{"id":8321,"date":"2016-11-06T15:38:26","date_gmt":"2016-11-06T14:38:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=8321"},"modified":"2016-11-06T15:38:26","modified_gmt":"2016-11-06T14:38:26","slug":"voi-september-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-september-2016\/","title":{"rendered":"Voi September 2016"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 1. September 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Start in den Tag, als die Waisen aus ihren Gehegen gerannt kamen und die Milchflaschen leerten, ehe sie Luzernenheu-Pellets fr\u00fchst\u00fcckten. Kenia hatte heute ihren gro\u00dfen Auftritt und \u00fcbernahm stolz die F\u00fchrung \u00fcber die Herde. Kurz nachdem die Waisen in den Weidegr\u00fcnden angekommen waren, bemerkte Kenia, dass Taveta allein an den H\u00e4ngen des Mazinga-Bergs graste. Sie wollte mit ihrer Herde zu ihm gehen, doch niemand der Waisen wollte sich ihr anschlie\u00dfen; sie waren zufrieden, am Fu\u00df des Bergs zu fressen und wollten nicht weiter hinauf wandern. W\u00e4hrend die Waisen futterten, verwickelte Nelion Tundani in ein verbissenes Kr\u00e4ftemessen, in dem Tundani sich schlie\u00dflich ergab, nachdem ihm klar wurde, dass Nelion noch lange w\u00fcrde weitermachen k\u00f6nnen.<br \/>\nEs war am Nachmittag relativ kalt, sodass die Waisen nur ihre Milch an der Nordseite des Bergs tranken, wo sie gerade grasten. Nachdem Arruba ihre Milchflasche geleert hatte, begann sie, an Suswas Ohr zu nuckeln. Sp\u00e4ter besuchten die Waisen das mittlere Wasserloch, um zu saufen, bevor sie den Rest des Tages in der N\u00e4he grasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1012201683857-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Taveta grast auf dem Mazinga-Berg<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 2. September 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein herrlicher Morgen, und schon sehr fr\u00fch waren Lesanju, Tassia und Taveta an den Stallungen und schlossen sich den abh\u00e4ngigen Waisen beim Fr\u00fchst\u00fcck aus Luzernenheu-Pellets und Kopra an. Tundani, Lentili, Ishaq-B und Bada nahmen ein Staubbad auf dem roten Erdhaufen, bei dem sich ihnen noch ein paar der anderen anschlossen. Lesanju zeigte ihnen, wie man sich ordentlich an den Felsen kratzt, und Rorogoi \u00fcbernahm Lesanjus Position, nachdem diese fertig war. Tundani fand einen eigenen Kratzfelsen und kratzte sich von allen Seiten. Bada sah Tundani dabei und rannte hin, um ihm den Felsen streitig zu machen und ihn selbst zu \u00fcbernehmen. Tundani gab freiwillig seinen Platz auf und suchte sich einen anderen; auf diese Weise ging er einem Konflikt mit Bada aus dem Weg. Bada musste sich dann seinen eigenen Waffen geschlagen geben, als Panda kam und ihn vertrieb. Panda wurde dann von Kihari und diese wiederum von Ishaq-B vertrieben, die sich dann schlie\u00dflich in Ruhe kratzte. Das Grasen verlief an diesem Tag ganz nach Plan, und Lesanju, Taveta und Tassia schlossen sich den abh\u00e4ngigen Waisen an.<br \/>\nSp\u00e4ter am Abend erhielten wir von einem Reparaturteam der Windpumpe in Didaerea einen Berich \u00fcber ein verwaistes Elefantenkalb. Es war sehr d\u00fcnn, dehydriert und suchte verzweifelt nach Gesellschaft, die es von einem jungen Bullen erhielt, der zeitweise auf es aufpasste. Das Kalb musste schnell gerettet werden, da es noch jung war und nicht ohne Milch \u00fcberleben konnte. Der wilde Bulle rannte davon, als er das Rettungsfahrzeug n\u00e4herkommen sah und lie\u00df das Waisenkalb zur\u00fcck, was die Rettungsaktion etwas vereinfachte. Das gerettete Kalb wurde Wanjala genannt und verbrachte die Nacht in einem Gehege, bevor es am n\u00e4chsten Morgen zum Waisenhaus in Nairobi geflogen wurde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1012201685455-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ishaq-B genie\u00dft ihr Staubbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 3. September 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen kamen Lesanju, Taveta und Tassia wieder vom n\u00e4chtlichen Grasen auf dem Mazinga-Berg, um sich den abh\u00e4ngigen Waisen beim Fr\u00fchst\u00fcck anzuschlie\u00dfen. Mashariki und Nelion begr\u00fc\u00dften Neuling Wanjala durch die Absperrung hindurch und begannen dann, das Luzernenheu zu stehlen, das der kleine Waise bekommen hatte. Lesanju k\u00fcmmerte sich um Embu und sorgte daf\u00fcr, dass sie ihren fairen Anteil an Luzernenheu-Pellets bekam. Embu legt nach ihrem L\u00f6wenangriff vor ein paar Monaten langsam wieder an Gewicht zu.<br \/>\nDie Waisen spielten eine Weile an den Stallungen, wobei Rorogoi jede Menge roter Erde auf Tundani blies, sodass dieser aufh\u00f6rte, auf dem Boden liegend zu spielen. Naipoki und Mbirikani sa\u00dfen beide auf einem Felsen und hatten die Hintern zusammengesteckt, w\u00e4hrend sie sich kratzten. Das zog die Aufmerksamkeit von Panda auf sich, die sich ihnen gleich anschloss und ihren Hintern auch noch mit hinzugesellte. Den anderen beiden gefiel das aber nicht, und sie gingen kurz nach Pandas Ankunft wieder davon. Arruba genoss es sehr, sich an einem Baumstumpf zu kratzen.