{"id":8406,"date":"2016-12-07T16:22:19","date_gmt":"2016-12-07T15:22:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=8406"},"modified":"2016-12-07T16:22:19","modified_gmt":"2016-12-07T15:22:19","slug":"umani-springs-oktober-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umani-springs-oktober-2016\/","title":{"rendered":"Umani Springs Oktober 2016"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 1. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nSonje begann den Tag damit, nach den Babys zu schauen. Sie lud sie ein, mit ihr zu spielen, als sie sich auf den Boden legte und sich den Bauch kratzte. Sowohl Alamaya als auch Mwashoti machten gerne mit und hatten viel Spa\u00df beim Spielen mit ihr. Murera stand w\u00e4hrenddessen an der Seite und wartete darauf, dass die beiden Jungs sich ihr anschlie\u00dfen w\u00fcrden; es n\u00fctzte aber nichts, denn Sonje hatte ihre uneingeschr\u00e4nkte Aufmerksamkeit.<br \/>\nSp\u00e4ter kam Lima Lima zu Alamaya, und er ging ihr entgegen, steckte seinen R\u00fcssel in ihren Mund und fl\u00fcsterte seiner Freundin etwas zu. Nachdem die beiden eine Weile gemauschelt hatten, wurden die Babys pl\u00f6tzlich von ein paar B\u00fcffeln aufgeschreckt, die ihren Weg kreuzten. Als sie alle aus dem Weg rannten, ging Alamaya verloren und niemand wusste, wo er war. Die Keeper riefen nach ihm und h\u00f6rten ihn aus der Ferne trompetend antworten. Lima Lima und Zongoloni machten sich daran, ihn zu holen und wieder mit dem Rest der Waisen zu vereinen. Als er zur\u00fcckkehrte, wurde er vom Rest der Gruppe mit ausf\u00fchrlichem Trompeten und Kollern begr\u00fc\u00dft.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/118201611823-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen schuffeln verspielt ihre Hinterteile<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 2. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen gingen die Waisen zum Grasen ins Geb\u00fcsch. Jasiri war faul und wollte sich von Ngasha, der sein m\u00fchsam erarbeitetes Gras fra\u00df, f\u00fcttern lassen. Ngasha weigerte sich aber, mit ihm zu teilen, sodass Jasiri nichts anderes \u00fcbrigblieb, als f\u00fcr sich selbst zu sorgen. Murera und Mwashoti fra\u00dfen friedlich im Wald und gingen langsam umher, um am Weg entlang der Chyulu H\u00fcgel ein paar frische Zweige zu finden.<br \/>\nDie Gruppe futterte in aller Ruhe, bis es Zeit f\u00fcr die Mittagsf\u00fctterung wurde. Lima Lima ist eines der gierigsten M\u00e4dchen der Gruppe und denkt an nichts anderes als an ihre Milch. Sie rannte zur F\u00fctterstelle aus Angst, dass sie ihren Anteil schon verpasst haben k\u00f6nnte &#8211; was allerdings noch nie passiert ist! Die Keeper geben aber Acht, sie immer zuletzt zu f\u00fcttern, weil sie sonst versucht, die Milch der anderen Waisen zu stehlen, wenn sie mit ihrer eigenen Flasche fertig ist.<br \/>\nBeim Staubbad fand Sonje ein paar Fr\u00fcchte, die Quanza und Ziwa auf dem Boden liegengelassen hatten, weil sie im hohen Gras zu gut versteckt gewesen waren. Sonje zeigte den beiden, wie man die Fr\u00fcchte vorsichtig aufhebt. Sp\u00e4ter brach ein Streit zwischen Ziwa und Sonje aus, nachdem Ziwa Mwashoti geschubst hatte. Sonje erteilte Ziwa eine Lektion, da Mwashoti ihr kleiner Liebling ist und sie ihn immer besch\u00fctzt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/118201645224-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mwashoti frisst Fr\u00fcchte<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 3. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nHeute beschlossen die Babys, zu den Umani-Wasserquellen zu gehen, um dort frisches Wasser direkt aus der Quelle zu saufen. Faraja versuchte, mit Lima Lima um die Wette zu laufen, doch er hatte keine Chance; Lima Lima rennt sehr schnell und er konnte nicht mit ihr mithalten.<br \/>\nNgasha n\u00e4herte sich Mwashoti und bemerkte dabei nicht, dass er von ein paar B\u00fcffeln verfolgt wurde. Sonje sah die B\u00fcffel vor allen anderen und kam sofort zur\u00fcck, um Ngasha au\u00dfer Gefahr zu bringen. Murera h\u00f6rte Ger\u00e4usche am Himmel und sah sich um, um zu sehen, was los war. Erst konnte sie nichts sehen, doch dann bemerkte sie einige Hagedasch-Ibisse, die \u00fcber die K\u00f6pfe der Elefanten hinweg flogen und viel Krach machten. Sie war etwas verwirrt und wusste nicht so recht, wohin sie gehen sollte, entschied dann aber, sicherheitshalber von den V\u00f6geln weg zu laufen.<br \/>\nDie Babys gingen dann zum Nachmittagsgrasen zur\u00fcck in den Busch, und Mwashoti versuchte, die Gruppe zu den Stallungen zur\u00fcckzuf\u00fchren. Die Keeper waren sehr froh zu sehen, wie Mwashoti die F\u00fchrung \u00fcbernahm, auch wenn es noch etwas zu fr\u00fch f\u00fcr den Heimweg war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/118201645558-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen an der Wasserquelle<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 4. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nJasiri stellte heute seine gro\u00dfen Ohren auf und wedelte mit ihnen, in der Hoffnung, die Paviane zu vertreiben, die in den umliegenden B\u00e4ume sa\u00dfen. Faraja sah ihm dabei zu und war \u00fcberzeugt, dass sein Freund alles unter Kontrolle hatte. So ging er zu Lima Lima und Mwashoti, die zusammen fra\u00dfen und die Akazienzweige genossen, auf denen sie herumkauten und die Rinde abl\u00f6sten.