{"id":8374,"date":"2016-11-30T19:24:39","date_gmt":"2016-11-30T18:24:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=8374"},"modified":"2016-11-30T19:24:39","modified_gmt":"2016-11-30T18:24:39","slug":"ithumba-oktober-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-oktober-2016\/","title":{"rendered":"Ithumba Oktober 2016"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 1. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nAls wir heute Morgen gegen 5 Uhr aufwachten, fanden wir jede Menge wilde Elefanten und ein paar Ex-Waisen vor, die auf Wasser warteten. Das Wasser wurde aufgedreht, und sie gingen alle zu den Tr\u00e4nken, um zu saufen. Auch Yatta und ihr Baby Yetu waren dabei. Die Waisen kamen heraus, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten und begannen mit dem Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck. Ein paar der Ex-Waisen und wilde Bullen schlossen sich ihnen dabei an. Boromoko und Laragai gingen sich die B\u00e4uche an den Felsen kratzen. Etwas sp\u00e4ter kamen auch Wendi, Mulika und Galana mit ihren Babys und ihren Gruppen dazu. Die Waisen gingen schlie\u00dflich in den Busch und lie\u00dfen die Ex-Waisen und wilden Elefanten an den Stallungen zur\u00fcck, die noch lange dort blieben, fast bis zum Mittag.<br \/>\nBeim Mittagsschlammbad gingen die Waisen nach ihrer Milch ins Wasser und begannen zu spielen. Bald wurden sie von einer Gruppe wilder Bullen aufgeschreckt und vertrieben, die zur Tr\u00e4nke gerannt kamen, weil sie saufen wollten. Laragai, Garzi, Bongo, Narok, Boromoko und Sirimon gingen aber ins Schlammloch zur\u00fcck und setzten ihre Spiele fort. Auch zwei der wilden Bullen gingen in den Schlamm und spielten mit. Sirimon kratzte sich den Bauch von allen Seiten an der Bank f\u00fcr die Besucher. Die ganze Gruppe brach dann wieder in den Busch auf, wobei Boromoko und Sokotei Erdkl\u00fcmpchen in die Luft warfen. Barsilinga f\u00fchrte am Abend die Gruppe zur\u00fcck zu den Stallungen, wo sie ihre Milch bekamen.<br \/>\nEs ist sehr hei\u00df und trocken in der Gegend um Ithumba, und die wilden Elefanten haben M\u00fche, genug zu fressen zu finden. Am Abend kam Mutaras Gruppe vorbei und sagte ihren Freunden Hallo.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1112201652342-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Enkikwe kratzt sich<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 2. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nMakireti, Kilabasi, Kasigau, Chaimu und Kilaguni kamen an den Stallungen an, noch bevor die Waisen die Gehege verlie\u00dfen. Chaimu scheint sich endlich wieder Kilaguni in Makiretis Gruppe angeschlossen zu haben. Diese beiden Ex-Waisen waren vor einigen Monaten getrennte Wege in verschiedenen Gruppen gegangen; Chaimu war mit Olares Gruppe unterwegs gewesen, doch jetzt ist sie wieder zur\u00fcck bei Kilaguni und Makireti. Kurz nachdem die Waisen herausgekommen waren, kamen Yattas und Mulikas Herden an und leisteten ihnen beim Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck Gesellschaft. Narok spielte eine Weile Babysitter f\u00fcr Gawa, bevor Laragai dazukam und \u00fcbernahm. Ololoo hatte ein Kr\u00e4ftemessen mit Vuria, und nachdem er gewonnen hatte, versuchte er, auf ihn zu klettern. Gawa spielte dann ein wenig mit Wiva, die wohl ihr j\u00fcngstes Kinderm\u00e4dchen ist, w\u00e4hrend Narok daneben stand und auf die beiden aufpasste.<br \/>\nDie Ex-Waisen verabschiedeten sich dann von den Waisen und gingen in Richtung Westen, w\u00e4hrend die Waisen nach S\u00fcdwesten aufbrachen. Am Schlammloch trafen sie sich aber wieder. Dort war es frisch, und Wasserratte Bongo war der einzige, der baden gehen wollte. Den Nachmittag verbrachten die Waisen am Kanziku, w\u00e4hrend die Ex-Waisen in die Imenti-Gegend gingen. Siangiki kam an einem passenden Felsen vorbei, an dem sie sich den Hintern kratzen konnte, und Enkikwe benutzte danach den gleichen Felsen, um sich den Bauch zu schuffeln.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1112201652731-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Baby Gawa, Galana und Narok<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 3. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen war es ruhig, als die Waisen in aller Ruhe aus den Gehegen geschlendert kamen. Angef\u00fchrt von Siangiki, machten sie sich \u00fcber das Luzernenheu her, ohne dass sie von irgendwem dabei gest\u00f6rt wurden. Boromoko fra\u00df nahe bei Kithaka, und Orwa nahm sich etwas Zeit, um sich den Bauch an den Felsen zu kratzen. Laragai, der ihre Privatsph\u00e4re sehr wichtig ist, ging mit ihrem H\u00e4ufchen Luzerneneu ein St\u00fcck von den Anderen weg und fra\u00df ganz ungest\u00f6rt. Nach einer Weile gingen Laragai und Barsilinga zur Tr\u00e4nke, wo sie ein wenig soffen.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch graste Olsekki zusammen mit Kithaka, und Barsilinga und Boromoko grasten mit Laragai. Lemoyian legte eine Pause ein, um einen Ringkampf mit Bongo auszutragen, verlor aber. Sokotei spielte mit Bomani, und wenig sp\u00e4ter brachte Boromoko die erste Gruppe zum Wasserloch. Olsekki ging der zweiten Gruppe voraus und Vuria der dritten. 14 wilde Bullen kamen auch zum Schlammbad der Waisen, und bald kamen auch die Ex-Waisen dazu. Die Kleinen zogen sich aus dem Matsch zur\u00fcck und gingen staubbaden, bevor sie wieder zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcckkehrten. Teleki hing hinterher und traf sich kurz mit Orok, um ein paar Ringkampftechniken von ihm zu lernen. Bongo spielte mit Vuria und Bomani mit Lemoyian. Am Nachmittag graste Lemoyian zusammen mit Garzi, w\u00e4hrend Shukuru sich einstaubte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1112201653152-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Boromoko und Kithaka beim Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 4. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen gingen gleich fr\u00fchst\u00fccken, nachdem sie herausgekommen waren, und es dauerte nicht lange, bis die Ex-Waisen auftauchten und sich ihnen anschlossen. Gawa wurde von Olsekki und Laragai begr\u00fc\u00dft, w\u00e4hrend Wiva ihren Spa\u00df mit Bomani hatte. Wenig sp\u00e4ter ging Laragai hin\u00fcber, um mit Wiva zu spielen; Yetu hatte allerdings etwas dagegen und versuchte, ihr den Weg zu versperren. Teleki vertrieb sich die Zeit mit Ololoo, w\u00e4hrend Orwa und ein wilder Elefant zur Tr\u00e4nke gingen, um sich mit Wasser zu versorgen. Beim Grasen im Busch taten sich Lemoyian mit Narok und Boromoko mit Sirimon zusammen. Die Temperaturen gingen in die H\u00f6he, und so ruhten sich Sirimon und Boromoko unter einem Baum aus, w\u00e4hrend sie darauf warteten, dass es Zeit f\u00fcr das erfrischende Schlammbad wurde. Dort bekamen die Waisen Besuch von zehn wilden Bullen. Als sie genug gebadet hatten, f\u00fchrte Narok den Weg zur\u00fcck zu den Weidegr\u00fcnden an, und sie machten sich den Nachmittag \u00fcber am Imenti breit. Dort spielte Vuria mit Bongo, und Lemoyian hatte einen Ringkampf mit Bomani, der danach zum Grasen zu Barsilinga ging. Gegen Abend hatten noch Barsilinga und Garzi einen lockeren Ringkampf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1112201653548-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Yatta mit ihrer Tochter Yetu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 5. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nKilaguni, Chaimu, Naisula, Murka und Kitirua waren bei den wilden Elefanten, die am fr\u00fchen Morgen die Stallungen besuchten, um Wasser zu saufen. Als die Waisen herausgekommen waren, schlossen sich die Ex-Waisen ihnen beim Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck an. Vuria verwickelte Kitirua in einen Ringkampf, w\u00e4hrend Murka mit Barsilinga spielte. Danach ging Barsilinga sein Hinterteil kratzen, und Orwa spielte weiter mit Kitirua, bevor er sich Naisula zuwandte. Auf dem Weg zu den Weidegr\u00fcnden forderte er dann Kilaguni zum Kr\u00e4ftemessen heraus, verlor aber nach ein paar Minuten. Lemoyian graste mit Bomani und Garzi mit Vuria. Lemoyian und Bomani nahmen sp\u00e4ter eine kurze Auszeit, um sich einer kleinen Rangelei zu widmen, die unentschieden ausging. Das veranlasste auch Orwa und Barsilinga zu einem Ringkampf, bei dem Orwa gewann.<br \/>\nBoromoko ging der ersten Gruppe zum Schlammbad voraus, wo sie Besuch von zehn wilden Bullen bekamen. Garzi stand am Ufer des Wasserlochs und schaute einem Bullen beim W\u00e4lzen zu, der zeigte, was er konnte, als er sich im Matsch abk\u00fchlte. Boromoko hatte einen kurzen Ringkampf mit Teleki, und Laragai und Narok machten sich zum Staubbad davon. Sp\u00e4ter wollte Barsilinga Garzi zum Spielen \u00fcberreden, aber dieser war nicht zum Spielen aufgelegt, sondern drehte sich einfach um und ging. Am Abend kamen Mulikas und Yattas Gruppen zum Saufen zu den Stallungen; Galana und ihre kleine Herde zeigten sich heute nicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1112201654411-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kitirua taucht an den Stallungen auf<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 6. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nOne Tusker und ein paar wilde Freunde soffen heute Morgen an den Stallungen, als die Waisen herauskamen. Kurz darauf kam Galanas kleine Herde an und ging direkt zur Tr\u00e4nke. Dann kam auch Olare mit ihrer Gruppe an. Sokotei war sehr ausgelassen; er rannte trompetend herum und steckte damit auch Lemoyian an. Beim Grasen war alles ruhig, und die Waisen konzentrierten sich weitestgehend aufs Fressen.<br \/>\nBoromoko ging mit der ersten und Olsekki mit der zweiten Gruppe zum Mittagsschlammbad. Im Schlammloch schlossen sich Madiba, Zurura, Buchuma und Taita den Waisen an. Lemoyian und Teleki w\u00e4lzten sich lange, w\u00e4hrend Sirimon und Shukuru inzwischen zum Staubbad gingen. Sokotei und Bomani hatten ein kurzes Kr\u00e4ftemessen, und Kithaka forderte Orwa heraus. Kithaka ergab sich bald und ging dann mit Lemoyian spielen. Ihr Spiel wurde allerdings unterbrochen, als Laragai dazukam und Kithaka wegschob. Er versuchte, sich zu verteidigen, aber Laragai lie\u00df nicht mit sich spa\u00dfen und vertrieb ihn ohne mit der Wimper zu zucken. Daraufhin wollte er Boromoko \u00e4rgern, aber Laragai war aufmerksam und rettete Boromoko vor Kithaka.<br \/>\nAm Nachmittag machten es sich die Waisen zum Grasen am oberen Kalovoto bequem. Gegen Abend tauchten Makiretis und Olares Gruppen an den Stallungen auf und schlossen sich sechs wilden Bullen an, die an der Tr\u00e4nke Wasser soffen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111220165508-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">One Tusker und wilde Freunde<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 7. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nDie Ex-Waisen Tomboi und Zurura standen noch mit Hatari und sechs anderen wilden Bullen an der Tr\u00e4nke an den Stallungen, als die Waisen die Gehege verlie\u00dfen. Tomboi und Zurura lie\u00dfen ihre wilden Freunde stehen und gingen zum Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck mit den Waisen. Laragai nahm wieder ihren Anteil und ging ein St\u00fcck weg, wo sie fra\u00df und sich gleichzeitig gen\u00fcsslich den Bauch an einem Felsen kratzte. Beim Grasen bekamen die Waisen Gesellschaft von Makireti, Kasigau und Kilabasi. Orwa forderte Kasigau zum Kr\u00e4ftemessen heraus, verlor aber. Wenig sp\u00e4ter spielte er mit Vuria, und das dauerte eine ganze Weile.<br \/>\nHatari, Zurura und Tomboi kamen kurz vor den Waisen beim Schlammbad an, und zwei weitere Bullen kurz danach, die direkt zur Tr\u00e4nke gingen. Laragai nahm ihren Mut zusammen und ging zu den Bullen hin\u00fcber, um mit ihnen zu saufen. Zurura w\u00e4lzte sich mit einigen der Waisen, w\u00e4hrend Kithaka kurz mit Garzi rangelte. Am Nachmittag grasten die Waisen im Kanziku-Gebiet und fra\u00dfen konzentriert, ohne dass irgendetwas besonderes passierte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1112201655346-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tomboi mit den Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 8. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nKaum hatten sie ihre Gehege verlassen, bekamen die Waisen Gesellschaft von den Ex-Waisen und wilden Elefanten. Beim Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck war sich jeder selbst der N\u00e4chste, da sich die Ex-Waisen gro\u00dfe Haufen zwischen R\u00fcssel und Sto\u00dfz\u00e4hne stopften. Kithaka fiel ein schlauer Trick ein: er nahm sich ein H\u00e4ufchen Luzernenheu mit in ein Gehege und konnte es dort genie\u00dfen, ohne gest\u00f6rt zu werden. Narok konnte Gawa ein wenig babysitten, w\u00e4hrend Galana mit ihrem Luzernenheu besch\u00e4ftigt war, dass sie zwischen Sto\u00dfzahn und R\u00fcssel gebunkert hatte. Gawa machte den R\u00fcssel lang, um an etwas Heu aus dem Mund ihrer Mutter heranzukommen, aber Galana lie\u00df sich nicht darauf ein.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden graste Boromoko mit Sokotei, und Kithaka leistete Garzi Gesellschaft. Beim Schlammbad waren 25 wilde Bullen zu Besuch, und Laragai versuchte wieder, mit ihnen zu saufen, wie sie es am Tag zuvor getan hatte. Dieses Mal aber hatte sie keine Chance und wurde weggeschoben. Kithaka und Barsilinga leisteten sich einen l\u00e4ngeren Ringkampf, w\u00e4hrend Shukuru, Narok, Bomani und Sirimon am Staubbad teilnahmen. Am Nachmittag graste die Waisenherde in der Imenti-Gegend, und abends kamen Naisula, Murka und Kitirua zum Saufen an den Stallungen vorbei.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1112201655436-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka bringt sein Luzernenheu in Sicherheit<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 9. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen soff nur ein einziger wilder Elefant an den Stallungen Wasser, als die Waisen herauskamen. Nach dem Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck brachten Orwa und Shukuru ihre Freunde zur Tr\u00e4nke, damit sie sich dort mit genug Wasser f\u00fcr den Vormittag ausstatten konnten. Im Busch graste Shukuru mit Bongo, w\u00e4hrend Lemoyian eine Weile mit Bomani spielte. Enkikwe und Teleki hatten eine kurze Unterhaltung durch ihre R\u00fcssel hindurch. Als die Temperaturen in die H\u00f6he gingen, legten Boromoko und Sirimon eine Pause ein und ruhten sich bis zur Schlammbadzeit unter einem Baum aus.<br \/>\nBeim Mittagsschlammbad war Laragai w\u00fctend auf Barsilinga und schubste ihn von hinten. Barsilinga versuchte, sich in Sicherheit zu bringen und rannte zu Narok, aber sie schubste ihn auch weg. Nun war er zwischen den beiden M\u00e4dchen gefangen, bis die Keeper eingriffen und ihnen zu verstehen gaben, dass sie aufh\u00f6ren sollten, Barsilinga zu \u00e4rgern. Ein wilder Bulle kam vorbei, um zu saufen, und ging dann zu Boromoko ins Matschloch. Bevor sie zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcckkehrten, hatten Kithaka und Barsilinga noch eine kurzes Kr\u00e4ftemessen. Kithaka ging dann weiter, um mit Bomani zu spielen und spielte sp\u00e4ter noch mit Lemoyian. Garzi rangelte mit Bongo, musste aber am Ende klein beigeben. Als sie wieder unterwegs zum Grasen waren, forderte Lemoyian Bomani heraus, aber Narok beendete den Ringkampf, indem sie die beiden K\u00e4mpfer auseinanderschob. Am Nachmittag blieb es hei\u00df, und die Waisen kamen unter einem Baobab zusammen und grasten erst weiter, als es langsam wieder k\u00fchler wurde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11122016622-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lemoyian spielt mit Bomani<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 10. Oktober 2016<\/strong><br \/>\n14 wilde Elefanten und die Ex-Waisen waren am Morgen an den Stallungen. Als die Waisen herauskamen, fr\u00fchst\u00fcckten die Ex-Waisen mit ihnen zusammen das Luzernenheu. Orwa nahm sein Heu mit und trug es weit weg, sodass niemand es ihm streitig machen konnte. Gawa war sehr verspielt, und Boromoko bekam Gelegenheit, mit ihr zu spielen.<br \/>\nIm Busch war es hei\u00df, und die Waisen hatten einen ruhigen Morgen, an dem sie sich ganz aufs Grasen konzentrierten. Zur Schlammbadzeit ging Boromoko der ersten Gruppe voraus zum Wasserloch, wo bereits acht wilde Elefanten soffen. Als die Waisen ihre Milch getrunken hatten, schlossen sie sich den wilden Bullen an und badeten dann alle zusammen. Nach dem Schlammbad forderte Bomani Lemoyian zum Ringkampf heraus und spielte danach noch mit Garzi. Am Nachmittag gingen die Waisen zum Grasen zum unteren Kalovoto. Abends kamen Ex-Waisen und wilde Elefanten zum Saufen zu den Stallungen, insgesamt 82 an der Zahl, und brachen kurz nach Einbruch der Dunkelheit wieder auf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11122016695-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Boromoko spielt mit Gawa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 11. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein ruhiger Morgen, als die Waisen zum Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck gingen. Nach einer Weile kamen die Ex-Waisen an und gesellten sich zu ihnen. Gawa spielte ein wenig mit Boromoko und ging dann zu Narok. Drau\u00dfen im Busch graste Olsekki mit Orwa und Lemoyian mit Laragai. Die Waisen futterten in aller Ruhe bis die Schlammbadzeit gekommen war. Boromoko f\u00fchrte die erste Gruppe zum Wasserloch, Olsekki die zweite. F\u00fcnf Bullen waren schon dort, und mit der Zeit kamen noch sechs weitere hinzu. Die Waisen nahmen alle am Schlammbad teil, nur Orwa hatte etwas besseres zu tun, als sich im Wasser zu w\u00e4lzen. Nach dem Baden forderte Barsilinga Garzi zum Ringkampf heraus, w\u00e4hrend Sokotei mit Bomani spielte. Orwa nahm sich Boromoko vor, w\u00e4hrend Shukuru zum Staubbaden verschwand. Kurz darauf kam sie wieder und beeindruckte alle Anwesenden als Topmodel mit aufsehenerregender Staubkollektion aus Rot- und Braunt\u00f6nen &#8211; definitiv die beste Elefantengarderobe, die je zu sehen war!<br \/>\nAm Nachmittag grasten die Waisen an der Westseite des Ithumba-Bergs. Garzi und Enkikwe entspannten sich unter dem gleichen Baum, und als es sp\u00e4ter wieder etwas k\u00fchler geworden war, grasten sie weiter.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1112201671255-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Ex-Waisen besuchen die Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 12. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nOlares und Makiretis Gruppen waren vor Sonnenaufgang an den Stallungen, allerdings ohne Naisula, Kitirua und Murka. Gegen 6 Uhr kamen die Waisen heraus und begr\u00fc\u00dften die Ex-Waisen. Sie genossen zusammen ihr Luzernenheu und gingen danach wieder ihrer Wege. Der Himmel war blau, und es sah aus, als w\u00fcrde es ein hei\u00dfer Tag werden. Die Waisen gingen zum Grasen zum Kone und bevorzugten dort den Schatten der B\u00e4ume, da die Temperaturen schnell stiegen. Bomani fra\u00df zusammen mit Boromoko, w\u00e4hrend Siangiki mit Enkikwe graste.<br \/>\nBeim Schlammbad warteten schon zw\u00f6lf wilde Bullen, und ein j\u00fcngerer von ihnen versperrte den Waisen den Weg zum Wasser, sodass sie warten musste, bis die Bullen genug hatten. Barsilinga und Orwa vertrieben sich die Wartezeit mit einer Rangelei; diese wurde allerdings abrupt von Vuria beendet, der Barsilinga beiseite schob. Barsilinga ging zu Teleki und forderte ihn heraus, musste sich aber am Ende geschlagen geben. Dann versuchte er es bei Garzi, und schaffte immerhin ein Unentschieden.<br \/>\nDen Nachmittag verbrachten die Waisen grasend am unteren Kolovoto. Barsilinga nutzte einen umgest\u00fcrzten Baum dazu, sich den Bauch zu kratzen, w\u00e4hrend Lemoyian und Boromoko sich den Schatten eines Baumes teilten, da die Temperaturen immer noch hoch waren. Gegen Abend grub Laragai flei\u00dfig Wurzeln von B\u00e4umen aus, die sie sehr lecker fand.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111220167191-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kasigau und Chemi Chemi<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 13. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nAm Morgen soffen zehn wilde Bullen an den Stallungen. Laragai wurde ungeduldig, weil sie aus dem Gehege wollte, und klopfte mit einem Stock gegen das Tor. Als die Waisen herauskamen, wollte ein wilder Bulle mit ihnen Luzernenheu fressen. Er ist h\u00e4ufig an den Stallungen zu Besuch, und obwohl die Keeper versuchten, ihn vom Luzernenheu fernzuhalten, wollte er sich nicht vertreiben lassen. Er trompetete sogar laut, um die Keeper zu erschrecken! Wenig sp\u00e4ter kam noch eine wilde Herde, gefolgt von den Ex-Waisen zum Saufen. Die Kleinen wollten sich nicht von ihren \u00e4lteren Artgenossen herumschubsen lassen, und so machten sie sich, angef\u00fchrt von Shukuru, auf den Weg in den Busch.