{"id":8360,"date":"2016-11-23T16:19:22","date_gmt":"2016-11-23T15:19:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=8360"},"modified":"2016-11-23T16:19:22","modified_gmt":"2016-11-23T15:19:22","slug":"nairobi-nursery-oktober-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-oktober-2016\/","title":{"rendered":"Nairobi Nursery Oktober 2016"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 1. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nBei der privaten Besuchsstunde war es heute extrem hei\u00df, sodass alle Waisen schnell ihre Milchflaschen leerten und dann in das erfrischende Schlammbad sprangen. Ein paar von ihnen, wie Pare, Tusuja, Galla, Godoma, Ambo und Mbegu wollten sogar zuerst in den Matsch! Das zeigt schon, wie warm ihnen gewesen sein muss; sie spritzten sich Wasser hinter die Ohren, und der kleine Ambo rollte sich sogar erst einmal ordentlich herum, bevor er sich seine Milch bei einem Keeper abholte. Als alle mit ihrer Milch fertig waren, gingen sie zur\u00fcck in den Schlamm. Ndotto und Lasayen kletterten begeistert auf Roi und Oltaiyoni herum, als diese im Matsch lagen.<br \/>\nW\u00e4hrend die Elefantenbabys gl\u00fccklich spielten, war es ein trauriger Nachmittag f\u00fcr das kleine Breitmaulnashorn, das gestern angekommen war &#8211; es konnte sich nicht mehr von seinen Verletzungen von dem L\u00f6wenangriff und dem traumatischen Erlebnis, seine Mutter zu verlieren, erholen und starb am Nachmittag. Wir waren alle sehr traurig, das kleine Nashorn zu verlieren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/116201684252-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen erfrischen sich beim Schlammbad<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 2. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nAls die Waisen heute Morgen im Wald ankamen, vertieften sich einige von ihnen ins Grasen, w\u00e4hrend Andere, wie Kauro, Tusuja, Roi, Mbegu, Maramoja, Rapa, Naseku, Lasayen, Ndotto, Dupotto und Godoma, sich in der feuchten Erde und den kleinen Schlamml\u00f6chern herumrollten, die sich nach den leichten Regenf\u00e4llen der letzten Nacht gebildet hatten. Kauro und Roi w\u00e4lzten sich auf der Erde herum, und Ndotto, Rapa und Lasayen kletterten und schlidderten auf ihnen herum und stie\u00dfen gegen sie. Der freche Rapa versuchte, Ndotto und Lasayen von Roi zu vertreiben, sodass er allein auf ihr herumrutschen konnte &#8211; die beiden taten sich aber zusammen und schubsten ordentlich zur\u00fcck!<br \/>\nBei der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde verursachte Esampu einiges Durcheinander, als sie die anderen vom Milchtrinken abhalten wollte. Nachdem sie ihre eigene Flasche geleert hatte, rannte sie von einer Ecke in die andere und schubste alle Keeper, weil sie mehr Milch wollte. Die Keeper schimpften mit ihr, und schlie\u00dflich musste sie von den Anderen ferngehalten werden, bis sie sich wieder beruhigt hatte. Sie wird langsam ein ganz sch\u00f6n vorlautes und ungezogenes M\u00e4dchen!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/119201622652-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kauro gef\u00e4llt es drau\u00dfen im Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 3. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nBei der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde tranken die Waisen ihre Milch aus und rannten dann ins Schlammbad, um sich abzuk\u00fchlen. Godoma liebt das Schlammbad fast genauso sehr, wie sie das Kokosnuss\u00f6l hasst, und sie war die erste im Matsch, rannte auf und ab und spritzte den Schlamm \u00fcbers Ufer nach drau\u00dfen. Das animierte Mbegu, Lasayen, Pare, Ambo, Sana Sana und Rapa auch hinzurennen und das Bad zu genie\u00dfen. Rapa ging auf die Knie, hielt den Kopf nach unten und den Hintern in die Luft gestreckt, was die Besucher sehr lustig fanden. Als er wieder aufgestanden war, begann er mit seinen Streichen und versperrte Malkia und Tagwa den Weg zum Schlammbad. Als sie versuchten n\u00e4herzukommen, rannte er ihnen mit aufgestellten Ohren entgegen und versuchte, sie wegzuschubsen. Die Keeper mussten ihn verwarnen, sodass die anderen beiden auch in den Schlamm gehen konnten. Als Rapa aus dem Matsch kam, ging er zu Mbegu hin\u00fcber, die sich gerade einstaubte, und begann, auf ihr herumzuklettern. Als Mbegu merkte, dass es Rapa war, der da auf sie kletterte, stand sie eilig auf und schob ihn weg, sodass er in den Schlamm zur\u00fcckfiel! Das jagte Godoma, Tagwa, Malkia und Pare einen Schrecken ein, und sie kamen aus dem Schlammbad gerannt und lie\u00dfen Rapa darin zur\u00fcck. Er rappelte sich wieder auf, w\u00e4hrend Mbegu vom Ufer aus zusah. Schlie\u00dflich war er wieder auf den Beinen und kam aus dem Wasserloch, um noch etwas mit Lasayen zu rangeln. So hatten alle ihren Spa\u00df.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/119201623153-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Godoma auf dem Weg zum Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 4. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nAls die Waisen heute in die B\u00fcsche in der N\u00e4he der Stallungen gingen, kam eine Gruppe Warzenschweine, die auch auf dem Gel\u00e4nde lebt, mit. Sie waren am Morgen in der N\u00e4he des Parkplatzes von ein paar L\u00f6wen aufgeschreckt worden und wollten den Rest des Vormittags in der sichereren Gesellschaft der Waisen und ihrer Keeper bleiben. Kamok, Roi, Kauro, Tusuja, Galla, Maramoja, Naseku und Oltaiyoni waren aber damit nicht einverstanden und versuchten, sie zu verscheuchen. Die Warzenschweine waren hartn\u00e4ckig; sie folgten ihnen durchs dichte Geb\u00fcsch, wo sie schwer zu entdecken waren, und blieben immer in der N\u00e4he der Keeper. Jotto und Tamiyoi, die auch dicht bei den Keepern standen, erschreckten sich und schrien auf, w\u00e4hrend sie versuchten, die Warzenschweine von ihren Keepern wegzuscheuchen. Um der ganzen Unruhe Herr zu werden, brachten die Keeper die Warzenschweine schlie\u00dflich ein St\u00fcck weg, aber sie blieben nur wenige Meter entfernt stehen und waren den ganzen Tag in der N\u00e4he.<br \/>\nNgilai war heute Morgen sehr verspielt, und bei der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde rangelte er mit Ndotto und rannte am Absperrband entlang. Dort stie\u00df er gegen die Zuschauer, die dem Frechdachs applaudierten!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/119201623954-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Galla jagt begeistert den Warzenschweinen hinterher<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 5. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nDie gierige kleine Esampu wird jetzt bei der Milchf\u00fctterung immer zur\u00fcckgehalten, sodass sie als letzte dorthin kommt; auf diese Weise haben alle Anderen schon ihre Milch geleert und sie kann niemanden mehr herumschubsen, um an deren Milch zu kommen. Wenn allerdings bei der Besuchsstunde jemand zu nahe an ihr vorbei geht, w\u00e4hrend sie ihre Flasche trinkt, rennt sie ihm hinterher und dann zur\u00fcck zu ihrer Flasche. Dieses seltsame Verhalten, immer von dem f\u00fctternden Keeper wegzurennen und dann wiederzukommen, wunderte die Zuschauer, und alle wollten wissen, wie dieser komische und uners\u00e4ttliche kleine Elefant hei\u00dft.