<br \/>\nAls Lesanju bemerkte, dass die Spielereien zu lange dauern w\u00fcrden, schob sie Tassia vor, damit dieser das Signal zum Aufbruch gab. Tassia schubste dann Panda, die ihrerseits jemanden anschob, und so dauerte es nicht lange, bis die Waisen abmarschierten. Die abh\u00e4ngigen Waisen liefen den ganzen Weg um den Mazinga-Berg herum und kehrten mittags zu ihrer Milch und zum Wasser zu den Stallungen zur\u00fcck.<br \/>\nWie geplant wurde Wanjala am Morgen nach Nairobi geflogen. Das Team aus dem Waisenhaus landete kurz nach 10 Uhr, und Wanjala war schnell eingeladen und auf dem Weg.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1013201643826-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbirikani und Naipoki bei ihrem Kratzspiel<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 4. September 2016<\/strong><br \/>\nDer Morgen verlief gut, und die milchabh\u00e4ngigen Waisen schlangen ihre Milch hinunter, ehe sie fr\u00fchst\u00fcckten. Kenia ging voran und brachte sie in die Wildnis hinaus, wo sie Gelegenheit f\u00fcr ein paar Spiele hatten. Kenia f\u00fchrte sie dann weit nach Norden, wo sie langsam umkehrten, sodass sie 11:20 Uhr am mittleren Wasserloch ankamen.<br \/>\nNach einer wunderbaren Milchf\u00fctterung sprang Ishaq-B in das kalte Wasser, um ein Bad zu nehmen. Suswa gesellte sich dazu, blieb aber stehen und spritzte sich etwas Wasser mit dem R\u00fcssel auf den R\u00fccken. Mbirikani legte sich am Ufer des Schlammlochs hin und genoss es, ins Wasser zu rutschen. Nelion n\u00e4herte sich Mbirikani von der Seite, um bei dem Spa\u00df mitzumachen. Alles in Allem hatten die Waisen eine gro\u00dfe Bade-Party, nach der sie den Rest des Tages mit Grasen verbrachten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1013201645631-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ishaq-B testet die Wassertemperatur<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 5. September 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Morgen, und Kenia und Ndii f\u00fchrten die Waisen eilig in den Busch hinaus, nachdem Milchf\u00fctterung und Fr\u00fchst\u00fcck beendet waren. Sie wollten unbedingt Lesanju aus dem Weg gehen, was ihnen aber nicht gelang: Lesanju, Taveta und Tassia holten sie im Busch ein, und Lesanju \u00fcbernahm sofort wieder die Rolle der Leitkuh. Das nervte Ndii und Kenia sehr, die zunehmend unzufrieden mit Lesanjus Besuchen sind. W\u00e4hrend die zwei noch \u00fcber das Dilemma jammerten, begr\u00fc\u00dfte Ndoria schon einmal Taveta. Ndii und Kenia ergriffen noch schnell die Gelegenheit, die kleine Araba mitzunehmen und brachten sie zum Grasen vom Rest der Gruppe weg. Mudanda kniete sich hin, um einen leckeren Zweig aufzuheben, und teilte sich diesen dann mit Rorogoi, die sich ihr n\u00e4herte. Ishaq-B kratzte sich den Hals an einem Baumstumpf.<br \/>\nSp\u00e4ter besuchten sie alle das Wasserloch, wo sie ihre Mittagsmilch bekamen und ein kurzes Bad nahmen. Danach gingen sie zum nachmitt\u00e4glichen Grasen in Richtung des gro\u00dfen Wasserlochs. Einige Zeit nach dem Schlammbad versuchte Lentili, die Rangeleien von Nelion und Tundani zu beenden. Tundani lie\u00df dann Nelion stehen, um sich mit der Friedenstifterin Lentili anzulegen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1013201651253-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lesanju f\u00fchrt die Waisen zum Grasen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 6. September 2016<\/strong><br \/>\nAm Morgen spielten die abh\u00e4ngigen Waisen sch\u00f6n auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen. Kihari, Lentili und Naipoki dr\u00e4ngten dann die anderen zum Grasen, was sie auf halbem Weg den Mazinga-Berg hinauf begannen. In F\u00fcnfergruppen kamen sie dann herunter und gingen zum mittleren Wasserloch, wo es Milch und Wasser gab und sie ein Bad nahmen. Dabei war einiges los. Suswa legte sich ins Wasser und genoss es, sich darin herumzurollen. Nelion wurde eifers\u00fcchtig und ging hinein, um sie zu vertreiben und die Stelle f\u00fcr sich selbst zu nutzen. Mbirikani setzte sich auf ihren Hintern, um sich am Ufer des Wasserlochs zu kratzen und dabei die anderen in der Mitte zu beobachten. Kihari rutschte am Ufer hinunter und tauchte ins Wasser ein, um Mbirikani bei ihren Spielen herauszufordern. Mbirikani hatte den Wettbewerb bald satt und tat so, als w\u00fcrde sie mitten im Wasser einen Mittagsschlaf halten. Mudanda nutzte das aus und setzte sich direkt auf sie. Araba wurde der Titel &#8222;Badestar des Tages&#8220; verliehen, denn sie blieb bis zuletzt im Wasser und w\u00e4lzte sich ohne weitere Herausforderer begeistert weiter. Der Rest des Tages verlief ohne besondere Vorkommnisse, und es wurde in der N\u00e4he des Wasserlochs gegrast.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/101320166310-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kihari rutscht in den Schlamm hinein<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 7. September 2016<\/strong><br \/>\nDer Tag begann wieder sehr gut, und die Waisen tranken ihre Milch und fra\u00dfen ihr Zusatzfutter, ehe sie in einer fast perfekten Reihe unter Lentilis F\u00fchrung zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Sie fra\u00dfen an den unteren H\u00e4ngen des Mazinga-Bergs und gingen heute extra langsam, um soviel Futter wie m\u00f6glich mitnehmen zu k\u00f6nnen, jetzt wo die Trockenzeit auf ihrem H\u00f6hepunkt ist.