{"id":8442,"date":"2017-01-01T16:53:14","date_gmt":"2017-01-01T15:53:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=8442"},"modified":"2017-01-01T16:53:14","modified_gmt":"2017-01-01T15:53:14","slug":"nairobi-nursery-november-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-november-2016\/","title":{"rendered":"Nairobi Nursery November 2016"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 1. November 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen machten es sich am Morgen im Wald gem\u00fctlich, und Ngilai, Ndotto, Sana Sana, Lasayen, Murit und Godoma waren alle in Spiellaune, rannten herum und jagten den Warzenschweinbabys hinterher. Die winzigen Warzenschweine machten es ihnen aber nicht leicht und verschwanden immer wieder im Geb\u00fcsch, sodass Ngilai und seine kleinen Kollegen protestierend trompeteten, weil sie ihnen nicht folgen konnten. Pl\u00f6tzlich kamen die Warzenschweinbabys, verwirrt von dem vielen Tr\u00f6ten und Stampfen, aus dem Dickicht gerannt und flitzten zwischen Ndottos Beinen hindurch, wobei sie lustige Grunzger\u00e4usche von sich gaben. Das erschreckte Ndotto ordentlich, und er fl\u00fcchtete sich zu Oltaiyoni und dem Rest der Herde. Sein Geschrei schreckte auch die restlichen Waisen der Gruppe auf, und sie rannten ihm hinterher. Als sie bei der Herde ankamen, standen sie alle zusammen und stellten die Ohren auf; sogar die Kleinen, Jotto, Ambo, Tamiyoi, Esampu und Malkia machten gro\u00dfe Ohren, verkrochen sich aber ganz in der Mitte der Gruppe, zwischen Roi, Mbegu, Oltaiyoni, Kamok, Kauro und Maramoja. Oltaiyoni marschierte los, um herauszufinden, was die ganze Aufregung sollte, war aber froh als sie sah, dass es nur die Warzenschweine waren. Sie trompetete ihnen laut zu und trat mit Staub nach ihnen, um sie zu verscheuchen, und ging dann zu ihrer Waisenherde zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/121420162587-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngilai hat am Morgen seinen Spa\u00df<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 2. November 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen grasten heute Morgen sch\u00f6n zusammen, als pl\u00f6tzlich Naseku, Tusuja, Kauro, Roi, Galla, Wanjala und Maramoja beschlossen, von der Gruppe weg zu gehen. Beim Herumlaufen trafen sie auf einen einzelnen B\u00fcffelbullen, der im freien Gel\u00e4nde graste. Als Naseku, Roi, Tusuja und Kauro ihn sahen, versuchten sie gemeinsam, ihn zu verjagen, indem sie trompeteten und ihre Ohren aufstellten, um m\u00f6glichst gro\u00df auszusehen. Der B\u00fcffel lie\u00df sich aber \u00fcberhaupt nicht st\u00f6ren und fra\u00df einfach weiter. Dann stampften sie herum, als sie sich ihm n\u00e4herten, und da schaute der B\u00fcffel auf und begann, ihnen mit erhobenem Kopf entgegenzulaufen. Daraufhin traten Galla und Wanjala schreiend die Flucht an und rannten zur\u00fcck zur Herde. Nur Kauro, Tusuja, Roi, Naseku und Maramoja blieben zur\u00fcck. Sie machten sich so gro\u00df wie m\u00f6glich und drohten dem B\u00fcffel, der schlie\u00dflich umkehrte und in die B\u00fcsche zur\u00fcck trabte. Kauro und seine Mitstreiter feierten ihren Sieg mit Trompeten und Herumrennen, aber die Feierlichkeiten wurden unterbrochen, als eine Gruppe Paviane anfing, in den B\u00e4umen zu l\u00e4rmen. Sie hatten eine Hy\u00e4ne ersp\u00e4ht, die von den Elefanten und den Keepern wegrannte! Kauros Gruppe machte kehrt und rannte kollernd ins Geb\u00fcsch zur\u00fcck, um den Rest der Herde wiederzufinden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/121520162428-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Naseku gibt den Weg vor<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 3. November 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen spielten die Waisen nicht viel, sondern konzentrierten sich ganz aufs Grasen. Galla, Wanjala und Naseku waren weit voraus, da sie immer gerne ganz vorne dabei sind, wenn es zum Grasen in den Busch geht. Als sie fra\u00dfen, begann es ein wenig zu nieseln, woraufhin die Kleinen wie Tamiyoi, Jotto, Ambo und Esampu zur\u00fcck zu den Stallungen rannten, um sich unterzustellen. Ihr Gekollere lie\u00df vermuten, dass ihnen das Ganze nicht gefiel, weshalb Mbegu und Oltaiyoni sie eskortierten. Die Babys wurden in ihren St\u00e4llen untergebracht, wo sie sicher vor dem Regen und der K\u00e4lte waren, gegen die sie sehr empfindlich sind. Danach wurden die beiden Mini-Leitk\u00fche wieder zur\u00fcck in den Wald gebracht. Oltaiyoni protestierte dabei kurz, da sie bei ihrem Adoptivkind Ambo bleiben wollte, aber schlie\u00dflich kam sie mit zur\u00fcck in den Wald.<br \/>\nDer Regen hielt an, und einige der Waisen, wie Ngilai, Ndotto, Lasayen, Sana Sana, Tagwa, Godoma und Murit, konnte man beim Herumrollen in der feuchten Erde sehen &#8211; sie genossen die Regentropfen, die ihnen auf den R\u00fccken fielen! Ngilai, Ndotto und Lasayen hatten es wieder mit Vorliebe auf Godoma und Sana Sana abgesehen und kletterten auf ihnen herum. Godoma ist aber ein kleines M\u00e4dchen, das wei\u00df, was es will, und kann sich auch wehren, wenn sie keine Lust zum Spielen hat! Sie drehte sich ruppig um und verpasste den drei Jungs eine Lektion, sodass ihnen das Klettern am Ende doch wesentlich weniger Spa\u00df machte, als sie am Anfang gedacht hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/121420163632-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Galla beim Grasen im Wald<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 4. November 2016<\/strong><br \/>\nBei der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde leerten heute Malkia, Esampu und Tagwa schnell ihre Milchflaschen, und danach rannten sie rastlos herum und suchten irgendwen, dem sie die Milch streitig machen konnten. Als sie keine Flaschen fanden, die sie klauen konnten, und noch dazu von den Keepern ausgeschimpft wurden, waren sie bockig und dr\u00fcckten sich um die Schubkarre mit den leeren Flaschen herum, wo sie einiges Durcheinander verursachten. Esampu versuchte, den Keeper, der die Schubkarre schob, zu schubsen, w\u00e4hrend Tagwa es auf die Schubkarre direkt abgesehen hatte; Malkia dagegen griff nach den Flaschen, erwischte aber keine davon, sodass sie laut protestierend aufschrie. Diese drei s\u00fc\u00dfen M\u00e4dchen sind manchmal sehr dickk\u00f6pfig! Als die Keeper versuchten, sie wegzuschicken, weigerten sie sich lautstark und wollten nicht Platz machen. Den Keepern blieb nichts anderes \u00fcbrig, als sie mit einer leeren Milchflasche wegzulocken, sodass der Keeper mit der Schubkarre das Gel\u00e4nde verlassen konnte. Damit war der Frieden wiederhergestellt, obwohl Malkia und Esampu dann noch versuchten, sich unter dem Absperrband durch zu schleichen, um den Keeper mit der Schubkarre zu verfolgen. Diese drei Frechdachse brachten zumindest die Besucher heute sehr zum Lachen!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1214201631440-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tagwa kann sehr dickk\u00f6pfig sein, wenn es um ihre Milch geht!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 5. November 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen machten sich die Waisen im Wald breit, und es war wunderbar anzuschauen, wie der kleine Murit zusammen mit Rapa und Godoma im Geb\u00fcsch herumalberte. Erstaunlicherweise war er es, der das Gerangel mit Rapa begann! Er forderte ihn ganz selbstbewusst zum Kr\u00e4ftemessen heraus, wobei er seine kleinen Sto\u00dfz\u00e4hne gegen den starken Rapa benutzte. Er jagte sogar Godoma hinterher, nachdem er versucht hatte, auf sie zu klettern. Die kr\u00e4ftige Godoma stellte sich ihm entgegen, \u00fcberlegte es sich aber anders und legte sich schlie\u00dflich auf den Boden, sodass Murit auf sie krabbeln konnte und sie zusammen spielten. Der freche Rapa kam dazu und wollte mitmachen, aber als sie ihn kommen sahen, standen sie auf und jagten stattdessen ihm hinterher!