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch wurde Kiko um kurz nach 13 Uhr von einer L\u00f6win erschreckt, die gerade Warzenschweine jagte. Als Kiko die Raubkatze gesehen hatte, rannte er zur\u00fcck zu den Keepern und den kleinen Babys. Dort blieb er stehen und sah mit ihnen zusammen zu, wie die L\u00f6win wieder im Wald verschwand. Nach ein paar Minuten sprintete er zu den Stallungen zur\u00fcck und blieb den Rest des Nachmittags dort.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/119201624437-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Esampu &#8211; so klein und schon so gierig!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 6. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nAls die Waisen am fr\u00fchen Morgen aus ihren St\u00e4llen kamen, wachte auch unser blindes Nashorn Maxwell auf, dem offenbar nach Spielen zumute war. Er rannte in seinem Gehege auf und ab und stocherte mit seinem Horn im Boden herum. Keiner wusste, warum er so aufgeregt war &#8211; vielleicht weil die Waisen gleich neben seinem Gehege grasten. Als die aufgeweckten Elefanten Kamok und Kauro ihn so sahen, machten sie auch gleich mit und trompeteten. Daraufhin drehte Max sich um und stie\u00df gegen sein Tor, um herauszufinden, wo Kamok und Kauro waren, doch die beiden waren inzwischen in den Wald gerannt. Nach einer Weile waren alle Elefanten gegangen, und Maxwell beendete seine Spiele und spazierte wieder friedlich in seinem Gehege herum.<br \/>\nNachdem Kiko gestern so von der L\u00f6win erschreckt worden war, wollte er heute partout nicht in den Wald hinaus gehen und bestand darauf, in der N\u00e4he der Stallungen zu grasen. Die Keeper versuchten, ihn mit einer Milchflasche etwas weiter hinaus zu locken, aber ohne Erfolg; er rannte immer wieder zu seinem Stall zur\u00fcck. Weil er nicht drau\u00dfen an den Akazien grasen wollte, sondern den ganzen Tag drin blieb, wurde ihm frisch geschnittenes Gr\u00fcn gebracht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11920162540-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Maxwell rennt in der Gegend herum<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 7. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nAls die Waisen heute Morgen drau\u00dfen beim Grasen waren, beschlossen Tagwa, Malkia, Wanjala, Pare, Maramoja, Sana Sana und Esampu, eine andere Richtung einzuschlagen. Esampu und Malkia gingen voran, doch ihr Plan, der offenbar vorsah, zum Schlammloch hinunter zu gehen, \u00e4nderte sich, als sie auf eine Gruppe von Pavianen stie\u00dfen. Als sie die Affen sahen, bekamen es Malkia und Esampu mit der Angst zu tun und machten auf dem Absatz kehrt, rannten durch ihre Freunde hindurch und kollerten protestierend. Daraufhin fingen die Paviane auch an, L\u00e4rm zu machen, sodass pl\u00f6tzlich alle Babys wild herumrannten und schrien. Das erregte die Aufmerksamkeit von Mbegu, Roi, Dupotto und Oltaiyoni, die hinliefen und herausfinden wollten, was los war. Sie bellten laut und trompeteten mit aufgestellten Ohren, w\u00e4hrend sie Esampus kleine Ausrei\u00dfergruppe wieder zusammenriefen. Ihr Getr\u00f6te veranlasste die Paviane in den B\u00e4umen, auf und ab zu springen und noch mehr herumzuschreien, sodass Oltaiyoni und ihre Freunde sehr \u00e4rgerlich wurden. Sie begannen, herumzujagen und an den B\u00e4umen zu r\u00fctteln. Oltaiyoni stie\u00df einen Baum um, von dessen \u00c4sten sich ein Pavian schnell in Sicherheit bringen musste. Die ganze Aufregung brachte den Rest der Herde dazu, herbeizueilen und Oltaiyoni und den Anderen dabei zu helfen, die Paviane zu verscheuchen, und so verschwanden diese schlie\u00dflich. Die Waisen waren noch eine Weile recht aufgeregt, beruhigten sich aber mit Hilfe der Keeper bald wieder.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/119201625922-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sana Sana erlebt gerne Abenteuer<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 8. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nNachdem bei der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde die erste Gruppe Waisen ihre Milch getrunken hatte, genossen einige von ihnen, wie Mbegu, Godoma, Pare und Malkia, ein Schlammbad. Andere, wie Murit, Tagwa, Jotto und Ngilai, waren damit besch\u00e4ftigt, das ausgelegte Gr\u00fcn zu fressen, w\u00e4hrend Ambo und Esampu sich darum stritten, wer zuerst aus einer der Wassertonnen saufen durfte. Ambo erwischte w\u00e4hrend der kleinen Meinungsverschiedenheit Esampus Schwanz und zog mit seinem Mund daran. Das kleine M\u00e4dchen schrie auf und rannte am Absperrband entlang zu den Keepern, um sich vor der Nervens\u00e4ge Ambo in Sicherheit zu bringen. Er lie\u00df von ihr ab, bevor sie bei den Keepern ankam, und ging zur\u00fcck, um sich siegesgewiss \u00fcber das Wasser in der Tonne herzumachen. Er hatte aber nicht mit der verschlagenen Esampu gerechnet, die sich schnell wieder von hinten anschlich und ihm im Vorbeigehen einen ordentlichen Schubser verpasste, sodass er \u00fcber den Wassertrog purzelte und dann auf dem Boden landete. Bevor er sich wieder aufgerappelt hatte, war sie schon im Schlammloch und spritzte vergn\u00fcgt mit Mbegu, Godoma, Sana Sana und Pare herum. Ambo schaute sich verdutzt um und versuchte herauszufinden, wer ihn da geschubst hatte. Schlie\u00dflich ging auch er in den Schlamm und baute seinen Frust ab, indem er sich heftig im Matsch herumrollte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/119201631359-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbegu und ihre Freunde im Schlamm<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 9. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nAls viele der Waisen am fr\u00fchen Morgen mit Grasen im Wald besch\u00e4ftigt waren, konnten wir sehen, wie Luggard begeistert mit Godoma rangelte, und das sage und schreibe 20 Minuten lang! Es ist wunderbar, zu sehen, wie er trotz seines gebrochenen Beins langsam wieder ein normales Leben f\u00fchren kann. Er war gl\u00fccklich und zufrieden mit dem Spiel mit Godoma, und sie freute sich auch, mit soviel Spa\u00df in den Tag zu starten. Einmal legte sie sich zum Spielen hin und lie\u00df Luggard auf sie klettern. Das lockte allerdings Ndotto und Ngilai an, die das Klettern \u00fcber alles lieben. Daraufhin musste Luggard aufh\u00f6ren zu spielen, da ihm ein ruppigeres Spiel mit den anderen Jungs mit seinem verletzten Bein zu riskant war. Stattdessen ging er zufrieden zu den ruhigeren Artgenossen Tagwa und Tamiyoi hin\u00fcber und graste mit ihnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/119201641035-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Der herzallerliebste Luggard drau\u00dfen im Wald<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 10. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nDie meisten Waisen grasten heute morgen wieder, w\u00e4hrend Tamiyoi und Jotto sich gegenseitig herausforderten und sich darum stritten, wer n\u00e4her an ihren geliebten Keepern stehen durfte. Die Keeper wiederum versuchten gerade zu fr\u00fchst\u00fccken. Jotto wollte Tamiyoi nicht erlauben, bei den Keepern zu stehen, doch sie versuchte es immer wieder erfolglos. Kaum war aber unsere Strau\u00dfendame Pea da, die gerne bei den Babys ist, war Jotto kaum zu halten und rannte von den Keepern weg, um sich ihr anzuschlie\u00dfen und an ihren Federn zu nuckeln. So hatte Tamiyoi schlie\u00dflich doch noch die Keeper ganz f\u00fcr sich. Wann immer Pea versuchte weiterzulaufen, beschwerte sich Jotto lautstark, und die freundliche Pea hielt wieder an, sodass er bei ihr bleiben konnte. Pea und Jotto sind gro\u00dfartige Freunde, und es ist herrlich, diese einzigartige Freundschaft zwischen dem gr\u00f6\u00dften Vogel und dem gr\u00f6\u00dften Lands\u00e4ugetier der Welt mitzuerleben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/119201642528-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tamiyoi im Wald<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 11. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nKaum hatten die Waisen heute bei der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde ihre Milchflaschen geleert, genehmigten sie sich alle ein Staubbad in der frischen lockeren Erde, bei dem sich einige von ihnen herumrollten und aneinander stie\u00dfen. Die Kleinen, wie Jotto, Ambo und Esampu, die sich wegen ihrer noch zu kleinen R\u00fcssel noch nicht so gut einstauben k\u00f6nnen, bekamen etwas Hilfe von den Keepern. Sie tummelten sich fr\u00f6hlich im Staub, der mit Schaufeln auf sie geworfen wurde und kullerten gegen Mbegu, Godoma, Pare und Tagwa. Als die Spielereien dem Ende entgegen gingen, wurde Ngilai frech und hatte es dabei auf die arme Tagwa abgesehen, die ein sehr freundlicher kleiner Elefant ist. Er verfolgte sie und hielt eines ihrer Hinterbeine fest, sodass sie nicht weglaufen konnte. Tagwa schrie um Hilfe, und die Keeper kamen und retteten sie vor Ngilai. Er wurde weggeschickt und lie\u00df sie schlie\u00dflich in Ruhe.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111020162494-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jottos winziger R\u00fcssel<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 12. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nAls Kiko heute seiner Milchflasche hinterher in den Wald ging, entdeckte er die Babyelefanten. Das reichte schon, dass er auf dem Absatz kehrt machte und von seinem Keeper zur\u00fcck zu den Stallungen rannte. Als er sah, dass dort abgesperrt war und er nicht hinein konnte, ging er bis zum Parkplatz, doch dort hing auch eine Absperrkette! Er schlenderte eine Weile dort herum, aber als langsam die ersten Besucher ankamen, wurde er zur\u00fcck in den Wald zur Babygruppe gebracht. Dort blieb er, bis eine Giraffenkuh und ihr Baby auftauchten und ihm folgten, was ihn so erschreckte, dass er wieder zu den Stallungen zur\u00fcckrannte. Die Mutter und ihr Kalb blieben im Geb\u00fcsch stehen, weil sie sich nicht trauten, weiterzugehen. Sie warteten eine Weile und hofften, dass Kiko wieder heraus k\u00e4me, bevor sie schlie\u00dflich wieder in den Wald zur\u00fcck gingen, wo sie auf die Elefantenwaisen trafen. Kamok, Kauro, Roi und Oltaiyoni waren schlecht gelaunt und jagten hinter ihnen her, wobei sie trompeteten und die B\u00fcsche niedertrampelten. Die Mutter und ihr Baby verkr\u00fcmelten sich daraufhin wieder im Wald. Die Waisen machten noch weiter mit ihrem Herumgestampfe, bis ihnen irgendwann auffiel, dass es schon Zeit f\u00fcr die 15-Uhr-Milch war. Sie beruhigten sich wieder und gingen zur F\u00fctterung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111020163018-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbegu versteckt sich hinter Kiko<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 13. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend die Waisen heute Morgen in den Wald hinaus gingen, widmeten sich Murit und Luggard einem kleinen Ringkampf, mit dem sie den neuen Tag begr\u00fc\u00dften. In letzter Zeit sind Murit und Luggard viel aktiver als zuvor und rangeln h\u00e4ufiger, was zeigt, dass sich ihr Gesundheitszustand bessert. Sie haben beide noch einen weiten Weg vor sich &#8211; Luggards verletztes Bein muss sich noch vollst\u00e4ndig von der Schusswunde erholen, und Murit k\u00e4mpft immer noch mit seiner wackeligen Gesundheit. Heute sahen sie aber beide gut aus!<br \/>\nBei der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde trank Malkia ihre Milch aus und rannte danach ihrem Keeper hinterher. Sie bellte ihn an und zupfte an seinem Kittel, um nach mehr Milch zu verlangen. Offenbar hat sie sich ein paar schlechte Angewohnheiten von Esampu abgeschaut, denn heute verhielt sie sich so wie Esampu sonst. Godoma ging, nachdem sie ihre Flasche geleert hatte, direkt zu einer Wassertonne neben dem Absperrband, hinter dem das Publikum stand. W\u00e4hrend sie Wasser soff, freuten sich viele der Zuschauer, dass sie sie t\u00e4tscheln konnten, doch irgendwann hatte sie es satt: sie saugte Wasser mit ihrem R\u00fcssel auf, doch statt es in ihren Mund laufen zu lassen, spritzte sie damit die Zuschauer voll! Einige von ihnen \u00fcberraschte das vollkommen, denn sie waren gerade damit besch\u00e4ftigt, Fotos von ihr zu machen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111020163428-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murit ist sehr freundlich zu allen anderen Babys<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 14. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nNach einer geruhsamen Nacht machten sich die Waisen in den Wald auf. Wanjala und Galla konnte man beim Ringkampf erleben &#8211; die beiden Jungs versuchten herauszufinden, wer von ihnen st\u00e4rker und wichtiger war. Sie schenkten sich nichts, und keiner von beiden machte Anstalten aufzugeben. Die Keeper schauten gespannt zu, denn beide sind gleich alt und gleich gro\u00df &#8211; und noch dazu haben sie beide oben gefaltete Ohren! Das Spiel wurde noch interessanter, als Tusuja dazukam, obwohl sie ihn zun\u00e4chst nicht mitspielen lassen wollten. Nachdem Tusuja weiterhin versuchte mitzumachen, beendeten sie ihr Spiel einfach und gingen ins Geb\u00fcsch. Tusuja blieb zur\u00fcck, maltr\u00e4tierte ein paar B\u00fcsche und trompetete, um auf sich aufmerksam zu machen und jemanden zum Spielen anzulocken, aber alle Anderen wollten nur grasen.<br \/>\nAmbo sah in den letzten Tagen etwas matt aus und war nicht so verspielt wie sonst immer. Er frisst aber brav sein Gr\u00fcn und seine Milch. Heute haben wir ihm etwas Blut abgenommen, um herauszufinden, woran es liegen k\u00f6nnte und ob er vielleicht irgendwelche Medizin braucht. Nachmittags geht er einfach in seinen Stall zur\u00fcck, trinkt seine Milch und legt sich dann schlafen, was sehr ungew\u00f6hnlich f\u00fcr ihn ist. Er h\u00e4ngt immer noch sehr an seiner Adoptivmama Oltaiyoni, und die beiden sind kaum zu trennen. Sicherlich wird er in den n\u00e4chsten Tagen wieder fit werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11102016381-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wanjala erlebt einen sch\u00f6nen Vormittag<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 15. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nMurit entwickelt sich dieser Tage zu einem fr\u00f6hlichen kleinen Bullen, vor allem seit der neue Waise Wacha angekommen ist, der im Stall nebenan eingezogen ist. Er geht nicht mehr fr\u00fch ins Bett, wie er es sonst sofort getan hatte, nachdem er nach Hause gekommen war und seine Milch getrunken hatte. Stattdessen bleibt er an der h\u00f6lzernen Absperrung zwischen seinem und Wachas Stall stehen, frisst und unterh\u00e4lt sich mit dem kleinen Jungen. Er geht dann erst schlafen, wenn Wacha sich hingelegt hat. Als Murit heute Morgen herauskam, war er voller Tatendrang und rannte zu Maxwells Gehege. Der arme Maxwell, der noch neben seinem Unterstand schlummerte, wurde geweckt, und nachdem er das erledigt hatte und Max aufgestanden war, rannte Murit sofort zur\u00fcck zu Ndottos und Lasayens T\u00fcren, die beide noch im Stall waren. Er versuchte, an den T\u00fcren und den Schl\u00f6ssern zu r\u00fctteln, was aber keinen Erfolg hatte. Schlie\u00dflich kam er zu Wanjalas Tor, und nachdem er ihn begr\u00fc\u00dft hatte, spielten sie zusammen, bis alle Anderen schon in den Wald gegangen waren. Schlie\u00dflich gingen sie ihnen hinterher, aber als Murit den Wald erreichte, blieb er stehen, um bei Luggard zu bleiben und etwas mit ihm zu rangeln.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1110201632453-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murit ist in letzter Zeit sehr gut gelaunt<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 16. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nMalkia ist ein kleines M\u00e4dchen, das gerne einmal einfach so herumschreit. Manchmal erschrickt man, weil man denkt, irgendetwas schlimmes ist passiert oder irgendjemand hat ihr wehgetan, aber die Kleine schreit einfach nur. Am fr\u00fchen Morgen verursachte sie einige Aufregung, als Mbegu sie schreien h\u00f6rte. Malkia war ein kleines St\u00fcck zur\u00fcck geblieben, als die Herde in den Wald hinaus gegangen war, und als sie das bemerkte, begann sie, laut zu rufen. Mbegu kam herbeigerannt, trampelte wild in den B\u00fcschen herum und versuchte herauszufinden, warum sie so schrie; sie trompetete auch noch, aber fand nichts!<br \/>\nSeit einiger Zeit ist es schon um 9 Uhr morgens hei\u00df, und um 11 Uhr brennt die Sonne so herunter, dass es kaum auszuhalten ist. Manche der Waisen \u00fcberlegen noch, ob sie ein Schlammbad nehmen oder nicht, aber andere, wie Pare, z\u00f6gern nicht lange und tauchen so schnell es geht in den Matsch ein. Pare blieb nicht lange drin, aber Godoma und Mbegu tauchten komplett unter und hatten ein gro\u00dfartiges Schlammbad. Sie sahen die ganze Zeit w\u00e4hrend der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde aus wie Nilpferde im Wasser. Am Ende mussten die Keeper sie nachdr\u00fccklich auffordern herauszukommen, weil sie sich im Schlammloch so wohl f\u00fchlten.<br \/>\nKurz nach 14 Uhr am Nachmittag musste Ndotto einen Streit zwischen Jotto und Esampu schlichten. Die beiden k\u00e4mpften miteinander und immer wieder schubste einer der beiden den Anderen, um sich f\u00fcr den vorigen Schubser zu r\u00e4chen!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1110201633237-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die eigenwillige kleine Malkia<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 17. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nNdotto, unser kleiner Waisenbulle, der sich mit allen gut versteht, wollte heute noch ein paar Differenzen mit Rapa ausr\u00e4umen, mit dem er, seit er hier ist, ab und zu einmal aneinandergeraten ist. Das liegt haupts\u00e4chlich an Rapas ruppigem Verhalten, aber heute hingen die beiden seit dem Morgen zusammen. Lasayen, der mit Rapa nicht so gut auskommt, hielt deshalb ein wenig Abstand von seinem Freund Ndotto. Als sie heute Morgen im Busch waren, blieben Ndotto und Rapa etwas abseits der Anderen und grasten und spielten miteinander. Bei der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde, als alle anderen sich im Schlammbad vergn\u00fcgten, staubbadeten sie zusammen, kletterten aufeinander herum und rangelten die ganze Zeit.<br \/>\nGegen 14 Uhr wurden ein paar L\u00f6wen gesehen, und Sana Sana, die immer gerne einmal auf eigene Faust die Gegend erkundet, traf als zuerst auf das Rudel. Sie rannte schreiend zur\u00fcck zu ihren Keepern, und nach ein paar Minuten hatte offenbar auch Kiko die Gegenwart der L\u00f6wen bemerkt, denn er verlie\u00df den Wald und ging zielstrebig zur\u00fcck zu den Stallungen, ohne dass ihn jemand dazu aufgefordert h\u00e4tte. Dort angekommen, ging er direkt in seinen Stall!<br \/>\nDirekt nach der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde kam ein Anruf von unserem Anti-Wilderei-Team im Meru-Nationalpark, und der Tierarzt informierte uns, dass sie gerade einen Waisen gerettet hatten. Sofort brach ein Team aus dem Waisenhaus zum Wilson-Flughafen auf. In Meru angekommen, fanden sie einen kleinen, etwa einen Monat alten Bullen vor, der ein kaputtes Bein hatte. Die Ranger berichteten, dass sie das Kalb schon eine Weile beobachtet hatten und in den letzten Tagen die Herde angefangen hatte, es zur\u00fcckzulassen, weil es mit seiner Behinderung nicht mehr Schritt halten konnte. Die Mutter kam alle paar Stunden zu ihm zur\u00fcck, doch die restliche Zeit blieb er allein. Weil er noch sehr jung und ein gefundenes Fressen f\u00fcr Raubtiere war, beschlossen sie, ihn zu retten. Am Morgen war er immer noch an der gleichen Stelle, und die Herde war schon ein paar Kilometer weiter, sodass sie ihn einfingen, damit er nicht noch eine Nacht allein in der Wildnis zubringen musste. Er kam gegen 16:30 Uhr im Waisenhaus an und wirkte ziemlich gestresst, bis Ambo kurz darauf in seinen Stall zur\u00fcckkam, der gleich nebenan war. Er trank brav seine Milch und war bei guter Gesundheit, sodass wir guter Hoffnung sind, dass sich dieser kleine Bulle trotz seines behinderten Beins gut machen wird.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1110201633839-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sana Sana (links) mit Rapa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 18. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nVon gestern Nachmittag bis heute Morgen horchte Mbegu immer wieder auf, wenn das neue kleine Baby nach seiner Familie rief. Als sie heute Morgen in den Park hinaus ging, schaute sie \u00fcberall nach, ob dort ein neues Baby ist, aber sie konnte keines finden, obwohl sie sich so sicher war! Sie und Dupotto steckten die K\u00f6pfe zusammen, und pl\u00f6tzlich marschierten die beiden zur\u00fcck zu den Stallungen, dorthin, wo die Rufe des Babys herkamen. Sie gingen \u00fcberall herum und riefen ihrerseits nach dem Baby, das sie h\u00f6rte und selbst begann, zu kollern und an seiner T\u00fcr zu r\u00fctteln. Auch das Baby wollte hinaus gelangen und sich den beiden \u00e4lteren Waisen anschlie\u00dfen. Die Keeper, die an den Stallungen arbeiteten, hatten es nicht leicht, die M\u00e4dchen dazu zu bringen, wieder umzukehren und in den Wald zur\u00fcck zu gehen. Sie waren sehr dickk\u00f6pfig und wuselten sich immer wieder durch, bis sie es schlie\u00dflich aufgaben und sich wieder ihren Freunden im Park anschlossen. Trotzdem gingen sie immer wieder zur Babygruppe, um nachzusehen, ob das neue Baby schon dort war, bis sie zur Milchf\u00fctterung weiter in den Wald hinein gebracht wurden.