<br \/>\nBeim Schlammbad waren Rapsu und zwei wilde Bullen zu Besuch. Olsekki stand am Rand des Wasserlochs und versuchte, auf Boromoko zu steigen, der sich gerade darin abk\u00fchlte. Garzi stand neben einem wilden Bullen und schaute ihm beim Schlammbaden zu &#8211; vielleicht fragte er sich, ob er auch einmal so gro\u00df werden w\u00fcrde! Teleki rangelte erst mit Vuria und ging dann zu Rapsu, um von ihm noch ein paar Techniken zu lernen. Sp\u00e4ter probierte er das Gelernte gleich an Bongo aus. Am Nachmittag trugen Garzi und Boromoko einen Ringkampf aus, bei dem Boromoko eine Niederlage einstecken musste und wieder grasen ging. Abends grasten Barsilinga und Garzi noch ein wenig zusammen, bevor sie ein Kr\u00e4ftemessen hatten, das unentschieden ausging.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1112201672323-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Olsekki steigt auf Boromoko<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 14. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nDie Ex-Waisen Tomboi, Naisula, Murka und Kitirua fra\u00dfen am Morgen mit den Waisen Luzernenheu. Murka, Naisula und Kitirua geh\u00f6ren eigentlich zu Olares Herde, aber Murka scheint ihre eigene Gruppe bilden zu wollen. Auf dem Weg zu den Weidegr\u00fcnden hatten Garzi und Kithaka eine Meinungsverschiedenheit, die sie mit einem Ringkampf beilegten. Enkikwe kam an einem sch\u00f6nen Felsen vorbei, an dem er sich den Hintern kratzen konnte, w\u00e4hrend Teleki mit Murka rangelte.<br \/>\nGegen 11 Uhr begleiteten Murka und ihre Kollegen die Waisen zum Schlammbad, wo schon sechs wilde Bullen bereit standen. Nach dem Baden bekam Barsilinga Schwierigkeiten mit Laragai, als er es vers\u00e4umte, ihr Platz zu machen. Die burschikose Laragai schubste ihn aus dem Weg. Kithaka, der in der N\u00e4he stand, war nicht einverstanden damit, wie sein Kumpel Barsilinga behandelt wurde. Laragai k\u00fcmmerten seine Beschwerden allerdings ebensowenig, und sie stellte auch ihn durch Wegschubsen ruhig. Die \u00fcbrigen Waisen gingen zum Staubbad. Bongo, unsere Wasserratte, kam wie \u00fcblich als letzter aus dem Schlamm und ging kurz bei den Bullen zum Saufen vorbei, bevor er sich seinen Freunden anschloss. Teleki nutzte aus, dass Vuria auf dem Boden lag, und kletterte auf ihn. Als Vuria wieder auf den Beinen war, wollte er von Teleki wissen, warum dieser ohne seine Einwilligung auf ihn geklettert war. Das Ganze uferte zu einer Rangelei aus, bei der Vuria Teleki eine Lektion erteilen wollte, die aber unentschieden endete. Sp\u00e4ter attackierte Bongo Teleki, aber dieser Kampf dauerte nicht lange, denn Teleki gab sich geschlagen. Am Abend kamen 30 wilde Bullen zum Saufen zur Tr\u00e4nke an den Stallungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1112201672949-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tomboi und Kitirua<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 15. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen war wieder einiges los an den Stallungen: Insgesammt 120 Elefanten waren zu Besuch! Wohin man schaute, sah man Ex-Waisen und wilde Elefanten bunt durcheinander. F\u00fcr die Waisen war es bei so viel Rummel schwierig, an ihr geliebtes Luzernenheu zu kommen. Was die Keeper ihnen hinwarfen, wurde ziemlich rabiat von ihren \u00e4lteren Artgenossen in Beschlag genommen, und so hatten sie keine andere Wahl, als Grasen zu gehen, um nicht von den gro\u00dfen Elefanten herumgeschubst zu werden wie Fu\u00dfb\u00e4lle. Um 10 Uhr hatten die Elefanten schon 30000 Liter Wasser gesoffen, so viel wie sonst noch nie an einem Vormittag!<br \/>\nZur Schlammbadzeit brannte die Sonne herunter, sodass sich alle Waisen im Matsch w\u00e4lzen wollten. Sirimon sah, dass Boromoko sich hingelegt hatte, und ging zu ihm, um auf ihn zu klettern. Garzi blieb beinahe stecken, als er den falschen Weg in den Matsch nahm. Bomani und Narok gingen zu ihm und \u00fcberzeugten ihn, dass er versuchen sollte, sich selbst zu befreien, und schlie\u00dflich hatte er sich herausgewunden. Beim zweiten Versuch nahm er dann den richtigen Eingang! Etwas sp\u00e4ter wurde es spannend, als wilde Elefanten ankamen und unvermittelt ins Schlammloch gingen, wo die Waisen noch badeten. Die wilden Elefanten versperrten die beiden Ein- bzw. Ausg\u00e4nge, als sie sich Wasser hinter die Ohren spritzten, was die Waisen verwirrte, die sich nun im Schlammloch eingesperrt f\u00fchlten und nicht mehr wussten, wo sie hin sollten. Sie schrien, w\u00e4hrend sie versuchten, \u00fcber die hohen Uferw\u00e4nde hinaus zu klettern, aber nicht hoch kamen. Noch dazu fing einer der Bullen an zu trompeten, sodass die Waisen noch nerv\u00f6ser wurden. Schlie\u00dflich schafften sie es doch herauszukommen und gingen schnurstracks wieder grasen.<br \/>\nW\u00e4hrend des Nachmittags fra\u00df Olsekki nahe bei Siangiki und Sokotei zusammen mit Laragai, w\u00e4hrend Barsilinga mit Teleki graste. Enkikwe kam an einem sch\u00f6nen Felsen vorbei, an dem er sein Hinterteil kratzen konnte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1112201673235-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wiva und Chaimu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 16. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen war alles ruhig, als die Waisen aus den Gehegen kamen und sich \u00fcber ihr Luzernenheu hermachten. Nur ein einziger wilder Bulle soff an der Tr\u00e4nke, und in einiger Entfernung war ein B\u00fcffel zu sehen; ein v\u00f6llig anderer Vormittag als gestern! Die Waisen konnten das Luzernenheu genie\u00dfen, ohne gest\u00f6rt zu werden &#8211; nur ein winziger Vogel suchte auf dem Boden nach Insekten und wurde immer wieder von Kithaka mit dem R\u00fcssel verscheucht. Bomani kratzte sich den Hintern an einem Felsen, und kurz darauf f\u00fchrte Shukuru den Weg zu den Weidegr\u00fcnden an. Galana kam mit einer kleinen Gruppe Ex-Waisen nur wenige Minuten sp\u00e4ter an. Sie hatte Naserian, Loijuk, Ololoo, Orok, Makena, Ithumbah, Kenze und Lualeni dabei.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch ging Sokotei erst einmal staubbaden, w\u00e4hrend der Rest der Gruppe sich gleich aufs Grasen konzentrierte. Sp\u00e4ter hatten Kithaka und Bomani ein Kr\u00e4ftemessen, das aber nicht lang dauerte. Beim Schlammbad waren elf wilde Bullen zu Besuch. Barsilinga forderte Garzi zum Ringkampf heraus, w\u00e4hrend Laragai beschloss, ihr Hinterteil an Vuria zu kratzen, der sich gerade auf dem Boden herumrollte. Bomani verwickelte Lemoyian in eine Rangelei, und sp\u00e4ter attackierte Bongo Vuria. Nachmittags grasten die Waisen am Kanziku. Bomani drohte Sokotei zu schubsen, aber dieser lie\u00df sich nicht einsch\u00fcchtern, sodass es Bomani sich noch einmal \u00fcberlegte und wieder kehrt machte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11122016874-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bomani kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 17. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nEs war wieder ein ruhiger Morgen, an dem die Waisen l\u00e4ssig aus ihren Gehegen kamen und sich ihrem Luzernenheu widmen konnten, ohne von irgendwem gest\u00f6rt zu werden. Drau\u00dfen im Busch hatten Bongo und Vuria ein Kr\u00e4ftemessen, w\u00e4hrend Orwa seine Kr\u00e4fte an einem Baum ausprobierte, den er versuchte umzusto\u00dfen. Er hatte sich allerdings einen zu starken Baum ausgesucht, sodass er aufgeben musste und weitergraste. Barsilinga wollte Laragai zu einem Ringkampf \u00fcberreden, aber sie hatte kein Interesse; sie graste einfach weiter und ignorierte Barsilinga, als ob er gar nicht existierte. Olsekki forderte Enkikwe heraus, aber in ihrem Kr\u00e4ftemessen konnte kein Sieger ermittelt werden. Beim Schlammbad waren acht Bullen, die aber sehr friedlich und nett waren und sich das Wasser mit den Waisen teilten. Am Nachmittag blieb es hei\u00df, und die Waisen kamen im Schatten eines Baumes zusammen, bevor es k\u00fchl genug war, dass sie wieder grasen gehen konnten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1112201681146-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Vuria rangelt mit Bongo<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 18. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nAm Morgen soffen 25 wilde Bullen Wasser an der Tr\u00e4nke, und Galana, Wendi und ihre Babys entspannten sich vor den Stallungen. Bald schlossen sich ihnen die Waisen an, und sie fra\u00dfen zusammen das Luzernenheu. Gawa war in Spiellaune und neckte die Waisen, indem sie um sie herumscharwenzelte. Kithaka gefiel das Gerenne nicht, und er drohte, sie zu schubsen, als sie ihm zu nahe kam. Gawa merkte, dass Kithaka ihr nicht freundlich gesinnt war, und machte kehrt, um sich stattdessen zu Narok zu stellen. Beim Grasen bekamen die Waisen Gesellschaft von Mutara und ihrer Gruppe, und sie grasten zusammen, bis es Zeit war, zum Schlammbad aufzubrechen, und sie von ihnen zum Wasserloch eskortiert wurden. Dort schlossen sich ihnen noch 21 wilde Bullen an. Lemoyian und Bomani hatten einen Ringkampf, der von Orwa beendet wurde, indem er die beiden Jungs auseinander schob. Am Nachmittag machten sich die Waisen am unteren Kalovoto breit, und wegen der Hitze verbrachten sie einige Zeit unter den B\u00e4umen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1112201681514-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lenana, Wendi, Galana und ihr Nachwuchs<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 19. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nLualeni, Ololoo, Chyulu und Chaimu waren am Morgen an den Stallungen. Als die Tore f\u00fcr die Waisen ge\u00f6ffnet wurden, inspizierte Lualeni kurz die Gehege, aber es war nichts mehr f\u00fcr sie zum Fressen \u00fcbrig. Sie ging hinaus und fra\u00df mit den Kleinen zusammen Luzernenheu. Kurz darauf tauchte der Rest der Ex-Waisen auf. Wiva spielte eine Weile mit Narok und ging sich dann ihr Hinterteil an den Felsen kratzen. Kenze entdeckte vier Wildhunde, die in einiger Entfernung vorbeigingen, und beschloss, sie zu verscheuchen. Die vier Hunde rannten, um sich in Sicherheit zu bringen und nicht von einem Elefanten niedergetrampelt zu werden. Lemoyian ging zur Tr\u00e4nke, wo er sich das Wasser schmecken lie\u00df, w\u00e4hrend er einem freundschaftlichen Ringkampf zwischen Tomboi und Buchuma zuschaute. Orwa hatte ein kurzes Kr\u00e4ftemessen mit Turkwel, bevor er grasen ging. Der wolkenlose Himmel k\u00fcndigte einen hei\u00dfen Tag an.<br \/>\nDie Waisen konzentrierten sich bis zum Mittagsschlammbad haupts\u00e4chlich aufs Grasen, und dann brachte Boromoko die erste und Olsekki die zweite Gruppe zum Wasserloch. Es war ein ruhiges Schlammbad, denn die Waisen blieben von Besuchen anderer Elefanten verschont und konnten jeden Moment genie\u00dfen. Sie nutzten alle Ecken des Wasserlochs aus, ohne von den \u00e4lteren Artgenossen eingesch\u00fcchtert zu werden. Sirimon spielte mit Boromoko, und Orwa hatte ein ausf\u00fchrliches Kr\u00e4ftemessen mit Barsilinga. Es war erst vorbei, als Barsilinga die Puste ausging und er aufgab. Er ging dann zu einem nahegelegenen Baum und legte ein Krafttraining ein, indem er versuchte, ihn umzusto\u00dfen. Am Nachmittag gingen die Waisen zum Grasen zur Westseite des Ithumba-Bergs. Kithaka und Barsilinga teilten sich das Gr\u00fcn von einem Baum, und Olsekki, Siangiki und Enkikwe fra\u00dfen auch zusammen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1112201682110-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Siangiki, Lualeni und Chaimu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 20. Oktober 2016<\/strong><br \/>\n15 wilde Bullen soffen an der Tr\u00e4nke an den Stallungen Wasser, als die Waisen herauskamen. Sie hatten einen ruhigen Morgen, und nachdem sie Luzernenheu gefressen hatten, gab Laragai den Weg zu den Weidegr\u00fcnden vor. Boromoko fra\u00df nahe bei Garzi, und ab und zu steckte er seinen R\u00fcssel in Garzis Mund. Lemoyian, Narok und Bomani grasten ebenfalls zusammen, w\u00e4hrend Sokotei und Olsekki sich einen Busch teilten. Enkikwe und Siangiki gruben die Wurzeln des Buschs aus, an dem sie gerade fra\u00dfen. Beim Schlammbad bekamen die Waisen Besuch von 20 wilden Bullen. Obwohl es hei\u00df war, war den Kleinen nicht nach Baden zumute, da einige der Bullen ihnen gegen\u00fcber nicht gerade freundlich waren. Nachmittags kamen sie unter einem Baum zusammen und wedelten kontinuierlich mit den Ohren. Sie grasten erst weiter, als die Temperaturen wieder etwas ertr\u00e4glicher geworden waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1112201683354-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Boromoko sucht Garzis Mund ab<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 21. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nAm Morgen war das Gel\u00e4nde um die Stallungen herum wieder \u00fcberflutet von fast 80 Elefanten. Die Waisen kamen aus den Gehegen, hatten aber Schwierigkeiten, durchzukommen, weil einige der wilden Elefanten um den Ausgang herum standen, w\u00e4hrend der Rest an der Tr\u00e4nke Wasser soff. Orwa, der gerne \u00e4ltere Kollegen herausfordert, verwickelte Murka in ein Kr\u00e4ftemessen. Er verlor aber und ging dann zu Kitirua weiter. Garzi wollte mit Chemi Chemi rangeln, aber das Spiel war vorbei, bevor es richtig angefangen hatte, da Chemi Chemi ihn gleich zu Beginn au\u00dfer Gefecht setzte. Kithaka vertrieb sich die Zeit damit, sich an den umliegenden Felsen zu kratzen, w\u00e4hrend Orwa inzwischen mit Kitirua fertig gespielt hatte und zu Meibai weiterging. Narok versuchte sich an Ololoo, aber sie wurde leicht besiegt und ging daraufhin Wiva babysitten. Kurz darauf sah Wiva, wie sich ihre Mama Wendi kratzte, und sie machte es ihr nach. Orwa hatte inzwischen gegen Meibai verloren und versuchte nun sein Gl\u00fcck bei Olare.