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1214201631812-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murit ist jetzt gesund und munter<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 6. November 2016<\/strong><br \/>\nEs war wieder bemerkenswert, als heute Morgen die Waisen aus ihren St\u00e4llen kamen und Oltaiyoni, Mbegu und Roi sich beeilten, zu dem Stall des neuen Babys zu kommen, das gestern Nachmittag angekommen war. Alle drei versuchten verbissen, die T\u00fcr zu \u00f6ffnen und das neue Baby zu sehen. Roi zog an der T\u00fcr herum, w\u00e4hrend Oltaiyoni mit dem R\u00fcssel dagegen klopfte und Mbegu da stand und dem Baby antwortete, das die drei M\u00e4dchen schon geh\u00f6rt und laut zu kollern begonnen hatte. Als die Keeper sie ermahnten, nicht die Stallt\u00fcr kaputt zu machen, protestierten Oltaiyoni und Roi lautstark. Daraufhin drehten sich die anderen Waisen, die schon auf dem Weg in den Busch waren, um und kamen zur\u00fcck zu den Stallungen gerannt, dorthin wo die drei M\u00e4dchen standen. Kurz darauf wurden aber alle Waisen in den Wald gebracht, obwohl Roi, Mbegu und Oltaiyoni noch einmal versuchten, sich zur\u00fcck zu schleichen. Sie wurden aber davon abgehalten und gingen schlie\u00dflich mit den Anderen hinaus. Wenig sp\u00e4ter kam auch die Babygruppe dazu, und sie verbrachten einen sch\u00f6nen Tag zusammen. Die Kleinen lieben es, bei ihrer menschlichen Familie zu sein, mit den Kitteln der Keeper zu spielen und sich an sie zu kuscheln.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1214201632738-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Roi und Oltaiyoni<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 7. November 2016<\/strong><br \/>\nAls die Babys heute in den Wald hinaus gingen, trafen sie auf die \u00e4lteren Elefanten, und es war wunderbar anzusehen, wie Godoma sich um die Kleinen k\u00fcmmerte. Einem davon widmete sie besondere Aufmerksamkeit und verbrachte die meiste Zeit beim Kuscheln und Spielen mit diesem M\u00e4dchen. Sie legte sich auf den Boden, damit die Kleine mit ihr spielen konnte, und diese t\u00e4tschelte Godomas Gesicht und stellte dann eines ihrer winzigen Beine auf ihren Kopf. Auch Mbegu wollte mit den Babys spielen, und sie kam her\u00fcber, um sie von Godoma zu \u00fcbernehmen. Godoma stand schnell auf und schnappte sich ihr Lieblingsbaby &#8211; Mbegu wollte es gerade mitnehmen, doch Godoma sch\u00fcttelte den Kopf und protestierte lautstark dagegen, dass ihr kleiner Spielkamerad weggebracht wurde. Mbegu hatte Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, dass Godoma noch mit dem Baby spielen wollte und brachte es zur\u00fcck, sodass die beiden weitermachen konnten. Godoma hat sich offenbar sehr in die Kleine verguckt!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1214201633330-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Gro\u00dfe und kleine Waisen zusammen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 8. November 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen konnten wir zusehen wie Tamiyoi Malima und Jotto zum Grasen nahe der Stallungen brachte, w\u00e4hrend der Rest der Waisen hinaus in den Wald ging. Sie ging mit ihnen zu Maxwells Tor, wo sie sich gerne morgens aufh\u00e4lt, weil sie dort von den Resten von Maxwells Luzernenheu fressen kann. Offenbar wollten sie dort warten und sich die Zeit vertreiben, bis die Milchflaschen f\u00fcr ihre 9-Uhr-F\u00fctterung fertig waren. Als die Keeper sie in den Wald bringen wollten, beschwerte sich Tamiyoi lautstark und versuchte sogar einmal, zu der Stelle, an der die Milch bereitet wird, zu rennen.<br \/>\nBei der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde war es heute sehr feucht und k\u00fchl, sodass die Waisen sich ein ausf\u00fchrliches Staubbad g\u00f6nnten. Die Kleinen, Tamiyoi, Malima, Esampu und Jotto, blieben bei dem kalten Wetter in ihren St\u00e4llen. Die Spielkinder Ngilai, Ndotto, Rapa, Lasayen, Sana Sana, Tagwa, Malkia, Godoma, Mbegu und Pare waren damit besch\u00e4ftigt, herumzurollen, gegeneinanderzusto\u00dfen und aufeinander herumzurutschen, als sie sich auf dem feuchten Boden \u00fcbereinander stapelten &#8211; sie hatten jede Menge Spa\u00df. Ngilai stand pl\u00f6tzlich auf und fing an, am Absperrband entlang zu rennen und die Besucher anzurempeln. Dann machte er wieder kehrt, um sich wieder seinen Freunden anzuschlie\u00dfen, und wollte auf Tagwa klettern, die aber protestierend aufschrie. Er tat sein bestes, um gleich wieder von ihr herunter zu kommen, aber das war gar nicht so einfach, weil sie alle matschig waren und er immer wieder wegrutschte, w\u00e4hrend sie versuchte aufzustehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1214201634040-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die s\u00fc\u00dfe Malima mit ihren vielen Haaren<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 9. November 2016<\/strong><br \/>\nDer arme kleine Wacha hing gestern schon den ganzen Tag an einer Infusion, die ihn ein wenig belebte, sodass er wieder etwas besser aussah, doch heute verschlechterte sich sein Gesundheitszustand weiter. Er brachte nicht einmal die Energie zum Fressen auf, geschweige denn, seine Milch zu trinken. Es wurde nicht besser, und so entschlossen wir uns, die Infusionen abzusetzen, die ihn am Leben hielten, und am Morgen starb er friedlich inmitten seiner Keeper. Wir sind \u00e4u\u00dferst traurig, dass wir ihn verlieren, nach all den Versuchen, sein Leben zu retten.<br \/>\nWir beobachten, dass Wanjala und Galla, die beide \u00e4hnlich gefaltete Ohren haben, immer zusammen spielen und miteinander unterwegs sind. Sie werden gute Freunde. Das ist wunderbar f\u00fcr Galla, der immer f\u00fcr sich allein und etwas abseits der Anderen gegrast hatte. Manchmal sind die Beiden zusammen mit Pare drau\u00dfen im Wald, der sich ihnen gerne anschlie\u00dft und das eine oder andere Kr\u00e4ftemessen mit ihnen veranstaltet. Malima hat sich auch gut daran gew\u00f6hnt, mit den anderen Waisen drau\u00dfen im Wald zu sein. Nachdem es etwas abenteuerlich angefangen hatte, als sie das erste Mal mit ihnen mit ging, hat sie sich jetzt eingelebt und es gef\u00e4llt ihr, mit der Waisenherde und den Keepern drau\u00dfen herum zu laufen. Sie freut sich immer schon auf ihre Milchflasche und vertreibt sich die Zeit dazwischen damit, an den Fingern der Keeper zu nuckeln!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1214201635325-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wanjala und Tagwa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 10. November 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein kalter Morgen, und es nieselte immer wieder, sodass die Kleinen in ihren St\u00e4llen unter ihren Decken bleiben mussten, um der K\u00e4lte zu trotzen, die sehr gef\u00e4hrlich f\u00fcr sie ist. Die \u00e4lteren Waisen waren alle drau\u00dfen im Busch und rollten sich fr\u00f6hlich auf dem Boden herum und spielten in der nassen Erde. Als der Nieselregen sich fortsetzte, schlammbadeten Kauro und Tusuja begeistert weiter und schubsten sich gegenseitig herum, um ihre Kr\u00e4fte zu messen. Das Ganze verwandelte sich schlie\u00dflich in eine Kletterei auf Roi, Oltaiyoni und Mbegu. Der verspielte Ndotto, der immer noch am meisten Begeisterung von allen f\u00fcr das Klettern aufbringt &#8211; egal, wer da auf dem Boden liegt, ob gro\u00df oder klein &#8211; wollte nicht au\u00dfen vor gelassen werden und kam dazu, um auch auf den gro\u00dfen M\u00e4dchen herumzukrabbeln. Er passte aber gut auf, dass er nicht von den gr\u00f6\u00dferen Waisen Kauro und Tusuja herumgeschubst wurde, und als er sie auf sich zukommen sah, stellte er sich schnell zum Spielen neben die \u00e4lteren M\u00e4dchen, sodass sie nicht an ihn herankamen. Er ist ein cleverer kleiner Elefant!