Flugzeuge des DSWT das Gebiet absuchten, konnte das Kalb nicht gefunden werden, sodass die Keeper mit leeren H\u00e4nden zu den Stallungen zur\u00fcckkehren mussten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/915201635251-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mashariki geht vorneweg<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 31. August 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein wolkiger und kalter Morgen, und den ganzen Tag \u00fcber gab es leichte Regenschauer. Ishaq-B und Lentili \u00fcbernahmen heute das Kommando \u00fcber die Herde der Waisen und f\u00fchrten sie zu den weiter entfernten Ebenen des Parks, wo sie einige Zeit verbrachten. Als der Vormittag halb vor\u00fcber war, machten sie sich zum mittleren Wasserloch auf, wo sie ihre Mittagsmilch bekamen und Wasser soffen. Danach grasten sie weiter.<br \/>\nAn den Stallungen hat das Waisenzebra Ngulia die Abwesenheit Sallas bemerkt und k\u00fcmmert sich wieder mehr um Jamuhuri. Sie versucht, ihre Freundschaft zu erneuern, vergisst aber auch nicht die anderen kleinen Racker in ihrer Gruppe, so wie Kore, deren Wohlergehen ihr auch am Herzen liegt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/915201661125-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Arruba<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-august-2016\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Montag, 1. August 2016 Taveta kam gegen 8 Uhr heute Morgen zu den Stallungen und verpasste die abh\u00e4ngigen Waisen, die eine Stunde zuvor zu den Weidegr\u00fcnden aufgebrochen waren. Wie sonst auch wartete er, bis die Keeper ihm etwas Kopra gaben, bevor er eine halbe Stunde sp\u00e4ter wieder in den Park aufbrach. Die Waisen waren inzwischen &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-august-2016\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eVoi August 2016\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":8239,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[40,43,1],"tags":[],"class_list":["post-8238","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-tagebuch-der-keeper","category-voi","category-news"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8238","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8238"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8238\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8240,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8238\/revisions\/8240"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8239"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8238"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8238"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8238"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}