<br \/>\nKurze Zeit sp\u00e4ter durfte der Neuling, den wir Mguu genannt haben, endlich aus seinem Stall und sich Tamiyoi und Luggard anschlie\u00dfen. Die beiden waren sehr freundlich zu ihm und begr\u00fc\u00dften ihn, indem sie ihn umarmten und ihn \u00fcberall ber\u00fcsselten. Kaum hatte er sie getroffen, wurde er viel ruhiger, und es dauerte nicht lange, bis er so entspannt war, dass er sogar ein Schl\u00e4fchen bei ihnen hielt. Er war die ganze Nacht in seinem Stall auf den Beinen gewesen, weil er so unruhig gewesen war, sodass er nun sehr m\u00fcde war. Er schlief so tief und fest, dass er sich nicht r\u00fchrte, bis er f\u00fcr seine n\u00e4chste Milchflasche geweckt wurde. Dass er sich einfach so hinlegte und einschlief zeigt, dass er sich nun schon viel wohler f\u00fchlte. Es war ein sehr sch\u00f6ner erster Tag drau\u00dfen f\u00fcr ihn.<br \/>\nKauro und Maramoja kamen aus dem Wald zur Besuchsstunde um 11 Uhr gerannt, doch zwischen ihnen und ihren Milchflaschen hatte sich ein Heiliger Ibis postiert. Wegen dem gro\u00dfen Vogel mussten sie einen Umweg gehen und verschwanden hilferufend im Geb\u00fcsch. Ein paar der Keeper mussten sie von dort abholen. Nachdem sie schlie\u00dflich angekommen waren, blieben sie noch eine ganze Weile unruhig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1110201634353-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbegu, Ndotto und Lasayen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 19. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nTagwa mag Ringk\u00e4mpfe mit den anderen kleinen Babys Jotto, Ambo und Esampu. Jotto und Ambo haben sie fr\u00fcher gerne einmal herumgeschubst, aber in letzter Zeit hat sie an Gr\u00f6\u00dfe aufgeholt und geht keinem Streit mehr aus dem Weg. Heute gab es deshalb eine Rangelei unter den dreien, als sie her\u00fcberkam und Jotto schubste, der gerade seine Milch trank. Jotto wollte nicht einfach seine Flasche jemand Anderem \u00fcberlassen, also schubste er zur\u00fcck, um sich zu wehren. Das kam aber bei Tagwa gar nicht gut an, und sie wurde noch aggressiver. Ambo kam dann auch noch dazu, was es f\u00fcr den Keeper, der Jotto f\u00fcttern wollte, nur noch komplizierter machte. Zum Gl\u00fcck kamen noch andere Keeper dazu, und jeder nahm einen der Elefanten unter seine Fittiche, um den Frieden wiederherzustellen. Tagwa lief aber weiter Jotto hinterher und suchte Streit mit ihm. Irgendwann hatte sich die Lage dann wieder beruhigt und alle machten friedlich weiter ihr Ding.<br \/>\nVon den Stallungen in Voi kam ein Anruf, dass sie ein etwa 18 Monate bis 2 Jahre altes Kalb gefunden hatten, das schon vor Ersch\u00f6pfung zusammengebrochen war. Ein Rettungsteam sollte sich bereithalten, um vom Waisenhaus aus aufzubrechen, und gegen 11 Uhr machten sie sich auf den Weg. Als sie ankamen, war der kleine Bulle immer noch nicht wieder auf den Beinen, und er bekam sofort eine Infusion, die ihn wiederbelebte. Um 16:30 Uhr kam das Kalb im Waisenhaus an. Er atmete, aber war sehr schwach. Er wurde mit Hilfe auf den Beinen gehalten, sodass er etwas fressen konnte, aber sein Zustand war sehr kritisch. Er bekam etwas Zeit, sich auszuruhen, und konnte im Liegen ein wenig Gr\u00fcn fressen. Gegen 20 Uhr war seine Infusion fertig, und mit Hilfe konnte er aufstehen und versuchte auch gleich, die Keeper zu verscheuchen, obwohl er immer noch recht wackelig auf den Beinen war &#8211; immerhin ein gutes Zeichen. Wir nannten ihn Trev und hoffen, dass er sich erholen wird.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111020163478-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tagwa l\u00e4sst sich jetzt nichts mehr gefallen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 20. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sonniger Morgen, als die Waisen am fr\u00fchen Morgen im Wald grasen gingen. Tamiyoi und Malkia waren ein St\u00fcck von ihrer menschlichen Familie, den Keepern, entfernt und spielten mit den Warzenschweinen. Sie hatten nicht mitbekommen, dass es vier L\u00f6winnen auf die Warzenschweine abgesehen hatten, und pl\u00f6tzlich sprang eine von ihnen aus dem Hinterhalt und erwischte eines der Warzenschweine! Die anderen drei Warzenschweine sowie die Elefanten gerieten in Panik und wussten nicht mehr, wohin sie rennen sollten. Tamiyoi begann zu schreien und rannte zu ihren Keepern, aber Malkia folgte den restlichen Warzenschweinen ins Dickicht. Die Keeper eilten hin\u00fcber, um nach ihren Sch\u00fctzlingen zu sehen, und fanden Malkia schlie\u00dflich, die nicht so recht wusste wohin. Oltaiyoni, Mbegu, Kamok und Roi hatten die Unruhe auch mitbekommen und kamen herbeigerannt, um nach dem Rechten zu sehen. Tamiyoi hatte einen ordentlichen Schrecken bekommen, und die \u00e4lteren M\u00e4dchen kamen und k\u00fcmmerten sich um sie. Mbegu blieb bei ihr, um sie zu beruhigen, w\u00e4hrend die anderen nach Malkia sehen gingen. Sie fanden die L\u00f6win und scheuchten sie mit weit aufgestellten Ohren auf &#8211; als diese sah, dass sie es ernst meinten und sehr ver\u00e4rgert waren, machte sie sich lieber aus dem Staub. Dann sortierten sie sich erst einmal und stellten sicher, dass es allen gut ging, als Malkia aus der anderen Richtung angelaufen kam &#8211; immer noch mit zittrigen Beinen von dem Schreck. Mbegu und Kamok rannten ihr entgegen, um sie in Empfang zu nehmen, umarmten sie mit ihren R\u00fcsseln und zogen sie zu sich heran, um sie zu beruhigen. Kiko blieb wegen der Gefahr heute den ganzen Tag auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1110201635124-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die arme Tamiyoi ist sehr erschrocken<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 21. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nEsampu wachte heute Morgen gut gelaunt auf und war in Spiel-Laune. Als sie aus dem Stall kam, klopfte sie an Mbegus Tor, das noch geschlossen war. Sie hatte Mbegu schon von innen am Tor r\u00fctteln h\u00f6ren und wollte ihr vermutlich helfen, es zu \u00f6ffnen. Als das nicht funktionierte, ging sie zu Maxwells Gehege hin\u00fcber, wo Max hinter seinem Tor schlief. Dort waren noch einige Warzenschweine, und ihre kleinen Ferkel spielten am Tor und fra\u00dfen von Maxwells Futter. Esampu begann, dort zu spielen. Sie machte Kopfstand, setzte sich hin und streckte den R\u00fcssel hoch in die Luft. Die Warzenschweinferkel spielten auch mit und begannen, sie herauszufordern, was Esampu gar nicht mochte, sodass sie begann, sie zu verscheuchen. Es wurde ein spa\u00dfiges Spiel, bei dem die Mini-Warzenschweine ihr immer wieder auswichen und zwischen ihren F\u00fc\u00dfen herumrannten. Schlie\u00dflich gesellte sich Tamiyoi dazu und half ihrer Freundin bei der Warzenschweinjagd. An diesem Punkt kamen allerdings auch alle anderen Waisen dazu, und Maramoja, Galla, Dupotto, Mbegu und Naseku trompeteten und versuchten ebenfalls, die Warzenschweine zu verscheuchen. Maxwell war nat\u00fcrlich inzwischen l\u00e4ngst aufgewacht und jagte hinter den Warzenschweinen her, die vor den Elefanten in sein Gehege gefl\u00fcchtet waren. Oltaiyoni, Roi und Kamok waren schon in den Wald aufgebrochen, aber als sie das Getr\u00f6te h\u00f6rten, kamen sie zu den Stallungen zur\u00fcck gerannt. Bis sie angekommen waren, hatten sich allerdings alle Warzenschweine aus dem Staub gemacht, und die drei sorgten nun f\u00fcr Ruhe und nahmen dann alle Babys mit hinaus in den Wald.