<br \/>\nUkame, die eine der gr\u00f6\u00dften Elefanten seit langer Zeit im Waisenhaus ist, kam in sehr schlechter gesundheitlicher Verfassung bei uns an und brach immer wieder zusammen, doch inzwischen scheint sich ihr Gesundheitszustand tats\u00e4chlich zu verbessern. Sie ist schon l\u00e4nger nicht mehr zusammengebrochen, frisst gut und liebt die Luzernenheupellets. Sie bleibt noch im Gehege, da sie sehr gro\u00df und schon etwas \u00e4lter ist, aber jeden Morgen kommen Oltaiyoni, Roi, Kauro, Tusuja, Mbegu und Dupotto bei ihr vorbei, begr\u00fc\u00dfen sie und lassen sie wissen, dass alles gut ist. Sie hat gro\u00dfe Fortschritte gemacht und vertraut jetzt auch langsam ihrer neuen menschlichen Familie.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/121420164613-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jotto stapft mit seiner Decke durch den Matsch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 11. November 2016<\/strong><br \/>\nAls die erste Gruppe heute zu ihrer Milch bei der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde ging, konnte man die kleine Tamiyoi sehen, wie sie so schnell sie konnte hinunterrannte. Sie lief mit Malkia, Esampu und Tagwa um die Wette, von denen jeder der Erste sein wollte. Sie ist jetzt guter Dinge, wird immer selbstbewusster und scheint die Krankheit, die ihr lange zu schaffen gemacht hatte, \u00fcberwunden zu haben. Nachdem die Waisen die Milch geleert hatten, wandten manche sich dem Gr\u00fcn zu, das f\u00fcr sie bereitgelegt war, w\u00e4hrend andere, wie Tamiyoi, Jotto, Esampu und Malima, Wasser aus der gleichen Tonne soffen. Sie versuchten ihr Bestes, das Wasser mit ihren kleinen R\u00fcsseln aufzusaugen, damit sie es trinken konnten. Der Frieden war aber vorbei, als Sana Sana dazukam und nicht aufpasste; sie schubste Malima in Tamiyoi hinein, und die beiden fielen zu Boden und jaulten laut auf. Die Keeper mussten Sana Sana verwarnen, netter zu den Babys zu sein, aber noch bevor sie bei ihr angekommen waren, hatte sie sich schon aus dem Staub gemacht, da sie wusste, dass sie etwas falsch gemacht hatte. Bei der Absperrung forderten sich Ambo und Ngilai gegenseitig heraus, schubsten sich und rangelten mit umschlungenen R\u00fcsseln. Ngilai war aber klar, dass Ambo noch klein ist und er nicht mit all seiner Kraft spielen darf. Ambo dagegen nahm den Kampf sehr ernst und versuchte, Ngilai so kr\u00e4ftig wie m\u00f6glich zu schubsen. Er machte dabei die Ohren breit, und man konnte ihm seine Entschlossenheit richtig ansehen, sodass die Zuschauer von dem s\u00fc\u00dfen kleinen Racker begeistert waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/121420168732-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tamiyoi kommt zu ihrer Milch gerannt<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 12. November 2016<\/strong><br \/>\nBei der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde passierte heute nichts besonderes, au\u00dfer dass Malkia und die kleine Malima \u00c4rger an der Schubkarre machten, wo sie versuchten, Milchflaschen zu stehlen und sich beschwerten, als sie weggeschickt wurden. Ukame hat nun zwei Wochen in ihrem Gehege verbracht, um sich an die Keeper zu gew\u00f6hnen, und heute gegen 14 Uhr wurde sie heraus gelassen, damit sie mit den anderen Waisen zusammen sein und sich in ihre neue Familie eingew\u00f6hnen konnte. Als das Tor ge\u00f6ffnet wurde, traute sie sich aber nicht heraus und wollte sich auch nicht Roi, Mbegu, Oltaiyoni, Kauro, Tusuja und Dupotto anschlie\u00dfen, denen es auch nicht ganz geheuer war, in das Gehege eines so gro\u00dfen Elefanten hinein zu gehen und sie heraus zu holen. Die Keeper gingen hinein, um sie hinaus zu begleiten, und pl\u00f6tzlich rannte sie nach drau\u00dfen, aber in die entgegengesetzte Richtung der anderen Waisen. Sie fl\u00fcchtete sich in die B\u00fcsche beim Parkplatz, und die Gruppe folgte ihr, doch sie rannte vor den Waisen weg! Daraufhin vermuteten wir, dass sie wohl noch nicht bereit war, sich den Anderen anzuschlie\u00dfen, und so wurde sie mit einer Milchflasche zu ihrem Gehege zur\u00fcckgebracht; wir werden es an einem anderen Tag noch einmal versuchen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1214201681654-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Malkia und Tagwa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 13. November 2016<\/strong><br \/>\nSchon seit einigen Tagen h\u00e4lt sich Kiko jetzt von den Elefantenwaisen fern. Immer wenn er aus seinem Stall kommt, bleibt er in der N\u00e4he der Stallungen, schleicht sich ab und zu hinunter zu der Stelle, an der die Milch bereitet wird und vertreibt sich die Zeit, indem er von den Bl\u00e4ttern der Akazien in der Umgebung frisst. Er bleibt aber nicht lange an einem Ort, geht ab und zu zur Garage, \u00fcber den Parkplatz und dorthin, wo die Elefantenbabys den Tag \u00fcber im Wald sind. Dort bleibt er ein paar Minuten und geht dann weiter zum Schlammbadgel\u00e4nde, bevor er wieder an den Stallungen ankommt. Wenn er sieht, dass die Schranke zu ist, bleibt er einfach am Parkplatz stehen und freut sich, dort auf alle m\u00f6glichen Leute zu treffen. Heute verbrachte er den ganzen Tag damit, um die Stallungen und den Parkplatz herum zu wandern und ging gar nicht in den Wald zu den Waisen. Pea dagegen verbrachte den ganzen Tag mit den Babys, wie sie es am liebsten tut.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1214201682251-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kiko mit seinem Keeper<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 14. November 2016<\/strong><br \/>\nAls die Waisen es sich gerade im Geb\u00fcsch am oberen Ende von Maxwells Gehege gem\u00fctlich gemacht hatten, staunten die Keeper nicht schlecht, als f\u00fcnf L\u00f6wen-Weibchen einfach so quer durch die Gruppe spazierten, ohne sich um die Elefanten oder die Menschen zu k\u00fcmmern! Die Waisen waren etwas unruhig, und Galla, Maramoja, Wanjala, Sana Sana, Rapa und Malkia f\u00fcrchteten sich vor den gro\u00dfen Raubkatzen. Die Aufregung brachte Oltaiyoni, Roi, Mbegu und Kamok auf den Plan, die laut und mit aufgestellten Ohren trompeteten und herauszufinden versuchten, was die Kleinen erschreckt hatte. Bis sie zu ihnen vorgedrungen waren, waren die L\u00f6wen aber schon wieder tief im Geb\u00fcsch verschwunden. Wegen der Gefahr durch die Raubkatzen musste Kiko an den Stallungen bleiben, und Pea war sowieso vollauf zufrieden, bei der Babygruppe zu bleiben, die sie sehr gern hat.<br \/>\nDie kleine Malima war heute sehr lustig. Sie ist noch neu im Waisenhaus und lernt noch die Tagesabl\u00e4ufe der Babys. Heute schlich sie sich von der Herde weg und ging fr\u00fcher zur\u00fcck zu den Stallungen, um nach mehr Milch zu suchen! Sie stellt eine echte Herausforderung f\u00fcr die Keeper dar, die sie immer wenn es gegen 9 Uhr, 15 Uhr oder 17 Uhr auf die F\u00fctterung zugeht gut im Auge behalten m\u00fcssen, denn zu diesen Zeiten stiehlt sie sich mit Vorliebe davon. Manchmal bekommen es die Keeper nicht mit, weil sie erst lange dicht bei ihnen bleibt und sie sich dann in Sicherheit wiegen, bevor sie pl\u00f6tzlich verschwindet und sie erst von den Stallungen erfahren, dass sie dort schon angekommen ist!