<br \/>\nMittags ging die Gruppe zum Wasserloch, wo sie ihre Milch tranken und Wasser soffen, ehe sie zum W\u00e4lzen in das Schlammloch sprangen. Panda zeigte ihr K\u00f6nnen im Schlammbaden, und der kleinen Araba gefielen ihre Spiele so gut, dass sie sich ihr anschloss und sie ein wunderbares Schlammbad hatten. In der Zwischenzeit forderte Tundani Bada zu einem Ringkampf heraus.<br \/>\nEine wilde Elefantenherde schloss sich den Waisen an, die gerne ein wenig Zeit mit ihnen verbrachten. In der Herde war ein wilder Bulle, der den Waisen an den Wassertonnen Gesellschaft leistete. Arruba hatte sich ein wenig in ihn verguckt und unterhielt sich eine ganze Weile mit ihm. Embu setzte sich schon wieder vom Rest der Waisen ab und positionierte sich so, dass sie sich der wilden Gruppe bei ihrem Aufbruch h\u00e4tte anschlie\u00dfen k\u00f6nnen. Die Keeper sahen aber, was sie tat, und riefen sie zur Waisenherde zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1013201674634-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tundani fordert Bada zu einer Rangelei heraus<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 8. September 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer und warmer Morgen, als die Waisen ihre morgendlichen Milchflaschen leerten und dann Zusatzfutter fr\u00fchst\u00fccken gingen. Es wurde kurz an den Stallungen gespielt, bevor Naipoki und Suswa die Waisenherde zu den Weidegr\u00fcnden f\u00fchrten. Sie gingen einmal um den Mazinga-Berg herum und kehrten dann zu ihrer Milch und Wasser zu den Stallungen zur\u00fcck. Auf der Westseite des Bergs kamen Lesanju, Tassia und Taveta den Berg herunter, um sich der Gruppe ein paar Meter vor den Stallungen anzuschlie\u00dfen.<br \/>\nNachdem sie in aller Ruhe Milch getrunken hatten, nahmen Tundani und Ndii ein herrliches Staubbad in der roten Erde und danach ein kurzes Bad im Wasserloch an den Stallungen. Taveta kratzte sich den Hintern an dem gro\u00dfen Felsen neben der Tr\u00e4nke. Ndoria und Lentili forderten sich gegenseitig beim Bade-Wettbewerb im Wasserloch heraus.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1013201675326-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Suswa staubt sich an den Stallungen ein<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 9. September 2016<\/strong><br \/>\nDer Tag war sch\u00f6n, und die abh\u00e4ngigen Waisen kamen fr\u00fch am Morgen um 6 Uhr aus den Gehegen und versammelten sich zur Milchf\u00fctterung und zum Fr\u00fchst\u00fcck. Sp\u00e4ter gingen sie zum Grasen zum Mazinga-Berg, bevor sie am Mittag wieder zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten, um Milch zu trinken und Wasser zu saufen. Als sie ankamen, trafen sie auf Lesanju, Taveta und Tassia, die kurz zuvor aufgetaucht waren und auch saufen wollten. Sie bespritzten sich mit Wasser und genossen ein Staubbad in der roten Erde. Mbirikani kratzte sich an einem Baumstumpf etwas entfernt von den staubbadenden Waisen. Lesanju n\u00e4herte sich den Kleinen, Araba und Mudanda, und beobachtete sie beim Staubbad, ehe sie das Zeichen zum Aufbruch zu den Weidegr\u00fcnden gab. Den Rest des Tages verbrachten die Waisen grasend zusammen mit den drei Ex-Waisen, die am Abend auch noch eine Weile mit zu den Stallungen kamen, ehe sie \u00fcber Nacht wieder in den Park verschwanden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/10132016810-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Embu s\u00e4uft aus der Tr\u00e4nke<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 10. September 2016<\/strong><br \/>\nBei Tagesanbruch waren die Waisen ganz mit ihrer \u00fcblichen Milchf\u00fctterung und dem Fr\u00fchst\u00fcck besch\u00e4ftigt. Danach spielten und rangelten sie eine Weile miteinander, bevor sie zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen.<br \/>\nKurz nachdem sie im Busch angekommen waren, wurden sie von Lesanju, die die letzte Nacht mit Tassia und Taveta im Busch verbracht hatte, begr\u00fc\u00dft. Taveta zeigte ihnen eine einzigartige Variante, die Sto\u00dfz\u00e4hne an einem Felsen zu sch\u00e4rfen. Die Waisen wollten es ihm nachmachen, waren aber zu klein, um zu dem Felsen hinauf zu reichen; also mussten sie sich damit begn\u00fcgen, Taveta dabei zuzusehen. Die Waisen genossen die Zeit mit den drei Ex-Waisen und gingen dann mittags zum Wasserloch. Dort tranken sie ihre Milch und soffen Wasser, nahmen aber kein Schlammbad, da es heute recht kalt war.