<br \/>\nAls sich der kleine Mguu mit seinem deformierten Bein der Elefantenfamilie im Wald anschloss, gingen Sana Sana, Malkia, Pare, Luggard, Tamiyoi und Esampu zu ihm und begr\u00fc\u00dften ihn. Sie waren alle sehr aufgeregt, standen um das kleine Baby herum und t\u00e4tschelten es mit ihren R\u00fcsseln. Das gefiel Mguu offenbar sehr gut, denn er machte einen sehr gl\u00fccklichen Eindruck und war sehr ruhig und entspannt. Sie verlie\u00dfen den Neuling erst, als es die Milch im Wald gab, und Tamiyoi und Luggard blieben bei ihm und verbrachten den Tag mit ihm. Pare rangelte den ganzen Tag mit Sana Sana und Lasayen. Die drei hatten abseits von den anderen Waisen ihre eigene kleine Gruppe aufgemacht und kamen auch zusammen von der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde zur\u00fcck, um zusammen weiter zu spielen.<br \/>\nAm Nachmittag waren wir sehr traurig, denn Trev starb schlie\u00dflich doch. Er hatte seine Kr\u00e4fte nicht wiedererlangt, nachdem er verwaist war. Er verbrachte die letzten Stunden seines Lebens inmitten seiner ihn liebenden Keeper.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1110201635736-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Esampu ist heute in Spiellaune<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 22. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nMurit macht weiterhin einen viel besseren Eindruck als fr\u00fcher und ist in letzter Zeit viel mit Jotto zusammen. Er bringt ihm alle m\u00f6glichen Dinge bei, zum Beispiel wie man mit anderen Elefanten umgeht und spielt. Heute begleitete er ihn seit dem Morgen. Als der kleine Mguu dazukam, um den beiden Hallo zu sagen, n\u00e4herte er sich Jotto, und Jotto wollte mit ihm spielen. Er war aber etwas zu ruppig und achtete nicht auf Mguus kaputtes Bein. Murit schaute aufmerksam zu, und schlie\u00dflich griff er ein, um Jotto zu zeigen, wie man mit den ganz Kleinen spielen sollte. Er war sehr vorsichtig mit Mguu und lie\u00df ihn alles tun, was er wollte &#8211; er lie\u00df sich schubsen und erlaubte Mguu sogar, auf ihn zu klettern. Murit blieb ganz ruhig, bis Mguu schlie\u00dflich mit den Keepern davon ging, und Jotto konnte das alles mit ansehen. Dann spielte Murit mit Jotto, und sie begannen einen Ringkampf, bei dem sie viel Spa\u00df hatten.<br \/>\nBei der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde unterhielt Ndotto heute wieder alle, indem er mit Rapa spielte. Mbegu wurde aber eifers\u00fcchtig, als sie zusah, wie sie so viel Spa\u00df zusammen hatten. Als die beiden Jungs rangelten und aufeinander herumkletterten, schob sie sie auseinander, indem sie Rapa beiseite schubste. Dann kam sie wieder und spielte selbst mit Ndotto bis die Besuchsstunde zuende war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111020164253-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Der kleine Mguu mit seinem verletzten Bein<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 23. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nHeute begann die \u00f6ffentliche Besuchsstunde mit Versp\u00e4tung, und der Grund daf\u00fcr war kein anderer als Kiko! Er hatte mit den Waisen zusammen im Wald gegrast, und pl\u00f6tzlich war er verschwunden, ohne dass jemand wusste, wo er steckte. Auf einmal kam er auf die Gruppe zugerannt, und es sah aus als k\u00f6nnte ihn nichts aufhalten! Die Waisen rannten schreiend in alle Richtungen auseinander! Es war gerade 10:30 Uhr, und einige von ihnen rannten gleich zum Schlammbad, darunter Oltaiyoni, Roi, Ambo, Kamok und Ngilai. Tusuja und Rapa rannten zur\u00fcck zu den Stallungen, w\u00e4hrend Kauro, Mbegu und Dupotto die Kleinen, wie Jotto, Murit und Para zu den Keepern brachten, wo sie sich sicher f\u00fchlten. \u00dcberall h\u00f6rte man Trompeten und Kollern, und es war schwierig f\u00fcr die Keeper, sie alle wieder zu beruhigen. Maramoja, Godoma, Wanjala und Malkia waren abhanden gekommen und hatten sich verlaufen. Selbst als es alle anderen Waisen wieder zur\u00fcck zu den Keepern geschafft hatten, waren sie nirgends zu sehen. Dann konnte man sie in einiger Entfernung um Hilfe trompeten h\u00f6ren. Die Keeper eilten in diese Richtung und riefen nach ihnen, in der Hoffnung, dass sie ihnen entgegen kommen w\u00fcrden. Schlie\u00dflich fanden sie die verlorenen Waisen, und bald war die ganze Waisenfamilie wiedervereint, und alle beruhigten sich.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111020164631-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kiko verursachte heute gro\u00dfe Aufregung!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 24. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nMaramoja und Wanjala werden gute Freunde, und meistens entfernen sie sich nicht weit voneinander. Sie sind immer zusammen, und manchmal gehen sie ein St\u00fcck weg und machen ihr eigenes Ding, abseits vom Rest der Herde. Sie scheinen sich sehr gut zu verstehen, und heute war es auch wieder so, dass sie den ganzen Tag zusammen verbrachten. Luggard genie\u00dft das Schlammbad sehr, obwohl er ein gebrochenes Bein hat. Immer wenn er das Schlammloch besucht, geht er nicht weg, ohne seiner Lieblingsbesch\u00e4ftigung nachgegangen und mindestens einmal in den Matsch geklettert zu sein. Bei der heutigen privaten Besuchsstunde nahmen die meisten seiner Freunde nur ein Staubbad, aber er tauchte wie ein Flusspferd komplett im Schlamm unter und w\u00e4lzte sich ausgiebig.<br \/>\nRapa bekam heute \u00c4rger mit seinem Freund Tusuja, als er versucht hatte, auf Luggard zu klettern und ihm einen Kopfsto\u00df zu verpassen, als dieser vor Tusuja auf dem Boden lag. Tusuja reagierte sofort, und obwohl er ein sehr guter Freund von Rapa ist, verpasste er ihm einen Schlag mit dem R\u00fcssel und schubste ihn von der Gruppe weg. Malkia entwickelt eine wunderbare Pers\u00f6nlichkeit und k\u00fcmmert sich liebevoll um die kleinen Babys. Sie hat sich sehr mit dem kleinen Mguu angefreundet, und l\u00e4sst nicht wieder von ihm ab, wenn sie ihn einmal getroffen hat.<br \/>\nWeil die L\u00f6wen heute wieder gesichtet worden waren, musste Kiko in seinem Stall bleiben. Er lie\u00df aber nicht locker und wollte unbedingt heraus, sodass er schlie\u00dflich unter sorgf\u00e4ltiger Beobachtung von mehreren Keepern in den Wald gelassen wurde. Nachdem er aber etwas im Wald herumgelaufen war, witterte er die L\u00f6wen und ging von selbst wieder zur\u00fcck zu den Stallungen! Wir sind froh, dass er einen guten Instinkt dieser Gefahr gegen\u00fcber entwickelt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111120165106-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Maramoja grast drau\u00dfen im Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 25. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nMbegu entwickelt einen einzigartigen Charakter als treusorgende Leitkuh, sogar noch st\u00e4rker als Oltaiyoni. Egal wie alt oder wie gro\u00df ein Neuank\u00f6mmling ist, sie ist immer zur Stelle, um ihn Willkommen zu hei\u00dfen und unter ihre Fittiche zu nehmen. Dabei ist sie geduldig, spendet viel Aufmerksamkeit und l\u00e4sst jedem neuen Waisen viel Zeit, bis er sich in der neuen Umgebung wohl f\u00fchlt. Sie hat versucht, Oltaiyoni dazu zu bringen, Neuling Mguu etwas mehr Aufmerksamkeit entgegenzubringen, aber bis jetzt ist Oltaiyoni ziemlich zur\u00fcckhaltend. Jedes Mal, wenn Mbegu Mguu trifft, geht sie mit dem kleinen Jungen zu Oltaiyoni hin\u00fcber, wie auch heute Morgen. Sie bekam mit, dass Mguu mit seinem Keeper etwas sp\u00e4ter als die anderen Waisen im Wald angekommen war. Sie ging zu ihm hin\u00fcber und blieb kurz bei ihm, bevor sie ihn zu Oltaiyoni begleitete, die mit ihrem Sch\u00fctzling Ambo nicht weit entfernt war. Mbegu n\u00e4herte sich mit Jotto und Mguu, und Oltaiyoni kollerte ihr zu, worauf sie antwortete und die zwei kleinen Jungs an sie heran schob. Oltaiyoni war aber nicht interessiert und ging ein St\u00fcck weiter, mit Ambo an ihrer Seite. Mbegu gab nicht auf und schob Jotto und Mguu weiter hinter ihr her. Da drehte sich Oltaiyoni aber um, hob die Ohren an und lie\u00df ein warnendes Kollern vernehmen! Die zwei Winzlinge quiekten und suchten wieder bei Mbegu Schutz, die sie an sich heran zog, um sie wieder zu beruhigen. Dann ging sie mit ihnen zu den Keepern zur\u00fcck. Auch Pea hat sich schnell mit Mguu angefreundet, \u00e4hnlich wie mit Jotto, denn sie geht auch nicht mit zur \u00f6ffentlichen Besuchsstunde hinunter.<br \/>\nGegen 14 Uhr kam erneut ein Anruf aus Voi &#8211; sie hatten wieder einen Waisen gefunden, der vermutlich Opfer der D\u00fcrre geworden ist. Ein Rettungsteam machte sich auf den Weg und kam mit einem schon etwas \u00e4lteren Baby wieder; das Kuhkalb war schon \u00fcber zwei Jahre alt, aber sehr abgemagert, was bedeutet, dass sie schon einige Zeit auf sich allein gestellt gewesen sein muss. Wir nannten sie Ukame, das Wort f\u00fcr D\u00fcrre in Suaheli.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1111201651643-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbegu k\u00fcmmert sich vorbildlich um die Kleinen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 26. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nUkame, die gestern Nachmittag angekommen war, wurde liebevoll von Dupotto begr\u00fc\u00dft. Dupotto war in der Nacht sehr freundlich und stand auf, als Ukame hochschreckte, ging zu ihr hin\u00fcber und beruhigte sie durch die Holzpfosten ihrer Gehege hindurch. Sie zog sogar etwas von ihrem Gr\u00fcn n\u00e4her zu der Absperrung, die die beiden Gehege trennt, sodass sie dem Neuling etwas abgeben und sie etwas kennenlernen konnte. Am Morgen sah Ukame dann den Rest ihrer neuen Elefantenfamilie, als sie an ihr Tor kamen, um Hallo zu sagen. Mbegu, Oltaiyoni, Kamok, Roi und Ndotto dr\u00e4ngelten sich alle davor, um sie als erste begr\u00fc\u00dfen zu k\u00f6nnen. Als sie schlie\u00dflich alle in den Wald aufbrachen, wurde das kleine M\u00e4dchen unruhig und r\u00fcttelte an ihrem Tor, weil es ihnen folgen wollte. Ndotto und Mbegu waren die letzten, die hinausgingen, und danach r\u00fcttelte sie immer st\u00e4rker, aber vergeblich. Sie war ziemlich ver\u00e4rgert, aber schlie\u00dflich wurde sie m\u00fcde und legte sich zum Schlafen hin.<br \/>\nNgilai hat noch nicht aufgeh\u00f6rt, an Kamoks Ohren zu nuckeln. Heute begann er immer wieder damit, wenn er ihr \u00fcber den Weg lief, und Kamok l\u00e4sst ihn gerne gew\u00e4hren.<br \/>\nBei der privaten Besuchsstunde hatten Ndotto, Kamok und Roi heute gro\u00dfen Spa\u00df. Ndotto war wie \u00fcblich der erste, der zu spielen begann. Er verwickelte erst Kamok in einen Ringkampf, und kurz darauf kam auch Roi dazu, was das Spiel noch interessanter machte. Es war sehr spa\u00dfig anzusehen, wie der kleine Junge sich mit den beiden M\u00e4dchen abm\u00fchte. Weder Kamoks gro\u00dfe Sto\u00dfz\u00e4hne noch Rois K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe hielten ihn davon ab, und er zog alle Register im Ringkampf mit den beiden. Sie h\u00f6rten nicht auf, bis die private Besuchsstunde zuende war, und gingen dann in den Wald zur\u00fcck.<br \/>\nUkame war gl\u00fccklich, als sie Dupotto am Nachmittag zu ihrer Milchflasche zur\u00fcckkommen sah. Dupotto ging zuerst kurz in ihr Gehege, um ihrer neuen Nachbarin Hallo zu sagen, und machte sich dann \u00fcber ihre Milch her.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111420166052-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Neuling Ukame in ihrem Gehege<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 27. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nDie zwei kleinen Elefanten Jotto und Esampu, die immer miteinander streiten, waren heute in anderer Stimmung. Sie sind fast im selben Alter und gleich gro\u00df, aber sie konnten sich noch nie so richtig leiden; meistens ist es Esampu, die mit den Steitereien anf\u00e4ngt. Heute legten sie aber ihre Unstimmigkeiten bei und spielten nett miteinander! Das war sehr sch\u00f6n zu beobachten. Kauro spielte heute den ganzen Tag mit Tusuja; die zwei \u00e4lteren Jungs rangelten miteinander, spielten Verstecken und alle m\u00f6glichen anderen Spiele. Sobald einer der beiden Jungs sich auf den Boden gelegt hatte, kletterte der andere sofort auf ihm herum, und so ging es stundenlang.<br \/>\nHeute erhielten wir schon wieder einen Anruf wegen einer notwendigen Rettung, dieses Mal aus Amboseli, in der Gegend, die Mbirikani genannt wird. Dort war ein verwaister Elefant ganz allein und auch noch verwundet gesehen worden. Das Rettungsteam machte sich sofort auf den Weg zum Wilson-Flughafen, um zu der Stelle zu fliegen, und als sie dort ankamen, war das Baby auch schon eingefangen. Sie leisteten die n\u00f6tigste medizinische Hilfe, bevor sie es auf den Flug vorbereiteten, und gegen 16:30 Uhr waren sie mit ihm zur\u00fcck im Waisenhaus. Es hatte den Anschein, als ob das Kalb von L\u00f6wen angegriffen worden war und es hatte Bisswunden am R\u00fccken, nahe des Schwanzansatzes. Es war unklar, ob das bereits passiert ist, als es noch bei seiner Herde war oder danach. Er wurde in seinen Stall gebracht und war sehr aggressiv und verunsichert. Er war auch sehr d\u00fcnn und fing sofort an, von dem Gr\u00fcn zu fressen, das f\u00fcr ihn bereitgelegt worden war &#8211; vermutlich hatte er schon sehr lange ohne Futter auskommen m\u00fcssen. Es dauerte nicht lang, bis die anderen Waisen zur\u00fcck zu den Stallungen gelaufen kamen, um in ihren Gehegen Milch zu trinken. Daraufhin schien er sich etwas zu beruhigen, aber er war immer noch sehr verwirrt, da die Elefanten aus allen Richtungen angerannt kamen. Schlie\u00dflich kam er etwas zur Ruhe und besch\u00e4ftigte sich mit Grasen, w\u00e4hrend er seine neuen Nachbarn in ihren St\u00e4llen beobachtete.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1111201653545-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Esampu und die anderen Babys<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 28. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nEs hat sich so eingeb\u00fcrgert, dass, wenn eine neuer Waisenelefant ankommt, sich die \u00e4lteren M\u00e4dchen und auch einige der J\u00fcngeren am Morgen an dessen Stallt\u00fcr versammeln. Weil wir diesen Monat so viele Neulinge bekommen haben, ist Mbegu ein paar Gehege weiter nach hinten gezogen, etwas weiter weg von dort, wo die kleinen Babys schlafen. Offenbar hatten manche der Waisen nicht mitbekommen, dass gestern ein neuer Waise ankam, doch Mbegu ist es nat\u00fcrlich nicht entgangen. Kaum war sie aus ihrem Gehege gekommen, ging sie geradewegs zu seiner T\u00fcr. Sie knabberte ein wenig an dem Gr\u00fcn, das dort f\u00fcr ihn bereitlag, w\u00e4hrend sie geduldig wartete, dass er sich n\u00e4herte. Der kleine Junge war aber ziemlich eingesch\u00fcchtert und blieb in der Ecke seines Geheges stehen. Ein paar Minuten sp\u00e4ter schlossen sich Dupotto, Murit, Roi und Kamok Mbegu an. Auch sie fra\u00dfen von seinen Zweigen, aber nachdem sie ihn eine Weile beobachtet hatten und er nicht n\u00e4hergekommen war, gaben sie auf und brachen mit ihren Freunden in den Wald auf.