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1214201682835-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Maxwell in seinem Gehege<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 15. November 2016<\/strong><br \/>\nAls sich heute Morgen die Waisen im Wald breit gemacht hatten, jagten Kauro und Tusuja hinter Dupotto her und versuchten, auf sie zu klettern. Sie \u00fcbernahmen abwechselnd die Verfolgung um die B\u00fcsche herum, und Dupotto versuchte, es ihnen schwer zu machen, indem sie mitten hindurch lief. Dann erwischte Kauro sie am Schwanz, und sie schrie auf und schimpfte, denn er wollte nicht wieder loslassen! Das Geschrei lockte Oltaiyoni, Roi und Mbegu an, die herbeigelaufen kamen, und kaum hatten Kauro und Tusuja sie gesehen, machten sie sich schnell aus dem Staub, um nicht von Leitkuh Oltaiyoni bestraft zu werden. Als sie da waren, k\u00fcmmerten sie sich um Dupotto, versicherten sich, dass es ihr gut ging, und t\u00e4tschelten sie mit den R\u00fcsseln. Kauro und Tusuja waren da schon \u00fcber alle Berge und hatten schon einen neuen Ringkampf miteinander gestartet.<br \/>\nUnsere wunderbare ehemalige Waisen-Nashorndame Solio, die jetzt in Freiheit im Nairobi-Nationalpark lebt, war schon eine ganze Weile nicht mehr zu Besuch; aber wir sind nat\u00fcrlich gl\u00fccklich und stolz, dass sie den Sprung in die Wildnis so erfolgreich hinter sich gebracht hat. Maxwell, unser blindes Nashorn, das in seinem Gehege an den Stallungen lebt, ist ebenfalls froh und munter und vertreibt sich die Zeit gerne damit, den Warzenschweinen hinterherzujagen, die sich auf sein Territorium schleichen und von seinem leckeren Luzernenheu fressen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1214201683334-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kauro nach seiner Jagd auf Dupotto<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 16. November 2016<\/strong><br \/>\nKamok erinnert uns manchmal sehr an unsere freche Ex-Waise Wendi, die jetzt in Tsavo lebt. Am Morgen fuhr im Wald ein Fahrzeug, das die Reste des Gr\u00fcnzeugs abtransportierte, nahe an den Elefanten vorbei, w\u00e4hrend diese dort grasten. Kamok h\u00f6rte das Auto schon von weitem und versteckte sich im Geb\u00fcsch, als es n\u00e4her kam. Es schien, als ob sie sich ihm in den Weg stellen wollte, aber sie war ein paar Sekunden zu sp\u00e4t dran, denn der Fahrer sah noch, wie sie im Busch verschwand. Als sie herauskam, war das Auto schon vorbei, und statt ihm den Weg zu versperren, konnte sie nur noch trompetend hinter ihm her rennen, bis zu den Stallungen hinauf! Das Getr\u00f6te alarmierte Oltaiyoni und Roi, die schnell reagierten. Als sie dort ankamen, wo Kamok mit dem Fahrzeug stand, merkten sie, dass es eines war, das sie alle gut kennen, und verstanden die ganze Aufregung nicht. Kamok wollte nur ein wenig Aufruhr verbreiten! Also machten sie kehrt und gingen zur Herde zur\u00fcck, um weiter zu grasen.<br \/>\nGleich nach der 9-Uhr-F\u00fctterung kam Oltaiyoni mit ein paar der Waisen zur\u00fcck zu den Stallungen, um Ukame zu ihrem ersten Tag drau\u00dfen im Wald abzuholen; das letzte Mal, als wir es versuchten, gab es gro\u00dfes Geschrei und Herumgerenne, und es lief nicht gerade nach Plan! Ukames Tor wurde ge\u00f6ffnet, und erst wollte sie wieder nicht herauskommen, aber dann gingen Oltaiyoni, Roi, Dupotto, Mbegu, Lasayen und Ndotto hinein, und mit der Hilfe eines Keepers konnten sie sie schlie\u00dflich \u00fcberzeugen, mit nach drau\u00dfen zu kommen. Anstatt mit den Anderen mit in den Busch zu kommen, wollte sie allerdings diesmal in Peas Gehege laufen! Mit einer Milchflasche wurde ihr der richtige Weg gezeigt, und schlie\u00dflich kam sie mit den Keepern und den anderen Waisen mit. Nach einer Weile beruhigte sie sich auch und versuchte nicht mehr, sich ins Geb\u00fcsch davon zu machen. Sie plauderte sogar mit Oltaiyoni und Wanjala, die sehr nett zu ihr waren und ihr nicht von der Seite wichen.<br \/>\nBei der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde gab es gro\u00dfe Aufregung, als versehentlich mehr Waisen aus der Gruppe, die im Wald wartete, hinunter liefen als Keeper dort bereitstanden, um sie zu f\u00fcttern. Tagwa, Esampu, Malima und Jotto machten jede Menge L\u00e4rm und waren nicht leicht unter Kontrolle zu behalten, als sie nach ihrer Milch verlangten und die Keeper, die versuchten, noch die anderen Waisen zu f\u00fcttern, verfolgten. Die Keeper hatten gro\u00dfe M\u00fche den \u00dcberblick zu behalten, wer alles schon Milch bekommen hatte und wer nicht!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1214201684117-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kamok ist ein echter Frechdachs!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 17. November 2016<\/strong><br \/>\nLetzte Nacht regnete es endlich etwas, und es wurde recht kalt, sodass die Waisen ziemlich fr\u00f6stelten, als sie am Morgen herauskamen. Heute konnte Ukame das erste Mal zum morgendlichen Ausflug in den Wald mitkommen &#8211; sie schien sich sehr wohl zu f\u00fchlen in der Gesellschaft von Ndotto und Mbegu, die immer \u00e4u\u00dferst freundlich sind. Nach der 9-Uhr-F\u00fctterung jagte sie den Keepern allerdings wieder einen Schrecken ein, als sie einfach aus der Herde verschwand. Zum Gl\u00fcck wurde sie nicht weit entfernt wieder gefunden, und sie schloss sich gerne der Gruppe wieder an. Es war ziemlich leicht, sie wieder aufzusp\u00fcren, denn bei dem matschigen Untergrund konnten die Keeper ihre Fu\u00dfabdr\u00fccke gut sehen. Mbegu, Tamiyoi, Murit und Jotto halfen auch nach Kr\u00e4ften mit, sie heute Morgen wieder zu beruhigen. Mbegu ist ein gro\u00dfartiges M\u00e4dchen, und sie lief mit ihrer kleinen Gruppe vor Ukame her, sodass die Kleineren um sie herum verteilt waren und sie davon abhielten, wieder davonzulaufen. Von da an wich Mbegu nur zur Besuchszeit und zur F\u00fctterung von Ukames Seite, sonst blieb sie st\u00e4ndig bei ihr. Den Rest des Tages verhielt sich Ukame tadellos, bis es am Abend zu den Stallungen zur\u00fcck ging.<br \/>\nMalkia war bei der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde ungezogen, und sie musste mit der letzten Gruppe der \u00c4lteren zur F\u00fctterung kommen. Esampu wollte auch Scherereien machen und musste von Tamiyoi davon abgehalten werden, Ambo beim Trinken umzuschubsen. Abgesehen davon verlief die Besuchsstunde gut, und alle in der ersten Gruppe spielten sch\u00f6n miteinander. Malkia kam als letzte zusammen mit Oltaiyoni, und bis dahin hatten alle ihre Milch ausgetrunken, sodass nur sie und die Leitkuh noch ihre Milch bekamen &#8211; und sie w\u00fcrde es nie wagen, Oltaiyoni zu schubsen! Als Malkia ihre Flasche geleert hatte, ging sie allerdings dorthin, wo die Schubkarre immer steht und war emp\u00f6rt, als sie feststellte, dass dort nur noch leere Flaschen zu finden waren. Sie war so ver\u00e4rgert, dass sie gegen den Lautsprecher trat, ihn schlie\u00dflich sogar umwarf und wie einen Ball maltr\u00e4tierte. Sie beruhigte sich erst, als sie einen Finger von einem Keeper zum Nuckeln bekam, bis Kamok schlie\u00dflich dazu kam und sie zum Schlammbad einlud &#8211; damit waren sie dann besch\u00e4ftigt, bis es wieder zur\u00fcck in den Wald ging.