<br \/>\nAn den Stallungen erkundeten Waisenzebra Ngulia, die Waisen-Elandantilopen Kore und Tawi sowie Jamuhuri, der Waisenb\u00fcffel, die Gegend immer weiter und grasten unter den wachsamen Augen eines Keepers. Gelegentlich kamen sie zu den Stallungen zur\u00fcck, um ein paar Luzernenheu-Pellets zu fressen, die sie sehr liebgewonnen haben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1013201681236-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Taveta sch\u00e4rft seinen Sto\u00dfzahn an einem Felsen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 11. September 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein perfekter Morgen, und die abh\u00e4ngigen Waisen rannten herbei und versammelten sich bei ihrer leckeren Milch. Danach gingen sie zum Zusatzfutter \u00fcber, ehe sie in den Park gingen und dort in einer langen Reihe zu grasen begannen. Kenia, Ndii, Kihari und Lentili gaben die Richtung vor und brachten die Waisen zu ihren Lieblingsstellen, bevor sie umkehrten und gegen Mittag zum Wasserloch gingen. Als sie dort ankamen, war es sehr bew\u00f6lkt, sodass ein Bad nicht infrage kam, da es ihnen zu kalt daf\u00fcr war.<br \/>\nAm Nachmittag grasten die Waisen am Fu\u00df des Mazinga-Bergs. Kurz nachdem sie dort angekommen waren, hatten Kenia und Ishaq-B einen Streit, da jede von ihnen Araba bemuttern wollte. Kenia gewann, und Araba graste den Nachmittag \u00fcber an ihrer Seite. Suswa wollte die Waisen noch den Berg hinauf f\u00fchren, doch da es schon nach 16 Uhr war, waren die anderen Waisen eher unwillig; es war schlie\u00dflich schon langsam an der Zeit, zu den Stallungen zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1013201682310-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ishaq-B und Kenia mit Araba<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 12. September 2016<\/strong><br \/>\nAn einem sch\u00f6nen Morgen schlossen sich Lesanju, Tassia und Taveta wieder den abh\u00e4ngigen Waisen beim Fr\u00fchst\u00fcck an. Tundani ging zum oberen Gehege hinauf, wo er Nelion herausforderte und ihn von oben schubste. Diese Taktik schien gegen seinen eigentlich kr\u00e4ftigeren Gegner aufzugehen, bis Nelion ebenfalls hinaufging, sodass sie beide auf gleicher H\u00f6he standen und Nelion das Match schlie\u00dflich gewinnen konnte. Lesanju blieb zu einem sch\u00f6nen Schlammbad bei den Waisen. Mit einem schlauen Man\u00f6ver konnte sie Naipoki, die gerade mit Ndii spielte, zu einem gemeinsamen Staubbad bewegen. Ndii blieb zur\u00fcck und kaute protestierend auf ihrem R\u00fcssel herum. Kenia dagegen kratzte sich zufrieden zwischen zwei Baumst\u00e4mmen. Den Rest des Tages grasten die beiden Gruppen friedlich zusammen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1013201685010-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tundani und Nelion vertreiben sich die Zeit mit einem Ringkampf<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 13. September 2016<\/strong><br \/>\nDer Morgen begann damit, dass die Waisen ihre Milch hinunterschlangen und die leckeren Luzernenheu-Pellets fra\u00dfen, das ihr Lieblings-Zusatzfutter geworden ist. Panda nahm dann Rorogoi und Mashariki mit zu einem Staubbad an den Stallungen, etwas entfernt von allen anderen, die sich oben mit der roten Erde einstaubten. Arruba kratzte sich an einem Felsen und schuffelte ihren Fu\u00df daran, w\u00e4hrend Ishaq-B ihren Bauch ebenfalls an einem Felsen rieb. Tassia, der mit Lesanju zu den Stallungen gekommen war, wollte Lentili besteigen, doch Lesanju war in der N\u00e4he und mischte sich ein, indem sie Tassia von Lentili wegschubste.<br \/>\nAuf dem Weg in den Busch blieb Naipoki an den Stallungen zur\u00fcck, weil sie sich gerade so gen\u00fcsslich an einem gro\u00dfen Felsen kratzte. Sie rannte dann hinterher, um die Herde wieder einzuholen, und wurde von Mashariki und Kihari wieder willkommen gehei\u00dfen. Sie gingen alle zu den Weidegr\u00fcnden und besuchten mittags das mittlere Wasserloch. Danach grasten sie den Rest des Tages dort in der N\u00e4he.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1014201654152-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Arruba kratzt sich das Hinterbein<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 14. September 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein wolkiger und kalter Morgen, als die Waisen aus ihren Gehegen kamen. Schon beim ersten Tageslicht brachen sie heute zu den Weidegr\u00fcnden auf. Das Grasen lief perfekt, und Ndoria, Bada, Mudanda, Arruba und Mashariki brachen als erste Gruppe zur Milchf\u00fctterung am Wasserloch auf.<br \/>\nNachdem sie ihre Milch getrunken und ihren Durst mit Wasser gel\u00f6scht hatten, kamen auch Lesanju, Tassia und Taveta an und soffen mit ihnen zusammen frisches Wasser aus den Tonnen. Es war ziemlich kalt, sodass niemand in den Matsch gehen wollte. Lesanju schnappte sich dann Panda, lehnte sich an ihren R\u00fccken an und umarmte sie, als w\u00e4re sie ihr eigenes Baby. Taveta blieb bei Rorogoi und fra\u00df eine halbe Stunde lang mit ihr zusammen, ehe sie sich dem Rest der Herde wieder anschlossen, die sch\u00f6n in einer Reihe grasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1014201654933-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kihari kann sich nicht so recht entschlie\u00dfen, das kalte Wasser zu probieren<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 15. September 2016<\/strong><br \/>\nDer Morgen verlief gut, und die Waisen kamen bestens gelaunt und mit schlenkernden R\u00fcsseln aus ihren Gehegen zu den Milchflaschen und dem Zusatzfutter. Kenia, Ndii