<br \/>\nEs war ein hei\u00dfer Tag, und w\u00e4hrend des Grasens freuten sich die Waisen schon aufs Schlammbad, wo sie sich w\u00fcrden abk\u00fchlen k\u00f6nnen. Am Schlammloch bekamen sie Besuch von zw\u00f6lf wilden Bullen, die auch f\u00fcr ein erfrischendes Bad gekommen waren. Sp\u00e4ter tauchten auch Murka, Naisula und Kitirua auf und schlossen sich an. Nach dem Schlammbad standen sich Garzi und Kitirua Auge in Auge gegen\u00fcber, aber Garzi gab schnell klein bei und ging davon. Am Nachmittag spielte noch Olsekki mit Siangiki und Bomani mit Lemoyian.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201632546-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka beim Kratzen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 22. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nKilaguni, Ishanga und Chaimu waren am Morgen die einzigen Besucher an den Stallungen. Die drei jungen Ex-Waisen leisteten den Waisen beim Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck Gesellschaft, blieben aber an den Stallungen, als die Kleinen in den Busch aufbrachen. Beim Grasen forderte Orwa Barsilinga zum Ringkampf heraus, der mit einer Niederlage von Barsilinga endete. Sokotei hatte ein Kr\u00e4ftemessen mit Lemoyian, das aber von Bomani unterbrochen wurde, der vorbeikam und Lemoyian zur Seite schob. Garzi entwurzelte gewissenhaft einen Busch mit seinen F\u00fc\u00dfen.<br \/>\nBeim Schlammbad f\u00fchrte Boromoko die erste Gruppe mit Sirimon und Sokotei an. Nachdem Sirimon seine Milch getrunken hatte, blieb er in einiger Entfernung stehen und nuckelte an seinem R\u00fcssel, w\u00e4hrend die Keeper ein Schw\u00e4tzchen hielten, bis die zweite Gruppe ankam. Er drehte sich um und merkte, dass niemand auf ihn acht gab, und so schnappte er sich eine volle Milchflasche, mit der er davon ging, w\u00e4hrend er sie leerte. Erst als die zweite Gruppe kam, bemerkten die Keeper, dass eine Flasche fehlte und fragten sich, ob sie wohl Beine bekommen hatte! Sie schauten sich um und sahen, wie Sirimon fr\u00f6hlich mit der Flasche zum Wasser unterwegs war. Bevor sie ihn eingeholt hatten, war die Milch schon weg und Sirimon lie\u00df die Flasche fallen und rannte weiter.<br \/>\nAnsonsten war es ein ruhiges Schlammbad ohne wilde Elefanten, und die Waisen hatten das gesammte Wasserloch f\u00fcr sich; Laragai, Bongo, Vuria, Teleki, Shukuru, Lemoyian, Kithaka und Garzi w\u00e4lzten sich ausgiebig, und der Rest ging hinauf zur Tr\u00e4nke, um Wasser zu saufen. Am Abend besuchten Yattas und Mulikas Herden zusammen mit sechs wilden Elefanten die Stallungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201634239-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kilaguni am Morgen an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 23. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nZw\u00f6lf wilde Bullen und ein paar von Yattas und Mulikas Gruppen waren am Morgen an den Stallungen, aber weder Wendi noch Galana waren darunter. Die Waisen hatten es nicht leicht, sich beim Luzernenheu gegen ihre \u00e4lteren Artgenossen zu behaupten. Orwa verwickelte Meibai in eine kurze Rangelei, bei der er sich aber schnell geschlagen geben musste. Laragai, Lemoyian und Barsilinga fra\u00dfen zusammen, w\u00e4hrend Siangiki sich mit ihrem Freund Enkikwe zusammentat. Auf dem Weg zum Schlammbad bekamen die Waisen Gesellschaft von Olares und Mutaras Gruppen. Nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, forderte Vuria Chemi Chemi zum Ringkampf heraus, verlor aber. Lemoyian spielte unterdessen mit Kithaka. Garzi wollte sich mit Melia messen, aber \u00fcberraschenderweise wurde er von ihr aus dem Weg geschubst. Orwa hatte ein Kr\u00e4ftemessen mit Kibo und ging danach mit Sities spielen, w\u00e4hrend Kibo Narok zu einem freundschaftlichen Ringkampf einlud. Barsilinga juckte der Fu\u00df, und er kratzte ihn an einem Baumstumpf, wurde aber von Tumaren im Vorbeigehen weggeschubst. Barsilinga war \u00fcberrascht von diesem seltsamen Verhalten, aber er konnte nichts dagegen tun. Er kann nur hoffen, dass er eines Tages gro\u00df und stark genug sein w\u00fcrde, um es mit der frechen jungen Dame aufnehmen zu k\u00f6nnen!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201635236-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Ex-Waisen beim Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 24. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nWendi, Galana, Nasalot, Loijuk, Challa, die Babys Wiva und Gawa, Naserian, Sidai, Kenze, Lenana, Lualeni, Ololoo, Meibai und Chyulu sowie einige wilde Elefanten warteten am Morgen an den Stallungen. Als die Waisen aus den Gehegen kamen, ging Narok direkt zu Gawa und Laragai zu Wiva. Es dauerte aber nicht lange, bis die beiden Winzlinge sie stehen lie\u00dfen und wieder zu ihren Mamas gingen. Garzi forderte Bomani zum Ringkampf heraus, verlor aber. Danach ging er zu Kenze und bat um eine Trainingsstunde bei ihm, um zu lernen, wie man gegen gr\u00f6\u00dfere Jungs k\u00e4mpft. Kenze ging darauf ein und veranstaltete einen Trainings-Ringkampf mit Garzi. Narok sah wie ein wilder Elefant seinen R\u00fcssel lang machte, um ein paar Bl\u00e4tter von der Akazie zu pfl\u00fccken, und ging hin, um dasselbe zu versuchen. Sie kam aber nicht einmal halb so hoch und verkr\u00fcmelte sich entt\u00e4uscht wieder; sie hatte die Hoffnung, dass sie eines Tages gro\u00df genug sein w\u00fcrde, um auch an die h\u00f6chsten Bl\u00e4tter heranzukommen.<br \/>\nDrau\u00dfen im Park schlossen sich Makireti, Kasigau und Kilabasi den Waisen an. Die drei j\u00fcngeren Ex-Waisen kamen auch mit den Kleinen mit zum Schlammbad, wo noch Mutaras Gruppe und sechs wilde Elefanten hinzukamen. Garzi lud Mutara zum Ringkampf ein, da er dachte, dass ihm die Techniken, die er am Morgen von Kenze gelernt hatte, helfen w\u00fcrden. Das klappte aber nicht, und er verlor haushoch; er hatte nicht daran gedacht, dass es beim Ringkampf vor allem auf Kraft ankommt! Kithaka rangelte mit Lemoyian, doch ihr Spiel wurde von Kasigau unterbrochen, der die beiden auseinander schob. Abends schauten Yattas und Mulikas Gruppen an den Stallungen vorbei. Sie machten sich kurz nach Sonnenuntergang wieder auf den Weg, nachdem sie genug Wasser gesoffen hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111420164059-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Garzi bittet Kenze h\u00f6flich um eine Trainingseinheit<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 25. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nOlare und ihre Kollegen kamen mitten in der Nacht an den Stallungen an und machten es sich vor den Gehegen bequem. Naisula, Murka und Kitirua fehlten wieder; sie scheinen sich weiterhin von Olares Gruppe unabh\u00e4ngig machen zu wollen. Gegen 6 Uhr kamen die Waisen heraus und begr\u00fc\u00dften ihre Artgenossen drau\u00dfen. Kurz darauf tauchten auch Mulikas und Yattas Herden auf. Wiva spielte ein wenig mit Bomani, w\u00e4hrend Kalama eine Meinungsverschiedenheit mit Vuria hatte, die durch einen Ringkampf gel\u00f6st werden musste. Chemi Chemi spielte mit Meibai und Ololoo mit Orwa. Narok beaufsichtigte abwechselnd Wiva und Gawa, und die beiden Babys hatten sp\u00e4ter einen Mini-Ringkampf.<br \/>\nBeim Grasen kam Boromoko an einem sehr leckeren Busch vorbei, und da er ihn mit dem R\u00fcssel nicht ausrupfen konnte, ging er auf die Knie und versuchte es mit dem Mund. Gegen 11 Uhr gab Barsilinga den Weg zum Schlammbad vor. Dort genossen die Waisen das Bad, bei dem keine st\u00f6renden wilden Elefanten auftauchten, die ihnen den Spa\u00df verderben konnten. Garzi spielte noch im Wasser mit Lemoyian, w\u00e4hrend Boromoko begeistert Wasser mit seinem R\u00fcssel herumspritzte. Barsilinga rangelte mit Vuria und Bomani mit Olsekki. Als sie schlie\u00dflich genug vom Baden hatten, kollerte Shukuru und informierte ihre Freunde so \u00fcber die bevorstehende Abreise.<br \/>\nAm Abend kamen Yattas und Mulikas Herden wieder an den Stallungen vorbei, als sie auf dem Weg nach Osten waren. Sp\u00e4ter meldeten sich auch noch Chaimu, Kilaguni und Ishanga in Begleitung von Olares Gruppe und brachen erst wieder in den Park auf, als es dunkel geworden war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201641249-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wiva und Narok<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 26. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nDie Ex-Waisen standen fr\u00fch am Morgen, noch bevor die Waisen herauskamen, an den Stallungen bereit. Wiva vertrieb sich die Wartezeit auf das Luzernenheu damit, auf Yetu herumzutollen, die sich zum Spielen hingelegt hatte. Als sich die Gehegetore \u00f6ffneten, traf Garzi wieder mit Kenze zusammen, und sie hatten einen kurzen Ringkampf. Er wollte vertiefen, was er gelernt hatte, um gegen die \u00e4lteren Jungs bestehen zu k\u00f6nnen. Wegen des ganzen Gedr\u00e4ngels beim Luzernenheu nahm Kithaka sein H\u00e4ufchen und lief ins Gehege zur\u00fcck, wo er es in Ruhe fressen konnte. Wiva spielte mit Narok und forderte dann sogar noch Olsekki heraus. Bomani und Laragai passten auf Gawa auf, die sich gen\u00fcsslich auf dem Boden herumrollte, und halfen ihr danach, wieder auf die Beine zu kommen. Gawa ging dann zu Bongo, der sich aber nicht viel aus kleinen Babys macht und sie wegschubste. Sp\u00e4ter kam sie auch noch an Kithaka vorbei, aber auch er schob sie sanft aus dem Weg. Garzi spielte eine Weile mit Meibai, verlor aber gegen die schon etwas \u00e4ltere und st\u00e4rkere Ex-Waisenkuh. Ololoo rangelte mit Orwa, und als Orwa sich ergab, versuchte Ololoo, auf ihn zu klettern.<br \/>\nBeim Schlammbad war au\u00dfer den Waisen noch ein wilder Bulle da, der nicht sehr freundlich ihnen gegen\u00fcber war. Erst versuchte er, sie vom Wassersaufen abzuhalten, und dann wollte er sie auch noch verscheuchen, als sie badeten. Die Waisen zogen sich in die entgegengesetzte Ecke des Wasserlochs zur\u00fcck und gingen dann zum Saufen, bevor der Bulle zur\u00fcckkam. Als er wieder zur Tr\u00e4nke hinauf ging, machten sie sich wieder davon, weil sie genug gesoffen hatten und nicht von ihm geschubst werden wollten. Barsilinga rangelte mit Lemoyian, w\u00e4hrend Laragai zum Staubbad ging. Als die Waisen gerade wieder aufbrechen wollten, tauchten Madiba und Buchuma auf, und kurz darauf auch noch Mutaras und Makiretis Gruppen. Zur\u00fcck im Busch spielte Teleki mit Barsilinga und Bomani mit Olsekki, was aber vorbei war, als Bomani versuchte, auf Olsekki zu klettern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201642620-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ex-Waisen an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 27. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nMurka, Naisula und Kitirua, die sich offenbar von Olares Gruppe losgesagt haben, waren am fr\u00fchen Morgen an den Stallungen. Es war bew\u00f6lkt und frisch, da es vor Sonnenaufgang ein wenig geregnet hatte. Die drei Ex-Waisen kamen mit zum Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck, und da sie lange nicht da waren, schubsten sie die Waisen immer wieder weg, um so viel Heu wie m\u00f6glich abzustauben. Nachdem sie gefressen hatten, begleiteten Murka, Kitirua und Naisula die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden. Sie grasten alle den Vormittag \u00fcber, und beim Schlammbad machten Laragai und Lemoyian vier Warzenschweinen das Leben schwer, als sie sie vom Wasser fernhielten. Die Warzenschweine gaben auf, kamen aber zur\u00fcck nachdem die Waisen wieder in den Busch gegangen waren. Barsilinga und Narok widmeten sich einem Kr\u00e4ftemessen, w\u00e4hrend Kithaka Lemoyian in einen Ringkampf verwickelte. Am Nachmittag war wieder alles ruhig, und die Waisen grasten den Rest des Tages, ohne dass etwas bemerkenswertes passierte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111420164319-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murka mit den Waisen beim Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 28. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nDie Gruppen von Yatta, Mulika und Olare tauchten in Begleitung von 20 wilden Elefanten noch vor Sonnenaufgang an den Stallungen auf. Die wilden Elefanten gingen gleich saufen, w\u00e4hrend die Ex-Waisen vor den Gehegen auf die Kleinen warteten. Diese tranken erst noch ihre Milch und gingen dann zu ihnen hinaus. Kalama hatte einen Ringkampf mit Orwa, der eine ganze Weile andauerte, bis Orwa, der gerne mit \u00c4lteren spielt, aufgab. Er bleibt aber in so einem Fall nicht lange unt\u00e4tig, und so ging er gleich zu Meibai hin\u00fcber, um ihn herauszufordern &#8211; wogegen dieser auch nichts einzuwenden hatte. Wiva war heute auch sehr verspielt: Sie spielte mit Bomani und rollte sich dann auf Yetu herum, die sich zum Spielen auf den Boden gelegt hatte. Narok verwickelte Kibo in einen Ringkampf, den sie aber verlor. Inzwischen war Orwa von Meibai besiegt worden, und er versuchte sein Gl\u00fcck nun an Kibo. Das dauerte auch eine Weile, bis die Keeper schlie\u00dflich Orwa erinnerten, dass es Zeit war, zum Grasen aufzubrechen. Er war nicht sehr gl\u00fccklich dar\u00fcber und protestierte ausf\u00fchrlich, dass er sein Spiel beenden musste. Dabei trompetete er und stampfte ein paar kleine B\u00fcsche nieder, was die Aufmerksamkeit seiner Freunde erregte, die zur\u00fcckkamen und sehen wollten, was los war. Sie schafften es schlie\u00dflich, ihn zu bes\u00e4nftigen, und danach gingen sie alle zusammen zu den Weidegr\u00fcnden. Barsilinga graste zusammen mit Narok, w\u00e4hrend der Rest der Gruppe sich weitr\u00e4umig verteilte, um gutes Futter zu finden.