<br \/>\nAm Abend begleiteten Kamok, Pare, Esampu, Rapa und Mbegu Neuling Ukame etwas fr\u00fcher zur\u00fcck nach Hause, bevor der 17-Uhr-Besuch begann. So war es f\u00fcr sie nicht ganz so stressig, als sie nach Hause kam.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1214201684912-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ukame neben Naseku<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 18. November 2016<\/strong><br \/>\nEs war von Beginn an ein nasser Tag, und die ganz Kleinen kamen bei dem Wetter immer nur kurz aus ihren St\u00e4llen, um gleich wieder hinein zu gehen. Es scheint, als ob Mbegu Godoma beibringt, wie man sich um die Babys k\u00fcmmert. Obwohl sie von selbst noch nie so richtiges Interesse an den Babys gezeigt hatte, scheint sie mit Mbegus Hilfe etwas interessierter zu sein. Wann immer Mbegu aus irgendeinem Grund nicht mit den \u00e4lteren Waisen hinaus gegangen ist und die Babys in der N\u00e4he sind, achtet sie darauf, dass Godoma auch da ist, wenn sie sich um sie k\u00fcmmert. Heute war Godoma eigentlich mit Naseku aufgebrochen, um Tusuja und den anderen Waisen zu folgen, aber Mbegu \u00fcberzeugte Godoma, nicht mit Naseku mitzugehen, sodass die beiden eine sch\u00f6ne Zeit mit den Kleinen hatten, als diese aus dem Wald kamen. Als sie auf sie getroffen waren, blieb Mbegu etwas entfernt stehen, w\u00e4hrend Godoma mit der Gruppe spielte, und schaute zu, wie sie sich so machte. Vielleicht wird Godoma mit der Zeit auch einmal eine gute Mini-Leitkuh, obwohl sie im Moment noch etwas Hilfe von den \u00e4lteren M\u00e4dchen braucht.<br \/>\nKauro ist ein sehr netter Junge, aber Oltaiyoni spielt nicht gern mit ihm, sondern lieber mit Tusuja. Oltaiyoni rollte sich heute in der lockeren Erde herum, als Kauro dazukam und sich ihr anschloss. Kaum war er aber auf ihren R\u00fccken gestiegen, um zu spielen, stand sie schnell auf und begann, ihn mit den Sto\u00dfz\u00e4hnen in den Hintern zu pieksen. Er lief schreiend davon, aber als sie sich wieder zum Spielen hingelegt hatte, kam Tusuja herbei. Er rutschte auf ihr herum und spielte, womit sie vollkommen einverstanden war! Sie genossen das Herumrollen in der lockeren Erde ausf\u00fchrlich.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1214201685826-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbegu mit ihrem Adoptivkind Jotto<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 19. November 2016<\/strong><br \/>\nDer str\u00f6mende Regen begann heute kurz nachdem die erste Gruppe, bestehend aus drei Elefanten, bei der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde ihre Milchflaschen geleert hatte. Das verkomplizierte das Geschehen, sowohl f\u00fcr die Keeper als auch f\u00fcr die Waisen, noch dazu, weil die drei Esampu, Jotto und Tamiyoi waren und Esampu bekanntlich h\u00e4ufig f\u00fcr \u00c4rger bei der F\u00fctterung sorgt. Tamiyoi dagegen trinkt recht langsam, und Esampu hatte ihre Milch so schnell geleert, dass sie sich danach Tamiyois Flasche schnappen wollte. Tamiyoi musste kurz unterbrechen, um sie davon abzuhalten, aber Esampu schubste zur\u00fcck. Jotto sah das und kam herbeigeeilt, um seiner Freundin Tamiyoi zu helfen, und die ganze Situation wurde f\u00fcr die Keeper noch haarstr\u00e4ubender als es bei dem starken Regen ohnehin schon der Fall war. Ngilai, Sana Sana und Godoma kamen dann im Regen an, w\u00e4hrend die ersten drei noch immer Chaos verursachten. Immerhin kann Tamiyoi den Regen nicht leiden, sodass sie nicht auf weitere Rangeleien aus war, sondern sich lieber unter einer Akazie unterstellte. Jotto gab sich damit ebenfalls zufrieden, nachdem er gesehen hatte, dass Tamiyoi keine Probleme mehr mit Esampu hatte. Nachdem der gr\u00f6\u00dfere Junge Ngilai da war, benahm sich auch Esampu wieder. Als alle ihre Milch getrunken hatten, brachte Malima Rapa, Mbegu und Murit zum Schlammbad. Sie w\u00e4lzten sich bis zum Ende der Besuchszeit darin, obwohl es die ganze Zeit in Str\u00f6men regnete! Tamiyoi, Jotto und der Rest der Waisen spielten inzwischen freudig in der nassen Erde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1215201613921-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Der s\u00fc\u00dfe kleine Jotto<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 20. November 2016<\/strong><br \/>\nBei dem morgendlichen Nieselregen rannte Maxwell fr\u00f6hlich in seinem Gehege auf und ab. Keiner der Elefantenwaisen interessierte sich f\u00fcr ihn, selbst dann nicht, als er versuchte, durch die Gitterst\u00e4be seines Tores die zu erreichen, die sich an seinem Luzernenheu bedienten. Dupotto, Roi und Lasayen waren schon eine Weile damit besch\u00e4ftigt, als Max versuchte, sie durch das Tor hindurch zu necken, aber sie widmeten ihm heute keine Aufmerksamkeit. Irgendwann machten sie sich dann schlechtgelaunt auf in den Wald. Max dagegen hatte hervorragende Laune &#8211; er w\u00e4lzte sich in dem Schlamm, der sich in seinem Gehege gebildet hatte und rannte im Kreis herum, um den Regen zu genie\u00dfen. Schlie\u00dflich ging er ein Nickerchen halten, nachdem er von der vielen Herumtollerei ganz geschafft war.<br \/>\nAls es Zeit f\u00fcr die \u00f6ffentliche Besuchsstunde war, stellten die Keeper fest, dass Oltaiyoni mit ihrem Lieblingsbaby Ambo fehlte! Bis die Keeper sie tief im Geb\u00fcsch beim Grasen gefunden hatten, war schon die zweite Gruppe dran. Ambo musste dann mit seiner Adoptivmama und den \u00e4lteren Elefanten hinunter zur Milch gehen. W\u00e4hrend der ganzen Zeit bei der Besuchsstunde wich Oltaiyoni nicht von seiner Seite &#8211; sie verh\u00e4lt sich ihm gegen\u00fcber wie eine richtige Mutter, oder zumindest wie eine \u00e4ltere Schwester! Malima und Ukame freunden sich auch gut an, und erstaunlicherweise ist es die \u00e4ltere und gr\u00f6\u00dfere Ukame, die immer Malima sucht; das kleine M\u00e4dchen begleitet Ukame \u00fcberall hin, und sie scheinen ihre gegenseitige Gesellschaft sehr zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1215201614346-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Maxwell rennt in seinem Gehege auf und ab<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 21. November 2016<\/strong><br \/>\nDie Milch ist die Leibspeise der Waisen, und manche legen sich mit den anderen an, um mehr zu bekommen als ihnen zusteht! Roi ist so eine Kandidatin: Obwohl sie schon \u00e4lter ist, l\u00e4sst sie die Schubkarre nicht in Ruhe, bis sie weggefahren wird. Nachdem sie ihren Anteil bekommen hat, lungert sie an der Schubkarre herum und schiebt alle anderen Elefanten weg, um an mehr Milch zu kommen. Falls die Keeper die Flaschen einmal aus den Augen lassen, schafft sie es meistens, sich mit einer Extra-Flasche davon zu machen &#8211; was bedeutet, dass irgendein anderer Waise weniger Milch bekommt oder noch etwas gemischt werden muss. Wenn sie keine von der Schubkarre erwischt, dann nimmt sie einen der Waisen, die ihre Flasche selbst halten k\u00f6nnen, ins Visier, und wenn er oder sie die Flasche nicht fest genug h\u00e4lt, ist sie im Nu weg! Das Ganze endet dann meistens in einem Streit zwischen Roi und dem Opfer des Diebstahls. Genau das passierte auch heute bei der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde. Die Keeper bewachten die Schubkarre, w\u00e4hrend sie darauf warteten, dass mehr Elefanten zur F\u00fctterung kommen w\u00fcrden. Roi hatte schon zweimal erfolglos versucht, eine Flasche zu stehlen, und wandte sich daher Tusuja zu, der sehr sch\u00f6n ohne Hilfe Milch trinken kann. Er passte aber einen Moment lang nicht auf, und Roi rannte herbei, schnappte sich die Flasche aus seinem Mund und machte sich damit aus dem Staub. Tusuja rannte schreiend