und Kihari beschlossen heute, sich weit n\u00f6rdlich der Stallungen auf die Suche nach gr\u00fcnem Futter zu machen &#8211; es scheint eine sehr lange Trockenzeit zu werden. Kenia blieb dicht bei ihrem Adoptivbaby Araba und graste mit ihr zusammen. Jetzt, wo es sehr trocken ist, helfen die besonderen Luzernenheu-Pellets und das Kopra den Waisen, gesund und gut ern\u00e4hrt zu bleiben &#8211; im Gegensatz zu vielen wilden Elefanten, die wegen der D\u00fcrre schon etwas d\u00fcnn sind. Die Waisen kamen nach 15 Uhr am Wasserloch an und soffen dort, nachdem sie den ganzen Tag damit besch\u00e4ftigt waren, soviel zu fressen, wie sie konnten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1014201661439-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen saufen Wasser<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 16. September 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Start in den Tag, als die Waisen aus ihren Gehegen kamen, um Lesanju, Tassia und Taveta zu treffen, die mit ihnen zusammen fr\u00fchst\u00fcckten. Danach gingen sie in den Park, um sich dem t\u00e4glichen Hauptanliegen zu widmen, dem Grasen. Lesanju ging ihrer Rolle als Leitkuh nach und f\u00fchrte die Waisen auf den Mazinga-Berg, eine der wenigen Gegenden, wo es noch fressbare B\u00fcsche f\u00fcr sie gibt. Kihari und Panda lieferten sich einen Ringkampf, um die \u00e4lteren Jungs Taveta und Tassia zu beeindrucken.<br \/>\nSp\u00e4ter wurden wir an den Stallungen von der Tierarzteinheit und dem Hauptquartier des DSWT informiert, dass ein Waisenkalb gerettet werden musste. Ihre Mutter war zusammengebrochen und gestorben; vermutlich war sie schon sehr alt gewesen und hatte keine Z\u00e4hne mehr, sodass sie verhungert war. Das gerettete Kalb wurde Malkia genannt und f\u00fcr die Nacht zu den Stallungen in Voi gebracht, damit sie am n\u00e4chsten Tag nach Nairobi geflogen werden konnte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/101420166949-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Panda und Kihari beim Ringkampf<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 17. September 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Morgen, und Kihari, Ishaq-B und Panda kamen von ihren oberhalb gelegenen Gehegen herunter, um Neuank\u00f6mmling Malkia nach der Milchf\u00fctterung zu begr\u00fc\u00dfen. Dann schlossen sich die drei den anderen Waisen beim den Luzernenheu-Pellets an. Das Flugzeug, das Malkia abholen kam, landete um 10:30 Uhr auf dem Voi-Flugfeld, und sie wurde p\u00fcnktlich auf den Pickup geladen und dorthin gefahren. Noch vor 11 Uhr konnte das Flugzeug mit ihr an Bord wieder abfliegen.<br \/>\nDie abh\u00e4ngigen Waisen hatten einen tollen Tag und grasten \u00f6stlich des Mazinga-Bergs. Am Nachmittag nahmen sie nur ein kurzes Bad im Wasserloch. Tundani lehnte Badas Aufforderung zum Ringkampf ab, da er wegen der D\u00fcrre das Fressen f\u00fcr wichtiger hielt. Suswa, Arruba und Mashariki wollten am Abend nach Malkia sehen, konnten sie aber nicht mehr finden, weil sie bereits nach Nairobi abgereist war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/101420166225-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Malkia wartet auf ihren Flug nach Nairobi<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 18. September 2016<\/strong><br \/>\nKenias Herde traf heute wieder auf Lesanju, Tassia und Taveta, die darauf warteten, dass die abh\u00e4ngigen Waisen aus ihren Gehegen kamen. Sie hatten viel Spa\u00df dabei, sich an den Felsen zu kratzen und sich einzustauben, ehe sie das \u00fcbliche Grasen begannen.<br \/>\nWir erhielten heute eine Nachricht vom Eingang des Nationalparks, dass ein Kalb in einem nat\u00fcrlichen Wasserloch an der Pipeline stecken geblieben und daher verwaist war. Schnell wurde ein Rettungsteam zusammengestellt. Das Kalb war allein und steckte in einem langsam austrocknenden Matschloch fest. Mit Seilen und Flaschenz\u00fcgen wurde der kleine Bulle herausgezogen &#8211; gl\u00fccklicherweise bevor irgendwelche Raubtiere auf den Plan treten konnten. Er war sehr ersch\u00f6pft von dieser Tortur, und wir nannten ihn Nguvu, was in Suaheli &#8222;St\u00e4rke&#8220; bedeutet. Er war sehr schwach und konnte nicht einmal allein stehen. Er ist ungef\u00e4hr drei Jahre alt und damit schon zu gro\u00df, um nach Nairobi geflogen zu werden, daher wurde er zu den Voi-Stallungen gefahren. Im Lauf des Tages bekam er zehn Flaschen Infusion, und am Abend halfen die Keeper ihm mit Seilen auf die Beine.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/101420166451-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Nguvu steckt im Schlamm fest<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 19. September 2016<\/strong><br \/>\nNguvu war am Morgen sehr ersch\u00f6pft und schlief noch tief und fest auf dem Boden liegend. Mashariki, Suswa, Rorogoi und Mudanda schauten an seinem Gehege vorbei, um ihn zu begr\u00fc\u00dfen, bevor sie zu ihrer Milchf\u00fctterung und dem Fr\u00fchst\u00fcck gingen. Die Keeper halfen Nguvu sp\u00e4ter wieder auf die Beine, und er bekam viel Grewia und Milch in einem Eimer, in der Hoffnung, dass er damit wieder zu Kr\u00e4ften kommt.