<br \/>\nAls die Babys am Wasserloch ankamen, war Mwashoti sehr energiegeladen und versuchte, auf Mureras R\u00fccken zu klettern. Murera lie\u00df ihn gern gew\u00e4hren und seinen Spa\u00df haben. W\u00e4hrend Mwashoti begeistert kletterte, flogen einige V\u00f6gel \u00fcber sie hinweg, sodass er innehielt, um die V\u00f6gel anzuschauen. Einige der anderen Waisen trompeteten und scheuchten die V\u00f6gel auf, um sie vom Wasserloch zu vertreiben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/118201645817-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jasiri im Sumpf<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 5. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nEinige wilde Elefanten kamen heute von den Chyulu-H\u00fcgeln und gingen direkt zur Gruppe der Waisen, um sich unter sie zu mischen. Die \u00e4lteren Waisen, wie Murera und Sonje, waren gar nicht begeistert davon und liefen mit den Waisen weiter zu den Weidegr\u00fcnden. Als sie dort waren, wo die wilden Elefanten zuvor gewesen waren, spielte Murera mit Ziwa, w\u00e4hrend Mwashoti Murera nachzumachen versuchte, die sich mit dem Bauch auf dem Boden herumdrehte.<br \/>\nJasiri graste eine Weile f\u00fcr sich allein etwas entfernt von der Gruppe und schloss sich dem Rest der Waisen wieder an, als sie zum Wasserloch aufbrachen, das auch h\u00e4ufig von den wilden Elefanten benutzt wird. Sie schwammen alle im Wasser, k\u00fchlten sich ab und bedeckten sich mit Schlamm, um ihre K\u00f6rpertemperatur niedrig zu halten. Den Rest des Tages grasten die Waisen friedlich, bis es Zeit war, am Abend zu den Stallungen zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11820165036-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni l\u00e4uft mit ihrer Flasche davon<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 6. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nDie morgendliche Milchf\u00fctterung muss sehr fr\u00fch stattfinden, da unser Gierschlund Lima Lima sehr ungeduldig ist und gegen ihre Gehegetore st\u00f6\u00dft, um den Keepern nachdr\u00fccklich klarzumachen, dass sie ihre Milch will! Sie ist dabei sehr ausdauernd, sodass die Keeper Lima Lima zuerst f\u00fcttern, damit sie sich beruhigt und die anderen Babys trinken k\u00f6nnen, ehe sie den Tag beginnen. Als Mwashoti und Lima Lima aus ihren Gehegen gekommen waren, f\u00fchrten sie die Gruppe zur Tr\u00e4nke, wo sie alle Wasser soffen. Faraja fand einen Baum, der perfekt geeignet war, um sich den Kopf daran zu kratzen.<br \/>\nAlamaya war am Wasserloch heute gut gelaunt und in verspielter Stimmung. Er legte sich hin und rollte sich im Matsch herum, w\u00e4hrend er seinen Freund Mwashoti beim Einstauben beobachtete.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/118201665710-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Faraja kratzt sich an einem Baum<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 7. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen kamen aus ihren Gehegen gerannt und suchten nach Akazienfr\u00fcchten, die nun, wo die Trockenzeit langsam zuende geht, schwer zu finden sind. Daher mussten sie sich mit den Akazienbl\u00e4ttern hoch oben an den B\u00e4umen zufrieden geben. Faraja stellte sich mit den Vorderf\u00fc\u00dfen auf einen Felsen, damit er h\u00f6her reichen und so an die frischesten Bl\u00e4tter herankommen konnte. Jasiri wandte sich Leitkuh Sonje zu und forderte sie zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus. Sonje machte gerne mit, denn sie wusste, dass sie kr\u00e4ftiger als Jasiri ist, was dieser bei der Herausforderung wohl vergessen hatte. Er lernte die Lektion aber schnell, als Sonje ihn derart kr\u00e4ftig schubste, dass er zu Boden ging. Damit hatte er nicht gerechnet und ergab sich daraufhin sofort.<br \/>\nHeute kam ein gro\u00dfe Bulle aus dem Chyulu-Wald und ging direkt zu Sonje. Die Keeper dachten zuerst, es w\u00e4re Ndugu, merkten aber schnell, dass es doch ein anderer wilder Bulle war, der sich mit den Waisen anfreunden wollte. Er schnupperte an jedem von ihnen, um sie kennenzulernen.<br \/>\nAls es am Abend Zeit f\u00fcr die Waisen war, zu den Stallungen zur\u00fcckzukehren, hielten sie noch einmal am Wasserloch an, damit sie sich von der Hitze des Tages abk\u00fchlen konnten, bevor sie zubett gingen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11820167342-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje spielt mit Ngasha<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 8. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nAlamaya hat bereits den Tagesablauf im Kopf und wei\u00df genau, was am Morgen zu tun ist. Immer wenn er aus seinem Gehege kommt, nimmt er den direkten Weg zur Luzernenheuf\u00fctterung. Heute kamen einige Perlh\u00fchner dorthin, und obwohl wir gedacht h\u00e4tten, Perlh\u00fchner k\u00f6nnten friedlich zusammen mit den Elefanten fressen, war Ziwa anderer Meinung. Er trompetete die V\u00f6gel laut an, sodass diese sich auf die B\u00e4ume fl\u00fcchteten. Als sie versuchten zur\u00fcckzukommen, scheuchten die Waisen sie um die B\u00e4ume herum und machten sehr viel Krach, weil sie ihr Luzernenheu nicht mit den Perlh\u00fchnern teilen wollten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/118201672840-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lima Lima bei der Luzernenheuf\u00fctterung<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 9. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nMurera konnte sich heute Morgen nicht so recht entscheiden, in welcher Richtung die Waisen am Vormittag grasen sollten. Einige der Babys bemerkten ihre Unentschlossenheit und zogen auf eigene Faust los. Sie folgten einem Weg, den wilde Elefanten genommen hatten. Unterwegs hielt Jasiri an und schuffelte seinen Bauch an einem Felsen, um einige der Insekten an seinem K\u00f6rper loszuwerden.<br \/>\nIn der N\u00e4he des Wasserlochs waren heute Morgen ein paar B\u00fcffel, die aber geduldig warteten, bis die Elefanten wieder aufgebrochen waren, ehe sie auch ein Schlammbad nahmen. Murera und Sonje schoben die Babys ins Geb\u00fcsch, damit auch die B\u00fcffel das Schlammloch benutzen konnten, um sich abzuk\u00fchlen und sich mit Schlamm einzudecken.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11920160317-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mwashoti geht am Morgen den gro\u00dfen Waisen voraus<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 10. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nMwashoti \u00fcbernahm heute Morgen die F\u00fchrung und zeigte Murera und Sonje die Richtung, in die er die Waisen bringen wollte. Der junge Bulle war begeistert, von den Leitk\u00fchen diese Gelegenheit bekommen zu haben. Sonje verga\u00df nicht, noch einmal an der Tr\u00e4nke anzuhalten, um frisches Wasser zu saufen, bevor sie der Gruppe in den Wald folgte.<br \/>\nDie Babys fanden einige Wasserrohre, die von wilden Elefanten auf der Suche nach Wasser besch\u00e4digt worden waren. Viele Rohre waren kaputt, und f\u00fcr die Waisen war es ein Leichtes, an frisches Wasser zu kommen, das heraussprudelte. Da es ein sehr hei\u00dfer Tag war, gingen die Waisen zu ihrem \u00fcblichen Wasserloch, um ihre Mittagsmilch zu trinken. Nach der F\u00fctterung w\u00e4lzten sie sich im Schlamm und bespritzten sich ausf\u00fchrlich mit Matsch und Wasser.<br \/>\nFaraja ging am Abend auf dem Weg zu den Gehegen voran, doch es dauerte nicht lange, bis Lima Lima nach vorne preschte, wie sie es immer tut, wenn sie zu ihrer Milch sprintet. Sie stolperte sogar beim Laufen, fing sich aber schnell wieder und rannte weiter, als w\u00e4re nichts geschehen. So war sie wie \u00fcblich die erste, die ihre abendlichen Milchflaschen bekam.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/119201604755-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni sammelt trockene Bl\u00e4tter auf<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 11. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nSonje war heute sehr verspielt; sie dehnte und streckte sich auf dem Boden und machte sich bereit f\u00fcr das Grasen, bei dem auf der Suche nach Futter \u00fcblicherweise lange Wanderungen im Wald unternommen werden m\u00fcssen. Die Waisen waren heute alle sehr aktiv und jagten wild hinter allem her, was sich im Wald bewegte. Murera begann damit, nachdem ein paar Affen von den B\u00e4umen heruntergebr\u00fcllt hatten. Murera drehte sich um, um zu sehen was los war, und sah, wie die Meerkatzen herumsprangen und schrien, als ob sie etwas suchten. Die Keeper vermuteten, dass sie vielleicht ein Baby verloren hatten und deshalb so aufgeregt und verst\u00f6rt waren. Mwashoti konnte seine Aufregung nicht zur\u00fcckhalten und trompetete laut auf, um die Affen zu vertreiben. Es dauerte nicht lange, bis alle Waisen mitmachten und gegen die B\u00e4ume stie\u00dfen, wobei ein paar der Affen auf den Boden heruntergesch\u00fcttelt wurden. Die Waisen h\u00f6rten nicht auf damit, bis sie sicher waren, dass alle Meerkatzen verschwunden waren.<br \/>\nAls sie zur Mittagsf\u00fctterung kamen, jagten die Waisen weiter herum. Nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, gingen sie zum Schlammloch und stampften im Wasser herum, bevor sie zu schwimmen begannen. Danach suchten sie den Schatten auf, w\u00e4hrend sie darauf warteten, dass die Keeper mit ihrem Mittagessen fertig wurden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/119201611939-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera unterh\u00e4lt sich mit Alamaya<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 12. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nAlamaya blieb heute beim Luzernenheu zur\u00fcck, als der Rest der Gruppe zu den Wasserquellen aufbrach. Er hatte nicht mitbekommen, dass alle schon gegangen waren, inklusive seiner Freundin Lima Lima. Auch sie war \u00fcberrascht, als sie bemerkte, dass Alamaya nicht bei der Herde war. Murera und Sonje schlugen sofort Alarm, dass etwas nicht stimmte, und die Keeper z\u00e4hlten einmal durch. Aber noch bevor sie fertig gez\u00e4hlt hatten, trompetete Alamaya laut, und alle Waisen rannten hin, um ihn abzuholen. Als er sich ihnen wieder angeschlossen hatte, wurde er von allen Seiten umr\u00fcsselt und getr\u00f6stet, nun, da er wieder wohlbehalten zur\u00fcck in der Herde war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/119201612630-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen begr\u00fc\u00dfen Alamaya zur\u00fcck in der Gruppe<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 13. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nHeute brachte Murera die Waisen zu den Chyulu-Bergen, weil sie wusste, dass es dort Akazienb\u00e4ume mit tiefh\u00e4ngenden \u00c4sten gibt, sodass sie und Sonje Zweige f\u00fcr die j\u00fcngeren Babys wie Mwashoti und Alamaya abbrechen konnten, an die diese selber nicht herankommen w\u00fcrden. W\u00e4hrend sie gesch\u00e4ftig grasten, kamen ein paar Elandantilopen vorbei und beobachteten die Waisen und die Keeper. Die Elands waren sehr skeptisch, dass hier Elefanten mit Menschen zusammen umherliefen, und rannten schnell ins Geb\u00fcsch zur\u00fcck.<br \/>\nNgasha war heute sehr durstig und nuckelte an seinem R\u00fcssel, wie kleine Menschenbabys an ihren Fingern nuckeln. Dann ging er zur Milchf\u00fctterung, w\u00e4hrend die Keeper versuchten, Lima Lima zur\u00fcckzuhalten, damit die anderen Waisen vor ihr gef\u00fcttert werden konnten. Die kleinen Waisen kamen in Begleitung von Zongoloni und Jasiri an und bekamen ihre Milch, und erst danach bekam Lima Lima ihre Flasche. Den kleinen Jungs war sehr warm, als sie am Wasserloch ankamen, und sie gingen direkt zum Schlamm, um ihre Hintern am Ufer zu kratzen und sich mit Wasser zu bespritzen. Sie bedeckten sich mit vollst\u00e4ndig mit Matsch, um sich vor der Hitze des Tages zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11920166623-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha geht auf dem Weg zur Mittagsf\u00fctterung voran<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 14. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nZongoloni und Sonje rupften nach der morgendlichen Luzernenheuf\u00fctterung \u00c4ste von den B\u00e4umen, um davon zu fressen. Jasiri vertrieb sich die Zeit damit, seinen Hals an einem gro\u00dfen Baum zu kratzen. Mwashoti kam hinzu und brachte die Babys weg vom Luzernenheu, hin zu den Umani-H\u00fcgeln, in der Hoffnung, dass es dort noch frischere Zweige zu fressen geben w\u00fcrde. Dort grasten sie, bis es Zeit f\u00fcr das Schlammbad war. Alle Waisen w\u00e4lzten sich im Schlamm, denn es war erneut ein sehr hei\u00dfer Tag. Als Ngasha zufrieden war mit der Schlammschicht, die ihn bedeckte, sah er sich um, um zu entscheiden, wohin es nun gehen sollte. Er suchte den Schatten auf, wo er auch seinen Freund Faraja fand. Die beiden tragen h\u00e4ufig Ringk\u00e4mpfe aus, die sie sehr genie\u00dfen, weil sie beide ungef\u00e4hr gleich stark sind.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/119201661437-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje und Faraja suchen nach gr\u00fcneren B\u00e4umen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 15. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nEs war schwierig f\u00fcr Zongoloni, heute frische Zweige zum fressen zu finden. Also gab sie sich mit etwas Rinde zufrieden, die sie von den Gelbrindenakazien abl\u00f6ste, nachdem diese B\u00e4ume in der Nacht von den wilden Elefanten gef\u00e4llt worden waren. Ziwa kam dazu und sie begannen, sich um die Rinde zu streiten. Murera und Sonje hielten es f\u00fcr das Beste, die Babys zu den Chyulu-Bergen zu bringen, wo sie sich mehr und gr\u00fcnere Akazien erhofften als die, von denen sie gerade gefressen hatten. Ngasha kam an einem umgest\u00fcrzten Baum vorbei, als er zu Lima Lima ging, die im Geb\u00fcsch laut aufschrie, als w\u00fcrde sie Hilfe brauchen. Ngasha und Quanza rannten beide zu ihr, um zu sehen, was sie so aufgeregt hatte, aber Lima Lima hatte nur nach Alamaya gerufen.<br \/>\nAn den Quellen soffen alle Babys frisches Wasser, da sie sehr durstig waren. Sie saugten jede Menge Wasser in sich auf &#8211; es gibt doch nichts besseres als frisches, sauberes Wasser direkt aus der Quelle!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/119201661858-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni frisst die Rinde von einer Gelbrindenakazie<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 16. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nDas \u00fcbliche Luzernenheu, das die Waisen normalerweise fressen, ist nicht mehr vorr\u00e4tig, sodass sie nun Luzernenheu-Pellets bekommen. Die Waisen genossen die Pellets, bevor sie entschieden, wohin sie heute zum Grasen gehen wollten. Ziwa versucht immer, der erste beim Fr\u00fchst\u00fcck zu sein, um etwas mehr als die restlichen Waisen abzubekommen. Kaum war Ziwa mit den Pellets fertig, sah er einige Buschb\u00f6cke n\u00e4herkommen, die schauen wollten, ob es noch Reste zu fressen gab. Ziwa gefiel das gar nicht, und er drohte den Antilopen, trompetete und machte soviel Krach wie er konnte. Es dauerte nicht lange, bis auch Mwashoti und Alamaya mitmachten und sie alle zusammen die Buschb\u00f6cke von der F\u00fctterstelle verscheuchten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/119201662626-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen fressen Luzernenheu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 17. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nAls die Milchf\u00fctterung nahte, bekamen Sonje und Ziwa ihre Milch zusammen mit Murera in der letzten Gruppe, die am Wasserloch ankam. Ziwa hat sich angew\u00f6hnt, laut zu schreien, wenn er zur Milchf\u00fctterung kommt, w\u00e4hrend er darauf wartet, dass ihm ein Keeper seine Flasche gibt. Die Keeper glauben, dass er sich sehr auf seine Flasche freut und es nicht erwarten kann, seine Milch zu trinken. Nur wenn er an den Stallungen gef\u00fcttert wird, l\u00e4rmt er nicht herum. W\u00e4hrend des Schlammbads ging Jasiri mit wedelnden Ohren ins Wasser und rannte mit purer Begeisterung im Wasserloch herum. Er versuchte, wie Lima Lima und Sonje zu schwimmen, war aber bei weitem nicht so grazil wie die beiden Damen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/119201663122-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ziwa und Sonje bei der Milchf\u00fctterung<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 18. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen waren alle sehr verspielt, als sie am Morgen drau\u00dfen im Geb\u00fcsch waren. Sie genossen es sehr, sich herumzurollen und hatten ihren Spa\u00df, w\u00e4hrend sie auf die Keeper warteten, damit sie zusammen in den Wald aufbrechen und den neuen Tag beginnen konnten. Als es soweit war, sammelte Murera die Gruppe zusammen und beruhigte alle, ehe sie los wanderten.<br \/>\nZongoloni und Ngasha waren sehr durstig, und bevor sie zur Milchf\u00fctterung gingen, hielten sie noch einmal an, um schnell ein paar Schlucke Wasser zu saufen, bevor sie zum Schlammloch weitergingen. Mwashoti schloss sich den gr\u00f6\u00dferen Elefanten am Schlammloch beim W\u00e4lzen an. Zongoloni kam aus dem Wasser und ging den anderen voran, zur\u00fcck in den Busch; dort fand sie einen gro\u00dfen umgest\u00fcrzten Baum, an dem sie sich sehr gut kratzen konnte. Sie schuffelte sich gr\u00fcndlich, bevor sie Quanza und Lima Lima folgte, die inzwischen die F\u00fchrung \u00fcbernommen hatten. Alamaya rangelte am Nachmittag mit Zongoloni, die dem kleinen Bullen gegen\u00fcber sehr verst\u00e4ndnisvoll war. Sie lie\u00df ihn ordentlich schubsen, da sie wusste, dass er viel kleiner und nicht so kr\u00e4ftig wie sie ist und ihr nichts anhaben kann.<br \/>\nAm Abend kamen die Waisen den Eingang zu den Stallungen hereingerannt, um so schnell es ging zu ihren n\u00e4chtlichen Gehegen zu gelangen. Zongoloni rannte mit Jasiri um die Wette. Ziwa kam allein angelaufen, was die Keeper wunderte, denn er ist sonst zusammen mit Sonje und Murera der letzte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11920166403-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni k\u00fcmmert sich um Alamaya<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 19. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nNun, da die Trockenzeit fortschreitet, haben es die wilden Tiere und die Waisen schwer, genug Futter zu finden. Ngasha fand ein paar B\u00e4ume, die von den wilden Elefanten umgesto\u00dfen worden waren, als sie in der Nacht vorbeigekommen waren. Die \u00e4lteren Waisen zogen die \u00c4ste herunter, damit die j\u00fcngeren Babys leichter an das frische Gr\u00fcn herankommen konnten. Die Akazie ist der einzige Baum, der den wilden Elefanten in der Trockenzeit n\u00fctzt. Die Waisen haben gelernt, wie ihre wilden Freunde von den Akazien zu fressen. Zwischen Jasiri und Ngasha brach ein Streit aus, als Jasiri mit einem Akazienzweig davonrannte, von dem alle Waisen gefressen hatten.<br \/>\nMurera, die darauf gewartet hatte, dass es zur Mittagsf\u00fctterung losgehen w\u00fcrde, wollte wissen, worum die beiden Jungs sich stritten. Als sie bei der Milchf\u00fctterung ankam, war Zongoloni gerade dabei, die letzte Flasche zu leeren, indem sie sie aufhob, in den Mund steckte und daran nuckelte, um keinen Tropfen zu verschwenden. Der kleine Mwashoti schien mit Sonje reden zu wollen. Die Keeper sahen, wie er seinen R\u00fcssel in ihren Mund steckte und sie ihm sehr genau zuh\u00f6rte. Die Keeper w\u00fcrden einiges daf\u00fcr geben, zu erfahren, wor\u00fcber die Elefanten in solchen Situationen diskutieren!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/119201674027-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha und Jasiri beim Ringkampf<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 20. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nAls die Waisen in den Wald aufbrachen, um mit Grasen zu beginnen, schlossen sich ihnen ein paar wilde Elefanten an. Es waren aber nicht alle Waisen bereit, sie zu begr\u00fc\u00dfen, und so n\u00e4herten sich nur Lima Lima und Zongoloni dem Baby, das die wilde Herde dabei hatte. Lima Lima kann sehr gut mit kleinen Babys umgehen und hat hervorragend ausgepr\u00e4gte Mutterinstinkte. Kaum hatte sich das wilde Kalb ihr gen\u00e4hert, rannte sie ihm entgegen, doch die Mutter verscheuchte sie und warnte sie, ihr Baby in Ruhe zu lassen.<br \/>\nZongoloni lie\u00df sich dann einen Busch schmecken, den die wilden Elefanten zur\u00fcckgelassen hatten, als sie geflohen waren, nachdem sie die Keeper entdeckt hatten. Sie haben noch immer recht viel Angst vor den Menschen. Sie passten gut auf, dass das Baby immer in ihrer Mitte war, sodass es nicht zur\u00fcckgelassen wurde. Zongoloni und Lima Lima gingen dann zum Wasserloch, wo sie sich gen\u00fcsslich w\u00e4lzten, um sich bei der Hitze abzuk\u00fchlen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/119201675218-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni und Faraja zermahlen \u00c4ste mit ihren kr\u00e4ftigen Z\u00e4hnen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 21. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nAls die Elefanten am fr\u00fchen Morgen aus ihren Nachtgehegen kamen, gingen sie zur Luzernenheuf\u00fctterung, um dort zu fr\u00fchst\u00fccken. Mwashoti blieb stehen und hielt nach Murera und Sonje Ausschau, die beide auf Alamaya warteten. Alamaya kollerte laut und rief nach den beiden Leitk\u00fchen, damit diese ihn finden konnten. Murera und Sonje kamen als erste zu ihm, gefolgt von Lima Lima, die sich fragte, warum ihr Lieblingsbaby so aufgeregt war. Quanza schloss sich den anderen im Wald an, und sie alle suchten den Schatten auf. Quanza fand etwas frisches Gras und trat mit ihrem Fu\u00df dagegen, um es herauszuziehen und zu fressen. Die Waisen genossen alle das Schlammbad und soffen Wasser, bevor sie am Abend zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1110201601549-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera bringt ihre Sch\u00fctzlinge in den Schatten<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 22. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nNgasha ging am Rand des Kibwezi-Waldes entlang zu einem steinigen Gebiet mit sehr gro\u00dfen Felsen. Er nahm seinen ganzen Mut zusammen, um \u00fcber die Felsen zu springen und zu klettern, und fand auf der anderen Seite Lima Lima vor, die die Akazien genoss, die die wilden Elefanten umgesto\u00dfen hatten. Einige B\u00fcffel, die sich vor den Keepern erschreckt hatten, rannten auch zur anderen Seite der Felsen, was die grasenden Waisen aber nicht weiter st\u00f6rte.<br \/>\nDer neidische Ngasha benahm sich heute daneben, indem er etwas Gras aus Alamayas Mund klaute, w\u00e4hrend dieser fra\u00df. Alamayas konnte nichts dagegen tun, denn Ngasha ist sowohl deutlich \u00e4lter als auch gr\u00f6\u00dfer als er. Ngasha musste nur einmal b\u00f6se gucken und Alamaya gab klein bei. Lima Lima und Zongoloni spielten dagegen sehr sch\u00f6n mit Alamaya. Er schob Zongoloni von hinten, damit sie schneller in den Schatten gehen w\u00fcrde. Es war sehr hei\u00df, und Alamaya wollte in den Schatten gebracht werden, um vor der Sonne gesch\u00fctzt zu sein, die auf sie alle niederbrannte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1110201602431-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha stiehlt Futter aus Alamayas Mund<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 23. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nIn den Chyulu-Bergen gibt es noch immer jede Menge wilde Elefanten und andere Wildtiere, die in den Kibwezi-Wald kommen, um hier frisches Gras zu fressen, denn andere Gebiete sind wegen der anhaltenden D\u00fcrre sehr trocken. Die Umani-Quellen bleiben das einzige nat\u00fcrliche Wasservorkommen f\u00fcr die wilden Tiere wie auch f\u00fcr unsere Waisen. Murera und ihre Waisenfamilie gehen h\u00e4ufig an den Chyulu-Bergen entlang, um den Wegen und Spuren der wilden Elefanten zu folgen.<br \/>\nAlamaya lief zusammen mit Mwashoti und versuchte, zu den \u00e4lteren Waisen aufzuschlie\u00dfen. Diese wurde von Faraja und Ngasha angef\u00fchrt, die am Wegesrand standen und darauf warteten, dass es zur Mittagsmilchf\u00fctterung losgehen w\u00fcrde. Faraja w\u00fcrde nicht losgehen ohne einen Keeper vor sich zu haben, und so hielt er an, um auf diesen zu warten. Manchmal benimmt sich Faraja wie ein kleines Kind im Waisenhaus, das \u00fcberall hingef\u00fchrt werden will, und nicht wie der gro\u00dfe Junge, der er ist und der schon mit dem Auswilderungsprozess begonnen hat und ein Leben in der Wildnis vor sich hat.<br \/>\nIm Wasserloch kletterte Faraja auf Ngasha, der sich im Schlamm w\u00e4lzte. Ngasha schrie laut auf, da er von dem gro\u00dfen Gewicht auf seinem R\u00fccken \u00fcberrascht worden war. Er hoffte, Faraja mit seinem Geschrei vertreiben zu k\u00f6nnen!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1110201603112-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Der durstige Ngasha s\u00e4uft ein paar Schlucke Wasser<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 24. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nAm Wasserloch gibt es eine sch\u00f6ne Akazie, von der Sonje heute begann, die Rinde abzuknabbern und diese zu genie\u00dfen. Immer wenn die Waisen am Wasserloch ankommen, brechen Murera und Sonje dort ein paar \u00c4ste ab, um sie mit den Babys zu teilen.<br \/>\nDie Keeper begleiteten die Elefanten f\u00fcr den Rest des Tages in den Wald. W\u00e4hrend sie im Geb\u00fcsch herumliefen, witterten Ziwa und Quanza flie\u00dfendes Wasser, das aus einer besch\u00e4digten Wasserleitung kam. Als Ziwa die Stelle gefunden hatte, machte er mit seinen R\u00fcssel noch mehr L\u00f6cher, damit die Waisen direkt aus den \u00c3\u2013ffnungen saufen konnten. Alle l\u00f6schten ihren Durst, und die Keeper warteten darauf, dass sie fertig wurden, damit sie f\u00fcr die Nacht zu den Stallungen zur\u00fcckkehren konnten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1110201604643-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje entrindet die Akazie<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 25. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nAls Lima Lima heute sah, dass sie wieder die letzte war, die ihre Milchflasche bekam, versuchte sie, schneller zu rennen, und kam bei der Milchf\u00fctterung an, als Sonje gerade ihre letzte Flasche leerte. Lima Lima schien ver\u00e4rgert dar\u00fcber zu sein, dass sie immer die letzte ist, doch es geht nicht anders, da sie so gierig ist und sonst versuchen w\u00fcrde, den anderen Waisen die Milch zu stehlen, wenn sie mit ihrer eigenen Ration fertig ist.<br \/>\nNachdem Alamaya seine Milch geleert hatte, rannte er zum Wasserloch, wo er sich w\u00e4lzte. Ihm war sehr hei\u00df, und er wollte sich mit Matsch bedecken, um sich abzuk\u00fchlen. Mwashoti blieb stehen und wartete auf Murera und Sonje, die bei Zongoloni waren und laut trompeteten, als sie zum Schlammloch gingen. Murera nahm sich etwas Zeit, um mit den Kleinen zu spielen. In letzter Zeit hat sich Mwashoti angew\u00f6hnt, auf Mureras R\u00fccken herumzuklettern. Er ist der einzige Waise der ganzen Herde, dem Murera das erlaubt, und er liebt es sehr, denn er darf das bei keinem der anderen Waisen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1110201605435-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje bekommt ihre letzte Flasche<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 26. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen beschlossen am Morgen, im G\u00e4nsemarsch zu den Chyulu-Bergen zu gehen und dort ihren Tag zu beginnen. Jasiri, der sich ein Gehege mit Zongoloni teilt, ging zu ihr, und sie dachte, dass er nach ihrem Schwanz greifen wollte. Das kann sie gar nicht leiden, und sie drehte sich um, um es mit ihm aufzunehmen. Als Ngasha und Quanza das sahen, rannten sie zu ihr, um sie von einem Kampf mit Jasiri abzuhalten, der ihr ja eigentlich nur Gesellschaft leisten wollte.<br \/>\nDie Babys kamen zur Mittagsf\u00fctterung, als die Sonne sehr hei\u00df herunterbrannte. Direkt nachdem sie die Flaschen geleert hatten, ging jeder von ihnen zum Wasserloch, um darin zu schwimmen und sich abzuk\u00fchlen. Alamaya rollte sich immer weiter im Wasser herum, und schlie\u00dflich war das einzige, was von ihm noch zu sehen war, sein Schwanzstummel. Nach dem Bad gingen die Waisen zu den Chyulu-Bergen zur\u00fcck, um am Nachmittag dort zu grasen. Lima Lima und Quanza f\u00fchrten die Waisen dann am Abend nach Hause zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111020161550-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje bringt die Babys zu den Chyulu-Bergen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 27. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nHeute war es beim Schlammbad sehr windig. Es st\u00fcrmte so sehr, dass viel Staub aufgewirbelt wurde und die Keeper und die Waisen sich gegenseitig gar nicht mehr sehen konnten. Daher suchten sie Schutz im Wald. Alamaya bekam es mit der Angst zu tun, als er merkte, dass sich niemand um ihn k\u00fcmmerte, als sie alle zu den sch\u00fctzenden B\u00e4umen liefen. Er rannte wie um sein Leben zu den Keepern, die auch Schutz suchten, um nicht soviel Staub in die Augen zu bekommen. Einige Paviane schrien, als die Zweige der B\u00e4ume im Wind abbrachen und sie sich kr\u00e4ftigere \u00c4ste suchen mussten. Im Gegensatz zu den anderen Waisen, die zu sicheren Gefilden rannten, schlenderten Faraja und Jasiri nur vor sich hin, als w\u00fcrden sie gar nicht mitbekommen, was um sie herum vor sich ging. Die zwei Jungs scheinen immer mal wieder zu rebellieren, wie es heranwachsende Bullen h\u00e4ufig tun, und nicht auf die \u00e4lteren Waisen oder die Keeper h\u00f6ren zu wollen. Murera muss sie h\u00e4ufig mit ihren gro\u00dfen Sto\u00dfz\u00e4hnen schubsen, damit sie tun, was von ihnen verlangt wird. Alamaya kam zu Lima Lima, von der er herzlich begr\u00fc\u00dft wurde. Auch die restlichen Waisen, die bei ihr waren, wie Zongoloni, waren froh, den kleinen Bullen wieder bei sich zu haben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111020161140-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen bereiten sich auf den neuen Tag vor<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 28. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nZiwa hat sich abgew\u00f6hnt, Mwashoti immer zu schubsen, wenn er ihn sieht. Das tat er aus Eifersucht, seit der kleine Bulle aus dem Waisenhaus nach Kibwezi gekommen war. Mwashoti ist jetzt oft im Gespr\u00e4ch mit Ziwa zu sehen, und Ziwa bliebt dabei sehr ruhig. Er scheint den j\u00fcngeren Waisen nun zu akzeptieren und ist nicht mehr so eifers\u00fcchtig.<br \/>\nEinige B\u00fcffel kamen heute aus dem Wald und gingen zum Zaun hinter den Stallungen, um zu sehen, ob es dort etwas \u00fcbriggebliebenes Heu oder Pellets geben w\u00fcrde. Die Keeper wissen, dass die B\u00fcffel wie alle anderen Wildtiere sehr unter der anhaltenden D\u00fcrre leiden, und gaben ihnen ein frisches B\u00fcndel Heu zu fressen.<br \/>\nAls die Waisen mit ihren Keepern drau\u00dfen im Wald waren, kam ein sehr gro\u00dfer Bulle zu Besuch. Die Keeper dachten zuerst, es k\u00f6nnte Ndugu sein, doch als sie genauer hinsahen, bemerkten sie, dass dieser Elefant einige gro\u00dfe Risse in seinen Ohren hat, die Ndugu nicht hat. Es muss also ein anderer Bulle gewesen sein. Sonje und Murera wollten ihn nicht begr\u00fc\u00dfen, da er ihnen nicht geheuer war. Lima Lima und Zongoloni dagegen waren sehr mutig und gingen dichter an ihn heran. Sie schnupperten eine Weile und machten seinen Geruch aus, bevor sie zu ihrer Waisenherde zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1110201612049-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera mit den Babys bei der Luzernenheuf\u00fctterung<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 29. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nDer Tag war sehr hei\u00df, und alle Waisen wedelten mit ihren Ohren, w\u00e4hrend sie auf der Suche nach einem geeigneten Ort f\u00fcr ein Bad waren, bei dem sie sich mit Schlamm bewerfen k\u00f6nnten. Kaum hatten sie ihre Milchflaschen geleert, f\u00fchrte Ngasha sie zum Wasserloch zum Baden. Alle Elefanten versuchten sich Platz im Schlamm zu schaffen, damit sie so gut wie m\u00f6glich untertauchen und sich abk\u00fchlen konnten &#8211; was ihnen auch allen gelang! Faraja hatte Matsch am ganzen K\u00f6rper und im Gesicht, sodass er den Kopf sch\u00fcttelte, um den Schlamm aus seinen Augen zu bekommen. Sobald er wieder etwas sehen konnte, bemerkte er Ngasha neben sich, der sich gerade den Bauch und den Hintern auf dem Boden rubbelte, und kletterte sofort auf ihn. Mwashoti sah auf der anderen Seite Zongoloni vorbeigehen und schubste sie. Zongoloni wusste, dass er nur mit ihr spielen wollte und machte ihm die Freude.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1110201615048-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha und Faraja rangeln um Platz<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 30. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nMwashoti ist in letzter Zeit sehr energiegeladen. Immer wenn er Sonje oder Murera sieht, m\u00f6chte er ihnen auf den R\u00fccken klettern, doch das f\u00e4llt ihm schwer, da sie viel gr\u00f6\u00dfer sind als er. Er klettert am liebsten auf Murera, wenn sie sich zum Staubbad hingelegt hat, was Murera ihm gerne erlaubt.<br \/>\nQuanza witterte im Wald neben ihr ein paar wilde Elefanten, als sie in der N\u00e4he der Wasserquellen von ein paar frischen Zweigen fra\u00df. Ngasha soff frisches Wasser direkt aus der Quelle. Er erschrak vor ein paar Krokodilen und h\u00f6rte auf zu saufen, um schnell zu Quanza hin\u00fcber zu eilen, die weiterhin nach den wilden Elefanten schnupperte. Als die Waisen zu den Chyulu-Bergen aufbrachen, trafen sie auf Ndugu, der zum Saufen zu den Quellen gekommen war. Jasiri und Zongoloni begr\u00fc\u00dften den \u00e4lteren Bullen, bevor sie zur Milchf\u00fctterung gingen. Ndugu ging seiner eigenen Wege und wollte sich heute nicht unter die Waisen mischen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1110201615450-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Quanza schnuppert nach wilden Tieren im Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 31. Oktober 2016<\/strong><br \/>\nEs war erneut ein sehr hei\u00dfer Tag, und seit dem fr\u00fchen Morgen stiegen die Temperaturen stark. Quanza rannte hinter Lima Lima her, die auf dem Weg zur Tr\u00e4nke war. Dort angekommen, steckten sie schnell ihre R\u00fcssel hinein und soffen, ehe sie sich das Wasser \u00fcber ihre K\u00f6rper spr\u00fchten.<br \/>\nAls die Keeper mit den Milchflaschen am Schlammloch ankamen, waren dort sehr viele Kraniche, Affen und einige Antilopen, die wegen der Hitze alle sehr durstig waren und am Wasserloch soffen. Mwashoti und Alamaya schlossen sich zusammen und trompeteten laut, bevor sie den anderen Tieren hinterher jagten. Die V\u00f6gel und anderen Wildtiere flohen in alle Richtungen, als sie die Elefanten auf sich zurennen sahen. Die Kraniche und Affen suchten Schutz in den B\u00e4umen, w\u00e4hrend die Antilopen im Geb\u00fcsch verschwanden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111020162512-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Quanza und ihre Freunde grasen auf dem Umani-H\u00fcgel<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umani-springs-oktober-2016\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Samstag, 1. Oktober 2016 Sonje begann den Tag damit, nach den Babys zu schauen. Sie lud sie ein, mit ihr zu spielen, als sie sich auf den Boden legte und sich den Bauch kratzte. Sowohl Alamaya als auch Mwashoti machten gerne mit und hatten viel Spa\u00df beim Spielen mit ihr. Murera stand w\u00e4hrenddessen an der &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umani-springs-oktober-2016\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eUmani Springs Oktober 2016\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":8407,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[40,61,1],"tags":[],"class_list":["post-8406","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-tagebuch-der-keeper","category-umani","category-news"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8406","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8406"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8406\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8408,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8406\/revisions\/8408"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8407"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8406"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8406"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8406"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}