hinterher, aber vergeblich. Die Keeper versuchten ebenfalls, Tusuja wieder zu seiner Milch zu verhelfen, aber Roi entwischte ihnen allen, trank die Flasche aus und warf sie weg. Vorher hatte auch Esampu, die heute offenbar schlechte Laune hatte, schon die Keeper zur Verzweiflung gebracht. Sie schubste jeden, der ihr \u00fcber den Weg lief, sogar die Keeper! Kritisch wurde es, als sie sich Tagwa vornahm, die aber zur\u00fcckschubste! Tagwa hatte gesehen, wie sie schon Ambo, Jotto, Sana Sana und Malkia geschubst hatte und beschlossen, ihr eine Lektion zu erteilen. Selbst die Keeper konnten sie nicht von ihrem Streit abhalten. Am Ende war es Mbegu, die dazu kam und den Frieden wiederherstellte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1215201615125-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen gehen nach der Milchf\u00fctterung in den Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 22. November 2016<\/strong><br \/>\nNdotto und Mbegu waren heute blendender Laune und unterhielten den Rest der Waisenfamilie mit ihren Ringk\u00e4mpfen. Godoma unterbrach die beiden immer wieder, weil sie auch mit Ndotto spielen wollte. Ndotto ist immer dazu zu haben und h\u00e4tte sie gerne mitspielen lassen, doch Mbegu war nicht einverstanden damit, wie Godoma sich einmischte und schickte sie immer wieder weg. Godoma lie\u00df aber nicht locker und versuchte es immer wieder, obwohl Mbegu nicht nachgab und sie schlie\u00dflich weg schubste. Godoma schrie auf und rannte weg, woraufhin die \u00e4lteren M\u00e4dchen aus dem Geb\u00fcsch kamen, um nachzusehen, was los war. Oltaiyoni, Roi und Kamok kamen herbei, und Roi kollerte, worauf Mbegu ebenfalls mit einem Kollern antwortete. Oltaiyoni und Kamok kollerten auch noch einmal Mbegu zu und verschwanden wieder im Dickicht, um wieder ihren Angelegenheiten nachzugehen. Wir haben schon \u00f6fter beobachtet, dass bei solchen Gelegenheiten die \u00e4lteren K\u00fche nichts mehr unternehmen, wenn sie Mbegu schon vor Ort vorfinden, da sie sich gegenseitig als Mini-Leitk\u00fche respektieren.<br \/>\nUkame kam heute zum ersten Mal mit zum Schlammbad bei der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde. Sie entfernt sich selten weit von ihrer kleinen Freundin Malima und folgte ihr auf dem Weg hinunter zur F\u00fctterung. Als sie ankamen, schaute Ukame sich etwas nerv\u00f6s und verwirrt um, aber als Malima zur Schubkarre mit der Milch lief, rannte Ukame ihr hinterher und lie\u00df den Keeper, der schon mit ihrer Flasche bereit stand, einfach stehen. Ein anderer Keeper musste schnell eine Flasche direkt von der Schubkarre nehmen, um ein gr\u00f6\u00dferes Drama zu vermeiden. Nachdem sie getrunken hatten, ging Ukame wieder Malima hinterher, und diesmal brachte sie sie zum Schlammloch, wo sie anfingen, im Matsch zu spielen. Luggard, der ein gro\u00dfer Schlammbadliebhaber ist, gesellte sich zu ihnen, und die drei hatten ihren Spa\u00df und kamen erst wieder heraus, als es in den Wald zur\u00fcck ging. Bevor sie gingen, nahmen sie zum Abtrocknen noch ein kurzes Staubbad.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1215201615953-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndotto hat gute Laune<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 23. November 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein strahlender Morgen f\u00fcr die Waisen, die sich an Maxwells Tor tummelten, um von seinem Futter zu naschen. Einige spielten Verstecken und rannten kreuz und quer in der Gegend herum und in die nun offenstehenden Gehege hinein. Es war ein himmelweiter Unterschied zu den letzten Tagen, an denen die Waisen am Morgen bei all der N\u00e4sse nur m\u00fcde und lustlos aussahen. Heute war Spiel und Spa\u00df angesagt, besonders f\u00fcr Rapa, Lasayen, Ndotto und Ngilai, die die Anderen zum Spielen animierten. Sogar nachdem sie in den Wald aufgebrochen waren, spielten sie noch weiter, und viele von ihnen forderten sich gegenseitig heraus. Kauro rangelte mit Tusuja, Dupotto mit Mbegu, und Galla, der sonst kaum mit irgendwem spielt, hatte seinen Spa\u00df mit Maramoja. Malkia und Sana Sana waren damit besch\u00e4ftigt, eine gro\u00dfe Gruppe Paviane zu verscheuchen, die gerade vorbeikam. Malkia versuchte sogar, auf die B\u00e4ume zu klettern, um die zu erwischen, die sich nach oben gefl\u00fcchtet hatten, und stellte sich mit den Vorderbeinen auf die Baumst\u00e4mme. Die Waisen beruhigten sich erst wieder, als die Milch f\u00fcr ihre 9-Uhr-F\u00fctterung in den Wald gebracht wurde.<br \/>\nRoi ist in letzter Zeit bei der Milchf\u00fctterung sehr st\u00f6rrisch geworden, \u00e4hnlich wie die kleine Malkia. Sie ist aber ziemlich kr\u00e4ftig und wei\u00df genau, wenn sie einen neueren Keeper vor sich hat, anstatt einen der alteingesessenen, die sie mehr respektiert. Sie schiebt dann den neuen Keeper von der Schubkarre weg und versucht, Milchflaschen davon zu stibitzen, die eigentlich f\u00fcr ihre Waisenkollegen gedacht sind. Bei der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde schubste sie heute einen der neueren Keeper, der auf die Schubkarre aufpassen wollte, zur Seite und rannte mit der Flasche weg &#8211; und das schon zum zweiten Mal!<br \/>\nHeute wurde ein Waisenelefant aus Maralal gerettet, dessen Mutter ins Bein und noch dazu zweimal in den Kopf geschossen worden war, sodass das Bein gebrochen war! Das Rettungsteam brach um 7 Uhr auf und kam gegen 14:30 Uhr mit dem Kalb zur\u00fcck zum Waisenhaus. Wir haben ihn Karissia genannt. Er ist noch recht wild, aber es geht ihm ganz gut.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1215201621346-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lasayen spielt mit den anderen Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 24. November 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein toller Morgen f\u00fcr die Waisen, der mit dem Aufbruch in den Wald begann. Dupotto, Roi und Mbegu blieben allerdings noch kurz an den Stallungen, um Karissia zu begr\u00fc\u00dfen. Sie standen eine Weile an seinem Gehegetor, unterhielten sich mit ihm und hie\u00dfen ihn im Waisenhaus willkommen. Als sie zufrieden waren, gingen sie weiter, um sich ihren Freunden im Wald anzuschlie\u00dfen. Zu der Zeit war das Wetter noch sehr sch\u00f6n und die Sonne schien, doch kurz vor 9 Uhr \u00e4nderte es sich: Wolken zogen auf und wenig sp\u00e4ter begann es, in Str\u00f6men zu regnen. Der Regen kam unerwartet, und den Keepern blieb nichts anderes \u00fcbrig, als abzuwarten bis es nachgelassen hatte, bevor sie die Waisen f\u00fcttern konnten. Es blieb gerade so lange trocken, bis die H\u00e4lfte der Waisen ihre Milch bekommen hatte, dann fing es wieder an. Die restlichen Waisen konnten sich aber nun nat\u00fcrlich selbst bei dem Regen nicht mehr gedulden, nachdem sie schon gesehen hatten, wie ihre Freunde getrunken hatten, w\u00e4hrend sie noch auf ihre geliebte Milch warten mussten. Nachdem alle zufrieden waren und sie nun schon einmal durchn\u00e4sst waren, machte es ihnen auch nichts mehr aus, sich noch mehr einzumatschen. Tamiyoi, die eigentlich nicht gerne nass ist, und schon gar nicht bei kaltem Wetter, war erstaunlicherweise eine der ersten, die begann, sich im Schlamm herumzurollen; sie war mit Begeisterung dabei und hatte jede Menge Spa\u00df dabei. Sie steckte den Rest der Gruppe an, und Jotto spielte mit ihr. Ukame nutzte ihre kurzen Sto\u00dfz\u00e4hne und lockerte etwas nasse Erde, so dass sie zu dritt spielen konnten &#8211; sie scheint den Schlamm auch sehr zu m\u00f6gen. Es regnete eine ganze Weile, und am Ende waren die Waisen alle ziemlich ersch\u00f6pft vom vielen Spielen.