<br \/>\nKenia, Ndii, Panda und Lentili waren heute gl\u00fccklich, dass sie die F\u00fchrung \u00fcber ihre Herde \u00fcbernehmen konnten. Die Waisen grasten westlich der Stallungen und gingen sehr langsam, um unterwegs soviel Futter wie m\u00f6glich fressen zu k\u00f6nnen. Es ist sehr trocken und es viel Geduld ist n\u00f6tig, um fressbare Vegetation zu finden. Am Mittag besuchten die Waisen das Wasserloch, wo sie ein kurzes Bad nahmen, ehe sie am Fu\u00df des Mazinga-Bergs weitergrasten. Um 18:10 Uhr kam Tassia, heute alleine, zu Besuch und blieb eine Stunde, ehe er wieder in den Park zur\u00fcckkehrte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1014201665152-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Nelion grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 20. September 2016<\/strong><br \/>\nWie immer am Morgen widmeten sich die abh\u00e4ngigen Waisen ihrer Milch und dem Zusatzfutter, bevor sie zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Sie grasten den ganzen Weg um den Mazinga-Berg herum und kamen mittags beim mittleren Wasserloch an. Dort tranken sie ihre Mittagsmilch und gingen dann zu den Wassertonnen, um zu saufen. Da es recht kalt war, ging keiner der Waisen zum W\u00e4lzen in den Schlamm. Sie grasten dann am Fu\u00df des Bergs weiter, wo sie bald von Lesanju, Taveta und Tassia eingeholt wurden. Als Kenia Lesanju sah, versteckte sie schnell Araba zwischen sich und Nelion, um zu verhindern, dass ihr Baby entf\u00fchrt w\u00fcrde und um sicherzugehen, dass auch Araba Lesanju nicht sehen konnte. Ndii blieb bei Mudanda, w\u00e4hrend Panda mit Bada graste. Taveta fra\u00df in der N\u00e4he von Kihari, bis es Zeit war, zu den Stallungen zur\u00fcckzukehren. Die drei Ex-Waisen kamen mit zu den Stallungen und blieben noch eine Weile, ehe sie sp\u00e4t in der Nacht in den Park zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/101420167121-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndii nimmt Mudanda mit<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 21. September 2016<\/strong><br \/>\nDer Morgen verlief gut; Lesanju, Taveta und Tassia kamen zeitig und schlossen sich den Waisen beim Fr\u00fchst\u00fcck an. Nachdem die Waisen nur sehr kurz gespielt hatten, f\u00fchrte Lesanju die Gruppe hinaus, und sie grasten zwischen ein paar sehr gro\u00dfen Felsen am Fu\u00df des Mazinga-Bergs, wo es noch ein paar fressbare Zweige und B\u00fcsche gab. Als sie dort ankamen, nahm Mashariki Ndoria mit zum Grasen zu zweit, denn die anderen drei Babys Araba, Mudanda und Bada wurden schon von Kenia, Ndii und Panda umsorgt. Sie alle kamen mittags zum Wasserloch, wo es Milch und Wasser gab. Sie bespritzten sich ein wenig, bevor sie wieder grasen gingen. Am Abend kamen sie mit Lesanju und ihrer Gruppe nach Hause zur\u00fcck, und die Ex-Waisen blieben noch weitere zwei Stunden an den Stallungen, ehe sie in den Park zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/101420167437-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lesanju begleitet die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 22. September 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Morgen, und Kenia war sehr erleichtert, dass Lesanju nicht auftauchte. Sie war sehr entspannt und lie\u00df den anderen Waisen ihren Spa\u00df beim Spielen an den Stallungen, bevor sie den Abmarsch zu den Weidegr\u00fcnden einleitete. Nelion forderte Tundani zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus, w\u00e4hrend der Rest der Gruppe ein Staubbad nahm. Als es Tundani zu ernst wurde, rannte er vor Nelion davon und ging hinter einem Baumstamm in Deckung. Nelion folgte ihm und schubste an dem Baum herum, als wenn er ihn umsto\u00dfen wollte. Tundani konnte sich davonschleichen, doch es dauerte nicht lange, bis Nelion ihn wieder gefunden hatte und einen weiteren Angriff startete. Tundani konnte ihm dann endg\u00fcltig entkommen, als die Waisen in den Park hinaus gingen.<br \/>\nEine kleine wilde Elefantenherde, bestehend aus zwei K\u00fchen und einem Kalb, kam gegen 18:30 Uhr zum Saufen zu den Stallungen. Sie blieben etwa 20 Minuten, soffen und entspannten sich etwas, bevor sie wieder in den Park aufbrachen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/101420167274-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Nelion und Tundani rangeln<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 23. September 2016<\/strong><br \/>\nDer Morgen lie\u00df nichts zu w\u00fcnschen \u00fcbrig; die abh\u00e4ngigen Waisen leerten die Milchflaschen und fra\u00dfen das Zusatzfutter. Danach spielten sie eine Weile am Staubhaufen, ehe sie unter der sorgsamen F\u00fchrung von Naipoki und Lentili in den Busch aufbrachen. Auf dem Weg war Mudanda so ins Grasen vertieft, dass sie pl\u00f6tzlich zur\u00fcckgelassen wurde, weil die anderen Waisen weitergelaufen waren ohne dass sie es bemerkt hatte. Sie rannte ihnen hinterher und kam eilig angerauscht; Ndii drehte sich schnell um und hie\u00df sie wieder herzlich in der Gruppe willkommen.