<br \/>\nBeim Schlammbad war alles ruhig, und keine wilden Elefanten lie\u00dfen sich blicken. Lemoyian hielt ein Kr\u00e4ftemessen mit Bomani ab, bei dem Garzi als Schiedsrichter daneben stand. Er griff ein, als er merkte, dass das alles zu lange dauern w\u00fcrde, und trennte die beiden Jungs. Barsilinga wollte Orwa herausfordern, aber Orwa hatte zun\u00e4chst kein Interesse; nach einer Weile \u00fcberlegte er es sich aber anders und attackierte Barsilinga. Shukuru, Sokotei, Boromoko und Kithaka gingen staubbaden, bevor sie wieder zum Grasen aufbrachen. Gegen Abend hatten Kithaka und Narok eine kleine Meinungsverschiedenheit, sodass sie einen Ringkampf starteten. Zehn wilde Bullen kamen zum Saufen zu den Stallungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201643935-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Chaimu und Kilaguni<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 29. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nDer Himmel war wolkenlos, als die Waisen am Morgen l\u00e4ssig aus den Gehegen geschlendert kamen und sich \u00fcber das Luzernenheu hermachten. Vier Bullen soffen an der Tr\u00e4nke, und kurz darauf tauchte ein weiterer Bulle aus s\u00fcd\u00f6stlicher Richtung auf, und ohne um Erlaubnis zu fragen, schloss er sich den Waisen beim Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck an, als ob er Teil der Gruppe w\u00e4re! Lemoyian, der neben Boromoko fra\u00df, schubste diesen und konfiszierte das Heu, das er gerade fressen wollte. Boromoko war damit nat\u00fcrlich nicht einverstanden, aber er konnte nichts dagegen tun und ging demnach einfach davon. Drei B\u00fcffel mit einem Kalb kamen ebenfalls zur Tr\u00e4nke und gingen sofort wieder, nachdem sie ihren Durst gel\u00f6scht hatten.<br \/>\nAls die Waisen fertig gefr\u00fchst\u00fcckt hatten, gab Laragai den Weg zur Tr\u00e4nke vor, wo sie gen\u00fcgend Wasser soffen. Drau\u00dfen im Busch spielte Enkikwe mit Sokotei, w\u00e4hrend Barsilinga vollauf damit besch\u00e4ftigt war, sich auf dem Boden herumzurollen. Orwa verwickelte Boromoko in einen kleinen Ringkampf, und Vuria nahm sich Bongo vor. Beim Schlammbad hatten die Waisen Besuch von vier freundlichen wilden Bullen, die sich ganz friedlich das Wasser mit ihnen teilten. Am Nachmittag blieb es hei\u00df, und Shukuru, Garzi und Kithaka ruhten sich lieber unter einem Baum aus, bis es sich wieder etwas abgek\u00fchlt hatte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201645138-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ein wilder Bulle beim Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 30. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nMurka, Naisula und Kitirua, die immer noch ohne Olares Gruppe unterwegs sind, waren fr\u00fch am Morgen an den Stallungen. Als die Waisen ihre morgendliche Milch getrunken hatten, kamen sie heraus und schlossen sich den drei Ex-Waisen an. Nachdem sie Luzernenheu gefressen hatten, forderte Narok Kitirua zum Kr\u00e4ftemessen heraus, w\u00e4hrend Orwa mit Murka spielte. Murka und ihre beiden Kolleginnen begleiteten die Waisen dann zu den Weidegr\u00fcnden. Auf dem Weg kam Boromoko an einem umgest\u00fcrzten Baum vorbei, an dem er seinen Hals kratzte, und Orwa rollte sich gen\u00fcsslich auf dem Boden herum. Die Sonne brannte, und die Waisen versuchten, so gut es ging im Schatten der B\u00e4ume zu grasen.<br \/>\nGegen 11 Uhr kamen Murka, Naisula und Kitirua auch mit zum Schlammbad. Bei der Hitze w\u00e4lzten sich alle im Schlamm, und Teleki war der Star des Tages, den er blieb l\u00e4nger drin als alle Anderen. Sogar Wasserratte Bongo hatte irgendwann genug, kam heraus und lie\u00df Teleki im Wasser zur\u00fcck. Barsilinga hatte einen Ringkampf mit Garzi, der unentschieden endete, und forderte danach Laragai heraus. Laragai hat aber keinen Sinn f\u00fcr solchen Unsinn und schob ihn zur Seite, um zu einer Akazie zu gehen, an der sie ihren Bauch kratzen konnte. Die Sonne schien auch den Nachmittag \u00fcber unvermindert, und die Waisen legten beim Grasen eine Pause ein, um sich unter einem Baum abzuk\u00fchlen. Als die Temperaturen etwas gefallen waren, kamen sie wieder heraus und fra\u00dfen weiter.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201645936-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Narok spielt mit Kitirua<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 31. Oktober 2016<\/strong><br \/>\n30 wilde Elefanten soffen Wasser aus der Tr\u00e4nke, als die Waisen aus den Gehegen kamen. Sie gingen zum Luzernenheu und bekamen dort bald Gesellschaft von einer wilden Kuh mit ihren beiden T\u00f6chtern sowie einem Bullen, der immer wieder herumtr\u00f6tete, um die Keeper zu verscheuchen. Als das Heu aufgefressen war, ging Orwa zur Tr\u00e4nke, um dort mit einem wilden Bullen zu saufen. Dann spielte er mit einem etwa vier Jahre alten wilden Elefanten. W\u00e4hrend der Rangelei kam eine Schwester von Orwas Gegner dazu und schob ihn weg, weil sie bemerkt hatte, dass Orwa drauf und dran war zu gewinnen und sie ihrem Bruder zu Hilfe kommen wollte. Orwa gab auf und machte sich davon. Drau\u00dfen im Busch rollte sich Garzi auf dem Boden herum, und Bomani forderte Olsekki zum Kr\u00e4ftemessen heraus. Bongo spielte mit Vuria, und irgendwann versuchte Vuria, auf Bongo zu klettern. Orwa attackierte Barsilinga und hatte ihn recht bald besiegt.<br \/>\nAm Schlammbad tauchte nur ein wilder Bulle auf, und nachdem er Wasser gesoffen hatte, ging er einige Meter weg und fra\u00df von einer Akazie. Lemoyian und Garzi nahmen ein Staubbad, nachdem sie fertig gebadet hatten, w\u00e4hrend Kithaka einem vorbeilaufenden Affen hinterherjagte. Auf dem Weg zur\u00fcck zum Grasen hielten die Waisen kurz an, um sich mit einem wilden Bullen zu unterhalten. Er war sehr h\u00f6flich und gab den Waisen die Gelegenheit, sich um ihn herum aufzustellen. Dann brach er einen Ast von einem Akazienbaum ab, an dem die Waisen fr\u00f6hlich knabberten. Nach einer Weile verabschiedeten sie sich und gingen zum Kanziku-Gebiet, wo sie es sich zum Grasen bequem machten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111420165322-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wilde Elefanten an den Stallungen<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-oktober-2016\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Samstag, 1. Oktober 2016 Als wir heute Morgen gegen 5 Uhr aufwachten, fanden wir jede Menge wilde Elefanten und ein paar Ex-Waisen vor, die auf Wasser warteten. Das Wasser wurde aufgedreht, und sie gingen alle zu den Tr\u00e4nken, um zu saufen. Auch Yatta und ihr Baby Yetu waren dabei. 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