<br \/>\nWenn ein neuer Waise in einem solchen Alter wie Ukame im Waisenhaus ankommt, braucht er immer etwas l\u00e4nger, um sich an seine neue Umgebung zu gew\u00f6hnen. Daher kommt sie noch nicht regelm\u00e4\u00dfig mit zur \u00f6ffentlichen Besuchsstunde und bleibt stattdessen im Wald bei Luggard, der auch noch nicht mit hinunter geht. Heute allerdings hatte sie einen anderen Plan und schlich sich von dem Keeper weg, der auf sie und Luggard aufpasste. Sie ging dann den Weg zum Schlammloch hinunter, den die anderen Waisen eingeschlagen hatten, ohne dass jemand sie dorthin gef\u00fchrt h\u00e4tte! Als sie dort ankam, erwartete sie nat\u00fcrlich eine Milchflasche, die sie auch bekam, und verhielt sich bis zum Ende der Besuchszeit sehr brav.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/121520162191-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Dupotto und Naseku<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 25. November 2016<\/strong><br \/>\nHeute war ein sehr trauriger Tag f\u00fcr alle im Waisenhaus. Normalerweise warten die Waisen bei den B\u00fcschen nahe der Stallungen, bevor sie am Morgen zum Grasen in den Wald hinein gehen. Pea ist dann immer hinter den Elefanten, und wenn nicht gerade Kamok sie herumscheucht, h\u00e4lt sie sich inmitten der Babygruppe auf. Keiner wei\u00df mehr so recht, wie es passiert war, denn Pea spielte vorher mit Tamiyoi und Luggard bei der Einfahrt zu den Stallungen. Die beiden Babyelefanten schlossen sich dann dem Rest der Waisen an, und Pea blieb an der Einfahrt zur\u00fcck, doch keiner wei\u00df, wie sie danach zu den Babys im Geb\u00fcsch kam. Oltaiyoni, Naseku und Roi schlugen pl\u00f6tzlich Alarm und trompeteten und kamen auf die Keeper zu gerannt, als ein Rudel L\u00f6wen in der Gegend Impalas jagte. Die Keeper riefen alle Elefanten zusammen, und alle antworteten brav und kamen angerannt, sodass alle schnell in Sicherheit waren. Doch Oltaiyoni und auch Kamok tobten noch immer herum und kollerten in tiefen T\u00f6nen und mit aufgestellten Ohren und R\u00fcsseln, sodass die Keeper misstrauisch wurden und ein ungutes Gef\u00fchl hatten. Dann fiel ihnen auf, dass Strau\u00dfendame Pea nicht da war, und sie fragten sich, wo sie wohl steckte. Sie fragten die Kollegen an den Stallungen, ob Pea noch in ihrem Gehege war, aber dort war sie nicht. Auch als die Waisen ihre Milch bekamen und sie tranken, tauchte Pea nicht auf, obwohl sie eigentlich immer dabei ist. Also gingen die Keeper in die Richtung, aus der die Elefanten urspr\u00fcnglich gerannt gekommen waren, und suchten sie dort. W\u00e4hrend der Suche sprang ihnen pl\u00f6tzlich ein L\u00f6we aus dem Geb\u00fcsch entgegen, sodass sie in einem Fahrzeug zur\u00fcckkommen mussten. Da merkten sie, dass die L\u00f6wen unsere geliebte Pea gerissen hatten! Alle Mitarbeiter des DSWT trauern sehr um dieses wunderbare Gesch\u00f6pf, das im Laufe der Zeit so sehr Teil der Waisenfamilie geworden war und die Elefantenbabys so sehr geliebt hatte. Ruhe in Frieden, Pea!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1215201622536-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wir verloren heute unsere geliebte Pea<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 26. November 2016<\/strong><br \/>\nGestern wurde ein sehr gro\u00dfer Waise aus der Maasai Mara gerettet, der am sp\u00e4ten Nachmittag im Waisenhaus ankam. Er war dreimal von L\u00f6wen angegriffen worden und konnte sich keiner wilden Herde anschlie\u00dfen. Wir beschlossen trotz seines Alters, ihn zu retten, da sich sein Zustand merklich verschlechterte und er in gro\u00dfer Gefahr schwebte. Nachdem er in einer Mammutaktion gerettet worden war und seine Wunden behandelt waren &#8211; eine tiefe Wunde am R\u00fccken und ein von L\u00f6wen abgebissener Schwanz &#8211; verbrachte er eine geruhsame Nacht in seinem Gehege und fra\u00df ordentlich Gr\u00fcn, das er offenbar schon lange nicht mehr genie\u00dfen konnte. Dupotto half, indem sie ihm die ganze Nacht gut zuredete und ihm versicherte, dass alles gut werden w\u00fcrde. Wir haben ihn Kelelari genannt, und er ist vermutlich schon dreieinhalb bis vier Jahre alt. Er beruhigte sich in der Nacht sehr, nachdem Dupotto und Kamok sich mit ihm unterhielten, und am Morgen versammelten sich Dupotto, Mbegu, Oltaiyoni und Roi mit ihren Lieblingsbabys vor seinem Tor, um ihn kennenzulernen. Bei so einer gro\u00dfen Gruppe war er allerdings etwas sch\u00fcchtern und scheute zur\u00fcck.<br \/>\nAls die Herde in den Wald hinaus ging, ersp\u00e4hte Kamok die L\u00f6wengruppe &#8211; ein M\u00e4nnchen und zwei Weibchen &#8211; die am Vortag Pea gerissen hatte. Sie begann, lang und tief zu kollern. Sie war keine ausgesprochen gute Freundin von Pea gewesen, aber die Anwesenheit der L\u00f6wen irritierte sie, und sie warnte die Waisen durch ihr Kollern, bevor sie dazu ansetzte, mit vollem Tempo auf die Raubkatzen loszujagen. Das gleichzeitige heftige Kollern, gefolgt von lautem Trompeten des gro\u00dfen Jungen Kauro reichte, um die drei L\u00f6wen in die B\u00fcsche zu vertreiben. Auch die Keeper, die immer noch w\u00fctend \u00fcber das Ende der armen Pea waren, f\u00fchlten sich best\u00e4rkt und rannten schreiend hinter ihnen her! Weil die L\u00f6wen aber immer noch in der N\u00e4he waren, blieb Kiko den Rest des Tages in einem Gehege an den Stallungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1215201693234-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Der arme Kelelari aus der Maasai Mara<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 27. November 2016<\/strong><br \/>\nBei Elefanten sind es manchmal nicht nur die K\u00fche, die sich liebevoll um die Kleinen k\u00fcmmern und sie besch\u00fctzen &#8211; auch die Bullen haben manchmal ein Herz f\u00fcr den Nachwuchs. Als die Waisen heute Morgen in den Busch gingen, war es sehr nebelig. Die Mini-Leitk\u00fche waren besorgt, weil ihre kleinen adoptierten Babys in kleinen Gr\u00fcppchen in alle Richtungen liefen. Eine kleine Gruppe hing ein paar Meter hinterher, und dort war kein \u00e4lterer Elefant, der auf sie aufpassen konnte. Es waren Malkia, Tamiyoi, Esampu, Tagwa, Sana Sana und die kleine Malima, die niemand Gr\u00f6\u00dferen dabei hatten. Doch da trat Kauro auf den Plan. Er ist sehr freundlich und mitf\u00fchlend; urspr\u00fcnglich war er voraus gegangen, aber nachdem er gemerkt hatte, dass ganz hinten bei den kleinen M\u00e4dchen niemand war, ging er dorthin und begleitete sie. Befor er sich mit ihnen auf den Weg machte, schaute er bei jeder einzelnen von ihnen vorbei, t\u00e4tschelte sie mit dem R\u00fcssel und vergewisserte sich, dass es ihnen allen gut ging. Danach f\u00fchrte er sie in den Wald und stellte sicher, dass sie immer zusammen blieben. Er k\u00fcmmerte sich um sie bis die Milch ankam und ging dann zur\u00fcck zum Rest der Herde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1215201622949-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kauro und Ndotto<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 28. November 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen war es sonnig, als die Babys in den Park hinaus gingen. Ukame kommt nicht aus ihrem Gehege, bevor sie ihrem neuen Nachbarn Karissia Hallo gesagt hat. Er r\u00fcttelt heftig am Tor, weil er hinaus und sich ihr anschlie\u00dfen will, aber es ist noch zu fr\u00fch f\u00fcr ihn. Roi hat auch Ukame sehr lieben gelernt, und sie hat es sich zur Angewohnheit gemacht, morgens zu ihrem Gehege zu kommen und nach ihr zu sehen, bevor es in den Wald hinaus geht. Als sie heute Morgen ankam, war Ukame schon drau\u00dfen und stand an Karissias Tor. Roi kam dazu und begr\u00fc\u00dfte sie beide. Nach kurzer Zeit brachen sie zusammen auf und gingen zu Maxwells Gehege, um etwas von seinem Luzernenheu zu stibitzen. Sie blieben aber nicht lange dort, sondern gingen gleich weiter in den Wald.