<br \/>\nNdoria, die immer sehr eifers\u00fcchtig auf Arabas Sonderrolle bei Kenia ist, nutzte aus, dass Araba im Busch gerade nicht in Kenias N\u00e4he stand und h\u00e4ngte sich selbst an Kenia, die sie auch bereitwillig umsorgte. Sp\u00e4ter sicherte sich Mashariki einen sch\u00f6nen Platz zum Kratzen an einer Akazie. Sie war passenderweise gro\u00df genug, um sich daran die Oberseite ihres R\u00fcckens zu kratzen. Mudanda staunte nicht schlecht \u00fcber Mashariki und machte es ihr an einem niedrigeren Zweig nach.<br \/>\nDie Waisen kamen mittags zum Wasserloch und hatten viel Spa\u00df im Schlammbad, ehe sie den restlichen Nachmittag hindurch grasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1014201673216-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mashariki kratzt sich an einem Baum<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 24. September 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Morgen, denn Nguvu konnte heute ganz ohne die Hilfe der Keeper aufstehen. Das ist ein gutes Zeichen, und auch sein Lebenswille kam wieder durch, als er seine Milch endlich aus der Flasche statt aus dem Eimer trank. Er schien auch schon viel besser gelaunt zu sein und fra\u00df den ganzen Tag von den zarten, gr\u00fcnen Grewia-Zweigen, die extra f\u00fcr ihn von den Sagala-H\u00fcgeln geholt worden waren. Allerdings ist er noch immer recht aggressiv gegen\u00fcber den Keepern und weicht vor ihnen zur\u00fcck oder droht ihnen, wenn es gerade keine Milch gibt.<br \/>\nDie anderen Waisen hatten einen perfekten Tag, an dem sie viel grasten; Lesanjus Herde tauchte heute weder an den Stallungen noch im Busch auf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1014201674138-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Nguvu trinkt Milch aus der Flasche<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 25. September 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Tagesbeginn, und die Waisen spielten fr\u00f6hlich mit der roten Erde auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen, bevor sie unter der F\u00fchrung von Lesanju aufbrachen. Sie grasten friedlich den ganzen Vormittag, bevor sie sich mittags auf den Weg zum mittleren Wasserloch machten. Dort w\u00e4lzten sie sich intensiv, und Ndoria lieferte die beste Show, als sie sich herrlich am Ufer kratzte. Arruba klebte heute wie eine Klette an Kenias Seite und schaute ihr zu, bis Kenia ihr Schlammbad beendet hatte. Ndii und Nelion sa\u00dfen am Ufer nebeneinander und schuffelten ihre Hintern hin und her. Nelion ging dann zu Naipoki, die gerade mit Staubbaden besch\u00e4ftigt war. Nach dem Schlammbad kratzte sich Ndoria an einem Baumstamm, und Kenia und Arruba folgten ihr. Lesanju kratzte sich ebenfalls, aber an einem anderen gro\u00dfen Baum, bevor alle Waisen f\u00fcr den Nachmittag wieder zum Grasen \u00fcbergingen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1014201674743-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bada und Kenia genie\u00dfen das Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 26. September 2016<\/strong><br \/>\nDer Morgen begann gut, als die Waisen zu ihren Milchflaschen rannten und sich dann \u00fcber das Zusatzfutter hermachten. Danach gingen sie in den Busch, wo sie auf Lesanju, Taveta und Tassia trafen. Sie grasten sehr sch\u00f6n miteinander, und Kenia behielt die ganze Zeit ihr Adoptivbaby Araba im Auge.<br \/>\nMittags gingen alle zusammen zum mittleren Wasserloch, wo sie viel Spa\u00df beim Baden hatten. Ndii gefiel es im Schlamm am besten, und die anderen merkten gar nicht, dass sie noch im Wasser lag als sie aufbrachen. Nachdem sie bemerkt hatte, dass sie allein zur\u00fcckgeblieben war, rannte sie aus dem Wasser, jagte herum und brach einen Ast von einem Baum ab, um ihn mitzunehmen, w\u00e4hrend sie ihren Freunden hinterherlief. Suswa und Mashariki nahmen ein wunderbares Staubbad in einem kleinen, nat\u00fcrlichen Erdloch. Mashariki lehnte sich gegen Suswa und schuffelte sich an ihr, w\u00e4hrend Ndoria, Bada und Kihari auf einem umgest\u00fcrzten Baum sa\u00dfen und sich die Hinterteile kratzten. Die Waisen grasten dann auf dem Weg zur Voi-Flussbiegung, bevor sie am Abend zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten. Mudanda leerte ihre Milch schnell und versuchte dann, Kiharis Milchflasche zu erwischen. Gl\u00fccklicherweise konnten die Keeper sie davon abhalten, sodass sie damit keinen Erfolg hatte.<br \/>\nJamuhuri versuchte heute, an Ngulia zu nuckeln, was diese wohl sehr kitzelte; sie sprang auf und rannte vor Jamuhuri davon, der sie aber verfolgte, weil er Milch wollte. Ex-Waisen-Kudu Chia kam zu Besuch und graste um kurz vor 15 Uhr in der N\u00e4he des Wasserlochs der Stallungen. Er sah gro\u00dfartig aus und hat beeindruckend lange H\u00f6rner bekommen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1014201675636-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndoria kratzt sich an einem Baumstamm<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 27. September 2016<\/strong><br \/>\nEs war wieder ein wunderbarer Morgen. Ngulia, Kore, Tawi und Jamuhuri fra\u00dfen in aller Ruhe zusammen die beliebten Luzernenheu-Pellets. Die Waisen-Elis genossen das gleiche Futter auf der anderen Seite des Zauns und stritten sich nicht mit ihnen. Die Waisen gingen dann, angef\u00fchrt von Lentili und Ishaq-B, zu den Weidegr\u00fcnden, wo sie den Vormittag \u00fcber grasten.