{"id":8389,"date":"2016-12-04T16:59:25","date_gmt":"2016-12-04T15:59:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=8389"},"modified":"2016-12-04T16:59:25","modified_gmt":"2016-12-04T15:59:25","slug":"voi-oktober-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-oktober-2016\/","title":{"rendered":"Voi Oktober 2016"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 1. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nDer Morgen war wunderbar, und die Waisen kamen gutgelaunt aus ihren Gehegen. Sie tranken ihre Milchflaschen, bevor sie zum Fr\u00fchst\u00fcck gingen. Es war ein gesch\u00e4ftiger Tag, und die Waisen brachen an den Stallungen auf, sobald sie ihr Zusatzfutter gefressen hatten. Sie wollten am Morgen so viel grasen wie m\u00f6glich, was sie auch taten, bis es Zeit f\u00fcr ihre Mittagsmilch war, die sie am n\u00f6rdlichen Fu\u00df des Mazinga-Bergs bekamen. Panda leerte ihre Flasche und warf dann ein Auge auf Arabas Anteil. Araba versuchte gleich, Panda daran zu hindern, ihre Milch zu stehlen, und auch die Keeper griffen ein und sprachen Panda eine deutliche Warnung aus, damit sie Araba in Ruhe ihre Milch austrinken lie\u00df.<br \/>\nDie Waisen gingen dann unter der F\u00fchrung von Lentili und Naipoki zum mittleren Wasserloch. Dort blieben sie eine Weile, bevor sie in den umliegenden Ebenen weitergrasten. Eine halbe Stunde vor dem Aufbruch nach Hause trugen Tundani und Nelion ein verbissenes Kr\u00e4ftemessen aus. Es war einer der K\u00e4mpfe, bei dem die Rangfolge unter den Waisen ermittelt werden sollte. Danach folgten die beiden ihren Kollegen nach Hause.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1110201672426-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Panda hat es auf Arabas Milch abgesehen<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 2. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein perfekter, heller Morgen, als die Waisen aus ihren Gehegen kamen und fr\u00fchst\u00fcckten. Danach widmeten sie sich ein paar wunderbaren Spielen, bei denen sie sich hinlegten und mit der roten Erde an den Stallungen spielten, bevor sie schlie\u00dflich zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Sie grasten in einer Reihe und arbeiteten sich langsam zum Wasserloch vor, wo es die Mittagsmilch gab. Arruba genoss einige bemerkenswerte Kratz-Sitzungen am Ufer des Wasserlochs, und Lentili setzte sich ihr gegen\u00fcber hin und forderte sie zum Kratz-Wettbewerb heraus. Die anderen sprangen ins Wasser, und alle w\u00e4lzten sich auf ihre eigene Art und Weise.<br \/>\nLesanju, Taveta und Tassia kamen am Wasserloch an, bevor die Waisen wieder zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Kenia evakuierte daraufhin schnell ihre Herde aus dem Wasser, da sie nicht wollte, dass sie auf Lesanjus Gruppe trafen; sie bef\u00fcrchtet immer noch, dass die Ex-Waisen versuchen w\u00fcrden, Mitglieder ihrer Gruppe zu entf\u00fchren. Panda und Bada ignorierten aber Kenias Signal zum Aufbruch und blieben zusammen mit den drei Ex-Waisen im Wasser zur\u00fcck. Die f\u00fcnf schlossen sich danach Kenias Herde wieder an, die in der N\u00e4he des gro\u00dfen Wasserlochs graste, und sie fra\u00dfen den Nachmittag \u00fcber alle zusammen. Am Abend begleitete Lesanjus Gruppe die Waisen zu den Stallungen zur\u00fcck und blieb bis 21 Uhr bei ihnen. Danach gingen sie in den Park zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111020167273-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Arruba am Schlammloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 3. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nEs brach wieder ein wunderbarer Morgen an, und die Waisenelefanten kamen aus ihren verschiedenen Gehegen, um sich zur Milchf\u00fctterung zu treffen. Danach gingen sie die leckeren Luzernenheu-Pellets und das Kopra fressen. Das Grasen begann sofort, als die Waisen in den Weidegr\u00fcnden angekommen waren. Sie gingen extra sehr langsam voran, damit sie besonders viel Futter zusammensammeln konnten, denn es ist immer noch sehr trocken in Tsavo. Kenia graste dicht bei ihrem Adoptivbaby Araba. Suswa, Mashariki und Embu f\u00fchrten die erste Gruppe zum Wasserloch, wo es Milch gab und sie ein Bad nehmen konnten. Suswa rollte sich herrlich im Wasser herum, und die anderen schlossen sich ihr bei den Spielen an. Kurz nach dem Bad kratzte sich Kihari in beeindruckender Weise am Stamm eines umgest\u00fcrzten Baumes. Damit bereitete sie der kleinen Araba einen perfekten Platz zum Kratzen vor, und sie \u00fcbernahm die Stelle, als Kihari fertig war. Am Nachmittag grasten die Waisen in der N\u00e4he des Wasserlochs, ehe sie am Abend Naipoki zu den sicheren Stallungen folgten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1110201671955-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Embu grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 4. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nLesanju, Taveta und Tassia kamen fr\u00fch am Morgen zu den Stallungen und schlossen sich den Babys beim Fr\u00fchst\u00fcck an. Es wurde aber nicht weiter an den Stallungen gespielt, denn Kenia wollte ihre Herde so schnell es ging von Lesanju wegbringen. Das gelang ihr allerdings nicht; Lesanju, Tassia und Taveta folgten ihnen hinaus in den Busch. Kenia passte gut auf, dass ihr Adoptivbaby Araba immer in ihrer N\u00e4he war, um Lesanju von ihr fernzuhalten. Die Waisen konnten sehr sch\u00f6n grasen, ehe sie mittags zum Wasserloch aufbrachen. W\u00e4hrend sie das Schlammbad genossen, kam eine wilde Elefantenherde an und schloss sich ihnen im Wasser an. Zuerst gingen die Waisen hinaus, um der wilden Herde Platz zum Saufen zu machen, dann aber kehrten sie zur\u00fcck und spielten mit ihnen. Es dauerte aber nicht lange, bis die wilde Herde wieder aufbrach und in Richtung der Voi-Flussbiegung ging.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1110201673224-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lesanju schlie\u00dft sich den Waisen an den Stallungen an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 5. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sonniger Tag, als die Waisen gutgelaunt aus ihren Gehegen gerannt kamen und sich bei ihren Milchflaschen versammelten. Dabei st\u00fcrzte Rorogoi beinahe zu Boden, als sie versehentlich mit Bada zusammenstie\u00df. Beide schrien vor Schreck auf, bevor sie weiterrannten, um den Rest der Gruppe wieder einzuholen. Embu, Mashariki, Suswa und Arruba setzten sich von der Gruppe ab und grasten fast eine ganze Stunde lang allein, ehe sie zur Herde zur\u00fcckkehrten. Die Waisen besuchten mittags das Wasserloch, badeten aber heute nicht, da sich langsam Wolken vor die Sonne schoben und das Wetter nicht zum Baden geeignet war. Immerhin wurde es endlich etwas k\u00fchler! Am Nachmittag versuchte Nelion, Tundani zu einem Kr\u00e4ftemessen zu \u00fcberreden, doch Tundani war nicht interessiert, da er lieber grasen wollte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111020168226-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Nelion und Tundani<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 6. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nDer Morgen verlief gut, und die abh\u00e4ngigen Waisen kamen aus ihren Gehegen, leerten ihre Milchflaschen und eilten dann zum Zusatzfutter, das sie sich schmecken lie\u00dfen, ehe sie zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Nachdem sie zwei Stunden gegrast hatten, schloss sich Lesanju ihnen an, allerdings ohne Tassia und Taveta, die sonst \u00fcblicherweise bei ihr sind. Sie grasten alle zusammen friedlich und gingen gegen Mittag zum mittleren Wasserloch. Nach der Milchf\u00fctterung stellte sich Kihari mitten ins Wasser und rollte sich gen\u00fcsslich darin herum. Lentili und Rorogoi wollten ihr etwas Konkurrenz machen, und die drei verwickelten sich in ein aufsehenerregendes Spiel. Ndii gl\u00e4nzte ebenfalls beim Baden, und Panda sah ihr beeindruckt zu. Nach dem Bad nahm Naipoki die kleine Araba mit zum Grasen, doch es dauerte nicht lange, bis Kenia hinzukam und sich Araba wieder schnappte, um den Rest des Tages mit ihr zu verbringen. Lesanju kehrte am Abend mit den Waisen zu den Stallungen zur\u00fcck und brach gegen 20 Uhr wieder in den Park auf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1110201681326-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kihari bringt sich im Schlammloch in Stellung<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 7. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nAn einem neuen wunderbaren Morgen begr\u00fc\u00dften Lesanju, Taveta und Tassia die abh\u00e4ngigen Waisen, als diese aus ihren Nachtquartieren kamen. Die drei Ex-Waisen leisteten den Babys beim Kopra und den Luzernenheu-Pellets Gesellschaft. Lesanju stand nahe bei Bada, w\u00e4hrend sie das Zusatzfutter fra\u00dfen, und Kenia und die anderen M\u00e4dchen konnten den beiden nur neidisch zusehen. Ndii begann mit erstaunlichen Kratzspielen und lud Tundani und Panda ein, sich ihr anzuschlie\u00dfen. Embu, Rorogoi und Mudanda schlossen sich f\u00fcr ein Staubbad in der roten Erde zusammen. Es wurde aber von Ndoria gest\u00f6rt, die sich ihnen anschlie\u00dfen wollte &#8211; so richtig mitspielen wollte sie aber nicht, stattdessen hatte sie es darauf abgesehen, die anderen in den Schwanz zu bei\u00dfen! Schlie\u00dflich brachen die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden auf, und Kenia und Kihari \u00fcbernahmen die F\u00fchrung. Sie grasten erfolgreich auf halbem Weg den Mazinga-Berg hinauf, bevor sie wieder herunterkamen und mittags zum Wasserloch gingen. Dort hatten sie eine Menge Spa\u00df beim W\u00e4lzen, ehe sie den Rest des Nachmittags wieder grasen gingen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1110201681754-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lesanju mit Bada<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 8. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein herrlicher klarer Morgen, und Lesanju, Taveta und Tassia kamen an, um die Waisen beim Fr\u00fchst\u00fcck zu treffen. Im Busch grasten sie in einer Reihe, und Lesanju k\u00fcmmerte sich um Mudanda, bei der sie den ganzen Vormittag verbrachte. Embu, Rorogoi und Ishaq-B \u00fcbernahmen heute die F\u00fchrung \u00fcber die Waisen, was sie sehr genossen, und brachten mittags alle zum Wasserloch. Lesanju stand im Wasser im Mittelpunkt und zeigte allen, wie gut sie baden kann. Nelion zeigte seine langen Sto\u00dfz\u00e4hne vor und nutzte sie, um am Ufer des Wasserlochs gro\u00dfe Erdbrocken zu l\u00f6sen. Dabei sah ihm Rorogoi genau zu. Bada kratzte sich am Ufer, was Nelion sah, der sich ihm gleich anschloss und sich neben ihm kratzte. Naipoki behielt ihren Titel als Star des Schlammlochs.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1110201683142-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen kommen den Berg herunter<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 9. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nDer Morgen begann gut mit dem Fr\u00fchst\u00fcck der Waisen, bei dem sich Lesanju, Taveta und Tassia anschlossen, die gleich hinter Panda angelaufen kamen. Nach der Milch und dem Erg\u00e4nzungsfutter versuchte Ndoria, Rorogoi zu einem freundlichen Ringkampf zu bewegen; Rorogoi willigte ein, und die beiden rangelten eine Weile. Kurze Zeit sp\u00e4ter brach Kenia eiligen Schrittes zu den Weidegr\u00fcnden auf und hoffte, auf diese Weise Lesanju und ihre Gruppe zur\u00fccklassen zu k\u00f6nnen. Es war aber keine allzu gro\u00dfe \u00dcberraschung, als Lesanju den Waisen folgte. Sie grasten friedlich, bevor sie ihren Durst l\u00f6schen mussten und an der Tr\u00e4nke beim Wasserloch etwas soffen. Anschlie\u00dfend nahmen sie ein Schlammbad. Bada, Rorogoi, Ishaq-B und Lentili waren die Stars des heutigen Bads und zeigten, was sie im Wasser alles konnten. Rorogoi ging danach zum Staubbad, w\u00e4hrend sie darauf wartete, dass die anderen Waisen aus dem Wasser kamen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1110201683823-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Rorogoi (links) und Ndoria<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 10. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Tagesbeginn, und Kenia \u00fcbernahm die F\u00fchrung \u00fcber ihre abh\u00e4ngigen Waisen, kaum dass sie die Milchf\u00fctterung und das Fr\u00fchst\u00fcck beendet hatten. Sie beeilte sich, weil sie bef\u00fcrchtete, dass Lesanjus Gruppe auftauchen und sich ihnen anschlie\u00dfen k\u00f6nnte. Als sie sie jedoch nicht in der N\u00e4he sehen konnte, entspannte sie sich etwas. Die Ruhe hielt aber nicht lange an, denn kurz bevor die Waisen zum Schlammbad aufbrachen, tauchten Lesanju, Taveta und Tassia in den Weidegr\u00fcnden auf. Mudanda rannte zu Lesanju, begr\u00fc\u00dfte sie und stellte sich direkt zwischen Lesanju und Taveta, um die W\u00e4rme der beiden zu genie\u00dfen. Kenia, Ndii, Kihari und Ishaq-B wollten der Begr\u00fc\u00dfungszeremonie nicht zusehen und brachen zum Wasserloch auf. Das Bad war sehr kurz, und Lesanju blieb immer nahe bei Mudanda, was die anderen Waisen ziemlich eifers\u00fcchtig machte. Embu brachte die Waisen am Nachmittag zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111020168438-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mudanda kuschelt mit Lesanju<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 11. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein wundervoller Morgen, an dem sich Lesanjus und Kenias Herden beim Zusatzfutter versammelten, nachdem die Waisen ihre Milch bekommen hatten. Nach ein paar Spielen an den Stallungen gingen die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden, wo sie fra\u00dfen soviel sie konnten. Sie legten nur f\u00fcr die Mittagsmilch und das Schlammbad eine Pause ein.<br \/>\nEin wildes Elefantenkalb, das gestern von der Tsavo-Tierarzteinheit behandelt und zu seiner Herde zur\u00fcckgebracht worden war, hatte weiterhin Probleme zu laufen und wurde von seiner Herde zur\u00fcckgelassen. Daher starteten die Keeper, die Tierarzteinheit und das Anti-Wilderei-Team des DSWT eine Rettungsaktion. Das Kalb wurde eingefangen und zu den Stallungen gebracht, wo es darauf wartete, zum Waisenhaus nach Nairobi geflogen zu werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111120162622-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngulias kleine Herde genie\u00dft Luzernenheu-Pellets<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 12. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nDer Tag begann mit Milch und Erg\u00e4nzungsfutter, bei dem auch Lesanju, Taveta und Tassia dabei waren und die Leckereien genossen. Es gab aber nur kurze Spiele an den Stallungen, bevor die Waisen zum Grasen aufbrachen. Die Futtersuche wird inzwischen deutlich schwieriger bei der langanhaltenden Trockenzeit in Tsavo.<br \/>\nNach der Mittagsf\u00fctterung brachten sich die Waisen vor Ndoria in Sicherheit, die daf\u00fcr bekannt ist, in die Schw\u00e4nze ihrer Artgenossen zu bei\u00dfen. Sie sprang sofort ins Wasser des Schlammlochs, sodass Mashariki, Bada, Embu und Rorogoi auf Kenias Gruppe warten mussten, ehe auch sie sich ins Wasser trauen konnten; auf diese Weise w\u00fcrde Ndoria bestraft werden, falls sie sich daneben benehmen sollte. Bada genoss sein Bad auf der gegen\u00fcberliegenden Seite des Schlammlochs in sicherer Entfernung von Ndoria. Lesanju und Mudanda w\u00e4lzten sich wunderbar und spielten zusammen im Wasser. Die Waisen kamen dann aus dem Schlammloch und grasten weiter, bis es Zeit war, am Abend zu den Stallungen zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1111201622948-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bada und Mashariki beim Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 13. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Morgen, und die abh\u00e4ngigen Waisen und Lesanjus Herde trafen sich beim Fr\u00fchst\u00fcck, ehe sie zusammen zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Kenia machte heute in Lesanjus Anwesenheit einen sehr entspannten Eindruck, stellte aber trotzdem sicher, dass ihr Adoptivbaby Araba immer an ihrer Seite war.<br \/>\nDie Keeper und die Tierarzteinheit erhielten einen Bericht, dass eine zutrauliche Elefantenherde h\u00e4ufig am Mugeno-Wasserloch in der N\u00e4he der dortigen Sisal-Plantage gesichtet wurde. Sie hatte einen verletzten Elefanten mit einer Pfeilwunde bei sich, der behandelt werden musste. Vor Ort stellten die Keeper schockiert fest, dass es sich dabei um Ex-Waise Emily und ihre Herde handelte, und Emily selbst der verwundete Elefant war! Der Tierarzt musste sie bet\u00e4uben, um den Pfeil zu entfernen, der noch immer in ihrem K\u00f6rper steckte. Die Behandlung war erfolgreich, und bald konnte sie sich wieder ihrer Herde anschlie\u00dfen, die in der N\u00e4he stand und alles beobachtet hatte. Die Keeper waren immerhin froh zu sehen, dass Icholtas Baby Inca gesund und munter aussah und flei\u00dfig w\u00e4chst.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1111201623415-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Emilys Herde am Mugeno-Wasserloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 14. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen spielten die Waisen fr\u00f6hlich an den Stallungen, nachdem sie ihre Milchflaschen geleert und Luzernenheu-Pellets und Kopra gefressen hatten. Sie bekamen bald Besuch von Lesanju, Taveta und Tassia. Kenia hat offenbar akzeptiert, dass Lesanju sich um die kleine Mudanda k\u00fcmmert &#8211; sie wei\u00df, dass sie ohnehin nichts dagegen tun kann.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch verteilten sich die Waisen und fra\u00dfen bis gegen 11 Uhr. Dann brachen sie zum Wasserloch auf, wo Bada und Mashariki viel Spa\u00df beim W\u00e4lzen hatten. Lesanju behielt Mudanda stets im Auge, w\u00e4hrend sie badete. Kenia blieb bei ihrem Adoptivbaby Araba, w\u00e4hrend Kihari mit Rorogoi im Wasser spielte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111120163749-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lentili grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 15. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nEs war wieder ein wunderbarer Morgen, und die abh\u00e4ngigen Waisen kamen voller Energie aus ihren Gehegen und rannten zu ihrer Milch. Danach grasten sie weit n\u00f6rdlich der Stallungen, bevor sie umkehrten und mittags zum mittleren Wasserloch kamen. Sie nahmen alle ein kurzes Bad, ehe sie wieder grasen gingen.<br \/>\nLesanju nahm am fr\u00fchen Nachmittag Mudanda zum gemeinsamen Grasen mit, brachte sie aber wieder, als die Waisen zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten. Rorogoi, Ndoria und Mashariki stellten sicher, dass sie auf dem Heimweg vorneweg liefen, um als erste bei der abendlichen Milch zuhause anzukommen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1111201631226-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mudanda<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 16. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nAm Morgen war es sch\u00f6n, als die Waisen aus den Gehegen eilten, um ihre Milchflaschen leerzutrinken und Zusatzfutter zu fressen. Sie spielten nur kurz an den Stallungen und brachen dann zu den Weidegr\u00fcnden auf.<br \/>\nNachdem sie \u00fcber eine Stunde lang gegrast hatten, tauchten Lesanju, Taveta und Tassia auf. Ndoria schloss sich heute Taveta an, und die beiden fra\u00dfen eine halbe Stunde lang zusammen, ehe sie wieder zum Rest der Herde zur\u00fcckkehrten. Danach grasten sie wie \u00fcblich, mussten aber gelegentlich unter den B\u00e4umen Schutz vor der brennenden Sonne suchen.<br \/>\nMittags gingen die Waisen zum Wasserloch, wo sie kurz badeten, bevor sie den Rest des Tages grasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1111201651349-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Suswa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 17. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein warmer Morgen, und die Waisen schlossen sich Lesanju, Taveta und Tassia beim Luzernenheu an. Mudanda freute sich sehr, ihre Adoptivmama Lesanju zu sehen, und wollte mit ihr zusammen fressen. Lentili \u00fcbernahm die F\u00fchrung auf dem Weg zu den Weidegr\u00fcnden. Kenia und Ndii folgten ihr in Begleitung von Araba, Bada, Rorogoi und Embu, w\u00e4hrend Mudanda mit Lesanju zusammen hinterher kam.<br \/>\nSp\u00e4ter am Tag sichteten die Keeper die Ex-Waisen-Herde mit Lempaute, Mzima, Sinya, Kivuko, Dabassa und Layoni der N\u00e4he der Ngutuni-Ranch. Diese Gegend war sehr trocken, und die Keeper entschieden, dass es das Beste w\u00e4re, wenn sie die Ex-Waisen zu den Stallungen zur\u00fcckf\u00fchrten. Dort konnten sie leckeres, gr\u00fcnes Luzernenheu bekommen und Wasser saufen. Sie blieben an den Stallungen, fra\u00dfen Heu und trompeteten fr\u00f6hlich. Um Mitternacht kamen Lesanju, Taveta und Tassia dazu und schlossen sich ihnen an. Das war das erste Mal seit drei Monaten, dass diese Gruppe vollst\u00e4ndig zusammen war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111120165181-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Der Rest von Lesanjus Herde in Ngutuni<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 18. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Beginn des neuen Tages, denn die abh\u00e4ngigen Waisen hatten am Abend vorher die anderen Mitglieder aus Lesanjus Herde gesehen. Nach dem Zusatzfutter beschlossen die Babys, zum Mazinga-Berg zu gehen und nach den Ex-Waisen zu suchen. Lesanjus Gruppe war aber leider nirgends zu sehen, sodass die Waisen sie den Tag \u00fcber nicht trafen. Sie grasten zweifellos weiter weg als die Waisen bei ihren Wanderungen \u00fcblicherweise gehen. Alle neun Mitglieder aus Lesanjus Herde kamen aber sp\u00e4ter am Tag zu den Stallungen, um Wasser zu saufen und das von den Keepern bereitgelegte Luzernenheu zu fressen. Sie blieben den Rest des Tages an den Stallungen, und als die Waisen am Abend zur\u00fcckkehrten gab es gro\u00dfes Hallo bei der Begr\u00fc\u00dfung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1111201653120-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bada genie\u00dft das Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 19. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen verpassten die abh\u00e4ngigen Waisen die neun Ex-Waisen aus Lesanjus wiedervereinter Herde, da diese bereits um Mitternacht wieder zu den Weidegr\u00fcnden aufgebrochen waren. Kenia, Naipoki und Kihari \u00fcbernahmen am Morgen die F\u00fchrung \u00fcber die Waisen. Als die Babys am Wasserloch ankamen, waren dort zwei B\u00fcffel und eine gro\u00dfe wilde Elefantenherde, die zum Saufen gekommen waren. Nelion und Embu, die an vorderster Front waren und ihre Milchflaschen zuerst geleert hatten, hielten danach an und warteten auf die restlichen Waisen. Sie waren von der gro\u00dfen wilden Leitkuh mit ihren riesigen Sto\u00dfz\u00e4hnen etwas eingesch\u00fcchtert und fanden sie eher furchteinfl\u00f6\u00dfend. Nachdem die wilden Elefanten das Schlammbad verlassen hatten, entspannten sie sich unter einem Baum, und die Waisen schlossen sich ihnen an, nachdem sie sich selbst gew\u00e4lzt hatten. Sie verbrachten ein paar Stunden bei der wilden Herde, bevor sie grasend den Weg zur\u00fcck zu den Stallungen antraten. Lesanjus Herde kam um 18 Uhr an den Stallungen an und blieb vier Stunden lang da.