<br \/>\nTusuja und sein Freund Rapa grasten ein St\u00fcck hinter der Gruppe, und als Tusuja Roi und Ukame sah, stellte er die Ohren auf. Als sie n\u00e4herkamen, sagte er Roi beim Vorbeigehen Hallo, aber Ukame verpasste er einen Kopfsto\u00df! Roi war sehr ver\u00e4rgert dar\u00fcber, als sie sich umdrehte und Ukame schreiend auf dem Boden liegen sah. Sie machte sich daran, ihm eine Lektion zu erteilen, auf dass er das n\u00e4chste Mal nicht Anderen weh tun und sie so respektlos behandeln w\u00fcrde. Auch Kamok, Ngilai und Mbegu kamen herbeigeeilt, als sie Ukame hatten aufschreien h\u00f6ren, doch bis sie angekommen waren, hatte sie sich schon wieder aufgerappelt. Nachdem sie Tusuja verbannt hatte, ging Roi zu Ukame zur\u00fcck, die jetzt bei den anderen Waisen stand, und sie gingen zusammen zum Rest der Herde.<br \/>\nDirekt nach der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde bekamen wir einen Anruf von der Auswilderungsstation in Voi, wo die Keeper ein Kalb gesichtet hatten, dessen Mutter aus Altersgr\u00fcnden zusammengebrochen und dem Hungertod sehr nah war. Das Rettungsteam brach sofort auf, und als sie in Voi ankamen, wartete dort ein sehr abgemagertes kleines Kalb auf sie. Sie brachten dieses neueste D\u00fcrre-Opfer zur\u00fcck nach Nairobi, wo es gegen 17 Uhr ankam und einen Platz neben Wanjalas Gehege bekam. Das kleine Kuhkalb ist noch unter einem Jahr alt und wurde Kuishi genannt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1215201623730-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ukame ist ein freundliches M\u00e4dchen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 29. November 2016<\/strong><br \/>\nKuishi verbrachte eine gute erste Nacht im Waisenhaus, aber weder mit Rapa noch mit Wanjala freundete sie sich an. Stattdessen ging sie auf sie los, wann immer sie ihre R\u00fcssel durch die Gehegepfosten hindurch ihr entgegen steckten. Immerhin trank sie in der Nacht auch etwas Milch. Als all die anderen Waisen zu ihrem Tag drau\u00dfen im Busch aufbrachen, war sie sehr unruhig und versuchte herauszukommen. Es ist aber noch zu fr\u00fch f\u00fcr sie, denn sie muss erst lernen, den Keepern und ihrer neuen Familie zu vertrauen, und wir werden noch ein wenig abwarten m\u00fcssen.<br \/>\nDie Waisen sahen die L\u00f6wen heute wieder, aber ihre Anwesenheit tat ihrer guten Laune diesmal keinen Abbruch. Murit und Luggard hatten jede Menge Spa\u00df mit einem Ringkampf. Murit ist ein \u00e4u\u00dferst mitf\u00fchlender Bulle und behandelt Luggard sehr vorsichtig, da er um sein gebrochenes Bein wei\u00df. Luggard vertraut ihm und genie\u00dft die Zeit, die er mit ihm verbringt immer wieder. Es ist so s\u00fc\u00df zu sehen, wie Murit immer so tut, als w\u00fcrde er von Luggard besiegt werden, und umf\u00e4llt, sodass Luggard versuchen kann, auf seinen R\u00fccken zu klettern. Mbegu schaute den beiden zu, zusammen mit ihrer Gruppe kleiner Babys, und kam herbei, um sich zu vergewissern, dass es den beiden Jungs gut ging. Die \u00e4lteren M\u00e4dchen passten gut auf, dass die Kleinen immer bei ihnen waren, da sie wussten, dass die L\u00f6wen noch in der Gegend waren. Godoma und Lasayen spielten aber trotzdem ausgelassen Verstecken und rannten auf und ab. Die L\u00f6wen entschieden, dass bei den Waisen nichts zu holen war und machten sich davon.<br \/>\nKuishi war sehr gl\u00fccklich, als sie ihre neue Familie gegen Abend wieder zur\u00fcckkehren sah. Als sie an ihrem Gehege vorbei liefen, um in ihre eigenen Zimmer zu gehen, wo die Milch auf sie wartete, schien sie sich zu wundern, wo sie alle hinrannten! Nachdem Rapa in sein Gehege gekommen war und Wanjala in das ihre auf der anderen Seite, sah sie schon sehr viel ruhiger und zufriedener aus. Heute Nachmittag spielte sie schon viel harmonischer mit ihnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1215201624345-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wanjala kaut auf einem sch\u00f6nen Stock herum<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 30. November 2016<\/strong><br \/>\nAls Ambo heute Morgen aus seinem Stall kam, hatte er noch seine Decke umgebunden. Als seine Adoptivmama Oltaiyoni ihn sah, kam sie her\u00fcber, um ihm einen guten Morgen zu w\u00fcnschen, denn sie waren schon eher als die Kleinen herausgelassen worden. Offenbar hatte sie etwas dagegen, dass ihr Lieblingsbaby noch mit seiner Decke herumlief, denn nachdem sie ihn mit tiefem Kollern begr\u00fc\u00dft hatte, versuchte sie, die Knoten an dem Befestigungsband zu l\u00f6sen. Sie schaffte es tats\u00e4chlich, das Band abzubekommen und schlie\u00dflich auch die Decke, die beiseite geworfen wurde. Dann ging sie mit ihrem Liebling los und lie\u00df die anderen zur\u00fcck. Mbegu kam dazu, um auch Hallo zu sagen, und sie war in Begleitung von Jotto. Sie brachte ihn zu einer kleinen Kuhle mit ein paar Erdl\u00f6chern, in denen immer die Warzenschweine schlafen. Sie schien sich mit Jotto zu unterhalten, w\u00e4hrend er ihr alles nachmachte. Sie begann zu spielen und Kopfstand zu machen und er tat genau das gleiche. Dann setzte sie sich auf den Boden und streckte den R\u00fcssel in die H\u00f6he, und er machte es genauso. Mbegu h\u00e4ufte dann etwas Erde auf, indem sie mit ihren kleinen Sto\u00dfz\u00e4hnen im Boden herumstocherte, und lud alle Babys ein, dort zu spielen. Oltaiyoni sah, wie Mbegu ihren Spa\u00df mit den Kleinen hatte und beschloss, ihren Ambo auch dorthin zu bringen. Kaum waren sie dort, stand Mbegu auf, stellte sich an die Seite und schaute zufrieden zu, wie die Babys sch\u00f6n miteinander spielten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1215201625913-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ambo bei Oltaiyoni<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-november-2016\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dienstag, 1. November 2016 Die Waisen machten es sich am Morgen im Wald gem\u00fctlich, und Ngilai, Ndotto, Sana Sana, Lasayen, Murit und Godoma waren alle in Spiellaune, rannten herum und jagten den Warzenschweinbabys hinterher. Die winzigen Warzenschweine machten es ihnen aber nicht leicht und verschwanden immer wieder im Geb\u00fcsch, sodass Ngilai und seine kleinen Kollegen &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-november-2016\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eNairobi Nursery November 2016\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":8443,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41,40,1],"tags":[],"class_list":["post-8442","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nairobi_nursery","category-tagebuch-der-keeper","category-news"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8442","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8442"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8442\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8444,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8442\/revisions\/8444"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8443"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8442"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8442"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8442"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}