<br \/>\nUngef\u00e4hr 20 Minuten vor dem Aufbruch zum Wasserloch, schlossen sich ihnen Lesanju, Tassia und Taveta an und kamen mit zum Schlammloch. Taveta graste vorher noch eine Weile zusammen mit Embu. Nelion hatte viel Spa\u00df im Schlamm und legte und rollte sich herum. Kihari wurde gleich eifers\u00fcchtig und verscheuchte ihn aus dem Bad, um es selbst zu \u00fcbernehmen. Tundani und Rorogoi nahmen nach dem W\u00e4lzen ein wunderbares Staubbad, bei dem sie ihre Hintern aneinander schuffelten, w\u00e4hrend sie spielten. Lesanju wollte Araba mitnehmen, doch Kenia konnte das verhindern, indem sie ihr Adoptivbaby gut bewachte; sie stellte sicher, dass keiner der verspielten Waisen auf ihr herumklettern konnte.<br \/>\nZwei wilde Elefantenherden kamen vorbei, um aus den Wassertonnen zu saufen, und grasten danach etwa eine halbe Stunde mit den Waisen. Tassia und Taveta brachen zusammen mit den wilden Elefanten wieder auf und kamen kurz vor Lesanju und der Waisenherde am Abend an den Stallungen an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/101420168256-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kore frisst Luzernenheu-Pellets<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 28. September 2016<\/strong><br \/>\nLesanju, Tassia und Taveta kamen heute sehr fr\u00fch an den Stallungen an. Sie hatten ein sehr sch\u00f6nes Fr\u00fchst\u00fcck zusammen mit den Waisen, ehe sie Lentili und Kihari in den Busch folgten. Die Waisen grasten friedlich und brachen mittags zum Wasserloch auf. Dort angekommen, stellten sie fest, dass kein sauberes Wasser mehr f\u00fcr sie \u00fcbrig war; ein paar wilde Elefantenherden waren vor ihnen angekommen und hatten alles geleert, sodass die Tonnen nur noch voller Matsch waren. Nachdem alle Waisen wunderbar geschlammbadet hatten, blieb Taveta noch eine Weile mit Ndii im Wasser und spielte mit ihr, bevor auch sie aufh\u00f6rten und sich den anderen beim Staubbad anschlossen. Tassia umsorgte Araba und hielt sie w\u00e4hrend des Staubbads fest und t\u00e4tschelte ihren R\u00fccken.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/101420168849-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lesanju f\u00fchrt die Waisen aus dem Wasserloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 29. September 2016<\/strong><br \/>\nHeute gab es ein tolles Staubbad, das die Waisen nach der Milchf\u00fctterung und dem Fr\u00fchst\u00fcck an den Stallungen hatten. Mudanda und Rorogoi legten sich dicht nebeneinander in die rote Erde. Nelion konnte sich gar nicht an ihrem Spiel satt sehen; er stand wie ein Wachmann daneben und bewunderte ihr K\u00f6nnen. Kihari wurde eifers\u00fcchtig und kam hinzu, um sie alle wegzuscheuchen. Nelion sch\u00fcttelte protestierend Kopf und R\u00fcssel, als er davonging. Tundani schuffelte und kratzte sich an den Felsen bei den Stallungen, w\u00e4hrend Nelion die kleine Araba abholte und mit ihr auch zum Kratzen an den Felsen ging. Danach schlossen sie sich dem Rest der Gruppe an, der langsam zu den Weidegr\u00fcnden aufbrach.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1014201681439-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Nelion bewundert das Staubbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 30. September 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Morgen, und Panda kratzte sich eine Weile an einem Baumstamm, w\u00e4hrend die anderen Waisen bereits zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen, um das vormitt\u00e4gliche Grasen n\u00f6rdlich der Stallungen zu beginnen.<br \/>\nNach der Milchf\u00fctterung am Mittag hatte Nelion ein tolles Schlammbad und spielte mit Mbirikani und Panda. Er war heute der Star des Tages, zumindest bis Suswa hinzukam und sich auf ihn setzte, sodass er sich kaum noch bewegen konnte und der Spa\u00df vorbei war. Kaum waren die Waisen aus dem Wasser gekommen, tauchten Lesanju, Taveta und Tassia zum Saufen und W\u00e4lzen auf. Au\u00dferdem kam auch noch eine wilde Elefantenherde zu Besuch, die direkt zu den Wassertonnen marschierte, um zu saufen, und dann in den Matsch ging. Die drei Ex-Waisen schlossen sich der kleinen Herde an und grasten mit ihr zusammen an der Voi-Flussbiegung.<br \/>\nWaisenelefant Nguvu geht es an den Stallungen gut. Er kommt nun nach kurzem Schlaf von allein wieder auf die Beine. Er ist auch ruhiger geworden und akzeptiert die Keeper besser.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1014201682126-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ishaq-B kratzt sich am Ufer<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-september-2016\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Donnerstag, 1. September 2016 Es war ein wunderbarer Start in den Tag, als die Waisen aus ihren Gehegen gerannt kamen und die Milchflaschen leerten, ehe sie Luzernenheu-Pellets fr\u00fchst\u00fcckten. Kenia hatte heute ihren gro\u00dfen Auftritt und \u00fcbernahm stolz die F\u00fchrung \u00fcber die Herde. 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