<br \/>\nZwei Waisen mussten heute vom Voi-Team gerettet werden. Beide waren sehr schwach und kurz vor dem Zusammenbruch. Der j\u00fcngere der beiden wurde nach Nairobi geflogen, w\u00e4hrend der \u00e4ltere in Voi blieb, wo er an eine Infusion gelegt und vom Tierarzt behandelt wurde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1111201653734-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ishaq-B<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 20. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nDer Morgen verlief gut, und die Waisen trafen mit Lesanjus gesamter Herde zusammen, ehe sie in den Busch gingen. Ihre \u00e4lteren Artgenossen lie\u00dfen sie an den Stallungen, wo diese etwas Luzernenheu fressen konnten, das die Keeper ihnen brachten. Die Ex-Waisen machten sich mittags wieder auf den Weg, schlossen sich aber heute nicht noch einmal Kenias Waisenherde an.<br \/>\nDie kleine Waisenkuh, die seit gestern an einer Infusion liegt, sah heute nicht besser aus und schien keine Kr\u00e4fte dazugewonnen zu haben. Die Keeper halfen ihr mit einem st\u00fctzenden Geschirr auf die Beine, sodass sie stehen und etwas Gr\u00fcnfutter und Grewiazweige fressen konnte, die die Keeper f\u00fcr sie aufgetrieben hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1111201654254-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die gerettete Waisenkuh an einer Infusion<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 21. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nAuch heute wurde die arme Waisenkuh wieder auf die Beine gehievt, dann sie war zu schwach und ersch\u00f6pft, um allein hoch zu kommen, nachdem sie in der Nacht liegend geschlafen hatte. Sie musste im Laufe des Tages h\u00e4ufiger gest\u00fctzt werden und konnte mit dem Gurt jeweils eine Weile stehen bleiben, ehe sie sich wieder hinlegen und ausruhen konnte.<br \/>\nRorogoi genoss es heute, die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden zu f\u00fchren, w\u00e4hrend Kenia entspannt die Nachhut \u00fcbernahm, da sie wusste, dass Lesanjus Herde nicht in der N\u00e4he war. Die Waisen hatten einen wundervollen Tag und grasten, unterbrochen nur durch den Schlammbadbesuch am Mittag.<br \/>\nTraurigerweise starb im Laufe der Nacht trotz unserer gr\u00f6\u00dften Bem\u00fchungen der arme, sehr schwache Elefant, um den sich die Keeper die letzten Tage gek\u00fcmmert hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111120166218-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Dem Waisenelefanten wird erneut auf die Beine geholfen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 22. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nDie abh\u00e4ngigen Waisen genossen den morgendlichen Sonnenschein, als sie sich beim Erg\u00e4nzungsfutter versammelten. Araba fra\u00df zusammen mit Kenia von den Luzernenheu-Ballen, w\u00e4hrend Mudanda, Bada und Ishaq-B sich an den Felsen kratzten. Kihari brachte die Waisen zum Grasen in den Busch, wo sie ein paar Impalas trafen, die dort schon futterten.<br \/>\nPanda warf die \u00fcbliche Reihenfolge durcheinander, als es Zeit f\u00fcr die Mittagsmilch war und sie einfach losrannte, weil sie die erste sein wollte. Nach der F\u00fctterung hatten die Waisen viel Spa\u00df im Schlamm, und Arruba und Suswa schlossen sich danach noch f\u00fcr ein herrliches Staubbad zusammen. Mbirikani forderte Panda und Nelion zu einem gro\u00dfen Schlammbadwettbewerb heraus, ehe die drei sich den anderen Waisen beim nachmitt\u00e4glichen Grasen anschlossen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111120166453-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kenia auf dem Weg zum Wasserloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 23. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen hatten einen wunderbaren Morgen, der wie \u00fcblich mit Milch und Zusatzfutter begann, bevor ein wenig an den Stallungen gespielt wurde. Suswa k\u00fcmmerte sich gemeinsam mit ihrer langj\u00e4hrigen Freundin Arruba um die nervenden Paviane. Sie stellten sich ihnen entgegen und hinderten sie daran, das Gel\u00e4nde der Stallungen zu betreten, indem sie sie immer wieder wegscheuchten.<br \/>\nKihari und Mashariki waren heute die Anf\u00fchrer auf dem Weg zu den Weidegr\u00fcnden, wo sie am Vormittag fra\u00dfen, bevor sie mittags zum mittleren Wasserloch gingen. Dort hatten sie ihren Spa\u00df beim Schlammbad, nach dem sie sich langsam zur Westseite des Mazinga-Bergs voran grasten. Dort blieben sie den Rest des Tages, bis es Zeit f\u00fcr den Heimweg war. Taveta und Kivuko schlossen sich den abh\u00e4ngigen Waisen etwa 20 Minuten vor dem Aufbruch nach Hause an. Kenia war gar nicht begeistert, sie zu sehen und br\u00fcllte protestierend auf, wusste aber, dass sie nichts gegen ihre Anwesenheit w\u00fcrde tun k\u00f6nnen. Die beiden Ex-Waisen kehrten mit den Kleineren zu den Stallungen zur\u00fcck und blieben bis 20 Uhr bei ihnen, um danach wieder in den Park aufzubrechen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1111201661118-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kivuko schlie\u00dft sich den Babys an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 24. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen hatten einen sehr sch\u00f6nen Tagesbeginn mit ihrer \u00fcblichen Milchf\u00fctterung und dem Fr\u00fchst\u00fcck, ehe sie unter der F\u00fchrung von Kihari und Suswa eilig aufbrachen. Kurz nachdem sie gegangen waren, kamen Lesanju, Mzima, Sinya, Layoni, Dabassa und Tassia an den Stallungen an. Sie soffen aus der Tr\u00e4nke und fra\u00dfen dann etwas Luzernenheu, das die Keeper f\u00fcr sie herausgeholt hatten. Sie blieben vier Stunden lang an den Stallungen, ehe sie wieder in den Park verschwanden.<br \/>\nAls die Waisen um 11 Uhr dabei waren, zum Wasserloch aufzubrechen, grasten Kivuko und Taveta, die am Morgen bei Lesanjus Herde gefehlt hatten, an den H\u00e4ngen des Mazinga-Bergs. Kenia und Naipoki behielten Araba gut im Auge, um sicherzugehen, dass die beiden Ex-Waisen sie nicht entf\u00fchren w\u00fcrden. Naipoki sah in eine Richtung und Kenia in die andere, w\u00e4hrend Araba zwischen ihnen stand und sie genau beobachteten, was die Ex-Waisen taten.<br \/>\nEs war ein wunderbarer Tag f\u00fcr die Keeper in Voi, die einen Bericht von der Meno-Ranch erhielten, dass eine Ex-Waisenkuh in Emilys Herde ein Baby zur Welt gebracht hatte! Es war Thoma, die einen kleinen Jungen bekommen hatte, den wir Thor genannt haben. Wir sind \u00fcberaus froh, diesen Monat diese gro\u00dfartigen Neuigkeiten zu erhalten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111120166205-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kivuko am Mazinga-Berg<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 25. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nAm Morgen schien die Sonne hell, als die Waisen von den Stallungen aufbrachen, nachdem sie ihre Milch getrunken und Zusatzfutter gefressen hatten. Sie gingen weit nach Norden und grasten auf dem Weg, bevor sie umkehrten und etwas sp\u00e4ter als \u00fcblich am Wasserloch ankamen. Als sie zur Mittagsf\u00fctterung liefen, konnte Nelion nicht mit Rorogoi mithalten und griff nach ihrem Schwanz, um sie zur\u00fcckzuhalten. Es hatte aber keinen Erfolg damit. Dann wollte er Embu zu einer Rangelei \u00fcberreden, doch Embu ignorierte seine Versuche.<br \/>\nBeim Schlammbad trafen die Waisen auf eine gro\u00dfe wilde Elefantenherde, die gerade Wasser soff, und die Waisen hatten mit ihren wilden Freunden zusammen viel Spa\u00df beim Baden. Bada kratzte sich herrlich am Ufer des Schlammlochs und zeigte den Besuchern, was er alles konnte. Sie grasten noch eine halbe Stunde lang zusammen, ehe die wilde Herde zur Voi-Flussbiegung aufbrach.<br \/>\nDie Keeper mussten heute einen weiteren Elefantenwaisen retten, dieses Mal von der Rukinga-Farm. Das Baby wurde sofort nach Nairobi geflogen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1111201663623-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Nelion und Embu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 26. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Morgen f\u00fcr die Waisen, die von Lesanjus kompletter Herde begr\u00fc\u00dft wurden, als sie ihre Gehege verlie\u00dfen. Sie blieben kurz zusammen, bevor Kenia ihre Gruppe zum Mazinga-Berg brachte, wo sie den Vormittag \u00fcber grasten. Lesanju und ihre Kollegen folgten ihnen nicht, und sie trafen auch den Rest des Tages nicht mehr aufeinander. Die Waisen hatten nach ihrer Mittagsf\u00fctterung noch ein tolles Bad im Schlammloch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1111201665247-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kenia auf dem Mazinga-Berg<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 27. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nHeute kam Emilys Herde mit Thoma und ihrem neuen Baby Thor den ganzen Weg bis zum Schlammbad der Waisen gelaufen! Alle Elefanten feierten zusammen und freuten sich, Thor kennenzulernen. Die Ex-Waisen brachten ihn zum Schlammloch, wo ihn auch die Waisen und die Keeper sehen konnten. Die Keeper brachten einen gro\u00dfen Haufen Zusatzfutter f\u00fcr die Ex-Waisen mit, die das Festmahl sehr genossen. Rombo und Wasessa, die eigentlich zu Lesanjus Herde geh\u00f6ren, wurden zusammen mit Emilys Herde auf der Mugeno-Ranch in der N\u00e4he der Sisal-Plantage in Mwatate gesehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1111201665740-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Thoma und Thor mit Emilys Herde<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 28. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein perfekter Morgen, an dem Sinya und Kivuko die anderen Mitglieder ihrer Herde im Park zur\u00fccklie\u00dfen, um die abh\u00e4ngigen Waisen an den Stallungen zu besuchen. Diese spielten gerade, nachdem sie ihre Milch getrunken und Erg\u00e4nzungsfutter gefr\u00fchst\u00fcckt hatten. Suswa spielte begeistert mit Embu, w\u00e4hrend die anderen Waisen fr\u00f6hlich Verstecken spielten. Sinya und Kivuko wollten die ganze Gruppe den Berg hinauf zum Rest von Lesanjus Herde bringen, doch die Babys gingen ihnen nicht hinterher.<br \/>\nNaipoki und Mbirikani waren unentschlossen und konnten sich nicht so recht entscheiden, ob sie den beiden Ex-Waisen folgen sollten oder nicht; schlie\u00dflich beschlossen sie, dass es besser w\u00e4re, bei ihrer Waisenherde zu bleiben, die auf dem Weg zu den Weidegr\u00fcnden war. Nach dem Mittagsschlammbad grasten die Waisen den Rest des Tages an den flacheren Stellen unterhalb des Mazinga-Bergs.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11112016743-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Suswa und Embu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 29. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen kamen aus ihren Gehegen und verbrachten den Morgen wie \u00fcblich mit Fressen. Danach gingen sie unter der F\u00fchrung von Ishaq-B und Lentili zu den Weidegr\u00fcnden. Sie grasten den ganzen Vormittag in einer Reihe und gingen mittags zum Wasserloch. Es war recht warm, und Suswa sprang sofort ins Wasser und rollte sich aufsehenerregend herum. Ndoria ging sie herausfordern, w\u00e4hrend Kihari und Ishaq-B es genossen, sich die Hintern an den W\u00e4nden des Wasserlochs zu kratzen. Tundani lehnte sich gegen das Ufer und sa\u00df gem\u00fctlich im Wasser, w\u00e4hrend er den anderen Waisen bei ihren Bade-Aktivit\u00e4ten zusah. Den Rest des Tages grasten die Waisen auf halber H\u00f6he am Mazinga-Berg.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1111201671238-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kihari (links) und Ishaq-B<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 30. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nSowohl die abh\u00e4ngigen Waisen als auch Lesanjus Herde genossen heute zufrieden das Zusatzfutter, das die Keeper ihnen bereitstellten. Meistens grasen die beiden Gruppen getrennt voneinander, und heute war keine Ausnahme.<br \/>\nDie D\u00fcrre hat die gesamte Gegend um Tsavo fest im Griff, und so fanden wir erneut einen zusammengebrochenen und zur\u00fcckgelassenen Waisen, der aus der Aruba-Gegend gerettet werden musste. Die kleine Elefantenkuh wurde Malkia genannt und nach Nairobi geflogen, wo sie im Waisenhaus die F\u00fcrsorge und Aufmerksamkeit bekommen kann, die sie als junges, milchabh\u00e4ngiges Kalb braucht.<br \/>\nDen Rest des Tages grasten die Waisen ganz nach Plan. Kenia bewachte ihr Adoptivbaby Araba, da Ndii ein paar Mal versuchte, sie Kenia zu entf\u00fchren und mit ihr gemeinsam zu grasen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1111201671854-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lesanju beim Fressen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 31. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nEin sehr gesch\u00e4ftiger Monat f\u00fcr die Keeper, die einige Waisen retten mussten, ging zuende. Der sch\u00f6nste Tag war nat\u00fcrlich der, an dem wir die Neuigkeit von Thors Geburt erhalten hatten. Trotz der schweren D\u00fcrre und aller Schwierigkeiten, denen die Wildnis und die Waisen ausgesetzt sind, hatte es Ex-Waise Thoma geschafft, ein wunderbares Kalb zur Welt zu bringen, dem es sehr gut geht. Das ist eine gro\u00dfartige Belohnung f\u00fcr all die harte Arbeit, die der DSWT und die menschliche Familie der Waisen leistet.<br \/>\nDie abh\u00e4ngigen Waisen und Lesanjus Herde versammelten sich heute an den Stallungen, um das Zusatzfutter zu fressen, das so wichtig in dieser schwierigen Zeit der anhaltenden D\u00fcrre ist. Als die zwei Gruppen die Stallungen verlie\u00dfen, marschierten sie in getrennte Richtungen los und grasten den Tag \u00fcber an verschiedenen Stellen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1111201672443-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kenias und Lesanjus Herden genie\u00dfen das Luzernenheu<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-oktober-2016\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Samstag, 1. Oktober 2016 Der Morgen war wunderbar, und die Waisen kamen gutgelaunt aus ihren Gehegen. Sie tranken ihre Milchflaschen, bevor sie zum Fr\u00fchst\u00fcck gingen. Es war ein gesch\u00e4ftiger Tag, und die Waisen brachen an den Stallungen auf, sobald sie ihr Zusatzfutter gefressen hatten. 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