<br \/>\nPare war heute offenbar schlecht gelaunt, und drau\u00dfen im Wald schubste er Godoma ohne ersichtlichen Grund. Er hatte allerdings nicht bedacht, dass Godoma nicht mit sich spa\u00dfen l\u00e4sst, denn sie drehte sich um und stellte die Ohren auf &#8211; bereit zum Gegenangriff! Damit hatte Pare nicht gerechnet, und er rannte schreiend zu den Keepern zur\u00fcck, ohne die er wohl Godoma nicht so einfach wieder losgeworden w\u00e4re. Bei der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde spielte sich das gleiche wieder ab, als Godoma gerade vor ihm fra\u00df. Kurz darauf verpasste Pare Rapa eine Kopfnuss, sodass dieser zu Boden ging. Als Rapa sich wieder aufgerappelt hatte, jagte er hinter Pare her, um sich zu r\u00e4chen. Allerdings kam Ndotto dazwischen und hielt ihn davon ab. Pare verursachte heute wirklich eine ganze Menge Unruhe!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1111201653724-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngilai und Roi<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 29. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nAls die Babys heute aus ihren St\u00e4llen kamen, um in den Wald zu gehen, \u00f6ffnete ein Keeper auch Ambos T\u00fcr, und Ambo kam heraus und ging ihm hinterher. Als sie an Esampus T\u00fcr vorbeikamen, blieb Ambo stehen und wartete dort. Esampu kam heraus und hatte nichts anderes im Sinn als direkt zu ihm zu laufen und ihn mit dem Kopf zu Boden zu schubsen! Ambo wurde komplett auf dem falschen Fu\u00df erwischt, denn er hatte eher eine Begr\u00fc\u00dfung erwartet, als umgesto\u00dfen zu werden. Als er wieder aufstand und sich r\u00e4chen wollte, hielt ihn ein Keeper davon ab und bot ihm stattdessen einen Finger zum Nuckeln an. Damit war er zufrieden, und die kleine, missgelaunte Esampu ging weiter, um sich ein neues Opfer zu suchen, dieses Mal Murit. Dieser wollte aber nichts davon wissen und verscheuchte sie. Sie rannte schreiend weg, aber niemand kam ihr zu Hilfe.<br \/>\nWanjala kann nicht genug von Maxwells Luzernenheu bekommen: Als heute sein Keeper versuchte, ihn zu \u00fcberzeugen, mit den anderen Waisen in den Wald zu gehen, weigerte er sich, ging auf die Knie und begann herumzul\u00e4rmen. Er setzte sich erst in Bewegung und ging den restlichen Waisen hinterher, als Maxwell anfing, wegen des ganzen L\u00e4rms gegen sein Tor zu sto\u00dfen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1111201654951-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Der kleine Ambo drau\u00dfen im Park<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 30. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen gingen heute in sehr verspielter Stimmung in den Wald, und viele von ihnen rannten und stampften in den B\u00fcschen herum und schubsten sich gegenseitig. Maramoja, Roi, Sana Sana, Mbegu, Naseku, Rapa, Ndotto und Lasayen gaben den Ton an, und Ndotto und Lasayen rannten Naseku hinterher und versuchten, auf sie zu klettern. Naseku drehte sich daraufhin zu ihnen um und schubste sie zum Spa\u00df weg. Einmal versuchte Lasayen, auf ihren R\u00fccken zu klettern, w\u00e4hrend Ndotto gleichzeitig auf ihrem Kopf herumkrabbelte! Roi begann, vor Aufregung zu trompeten, und pl\u00f6tzlich machten alle Anderen mit und flitzten in der Gegend herum. Sie jagten sich gegenseitig und trompeteten dabei, und die Kleinen, wie Jotto, Tamiyoi, Ambo, Esampu und Malkia rannten nur im Kreis, weil sie noch zu jung sind, um laut zu trompeten. So ein Verhalten ist h\u00e4ufig zu beobachten, wenn sich ein neuer Waise ank\u00fcndigt, und prompt kam kurz nach 10 Uhr ein Anruf, dass in Tsavo wieder ein Elefantenbaby gerettet werden musste.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11112016699-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sana Sana geht spielen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 31. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nMbegu hatte wieder mitbekommen, dass wir gestern ein neues Baby gerettet hatten, und heute Morgen rief und klopfte sie an ihrem Tor, weil sie herauskommen und den Neuank\u00f6mmling begr\u00fc\u00dfen wollte. Dann ging sie zwischen den St\u00e4llen der Babys hin und her und versuchte herauszufinden, wo der Neuling wohnte &#8211; die kleine Kuh war noch in ihrem Stall, und die T\u00fcr war noch geschlossen. Roi und Oltaiyoni kamen auch dazu, und sie standen alle um die Stallt\u00fcr herum, w\u00e4hrend Oltaiyoni versuchte, die T\u00fcr mit ihrem R\u00fcssel zu \u00f6ffnen und dabei tief kollerte, um das Baby zu beruhigen. Als die kleine Elefantin merkte, dass drau\u00dfen lauter \u00e4ltere Artgenossen standen, bellte sie laut, woraufhin Oltaiyoni, Roi und Mbegu drau\u00dfen ebenfalls laut riefen. Oltaiyoni r\u00fcttelte weiter kr\u00e4ftig an der T\u00fcr, doch die Keeper versuchten, sie in den Wald hinaus zu man\u00f6vrieren. Die Waisen waren nicht begeistert von dieser Idee und versuchten ein paar Mal, sich zu den Stallungen zur\u00fcckzuschleichen!<br \/>\nBei der heutigen \u00f6ffentlichen Besuchsstunde schlammte sich Kamok ihren R\u00fcssel ordentlich ein und beschmierte damit die Gesichter der Zuschauer hinter dem Absperrband. Ihr R\u00fcssel war so voller Matsch, dass es reichte, wenn sie ein Gesicht nur kurz ber\u00fchrte &#8211; damit hatte sie jedem der Besucher eine bleibende Erinnerung mitgegeben!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1111201661852-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lasayen bei der Herde<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-oktober-2016\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Samstag, 1. Oktober 2016 Bei der privaten Besuchsstunde war es heute extrem hei\u00df, sodass alle Waisen schnell ihre Milchflaschen leerten und dann in das erfrischende Schlammbad sprangen. Ein paar von ihnen, wie Pare, Tusuja, Galla, Godoma, Ambo und Mbegu wollten sogar zuerst in den Matsch! Das zeigt schon, wie warm ihnen gewesen sein muss; sie &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-oktober-2016\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eNairobi Nursery Oktober 2016\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":8361,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41,40,1],"tags":[],"class_list":["post-8360","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nairobi_nursery","category-tagebuch-der-keeper","category-news"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8360","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8360"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8360\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8362,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8360\/revisions\/8362"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8361"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8360"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8360"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8360"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}